er 2-E"°« k^che..., Was** ,! ieb ^ P-iim», ” "" durch ^ ^ Eießenep Jeititrrg i er ch Bezugspreis 50 pfg. monatlich vierteljährlich 1,50 Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschlutz früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der „«ießener Zeitung", Gießen. Expedition: Züdanlage 21. Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite P e t i t z e i l e, für Auswärts 80 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Geivicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlung», ziele» (30 Tages, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneVerbindlichkeit. Druck der Gießencr Verlagsdruckerei, Alhi« Mein. Nr. 92 . Telephon 9fr. 362. Samstag, dm 20. Oktober 1917. Telephon 9tr. 362. 30. Jahrg. ® sthoili S seihst • . hon iSe»,en* ““ Sr“*—* heit, ährmittelfabrik Potthast Fr, “ kfur ‘ ».Oder. “SfÄS SpS'S; »vereidigtenH.hruteoiM. 7 , ?■ o Pfg- zuruckgekauft. - ucker im Kaffee sparen! Deutscher Flottenerfolg. Die Insel Moon genommen Hmilicde deutfcbe Cagesbericbn. 20000 Connen durch „U so" Berlin, 16. Okt. Neue U-Bootsecfolge: „U 39", unter seinem in den Kciegsjahren hervorragend bewähr, ten Kommandanten Kapitänleutnant Forstmann versenkte unter anderen Erfolgen vor der Straße von Gibraltar 5 wertvolle Dampfer mit über 20000 Br.- N - To, Der Chef des Admiralstabes der Marine. * wtb. Großes Hauptquartier, 17. Okt. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. — In Flandern schwoll ber Artilleriekampf vom Uebex- a m Probe 4 stück inklusivlchvemmungsgebiet der User bis zur Lys gestern wieder >u erheblicher Stärke an. In einzelnen Abschnitten ar die Feuerkraft am Abend und auf der nehmet für egel Ia löslich, und Pasta e Qualität. ganzen Front heute morgen gesteigert. — Außer Erkundungsgefechten, die auch zwischen dem Kanal von La Bassee und der Scarpe zahlreich waren, kam es nicht zu Jn- santeriekampftätigkcit. Heeresgruppe dcutschcr Kronprinz. Der Feuerkampf nordöstlich von Soissons dehnte sich gestern seitlich aus und war zeitweilig sehr heftig; -fttaffc 23. nt» Munition >e Produkte, Münchens hielt auch nachts an. — In der westlichen Champagne, in den Argonnen und auf dem östlichen Maas iser erreichte die Artillerietätigkeit gleichfalls größere “ Heftigkeit als in den letzten Tagen. | Zehn (10) feindliche Flugzeuge und ein Fesselballon cad gestern abgeschossen worden. Leutnant von Bülow Kochte seinen 23. und Leutnant Böhme den 20. Gegner Im Luftkampf zum Absturz. — Dünkirchen wurde von Unseren Fliegern erneut und mit erkannter Brandwirkung durch Bomben angegriffen. — Zur Vergeltung für die Gmbenwürfe feindlicher Flieger auf offene deutsche Mdte wurde die im französischen Operationsgebiet siegende Stadt Nancy von uns mit Bomben beworfen. Größere Brände waren die Folge. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die auf der Insel Sworbe noch Widerstand leistenden feindlichen Kräfte wurden gestern durch unsere Truppen überwältigt. — Die Insel Oesel ist damit völlig in unserem Besitz. — Die Beute mehrt sich; gestern «den mehr als 1100 Gefangene eingemacht. — Unsere Leestreitkräfte hatten nördlich von Oesel und im Riga chen Meerbusen mit russischen Zerstörern und Kanonen- looten Gefechte, die für uns günstig ausgingen. — Lhnc eigene Verluste wurden die feindlichen Schiffe ',ur Umkehr gezwungen. — Mehrere Luftschiffe bewarfen pernau mit Bomben. Große Brände brachen dort aus. . Auf der festländischen Front lebte die Gefechtstätig' 'eit beträchtlich auf; vordringende Streisabteilungen der Russen wurden Vertrieben. Mazedonische Front. Keine größeren Kampfhandlungen. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. » Berlin, 17. Okt, abends In Flundern, nord- Plich von Soissons und auf dem Ostufer der Maas !ebhaftec Artrlleriekampf. — Vom Osten bisher nichts Iteues. 0 Berlin, 17. Okt. Nach der Niederkämpfung der chloeren Batterien auf der Südspitze der Insel Oesel iipd unsere Seestrcitkräfte in den Rigaischen Meerbusen tngedrungen. Sie haben ihren Vormarsch nach Osten m 17. Oktober fortgesetzt und beherrschen das Seege- )irt bis zum Moon-Sund. Der Chef des Admiralstabs der Marine. 0 wbt. GroßesHauptquartier, 18 Okt. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. ! Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In der Mitte der flandrischen Front war auch ge- fern der Feuerkampf stark; besonders in den Abend- wd den heutigen Morgenstunden war das Feuer am houthouister Wald und südlich von Passchendaele ge- Als fir ,er jede unter M B das Me uns, wen" ft worum vis Mlan-eleiht, i freiet stalle* steigert. — Bei Draaibank mehrmals vorstoßende starke Erkundungsabteilungen wurden zurückgewocfen. — Zwischen dem Kanal von La Baffee und der Scarpe, sowie südlich von St Quentin nahm bet Vorfeldgefechten auch die Feuertätigkeit zu. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nordöstlich von Soissons hat sich die seit Tagen lebhafte Kampftätigkeit zur Arttllerieschlacht entwickelt, die seit gestern früh vom Ailettegrunde bis auf Braye mit nur kurzen Pausen andauerte. — Auch die Batterien der Nachbarabschnitte beteiligten sich am Feuerkampf. — Von der AiSne bis auf das Ostufer der Maas nahm an vielen Teilen der Front das Feuer größtenteils erheblich zu. — An der Nordostfront von Verdun stießen zu kühnem Handstreich gestern morgen badische Stucm- tcuppen auf Höhe 344 östlich von Samogneux in die französischen Gräben vor, zerstörten fünf große Unterstände und führten die Besatzungen, soweit sie nicht im Nahkampf fielen, gefangen zurück. — Abends machte der Feind zwei Gegenangriffe gegen die gewonnenen Grabenstücke; beide Male wurde ec zurückgewiesen. — Im ganzen wurden gestern 13 Flugzeuge zum Absturz gebracht. In Erwiderung eines Fliegerangriffes auf Frankfurt a. M. wurde gestern erneut Nancy mit Bomben beworfen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die Sichtung der auf Oesel gemachten Beute hat bisher folgendes Ergebnis: 10000 Gefangene von zwei russischen Divisionen. Nach Moon sind nur wenige hundert Mann entkommen. — 50 Geschütze, dabei einige unversehrte schwere Küsten- und einige Feldbatterien, zahlreiche Waffen und sonstiges Kriegsgerät. — Teile unserer Seestceitkräfte drangen durch die Minenfelder des Rigaischen Meerbusens bis zum Südausgang des großen Moonsundcs vor, wohin sich etwa 20 russische Kriegsschiffe nach kurzem Gefecht zurückzogen. — Die russischen Batterien bei Wo! auf Moon und bei Werder an der esthländischen Küste wurden zum Schweigen gebracht. Andere unserer Flotteneinheiten liegen im Ostteil der Kassar Wiek und sperren die Durchfahrt nach Westen. 0 Zwischen Düna und Donau außer einigen vergeblichen Vorstößen russischer Aufklärer keine größeren Kampfhandlungen. Mazedonische Front: Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalquarttermeister: Ludendorff. 0 Die Insei Moon genommen. Berlin, 18. Okt., abends. In Flandern geringerer, nordöstlich von Soissons sehr starker Artilleriekampf. — Die zwischen Oesel und dem Festland belegene Insel Moon wurde von Land- und Sceftreitkräften durch Angriff genommen. 0 lieber 40000 Connen. Berlin, 18. Okt. Unermüdlich Tag und Rach- tätig, erzielten deutsche und österreichisch-ungacische Untert seeboote im Mittelmeer neue große Erfolge. 13 Dampfer und 4 Segler mit über 40 000 Bc.-Reg. To. wurden versenkt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. 0 0 n ganzer englischer «eleitzug zerstört. Berlin, 18. Okt. Am 17 Oktober griffen leichte deutsche Seestceitkräfte in der nördlichen Nordsee inner- halb des Sperrgebietes nahe bei den Shetlandinseln einen von Norwegen nach England gehenden Geleitzug von insgesamt dreizehn Fahrzeugsn an, darunter als Schutz die beiden modernen englischen Zerstörer „G. 29" und „Z. 31". Alle Schiffe des Geleitzuges sowie die B dcckungsfahczeuge, einschließlich der Zerstörer, wurden vernichtet bis auf einen Geleitsischdampfer. Unsere Stceit- kcäfte sind ohne Verluste und Beschädigungen zurückge- kehrt. — Die Operationen unserer Seestceitkräfte bei O.sel schreiten planmäßig fort. Der Chef des Admiralstabes der Marine. wtb. Großes Hauptquartier, 19. Okt. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die artilleristische Kampftätigkeit in Flandern erreichte gestern wieder an der Küste sowie zwischen User und Lys große Stärke. Besonders heftig war das Feuer am Houthoulster-Wald, bei Pas.chendaele und zwischen Gheluvelt und Zandvoorde. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nach regnerischem Morgen schwoll von gestern mittag ab die Artillerieschlacht nordöstlich von Soissons wieder zu voller Höhe an und tobt seitdem bct gewaltigem Munitionseinsatz fast ununterbrochen. Morgens drangen bei Bauxaillon, abends an der ganzen Front bis Braye nach Trommelfeuer starke französische Abteilungen zu Erkundungsstößen vor; in örtlichen Kämpfen wurde der Feind überall zurückgeworfen. -- Die Nachbarabschnitte und rückwärtige das Gelände der Kampffront lagen unter sehr starkem Stöcungsfeuer, das von uns kräftig er- widert wurde. Am Ostteil des Chemin-deS-Dames griffen die Franzosen erneut dreimal unsere Stellungen nördlich der Mühle von Bauclece an; sie wurden blutig ab- gewiesen. — Bei den anderen Armeen schränkte Regen nnd Nebel die Gefechtstätigkeit ein. * Unsere Gegner verloren gestern 12 Flugzeuge, davon 6 aus einem Geschwader, das auf RoulerS und Jngelmünstec mit beträchtlichem Häuserschaden Bomben abgeworfen hatte. B Oestlicher Kriegsschauplatz. Unter Besetz! des Generalleutnants von Estorff erkämpften unsere Truppen, in Booten und auf dem Stein- dämm durch den Kleinen Sund übergehend, das westliche Ufer der Insel Moon. — In schnellem Vordringen wurden die Russen, wo sie Widerstand leisteten, überrannt; bis zum Mittag war die ganze Insel in unserem Besitz. Von Norden und Süden eingreifende Landungsabteilungen der Marine und die Geschütze unserer Schiffe trugen zu dem Erfolge wesentlich bei. — Drei russische Jnfanteriecegimentec in Stärke von 5000 Mann wurden gefangen; die Beute ist beträchtlich. Ans Oesel und Moon sind ein Divlsions- und 3 Brigadcstäbc in unsere Hand gefallen. Unsere Seestceitkräfte hatten in den Gewässern um Moon mehrfach Gefechte mit feindlichen Kriegsschiffen. Das russische Linienschiff „Slawa" (13500 Tonnen) wurde in Brand geschossen und ist dann zwischen Moon und der Rachbacinsel Schildau gesunken. Land- und Marineflieger hielten die Führung über den Verbleib der feindlichen Kräfte gut unterrichtet; mit Bombenwürfen und Maschinengewehcfeuer griffen sie auf Land und See den Feind oftmals mit erkannter Wirkung an. — An der russisch-rumänischen Lanofront und an der Mazedonischen Front keine besonderen Ereignisse. Der Erste Generalquarttermeister: Ludeudorff. Die ptzlroleiniiversoi'gMg Deutfcblands im mittler 1917/1$ Die deutsche Kriegswirtschaft hat auf dem Gebiete der Petroleumverteilung rein sachlich und technisch einen besonderen Erfolg gehabt, und zwar dadurch, daß die Regierung von vornherein mit einer strengen Rationierung durchgegriffen hat und sie mit Hilfe der längst bestehenden privatwtrtschaftlichen Verteilungsocganisationen der deutschen Petroleumgesellschaften durchführen konnte. Die Verteilung der zugänglichen Petroleumbestände und Petroleumzufuhren wurde, wie bekannt, auf-Grund des früheren Verbrauches, der sich nach den Unterlagen der Petroleumgesellschaften genau festftellen ließ, nach bestimmten Grundsätzen eingeschränkt und die Verteilung durch die neu geschaffene PetroleurwZentrale geleitet und bis in den kleinsten Ort durchgeführt. Das Zusammenarbeiten der Regierung mit der. Petroleum-Zentrale bezw° den Petroleumgesellschaften war von Anfang an ausgezeichnet; es ist niemals in dieser Angelegenheit zu ernstlichen Diffecensen gekommen. Auch die Hamsterei und der Schleichhandel, wie andere üble Erscheinungen in der Organisation des Warenvectriebs, konnten sich hier nicht einniften, durch das kleinste ! die durch den Mangel an Leuchtö!. be'onder- in den Quantum Petroleum schon an der ProduktionSkStte unter die staatliche Kontrolle kam. ES gab -war keinen direkten ProduktionSzwang. ober er wurde indirekt da- durch bedingt, daß die Produktion von Hei;- und Schmier öl für Heer und Flotte und für die Kriegsindustrie ou' das ftranfte organisiert wurde. Mit der Produktion dieser Lele aber wurde ganz automatisch zugleich Leuchtul produziert und kontrolliert. Inzwischen haben sich die Verhältnisse in sachlicher Hinsicht nicht unwesentlich verändert. Die Rohölpro duktton bietet zwar nach der Befreiung der galizi'chen Quellen und der erfreulichen Fortschritten, die in der Wiederbelebung der rumänischen Nohölgewinnung ge macht wurden, kein unerfreuliches Bild. Abe bet der Verarbeitung des Rohöls, die