ZK« »9*» Giekcncr Bettung Bcjugspteis 50 ptg. monatlich vierteljährlich 1^0Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. A b g e h o l t in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschlutz früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag tzer „Kießeuer Zeitung", Gießen. Lrpeditio«: 5üdanlage21. Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite P e t i t z e i l e, für AuSwärtS 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 73 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung des Zahlung»- zieleS (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Giesjener Verlagsdruckerei, Albin Mei«. SfirSSSÄ "^rekt durch ^üt,Hersfeld. “‘’Swionat (Pitt) Nr. 85. Telephon Nr. 362. Samstag, den 6. Oktober 1917. Telephon Nr. 362. 30. Jahrg. In Flandern ein Großkampftag für die 6. Armee siegreich bestände«. Englische Mafferangriffe — englische Massen Verluste. Französische Angriffe aus Höhe 344 östlich der Maas von deR Württembergern zurückgeschlagen. ,, Miidchen. = , äj.li??' A»s«ahme S) WTTTZTTT, JlmtlicDe cleulsehe Cagesbericbte. Neue U-Bootbeute. Berlin, 3. Oft. Neue U-Bootserfolge im Aermel- kanal und in der Nordsee: 4 Dampfer, 1 Segler, 1 Fischec- sahrzeug Darunter 3 bewaffnete Dampfer und der neue englische Segler „Jndtpedence" Von den 3 bewaffneten . Dampfern fuhr einer unter französischer Flagge, ein hmlswiMs U 8) anderer war vom Aussehen des englischen Dampfers »Scnd-,1 Castle" (3885 Br.-N.To) ^ Der Chef des Admiralstabes der Marine. O wtb. Großes Hauptquartier, 4. Olt. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Die gestrige Kampftätigkcit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen: Tttf in das Gelände hinter unseren Stellungen reichend und aus die belgischen Ortschaften gerichtetes starkes Störungsfeuer, gegen einzelne Abschnitte unserer Kampfzone in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung in Feuerstößen zusammen- gefaßt. — Die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster Walde bis zur Lhö der gewaltige Artillectekampf un- vermindert an; Heute morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. — Mit dem Einsetzen starker englischer Angriffe im Bogen um Upern ist die Schlacht in Flandern von neuem entbrannt. — Bei den anderen Armeen war infolge schlechter Beobachtung die Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe deutscher Kronprinz. Auf dem Ost-Ufer der Maas setzte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 344, östlich von Sarnogneux, ein. TrefgecUiedert brachen die Franzosen bald darauf zum Angriff vor, um d e von uns dort gewonnenen Stellungen zurück zu erobern. Der Ansturm brach in der Abwehrwirkung unserer Artillerie und an der zähen Widerstandskraft der Wücttem- berger verlustreich und ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Lebhafte Arttlleriekämpfe entspannen sich zeitweilig dicht westlich der Mosel und Sundgau; Angriffe erfolgten iwasser-j(dzungs- rversorgungs-Anlagen t sich R Rasse Berat, Ingenieur [t. Sachverstand, f. Gas- /asserversorgnngsanlagen i Gerichte im Herzogtum Braunschweig. (Buten fräftip, einspännig Fe-ewage«, neu oder gebraucht, für s fort gesucht Wchard Wer, Deutschocknsgut — — . . . dort nicht. Jmm Ä’?