t. “” d men Welt, Ch '«*eme ' rein igena. ** Mk - Une, 1 l I fimzeinujstgr Dlcht versandt 5 ®®®®® ( Giekencr Bmitmt V |B m s j (Neueste Nachrichten) sMieftever Tageblatt) SezugLpreis 50 psg. monatlich vierteljährlich 1,59 Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab ge holt in unserer Expedition oder in den Zwcig- ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaknonsschluft früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag ber „Gieße«er Zeitung", Gießen. Expedition: 5 üdanIage 21. Anzeigenpreis 20 psg. die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 80 Psg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. E r l r a b e i l a g e n werden nach Gewicht und Gräfte berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung desZahlungs- zieles (30 Tage», bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbindlichkeit. Truck der Gießencr Vcrlagsdruckerei, Albin Mein. Nr. 89. Telephon Nr. 302. Montag, dm i5. Oktober 1917. Telephon Nr. 363. 30. Jahrg. Deutsche Landungen ans den russischen Inseln Leset und Dagö. In Flandern große feindliche Verluste. Jlmflicbe deutsche csgesbericvte. Drei Dampfer, drei Segler. Weinbergstr^ 811. ^ Ktdjtten Mittel uerfügt (obaib,«eim Berlin, 12. Okt. In Atlantischen Ozean und in c Nordsee wurden durch unsere U-Boote wiederum Dumpfer und 3 Segler versenkt. ► . Der Chef des Admiralstabs der Marine. ltt K-kttn wtb. Großes Hauptquartier, 13. Okt. 1917. " Westlicher Kriegsschauplatz: riedrjge m Heeresgruppe Kronprinz Rnpprecht. 'unft durck i Die Schlacht in Flandern lebte nach kurzer Untec- eDirektion irechung gestern von neuem auf. — Diesmal fühlten e Engländer in schmälerer etwa 10 Kilometer breiter tont zwischen den Straßen Langemarck—Houthoulst ad Zonnebeke—Morellde die Angriffe; ihr Einsatz an Ullcristischen Mitteln war besonders stark. — Nach chrmaligem ergebnislosem Ansturm gelang cs der glischen Infanterie zwischen Bahnhof und Dorf Poel- pclle im Trichtergelände vorzukomrnen. In tagsüber ^dauernden erbitterten Kämpfen Waisen unsere Trup- n den Feind beiderseits des Pendsbeck zurück. — Unsere tellungen in und südlich von Poelcapelle wurden vor- ittags und mit frischen Kräften am abend erneut verblich angegriffen. — Starker Druck des Gegners richtete h auf Passchendaele; auch hier mußten die Engländer h mit einem schmalen Streisen unser.es Vorfeldes belügen; der Ort ist in unserem Besitz. — Oestlich von onnebeke brachen die feindlichen Angriffe zusammen; rch bei Houthoulst scheiterte ein starker Vorstoß. — Im en betrügt der mit schweren blutigen Opfern vom e erkaufte Gewinn an zw>i Einbruchsstcllen etwa ilometer Boden. Ueberall sonst war sein Einsatz eblich. — Die Nacht hindurch hielt der Artillccie- ' jps an; heute Morgen steigerte ec sich wieder zum )ie besten lSSc|Vcl" Ersatz- lesen >sse Posten prompt mer, Köln RI,. )8,Ferr\§p.B3707 ;en Sie Offerte, luster per Post- achnahme. irer für el Ia ch, und fta talität. ^»umelfeuec zwischen der Lys und dem Kanal Comincs "Ipern. Nach den vorliegenden Duldungen sind bis :c keine neuen Angriffe erfolgt. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. In einigen Abschnitten der Aisnefront war auch .tSdukte, MÜNchM'stern die Kampftätigkeit lebhaft. — Am Osttcrl des ■ ^ hmiin des Damcs brachen thüringische Sturmtruppen »och wirkungsvoller Feuervorbereitung in die franzö- ^chen Stellungen nördlich der Mühle von Vauxciere n. In 400 Meter Breite wurden dem Feinde mehrere wlienlinien entrissen; zahlreiche Gefangene blieben in rserer Hand. Oestlichcr Kriegsschauplatz Bon der Düna bis zur Donau keine größeren limpfhandlungen. M a z e d o u i s ch e Front. Außer lebhafter Artillerietätigkeit im Cernabogcn lld für die Bulgaren ersolgreichen Erkundungsgefechten Doiran-See nichts Besonderes. Der Erste Gcneralqumtiermeistec: Ludendocff. ielfach erprobtes weiches rre C Ka?te"« e pfu^ “ 0 d oder ,ng des Betrages- jgermässiguns- Stollbergstr. i sssF ebracbt dlbri^ 1 ^Vßrf en ' Berliy, 13. Okt., abtnds. In Flandern wechselnd iarke Fcuertätigkcit. Kerne Jnfanteriekämpfe. — An kl, übrigen Lands,outen nichts von Bedeutung. — In ilneinsamer Unternehmung von Teilen des Heeres und kc Flotte haben wrc auf der Insel Oestl (Rigaischer licerbusen) Fuß gefaxt. » 2i ooo Tonnen versenkt. Berlin, .13 Okt. Neue Unterseebootserfolge im Sperrgebiet um England: 21000 Brutto-Rcg.Tonnrn. Der Chef des AbmiralstabS der Marine. wbt. Großes Hauptq uartier, 14. Okt. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Auf dem Kampffelde in Flandern sind dem Trommel- meczwischen Lys und Deute am gestrigen Morgen An- ciffe nicht gefolgt. — Tagsüber blieb die Feuertätigkeit f n öcc Küste und vom Houthoulstec Walde bis Gheluvelt ebhrift und war vornehmlich am Abend gesteigert. — * 8 tocfe französische und englische Erkundungsabteilungen stießen an einigen Stellen gegen unsere Linien vor; sie wurden abgewiesen. — Im Artois uno nördlich von St. Quentin lebte das beiderseitige Feuer in Verbindung mit Aufklärungsgefechten vorübergehend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Im westlichen Teil des Chemin des Dames ze t- weise starker Artilleriekampf an der Straße Laon—Sois- sons. — Gegen die von uns nördlich der Mühle von Vaurclere genommenen Gräben führten die Franzosen gesUrn 5 starke Gegenangriffe, die sämtlich ergebnislos und verlustreich scheiterten. große fordert ein großes Geschlecht! Cs gilt die Zukunft unsrer Kinder, unft cs Voltes, unsres Vaterlandes! Zeder einzelne, der die I. Kriegsanleihe zeichnet, stärkt das Heer, stärkt das Reich und stärkt dis Sicherheit der jetzigen und aller vsrangsgangenen Kriegsanleihen. Allgemeine Wehrpflicht draußen, - allgemeine Zeichnungspsiicht drinnen! Tu' Deine Pflicht! Oestlichcr Kriegsschauplatz: Nach wohlducchdachter Vorbereitung hat in vorzüglichem Zusammenwirken von Armee und Marine ein gemeinsames Unternehmen gegen die dem Rigaischen Meerbusen vorgelagerte, als Stützpunkt stark ausgebaute russische Insel Oesel begonnen. — Nach .umfangreichen Minenräumerarbeiten in den Küstengewäsftrn wurden am 12. Oktober, morgens, die Befestigungen auf der Halbinsel Sworbe, bei Kielkond, an der Tagga Buück und am Soeie-Sund - unter Feuer