«Miekener Peilung /'“'ttoeitecLr'bi s/khi SlDte/'lftiegst 19 aber ouch n i w d “f‘ e toiebet fei Gold Qus Mchnie« te «-- «V "!«>>! «npfenden fi em *oä berfik t ? et * »w ??'(* 5 ff 'Ai ^ wk *».?'L. Bezugspreis 50 Pfg. monatlich vierteljährlich 1^0 Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweig- ausgabestellcn vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Nedaktionsschluß früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag tzer „Gietze«er Zeitung", Gießen. Expedition: Südanlage 21 Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite P e t i t z e i l e, für Auswärts ."0 Pfg. Die 00 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Grtrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Neberfchreitung deSZablungk« zieleS <30 Taaei, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbindlichkett. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Nlbin Klein. Nr. 97. Telephon Nr. 362. Mittwoch, den 7. November 1917 Telephon Nr. 362. 30. Jcchrq. Ueber 299999 Italiener gefangen und mehr als 4899 Geschütze erobert. Den Uebergang über den Tagliamento erkämpft; weiter r?ach Oberitaliez hinein. 1 Nestposie, Amtliche deulfcbe Cagesbcricbte. sonstige 8noev r J,'“T n tr wtb. GroßesHauptquartier, 3. Nov. 1917. ei annehmbaren spwijcn” I Westlicher Kriegsschauplatz, o,, Berlin Uill ■ Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. AA/sa 1 Regen und Nebel schränkten die Gefechtstätigkeit H ^ ollen Armeen ein. — In Flandern unterhielt der = Feind starkes Feuer auf die Stadt Dixmuiden und ihre 0 Anschlußlinien. — In der Nacht vom 1. zum .. . OMI ftrtUon Vtttr frlwnoro iiölf Ft cn Ftflti (Platane) so wie upt- tea. 1. Zum 2. Nov. aben wir die schon längere Zeit beabsichtigte Ver- , egung unsrer Linien vom Chemin-des-Dames ohne kauft jedes Quam, Sprung ^ geführt. Alle Bewegungen blieben zu höchsten Prem dem Feinde verborgen, der bis gestern mittag noch leb' R. M. C urt, Hauiby Haftes Feuer auf die von uns aufgegebenen Stellungen Nechnerstr. 32. Tel. ^ unterhielt. — Am Rhein Marne-Kanal wurden bei ei- VJ»» Erkundungsvorstoß nordamerikanische Soldaten »ul Hin AM gefangen eingebracht — Unsere Flieger haben in der verkaufen will, Nacht vom 1. zum 2. November London, Chatam, ^Ende sich vertrauensc Gravesend, Ramsgate Margate und Dünkirchen Bomben angegriffen. — Starke Brände ließen auf Sprechst^v. 9 -l?/^Ute Wirkung schließen. — In den letzten Tagen ver- Sonntags v. 11-12 Hmehrten von unseren Kampffliegern d e Zahl ihrer Luft- rr — ; —siege: Leutnant Müller auf 32, Bizefeldwebcl Buckler festes }Cl ^ w *' ^ouf ^23, Leutnant Böhme auf 21, Leutnant Bongartz Oestlicher Kriegsschauplatz: " ^ Bei Dünaburg, Smorgon, Baranowitschi und am Griedel, b. ButzbMleren Zbrucz lebte die Feuektätigkeit auf. — An der ■—---— Mazedonischen Front MttftUbtÜSK schwoll der Artillertekampf östlich des Wardar zu er- Holzrahmenmatrazen,Kihkblicher Stärke an. MZ°nE*U Italienische Front: .■.■ Keine größeren Kampfhandlungen. — Bis jetzt sind bec 200 000 Gefangene und mehr als 1800 Geschütze ezählt worden! Die Beute an Maschinengewehren, tnenwelfcrn, Kraftwagen, Bagagen und sonstigem heeresgcrät hat sich noch nicht annähernd feststellen ,affen. