ö «n An- ■ ötam >" ß ' evag°nd- JOr btrr Krieg zur Besinnung' ^" ..^EnStn fo pr \ea rur «vennnung ^ 00 m Standpunkte der englischen KrtegSsreu«' gesehen — eine glatte Bankervnerkiärung Vom U-Boottrieg. Neue große K-BssirErkol^e ©ertin. -J. Z t» («mllich l Neue ll.Scoi>Srfolge im Diittflmeer: 11 Zampfer mit über 34 000 Reg -Tonnen. . £\e Mehrzahl der Tamrker wurde im westlichen Mu:etmeer aus nach Osten bestimmtem stark ?eucheren am besten die eben durch die russisch- Regierung ver- öfsenittchren Gctreimbokumente Rußland sollte Kon- s l"^^- stanlmovei und die angrenzenden Unrein sowie einen T^li der Aslartschen Türkei erhalten. England große und i-erwolle Teile des LüdostenS und Westen- der AsiausHen Türkei Taneden möchte e- noch die deut. fchen stoionien in Afrika und der Südsee einstecken. Zculschlanb soll!« nicht nur etfan-Uoiftrtnaen an ftranr. reut) abgeben fonDecn auch das ganze link-rheinische o-ebier verlieren das ..selbständig" gemacht werden sollte natürlich in dem Sinne. wie e- die Rheinbund« Haaren zur Zelt des großen Korsen waren —; Rußland ,olite volle Freiheit haben, seine Westgrenze gegen Leutfchiand und Oesterreich zu bestimmen Tazu treten die GebletSversorechungen an Italien. Rumänien. Ser« neu und Griechenland. Also allein Ländergier ,n der nacktesten und zugleich umfassendsten Form, da- waren die Beweggründe der Leute, die für den ..Menschtxtti-srieden" und die ..Verteidigung de- Völkerrechts' in den Krieg gezogen sind, und die auch 1>eute noch nicht an den in die vielen Mllltonen gehenden Bluivpfcrn genug l-aben. Erklärt doch so« eben wieder die englische Regierung ihre Ueberein- stlmmung mH den Worten ClemenceauS: ..Tie Kriegs« ziele, für welche wir kämpfen, das ist der Sieg'. Freilich in all den betrogenen Landern der Entente wird der Widerspruch gegen diese Krtegsl>etzer immer stärker Tie gegenwärtigen Petersburger Machthaber l-abeii ihr frieden-manifest, unbekümmert um die Wut der Diktatoren in London und Part- und de- Oberdtktator- in Waslitngtvn erlassen unD selbst wenn es stten sollte sich vewahrhclren solue. daß die Bolschewikt nicht allein an der Herrschaft blelben. sondcrii mit oen anderen radikalen Gruppen sich bartn zu teilen haben werden. ,o bleibt das Frtcdensbedürfnis Rußlands bestehen. Bei- läustg l>adeu die Bolschewiki bet den konstituierenden Wahlen in Petersburg soviel Stimmen bekommen, wie Die bürgerliche itabettenpartei und die Zoztalrevo« iuttonäre zusammen genommen. In Frankreich liegt. w»e der dortige amerikaitische Pressevertreter Norman Harvgood. ein scharser Beobachter, schreibt, den Bauern und den Soldaten mehr an einem baldigen Frieden als an der „TeSannexton" Elsaß.Lothringens. In England hat Lord LanSdvwne. früher langjähriger Außenminister. einen Brief veröffentlich:, ans dem der Wunsch nach baldigem Frieden herau-klinat. um einer .Welttaiastroplfe" vorzubeugen Tie englische Regie- rung hat. wie es. solange Lloyd George am Ruder ist. selbstverständlich erscheint, sich gegen den Brief erklärt und ebenso verfäln d'e ausgesprochene Kriegs- presse, vor allem ..Mvruing Pvst" und Tally Mail". Tie .Wesuinnsier Gazette" aber, die Asquiih nahe- sieht und vor dem Kriege als Organ der Hofkretse galt, nennt den Brief eine vintige Tat. Und wenn die ..Daily Mail" die Kolonien de- schwört, geeignete Männer nach London zu entsenden zelerttügen herausgeschossen. einige davon rm Rocht Ürner den vernichteten Schiffen befanden sich die oewaffnelen englischen Dampfer ^ Trowdridge (a«! - Tonnen). .Morgan Abbcy" (436i ^o). ..Amberton 455« To» . ^nlacuS" I300l -r.o). die bewa ^ien französischen Dampfer Mossoul" (3135 To ). -Mare Fratsmer (3000 To ), die italienischen "mpfer ..Cene« gal" l'itd To.) und ..Commendarore Earlo Bruno Die meisten Dampfer waren tief beladen, große Werre sind mir ihnen untergegangen Unter anderem wurden 5200 Tonnen Kohlen, nach 'Alexandrien De» stimmt, etwa 4000 To. Zinn. Kopra und 4 .adak für Frankreich und 1500 To. Weizen kür Italien versenk!. An den erzielten Erfolgen har Kapitanleutnant Otto Schultz« hervorragenden Anteil. Der Ehef de- AdmiralstabeS der Marine. Waffenstillstand im Osten. Wie der Waffenstillstand kam. Am 26. November hatte der Volkskommissar für Krieg»« und Marineangelegenheiten und HSchstknmman- Parlamentäre anfrageu lassen, ob der deutsche Ober- dierende der russischen Armeen, Herr Krylenko, durch befehi»haber zu sofortigen Waffenstillstandvvcrhandlun- gen bereit sei. Roch am gleichen Tage antwortete der Oberbefehlshaber Ost. Prinz Leopold v. Bayern, daß er bereit und bevollmächtigt sei. mit der russischen Obersten Heereeleitung über einen WasfcnstiNstand zu verhandeln. E» wurde sodann mit den Parlamentären Ort und Jett vereinbart, wo sich eine mit Bollnracht versehene russische Kommission mit einer entsprechend bevollmächtigten Konimisiion der Gegenpartei treffen sollte. Tie russische Kommission hat sich am 2. Dezember nachmittag» 4.3V Uhr an ver verabredeten TtcUe eingefunden, um sich unverzüglich zu dem für die