ziemlich beliebig - wo- rauf man das allgemeine Publikum aufmerkl-m mach n muß — auf lehr verschiedene Mengen an Produkten eingestellt werden kann, von denen Benzin, Schwerben- ztn, Terpenttnersatz. Leuchtöl, Treiböl. Heizöl und Schmieröl die wichtigsten sind, must auf den steigenden Bedarf der Kriegswirtschaft an Benzin, Treiböl, Heizöl und Schmieröl Rücksicht genommen w den. fodoß ver- hältnlSmäßig wenig Leuchtöl erzielt werden kann Es genügt, auf die Durchführung des verschärften U Boot« kriegeS hinzuweisen. auf die dadurch außerordentlich gestiegene Verwendung von HZ;. und Schmierölen bei der Marine, auf die wachsende Zahl von Flugzeugen, von deren Dasein wir in den Heeresberichten lesen und deren Motore mit Benzin getrieben werden, schließlich aus die wachsende Verwendung von Automobilen und von technischen Qelen in den KrtegSbetricben. Hier hat besonders auch seit dem bekannten Hindenburg-Programm die deutsche Kriegsindustrie bis dahin gan; ungeahnte Anforderungen an die Lelproduktton gestellt. Auf der anderen Seite haben sich EriotzbeleuchtungSmittel wesent. lich vermindert Es gibt keine nennenswerten Mengen von Spiritus für Beleuchtungswecke, ebensowenig Acetylen, und infolge des steigenden .Kohlenmangels ist auch der Verbrauch von Gas und Elektrizität, w e bekannt, auf das Umfassendste eingeschränkt worden. Durch die so gewaltig gestiegene Verwendung von Treib, ölen ist die Produktion von Lruchtöl erheblich zurückge« gangen. Es kann kein Streit darüber bestehen, daß hier Krieg-Notwendigkeit vocltegt: denn es ist wichtiger, daß unsere Flugzeuge und U Boote, sowie die Kriegs, industrie Treib' und Schmieröle in den notwendigen Mengen zur tlkrfüqung haben, als daß wir uns im Innern unbeschränkt mit Leuchtöl versorgen können. ES kommt hinzu, daß die Zufuhren aus Qcftecreich für die nächste Zeit geringer werden. Die österreichisch. Presse hat dafür die Zlsiern abgeben können. Danach setzt das neue llcbcrcinkommcn über die Mtneralöllicferung nach Deutschland fest, daß die Ausfuhr von Petroleum auf 3-10 Waggons pro Monat herabgesetzt wird. An Heizölen werden 100<> Waggons nach Deutschland ge. langen; in der Schmieröl, und Parafftnquantität sieht der neue Vortrag keine Veränderung der gegenwärtigen Ziffern vor Auf diesen Gegensätzen hat sich nun gerade für diesen Herbst und Winter die Notwendigkeit ergeben, den Petrolcumvcrbcauch in Deutschland ctnzuschränken. Das Handcllpetroleum, dos heißt diejenigen Mengen von Petrol um. die dem Handel zur Verfügung gestellt tverden, wird erheblich eingeschränkt werden müssen. Dagegen kann das sog. Ansgleichspetroleum in der gleichen absoluten Menge wie im Vorjahre, zur Ver» sügung gestellt werden. Dieses Ausglcichspetroleum wird bekanntlich den Landeszcntralbehöcden für besonders dringliche Bedürfnisse der Landwirtschaft und der Heimarbeiter, sowie für unvorhergesehene Zwecke zur Verfügung gestellt, und eS ist in jedem Falle erfreulich, daß gerade dieses Ausglctchsproleum in der gleichen absoluten Menge ivtc im Vorjahre erhalten bleiben konnte. Die geringere Verteilung von Petroleum erklärt sich also sachlich sehr einfach. Aber freilich ist durch diese Erklärung nichts an den Unzuträglichkeiten geändert. Familien ärmerer Vedölkerung-fchichten, entstehen münen. Immerhin genügt di; Eck äeunp. um zu erk n"en. taf der Mangel an Petroleum nicht cm guten oder bösen Villen der Behörden liegt, sondern e nkach on Kriegs- Notwendigkeiten die im Augenblick nimand ändern kann Die rraatserbalfetide Sozialdemokratie. Seit jener d nkwürdiqen ReichStagSsitzung im August - 1914, da die deutsche Sozialdemokratie in enger Ge lchloßenheit mit ollen übrigen Parteien kür die Kriegs ! kredite gestimmt hat. konnte die Welr willen, wie lächer | lich die Annahme ist. DeuEch'-nd würde, in Parteien r gespalten, onß-inonde?lallen ^ achrend der ganzen drei Kriegsjahre hat die Sozialdemokratie es niemals daran fehlen lassen. immer wieder aufs Reue Anerkenn'mg und Bestätigung jener August Polit k zu geben Sie hat es gewiß on Kritik gegenüber Vorgängen, die ihr falsch und unzweckmäßig erschienen, nicht fehlen lassen und oft ist solche Kritik wohl auch nicht gerade milde und gewiß auch nicht 4mmec gerecht gewesen, auch hat die