WiV >r be lv#i 0en 1 an ach ;ebote viit U m und .X von Sl los lerbrei ftäufet (Ne«estc Nachrichten) "w,e,. u °»d-r fer“ U rl n !! 1 «ont“"Ä t ,®' : in I ^ich,. Bejugsprets 60 psg. monatlich vierteljährlich 1,80 Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab ge holt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,50 Mk. — Erscheint Mittwochs und LamStagö. — Nedaktionsschluf; früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlag der „Gietzener Zeit«»-", Gießen. Expedition: Lüdanlage 21 (^5itftc*er Tageblatt) Nnzeigenpreir 20 psS- die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 3Q Pfg- Die 90 ww breite R e k l a m e . Z e i l e 72 Pfennig. Krtrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung deSZahlung» - zieleS (30 ^agej. bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Truck der (tziehencr Verlagsdruckcrei, Albin Klein. tfer a mtl S ZNm an Aswer- clnu Nr. 108. Telephon Nr. 302.2 Samstag, dm 15. Dezember 1917. Telephon 9tr. 362. 30. Jahrg. Im November 22 feindliche Fesselballone rrnd 295 Flugzeuge abgeschossm. Fortsetzung der WaffeuftittftaudsverhaudLuMeu iu Breft'LiLowsk. Im Miletta-Gebiet 16OOO Italiener ges-mgsK u?;d 93 Geschütze erobert. Billa forifmunfl der UlafTenftillTiandsverbandlunaen di- .Verhandlungen über bcn Abschluß ^ims n6piiinfniA.. _ jelzerbninnen Grosskarbi Laur enze & Co. efert in jedem Quantum > C. Saalwächtei Feingutsbesitzer wer mit ©arten'' /V 11 Berlin, 14. Dez. Am Voc- und Nachmittag des mieten gesucht. Offenes' Dezember fanden in Brest Litowsk Vollsitzungen statt, . K. 3 , an * . n denen die einzelnen Punkte der beiderseitigen Waffen- Fraulfvrt m M^^ltillstandsentwürfe den Gegenstand eingehender Bcra- II - - bildeten. Am 14. Dezember vormittags werden ^>2CIylCtl a Hnl(Ul& )lc Verhandlungen fortgesetzt, ca. 100 Mtr. Rohr u. Zubt mm— flmtlicbe fleiitlcbe Caaesbericbte. wtb. Großes Hauptquartier, 12. Dez. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz: Die GefechtStätigkeit blieb in mäßigen Grenzen. — Im November beträgt der Verlust der feindlichen Luft- klö^I^^iiB^^streitkräfte an den deutschen Fronten 22 Fesselballone I I5vli lv»HIH»fiinb 205 Flugzeuge, von denen 85 hinter unseren Linien, ß aIi uL die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar l\0lW6in abgestürzt sind. Wir haben im Kamps 60 Flugzeuge und 2 Fesselballone verloren. m vorzügliche Qualität Ocstlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Mazedonische Front. Keine größeren Kampfhandlungen. Italienische Front. A 1 nrvninint a H Zwischen Brenta und Piave entwickelten sich öct- Mr-1lig6I6IM Kämpfe, in denen wir Gefangene machten. Der Erste Generalquartiermeister : Ludendorff. - ~ Berlin, 12. Dez abends. Von den Kciegssclau '^lätzm nichts Neues. ein englischer EufiTcblff vernichtet. ■ . Berlin, 12. Dez. Eines unserer Marineflugzeuge, zFührcc Oberleutnant z. S. Christiansen, hat bei einem lAusklärungsflag in den Hoosdcn am 11. Dezember, Ivonnittags das englische Luftschiff „C. 27" ver- jnichtet. Das Luftschiff stürzte brennend in die See. Der Chef des Admiralstabs der Marine. ■» Die Beute aus den ItleiettaKämpfen. Die Truppen des Feldmarschalls von Conrad haben stach bisheriger Zählung in den viertägigen Kämpfen um das Mklctta Gebiet 639 italienische Offiziere und über r6000 Mann als Gefangene cingebracht. Die iäSeute setzt sich aus 83 Geschützen, 2»S Maschinengewehren, 4 Mitratllrusen, 81 Minenwerfern und vielem anderen Kriegsgcrät zusammen. Der deutsche Kaiser richtete an den Feldmarschall Conrad Hötzendorf folgendes Telegramm. Fch sende Fhncn sowie ollen beteiligten Führern und Truppen dH wärmsten Glückwünsche zur Einnahme des Monte Mcletto und die anschließenden herrlichen Erfolge der österreichisch-ungarischen Waffen. Von Herzen wünsche Ich Ihnen ein weiteres Fortschrciten der gluck- chen Operationen. ^ wtb. Großes Hauptquartier, 13. Dez. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprccht. Von Dirmude bis zur Lys und südlich von der Seacpe zellwcillg erhöhte Artillerietätigkcit. - Oestlich m Bullecourt entrissen unsere Truppen dem Engländer mehrere Unterstände und nahmen 6 Offnere und 84 nesonacn - Zwischen Moeuvrcs und Vcndhuille ^ben sich dtt schon am Abend lebhaften Artilleciekämpfe " te morgen verschärft. Auch nördlich von -Lt. ^.uen gesteigertes Feuer- Heeresgruppe deutscher Kronprinz Zu Verbindung mit Erkundungsgesechtcn lebte in rnzetnen Abschnitten die Fcuertätigkeit aus. r\ lung ran* d.K* is * ,ef ffße5‘ c v .W arn ' rs v .reich. 2J estlichcc Kriegsschauplatz: W e dcrc^bart beginnen heute im Befehlsbereich es Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern stillstandes, der die zur Zeit bestehende Waffenruhe er- setzen soll. Mazedonische Front: Im Cernabogen wurden in kleineren Unternehmungen eine Anzahl Italiener und Franzosen gefangen. Italienische Front: Bei Schnecfall und Ncbel blieb die Gefechtstätigkeit gering. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. O Berlin, 13. Dez., abends. Von den Kriegsschauplätzen nicht Neues. « Berit«, 13. Dez Die russische Deiegaiton ist am 12. Dezember zur Fortsetzung der WaffeustrUftands- Verhandlungen vrrabredungsqemätz in Krsst-Ktrorvok eingetroffen. Die nächste Vollsitzung findet am 13. Dezember vormittags statt. i*j erfolgreiches Seegefecht, Berlin, 13. Dezbr. Leichte Streitkcäfte unter Führung des Korvettenkapitäns Heinicke haben am 12. Dezember morgens, dicht unter der englischen Küste vor der Tpne-Mündung den feindlichen Handelsverkehr angegriffen. In erfolgreichem Gefecht mit den englischen Vorposten wurden 2 große Dampfer und 2 bewaffnete Patrouillenfahrzeuge versinkt. Uasice Streitkrafte kehr- ten ohne eigene Verluste oder Beschädigungen zurück. Der Chef des Admiralstabes der Marine. ; • > 35000 rönnen. Berlin, 13. Dez. Eines unserer Unterseeboote, Kommandant Kapitän-Leutnant Jeß, hat neuerdings im Sperrgebiet um England 3)666 Bruttoregifter- tonnen versenkt. Unter den vernichteten Schiffen befanden sich 1 sehr großer Dampfer mit 4 Masten, i m>U telgroße bewaffnete Dampfer, von denen einer durch 4 Bewacher gesichert war, ein Passagicrvampfer von etwa 7500 Tonnen, sowie 1 mittelgroßer Tankdamp^er. Der Chef des Admiralstabcs der Marine. ileber 50000 tonnen! Berlin, 13. Dez. Im M'ttelmeer wurden 12 Dampfer und 6 Segler mit über SV 666 Brutior-gister- tonnen von unseren U-Booten vernichtet Die Meh^ zahl der Dampfer wurde trotz ftink'ter Sicherung durch U Bootjäger, Zerstörer und Ftschdampfer aus Geleit- zügen herausgeschossen. Lebhafte Gegenwirkung der Gclcitfahrzcuge blieb in allen Fällen erfolglos. — -Der Tcanspoctveikchr uaÄ Italien und den Kneg^jchau^ Plätzen des östlichen Mittelmceces erlitt erheblische Einbuße. Im besonderen konnte 1 großer versenkter Dampfer als Truppentrausportschtff nach Italien erkannt werden Bei einem anderen wurde die Bestimmung nach Saloniki fcstgestellt. - Unter den Vernichteten Schiffen waren ferner die bewaffneten englischen Dampfer Karena" (5285 Tonnen), „Kohtstan" (4732 Tonnen)" und „Cb1b" (4159 Tonnen), sowie 1 mit winde- stcns 8 Geschützen bewaffnete Hilfskreuzer, dessen Be. satzung beim Untergang namhafte Verluste erlitt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. * wtb Großes Hauptquartier, 14. Dez. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern wrr nup in wenigen Abschnitten das Artillcrieseuer lebhaft. Oestlich von Bullecourt versuchten die Engländer die verlorenen Gräben wiederzunchmen. Unter blutigen Verlusten wurden sie zurückgeschlagen. Hl« Wie: bei einem eigenen Vorstoß südlich von Pcmrville dir b.n Gefangene in unserer Hand. — Sud.ich bon Ct- Cucn- ltn fügten wir dem Feinde durch hestigc Mlncnseuec- übcrfällc erheblichen Schaden za. Heeresgruppe Deulschec Kronprinz Ein deutscher Erkundungsvorstoß brachte nordöstlich von Eraonne Gefangene ein- Heeresgruppe Herzog Albrecht Nördlich von St. Mihtel, nördlich und östlich von Nancy, sowie am HartmannSwcilerkopf erhöhte Feuer- tättgkeit der Franzosen- Ocstlicher Kriegsschauplatz: Die Waffenstillstandsvcrhandlungen dauern an. Alazedonische Front: Nichts Besonderes. Italienische Front: An einzelnen Stellen zwischen Brenta und Plave kam es in Verbindung mit kleineren Unternehmungen zu heftigen Artillerickämpfen. Der Elfte Generalquartiermeister: Ludendorff. » Berlin, 14. Dez., abends. Ein italienischer An- qriff gegen den Monte Pertica ist gescheitert.^ Ewige 100 Gefangene blieben in unserer Hand. - Von den anderen Fronten nichts Neues. JSu$ Staat tmd £ani «- Die Ablieferungen vs« Hafer bewegen sich seit Beginn des Wirtschaftsjahres °uf einem derart med- riaen Stand, daß die Versorgung des Heer^- i)ec ™ der Kriegswirtschaft tätigen und der Haffrn h-- mittelfabrikcn seit langem nur m völlig unzulangucycr Weise erfolgen kann. Eine Reihe von Mitteln, die zur Beschleunigung deS Ausdrusches und der Ablleferung angewandt worden sind, haben bis >etzt nui ioenia ß = wirkt. Tie Sicherstellung der yaferver orgung des Heeres aebictet, nunmehr den sosorNgen Ausvrusch und Mc Ablieferung des Hafers selbst auf Kosten °"drer dringcn- dcx Arbeiten der Landwirte herbeizusuhren. Um das zu ermöglichen, ist neben der behördlichen Anordnung des Ausdrusches durch eine Brrordnung des Rerchskanziers vom 24 . 'November 1917 bestimmt worden, daß für Hafer bis 31. Dezember 1917 eine besondere Lieferpcaune von 70 Mk. und von da an bis 31. Januar^ 1918 eine io'che von 30 Mk. für die Tonne gewahrt wird. Gleich« zciUg ist der vollständige Wegfall der bis aus werteres noch bestehenden Druschprämte für Hafer und Gerste nach dem 31. Januar un^rdnet worden D r Laservreis beträgt demgemäß bis zum 31. ^ezemoer 1917 Unsckließiich 400 Mk bis 31 Januacewschireb- lich 360 Mk., bis 28. Februar einschließlich 2/0 Mv für die Tonne, vom 1. März an fallt «^ gemäß d» gleichzeitig ergangenen Verordnung über den^ Ausdrusch und die Inanspruchnahme von Getreide auf 170 M^ Diese Preis,estsetzung ist eine -"dsultige und eS können die Landwirte nicht erwarten, daß daran noch etwas geändert wird. Es liegt also im dringendsten Interne der Landwirte/ den Hafer Drasch als mogI ch ab -uliefern, da sie sonst schwere ffnanzielle Nachteile er- leiden, während ihnen bei rechtzeitiger Abl eserung d e besonderen Aufwendungen des frühzeitigen Ausdrusch dulcki die sestoesetzten Prämien voll ersetzt werden. Den Landwirten, die 'tzafer bis zum b« Bg orbnusa vom 24. November 1917 schon abgelieferl haben, wird die neu festgesetzte Lteferpmmie auf Antrag (vgl. Kceisblatt Nr. 199) nachbezahit, um sie nicht gegenüber den später liefernden zu benachteiligen. Dir neue« Gisr«vah«fatzrpreise- Am 15 Dez. treten höhere Fahrpreise in Kraft. Es kostet in Personenzügen der Kilometer: 1. Klasse 9 Pfg. (bisher /), 2 Klaffe 5,7 Pfg. (bisher 5), 3. Klaffe 3,7 Pfg. (bisher 3), 4. Klasse 2,7 Pfg. (bisher 2). Die jetzigen hohen Schnell- zugszu.chläge bleiben bis Ende März in Kraft, alsdann werden Zuschläge von 1—3 Mk. eingeführt, die Zuschläge also wieder verbilligt. * Das Eiserne Kreuz erhielt d/r-langjährige erste Gehilfe der „Gießcner Zeitung , Herr Max Büttner, welcher seit Februar 1915 im Felde ist. Zur i Zeit befindet er sich auf der Insel Ossel. Die Folgen der Ablehnung unseres Friedensangebotes. Bon Geheimrat Pro,' Tr. Joseph Köhler. Berlin. Am 12 . Dezember fährt sich öcö deursche Friedens- angebot, das beftiaunr fein sollte, bmi iuiidtieg ein önbe zu bereiten tn einer Weise. daß alle redlichen Bestrebungen der Völker zur .''tomrn.nen tjfunj gelangten; allerdings nicht . . £iane j.n r Knncrv.n^ Politik, welche. von Er . . '' und Fru k. .".ch ren V Meine ns zettelt, tn Rußland ei .n ,o acht! und schließlich durch ie .krud ; j noch eine besonders unharmoniju- 1 ' , die allerdings eincc gewiss?!! '-.uni: n je r u Gerade jetzt sind es dir Beci-ien:l - gen dec russischen Regierung, die uns ein Bild aen. gegen weiche- da- römische Reich nur Position. obgleich Lloyd George höhnte, daß wir ja Überall in die Defensive gedrängt waren: allerdings hatten wir unseren ll-Boot-Krieg. der nunmehr nnr ungeheurer Kraft einsetzte und in der Zeit vom 1. Fe- bruar an bis jetzt sidcr 7 Miklionen Tonnen feindlicher Schiffe vernichtet hat. Taß die Vereinigten Staaten tu den Krug ein Haien, konnte ua unserer gunst.gea Vage wenig ändern. Bis sie eine maßgebende Anzahl Streitkräst nach Europa werfen könn:. bat e- noch seine gut. Wege; die Unterstützung aber. welche sie unter flu antem Neutralirärsbruch u nseren Feinden gewährte indem sie da- ganze Land in e ne Wafferr- fabrit oeci^andeUen. konnte nicht schlimmer werden: vielmehr muß da' La id Wilsons sich jcyt einigermaßen mit seinen Lieferungen zuruckhalten. um die eigenen Strei Kräfte. die es auf die Beine bringen will, auszurüsten. Run aber brach ein Errlgni hervor. dak- all-:S bislxcige umnarf nämlich die russische Revolution. Inwieweit hic.