-lngestM, Stet, lar. ^us. fachkundig, andlg im Verlud bewandert Mufenster-Deko- lgebote mit Bild, Msabschriften u. utsanfprüchen an ^ohlschkgel rlsrnhe i. B., aiserstraße 178. ^s-, Leder- und alanteriewaren, s und Porzellan. lm 15. November oder 'ezember d. I. ein ts Mädcbtti. n m. Gehaltsanfprüchen Msabfchriften find zu t Seminar-Mufiklehrer Zeitig, Hilchenbach, (Kr. Siegen). räftigen, einspännigen Wetzlarer Jeitnug (Wetzlarer Tageblatt) nationale Tages^uüng für 6fc schassenden Stande in Stadt und Land. («ehlnrer Rckchetchte») Bezugspreis 50 pfg. monatlich vierteljährlich 1,50Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweig- auSgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschlutz früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,,Wetzlarer Zeitnug". Expeditio«: Südanlage 21 Nnzeigenpreis 20 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile, für AuSwärt» 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und GrStze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung deSZahlung». ziele- (30 Lage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener BerlagSdrnckerei, Aldin Mein. Nr. 8 T Telephon Nr. 362. Samstag, den i3. Oktober 1917. Telephon Nr. 362. 30. Jahrg. ix gebraucht, für |o- icht. fchard Höher, >eutschordensgut. i E \ i oo M« c t |«n> u so. f P 3«f ;r -Dauer- beseitig*, Bei«» 1 ® HalleS; .Depot , Saoil^ f ste * e ;Lp‘ 0r * r IÜ» SC Verbürgtes zur Kriegsanleihe. Zst die Flüssigmachung der Kriegsanleihe ohne Opfer gesichert? 1. Schon jetzt sind die Reichsbankanstalten angewiesen, jedem Zeichner von Kriegsanleihe, der sie aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen mutz, jederzeit Beträge bis zu 1000 Mk. zum Auflagekurs von 98°/ 0 abzunehmen. 2. Ueber die Maßnahmen nach dem Kriege führte jüngst der Reichsbankpräsident aus: Die Darlehnskassen werden zweifellos noch eine längere Reihe von Jahren - ich nehme an wenigstens vier oder fünf - bestehen bleiben und jeder Beleihung zugänglich sein. Aber diese Beleihung bei den Darlehnskassen wird nicht ausreichen. In sehr vielen Fällen wird der Besitzer sich durch die Größe seiner Aufwendungen gezwungen sehen, seinen Besitz an Kriegsanleihe durch Verkauf wieder umzuwandeln in bares Geld und dieses wieder in Rohstoffe und Werksanlagen und dergleichen. Es ist deshalb ganz richtig, daß aus diesem Grunde in den ersten Jahren nach dem Frieden sehr große und nach Milliarden zählende Beträge von Kriegsanleihen an den Markt strömen werden. Für diese ist eine Kufnahmeaktion Lm großen Stil in Aussicht genommen, die, wie ich hoffe und wünsche, die Reichs- bank mit der gesamten deutschen Bankwelt ins Werk setzen wird, die sich ja heute schon zu meiner Genugtuung fast überall zu Bankenvereinigungen zusammengeschlossen hat, und diese werden sich dann wohl unschwer zu jener gemeinsamen Aktion Zusammenfassen lassen. Auch hier sollen die Darlehnskassen zur Lösung der Aufgabe mit herangezogen werden, nötigenfalls mit einer kleinen Ergänzung des Darlehnskassengesetzes. Mit ihrer Hilfe soll ein großer Teil des für die Aufnahme erforderlichen Betriebskapitals beschafft werden, während andrerseits die Zusammenarbeit von Reichsbank und Dankwelt die Aufgabe übernehmen soll, die gemeinsam aufgenommenen Werte in einer Anzahl von Jahren wieder abzustoßen und ihre Aufsaugung zu ermöglichen. Ich hege keinen Zweifel, daß dies Programm jener Gefahr eines übermäßigen