deutsche Sozialdemokratie niemals einen Zweifel daran gelassen, daß sie für ErobrrungSpläne nicht zu haben ist, daß sie vielmehr mit aller nur ausdenkbaren Entschiedenheit zur MehrheitSentschließung vom 19. Juli stehe Aber ebensowenig hat die deutsche Sozialdemokratie jemals verleugnet, daß sie bis zum letzten Atemzug für die Unversehrtheit 2eS deutschen Territoriums .inzutreten entschlossen ist. und daß sie auch sonst so lange kämpfen will, bis ein Friede, der dem deutschen Volke das Dasein sichert, erreicht ist. Unter diesen Umständen kann cS nicht verwundern, wenn auf dem Würzburger Parteitag die deutsche Sozialdemokratie sich ein oeutig dazu bekennt, daß sie mit ollen ihr zu Gebote stehenden Kräften das deutsche Reich gegen jeden feind lichen Zugriff zu vertetNaen und den Staat gegen jede feindliche Anmaßung zu schützen hat. Solche Gesinnung und solche Entschlußbereitschaft kommen besonders in der Resolution Löbe, die sozusagen das Rückgrat der hierhergehöriqen PartetkogS.l^örterungen bildet, klar zum Ausdruck Es heißt da: .Die sozialdemokratische Partei Deutschlands hat sich seit Ausbruch des Kriegs Uebcreinstimmung mit den Grundsätzen der Partei zur Pflicht der Berteidiguna ihres Landes bekannt. So zu handeln war eine harte Notwendigkeit, wenn wir nicht wollten, daß durch unsre Schuld die Glfohr einer Niederlage Deutschlands itrm d e dauernde wirtschaftliche Verelendung unsres Volks und insbesondere dcr deutschen Arbeiterschaft herbeigesührt würde Dcr Parteitag bil ligt daher die von der NeichSlogSfraktion während der KciegSzeit vertretene Politik. Es kann kein Zweifel darin bestehen, daß diese Entschließung in Würzburg zur Annahme gelangt; sic wird unser,, Feinden aulS Neue Kunde bringen von de- unbedingten und durch nichts aus dem Gleis zu dingenden Entschlossenheit ganzen dcutschen Volks, das deutsche Reichsgebiet butd, dir «arten Bekenntnisse von Wüezburg eine- *Wfrr ( „ bri.brt worden fein; ebemo etwa wie sie, r.r,' - durch das Bikonntweeden der wenigen -.--•-‘<•7,, Zor.-Sngc in tcr deutschen Marine Hoffnungen n .'.in sollten, in wichen Hoffnungen durch d -'- w -,en üb r die ruis.-chen und enginchen n-.zsung.n der Insel Cefel eine heftige Trübung er- fahren haben. __ _. des von jedes Feindes Fuji frei zu halten. Ties ft!t auch fflt (f’l(af) Lolhlin.wn. In der Sntichlictzung Lo.be heißt eS weiter, daß dcr Palleitag mit alle: putichiedeiih it gegen Pläne, die auf eine Aufteilung vou Elsaß.Loth. ringen ouSgehe». ffr testiert. Wenn nun hiermit zunächst die Absichten, die dahin gehen. Elsaß-Lotheingen zwischen einigen deutschen Buiid.Sstaoten auszuteilen, zuruckgewiesen Weeden, so ist c, doch silbitverfländlich, daß der sozioldimokeati'che Protest mich mit gleicher Heftigkeit gegen jeden Anspruch Frankreichs, aus t^lsaß Lothringen einen Teil herauSzureißen oder gar das ganee Land zu .desunn-xienieren". richten will. Auch t deutsche Sozia-demokcolie bikenut sich zu dcr Auffassung de» Herrn v. Kühlmann, daß Deutschland, was Elfaß. l Lothringen betriff,, nur ein dreifache» .Niemals' zu > antworten hat. Solche tonisch,offenhei, und ««eichlossen. der sozialdrinokratischrn Partei sind geeignet, die schlechten Eindrücke der lebten NeichstagSverhandiungen wieder Well zu machen. Sollten uniee Kegner aus je nen SBorttumulten etwa auf einen in Deutschland um sich greifenden Bo.fall geschlossen haben, so werden sie balldar»acdung von TerKelfleircb au« fiausfcblacbfungen Zur Zeit werd n vicl'ach Ferkel zur ^Selbstversorgung im P^'cge der Houc-schlachtung abgcschlachtet und ;ur Herstellung von Wintervorrätrn verwendet. Hierbei darf nicht außer aN gelassen werden, daß solches Fleisch durch Pökcln oder Räuchern schwerer haltbar zu machen ist. als das Fleisch schlachtreifer fetter Tiere. ES hängt dies mit dem Wassergehalt des Fleisches zusammen. der glößcr ist als bei fettem Fleisch. Das Fcrkelfleifch wird demnach, ähnlich wie Rindfle'.fch, schar- rer und sorgsamer gepökelt werden müssen. Im einzelnen sind folgende Maßnahmen zu beachten: Tie Tiere müssen vor der Schlachtung gut ousge. ruht fein und büif n 6 Stunden vorher nicht gefüttert werden. Bei der Schlachtung sind sie gut zu entbluten und dann in zwei seitliche Hälften zu zerlegen. Diese Hälften sind etwa 24 Stunden in einem lustigen Raum auSsitkühlen, bevor die Zerlegung in kleinere Stücke, von höchstens 2 b-S 3 kg, erfolgt. Alsdann sind die Stücke mit grobkörnigem Salze gründlich, namentlich in dcr Umgebung der Knochen, einzureiben und fest in sorgsam gereinigte, vollkommen dichte Gesäße cinzupack Erxr ;ie ijne !