genommen. Nach Niedeikämpfung der russischen Batterien wurden Truppen geland t. -- Hierbei wie bei dem Geleit der Transportflotte durch die russischen Minensperren hoben die beteiligten Seestreitkräfte den fuschen Unternehmungsgeist und das Können der Flotte trefflich bewährt, ohne jeden Schiffsvcclust ist dieser erste Teil der Operation voll gelungen. — Die in der Tagga Bucht an der Nord- Westküste der Insel ausgeschifften Truppen haben in frischem Draufgehcn den Widerstand der Russen^ schnell gebrochen und sind im weiteren Vordringen nach Süd osten. — Zerel, an der Südspitze der Halbinsel ^wecbe, und Arensburg, die Hauptstadt der Insel Oesel, brennen. Zwischen Ostsee und Schwarzem Meer ist die Lage unverändert. Mazedonische Front: Bei heftigen Regengüssen nur bei Monastir und am Cernabogen lebhafte Artillerietätigkeit. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. • Berlin, 14. Okt., abends. Im Westen wechselnd starker Feueckampf in Flandern und nordöstlich von Soissons. — Die Operationen auf der Insel Oesel verlaufen plangemäß. Nur nicht Nachlassen! Diesen Mahnruf, den unser Hindenburg an die Hansestädte richtete, gilt auch für uns Frauen! Die 7. Kriegsanleihe in Höhe vieler Milliarden fordert die oberste Heeresleitung — fordert unser Hindenburg von unserm Volk, um unseren bis dahin so siegreich geführten Verteidigungskrieg, jetzt, wo endlich die Kräfte unserer Feinde an allen Fronten erlahmen, so schnell und siegreich zu Ende führen zu können Gibt es ein Opfer, welches zu groß wäre, uns dieses Ziel erreichen zu helfend — Aber handelt es sich denn bei der Zeichnung von Kriegsanleihe überhaupt um ein Opfer'? — Wer nicht nur sein Geld in Kriegsanleihe anlegt, sondern auch seinen Kredit in Anspruch nimmt, um ihn durch Zeichnung von Kriegsanleihe dem Vaterlande nutzbar zu machen, — verteidigt ja nicht nur sein Vaterland, sondern auch seine heimatliche Scholle, Haus und Hof, Heimat und Herd. Und auch, wenn er nichts von alledem besäße, sichert er sich für sein Alter und seinen Kindern und Kindesktndern den Lohn seiner Lebens- arbeit, — der bei einem verlorenen Krieg für uns alle, ob reich oder arm, mit verloren sein würde. - Wir und unsere Kinder wären nicht nur ein unglückliches, geknechtetes, — sondern auch ein bettelacmes Volk. — Darum, wer Kriegsanleihe zeichnet, soviel ihlu sein Geld und sein Kredit nur irgend gestatten, tut nicht nur seine vaterländische Pflicht, — macht nicht nur die denkbar sicherste, lohnendste und denkbar notwendigste KopitalS- anlage — weit notwendiger und dringender als wenn ec sich gegen Hagel oder Feuer oder Einbruch versichert. — Das sollten auch unsere deutschen Frauen bedenken, denen heute ja in so weitem Umfange die Verwaltung des Familienvermögens und die Sorge für die Zukunft ihrer Kinder obliegt. — Hier, wo das wohlverstandene Interesse der Familie und des eigenen Hauses sich so vollkommen mit deui des Vaterlandes deckt, darf es uns doch wahrhaftig nicht schwer werden, dem Vatec- lande zu geben, was es in letzter schwerster Entscheidungsstunde braucht. Darum noch einmal: „mit Hindenburg