^ nglischer Einfluß maßgebend war, kann da . ge.'ctU bleiben; jcdenfall- haben sich die Engländer. BuGanan und Kompagnie, gründlich ver. rechnet, wenn sie glaubten. Lar.iit Rußland ui rare ein Zwergstaat rvar. Was sollte daun aus Teutschland werden? Ein Staat zweiter und dritter Ordnung, zersetzt, zerstückelt. m Atome zerschlagen! Oesterreich sollte in seine Bestandteile aufgelöst, die Türkei aufgetetlt und das Kalifat ein Kalifat von England- Gnaden werden Rußland allerdings konnte man nicht gerade beiseite werfen; ihm wurde Konstantinopel zugesichert, aber England ..... . - .&< - - Gewalt zu befom,;;:n. i;: - ' ' io giündliä) getäuscht, daß man sich uder ihre Torheit wundern muß; denn wenn ein Staat in die Revolution gestürzt wird, so ist das Ende nicht abzusehen: Welle aus Welle überstürzt sich, ein Untergang zieht den anderen herbei, alle geordneten Verwaltungcverhältnisse werden zerrüttet. und mit einer regelmäßigen folgerechten Krieg, führung ist es zu Ende. Man hat sich zwar immer auf die Taten der französischen Revolution bezogen, hat aber dabei über, sehen, daß diese französische Revolution durch die Mo nopolherrschafi von Paris stets zentralisiert war Eine solche Zentralisierung fehlt aber in Rußland bei der ungeheuren Verschiedenheit der Völker und Stämme. Dazu kommt das Unsichere. Unlogische des slawischen Charakters, dic außerordentliche sprungl)astigkeit des >uch»e sich an den Dardanellen festzuseyen. um hier Rußland ein ständiges Schach zu bieten, und was von Persien den Russen verbleiben sollte, das war nur ein Rotgebtet. ein dem Höllenhunde zugcworfener Bissen, um ihn zu beruhigen Auch nach der hispanischen rufsiichen Wesens und der ungeheure Radikalismus dem der russische Geist stcrs zugcneigt ist. Dazu kommt ferner, daß das mit einer gewissen Logik ausgebaute Uebermaß der dcnwkratischen Ideen zu Ausläufern Halbinsel sollte stä) die Macht Englands erstrecken, denn Portugal ivar sowieso nichts als unter Englands Fittig. und mit Spanien selbst glaubte führte, zu denen die französische Revolution nicht gelangt war; denn auch da- Heer demokratisierte sich. ein Schetnstaat man ln der einen oder anderen Weise fertig zu werden. Dii Hier beißt sich die Schlange der Temokralte in den eigenen Schwanz, sie vernichtet sich selbst und wühlt im eigenen Fleisch nachdem man ihm bereits Gibraltar an die Ferse gebunden. Roch blieb das staatlich und kolonial minderwertige Frankreich: es sollte ein Vasall werden, dem England den Fuß tn den Nacken setzte. Von diesen überspannten Ideen völlig erfüllt, hat England unser Friedensangebot in einer Weise beant- wortet. die man nur als Spott und Hohn bezeichnen Alles dies konnte jeder vorausichen. der den rus- fi konnte; denn gerade diese Erniedrigung Deutschlands war es. auf die man als Friedenöbedingung abzielte: Deutschland sollte nicht etwa bloß tm Osten und Westen verstümmelt, es sollte in seinem Innern geknickt werden Reich der Lohenzollern, ja ^>aS ganze monarchische cm sollte m Trümmer geizen und die deutschen das System sollte tn Trümmer gelten und die deutschen Lande zu der Ohnmacht verurteilt werden, tn der sie ln den Rhetnbunbtagen. ja noch mehr, in der sie zu der Zeit waren, als der Stern Friedrichs des Großen zu leuchten begann. Alles dies ist durchsichtig und klargelegt. In den Gekzetmverlrägen und den begleitenden Roten hat Eng. land. hat Rußland gesprochen Gespräche, die unbe- fischen Charakter versteht, und man konnte zwar denken, daß sich zeitweise eine gewisse Diktatur erheben könne, die noch einnial dic Kräfte zusummenrasft. aber sicher war e- für jeden Kenner, daß die Stärke Rußlands erlahmt war und das Ganze in einer Weise auSein- anderfiel. daß es sich nur notdürftig wieder aufrichten konnte Roch einmal, unter Kercnski. hat sich dieses Rußland zu einer Offensive ausgeschwungen, sich noch einmal unter ungeheuren Opfern auf uns geworfen, aber es war vergebens. Nicht nur daß seine Heere urückgeschlagcn wurden, sondern daS ganze Gebiet tn Galizien und ln der Bukowina, welches der gefährliche Brussilowsche Angriff überwältigt hatte, gtng verloren. Riga wurde erobert. Jabokstadt fiel und mit der Einnahme der Insel Lesel wurde die Ostsee gesperrt und die russische Flotte außer Kraft gesetzt. lausä,t sein sollten und die nun doch belauscht werden. Ehrliche Friedensbcstrebunaen l)atten unsere Gegner nicht; um ihre Annerionspläne noch mit einem Schein Ende Oktober aber begann unser Meistcrzug Einfall in Italien und da- Niederringen der itaii der von Ethik zu verklären. wurde Deutschland, dieses arbeitsame, ideenerfüllte. erfindungsreiche und fried. fertige Deutschland, mit einer Flut von Schmähungen übergvssen und seine Erniedrigung als eine Pflicht lener Völker betrachtet, die sich tn den Mantel der Demokratie hüllten, tn der Tat aber dem gröbsten Zarismus huldigten So war die Sachlage, als das Jahr 1917 anbrach. nischen Macht. Namenlos waren dic Verluste der groß sprecherischen. mit komischer Grandezza sich gebärdenden. in wohlfeiler Straßenpolitik großqczogenen Ita- liener: namenloses Unheil brach über ihr Land herein, und die Z.ahl der Flüchtigen, die Italien überschwemmt, ist unermeßlich. welche 'djiiffaU uns dieses Jahr brachte, eines der ollsten d eretgulsvollsten des Krieges, konnte damals noch keine Prophetie ahnen. Allerdings hatten wir unsere feste Wieder lichteten sich die Wolke.,. Im November folgte die Niederwerfung der Kerenski Regierung, der Sieg der Bolschemiki und damit die Lostrennung Rußlands von der Entente, eine Absage. so sicher und gründlich, wie man es kaum je erwartet hatte: es folgte die Veröffentlichung der Geheinwerträge. sie war dgs Signal des selbständigen Handelns, und d » Friedensangebot leitete eine neue Zeit ein. Der Kampf mit den Tanks. In Fontaine Nvtre Dame war'-. Eben noch hatte -a- Dörfchen unter dem rasenden Granalfeuer gelitten: Häuser sind wie Menschen zusammengebrochen. Aus einem Kellerloch an der Hauptstraße kriecht ein schlesischer Musketier Ein alte- Weiblein ringt die Hände vor dem. was vorgestern ihr liebes Haus war Fünfzig Jahre hat sie da mit ihrem Alten ge- wohnt, jedes Gerät und jedes Möbelstück vom Lohn sauer abgespart. Alles hin. Das Weid jammert zum Herzerbrechen, im ganzen Dorf jammern die alten Leutchen, sie wollen lieber von den englischen Granaten zerrissen werden, als ihre Heimstätten verlassen ^Ulmählich komnien die Alusketiere überall wie die Mäusletn nach dem Hagelschauer au- den heil- gebliebenen Kellern gekroäien Kommt Tomuu schon? Vorm Dorf hört man Schützcnfeuer. aber da., ist noch tausend Schritt weg Das Bataillon hat Beseht, oa- Plötzlich schreit'S: Die Tank-! Wo? Wo Denn? ..