■«»!?& nicht upjjf JJ En*'- Äi weif n. In! Aahrtt fclabene.unbg^ (n stnng- •efdlofTi lüfläiflOMe- ' BlUM «fl 9 e ®i” ®D 6 cI aller 'iJi\ NähmasÄ giftalS und endlich , Außerdem werden die r^lijt, bei «bergr-bm A-d Xu$ Siadi u;,d Land. Seidenyaru Am 26. September 1917 ist inL Bekanntmachung Nr. W. S. 400/7. 17. K. R. A., be-^ treffend Beichlalinahme und Best.'ndSerhcbung von Seidengacn, in Straft getreten. Durch diese Bekannt machung werden sämtlich, im Inland befindlichen Seiden garne. soweit sic nicht ausdrücklich vou den Bestimmungen der Bck nntmachung ausgenommen sind, einer Beschlag! nähme und Meldepflicht unterworfen. Seidengarne inj Stune dcr Bekanntmachung sind Grege, Qcganzine/ Trame und Sckwppe ohne Rücksicht darauf, ob sie her- gestillt sind aus Erzeugnissen des Maulbeec oder Eichen- (Tuffah.) Spinners, ferner für Näh- und Stickzwccke bestimmte Schoppe» und reale Setdengarne. Die von der Bekanntmachung nicht betroffenen Seidengarne find in 8 1 der Bekanntmachung unter Ziffer 1 bis 6 besonders aufgeführt. Die Veräußerung und Lieferung der beschlaa »ahmten Seidengarne an die SeidcnverwertungL-G. m. b. H , Berlin, Viktoria Luise Platz 8. ist gestaltet Sofern die Veräußerung an diese Stelle nicht bis zum 30 November 1917 erfolgt ist, ist Enteignung zu ge- würtigen. Im Falle der Ablehnung des Ankaufs durch (vffäiit überhaupt und Ml ' Lehrer als KnrAtrme ,hl he«tt»er Landgemem tiriamciitct und Beigeordmt Um auck vorerst M wie drr hcisifche Landtag stimM di tf lneindewahien mit UiUd tan befindlichen Wähler bis i:ncben. ^os hessische Mistel lik'nrn Landgemeinden, wo es n i: fiebern an geeigneten Pers da ^ürgermeisteceigeschäste sel Cct angestellte Volksschulleh külgccmcistern ernannt. Nacl k.untcn bisher Geistliche und Bl i? tcr jiommtialücrtoQltwiQ n Dag Datengeschenk im! die ylvhn Wert in küßten Z cmes Gischenks betgemessen HQ- chcdcm noch eine Km Kunst. Besondere Sorgfalt g'^'nk zugewandt. Im O p^cn wir eine ganze Reihe m reich vergoldeten Lederst itlm Patenkindern als bleibent v - 'inden dort auch Gesangb kostbaren Silbers, ^ 1 '? ünc§ Dasein b^bai ^ r ijcn hat eine neue Form f. t g-lch°ff-n, die Erft««.», S" . rö ^erfpdttenlajaretts fi ' e "f°cfenimb gehn, tmen bon l, 5 , 10 unb 20 «ir l. 8,? t Alle Druckfacbinvabraucbcr bilk ich, ihre Formular-Behände nachzufehen und jelzi z bef! n, w:; im Laufe eines Jahres zu Cnd: gehen wi d, und zwar aus drei ßriin* den: die Beschattung von Papieren kann später sehUchwierig s.iu- vrueksacheu find später sicher teurer als jetzt; flufnäge sind mir jetzt besonders willkommen, wul genügend Zeit zur Ausführung ist. Ich bitte um freundliche: Berücksichtigung. L -‘»«er (tat r.rf, ^ n T.? hr "* c «ote- cfiiiitnv über Uerlassdrackerei fllbin Klein, ßiessen, Südanlage 21, Celeron Zb2. fifm Stliwwitc m, ^ 'lOtdjf ’5 Ö bis 511 „■••■‘"‘/innöö ri 77' Sistnd l 'st: vom Civ „ ,lnö bis Alands rt« t*nZ:i h Bitniljg 1 " -15s*. ^on 5m,, die Seidenverwertungs-G. m. b. H. kann die Erlaubnis zu anderweitiger Veräußerung bei der Kriegs Rohstoff. Abteilung des Königlich Preußischen Kciesministeriums §oft lle ^°Wft(f n beantragt werden Verarbeitung der rohen sowie der sstschen !^ 6 en ^ gefärbten unerschwerten Seidengarne, die entweder sich heftil ,en ung in Ketten befinden, die am 19. Juli 1917 auf dem Webstuhl im Webprozeße waren, oder die erforderlich sind, um die vorbezeichne, en Ketten abzuarbeiten, Kt gestattet. Die weitere Verarbeitung beschlagnahm'e Gegenstände, zur Erfüllung von Heeresaufträgen ist ge. gen besonderen Belegschein erlaubt. Sofern die Gesamt menge der bezeichneten Gegenstände bei Meldepflichtigen mindestens 20 Kgr, beträgt, ist monatliche Meldung bis zum 10 . eines jeden Monats zu erstatten, und zwar ist bei der ersten Meldung der bei Beginn des 1. Oktober 1917 (Stichtag) tatsächlich vorhandene Be- stand maßgebend. Außerdem st Lagerbuchführung voc- geschrieben. Mit dem Inkrafttreten der Bekanntmachung treten die erlassenen Einzclverfügungen außer Kraft. Nerrregrlurrg des Erpretzgntoerlrehrs Der Expreßgutverkchc wird, nach einer Bekanntmachung der Etsendahndirektion Berlin mit sofortiger Giltig- * ÜU f\en!