(Ne«este Nachrichten) eitnna (»iefsener r«gevl«tt) rdner ^unterlagen ttpapiere sseii rzu gspreisen vezugzpreir 60 psg. monatlich vierteljährlich 1M)Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab ge holt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,50 Mk. — Erscheint Mittwochs und Lamstags. — Nedccktionsschlutz früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag btt «ietzeuer Zeitnng", Gieße« Lxpeditio«: Züdanlage 21. gnztigtnpreis 20 Psg. die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 73 Pfennig. Extrabeilagen werden nach (Äewichl und Grvtze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung de» Zahlungszieles (30 Taaes, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Kontur» in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Oießener Verlagsdruckerei, Albin Klei«. etc. warten & etc. Die Frirdensverhandlungen wurden am 22. Dezember in Breft-Litowfk begonnen. Standhaftigkeit an alleK nuferen Fronten. Kreft-Kilowsk, 22. Dezember 1917. Heute jim 4 nhr nachmittag« sind hier die Friedensverhandlungen Jin feierlicher Sitzung eröffnet worden. Prinz Leopold An on Bayern wieß in seiner Begräßungansprache auf den Einstigen und erfolgreichen Verlaus der Waffenstiüstands- , , erhandlungen hin und gab der Hoffnung Ausdruck, daß S pruch die nun beginnenden Verhandlungen möglichst bald zu seinem die Völker beglückenden Frieden führen möchten. i S Handlung Zu einem guten €nde. W Berlin, 23. Dez. Von einer Anzahl Zeitungen d^arum gebeten, läßt der Generalscldmarschall allen ^-ügenden Leitspruch für die Weihnachtsnummer zur erfügung stellen: „Der Segen Gottes ruhte 1917 aus unseren Waffen. Er wird 1918 unsere gerechte Sache zu einem guten Heeresgruppe deutscher Kronprinz Zu beiden Seiten der Maas nahm in den Abendstunden das Artilleriefeuer zu. Die tagsüber in vielen Abschnitten sehr starke Flie- gertätigkeit blieb auch bei mondheller Nacht rege. — Sheecneß, Dover, Dünkirchen, sowie Bahnanlagen und Munitionslager hinter der englischen und französischen Front wurden kräftig mit Bomben belegt. L? m Ende führen!" - Großes Hauptquartier, 24. Dez. 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz Nichts Neues. Mazedonische Front Die Gefechtstätigkeit blieb gering. Italienische Front Ein Vorstoß der Italiener gegen die Höhen westlich vom Monte Asolone scheiterte. Der Erste Gencralquartiermeister: Ludendorff. ten. insbesondere Pfeffer und Därme, so niedrig als mög. lich gehalten, sodaß auch dem Teil der Bevölkerung, der nicht schlachtet,Gelegenheit geboten ist. sich gegen Aufrechnung auf eine gewisse Zahl Fleischkarten für einen ent- sprechenden Zeitraum mit Dauerware zu versorgen. Voraussichtlich kann Familien bis zu 9 Personen eine Höchftmcnge von 26 Pfund zugeteilt werden, bei grüße- ren Familien ist eine solche von 52 Pfund vorgesehen. Anträge aus Belieferung sind bei ocm Lcbensmtttelamt der Stadt Gießen bezw. bei den Großh. Bürgermeister- eien der Landgemeinden des Kreises zu stellen. ' * atä gez. Hindenburg, Genecalfeldmarschall. fSSCHflmilicfte deusfc&e Cagesbericbte. fifli’nihm ' otb Großes Hauptquartier, 22. Dez. 1917 tfdiiiimv • Westlicher Kriegsschauplatz. Lokomobile Berlin, 23. Dez., abends. Plätzen nichts Neues. Von den Kriegsschau- n Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. «Galten, gar, b-lriebsW,, Bet Westroosebeke, sowie bei Queant u. Moeuvres t gegen AjsaMaschimiisbporübergehend erhöhte Artillerietätigkeit. In kleineren :ber. Ambng, »eryfalz. R„rfeldkämvsen würden Gefangene gemacht. . miloe «hilihntp Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. P» ll>l!!l!si!lll>li In einzelnen Abschnitten längs der Ailette, in der lof. gej. titt ct-l-ttenien°^^mpaane und auf dem östlichen Maasufer lebte das -i» °E"b?"^G-halt!Artillerie. und Minenfeuer in den Abendstunden — c ctints M* uni . 8U ! Heeresgruppe Herzog Albrecht. r, erbeten «, d. D>rew°n/ ßj„ Erkundungsvorstoß nordöstlich von Thann -K-TheateMWvE^^^ äUt G^ngennahme einer größeren Anzahl Franzosen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Mazedouischen Front Berlin, 19. Dez. Neue U-Bootsersolge im Sperr- qeblet um England: 20 000 Bcuttoregiftcrtonmn Unter den versenkten Schiffen befindet sich ehi Vollschiy von über 2000 Tonnen, das mit Stahl, Tabak und Holz »ach Frankreich unterwegs war, sowie 2 größere bewaffnet« Dampfer. Einer der Dampfer wurde aus einem durch Kreuzer, Zerstörer und Fischdampfer stark gesicherten Geleitzuge herausgeschoffen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. * Hausschlachtungen EL scheint in der Bevöl- kerung das Gerücht verbreitet zu sein, als ob noch vor kurzem erlassener Anordnung nunmehr jedermann ohne Weiteres eine Hausschlachtung vornehmen könne. Dieses Gerücht entbehrt jeder Grundlage und findet in den be- stehenden Vorschriften keinerlei Stütze. Hierauf sei an dieser Stelle nochmals hingcwiesen, damit das Publikum vor Schaden bewahrt bleibt. Denn ohne Erlaubnis geschlachtete Schweine verfallen bekanntlich dem Kom- munalvecband, der außerdem zur Einleitung des Strafverfahrens verpflichtet ist. kaust». fftE Stenographie eiben UkiknactMen m 7 . (Kriegsjahr 1917.) Weihnachten! du Fest der Freude, Kehrst heut wieder bei uns ein; Doch viel Kummer, Sorg und Klage Werden dein Begleiter sein. Send uns Allen doch hinicden Bald den langersehnten Frieden. den, n Im Cernabogen. zwischen Wardar und Doiransee jucht (mii* und in der Strumaebene verstärkte sich zeitweilig das ^Artillericfeuer. Italienischer Kriegsschaupla 1 . M Expedition o- flit& Seituij, gj m Nachmittage griff der Italiener den Monte Asolone' und H" westlich'davon ^gelegenen Höhe« ver- bald,Emm»"- .* ' . Wo beim hellen Kerzenscheine Festlich strahlt der Weihnachtsbaum, Sitzen Eltern und Geschwister Tief versunken — wie im Traum. Sie gedenken ihrer Lieben, Die in Feindesland geblieben. _ . Leblich an. Auch am Abend erneut durchgeführte feind- siche Angriffs scheiterten. Die Feuertätigkeit blieb zwi- ^rrelU^^sch'en Brenta und Piave rege. erbermm»Zdu°haSr- Der Erste Gencralquartiermeister: Ludendorff. u. nichts Neues. Berlin, 22. Dez. abends. Von den Kciegsschaw Berlin, 22. Dez. 1. Im Mittelmeer sind - t twll Dampfer und 5 Segler mit über 63000 Brutto- 6 reatdertonnen durch unsere U-Boote versenkt worden ... tt*.« Wahnanlagen"von Paow Otälsinische Südwestküste) und - '“'”7 . . ° ...rr_S.