Verkaufsandranges und eines Kurssturzes, der mit dem inneren Wert unserer Anleihen nicht mehr übereinstimmen würde, einen wirksamen Damm entgegensetzen wird. Erfolgreicher Vorstoß im Chaumewald. Neue feindliche Angriffe in Flandern, flmdicbe cleutscde Cagesberlcbtt 46 000 rönnen! Berlin, 10. Okt. In allen Teilen des Mittelmceres wurden den feindlichen Schiffsverkehr durch unsere U-Boote wieder schwere Verluste zugefügt: 12 Dampfer und 33 Segler mit zusammen 46000 Brut- toregistertonnen sind trotz dcs bereits stark verminderten Seeverkehrs versenkt worden. Der Chef des Admiralstabs der Marine. 9 wtb. Großes Hauptquartier, 11. Okt. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. ' Im flandrischen Küstenabschnitte und zwischen Blankart-See und Poelcapelle steigerte sich der Artillerie- kampf nachmittags zu großer Stärke; die Engländer grifftn nicht an. — Bei einer abends sich über Zonne- beke-'Zandvoorde entwickelnden Luftschlacht, an der rund achtzig (80) Flugzeuge beteiligt waren, wurden 3 feindliche Flieger abgeschoffen. Heeresgrupp e Deutscher Kronprinz. Aus dem Ostufer der Maas entrissen niedeerheinische llid westfälische Bataillone nach wirkungsvoller Feuer- ivibereitung den Franzosen durch kraftvollen Ansturm richtiges Gelände am Chaume Wald. Der Feind führte l kräftige Gegenangriffe, die sämtlich verlustreich scheiteren. Mehr als 190 Gefangene und einige Maschinenge- vchce sielen in unsere Hand. — Auch südw.fllich von öeaumont und bei Bezonvaux hatten eigene Vorstöße i« die französischen Linien vollen Erfolg. Oestlicher Kriegsschauplatz. Das an mehreren Stellen der Front lebhafte Stö- curqsfeuec verstärkte sich zeitweilig in der rumänischen Arie und bei Braila, das von den Russen beschossen i»-..rde. Zur Vergeltung nahmen unsere Batterien Galatz uner Feuer, wo Brände ausbrachen. Macedonische Front. Lebhafte Artillerietätigkeit in der Enge zwischen O-rida- und Prespa-See, im Cerna-Bogen und Zwischen Ärdar und Doiran-See. Mehrfach vorstoßende Er- kudungsabteilungen der Gegner wurden vertrieben. 9 Im September beträgt der Verlust der feindlichen Lftstceitkcäfte an den deutschen Fronten 22 Fesselballone uid 374 Flugzeuge, von denen 167 hinter unseren Linien, bei übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkenn, dar abgestüczt sind. Gen «Inifer/ die Mark, den Groschen, den Pfennig heraus aus den Taschen? Wie viele Schneeflocken Lawinen ergeben, wie viele kleine Ameisen die Teile zu einem großen Bau zu- sammenfchleppen, so müssen bei der 7. Kriegsanleihe aus ungezählten kleinen Zeichnungen die Milliarden erwachsen, die dasVaterland braucht, um den Trotz der Feinde endgültig zu brechen. Darum zeichne! Wir haben im Kampf 82 Flugzeuge und 5 Feffeb ballone verloren. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. Berlin, 11. Okt, abends. Keine größeren Kampfhandlungen. » wbt. Großes Hauptquartier, 12. Okt. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Gestern begrenzte sich die Artillerietätigkeit in Flandern auf starken Feuerkampf im Küstenabschnitt und am Houthoulstec'Walde. Während der Nacht lag starkes WirkungSfeuer auf dem Kampfgelände von der LhS bis S r Straße Mcnin—Vpern, es steigerte sich heute früh lagartig zum Trommelfeuer. — In breiten Abschnitten haben dann neue feindliche Angriffe eingesetzt. Heeresgruppe deutscher Kronprinz. Nordöstlich von SoissonS und östlich der Maas schwoll die Kampftätigkeit