Üben - uf a Berg zu - siehste nee? . . Wahr- Yastig. da kriegt eine weiße Säilange aus die Höhe von Bourlon. und wie ein schwarzer Schiffsrumpf au>. dem Nebel auf hoher See, wird hier und dort ein finsteres Ungetüm sichtbar. Ta werden selbst die alten, abgehärteten Krieger unruhig .,Oa! Oa' La' Das sein Viecher.' IeseS. du mein Gott!" Tie kommen ja nicht zu uns. meinen die Besonnen-n die wollen uns bloß in die Flanke. Schon schwärmt auf Befehl des Bataillons eine Reservekompagnie an dem bedrohten rechten Flügel aus Dorf iu halten Lb sie mit Tanks kommen? — Da- Wort von einem ausgesprochen, läuft von Gasse zu Gasse Es ist unheimlich, wie wenn tm Kloster einer den Teufel beim Namen nennt Vor drei Tagen, bet dem aroßen Einbruch, hatte der Engländer dreihundert Tanktz (am andern Dorfende heißt's schon fünfhundert!) aufgefahren Tie Ungeheuer sollen Feuer spucken, daß keiner au sie heran kann, sie wälzen sich über jede- HinderntS. so ein schlesischer Rlusketier zum Beispiel der sich in den Weg stellt, wird sicher überfahren wie ein Regenwurm von der Dampfwalze Vas kann da eilt armer Svlvat anders tun als auSbüchscn'^ Frei, lich. der -err Leutnant hat gesagt, die Stadlkugeln gin. gen durch die Panzerplatten durch und wir sollten nur feste Handgranaten auf den Antrieb schmeißen, dann müsse der Tank stehenbleiben und Feuer fangen Jung' wenn er nun aber nicht stedenbleidr? Inzwischen ist der Infantcriekamps auf der gan- zen Linie entbrannt Ein englischer Flieger streicht zweihunder: Meter hoch über die Köpfe und sprlyt eine Leuchtkugel nach der an-O,n. d«mit die enßlische B-litteric •ufwerfTtm »\t4 Alles starrt wieder die Hauptstraße hinunter An der Barrikade fahren plötzlich acht Arme zugleich hoch Keiner schreit, der Atem ist wie adgeschnüvt Ta k- da vorne! Sie müssen die vordere Stellnng über-' rannt haben. Die Schlesier ducken sich, denn oeuttche Granaten sausen knapp über ihre Köpfe Hurra! einer ist getroffen, noch einer, wieder einer Ader die anderen kommen näher, unaufhaltsam, schon hört man das furchtbare Gefauch und Gestampf, schon schnüffeln die Schlesier den süßlichen Gestank des zuckerweißen Re- bels. den die Biester fortwährend auSqutllen Der vorderste Tank feuert wie toll, er spuckt rote Blitze Die Musketiere an der Barrikade steben gebannt ES gibt Augenblich.' mitten in der gräßlichsten chlacht. wo. gleichsam wie ein schüchterner Sonnen- strahl durch finsteres Gewittergewölke. der Humor dervorbrichO Ist das nicht lustig, wie die dummen Unflcöcuer über Die Hauplsira«» walzrn. wo hin leben- Mfl»r Schlesier mehr «ft? Sie sahrri, vor. sie fahren zurück Sic fauchen bSrarltg vor laukrr Sur weil sie kein Lpfer finden. Lobei strecken ste dl« Rohre der Neinen Kanonen wie Schneckenfilhler vor und ichietzen. al» wenn'« Ihnen an» ».'eben «lnae aber immer zu hoch Und so geht» Nipp und Napp. strakiouf und strahab. wie der Aeftzug am Karneval. Die Schlesier lureu au» den KeNerlöcher». «ll. liiahlich «erden sie tttn unk schl.ichen sich l„ »,n «eit .'.an- Durchbruch erzwingen. Di. e'.g« ist: Hekate en .verden geopfert die Blüte C i: und Frank» li.'gt begraben. Tausende von Ztu f 4)a?!;n ha: die Erd.' r?r'chlnng?n. und das »ra*,! ösifche Kampfgebiet ist in einen Trümmerhaufen ver- n>andell. wo man noch nach Jahrzehnten ein Krcnz aufpslanzcn rvird mit der Aufschrift: Dieser geseg...r< Boden ist Wüstenland geworden für immer. m. u nh So ist Hochmut vor drrn 'all gekomm« die Abl.hnung unseres Friedensangebotes Hat uiu.rr / c'.nde in incr Weile geknickt, daii wir ihnen übe^ i. nhtic. gegen überstehen. Wann der Krieg aucgeW ist v.i-S) nicht abzusehen: aber wir dürfen gewiß ;et^ daß er mit einer endgültigen Bezwingung unserer Feinde und einem die Zukunft sicherstettenden Fried?» schließen wird. Die Erfolge des L-Boot-Krieges. In ihrer Verblendung dcute'en unsere Feinde dal hochherzige Friedensangebot des Vierbundec als Andruck unserer Schwäche und glaubten, durch Forrsctzunßl frCc Kriege^ doch noa) ihr Ziel, die Vernichtung dH kvi Rlitlelmachte. erreichen zu wnnen z-o mußte venW unsererseits an Stelle des versöhnlichen die geh r.ijchrc Sprache der Kriegführung mit ailen MineW treten Der U-Boot-Krieg wurde aller seiner disherj gen Fesseln ledig, und mit seiner Hilfe galt und gilt nun. das Ziel zu erreichen, das wir uns gesteckt baden, nämlich der Welt den Frieden wiederzugeben. Ströme von Blut sind seit dem 12. Dc.zcmd« 1916 geflossen, neues Elend über den Erdball herein, gebrochen. Weitere Staaten haben sich der vielköpfigci Hydra unserer Feinde zugesellt. Rußlands Wid>.rstanl ist nach schweren inneren Wirren völlig zusammcnge^ brochen. das italienische Heer weit in dic oberitalieq ückc nischc Tiefebene zurückgetrieben, und durch den U-Boor. Krieg sind schwere Breschen in den unseren Feinde, nukbaren Handelsschiffsraum gelegt worden Ta^ Veri senkunaSergebnis vom 1. Februar dis 1. Rovomdci 1917 beträgt 7,649 Millionen Tonnen Zählt maW hierzu dic Verluste des Januar mit 4.19>00 Xonrei und des halben Dezembers 1916 mir 208 000 Toi nen. und nimmt nach dem Voranschlag dcS Admiral stades vor Beginn des U-Boot-Krieges daS Alonatj ergcbnis des November und Dezember 1917 mi 600 000 Tonnen an, so kommt man zu dem Rcsultal daß von Rcitte Dezember 1916 bis Mitte Dezember 191' 9 196000 Brutto-Rrgister-Tonnen versenkt sind. Was diese gewaltige Ziffer bedeutet, ist dem Laier^ nicht ohne weiteres klar. Sic wird aber verstände lichcr, wenn man damit vergleicht, daß die Handels« flotten von Frankreich. Norwegen. Japan und Italien bei Kriegsausbruch zusammen 8 200 000 Tonnen auf« wiesen, und daß Deutschlands große Handelsflotte damals nnr 5 45-9 290 Tonnen zählte. Wahrscheinlich wird dermaleinst die Geschichte bk Ablehnung unseres Friedensangebotes als einen d« größten RUßgriffe bezeichnen, den die Entente beqeoen konnte Während sie damals den Frieden zu vorl-ältmS« müßig billigem Preise hätte haben können, hat der Krieg inzwischen Formen der Verwüstung angenomm. ui die unersetzbare Verluste im Gefolge haben. Mit !»dem velscnktcn Schiff bröckelt ein Stein von dem morsüret^ Unterbau der englischen WeltsteUung ab. Daneben k.ibtZ uns unsere glänzende militärische und oedeinenb ge« besserte politische Lage Die feste ('.irair. daß >o:r uiD stel . dem dauerhafte: - erhell i : de- Uncerseet oc tfr |H um so eher nä! ern. unsere Nerven sind. Hier war einer jener bedeutungsvollen vtudH blicke gekommen, wo die rüle und Kanonen nicht« mehr zu sagen haben, wo allein das Mannes he tl entscheidet. Ta