Verhandlungen in Aussicht genommenen Orte zu bcgebcu. Tort ist sie am 3. Dezember sMontoO) mittag zn erwarten. E» ist die ganze Front. Der russische Mitarbeiter de- Berner „£'.:ntr meldet: Sämtliche zwölf an der 1000 Kilometer längen Front stehenden Armeen haben sich mir ver Formel ..Friede ohne Annerionen und Enrschäoigun- gen" einverstanden erklärt, ebenso die Kaukaju- - Frvnt. - Laut ..Rußkvje Slvwo" sind 90 Prozent der Soldaten bet den Wahlen für die Sozialisten Die Bolschewiki fest im Sattel. Die Gegner selbst müssen es zngedeu. Die französische Depeschenagentur .?)lgence Havas" berichtet au- Petersburg: ..Generalissimus Krylenko kehrte nach eine.ii Besuch der Nordfront und ohne ln das Hauptquartier gelangt zu sein, nach Petersburg zurück. Er ver- öffentlichte ernen Tagesbefehl an Armee und Flotte, in welchem er über die Verhandlungen de- treffend einen Waffenstillstand Rechenschaft ab legt, und er befahl, das Feuer an allen Fronten ein- zustellen, die Wachsamkeit zu verdoppeln uiid nur in KSrndf« «kn:ulr«!tn um auf greß-re VWatua >«r f ' ,n X|egÄVlffenH' s»«".t alfo in d«m aNmelnen Euusch« nach grl-den -N- -- Alls«»«>-kn Ar>ev«n! -snst Zonsersrlevrn. ^ fuyA floDClKiacner Blatt „ soeraldemokraten Min.m russ-schen Sri.d-nSang-bot, Den Die Wiener Regierung verösfentl chl hctt. nicht vollKändig wiedergegeben. ES fehlt daraus u a der folgeHeer und das russische Volk will und "kann nicht länger warten Am l Dezember dearnnen wir Frieden-Verhandlungen. W».nn die AUiterren keine Bcoollmüchttgren senden, werden wir un- in Verhandlungen mit den Deutschen allem ein* lafien Wir erstreben den allgemeinen Frieden: aber u>enn die Bourgoisien m den alliierten Ländern unS zwingen, ernen Separatfrieden zu schUegen. so wird die Verantwortung dafür auf sie fallen. Deutschland bereit. Trotzki teilte den Diplomaten der Alliierten mit. dan Deutschland bereit ist. auf allen Fronten über einen demokratischen Frieden zu verhandeln, und fragt sie. ob sie an den Verhandlungen, die ^onntag beginnen. teilzunehmen wünschten. Die Bolschcwicki haben den Zaren gesangen. Dien" meldet, daß sich die nordsiblrische Stadt Todolst in den Händen der Maximatistcn befindet, ebenso bat die martinali st i s ch e Bewegung in anderen Terlen Sibiriens erstaunliche Fortschritte gemacht. Tie wichtigste Stadt deö westlichen Sibirien. Irlursk. befindet sich ebenfalls in maximalistifcheu H iuden. ^r.ie erkaifcrliche Familie wird außerordentl'^. sararf von den Marunalisten bewacht, da die Marimalr-ren einen Fluchwerfuch des Exzaren befürchten. Die von Ke- renfkt gestellte S t ch e r h e t t S g a r d e für die exka ser- liche Familie ist von den Maximalisten überwältigt worden. Der Zar äußerte z» seiner Umgebung, daß er über die neuen Ereignisse in Rußland nicht erstaunt set. da Rasputiu sie ihm vorausgesagt habe. Tie WaffenstitlstanvoOerhandlungen. Wien. 3. Dez. AuS dem Kriegspressequartier wird am 3. mittags mitgeteilt: Bei den tm Bereich der HeereSfront des Feld- marfchalis Prinzen Leopold von Bayern heute beginnenden Wafsenstillstandvoert-andliMgen ist die österreichisch-ungarische Heeresleitung durch besonders be- uollmact)tigte höhere GeneralstatbSoffiziere vertreten^ Tie russische ^Abordnung, die gestern um 4.30 Uho nachmittags an unseren Linien empfangen wurde, ir noch abends an den Verhandlungsort weiter gereist Das Geheimnis der deutschen Ueberlegenheit. dk. Deutschlands unerhörte Widerstandskraft, a, Dev das Aufgebot der ganzen Welt zuschaden wir! und seine glänzenden militärischen Leistungen sind Tat^ suchen, deren Licht so hell strahlt, daß auch die seind^ liche Lügenpropaganda cS nicht mehr verdunkeln kann. Täglich mehren sich die Stimmen der Anerkennung und! Achtung in der neutralen Presse, auch der nicht unbtM dingt deutschfreundlichen, und tragen dazu bei. Oai^ durch feindlichen Haß und Lüge so maßlos verzerrtt und entstellte Bild des deutschen WcsenS der Well wieder ungetrübt naherzubringen TaS ..deutsche Wun^ der", daß eine Minderheit einer zehnfachen UcbermachK siegreich standhälr. ja diese zu überlvaltigen drvhtZ sucht die schwedische Zeitung ..Astonbladet" vom lf November folgendermaßen zu erklären. Sie schreibts ..Woher nimmt Deutschland die Jtraft zu Leistu, gen wie es sie eben wieder in Norditalien zeigt'? 