durchhaft- n unb nicht Nachlassen bis zum letzten vollen deutschen Siege, wie er ja gottlob heute vor der Tür steht!" Gräfin von Schwerin-Läwitz. flu$ Stad! und Iml Verleihung von Ehrenurkunden an irnsettrst- ständige Personen des Handwerkerstandes Die Handwerkskammer Dacmstadt wird, wie früher Jahren, an unselbständige Personen des Handwerkerstandes, Gesellen, Gehilfen pp., die mindestens 25 Jahre in ein und demselben Betriebe ununterbrochen tätig gewesen sind, als Anerkennung für die treue Arbeit Ehren -Urkunden verleihen. Bei dem wirtschaftlichen Aufschwung, den eine große Zahl Berufsgruppen in den zwei letzten Jahrzehnten genommen hat, ist ein öfterer Wechsel im Personal wie früher zu verzeichnen. Ein Verbleiben von 25 Jahren bei ein und demselben Meister gehört immerhin schon zu den Seltenheiten und setzt Treue, Fleiß, Ehrlichkeit und rechtschaffenen Sinn voraus. Diesen Personen zur Anerkennung und anderen zur Aneifecung dienend, sollen die vorgenannten künstlerisch gehaltenen Ehren-Urkunden nach folgenden Verleihungsbestimmungen verliehen werden. 1. Die Verleihung erfolgt an Weihnachten. 2. Die Anträge zur Verleihung sind von der gewerblichen Korporation, der der Arbeitgeber angehört, bei der Handwerkskammer zu Darmstadt bis stätestens 15. November d. IS. elnzureichen. 3. Ten Anträgen ist ein aus- führltcher Lebenslauf des zur Auszeichnung Borge- schlagenen, ein von dem BetriebSinhabec ausgestellte-, octSpoltzeilick) beglaubigte- ArbeitSzeugniS, da- gleich zeitig den Nachweis der 25jährigen ununterbrochenen Dienstzeit in ein und demselben Betriebe enthalten muß. sowie ein von der Polizeibehörde ausgestellte- Leumunds- zeuguis beizuschließen. * Gießen. 13. OKI. Herr Finanzminister 9r. Becker hatte als Vorsitzender der Landesstelle für vüterländische Zwecke im Verein mit Herrn Prooinzialdirektor l)r. U sßnge r eine Versammlung von Vertrauensmännern aus der ganzen Provinz nach Kietzen eingeladen. Diele Hundert Herren waren der Aufforderung gefolgt trotz der Ueber. lastung mit beruflichen Arbeiten aller An. Das E Ergebnis war der einmütige Beschlutz, die Zeit bis zum letzten Zeichnungstaqe durch Hausbesuche unermüdlich auszu. nützen, damit die Provinz Oberhessen hinter den anderen Provinzen nicht ^urückstehe und ihren guten Teil zum Gelingen der grogen vaterländischen Ausgabe beitrage, deren Lösung wieder eine Krotztat des ganzen deutschen Volkes werden müsse. In jedem Dorfe müsse ein Wettstreit entfacht werden, auch die Dörfer unter sich mützten den Ehrgeiz haben, obenan zu stehen. Unsre ganze wird in diese«- Gegenwart erobert. Um Großes aeht's, um alles! Und wenn Ou den kctzten Groschen dem Vater» lande leihst, armselig und klein bleibt^s immer noch gegenüber dem, was draußen im Heid jeder einzelne leistet. Also fort mit törichter Aengstlichkeit, fort mit „Wenn" und „Aber", fort mit Klagen und Zaudern! Vede nicht! Frage nicht! Zeichne! Mkbellerlilig der Ernährung In den kleineren Städten. Wir t!fahren von unterrichteter Seite: Im Ec. näh'ttnüobclrat des Reichstages ist die Lage jener Vc- völk.rungstrtlf. die weder mit Brot