**» Vi Hiekcncr Zerrung I (Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 psg. monatlich ' Lettin AV t-rteljiihrlich 1,50 3JH., vorauszahlbar, frei ins Haus. Mt " '' ^baebolt in unserer Expedition oder >n den Zwcig- ^.^iAng bV°st-a°N vierteljährlich 1,2« Ml. - Erschein. icifjen' ’ 11 Berjj itn Tamstags. - Redaktionsschlutz m 8 Uhr - Für Aufbewahrung oder Rücksen- mg nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. erla, »er „«iestencr Zeit»«,", «iesten «rpeditio«: Südanlage 21. Uttwochs und wnneijy 8 Uhr. - Anzeigenpreis 20 Pfg. die 44 wm breite Petitzeile, für Auswärt, 3« Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Grvhe berechne:. Rabatt kommt bei Ueberschreitung deS Zahlungk- rieles (30 Daae), bei gerichtlicher Beitreibung oder bet Konkurs in Wegfall. Platzvorfchriften ohne Verbindlichkeit. Truck der Gietzencr Verlag<cn den von Bopaume und Peconne auf Cambrat aden Straßen angesetzt war. Während dieser den mch unserer Stellungen in Richtung auf Cambcai bte, hatten die nördlich und südlich vom Hauptsteide bei Rtcnrourt und Vendhuille geführten wtb. --ffetbc bei Riencourt unv -üenoquiue f^lltzNkzntleslt'angriffe örtlich begrenzte Ziele. Zwischen Fom uMMMSIl ,e8 Crotsillcs und Riencourt konnte der Gegner Herrenchbcr unsere vorderste Linie hinaus Vordringen, mnli'mn^. «ofnnrt pa hpm Vce noe. UN' amen , T jDec unjet.e vocoerfie isinie ginuu» .lden auch wahrend Hauptangriffsfeld gelang es dem Feinde, un- ntermonate Ausnahme. zahlreicher Panzerkra twagen Gelände ^ 77 ^«.m°°m°m^wutze^zam S^-Ven fingen den Stoß in ^erttmetster Lchnn^ ^ „ e — Die in der Kampfzone -»«** JSftÄTÄ 4m »i sotng, blieben dem Feinde. Teile des in der Sieb Mohoiamc eingebauten Materials gingen verloren, — L-uv- ,,on Vendhutlle brach der Angriff einer englischen fade verlustreich zusammen. - Bei und mdlich von ^uentin war der Artillerie- und Minenwerferkampf ! p. Stier, ferner 1000 r“ ftet t @ n am Abend nördlich von U '’ e ©ittoncnf«ft, icourt erfolgender Vorstoß der Franzosen wurde »künstl.«imm«>Gyrwiesen. — Das scharfe Feuer in den Kampf : sme en. — iujuiic o“*“ .r. Preisliste. ten hielt bis Mitternacht an und ließ dann nach, 'ortmmder Likörslibrit früh hat es bei Riencourt erneut in großer Starke - . . *f„>en. Wll. * - , Terieresgruppe Deutscher Kronprinz .s^szkk»ik!ji' ^'.'1 bähte Gefechtstätigkeit nordwestlich von Pinon ^ Craonne. - Auf dem östlichen Maas- Äm«m,chkgms/ sichre^ ^ eines französischen heraust in den Morgenstunden am Ehaume-Walde ff ahneg'Nicht mehr auf- D l |£, Oestlicher Kriegsschauplatz * VMSSfV- Mazedonische Front (TSrilitllt flößeren Kampfhandlungen t irnmfthil Italienische Front: jj0äölU9l|iij^ te jj- t unverändert. eröolten.9«jfifipcc Erste GeneralquartieiMeister: Ludendorff. __ _ Berlin, 21. Nov-, abends. Auf dem Schlacht- 3»«»“'“'“‘l’, rf : südwestlich von Cambcai hat der Engländer ft t äzu ^IP™% fl erneut mit starken Kräften angegoffen. Die ' ^(,nek"'°rea> si«d noch im Gange. — Am Nachmittag setzten le französische Vorstöße auf der Front Craonn- bis . ey au Bac ein. - Im Osten nichts Besonderes. - " Italien nichts Neues. Beseht®, itwap « 93 fert seto“ f Otto Sehen uooo Connon verlenM. Illiu p“ - Berlin 21. Nov. An der englischen Westküste r hrik Beschläge ^ unsere Unterseeboote neuerdings r»v«0 \" M. ^^toregistertonnen versenkt. r Der Chef des Admiralstabes der Marine. ■A0 im „rötet. S< °g j rontverbrüdorung. j ’LlÄ« 11 täl Berlin, 21. Nov. Im Osten war bei schlechter irrt W; .. “ Großes Hauptquartier, 22. Nov. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern beschränkte sich der Attillertekampf aus Störungsfeuer, das erst am Abend zwischen Poe ca. pelle und Passchendaele an Heftigkeit zunahm. Vorstöße englischer Abteilungen nördlich von LenS und südlich von der Scaipe wurden abgewtesen. Der statt " Feuersteigerung am gestrigen Morgen ^ Rftncourt folaten nur schwächere englische Angriste, die ln unfecem Feuer zusammenbrachen. - Tie Schlacht südwestich von Cambcai dauert an. - Durch MasseneinsatzvonPanzeg kcaftwagcn und Infanterie und durch Voctreiben seiner Kavallerie suchte der Feind den ihm am ersten Angriffs tage versagt gebliebenen Durchbruch zu erzwingen. Er BiftmnAt aelunaen. Wohl konnte er über unsere La!?. "S„; "L- «-L-!» „,ößere Erfolge vermochte er nicht zu erzielen. " Die van unlerer Llrtillerie und den Maschinengewehre wirk- kam aefaßten und stark gelichteten Verbände traf der Vorstoß unserer tapferen Infanterie. Auf i>em Westuscr der Schelde warf sie den Feind auf Anneup und Fontaine, auf dem östlichen Ufer in seine Ausgangsstellung iudlich von Vondüuille zurück. — Vor und hinter unseren Linien liegen auf dem ganzen Schlachtfelde verteilt, die ^rummer erschossener Panzeürafiwagen. An ihren Zerstörungen Natten auch unsere Flieger und Kraftwagen und Geschütze bervocragcndcn Anteil. — Mit Einbruch der Dunkelheit ließ die Gefechtstättgkeit auf dem Schlachtfelde ""ch. Südlich von Bondhuille hat der Feind seinen Angr ff nickt wiederholt. — Eine starke französische Abteilung drang an der Südfront von St. Quentin in unsere ersten Linien ein. Im Gegenstoß wurden sie htnauSge ^ Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Im Zusammenhang mit dem ^Siischen Angriff hat auch der Franzose zwischen Craonne und Berry au Bac mit starken Vorstößen gegen unsere Stellung be gönnen. Heftiger Feuerkampf, der vom frühen Morgen mit kurzer Feuerpause den ganzen Tag über anyte t, aina ihm vorauf. Nordöstlich von la Vrllc aux Bois ist ein Franzosennest zurückgeblieben. — In den anderen Abschnitten haben wir den Feind im Feuer, und dort, wo er eindrang, im Nahkampf zuruckgeschlagen - Eigene Unternehmungen hatten Erfolg und brachten Gefangene dn ’ Leutnant von Eschwege brachte einen feindlichen Fesselballon zum Absturz und errang damit seinen 20. Luftsieg. Oestlicher Kriegsschauplatz und Mazedonischen Front Leutnant^Boehme errang durch Abschuß eines feindlichen Fliegers seinen 20. Luftsieg. Italienische Front: Tiroler Schützen und württembergrsche Truppen erstürmten zwischen Brenta und Pmve den Gipse des Monte Fontanasccca und den des Monte ^p>uuccia Der Erste Generalquartiermeister : Ludendorjs. Berlin, 22 Nov., abends. Westlich von Cambcai Italien nichts Neues. 674 ooo Coniun OKtobabeute. 22 Nov. Im Monat Oktober sind durch kriegerische Maßnahmen der Mittelmächte 074000 Bcut- toceaistertonnen deS ,ür unsere Feinde nutzbaren Handels, schiffsraumes versenkt. Hiermit erhöhen sich die bishekiaen Erfolge des uneingeschränkten U.Bootkrieges auf 7 619000 Bcuttoregistectonnen. Der Chef deS AdmiralstabcS der Marine. Nov. 1917 wtb. Großes Haupt quartier, 23. Westlicher Kriegsschauplatz Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Fn Flandern erreichte der Feuerkampf nur in den ä. ««>!'