)%. teil. 'Sterke. satten Bejugspreis 50 psg. monatlich vierteljährlich 1,50M?., vorauszahlbar, frei ins Hans Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zwcig- ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionöschluh früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verla, her „«ießcner Zeit««,", Gießen. (Nieße«er T«geKl«tt> Anzeigenpreis 20 pfg. L rpeditio«: Züdanlage 21 die 44 mm breite P elitzeile, für AuSwärtS 30 Pfg. Die 00 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Grvhe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung de- Zahlung,- zieleS (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bet Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener VerlagSdruckerei, Altin Mei». »eßeref utib en. Fertia- * Rr. 80, Telephon 9!r. 362. Dienstag, den 25. September 1917. Telephon dir. 362. 30. Jahrg '^bezetteln' Äi 1; s°fern hie STV*!« ' ü ' h. tlt Jakobftadt genommen; über 4600 Russen gefangen, 55 Geschütze erobert. Im Westen vergebliche feindliche Angriffe. 808000 Tonnen im August und 6303000 Tonnen seit 1. Februar versenkt. — ,.„/«.«« «v« r i _ l oc.rin r tiefen Brückenkopf auf dem Westufer kx Düna auf und flüchtete eilends aus das östliche Ufer. — Jakobstadt ist in unserer Hand. - Bisher sind mehr als 4000 Russen gefangen, über 0 Geschütze als Beute gemeldet. Mazedonische Front. __ Im Berggelände Zwischen Ochridasee und Skum- v, tal griffen starke französische Kräfte an. Deutsche österreichisch-ungarische Truppen warfen in hartem wbt. GroßesHauptquartier, 23. Sept. 1917 Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Ein englischer Monitor beschoß mit Fliegec- bcobachtung gestern morgen Ostende. Einige Granaten trafen die Kathedrale, in der Frühmesse gehalten wurde. Sieben Belgier wurden getötet, 24 schwer verwundet. Der Monitor wurde durch Feuer unserer Küstenbatterten vertrieben. — An der flandrischen Landfcont blieb das Artillcriefeucc nach Abschluß der örtlichen Fr.ühkämpfe wechselnd stark. G'gcn Abend verdichtete sich die feind- liche Wirkung wieder no döstlich von Ipern zum Trommel- stucr. Es solgteu starke Teilangriffe der Engländer südöstlich St. Julren. Der Feind wurde zurückgeworfen. Nachts bei nachlassendem Feuer keine Jnfanterietätigkeit. — Eine bei Monchy, südöstlich von Arras, nach heftigem Feuerstoß in unsere Gräben dringende englische Kompagnie wurde im Nahkampf Vertrieben. Bei Bor.feldge- fechten südlich der Straße Eambrai—Bopaume sowie an der Somme und Oise blieben Gefangene in unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Längs der Aisne, am Brimont und in einigen Abschnitten der Champagne kam es zeitweilig zu leb hafterer Kampftätlgkeit der Artillerien. Bei zahlreichen Erkundungsvcrstößcn, btc vielfach unsere Stu-mtrupps bis in die Hinteren Linien der französischen Kampfanlagen führten, konnten Gefangene gemacht werden, ob- wohl der Feind fast überall flüchtete. Unsere Graben- besatzungen wiesen an einigen Stellen französische Aufklärer ab. Bor Verdun schwoll nachmittags das Feuer zu größerer Stärke an. insgesamt 8500 Tonnen Kohle». Der bewaffnete fron' zösische Dampfer „Admiral Kersatnt" (5570 Br..R >T.1 versuchte erfolglos sich nrt seiner wertvollen Ladung durch hartnäckige Gegenwehr der Versenkung zu entziehen. Ter Dampfer wurde im Feuergefecht, in dem seine Be- satzung schwere Mannschaftsverluste erlitt, ntedergekämpft, der Kapitän gefangen genommen. Der Chef der Admiralstabs der Marine. Die Gegner verloren gestern 14 Flugzeuge und einen Fesselballon. Ob ilcutnant Bcrthold errang den 23. Luftsieg. Vizefcldwebel Thom schoß wiederum 2 feindliche Flieger im Lufikampfe ab. wbt. Großes Hauptquartier, 24. Sept. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern erreichte der Artilleriekampf nachmit- tags an der Küste und vom Walde von Houthculst bl» Wesihoek wieder große Stärke. An der Schlachtfront blieb die Kampftättgkett auch nachts und am frühen Morgen gesteigert, ohne daß bisher neue englische An- griffe erfolgten. Gute Wirkung unserer artilleristischen Abwehr ließ sich am Verhalten der von uns beschossenen Battertc» und an der Vernichtung zahlreicher Munt- tionsstapel fcststellen. — Bet Lens und bet St. Quentin, an dessen Kathedrale die Franzosen durch neue Beschießung ihr Zerstöcungswerk fortsetzten, lebte die Feuertätlgkett auf. Heeresgruppe drulscher Kroupriuz. An mehreren Abschnitten der Aisnefront und der Champagne schwoll mehrfache» Feuer zu größerer Heftigkeit an. Bet EckundungSgcfechtcn hatte der Gegner Vex. lüfte — Vor Verdun war der Feuerkampf nachmittags und während der Nacht sehr lebhaft. Auch heute morgen herrschte große Gefechtstätigkeit auf dem Ostufer der Maas. ^ 14 feindliche Flugzeuge sind abgeschossen worden. Leutnant Wüsthoff errang den 20. Luftsieg. Leutnant Kiffenherth brachte 2 Gegner im Luftkampf zum Absturz. ! WÄsösterrc $ i den Feind zurück, ä ' usW >.,. er E Erste Generalquartiermcistec: Luüendorff. er Itn, 22. Sept, abends. Der Feuerkampf in '—^dcrn dauert an. — In der Verfolgung der wei- .- 'Hei, Russen wurde vom Liewenhof flußabwärts -,-kall die Düna erreicht. refft w erdeß- rück' ... aä. ^erlin, 22. Sept. Im Monat August sind an ^Idelsschiffsroum insgesamt 808000 Bruttoregifter- Q^jhcu durch kriegerisch" Maßnahmen der Mittelmächte D &nft worden. Seit Beginn des uneingeschränkten ^Hooikciegcs sind somit 6 303 000 BruLto^egillertonuen ! ö für unsere Feinde nutzbaren Handelsschiffscaumes - :michtet worden. F Der Chef des Admiralstabs der Marine. °.Üi » Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Im Brückenkopf von Jakobstadt wurde in den hastig verlassenen russischen Stellungen umfangreiches Kriegsgerät vorgesunden. Unsere Truppen haben die Duna von Liwenhof bis Stockmannshof überall erreicht. — In Ptnsk entstanden durch russische Beschießung Brände. Mazedonische Front. Bet großer Hitze — in der Sonne bis zu 65 Grad — fanden Gefechtshandlungcn nur westlich des Ochrida- See statt. Dort wurde den F anzosen eine Hohe bei Krcova durch deutsche und österreichisch ungarische Truppen im Sturm entrissen. Der Erste Gencraiquaitiermeister: Ludendorff. Berlin, 23. Sept. abends. Außer lebhaften Artilleriekampf in Flandern ist bisher nichts Besonderes von den Fronten gemeldet. 53000 Contun vrrsenltt. Berlin, 23. Sept. IUue U Lootsersolg'. Rund »3 000 Bcutto-registctlonnen — Westlich Gibraltar versenkte eines unserer U Boote in nner Nacht dl-: tief, beladenen englischen Dampfer „Clam Ferguson (4808 Br.-R.'T.i, „BtodMead" (5646 Bc.-R. T.) und „Huns- bridge" (3424 Br -R. T). Im Mittelmecr wurden zahlreiche feindliche Transporte nach Südfrankceich und Norditalien versenkt, darunter der bewaffnete amerikanische Dampfer Wilmore mit 7000 To. Kohlen, 1000 To. Oel und 12 Lokomotiven, der bewaffnete neue englische Dampfer "^hulmleigh ('4911 Br R.-To.) und der bewaffnete itaitenische Dampfer Ausonia" (1438 Br.-R.