noch mit Fleisch sich selbst tursorgen, gleichwohl aber aus dem Lande oder in kleineren Städten innerhalb sogenannter Ueber. schlltzkreise wohnen, eingehend erörtert worden. . weit cv sich um zwangsläufig im ganzen Reiche nach Nopftetlen gletchmätztg verteilte Lebensmittel Han- delt bestehen Klagen der nicht selbstversorgungvbcrechttgten Bevölkerung in Ucberschußkceisen nur dann, wenn die eigene Erfassung der Produktion in Ucberschntzkretsen zu wünschen übrig läßt. w m Dies hat sich bisweilen bei der Butterversorgnna ^«kbor gemocht, indem in Industrteorten. die in ländlichen Kreisen verstreut liegen, hier und da unge- . iBf . ol n ( c » u Erfassung ha >a,"dNch.n Produktion üttitiü .vrrden konnten Lerarllge SMantn nieten Virslummcn, lunm blt straffe Slsassuoa het Produktto» ollrnlhalbf» durchgesühtl wird. Zln der Hlrischvcrsotgung llegk» die Bcthällnisse injoser» anders, als mit Scmächligung des Krieaser. »ährungSanUkS die einzelnen Landrszenlralbehäiden obe» deren uachgeordnete Stellen in der Laar sinh, die tLochenmrnge dort l-erabzusetzen. wo die Möglichkeit ? 1 “k C , dirsorgung mit NoHrungümillcln also tn,besonder» In rein ländlichen Pezirkrn. t S ist dabei ober als unbedingt notwendig erachtcl wordei,. dle >1»duftrikgk»itinden mit einem der !abl der Persorgungsbrrcchliglen voll enl.pcechende,, Fleisch. belle,«rn. Die- gilt in ers.ee Linie für die in ländlichen »rri,k„ liegende» industriellen CiU die Uo(j ihrer geographischen Lage nicht ,u dcncn^arb'r'rrn in drneu dir Möglichkeit anderweiler guter Periorgung besteht. Hier nuch.alfo unter Umstanden die Nation V°" 2bv «ramm gevührt ivecden. auch wrnn ,'ic ionsl im »rrisr nicht kliorderiich ist. Die Viehumlagc bittet Jitnu stets dir Mügitchkeit. da sie nach der Hdchftmrnge vcrcchnct tfl. " ^chlttßlich entstehen Schwierigkeiten in dcr Bcr. teilung in ländlichen Kreisen für Richtselbstvcrsorger bisweilen hinsichtlich der iogen.innten Nährmittel. Brot- ausstrichminel und Erzeugnisse au- (Gemüse und Cbft (Dörr- und Faßgemüse, Konserve», Sauerkraut-. Alle diese Tinge werden nicht gleichmäßig nach der Be» völkerungSzahl, sondern nach der Bevölkerungsdichte unter besonderer Berücksichtigung der gewerblich tätigen Einwohnerklassen verteilt. Wenn in Ueberschußkcen'en die hier verhältnismäßig geringe BerteilungSmenge orE dem Kopf der Bevölkerung verteilt wurde, so mußte eine ungenügende Versorgung des Einzelnen die Folge sein E- wird darum sorgsam darauf zu achten fein, daß hier jene Waren aus Lebensmittelkarten verteilt werden, deren Bezug nur denen ermöglicht wird, die keine Möglichkeit eigener Versorgung hoben. Beispiels» weise wird eS zweckmäßig sein. Fleisch, und Fettselb verwraern keine Brotaufftrichmittcl zuzuwcisen. Die Verteilung von Dörr- und Faßgemüse un dergleichen wird auf die Landstädte industriellen Chara' tcrs beschränkt werden können. Bei Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte wird et sich ermöglichen lassen, den nicht selbftversorgungSbv §ein Dein lve» cechtigten Personen angemessene Rationen zuzuteilen wobn die straffe Durchführung dcS Kartenprinzisß bringt ߣ möglichst unter vorheriger Sammlung des Bedarst fKundenlisten oder Bestelliystem) selbstverständliche Lob auSseyung ist. Verantwortlich Alb in Klein in Gießen. Wichtige Aenderniigen im Schnell- u. Eilzugverkehr. !»