■ *“U™ ®J la £ s.ide südwestlich von Cambrat waren MocuvreS uno ^ntaine die Brennpunkte des gestrigen Kampfes Gegen Mocuvres und die westlich anschlt^den Stellungen rannte der Gegner mehrfach vergeblich an. Kleinere Anfangserfolge wurden durch unsere Gegenstöße wett- >)n beiden Teiten von Fontaine und uns r>on Geraus sübrte der Engländer starke Kräfte gegen unsere Anien vor Es kam °u erbitterte» Nahkämpfen, in denen der Feind unterlag. In angrifstofcohem Drauf» aeben warf ihn unsere Infanterie zurück und erstürmt Fontaine Der Wald von La Folie wuroe vom Fe nd?g säubert Gegen Rnmillh. Banteur «nd Bend- ! Stete englische Angriffe brachen verlustreich an oem erfolgreichen Ausgange der gestrigen Kampfe besonderen Anteil. Während der Nacht blieb der Arttl- leriekampf nur in einzelnen Abschnitten bcs Schlachtfelde stark. Seit dem frühen Morgen sind am Sudcande von Mocuvres neue Kämpfe im Gange. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Bet auter Sicht lebte das Feuer zwischen Vauxuillon und Eeaonne, in der Champagne und auf den beiden Maasufern auf. Oestlicher Kriegsschauplatz > U!,b Mazedonische Front Keine größeren Kampfhandlungen. Italienische Front: Fm Gebirge zwischen Brenta und Piave für un8 günstig fortschreitende Kämpfe. An der unteren Piave nichts Neues. ^ Der. Erste Generalquartiermeister: Ludendorfs. . , ' Bettln, 4L. v coo. - an bte Gekechtstätigkeit gering. Dec russische Heeces- ueiiikN>I°'Rcht vom 1ö November erwähnt einen Befehl des thttE.>M-cl,sea°r°"- ' '^^"«ijMeMueralfeldmarschalls v. rn w * rltSicuO«berung an der WüE« 4 daß die n ’ Hin den bürg über Wer- ^ Front. Der Sachverhalt ist «"“‘■(«nnn » uu n u,c Russen an ihren Schützengräben weiße ^Mf^iigqen aufstcckcn und sich in Gruppen unseren «Minien nähern. Hierbei haben in der ^at unsere inu lassen Nachrichten über die inneren .rgänge in Rußland, die den russischen Soldaten lisftntltch vocenthalten werden, übermittelt. Der U-BootKrieg. sn.riin 20 Nov. 1. Eines unserer U-Boote, Endliche Seestreitkräfte, die sich auf genug r Wasser imh fitptec Netzen sicher glaubten, mit hervor- raaendem Schne d an und vernichtete einen großen cnalischen Monitor, sowie einen Zerstörer durch ^.orpedo- doppelschuß. Der Feind hatte beim llntergang der Schiffe erhebliche Mannschaftsverluste. ^ 2. Auf dem nördlichen Kriegsschauplatz wurden imrck unsere U-Boote 5 Dampfer versenkt, darunter 2 vollbeladenc englische Dampfer, die bewaffnet waren. Der Cbef des AdmiraistabeS der Marine. Berlin, 23. Nov., abends. An der Schlachtfront südwestlich von Cambrat ist ein erneuter englischer Durch- bruchsv rsuch unter schwersten Verlusten für den Feind aescheitert. - Im Osten keine größeren Kampfhanölungen. Aus Italien nichts Neues. 6 « rullifcbes lrieaen»manife[i Baris 22. Nov. Havas meldet: Die ma xima- listische Regierung hat von Zarskoe Selo aus nachstehende Botschaft erlassen, ohne nähere Angaben über deren Bestimmung: ^ ^ t . Die Versammlung der Acbetter- und Soldatende. li-nierten a a n z R u ß l a n d s, die die M a ch t i n i h r e n slinden^ haben, empfindet die Verpflichtung, allen kriegführenden Völkern und deren Regierung einen Wa fensttllstand aus allen Fronten und de sofortige Einleitung von Verhandlungen, die auf Abschluß eines F r i e d e n s auf demokratischer Grund- läge hinztelen, vorzuschlagen. Der Sowjet der Volkskommissare ist der Anstcht daß wenn der Sowjet sämtliche wesentlichen Punkte bestätigt mit unbedingter Notwendigkeit tormelle V o r s ch'l ä g e für einen Waffenstillstand gemacht werden müssen und zwar mit a l l e n K r i e g s u h r e n d e n, m den Alliierten sowohl, wie mit den Feinden. Der Volkskommissär des Auswärtigen hat an alle bevoll mächtigten Vertreter der Alliierten in Petersburg bereits eine entsprechende Mitteilung gerichtet. Sie nun, Bürgerschastskommandant, werden von hpr Volkskommissäre mit der Verwirklichung dem Sowjet der Volkskommissäre mit der Verwirklichung d s von den