gilt das Wort, daß die Kompagrue« den Weltkrieg machen. Wären die Schlesier (was keiner I ihnen übelgenommen hatte), nachdem die Slahlgeschoste versagten, vor dem aussichtslosen Kamps zurüageschre kt. das Dorf wäre vcrlorengegängen. So aber, weil di^ listenreichen und todverachtendcn Männer sich ein Herz faßten ^und den Ungeheuern auf den Leid rückte», blieb Fontaine unser und die Stadt Eambrai wer nicht mehr bedroht. Das kam so: Zuerst springen 15, 20 Mann die Seitengasse« vor. die einen knien, die anderen feuern tm Stehn und, sobald der Tank die Gasse kreuzt, prasselt ihm auf hundert Schritt ein wahrer Ge schoß Hagel in die Flanke Als das wieder nichts Hilst, schleichen ,'lch ein paar ganz Kühne in die HauStrümmer an der vauptslraße selbst, lauern dem voruberioalzenden Ta>E auf und ziele n kaltblütig auf die Blößen M Ungeheuers, auf die Wandlöcher der Kanonen, in osS .casloch. in die Ritzen der Triebkette und. wo immer ein Guckloch offen ist Das scheint dem biedern Unge- Heuer auf^ die Nieren zu gehen. Wo es hinwackell. Ucht ein e^blester und reißt das Gewehr an die Backe Gucke da. es dreht bet. Ter Tank will wenden. ..Etih» viel den. ruft einer der Tapferen. . wenn'r nahe kimmt. Q ^ ln 9'“ und er umkrampft das ..Ding", nätw Uch die Handgranate fester ..Er wird schun oo> aiteenc kumma.' rust ein anderer, lind springt eil ' « 5l * r rk^^ te schließen einen Kreis . a ^ltgesahrene Ungeheuer, und nun fliegen vo» ^ ^ j S • jjffll -aÄ llN %.:fi *-'£ b ^ t WM m l-'l L? DflB " beruo 11 ' S ^Viev^« 9 ' l frt U^OOK >« °' flc ■ Zu W ^ en 1 Ein tei sic wölb .Journal d( an- qiiiSfjllll •i.iir dl«.' -UI-', j,,. Sendung der -c L, M Volk vor fU wenn ferne ffietbe ri em° hdifn. üie sich jetJi fn -,-rbanb dürft ^uuwendrn. Er m« ttw Rußland au dir« bcgrissen, und dl Zum Glück für ixr Aushungerung r Anie wurden ' nalien au geführt, ö ^itigcn Versländigu mehr braucht. Den n a-.il leln und Roh ten Mittelmächten Tauer des Krieges au kung seines Kre land' im Falle eine Bei Zi Weit schärscr Entente auf Italic sich selbst zu ernä 'einer Verbündeten selbst zu. Sie ver keck Italiens und 1 Kohlen II fann Ter Aussal [tropfte zur Folge der Kette und dic Deutschland und ! Androhung der Ai lerreich-Ungarn, bar nur den Zweck ^ fesseln, das be Strudel des gemeii . ° '-- v. miiw iiuii iiic^rn uu» n w . cc [ tcn ^ lc Handgranaten auf den fauchenden und bis er Rost schwitzt ,^ir müsses ' ty vtxt laut ein Gruppenführer springt nrit \lulT ** ^ fl ^ a ®. unter den Feuergarben de» zu ftotf Ffuernöfn Maschinengewehre durch bi« auf Armeslänge Cl } -* Qn ’ heran und praktiziert eine HandgranaG z gewandt untk»!- h«>n x-, ,,_ «. _ 1 > „ V. . ' --_ r--.tifl.il » «me .vuiicHiuiiuw Qfroanftt untfr drn Bauch drr Ungeheuere Ein« St' - tl 3' 3>a«n** her-"' “Bitten M» fl n iit h" : ö ‘e rS SÄ«*? utterr ^ d ' "Nb h ,fÄ» 4 tf;i Ja »nd L" s $ lill ' ec C'- ie ^nte n i .liefet Ukkl Jj» c ^mmev. 9e,eön ‘ !°b°8^»> m ! n-ir iff..«ft * < n : v 000 Tonnen auf Handelsflotte ü e. l die Geschichte d >tes als einen Di le Entente begehi eden zu Verhältnis, \ können, hat Destj ftung angenommen haben. Mit jeden von dem morsche! 3 ab. Daneben gil , und bedeutend gi mähr, daß wir un nt-Zrieden mühll! nähern, je eisern« Bei Italien könnte es helfen. Weit schärfer dagegen äußert sich der Zwang der Entente auf Italien. Dieses Land ist nicht imstande, sich selbst zu ernähren und muß seinen Willen dem seiner Verbündeten beugen. Tie ,,Tribuna" gesteht das selbst zu. Sie vergleicht zahlenmäßig die Abhängigkeit Italiens und kommt zu dem Schluß, daß nur die Entente Kohlen und Getreide nach Italien bringen kann. Der Ausfall der Zufuhren würde eine Katastrophe zur Folge haben. Italien liegt also fest an der Kette und die wahnwitzige Rede Wilsons gegen Deutschland und die übrigen Mittelmächte mit der Androhung der Ausdehnung der Kriegserklärung auf Oesterreich-Ungarn, Bulgarien und die Türkei hat offenbar nur den Zweck, Italien noch fester an die Entente zu fesseln, das betrogene Volk noch sicherer in den Strudel des gemeinsamen Verderbens mitzureißen. * * * Keine Zahlungseinstellung. Es ist keine Ungültigkeitserklärung der ausländischen Darleihen durch ein Dekret der russischen Regierung erfolgt. ES handelt sich lediglich um einen Artikel des Volschewikiorgans „Prawda". Kalediu lattgesiellt. Der Kosakengeneral Kalediu, die Hoffnung Englands, ist anscheinend durch die Maximalisten kattgestcllt worden. Rach Meldungen der Petersburger Telegra- phen-Agentur 00m 8. bringen die Petersburger Zeitungen ^zahlreiche Artikel ans deni Dongediet, die melden^ daß Kalediu in Nowotscherkask eine ab warten de Haltung einnehme. In allen anderen Orten im Tongebiet sei die Macht in den Händen der Ar- beiter- und Soldatenräte und des ukrainischen Rates. In den Kreisen der Arbeiter- und Soldatenräte nehme man an. daß Kalediu eine bewaffnete Kundgebung vorbereite. Die Regierung ergreife die tatkräftigsten Maßregeln. um sie gebührend zurückzuweisen. Abwechselung für trübe Stunden. Trotz der Bewachung plünderte gestern ein Soldatenhaufe den Weinkeller des W i n t e r p a l a i». Die Plünderer wurden durch militärisches Eingreifen zerstreut. Die Regierung trifft alle Maßnahmen zur Vernichtung sämtlicher Alkoholvorräte. Abdankung Des Königs von Rumänien? In Bukarest, der in deutschen Händen befindlichen rumänischen Hauptstadt, zurückgebliebene Führer der konservativen Partei, denen sich auch mehrere Anhänger der liberalen Parteien angeschlossen haben, m wenden- 'FMH führen seit einigen Tagen Besprechungen, die die E r- ltU n't nahe knW • rettung R umäniens aus seiner katastrophalen veNN . ^ ttaef Ä1?m 2iol baden. Laut einer Version bat der m und 8£«L ' J,j e SeiienM HsM iste istrümmet: J xN-s--" - *»•*; 0> x^sr Ko es ff j™ mehr «l/jtiiij einen ließ-", MN den ib nun Den '' Mt ringt. Ä'licf 8“ urbe^. tr Line % * t( " machten gesucht, eine andere Version will wissen, daß der Entwicklungsplan auf der Abdankung König Ferdinand zugunsten seines Lohnes, des Prinzen Karl, beruht. * * * Russische Streiflichter. ---- Die Nachrichten über die LosLrennung des Kaukasus und Sibiriens, die Reuter verbreitet hatte, werden bestritten. Die beiden Reichsteile sollen fest zu der M»oluti,nSregieruns halten. Vom U-Bootkrieg. l l OOO Tonnen. Durch unsere U-Boote wurden im Sperrgebiet um England neuerdings 11 000 Brutto-Register-Tonnen versenkt. Einer der vernichteten Dampfer wurde aus einem gesicherten Geleitzug herausgeschossen, bei einem anderen konnte Bewaffnung