«* "• 6 Oestlicher Kriegsschauplatz: suche ich einen tüchtigen n Bei Jakobstadt, Dünaburg und am Zbrucz sowie branchekundigen am Donauknie bei Galatz nahm die Feuertätigkeit vor- ttt»' übergehend zu; Er.kundungsgefechte verliefen an mehreren Stellen für uns erfolgreich. Mazedonische Front. Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. Angebote mir Gehaltsanspck s 9 S eckten an -- Berlin, 4. Okt., abends. Auf dem Schlachtfeld über die in Flandern sind Engländer auch bei dem heutigen — x)r.Sfockha Großangriff nur etwa 1 (einen) Kilometer tief in unsere voll Frauena^^ aubervott i Abwehrzone zwischen Poelkapelle und Gheluvelt einge buck beide drungen. — Besonders ervittert wird noch östlich von Uta. n tn mir M. i statt M. paustula B50 0 t m. ' Zonneblke und westlich von Becelaere gekämpft. — Von ^F^Elsner, Stuttfl ar ^ & tn anderen Fronten ist nichts Besonderes gemeldet johano esstr * 2 ' 2$ 000 rönnen. Berlin, 4. Okt. An der portugiesischen Küste und vor der Straße von Gibraltar haben unsere U-Boote neuerdings dreizehn feindliche Transporter und Handelsfahrzeuge mit einem Gcsamtraumgchalt von rund 29060 Bruttoregistectonnen vernichtet. Ar Chef des Admicalstabes der Marine. ige bracht 1 fi ch wtb. Großes Hauptquartier, 5. Okt. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Ein Schlachttag von seltener Schwere liegt hinter ^ Führern und Truppen der vierten Armee. Ec wurde bestanden! — Vom frühen Morgen bis in die Nacht dauerte das Ringen, das durch wiederholte englische Angriffe aus der Gegend no dwestlich von Langemarck bis südlich der Straße Mcnin Ipern (15 km) immer von neuem entfesselt wurde. Ununterbrochen wirkten die Altilleriemaffen mit äußerster Leistung von Mann i nd Geschütz in das Gelände, in dem sich die erbitterten hin- und herwogenden Kämpfe der Infanterie obspielten. — Brennpunkte der Schlacht waren Poelkapelle, die einzelnen Höfe drei Kilometer westlich von Passchendaele, die Wegekeeuze östlich und südöstlich von Zonnebeke, die Waldstücke westlich von Becelaere und das Dorf Gheluvelt. lieber diese Linie hinaus konnte der Feind zwar vorübergehend Vordringen, sich unter der Wucht unserer Gegenangriffe aber nicht behaupten, obwohl er bis zum späten Abend dauernd frische Kräfte ins Feuer führte. Der Gewinn der Engländer beschränkt sich somit auf einen bis eineinhalb Kilometer tiefen Streifen von Poelkapelle über die östlichen Ausläufer, von Zonnebeke und längs der von dort nach Becelaere führenden Straße. Das Doif ist ebenso wie das heiß urnkämpfte Gheluvelt voll in unserem Besitz. — Die blutigen Verluste der englischen Divisionen — mindestens elf waren allein beim Fcühangriff auf der Schlachtfront angcsetzt — wer- den übereinstimmend als sehr hoch gemeldet. — Dos gute Zusammenwirken aller unserer Waffen brachte auch diesen gewaltigen Stoß der Engländer zum Zu- sammenbrechen vor dem Ziele, das dieses Mal nicht, wie behauptet werden wird, eng, sondern unzweifelhaft recht weit gesteckt war. — Das Heidentum der deutschen Truppen in Flandern wird durch nichts übertroffen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Auf dem Ostufer der Maas führten die Franzosen