Räten der Arbeiter- und Soldatendelegier- Le» ganz Rußland- lurgefprvchenen Wunsche- Beet:*, tragt. Ferner wird Ihnen ore Aufgabe übertrage», sich an die feindlichen Militärbehörden zu wenden, um bie sofortige Einstellung der Feindseligkeiten und die Eröffnung von Friedensverhandlungen vor.zu- , schlage». Indem der Sowjet der Volk-kommiffäre i Ihnen die Aufgabe dieser Vorbesprechungen überträgt, richtet er zugleich an Sie die Weisung, 1. den Sowjet über den Stand Ibrec Besprechungen mit den feindlichen Behörden aus dem Laufenden zu halten, 2. ohne vorherige Zustimmung der Kommissäre keinen Waffenstillstand zu unterzeichnen. gez.: Der Präsident des SowfetS der Volkskommis säre Wladimir Ulhanow, der Kommissär deS Aus wärttgcn Lenin, der KriegSkommiffäc Trotzky, der Sekretär Brusstlo. 6melde „a FWTeiTricbie der Selbtroerlorger. Nach einer am 13. November 1017 ergangenen Verordnung des Bundesrats dürfen die Unternehmer land. wirtschaftlicher Betriebe in der Zeit vom 15. November 1917 bis 1b. August 1918 zur Ernährung der selbst. Versorger auf den Kops und Monat nur mehr insgesamt 2 Kilogramm Hafer und Gerste und 1 Kilogramm Hülsensrüchte verwenden. Zur Fütterung de- im Be. triebe gehaltene» Viehs find auf den ganzen genannten Zeitraum freigeaeben worden insgesamt 6 Zentner Hafer oder Gemenge für da- Pferd oder Maulter und inSge samt 2 Zentner für die tur Zucht verwendeten Zucht, bullen mit Genehmigung deS KornmunalvcrbandeS, fer- ner mit Genehmigung deS Kommunalverbandes bis zu 4L Pfund Hafer, Gemenge oder Gerste für Zuchtsauen bei jedem Wurfe und % Pfund täglich für Eber, die zum Sprunge benutzt werden Eine wettere Freigabe von Hafer, Gerste, Gemenge oder Hülsensrüchte zur Ernährung oder Derfütterung steht nicht in Aussicht. Es kann daher nunmehr für jeden landwirtschaftlichen Betrieb berechnet werden, wie. Viel abgeliefert werden muß. Die Einschränkung, die den Landwirten mit diesen Festsetzungen auserlegt werden mußte, ist hart und drückend. Aber sie war unvermeidlich, um den ohnedies schon auf das unbe. dingt erforderliche Maß zurückgesetzten Anforderungen de- Heeres Genüge zu tun. Auf die größte Beschleuni- gung der Ablieferer muß im Interesse des Heeres, das bisher nur mit unzureichenden Menge versorgt werden konnte, mit all en Mitteln htngewirkt werden. Bewahrt die Kartoffeln gut auf. Die diesjährige Kartoffelernte ist glücklicherweise io ausgefallen, daß kein Mangel an Kartoffeln eintreten kann, wenn nicht große Mengen verderben. Es muß daher alles geschehen, um die Ernte möglichst ohne Vor- lüfte zu erhalten. Dazu ist es nötig, das die folgenden Maßnahmen überall mit größter Gewissenhaftigkeit durchgrsührt werden. 1. Vor dem Lagern sind alle faulen kranken und verletzten Kartoffeln auSzulesen, damit nur ge sunde Kartoffeln inS Lager kommen. 2. Mit den Kartoffeln muß beim Einlagern und während des LagernS sorgfältig umgegangen werden, damit nicht von neuem Verletzungen, die leicht zu Fäulnis Anlaß geben, entstehen. 3. In den Lagern dürfen die Kartoffeln nicht zu hoch aufgIchüttet werden Soweit angängig, soll man sie nicht höher als 80 Zentimeter auf- ichütten, nur in besonders gut vorbereiteten Lagerstätten und bei dauerhaften Sorten ist cine höhere Lagerung ohne Nachteil zulässig 4 Die Aufbewahrungsräume müssen trocken, kühl und leicht lüstbar sein Keinesfalls dürfen die Kartoffeln in Säcken oder geschloffenen Kisten uusbewahrt werden. 5. Die beste Lagertemvcratur ist 2—8 Grad Keller und sonstige Räume die nicht aus diese Temperatur abzukühlen sind, sind sür die Kar. toffellagerung ungeeignet. 