-T.), die beiden letztere» mit Oestlicher Kriegsschauplatz Front des Geueralfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern. Unter der am Brückenkopf von Jakobstadt einge- brachten Beute von 55 Geschützen befindet sich eine be. spannte Batterie und 5 schwere Geschütze von 26 bis 28 4tm. Kaliber. I» der Stadt selbst fielen reichliche Bor- räte, auch an Brot und Mehl in unsere Hand. — Nücd- ltch von Baranowitscht und westlich von Luck entfaltete die russische Artillerie lebhafte Tätigkeit. Heeresgruppe des Generalseldmarschall von Mackensen. Im Bogen nordwestlich von Forsani und am Sereth vielfach rege Feuertättgkeit und Borfeldgefechte. Bahn- Hof Galatz wurde mit beobachtetem Erfolg beschossen. Mazedonische Front: Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalquarttermeistei: Ludendorsf. Berlin, 24. Sept., abends. Lebhafte Gefechts, tätigkeit in Flandern und auf dem Ostufer der Maas — Im Osten nichts von Belang. Diesmal wird es nichts!" So kann man öfters hören, wenn man die An- sichten der nächsten Kriegsanleihe bespricht. Nun besänne ich mich auf die Zeit der letzten Anleihe. Wenn einer die Aufgabe bekommen hätte, den ungünstigsten Zeit. Punkt herauszusuchen, dann hätte ec sie damals glanzend gelöst. Eine flaue, matte Stimmung ging durchs Volk, Draußen" passierte nichts. Es drehte sich alles um einen Schützengraben hier oder dort mehr oder weniger. Daheim" kämpfte man mit Friere« und Hungern und wußte nicht recht, wie das weiter gehen soll- Und trotzdem gab das Volk, was es konnte. Man flüsterte ihm ein, daß ein günstiger Abschluß der Anleihe den Krieg verlängere. Man brachte ihm iedeS MißtXauen in die Sicherheit der Anleihe bet. Wer in der Werbe- arbeit drin war, konnte manchmal den Mut verlieren. Und trotzdem gab das Volk, was es konnte. Und wtr haben gut abgeschnitten. Daran wollen wir jetzt denken. Darum gebe ich garnichtS auf diese Vorhersagen heute. Die Fahnen wehen jenseits von Riga, da ist dem Deutschen Volk doch wieder sein Her; ausgegangen. Wo Soest und Plettenberg, wo Westfalen und Niederdeutsche einst ihre zweite Heimat aufschlugen, das ist heute wie der in deutschen Händen Der SiegeSzug rauschte im Osten dahin über Tarnopol und Czernowitz Gott! Galizien — wie viele hatt n sich schon drein gesunden, daß vaS in russischen Händen bliebe. Nun ist eS wieder zerronnen. Und der Engländer konnte in der Türkei nicht weiter und SarrailS nicht in Mazedonien und die Italiener nicht am gsonzo. In grausam gleichmäßigem Takt werden die Schiffe versenkt. DaS Zucückdlängen unserer Front in Frankreich geht so rasch vor sich, daß die Feinde 25 Jahre brauchen, bis fie uns am Rhein haben. Die Verbündeten am Ilonzo haben gestanden, fest und treu. Die Bulgaren hielten aus in der Hitze von 60 Grad und die Türken stehen heute noch so fest zum Bündnis wie vor drei Jahren. DaS sollte keine Zeit sein süc eine neue Kriegsanleihe! Unsere Anleihen sind eigentlich nichts als öffent sicher Dank. In den Kriegen hielt man früher nicht nur Bußtage, sondern auch Dankbetftunden. Ein solch öffentliches Dankgebet ist — richtig verstanden — die Kriegs- anleihe. Denn alles kann man den einzelnen ^opferen doch nicht sagen, was man ihnen schuldet. So trägt man» zusammen und zeichnet. DaS Geld hat auch seine Stimme und Gold klingt. Es kann krächzen wie Raben- schrei in der Hand oeS Geizigen und eS kann singen wie eine Nachtigall in der Hand des VaterlandSfreundeS. Mit unsern Pfennigen danken wir. ES wird uns so leicht gemacht dieses Danken. Darum glaube ich nicht an jene düstere Aussicht „Diesmal wird eS nichts". Wir danken Herrn Wilson, daß er uns so geschmäht hat. Man zähle die Lchimvswocte in seiner Rede aus und beantworte sie je mit einer Milliarde. DaS ist die beste Rache deS deutschen Volkes. Solche Milliarden kommen aber nicht zustande ohne Dich Fange Du an und sei dankbar und gib! Sib dein Seid in den sicheren Seldschrank der vatrrlanürs: Zeichne