rpa Set)d erprobtes*^ ffasötei Per Nacl 8 g des Betr W{ J ermäs8igung St°llbergst ri (Neueüe Nachrichten) * ~ Sezugs^ preis 50 Pfg. monatlich jährlich 1 .,50 Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. -„j. lkhovt b a unserer Expedition oder in den Zweig- °der Wbeftefler t vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint chtzochS und Samstags. — Redaktionsschlutz Jeitung 'Pa- l-u- Re- chle trte Knzeigenpkeis 20 PtS- für sie Kein ohe Lxpedi 1 io « : Südanlage 21. )8 Uf — Für Aufbewahrung oder Rückfen- j l^ich t verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. u > »er ,,«ietze»er Zeit " ' 'htslekf, U vr. “ _ '^°°° Dt. 73; «ug ießen. bic 44 mm breite Pe.itzeile, sür AuSwärtS M PI». Die W mm breite R ek lam - . Z - ile 72 Psennq. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Gtrhe berechnet Rabatt kommt bei Ueberichrcitung desZablung». .iele« ,30 Taaei, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei StonturS in Wegiall. Playvorschristen ohneB-rbindiichk-ti. Truck der Kietzencr B-rlagSdruckerei. Nlbin Mein. Telephon Nr. 362. Mittwochs dm 5. September 7917 . 30. Jahrg. u med. T. ® ^17^ d6r S - FiSCt 1 m lrei « abtrT' J 5 Tl __ ^ _ 5U j; e , t|V 14^. V deutlcbe Caflt$b«ricMe Südöstlich Riga die Düna überschritten; Riga erobert. Im Westen geringere Kampftätigreit. Mehr als 6 Millionen Tonnen seit 1. Februar vers^n^. :or- tst- der t"g om der >a\ Seng tge ine ch t nd-> >eu .™ %ch ,w Dooo tonnen durch «in Ä Kool v«rf«nkt. --- S3ct 11 n f 31. Augi. Cines unserer Unterseeboote Kapitänleutnant Rose hat neuerdings ander eng. ° m Westküste ? Dampfer mit 4roöo Brnttortaifttr» *1 versenkt de U-Bootcrfolfle im Minelmerr Berlin 1. Sept. Unsere und die Verbündeten u Boote im Mittelm-er habe« un^achtet verstälkte feindlicher Gegenwirkung wieder 12 Dampser, g >° k »'“ ÄSLÄ .! r - ein Oorpoliengrfrcdi auf 5er. sn.rlir 2 Sept. Am 1. 9. früh morgens stieb »»s kzt sa&ss&scsz u« l it- tls lel zu Der Chef des Admiraistabs der Marine. dm M 116,1 ^ sofortigM Großes Hauptquartier, 1. Sept. 1917. «.«L'ar. Westlicher Kriegsschauplatz: bWsWrhlilHeereLtzrupPe Kronprinz Rupprecht. l U V V * v ,„ rr - 7 gm (Eitormaen m» 3n Flandern dauerte der starke Feuerkamps in den » Ruhigem Tage das Feuer vom La Bassee-Kanal ttt «MdtzHß r lU f das südliche Scarpe-Ufec am Abend auf. Heeresgruppe Deutfcher Kronprinz Beim Gehöft Hurtebise tgjBtl BWSÄ%5S£ÄÄSt.V se« ääSsä ,v “ — * im :r- rn SÄSKWÄ» Der Chef des Admiralstabes der Marine. ; Beim Gehöft Hurtebise am Chemin des-Dames f . ~^en die Franzosen nach heftiger ^^^^iewirkung olomalwaren-tz starken Kräften an. Der anfängliche Gelandege- iofott Mt. n des Feindes wurde durch unseren Gegenstotz zu- aewonnen: um einige Grabenstücke wurde dle Nacht Maier, Lobten Ü erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener -ostrch 11 >n unserer Hand geblieben. — Vorstoße dcs Gegner " Winterberg und südlich von Corbeny scheiterten »» rJ**ÄÄ BALL bÄ wtb. Große» Hauptquartier, 2 Sept. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht ■»» * rir 'TuI'l'Ä y. " ftSÄrÄS ™ l Ä - Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht g bewaffnete tiesbeladene Dampfer, <3Vr starke Aitilleriekampf gegen die Mitte der Raaschuner „Maria u », „ ^ ^ Dampfer, (tabSSÄt »ä w vr *f kl»» k- «äs n -S S5-“ l*** hnrrfi an: Vorfeldgefechte verliefen für uns gunst g. der b 7 OO Tonn Z cker 1 Meldungen unserer _JUttcetm. — 2i5ot Derouu cuu« tu y^;r , 77 7 7«' einig M p »■■i'ÄftSl'ifÄ ‘ oen Aveuosiunoen nci^-; ö . T{A Eitra in einigen Abschnitten wieder erheblich. Kriegsinvalide mit f Heeresgruppe Herzog Albrecht. erw« hat. Ang. Unternehmen bayerischer Sturmtrupps am rin—Marne-Kana! hatte vollen Erfolg. Außer blu- - 7 i Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestlicher KricoSschauplatz. Front des Genera äeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern. lchc Angebote W*j n der Düna, vor allem bet Jlluxt, ferner vct - ßMsssM FrankstMer '„^'der Bahn Kowel-Luck stellten unsere M- -amen tinS «errenic in den ^indlicken G 0 ^ ^^pol und Husiatyn ’S“!».''ÄbM.«u™«n tm S«(«m W »«»■ eÄusM. § ^ ote gitctt! flandü chen Front hielt bei Tage und die Nach hin- für Sl^Tonn n Fuck-r ür Frank.etch geladen hatte. Uch von La Ferre brachte uus Ge angene -in. B°° krieg b^ ^ F.tnde nutzbaren Handelsschiffs- L'ÄL"rrL'L.«'iW ""-»L«d--«-°n.°b.d" beträchtlich eingeengt. Front des GmemMdmarM«^I L u^etn^Vorstoß^von ^Sturmtrupps Gewinn an Ge- > voraus,^die nach ^1^^ 9 f t f , nrlffe warfen die Russen Rittmeister Freiherr v. Richthof gestern seinen 60. Luftsieg. o- ht ob >e- ut n- rt. e- h- :n r, ke g: n. e- m t* lS It n n )C It :r )f U r» V t* it n r -ätzen, des P°«»§MSgruppe des Generalseldmarschalls v-n Mackensen. dienstes. ^ rtt P fii rn p nordwestlich von Focjoni warfen dcut durch den K«4^ PP die Rumänen aus einer zähe verteidigten [* Meytthli-s- lk puppen ^ Moxtneni am unteren Sereth .I'i »»b 6» 1 »»“'*' fS” a b“ S#UM jÄBSS-Ä'» -- Cernabog 6 ^^nnen warfen den Feind W Generalquartiernreister: Lndendorff. , - i abends. Im Westen bei Regen- '“"Z»C< 8 W 3" w * Zwischen Pruth und Suczawa Störungsfeuer und Mb-.»--. Fn den Bergen noidwestiich von Focsani suchten Feindes scheiterten verlustreich vor unserer rrrnre Mazedonische Front: griffe der Serben zusammen. Der Erste Gcneralquortiermeister: Ludendoelf. Rrrlin 2. Sept., abends. Im Westen keine größeren Kampfhandlungen. — Deutsche Korps stn s Ä ? “ Ä SÄ Pirät» Befonbetes. - SS» Df« .» »«■« » g™ ”.b“"w. W» . ^ Ln der Dünafront, bei Smorgon und Baranow.t ^ Flusses eilig zu raumen A-Ä-N >-bh°s l° Gesechtstätig kelt. - —-— - Lacha lss»Sl?SS= SS^SSÄS “-5S>Ä«» - -- ’ taen den Weg der russischen Westacmee. o Heeresfront des Generaloberst Erzherzog JoseA .üMLSSSk durch Gegenstoß ab. , ... r» tc ^^ses Kampffeld fallenm Gefangenen erhöhte sich fu Offiziere, 1650 LLLsLZAft» c^ortsetzuna auf der 4. Leite.) lj lj n u tt*r w.- • v P Mehr al- 6 Millionen Tonnen. Neue U-BooLS-Erfolge im Englischen Kanal und Atlantischen Ozean: 4 Dampfer, 2 Segler mit 17 500 Bruttoregistertonnen und zwar: drei bewaffnete tief, geladene Dampfer, die französischen Raaschuner Maria Alfred" mit Salzladung für Fecamp und ..Pauline Louise", sowie ein Dampfer, der 5700 Donnen Zucker für Frankreich geladen hatte Nach de» bisher vorli.