festgestellt werden. Deutsch-Ostafrika gefallen. Tie Schntztruppe nach Mosambique dnrchgcbrochen. Ban Teventer berichtet: Aufklärungsabteilungen haben endgültig die Tatsache festgestellt, daß Deutsch- Ostafrika vollständig vom Feinde frei ist. So ist auch die letzte der deutschen überseeischen Besitzungen in ihrer Gesamtheit in unsere Hände und die unserer belgischen Verbündeten gekommen. Nur eine kleine deutsche Stteitmacht ist dort übrig geblieben. Diese lxtt sich auf das angrenzende portugiesische Gebiet geflüchtet. Es sind Maßnahmen ergriffen, um dort mit ihr abzurechnen. Die Gesamtzahl der allein während des Monats November getöteten oder gefangenen Feinde beläuft sich auf 1115 deutsche Europäer und 3382 eingeborene Soldaten (ausschließlich der Träger und Diener). Außerdem wurde folgendes Material entweder von uns erbeutet oder vom Feinde zerstört: zwei 10 Zentimeter-Marinegeschütze, eine 10 Zentimeter-Feld- haubitze. ein 70 Millimeter-, ein 60 Millimeter- und ein 37 Millimeter-Geschütz, etwa 73 Maschinengewehre und mehrere tausend Gewehre. * Zu vorstehender Meldung über die Aufgabe Deutsch-Ostafrikas durch Geueralmajor v. Lettow-Vor- beck geben die „Neuen Züricher Nachrichten" unter der Ueberschrift „Deutsch-Ostafrika in den Händen der Alliierten" folgenden treffenden Kommentar: „So ist denn nach fast dreieinhalbjährigem Widerstande auch Teutsch-Oftafrika als letzte der deutschen Kolonien gefallen. Abgesperrt von allen Zufuhren vom Meere her, bedrängt von allen Seiten durch die vereinigte Uebermachr von Engländern. Franzosen. Belgiern und Portugiesen, längst entblößt von Lebensmitteln. Kleidern und Arzneimitteln sowie von Munition und sonstigem Kriegsbedarf, mußte auch die letzte Truppe der Tapferen sich ergeben. (Generalmajor v. Lettow hat sich nicht ergeben, sondern ist unter Durchbrechung der portugiesischen Linien südlich des Rovuma-Flusses in Portngiesisch-Oftafrika einge-rnngen. T. Schrift!.) * Nicht den Siegern wird die Geschichte hier dereinst ein Ruhmesblatt einräumen, sondern diesem beispiellosen Heldenkampf der Besiegten, der seinesgleichen kaum hat. In diesem Ruhmesblatt werden vor allem zwei Momente ausgezeichnet sein: Der Heroismus der Deutschen in Ostafrika und die ergreifende Treue der schwarzen Eingeborenen zu ihnen. Tie Deutschen haben der Sendung Europas im äquatorialen Afrika auch in diesen furchtbaren Kampsesjahren Ehre gemacht, Schande — die anderen. Allgemeine Kriegsnachrichten. Feindliche Luftangriffe im November. Der Feind unternahm im Monat November zwei Bombenangriffe gegen das deutsche.Heimatgebiet. Ter eine Angriff fand am Allerheiligentage statt und richtete sich gegen friedliche Städte und Dörfer in B a - den und der Pfalz. Der zweite Angriff hatte das lothringisch-luxemburgische Industriegebiet zum Ziele. Eine Frau wurde durch Bombensplitter leicht verletzt. Sachschaden wurde in ganz geringem Umfange, militärischer Schaden überhaupt nicht verursacht. Der Feind büßte den Angriff am Allerheiligentage mit dem Verlust eines Flugzeuges, das brennend abgeschossen wurde. Ein zweites Flugzeug wurde durch unser Abwehrfeuer jenseits der Linien zur Landung gezwungen. Haigs Stellung erschüttert? Wie der „Zürcher Tagesanzeiger" meldet, ist die Stellung des Generals Haig infolge des Mißerfolges der Engländer bei Cambrai ernstlich erschüttert. Zu seinem Nachfolger soll der jetzige Oberbefehlshaber "in Palästina, General Allenby, ernannt werden. Phantasien über den Frieden. In Dänemark werden von französischer Seite Meldungen verbreitet, Deutschland habe die Absicht, von Rußland bei den Friedensverhandlungen zollfreie Ware nein fuhr für 16 Jahre zu'verlangen. An dieser Meldung, die nur zur Beunruhigung der russischen öffentlichen Meinung erfunden ist, ist kein wahres Wort. Hufvudstadsbladet in Helsingfors meldet: Zn Finanzkreisen Petersburgs ist das Gerücht verbreitet, daß Deutschland bereit sei, einen Frieden ohne Kontributionen mit Rußland zu schließen. Deutschland solle sich nur das Recht Vorbehalten, während fünfzehn Jahren Waren in Rußland zollfrei einzuführen. Das WTB. bemerkt dazu: Bezüglich der Unrichtigkeit dieser offenbar aus französischer Quelle stammenden Meldung verweisen wir auf vorstehendes Telegramm, das eine gleiche Nachricht als völlig erfuude» bezeichnet. Serbiens Glück ist die Besetzung durch Oesterreich geworden. Der ungarische Publizist Oskar Jaszi veröffentlicht in der Zeitung „Vilag" einen eingehenden Bericht über Serbien, welches er bereiste und wobei er an einzelnen Punkten einen längeren Aufenthalt genommen hat. Jaszi sagt: „Bon dem Massenelend, von dem die Phantasieberichte in Korfu (Aufenthalt der geflüchteten serbischen Negierung) sprechen, ist absolut keine Rede. Die heurige Ernte war im ganzen sehr gut. Auch die Obsternte war ausgezeichnet. Der Mais, der mehr zur Nahrung verwendet wird, als im Vorjahre, und auch die Kartoffel hatten kein günstiges Ergebnis, was jedoch, da die Ernte im übrigen gut ist, in den nachteiligen Folgen gemildert wurde. Eine Bermögens- ,Zunahme, insbesondere in der Bauernschaft, ist unbestreitbar und wird durch die erhöhten Steuereingänge bewiesen. Der Kerdienst ist reichlich, und der Tagesderdienst in den staatlichen Betrieben, die sich aus sehr viele Wirtschaftszweige erstrecken, beträgt acht bis zehn Kronen. Dabei sind die Höchstpreise niedriger als bei uns. Völlig unwahr ist, daß Aufstände stattfinden, oder daß sich ein Widerstand gegen die Militärverwaltung zeigt. In Vidovdan (?) wurde eine allgemeine Amnestie verkündet für diejenigen, die die Waffen abliesern, und eö wurden über dreitausend Waffen an die Behörden abgeliefert" Ueber die deutsch - österreichische Fricdensverhaudlung veröffentlichen Pariser Blätter folgende sichtlich inspirierte Meldung: Die bisherigen Unterhandlungen zwischen den Maximalisten und den Deutschen haben kerne nennenswerten Ergebnisse gehabt. — Die Maximalisten beabsichtigen, im gegebenen Augenblick die Unterhandlungen mit Deutschland abzubrechen und ein allgemeines Friedensprogramm zu formulieren mit der Ausforderung an die Alliierten, sich diesem anzuschlictzen. Auf eine Weigerung der Alliierten hin würden die Maximalisten sich für berechtigt und frei erklären, über einen Sonderfrieden zu verhandeln und einen solchen abzuschließen. Was die Entente 1917 verloren hat. Seit Ablehnung des deutschen Friedensangebotes vom 12. Tezember 1916 verlor die Entente ttotz ihrer vielfachen Ueberlegenheit an Zahl und Material an die Mittelmächte im ganzen