H als « 8 ®ktn tu Kießener Bcifiuta I (Ne,rstc Nachrichle-1 (•itfte«et I«acU«tt) ielfach erprobte f ä ? che bliiW,., u 1 Ij’ 18 ä « Betrag^ 6 " ll(r ®'M8|gnng, ' ^ n> Stollberj a®aa^ Suppenwü Bezugspreis 50 psg. monatlich vierteljährlich 1^0 Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Lamötagö — Redaktionsschlutz «ruh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung n ich t verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag »er „Gießener Zeitnug", Gießen. Srpeditios: Südanlage 21. gnzeigenvreis 20 pfg. die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 30 Pfg. i? 90 mm breite R e k l a in e . Z e i l e 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und ÄrStze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung deSZabiung«. zieleS (30 Lage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneVerbindlickkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Aldi» Klein. 76. Telephon Nr. 362. Samstag, den 15. September 1917. Telephon ,'i r 30. Jayrg Sfuffjart. gesucht! ssgenau ' Urze ^wllicde deutfcbe cagezbericdrr. rt G roß es Hauptquartier, 12. Sipt. 1917. ^ en Westlicher Kriegsschauplatz Heeresgruppe Kronprinz RupprechL In mehreren Abschnitten der ständ ischen Front, j Artois und nördlich von St Quentin lebte die Für Kiint+ftT—7-Mertättgkeit in den Abendstunden beträchtlich auf. — v elfach kam es zu Zusammenstößen der Infanterie im mene Porzellan-, Konst ud «felb der Stellu ngen. Antiquitäten-Fibel Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. für jede Nach stark-r Feuerwirkung brachen französische Ab- jt vielen Mar^ntafe/" ^ un 9 e n 3 U gewaltsamen Erkundungen beiderseits der ragen u, 700 Biogr.d,'Somme—Py-Sonain in der Champagne vor. eist.d, div. Kunstzweige,3 e wurden durch Feuer und im Nahkampf zurückge. Fachadressen. VorMben. Gefangene blieben in unserer Hand. — Vor rk. 5^50. Mk ’ °~' Nachna ^ibim hat die Kampstätigkeit der Artillerien nachge- Verlag Alfred Kock, | c " • Bremen 1. ; 19 feindliche Flieger sind obgefchoffs-n worden; einen ~~ Frankfurter-’ öon brachte Leutnant Voß (46. Luftfleg) zum Absturz. Sotelielretär-Surl/ Oestlicher Kriegsschauplatz, für *L ««b «J. He»esft°nt des Generalfeldmarschalls Beginn der neue» flurfe: Prinzen Leopold von Bayern. 17. September. An mehreren Stellen Zwischen Ostsee und Düna lmnöiiche praktische Ausbildunarfen unsere Vortruppen russische Äuskiarungsabtel- allen Fächern öes HoteMtzgp.n durch Kampf zurück. Die Gefangenenzahl aus dienstes. c Schlacht bei Riga ist auf 8900 feftgefttÜt; die Beute topfte durch den Kursleite sich auf 325 Geschütze, davon ein Drittel schwere, Dir. E. Meyerhaus, ^hrere beladene Voll- und Kleinbahnzüge, großes Ptonier- Godesberger Hof, SodeSberg.» ^, Schießbedarf und Verpflegungsvorräte, zahlreiche m^HH^raftwagen und andere Truppensahrzeuge. Heeressront des Generaloberst Erzherzog Joseph, i Angeln, volle Ernte urü A Zwischen Pruth und Moldawa Vielfach r. ge Artillerie- und Eckundunysqefechte. - Die Russen s'tzten r «tag, 'l Solkc. ihren Angriff nicht fort. Südwest'ich von AnäelbMtriche«, i. irgul Okna stieß der Feind fünfmal gegen unsere • —-——inten vor; stets wurde er verlustreich abgewtesen. Mazedonische Front. ; Die Lage am Südwestufcr des Ochrida-sres hat sich wesentlich geändert. — Im Becken von Monaftir Erfolgreiche Kämpfe im Westen. Bei Riga 890V Rnffen gefangen und 325 Geschütze erobert. ii der lckeres Feuer als in letzter Zeit. tett RenotietttitkM Der Erste Generalquariiei Meister: Luden docff Gebiet der Berlin, 12. Sept. abends. Nichts Neues. sichtet, die AufmerksE 20000 ContlCtl versenkt Mg des Bestandes un Berlin, 12. Sept. Neue U Booiserfolge auf dem Mnd zu mch^'Michen Kriegsschauplatz: 7 Dampfer und 2 Segler it 20 000 Btuttoregistertonnen. darunter 2 große u n m «jßrbpaffncte Dampfer und ein englischer Transporter, auh entgegenM^.^ Heiden Segler hatten Grubenholz und Soda ge Der Chef des Admiralstabs der Marine. 3i ooo tonnen versenkt. «erlacbr erfolgreiche caucdvooifadrt. Berlin, 12 Sept. Eines unserer Unterseeboot, id)eibungen m 53 ott, währet,-tz ei«, iave« - »öHeS erbl'-l Start lit lkntschl^^^. ^Mmmandant Kopitänleutnant Gerlach, hat im Atlan ^dein i°9 ena wirten Ozean neuerdings 8 Dampfer und 2 Segler mit n und un> 1000 Bcuttoregistertonnen versenkt. Der Chef des Admiralstabs der Marine. greiche' bringen- unöe ut|j n ^ a5 t°wtb.Großes Hauptquartier, 13 Sept. 1917. n 01 • fenDpf* an si Westlicher Kriegsschauplatz: ch beding ^den, l on H Bei geringer Sicht blieb die Gefechtstätigkeit auch , n deutschen o ^ ern {n| den Kampffronten bis auf vorübergehende Feuer- taat nach KlaMgecungen und Vorfeldgefechte im allgemeinen gering. ganzen scheini tu Leutnant Voß schoß im Luftkampf den 47. Gegner ei« & Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalseldmarschalls Prinz Leopold von Bayern. Dich der Straße Riga—Wenden wichen unsere Kaval- «osten stärkeren russischen Trupps über Moritzberg l5 llder- suite des und Neu-Kaipcn aus. — Nördlich von Bacanowitschi, östlich von Tarnopol und am Zbrucz lebhaftes Störungs« feuer und Elkundergeplänkel. — Zwischen Dnjestr und Schwarzes Meer keine größeren Kampfhandlungen. Mazedonische Front: Südwestlich des Ochridasecs sind nur schwache feindliche Abteilungen ins Gebirge gedrungen. Der Erste Gencralquorliermeister: Ludendorff. Berlin, 13. Sept. abends. In Flandern lebhafte Artillerietättgke'.t Sonst nichts Wesentliches. 