-gcnden Meldungen unserer U-Boote sind seit Beginn de» uneingeschränkteu U-Boot« kriege» bereit» mehr al» 0 Millionen Bruuoreqiüer. tonnen de- für unsere FeiHde nutzbaren Haudelsschiit»' raumes versenkt worden. * • • Seegefecht westlich Dänemark Am 1. September frühmorgens streß nördlich von Hör» Riff eine unserer Sicherungöpatroutllen auf eng. usche Kreuzer und Torpedoboote Nach kurzem Gefecht entzog sich der Feind, der durch eins unserer Flug, zeuge mit Bomben belegt wurde, deni Eingreifen stärkerer Streltkräfte. Don uns wurden vier als Borpostenboote verwendete Fischdampfer beschädigt und ln dänischen HoyeitSaewässern auf den Strand gefetzt. Der größte Teil ihrer Besatzungen scheint gelandet zu sein. Nach dänischen Meldungen sind die gesamten Be- satzungSmannscharten bis auf zwei gerettet und in Dänemark interniert worden. Tie dänische Zeitung ..Politiken" in Kopenhagen meldet, daß nach einer Mitteilung deutscher Matrosen die Engländer Granaten mit Giftgase» anwandten und die hilflosen deutschen Seeleute mit Maschinengewehren beschossen. Dänischer Protest zum Leetreffen bei Horn» Riff. In der Erörterung der Verletzung der dänischen ULeutralitüt durch England in dem Seetreffen bei HornS Riff führt ..Politiken" u a. aus: „Die Begebenheit hat einen ernsten Charakter, weil sie zeigt, daß man darauf vorbereitet sein muß. daß kriegerische Zusammenstöße in der Hitze deS Kamp- feS auch noch da fortgesetzt werden, wo die dänische HohcitSgreirze respektiert werden müßte und daß dänisches Leben und Eigentum in Gefahr ge- bracht lverden kann Bevor der offizielle Bericht der dänischen Behörden vorliegt, lveiß man wohl noch nicht in allen Einzelheiten, was vorgegangen ist. aber man greift dem Ausfall der Untersuchung wohl kaum vor. wenn man jetzt schon feststellt, daß Neutra- l t t ä tS kr ü n kn n g e n, die nicht un gesühnt hin- «gehen dürfen, stattgefunden haben Wenn erst der Umfang dieser Kränkungen festgestellt ist. wird selbstverständlich bei den betreffenden Regierungen protestiert werden Wären die Bestimmungen des Völkerrecht» beachtet worden, so würde der Kampf in dem Augenblick aufgehört haben, in dem einer der Gegner auf neutrales Gebiet gekommen wäre." ..Nationaltidende" schreibt, daß zweifellos die dänische Neutralität in beklagenswerter Weife gekränkt «worden ist Cclbswersründl'.ch werde die Regierung sofort energisch in London protestieren Die „Freiheit der Bajonette". Die Freiheitsbewegung finkt zur Diktatur herab. Die Gewaltherrschaft, die roheste Gewalt: und was das seltsamste daran ist: die Gewalt richtet sich weniger gegen die Gegner der Revolution. gegen die Anhänger der alten Herrschaft, sie richtet sich gegen ihre eigenen Freunde, gegen die Massen, denen sie den Sieg verdankt. Besonders die „kleinen" Völker Rußlands jubel- Hu auf. als ihre Unabhängigkeit so laut und nachdrücklich als eine der ersten Forderungen der Revolution verkündigt wurde. Die Finnen, die llkratner. die Polen, die Letten ufw. Und heute? Ein Stockholmer Blatt schreibt über die ständige Vcrschliinmerung des Verhältnisses .zwischen Finnland und Rußland: „Die vorhandenen Gegensätze sind zu ernst, um «inen Ausgleich oder ein gegenseitiges Ueberetnkom- men noch zu tzernöallchen Keine der Parteien wohl mehr an eitle Versöhnung Zwar w.rd versucht, den völligen Bruch hinauSzuschieoen. aber bei den in Rußland selbst herrschenden Zuständen wer^i: au» die Tauer