abends einen neuen starken Angriff — den zwölften binnen drei Tagen — am Nordhange der Höhe 344, östlich von Sarnvgneux Tagsüber bereitete heftiges Feuer, vor dem Vorbrecherr zum Trommelfeuer gesteigert, den Sturm der französischen Kräfte vor, die von den kampsbewährten Württembergern fast überall zurückge- ; schlagen wurden. An einzelnen Stellen lvurden Gegenstöße erforderlich; sie bracht n zahlreiche Gefangene in unsere Hand. Auf dem Oestlichen Kriegsschauplatz, keine großen Kampfhandlungen Mazedonische Front. Im Becken von Monastir und im Eernabogen war die Gefechtstät gke.t lebhafter als an den Vortagen. Der Erste Generalquartiermeister: Lu den d orff. » Berlin, 5. Okt., abends. In Flandern lebhafter Feuerkampf zwischen User und Lys; sonst ine wesentlichen Ereignisse. MdeitersehM mü ffriegsanieide. Vom Geheimen Finanzrat Bastian, zurzeit Berlin. Dieser Krieg ist, wie Keiner es vordem gewesen, auch ein Messen der wirtschaftlichen Widerstandskraft. Und wir haben allen Grund, auf die bedrohliche Geldverfassung der anderen, der Feinde, zu sehen. Die treibt sie zusammen mit den wirtschaftlichen Nöten dem Frieden zu. Ob sie wollen oder nicht. Und Amerika bucht derweilen jede Hilfe als Sollposten. Der muß einmal bezahlt werden. Eine für uns sehr erfreuliche Buchhaltung. Aller Voraussicht nach wird demgegenüber unsere siebente Kriegsanleihe eine weltgeschichtliche Großtat des deutschen Volkes werden. Sn staunender, dankbarer Bewunderung des großen Geschehens da draußen wird vaterländische Einsicht ein hochragendes Wahrzeichen errichten, das aufflammend den Gegnern in die Augen stechen soll. Die Gelder, die des Rufes unseres Vaterlandes harren, reichen jedenfalls zu einem solchen Erfolge. Voraussetzung ist nur, daß sich überall in deutschen Landen - überall und bei jedem! - die Wichtigkeit der siebenten Kriegsanleihe durchsetze, daß also erkannt werde, wie es wirken müßte, wenn die Kriegsanleihe etwa hinter den Erwartungen zurückbliebe, - wenn! Nach den Gründen für ein unbefriedigendes Ergebnis würden die Feinde in ihrem Taumel dann nicht fragen. Die würden vielmehr frohlocken oder doch so tun, als ob sie frohlocken könnten, daß nun endlich doch der stolze geldwirtschaftliche deutsche Vau abzubröckeln beginne. Und das darf nicht sein! Unsere Arbeiterschaft hat mit der Tat, mit hingebender treuer Arbeit unter Anspannung auch der letzten Kraft durch heimatlichen Kriegsdienst zur Verteidigung des Vaterlandes beigetragen. Sie weih, was uns verbrecherische Anschläge der Feinde zugedlchtet hatten. Und wenn diese Absichten zuschanden wurden, so ist das - wir wissen es alle - zu einem guten Teil unserer Arbeiterschaft zu danken. Sie hat aber nicht nur mit der Hände treuen Arbeit die kriegssührung und damit die Verteidigung des heimatlichen Bodens gefördert, sie hat auch in anerkennenswertem Ausmaße ihre Gelder in den Dienst machtvoller Verteidigung gestellt, mit scharfem Blick erkennend, daß ihr Wohl fest verankert ist mit dem Gedeihen eines großen, mächtigen deutschen Reiches. Auch die Arbeiterschaft wünscht einen baldigen und glücklichen Frieden. Natürlich und Verständlich: Unter seinen Segnungen ist reiche Arbeitsmöglichkeit