*r ein- keitwie folgt neu geregelt: das Einzelgewicht jed. Stücks darf 50 Kgr. nicht übersteigen. Kleinere Stücke \ vorbe 9U * ausge« bis zu 5 Kilogramm, die mit der Post befördert werden nb ft e nn?^ gefüttert können, werden zur Beförderung als Expreßgut mit ÖUt M entblute« der Eisenbahn nicht mehr angenommen. Ebenso werden L'DT'L Greifer 8 « beg 5 fr i-, ~ ■ Atteln 15 to 'e Rind .®“S Ex * müffen, f4ätl *" , beoi °^Q(btu j|. tiumute« UCL V'iitnuuyu uim*. n r gen. Diese besonders schwer zu verladende, sehr umfangreiche oder l! em iiMrtn* fp^rige Güter von der Beförderung als Expreßgut aus- Stücke lleschlossen. Insbesondere gilt das von folgenden Gütern: no in fr !0ett ®*mm Ipkrrige Guter von t “ M kleinere 6 ta* geschlossen. Jnsbesr .' ' Bxetter, Fahrräder und Fahlradgestelle, Fahrzeuge (auch grobkörnigem K»l, beladene und Schlitten), Eier in Fässern und leere Fässer, wgebung der Knn^n Glasballons, auch in Körben (leer oder gefüllt), Kartons gereinigte, dollkomwÜ! m lt Hüten und künstlichen Blumen, Kinderwagen, Kisten ZU beschweren ü Käfige und Verschlüge leer), Korbflaschen (leer oder ge- Mz in der M J füllt), Korbwaren, Möbel aller Art, Sopha- und Stuhl- )enden Sahlafe VrJ? gestelle, Spielwaren, Nähmaschinen und gestelle, Well Q^Iafe ^U0efüattoerbpn ^pier in Nollkb und endlich Gegenstände über 3 Meter weiteren 11 Taaen ifi ^nge. Außerdem werden die Gepäckabfertigungen er- 6 Wochen ist der M s nächtigt, bei übergroßem Andrang die Annahme von cke vollendet. Dana! Expreßgut überhaupt und zwar sofort einzustellen. ^ kräftig abzubürsten * als Kürgermelster. In einer großen lgend zu trocknen, W 3ahl hessischer Landgemeinden sind die Stellen der ws geräucherte FW Bürgermcistet und Beigeordneten zurzeit unbesetzt und Raum aufzubewahren können auch /vorerst nicht wieder besetzt werden, weil rst zu verbrauchen. Boi bec WftW* Landtag seinerzeit den Beschluß gefaßt hat, wässern, damit es n* Q ^ e Gemeindewahlen mit Rücksicht auf die im Kriegs- :e weich wird. ^ bienst befindlichen Wähler bis nach dem Kriege zu vex- .. c ' ,, schieben. Dos hessische Ministerium des Innern hat in >cy"vox dem vorschrifts- kleinen Landgemeinden, wo es unter denGemeinderats- ^ »->sPökelung Mitgliedern an geeigneten Persönlichkeiten zur Führung e ^ entfnocöt, der Bücgermeistereigeschäfte fehlt, an dem betreffenden nur Knochen eingeweckt Ort angestellte Bolksschullehrcr zu stellvertretenden _ Bürgermeistern ernannt. Nach den hessischen Gesetzen konnten bisher Geistliche und Volksschullehrer zu Aemtern in der Kommunalverwaltung nicht zugetassen werden. Das Uaterrgeschenk im Krieg. Man weiß ein epvmber 1911 ist äne wie großer Wert in früheren Zeiten der schönen Form 0O|7. 17. K. R. A., bst eines Geschenks beigemeffen wurde, das Schenken Bestondserhebung vo« war ehedem noch eine Kunst, eine gern geübte r. Durch diese Bekannt« Kunst. Besondere Sorgfalt wurde dem Paten- ond befindlichen Seiden- geschenk Zugewandt. Im Offenbacher Ledermuseum > von den Bestimmungell finden wir eine ganze Reihe von Tauflöffeln in präch- nen sind, einer Beschlag, tigcn reich vergoldeten Lederfutteralen, welche Paten >otfen. Seidengarne tm ihren Patenkindern als bleibende Erinnerung verehrten, ind Grege, Ocganzme, wir finden dort auch Gesangbücher mit guten Ledex- tsicht darauf, ob sie her« bänden und ckostbarcn Silbcrschließen. die demselben Maulbeec-oder Achen- Zweck ihr schönes Dasein verdanken. Das Großherzog- r MH- und SückMck^ tum Hessen hat eine neue Form des geschmacklich guten Seidengarne. Die von Patengeschenkes geschaffen, die Kriegssparkarte, in Ge- r:A stalt eines bleibenden Erinnerungsblatts. Kriegsbeschädigte des Werkstättenlazaretts Technische Lehranstalten haben sie entworfen und gedruckt. Zu 4 Farben und Werten von 1 , 5, 10 und 20 Mark kommt dieses Potengeschenk der Kxiegszeit in Vertrieb; unter keinem hessischen Weihnachtsbaum sollte es fehlen. offenen ©etbenflarne finb ,,-Jittcr 1 bis M°odkl! nd Lieferung der beschlH e SeidenverwertunM