-o OTO 4M mtf rtnfpm (5*I fnIn ve- __ 2 . Eines unserer U-Boote hat am 16. Dezember die «ird Romrnen mit Zahlreiches rollendes Material mit gutem Erfolg be- ^ c fnnnkp mtf 10 Seemeilen « ten '"feM slkwUen Nach einer Stunde konnte aus 10 iDeemeilen Mt 7 Entfernung ein starker Brand beobachtet werden. Ü2J- Der Chef des AdmiraistabeSi der Marine. wtb. Großes Hauptquartier, 23. Dez. 1917. „..,,1 Westlicher Kriegsschauplatz Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht __ Vom Blankart,ce bis zur Denle hielt lebhaftes K ^^7! ^ lebhaftes Artilleriefeuer bis zur^Dunkelheil an. Von einem an der Bahn Boesinghe-staden durchge uhtten Kummervoll sitzt manche Witwe Mit den Kindern nun allein. Ach, sie können sich nicht freuen An des Baumes Lichterschein; Denn für^s Vaterland sein Leben Mußt so früh der Vater geben. ** UebrrzShttge Gäter auf der Etfeubah«. Wie uns die Eifendahnverwaltung mittcilt, »st der Ber- lust zur Eisenbahnbcförderung aufgegebener Guter in immer zahlreicher werdenden Fällen darauf zuruckzu- führen, daß infolge der jetzt angewendeten schlechteren Verpackungsstoffen die äußerlich angebrachte Bezeichnung der Güter während der Beförderung undeutlich und unleserlich wird, oder gar gänzlich verloren geht. Solche Güter sind sehr leicht der Gefahr auSgesetzt. von de« Begleitpapieren getrennt und infolgedessen verschleppt zu werden. Es fehlt dann j-dec Anhalt über die Her- fünft und Bestimmung. Die Güter werden ..überzählig und können nur sehr schwer und m»t erhebsichern Zeitverlust, unter Umstanden gar ntch mehr ihrer Besttm- mung zugefühct werden. Ein wirksames Mittel, die Hingehörigkeit solcher überzähliger Guter ,chnellstenS zu ermitteln, bietet das Einlegen von Zetteln mit der Adresse des Empfängers in die Packstucke, wie es den Heecesangehörigen für ihr zur Eisenbahnbefürderung aufgegebenes Gepäck zur Pflicht gemacht ist und von einzelnen großen Versendern aus eigenem Antriebe schon seit längerem geschieht. Die allgemeine Elnfuhrung dieses Verfahrens in allen Fallen, in denen -ucki ber Art der Güter das Einlegen von Zetteln in die Packstücke ausführbar ist, kann daher nicht dringend genug empfohlen werden. Weihnachtsglocken hörst du klingen Feierlich durchs ganze Land. Freund und Feind wollen sie künden: Reichet euch die Bruderhand; Daß die Völker aller Zonen Friedlich beieinander wohnen! 1^*400' ?2cke efichamNachmittae rege Feue-tätigkeii. Zahl . ’T« sw"" i;e ' " reiche erfolgreiche Erkundungsgesechte zwischen ArraS u Ä-nilE Ab« St. Guentin. Gietzen. Weihnachten! du Tag der Liebe Und der Wünsche ohne Zahl. Allen Kranken bring Genesung, Lind're ihren Schmerz und Qual. Dann wird's „frohe Weihnacht" werden, Wenn der Friede ist auf Erden! L. Roloff. Ms Stadt und Land. Abgabe vor» Dauerware. Der Kommunalverband Gießen läßt aus dem aus Hausschiachtunaeu anfallenden Ueberschußflersch Dauerware (Crrve atwnrst, Preßkopf, Schwartemagcu, Speck und Dörrfleisch) Herstellen. ES kommt nur einwandfreies Fleisch zur Veraibel. tung Der Preis ist trotz der hohen Kosten für alle Zuta- Za der Dertosung bei -er Got-ankaufstetle am 1b. Dezember hatte sich eine Zahl von Interessenten eingefunden. Der Vorsitzende des Ehreuausschusscs. Herr Pcovinzialdtrektoc Geheimecat Dr. Ustnger, begrüßte die Erschienenen durch eine kurze Ansprache. Hiernach gab der Schrtftsührer. Herr RegierungSrat He mm er de, die Bedingungen der Verlosung bekannt und machte gleichzeitig die Mitteilung, daß sich die Hoffnung des Ehrenausschuffes, cs könnten 28 Gravuren verlost werden, leider nicht erfüllt habe, weil infolge geringer Einlieferung in den letzten Tagen die Zahl von 2800 Einlieferern noch nicht erreicht worden sei. Durch den Vorsitzenden »vurden dann zu Uckundspcc- sonen berufen: Frau Oberstleutnant Naumann, Frau Landgerichtsrat Marx und Herr Bankdirektor Müllep, Vorstand der Reich-bankstelle Gießen. Um Vornahme der Losziehung wurde die Mitarbeiterin der Goldankouf- stelle, Fräulein Gisela L a s P e Y c e s, gebetem Die Ziehung der Lose erfolgte derart, daß für i^lOO ^t«« lieferet 1 Los der Urne entnommen wurde. In seinem Schlußwort dankte der Vorsitzende für die Unterstützung, welche die Goldankaufstelle seither von vieles Seiten erfahren habe und bat die Anwesenden, >m untere,se der Sache weiterhin für die Goldablieferung zu wirken- Das Verzeichnis der Gewinner wird durch Anzeige ve- !»».t 4- S->,- d»,.° > DI- Zustellung der aus Namen ausgeferttgten Gravuren wird demnächst stattstnden. Der Originaltext des VZaffenftillstandes. Wa» er sagt: Einleitend wirb aU Zweck der Abmachung die HerdeifUhmrng eines dauerhaften Friedens vezetchncr. Artikel l setzt die Tauer de?, Waffenstillstandes bi- zum 14. Januar (1. Januar rit;,. Tarums und die siebentägige Kündigungcsrm fest. Artikel ll bestimmt. der Gaffen'.il'staad »ich auf die aanze Front euijchliegl'. de- ru»s!»>') - :c. ;eu Kriegsschauplatzes erstreckt uuo o.ih 1 : 1 : 1 : Dauer t e in c Fr 0 ntve rPa r i u n geu un»: 1* : - Gruppierungen >ur Vorder^ un vln« r C f v<: i. erfolgen dürfen Au *- ichiebungen sollen durch geführt w.rden cs sei dcun dag diese Verschiebungen beim Inkcastiin: n .i.» - Vertrages schon eingeleuet sind. Artikel 111 setzt für die enropäi.che grenzunaslinien fest, zwischen denen das Gebiet als ..neutral" gilt. Im Artikel i\ heiß. c. Sag : c r.ou.iui'i. und Festigung Der freunvjchastl'ch u kk.» »n »1 w» schen den Böllern ein o.ganjirtcr ^ w 1 !rl;v u ' ru- Veu gestattet ist In jeden: k werben - b «öt.l- len durch weiße Flagg,'»» alv l.:n ein gerichtet Hier Dürfen gleichzeitig nicht mehr als 2.'- Angehörige jeder Partei wafienlos erscheinen. ZU ruugen dürfen au^getauscht. offene Briefe befördert, Waren de- täglichen Gebrauches dürfen verlaust und ausgetauscht werden. Artikel V setzt für die Meeresteile die Ein« zelheiten de- Waffenstillstanoes fest. Für das Weiße Meer und die russische Küste de- nördlichen Eismeeres wird eine besondere Bercinbarung getroffen, jedoch ollen nach Möglichkeit schon jetzt '.griffe auf russische Schiffe unterbleiben. Tie rusjtfche Regierung übernimmt die Gewähr, daß die Seestreitkräfte der En- tente in dem Gebiete des Waffenstillstandes sich den Abmachungen öel Vertrages sügcn. Tie Handelsschiffahrt in der Ostsee ist frei. Artikel Vl bestimmt, daß Infantcrieübunacn nur 5 Kilometer. ArttUerieschießübungen nur l.« .Kilometer hinter Der ftcont oorgenommcu werden dürfen. Fesselballons dürfen nicht außerhalb einer IO ^Ue-meter- Hone aufsteigen. 'Arbeiten an den Stellungen hinter den vordersten Gräben sind erlaubt, jedoch ttichr solche, die der Borbereltung eines Angriffs dienen. Artikel Vli sieht besondere WafjenstiUstaiid-kom- Missionen für die einzelnen Bezirke (Riga, Dünaburg. Brest-Litowsk. Bcrditichew, Foclant. Odessa) vor. Artikel VIII enthält die Aufhebung der bisherigen Waffenrubebestiminungen Artikel IX lautet: Tie Vertragsschließenden werden unmittelbar im Anschluß an die Unterzeia.nung dieses BertragcS i» Friedenavcrhandlttngcn cintrctcu. Wetter wird bestimmt: Ausgehend von dem Grundsatz der Freil>ett. Unab. yänglgkeit und territoriale»» Unversehrtheit des neutralen Pcrj. n, cu.'