eines nehmenS («iefjeücr Tageblatt) flttjttgenprtis 20 PfQ- l mm breite Petitzeile, für AuSweirt» 30 Pi« 30 mm breite R e k l a m e - Z e i I e 7'2 Ptemii«. : 0 b c i I n 9 e 11 werden nach Gewicht und Grii«e ,net Rabatt kommt bei Ueberichreituu« desZahlun«? . i (30 ?eae), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei urS in Wegsali. Platzvorichristen ohneBerbindlichkeii. . /oM.nrr 'KrrlaoSbtmferei, Albin Klein. ster (dicuefte Nachrichten) re zum mernde »spruch, Mustern, almisse Erbeten Mliwoch d » >2. Dezember 1917., —- — - ^ > Den Wasscnst>UftandSverha,idl««ge» für den &tne g gr 0 nt: Sefangenc ein. . g m Pjave-Delta erstürmten unga Leutnant Müller errang seinen 37. Luftsteg. truppen den italienischen Brückenkopf Lestlicher Kriegsschanplatzt ! von Copo Silo und nahmen meh. al>- Nich.s Neues^ j fan3 ™ t fejie Generalguaitiermeister: 10. Dez, abends. Van ''Sfähigi icnsbk Pfalz. ™ Vl.lrieg^’i'übec die Waffenruhe an der Ostfront erfahren l dem Mögendes: . . - . < Ml» Beginn der Verhandlungen mit der lm Stand des Hauptgumtiers d s Oberbif hlehabers Ost ( t Men lussifchcn Delegation stellte sich.beim Austausch Vollmochttn heraus, daß diese aus b-idcn Seiten 00 . , Zlich dazu ermächtigten, über einen Waffenstillstand M Me. Erhandeln, n cht über einen F-.iee en. Die inssische .Kation schlug vor, einen allgemeinen Waffenftillftana für alle Heere auf allen Fronten zu vereinbaren. Hierauf konnte ine arÖfee5ltUQl m i eils nicht eingcgangcn werden, da die Vundes- D «Ul}(|U 9^ufelanbö weder vertreten malen, noch den wer 1916, 2. ÄtschlnDelcgierten Vollmachten crtiilt hatten, in ihrem ®: wÄsru. »...i.. »>. 1 der Umtausijden Abschluß eines Waffenstillstand! s zwischen den imurackll. tan der Veibündeten und den russiseben Heeren zu Bulparische Vorposten zwangen englische in der Struma Ebene vorgehende Abteilungen zur Umkeh . Italienische Front: In dem Kampfgeliinde östlich von F°S° HF ^ g?nömmEn" Stillungen''wurden von dni. Resten der gemachten Gesangenen übersteigt Ib.OOU. Der Erste Geneialguortiermeister . Ludendorss. Berlin, 8. Dez., abends. Von den Kriegsschau Plätzen nichts Neues. ^ Uier Dampfer oerfenKt. «a „ r n n 8 De;. Durch die Tätigkeit uniere d ' ^ uf^dem nördlichen Kriegsschaupla ^ < _4-.~ 1 hrPl Berlin, Plötzen nichts Neues. u t ooo tontun! Berlin, 10. Dez. Durch unsere im Sperrgebiet um England neuerdrng toregistertonncn versenkt. Einer d? sec wurde aus einem gesicherten Gel schossen, bei einem anderen konnte Le stellt werden. Der Chef des Admiralstabe * nooo tonnen. Berlin, 10. Dez Eines unserer ! im Atlantischen Ozean neuerdings I i To Schiffsraum versenkt. Zwei der ver ! wurden aus Geleitzügen Herausgeschoss > der bewaffnete amerikanische De» (5000 To.) auf der Fahrt von Borde versenkt. » mmen. «ogieicy in vie vLioi» itn einzutreten, war schon desw Qen " ld3t die bisherigen Vollmachten hieizn nicht ausreichten. "- Am zweiten Sitzungstage Mten die ruffüchen uns ihre Vorschläge für den Waffenstillstaov '^Bedingungen gingen sür ihre mil tausche ii ° ,e rum Teil ganz erstaunlich weit. Die Russen ver- Eblbb Male« beispielsweise die Räumung der onseln » . Rigaischen Meerbusen, o*ne M RotWCin mz& Fr^rwEen^unLchrttL * * **• ft ß. sw ä ben, „ . A.ellcjit unb ohne aus ernstliche vchw g einaetrete- stich« mg «x Einigung über die Bedingungen „ 1 biefer kurzen me entwickelten sich am Nachmittag miw Artiller)ekämpfe. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Die ^euertätigkeit war aus der ganzen Front rege. Lben. Auch in anderen Abschnitten wurden «L^KL-°°bS7.»-»-»«)" d-° i»"L Oestlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Mazedonische Front. Keine größeren Kampfhandlungen. Italienische Front. Zu beiden Seiten der Brenta und längs der unteren Piave zeitweilig gesteigerte Artillerietättgkeit. Der Erste Generalquartiermerster: Ludendorss. Berlin 11. Dez., abends. In einzelnen Abschniti ten der italienischen Front erhöhte FEttattgkett. Non den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neue . nst erwarten. englischen Kanal und in unsere U-Boote wiederum a versenkt. . Admiralstabs der Manne. iart ter, 8. Dez. 1917. gsschauplatz: z Rupprecht. ifelbern zwisehen West- u.m. m ! La Vacqu^exle Bo Aus den Gefechten der o«- Mk-fnnaene, darunter o Off -»OOO Bruitoregistcrtonnen Der Chef des 1 * ntt Großes Hauptqu Westlicher Krici Heeresgruppe Kronp Ms den flandrischen Trtä^ lnnfebefe und Bercelaeie, sowie \ a oni Nachmittag lebb-'^es St ■:.’ cl «e hielt die erhöhte .laiiaienkämpfen drängten wir Graincourt um einige - Z Msuche des F« nördlich v°n ^ »u aewlnnen, scheiterten. UUS en letzte» Tage wurden 53 Gefangen ib einig bleiben, das sind die ersten Unat." So lautet ein Hindenburg- der Mahnung ist es und zugleich der t die Heimat ihre vornehmste Aufgabe, er zu arbeiten, so ist damit nach wie 1;ung gegeben, unter der unsre Helden ,oc dem Ansturm der Feinde behütet eg gereiht haben. Setzt die Helmarmee in innerer Geschlossenheit fort, so bebt zu der von Hindenburg dann aus- erschütteriich bezeugten Zuversicht, der 2 Zukunft getrost entgegenzuschauen Xenn ein andres Hindenbucg-Wort sogt: ,Unüberwindlich blerbt Deutsch land, wenn eS einig tft." Hindenburg kann sich hierfür aus die Erfolge unsrer Einigkeit berufen. Die Feinde ober können ihre Ermahnungen zu einigem Turchhalten nur mit dem Hinweis auf da« beständige Scheitern der äußersten Anstrengungen begleiten, die Ne schon ausgewendet haben. So hat Lord Nocthcllffe, der Hauptbesitzec der kciegkhetzeri'chen englischen Blätter, nach der Rückkehr von einer Reklame« fahrt durch die Bereinigten Staaten von Amerika seine Aufforderung zu verbesserter KriegSarbcit nur mit der' Aufzählung der „Trauerspiele" — sein eigner Ausdruck — zu unterstreichen gewußt, die sich wegen des Versagen- Englands und seiner Basallen bet entscheidenden Krieg» abschnttten abgespielt haben: der Trauerspiele von Bel. gien und Serbien, Montenegro und Rumänien. Ruß. land und Italien Wir dagegen haben nicht ein einzige- solche- Trauerspiel zu verzeichnen, weil wir einig waren. Bleiben wir e-, so werden sich jenen von Northcliffe vorgefühcten Trauerspielen neue onreihen; steht doch über ihnen allen da- verhängnisvolle .Zu spät!" Der Verband hat seinen bedrängten Genossen immer erst dann Hilfe geleistet, als e- zu spät war; a!» das Schicksal der zu Boden geworfenen Verbündeten, der Serben und der Rumänen, sich nicht mehr obwenden ließ. Das „Zu fpät !