'Dg Millionen stehen die Mittelmächte gegen 13g Ntillionen Menschen der Entente. Seit HindenbuM Scherz und Ernst. tf Plattbentsä» in brr Kirche Die E!nd>hrung der plattdeutschen Sprache in den Gottesdiensten lünd- sicher Gemeinden wird gegenwärtig ln Schleswig-Hol» stein seitens der evanaelischen Geistlichkelt durchznführen gesucht Man will so dem Verfall der plattdeutschen Sprache Vorbeugen. tf Der Papierhnt wird aU neueste Eerringe schaft d»r rrleaszeitgeinähen Ersadkunst angepriesen Papier tft zu allem gut. nicht allein für Geldscheine, sondern auch für Hemden. Jacken und Hüte Nur für Schuhsohlen eignet sich die Pappe nicht, weit sie die steten Bteaungen die häufigen Durchnüssungen nnd die starke Retoung nicht aushatten kann Das sonst so geduldige Papier kann man nicht ungestraft mit Fitttreten wohl aber zur Krönung auf den Scheitel sepr ^luch den« schönen Geschlecht werben die elegantes«.n und modernsten" Papierhüte empfohlen Alle Herrlichkeiten de- weldltchen Kopfschmucks sollen in Papier mlt verblüffender Wirkung nachgebildel werden, sogar die größten und zartesten Ptrautzf dern Venn r r: a» der Dauerhafttgkeit dieser . Behauvrunacn" zwetjelt so wird W, ihm entgegnet daß ja gerade der Wechsel die Hailptsache fei auf dem Modegedtei Jede feine Dame werde sich freuen wenn sie recht häufig einen neuen Hut aU ..höchsie Nouveauke" spazieren fuhren könne. Die Ehe- münner und Väter werden freilich die nüchterne Vor- frage stellen, od denn der Papterhut wirklich um so viel billiger ist daß man ihn ohne Schädigung de- S samtlienvermögenS schon nach kurzer Frist ln den iapierkord werfen kann. Und wa- dte vapiernen Männerbüte angebk so wird mancher ln Angst an den Schiller'schen Ver» denken. Von der Stirne heiß rrnnen muß der Schiveiß Bei der schweißtreivenden Arbeit kann man allensali- den Hut absetzen: aber man kann die 1 y„ Doch nicht immer in die Hand nei^nen rvenn man eilig zum Bahnhof rennt oder zu einem brennenden Stelldichein, oder ivenn man tm Sommer durch den Sonnetischei i spaziert Tie Denkersti'.n wird manchmal feucht und bet manchen Männern geht die blanke *tfrn ku «ns -e»i Kie H«pi««h»tf»br»tz«ntzen werden also besondere Vorsorge treffen müssen, daß die tropfbar flüssigen 'Ausdünstungen deö Gehirn- am Hutrände aufgefangen und unschädlich gemacht werden. ut * m ehe sie nach ailßen durchdrlugen. Vielleicht lassen sich einiae Schichten u'tdurchlässiaen Frühstückestuttenpapier- 1m Hutrand anbringen. Beim Hemd aus vaejtc geht das freilich nicht fo leich: Das wird wohl für Rentner und für dte Insassen von Klubsesseln reserviert bleiben müssen, solange für die übrige Welt noch der Bibel. K ruch gilt daß man tm Schweiße se!nes Angesicht- ich die tägliche Brotration verdienen muß. H Wie die Amerikaner Ki ie.)< gefangene rnachrn. u Wie scherzhaft unsere jüngsten Feinde, die Amerikaner Krieg führen, ist oft genug in letzter Zeit desprocken worden. Wessen man sich bei ihrer Vornehmheit ;u versehen hat. dafür drinal ein Dtttarbeiter ein oe» zeichnendes kleine- Beispiel aus bc:.i letzten Krieg, den ltlmerika führte, anno 1^98. mit Spanien Auf den friedlichen Inseln der Marianen, einer damals in spanischen Kolonie in der Südsee. wußte man natürlich noch nicht- vom Au-druch de- Kriege-. Da erschien vor der Insel Guam ein amerikantsche- Kriegsschiff. Ter spanische Kommandant hatte nicht» Eiligere- zu tun. al- den Amerikanern einen Höflichkeitsbesuch ad« zustatten Er erlebte dte Freude, samt seiner ganzen Mannschaft von den gastfreundlichen Aankeer zum Essen emgeladen zu werden Da- Mahl verlief sehr an- regend Doch al» dte (l>äste gehen wollten, lachte man sie einfach au»: „Ihr seid Kriegsgefangene! Basta!" tf. Der Wert »er Kartoffettrecknnng Bisher war man gewohnt, mir einer Verderdni» von U>—15 Proz stei. der Kartoffelernte infolge Fäule. Atmung oder Ke! mung zu rechnen. Tem kann nur durch ausgiebige Trocknung wirksam begegnet werden. Der Hamähr« wert der Kartoffel ist bekanntlich ihr Stärke'gehalt (13 Prozent). Außer Stärk« enthält die Kartoffel an Trockenbestandreilen noch etwas Zu.7er Roy'aser. Fett. liehre Eiweiß und Asche. Infolge von Trocknung mehren sich die Kohlehydrate und das gerade jetzt so überau- wiLttge Eiweiß. Man unterscheide: zwei Trocknung», anen Ti« erst« besteh« darin, daß die Frücht, in mfwr |»Ä*n»e ßawalDii »«int in Gm»«,km, oder Schnitzel geschnitten oder einfach im Dampf gekvM a wird und als Brei getrocknet werden. Zur Trocknung ein ..Alleötrockner". ein Apparat mit einer dreybarüW Trommel, verwendet, die über einer Kvksflamme la.iP fam geivendet wird. Tie zweite Art besteht dar»! dem Trockner die Kartoffeln gekocht und klein gemachE zuzuführen. sogenannte ..Kartvffelslocken". Diese \vtm den dann zermahlen und als ..Kacroffelwalzmehl". auM ..tzlockengrieß" genannt, in den Handel gebracht. Bo kanntlich dient das Walzmehl trefflich zur Streckuitz d«s Getreidemehls. Humsr «u4 »e« Feld«. Stimmt! Ein Artillertfk erzählt, als er auf 11» j iaud ist. von den Wirkuiigen feines Mörsers Eil ! .'.ivilist sagte darauf: .Düren Sie 'mal. mein Lredee. das muß doch surchtoar knallen, lvenn man so nebetzs dem Geschütz steht!" — ..Ja. Heeren Ee. mein Kutester. ^ da- knallt Se aber g'radeso. wenn mer ooch nich danebensteht", war die sachverständige Antwort. (Im Schützengraben 54. I -T ) Lei« A«t. Exzellenz desichtigi den Wagenpa^ I einer Kompagnie und fragt leutselig den wachtb.abeKZ den Posten: ..Run. waö machen Sie denn da?" - 3 .^)ch stehe still. Euer Exzellenz!" lautete die prompt Antwort. (Liller KriegszeitungI Auß de« Schü^engraben. .