nur die Finnländer au- dem .luilchud Gewinn ziehen, vorausgesetzt, daß lie sich untereinander über dre zu befolgend« Politik einigen Uno t das Ziel ist Finnlands vollständige rrennuna von Rußland Tie Parole .XoS von Rußland ist allen kinn.ichen Lagern gemeinsam T erden v« russischen Soldateska im Lande, das von ^ag zu Dag schlimmer wird, gießt Lel InS Feuer und steigert die politische Mißstimmung zu wirklich tiefem j?a«z Unter solchen Verhältnissen wird auch der neue frn- ntsche Landtag, dessen Wahl im Gange ist. für die russischen Interessen schicksalsschwer werden!" Und eine andere Stockholmer Zeitung schreibt: ..Rußland bleibt sich gleich Willkrir und Gewalt herrschen weiter, und die schwedischen Zeitungen Finnlands haben recht, wenn sie die Freiheit der rur- fischen Revolution als ..Freiheit der Bajonette" bezeichnen Täglich ereignen Z'ich neue Ge- walttaten der russischen Truppen in Finnland um gegen den äußeren Feind zu siegen, ist Rußland nicht stark genug, aber es scheint noch hinreichend kräftig 4 U sein, großrussischen Truck auf ein mit Gewalt unterworfenes Volk anzuwenden." * • • Gegen revolutionäre Strömungen. Der Zar ist mit umständlichster Vorsicht nach Tobolsk in Sibirien gebracht worden, in ein ödes Nest, das dazu noch 250 (!! B-Zugstunden!) von seiner Bahnstation ablieat. Kerenski traute offenbar der Ruhe, in der die Freunde deS Zaren verharrten, nicht Jetzt zeigt es sich, daß er dazu alle Ursache hatte Ein Bericht aus ..ermächtigter Quelle" über die aegenrevolutionäre Verschwörung besagt: ..Tie meisten Verhaftungen wurden außerhalb von Peters bürg vorgenommen Die Regierung erachtet eS noch für unzeitgemäß, die Namen der verhafteten Personen zu veröffentlichen. Tie aufgedeckte gegenrevolutionärc Tätigkeit hatte keine bedrohlichen Folgen." Etne aegenrevolutionäre Verschwörung wurde von der Petersburger Staatsanwaltschaft zu der Zeit der Tagung der M oS ka u e r Konferenz entdeckt. Tie Führer der Verschwörung sollen bekannte Politiker und mehrere Offiziere sein. Tie Untersuchung erbrachte Beweise für die Verschwörung. Allgemeine KriegSnachrichten. Der Vorstoß im Osten. In Flandern haben die englischen TeNangriffe der letzten Tage aufgehört. Tie britische Artillerie hat den Feuerkampf wieder ausgenommen, und ein neues Ringen der beiderseitigen Artillerien u in die Feuer Überlegenheit hat eingesetzt. Besonders heftig war das Feuer, das sich zeitweise zum Zerstörungsfeuer steigerte, in der Gegend von Rtcuporl und beiderseits der Bahn Boesinghe—Staden. Tie Abwchrwirkung der deutsch».» Batterien war erfolgreich. Nordöstlich Boesinghe wurde ein großes Munitionslager getroffen, das mit lvetthtn hörbarem Krachen explodierte. — Die deutschen glieaer waren außerordentlich tätig; Calais und Dünkirchen wurden mit beobachtetem guten Erfolge mit Bomben beworfen. Im Artoi» drangen deutsche Stoßtrupps in 000 Meter Breite und 200 Meter Tiefe in die englischen Stellungen ein, wo sie zahlreiche Unterstände und Minenstollen sprengte und der Grabenbesatzung schwere Verluste zufügten An der Straße Arras—Eambrai scheiterte nach kurzem Trommelfeuer ein englischer Eingriff. Um 1 Uhr vormittags wurde nördlich der Ma- lakoff-Ferme ein durch heftiges Miuenfeucr vorbereiteter