Kriegsanleihe! Mus Stadt and Land * ES wirb darauf htngcwiescn, daß die ZtnS- scheine oller RetchSanleihen, also auch der Kriegs an leihen, vom 21. des dem Fälligkeitstage vorher- gehenden Monate ab nicht nur bei allen P ost anstatt en — einschl. der Postagentucen — sondern auch von den hessischen Staatskassen in Zahlung genommen werden. Die Einlösung der Zinssch^ine ist damit den Besitzern der Kriegsanleihe aul crordentlich leicht gemacht. Dies wird hoffentlich recht.vielen u. vor allem auch der Landbevölkerung den Entschluß zum Zeichnen der Kriegüanlcihc erleichtern. * AuS der hessischen Nationalltberalen Partei Die im Juli 1912 als Unterorganisatton der Nattonallibecalen LandeSpactei im Gcoßh.rzogtum Hessen ins Leb.m ge rufene .Freie Vereinigung h ff'sichec Nationalliberaler" hat sich auf Beschluß ihres Arbeitsausschusses aufgelöst. Damit ist die äußere und innere Geschlossenheit der hrsstschen Landespartei unter dem Vorsitz deS Land- tagSabg. Dr. O s a n n - Darmstadt, wirderhrrgestellt Die Satzungen der Landcspartei sollen einer Neube- arbeitung unterzogen und die Organisation ausgebaut werdrn. Zu Letter der in Darmstadt mit dem 1. Oktober d. I. neu errichteten Geschäftsstelle wurde der bisherige GeschästSsührer der „Freien Vereinigung", Generalsekretär Dr. Otto Linse-Mainz, berufen. * Gtnsärränkrnig des Stückgnlverkehrs. Die deutschen Eisenbahnen stehen, wie die Eisenbahnvcr- lvaitung mttteilt, in den nächsten Monaten vor besonders hljtumn '.’luiuobni Neben den militärische« Anforderungen müssen die umfangreichen Nahrungsmittel- transportc bewältigt wcrdcn. Auch die Versorgung der Bevölkerung mit Hausbrand beansprucht die Eisenbahnen in b.sonders großem Umfange. Aus diesen Gründen ivird der Etlstück.rut- und Frachtstück tut Verkehr auf solche Güter beschränkt, die für die Kriegswirtschaft und VolkSernähcnng unbedingt befördert werden müssen. Da ferner Lebensmittel, soweit sie nicht in Wagen ladungen besürvert werden, vornehmlich a S Eilftückgut ausgegeben w.rdcn, die in großem Untsange mit Personen zögen bZördctt und während des kurzen Aufenthalts nur unter Schwierigkeiten ausgeladen werden können, so sollen Eilstückgüter nur angenoinmen werden, wenn das Einzelgewicht nicht m hr als 100 Kilogramm bc- trägt. Selbstverständlich werden diese Bestimmungen beseitigt, sobald die Inanspruchnahme der Eisenbahnen dies zuläßt. (Vergl. dazu auch die Bekanntmachung der Könial. Eisenbahndircktion Frankfurt a M. in jRr. 78 der Gießcner Zeitung.) gut einen deutschen Frieden Die Landwirt- schafskammer für dar Grwßhcrzogtum Hessen nahm in ihrer 15. Hauptversammlung nach einem Vortrag des Vorsitzenden Geh. OrkonomieratS Walter folgende Ent Ichließung an: Die Vertreter der hessischen Landwirt- schast wollen keinen Verzichts- und BankerottSfrieden. sondern einen dentschcn Frieden, den unsere Heere unter Hindenburg mit Gottes Hilfe erkämpfen werden Sir wollen ein Deutschland mit gesicherten wirtschaftlichen Grundlagen und festen Grenzen nach Osten und Westen, ein machtvolles deutsches Reich mit dem Kaiser an der Spitze und unseren Fürsten als Bundesgenossen, welche, wie wir, treu zu Kaiser und Reich stehen «ene Svl»fmarkrnhettche« zum Prn'e von 3 Mais gibt die Reichrvoflvciwallung au!. Lie cnlha.. ten neben 10 Matten zu 7>, Pfennig und 10 Marken ju 15 P,'g auf vielfachen Wunsch nun auch wieder o Marken zu 5 Pfennig und 5 Marken zu 10 Prcnmg. Die Ausgabe erfolgt nach Aul'bcauch dcS ! tzlgcn Bestandes an Briefmarkenh ftchen. * Grundbeüsi und Kriegsanleihe Besitzer städtischer oder län'sicher Grundstücke in H "en, die gegenwättig üb.r stüßigc