6. Die Kartoffeln sind aber auch vor Frost zu schützen. Längere Aufbewahrungen bei Dem» peroturcn um 0 Grad machen sie süß. Bet tieferen Temperaturen als 2 Grad C erfrieren He. 7. Lagernde Kartoffeln müssen ständig beobachtet werden Zeigen sich Rester von Faulen, so find sie so^sältig zu verlesen, da Fäulnis ansteckend ist. _ k»fcdli«»«i,geit der Selbfroerforaer. Nach einer neuen Verordnung des Bundesrats dürfen die Unternehmer landwirtschaftlicher Betriebe in der Zeit vom 13. November 1917 bis 15. August 1918 zur Ernährung der Selbstversorger aus den Kopf und Monat nur mehr tnSgesammt 2 Kilogramm Hafer und Gerste und 1 Kilogramm Hülsensrüchte verwenden Zur Füt terung deS im Betriebe gehaltenen Viehs ffnd auf den ganzen genannten Zeitraum freigegebcn worden inSoe- samt 6 Zentner Hafer oder Gemenge für das Pferd oder Maultier und insgesamt 2 Zentner für die zur Zucht verwendeten Zuchtbullen mit Genehmigung des Kom« munalverbande», ferner mit Genehmigung des Kam« munalverbandeS bis zu 45 Pfund Hafer. Gemenge oder Gerste für Zuchtsauen bei jedem Wurfe und Pfund täglich für Eber, die zum Sprung benutzt werben Eine weitere Freigabe von Hafer, Gerste, Gemenge oder Hülse flüchten ruz Ernährung oder Berfüttecung steht nicht Mir hMiifhtn g«Id für di« Unterlage ve« BafiKtiM««. jetzt und aicb später. wen lidiftrie, fiaide! iid UerRebr weitere Zablfflittel notig habep in Huincht Er kann daher nunmehr sür jeden lantwirt- Ichaftlicben Betrieb berechnet werden, wieviel er von diesen Früchten zurückbehallen dars und wieviel aoge- liefert werden mutz. Tie Einschränkung, die den Son* Wirten mit dielen Festsetzungen auferlegt werden mucle, ist harr und drückend, «der 5» war unvermeidlich, um den ohnedies schon auf das unbedingt erfvrderlia,e Maß zurückgefetzien »nsorderungea de» HeereS Geuuge ui tun. Huf die größte Beschleunigung der «blieserungen muß im Interesse de- Heer.S, da» birher nur mit un. zureichenden Mengen versorgt werden konnte, mit allen Mitteln htngewirkt werden __ Hur Stadt nid Land. Die LandeSftelle für vaterländische Zwecke foibcil in einer Anzeige in der heutigen Nummer auf. ihr Mit. tetlung zu machen, an welchen Orten die Abhaltung eines auswärtigen GoldankaufStagS Erfolg verspräche. Die «ene Meldekarte fir ve» DUkkienft M HtlsSdtenftpfltchttge ist bekanntlich eine neue Meldekarte etngefühct worden, die die auSzufüllen habe», die bisher von der Meldung befreit waren. Die Pflichtigen muffen jetzt die Frage beantworten: Wieviel Tage der Woche und wieviel Stunden des TageS nimmt Ihre jetzige Haupttätigkeit durchschnittlich in Anspruch? Rur Reichs» und Staatsbeamte brauchen sie nicht zu beantworten. Anzugeben ist auch der Tag deS Eintritts in den Betrieb oder das Geschäft, i» dem der Pflichtige tätig ist. Aus der Meldebestätigung wird jetzt auch der gegenwärtig auSgeübte und der gelernte Beruf anae» geben Die erhöhten Strafen lauten aus Gefängnis bis ( u sechs Monaten oder Geldstrafe bis zu 10000 Mk. .üc den. der in einer Meldung, Mitteilung oder Auskunftserteilung für den Hilfsdienst wissentlich unrichtige oder unvollstände Angaben macht. Mit Geldstrase btS zu 10000 Mk. oder mit Haft wird bestraft, wer als I Arbeitgeber unrichtige Angaben bestätigt, obwohl ec die Unrichtigkeit kennt oder kennen muß. Do« de» Hansschlachtnngen Aus den neuesten gesetzlichen Derodnungen, die für Hessen gelten, tragen wir zu unserer Veröffentlichung in der letzten SamStag- Nummer folgendes noch nach-. Die Veräußerung von Schweinen mit einem Lebendgewicht von mehr als 25 Kilo darf nur an die staatlich