englischer Patrouillenvorstoß abgewiesen. An der Aivnefront wurde den Franzosen der größte Teil ihres geringen Geläudegtwinnc» ihres letzten Angriffes bei Hurtebife durch zähe Tag und Nacht fortgesetzte Kleinkäinpfe wieder entrissen. Die französische Berdun-Offcnsive ist erlahmt, das Artilleriefeuer war nur am Abend deS 3. September östlich des Chaumes-WaldeS stärker. I ^ X • Während W« Gsneraloffsnstde tfcr km jgesren vis der ohne jeden positiven Erfolg geHliebea ist erbringt der deutsche Vorstoß im Osten den %t= r^ei» daß sie nicht einmal das bescheidenere Zcel n)egcna»griffc fort Bei Grvzeeei und am Nordteil de- Co-na scheiterte um Mitternacht ein starker Angriff. Dasselbe LchickscU erlitten die Russen und 'Rumänen im Berglande zwi- ^ scheu Susita und Putna und bei MarasesU. 2ic Sarrail-Offcusioe nahm ihren Fortgang mit einem wiederum ohne jeden Gewinn verlustreich ab- gt chla^cnen serbischen Angriff gegen den Dobropolje. ''.uch die Franzosen erlitten eine schwere Niederlage. Trotz starkem. Tag und Nach: nunuerbrochen fort^M setzlem ArliUeriefeucr gegen dre Hohenstcllungen der Verbündeten westlich und nördlich Monastir wurden ihre Srurmwcllen um 5 Uhr vormittags bereits im Sperrfeuer abgewiefcn. Niemand hungert in Belgien. Mil dieser Uederzeugung ist der norwegisch»D Schriftsteller Victor MogcitS von einer Reise nach Belgien zurückgekehrt. Er berichtet von ihr in ..Utens Revy" vom 10. 'August 1017: „Gibt es große Not tu Belgien während des Krieges?" fragte ich die Le.:te ..Nor har eS in Belgien immer gegeben, wir habest ja eine große arme Bevölkerung, ich giaube aber beinahe, daß die Nor. die cs icyl ivtctltch gibt, eher J kleiner ift als die frühere. Auf Gruiid des Krieges und des gemeinsamen Unglücks haben wir. die etwas übrig haben, das Bediirfnis. allen denen zu helfe», die nichts haben. ES gibt Taufende unter uns. d,e früher nie dazu gekommen sind, daran zu venten, ivaS wir unseren Mitmenschen schulden, während fit sich jetzt ganz der WohlsahrtSarbeit opfern. Commum naufragium . . Wir haben ja auch eine große Hi» von den Neutralen, in allererster Linie von laud. erhalten. Und auch die Deutschen tun viel durch ihr Rotes Kreuz. Tie Folge davon ist. daß ich glaube jagen zu dürfen, dag jetzt niemand wirkliche Not leidet. Alle können täglich satt werden — u-d dies konnten wir vor dem Kriege nicht sagen . . „Mein Eindruck," fährt Möge,iS fort. ..ist im große» und ganzen der, daß der Zustand in Belgien lange nicht so schlimm ist, wie n»an allgemein glaubt. Man erhält nicht den Eindruck eines verwüsteten LandeS, weiin man durch diese fruchtbaren Gegenden reift, wo die wohlbcstcllten Felder eine reiche Ernte ver- sprechen, oder wenn man die schönen alten, malerischen 4 4 Städte besucht. Schließlich ist vielleicht Belgien daSjeilige von den in den Krieg verwickelten Ländern. » das an Werten und Blut um wenigsten verloren hat. ... ES gab vor dem Kriege wohl kaum ein Land in Europa mir einer so schlcchtgcstclltcn Arbeiterschaft ivie Belgien. Jetzt sind diese Verhältnisse bedeutend besser. Jetzt hungert niemand. Aber jetzt hören wir fortwährend von der Not in Belgien." Wieviel Schiffe hat England noch? Als der unbeschränkte U-Boolkrieg begann, konnte England zu