Mittel nicht verfugen, aber bei der Kriegsanleihe Zeichnung nicht Zurückbleiben moch^ zrn. können gegen erftstellige Hypothek ^ac.rh.n ots zu 20000 Mk. von der Hej fischen Landes Hypo- theken ba nk erhalten, ,'oweit die Grundstücke hinren chende Sicherheit bieten und nach den Bestimmungen der Bank beleihungsfähig sind. Unter der gleichen Voraussetzung können auch geeignete erststelltge Hypo theken beliehen werd n. Solche Darlehen sind ln ^she deS Nennwerts der ;u erwerbenden KrttgSanleihe au»- zunehmen und für die erstell 7 Jahre (Mindcjllatsizeit deS 5 igcn Zinsfußes der Kriegsanleihe) mit 4 *° 0 . dann dauernd mit 4', zu verzinsen und mit I /*° 0 Nicht Miit- nicht Opferst«. nur em bischen gesunder Menschenverstand! 0 Oie Zeichnung der Kriegsanleihe ist jetzt für jeden einzelnen ein Gebot der Gelbsterhaltung! — L enn: ein guter Erfolg ist die Brücke zum Frieden — ein schlechtes Ergebnis verlängert den Krieg! Darum zeichne! ,u Nlgkn D«s Darl.hcn kann von der Landttbvvo htt-nl.n.. »ich ».kündigt waben, wäh„nd »„ Schuld. kbrr« 1 1 ‘ "fii■ 11 ^ 1 , un 3 c : : l ' kurzen Slünbtpun pfeift i l V Oir.blgcii kann solange die KsieaSanlcibe eine Lclztnjung von 5°/« ergibt, utacht der Da-lkber^ Inhaber derKrteasanleihenach Abzug der D I ÄW 6,1 '?' n: 'S.« ioOu tu iptm »..XlXjInlfSl'Ä'lrti; 1924°oi| f b,t«Wi«* n «^ nl,t ^ I, ' bi,, . 8U " 9,n vom 1.Oktober »elegsanlelhe vom Reich dure° Mdi hl'ün^MM M fÄ« 8 n V lW I l 01,0 in tic ’cm 5oB bi, m. u'bcfteien u«b" faÄT^' 1 vollftänd g Is WÄ «?Ä n n fl 6-1 lommrn. Die Hypo.hekerelchtung , nlchNich Innung brr Brleihuaasunterlagen, kam. vüli ° «Mfl?«- Die Lanbeshypo.hek nlank ft Aufbewahrung und Bec- Ln." ^nlecheftucke ,u übernehmen und die je- wkils läUigen Anleihezinsen auf die racl.h.nS,insen UNI-7 '?crauSwY'.ung ^ (9a jst damit also Gelegenheit geboten, daS lm Grund bcsin fcstaelegte Kapital in den Dienst des Vaterlandes zu stellen. Nähere Auskunft erteilt die LandeShvpo- thck nbank, welche die Zeichnung und die Einzahlung aul die Kriegsanleihe vermittelt. Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. Bekanntmachnng. betr. Verbot des Rauchens in den Lagerräumen für Spinn- und Web st off e. Um der Gefahr entgegenzutretcn, daß durch unvor- sichtiges Umgehen mit Feuer, insbesondere durch unvor- sichtiges Rauchen in den Lagerräumen für Spinn- und Webstoffe Brände verursacht werden, durch die das wert- volle Webstoffmaterial vernichte! wird, bestimme ich hiermit im Interesse der öffentlichen Sicherheit für den Bezirk des stellvertretenden Generalkommandos 18. Acmec- Korps auf Grund des § 9 b des Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851 (G. S. S. 451 ff) in Verbindung mit dem Gesetz vom 11. Dezember 1915 (B. G. Bl.S. 813) betreffend Abänderung des Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851 folgendes: 8 I. Das Rauchen in Tuchfabriken. Lagerhäusern und sonstigen Lagerstätten für Wolle, WoUabsälle und Kunstwolle wird hiermit verboten. 8 2 Weitergehende Verbote in Posizeioerordnungen oder in Arbeitsordnungen werden durch dieses Verbot nicht berührt. $ 3. Diese Bekanntmachung ist in allen im 8 1 genannten Räutnen in deutlich lesbarer und in die Augen fallender Weise anzuschlagen. Ebenso sind in allen Räu men, für welche dieses Verbot gilt, Schilder mit der Auf- fchrift „Rauchen bei Strafe verboten" anzubringen. Die Einschläge sind während der ganzen Dauer des Kriegszustandes zu unterhalten und erforderlichenfalls zu cmeuem. 8 4 . Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis bis zu einem Jahre, beim Vorliegen mildernder Umstände mit Haft oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mark be- straft. 