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. * Berlin, 3. Nov., abends. Von keiner der Fronten sind bisher besondere Ereignisse gemeldet. wtb. Großes Hauptquartier, 4. Nov. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern spielten sich bei örtlicher Feueifleiger- ing längs der User und nordöstlich von Upe'N kleinere lnfanterickämpfe bei Passchendaele ab. Wir verbcffer- J.' durch Vorstoß unsere Linien und wiesen an mehrest Stellen englische Teilangriffe zurück. Vl *t' Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. 1 Am Offe-Aisne-Kanal und längs des Ailette-Grun- )es lebhafte Arttllecütätigkeit und erfolgreiche Gefechte ilisercc Vortruppen mit französischen Aufklärungsabteiungen. — Auf dem Ostufcx der Maas verstärkte sich Irr tagsüber lebhafte Feuerkampf am Abend zwischen kamogneux und Bezonvaux. Unsere zusammengefaßte 'ibwehrwirkung hielt einen am Chaumewald sich vor- iereitenden Angriff der Franzosen nieder. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. An der Straße Riga- Ken den wurden russische Streifabteilungen bei Sege- vold zersprangt. M a z e d o n i s ch e Front. Der seit Tagensstarke Artilleriekampf zwischen War. >01 und Dojran-See dauerte gestern an; bisher sind liic englische Teil Vorstöße erfolgt, die von den bulgari- dj-n Sicherungen abgeschlagin wurden Italienische Front. Längs des Tagliamento Artillerietätigkeit wechseln- irr Stärke. Der Eiste GencralquartieiMtister: Ludendorfs. iche A- ). «i«r/i* ferarl !n! reiA I pjtaP; Berlin, 4. Nov, aberds. Bis jetzt liegen Mcl- ln,.en übe. größere Kämpfe von keiner Front vor. Ein kleiner üemfefter fiilfsKreuzer versenkt. Berlin, 4. Nov. Ein kleiner deutscher Hilfskreuzer, Kommandant Kapitänleutnant d. Res. Lauterbach, ist am 2. November im Kattegat nach tapferer Gegen- wehr von einer Uebermacht von 6 feindlichen Kreuzern und 9 großen Torpedobootszerstöcern versenkt worden. Der englische Bericht meldet die Versenkung von 10 Patrouillcnfahrzeugen. Dies entspricht nicht den Tat. sachen, deutsche Seefahrzeuge werden außer dem genannten Hilfskreuzer nicht vermißt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. »- Ts ooo rönnen versenkt. Ü-Boote vor Cripolis und Cuapfe. Berlin, 4. Nov Neue U Bootscrfolge im Sperr, gebiet um England: 15 000 Bruttoregistertonnen. Unter den versenkten Schiffen befanden sich drei bewaffnete Dampfer, einer davon war englischer Nationalität. — Eines unserer Unterseeboote griff am 7. Oktober in westlich der Stadt Tripolis beobachtete Kämpfe zwischen Landesbewohkern und Italienern mit seiner Artillerie ein und nahm italienische Truppen mit gutem Erfolg unter Feuer. Am 16. Oktober beschoß das gleiche U-Boot wirkungsvoll Befestigungsanlagen von HomS (Tripolis). Ein anderes U Boot führte im Schwarzen Meer eine Beschießung des von russischen Truppen besetzten Ortes Tuapse. aus und versenkte einen mit Munition beladenen Transporten. Der Chef des Admiralstabes der Marine. * wtb Großes Hauptquartier, 5. Nov. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz: In Flandern war die Artillerictätiükeit nach unsichtigem Wetter erst am Abend lebhaft, vornehmlich an der Dserniederung. Nachts lag dort und auf dem Kampfgelände zwischen dem Houthoulsterwalde und dem Kanal Comines-Bpern kräftiges Störungsfeuer. Mehrfach stießen englische Erkundungsabteilung vor; sie wurden überall zurückgeschlagen. Bei den anderen Armem war infolge Nebels die Gefechtstätigkeit im allgemeinen gering. Oestlicher Kr i e g s sch a up latz: Keine wesentlichen Ereignisse. Mazedonische Front: Nach tagelanger, auch gestern andauernder starker Feueivorbereitung zwischen Waidar u^d Diransee gctf feti englische Bataillone südlich von Stojakove an. Ihr Ansturm brach verlustreich vor den bulgarischen Stellungen zusammen. Italienische Front: Deutsche und österreichisch.ungarische Divisionen haben sich am mittleren Tagliamento den Uebergang erkämpft und sind in weiterem Vordringen. Den dort geschlagenen italienischen Brigaden wurden über 6000 Gefangene und eine Anzahl Geschütze abgenommen. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. » Berlin, 5. Nov., abends. In Flandern wechselnde Artillerietätigkeit, bei den anderen Weftgruppen und im Osten nichts Wesentliches. — In Oberitalien geht es gut vorwärts. wtb. 1917. t. und im Snndgau schwoll abends die Feuertätigkctt zu b.tiächtlichec Stärke an. Gewaltsame Erkundungen der Gegner schlugen an mehreren Stellen verlustreich fehl. — Auf dem Oestliche« Kriegsschauplatz und an der Mazedonischen Front ist die Lage unverändert. Italienische Front: Die Tagliamentoltnie ist von uns gewonnen! Die Italiener sind Zwischen Gebirge und Meer erneut im Rückzuge; Brände kennzeichnen ihren Weg durch die oberitalienische Ebene. — Die Erkämpfung des Ufer. Wechsels am Gebtrgsrande durch angriffsfreudige deut- sche und österreichisch-ungarische Divisionen trieb einen Keil in die von Natur starken Verteidigungsstellungen des Feindes am Westusec des Abschnittes; die schnelle Erweiterung des so geschaffenen Brückenkopfes durch erfolgreiche Kämpfe zwang den Gegner zur Räumung der ganzen Flußlinie bis zur adciatischen Küste. — Flußaufwärts bis zum Fellatal hielten gestern die italienischen Brigaden noch stand. Der Druck unseres Vordringens hat die Italiener auch zur Aufgabe ihrer Ge- birgsfront veranlaßt. Vom Fellatal bis zum Colbcicon, nördlich des Suganatales, in einer Brette von mehr als 150 Kilometer haben die Italiener ihre seit Jahren ausgebauten Stellungszonen aufgeben müssen und sind im Zurückgehen! — Die weiteren Operationen der verbündeten Armeen sind eingeleitet. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. Größt s Hauptquartier, 6. Nov Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ruppreä In Flandern setzte nach tagsüber lebhaftem Störungs- seuer gestern abend starker Artilleciekampf ein, der zwischen dem nördlichen Teil der Dserniederung und dem Kanal von Comines nach Dpern während der Nacht unvermintecl anhiclt und heute morgen vom Houthoul- st-.rwalde bis Zandvoorde sich zum Trommelfeuer gegen unsere Kampfzone steigerte. Stark- englische Infanterie hat dann beiderseits von Passchendaele und an der Straße Menin-Dpern angegriffen. 