jsx-Wlltz 8 , ist 8 $°*^ jftSt-lle nicht bis zu«, [t ist Enteign« S» 8 1 U des AnbnO dnr« W. -IstU Wil 0 n Mr üf dt Eüeraritcbes. ZI üiK M me»nie 6 oSdankauffiell Wichtige Aendern^gen im schnell- «. Eilzugverkehr. Dom 18. Oktober 017 an wird auf den Strecken der deutschen Eisenbahnen bis auf weiteres bei Benutzung von Schnellzügen zu dem tarifmäßigen Schnellzugfahrpreis eine Grgänzungsgebiiljv erhoben. Sie beträgt bei einem Wieder hat sich ein volkstümlicher Freund des Bürgers und auerSmanns auf die Wanderung beqeben, seine 118 te: der Lahrer Hinkende Bote", der überall gern gelitten ist, zumal 5er stets mit tvohlgefüllter Tasche kommt. Heitre und ernste Gabe breitet der Alte und doch immer Junge vor den vielen Tausenden seiner gewohnden Anhänger und neuen Freunde aus und auch unfern tapfer» Grauen und Blauen in der Ferne isr er kein sremder Gast. Ausgezeichnete Erzähler und Menschenbeschauer ijaöTn dem „Hinkenden" Erlauschtes und reich Erfühltes anvertraut. Er selbst, in echlbadi-scher Art, plaudert, ivessen ihm das Herz voll ist: vom Krieg, von Zeppelins treuem Lebenswerk, von schätzbaren Landsleuten wie dem Hansjakob and der Billinger, vom „Storchen und Deutschlands Zukunst". Die „Wellbegeben- heiten" sind bis zu neuem Stand der Dinge geführi. Derselbe Ährer Verlag von Mor tz Schauenburg, aus dessen Haus der „Hinkende" ernst-fröhlich 7n die Welt schritt, entsendet auch „Hebels Rheinlärrdischen Hausfreund", einen ebenfalls gern- gclesencn Kalender von reichem Inhalt und grunddeutschem Wesen in Wort und Bild. (Preis: „Lahrer Hinkender Bote" 40 Pfg., gebundene Ansaabe „Großer Volkskalender des Lahrer Hinkenden Loten" 1 Mark, „Hebels Nheinländischer Hausfreund" 30 Pfg.) Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. Fahrpreise bis zu 5 MK. ... .... 3 MK. über 55 bis 65 MK. . . . .... 60 MK. über 5 bis 10 MK. ... .... 8 MK. n 65 „ 75 MK. . . . .... 70 MK. „ 10 n 15 MK. ... .... 13 MK. n 75 „ 85 MK. ... .... 80 MK. n 15 u 25 MK. ... .... 20 MK. n 85 „ 95 MK. . . . .... 90 MK. 25 u 35 MK. ... .... 30 MK. n 95 „ 105 MK. ... ... 100 MK. n 35 45 MK. ... .... 40 MK. n 105 n 115 MK. ... ... 110 MK. „ 45 „ 55 MK. ... .... 50 MK. n 115 n 125 MK. . . . ... 120 MK. und so weiter um je 10 Mk. steigend. Die Ergänzungsgebühr wird durch Ausgabe von besonderen Ergänzungskarten erhoben. Die in den Allgemeinen Ausführungsbestimmungen C IV, V und VI 311 § 12 E. V. 0. im deutschen Eisenbahn-Personen- und Gepäcktarif Teil I für a) Fahrten zu wissenschaftlichen und belehrenden Zwecken, für Schulfahrten und für Fahrten nach und von Ferienkolonien, b) Stipendiaten des Deutschen Museums von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik in München, e) Fahrten im Interesse der Iugendstege, vorgesehene Fahrpreisermäßigung wird vom 1. Oktober d. Is. an für Schnellzüge nicht mehr gewährt. Die für den Monat Oktober 1917 ausgefertigten Monats- und Monatsnebenkarten sind von der Ergänzungsgebühr befreit. Vom 1 . November 1917 werden auf den preußisch-hessischen Staatsbahnen 2 Arten von Monatskarten ausgegeben, solche für Personenzüge zum bisherigen Preise und solche für Schnellzüge unter Zuschlag von 100 v. H. des bisherigen Preises. Die nur für Personenzüge ausgestellten Monatskarten dürfen in Schnellzügen nur benutzt werden gegen Lösung einer Ergänzungskarte für die betreffende Fahrt. Die Bestimmungen über die Ausgabe von Schnellzugzuschlagkarten bleiben unberührt. Dom 18. Oktober 1917 an gelten alle Cttxnge als xuschlagpflichtige Schnellzüge. Nähere Auskunft erteilen die Fahrkartenausgaben und Auskunftsstellen. Frankfurt (Main), den 14. Oktober 1917. Königliche Eisenbahndirektion. patentierte Oriainal-Rtformkfcttn ist vir auf weiteres geöffnet - MWZs nachmittags ysn )-§ iShr Samstag vornim g§ m 10 - 12 ’, Ufer Der ebreitatisfe&uss der ßoldanKaufsftelle: Dr. Using er. DasUoHkommonste zur geordneten, staubsicheren Aufbewahrung von Formularen, Akten, SchneUheftermappen, Noten, Zeichnungen, Katalogen, JVaren usw. Unentbehrliches Hilfsmittel für KautmäüJiisclie Büros, Behörden, Rechtsanwälte, Bankiers, Auskuniteien, Versicherungsgesellschaften etc. Zum Zusammenbau vollkommener Schränke! Einzigartig! 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