8 r Die Bekannttnachung tritt mit Beginn Ms 20. 9. 1917 in Kraft. Frankfurt a. M.. 7. 9. 1917. Der ftellv. Kommandierende General: «Level Generalleutnant. Die Soldankaufstelle ist bis äut weiteres geöffnet: vienstag nachmittags von z-s Ubr Samstag vormittags von 10—12', Ubr Der Ehrenausicbim der 6 oldankaur$ftelie: Dr. Ufinger^ Stonotachygrap hie «„VArÄ lächt erler nbar . VoUatfnd. Lehrmittel I M Mk. per Nachnahme vom Verlag W. Wolf, Torgau, Nonlring 3. Neu er*rl)lencn Das Goschlochisleben von Frau Dr ,n " 1 u< s tuiui s Diick Imann i9l der für Braut- und Khcleu*e. 17. Amia Fiachcr- beste ärztliche Hatccber für Braut- und Fh.-l. u 17. Auflage, J1U Seiten starlv. — Mit vielen AhUilUnnveii und einem zerlesrharen .Modell des weiblichen Körpern im vorjresihrlttenen Madlnm 7'» Teile darstellend. Die Verfasserin bespricht in freier aber durchaus der /.enter Weise die verschiedenen Fragen, über die Eheleute zur Fi hat tun;? der Oesandbett, der Jn^endfrlsche und des Flehe-. «Tüchs, sowie Im Iniere -e einer gesunden Nachkoniiuen-chaft uuliedin^t untei richtet -ein müssen Gegen Voreinsendung vutig Mk. 4 — in Scheinen (Kachn Mk ! Sopliu- < harlottenhurg 1 GZ, Schliessfach 16. nie nUlitilt I sas.: Hotzrahinenniannzcn. ..inbcrbcl- tcn. Eisenntöbelfaorir, 2»hl in Thüringen. Pianos neu und iiefpieil mit notier Gnvantic in „roher Andwahl. KnUrinlc Bediennnft. Beite Referenzen. Pianohanc' Ed Rold (V Loh« Frankfurt a. M Liiil Ltrakc .W. D 15 fahr. Junge für mein Esclgesährt sofort gesucht. Lvaldhotel Aachen. Erhoiuna-'bedurstiae Xi finden gute Pension in idnU. Harzort. 5 Mm. u. PenNonopreio 6 Mk. Angs erbeten Frau A. MeNi«. Deinstedt a. Harz. Ankauf—verk'ilis von flfteffts, tfamtiri, Raocheß, Kupfer, Mesflws, OIH, Zt«,. ic. Mddeln, BeNm. zeug Gold- fnd StlbersabeW; Münzen und Antiquitäten. "oniS -iothrabeege, Vtene». "■I ÄS* ■in tn Sen. S. ' in be eb ' to fk ) L.7? 2(1 9et= len esondere ^ Unö or* uwen J* ^vor- • s :* - rb. iw«.. ■ 0Qs wert- Mflmitie i ^Mandos' n ^ iefefee s J - 18 ' ^ 1 "■ w 1 * 1915 folgend übet 'es; iÄW«. ' ® oU « b fäire M ^ 0 li3emer° tbn un n ^kch dieses Setbot Een im §, g e= r . uni) '» die Augen > lmb in allen Mu- 5d)Ubar mit d« Aus. bots n“ anjubringen. ^nzen Dauer des erforderlichenfalls zu ^ mit ffiefdngnis bis lilbemb« Umstände )“ 1500 Matk be. itt mit Beginn fcs artbierenbe (Benetal: iedel rlleulnant. find: Sil H dir no- 12 1 2 ir MMMM- Bekanntmachung. Zur Gewinnung von Wagen für den Ladungsverkehr (Kartoffeln, Getreide, Tünge- «.nttel usw.) ist von Donnerstag, den 20. September, an bis auf weiteres die Annahme von Frachtstückgut, lEilstückgut und beschleunigtem Eilstückgut auf die nachbezeichneten Güter beschränkt: Et 1. Arzneimittel, Drogen, Apothekenbedarf (auch Medizinflaschen, Verbandsstoffe). 2. Benzin, Benzol und sonstige Betriebsstoffe für Motore. 3. Bücher und Zeitschriften. 4. Decken unk» andere Lademittel. 5. Düngemittel. 6. Einkochgläfer, Einkochtöpfe, und Zubehör. 7. Felle. 8. Fette. 9. Fischereigerätschaften. 10. Futtermittel. 10a. Gewerbesalz. 11. Grubenlampen. 12. Güter für Lokomotiv-,Güterbau,Sicherungs-, Telegraphen- und Fernsprechanlagen. 13. Häute. 14. Holzschuhe, Holzsohlen. 15. Kohlensäure. 16. Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte. 17. Lebende Pflanzen. 18. Lebensmittel (einschl. Nähr- und Genußmittel, Bier, Wein, Spirituosen, Fruchtsaft, Mineralwasser und dergl.) 19. Lebende Tiere. 20. Leder, einschl. Kunstleder. 21. Leere Säcke und andere Behälter und Verpackungsmaterialien für die zu 1, 2, 5, 6, 8, 10, 15, 18, 23, 25, 28, 29 genannten Güter. 