9 Bei den anderen Armeen, insbesolkdere bei St. Quentin, längs der Ailette, auf beiden Ufern der Maas MrldrpUicdl der bilkdienltpllicbtigen. Hilfsdienstpflichtig ist jeder männliche Deutsche von 17 bis 60 Jahren, gleichviel ob ec wehrpflichtig ist oder nicht. Die nicht mehr wehrpflichtigen, zwischen 30. 6. 1857 und 1. 1 1870 geborenen Deutschen hätten sich bei den Ortsbehörden zur Hilfsdienststammrolle anzumelden, mit Ausnahme einiger Berufszweige, z. B. Reichs- und Staatsbeamte, Aerzte, Landwirte, Schiffer, Arbeitskräfte der Munitionsindustcie. Diese Befreiung von der Meldepflicht dauert aber nur solange, als der Betreffende die Tätigkeit ausübt, welche im März •). I. Anlaß zu seiner Befreiung von der Meid, flicht gegeben hat. Gibt ein damals von der Meldepflicht befleit gewesener seine Tätigkeit auf, oder wechselt ec seine Arbeitsstelle, so hat er sich spätestens am dritten darauffolgenden Werktag persönlich bei der von der Ortsbehörde bikanntgegebenen Stelle zu melden und die zur Ausfüllung der Meldekarte erforderlichen Angaben zu machen, bei gleichzeitigem Wahnungswech- sel am neuen Wohnort. In größeren Städten nehmen in der Regel die Polizeireviere, an kleineren Orten die Bürgermeistereien die Meldungen entgegen Auskunft kann dcr Htlfsdier-.stpflichtige bei der Ortsbehörde erhalten. — Im allgemeinen kann die Meldung auch schriftlich erfolgen und zwar durch Ausfüllung der vor» geschriebenen Karte, dock ist der Hilfsdienstpflichttge auf Erfordern verpflichtet, sie mündlich zu ergänzen oder aufzuklären. Unabhängig davon ist der Arbeitgeber, wenn ein bisher von der Meldepflicht Befreiter die Tätigkeit bei ihm aufgibt, zur Mitteilung an den Zuständigen Einberufungs-Ausschuß verpflichtet. Aber auch jeder bereits zur Hilfsdienststammcolle angemeldete Hilfsdienstpflichtige ist verpflichtet, jeden Wohnungswechsel und j^den Wechsel seiner Beschäf- tigungöstelle zu melden. Diese Meldung erfolgt bei dem Einberufungs-Ausschuß und zwar mündlich oder schriftlich binnen 3 Tagen nach erfolgtem Wechsel. Der Wohnungswechsel ist dem für die bisherige Wohnung zuständig gewesenen Einberufungs-Ausschuß mitzuteilen. Die nach dem 1. Januar 1870 geborenen Hilfs- dienstpflichtigen erhalten besondere Aufforderung, sich unter Ausfüllung einer Meldekarte zur Hilfsdtenststamm- rolle Zu melden. Möglichst genaue Ausfüllung des Formulars in Bezug auf persönliche und berufliche Verhältnisse ist dringend erforderlich. Während schuldhafte Ünterlafsung der vorgesch-iebenen Nteldungen und Mit- > teilungen mir Haft od-.r Geldstrafe brs 150 Mack bestraft werden kann, sind wissentlich unwahre Angaben bei der Meldung mit Gefängnis bis zu 3 Monaten und Geldstrafe bis 300 Mark zu bestrafen. Ueber alle ein- schläaigen Fragen können die OrtSbehöcden dem H1US dienstpflichtigen Auskunft erteilen, außerdem besteht bei der KriegSomtSftelle Frankfurt o. M eine besondere AuSkunstSstelle im TienftgebSude, Marienstcaße 17 dort kann sich der HilfSdienstpfl'chtige täglich zwischen 8 und N Uhr vo mittags persönlich befragen Bei : r ie großer Entkernung von seinem Wohnsitz kann ihm ovck schriftlich Auskunft erteilt werden Die €lßberufunas^iisfchülfe. Den EtnberufungS.Ausschüssen liegt die