.i ei ..u- Uc rurktsche und die russische Oeeresleitnng bereit, ihre Lcuppen an» Persien tzurülkzu-tehen und iverden alsbald mtl Persien sich in Verbindung setzen, um dle Ein.elbeiten der Räumung und der zur Sicherung des Grundsatzes der Neutralität sonst noch erforderlichen Matznahnten zu erledigen. » Zur Crgi". Z.zng und zum weiteren Ausbau des Abkommens sind die vertragschließenden . ien über, eingekommen, zunächst die rllegelung des der Iivilgesa^n, urr. und der Vienslunlanglichcn Kriegs« gefangenen unmittelbar durch die Front in Angriff zu nehmen. Hierbei soll die Frage der Heimschafsung der Franc»» und Kinder unter 14 Jahren in erster Vinte berücksichtigt werden. Die vertragschließenden Parteien werden sofort für die tunlichste Verbesserung der Vage der beiderseitigen Kricgogcjangcnc,i Sorge tragen. E- soll eine der vornehmsten Aufgaben der beteiligten Regierungen fern, um die FriedcnSverhandlungen zu fördern und Scherz und Ernst. »f. »»9e»seu fir rtzcalerlnltur. Ter Vtiband zur $#»fcaruNf deutscher Theatsrkultur in Hilde-Hein» erhielt ,us dem Feld« folgende» Schreiben: „Durch den Krön- Prinzen von Lachsen Königliche Hoheit von der Gründung da» Verbände» unterrichtet, melde ich mich hiermit unter Msifügung de» Jahresbeitrages als Mitglied an. E» ist höchst« Zeit, daß da» deutsche Volk ln einträchtigem Zusammenwirken Front macht gegen die llnkultur. welche auf »an Bühnen unsere» Vaterlandes zur Vorherrschaft zu HOlangen droht. Ter Gedanke an Stäbtedundlheater hat mich schon lange beschäftigt. Ich freue mich, daß der Ver. Band auch diesen für den Kampf gegen den unnaitonalen und sittlich entarteten Theaterdetrted in sein Arveüspro- Gramm ausgenommen hak. und wünsche seinen -eitgerechten. tzatzren Bestrebungen vollen Erfolg, von u>: > •• valfeldmarschail." tf. Brotkarten nnv Papieruerbranch. In Berlin »arden im Jahre etwa 1 050 000 Kilogramm Papier verbraucht, das sind 21 000 Zentner! Die Brotkarte verschltnat davon die Hälfte Für die Hauptvcrteilung an Brotkarten, die alle vier Wochen staltfindet. müssen beispielsweise fedeSmal rund 2 0 Millionen Karten gedruckt werden. — Auf entsprechender Höhe mit diesem Rtesenverbrauch und mit den vielen Stellen, die unt der Karrenherstellung und dem Kartentransport betraut sind, stehen nun auch die Diebstahls- Möglichkeiten, während die Fälschungen in letzter Zeit infolge der besseren Ausstattung der Karten nachge- lassen haben. tf. Ueder eine große Mäuse- und Hamsterplagr wird in vlelen Gegenden Thüringens geklagt. Viele Gemeinden haben Gift zum Kampfe gegen die Mäuse an die Grundbesitzer verteilt. In der MÜblhäuser Gegend sing ein Hamsterjägcr im Jahre 5l 000 Hamster. - 0 Tie Schrecken der Kohleuuol in Italien. Daß die m Italien vordringenden Deutschen und Oester- reicher reiche Vorräte ln allen Dingen, nur nicht in — Kohien fanden, ist bekannt, daß unsere wackeren di»»d»rft»d»»de vvr »Ilmn die italianische K»bleuzufutzr dle Wunden de- Kriege- schnellstens zu heilen, das Maßnahmen zur Wiederherstellung der kulturelle» und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den vertragschließenden Parteien getroffen werden. Dazu rechnet die Wiederaufnahme de» Post- nnd Handelsverkehrs insbesondere der Versand von Büchern und Zeitungen. Zur Regelung der Ernzelyeuen wird eine gemischte Kommission in nächster Zeit i» Petersburg zusamment7^ren. Der deutsche Heeresbericht in Frankreich. Ter französische Ministerpräsident Clcmenceau. der vo: seinem Amtsantritt als Herausgeber des fciselre:-. Manne»" einen zähen und erbitterten Kampf q: -,en die Beschränktheiten der französischen Zensur geführt har. zc zt sich als Mann radikaler Neuerungen und verf.gt. . ß : unmehr in der französischen Presse der vollständige deutsche Heeresbericht veröffentlicht werde Er scheint hierbei von der loben.'werten Er- fcitiunu auszugehen. daß das ewige offtzieUe Vertuschung. systcm und die gefärbten französischen Heeresberichte, deiu:n in Frankreich recht wenig Beachtung geschenkt wird, nicht geeignet sind, bas Volk für den bevorstehenden schweren EnrschcldungZampf stark und zuversichtlich zu mache :. Aber auch Clem'nceau. der die brutale Offenheit schätzt, kennt seine x:anv»teure zu gut. um nicht zu wissen, daß sie unangenehme Wahrheiten nur in stark verdünntem Zustande vertragen können. So er- scheint denn trotz alledem der deutsche Heeresbericht nur in sehr verkürzter Form, meist fehlt der große Bericht, nur der kurze Abendbericht findet Erwähnung, und auch dann nur. wenn er keine größeren deutschen Erfolge zu melden hat. Daß außerdem die französische Presse ihren Lesern gegenüber alles ver- stlchen wird, um die l^laubwürdigkeit und Zuverlässigkeit der deutschen Generalstabsberichte durch bewußte Lügen in Zweifel zu ziehen, liegt nach ähnlichen Erfahrungen auf der Hund. Aach wie vor werden also die bedauernswerten Franzosen über die wirkliche mili- lärischc Lage absichtlich im Unklaren gehalten, ein Beweis. daß Frankreich infolge seiner hoffnungslosen Situation im vierten Kriegsjahr die Wahrheit nicht hören darf und nicht hören kann. Deutschlands Arrtwort. Ter Kanfter gegen Llopv George. Reichskanzler Graf v. Hcrtltng hat sich gegenüber oem Direktor des Wolffschen Delegraphen-BureauS folgendermaßen ausgesprochen: Herr Lloyd George nennt un» in seiner Rede ..Verbrecher und Banditen". Wir beabsichtigen, wie schon einmal im Reichstage erklärt wurde, nicht, uns an dieser Erneuerung der Sitten homerischer Helden zu beteiligen. Mit Schimpfworten werden moderne Kriege nicht gcwo»tneu, vielleicht aber verlängert. Tenn das ist nach jenen Schmähungen des englischen Ministerpräsidenten klar. Für uns ist ein Verhandeln mit Männern von derartiger Gesinnung ausgeschlossen. Für den aufmerksamen Beobachter konnte seit geraumer Zeit kein Zweifel mehr bestehen, daß die englische Regierung unter Führung von Lloyd George dem Gedanken eines gerechten Berftändignngsfriedcno volltommen unzugänglich war. Wenn es in den breiten Kreisen der Oesfentlichkei! eines schlagenden Beweises hierfür bedürfte, so ist er durch die neueste Rede des englischen StaatSleiters geliefert. Sle wissen, daß ich erst seit kurzer Zeit an die Spitze der Reichsregierung getreten bin. daß mir aber meine bröherige Stellung Gelegenheit gab. die auswärtige Politik meiner