vertil sei,"!: \Jti! W kS»». Gietzener Deitnng Ä»Nd. •«htt °^'Wl°tz ^chna Bezugspreis SO Pfg. monatlich vierteljährlich 1^0 Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschlutz früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert, «erlag der ,,»ie-je«er Zeitrrng", Gießen. Lx?«i> jtio « : Lüdanlagr 21. >n 1918. Ä n > !•! && -^elefo« 632 Mss gnzeigenprris 20 pfg. die 44 mm breite Petitzelle, für Auswärts 80 Pfg. Die 00 mm breite R e k l a m e . Z e i l e 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Geivicht und Grütze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung deSZahlungk. ziele- (30 Taqej, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbtndlichkett. Druck der Gietzener Berlagsdrnckerci. Albin Klein. Telephon Nr. 362. Mittwoch, den 14. November 1917. Telephon 'Nr. 362. 30. Jahrg. u SSH vi^tefaT #6rtt, " c » $ röu Seminnr-Musik «»jw* Siegen) Neue Spiralbol Feile», Kaiser Wilhelm an der italienischen Front. Asiago- Belnno, Bidor und Fonzaso genommen. Die Panzersefte Leone und Lau gestürmt. 14000 Italiener gefangen. — Am Piave wird gekämpft. Französische Stellungen im Chanme-Wald erfolgreich gestürmt. Englische Angriffe in Flandern znrnckgeschlagen. Umtliebe deiitfcbe Cagesbericbit wtb. Großes Hauptq uarticr, 10 . Nov. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Heftiges Trommelfeuer ging englischen Vorstößen ^ voraus, die nordöstlich von Poelcapelle nach Tages- Bohrfutter, ,% a " 6 r cu $ einsetzten Sie wurden im Nahkampf abge ^.^sen. Längs der User und vom Houthoulsterwalde vis Zandvoorde steigerte sich die Tätigkeit der Artillerien am Nachmittag wieder zu großer Heftigkeit. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Ntedersächsische und Gardebataillone mit Pionieren und Teilen eines Sturmbataillons entrissen nach heftiger Feuervorbereitung durch Artillerie und Mincnwcrser den Franzosen Stellungen im Chaumewalde. Starke vis in die Nacht hinein wiederholte Gegenangriffe des Kindes brachen Verlustreich zusammen. 249 Gefangene, darunter 7 Offiziere, blieben in unserer Hand. aller Art tM jede Menge gege. Kaffe u. erbittet Angebrn H. L. Wicis! Verlin-Teuipelho Berlinerftraßc i> kür Proviantwagen 16 liefert schnell Otto Schert Fabrik für Beschlä Weida i. Thür. Fernsp Leutnant Luftsteg. Frhc. v. Nichthofen errang seinen 25. Und Oestlicher Kriegsschauplatz prima geräuchert, li Wurstsabrik Friede. Berlin N. 58, Taha Mazedonische Front: Nichts besonderes. Italienische Front: Oesterreichisch'Ungarische Truppen drangen im Val DUgana und im oberen Piavetal vor. Nach erbitterten Straßenkämpfen wurde Astago genommen. Jtalieni- Feinster Nauchtt sche Nachhuten, die sich am G-birgsrande und in der Grob-, Fem- und Ul, Ebene alt den Flußläufen westlich der Livenza erneut in de!PrÄgen von Kampfe stellten, wurden geworfen. - Von Suse- Mark pro Mille hat t guna abwacts bis zum Meere haben die verbündeten Zigprrenhans Jost Armeen die Piave erreicht. Cronenbergnj g Der Erste Genccalquartiecmeistec: Ab Lager Ha« freibleibea! 13500 24 Sem»! oorzilÄ« Swt» Wurst ahnelck ä« 3Jit. 2.43 pet 1Q •2800 DO» P S u ?m 2.5» i % 7500 Dosen lebe artige« m „3KU46«« 1 / 1 ! < s 00 Dos> Rk. 3.». duftet geg^ ® crf ‘ . kleinere Qua>M zug herausgeschoffen wurde. Einer der versenkten Dam «-'S'S'"" Ms deutsch^ Hamburgs üü®®® Ludendorff. Berlin, 10. Nov., abends. In Flandern sind jiarke englische Allgriffe zwischen Poclkapelle und Pas- schendaelc in unsere Abwchrzonc blutig zusammenge. brocheu. — In Italien wird die Verfolgung im Gebirge sortgesctzt. * 17000 Qnnen. Berlin, 10. Nov. Neue U Boot-Erfolge im Atlantischen Ozean: 5 Dampfer und 1 Segler mit 17000 A.-Reg.-To. Unter den vernichteten Schiffen befanden sich der bewaffnete englische Dampfer „California" (5547 To.), schwer beladen, von England nach Panama, ferner ein unbekannter bewaffneter Dampfer, sowie ein tief beladener Frachtdampfer, der aus einem großen Geleit- nach und entrissen ihm Teile seiner Ausgangsstellungen. — Der Artilleriekampf hielt bis zum Abend an und griff auch auf die an das Angriffsfeld anschließenden Stellungen über. -- Ein abends östlich von Zoonebeeke vorbcechendec englischer Teilangriff scheiterte. — Der gestrige Schlachttag in Flandern kostete den Feind schwere Verluste, 100 Gefangene blieben in un.erec Hand. — Bei einem eigenen Elkundungsvorstoß südlich Eichsbourg wurden 1 Offizier und 10 Portugiesen gefangen. — Vorfeldkämpfe im Artois und bei St Quen tin waren für uns erfolgreich. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Am Chaume-Wald blieb das Feuer tagsüber gesteigert. Die Zahl der am 9. November dort gefangenen Franzosen hat sich auf 8 Offiziere und 280 Mann gesteigert. Heeresgruppe Herzog Albrecht Eigene Stucmlruppen brachten von gelungener Unternehmung am Hartmannsweilerkopf 37 französische Jäger ein. erbeutet. — Unsere von Belluno die Piave vorgedrungenen Truppen stehen vor Feltcc. - unteren Piave nichts Neues. abwärts An der und Leutnant Wüsthoff eirang seinen 26. Luftsteg. Oestlicher Kriegsschauplatz pfer hatte Erdnüsse von Dtkac nach Dünkirchen, der Segler Schmieröl von Amerika nach Havre geladen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. wtb. 1917. tuet % ene ^ k, m = tfeiD da ivelt! „rneln» 6 “ Welt ' I 30 tt 3 M ja 60 „ ° l " Betr^ Dose 1 * stern 3 ^ Großes Hauptquartier, 11. Nov. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Das Trichtergelände zwischen Poelcapelle und Pas- schendaele war gestern wieder der Schauplatz erbitterten Ringens. — Frische Divisionen führte der Engländer in den Kampf, um das Höhengelände nördlich von Pas- schendaele zu gewinnen. In tiefer Gliederung traten seine Regimenter an. In der Mitte der Angciffsfcont drangen sie in unsere Abwehrzone ein und stürmten den erstrebten Höhenzug. Da traf sie der Gegenstoß pommerscher und westpreußischer Bataillone und warf sie zurück. Fünfmal wiederholte der Feind seine Angriffe. In der Abwehrwirkung unserer: Artillerie zerschellten sie meist schon vor unseren Linien. Wo der Feind Boden gewann, schlug ihn die Infanterie mit blanker Waffe nieder. Braudenburgische Truppen stießen dem Feinde M a z e d o n i s ch e Front Nichts Besonderes. Italienische Front: Stacke italienische Kräfte warfen sich den über Astarro ostwärts vordcingenden Abteilungen entgegen und drängten sie an einer Stelle etwas zurück. — Bel. luno ist von den verbündeten Truppen genommen. — An der unteren Piave hat sich der Feind zum Kampf ge. stellt. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. » Berlin, 11. Nov., abends. Nordwestlich von Passchcndacle brach ein englischer Teilangriff blutig zusammen- — In den 7 Gemeinden und im Suganatal wurde kämpfend Boden gewonnen. Unsere Truppen erstürmten den vom Feinde auf dem östlichen Piavcufer zähe verteidigten Brückenkopf bei Vidor. * u ooo Tonnen. Berlin, 11. Nov Im englischen Kanal vernichtete eines unserer Unterseeboote neuerdings 4 Dampfer mit über 18 000 Br. Reg.-To., wovon 3 bewaffnet waren. Einec davon hatte das Aussehen des englischen Dampfers „Wellington", 1 anderer führte den Namen „Galli", der wahrscheinlich italienischer Nationalität war. Der Chef des Admicalstabes der Marine. wtb. 1917. Großes Hauptquartier, 12. Nov. Westlicher Kriegsschauplatz: Kurzer Feuerüberfall am frühen Morgen leitete einen englischen Teilangriff ein, der nordwestlich von Passchendaele einsetzte. Ec wurde abgewiesen. — Am Tage blinb die Gefechtstätigkeit in Flandern auf Störungs- feuec der Artillerien beschränkt; sie lebte am Abend im Mr-GebUt zu größerer Stärke auf. — Auf der übrigen Westfront keine wesentlichen Ereignisse. O Leutnant Müller errang seinen 33. Luftsteg. Oestlich'er Kriegsschauplatz Nichts Besonderes. Mazedonische Front. Im Eecna-Bogen nahm die Feuertätigkeit am Abend erheblich zu. Italienische Front. Tatkräftiges Zusammenwirken württembecgischer und österreich ungarischer Gebirgstcuppen verlegte dem im oberen Piavetale zucückweichenden Feinde bei Lon- garone den Weg. — 10000 Italiener mußten sich ergeben. — Zahlreiches Geschützmaterial und Kriegsgerät wurde Im Oktober betrug der Verlust der feindlichen Luft- streitkcäfte au den deutschen Fronten 9 Fesselballone und 244 Flugzeuge, von denen 149 hinter unseren Linien, die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar abgestürzt sind. — Wir verloren im Kampfe 67 Flugzeuge und einen Fesselballon. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. * Berlin, 12. Nov., abends. Im Westen, Osten, und Mazedonien keine größeren Kampfhandlungen. — Im Cordevoletale, westlich von Belluno, wurden 4000 Italiener gefangen. 16,000 rönnen. Berlin, 12. Nov. Durch die Tätigkeit unserer U-Boote im Sperrgebiet um England wurden wieder- um 10,000 Bcuttoccgistertonnen vernichtet. Von den versenkten Schiffen wurden 2 englische bewaffnete, wovon eines tief beladen, im englischen Kanal vernichtet. Unter den übrigen befand sich der englische Dampfer „Sapele" (3152 Tonnen) mit Stückgutladung von Liverpool nach der Westküste Afrikas. Der Chef des Admiralstabes der Marine. ; » wtb. Großes Hauptquartier, 13. Nov. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern wehrten wir durch Feuer und im Gegenstoß starke Erkunduugsabteilungen ab, die am frühen Morgen von den Belgiern im Jsecgebiet von den Engländern auf der Kampffront gegen unsere Stellungen vorgetrieben wurden. — Der Actilleriekamps blieb geringer als an den Vortagen. Am Abend verstärkte sich das Feuer bei Dixmuiden und in einigen Abschnitten des Hauptkampffeldes. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Nördlich von Bruyeres brachte ein entschlossen durch- geführter: Handstreich unserer Infanterie Gefangene und Maschinengewehre ein. — Auf dem östlichen Maasufec war die Artillerietätigkett tagsüber lebhaft. Leutnant Bongartz errang seinen 22. Vtzefeldwebel Bückler seinen 25 Luststeg. Oestlicher Kriegsschauplatz: Südlich von der Bahn Riga—Petersburg wiesen unsere Posten den Angriff einer russischen Streisabteilung ab. — Südöstlich von Gorodischtsche war ein Unternehmen deutscher und österceichisch-ungacischer Stoßtrupps erfolgreich. — An der Mazedonischen Front schwoll der Artillcciekampf auf den Höhen östlich von Paralovo im Cernabogen zu erheblicher Stärke an. Italienische Front: In den Sieben Gemeinden entrissen wir den Italienern den Mte. Longara. — Die im Gebirge zwischen dem Sugana- und Cismontale vorgehenden Truppen erstürmten das Panzerwerk Leone auf dem C. di Cam- po und die Panzerfeste E. di Lan. Fonzaso ist in unserem Besitz. — An der unteren Piave hat das Artillerie- feuer zugenommen. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. * Berlin, 13. Nov., abends. Im Westen, Osten und Mazedonien nichts Besonderes. — Südlich vom Suganatale wurden weitere Höhenstellungen genommen. Cadorna muß weiter zurück. Norvische Urteile zur Lage in Italien La- dänisch« Blatt „Politiken" sKopenhagen) uc- teilte am 1. Nooernber uver die ^age: Tte sranrötliche und englisch.- ^ . > er ne neue Marneschlacht an. dir noch iveitkragrnckere Folgen al» dre erste haben soll. Lie beschichte .. . .cer Holk sich aber kaum, aus ,rOu: ul , nett. Tiefer Krieg har noch kein seda.» ge^i'-.- o.r: : ist nicht so günstig gestillt. ,oie sei. er. ire. Er hat weder seine Soivaten noch sein Ma:c». .ii u so gutem Zustande und nlcht annüherno so »c. rorn Ganz ge.oiß mutz man nach der Steuer .. .i i '.n- nehmen. daß die Berbandsm«ch:c Solo•::? und '>' c schütze senden wollen. Aber Oc* niwuut ,.i in 'im sprach Und selbst raenn die Miilc i^,lc d ... e: en Grund erblick.». sich zu beeile . so de. e doch kaum die Sch.,elltgkeit«seyler ov . ^-pt ioer l.-i-t wiederholen Eaderna veifügl jedoch über u;; ere.» Berbntdmlgslittlen Tie breiten ju.npilgen ^alec des Lagltamenro bilden sicher eine gute scheideiunc und dahinter laust eine Bä»;-, vor V. r : ‘ L»e TagliamentosteUung (aitn jedoch m tcn Bergen unigangeu werde,,. uitd cs scheint n^ic..tch. al. oj b.c Mittetnuichte eine neue üoecftügelnde Bewegung aus- zuführen im Begriff sind, Geirngr t. i.,.en. ucer den oberen Laus de» Taglramenrv und damit in den stucken der südlicheren iraltenischen Ltettung zu tonnten, so mutz Eadorna hinter den Piave stutz zurück. Loli triefte , i u der italienischen Marneschlacht den Namen gcven? Tie schwedische Zci.u..g Handels tib- nlngen' vom 31. Otiober schreibt: Tie Offensive der Mittelmächte gegcn Italien geht mit derselben außerocoentttck-en Kraft und SchneUig- teil weiter, tvie tu den ersten Lagen, und der Zustand der überstürzt zurückslutenden italienischen Armeen scheint immer verAlvetjetter zu werden. .uch hinter dem Tagliameiuo bat Eadorna sich nicht sammeln können, und vielleicht kommt cs dazu erst an der Piave wo man die englisch , r a n z 0 s i f ch e n Verstärkungen erivarteu wird. Aber es ist sehr ungewth. ob sie rechtzeitig kv.nmen und die Lage noch retten können. Beiviv^ nächste» Ziel ist wahr- schetnllch San Giorgio die Nogaro als wichtiger Bahn- tnorenpunkt. Sollte sich der ^.ruck aus ba>- t.nlienijche Heer von der Jtariuntr ,,ront verstärken, so muh Eadorna vlellcicht ganz V e n e t i e n und die Lombarde! bis zur Etsch räumen. Tie eng- lische und franzöjifche Presse versucht eifrig, die Erfolge der Mittelmächte zu reduzieren, aber man merkt sehr deutlich, daß da» nur zur Beruhigung der Volks- fNmmungen in den Veroanöslanoern geschieht und weniger aus Uebcrzeugung. Ebensowenig l,-.auben verdienen die Versicherungen englischer Berichterstatter, daß die Stimmung in ganz Italien ruhig und zuversichtlich sei. Eadorna Yak am mittleren ^ rglmmruto die grüß- t«n Anstreigungen geiuacht. um den l> ..r^ rg der Verbündeten zu verhindern. Es i,. \ .u uld;t gelungen. Unsere Truppen haben nur einige Lage gewartet, bis ihre schivere Arttiterie zur cieue iout und dann an mehreren Stellen den Ueoergang erzwungen und den Italienern ci..e , .re Nieoerlage io.gebracht. Lie folgen werden sich haup.j.k .. r.. . . .i-^en Lagen zeigen. Der Krieg zur See. Berlusi eine» kleinen deutschen Hitsskreuzer». Ein kleiner deutscher Hilfskreuzer. Kommandant Kapitanleutnant d. Utes. Lauterback). ist am 2. November im Kauegart nach tapferer Gegenwehr von einer lieber- mackst von sechs fetiidticheii Kreuzern uuo neun großen Tvrpedoboot^zcrslörern versenkt lvvrden. Ter englische Bericht meldet die Vernichtung von zehn Parrvuit- lensahrzcugen. Ties entspricht nicht den Tatsachen: deutsche Kriegssahrzeuge rverden außer dem genaniiten Httfötteuzer nicht vermißt. Ter Ehef des Admiralstabe» der Marine. Die in Kopenhagen besindlichen Seeleute des versenkten deulschen Hilfskreuzers ..Marie" werden nicht interniert, sondern als Schtssbruchtge bet-anoelr. da sic von dem dänischen Tanipfer „TalgaS" in den int er- nationalen Gewässern ausgenommen worden sind. Tie unverletzten Seeleute treten bereits die Vtetse nach Deutschland an Unter den Berwuiideten deflndet sich Kapitän- etnei leutuauc Lauterbach, der seinerzeit als einer der Hel- den S. M. S. ..Emden" Außerordentliches geleistet hat. Bei den Kokvsinseln übernahm er die Führung eines Kvhlendampfers und geriet Mitte Dezember in eng. lische Gefangenschaft. Vier Monate später gelang cs Lauterbach. tvahrend des Indieraufstandes von Sin aapore mit l8 Landsteulcii zu fliui>teii. In einem tleineii morschen Boote fuhr er mit fünf iSefährten durch die Straße von Malakka uiid gelangte glücklich nach Sumatra, vvii wo eine Irrfahrt sonderg«^ en ihn schlteßlich nach der geliebten deutschen Heimat brachte. Hier stellte er sich sofort zur weiteren Tienstietftung. Seitdem hat Kapuänleutnaiil Lauterbach wiede.dott Vorzitglickies geleistet, wofür ihm u. a das 'Wirtet kr eil- des Kgt HauSordeiiS von Hohenzollerii mit Echioertern vecliehen worden ist. Ter U-Bsotkries. Neue U-Boot-erfolge im Sperrgebiet um England 1 CHH> Bruirsregiircrtonneu. Unter den versenkten Schiffen befanden sich drei bewaffnete Dampfer, einer davon war englischer Nationalität. Eines