der Artillerien zu großer t eftigkett an. Bei Vauxaillon fühlten starke französische rkundungStcuppS vor; sie wurden abgewiesen. Oestlich Samogneux kam es zu örtlichen Nahkämpfen am Ost- Hange der Höhe 344. Oestlicher Kriegsschauplatz: Nordöstlich von Riga und am Zbrucz war die Ge- fechtStätigkeit lebhafter als an den Vortagen. Bei Zusammenstößen von Streifabteilungen fielen zahlreiche Gefangene in unsere Hand. Mazedonische Front: Im Becken von Monastix und im Cernabogcn be- kämpften sich die beiderseitigen Artillerien zeitweilig stack. Am rechten Wardarufer scheiterte der Angriff einer englischen Kompagnie vor den bulgarischen Linien. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorsf. . Berlin, 12 Okt., abends. Die Schlacht in Flandern ist auf der Angriffsfront Langemarck—Zoonnebeke noch im vollen Gang. Nördltch von Poelcaprlle und südwestlich von Paeschendale wird in EtnbruchSstellen der Engländer gekämpft. kr murr Feim „In fünf von zehn Fällen, in denen wir ein Verlangen mit den harten Knappen Worten: „Es muß sein!" begründen und unterstreichen, werden selbige drei Worte sicherlich ohne Zwang angewendet. So leicht, so sorglos, so rasch lassen wir uns dazu verleiten, hinter irgendeinen Wunsch ein Kurz hingeworfenes: „Cs muß sein!" zu setzen - vor allem, wenn die Losung vom „Müssen" andere, nicht uns selbst treffen soll. Was muß nicht alles müssen; Hat nicht jeder von uns schon einmal gemeint und - gefordert, das und jenes müsse er haben, wenn schon es sich, im Grunde genommen, um recht belanglose Dinge handelte. Wie viel Kraft wurde vor allem in den Jahren vor dem Krieg, wird aber auch heute noch aufgewendet, um alle die Tausende und Abertausende unberechtigter „Es muß sein!" zu erfüllen, oder wenigstens ihnen zu dienen, wenn auch der Erfolg ausbleibt. Wieviel kostbare, ungemein kostbare Kraft! Ein „Es muß sein!" am rechten Platz ist Goldes wert. Ganz gewiß! Aber nur, wenn es am rechten Platz gebraucht wird. Was gilt es, ginge man streng und unerbittlich zu Werk beim Sieben und Prüfen der ungezählten „Es muß sein!", zu denen wir uns so gern hinreißen lassen: wir finden, daß es überraschend wenig Anlesse gehe, in denen die harte, trotzige Parole wirklich berechtigt ist . . . Der Kampf um des Vaterlandes Bestand und Entwicklung und Zukunft muß durch- gefochten werden, weil die Gegner uns noch immer nicht zugestehen wollen, was wir zu fordern, zu besitzen das Recht haben: Selbständigkeit, Freiheit, Sicherheit des Reiches. Da hat das klingende „Es muß sein!" Geltung in vollstem Gewicht. Wer ihm die Ohren verschließt, der . . . Doch, wer wollte, sofern er ein Deutscher von gutem Schrot und Korn ist, diesem „Muß-Gebot" sich nicht unterwerfen? Wir müssen ausharren mit Entschlossenheit und Siegeswillen, müssen haushälterisch wirtschaften mit Brot und allen Rahrungs- und Rohstoffen, an denen kein Ueberfluß ist, müssen . . . aber jeder weiß ja was wir im Dienst des Vaterlandes: müssen. Da gibt es kein Deuteln, kein Mäkeln, kein Nörgeln. Stahlhart und eisern steht die Parole vor uns: „Es muß sein!" »©* mutz fei«!" Auch für die siebente Kriegsanleihe gilt dieses: „Es muß sein:" in seiner ganzen Bedeutung. Zündend, aufklärend, aufrüttelnd, zur Pflicht mahnend muh tn diesen Tagen, da wir das neue Reichs. geld-Gefchafl mit einem vollen finanziellen Sieg krönen wollen, das stunnrufende; „(Es muß (ein!