Vorgänger und der verbündeten Staatsmänner von einem besonders guten Beovachtungsposten aus zu o^folgen, und da kann ich als Staatsmann und Listoriker, der ein langes Leben dem Forschen nach geschichtlicher Wahrheit gewidmet hat, erkläre»:: aufs Korn genounnen haben, ebenfalls kein Geheimnis. Tie wahre Sachlage erfährt aber erst durch einen Bericht eine Beieuchlulig. der aus der reichsten italienischen ^tadt Mailand ko»nmt. Schon im letzten Winter war es iä»nmerlich mit Hausbrand und Indnslriekohten bestellt. die Preise waren etwa 10 Lire für 50 Kilo: h.'Ute sind jicr den doppelte»» Preis nicht einmal Kehlen ertzaUluI:. Tie Zeitungen bringen darüber höchstens versteckte Änderungen, und selbst diese streicht die Zenslrr 'Am empfindlichsten leidet Rorditalicns Industrie Die Zufuhr von England und Frantre'.ch ist faktisch gleich null (!?. auch hat man weder Schisse noch Eisenbahnwagen zur Verfügung ES ist ferner ei»» offene- Geheimnis, daß »Ile MuntnonSardelr n jüngster Zeit bedeutend eik^ejchränti werden im: . 0 . eben mit Rücksicht aus den Kohlenmangel; und mehren sich Stimmen, die Italien ein Schicksal wie ^ttußland im Jahre 1915 Voraussagen, da» auch an Munttionsma,:ge1 zugrunde ging Tatsache ist. daß »»»folge Kohlenmangels bereits über die Hälfte, man spricht von mii»destenS 00"»! — aller Fabriken zu längere»» oder kürzeren Arbeitseinstellungen genötigt »varci» — Ter Anhang der Givlittaner. von denen man sich d:n Frieden erhofft, wächst i»»solgede»ftn von Stunde zu Stunde. tf W«« ist ein «affeußillstanv? Die Frage nach dem Drum und Dran eines Waffensri!lsta»,deS de» schäft»gt gegen»vart»g alle Gemüter, so daß d»e folgenden aufklärenden Zeilen am Platz sein dürften: Der Waffenstillstand ist zunächst ein Vertrag zwischen kriegf»»hre»iden Parteien, der das zeitweise Einsteiien von Feiildseiigketten zum Gegenstand har. Das Ein- stellen der Feindseligkeiten kann dabet nur von kurzer Dauer sein. 0. 12 oder 24 Stunden umfassen und z. B. dem A»»stausch von Gefangenen. Auftainmeln von Verwundeten oder Begraben von Toren dienen. Dann spricht man von Waffenruhe: in diesem Falle wird das Einstellen von Felndfelig-eiren von höheren oder niederen Befekisbadern. die sich unmittelbar gegenüderstehen, vereinbart: nach Ablauf der Frist be- -i,u en die Feindseligkeiten auf» neue Ter eigentliche .M»fre!'stil»stcknp" enrfpriNHl jed»ch ß»W»dntt>k p»»»» Ta- deutsche tztwissen ist relu.' »Mufti wie waren es. die den Mord von sara- itiuo inszenierten. Ter Prozeß Suchomlinorv in fcetecrbut’ö. er Hai das. was »vir seit Ende Iui» 1914 wußten, der rveU mit aosoluier TeuUichkeit Naraelegt: d»e Ursache des Weltkriegs, den dem Zaren Nikolaus von gewitieulojett Rargcdera abgeuörigte» Beseht zur tzZkiamimobilmachuag, der uns den Kampf nach -wer Fronten aufzwang. Vor wenigen Tagen war eS ein Jahr, daß wir mit unsere»: Verbündeten den Feinden die Ha,»d zum Frreden borcn. Sie wurde zurückgestoßen In- zwischen Hai unsere Annoort aus die Papstnote unseren Standpunkt erneut ausgesprochen. 7)n dem Augen- vkkck. wo ich die Nachricht erhalte, daß die Dafsenruhc, d»e schon zwischen unseren östlichen Nachbarn und uns bestand, in einen förmlichen W a s f e r» st i l i st a n d über- gegangen »st. wird m»r dre Rede des englischen Pre- mtrrtmitifter*. von der Sie sprechen, vorgelegt. Sie ift die Antwort de» herrlichen englischen Kabinett» aus dre Papstnote. Unser Weg im Westen ist danach klar. Aich» Llo»,d bieorge ist der Weltrichter. sondern die Beschichte; ihrem Urteil können wir, wie am 2. August 101-1. stauch heute mir Ruhe entgegensehen. Um Italien geht'S. Tic „Scelcueinhcit. seine» Parlameuro" bedroht. 2lus eine.» laugen Klageartikel de» ..Giornalc d Italia' geht unzweideutig hervor, daß in der We- heGljltzung des Parta eutS aus dem Monte EUoriv um Sei»', oder Nichtsein de» Ministeriums Sonnino er^ bitteri gekämpft wird. Das Blatt jagt, die Sozial i s» e n übten wie gewöhnlich ihr Gerverbe au», um den Krieg in Mißkredit zu bringen. Andere Grnp. pen in der Kmamer hätten c» daraus abgesehen, das Kabinett Sonnino. bas augenblicklich unumschränkt den Krieg dirigiert, zu stürzen. Mit allen Mitteln werde versuckit, dieses Ziel zu erreichen, ohne jedoch dabei die Bereitwilligkert einer Selbstverantwortung au über- nehmen. Es sei das Bestreben dieser Kamarilla, die Seele nein heit des Parlaments zu zerstöre»». Beängstigt fragt das Blatt, wohin diese Bersch,vörer das Land führen wollen. Dein Ministerium aber werde nur die Pflicht übrig bleiben, das Parlament zu ftagen. ob eS für oder gegen die Regierung sei. Ter vernünftige Teil des Parlaments werde zrveifelloS der Regierung folgen. Tann aber müffc das Kabinett mit größter und rücksichtslosester Eirtschlossenheit gegen die Zerstörer der inneren Einheit vorgchcn. Ter ..Secolo" sagt, er könne es nicht »Mgen, die peinlichen B 0 r k 0 m m • nisse der P«ament»-Minderheit in der Geheimsitzung mrtzuteilen. weil die Zensur mit jedem Tage energischer werde. „Corriere della Sera" »veist in seinem kürzlich veröffe»»tlichlen Leitartikel „Italien an» Scheidewege" hin. Dieser Artikel habe in Kammerkreiscn eine große Wirkung ausgelöst. Das Blatt beschränkt sich darauf. auf die Entwicklung der verdarninenSwerlen R.'a- növer. »vie sie im „Giornale d'Italia" »nitßeteilt ivird. zu verweisen. „Jdea Rizionale" betont, Grolitti könne sich der Verantwortlichkeit für das ulnstürzlerische Wesen der Abgeordneten »»icht entziehen. Ter Gesamteindcuck ist der. daß SonninvSEinfluh in de,, selben Rlaße sinkt, »vie der Einfluß Giolittis wächst. * . * Tie italienischen Sozialisten gehen ofj .rr aufs Ga»»ze Tie Not des Volkes nimmt anscheinend über- ; Hand, und da aus ergibt sich sür die rad.ialen Volks- ^ Vertreter eine Berzweiflnngösti»n"»ung. bei der aller Rücksichten a»l:gescha!ter sind. Man wird den kommenden Tiirgcn :»»!'. InterejfeW e»»tgege»:?ehen können. FriedenöbedürfniS eines oder beider StrcitSteile: er kann nur von den Oberbefehlshabern oder Kriegs- Herren abgeschlossen »verden und gilt zumeist für das anze Operationsgebiet, es sei denn, daß ausdruciuch estimmte Zonen ausgenornmen iverden. Die Fühlung mir dem Feinde wird ausgegeben: es wird eine »i^je« nannte Demarkationslinie geschaffen, eine neutrale one zwischen de.den Heeren, die keiner der beiden eile währe»»d der auf den Abschluß des Waffe ' standes folgenden Fr»edenSverhandlungcn betrerci. ta.r. Man spricht heute bekanntlich davon, daß Die ccui4 sche Oberste Heeresleitung eine ne»»trale Zone v'it 100 Kilometern zur Bedingung gemacht haben »Sil. so daß die Heere auf der ganzen Front in einer Entfernung von einander stünden, die der Eisenbahnlinie München—Rosenhelm-KufstLin oder ;wri Trnrei Berlin- Leipzig gleichkäme. Auch der Waffenstillstur d wird auf Zeit abgsschlosse,»: häufig wird er. ivcun die Verhandlungen noch nicht bis zun» Ende g - » sind, verlängert, hin und wieder erschlaaen sich auch die Berhcnd'.unqen: dann wird er aufgekündigt. und ^.e Felndseligke-.