seiner Versorgung noch mit 10»,« Millionen Tonnen rechnen. Unter Berücksichtigung aller Neubauten in der ganzen neutralen und seinbUchen Welt nut einem Satz, der ivahrschettilich nicht unerheblich über die mögliche Leistung hinauögeht, war dieser SchlssS- raum, nach der amtlichen Darstellung, am 1. Zuli bereits auf 7 AUllionen Tonnen verringert. Dementsprechend muß in dem ^Augenblick, als die O-MiUwntsM»? Ziffer erreicht wurde, der für England verfügbare Schiffsraum auf weniger al» t»,2 Millionen gcjunte» sein Darüber hinaus kann ihm höchstens soviel zur Verfügung stehen, als man von den deutschen und Unsere Wohnung. Bon Vizeseldw. L usch n at t. d. , 1 . Kzlg ' Vir haben eine herrliche Wohnung Mancher Va taitlonö- oder RegimentSstab könnte uns darum beneiden Es »ft ein breiter und langer Keller, jaft ein Saal, in »hum noch ziemlich unversehrten Hause. MindeftenS drei Meter Beton liegt odenaiff. Wände und Wölbung find mit rote Leinewand anSgeschlagen In der Mitte des Raumes steht eine schwere, eichene Tafel, umgeben von hochlehnigcn Stühlen. Ich als Rangältester und Hausvater babe einen grünen Plüschsessel als höchsteigen- tümliche Sitzgelegenheit. Jeder Schutze hat sein eigene» Bett mit Matratze. Kopskisien. Laten und Steppdecke. Ter Fußboden ist mit Linoleum ausgelegt, und auf dem Tisch prankt ein« WachStuchdecke. Ader unser Prachtstück ist da» Klavier E» ist zwar «Uva» verstimmt, jedoch wenn man schnAl spielt und or- ocitilut) die Pedale bramkP, so NN 7 kl. so mcrkl man e» kaum Nebenan, wo die Jnsaiitcnedkdcckung zu meinem Maschineiigewehr liegt, steht außerdem noch ein Harmo« »iium. TaS gibt eine Musik, wenn die beiden Maschinen von sachkundigen Händen in Betrieb gesetzt werden! Ich kann leider nicht spielen. Aber ein paar Häuser oder besser gesagt: Keller weiter liegt «in Unteroffizier. der beinahe Lehrer getvorden wäre, hätte sich der Krieg ihm nicht hindernd m den Weg gestellt Und der stielt natürlich Klavier. Dann ist noch so ein junger Dach» da, der Harmonium spielt. Diese beiden kommen geg Abend zuweilen her und geben ein Konzert Sie haben Mark in den Kitochen. das muß man ihnen lassen Wenn sie richtig loälcgen, dann dröhnt unser Heldenschlaffaat, daß die Stühle wackeln und die Schläfer, die im Traum bei den beiinatlichen Fleischtöpfen weilten, entsetzi hochfahren. Ihre Auswahl ist reichhaltig: Soldatenlieder. Märsche, Studenteiilieder, Operetienschlager folgen einander in buntem Wechsel. Hernach, wenn die ginger zahm sind und die LromVelfeU» genug aiGgeftandM ha- den, versanlUleH sich alle» um den großen Familientisch. Der eine ißt. der schreibt, der dritte lieft. Tie beiden Musikanten und ich. wir unterhalten uns Dir Kerzenflamme ttberfockert die Gesichter. Der Qualm der Knegszigarren wallt in dichten Schwaden uiid kringelt um unsere Häupter, die rvir ausrecht und in Edlen durch so »ianche» Krtcgsjahr getragen haben . . . In den Taffen und Bechern d^rmpst der warme Reger, schweiß alias Kommiskaffee. Wii sprecyen von der Zcu vor dem Kriege, als die Tage iioch so ruhevoll und friedlich dahinslossen. ohne Maschinengewehre und Gasgranaten, als man Englan- der und Franzosen nur vom Hörensagen kannte. Und wir schwärmen von dieser wuriderdaren Zeit und