22. Maschinen, Motore und Zubehör, auch einzelne Teile. 23. Oel (Schmiermittel). 25. Sauerstoff, Wasserstoff und Azetylen. 26. Seife, Seifenpulver, Wasch- und Scheuer- mittel aller Art. 27. Schuhwaren. 28. Schwefelsäure für Akkumulatoren. 29. Spiritus. 30. Sprengstoffe für Bergwerke. 30a. fertige Stereotypieplatten und Fertigfabrikate der Schriftgießereien. 31. Tabak. 32. Treibriemen. 33. Umzugsgut. 34. U-Bootmaterial, sofern es als solches mit den vorgesehenen Beklebezetteln gekennzeichnet ist. 35. Zeitungsdruckpapier, sofern die Dringlichkeit von der Kriegswirtschaftsstelle für das deutsche Zeitungsgewerbe G. m. b. H. in Berlin bescheinigt ist. 36. Zigarren, Zigaretten. 37. Zündhölzer. 38. Alle Güter, die nachweislich ausgeführt werden sollen. 39. Militärgut und Privatgut für die Militärverwaltung an militärische Stellen. 40. Dringende Sendungen für die Munitionsherstellung und die Kriegsrüstung, soweit die Notwendigkeit des Versandes durch die Linienkommandantur des Versandbezirkes bescheinigt ist. 41. Sonstige Güter in ganz besonders dringlichen Einzelfällen mit Genehmigung der Königlichen Eisenbahndirektion. 24. Saatgut. Ferner werden vom gleichen Tage an bis auf weiteres als Eilgut und als beschleunigte^ Eilgut Sendungen, die nach Vorstehendem an sich zugelassen sind, dann nicht angenommen, wenn die einzelnen Stücke mehr als 100 kg wiegen. Diese Maßnahme gilt auch für Militärgut und Privatgut für die Militärverwaltung an militärische Stellen. Ausnahmen für Güter des öffentlichen Verkehrs sind an die Genehmigung der Eisenbahndirektion, für Militärgüter an die der Linienkommandantur Frankfurt (Main) gebunden. Die bisherigen Einschränkungen bei der Annahme von Expreßgut bleiben bestehen und werden noch dahin erweitert, daß auch kleinere Stücke bis zu 5 kg, die mit der Post befördert werden können, 'nicht mehr angenommen werden. Nähere Auskunft erteilen die Auskunftstellen für Güterverkehr im Geschäftsgebände der Königlrchen Eisenbahndirektion, Hohenzollernplatz 35, sowie die Güter-, Eilgut- und Gepäckabfertigungen. >e8te deatsedv iurzsclirift* bewahrt, 50 Mk. per Nachnahme Frankfurt (Main), den 17. September 1917. Königliche Eisenbahndirektion. erschienen: Soeben erschien neu in 90- Auflage. Hygiene der Ehe . med. Nnna Fischer- -t der - beste ärztliche Aer/.tlicher Führer für Braut- und Eheleute von Frauenarzt Dr. med. Zikel, Berlin. .Stadium ?5 lene Ue “ a ei durchaus der über u» , Liebes- Vöb ‘franko durch 16 . Aus d. Inhalt: Ueber d. Frauen-Organe. Körperliche Ehetauglichkeit und IIntauglichkeit. Gebär- u. Still-Fähigkeit. Frauen, die besser nicht heiraten sollten! etc — Enthaltsamkeit u. Ausschweifungen vor der Ehe. Eheliche Pflichten. Keuschheit oder Polycrami.° Hindernisse der Liebe etc. — Krankheiten in der Ehe. Rückstände früherer Geschlechtskrankheiten. Vorbeugung und Au- steckungschutz etc. Körperliche Leiden der Ehefrau. Ursachen u Heilunu - der weiblich. Gefühlskalte. Folgen der Kinderlosigkeit. Gefahren später Heirat für die Frau Hysterische Anfälle. Hygiene des Nervensystems etc. — Bezug gegen Einsendung von Mk. 2.— franko oder Nachnahme durch Medizin. Verlag Dr. Schweizer & Co., Abt 236, Berlin NW 87, Repkowpl. 5. gewandte UtrKäuferinnen zum baldigen Eintritt gesucht. Angebote mit Bild, Gehalsangabe und Zeugnisabschriften erbeten. Aüttenberg, Msinr. Glas, Porzellan, Haus- u. 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Telefon Amt Cöln-Hiilhelm Nr. 1207. u. Amt Berff.