^»ast du schon wort von daheim auf deinen leNten Brief bekommest — ..Jawohl, und schon gegessen auch!" Max Hecket. Lllstifie Beiträge zur Lolvareusprache. Tie Ab» kürzung M. W für Atinenwerfer gab Anlaß zu dek Bezeichnung: Aiarknociber-Abteilung Tie Maschine» ewehre sind d«c Nähmaschineli-Artillerie. Tie Feld» uche ist da» Hunge.abiveyrgeschütz. der Feldgeistliche Sündenadwrhrkauonc. T er Sanitäter ist der Tadle» tenhanst der Sani.ürSunttrofltzier der ^araol.ühnrl^ der Militärarzt der Aspiriridene Benedikt). - dich donschur«, «don ivur). d h. steig mir den '»«uf H« PtzOutzinß» i » ..j»»Uer l . «i* v-rtt'fLcht ' i»« Z \n 5 LA.! •»" eii. 'r-onlab'^' uni) «Ügjbnrf -» X. ,K#f *e»£ schiedenen ^ $ chr° BtSfwV i^ rC '•L.mp des J'* zu SM S 5 g* >L ßhrM. Virkllch. «n. n»* »'S nlShc« 5*nf»« Atteln" E ihre Serbin M«? B « cT ivalijten fo Ut e» Miaute des » nicht nur tn der b genialen Pbrun;!. Jeuifien sich l e lob und Gefahr (H der Aull, wo es g'l x„ch jetzt in den ui! früher, und Hill lieg! das Geheim Allgemeine Tie italieni 1874 biS 1899 to rufen. Die Man müssen sich spätest Jta Auch Italien der Geheimverträ LerttSae..sichern" reich alles, was \\\ belang des päystl verbürgt. Artikel „Frankreich, die Lerpslichtung. Heiligen Stuhl dc malischen Schritte schiusses oder die' Erlege zusammen Nun weiß mc note nicht geantto einmal an Die l ote CngMnder. i an den Vatikan den. wohl nicht c auf Jahrzehnte n Nicht nur t n Teutschlan rlnzahi von Aea ^ssen und sich [ 5u 9 i en Staate: ihrer Spitze ?'Eger, aber, w Ärm» SS.*"”' lelvtxr u ^ fc «Io 1 1(1 1°»r. SS f6 ' n! &&> len» dar hat aas air »'Y8‘ ^ i. >°iii ge„. K s ien FriK" °l»- "!chea tten 9ün/^' ^der schließe??? "ns Ulen/. '* !o lvird h°ndL°'u°» °ber nc ^Aa '"’jciimgtu. SS« : WS M- % r \* uon Äe. e Jut die exkatser- ttIl f ten überwältigt rtmge& un8( „ nicht fi'jtoum gesagt Hobe. i Mmigen. ^riegsprejlequartler^ imfront des gelb- Bayern heute 5e> , langen ist die öfter- wrch besonders be.- >osftziere vertreten lern um 4,30 Uhr apfangen wurde. is> .sott weiter gereist erlegenheit'" ZiderstauSskraft, a> .eit zuschaden wir! Pistungen sind Tal daß auch die seinb hr verdunkeln ianr. er Anerkennung un auch der nicht uck da.;u bei, bat als er au! Ü S Ätz Üe ’mol, Li» r»»" ® { ’ Z"toi) ° AnN°o^ , iit - m4 ;[eU0 1 den de" m Denn die da pM ä JA " * föl# SÄ ten W 6e :n S»Z K *Jp. nur Mal 5 .*iS HK** Keneralstabsches ist, haben Deutschlands stärke und' Aussichten von Monat zu Monat sichtbar zugenommen. Tabei taten Engländer, Franzosen und Italiener ihr Möglichstes, die deutschen Kräfte zu schwächen. Sie taten es. als im Sommer die Russen aus Galizien vertrieben wurden, und als in kaum acht Tagen die Rigaer Bucht in die Hände der Deutschen fiel; aber stets hielt die deutsche Westfront stand. Hier stehen die Deutschen allein gegen Engländer, Franzosen, Belgier, Amerikaner, Portugiesen, Sudanneger, Malaien und chinesische ArbettskulieS. Auch die halbe Front im Osten halten sie nahezu allein: sie haben Truppen an der Saloniki-Front, in Palästina, in Mesopotamien, gewaltige Kräfte führen sie zurzeit gegen Italien. Kein Frontabschnitt, an dem nicht auch Deutsche standen und bluteten, und das nach 3y* Jahren. Woher nehmen sie die Menschen? Die enormen Verluste, die Deutschland nach englischen Angaben gehabt haben soll, gehören zunächst — das ist sicher - in das Reich der Fabel. Die Lösung des Rätsels liegt wohl in der verschiedenen Art, wie Deutschland und wie die Entente ihre Freunde und Helfer behandeln. Die Völker der Demokratie, des Rechts und des Fortschritts betrachten eS als selbstverständlich, daß sich andere für sie opfern müssen: Portugiesen, Griechen, Inder, Neger haben für England einfach zu sterben, für die englische Demokratie, die nach dem Krieg die Welt glücklich machen will. So wollen es die Börsenmatadore. So sieht Fortschritt, Kultur und Demokratie durch die englischamerikanische Brille aus. Zu diesem hohen Kultur- standpunkte haben sich die deutschen Barbaren noch nicht erheben können. Wirklich, die Deutschen scheinen noch Barbaren. noch Wikinger zu sein, die mit und für ihre Brüder kämpfen und bluten, nach jenem kategorischen Imperativ, der sie in Not und Tod. in Freud und Leid an des Freundes Seite stehen heißt. Auf seiten der Mittelmächte sind sie die Stärksten, und sie haben ihre Verbündeten, zumal sie die Leitung des Ganzen hatten, nie im Stich gelassen. So war es in Galizien, so ist es heute in Italien. Das Geheimnis der Stärke des Blocks der Mittelmächte liegt aber nicht nur in der deutschen Organisation oder in ihrer genialen Führung, sondern vor allem darin, daß die Deutschen sich selbst in die Bresche stellen, wo Tod und Gefahr am größten sind, und das Gleiche ist der Fall, wo es gilt, erst einmal Bresche zu schlagen. Auch jetzt in den Alpen kommt wieder der Kamerad wie früher, und hilft dem ebenbürtigen Bruder. Darin liegt das Geheimnis des ErfolgeS." Allgemeine Kriegsnachrichten. Tie letzte Rettung. Die italienischen nachgemusterten Jahresklassen 1874 bis 1899 werden zum 6. Dezember 1917 einberufen. Die Mannschaften auS den besetzten Gebieten müssen sich spätestens am 12. Januar 1918 stellen. Italiens