bestimmten Dtehabnahme- stellen oder deren Beauftragte erfolgen. Private dürfen solche Schweine nicht kaufen. Heber alle HauSfchlochtungen hat der HauSfchlachter alsbald nach der Hausschlachtung durch Vermittlung der Bürgermeisterei dem KreiSamt Mitteilung zu machen. DaS Kreisamt stellt fest, auf wie lange der HauSschlachter mit dem Fleisch zu reichen hat und teilt ihm dies schriftlich mit. Ter Fleischbeschauer hat unmittelbar nach der Feststellung deS Schlacht- gewicht» die abzugibende Speckmenge in einem Stück und ohne Knochen (Rückenspeck) loSzutrennen, zu be. schlagnahmen und sür die sofortige richtige Ablieferung an die bestimmte Stelle Sorge zu tragen. Bezahlt wird sür frischen Speck 2 Mk. sür das Pfund, für ge räucherten 2,50 Mk Vieh ist Gegenstand des tägliche» Dedarfs. Die Elbcrfelder Strafkammer hat — wie einige Zeitungen berichteten — einen Schlächtermeister, der beim Verkauf lebenden Viehes ffch Wucherpreise hatte zahlen lassen, sretgesprochen mit der Begründung, daß lebende- Vieh nicht zu den Gegenständen des täglichen Bedarfs gehöre Diese Entscheidung steht im Widerspruch mit der ständigen Hebung deS KctegSwuchecamtS und ist auch mit der Rechtsprechung des Reichsgerichts nicht vereinbar. Gegen daS Urteil ist daher auch Revision eingelegt. Lebendes Vieh ist stets zu den Gegenständen des täglichen Be. darfs zu rechnen, wie dies in der Begründung rum Höchstpreisgesetz ausdrücklich ausgesprochen ist. und sällt demgemäß unter die Verordnung gegen KciegSwucher. DaS KciegSwucheramt wird gegen Preistreibereien mit Vieh stets nachdrücklich einschceiten. Welche Pakete werden osn der Post am schnellsten befördere? Man begegnet vielfach der Meinung, daß Postpakete mit drin - Vermerk .Dtzcch'Eilboten" ihren Bestimmungsort schneller erreichen, als die anderen Pakete. Diese Ansicht ist irrig Pakete mit einem solchen Vermerk werden bei der Beförderung untenveßs genau so behandelt wie jedes andere aewöhnliche4paket Ledig, ltch nach der Ankunft am BestimwunaLort erfahren ne eine gesonderte Behandlung, indem sic nicht mit den übrigen Paketen zusammen auf den regelmäßigen Be- stellsahcten und Beftellgängen abgetragen oder zur Ab holung bercitgehalten, sondern durch besondere Boten den Empsängein zugeftcllt werden. Sie genießen einen Vorrang also nur in der Bestellung, nicht in der Be- sörderung. Wer einem Postpaket eine schnelle Besörde rung sichern will, muß eS als dringendes Paket gegen eine besondere Gebühr von 1 Mark auslicscrn. ES wird dann mit der schnellsten sich darbietenden Poftgelegenheit, u. a auch mit Schnellzügen versandt und am Bestim» mungSort durch Eilboten bestellt. — Bei dieser Gelegen, beit sei noch aus eine andere vielverbrrite irrige Ansicht hingcwiescn. nämlich daraus, daß unfrankierte oder mit Nachnahme belastete Pakete eine größere Gewähr für sichere Ankunft böten. Auch derarttge Pakete werden wie icdks andere gewöhnliche Paket befördert und bestellt und unterliegen in feiner Weise einer besonderen Behandlung. * Aleinwohnnu-sbaa nach be« Kriege. trncb damit gerechnet werden müssen, daß nach dem Kriege in einer Reihe von Städten und Jnduftrieorten ein Mangel an Wohnungen, namentlich an Kleinwoh- nungen, eintreten wird. Do in dcc UebergangSzeil die Herstellungskosten süc Wohngebäude noch 'ehr hoch und überdies die nötigen Hypothekengelder zu vorteilhaften Bedingungen nicht zu h iben sein werden, ist nicht z erwarten, daß die private Bautätigkeit den WohnungS- mangel ohne Weiteres wird beheben können. Das Reichs, amt des Innern hat deshalb bei den Bundesregierungen eil e Prüfung der Frage angeregt, durch welche Hilf-' Maßnahmen die Erbauung neuer Wohngebäude in de: UebcrgangSzcit gefordert werden kann Die ReichSftelle für Speisefette erläßt die Mahnung, daß Milch, die als solche zum menschlichen Genuß be- stimmt ist, sofort noch Empfang abzukochen ist Eine verständige Hausfrau läßt diese Maßnahme wohl auch ohne diese Erinnerung nicht aus dem Auge, da ja bekanntlich durch ungekochte Milch leicht Krankheiten de- sonders bei den kleinen Kindern Verbreitung ffnden können. 