und guter Verdienst gewährleistet. Wir brauchen dazu unter dem Schutze und Schirm eines angesehenen, eines geldstarken deutschen Reiches einen wagefreudigen Außenhandel, günstige Handelsverträge, freie Bahn für lohnende Arbeitsamkeit nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Wir müssen nach dem Krieg konkurrenzfähig bleiben. Das werden wir um so mehr sein, je gesünder, je kräftiger wir unsere Geldwirtschast erhalten. Wir wünschen keine politische, aber auch keine geldwirtschaftliche Abhängigkeit vom Ausland, unter die uns die Feinde in einem schmählichen Frieden beugen zu können glauben; nein glaubten. Wir wollen auch im Innern nach eigenen Wünschen unsere Verhältnisse ordnen und den wirtschaftlichen Aufbau rein auf deutsche Grundsätze von Treue und Gewissenhaftigkeit stützen, ohne Einmischung von außen, wo man - Wilson bezeugt es — kein Verständnis und keinen Sinn hat für deutsches Wesen; wohl auch keinen haben will. Zeigen wir ihnen noch einmal unsere Kraft, unsere Geldgewalt! Und auch die Arbeiterschaft wird diesmal so wenig wie früher Zurückbleiben. Von dem Kriegsanleihe-Papier gilt das Dichterwort: Erwirb es, um es zu besitzen. Zwar kann man es, wenn man Mittel flüssig machen muß, jederzeit verkaufen. Man soll das aber nicht tun, wenn man noch andere Wege zur Verfügung hat. Hat man aber keine andere Wahl, d. h. muß man verkaufen, so hat man als Zeichner die bequeme Möglichkeit, bei den Reichsbankanstanen sich für den dringendsten Bedarf flüssige Mittel zu verschaffen; zunächst ist festgesetzt, daß dieser Rückkauf zum Zeichnungskurs geschehen kann. Die näheren Bedingungen sind bei den Reichsbankanstalten, übrigens auch bei allen Zeichnungs-, d. h. Vermittlungsstellen, zu erfahren. Keinesfalls lasse man sich von vertrauensunwürdigen Leuten, von Schädlingen des Gemeinwohls, unter irgendeinem mehr oder weniger durchsichtigen Vorwand überreden, Kriegsanleihe-Papiere erheblich unter dem "seiner- zeitigen Ieichnungskurs herzugeben. Unter der Maske des wohlmeinenden Menschenfreundes verbirgt sich verbrecherische Habgier, vielleicht auch feindliches Agententum. Die Goldankaufftelle ist bis auf weiteres geöffnet: Bienflag nachmittags von r-s Ubr Sastisfag vormittags von io-ir'1- tldr Der €brenau$Tcbu$$ der eoidankaufsfteiie: Dr. Usinger. Dtr fltittcbtR Schu!|ufl?nd lUbtnit Krleflianltlhe. Nun rüstet euch zum letzten Schlag Auf unsrer Feinde Schädel, Zeigt, was vereinte Kraft vermag, Ihr Buben oll' und Mädel' Was eurer Brüder Heldenschar Erkämpft mit Blut und Elsen, Mit Leib und Leben Fahr um Fohr, Darf uns kein Feind entreißen. der Förderung der Kriegßanlelh« — möglichstes Eietge. genkommen beweisen. ^'"uch'da-ii, mitten, 'daß! neben einer möglichstLi'M°Mal ^ ■ » -r /tJ miitn‘illl m m r V\ie» OaHI h fY nr « HM/ « • ©«c Reg. Rat Hemm erde. Die Anwesenden. t „ cri 0 ÄS3 elnen ' noch t^rin c»eH»irichnung»kümme auch die Zahl der a> licht Krieg$ait!eibt-Uerranti)lund. -iridm« glößer werde, damit unsere Feinde erfahre» hierve' . hnrifuiihnltpii MlfÄInfffN ri‘. v-.-fifllt 1 . _ Qflt 1 dar Schon ist gebrochen seine Kraft.