Geheimdokument. Auch Italien ist durch die russische Enthüllung der Geheimverträge aufs schwerste bloßgestellt. Die Verträge „sichern" dem Banditen- und Treubruchkönigreich alles, was sie wünschen. Sogar die weitere Knebelung des päpstlichen Stuhles hoben die Engländer verbürgt. Artikel 15 dieses Geheimvertrages sagt: „Frankreich. England und Rußland übernehmen die Verpflichtung. Italien darin zu unterstützen, den Heiligen Stuhl daran zu hindern, irgendwelche diplomatischen Schritte für die Erreichung eines Friedensschlusses oder die Regelung von mit dem gegenwärtigen Kriege zusammenhängenden Fragen zu unternehmen " Nun weiß man, warum die Entente auf die Papstnote nkcht geantwortet hat! — Daß ihr Vertrag freilich etitmai an Die Oeffenillchkeit kommen könnte, haben oke Engländer, die sich sonst wie die Schmeißfliegen an den Vatikan heranzumachen suchten und verstanden, wohl nicht geträumt; denn derartiges wirkt doch aus Jahrzehnte nach. Neger als Offiziere. Nicht nur die Indianer wollen nach Europa, um gegen Deutschland zu kämpfen, sondern auch eine große Anzahl von Negern haben sich als Soldaten anwerben lassen und sich bereit erklärt, für die ..Ehre der Vereinigten Staaten" gegen die Deutschen zu kämpfen. An ihrer Spitze steht der Oberst Charles Aoung, ein Neger, aber, wie die amerikanischen Zeitungen melden, wird er nicht der einzige ..farbige Offizier" in der Armee der Vereinigten Staaten, die nach Europa geht, bleiben. Die „Zierden" der gegnerischen Armeen werden immer interessanter. Tie erschrockene Entente. Nach Petersburger Telegrammen bieten die Botschafter der Entente alles aus, um in letzter Stunde die Petersburger Friedensschritte zu verhindern. Sie ließen ihren Protest in Millionen von Exemplaren drucken und versuchen, ihn an der Front zu verteilen. Der Rat der Volkskommissare gibt darum letzt bekannt, daß er hierin eine ungehörige Einmischung in Rußlands inneres Leben erblickt. Auch nichtbolschewistische Blätter verurteilen die Einmischung schär fstens. „Nowaja Shisn" meint, England vergase, was Rußland der „gemeinsamen Sache" geopfert habe und was es jetzt dafür leidet. Das Blatt sagt weiter: „Die Engländer drohen bereits offen mit einem japanischen Angriff, doch glaubt daran kein Unterrichteter. Amerika könnte dann nicht ruhig Zusehen, diese Spannung erkläre auch Amerikas Zurück- Ihaltung von den Schritten der Verbündeten. Unser Gegenstoß bei Eambrai. Wie in Flandern, scheiterten auch auf dem Schlachtfelde von Eambrai abendliche feindliche Angriffe, die nach stärkster Feuervorbereitung gegen die Linie Jnchy und Boureon angesetzt waren. Desgleichen brach ein starker englischer Angriff bei La Vaequerie blutig zusammen. Der im Gegenstoß geworfene Feind erlitt in unserem Verfolgungsfeuer weitere schwere Verluste. Außer den gemeldeten 6000 Gefangenen und 100 Geschützen verloren die Engländer seit dem 80. November noch über 100 Maschinengewehre. Bei der Wiedereinnahme von Masnieres wur- drn i Ssfiziere und S4S Mann eingebracht. Unter den Offizieren befindet sich auch ein Regimentskommandeur. Bei dem Gegeustoß in Gegend La Vacque- ne, wo dem Gegner 9 Geschütze und 18 Maschinengewehre abgenommen wurden, griffen unsere Sturmflieger wiederholt aus niedrigen Höhen in den Endkampf ein. Banditos Rache für die Niederlage. Der „Zürcher Tagesanzeiger" meldet aus Lugano, daß in den letzten Tagen Massettsiisilieruugen italienischer Offiziere und Soldaten in den oberitalienischen Städten durch französische (natürlich! Eigene Henkersknechte hatten die Italiener selbst unter der verbrecherischen Feldgendarmerie nicht mehr!) Soldaten stattfanden. Nach dem Tessiner Blatte „Popolo e Liberia" wird berichtet, daß nicht nur in Mailand, sondern auch in Monza, Bologna und anderen Städten italienische Offiziere und Soldaten wegen Feigheit (!!) vor dem Feinde erschossen wurden. Politische Rundschau. — Berlin, 3. Dezember. — Der vorübergehende erste Staatssekretär des neuen ReichSwirtschaftSamts, Dr. Schwander, hat in Straßburg den Gemeinderctt in einer Ansprache feierlich begrüßt. Dr. Schwander hat danach einen kürzeren Urlaub angetreten und wird erst Mitte Dezember die Bürgermeister- geschäfre wieder übernehmen. * * * :: In der Landtagsersatzwaht in Breslau wurde anstelle des verstorbenen Abgeordneten Dr. Ehlers der Stadtverordnete Kaufmann Wolf-Breslau (Vp.) ohne Gegenkandidat gewählt. :: Tie Wahirechtödebattc im preußischen Abgeord- netenhause wird am Mittwoch vom Reichskanzler und Preußischen Ministerpräsidenten Grafen Hortung persönlich durch eine Rede eiugeleitet werden, mit der sich Gras Hertling zugleich dem Hause in seinem neuen Amte vorstellen wird. — In parlamentarischen Kreisen verlautet, nach der linksliberalen „Voss. Ztg.", daß die Konservativen dem gleichen Wahlrecht die schärfste Opposition machen, und zu dessen Verhinderung einen 'Antrag auf Einführung des Berufs- ständische n Wahlrechts stellen wollen. Das genannte Blatt vermutet dahinter Verschleppungsabsichten. Es schreibt: ..Wohin dieser