* wirken. Die oft haben wir die drei Knappen Worte ohne Rot. ohne uns lang zu besinnen, ob ein Grund. sie anzuwen-en. vorliegt, gebraucht Wie oft haben wir Zeit Geld und anderes an mutige Dinge gewandt! heute Hecht es. mit jeder Araftaufbietung. auch mit der geringsten, Haushälter- lich zu verfahren. Nur dort, wo nicht der gerinalte Zweifel an der Berechtigung des Verbrauchs von Muskel, stärke und Geistesschärfe besteht, darf das „(Es muh sein!" . gelten. Wer aber besänne sich auch nur einen Augenblick aus die Anwort, stellt man ihn vor die Frage, ob die kurze Parole vom .Müssen* für die neue Kriegs« anleihe angewendet werden dürfe. (Es muh sein!* Was muh sein? Aufklärung aller, die noch nicht wissen, um was es sich handelt. Aufrüttelung der Lauen und Laren und Beteiligung am gemeinsamen Werk mit allen verfügbaren Mitteln! Für die.Siebente"! mag darum die Losung heißen. .Es muh sein!" Allen und jeden soll sie in den Ohren klingen! Otto Emst Sutter. (llir wird sie? So wenig wie ein Schill würde ein Ernst Moritz Arndt danach gesragt haben, ob an der Kriegsanleihe etwa» verloren gehen könne. Wer brächte e- sertig. sich einen solchen Gedankengang in Verbindung mit diesen hellstrahlenden Namen vorzustrllcn? Wir wollen es gleichwohl niemandem Nachträgen, wenn er bei Hingabe seiner Spargelder an dos Vaterland prüft und wägt, wenn er außer acht läht. dah e- um die Dcrteldiaung seines Vaterlandes, seines Vermögens, seines Lebens geht, und dah ec dem Reich, das ihn mit starkem Arme beschützt, nur die Mittel liefern hllft zu eben diesem Schutz Denn es ist gute deutsche Art von der Friedens zeit her, fürsorglich zu Werk zu gehen bei einer Geld, anlage. Als noch die Wellen der Begeisterung hoch hinaus schlugen und über olle Bedenklichkeiten hie wegsegten, hätte eS Jeden wie eine Entweihung verletzt, wenn ihm die Frage auf die Lippen gekommen wäre, ob die Prozente sicher seien. WaS jetzt allenfalls da- Herz nicht mehr tut. das muh eben der Verstand vollbringen. Der aber sagt unS, dah wir mitRuhe unterm Vaterland die Gelder leihen können Mit der Ruhe des guten Hausvater». Hätten wir schon im Sommer 1014 geahnt, wie vieler Feinde lvir unS zu erwehren hätten, wie lange die Anstrengungen von uns gefordert werden, wohl keiner von uns hätte zu hoffen gewagt, dah da- schwere Werk gelänge. Wie hat sich unser Volk aus die Kriegs Notwendigkeiten eingestellt, wie haben unstce Landwirtschaft, unsere Acbeiischaft ihre Sfc&ftc gestrafft, wie hat die Industrie die Tag und Nacht sausenden Maschinen für die vaterländischen Ausgaben zurecht gerichtet, wie haben sich deutsche Erfindungsgabe, deutsche Treue und Hingebung mit helleuchtendem Strahlenkranz zu umgeben gewußt. Mit der Last wächst unsere Kraft. Das können wir im 4. Kriegsjahr als tausendfach er. härtete deutsche Wahrheit frohgemut scstftelleu. to lUftb n wir auch die geldlichen und namentlich die Zme listen d.s Krieges zu tragen vermögen. Auch dann, io nn fie noch weiter wachsen Und wenn unS die iipabion.' utc Beschränkung im LcbenSauswand bis zur V lnng bei wirtschaftlichen Wunden dann und wann unb'gnem zu weiden droht, brauchen wir uns nur vor Augen zu steilen. waS die Feinde graen UNS im Schilde führten. Wie ab r eine gütige Vorsehung dem gesunden Körp r die Fähigkeit eingrzb, sich der Gifte au- eigener Kraft zu erwehren, so hat da- deutsche Volk ein t^otiesglschenk i halten, durch die Gabe, aus das Gift der Mievmach i und Lauen das Gegenmittel