-Gladbach Nr. 25. Untervertreter gesucht. _ rr MH Der Deutsche Wehrverem hat in seiner am 28. Juli d. I. abgehaltenen AnSschutzfitznug zu ver Ariedensfiinki- gebung und der mit ihr in Verbindung gebrachte» sogenannte»» Renorientieriiug nachstehende Kundgebung einstimmig beschlossen: Indem sich der Deutsche Wehroerein, getreu seinen Satzungen, nicht auf das Gebiet der Paeteipoliuk bc gibt, sondern lediglich die Tatsachen vor Augen hat. halt er sich für bcnifen und verpflichtet, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, daß Millionen deutscher Männer im Felde stehen und in der DeNeidigurq des Destandes un er Zukunft unseres deutschen Vaterlandes das erste Anrecht darauf hätten, ihre Stimme geltend zu machen, woran sie zur Zeit verhindert sind. Gerade denjenigen, welche sich auf sogenannten demokratischen Boden stellen, mug entgcgengchalten werden, daß in keinem Lande der Welt, am wenigsten in einem demokratisch aufgebauten, Entscheidungen von gleicher Bedeutung und Tragweite getroffen werden würden ohne voraängigen Appell an das ganze Volk, während jetzt die ge famte Wehrmacht zu Lande und zu Wasser ausgeschaltei ist. Der Deutsche Wehrverein legt hiergegen feierlich Verwahrung ein, indem er hierin eine Entrechtung veS unter den Waffen stehenden Teiles unseres Voltes erbl ckt Der Deutsche Wehwerein vertritt femer aus Grund zahlloser Zuschriften mit Entschiedenheit den Stand- Punkt, daß das deutsche Volk in seiner überwältigenden Mehrheit nichts wissen will von dem sogenarmten „Frieden ohne Annexionen und Entschädigungen", daß es im Gegenteil entschlossen ist, einen siegreichen und unsere Zukunft nach jeder Richtung sichernden Frieden zu erkämpfen und jedes hierzu nötige Opfer zu bringen. Gleichzeitig erhebt der Deutsche Wehrverein seine warnende Stimme gegen das fortgesetzte undeutsche und stellenweise geradezu erbärmliche Friedensgerede, das, weit entfernt davon, die Gegner zu überzeugen, im Gegenteil verantwortlich zu machen ist für jeden Tag der Kriegsverlängerung und alle dadurch bedingten Opfer an i^eben, Gesundheit, Geld und Nahrungsmitteln einfehten. Nicht diejenigen, welche sich für den deutschen Frieden, sondern das Friedensgerede ist es, das uns um jede Achtung in der Welt bringt, einem Staat nach dein andern in die Arme unserer Gegner treibt, uns fortgesetzt wirtschaftliche Wunden schlägt und in der ganzen Well den Glauben erweckt, daß wir äußerlich zwar siegreich, innerlich aber verfault und entnervt wären. Es «ritz ein Ende nehmen mit solchen beklagenswerten Erscheinungen in großer Zeit. Anders kann und wird auch der Krieg kein Ende nehmen. Berlin W A2, Kleiststraße 32. Deutscher Wehrverein E. B. gez.: Graf von Baubifsin, Admiral ü la suite des Seeoffizierkorps, derzeitiger Vorsitzender. Keller-Zulclilieideltelle der Unduffrle für das Srohtierrogtum Kellen. Zu der am 27. September nachmittags 2 Uhr im Botel Degenhardt zu (Dffenbacf) a. M. ItattUndenden | Gründung; - Versammlung s $ werden alle Unfereifenfen, denen eine Einladung noch nicht zuge« | gangen, hiermit eingeladen. (Auskunft über den Zweck der [leder-ZufchneidesteUe erteilen die heffifdien Handelskammern.) s Buch über die Ehe von Fraaenärzlin Dr. Stockham. M. 2.— „Liebeszauber“ von Dr. Fanalula M. 1 50. Beide Bände zua. statt M. HiO nur M. 2. E Elsner, Stuttgart, Johannesstr. 20. Bücher aus galanter Zeit mit Bildern von Dore und Bayros Casanovas Erinnerungen Boccaccios veksmoron 1001 Nacht ""w. Erwachsene. Preis je 5 Mark Portofrei gegen Einsendung des Betrages von Dr. Potthoff & Co. Berlin W 30. Dauerbeseitigung. Reichspatent Prosp. gr. Sauifas-Depot, Halle S. 93. Sofort gosocht tllcht. 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