unserer Untersee Boote griff am 7. Lt- toder in westlich der Stadt Lripolis beobachtete Kämpfe zwilchen Landesbewvhnern und Italienern mir seiner Artillerie ein und nahm italienische Truppeii mit gutem Erfolge unter Jener Am U Oktober o* schoß das gleiche U'Boor wirkungsvoll die Befestigungsanlagen von Homs lLripolis) Ciii anderes U-Boot flirrte im Schwarzen Meere eine Beschießung des von russischen Truppen besetzten Ortes Tuopee aus und versenkte einen mit " unirion beladenen Transporter Her Ehef IM Xlmir*lft««4 der Marine -rankre'.ck Hai fciveu -tahl Kchisfb«« Einer Meldung dc^ Pariser ..Journal ä.ulolge sollen die seit S.oneten eingestellten rranzorrichen Schisssbauarcetlen im Leze. idrr wieder 2 u:grnommen werden, fall- die erforderUchen Stahlplaireu au» dem Auslande wieder einrreffen. Eine der vielen Loirkungerr unserer U'Boore :jt , .^7- __ n m nlfo der der Mangel an StaZ Qenn sich Zrantrerch also der Hoffnung . tngibt daß E lrgland oder Amerika :y:n werden P tten lie'ern können, so cciveijt sich »vre ;.WVUI f - um t» -- ■ ' _ J.fv Hoffnung trüaftif^ denn diese Länder haben reldjt nicht St:., geilitg um nur ihren eigenen Bedarf zu decken '.'co-: viel weniger aber tonnen sie ihre.n fran» zösischen Borland, en velfen. L3rr haoen hier wieder eimi'ül den Be»r«i rie verheerend unsere U-Boote an de..r Marke unserer Geguer zehren. Ter Tank für Leset. 'Ad in trat Schmidt und sein Stabschef Kapitän v. Leveyow sind durch die Verleihung des Pour ie Merire für die Verdienste atrsgezeichnet worden, die sie sich uui die Marineopcrationen in der Ostsee erworben haben. E»tt auiliicher britischer Bericht erzählt: Am Sonlnag wurde auf unsere Schiffe, die an der del- gtjchen Küste patrouillierten, von einem elektrisch getriebenen Boot mit hoher Geschwindigkeit ein Angriff unternommen. Ter Angriff wurde abgeschlagen und das Boot zerstört. Allgemeine Kriegsnachrichten Auch in Tripolisk Ter türkische Sonder-L^Berichterstatter der 'Agentur Milli meldet aus Tripolis: Am l'ck. September gingen die Italiener mit überlegenen Kräften aus Tripolis vor und bemächtigten sich der Palmenanpflanzungcn von Zavie und Zanzun zwischen Zavara und Tripolis. Am 20. September lagerten die Italiener del Zuani Beni Adam und setzten sich in A^arfch. um am ckl. September früh die Orrschasr Ben Ga>chiri zu besetzeii. Unsere Truppen, durch die Mudjahidö verstärkt, griffen den Ieind in der Iianke und im Nucken an. wodurch sie ihn zwangen, anzuhalten und den Kampf aufzunehmen. Aach Ich'tundigem Kampf war mehr als die Hälfte der fcinvticheu Streit- trajte außer Gefecht gefetzt. Am folgenden Morgen zog sich der ocind in Unordnung auf Tripolis zurück unter Aaumung aller von ihm am 12. September besetzten Stellungen. Er ließ zahlreiche Tote auf dem Schlachtfeld zurück, unter ihnen einen Aegimentskominandcur, «nehrere Offiziere und einige bekannte Häuptlinge. Bei dieser Gelegenheit erbeuteten wir eine große Menge Waffen und militärische AusrüftungSgegenständc. Während des Kampfes wurde ein feindliches ölugzcug in Klammen gehüllt von unseren Maschinengewehren abgefchossen. Um sich für die erlittene Vtiedcrlage zu rächen, loteten die Italiener alle Eingeborenen, Kinder und Kranen einbegriffen, größtenteils arme und dürftige Leute, welche in den Palmenhainen Schutz gesucht halten, und verübten die Grausamkeit, lebende Krauen, welckie sich in einigen Häusern versammelt hatten, zu verbrennen. Unter den Gelöteten fand man die Leichname von einigen Hundert zerstückelten Krauen. Englischer Angriff an der Sinaifront. Ter türkische t >eiieralstabsbcrlcht vorn :i. November teilt mit: Ter englische Angriff an der Sinaifront begann am ai. Oktober, llnjcre bis Bir-es-Seba vorge- jchobenen Truppen gingen vor üverlegenen, weit ausholenden feindlichen Streitlrästen in die Hanprstei- lungeit zuruck uiiD wiesen hier alle Angriise ab. Hier- bei wiirden 7 engiijn- Oisrzterc. darunter 1 Oberst- ieut itan t, und iuu Manu ge junge «»gcuoi, »men. Am 2. Nove«i ber ocgumi o.r Kampf vor Gaza. Z,vei feu»dtiä>e -ranto .vuroen von unfrrer victulecie zerschossen. Ter britische Heeresbericht vorn ö. Nooenwer stellt diese Käurpfe als englischen Sieg hin. Er sagt: „Tonnerslag naa)t griffen unsere Truppen nach hefttger Keuervordereilung die lvesttichen und süd- ivestlichen Berteidigung.^aniagen von Gaza an. nahmen dre türkische erste Liiiie auf einer Krönt von Ü000 8-ard». niachten 2UO Gefangetie und erbeuteten fünf Maschinengeivehre. Drei Gegeiiangriffe wurden abgewiesen. Dem Keiiid wurden schwere Verluste bei- gebracht." Aus Par»» wird berichtet, datz sich unter den Truppen, die an der Lsferifioe von Gaza leilnahmen auch ansehnliche f r a ii z ö ich e Streilkräfte unter dem Beseht eines sran-vsijchcn Generals befunden hätten. Ein weiterer türkischer Bericht, datiert vom 4 No- vember, meldet: Starke feindliche Angriffe erfolgten am 30. Oktober. wobei der Gegner in großem Umfange giftige i*Vafo verwandte. Außer einem Neincn Abschnitt, welcher an den Keind verloren ging, wurden alle Stel- langen gehalten und dem getnde große Ber- luste zugefugt. Xif Kämpfe nehmen ihren Fortgang Ein englischer Fesselballon, der sich losgerissen hatte !?"