43000 tonnen versenkt. Berlin, 13. Sept. Im Mittelmeer 43 000 Bruttoregistertonnen neu Versenkt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. wurden wbt. Großes Hauptquartier. 14. Sept. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. In Flandern Verstärkte sich der seit Mittag zwischen dem Houthoulstecwald und dem Kanal Von Comincs- Upern heftige Artilleriekampf abends und frühmorgens nördlich Von Frezenberg zum Trommelfeuer. Englische Angriffe^sind nicht erfolgt. — In der Nacht Vom 12. zum 13. September warfen württembergische Kompagnien den Feind aus einem Waldstück nördlich Von Lange- marck Zahlreiche Engländer wurden gefangen zurück- erführt. Im Artois und nördlich Von St. Quentin hatten mehrere Erkundi-ngsunternehmen Erfolg; Gefangene und Beutestücke fielen in unsere Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Westlich Von Guignicourt an der Aisne drangen westfälische und hanseatische Sturmtrupps in die zweite französische Linie, fügten im Grabenkampf dem Feind schwere Verluste zu und kehrten mit Gefangenen zurück — In der Champagne und vor Verdun steigerte sich die Artilleli^tätigketr nur in einzelnen Abschnitten zu größerer Stärke. Oestlicher Kriegsschauplatz: Zwischen Ostsee und Schwarzem Meer keine Kampfhandlungen von Bedeutung. Mazedonische Front. Am Ochridasee ist die Lage unverändert. Der Erste Genecalquartiecmeistec: Ludendorff. O Berlin, 14. Sept. abends. Lebhafter Artilleriekampf nur in einigen Abschnitten der Nocdostfront von Verdun. rrooo tonnen versenkt Zwei englische Kriegsschiffe torpediert. Berit?, 14. S(pt. Im Sperrgebiet um England wurden wiederum eine größere Anzahl Handelsschiffe und einige Fischerfahrzeuge mit insgesamt 22000 Bcuttoregistertonnen durch die Tätigkeit unserer U Boote vernichtet. Von einem der U-Boote wurde am 13 .t^mber !m Nachtangriff in der Nähe der englisch.- Ostküste ein Kriegsfahrzeug vom Aussehen des To'pedoka?.oncn- bootes „Halcyon" torpedier^. Die Detonation des Torpedos wurde einwandsfri-i beobachtet. Ein anderes U-Boot erzielte am 9. September im Aecmelkanal einen Torpedotreffec auf einen kleinen Kreuzer der „Arabis,,- Klaffe. Durch eine unmittelbar auf den Treffer folgende Munitionsexploston wurde das Achterschiff des Kreuzers dicht hinter dem Großmast vollständig avgeriffen. Sinken der beiden Schiffe konnte von den betreffenden U Booten nicht beobachtet werden. Der Chef des Admicalstabes der Marine. ZcbälranMisungeü. LUzlorbar mit ho bi$ i 20 °jo. Die fieberte Kriegsanleihe wird, wie kürzlich an dieser, Stelle mitgeteilt, aus 5-prozentigen Schuldverschreibungen uhöauiJ 4'/z - pcozcntigen Schatzanweisungen bestehen. Beachtenswert ist b-sonders, daß der Ecwerb der Schatzanweisungen die Möglichkeit der Erzielung eines elheblichen Auslosungsgewinnes in sich schließt Gleich den mit der sechsten Kriegsanleihe ausgegebenen Schatzanweisungen werden nämlich die Schatzanwci- sungen der siebenten K iegsanleihe nach einem lesten Plan mit einem hohen Aufgeld durch zweimal im Jahre stattfindende Ziehungen getilgt, und zwar gelangen nicht einzelne Nummern, sondern immer ganze Gruppen zur Auslosung. Der erste Auslosungstermin ist der 1. Juli 1918, und da der Tilgungsplan der mit der sechsten Kriegsanleihe ausgegebenen Schatzanweisungen auch für die der siebenten Kriegsanleihe gelten soll, die erste Auslosung der früher ausgegebenen Schatzanwei- sungen aber bereits am 1. Januar 1918 erfolgt, so wird von den Schatzanweisungen der siebenten Kriegsanleihe einmalig, nämlich am 1. Juli 1918 ein ent' sprechend größerer Betrag ausgelost. Die Rückzahlung der gezogenen Gruppen erfolgt mit IIO^/o, so daß der Eigentümer im Falle der Auslosung außer der hohen Verzinsung einen Kursgewinn von 12% (der Zeichnnngs- preis beträgt 98o/o) erzielt. In spätercn Jahren ist der durch die Auslosung entstehende Gewinn unter Umständen noch größer, weil das Aufgeld auf 15 und 20°/ 0 steigen kann. Das Reich ist nämlich berechtigt (nicht verpflichtet), am 1. Juli 1927 oder später alle bis dahin nicht ausgelosten^Schatzanweisungen zur Rückzahlung zum Nennwert zu kündigen. Die Eigentümer der von der Kündigung betroffenen Schatzanweisungen haben jedoch dann das Recht, statt der Barzahlung 4-pcozen- tige. mit 115o/o auslösbare Schatzanwetsungen zu fordern. Sind weitere 10 Jahre nach der ersten Kündigung (Wohl zu unterscheiden von der Auslosung) vergangen, so kann das Reich alle bis auf die mit 115°/ 0 ausgelosten, nunmehr 4-p:ozentlgen Schatzanweisungen zur Rückzahlung zum Nennwert bringen. Aber wiederum hat der Eigentümer der Schatzanweisungen das Recht, statt der Barzahlung die Ausfolgung v n Schatz' anweisungm zu verlangen, die dann noch Zinsen tragen und mit 120°/ 0 ausgelost werden. Dec.Auslosungsgcwinn muß also mindestens 12°/ 0 betragen, er kann indes auf 17 und 220/0 steigen. Das sind so günstige Aussichten, daß bei vielen Eigentümern der älteren 5 