Heranziehung der HilfSdiensipflichtigen ob. Bel der Einwe fung in bestimmte BedarfSstellen werden die LuS'chüffe von den HilfSdienftmeldeftellen unterstützt Im Einzelnen spielt sich daS HeranziehungSversahren wie folgt ab: Die zur Heranziehung in Aussicht genommenen HtlfSdienstpflichtigen erhalten zunächst eine 'chci'lliche Aufforderung, sich binnen zwei Wochen eine Beschäftigung im vaterländischen Hilfsdienst zu suchen. Alsdann voll» zieht sich der weitere Borgang in dreierlei verschiedener Weise: 1. Ter HiltSdienlipflichtiar kann fid) yctfönltdj, oder wie bereuo ernuiyni durchBerminlung einer(>ilf»dienfimeldei»elle geeianete Befchailigunfl im oaleriandischen tHiNöbienfi fucheil Machi tx hiervon Gebrauch und kriu frenoilüg in den vaierlandischen ifus Hilfsdienst ein, so hat er dem Einberufunst^auöichuh auf vor- 'iebenem Formular Anzeige au eriialien und der Ein ungSauSschuh ptlift nach, ob die aufgenommenc Beschäftigung tatsächlich al» vaterländischer Hilfsdienst anzufehen ist. 3 Ein Hilfsdienst»,Nichtiger, der der Ueberzeugung ist, in seiner seitlrerigen BerufSftelle berei.S iui van-rlandi'chcn (nUödienll tätig zu fein, oder etwa auSgefundheitlichen Grtinden zum ...... . .x.. .... - - Eintritt in den vaterländifchenHilfsdienft unfähig zu lein glaubt, kann bei dem Einberufunasausichtlh Vorstellung erheben. 2o "L' weit diele ^orfirllting mit ivin'chaülichen lgcsichtSptmkten X net; ; h __ _ tzt .. Irrtümlich find wiederhol! Borsiellungen an den FeslsicllungS na ... begründet ift, findet Nachprüfung durch den Einberufung» " rt z' "klar selbständig und in erster und letzter Instanz zu entscheiden. lachprusuna , gelnndheitliche Bedenken geltend ge« erfolgt ärztlich-- Untersuchung dllrch einen beamteten Arzt. Ter ElnberufungSauSschutz hat Über diese Borstellungen auSfchuh oder an die KrirgSamiSsielle gerichtet worden. Glbi der EinberufungSauvschuh einer solchen Vorstellung statt, so ift die Angelegenheit für den HilfSdiensipflichtigen zunächst er auf feine Reklamation hin auf eine erledigt, ebenso, wenn bestimmte .-Zelt zucückgelielll wird. Wird die Reklamation hingegen Millionen# so muh der HlU-dienüpfliclnige der an ihn ergangenen Aufforderung Folge leisten. l. Falls der Htlfodlenfipflichtige innerhalb der ihm gefetzten zweiwöcheniltchen Frist feine Beschäftigung im vaterländischen Hilfsdienst annimmt, so erfolgt feine ileberweifung durch beit Ausschuh an eine der von der ttriegvamtSstelle bezeichnelen Hilsodienststellr Dieser Ueberwelsung ist unter allen Um- % tänden Folge zu leisten Wer ihr nicht nachkommt, wird bi mit G. ldslrase bis zu luouu Mark, Gesangnis bis zu einem «ähr bestr. Einzelne Gerichtsentscheidungen der lebten Fahr bestr. Einze Wochen zeigen, das, wie es auch durchaus notwendig ist. in ia solchen Fällen empfindliche Freiheitsstrafen verhängt werden. Bet der Heranziehung soll auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Hilsödienftpslicdtigen tunlichst Rücksicht genommen werden. Bei dem Heber- fluß an Büroarbeitcrn und dem erheblichen Mangel an Handarbeitern läßt cS sich aber nicht vermeiden, daß auch Kausleute und (Gewerbetreibende, selbst Personen in leitender