konservative Alttrag zielt, wird ganz klar, wenn man sich erinnert, daß sogar in den während des Sommers geführten Verhandlungen zwischen den Konservativen und dem danlaligen Minister des Innern Herrn v. Loebell, über die Wahlreform die Konservativen keineswegs an ein berussständisches, sondern nur an ein Pluralwahlrecht dachten. Die Annahme des konservativen Antrages könnte nur dazu führen, daß neue, und zwar endlose Erhebungen angestellt werden müßten, wodurch die Reform überhaupt ganz ins Ungewisse verschleppt werden würde. Jedenfalls wird der parlamentarische Kampf um die Waylreform mit großer Heftigkeit entbrennen." :: Fürst v. Bülow stattete dem Reichskanzler Grafen Hertling. seinem 3. Nachfolger. einen Besuch ab und hatte der dieser Gelegenheit mit ihm eine längere Aussprache über die politischen Fragen. :: HattSbesitzerkammcrn wurden in einer in Berlin abgehaltenen Massenversammlung von Hausbesitzern verlangt, um damit eine Entsendung von Vertretern ins preußische Herrenhaus — nach der Neu-Ordnung — zu ermöglichen. :: Ter Larrsesausschuß der preußischen Zentrum»- parter hat in seiner letzten Sitzung als neue Mitglieder zugewählt den Justizminister Tr. Spahn, den Generalsekretär Stegerwald, Mitglied des Herrenhauses, und Kommerzienrat M ü l l er -Hobert (München-Gladbach), Vorsitzenden des rheinischen Jndustrie- komitees. Mit den beiden letztgenannten Herren tritt je ein Vertreter der Arbeiterschaft und der Industrie in den Landesausschuß ein. Das Zentrum des preußischen Abgeordnetenhauses hat einen Antrag eingebracht, in dem die Regierung ersucht wird, beim Bundesrat dahin zu wirken, daß bei der Regelung der Uebergangswirtschaft folgende Gesichtspunkte berücksichtigt werden: 1. weitgehende Heranziehung des Handels, seiner Fähigkeitc.i und sachlichen Erfahrungen sowie besonders seiner Lrganisarion für die Rohstoffversorgung während der UeberganSzeit, wobei: 3) Einkauf, Einfuhr und Verteilung der ausländischen Rohstoffe durch sachkundige Kreise (Einkaufs- und Vertetlungsgesellfchafteni unter staatlicher Aufsicht erfolgen sollen, b) s a ch v e r st ä n d i g e Personen auS gewerblichen Organisationen und Gewerkschaftskreisen zur Mitwirkung bei den gesamten Vorarbeiten zur organisatorischen Umschaltung deS WirlschaftSgetriebeS heranzuziehen sind und e) eine durchgreifende Kontrolle der P r e i s b i l - d u u g für die Dauer der Uebergangswirtschaft durch Mitwirkung von Vertretern beruflicher Organisationen der Erzeuger, de» Handels und der Verbraucher zu sichern ist;. 2. rasche und gleichmäßige Abgabe der bei Kriegsende noch im Besitze der Heeresverwaltung befindlichen Vorräte an Rohstoffen, Material und Maschinen zu möglichst billigen Preisen an Handwerk. Baugewerbe und Industrie ohne Gründung neuer Kriegsgesellschaften, wobei in erster Linie soweit als möglich durch den Krieg geschädigte Handwerker und Gewerbetreibende zu berücksichtigen sind: 8. Förderung der Errichtung von H y p o t h e k e n schutzbanken und Nutzbarmachung der Mittel der öffentlichen Sparkassen und BerufSgenossenschaften zur Wiederbelebung der Bautätigkeit nach dem Kriege, namentlich durch Hergabe zweitstelliger Hypotheken und Bauvarlehen zu möglichst günstigen Berzinsuugs- und Tilgungsbedtugungen. 4 Unterstützung der durch den Krieg oder kriegswirtschaftliche Maßnahmen besonders hart betroffenen mittleren und kleineren Gewerbebetriebe durch vorzugsweise Zuweisung von Rohstoffen und öffentlichen Arbeiten, besonders an die genossenschaftlichen Organisationen: 5. Anerkennung der den Revisionsverbänden angeschlossenen R o h st o f f g e n o s s e n sch a st e n als Großhändler ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt ihrer Gründung." In demselben Zentrumsantrage wird die Regierung des weiteren aufgefordert, das Tätigkeitsgebiet der KrieAshilsskassen dah-m Zu erweitern, daZ deren Mittel auch Nichtkriegsteilnehmern. namenilich Angehörigen des gewerblichen Mittelstandes, zugute kommen, die durch die Kriegswirkungen eine schwere wirtschaftliche Schädigung erlitten haben. Aus aller Welt. ** Neue „Selbstversorgung". Durch ein belauschtes Wirtshausgespräch erhielt man Kunde von einem neuen Trick wendländischer Selbstversorger. Sie sollen s i ch nämlich s e l o ft bestehlen, damit sie Erlaubnis zum Schlachten von Schweinen bekommen, und das angeblich gestohlene Gut ersetzen können. Merkwürdig ist jedenfalls, daß dort in letzter Zeit auffallend viel Diebstähle an Fleisch, Wurst usw. vorgekom- men sind, ohne daß es möglich war, eine Spur der Diebe zu finden. ** Eine Köpeuickiade in Warschau machte ein falscher^ Kriminalbeamter bei einer polnischen Bank in Warschau. Der Schwindler, der bürgerliche Kleidung trug, stellte sich zwei Landsturmmännern als Kriminalbeamter vor. wies sich ihnen mit einem gefälschten Schreiben auö und forderte sie auf, ihn zu der Bank ' zu begleiten, wo er dienstlich zu tun habe. Der Bank- .. Verwaltung, der er wieder sein Schreiben vorlegte, > schwindelte er den Auftrag vvr, den Kassenbestand