pcozentigen Schuldverschreibungen und früher ausgegebenen 5-prozentigen Schatzanweisungen der Wunsch rege werden wird, ihren Besitz in neue 4^/2-prozenttge Schatzanweisungen umzutauschen. Dem kommt die Ftnanzverwaltung entgegen. Sie hat bestimmt, daß den Zeichnern neuer 4Vr-Prozentiger Schatzanwetsungen gestattet sein soll, daneben 5^pco- zentige ältere Schuldverschreibungen und die Schatzanweisungen der ersten, zweiten, vierten und fünften Kriegsanleihe in neue 4 1 /* prozentige auslösbare Schatzanwetsungen umzutauschen. Jedoch kann jeder Zeichner höchstens doppelt soviel alte Anleihen (nach dem Nennwert) zum Umtausch anmelden, wie er neue Schatzan- Weisungen gezeichnet hat. Wer also z. B. 5000 Mark Schatzanweisungen gegen Barzahlung zeichnet, kann daneben 10000 Mark Schatzanweisungen durch Umtausch alter Anleihen eiwerben. Der letzte Ttlgungstermin für d'" auslösbaren Schatzanweisungen ist der 1. Juli 1967. An diesem Tage müssen die bis dahin nicht ausgelosten Schatzanweisungen mit 110, 115 oder I20°/o (j- nachdem, ob der Zinsfuß der Schatzinweisungen dann 4 1 / 2 , 4 oder 3 1 2 °/o beträgt) zueückgezahlt werden. Freilich wird nur ein Teil der Schatzanweisungen in näherer Zeit, der andere erst später mit einem hohen Aufgeld ausgelost; indessen übt schon an sich die regelmäßige Tilgung erfahrungsgemäß auf den Kursstand eines Wertpapieres eine günstige Wirkung aus. Das Material verringert sich, was nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage H Vorteil ist. Zudem werden die Besitzer ausgeloster ^^^tzanweisungen stets geneigt sein, sich Ecsatzstücke zu n-' nffen, um den Auslosungsvorteil in verfolge von zu genießen. Es ist zu erwarten, daß die neuen Swotza^weisungen der siebenten Kriegsanleihe umso größere Beachtung der Zeichner finden werden, je mehr das Pust'ikum die Vorteile dieses Erwerbs sich klar macht. ist nich Siebente Kriegsanleihe lett JP auf -in^ de JÄ^E llier ^„jtcn® 5 1 er i fo(ut# ,el 0 / 0 Deutsche Neichsanleihe. -si oom^enn 0 ©ie erfP arteI ■leisen «°rd-n ÖCr Schatz" ^ ür!Öigl 0 0 Deutsche keichsschatzanweisungen, und auslosbar mit 110 ".. bis 120"«. Zur Bestreitung der durch den Krieg erwachsenen Ausgaben werden weitere 5°.. Schuldderschreibungen des Reich 4' 2 % Reichsschatzanweisungen hiermit zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt. Das Reich darf die Schuldverschreibungen frühestens zum 1. Oktober 1924 kündigen und kann daher auH ihren Zinsfuß vorher nicht herabsetzen. Sollte das Reich nach diesem Zeitpunkt eine Ermäßigung des Zinsfuß! beabsichtigen, so muß es die Schuldverschreibungen kündigen und den Inhabern die Rückzahlung zum vollen Neu» wert anbieten. Das gleiche gilt auch hinsichtlich der früheren Anleihen Die Inhaber können über die SchuldveV schreibungeu und Schatzauweisungen wie über jedes andere Wertpapier jederzeit (durch Verkauf, Verpfändung usiv.j verfügen. Die Bestimmungen über die Schuldverschreibungen finden auf die Schuldbuchforderungen entsprechende Anwendung. Bedingungen. !. Annahmestellen. Zeichnungsst eile ist die Reichsbänk. Zeichnungen werden von Mittwoch, den 10. September, bis Donnerstag, den 18. Oktober 1017. mittags 1 Nhr bei dem Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere in Berlin (Postscheckkonto Berlin Rr. 99) und bei allen Zweiqanstalten der Reichsbank mit Kasseneinrichtung ent- gegengenommen. Die Zeichnungen können auch durch Vermittlung der Königlichen Seehandlung (Preußischen Staatsbank), der Preußischen Tentral-Genossenschaftskasse in Berlin, der königlichen Hauptbank in Nürnberg und ihrer Zweiganstalten, sowie sämtlicher Banken, Bankiers und ihrer Filialen, sämtlicher öffentlichen Sparkassen und ihrer Verbünde, jeder Lebensversicherungsgesellschaft, jeder Kreditgenoffenschaft und jeder Postanstalt erfolgen. Wegen der Postzeichnungen siehe Ziffer 7. Ieichnungsscheine sind bei allen vorgenannten Stellen zu haben. Die Zeichnungen können aber auch ohne Verwendung von Ieichnungsscheinen brieflich erfolgen. 2. Einteilung. Zinsenlauf. Die Schuldverschreibungen sind in Stücken zu 20 000, 10000, 5 000, 2 000, 1000, 500, 200 und 100 Mark mit Iinsscheinen zahlbar am 1. April und 1. Oktober jedes Jahres ausgefertigt. Der Iinsenlauf beginnt am 1. April 1918. der erste Iinsschein ist am 1. Oktober 1918 fällig. Die Schahanweisungen sind in Gruppen eingeteilt und in Stücken zu 20 000, 10 000, 5000, 2000, 1000 Mark mit Zinsscheinen zahlbar am 2. Januar und 1. Juli jedes Jahres ausgefertigt. Der Iinsenlauf beginnt am 1. Januar 1918, der erste Iinsschein ist am 1. Juli 1918 fällig. Welcher Gruppe die einzelne Schahanweisung an- gehört, ist aus ihrem Text ersichtlich. 