Stellung, zu einer mechanischen Tätigkeit herangezogen werden. Zur Trage der Scbweinefcblacbtuttg. In den letzten Wochen haben sich verschiedene Stimmen auch aus Fleischerkreisen hören lassen, die eln zu starkes Eingreifen in unseren Schweinebcstand befürchten. Hierzu ist folgendes zu bemerken: Es ist volkswirtschaftlich richtig, daß die Lchwetnebcstände den vorhandenen Futtermitteln angcpaßt bleiben müssen. Da Gerste zur Schweinemast nach dem schlechten Aus- fall der Gerstenernte nicht verwendet werden darf, können entsprechend schwere Schweine nicht erzielt werden und dürfen nicht übermäßig viele Schweine gehalten lverdcn. Dies verbietet aber nicht die Erhaltung der Zuchttiere und das Füttern leichterer Schweine mit Abfällen und sonstigen Futtermitteln zulässiger Art. Das Kciegsernährungsamt hat deshalb nicht ein Zwangvqebot zur Massenschlachtung erlassen, sondern Bi ist. Ferner werden die Schweine zur Deckung des Be- darfs von Heer und Marine ohne Mindestgewichts- Runde ar die Tront! vir Kriegs-Lunde-Schule A A. A. benötigt brinqonb noch Hund«, die nach erfolgter Ausbildung an der en Ankauf bis zum 15. Nov durch zufuhren. «p? können wiche Ankäufe nicht mehr g' stattet werden, nnt die Reichökartoffclstclle von einem bestimmten Punkt ob eine liebet sicht hat, weiche Kartoyeivort für die Boilöernährung und andere wichtige Z! zur Verfügung stchcn. 'Will ein Landwirt sich Saotkartoff.ln beschas dann muß er 'ich vorrrst von seinem Kommunalverb, (ine Bescheinigung ausftellcn lassen, daß er die gewun len Saarkurtvffelm ngcn für die Bestellung s incc Fes un Iah e 1918 benötigt (BedarsSbescheintgung). . zwischen toird er sich nach einem Lieferanten umsts der ihm die Saatkauoffeln zu den festgesetzten Rtchts ia«0- «t» «jnf g t u o c & i r dett W*;;; 1 upb st/ -ü ,S,S?;,?Sä Ä t-Äfw » «Swi».« Du« amSMemb" i heran" m dcr Luge ui lieb« »eben ®Ä'nn"'lötet ■■■ v kauf ist Zwischen stautet und Üe.fäufec ein WimllBW»" ; t(a ,6ä,frttl«n ut i°°> Ä, Hatte .fnwfcftoM gkttU iv"?" Inhaber fa ' >11 i'P 'JKn staurfr uno .... - J tI itt(lPn l , Kavsvertrag abzuschliebrn. jum mindesten muh sich «s ^ M ein Mm°e m Z h„n h.m ßccHuf« eint fduiftüdje «euätifljpodl ** Srtacuchl f*Ü «auf« von bem Verkäufer eine schiistiiche BcstätiMMssi Infirn das! cinc b itimmlc ivicnac eaatf(ntorjJd<». , f irbenen hM für unterflügung Kto itn obliefecn. 9icrt*rf ist Beigst P in SJffctaf« °°n Ei--n mi G k-i behoben. — Die Sohle Wiederverkäufer Preis ,vb:n lassen, das, eine b stimmte Menge vaatkaitoMi.^, jl^ldcin '»Hifi m ein« oder »irhrrrrn Sotten ju einem , Mieteten W« I ellc greift gelirfcrt wird. Ausdrücklich wird darauf ht-»^'-n-ne5 wiesen, daß bei diesen Beikäusen die am' Vorschlag Landwirtschastkammer vom Gr Ministerium geneh ten Richlpceise eingehaiten werden müssen. Tie BcdaO'öbeschcinigung und der abgeschloK Kaufvertrag ist dann dem liefernden Kommunalverb zur Genehmigung vorzulcgen. Tie Beschaffung von Saatkartoffeln ist hiernach den Landwirt mit Rücksicht auf die VolkSernäh mit besonderen SchwicrigkAt'N verbunden. Bet stellungen, die bet der LandwirtschastSkammcr zur fcrung aus den Saatbaustellen oder von feldbesichtt