- Doch könnt' es ihm gelingen. Wenn uns daheim der Mut erschlafft, Uns um den Steg zu bringen t>rum holt auch eure Uücbfcn vor, Cafot eure Augcln fliegen. Die silbernen, au» weite»« Nohr, Zum letzten deutschen Siegen! Stellt lückenlos euch Mann an Mann den Gürtel voll Patronen, Trag' jeder zu, soviel ec kann. Daß Vaterland wird- lohnen. Wa» ihr erspart mit Müh. und Fleiß Aus angestammter Tugend. (Nestalte sich zu»n Stegesprei» Im Aamps der deutschen Jugend! Zeichnet die siebente 2(rieg»anleihe! Am vergangenen Donnerstag Vormittag waren ! auf Einladung des Großh. KceiSamteS die Vertrauens- ! männer aus dem Kreis Gießen für die 7. Kriegsanleihe ! in der Turnhalle der Höheren Mädchenschule versammelt. > um Anregungen und Aufklärungen entgegenzunehmen, wie der 7. K.iegSanleihe ein möglichst größter Ecwlg verschafft wird Die große Halle war hit beketzt Der Provinzialdirektor, Herr Grheimerat Tr. U sing er jagte in seiner BegrüßungSan'pcache, daß diese 7. Kriegs anleihe wahrscheinlich die letzte sein kann, aber darum müsse sie auch einen vollen Erfolg zeitigen. Ec erteilte ! dann dem Herrn Universität-Professor Tr. Rosenberg daS Wort, welcher mlt feinem etnstündigen Vortrag den Anwesenden zahlreiche treffende und leichtverftändliche Punkte und lr-c'chcinungen hervochob. mit denen die Werbearbeit wesentlich erleichtert wird. Tie Zeit der Auslegung der 7. Kriegsanleihe ist äußerst günstig, so günstig, wie bet keiner der sechs vorauSgegangencn Kriegsanleihen. Deutschlands militärischen Erfolge auch in der letzten Zeit, daS Handeln unserer ReichSregterung zu einem möglichst baldigen Frieden, die ungeschwächte militärische, wirtschaftliche und finanzielle Kraft Deutsch landS. die guten Ernten, die weit höheren Spareinlagen der deutschen Bevölkerung und nicht zuletzt die Einigkeit im ganzen Reiche, auch darüber, daß wir uns von außen ur ba* fitfoaitc ..«iiu&aU™ entiiloMcn KÄglj-jt SWEL «•' ! und einig hinter 'cimn Führern flch! Lhne Muoj Fj ft M^e.t W I unc einig V'"". . . u-- »• hunCE“ zhme k I Ied ganz na.k> leinen Krästiii sein ^ M »u still »f -chenleln füc die 7 rrover d. IS. entfallenden Lieferungen mit OUkflnitt'n turch die Lcderzuschneideftelle für 7 o f V a n d w e r k D a r m st a d t bedient. Rähere Ec- J-n c ^ cn rinzuhaltenden Geschäftsgang folgt ' -im den Titel: Unsere u" " ^'lden der Lust newidn lr°c.rbe^schildert in kurzen « !-r u?!/ bic unseremL , enttuten haben. Borz Elf und dem Buche beige. iT« al ,ur untere acfallencn lli Nlen meröfn Ö können » ! von Veit L < das Schlagwort! jchodlo» halten können Auf diesen Weg seien insbc ! sondere unsere Landwirte verwiesen Es fließen ihnen durch die Verwertung ihrer Produkte demnächst wiederum beträchtliche Mittel zu. dte auch dann in Kriegsanleihe angelegt werden können, wenn sie erst später eingchen. I Dte Landwirte brauchen nur mit ihren Kaffen eine Ver- ! etnbarung im Sinuc der vorstehenden Ausführungen ; zu treffen Dte landwirtschaftlichen Darlehenskassen wer- ^ tun auch nach dieser Richtung hin — schon im Interesse Finanzrot Loy. daß die Kriegsanleihe Vcrsicherunaen . . m ~ icfeQjty w Y< «-o «uujvunmur«C'Ci MUJCCUnqf f c*ec venchiedenen VersicherungSgejellichaiten mit Ge. nehmigung der Auisichrsbehöcde zur Einführung gelangt sind, daß die Landes Hvpothekenbank zu Darmstadt