^^über Avkalon zu,n Absturz gedr^ichr. Eine feind. lickre Infanterie, und eine Kavatterie-Ttvision welche die Hauptstetlungen unseres linken Flügels angrifien wurden zurückgeschlagen. ' ' Kampfe nordmesttich vom Gardasee. »t. I'ali.n.r brnchten: d«r G.g«nd von Iudicarien wurd«„ frtndlichc Adteilunaen die „ach schnxrrr Artillkritvorvkreiiung unsere vora^cdo. b-nen Posten im Soont-ial und im (Btumella. J a I angrissen. noch einem setze icbhoslrn Konuife ab. gewiesen und e, diirden rin.ge i-ie,a»o.ne in un. seren Händen. Tie eaglischcm LktoberverlUste. Aach englischen Meldungen betrugen die britischen Verluste un Lkivber^ 1200 Offiziere tot. 4247 vcrwun. det: 10 014 Manirschalten tot. bO 284 verwundet Vn CfMtcc und 4308 Mannschaften sind infolge ihrer Wunden gestorben. Außerdem werden 282 Ofini-n- und i.m Mannschaften vermißt. ^ Tc: rschland überhaupt bekämpfen wolle. In de ,vahrend der Amerika sich jetzt im Kriege b se: man über die Streitfragen, ob Holz- oder schiffc. nicht hinanSgekommen. Tatsachlra) fei ni ichehen und alle Versprechungen der Schlsfsdtv seien lediglich Ncdensarten. WaS fic in Aussj teilt hätten seien beschlagnahmte deutsche un träte Schiffe, wie Ncuvauren. die^bercitö vor m Angriff geuornmen wurden. Das. was nh die Einrichtung voii netten Schiffswerften neb^ dcstchendeii bereits übcrbeschäftigten, sei dishe erfolgt und werde wahrscheinlich auch nickt d Dasselbe Bild böte die Neuorganisation der Binnen sechs Monaten sei nicht eimnal eine feötüchtige Truppe ausgestellt, die i deutschen Armeekorps gleich käme, daf der Krtegöminister Baker desto mehr Neben g Wenn die britische Florre und die drilisch-franz 'Armeen die V- relNigieii Staaten bisher nicht \ hätten, so wäre vielleicht Amerika von den D langst zu Boden geworfen worden. Wenn d« ennglen Staaten soirtlich eine große Nation wollten, so müßten sie ntajt allem Großes und reden, sondern auch Großes leisten. Btsh ,eien die Leistungen sehr, sehr klein gervesca Ta» italienische Flugzeug für datz engliichr muscum. Nach einem Artikel der „Tinreö" vom 1. befindet sich der Mitbegründer des ttalteiitsche wesenS, Hanptmann Thcodoli, i n ^Aufträge deß Nischen Atulittionsmintsterö und deS italieni| m5r-.'L>. & K-s «9SbcrtteS? e 5 te ” cht, aber M.kurden dies? R»? ^lirbe ^eren Lösw-^^Eung h >rs fe s-rDtz Ägi f'tÄKT'i | c uor8antS 0n X t ' ] £t ni ^ t einmal eint ° °u gesteh die eu ^ äms - b Q i c desto mehr Sieben « e Ji n£> d>e britisch-sran Staaten bisher nch f Amerika von den ? m worden. Wenn l 5 eine große Station JJW aliern Große« > Großes leisten. Aizt 4^' I^hr klein geroejei ug für das englW mseum. der „Times" vom 1. ründer des italienische oboli, im Aufträge dt 'rs und des italienisch legentlich dieses Aust iung der „Times" r r den Flug von Jtali" jt loieder auf dem : n werde. Die von! üelmehr dem englisch geben und von Lieft oerden, um später di inverleibt zu .^coen. lsere Flieger dafür, l je Maschine, die mit' l Geschenk gemacht isi luseum sich wtedersm! t als Bombenziel, ombengeschwader be! Zchteghem und das i» uzarett mit Bomb ische Krankenschi ^eue völkerrechtsmdr tzen hohnsprechende \ t Baralong-Fall und itelen Opfer, dre die Erbauliches" vom Feinde. »rutalen Beschießung elaischer Städte ourq w immer zahlreicher. i berichtet: ,sic,tte« grölet öS« yrtr* «“srs-i SfASSi » m»"« ’ sind j erhalb d° A m >- wAw k -ZS ihrer-i- ...... ^ltthüber'M ""d°°l°S.m/5 Kch'L"-dÄ- k-iPM llenven * etet i -zu n J TMi ,lig? Ä-me B tchwie"^ -Weiche» J die S a ? lt stoie» El f ir t ssS z'ied-rla^ auch derseE Riffen ».!'«-'2 eine der TOÄ Der alte Spruch: „Tie Frau hat in der .Kirche zu I schweigen" gilt nach deutscher Auffassung ganz gewiß ! auch für Hauptquartiere. Im italienischen Hauptquar- ! tier aber scheint es mehr Zöpfe als Köpfe gegeben zu haben. Der Korrespondent des ententefreundlichen „Journal de Geneve" an der italienischen Front teilt mit, im italienischen Hauptquartier in Udine habe eine „elegante Frivolität", ein „heiteres Leben" geherrscht. Diesem Rausch ist jetzt der Katzenjammer gefolgt, nicht nur bei den Italienern, sondern auch bei den anderen Ententegenossen. Diese Stimmung wird durch nichts so charakterisiert wie durch die gegenseitigen Vorwürfe. Die italienischen Blätter schieben die Schuld auf die angebliche Zurückziehung der englischen und französischen schweren Batterien von der italienischen Front, was von der anderen Seite bestritten wird. Die „Daily Mail" spricht mit einer Art von Behagen von kriegsgerichtlichen Verurteilungen wegen Feigheit vor dem Feinde bei der zweiten italienischen Armee. Engländer und Italiener stimmen aber darin überein, Rußland für das Mißgeschick der italienischen Waffen verantwortlich zu machen, wie denn Rußland schon seit Monaten der Prügelknabe der Entente ist. Bewahrheitet sich die Reutermeldung, Kerenski habe einem Vertreter der „Associated Preß" erklärt, Rußland wäre erschöpft, und die Verbündeten möchten nun allein die Lasten des Krieges tragen, so wird das Wutgeheul gegen Rußland noch lauter ertönen. Objektiv wäre das Urteil Über die Erschöpfung Rußlands sicherlich richtig: in Petersburg besteht nach einer Erklärung des dortigen Bürgermeisters begründete Furcht vor Hungersnot und infolge davon die Besorgnis vor nahe bevorstehenden maximalistischen Aufständen; im Amurgebiete wird der Bahnbetrieb aus Furcht vor dem Vorgehen maximalistischer Truppen eingestellt: Finnland bildet Arbeiter- und