3. Einlösung der Schatzanweisungen. Die Schahanweisungen werden zur Einlösung in Gruppen im Januar und Juli jedes Jahres, erstmals im Juli 1918, ausgelost uud an dem auf die Auslosung folgenden 2. Januar oder 1. Juli mit 110 Mark fürM 100 Mark Nennwert zurückgezahlt. Die Auslosung M schieht nach dem gleichen Plan und gleichzeitig mit Schatzanweisungen der sechsten Kriegsanleihe. Die ni diesem Plan auf die Auslosung im Januar 1918 fallende Zahl von Gruppen der neuen Schahanweisung^! wird jedoch erst im Juli 1918 mit ausgelost. Die nicht ausgelosten Schatzanweisungen sind seit, des Reichs bis zum 1. Juli 1927 unkündbar. Früheste aus diesen Zeitpunkt ist das Reich berechtigt, sie Rückzahlung zum Nennwert zu kündigen, jedoch büi die Inhaber alsdann statt der Barrückzahlnng 4" o ü bei der ferneren Auslosung mit 115 Mark für je 1! Mark Nennwert rückzahlbar, im übrigen den glei, Tilgungsbedingungen unterliegende Schatzanweisungen fo» dern. Frühestens 10 Jahre nach der ersten Kündigt ist das Reich wieder berechtigt, die dann noch unverlofl Schatzanweisungen zur Rückzahlung zum Nennwert kündigen, jedoch dürfen alsdann die Inhaber statt Barzahlung 37 B ü / 0 ige mit 120 Mark für je 100 M, Nennwert rückzahlbare, im übrigen den gleichen Tilgui bedingungen unterliegende Schahanweisungen fordern. Xus Stadt und Cand. • Winter,eit (lll (s Z ) Die Sommerzeit endet am 17. September, vormittags 3 Uhr. Um 3 Uhr werden die öffentlich anaebrachten Uhren auf 2 Uhr zurückge- stellt Die zur Ueberleitung in die Winterzcit am 16. und 17. September eintretrnden Fahtplonändeiungen werden noch bekannt gemacht. Nein PetroienmnberfiuS! Als in letzter Zeit die Notiz durch die Blätter ging, daß die von dcn Eng. ländern zerstörten Erdölquellcn NumänienS zum groben Teil wieder in Betrieb gesetzt seien, hat wohl manch, i gehofft, dast die Petroleumnot dauernd brhoben und für den kommcndcn Winter mit einer stätkeren Verteilung wie im v.rgangenen Jahr zu rechnen wäre. Dem ist nun leider nicht so. wir müssen uns im Gegenteil so- gar auf einen noch größeren Mangel gefaßt machen. Ter Bedarf unserer Kriegsindustrie an Ecdöl ist cnorm. die U Boote. di< Flugzeuge, die Kraftwagen, kurz fast alle mit Motoren betriebenen Kriegs- und F jeden». Maschinen weiden mit Petroleum oder den aus ihm gewonnenen Produkten gelp.ist Jedem Einsichtigen wird klar sein, daß hier unter keinen Umständen ge- spart werden kann, ohne untere Schlagkraft und damit alles zu gefährden. Deshalb wollen wir ohne zu murren auch die neue Einschränkung ertragen und wenn eS nötig werden sollte, ganz verzichten. Namentlich die. jenigen. die über GaS oder ElektczttätSanschluß verfügen, — und das ist ja dcr weitaus größere Teil der Bevölkerung — sollten freiwillig zurücklreten und ihren An- teil bet der Rationierung nicht beanspruchen * C-ieradlieferung im )nhre UM*. Der Ab- geordnete Korell..ngelheim hat folgenden Antrag in der Zweiten Kammer dcr Stände des ^roßherzogtums eingebracht: In der Annahme, daß die Versorgung der Lazarette. Krankenhäuser und privaten Verb aucher auch im Jahre 1918 die Eierablirfrrung notwendig machen wird, bitte ich rechtzeitig die Abänderung der jetzigen Eierordnung inS Auge zu fassen und dabei zur B-r- Hütung von Mißständen, ungefähr die Richtlinien meiner früheren Anträge zur Eierversorgung zu beobachten. ES ist zunächst nötig, die neue Ordnung so frühzeitig zu erlossen, das; der Hühnerhalter alsbald mit dem Ein- Hit der Legezeit fick mit der Ablieferung einrichtcn kann. Die diesjährige verspätete Bekanntmachung hat in vielen Fällen die Unmöglichkeit der vollständigen Abliefe ung zur Folge gehabt WaS die Zahl der abzuliefernden Eier anlangt, so soll sie die vom Reich festgesetzte nicht übersteigen. Um zu v rhüten. >ak auch HanShaltunaen. die — vielfach aus Gesundheitsrücksichten — ffch 3—6 Hühner halten. Eier obliesern müssen, beantrag' ich. dast für jeden Kopf der Haushaltung im enaeren Sinne (Familien, anaebörige und Dienstboten) ein Huhn iretgegeben wird. Haushaltungen mit nicht über 4 Köpfen, ober mehr als 8 Hühner sollen, zum Ausgleich der am ReichSioll fehlenden Zahl, von jedem Huhn über die 8 hinaus, die Hälfte Ei,r mehr abliefern, als die anderen Hühner. Halter. Endlich eBuche ich zu beschließen, daß den Nicht- bubnerhaltern in Gemeinden. in denen schlecht abgelicfert wird, nicht die Lieferung von Eiern gänzlich gesperrt wird. DaS ^st in ländlichen (Gemeinden — im Gegensatz zu den Städten — oft geschehen und ist eine ungerechte Bestrafung für etwas, woraus sie gor keinen Einfluß haben. die tatkräftige Mithilfe aller einsichtigen Leute Hit gesellen, damit nicht nur die Täter möglichst auf srist Tot ertappt werden und ralch die verdiente Strafe halten, sondern um die Beschädigungen zu verhtn! Alle Ersatzteile für zerstörte Einrichtungen sind ji > wenn überhaupt, nur sehr schwer und mit großen Opi zu beschaffen. Nach dcn bestehenden Verträgen hasi zwar die Gemeinden für den entstehenden Schal Wenn aber de Gemeinden nicht alles tun, um Schädigungen zu verhindern, und wrnn nicht alle mcindcmitglicder hierbei in der Ueberzeugung mtthelsi daß es sich schließlich doch um ihre eigene Angelegenl handelt, dann haben eS sich solche Gemeinden, in der Bezirk die Störungen nicht aushöcen, selbst zuzuschrcibt wenn die Elektrische Ueberlandanlage im Inter,sse Sefchadigung der Leitung der Elektrischen Ilebertandantage der provinr (Kbertzelfen. Seit e4n!ger Zeit häufen sich die Klagen darüber, daß die Einrichtungen dcr Elektrischen Ueberlondanlcife der Vro vin, Oberhrssen wie z.B. L'itungSdrähte. Porzellan- Iwlatoren. TranLsormotorenhäuser. u. zwar hieran die ^uren. Fenster und auch Teile der inneren