vor- ' läufig zu beschlagnahmen und mitzunehmen, um zu prüfen, ob sich darunter falsches Geld besinde. Die Kassenverwaltung, die von der Fälschung des Ausweises keine Ahnung haben konnte und um so weniger an einen Schwindel dachte, als der angebliche Kriminalbeamte die Landsturmmänner zu seiner Verfügung hatte, händigte 45 000 Mark aus in der Erwartung. > daß sie sie bald wtedererhalten werde. Erst Nachtrag- ' ltch mußte sie sich überzeugen, daß sie einem Gauner in die Hände gefallen war. ** 24 Bahnaugestellte wegen Güterdiebstahls verhaftet. Tie Eisenbahndirektion hat jetzt scharfe Maßnahmen ergriffen, um den fortgesetzten Güterdiebstählen ein Ende zu bereiten. Nachdem in den letzten Tagen in Magdeburg und Hannover eine Anzahl Eisenbahner wegen Güterdiebstahls verhaftet worden sind, greift inan jetzt auch in Berlin durch. Auf einem Güierbahnhof' wurden abermals 24 Personen. AuS- helfer und Bahnarbeiter aller Art. die umfangreiche Diebstähle verübt hatten, verhaftet. Bei allen wurde in ihren Wohnungen noch Diebesbeute gefunden. Ein Hilfsrangierer hatte hinter einer dünnen Rabitzwand SO Kisten Zigarren versteckt. In das Strafverfahren sind auch noch andere Personen, die braven Hehler, verwickelt, die vorläufig auf freiem Fuße blieben. * t;: Was kosten die Weihnachtsbünme? Augenblicklich kaufen die Händler im Vogelsberg (Hessen) die Weihnacht^bäume auf. Um allen Preistreibereien von Vornherten die Spitze zu bieten, haben die Ober- sörstereten sogenannte Richtpreise festgesetzt. ES werden abgegeben Bäumchen bis zu 1 Meter Höhe mit 30 Pfennrgen, von 1—3 Nietern Höhe mit 60 Pfennigen und mehr als 3 Metern Höhe mit 1,60 Mk. das Stück Gegen die Vorjahre sind die Preise wohl m die Höhe gegangen und sichern den Forstbetrieben eure schöne Einnahme: aber man kann nun mit Recht gespannt sein, welche Preise die Städter in diesem Jahr für ihren Weihnachtsbaum anlegen müssen. ** Eine Schafherde ertrunken. Die bei Schül- perfiet an der Westküste Holsteins belegene sogen. Grüne Insel, aus der 180 Schafe der Hirten Kruse-Wessel- burenerkoog und Holst-Strübbel weideten, wurde von einet Flutwelle überschwemmt, so daß alle Tiere ertrunken sind. Küstenbewohner haben viele Schafe aus dem Wasser geholt, um sie noch nutzbringend zu ,verwerten. ** Opfer einer Mine. In der Gegend von Aarö- sund ist der in Sunderburg beheimatete Schiffer Nts Nielsen, der mit seinem neuerstandenen Schiff die erste Reise von Helsingborg nach Lübeck machte, in ein Minenfeld geraten. Schiff und Ladung sind verloren. Tie an Bord befindliche Frau und iyr kleines Kind sowle der Steuermann fanden den Tod. Nielsen selbst wurde gerettet und nach einem Hamburger Lazarett gebracht. ** Wo bleiben die Walnüsse? Von der sehr guten Walnußernte ist im hessischen Kreise Büdingen von den Kreisbewohnern dem Kreisamte so gut wie gar nichts abgeliesert morden. Ter Kreisausschuß erhebt nun gegen die „Säumigen" Strafantrag, wenn sie nicht sofort ihren Ernteertrag anmelden bzw. abgeben. Es wird kaum noch eine Nuß abgeliefert werden können, da wohl der weitaus größte Ertrag der Nutzernte im Wege des Schleichhandels um weit höhere Summen, als sie die Abnahmestellen bezahlen, verkauft worden ist. Kleine Äriegsnachrichten. * Im Hause Luisenstraße 5 in L a n g f u h r bei Danzig hatte eine Frau Jlisch drei Kinder von 3 bis 6 Jahren allein zurückgelassen, um eine Älufwartestelle zu versehen. Die Kinder haben dann wohl mit Streichhölzern gespielt und einen Brand hervorgerufen. Die Feuerwehr konnte die Kinder nur als Leichen bergen. * Der Landwirt Matthias Verhülsdonk, der jetzt in Benz bei Lübeck wohnt, erhielt ans dem Großen Hauptquartier ein Kaiserbild in Rahmen mit einem ehrenden Kaiserschreibeu. — Seine sämtlichen elf Söh ne sind im Kriege befördert worden. Ein Sohn ist in den Kämpfen an der Westfront gefallen. * Dak Grubenunglück in Alsdorf, das auf der Grube Anna durch Verqualmung mehrere Stollen entstand, forderte bis jetzt 27 Tote. 31 Bergleute werden noch vermißt. * Bei dem Straßenbah nunglück in Recklinghausen, wobei zwei Wagen mit MuntrionSarbeiterinnen umstürzten, sind zwei Frauen und zwei jugendliche Arbeiter getötet worden. Die Ursache des Unglücks ist wahrscheinlich im Versagen der Bremsvorrichtung zu suchen. * Volkshäuser als Denkmäler-Ersatz werden von neuem in Berlin von einem, überwiegend von sozialistischer Seite geleiteten Volkshausbunde verlangt. " Der Berliner Magistrat bietet den Bäckern für leben Fall, in dem sie den Inhaber einer gefälschten Brotkarte polizeilich seststellen lassen, so daß er gerichtlich bestraft wird, eine Belohnung von Z0 KhUk, Der Verkehr mit Wed-, Trikot-, wirk und Strickgarnen Im 8 4. 2h der Bekanntmachung, de-, treffend Derüuß-rungs., D-rarbeitunys- und Bewegungs verbot für Web-, Trikot-. Wirk- und Stnckqarne. vom > 31 Dezember 1915 ift bestimmt, dag 10 von, hundert! der damals in Warenhäusern und 30 vom Hundert der damals in sonstigen offenen Ladengc schäften Vorhände-, nen Strickgarn- unter besunmuen Daraus,etzungen.m sjjlllicil WM Kleinverkauf und an Hau^gewerbebetned« abgegeben ö werden dürfe». Diese zum Dcrkous sreigeqebenen Teil mengen sind inzwischen durch die Nachlragsbekmmtmachung Br. W. l. 1404 7. 