über 430 000 (tzcsangene und über 4000 Geschütze. Die ungeheuren wirtschaftli.chen und militärischen Werte, die sich außerdem durch Besetzung weitester Strecken reichsten feindlichen Gebiets und Erbeutung ungeheurer Mengen Kriegsgerät ergeben. lassen sich in Zahlen nicht annähernd ausdrücken. Von Mitte Dezember 1916 bis Mitte Dezember 1917 wurden außerdem insgesamt 9 196 000 Bruttorcgister- tonnen versenkt. Kleine Krregsnachrichten. " Tie neue russische Regierung befahl die strenge Absperrung auch der sibirischen und mandschurischen Grenze. " Reuter drahtet, daß die südamerikanische Republik Ecuador die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland abgebrochen habe. " In England werden vom 1. Januar ab keine Herrenhüte melxr angefertigt werden, da die Regierung Schellack. Leim, Filz und andere Materialien, aus denen Hüte gemacht werden, beschlagnahmt hat. China: Neue Kämpfe zwischen Nord und Süd. $ Aus Peking wird gemeldet, daß in der Provinz Setchuan schwere Kämpfe zwischen Nord- und Südtruppen stattfinden. Tie Fremden in den Provinzen Setchuan und Aünnan erscheine»! stark bedroht. Japanische Truppen aus Tsingtau sind ein- getrosfeu, um den Schutz der Fremden zu übernehmen. — Offenbar will Japari jetzt mit Gewalt die Gelegenheit zur Einmischung in Chinas Angelegenheiten finden. Aus Mer Welt. ** Tie Zeitungen und die Teuerung. Wie gemeldet wird, hat der Zeitungsverleger-Verein für die Provinz Hessen-Nassau und das Großherzogtum Hessen auf seiner letzten Tagung erklärt, daß die sich immer weiter steigernden Lasten es unabwendbar machten, unverzüglich durch Heraufsetzung der Abonnements- und Anzeigenpreise einen Ausgleich zu schaffen. ** Opfer der Kälte. Aus der Schnee-Eisel wird berichtet: Der Anfang der 60 er Jahre stehende Ackerer Peter Henkes aus Auw sollte eine Schlachtkuh in Prüm abliefern. Gegen 7 Uhr morgens ging er fort, ungefähr eine Viertelstunde nach den anderen Auwer Leuten, die ebenfalls Vieh nach Prüm bringen sollten. Man fand ihn nach vielem Suchen am Mittwoch, an einen Baum gelehnt, in der Nähe der Schutzhütte am Fuße der Schnee-Eifel, seine Kuh noch haltend. Während die Kuh noch lebte, war Henkes erfroren. Wie die Spuren im Schnee beweisen, wollte Henkes, der sich offenbar verirrt hatte, wieder zurück nach Hause. Durch den hohen Schnee wird er den Weg nicht haben finden können. ** 2000 Tote. Bei der Munitionsschifs-Explosivn in der ostkanadischen Stadt Halifax werden die schlimmsten Befürchtungen noch durch die nachträglichen Feststellungen überttoffen: Wie aus Montreal gemeldet wird, sind bei der Explosion in Halifax mehr als 2000 Personen getötet und 5000 verletzt worden. Ein Schneefturm vermehrte die Leiden der Unglücklichen. Ta keine geeigneten Räume vorhanden find, werden die Toten in den Parkanlagen aufeinander geschichtet. ** Ein Raubmord wurde Sonntag nacht in Düsseldorf an einer KeNnersfrau Moldenberg verübt. Die Tat geschah in einem Vorratszimmer, von wo der unerkannt gebliebene Mörder über die Dächer hinweg flüchtete. Volkswirts chastliches. d V 'J H Berlin, 10. Dez. Tie Stellungnahme der gegenwärtigen russischen Regierung in Sachen der schuldnerischen Verpflichtungen des Reiches bildete, wie erklärlich, den Hauptgegenstand des Interesses der heutigen Börse. Wenn auch der Markt keine Zeichen der Erregung infolge des noch wenig geklärten Vorganges verriet, so war doch unverkennbar, daß über die eigentlichen Grenzen des Ereignisses hinaus die Gesamtstimmung einigermaßen davon beeinflußt wurde. Russische Anleihen und Prioritäten und Banken unterlagen lebhaften Schwankungen bei durchweg gedrückten Kursen. ^ Berlin, 10. Dez. Warenhandel. (Nichtamtlich.) Saathafer 20,50—22,50, Saatgerste 20,50 bis 22.50, Serradella 44—49, Zuckerrübensamen 42—45, Schilfrohr 4,60, Heidekraut lose auf Abladung 2.00 bis 2,70. Richtpreise für Saatgut: Rotklee 268—276. Schwedenklee 2210—228, Weißklee 166—176, Inkarnatklee 118—132, Gelbklee 96-106, Timothy 96 bis 106. Knaulgras 108—120, Raygras 108—120 für 50 Kilo ab Station. Flegelstroh 4,75-5,25, Breß- stroh 4,50, Maschinenstroh 4,00—4,85. Warum mutzte« die Druckfacbenpreife nochmals erhöbt werden? 2 ec Deutlchc BuchdruckerrBrrZr, die nahezu 50 Jahre bestehende Bereimgur.i der BzIchdruckerekbefir r Deutschlands, klärt in soeben versendet»« Rundt^rrib n die Druckaustraggeber über die Ursachen der abrrmalwcn Pce'Serhöhung auf. Einen sehr stärk ins Gewicht fallenden tfnietl an der Steigerung der HcrftellungSkofic« der Lructiachkn hat die höhere Entlohnung, die der ArbeitLc'chait deS Buchdiuckgewerbes infolge der außerorde»tltck)rn Verteuerung aller Lebensmittel und Gegenständ? des tägliche« BedacjS bewilligt werden mußte. Gegenwärtig werden noch etwa 20000 Gehilfen im Gewerbe befiäf* tlßt, von denen die meisten verheuertet stnd und höh.re Teuerungszulagen als die ledigen Gehilfen erhalten. Die bewilligte« TeuerungSzula/n betea en jährlich rund Itt'/, Millionen Mark. Tabci find nicht »nitge rechnet tte Teuerungszulagen für dar Kontor- und Hilfspersonal, die mit rund 5 : Millionen Mark angenommen werden müssen, io daß die gesamten Mehr auswendungen für Teucru«g?;ulagcn die stattliche Summe von 22 Millionen Mark betragen Weiter kommen hinzu die KriegSbeihilfen und die Unterstützungen der Familien von Kriegsteilnehmern, die sich in den ersten drei KxiegSjahren auf über 0 Millionen Mark belaufen habe«. Sicher noch schwerer als der Mehraufwand an Löhnen fällt ins Gewicht die Bcrteuerung aller 2on den Buchdruckereibetricbrn benötigten Materialien. Nach zuverlässigen Feststellungen haben sich erhöht: Farben 200—MO*/,,, DrucksicniS, Firniserjatz etwa 500, Wal« jen 400, Lchmieröl W), Binder, Zurichtem tetial u. dgl. 4 Mk., St. Mk. H. Wcyerstali. Wieodorf, Rh. P o ft k a t c n b c r für d. Deutsche Reich 1018 mit sämtlichen neuesten Postdestim mnngen. für 50 Psg. zu haben. Verl. Ariy Tien Halle (D.)2. Liartoffcliistt dcr Firma Paul Balve, Düneldorf. Aderstraße Rr. verbürgt zwcdmäh. lagern der Kartoffein, zerlegbar. H 10 Jlr. fassend 28 M.. gehobelt Xi M ab Fabrik. '» »Zentner fassend 5 M. billiger. Vorauszahlung oder Nachnahme. Bahnverfandt frei gegeben. Kittcsol I». «. V a. znm 3rtbftbefohlen! aller Dchnhe und Ltiesel! Macht wallerdicht «nd fest? Selbsthilfe für Jedermann. Alles verwendbar als: altes Peder. Filz. Seinen, tzmnpen ?c. Auoführl. Anweisung. Probe für 4 5 Paar Dohlen zu revarier. " Tut-en oder 8 Dosen 4 50 Mk. für l P. Sohlen zu rrp. 1.70 Mk.. nur bei Boremi. des Betrages. Wiederverkaufer u. Dchuhmacher Rabatt! iSmil Meffcrt, Mainz Welfchnoanengasse I I. I. MlMg Händler! Prnna c^ummitosg m Tuben. Bennlgumm, auslanddch i t»ar billig avzugeben. Man vcrlaugc sgratis). Fahrradhau- von Paul ,ie»v a. 2. Imc Fässer sind berechtigt, aufzukaufen Aebr. Mnnß, Cassel-B., Telephon 171. Troek. Käslanienbläller Ahorn ‘»LTlössliläller kaust jedes Quantum zu höchsten Preisen R. M. iS urt, Hamburg II) Mcißnerstr. ‘52. Tel. Sir. 3. 