* wird auch für die Hilfe gellen, die der Verband von Amerika mit bereits fiebernder Ungeduld erwartet. Diese Hilfe stellt den letzten Trumpf dar, den die Feinde ou-zusptelen haben Aber da- Krieg» fpiel wild entschieden sein, ehe noch dieser Trumpf aus den Kriegsschauplätzen in Europa eingesetzt werden kann. Rechtzeitige amerikanische Hilfe, die den Ausfall an Krtea-kcästen durch Rußland- Zusammenbruch und Italien» Niederlage ersetzen könnte, liegt außerhalb der Möglichkeit: e- fehlt au Schiffsraum für die Beförderung und die Versorgung der amerikanischen Hilfstruppen. Selbst wenn genug Schiffe drüben zur Verfügung ständen, so würden unsre U Boote einen dicken Strich durch diese Rechnung unsrer Feinde ziehen. Da- Wort Hindenburg»: Arbeiten und einig blei. ben! heißt nicht- andre-, als weiter sorgen für den Sieg; heißt ferner den Rückhalt gewähren, dessen unsre Helden tu Lande, zu Wasser und in der Luft bedürfen, damit iyr lebendiger Schutzwall undurchdringlich bleibt; damit das deutsche Schwert wettere entscheidende Schläge, wie die am Isonzo, führen kann; damit unsre U-Boote, wie sich jüngst im bayerischen Landtage der Krieg», minister von Hellingrath ausgedrückt hat, „langsam, ober sicher das Lebensmark aus den Knochen Englands ziehen". Die Feinde können uns so lange nicht unter« kriegen, wie wir sie durch die Einigkeit der heimischen Kriegsarbeit übertreffen; so lange wir unsre gesamten wtrtschastlichen, technischen und sittlichen Zkäfte so ein heitlich Zusammenwirken lassen, wie in den ersten drei KrtegSjayren. Arbeiten und einig bleiben . Das ist der erneute Ausdruck des herrlichen Dankes, den Hindert- bürg für die Huldigungen zu seinem 70 Geburtstage mit den Worten ausgesprochen hat: .Wir haben dem übermächtigen Ansturm unsrer Gegner mit Gottes Hilfe durch deutsche Kraft wiederstandcn, weil wir einig waren, weil jeder freudig alles gab. So muß es bleiben, bis zum letzten. Nun danket alle Gott! auf blutiger Walstatt." war Und öegcnfiändc des täglichen Bedarfs? So rechnet «lrberg k die RShmaichine nicht zu den Gegenständen des täglichen Bedarfs, weil ne nur periodisch onpeichafft, m werden pflegt, ebenio oas Fahrrad. „Täglich" lei aber keineswegs wörtlich zu nehmen; ein Gegenstand, den man vielleicht nur alle Monate oder noch in längeren Zwischenräumen verwertet, kann ebenso zum täglichen Gebrauch gerechnet werden, wie ein Gegenstand, der von dem. der ibn binötlgt, kaum auS der Hand gelegt zu werden pstegt. Deshalb kämen nur solche Gegenstände in Betracht, die »uc die Versorgung der Allgemeinheit bestimmt sind Was darüber hinauSgeyt, lediglich .um e nigen das Leben zur Befriedigung kostspieliger LuraSbeduc' niffe angenehm zu machen, zählt nicht hierher, dagegen rechnet Alsberg das .einge»üh:te" Bier nicht zu den Gegenständen de» täglichen Bedarfs. Ob Maschinen dazu zählen, richtet sich nach den Gegenständen, zu deren Hervocbr'ngung sie bestimmt sind Unter gleichem Gesichtspunkte ist zu entfcheiten. ob BerpockungSgegenstände u ter die gedachten Gegenstände zählen Der Gegenstand, der zu verpacken ist, entscheidet. Die Korken, die der Lelhändler