gegen Aufnahme einer Hypothek auf hvpothckenfreie Anweten Gelder füc Kriegsanleihe zur Verfügung stellt. L.tr Auszahlung der sog Glockengelder n die Gemein- den wird nach Möglichkeit beschleunigt, damit auch diese l^-clder zinsbringend im vaterländischen Sinne angelegt werden können. AlteKrrise müssen sich an dieser Zeichnung noch mehr beteiligen, so ermahnte der nächste Red- ... vunderttousend Mart dutch Ve'käuse er- „ „ _ lM bl lJ f n lacrn die Hessische ikanst. .7. ,. " Darmstadt 1917, ein EZolg, den „ .^Etadezu als einen Rekord bezeichnen kann angc- ^^^^Ebnisse fllcittcc Veranstaltungen flüherer ;,,V' Unternehmens ist nach zwei die ack in '«'?* cn durch bir Slot de-KcicgiS r / n f r niß grratcnln heffischen Künstlern damit in ihres Schaffens und erfüllt * t ullem Maße den beabsichtigten sozialen Zweck. \ \ fC . a "r f . incm bescheidenen Teil auch ein be- Er „V. 1 V"™ oc|®nBencn Teil auch ein bc. Boik.s lür M Q V ut . ba8 ^°rke «uttutbrbütfniS unseres Ooif rtnh ist 1 f dab wir wirklich ein Kultur, we, b '^ru'» hätten bigotten Not- i. s 'l /"' t,fttnen 6«t längs, entfernt. lvricht ber finanzielle Erfolg auch bl tut f« IT: f „L ua,i ^ bfc «Umstellung' Gewiß tie i4on . künstlerisches Bild. Da- kann unb ifi bei, hrfliirfi.M O- "* bo I u bestimmt war m" Ge'leaenbe aCItc ^'chtungen lchlecht- Ä..-B?2LS Ä L«» ii»? hm&t» I- »‘»in cm üiio igeeö ^manenö zu bamu erzielte Blrlsettigkeit bes Gebotenen, > . .. .v StaSaWÜ 10 « natürlich eine strenge Jury passiert Hat, ist aber in dn hrer Art gerade auch ein Vorzug, der nicht unterschätzt Ir* Vn'. fahren »erben darf, zumal die einzelnen künstlerischen Glaubens- ^ et 'U*i-rr. --eenHtniffe durchaus nicht blos sporadisch vertreten sind. ..... .. . . e»X e Aus, Wiederholt sei hierbei darauf aufmerksam gemocht, daß ’^UeiYi-L i n fein mser berühmter Landsmann Ludwig von Hosmann ^,ii4 mt rund hundert Werken einen ganz einzigartigen , ■ i ■ -uiatl »ährt. Die Gelegenheit, eine solch umfassende Zusammen- " tellung bet bedeutendsten Werke des Meisters zu sehen, <« mit miste so bald kaum wiederkehren. Wer die Ausstellung “ l * 2 SÜoZ E1 " Bie, roch nickt gesehen hat, sollte nicht versäumen, ihr noch ! i' 1 WlinK 1 der [inen Besuch abzustatten, der Endtermin ist nahe her. refb Taften- ingerückt. Auch für Ankäufe bietet ste trotz der bereits ,°Mc tünhn* arcichten hohen Verkaufsziffer noch eine reiche Auswahl n^b^en ® |C ,®»ffen -rstklassiger Werke, en. T^ec j Q n • ^ UnbnÄ 6 , ei zwei * Tausendfältige Frucht wurde erzielt in einem VOVv^N Mn, dgb Schrebergarten der Firma Val, Mehler A. G, Der Be- illsse» ^"i g-Z-ichne s'tzer eines Stück Landes versuchte es, etwa fingerdicke " °uch »och Schalen einer Kartoffel als Stecklinge zu benutz-m Der noch, jür.-vinei, UlIer «in„e tt 'e b aro er', Erfolg war sehr günstig; aus 2 Schalen hatte er eine Kartoffel-Ernte von 7-/, Pfund. Zu berücksichtigen bleibt »och, daß der Ackerboden Brachland und nicht gedüngt »che!» , ^ tl %in» war, (Soviel wir wissen, wurden auch noch von anderen “ - 8 a Mt«te n, Gartenbesitzern derartige Versuche gemacht. Eine Aus r VnbriLMl!-'', die spräche über die erzielten Resultate wäre erwünscht, ,^»rmnni>i,che Wch, ,je Red,) _ BrlcTkaTten. gckomH'^-Me D. U. Sie bedauern, daß Sie zu Heeres- und Zivil elbe ErMz^^dn -Geld Sjmft!!