780. Kaule Seklilasciien in Wagenladungen und kleinere Posten zu den höchsten Preisen. II. Salier Karlsruhe i. B, u. Heidelberg. Angebote nach Heidelberg. Hauptstrasse 30, Telephou 1104 erbeten. Suche kleine wie grosse Land- u. Bauembäufer mit Garten od. Aeckcr, Obst- u. landwirtschaftliche Güter jeder Grösse für vorgemerkte Reflektanten. Julius Tilly, Storkheini, (Oberhessen). Kontrollkarren national 2d)cdbnirfci gesucht gegen bar Cm-nru unter I. (*. 5125 au d. tfrpcb. d. ,ztg Aepfel, in kleineren und größeren Posten, sucht zu kaufen. Berpadnng wird gestellt. Fos. Messner. Siegen. Fernsp. 1214. 8pe7. reit 1904. Staat!, gepr. offiz. Heilmittel. ilsmol der Pferde (sogeaaaatt Diapflgkeit) chroo Husten. Rohren. Pfeifen. Kngbrust. Hartschnao» . sehnet!, rründl. itnDar. Verband durch Apolh. Anskunlt koclenfrti Robert Kleoa. N *r r!ni|r>i» Nichal»inunf* n ist *u warnen. feim ffinltlriin) ganz hervorra.z Bmdekrast. bicici an 5 Silo Proben zu Diensten (^milHrideaheimer, Nürnberg. Luizbacheritr. 58L Alkoholarme Liköre und PunscliB 2 Mk p. ^iter, seiner 1000 ^rr. rein süßer itroaensast. »owie küm'U. Limonaden-Durupe. dill. Preisliste. Dortmunder Likörfabrik Dortmund Hl. Ä't iaoerlieitflleD für Picht und Kraltl. Cff. Wutb jahr. Berlin 47. Sreuzdergstr.4ii W. ^ferrero über Deutschland u. Krifflsurfacln üalutawucher u. Neichobank. Bon Dr Dpindler Die deutsche Baterlaudopartei. Bon tf. Dchweizer. ttrebooperatioucn ftnb Ber brechen ! Bon Unio. Pros. Dr. Adamkicmicz. M 5 Nachn. Natnr n. Gesellschaft. Berlin ^ichierselde . Ost. Goethestr. S». Belegenbeilskäure in Brillamschmudgcgenständc u. goldenen Uhren. PH. Knöchel, .Hanau. Spilaliiohrcr große und kleine Posten gesucht. Rich. Schubert, Velbert Rhld.l. Postkarten Vandichasts., ^iebesscricn, pa trtotisdjc, Blumen', Doldaten- sericn, Glüdivnnsch, Kops, Kin bei WeihnachtS«, Neujahrs ufw. feine viels. Älinsrlerkartcii. — Tausende Muster. Biele Anerk. Riesen verdienst ». jed.. 10.) Dtd. 3.50 Mk. Kunstgemäldekanen, auch Äkl. 100 Dtd. 0 Mk. Brom, silber ICH» Lind. 7.50 Mk. frei Boreins., Nach». 80 Psg. mehr. F. Vizcr, Beilag, Pforzheim, Ddjloßbcrg 15». 500 Schallplatten. 25 cm doppelseitig, meist bessere Bkarken, wie neu, keine abge spielten, iverdeu im Ganzen od. in Posten von 12 Dlüd ab. ä25o Mk an sdjnell enisdjlossenc Käufer abgegeben. Probcpakct v. 12 Dtd sortiert .10.90 Mk. franko Nachnahme. (f^c Hcroldnadcln. 1000 2t. f. nur 3 Mk. H Schwenke, Dresden, Albrechistr. .'10. Besd)lagnahmefreie isolierte Leilungsdrähle kaust jeden Posten. Candesbtrg, Köln Hochstadensir. 31. Tel. A. 0819. Flöhe, Läupte Hrhwaben ete. vertilgt unter schriftl. Garantie Pulvergold iRcichSpatemamtlich gefchuvt> 1 kg.Fl. Mk 12.—. ...kg.U. Silo. MV/ktzi. 3.25. Fabrikant und (Lrstnder "aboratorinm ßrommc. Dortmund, Bornaplay Nr. 6. Versand gegen Nachnahme. Stottern nervös schweres sprechen jclzt radikal zu beseitigen! Wie? Auskunft gibt 0 Hauidörfer Brtslaa. Wilhelmsruh B. 7. 3« kaufen gesucht: Posten Scamnrkwaren Ledernaren. "Jl. VaumWollspinner, 2udwigohas eu a. Nh. Lchrcibmaschinc iichtdarr Schrift, kauft T o d ch i n c r, Zichovan m Sachsen SchmirgelUinen l und -Papier etc kaust jedes Quantum. Ben Ad ^üoffene erbitte: Hans Stöi Mannheim. ^2angc Röttcrstr.bl^ Zch kause jeden Poste» r Korbflaschen > Mi 1,80.50 gebraucht oder neu. tfriebr. Nicderftadt. Steiuhagca i. W. un!°° flen » iEl1£ stff - : «Tib d Uhr- - 8 t«i ne ilonfl« 1 »er,, tief Wage«. Gut erhalt, gc'chloy Halbvcrdcck. sowie ein 'Tspanncr. (Geschirr, preiswcn zu verkaufen. LPirsbadcn. -)or4strahe Nr. 22. '^ ÄU * Gackere,, Wirtschaft oder Ge- schäst auch mit ^fand. Deldsiver. käufer schreiben an Wilhcl» l^roo, postlagernd vticsten. Wir suchen verkäufl/ oh • Häuser an beliebigen Plätzen mit und ohne Geschäft behufs Unterbre^ tung an vorgemerkte Käufe, Besuch durch uns kostenlos. Nur Angebote von Selbsteigenulmem crrvünicht an den Bcrlag dcr Vermiet* u. Verkaufs • Zentrale f rankfurt a* fff* Hanaahaus* D< r UiNMWM* Son den bevollm ttKrSf» ®KMlküiinB IM» MnS)eu ‘ f f u>» dcr Türkei antoj M^ttst-LitowskrerW „ichart worden. Der xkjkmbcr mittags an ISIS. Falls er nicht wird, dauert er autom ,flt Land-, Luft- und Fronl. Rach Artikel ne „ihr im Anschluß an MftaadeS die Berhan ********** Ingelheimer Rotwein Berlin, 17. Dez Cef!trr#llngarng, Ss hkttitS in den nächsten mit Rußland eintreten. vlächtiyten erfolgt de 'prechungcn über die? 'Lon in Breft-Litowsk tkiligien Regierungen xrmr vorzügliche Qualität liefert in jedem Quantum üi Hiebt dm I*. C. Saalvviichtor fiinl I W e i n % u t h b e«I t % e r Nieder-Ingeleira a. K \ Viels, pb. Dame mit kaufm. Kenntnissen, perfekt in Ltenographic und Maschinen, sdireibcn, sucht passende Stelle zum l. Januar 1018. Näheres d. d. iSrpeduiou d. Bl. ab sof. gcs. ein tperettentenor u rin erster jugendlicher Vieh. Haber. Angebote mit «Gehalts» sorderuna, Repcnolr und Btld, sofort erbeten a. d. Direktion d Berlin, geqm den H haben am 12. rang des Sh) Mvetkehr S, ßn Gele tzug samt 8000 »ri kagüschcr Dan % ü. 4 ot Jfompf Vernich * fl ni beschädigt einre gtög JUtücfgc Stadt Theaters i. Schweidnitz. Zur Beatifstchtigung und Veitmiß des BügelvaalcS suche ich .zu möglich. bald. Eintritt tstcht. cnergisthe Direktrice vlb.g oßesH, Bewerberinnnen, die schon derartige Posten bekleidet haben, wollen ihre £0. u. Einscndtwß von Zeugnisabschriften u. Photo> graphie senden an Krcuznacher Dampfanstalt und (Chemische Ncinigung. lOnstav StadNachs.,Kreuznach. k ^cs,ljch„ Mkhc i «n eti "ilCJ an »'t;,.. „, 0 ° tba fi§ hin " t' „i 01 . 6 «belV Oe i„ ctf . tat b ( fj h n v® ,Q nb ^ bcr ffanbtiid VIomc u. tiicht. in all. »rb. be» ! bljgh. , ' berstet — lanp — «ttrfciin :n 0|]| mit but wird sofort angenommen. i7jscrlcn mit Ltidprobrv an Jl. Porkeri, Pirmasens, Hauptstraße Nr. 70. ^ nt l4eibu ng ^'"chcn hK'd Zwei einfache brave ÄN ä d ch e n di. ir "nchrn Gh-luj iür Küche u. HauS zum l Januar 101^ gesucht. Lohn 400Wk und gute Kost, Kasten frei und gute Behandlung. Iran M. Petry, Hoi Albach «Post 2icindach) bei «Netzen. dir L^-ii ®eläi l( >c bi unb „^He j