'Atzenhain (KcS. Alsfeld). Dem Unte offizier Wilh. Seng von hier wurde das Hessif Kciegecehcenzeichen in Eisen verliehen. Seng ist beret im Besitze dcS Eisernen Kreuze« 2. Kl. und der Heffb schen TapferkcitSmedaille - Msnsl/ei« (Rhernheffen) Die vor kurzem hier erbohrte heiße Quelle sprudelt fortgesetzt ergirbiaer i aus der Erde, so daß berechtigte Hoffnung für ihre dauernde Tätigkeit vorhanden ist. * Darmstadl Für die HandwerkSkammerbezirke Kassel, Darmftodt, Detmold und Wiesbaden wurde hier eineLezirkSLederzuschneidestelie errichtet, in der monatlich 20000 Kilo Leder im Werte von etwa 200000 Mark verarbeitet werden. Die Bezirke haben für die Betriebskosten etwa 200000 Mark aufzubringen * Dranbnkerndarf. Seit Wochen wurden die Kreise Usingen und Wetzlar von einer Einbrecherbande beimg.sucht, die überall den KrciLbcwohnern dir schwersten Eigentumsjchäden zasüate. In der Rächt zum Mitt- woch gelang cS nun, die Bande auf frischer Tat beim Einbruch in eine Mühle zu überraschen und sestzunehmen ES ffnd vier Frauen, deren Männer teilweise im Felde stehen, und drei Männer, sämtlich aus Brandoberndorf Daß die siebenköpfige Bande auch die übrigen Einbrüche im Usinger und Wetzlarec Kreise auSgcsührt hat, wurde durch die Kinder der Frauen auSgcplaudert Bei einigen der Spitzbuben fand man noch erhebliche Vorräte vom Diebesgut. " Fad Homburg v d. H. Zur Erinnerung seinen Besuch in Hombura hat Sven Hedin der Sil bibliothek mehrere seiner Reisewerke geschenkt. * Mammoloheim i *. In der Nacht hier ein Diebstahl ausgeführt, der an Verwe heit der Ausführung seinesgleichen suchen dürfte, einem Landhause räumten Einbrecher die Möbel a> und packten sie auf einen eigens dazu mitgedroi Wagen. Dann schlachteten ffe dem Stolle Hauses die vier seiften Schweine ob. verstauten die Tiere ebenfalls auf dem Wagen und fuhren unter dem Schutze der Nacht von dannen, vermutlich in der Richtung nach Höchst Von den Dieben fehlt bisher jede Spur. ' Nftn,e«. lieber der Bluttat. d/r am XI Ok> tobte im Cbttnbalntr iBcbitt der FocstmeiUrr «irrkenouer. Usingen zum Lpsec siel, schwebt trotz ter sortgesetzten Nachforschungen der «erichtSbehörten noch tiefste» Dunkel, obgleich aus die Ermittelung de» Mörder:! ein ««samt- betrag von 45 CO Mk für Belohnungen zu Verfügung stehen. - Frankfurt «. M Aus dem Wege vom Lud- wigShafenec Postamtc nach dem dortigen -Bahnhöfe verschwand vorige Woche ein Wertbrief mit 600,000 Mark in RcichSbanknoien. der für eine Frank, fuctcr Bank bestimmt war. Die sofort eingeleitete Untersuchung ergab, daß derPofthilsSbeamt ^tto Holdes er aus AlbeSheim den Brief geraubt hatte, Holdeiers Wohnung fand man noch 568.000 Mark, dev Rest von 75,000 Mark hatte der Dieb in ei,em Gebäude in Gonzenhcimlverfteckt. welcher Betrag noch vollzählig vorgefunden wurde. ' DUain;. In der Zivilkammer deS Landgericht wurden aus dem BerotungSzimmer ein.m Londg.s'chfS- rot der Ueberziehrr gestohlen. Heimliche Schlachtung In ein.m Mainzer oit wurde em als .Kommissionär' tätiger Metzzez. meister beim heimlichen Schlachten von Kälbern tv