^en werden überall eröffnet. ^WGch k lf ? r 0 r n l» e h ? W r > « h f t n. Mir tj; ioti» ein köstlich-öleiden .4 te* lebni» für HnMernausend«. nie ge gurre» und ac.-a?; u; hinauszogen, daß sie der her. ' : wurden. Sie sind den Asphal»,.l'ßc»l u. D eu .:i. lichtspevrenden Steinkästen, dem Flir.er u »d Funkeln 'r abendlich::. Gassen und Straßen fremd ge,o.'7i'en ur.i :r.:»eu letzt eine brennende Sehnsucht nach Wiesens . »che»» r. o '.d. dome» and duftendem, starkmachendem Urbodcn! Hure Bücher find gute Freunde! — Hast du ia) draußen erfahren dürfen? Draußen im stollentiefen Stau, beim triefenden Kerzenstumpf im Flaschenhals, oder in niedriger Bauernstube bei blakender Lampe! Treue Kameradschaft fand ich draußen — aber wie mit vertraule.t Freund«:» habe ich mit such, meine Bücher, geplaudert. Nenn itzr mm* «ir ..reine Luft. Einsamkeit. »—{ und a*n«r. 91. W,. »UH« in ,M». «ff»,." . »tb’’ MV der» J j te» Ät; bec » & ein Sah ^ ,,r ‘t»en bf c 0(16 Wt n ' dem l n|ecen h' ^ ble te^ U9etu °" N-chbakL^. ffenftji'rr, - UnS) uns ^«ub-r- ;ec H *35 •* engl'jtzer - ® ie ?n Kabi lnett» f ''""H kl«, Ulrich,„ t en rai t , ^ >•»«« sehen. Zeht's. "flowctKs" Ortvot, '°rtikr> be s * f »or, baft m ,% Gewerbe aus «m tl m Andere ^ Lu! abgesehen Mch unumschriinkt den en ^ ^"ela werde )En, ohne edoch dabei «ortung^L dreier Kamarilla, die aments zu zerstören, ohrn diese BerMörer verde nur die Pflicht M fragen, ob es für Der vernünftige Teil § der Regierung folgen. ' mit größter und rückegen die Zerstörer der öet „Secolo" sagt, er nlichen Vorkomm- erheit in der Geheim- ! Zensur mit jedem eist in seinem liirzlich allen am Scheidewege" mmerkretsen eine große itt beschränkt sich da- verdammenswerten Ma- Jtalia" mitgeteilt wird. " betont, Giolitti könne as umstürzlerische Wesen en. Der Gesamteindruck n demselben Maße sinkt, en gehen ofjm..-r aus» ümmt anscheinend uoer- ■ür die radikalen fco * ilnmung. bei der aller n Dingen ml- Meresss ^ksankeN' . ll? cv ^ Abschluß derFlandern-Sffensive. Seit Monatsfrist schweigen die Berichte fv.ro* Zugriffen der Engländer in Glandern. Zwar wurde nrch mehrfaa; heftiger 2lrnilecielampf gemeldet, auch Lasen wrr. Zuwellen von Erkundungsgefechten. einen ^cofzkampftag, selbst einen nennenswerten örtlichen "tn- ^Errevorstotz brachten uns die letzten Wochen nicht L x ^ am ?i ln Flandern ist abgeflaut. Ter Ena- Lander har. lvre der Heeresbericht vom 15. Dezember mclöe., ^lne Ängrrffe in Flandern eingestellt. Unsere Waffen sind es, die diese Einstellung er- zwungen haben. Das Ziel des FeindeS war die flan- ^; u l. ?“ß e ' n Ü ir .. D * e Erreichung und Vernichtung unserer U-Boot->L>rützpunkte an der Nordküste Belgiens. Eert Februar 1917 fraß vermehrt das U-Boor an Englands und seiner Verbündeten Schiffsraum. Zu ge- waltlger Höhe schwoll die versenkte Tonnenzahl an, ^öur ^ee war die furchtbare deutsche Waffe gegen Englands Hungerkrieg unverwundbar: England mußte da- Hher von Land aus dem U-Boot beizukontmen verbuchen - . ^it war der Weg von Ipern bis zur Küste, stark aber Englands Rüstzeug, ein Riesenaufgebot von »Truppen und .Kriegsgerät. Der Weg ist weit geblieben, Englands Rüstzeug aber ist verdorben Siegreich hat die kampfdewährte -1. Armee dem Ansturm des Feindes standgehalten. ihm den Durchbruch unse- rer Front, die Erreichung seines Zieles, der ftan- ^ drrschen Küste, verwehrt. Zwar hat der Feind im v Trichtergelünde von Ipern einigen Boden gewonnen. hat einige Dörfer besetzt, aber, dies..' Boden ist zer- j wühlt und zerstampft vom Kriege, die Dörfer sind armselige Ruinen und Drümmerstätten. Ziel ulcd Erfolg stehen also in schreiendem Miß- \* oerhältnis Ä.Mchwohl hat der Engländer sich als ff Sieger anfgespielt, sich mit großen Erfolgen in Flandern gebrüstet. Tie unter ungeheuren Opfern erreichten, kaum nennenswerten Vorteile rechtfertigen sol- ches Gebühren nicht. Zu einem strategischen Siege ge- - hörte die Erreichung der flandrischen Küste, die Behinderung der Arbeit unserer N-Boootc durch Vernichtung ihrer Stützpunkte: das ist dem Gegner nicht gelungen. DcxMveg zur Küste ist von seiner Front heute fast gleichvntt entfernt, wie vor der Flandern- schlacht. Seine gesainten Opfer sind daher umsonst gewesen. Sein ist die Niederlage, unser der Sieg! Waffenstillstand ist noch kein Friede. Wie verheißungsvoll lfingt um die Weihnachtszeit oas langersehnte Wort „Waffenruhe" iuiö jetzt ..-Waffenstillstand" an unser Ohr. Gewiß, es ttegt ein Borahnen künftigen Friedens ’n Dem Begriff, daß die Waffen ruhen, daß die Operationen ft ; aftcl)C!i sollen und den unblutigen Geistes- uicd Worrkämpfen der be** derseitigen BevöUntächt'gren das Feld frei geben. Aber auch gerade de7ha d ist es Zeit, ohne pessimistisch zu se'u. daraus hinzuweisen, daß alles dieses immer noch nicht m ; t Sicherheit Den Frieden bedeutet Denn die Fricdensoerhandlungen können s'ch zerschlagen: es braucht nicht unbedingt zu e'ner Einigung zu kommen. Und was dann? Ja, dann geht der Kampf nach Ablauf des Wa.fenfuUUandeS eben weiter. wie es in vielen geschichtlichen Fällen gcivesen ist. Wir müssen daran denken, daß d'e übrigen En- tontegenv'sen. voran England. Frankreich und Amerika. ja alle Mittel versuchen werden, en ^ruppcn tu Odessa, . dem großen südrussischeu Hafen an. ^^warzen Meere, mit Maschinengewehren be.vas.net, das Zettg-rar s an- \ ein trS [ilD der Hendel llrbob^' du unde! im Atlui- 9 u p, m U* 1 "' Wü ' mr-in* versammelt war. inuieijma Ea»a telcijräpWcrt^n an öic ukrainischen Truppen. d°y |>. v,„ e-MMMf uiii d 1 ; Mar-vl'.-.-Uten a:rj nahmen. 21 Us k tclBcV Seiten waren g r o U V e r 1 u st e. Die Ma° iroit'n der Zch w a r j m e c c s l o H e nahmen an dem ^ ^eil Unter ihnen entstand aber ein > w t e ^ r 1, war nach Angabe der Ukrainer, der ^Stzrre Heil'»»' vtn' „kraimichen Matrosen überge- gan.^n Entente Trrttpcn in Siidrußland'? > mird aemeider: An den Kanlp- p-.ben' auch lumätiifcf.e, serbische len um oio^o.- a. a ; j {.j tsn 5:a-«din». der- utiö J>»ni . , Die Erbitterung 6-anz°s-n ist &iCfCr *£ ’»« rnsiisch.