benötigt, gehören zu den Gegenständen deS tätlichen Bedarfs, dagegen nicht die Korken, die der Eektfabrikant bezieht Bet LuLuSmitreln der Nahrung-mittelb-anche w'rd man zu unterscheiden haben, welchen Bedürsniffen ' dienen, ob sie einem Gesunden oder Kranken zur Ec> nährung dienen. Ferner können Gegenstände de- täglichen Bedarf- nur Mobilien, nicht aber Immobilien sein. Fuhren oder sonstige im täglichen Leben wieder kehrende Dienste gehören auch nicht hierher, wohl aber Leistungen, die regelmäßig mit der Ueberlassung von Bedarfsgegenständen verbunden sind .Aber eine Maß. anfertigung gehört hierher, woran der Umstand nichts ändert, daß der Stoff besonders berechnet wird. Man wird den Alsbergschcn Ausführungen im allgemeinen zuftimmkn können, denn sie sind geeignet, uns wenig. ftenS einen näheren Begriff über die strittige Materie zu verschaffen. UebcigenS hat ein neues Reichsgericht- urteil Rum und Arrak, die Gesunden geliefert werden und die in der kalten Jahreszeit daraus Gcogk bereiten wollen, für Gegenstände des täglichen Bedarfs erklärt. Xus Stadl und Caid. In Händlerkreijen und im Publikum wird immer noch nicht richtig verstanden, was man heutzutage etgcnt lich zu den Gegenständen deS täglichen Bedarfs zu rechnen hat. Das Gesetz nennt unS nur einige Klaffen von Waren, die unter den geoachten Begriff zählen, nämlich alle NahrungS- und Futtermittel, sowie rohe Natur» eczeugnisse. Hetz» und Leuchtstoffe, doch ist im Volke die Ansicht verbreitet, daß jetzt in Anbetracht der knappen Warenvorräte auch Garn. Gummi, Kleidungsstück e, Bier. Wein, Rum, Arrak. Zigarren, Tabak, Tinte. Papier, Nägel, Werkzeuge, Fahrzeuge, Leder, darunter vorzugsweise Stiesel, auch WirtschaftSmaschinen u a. zu den Gegenständen des täglichen Bedarfs gehören. Um dieser Rechtsunsicherheit ein Ende zu machen, sah sich kürzlich ein Reichstags- obgeocdnetec veranlaßt, an den Reichskanzler die An. frage zu richten, ob nicht im Wege einer BundeSratS» Verordnung der genannte Begriff näher umgrenzt wer» den könnte. Diese» Verlangen ist jedoch abgclehnt worden mit dem Hinweis au! ein Urteil de» Reichsgerichts vom 12. Mai '1916, dessen Auslegungen über diesen Gegenstand vollständig genügten. Mit diesem Hinweise kann sich jedoch der Handels- stand, wie auch Publikum im allgemeinen, nicht zufrieden geben Denn das Gesetz ist geschaffen ivorden, um der Preistreiberei mit den durchaus notwendigen Existenz» Erhaltungsmitteln zu begegnen Das genannte Urteil befaßt sich nur mit Nahrungsmitteln und rechnet auch .Ersatzmittel" (i. B bei Mehl) die infolge des Fehlender wirtlichen Ware an deren Stelle treten, sowie solche Gcnußmittel. die früher e!» Luxusartikel galten (wie Zeigen) ui den Gegenständen des täglichen Bedarfs. Sonst aber macht es andere Warengottungen nicht namhaft. Mit einer solchen Definition dürfte ein so wichtiges Kapitel aber unmöglich erschöpft fein Zur rechten Zelt erscheint hier Alsberg zur Beantwortung der strittigen Frage mit einem Werke .Krieg»wucher» ft ra fr echt" (Mocfer, Berlin). Er führt aus Sucht man aber nach einem grundlegenden Kriterium der Gegenstände des täglichen Bedarfs, jo muß dabei dos Moment der Unentbehrlichkeit in die Augen springen. * vie Hessische PUssionskansereut veranstaltete am 11. und 12 November in Gießen ihre 22. Jahres tagung Der ig Se^gS«^ " ftgjfil Asch ,tc rlusftellu, ' "V*««AE 9 schickt teertet •■ e§ der Verterrtuns «avdett. betreffs! herzogliche Obei. ben an die evam Unterbindung jedii KciegSdauec pei». tel M 5 itr. 1 I «• H. kS S e!u 2tc 01 et ftÄ {0 “ ,Wt< !0 ffüt ;>yji K'A"' SfesÄfc .