Bürgergarden zur Sicherung der politischen Freiheit; die Ukrainer stellen zu demselben Zwecke eine besondere Truppenmacht von ukrainischen Kosaken auf, worauf die Petersburger Regierung mit der Versagung der Geldmittel für die ukrainische Verwaltung antwortet; bei den Wahlen der Vollzugsausschüsse der Arbeiterund Soldatenräte an den Fronten siegen fast durchweg die revolutionären Bolschewiki; in Südrußland zerstören heimkehrende Truppen die von ihnen durchzogenen Dörfer, plündern nach Herzenslust, schänden die Frauen, kurz, benehmen sich so, daß die „No- woje Wremja" von einem „Tartareneinfall" spricht. Die objektive Lage Rußlands ' kann mithin wohl als Erschöpfungszustand bezeichnet werden. Subjektiv aber ist ein Teil der leitenden Kreise noch obenauf. Wir erinnern an die stolze Rede Terestschenkos, in der den Verbündeten zu verstehen gegeben wird, daß Rußland als Großmacht zu behandeln sei, und in der Kriegsziele ausgestellt werden, die sich in starkem Gegensätze zu den bekannten Anweisungen des Sowjets für die Pariser Konferenz befinden. Roch stärker tritt dieser Gegensatz in einer unmittelbar darauf im Vorparlament gehaltenen Rede Miljukows hervor, dessen Redewendung von der „Kontrollieru ng der Meerengen" beweist, daß er noch an dem Traume der Besetzung Konstantinopels durch Ruß 1 and festhält. Das Gefühl des Katzenjammers, von dem wir oben gesprochen haben, macht sich auch in England stark bemerkbar. Der hervorragende Publizist Lovat Fraser sagt in der imperialistischen „Daily Mail", man solle sich nicht immer lächerlich machen und demütigende Friedensbedingungen für Deutschland aussinnen, so lange Deutschland noch der Sieger sei. In demselben Blatt bekennt der Admiral Henderson, in der Skagerrak-Schlacht hätten die Deutschen alle strategischen und taktischen Ehren davongetragen. Man brüstet sich in England mit dem Tr millionenheer und muß sich jetzt gelegentlich der italienischen Niederlage vom amerikanischen Blatt „Sun sagen lassen, es sei wieder einmal erwiesen worden, daß die englisch-französische Heere ander Westfront nicht die Kraft hätten, Deutschland aufzuhalten; die Vereinigten Staaten müßten daher England und Frankreich unterstützen. In England rächt man sich für diese Herabsetzung, indem man den Stolz Amerikas, Herrn Wilson, angreist. Die „Central News" verbreiten einen Bericht aus Washington über große Summen, die von amerikanischen Rüstungsfirmen auf das Bankkonto Wilsons eingezahlt würden. Dadurch seien nicht nur die Schulden, die Wilson beim vorjährigen Wahlfeld' znge gemacht habe, bezahlt worden, sondern der Präsident yabe schon ein stattliches Vermögen angehäuft. Auch G o m p e r s , der bekannte amerikanische Gewerkschaftsführer und eifrige Förderer der Wilsonschen Kriegs-Politik, habe zum Zwecke der Ansachung der Kriegsbegeisterung bei der Arbeiterschaft große Summen'von der Rüstungsindustrie erhalten und sei dabei selbst mehrfacher Millionär geworden. Wir wollen uns diese Anschuldigungen nicht zu eigen machen, aber im „Lande der unbegrenzten Möglichkeiten" sind auch derartige Dinge nicht unmöglich. Sedan — Tagiiamento. Der erste Akt der Kämpfe in Italien ist beendet. Der greifbarste Erfolg in diesem Abschnitt war die Kapitulation der 60 000 Italiener am östlichen Taglia- mentoufer. Es drängt sich bei der Betrachtung unwillkürlich ein Vergleich mit Sedan aus. Unsere Zeichnung verdeutlicht dies. Ber Sedan erfolgte am 1. und 2. September 1870 eure völlige Einschließung des feindlichen Heeres durch beiderseitige Umfassung. Das Ergeonis war die Gefangennahme von 05 000 Gefangenen und die Beute von 465 Geschützen. Die zweite Skizze zeigt die Lage bei Tannenberg am 00. und 31. August 1914. Hier wurde die Einschließung des Feindes durch beiderseitiges Umfassen und Zurückhatten der Mitte fast völlig erreicht und eine Veruichtungssch lacht gef. :. 'gen. Das Resut- tat war die Gefangennahme von 9'* 000 Mann mit Artillerie und Bagage bei 40 000 toten Feinden! Die dritte Darstellung qtht den Stand der Masuren s ch l a oh t am 19. und 11. Sept-Rnbs* flü’4 wieder. Die Nteder7age des Feinde- wurde hier Vurch- geflihrt durch die einseitige Umfassung des einen Flügels bei gleichzeitigem Festhalten des anderen vermittels eines Frontalangriffs. 30 000 Gefangene, 150 Geschütze waren die Beure neben 40 000 Mann blutigen Verlusten des Feindes. Am Taglramento (31. Oktober 1917) wurde wieder wie bei Sedan eine beiderseitige Umfassung erreicht. Tie Lücke in der Stellung wurde durch den unüberschreitbaren Fluß ausgefüllt und die Katastrophe für den Feind durch den Turchchbruch unserer Truppen auf dem nördlichen Flügel des Feindes herbeigeführt. TaS Ergebnis an Beute waren 60 000 Gefangene und mehrere hundert Geschütze. Man kann hier von einem Sedan auf freiem Felde sprechen. * Interessant ist noch eilt Vergleich mit Deu anderen Durchbruchsschlachten des Weltkrieges. Die Wirkung der Schlacht bet G o r l i c e war, daß wir in 10 Tagen 140 000 Gefangerle unb ein Drittel der Artillerie und der Maschinengewehre des Feindes als Beute buchen konnten. Die Durchbruchsschlacht oort Z a l o c z e—T a r n o- pol brachte uns in 14 Tagen 30 000 Gefangen^ und 50 Geschütze, und jetzt zählen wir nach 10 Tagen r Ounchff/ iSedan ' r] fönigsbrrg i Hasurenscwainf . {(trcvro Teqno.nbgr g . AUSns/eir, Tarn^nög /// * f, f lOr&xöorg 1 VeidOclHir^ ** Jj - Am Tn q liamenta. fjgfoß \\ Pr/ZU 0 lg Cndrofpr Sarl/rin I gvdnar, f * -r 1 rjh'iu* die jetzt eingeführte gewaltige Ver'kehcsverteuerullg die gewünschte Einschränkung des Reiseverkehrs bringt.. Tie gegenwärtigen Nachprüfungen erstrecken sich ledig-' lich darauf, ob man die sogenannten Zonentariszu- schläge dort, wo sie zu große Sprünge aufweisen, in irgendeiner Form mildern kann. : Tie neuen Männer in der Regierung werden noch nicht bekanntgegeben. Die Stelle des Vizekanzlers, die der Staatssekretär Helsferich, der ja aus der Regierung scheidet, bisher bekleidete, wird nicht wieder besetzt. Der ualionatliberale Abg. Tr. F r i e d b e r g!! hat sich zur Ueberuahme des Vizepräsidiums im preu- | ßischen Staatsmiuisterium bereit erklärt. Dagegen hat der Abgeordnete Dove von der Volkspartei erhebliche' Bedenken, das preußische Handelsministerium zu über-j nehmen. An seine Stelle tritt als Anwärter für diesen, Posten der Volksparteiler Bankdirektor Mommsen. 9lls Chef der Reichskanzlei wird Graf Hertliug keinen Par- j lameutarier bestellen, sondern einen unpolitischen Be-! amten. :: Ein Kronrat in Berlin. Am Nioutag hat unter H dem Vorsitz des Kaisers eine Kronratssitzung statt-., gefunden, an der außer deu preußischeil Staatsmi- j. nistern und deu Staatssekretären K, r unter ^ anderen auch Geueralfeldniarschall voll > i > -enburg, ; General Ludendorff und der Chef des dldmiralstabes der Marine, von Holtzeudorff, teiluahll^en. Am Sonntag fand unter dem Vorsitz des neuen Ministervräsidellten Grafell von Hertliug eine Sitzung des preußischen .Handelsministeriums statt. über 200 000 Gefangene und über 1800 Geschütze; indessen ist diese Zählung noch nicht vollständig. Vor allem in den Kärntner Bergerl steckt noch eine größere Zahl feindlicher Kräfte, die abgeschnitteu sind und sich ergeben müssen. Die ersten Tage des November wurden von deu Verbündeten hauptsächlich benutzt, uni die schwere Ar- trllerte uachzuzieheu, Erkundungen in de-n schwierigen Gelände oorzunehmeu und die zerstörten Straßen wiederherzustellen. Am 4 November Hai dann der zweite Teil der Kämpfe begonnen. Politische Rundschau. — Berlin, 5. November. :: tzlras Ezeruiu in Berlin. Ter österreichische Minister des Aeußern, Graf Czernin, ist am Montag vormittag in Berlin eingetroffen. Tie Vertiefung des Bnudniffcs. Ein Depeschenwechsel zwischeil den Lettern der Auswärtigen Politik ln Berlin und Wien, Hertliug und Czernin, betont die treue Bündnispolitik. Gras 5)ertling betont, die Worte Kaiser Karls über die Vertiefung der deutsch-öster- reichisch-ungarischen Bündnispolitik durch Graf Czernin. Dieser erwidert, daß er nach wie vor in dem vertrauensvollen Zusammenwirken zu dem Ausbau und zur Vertiefung des altbewährten Bündnisses zwischen Oesterreich-Ungarn und dem Deutschen Reiche, welches dermalen auf den italienischen Schlachtfeldern wieder zu so herrlichen Erfolgen führt, eitle seiner vornehmsten und erfreulichsten Ausgaben erblicke. :: Ter bayerische Ministertonslikt ist beigelegt worden durch rein sachliche Auseinandersetzung über die künftigen geldwirtschastlick)en Ausgaben in der Ver- kehrsverwaltung unter Beibehaltung einer Kontrolle des Frnanzmllllsteriums. Der König hat beide Minister und ihren Vermittler, den Kultusminister, in Audienz empfangen. :: Tr. Michaelis scheidet. Beim früheren Reichskanzler Dr. Michaelis fand am Sonntag abend ein Abschiedsempfang in kleinstem Kreise statt, an dem außer der eigenen Familie und der nächsten Umgebung des scheidenden Kanzler der Generalfeldmarschall v. Hin- denburg und Generalquartiermeister Ludendorff teil- nahmen. :: Tas neue Herrenhaus. Aus Hinterpommern wlrd der „Franff. Ztg." berichtet: Ueber die künftige Zusammensetzung des preußischen Herrenhauses, so wie sie von der Staatsregieruny geplant ist, werden bel uns nähere Angaben verbreltet. Danach sollen die Familien des reichsunmittelbaren Adels 24 Sitze und die Vertreter des altangesessenen Grundbesitzes ebensoviel einnehmen. Daneben erhält die Landwirtschaft noch 48 Vertreter zugebilligt, die von den Landwirtschaftskammern zu lvählen sind. Handel und Industrie erhalten gleichfalls 48 Vertreter, die von den unorganisierten 5)andelskammern gewählt werden; beide Berufe sollen ihre Vertreter gesondert wählen. Im Gegensatz hierzu sind dem Handwerk nur 12 Sitze zuerkannt, die aus deu Handwerkskammern hervorgehen soUen. Die Arbeiter erhalten 24 Sitze. Den Oberbürgermeistern werden gleichfalls 24 Sitze Vorbehalten, den kleineren Städten 36 und den ländlichen Selbswerwaltungskvrpern edensoviele. Die Hochschulen, sowie die protestantische und katholische Geistlichkeit werden, alter Uebung entsprechend, im Oberhause ihre Vertretung behalten unb zwar die Hochschulen mit 12 Sitzen, die Geistlichkeit mit 17 Sitzen (9 und 8). Alle übrigen bürgerlichen Berufe aber fallen aus! Auch für die Angestellten ist eine Vertretung nicht vorgesehen. Aus allerhöchstem Vertrauen sollen etwas über 100 Mitglieder für das Herrenhaus ernannt werden dürfen, während gegenwärtig das Ernennungsrecht des Königs unbeschränkt ist. Ob diese Liste bereits die endgültige Zusammensetzung der ttinftigen Ersten Kammer darsteltt, ist nicht bestimmt zu erkennen. :: Tie Nachprüfungen der Schncllzugznfchläge, die