wachsender Hingebung. Einsicht und btähluna dev gesunden SinnS deutscher Bürger zu erzeugen. Wohin man hört, kann man denn auch das Wort erlauschen: Ans irden Miesmacher. aus jeden Lauen hundert Andere, die doppelt ihre Schuldigkeit tun. Die Meldungen über die bisherigen Zeichnungen eröffnen jeden» falls frohe Aussichten für das Endergeb, n i s? Und wenn e» so weitergeht, wenn mehr und mehr tn der Stadt und im Dorfe der Helle Wetteifer erwacht, obenan zu stehen, die Lauen zu beschämen und die 7. Kriegsanleihe zur Höhe eines weltgeschichtlichen Ereignisses emporzuheben, dann dürfen wir am Ende ves neuen Aufmarsches der Milliarden wieder einmal aus tiesfteni Herzensgründe singen: Lied Vaterland, magst ruhig fein'. Geheimer Finanzrat Bastian. Tie Grof.herzogliche Regierung hat auf diesen Antrag am 11. Arwutt 1917 nachfolgende Erklärung ab« gegeben: „Xie hessische Gesetzgebung dom Fahre l9li hat km modernes Wahlrecht geschaffen Die von allen Par- leien geforderte Einführung des Merken Wahlrechts ist erst nach vielfähcigen ichloterigen Verhandlungen 'm Lege von Kompromissen ermöglicht worden. Da-Gesetz. die Landtzände betcesirnd vom 3. Juni 1911, dabo L direkte Wahlrecht versieht. ist indessen ^och nicht in dollem Umfang zur Anwendung gelangt. D»e Zweite Kammer besteht zur Hälft- noch aus den aus indirekter Wahl hervorgegangenen Mitgliedern ^sm Hinb ck hierauf haben die beiden Kammern der Stände in lieber emstimmang mit der Regie:ung de auf dem XXXV. Landtage gestellten Anträge, die sich im wesentlichen in der gleichen Richtung bewegen, wie der vorliegende An« trag der Abgeordneten Ulrich und Genossen, obgelehnt. Inzwlsä cn ist die Frage des Wahlrechts zum Landtag auch in Preußen erneut in Fluß gekommen Tie Wer die Zeichen der Zeit versteht zeichnet Kriegsanleihe. Vas Ergebnis der 2. Kriegsanleihe ist das mächtigste Kriedensmittel, das einem jeden Deutschen in die Hand gelegt ist. Wenn sich also am Sonntag, dem -14. Oktober, alt und jung unermüdet und unentwegt mit den Ieichnungsscheinen um die Tische drängen, an denen das Vaterland unsre Spargroschen in Empfang nimmt, dann ist dieser Nationaltag für die Kriegsanleihe zugleich die großartigste Friedenskundgebung, die das deutsche Volk veranstalten kann. Alle Zeichnungsstellen werden nach der Kirchzeit geöffnet sein! Auf zur Massenzeichnung! , Üintnw Ostei botlchast de» Deutschen Käfters. Königs von Preußev, Vom 7 April ds. Fs. und der sie ergänzende Erlab an den Präsidenten dr» Preußischen T taatSmimfleriumS vom l l. Füll ds Fs kündigt jür Preußen eine Vorlage an. dle da» unmittelbare, gehrlme und gleiche Wahl- recht bringen soll. Bei Prüfung des von dem Abgeordneten Ulrich I und Genoffen gestellten Antrages aus Abänderung des EiMfübruna des allgemeinen, gleichen, ««»«>«" »»1 «KM« ttiablmM» mit I Proponloialwahlwfabrftt Iw Die Abgeordneten Ulrich und Genossen hab-n in der Zweiten Kammer beantragt: .Die Kammer wolle beichließen. Großherzoglkche Regierung zu ersuchen den Ständen alsbald lHektzchuß der hier vorlic- acudc «ntcag bfF)anbei, werden ioO, so beantragt der «uSkchutz: den . ,.t.ag d-m LonderauSschutz zu über. rofl,,n «bg. Reh. hiernach zu er Watten den Verhandlunaen bedeutsam lern | da sie zweifellos zur K!