ÄtzK i x>>A,,» Sx.7 b"s^rstr"?ß s-s? f Ae'HÄ « AK»»' gemeldet, sodaß das Deutsche Museum für Buchwesen und Schrifttum, wie man wohl sagen kann, von der Gesamtheit des Deutschen Volkes getragen wird u. das verdient die Organisation in vollem Ma^e; stellt sie doch dem Deutschen Museum in München, das der Technik gewidmet ist, ein Deutsches Museum für Geisteskultuc entgegen, gegründet mitten im Weltkriege von uns Barbaren als Zeuge des Geistes, der unver mindert in unserem Volke waltet und die friedliche Kulturarbeit über alles stellt. * Der Nationalstiftung hat der Fabrikbesitzer A. Laue, alleiniger Inhaber der Firma A. Laue & Co., Kupfer, und Meffing.Walz-Werke, Berlin-Reinickendorf, den gesamten Reingewinn seines Werkes während der Dauer des Krieges zur Verfügung gestellt. Es ist dies eine ganz besonders hochherzige und patriotische Stiftung, welche hoffentlich viele Nachahmer finden möge. Eiterarifcbes. * Erste Hilfe bei plötzlichen Unglücksfällen und Vergiftungen nebst Anhang: Die Giftpflanzen der Heimat von Prof. Dr. Fehler- und Prof. Dr. Giesen hagen-München. 186 Seiten, 56 Abbildungen. Max Heffe's Verlag, Berlin W 15 und Leipzig. Preis vornehm geb. 2,75 Mk. Zwei hervorragende Gelehrte haben sich verbunden, um dieses Buch zu schaffen, aus dem auf Schritt und Tritt edelste Menschenliebe leuchtet. In erschöpfender Weise gibt Prof. Fehler Rat und Hilfe für alle nur möglichen Unglücksfalle, ob cs sich nun um Bewuhtlosigkeit, Krampfzustände oder Erstickung, Vergiftung usw. uff. handelt. Die neuesten Erfahrungen über erste Hilfe bei Verletzungen, Blutungen, Quetschungen, Brandwunden, bei elektrischen Unfällen, bei Einatmen vergifteter Gase sind verwertet. Wie man einen Schnellverband anlegt, wie man Fremdkörper aus Wunden entfernt, was bei Brüchen, bei Erbrechen, Koliken zu tun ist, bis ärztliche Hilfe eintrifft, kurz tausend Dinge, die einem jeden von uns zustoßen können und denen wir meist ratlos gegenüberstehen. Die Lehren des Buches sollten einen Unterrichtsgegenstand der Schule bilden, sollten uns so in Fleisch und Blut übergegangcn sein, daß wir sie im Be. darfsfalle automatisch anwenden. — Im 2. Teil behandelt der bekannte Münchener Botaniker die Giftpflanzen der Heimat, deren Fülle erstaunlich ist. Befandets ausführlich und beherzigenswert sind die Kapitel über giftige Pilze und giftige Beeren. Genaue Kenntnis könnte viel Unglück vermeiden. — 56 gelungene Abbildungen erläutern die klaren Ausführungen des Werkes, das zu einem Volksbuch in des Wortes edelster Bedeutung zu werden verdiente. BaterländNcher Hilfsdienst. Aufforderung des Kriegsamts zur freiwilligen Mel« düng gemäß § 7, Absatz 2 des Gesetzes über den vat-rländischen Hilfsdienst. steifer für die klappe; In dem gewaltigen, von unsecein Heere beletzten