toppt und angezeigt Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. Bekanntmachung. mf** »NM Besuch r Kranker oder vermttttdeter wp- mx Teilnahme an der Beerdigung verstörter deutscher Kriegsteilnehmer reisenden Ange- Kgen wird nach den vom 15. November d. Js. an Myen Tocifbestimmnngen die Fahrpreisermäßigung Anöch dann gewährt, wenn sie beim 2 ösen der lrh c E arten neben dem von der Ortspolizeibehorde er das verwandtschaftliche BerhältniS auszustellenden Eijeife mit Siegel oder Stempel versehene Bestäti- arg oder ein Telegramm der Lazarettverwaltung oder »behandelnden Arztes über die Erkrankung, Verödung oder das Ableben des ^cieg^tcUne^merö so- ,e Darüber vo legen, daß den: Besuche nichts entgegen Kt Die Bestätigung und das Telegramm sind, eben- ^wie der Ausweiß der Ortspolizeibehörde, bei jeder ihr^karteulosung zum Abstempeln vorzulegen und bei Migung der Rückfahrt mit der Fahrkarte abzuglben. r^nkfurt lMain), den 15. Rov. 1^1”. Königliche eifenbamuürekfion. Schnldverschtcibnngen hex V!, Ü$te 6 # Die ZwislHevschkine für die anleilu förnicn vom in die endgültigen Stücke mir Zinsscheinen umgetauscht werden. Der Umtausch findet bei der , llmtauschstelle für die Kriegsanleihen . W 9 P Bchreustrahe 22, statt. Außerdem übernehmen sämtliche Reichsbankanstalten mit Kaffenemrichtung bis zum 13. Juli 1818 die kostenfreie Vermittlung des Umtausches. Nach diesem Zeitpunkt können die Zwischenscheine nur npdi unmittelbar bei der „Umtauschstelle für die Kriegsanleihen" in Berlin umge- tauscht werden. Die Zwischenscheine sind mit Verzeichnissen, in die sie nach den Beträgen und innerhalb dieser nach der Nummernfolge geordnet einzntragen sind, während der Vormittagsdienststunden bei den genannten Stellen einzureichen. Formulare zu den Verzeichnissen sind bei allen Reichsbankanstalten erhältlich. Firmen und Kassen haben die von ihnen eingereichten Zwischenscheine rechts sberhslh der Stücknummer mit ihrem Firmenstempel zu versehen. Bekanntmachung. ^Dom 20. November an wird für die Beförderung km Gepäck und Expreßgut das Doppelt« der bi*- Ktigttt Fracht erhaben. Im Gepäckoerkehc erhöht lch die Mindestgebühr für jede Sendung auf 1 Mk Nähere Auskunft erteilen die Abfertigungen, frankfuct (M.), den 17.November 1917. Wüglicdr €Henbabndirekiic>n. Mt dem Umtausch der Zwischenscheine für die 47?% GchsHsrrws^UNtzett der VI. Kriegs arUeihe in die endgültigen Stücke mit Zinsjcheinen kann Nicht vor dem 10. Dezember begonnen werden eine besondere Bekanntmachung hierüber folgt Anfang Dezember. Berlin, im November 1917 Be rkehrsbeschränkung: iuf Strecke Trankfurt (M.j—fliefsen. Außer den nach früherer Bekanntmachung für Werktags bei den Pz, 793 und 797 bereits bestehen» !en Verkehrsbeschrünkungen treten für Soun- und jserertags folgende weitere Beschränkungen in Kraft: [ An Sonn- und Feiertagen wird der Octsver- ehr ausgeschlossen: ei Pz. 793 Frankfurt - Kastei (ab Frankfurt Hbf. 1,21 N ) von Frankfurt Hbf. und Frankfurt West nach Fciedberg (Htss.) und Bad Nauheim (Werktags ist bei diesem Zuge der Verkehr von Frankfurt Hauptbs. und Frank» furt West nach Frankfurt — Bonames und Vilbel Nord, ferner von Frtedberg nach Bad- Nauheim und Butzbach, sowie der Verkehr dieser Stationen untereinander ausgeschlos- Reichs bank-Direktorium Wollen 3k das praktische, technische für Kunstsammler! Illustrierte Porzellan-, Kunst und Antiquitäten-Fibel Praktische Einführung für jeden Freund alter Kunst. Ga. 160 Seiten mit vielen Markentafeln. Abbildungen u. 700 Biogr. d. grösst. 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