^ dienst nicht mehr tauglich feien und fragen, wie Sie deMm P? ^ sich nützlich machen können. Wir glauben, Sie können '"taMthr,, $* nci dem Vaterland dienen, we i Sie wieder und immer etben quä »,7 m" 6 ,*' Wieder erzählen, damit Jeder einsieht, daß er Verpfttch. 1 leibe betiW ( f, DltC: lang hat, die neue Anleihe zu zeichnen, zumal dies kein wz>aldirekIn?S«?" Opfer bedeutet, sondern Gewinne verspricht, "kannt Merw^-, Zahl der U-Boote. Ihre Schätzung ist zu jnte, kauften toR* "lcdrig gegriffen. Die genaue Zahl darf aus militärischen Ä Gründen nicht veröffentlicht werden. Durch Zeichnung Dirnon meu ^ EluwM, bom batet, ™ Q( ^ en "lld bementi auf die neue Kriegsanleihe können Sie den U Bootkcicg wirksam fördern und unsere Gegner zum Frieden zwingen. Literarisches. * Unter Hindcnburg von Tanncnberg bis Warschau. ftrfr “ ' ' — Mit 3 Karten und 4 Bildcrtafeln. Berlag von E. S. Mittler ^lsvlg auch bis zum & Sohn, Königliche Hofbuchhandlung in Berlin SW68. Preis Mk. 1,80. Eindrucksvoll treten aus den ansprechenden Schilderungen die unvergeßlichen Tage der Mobilmachung, des Aus- marsches, der ersten mit Spannung erwarteten Kriegsnachrichten dein Leser vor die Seele. Vor allem aber gewährt das Buch cm anschauliches Bild von der entscheidenden Tätigkeit unserer schweren Artillerie im jetzigen Kriege aus dem vielseitigen eigenen m das Bl,tn!a»d nicht »chS Mal ftrlegSanlciljt IU "8 ging mit dem Be, id UM, das Handwerk UV —v-... .. „ „ öer ^nblAamntprn Erleben eines Mitkämpfers und Truppenführers heraus. Mehrere . !mi:.-* n0lüei:r ® raniD1etn Bilder und 3 Karten ergänzen die fesselnde Darftellung. SÄ} ÄJ2 * Vclhage« & Klaffings Volksbücher (Verlag von Bel- M Wlt Den linei ^ & Easing in Bielefeld und Leipzig) haben schon eine suc das tzauoweck Reihe sehr lesenswerter Bändchen zum Weltkriege gebracht, GrÜndunMrsaMMlUNg die geeignet sind, namentlich der Heranwachsenden Jugend viel Mllikll Handwerks- Anregung und Belehrung zu bieten. Eine ganz besondere Be- * oiIfLffl achtung verdienen die beiden soeben erschienenen neuesten Bande unter Mung 0l6 ^or- bcv Sammlung, die dem deutschen Flugwesen gewidmet sind. DCtberat Flllk. Anwesend u n f cr Deutsches Kricgöslugwcscn behandelt Hauptmann.N e u- lömimstermms Leutnant manu, der Leiter der Luftfahrerschule Berlm-Adlershof Der 1plp.-,8amt8Me 18 A -ft Leser bekommt ein klares Bild von der Organisation und dem MegsaMSMe io.ä JT ^otriebe unseres Flugwesens und lernt an der Hand eines vor- )t, außerdelN Bettreler u, .^jchen Bildermaterials die verschiedenen früher und jetzt im jMmNielN Darmstadt, Gebrauch befindlichen Flugzeugmodelle kennen. Das zweite Oiip ftnnbtoccfrtammec Bändchen führt den Titel: Unsere Heldcnsliegcr und ist un- «eren jungen Helden der Luft gewidmet. Der Verfasser Viktor Kammer oezeMtt, me > 0 ^ ^g^rber schildert in kurzen Biographien die glänzenden fss. Handwerkerzeutralge- dieser Offiziere, die unserem Heere die Ueberlegenheit auch I nkrtmaen, bte Me W* in der Luft erstritten haben. Vorzügliche Bildnisse aller nam- ; hasten Flieger sind dem Buche beigegeben, das sich als würdiges