Feldern gemacht werden, übernimmt die Landwirtscha kammec sämtliche Schriftlichkeiten für die Besteller, soll nicht unerwähnt bleiben, daß die Festsetzung Richtpreise für Saatkartoffeln so ersolgt ist, daß hessischen -rartoffcler;eugcc den Bezug neuen besten S guts. besonders dec weithin angebauten Industrie, dem Großherzogtum Hessen selbst erheblich billiger d führen können, als bei dem Bezug aus Norddeutsch! Zu oen an sich schon ourchschntttlich höheren Pv der Saatkactoffeln aus Norddrutj'chland kommen hohen Frachtkosten, sowie die nicht geringen Bermittlu gebühren, welch letztere bei der LandwirtschastSka wegsall n, da sie die Vermittlung vollkommen koste durchführt. Mit Rücksicht darauf, daß die Vecträg zum 15. Nov. abgeschlossen sein müssen, empfiehlt daher für jeden, seine Saatkartoffetn umgehend zu stellen- Kein Saltmauget. Durch die Bevölkerung das unerklärliche Bestreben, Salz zu hamstern, jeder, so wie das bisher geschahen ist, sich nur mit jenigen Menge Salz versorgt, die ec für den ge lichcn Bedarf braucht, so ist genügend Salz vorha« Die süddeutschen Salinen, die sür die Saizlieferu unserer Gegend in Frage kommen, weisen darauf daß in einer Sitzung deü ReichSamtS deS Innern gestellt wurde, daß auf die Salzgewinnung der deut Salinen überhaupt nicht verzichtet werden kann dec Gedanke einer Stillegung verworfen wurde. Aerabfetzung der Spotmenge und Ansg durch Kartokfetn Vom 1. Nov. ab sollen dem 10 Pcoz. Kartoffeln zugesetzt werden. Vorerst kä hierbei nur Fcischkartoffeln in Frage kommen. Kommunalverband Mainz hat sich in seiner letzten S. dahin entschieden, von einem Zusatz von Kartoff^ das Brot vorerst abzusehen, vielmehr die Brot um 2^) Gramm in dec Woche zu kürzen und . wöchentlich 2 Pfund Kartoffeln besonders abzugebei [j C ittiurrltrit der Wurstsuppe. Vom Regier« Präsidenten zu Wiesbaden wird folgende Derfü m Erinnerung gebracht: Rach Beginn der Haussi taugen erscheint es mir empfehlenswert, die Bevölkt tu ermahnen, daß sie die Ltki rstsuppe (Metzeisuppe) ! wie in FricdcnSzeiten im Anschluß an die Schlach ft verzehrt oder verschenkt, sondern sie mit Rücksich rte allgcnutne Fleisch und Fcttknappheit sorgsam weckt. Lie Wurstsuppe ist dann jederzeit eine wtÜ !neuc Zutat zu Hülsenirüchten und Gcmüsegerichten eiteren Zusatz von Fleisch oder Fett V entbehrlich macht. Aas zrheiuhelfe«. 1. Nov. Bei einer Ticibo xn .-^oh. vonMo n shc tm ist vor mehreren eine mächtige warme Ouelle erbohrd worden, mehr als armdicken Strahl ergießen sich etwa 2000! ln der Minute aus dcm Bohrloch. Das Wasser h« rem Pr atu r von annähernd 40 Grad EelsiuS und ' w n Geruch nach Schwefelwasserstoff erkei "0? ' cgebms d,r genauen chemischen Untersuchung noch aus. MU zirmlicher Bestimmtheit kann angcnon wcrdcn daß es sich um die Schwefelquelle handelt Ktt vcn Kömerzelten als ^Syronabad" bei dem n "e .. ■':« a <•/. ■ ' ^ cCiv' 1 '“^ i ?v>» ■ ’ ^ flotte 6 * 1 i ür die gierst ein in großer Wasstrfülle hervorquoll, die aber öcu Mö)cti 31 ,? Q Ü bemW® unbekannten Ursachen in den letzten Jahren fast ebenso S s 9et0(i#lttfl versiegt war. Für ganz Rhelnhessen wäre die Mderr^, Mgen R.,Mbarmachung der Thermalquelle von größter Be. ?