« Armee. L T„" tMe^urgO^^ LemobUis^Ittage-' Der FU .WM«»-»«" Tpfret erlassen, wonach Sie »ieflierunfl iJat ^ ^ unö Werk- Me I r^;VaU ae^en. ^ie örtlichen Ausschüsse äeuge^Dem ‘ Verteilung vornehmen. De der Sowjets w-rv.n Soldatenrates von Mos ^h7t' eknen.' Beschluß erlagen durch den di- V«. ™ min wtrt eil drei Tagen sl. P'ü.rderungen der Dein- zine Peter bnrgs statt, die von un.lelannter Seil d- niQgQ t . .. - - Hand geleitet werden TaS revolutionäre .Kriegs- kemitee trifft Maßahmen, um allen Wein in Peters» bürg zu vernichten. Patrouillen auf Panzerautomobilen fahren umher. Es sollen sich an 700 Niederlagen von Wein und anderen alkoholischen s^etränken in Petersburg befinden, deren Wert auf mehrere Millionen geschätzt wird. Trennung von Kirche unv Staat. Die russischen VolkSdeauftragten haben einen Erlaß herauSgegeben, der für Rußland die Trennung von Kirche und Staat fcftseyt und gleichzeitig die Kirchen» und Klostergüter, sowie Gold. Silber und Edelsteine n den Mitren und Kreuzen der Geistlichkeit e i n z i e h t. Ferner wird die ltzeistlichkeir verpflichtet, in den nicht zum Kampfe verwandten Teilen des .Heeres zu dienen. Zapano Fefrscnnng im östlichen Asien. * Nach „SibirSkaja Shisn' erwarb eine japanische Finanzgruppe ein Nutzungsrecht auf 10 000 Tesjatinen Urwald mit Niederlaffungsercht an der Südostspitze von Kamtschatka. Ter Kamps um Oftasien. Die holländische Presse beschäftigt sich ziemlich lebhaft mit der Besetzung Wladiwostoks durch die Japaner und glaubt, darin d7e Anzeichen eines drohenden Zusammenstoßes zwischen Japan und Amerika sehen zu sollen. So nimmt „Maasbode" zu den Vorgängen t»n Osten Stellung und glaubt, daß man das Bündnis mit der Entente bald vergessen haben werde, wenn durch dre Verwickelungen, in denen sich Rußland augenblicklich befindet, diesen der Einfluß in Ostasien au» den Händen gleiten wurde. „Maasbvde" glaubt, daß Amerika nicht daran denke, Japan den Einfluß im fernen Often allein zu überlassen. Russische Streiflichter. - General Nowitzkh. der Oberbefehlshaber an der Nordfrvnt, ist ve- giftet und nach der Peter-Pauls». Festung gebracht worden. = Vc.m Er; Zeinen des neuen malistifchen Bürgermeisters verließen alle Beamte der Petersburger Stadtverwaltung das Rathaus, indem sie gegen die Ungcseyntüßigkeir Del marin: . Verwaltung Einspruch erhoben. --- Ein Kongreß von Frontvertretern behandelt zurzeit in Per. .urg die Temobittsierungsfrage. Ter bisherige Adnnralirälsrat wurde aufgelöst. " In Petersburg haben gestern viele Haussuchungen stattgefunden, besonders in den Wohnungen der Offiziere in der Wassily-Ostrow-Gegend. '' Es wird eifrig nach Kerenski gesucht, da man annimmt, daß er sich in Petersburg verborgen hält. " Ter amerikanische Konsul in Eharbin drahtet nach der „New Jork Times", daß die Marima.ipen in den größten Städten Sibiriens die Oberhand gewonnen haben. " Ter Bolschewiki-Gesandte in Stockholm, Wo- rowski, erhielt ein Telegramm ans Petersburg, daß Kaledin ln der Nähe von Moskau verhaftet worden fei. 'Das Militürkomitee der in Finnland steheir- den Truppen teilt dem sinnländischen Senat mit, daß es finnländtscheS Geld für die Abziehung russischer Truppen aus Finnland benötige. Alle Eisenbahnen erhielten Order, sich auf Transporte vorzubereiten, da der 2lbmarsch spätestens-nach zwei Tagen beginnen soll. Allgemeine Kriegsnachrichten. Frecher Schwindel. Das deutschfeindliche „ Maandag Achtenblad", Montagsausgabe des Amsterdamer „Telegraaf" vom 26. November läßt sich melden, daß die griechischen Truppen in Görlitz in deutschen Uniformen zuerst all der italienischen und dann an der Balkan- fronl kämpfen sollten, daß aber die angeblich größtenteils venezelistischcn Offiziere dagegen protestiert hätten. Diese Meldung ist so lächerlich, daß sie eine ernste Zi. .ückweisung nicht verdient. Tas Kesseltreiben gegen Ealliaux. Gegen einen der ältesten, erfahrensten und besonnensten Politiker in Frankreich, Calliaux, ist ein grauenhaftes Kesseltreiben veranstaltet worden, weil er rm Verdacht steht, den Frieden fördern zu wollen. Man macht ihm auS den Kreisen der Pariser Kriegshetzer heraus die allerschlimmsten Vorwürfe und in der Kammer hat man nunmehr eine Mehrheit für die Aufhebung seiner Immunität als Abgeordneter zusammeitgebracht, damit der Staatsanwalt zugreifen könne. Der Ministerpräsidem Elemenceau betreibt Verfolgung mit besonderem Nachdruck: der alte Hasser will die alte Feindschaft anstragen. Im Ausschüsse erklärte er: „Wenn die gegen Ealliaux oorgebrachren Vermurungen irgend einen einfachen Bürger berräfen, so würde es keine Erörterung geben. Tie Regierung har ihre Verantwortung übernommen, die Kammer wird die ihre tragen. Wenn die Kammer eine Strafverfolgung EaUiaux ablehnen sollte, würde die Regierung zurücktreten. Ter Ausschuß hörte hierauf Calliaux an. Er stimmte sodann mit 9 gegen 2 Stimmen für die Aushebung der Immunität Ealliaux und beschloß die von der Regierung mitgeteilten Schriftstücke sowie den stenographischen Bericht des Ausschusses zu veröffentlichen. Tre Erörterung in der Kammer wird am Tonnerslag stattfinden. Fcalion mutz sich beschcidc«. Aus die Revision der italienischen Kriegsziele, die unter dem Truck der ungeheuren deutschen und österreichisch-ungarischen Wasfenerfolge eingesetzt, fällt ern besonderes Licht durch die Behandlung Italiens aus der Pariser Konferenz. Nach zuverlässigen Nachrichten bestand nämlich Amerika auf die Zurücknahme des Versprechens. Italien die Dalmatinische Küste zu überlassen. Darüber hinaus wurde beschlossen, den Italienern auch die versprochenen Vorteile in Kleinasien vorzuenthalten. Uncle Sam hat Angst. Ter amerikanische Kriegsminister Baker tritt in der Presse dafür ein. daß Industrie, Arbei'.rschaft. Eisenbahnen und Techniker jetzt ihr Letztes hergeden müßten, um dafür zu sorgen, daß die amerikanische Hilsc im Westen nicht zu spat komme. Ter Krieg sei in die kritischste Phase getreten. ES gelte, so schnell wie möglich Tritppen und Material itt großem Umfange nach Europa zu schaffen, um einen feindlichen Durchbruch an der Westfront zu verhüten. Die Schisfsraumfrage sei brennender als je. Nun. wenn wir durchbrechen wollen, werden die Armeen kriegsungewohnter „Sammies" sicher nichts daran ändern. Zerfall des Serbenhrcreö. Alan berichtet der neuen ..Zürcher Zeitung" über die Rückwirkung der russischen ^riedensoewegtcng auf das serbische Heer: Tie serbische AmtSzeitung „Srpske Rovine" bringt scharfe Mahnungen des Kriegsministers gegen die zahlreichen Desertionen sowie Edikte gegen dle vielen im Ausland sich aufhaltenden Krtegs- unlustigen. Auch zahlreiche Offiziere wurden wegen pazifistischer Tendenzen oder Hochverrats auS der A nnee entfernt. Nr 93 des „Srpske Novine" meldet die Entlassung von 8 Obersten, 17 Oberstleutnants. 