teilUUg zU suYM H Denkmal für unsere gefallenen Fliegerhelden darstellt, und un- fsausM aus je mum Heranwachsenden Jugend ein Ansporn zur Nacheiferung ndiuen der 4 HaMellS' j e j u rairö< Beide Bücher könr k-maltllNasgeMfte unter Sohlen werden , VinrnMt wahlZU' Zum ersteii Male wird in einer kürzlich erschienenen Schrift Darmfl ^ ruhmlichst bekannten Staats, und Völkerrechtslehrers Prof. chriftfuhlM > 8° Dr jur f Stier-Somlo „Tic Freiheit der Meere und da« rmfiabt. ÖOtßeiegit PEcrrecht". (Verlag von Veit L Comp, in Leipzig, geh. Mk. L , ' ©nmmetn und der 350 ^ b Mk. 5.—) das Schlagwort von der „Freiheit der Meere" her Anwesen- „ HM1 können zur Anschaffung warm em- ohne jede Voreingenommenheit und mit Rücksicht auf Deutschlands nationale Jnlereffen beim Fricdensschlutz und in der nachfolgenden Friedenszeit auf seinen Wahrheitsgehalt geprüft. Ueberraschende und weittragende Ergebnisse treten dabei zutage. Die Schrift ist mit tiefer Sachkenntnis, in glänzendem Stil, in einer für alle Gebildeten leicht verständlichen Darstellung verfaßt und bietet die nur denkbar genaueste Aufklärung über das bezeichnete Grundproblem, um das, als eine Lebensfrage Deutschlands, sich eine ganze Reihe nicht minder aktueller Fragen gruppieren. Merkbüchlein sür Pilzsrcundc. Aufklärung zur Pilzerrue und Piltzverweriuna. Von Elly Schmidt, Leiterin der Versuchsküche von JunkerL Ruh. Mit einer farbigen Pilztafel, enthaltend 32 der am häufigsten vorkommenden eßbaren, verdächtigen und giftigen Pilze in naturgetreuer Darstellung Preis 60 Pfg. Verlagsbuchhandlung Alfred Michaelis, Leipzig, Kohlgartenstraße 48. Pilze schlagen jeden Lebcnsmittelmangel nieder! Dieses neue volkstümliche Büchlein mit seinem übersichtlich-praktisch angelegten Tert trifft ins Volle und macht jedermann die Pilzkenntnis sehr leicht und zuverläffig. Auch den vielen selbsterprobten Kochvorschriften der Autorin geben wir den Vorzug, und sollten die kräftigen und wohlschmeckenden Pilzgerichte in keiner Familie fehlen. Qbst-Kriegskochbuch, von Warschetka. Das erste Spczial- buch der Obstkochkunst! 60 L Verlag wie oben. Ein nützliches Buch das sehr in Aufnahme kommt! Wann kommt der Friede? Die Wirkungen des U-Boot, krieges in amtlicher Darstellung. 32 Seiten. Preis 50 Pfg. Mit mathematischer Sicherheit wird ausgerechnet, wie schnell der Lebensnerv unserer Feinde, die Schiffahrt, durch die U-Boote zu- sammenschrumpft bis zu dem Tage, wo sie gezwungen sein werden mit uns Frieden zu schließen. Zum erstenmal werden hier ausführlich die Berechnungen und die Beweggründe angegeben, die unsere Heeresleitung veranlaßten, zum verschärften U-Bootkrieg überzugehen. Mit der Beruhigung legen wir das Büchlein aus der Hand. Wenn es so um uns und unsere Feinde steht, dann können wir beruhigt se^/ liegt auch ein siegreicher Friede nicht mehr in weiter Ferne! Verantwortlich Alb in Klein in Gießen. Landaufentbalt! Erholungssuchende finden in meinem herrlichen am Walde gelegenen Landhaus gute Pflege, freunliches gemütliches Heim. Schöne Zimmer, grosser Garten, gut empfohlen. Sehr gute und reichliche Verpflegung. Herrlicher Herbst und Winter-Aut enthalt. 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