gegenwärtig im Ministerium der öffentlichen Arbeiten unter Hinzuziehung von Sachverständigen vorgenommen werden, beziehen sich keineswegs auf eine allgemeine Milderung der Zuschläge. Die Eisenbahnver- wattung st«ht dirlm«hr aus Hm Standpunkte, daß nur Rußland: Ein Kosakenstaat im Kaukasus. ; In Wladikawkas tagte ein Kongreß von Vertretern der Kosakentruppen und Bergstämme des Kaukasus zur Unterzeichnung eines Uebereinkommcnß, durch das ein Südostbund der Kosakentruppen und Bergbewohner des Kaukasus sowie der freien Volksstämme der Steppen gegründet wird. Dieser Bund hat eine eigene Regierung, in die jedes Mitglied zwei Vertreter! entsendet. Die Regierung ordnete ihrerseits aus ihrer Mitte einen Vertreter zur vorläufigen republikanischen Negierung ab. Rußland: Ter allgemeine Kongreß der Arbeiter- und Soldaten röte ganz Rußlands. wurde in Petersburg eröffnet. Anläßlich dieser Tagung finden Hunderte von Versammlungen und zahlreiche politische Besprechungen statt. Der allgemeine Bund der K o s a k e n t r u p p e n hatte die Veranstaltung eines! großartigen religiösen U m z u ge s unter Teilnahme! der Kosaken-Regimenter augesetzt, doch untersagte die Regierung die erwähnte Prozession, um jede Möglichkeit eines Zusammenstoßes feindlich gesinnter Elemente auszuschließen. " Nach amtlichen russischen Angaben ist die Ernte 1917 im allgemeinen unter mittel. Aus aller Welt. ** Feindliche Flieger vom Bahnpersonal gefangen. Ein Güterzug kam in der vorigen Woche von der Station Nieding bei Saar-Buckenheim, als der Lokomotivführer Pappe aus Saargemünd ein Flugzeug in ganz geringer Höhe über dem Zuge bemerkte und beobachtete, wie es unweit des Bahnhofes auf einer Wiese landete. Er hielt den Zug sofort an und ging gemeinsam mit dem Heizer und dem Zugpersonal nach der Landungsstelle. Man vermutete ein feindliches Flugzeug und rief deshalb auf geringe Entfernung die Besatzung an, die bereits an ihrem Apparat herumhämmerte, um ihn zu zerstören. Nach einigen energischen Auffoderungen gab sich die Besatzung gefangen und wurde zur Kommandantur geführt. Von den drei Gefangenen, einem Leutnant und zwei Unteroffizieren, sind zwei englischer und einer amerikanischer Nationalität. Das Flugzeug ist infolge der entschlossenen Haltung des Zugführers ziemlich unversehrt ge-j blieben. ** Vollständig verbrannt. Die kränkliche, 23jäh- rige Tochter des Ackerers Franzen in Hamsfeld bei Issum, war nachmittags von den Eltern, die zur Arbeit aufs Feld gegangen waren, allein zu Hause gelassen. Als die Eltern zurückkamen, fanden sie ihre Tochter vollständig verbrannt vor. Höchstwahrscheinlich ist das unglückliche Mädchen beim Nachfüllen des Ofens der Flamme zu nahe gekommen und, da es sich nicht selbst helfen konnte, elendiglich verbrannt. ** Gustav Adolf-Feier am Schwedenstein. Am 6. November d. I. soll in Lützen das Gedächtnis des dort 1632 gefallenen Schwedenkönigs geehrt werden. Nachmittags' wird sich vom Marktplatze aus ein Festzug nach dem Schwedenstein begeben. In der Gedächtniskapelle wird ein Festgottesdienst in schwedischer und deutscher Sprache stattfinden. Danach begibt sich der Zug in die Stadt zurück, wo er sich mit einem Hoch auf den König von Schweden und den Deutsches Kaiser auflöst. ** Tie Einheitskurzschrift. Dem Sachverständigen Ausschuß für die deutsche Einheitskurzschrift ist esn gelungen, ein Einvernehmen zwischen den größten Kurzschriftschulen zu erzielen. Es ist zu erwarten, daß die! Etuhertsschrikt zu Anfang des nächsten Jahres vollendet sein wird. ** Ein Stadtverordneter als Einbrecher entlarvt Im Bahnspeicher in Krummhübel wurde der Stadtverordnete Privatier Richard Hundt aus Landeshuv mit seiner erwachsenen Tochter bei einem Einbruch! Überrascht. Beide hatten sich mittels Nachschlüssels Zuttitt verschafft. Das Schöffengericht in Schmiedebero verurteilte beide zu je 3 Monaten Gefängnis. ** Ein heftiger Wirbelsturm hat die griechische Insel Naxos verwüstet. Gerichtsiam. + 70 000 Mart Geldstrafe wegen Kümmelwuchers Das Schöffengericht in Leer in Osffriesland verurteilte einen Landwirt aus dem Rheiderlande wegen Kriegs Wuchers mit Kümmel zu 79 000 Mark Geldstrafe. De Amtsanwalt hatte 108 000 Mark Strafe beantragt. Eit Kaufmann in Leer kam in derselben Angelegenheit mi einer geringen Geldstrafe dad-vl. ourdk b-deul S£& 1 Bekanntmachungen. Bim 11. November ab fährt der Perloncnzug 772 Gieße« ab 4 » vrm, Frankfurt an 6£ vrm, der noch dem Fahrplan vom I November nur Werktags v. . kehren sollt-, auch an Sonn, und F.lrrlagen, Personen zug 718 Gieße« ob ö« v m , Frankfurt an 7 ^ vorm fällt Sonntags aus Perionenzug 792 Marburg ab 5 j_ vorm, Frankfurt an 9.» der zwischen Marburg und Friedberg Werktag« und zwischen Fctedberg und Frank furt täglich velklhren sollte, wird auch zwisch n Gießen und Friedbecg täglich befördert KöwlflHchc Elfcbahiidlrtln io« Trankfart 15 lloDcmbtr ab fallen die Schnellzüge li 77 FranKfuN ab 4" Nachm. Kasfel an 8" Nachm, und 0 78 Kassel ab ü" Dorm. Frankfurt an Nachm, vor- übergehend aus. Frankfurt (Mam) w. Nov. I9t7. Höntql. €lfcnbahndlrekiion. Die Sch weine verlustr nehmen täglich zu, was auf die mangelnd** Wartung, Fütterung und Pflege, Abwesenheit Her Tierärzte, Mangel an Impfstoffen und anderes mehr zurückzufuhren ist. 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