11 Äkajoren sowie zahlreichen Suballernosfi- zieren Die meisten standen zu dem Gemaßre- gellen General Milos Bozarlooitsch und dem wegen Hochverrats Hingerichteten Obersten Dragutin Dtml- lrijvltsch Apis in nahen Beziehungen. * Kleine Kriegs nach richten. ". Der frühere Präsident der portuaiesischen Republik, Machado. ist mit seiner Familie in Madrid angenommen. " Die Opposition gegen den englischen Oberbesehlshaber Sir Douglas H a i g h ist nach dem schweren britischen Mißerfolg bei Eambrai beträchtlich gewachsen. Tie führenden politischen Kreise fordern von der Regierung energisch die Älbsetzung HaighS. Aus aller Welt. ** Unwetter-Heimsuchung Japans. Die Zahl der Toten bei dem letzten Taifun ist ungeheuer. Der Sachschaden übevftctgt 2öU Millionen Franken. In der Präfektur in Tokio zählte man allein über 500 Tote. 3000 Häuser sind zerstört. 150 000 Häuser über- schwemmt, 2 0 0 0 0 0 P e r s v n e n v v l l t o m m e n obdachlos. Mehrere Dörfer in der Umgebung To- kios find voUtrmmen zersrö-' in Si: .amura fand man 3000 Tote. Tie kleine Insel bei Uruhasu ist verschwunden. die Be ner sind nmgetor * Kein Kartofsclbrot mehr. Gerade keinen Brotneid. wohl aber den sehnlichsten Wunsch nach Nachahmung wird das Vorgehen des Kreises Altena anderswo Hervorrufen. Der .KreiS hat nämlich soviel Mehl erspart, daß er in der Lage ist, die Streckung des Brotes mit Frischkartoffeln fortsallen zu lassen und dafür das ersparte Mehl heranzuziehen. Der Kreisausschuß hat bereits in diesem Sinne verfügt. ** Abschaffung ver bayerischen Kragen-Borten. Wie uns aus München gedrahtet wird, hat der König von Bayern angeordnet, daß die von den Mitgliedern der- bayerischen Heeres am Kragen des Waf» fenrocks vielfach getragene weiß-blaue Borte in ihrer jetzigen Art abgeschafft wird. Nur die Kragenecken dürfen noch mit weiß-blauer Borte besetzt werden. . Explodierte Petroleumlampe. Als die süni kleinen Kinder der Kriegerssamilie Johann Hammer aus Unterau in Schioaben bei der Morgensuppe saßen, explodierte die Petroleumlampe. Tas Petroleum ergoß sich über die Kinder. Trotz Ausbietung aller Kräfte und Einsetzung ihres eigenen Lebens konnte die Mutter sich des Feuers nicht erwehren. Das achtjährige Mädchen und der ftinfjährige Knabe sind ihren schrecklichen Wunden erlegen, das sechsjährige Mädchen erlitt schwere Brandwunden im Gesicht und an der Brust. Der vierjährige Knabe zog sich Brandwunden am Fuße zu. während das halbjährige Kind vom Feuer verschont blieb. ** Bon der Abteiltiir erschlagen. Ein Reisender verunglückte in einem Eilzug aus Köln dadurch, daß ihm die zu ftüh geöffnete Abteiltür beim plötzlichen Halten des Zuges gegen den Kopf flog. Tie Verletzung war so schwer, daß der Bedauernswerte kurz darauf starb. ' . . . „ *• Ter Schübe auf dem Schornstein. In Teurscyen- thal schoß ein 16jähriger Schornsteinfegerlehrling vom Schornstein herab auf das gerade vorbeilommende Dienstmädchen des Tr. B. Tas Mädchen brach schwer verletzt zusammen. Der Bursche hatte das Gewehr einem Feldhüter entwendet und nach der Tat versteckt. Er hatte aus purem Nebermut gehandelt. ** Tic Scchnndsprage macht sich jetzt wieder sehr bemerkbar. Da in der Bucht wenig Fische sind, sind die Seehunde sehr geftäßig und zerstören selbst die Netze der Fischer. Ter Fficher Kamrath fing zwer mächtige Seehunde im Gewicht bis zu vier Zentnern. Tie Tiere wurden nach Tanzrg zur Bewertung ihres Fleisches und des Felles gebracht. ** Eine Haferrgeschichle. Ein Jäger aus Essen erlegte einen Hasen, den er als Kenner auf 9—10 Jahre schätzte. Er beschloß diesen alten Burschen seinem Jugendfreund zu verehren, und hängte ihm eine Karte um den Hals mit der 2Iufschrift: Lied Nr. 69, Strophe 3, Zekke 2. Ter Freund las das sonderbare Anhängsel, holte das Gesangbuch hervor und fand die Worte: „Möcht alles wohlgelingen!" Am nächsten Sonntag, als er ein gebratenes Stück vom Hasen vor sich aus dem Teller hatte, und es mit dem Messer zerreilen wollte, erfaßte er erst den tteferen Sinn der Worte. Nachdenklich schaute er seine Ehehälfte an und sprach dann: „Mutter, möcht alles wohlgelingen. Hammer, Axt und Handgranaten her!" — Blutsauer haben die beiden sich^s beim Hasen werden lassen. Am folgenden Tage erhielt der Jäger eine Tankeskarte mit der kurzen Aufschrift: „Schillers Teil, Seite 18, Zeile 6 von oben." Ter gute Freund holte seinen „Teil" hervor und fand an der bezeickneten Stelle: „Einen Zähern hätte er mir nicht schicken können." — Tie beiden Freunde hatten sich verstanden. , Kirchliche Anzeigen. 1. Weihnachtstag. Stadtkirche. 9'/,-. Pfr. Schwabe 5: Pfarraff. Neuning. — IohanneSkirche. 9'/,: Pfr. BuSfeld. 5: Pfr- BechtolSheimer. 2. WeihnachtStag. Stablf. 9'/,: (Abendmohl) Pfr. Mahr. 5: Pf. Schwabe. — Johanne«!. 9'/,: (Abend- mahl) Pfr. BechtolSheimer. Nie ßoldankaufficlUl Siadnheater Glessen DienS'ag, den 25. Dezember 1617 (I. Feiertag), abends 7', Uhr: Glaube und Heimat. Die Tragödie eines Volkes von Karl Cchönherr. Mittwoch, den 26. Dezember 1917 (2. Feiertag . nachm. 3*» Uhr: Meine tfran, die Hoischauipieleri«. Vuftfpicl in 3 Akren Abends 7*/s Uhr: ,Sah ein Knab ein Röslein ftehn". Singspiel auü l-oecheS Jugendzeit in '! Auszügen von Wilhelm Facöbp. Musik, mit Benutzung von Volksliedern, von Heinrich Spange» Spangen berg Donnerstag, den 27. Dezember (3. Feiertag) 1617, nachmiuag- 3'/, Uyr: Sinder-Borftellung Der Lügenpeter. Weihnächte macchen in 4 Bildern. Abends 7', Uhr: Der Soldat der Marte. Operette in 3 Akten. Freitag, den 28. Dezember 1617, abends 7‘. Uhr: Meine Frau, die Hofschauspielertu. Lustspiel in 3 Akien. Sonntag Borstellun den 30. Dezember 1617, nachmittags 3'/, Uhr Kinder Der Lügenpeter. Weihnachtinarchcn in l Bildern. fteh«' lbendv 7 */j Uhr: ^Sah ein Kuab ein RöSleiu Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. Bekanntmachung. Dom 2. Januar 1918 ab wird die Triebwagenfahrt 4950 W. Metzlar - Limburg nur zwischen Albs- Hausen und Limburg u. in nachstehend geändertem Plane gefahren : Albshausen ab 6 M abends, Burgsolms 6", Braunfels 6 17 Stockhausen (Lahn) 6", Löhnberg 6", Meilburg an 6". ab 6", Bräveneck 6°', Iürfurt 6*°, Aumenau 7°\ Arfurt 7", Villmar 7", Runkel 7", Kerkerbach 7", Eschhofen 7 M , Limburg an 7". Frankfurt (Main), den 18. Dez. 1917. Königliche Eilenbahndirektion. Goldankausstelle Gießen. Ist dt» 1,1 *«mm grimm: vienstag naedmillagr von r-4 Zamtlag vssmillag; von 10 - 12 ', Ubr Der €brenan$Icbn$t der 6olda«kaafsIielle: Dr. Ufinger. Auch in diesem Jahre möchte ich bitten. unsere blinden Zoldaten nicht vergencu.