# r }ief ujcnn l)om IH. (Oktober 1917 an wird auf den Strecken der deutschen Eisenbahnen bis auf weiteres bej Benutzung von Schnellzügen zu dem tarifmäßigen Schnellzugfahrprcis eine y'rgäriirrngogebnhr erhoben. Sie beträgt bei einem Fahrpreise bis zu 5 Mk. .:r Mk. über 55 bis 65 Mk. . . . über 5 bis 10 Mk. .8 Mk. * 65 . 75 Mk. . . . . 10 . 15 Mk. .13 Mk. . 75 . 85 Mk. ... - 15 . 25 Mk. .20 Mk. * 85 . 95 Mk. . . . . 25 . 35 Mk. * 95 „ 105 Mk. ... ... 100 Mk. « 35 w 45 Mk. . «r, -io Mk. * 105 . 115 Mk. ... ... 110 Mk. . 45 . 55 Mk. .50 Mk. . 115 „ 125 Mk. ... ... 120 Mk. und so weiter um je 10 Mk. steigend. Die Ergänzungsgebühr wird durch Ausgabe von besonderen Ergänzungskarten erhoben. Die in den Allgemeinen Ausführungsbestimmungen 0 IV. V und Vl zu 8 12 E. V. 0. im beutst Eisenbahn.Personen- und Gepäcktarif Teil I für a ) Fahrten zu wissenschaftlichen und belehrenden Zwecken, für Schulfahrten und für Fahrten nach uni von Ferienkolonien, b) Stipendiaten des Deutschen Museums von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik in Müncht c) Fahrten im Interesse der Iugendflege, vorgesehene Fahrpreisermäßigung wird vom 1. Oktober d. Is. an für Schnellzüge nicht mehr gewährt. Die für den Monat Oktober 1917 ausgefertigten Monats- und Monatsnebenkarten find von der gänzungsgebühr befreit. Dom 1. November 1917 werden auf den preutzisch.hessischen Staatsbahnen 2 Arten vo, Monatskarten ausgegebcn, solche für Personenzüge zum bisherigen Preise und solche für Schnellzuge unter guschlat von 100 v. h. des bisherigen Preises. Die nur für Personenzüge ausgestellten Monatskarten dUEen in Schnellzügei nur benutzt werden gegen Lösung einer Ergänzungskarte für die betreffende Fahrt. Die Bestimmungen über die Ausgabe.von Schnellzugzuschlagkarlen bleiben unberührt. vom 1*. (Oktober 1917 an gelten alle rUiiige als zuschlagpflichtige Schnelllüge. Nähere Auskunft erteilen die Fahrkartenausgaben und Auskunftsstellen. Frankfurt sMain), den 14. Oktober 1917. I listig, üi,»riirankiiiit; «("»« Bünddarm-eni, SH&Sp «Mblilillltll-'Gese U Her iJETTTTTTTE €igenbrodtsches ijaus Königliche Essenbahndirettio«Z letztem Stande. Itofladt a. ü BorzLgl. proft. u. thcor. Hk und ;citgcmiiße Förderung vnidj. u. Jahrcskurse.Staat tlüiif i. HaushaMchr. tt. /.». Ctt. tiefte®tnpjef)L u. o:o:o:o sowie Gas- Hamm Landwirte klagen — so wird uns berichtet — darüber, daß sie wegen Ueberlastnn,' mit dringlichen Berufsarbeit keine Zeit finden, den oft nicht unbedeutenden Weg zur Zeichnung^ stelle zurückzulegen Mißlich sei ferner, daß nicht überall Abends, und nicht einmal Nachmittag! Gelegenheit zur Zeichnung sei, endlich, daß die Neubeschaffung von Zeichnungsscheineü Umständlichkeiten verursache. Cs ist aber gar nicht nötig den Weg znr Zeichnnngsstellc zu machcu. dluch ist nicht ein ZeichnnngSschein erforderlich. Es genügt vielmehr ein« einfache Postkarte. Zudem