16. ft. B. A. auf 40 bzw. U> vom hundert und durch die Oiachlragsbekanntmachung Nr. \) I 210 12. 16. fl N. A. auf SO vom hundert ~ mindestens aber 25 Kilogramm - erhöht worden. Sie er fuhren zum 1. Dezember 1917 insofern eine neue Erhöhung, als von da ab 80 vom Hundert aller am 31 Bekanntmochung. ic Zwischknscheilic für Die Zchatzanweispuge Sc- VI. Kriegs ,s. verember ds. 3 s. ab «m Ml, lAli ■- -i-n 1/)L in bic endgültigen Stücke i : .aeta.nrtH werden Kriegsanleihe« . Berlin ?' *“ **« miiiiT r- ■» «— **£*£’»— - «*» ^ M. -= Ne ^eUun«' Dezember IS15 in Warenhäusern und offenen t.ad«ng-. , .j 3llll l»l« 0>e N"ien,rr>r - tfriM«anleihcil u in Berlin Uft-dwm schöftcn vorhandenen Strickgarne unter den bishengcn, . .. IimiM# ff ar bei der Umtaujchstelle f»r die »riegsc , . ^ Voraus,-Hungen abgegeben werden, dürfen. Auch J btt jb.e Zwischen,chemc nur uoct, umn.tlel ar vei der ..uni . M elcP 1)01 nach Abzug dieser 80 vom hundert verbleibende JitV darf in gleicher Weise abgegeben werden, wenn er nicht mehr als 5 Kilogramm betrügt. Der Verkaufspreis darf den vor dem 31. Dezember 1915 von demselben Derkäu. ser erzielten Verkaufspreis um höchstens 12 vom Hundert übersteigen. Der Wortlaut der Bekanntmachung m m Darmstadt bei den Vevienn und in den Landgemeinden bei den Brosch Dürgermciftereie» einzusehen. Kirchliche -iurrlgen. 3* der Sudttlrcht. Vormittags 9' Uhr: Pfarre- Mahr. - Vormittags II Uhr: flinderkirchc für Oft Malhöusgemeind«. Pfarrer Mahr. - Abcnds 5 Uhr. Pfarrer Schwabe. 3, der Tohai»«Wrch«. Vormittags 9", Uhr: Pfarrer Vechtolsheimcr. - Vormittags I I Uhr: flinderkirchc für die Lukasgcmeinde. Pfarrer Bechtols- heimer. - Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Beichte und heiliges Abendmahl für die Iohannesgemeind«._ 'aui'cht werden * c ttä Q en und innerhalb Die Zwischenscheine find mit Bcrzcichn.fie,,. ^"^^..ittugSbienststunbe,, bei den genas, u«« ft, n°ch der Nnmmernfolge geordnet c.nzn.ragen finb. wahre,' ^ „hültlich. Stellen einzurnchen. Formulare zu den Berzeichmffei ^ ^ t Ä oberhalb bi J„„„ unb «*. h.b.u bi. ih--» "1" ° b '"' a "' % Stücknummer mit ihrem Firmenstempel zu versehen Günstig^ vir Po i WM"»? liefet ben S« 1 anlcih 2. Mt >,»>.»,ch ber z-i, füt bi. 5 .**“f*-« Verantwortlich: Albtn Klein in Gießen. Bekanntmachung. Pom 4. vexember ab werden die vorübergehend ausgefallenen öchnellzüge 0 125 Metz ab -l*" V., Loblenz an 8" ab 9" N.. Gießen an 11*° ab 11" N.. Berlin Friedr.'Str. an 9^ V. und 0 126 Berlin Friedr.-Str. ab 7"" N., Gießen an 5" ab 5™ D.. Loblenz an T ab 8'" D.. Metz.cm 12 s ‘ A. bis auf weiteres wieder eingelegt. Frankfurt lM). den 3. Dezember 1917. Könlflllcbe eilcnbabndlrekflon finbt, „miß Mm. r M» «flewlhem B-bum»««- »'» 26 . Nsvemder d. 3 s tlia. übcc die «fihfliblüWÖ^ , ir v; zu d.s"" 0fI .> S Lberbif bcc vauitouiittc^ flalion f U flir fl nennt diese ' über fl« stich dcu "einen Für' .'L" neu aßgemei h.i Btr )»- bi. MUMM»*' W». 22 ' »ÜÄjS** sämtlichen Reichsbankaiistalten mit »assenemrlchlung statt. W®" 1 “ ” u Be rfin6pte out oOm‘ 8 5 Qng en werbe - •« ***** » 7 ued] immer Vicht in die endgültigen Stücke mit den beveitü int ..Ci , . . r;u 'pttchelt. \ «UM, 1. Juli und 1. Oktober b. Js. fSffia gewesenen Zinsscheinen _ U«t2elner WAnstillst! n'z'rdeu aufgesochert, diese Zwischenscheine in ihrem eigenen Interesse uwglichs ^ ^ ©«bünbeten und ben r JZ fff We Nr.cgsanlcihcn - Berlin W8, v-hreustrab- 22. zum Umtausch nnzmeichm. rchscherMe ch Berlin, im Dezember 1917. Nach in diesem Aahre mochte ich bitten, unsere blinden Toldateu nicht ;« vergeiien. Geldsendungen erbitte Irt, an mich, Viel' gaben au das Kriegsblinde,,!,ein,, Arnsburgerstrakr Ar t in Frankfurt a. M. Uran von schenk Wicsbade n. Biebrtchcrft ratze Ar. tt. rotataddicrer Rational gesnchl. i unsMdl. Pro Röhre 1-M Mk., Auminent und Preis erbeten U ,v( 29euer,,all. 3. ». >2773 n„ d. ISff Utti-aboH. 31h. inner Ztg Zorne nt röhren, grobes Vager toson verkäuflich Rüderes Kahlgrund Eisenbahn Akt. lUes. in Lchöllkrippen ,llifr.i. +Btucbleidende-| erkennen dankbar, das, dir gefegt, geschttvte Hernien Bandag X in» runinui wuiiuiHii viiu ....» .. .. folge sinnreicher Konstrnktion . ohne jede Aeder. danerhast ans Veder. nach Matz angesenigi ^. w vl ^ ' . .. ' ' _| Sim Tag mit» Rach, begtlem lragb.n ,si Bor.Ntgtich bewahrt. Tausende im Gebrauch schriftliche iNargntte lernten Bandagcnhans Halle a Z. Vicfelant von Kiankenkassen und Militärlazaretien. Lehen Lie sich Muster an ,n Wetzlar am Freitag den 14. Dezember von S', 7 Ndr im Hotel KaltwaNer. («ut erhaltener AcotySonap parat 1000 vilcr Ziihalt, IO üampcii speisend, uni famttchem Zubehör preisivert abzugeben. Gastwirt Lutz, L p .ngfe d (Odenwald) Post mrd Bahnstatton. Wx Brombcer- Himbeerbläticr, Haselnutz-. Nutz-. 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