Einrichtung, mutwill,g durch Werfen mit Steinen. Holzftücken usw. be chädtat und zerstört werden. Meist sind die Täter haidwüchnge Burschen. Dem Bedauern über oie all- gemetn zunehmende Verrohung der Jugend müßte sich Allgemeinheit sich künftig gezwungen sieht, diese Geme! dcn solange abzuschalten, bis dauernd geordnete Zuftät eintretcn. Es crgchr deshalb an alle Beteiligten dringende Bitte, für einen wirksamen Schutz der hei doppelt wichtigen Einrichtungen der Elektrischen Uebi landanlage im öffentlichen und persönlichen Inter, energisch mtteinzutreten. — ' Ilatzrungsmittelverteiluug auf dem Lavl Ein Antrag Kocell Ingelheim bemängelt die gänzll ung<. i. nde Versorgung dcr nichtlandwirtschastli, Bevölkerung auf dem Lande. ES werde gesagt, die Ln Di. ' »vn sich nebenher Nahrungsmittel. DaS könnt, ober nur die Reichen, da die städtischen Hamsterer düi Preise sehr in bic Höhe getrieben hätten. Es roitlj Aussprache hierüber beantragt. Herabsetzung de» Gasverbrauches. ^olfl^nbÄj eilige Antrag ift vom Abgeordneten Adelung im Ijcif fchen Landtag eingebracht worden: Die Kammer wo! Großh. Regierung ersuchen, unvorzüglich und mit all, Nachdruck Schritte zu unternehmen, damit die vc Rcichskommissac festgesetzte ganz allgemeine HerabsitzuJ' des Gasverbrauchs auf 80 Prozent außer Kraft bletbt Eine derartige Herabsetzung des Gasverbrauchs wirk bezahlten r . £& **** f 1 ; 1*1*’»“* "b- 4. Zeichl 5« Jeichnungspttis b £ 5°ii tRcid)sanIei^- menr ” , IS Neichsfchuld 15 Oktober IS 4 ij*/' Reichsfcha^ ' ioo Mark 9!enn®ei ili^tn Stückzinfen. 5 . Züteilunc Die Zuleitung findet ti zschlch statt. Die bis tige gelten als voll zug Zeichnungsstelle über di Wünsche wegen der S rsehenen Aaum aus de res anzugeben. Werdet )nick gebracht, so wird tgsstellen nach ihr Irren Anträgen aus Ab stattgegeben werden? ,-Zu aßen Lchaßamveisum Üritbtanlcilje oott 1000 M, r«p vom Reichsbank-Direkt! |ciif ausqegeben, über bevi Srsorderlichc später össenl k unter 1000 Mark, zu betti 'Tic zugctcillen Stücke si 'den Bedingungen bis zu auch vor Ablauf dieser lrrlin, im September 19 des U kam dah„ 3 ^ Zinsfuß 'in vollen Ren 1 die Schn» Mündung ns» ntspiechenbe A uli mit 110 Mark Aühlt. Die Auslosung u und gleichzeitig mit Kriegsanleihe. Die lg im Januar 1918 - neuen öchahanweisuv! mit ausgelost. hanweisungen sind seid 7 unkündbar, frühest Reich berechtigt, sie r kündigen, jedoch dü r Darrückzahlnng 4°/o it 115 Mark für je im übrigen den gleii lde Schatzanweisungen s ach der ersten Kündigii die dann noch unverloj hlung zum Nennwert nn die Inhaber statt Mark für je IM t gen den gleichen Tilgun ;anweisungen fordern ©eitere Kündigung ist nicht zulässig. Die Kündigungen inüssen spätestens sechs Monate vor der Rückzahlung und -ürfen nur auf einen Jinstermin erfolgen. Für die Verzinsung der Schatzanweisungen und ihre Tilgung durch Auslosung werden-von der verstärkten Auslosung im ersten Auslosungstermin (vergl.Abs. 1.) abgesehen - jährlich 5°/ 0 vom Nennwert ihres ursprünglichen Betrages aufgewendet. Die ersparten Zinsen von den ausgelosten Schatzanweisungen werden zur Einlösung mitverwendet. Die auf Grund der Kündigungen vom Reiche zum Nennwert zurückgezahlten Schatzanweisungen nehmen für Rechnung des Reichs weiterhin an der Verzinsung und Auslosung teil. Am 1. Juli 1967 werden die bis dahin etwa nicht ausgelosten Schatzanweisungen mit dem alsdann für die Nückzahlung der ausgelosten Schatzanweisungen maßgebenden Betrage (110°/ 0 115% ober 120%) zurückgezahlt. 4. Zeichnungspreis. Der Ieichnungspreis beträgt: für die 50/0 Reichsanleihe, wenn Stücke verlangt werden, 98,-M., „ „ 5% „ wenn Eintragung in das Reichsschuldbuch mit Sperre bis zum 15 Oktober 1918 beantragt wird, 97,80 M., „ „ 4%% Reichsschatzanweisungen 98,- M., für je 100 Mark Nennwert unter Verrechnung der üblichen Stückzinsen. 5. Zuteilung. Stückelung. Die Zuteilung findet tunlichst bald nach dem Zeich- mngsschluß statt. Die bis zur Zuteilung schon bezahlten Beträge gelten als voll zugeteilt. Im übrigen entscheidet i die Zeichnungsstelle über die Höhe der Zuteilung. Besondere Wünsche wegen der Stückelung sind in dem dafür ^vorgesehenen Raum auf der Vorderseite des Ieichnungs- j scheines anzugeben. Werden derartige Wünsche nicht zum Ausdruck gebracht, so wird die Stückelung von den Vermittlungsstellen nach ihrem Ermessen vorgenommen. Späteren Anträgen auf Abänderung der Stückelung kann nicht stattgegeben werden.* Zu allen Schatzanweisungen sowohl wie zu den Stücken der Reichsanleihe von 1000 Mark und mehr werden auf Antrag vom Reichsbank-Direktorium ausgestellte Zwischenscheine ausgegeben, über deren Umtausch in endgültige Stücke das Erforderliche später öffentlich bekannt gemacht wird. Die Stücke unter 1000 Mark, zu denen Zwischenscheine nicht vorgesehen sind, werden mit möglichster Beschleunigung serliggestellt und ! voraussichtlich im April n. I. ausgegeben werden. Wünschen Zeichner von Stücken der 5° 0 Reichsanleihe unter Mark 1000 ihre bereits bezahlten, aber noch nicht gelieferten kleinen Stücke bei einer Darlehnskasse des Reichs zu beleihen, so können sie die Ausfertigung besonderer Zwischenscheine zwecks Verpfändung bei der Darlehnskasse beantragen; die Anträge sind an die Stelle zu richten, bei der die Zeichnung erfolgt ist. Diese Zwischenscheine werden nicht an die Zeichner und Vermittlungsstellen ausgehändigt, sondern von der Reichsbank unmittelbar der Darlehnskasse übergeben. 