steht jeder Vertrauensmann, jeder Bürgermeister, jeder Pfarrer Lebr oder Beaaue baeitwiMg zur Verfügung. ' Holgt den Führern ans Enreu «reifen. Holgt dem Vorbild teurer Berufsgenone». Ihr könnt jederzeit wieder flüssige Geldmittel schassen. auch diesmal mit der Stadt getreulich zusammen.' >"""' Helft mit, daß oie 7. Üriegsauleihe ein tereignis werde, teiif^^ S’wih 5 "? ven Feinden über des deutschen Volkes nnzerbrech- i lichen Wider,tandskraft die Augen öffnet. ^ »-»«<>», »atz »«. Han» habt, »>«,'., b«»«ui i“ 'i-h-.n - -». Jlb« .0.1*,. Kerf »a iu.ückbl.ib.n? Wer wird nicht mitgerifleu, wenn es heißt' »-u.°ch« ** «*“ ». l»chi. vii&tojj ln ff. g7.7«7°ch.7 Landesstelle für vaterländische «tiutcfe ^cr I. Vorsitzende: ~ w-sa -* -- Fmanzminister Tr Becker * Geschäftsführer: "br Geheimer Fmanzrat Bastian ratzt die kostbaren letztens Tage nicht ungenützt vornbergehc« ^ te.- gibt keine Möglichkeit, versä-..n..isse gntuimache». " ^ ^ Atz lküks I °» Kulan} °>. Sparkassen!! Die Sparkassen sind bereit, Dein Sparguthaben in Kriegsanleihe urnzuschreiben. Dein Geld auf der Sparkasse bringt Dir etwa 3 1 h °/o. wenn Du aber für Dein Geld Kriegsanleihe nimmst, so bringt es Dir etwa öVs 0 ^, das sind ungefähr \ 5 /s°lo mehr als bisher. (nämlich 5 Vs - 3 i / 2 ----- 41 /s - 28 /s = 13 /s = 1 5 /s) 5 auf wr Phöben. »Slsr^Äb« E kV Mh 70 As, M Mk -90 M 100 tf, HO Uh 120% Du verdienst also ungefähr 2°|o mehr al$ bisher wenn Du Dein Sparguthaben in Kriegsanleihe umschreiben läßt. -“ A Dein Geld steht dann noch genau so sicher, denn lluch die Kriegsanleihe ist mündelsicher. -hoben. E. V. 0. lnt deutsche b f« Fahrten nach un "d Technik in Münch« r gewährt. lrten smd von der Er akbahnm 2 Arten m i)ncll 3 üge unter guschla n dürfen in Hchnellziiger Hersscker Liilliislilmm Deutschlands einzige Glaubersalzquelle nach Analyse und Heilwirkung gleich Karlsbad in Böhmen. Unübertroffen bei Magen- und varmkrankbeiten, varm- trägbeit. Nämmorrboicten. Leverleiden. 6al!enlteine, Nbeu- matirmu; und Zuckerkrankheit; auch vorbeugend gegen ÜlinUctarmkntrttnUung. 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Vastt i uns den Willen Gottes tun. in I dem wir mit Wohl tun verstopfen die ltiuvifleuheil der törichten Menschen. ll 6anr hsrvorrLt;snlI „t nx-in Kttszcnd bepulai Metes u. vielfach erprobtes weiches Sai miak-Schmiet-Wasctam ittel % 0 o 3 c b o n i J tTi^^nbi ^te ®enetnfAu at ( Schjflii,t Urtello». Macl.t Jie Witsche blutenwei»., _ ««rentiert “««Wiülich. - Versend ohne Karte. H Pfund- K«.'| inkl -rpackun;; Mk. 7 50 p.-r Narlmehme orler n r egen vorherige Finsendung des Betraget. Äer -LL* «Dsteodor ^iirdner. Pastor, j ^ (Silcuach. tPoflfcheckkoma ^ ln Zentner-Fasiern Preisermässigung. Hohnholz, ßeriin-Terapelhof 11, Stollbergsti 6 °" Ct,el ' 's- In uttfetec h Blc'nUlifltrn Jgjg"; Holzr ahmenmakro«en, K mherbei ten. Cisenmobelinbrik 2nhl in Tdü ringen. Verwandt! „Krtux Pf«nnig*' Marktn und '0 PltnnJo und ,Kr |i elelon I 'ii^nfrircicr K*«urltt Ttr Ehcf dck z, lftC fe f 15 ' 0ft ' 3i *ei fc a "^U" behoben. 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