^ung. n yi * Marburg Auf die Aufforderung des Kciegs- .^^Ndia^./bliefeMifters an die Studentinnen Deutschlands, sich ?uch y)eit^- ur Arbeit in der N ü stu n gs ind u st r i e zu melden, *? lc ^chtioe Siben sich von der Universität Marburg bis jetzt etwa 'Uen. ^Wfsg unbert Studentinnen zur Verfügung gestellt. Zum fattrt f» < keil sind sie schon in Munitionsfabriken beschäftigt, 1 Saotf f Krtzhr M Teil warten sie noch auf ihre E nbe ufung. btefe m für * Ufingen. 2, Nov. Auf tragische Weise ist der ^be«. fit?« an tyoni eit 26 Jahren hier beamtete Kgl. Forstm ister Biccken ankaufkn m ^ fft « ein Opfer seines Berufes geworden. Birckenauec y bucdnwm?®' üehMhr am Mittwoch mittag um 11 Uhr von hier nach ehr aeffi Sv«m Obecnheimer Revier und stellte seine Rückkehr für 1 einem & L^W^nbS in Aussicht die aber ausblieb. Am Donnerstag , toerräp ft™Wtcn Mittag fand ein Förster die Leiche in einer Futterhütte uhn! A^fselvoM Heu hoch bedeckt vor. Ec ist von Wielddieben ec- ie lvichtige ^Mosten worden. Ueber der Tat schwebt noch völliges Dunkel. Im Revier selbst wurde seit längerer Zeit stark 100 Mark und der Buchbasier H. wegen Butter- Eiervergehens mit 50 Mark bestraft worden. Ä tof M« besch, Di'd-rt laffpJ 1 l\ otnmu nQfbett * Mainz Ein Bäckermeister, der nur die Erlaub- die »1 «,n n 5)16 fietoür'nie zum Brotbacken hatte, trotzdem aber Kuchen und ebn"rfif. ( siwer qMlten anfertigte, hatte Strafe zu erwarten. Au? Furcht n°m 8tLL«u»/Uging er Selbstmord, ; den feftnÄ? m u *lWird an jedem Brot ein Mindestverdienst von 6 Pfen- r,, ...■ n 9 e ® aQ rtatto||ügen, an jedem Brötchen ein solcher von 1—4 Pfennigen im Betrieb i I bchw gewährleistet. Außerdem müssen sämtliche ,fn„ m ■ °5 aiu f h>! gebliebenen Bäckereien von jedem Doppelzentner M-Hl, ,l N ote auf BoMlap sie verbacken, eine Mark zur Bildung eines Hilfs ir STOi-m 1 vm |ie ueiuuutn, eine ujiull fluc Jtmuuny un» m genchfonds für unterstützungsbedürftige Inhaber stillgelegter 'rden muffen, Wereten abliefern. Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. Die 6 oldankauffte 11 e Ist bl» auf weiteres geöffnet: virnstag naedmittagz von 2-4 Ubr Samstag vormittags von 10 - 12 ', übr ver 6 brenau$fcbu$$ der eoldankaufsffelle: Dr. U fing er. 3 der abgefchloi * Dieedorf (Westerwald). Durch Strafbefehl des ernoen Kommunalvecb Amtsgerichts ist Bergrat P, in Neuwied wegen unbe« fugten Ankaufs von Eiern mit einer Geldstrafe von itkartofseln ist hierM- —~ °uf die Volkserniim ^ sin verbunden, SM j lirtschastskammex prj n oder von seldbesiW nimmt dieLandwirtM eiten für die Bestellet,! >, daß die Festsetzung !n so erfolgt ist, ' t Bezug neuen besten S ingebauten Industrie, lbst erheblich billiger dt lezug aus Norddeutsch! schMiich höheren Pr cddmtschland kommen ticht geringen Vermittln der LandwlrtschaMm tlung vollkommen koste trau?, daß die Veckiig- r eivT müssen, empfiehlt artoffeln umgehend j»| Itrsftlte Julliistannen Deutschlands einzige Glaubersalzquelle nach Analyse und Heilwirkung gleich Karlsbad in Böhmen. Unübertroffen bei Magen- und varmüranübeiten. Darmträgheit, Nämmorrboicten. 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