6. Einzahlungen. Die Zeichner können die gezeichneten Beträge vom 29. September d. I. an voll bezahlen. Die Verzinsung etwa schon vor diesem Tage bezahlter Beträge erfolgt gleichfalls erst vom 29. September ab. Die Zeichner sind verpflichtet : 30% des zugeteilten Betrages spätestens am 27. Okt. d. I., 200/0 „ „ „ „ „ 24.Nov. „ ,„ 25% „ „ „ „ ,, 9. Jan. n. I., 250/0 „ „ „ „ „ 6. Febr. „ „ zu bezahlen. Frühere Teilzahlungen sind zulässig, jedoch nur in runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts. Auch auf die kleinen Zeichnungen sind Teilzahlungen jederzeit, indes nur in runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts gestattet; doch braucht die Zahlung erst geleistet zu werden, wenn die Summe der fällig gewordenen Teilbeträge wenigstens 100 Mark ergibt. Die Zahlung hat bei derselben Stelle zu.erfolgen, bei der diegeichnung angemeldet worden ist. Die im Laufe befindlichen unverzinslichen Schatzscheine des Reichs werden-unter Abzug von 50/0 Diskont vom Zahlungstage, frühestens aber vom 29. September ab, bis zum Tage ihrer Fälligkeit - in Zahlung genommen. 7. Postzeichnungen. Die Po st an st alten nehmen nur Zeichnungen auf die 5°/° Reichs anleih e entgegen. Auf diese Zeichnungen kann die Dollzahlung am 29. September, sie muh aber spätestens am 27. Oktober geleistet werden. Auf bis zum 29. September geleistete Dollzahlungen werden Zinsen für 181 Tage, auf alle anderen Dollzahlungen bis zum 27. Oktober, auch wenn sie vor diesem Tage geleistet werden, Zinsen für 153 Tage vergütet. 8. Umtausch. Den Zeichnern neuer 4%% Schatzanweisungen ist es gestaltet, daneben Schuldverschreibungen der früheren Kriegsanleihen und Schatzanweisungen der l , H , l>. und V. Kriegsanleihe in neue 4 1 / 2 °/ 0 Schatzanweisungen umzutauschen, jedoch kann jeder Zeichner höchstens doppelt so viel alte Anleihen (nach dem Nennwert) zmn Umtausch anmelden, wie er neue Schatzanweisungen gezeichnet hat. Die Umtauschanträge sind innerhalb der Ieichnungsfrist bei derjenigen Zeichnungs- oder Vermittlungsstelle, bei der die Schatzanweisungen gezeichnet worden sind, zu stellen. Die alten Stücke sind bis zum 15. Dezember 1917 bei der genannten Stelle einzureichen. Die Einreicher der Umtauschstücke erhalten auf Antrag zunächst Zwischenscheine zu den neuen Schatzanweisungen. Die 50/0 Schuldverschreibungen aller vorangegangenen Kriegsanleihen werden ohne Aufgeld gegen die neuen Schatzanweisungen umgetauscht. Die Einlieferer von 50/0 Sckatzanweisungen der ersten Kriegsanleihe erhalten eine Vergütung von M. 2,-, die Einlieferer von 5 °/ 0 Schatzanweisungen der zweiten Kriegsanleihe eine Vergütung von M, 1,50 für je 100 Mark Nennwert. Die Einlieferer von 47 2 % Schatzanweisungen der vierten und fünften Kriegsanleihe haben M. 3,— für je 100 Mark Nennwert zuzuzahlen. Die mit Ianuar/Iuli-Zinsen ausgestatteten Stücke sind mit Iinsscheinen, die am 1. Juli 1918 fällig sind, die mit April/Oktober-Zinsen ausgestatteten Stücke mit ginsscheinen, die am 1. April 1918 fällig sind, einzureichen. Der Umtausch erfolgt mit Wirkung vom 1. Januar 1918, so daß die Einlieferer von April/Oktober-Stücken auf ihre alten Anleihen Stückzinsen für l U Jahr vergütet erhalten. Sollen Schuldbuchforderungen zum Umtausch verwendet werden, so ist zuvor ein Antrag auf Ausreichung von Schuldverschreibungen an die Reichsschuldenverwaltung (Berlin SW 68, Oranienstr. 92-94) zu richten. Der Antrag muß einen auf den Umtausch hinweisenden Vermerk enthalten und spätestens bis zum 24 Oktober d. I. bei der Reichsschuldenverwaltung eingehen. Daraufhin werden Schuldverschreibungen, die nur für den Umtausch in Reichsschahanweisungen geeignet sind, ohne Iinsschein- bogen ausgereicht. Für die Ausreichung werden Gebühren nicht erhoben. Eine Zeichnungssperre steht dem Umtausch nicht entgegen. Die Schuldverschreibungen sind bis zum 15. Dezember 1917 bei den in Absatz 1 genannten Zeichnungs- oder Vermittlungsstellen einzureichen. *Die zugeteilten Stücke geltenden Bedingungen bis zum zeit — auch vor Ablauf dieser Frist sämtlicher Kriegsanleihen werden auf Antrag der Zeichner von dem Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere in Berlin nach MastMe seiner für die Niederlegung um 1. Oktober 1919 vollständig kostenfrei aufbewahrt und verwaltet. Eine Sperre wird durch diese Niederlegung nicht bedingt; der Zeichner kann sein Depot jeder- zurücknehmen. Die von dem Kontor für Wertpapiere ausgefertigten Depotscheine werden von den Darlehnskassen wie die Wertpapiere selbst beliehen. rlin, im September 1917. Reichsbank-Direktorium. Havenstein. v. Grimm. nsichttgen Leute ^ ler möglichst aufs"! e verdiente Strafe jungen zu W »1 innchimg-« > u«b mit groß-" A be« -utst-he« -» M olles tu*. »™ Tmn »ich- Ic&erjeuflung Augeleg'» :, in ° ft se> im 3« nb i e Beteiligt'». #8?