feindlichen Gebiet werden zur Verwendung bet Militärbehörden noch zahlreiche Hilfskräfte benötigt. DaS Interesse des Vaterlandes verlangt, daß taug, ltche und entbehrliche Kräfte der Heimat sich zu diesem Etappendienst zur Verfügung stellen. Zahlreiche kciegsverwendungsfähige Militärpersonen müssen im de- setzten Gebiet noch für den Dienst an der Front frei- gemacht werden. Die Lebensbedingungen im besetzten Gebiet sind durchaus günstig. Gute Entlohnung und reichliche Verpflegung werden gewährt. Und was bedeutet die Notwendigkeit, sich in fremde Verhältnisse einzugewöhnen, gegenüber dem Maß von Opfern und Entbehrungen, das unsere Kciegrr seit Jahren freudig ertragen! Männliche Hilfskräfte jeden Alters, auch Jugend, liehe, können, wenn sie geeignet befunden werden, Beschäftigung im besetzten Gebiet im Westen finden und zwar für: Gerichtsdienst, Post- und Telegrafendienst. als Kutscher, Bäcker, Schlächter, Handwerker jeder Art oder als Hilfsschreiber, sowie im Sicherheitsdienst (Bahnschutz, Gefangenen- und Gefängnisbewachung). Personen mit französischen und flämischen Sprach- kenntnissen werden besonders berücksichtigt Weh,Pflichtige können nicht .angenommen werden mit Ausnahme der 50 Prozent oder mehr erwerbsbe- schränklln Kriegsbeschädigten. Als Entgelt wird gewährt: Freie Verpflegung oder Gcldentschädigung für Selbstverpflegung, freie Unterkunft, freie Elsenbahnfahrt zum Bestimmungsolt und zurück, freie Benutzung der Feldpost, freie ärztliche und Lozarettbl Handlung, sowie angemessener Dienstlohn. Bis zur endgiltigen UeberwUsung an eine bestimmte Bedarfsstelle wird ein „vorläufiger Dienstvertrag" geschloffen. Die endgiltige Höhe des Lohnes oder Gehaltes kann erst im Anstellungsvertrag selbst festgesetzt werden. Sie richtet sich nach Art und Dauer der Arbeit sowie der Leistungsfähigkeit der Betreffenden. Eine auskömmliche Bezahlung wird zugesichert. Falls Bedürf- tigkeit vorliegt, werden außerdem Zulagen für die in der Heimat zu versorgenden Familienangehörigen gewährt. Die Versorgung derjenigen, die eine Kriegsdicnst- beschädigung erleiden, ist besonders geregelt. Meldungen nimmt entgegen Was Bezickskommando Gießen. Dabei sind voczulegen: Etwaige Militärpapiece, Beschäftigungsausweis oder Arbeitspapiere, erforderlichenfalls Abkehrschein. Es ist anzugeben, wann der Bewerber die Beschäftigung antreten kann. Eine vorläufige ärztliche Untersuchung erfolgt kostenlos bei dem Bezirkskommando. Jeder Bewerber hat sich den erforderlichen Schutzimpfungen zu unterziehen. Wegramiltriie franRfurt a. m. Bekanntmachung. Warnung an alle Kauslcute. Die Pceiöprüfungsstelle der Provinz Oberhessen macht seit längerer Zeit die durch verschiedene Beschwerden von Verbrauchern aus allen Teilen der Provinz bestätigte Wahrnehmung, daß allgemein auf dem Gebtl wirt«*chafViwb»: Güter H cr Grösse lüe Tor|rmtrkie Retl**k- Unten. Julia« Till>. Htofkhflm, (Ofeerhesseo). Landschaft - LiebeSserieu. pa triotilche. Blumen-. Loldaien , ferien, Glückwunsch. Kops Lin der . WeihuachtS. ReujahrS usw. seine v,elf. LünsUertanen. — T ausende Muster. Biele Anert Riesen verdienst i. jed., 100 Ltck 8JS0 Mt. 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