- Geldsendungen erbitte ich NN mich Siebeb. das Kriegsblindcnycim, Arnsburgeruratze Nr 1 jg Frankfurt a. M. gaben an Frau von schenk Wiesbaden, Bicbricherftrahe Nr. 6. öezugrp Ferrero über Deutschland u. Kriegsurfache Weihnachtsverkehr 1617. S, wird wiedciholt darauf aufmrikiam gemacht, U a 1 B 1« W « C D t f ««». jahrS.Festzeit aP.c versügbaccn Betriebsmittel in erster ^on Ci. Schweizer. Linie zur Befrie'vigung des RüstungSund Gülcrver r I ^^Operationen find Ber dienen muffen, und daß über den veröffentlichten Fohr-1 b«^. Bo^^io. Prof.^Dr. plan hinaus außer den für den Berufsverkehr * fllnr u . <^ c fdifcfiaft, Berlin- unbedingt erforderlichkn Zügen besondere Inge an- j »iductfeib c ■ Cft. Gocchcnr. 2". ter keinen zimkändr» gefahren werden. Die Ret 'enden haben während der Festzeit mit unvermridlichrn Unzuträglichketten aller Art zu rechnen. Wer daher nicht unbedingt reisen muß, sehe von der Benutzung der Eisenbahn ab. Frankfurt (Main). 20. Dezember 1917. Königliche Elfenbabndirektion Kartoffelkistc der Firma Paul Balve. Düsseldorf, Ackerstrahe Nr. 82, verbürgt zwcckmäh. Lagern der Injelheimer Rotwein ganz vorzügliche Qualität liefert in jedem Quantum P. C. Saalwachter IVeingatsbesitEer Xieder-lngeleim a. R. Ä* 1 ‘j" v, Mittwochs früh 8 1^** düngnichl cer «erlag * et " De Kartoffeln, zerlegbar, 8-10 Ztr. saftend 28 M., gehobett 33 M. ab Stottern ivckannimachung. Die seit 1. November zwischen Tner.Toblenz'Gießen. Fabrik. 5 Zentner tagend 5 vt. biüiflcr. Vorauszahlung oder ^tachnahme. Bahnversandt frei gegeben. _ nervös schweres Sprechen jetzt radikal zu beseitigen! Wie? Auskunft gibt 0 Hausdörfer, Breslau, Wilhelmsruh B. 7. n Uän?O ll * zillen mit * U. IfluUöü Witterung. 1 Röhre tötet 25 Ratten ob. 7b Kassel-Derlin Friedr. Str. ausgefallenen Militärur- lauber-Lcknellzüge 123 und 124 o^chren am 18 .lM^^M°nsthen u.Jau*,. bzw. 21. Dezember wieder bis auf weiteres täglich m L st 3 _ ^k. 31. WcycrstaU nachstehenden Fahrplänen und sind zwischen Berlin und | agitoboej, am Trier in beschränktem Umfang für den Iivilverkehr frei gegeben r U 124 (verkehrt erstmalig am 18. 12.) Berlin Fnedr. Str. ab 7" vor., kaffel.ab 3" nachm.. Marburg ab 5'°, Gießen ab 6"". Wetzlar ab 6™, Weilburg ab 7~ Diez ab 7 5l # Bad (Ems ab 8 S0 , Niederlahnstein ab 8", Loblenz ab 9 1 *, Trier an 11 43 nachts ü 123 (verkehrt erstmalig am 21. 12.) Trier o*»......... cvebcnnann. 6« vorm., Loblenz ab 9-°. Nicderlahnslein ab 9”, Bad > «"»,11,0,e ,Ul . Trock. KastaDieoblitter ihoro (P ÄHo5Slilällif tittcfol R. M. C> n r t, Hamburg 16 Meihnerstr. 33. Tel. Är. 3. 780. D. K. P. a. zum Lelbstbesohlen! aller Schuhe und Stiefel! Macht »vaffcrdicht und fest! Bei der am 16. d. MtS. stattgehabten Perlosuug der von dem KciegSbüro des NeichSbankdircktocium als Prämie für die Einltefexer von Goldsachen gestifteten Gravüren deS Gemäldes von Professor Arthur Kamps ..Gold gab ich fnv Eisen. PoUroopfer 1818" entfielen die Gewinne aus folgende Personen: 1. Frau Dora Kay, Gießen 2. Frau Rechtsanwalt Eagisch, Gießen 3. Fräulein Helene Ihrivg, Lich 4. Herrn Georg, Gießen 5. Frau Neye, Gießen 6. Herrn Herz Slip ft ein, Altenbuscck 1. Herrn Professor Hübner, Gießen 8. Herrn Professor Hüter, Gießen 9. Herrn Professor Alles, Gießen 10. Herrn Geh. Hofrat Prof. GiseviuS, Gießen 11. Fräulein Auguste Dörr, Gießen 12. Herrn Robert Ewald, Gießen 13. Frau Anna Schirmer. Gießen 14. Fräulein E. Jülich, Gießen 1b. Fräulein Iula La Isert, Gießen 16. Herrn Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Geppert 17. Frau Geh. Schulrat Störiko, Gießen 18. Herrn Karl Reichert, Gießen 19. Herrn Professor Rose ad erg, Gießen 20. Frau Lemma, Gießen 21. Frau Dr. MueS, Gießen 22. Frau Dr. Brühl, Gießen 23. Herrn Ferdinand Paul, Gießen 24. Fräulein Annemarie Schaffer, Gießen 25. Frau Elise Hellricher, Gießen 26. Frau Professor Messer, Gießen 27. Frau Bergassessor Wem mer, Gießen. Da uns nicht von allen Gewinnern die Wohnung bekannt ist. ersuchen um deren Mitteilung unter gleichzeitiger Angabe des Tage-, an dem die Anlieferung der Goldgegenstände ftattgefunden hat. Dieser Tag ist aus der von der Goldankausstelle auSgesertigten Ehrenurkunde ersichtlich. Die Zustellung der aus die Namen auSgesertigten Gravüren erfolgt demnächst. # G ießen, den 21. Dezember 1917. Der Vorsitzende des Ehrcmulsschusses der Goldaiikaussstclle I>r. zistrr-er. Gehetmerat. Lms ab 9»'. Limburg 10 '-. Weilburg ab_ll' s , Wetzlars Ausführl. Anweisung. Probe für ab II", Bietzen ab 12 " mittags, Marburg ab 1-, Lasset ab 3". Berlin Friedr. Str. an II" nachts. Frankfurt (Main), den 19. Dez. 1917. Köttlgl. Eiftnbabtidlrektion- als: alles Leinen, Lumpen :c. 4—5 Paar Sohlen zu reparier, tt Tuben oder 3 Dosen 4.50 Mk. für 1 P. Sohlen zu rep. 1.70 Mk., nur bei Boreins, des Betrages. Wiederverkäufer u. Schuhmacher Rabatt! Sp6Z. seit 1904. Staatl. gepr. offiz. Heilmittel. itemnol der Plerde (sogenannte Dämpfigkeit) chron. Husten, Rohren, Pfeu'ea, Engbrust, Hartschnaas., schnei^ grüntll. heilbar. Versand dincl Apoth. Auskunft kostenfrei. ierl Klemm, hÄ!!J| Vor einigen Nachahmungen ist ri warnen. Im Bcrlag M. W. Meyer (Russischer Bote) zu Berlin TW. 68, Zimmerstraßc 38, ist soeben erschienen: „3ull!lcde 6rirg;gelange«e über Ihre Eindrücke in Deutfcbland!“ Preis 75 Pfennig. Das Buch enthalt Ueberfetzunaen von Briefen rufficher Emil Meffert. Maiuz Welschuonnengafse 11. I. Beschlagnahmte leere Fässer Kriegsgefangener, welche diese der Schriftteilung des „Russischen |f- v berechtigt nufuihaufcn Boten" mit der ausdrücklichen Bitte um Veröffentlichung über.j'^0 oerecyugi aufzunaufen Gebr. Mantz, fandt haben. In ihnen schildern die Kriegsgefangenen ihre Eindrücke, die sie von Dcutsdiland, von seiner Landwirlfchast und von den deutschen Bauern gewonnen haben, das Leben in den Gefangenen lagen, und auf den Arbeirskommandov usw. Der Relnüberschuh ist für die Bolksspcude für deutsche 5lriegSgcsangcne bestimml. Zu haben in jeder Buchhandlung, sowie direkt vom Verlag. Cassel-B., Telephon 171. Rechnungsformular e a 25 Stück geheltet in Umschlag Serien, Soldaten-, Mädche n usw. 100 versch. Postkarten Mk. 3 —, 100 Weihn.- u Neujahrsp. Mk. 4 —, 100 Liebes- serien-Postkart. Mk. 4. —, 50 echte Kunstkart. Mk. 4. — . W. Nchlllln^er, Heilbronn Lohtorstrasse 15. « Bogen Kanzlei 25 Stück 75 Pfg. /. .. .. 25 „ 60 .. /• »• .. 25 ,, 40 „ vorrätig in der Druckerei Klein, Tel. 362 Südanlage 21 Tel. 362 Postkalendcr für d. Deutsche Reich 1618 mit sämtlichen neuesten Postbcstim mungen, für 50 Pfg. zu haben Verl. Friy Diev, Halle » ^.1 nuar 1618 gesucht. Lohn und gute Kost, Kaffen net » gute Behandlung. Frau M. Petry, Hof « iPoft Sreinbackii ^