** » i*! -erde 0 Ml'2- licken n S°>LÄ ungerecht und ist auch nicht durchführbar. Alle Ab- ichmer, die bisher schon ihren Gasverbrauch bis zum lußersten eingeschränkthaben, würden in unerträglicher Weise betroffen. Die Folge einer schematischen Herab fchung des Gasverbrauchs ist naturgemäß ein erhöhter Aedarf an Kohlen und anderem Hkizmateral, so daß die Ecsparungsabsicht des Reichskommiffars in ihr sciktes Gegenteil verkehrt würde. Eine weitere Einschränkung des Gasverbrauches kann nur von Fall zu Fall und nach genauer Prüfung der Verhältnisse Vorkommen werden. Arrsfuhrverkvl für Krennhol;. Folgender dringliche Antrag des Abgeordneten Etßnert liegt der Zweiten Kammer vor: Die bayerische Regierung hat ein Ausfuhrverbot für Brennholz erlassen. Durch dieses Lerbot werden hessische Interessenten wesentlich betrof- ftn; die Folge ist in unserem engeren Vaterland wei- tue Brennmittelknappheit und dadurch weitere Steigerung der fwlsprcise. Hierdurch veranlaßt, beantrage lch: Großh. Regierung wolle in gleicher Weise ein Ausfuhrverbot für Brennholz aus hessischen Wäldern ergehen lassen. Der Verkehr mit Spanferkeln im Grotzher- l-gtnm Hesterr wird durch neue Bestimmungen gereift. Danach darf der Verkauf von Ferkeln zum Zwecke Schlachtens (Spanferkeln) nur an Mitglieder des WehhandUsverband^s er folgen. Als Spanferkel werden jutn Schlachten bestimmte Tiere im Lebendgewicht bis in 30 Pfund ab Stall betrachtet. Spanferkel werden wie das übrige Schlachtvieh den Kommunalverbanden überwiesen und entsprechend verrechnet. Zwanzig übec- lvtesene Spanferkel werden als ein Schwein betrachtet. Das Fleisch ist kartenpflichtig, und zwar kommt auf ton Fleischkartcnabschnitt von 25 Gramm die vierfache Menge, also 100 Gramm zur Ausgabe. Die Besitzer don Mvtterschweinen dürfen ihre Spanferkel hausjchlach- ten. Der Höchstpreis für ein Pfund Lebendgewicht ab Stall wird auf 1,40 Mark festgesetzt. * Die Schiefertafeln werden teurer. Der Verband Deutscher Schiefertafelfabrtken gibt bekannt, daß insoff.e der gestiegenen Unkosten und Rohstoffpreise für alle im Austrage befindlichen und neu einlaufenden Aufträge ab 1. September d Js. ein Aufschlag von 25 Proz. auf die Vecbandspceise berechnet wird. * Girrztehrrrrg der 25 Ufennig Stücke. Die dieser Tage durch die Blätter gegangene Nachricht, daß die 25 Pfg.-Stücke wieder in Umlaus gesetzt würden, um dem Klcingeldmangel abzuhelfen, beruht auf einem Irrtum Gerade das Gegenteil ist der Fall. Die 25 Pfg..Stücke werden sämtlich eingezogen und einge- schmolzen * Entziehung von Zucker und Bestrafungen Ein von mehreren hessischen Abgeordneten gestellter An- trag w'.ll, daß nur solche mit Entziehung von Zucker oder mit Geld bestraft werden, die Eier, oder Speck böswillig nicht abgegeben haben, nicht aber solche, die aus Not gehandelt haben. * Gegen den Feind daheim! Der Stellvertretende kommandierende General des 18. Armeekorps hat folgende Verordnung erlassen: Im Interesse der öffentlichen Sicherheit bestimme ich aufgrund des 8 9 b des Gesetzes über den Belagerungszustand: Es ist verboten: 1. jede deutschfeindliche Kundgebung durch Worte oder Schrift, inbesondere auch durch Herausgabe und Verbreiten von Flugschriften, 2. das Ausstceuen oder Verbreiten falscher Gerüchte, die geeignet sind, die Bevölkerung zu beunruhigen. Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis bis zu einem Jahre, beim Vorliegen mildernder Umstände mit Haft oder mit Geldstrafe bls zu 1500 Mark bestraft. * Alsfeld. Amtlichen Nachrichten des Kcelsamtes zusolge wurden im Kreise bereits wieder erhebliche Getreidevorräte beiseite geschafft und sollten der öffentlichen Bewirtschaftung entzogen werden. Die von den Gendarmen aufgefundenen heimlichen Vorräte wurden beschlagnahmt. Das Kceisamt warnt die Landwirte des Kreises in schärfster Weise vor weiteren Verheimlichungen der Korn- Vorräte und bedroht die Schuldigen mit besonderen Strafen. Auch die Mühlen, die die Mahlvorschriften durch Annahme solchen Getreides übertreten, werden ein für allemal geschlossen. — Ferner stellte das Amt fest, daß Landwirte Getreide auf ihre Kornböden gebracht haben, dos amtlich noch nicht vermögen war. * Darmstadt. Die Großheczogliche Hof- b i b l i o t h e k kann am 15. September auf eine hundertjährige öffentliche Wirksamkeit zurücksehen. Der Ernst der Zeit verbietet eine größere Ecinnerungsfeier. an den für unser ganzes Land bedeutsamen Tag, an dem Groß- heczog Ludwig I. die seit dem Ende des 16. Jhs. allmählich entstandene bis dahin nur kleinen Kreisen des Hofes und der obersten Behörden zugängliche Sammlung zur allgemeinen Benutzung fceigegeben hat. Die Bibliothek plant seiner durch eine Ausstellung von kostbaren Handschriften mit Miniaturen, alten Drucken und bemerkenswerten Einbänden zu gedenken. * Mains» 3. Scpt. Seit Montag nachmittag 5 Uhr brennen die Siloanlagen der Dampfmühle I. Schmitt in der mittleren Bleiche. Die Feuerw^r hofft, den Brand auf seinen Herd beschränken und einer Teil der großen Mehl- und Getreiduvorräte retten zu können. — In Mainz Kostheim wurde durch die bortig ^rheim- polizei eine Geheimschlääterei entdeckt. Duru, eenen Schweinehändlec wurden bei einem Mainzer Viehgroß- Händler 12 Schweine gekauft, jedes 100 bis 130 Pfund schwer. Die Tiere wurden nach dem Gehöft von I. Steinmetz getrieben und boct 11 Stück geschlachtet. Die Polizei kam hinzu und beschlagnahmte das Fleisch und das letzte Schwein zugunsten des Kommunalverbandes. Die Schuldigen wurden verhaftet. Das Fleisch war für Frankfurt bestimmt. Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. W *-* Ler Lcutfche Wehrvereiu Z -6ig€nbroö?sches Ijanshaltongsptnslonal (5) NeistsSt J. fi (Plilz). © Llorzügl. prakt u. itjoor. bnnSwirtichl. A,sbitdunq und zcitgemäste Förderung der jnnqe» Mädchen ® Halbj. u. Iahreoknrfe. Staat!. anerk 41 ordere,in „ge ftanc f. HansKaitslehr. u. Hauobeamt. Aufnahme 15. Ctt. Beste Empfehl. u. Berp-legun«. Vzo*v ar OIOIQ TDD o:o;ommmm DG DD S ten o tac h y k r a p h i e uZn»!t d '“'* rhe „ , 7 , _ _’hrlft, bewährt, learhl erlernbar. Vollaflnd. l^^rmittel 1 60 M*. per Nachiuhm vorn V> W. W olf, Torgan, .V»r i- Soeben erschien nea in «W- Auflage Hygiene der Ehe . Aeratlicher Führer für Braot- und Kheleote \'»o Fnotunt Dr. med Zlkel. Berlia. Au» d. Inhalt Ober d. Frauen-Organe Körperliche Ehe- taughrhkcit und I nUuflichkctt fieblr- u Still-F.Urigkcil. Frauen, die b#»»*-r nicht heiraten sollten' cte — Enthaltsamkeit u Aujh * rh Wellungen vor der E ie. Eheliche Pflichten KeuachheU »vier Potygkmi HinderoiajM- der Liebe etc - Krankbeilen in der Ehe. KückaUinde früher, r G< n hlechtskrankheiten. Vorbeugung und Ao- aleckungaehota etc Körperliche Leiden der Ehefrau f machen u. Heilung der weiblich. CefdhUkUtn. Folgen der Kinderlosigkeit. Gefahren spftter H» rat für die Frau Hyderifche AnfüUe Hygiene de» Nervensystems etc. — fl»-rüg gegen Einsendung von Mk. 2. franko oder Nach nah UM durch Medi/. in. Verlag Dr. 8ohweirffl -M.10.50 - m.Korb 1 7.50 -direkt durch !isillk Süülucdkli in Waggonlndungen und kleinere Posten zu den höchsten Preisen, II. Salier B. u Angebote nach Heidelberg. Hauptstrasse 36, Telephon 1194 erbeten. Daner- beseitigung. Heichspateot Prosp. 3 m ilas-Depot, Halle S >3 ilenl LullllSbruimcll Gesellschaft nt. D. H., Bad Hcrsfeld. Badekur: Mni'Deptember. ßAu-kunft:Magistrnt,Herüfeld. Sofort xetiuellt tilclit. Masch.Schlosiso - 5 Schreiner od. Zimmerleute an Bandsagen für Metailbearbeiteng, kräftige Fabrikarbeiter, jugendliche Arbeiter. Heddirntieinr Kupierwerk ood Süddeutsche Kabelwerke Ä.-G. ^ J Werk Frankfart n. M.Heddernheim. Lustige Blätter Darcb br •r Bilder und packenden Lext - vrifiische Leibblaii e..^ra«em n,b DaheimgedUebeue»! ftldpoft- .md probe-Hbonnement® »ooatiich onr Wark 1,20 bei allen DychdaNdtangeu und Postaostaltea. * Vertag der Lästige« Blätter in Berlin 2W. ft«. Linoleum Filze, Stoffe, Einfahband inudi Reste) lauft Wilh. Wache«inuth. X>aiuau. Beschläge für Proviantwagen NIC 95 und 16 liefert schnell Otto Schert, Fabrik für Beschläge Welda i Thür. Fernap. 188. Bücher aus galanter Zeit mit B ldern von Dore und Bayros Casanovas Erlane-ungeo Boccaccios vakamvron 1001 Nacht Preis ]e 5 Mark Portofrei ge^en Einsendung des Betrages von Dr. Potthoff & Co. Berlin W 30 ("'rbolnugovebürttige Da finden gute PenNon in idyll. Harzort, 5» Min. v. T Pensionspreis 6 Mf. Angele erdeteo Uran A. McNin, Reinstebt n. Harz. I^elvorbemtung flegm wurde Win sofort grlvorfen; - Auf dem Oftr ^zer Feuerwirkung Te b'-kn Division die Hö ln Feind leiftetc zähen u'xochen wurde. Heber Dr blutigrn Verluste de! ergebnislose Grömitz Ziniin« r Mit Peanan N. SO Mk i'tUlntJnt t). föiilolU f Villa Olga Fraa I». ab- —————— CtjHidjtr S d.i geringer Gcsechtk detlii», 15 Skpt., y ? Sront und fübö0 »118^1. - Vom Osten Ab Lager HambuNck °»d.L 7 '"'bleibend: Mazcdon Lcrmuichklptz piögecen Kam vorzüglicher Brvt.ius'lrich. ^ ,, . D Warft inb, ^r ^rlle General zu Mk. 2.42 per 1 Psd *Dak 2800 Tosen Fischgericht zu Mk. LS0 per 1 Pfd..Lch. 75)00 Tosrn Icfacrtoarl* artigen Brotansftrich |U Mk t l". per 1 Ptd Tov 1800 Dis. Krabbe»i. GM Berlin, 15 a Mk. 3 00 ünfll: ttftJomhfcVm Muüer gegen BerrchmWß BrattocrQtHe, C 2J Auch flrinnc C.uamrn, abft tt L-.i- J tonnen Di nn »onfumrntm, BehorbSchHt p , "J r - Irlnec bobotl brikeu x. lieferbar. halle 1400 Jn»S - Alles beutfche W«e — « hov'.k Fladen Jtittti C Siiirkei >>amb«rq »SeeipMG^ • 20000 C 0 1 «tff bl ttibf. @ Pilze schlagen ttr nieder’ Neue Aufklärung u Pilr- ernte u Verwertung »Merkbuch f. Pilzfreunde v. Elly Schmidt.« Mit 32 färb. Abbildungen öO Pfg Bolundersall in der lehrreichen Schrift - fth'l-Knegskochbiich 2 Aull 60-5>uUol v. Warathatka I Spezialbuch’ 60 Pfg. Alfr Michaeli* Verlag, Leipzig. Heilt Ion! Kein Ton! Ohne ScitenKcrtt 2 CrfßinnLlfarton 12 Stücke. Tr. Berbmanns UaTeilnConicnenTiuckc schäumen und duften bervorrngend für Hautpflege. Rachn. inkt. Berp. 6^0 Mk. UerTando*Tcbäf» 3 . Stark« UHtsdwf de! Cola a. Rh. Unbedingt mrsschneiden u defef Wan» kommt ^ricbeal jährige Prophezrihmrg 'roter IwM frommen tiroler den Weltkrieg. Preis Tt chen samt Porto Mk. 1^0 Bnchverfaub Stuttgart P, Iobmimottr . ®«ft I i ib c t i «""»prubpej, an der >: i^^^drischen und Dort ""»r, 0 b .J 5tb M b« J' n Illustrierte Perzellai-, R«Jt "t. st Ebrach, ^purmfa -i ' . oeberft ? J ^ ?r ^ . &ufcet g . UfllUKC tJcaüsu Waldsrikde» »Uf d, ^cing v. ?o B ». 7 3Ht mt. VwIpJ 1 ' « r.,et.n »m. »Mk. M