ärang aller d-r Frag-n beitragen werben, die der genannte Antrag zum Gegenstand hat Für dle Frage elnr» etwaigen Prcportionalwrhl Verfahrens und h» dabet -n wählenden Systems werden übriaen» auch btc bedorsiehende« E:örtnung n über dle Aendecung des Reichste swahlrechis Material liefern an dem man bei etwaiger Aenderung des Wah'v c'abeens in Helfen nicht würde vo über gehen kSnn n UcbuMf« regt der Ant ag der Ab^eord-ct n R b und «cnosicn bctr.ncnd etc llrrtüra,, „nd wett«, biitung der *e gf c «••«Tllrher H .r P gUng ' er B ergstr., • Hanau Mit einer auch andere Ätädte interessierenden Angelegenheit hatte sich die Brotkommision des Stadtr und Landkreises Hanau zu bcichäftigen. Um die letztigc Brotration das ganze Wirtschaftsjahr hin- durch aufrecht erhallen zu können, wird sich die Streckung des Brotgetreides mit Fcischkartoffcln erforderlich machen. Da aber bei der gegenwärtigen Ausmahlung des Ge treides mit 94° (J d?e Qualität dcS Brotes durch eine Streckung mit Fnschkartoffcln zweifellos nicht verbessert __ toub, ift bereits früher in der RotstondSkommlsfion angeregt worden, die Streckung nicht vorzuneh-uei'. ^ sondern die für diesen Zweck vorgesehenen .Kartoffeln dneckr zur Verteilung zu bringen. Die Brotkommisst'ln hat diese Anregung b.hcfzigt und beschlossen, auf dt« Llnckung dcs BrotrS mit Friichkartoffctn zu verzichten, das bisherige Backverfahrcn beizubehaltcn und das Gewicht des Biotcs vom 1 Nov. d F. ab von 2000 Gramm auf 1*00 Gramm her unterzusetzen, dafür aber por Woche und Kopf der Bcvolkrrung V 3 Pfd. Kartoffeln heraus zugcbcn. K Ber Beeidigt. S und Wass für die Ge Bi Verantwortlich: Aibin Klern m Gießen. Die äoldankaufftcll SjÄfj*? °dec b, r m. " Acuten au,,,, Üllbt^j ^ ®5aiet ^»4 LLV«j ift Ms dir weiteres geökkvet r Grö Dienftag nachmittags von z-s ührfS^ P 5“^» Samüag pormiirgs von io-i 2 ',übr Der ebrenautfebuss d«r ßoldanhaufsftellt: «I Dr. Ufingcr. t o. 7 in, ^fon ^ Qn. * Nütze die Allianz der Sparkassen!! ! te « lvir 4^15 meinbe.^ten. unb auf Io to(c 3 U bem ». fcip. -> Ä?.S ^ ubcx» % StA. Die Sparkassen sind bereit. Dein Sparguthaben in Kriegsanleihe umzuschreiben. Dein Geld auf der Sparkasse bringt Dir etwa 3 1 h °/o. Wenn Du aber für Dein Geld Kriegsanleihe nimmst, so bringt es Dir etwa 5 1 ls °/ 0 , das sind ungefähr 1 5 /s °/o mehr als bisher, (nämlich 5 Vs - 3 V 2 = 41 /s - 28 /s = ,3 /s = 1 5 /s) Du verdienst also ungefähr 2 °|o mehr als bisher wenn Du Dein Sparguthaben in Kriegsanleihe umschreiben läßt. Dein Geld steht dann noch genau so sicher. denn * Em ,ü - Oft. SZ-S -LZ euchtern auf auch die Kriegsanleihe ist mündelsicher. l Weidenrinden ohm siinden EinkausS-i?e- »n beauftragte Allste 1S17 ist fernec ahmten Gegenstände l Grund einer amt- zahmen von den ^ctndestmengen vor« rafttreten dieser Be- lie Bekanntmachung ^chstpreije sowie die 5- Mai 1917 anoe* lührung. trat gab in der Ge- lammlung bei einer irgung bekannt, baß es für 10500 Mark :n sei. Die Handelsgutachtlich dazu ge- # gelieferten Rauch- lesen sei, indem das hützt werden konnte, oeii der hiesige Markt überschwemmt wurde, bleiben mußte. mscker FlllliisIiMM Deutschlands einzige Glaubersalzguelle nach Analyse und Heilwirkung gleich Karlsbad in Böhmen. Unübertroffen bei Magen- und varmkrankbeiten. varm- trägbeit. NämmorrkoiNen. LeberleiNen. Sallenlteine. Nben- matirmur und Zuckerkrankheit; auch vorbeugend gegen Slinddrirm-Cnlriilidung. Wo nicht erhältlich, bei 30 Flaschen zum Vorzugspreise von 55 Pfg.—M.16.5O — m.Korb 17.5V— direkt durch Llillusbrllnnm-Gcskllschast m. b. 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