gervinnen ihr immer neue Schönheiten ad. » Ja. damals und dort — Wie ein fernes Traumbild steigt die Heimat vor uns auf. Ereigniste. Augenblicke, die wir lange vergefien hatten. kommen wieder: Damals und dort — Draußen lagen die Nacht über der toten Stadt. E,nr Katze schleiMt über Schunhansen an der zerbrochenen Mauer entlang, d,e allein von den Stuben noch lldng dlied. wo sie rdr Zuhause Hane. In einem Garten ouslet Jasmin. In einem eingeschossenen Keiler liegt vom letzten Angriff her noch nn Toter, den sie di» jrtzt nicht fanden Durch die schwule Lust heult eine Miner und schlagt uiuveii vorm Hause ein Der Keller dröhnt, die Kerzen- Namrii< duckt sich und slacken. Dann ist wieder altes still. Unsere Geschichten sind zu Ende erzählt. Nun sprechen wir nicht mehr. Eine Sehnsucht ist m uns aufgc wacht so stark und übermächtig, daß w,r schrvetgen mus sen. Bilder, d,e wir langst im Schutte der Vergangen- he»l begraben wähnten, werden wieder lcdcnvig Während wii wertlos Tadatrauch ins Leere dlasen. ziehen sie an uns vorüber, die Schatten der Drnge. die :u< wicderkom men Und wir gehen der verborgenen Schönheit unsres Lebens rrach, jeder für sich. Damat» — u»d hon. — Scherz und Enift, Gestrittener Höchstpreis für Wi.ken. Dtirch die Vcrvrvnung über Höchstpreise für Hülsenfrüchte von 24. Juli 1017 waren die Höchstpreise für ZaeNvicke» (Vicia saliva, auf 50 Mark und für Winter-. Hanlp^ oder Zoctelwickcii (Pieia villosa) auf 45 Mark für de« Toppclzcntner festgesetzt worden. Mit den Zuschläge» f bet Saatware wären mindestens 00 Mark jür de» Doppelzentner Vicia villosa in Betracht gekomme» Doch erscheint dies bei der wenig günstigen Rau^» futterernte, über deren Lage erst tu den letzten WvcheM eni geiiauerer Ueberdlick gewonnen ist. al« ein zu niG» drtger Preis. Es besteht die Gefahr, daß WinterwickeW verfüttert statt zur Grunfiitreraewtnnilng für dasFriltz» lahr lim, angedaur werden Mit Rücksicht hierauf hck sich der Prästoelit deS Kriegsernährungsaint neranlaßk - gesehen, oon d.r Festsetzung eines Höäzstpreises s« Vicia villosa überhaupt adzusehen uiid den Höchstpreis aus der Verordnung vom 24. Juli 1ÜI7 |i streiche n. Brennfpiritu» Voin l. Lepteniber an durfeO > dis auf weiteres monatlich wieder 25 derjenigen Ahnge, tvelchc im gleichen Monat des IahrkW! 1015 für häusctche Zwecke (Flaschenspiritu») ver- braucht worden ist. 511 denselben Zivecken in den Ver» kehr gebracht werden Von diesen 2ö Hundertteiie» werden 20 Huiiderttelle zum Preise von' 52 Pf für das Liter gegen B e z u g s m a r k e n . die von de» Komii'.uiialverdänden auSzcgeben werden, der Rest vo» 5 Hundeructlen zum Preise von l.50 Mark für das Liter ohne BezugSmarkcn geliejerl. Ter SpiritM zum Preise von 55 Pf. für das Lltcr ist ausschließlich zur Befriedigung deS Bedürfnisses minderbemit- te l tc r Personen beftimmt, die ihn zu 5c och.. Hettz und Le nchtzwecken bcnötigen und denen Eleltrizi' tät. c^aS oder Petroleum nicht zur Verfügung steht sowie zur Deckung deS Bedarfs von Personen, die dc» Spiritus für Zwecke der Kranken- und Säuglurg«- pflege unbedingt gebrauchen. r;s>? El» . einen ®" ^ne Ätt °u° Jötf U v- 8 ’äA SC| h et KE, ^ sei der ntti -M5 witgciv"^- foi-Dic tjn<» qs ift v jtt» eisekarte wc Ä«'°f } fftuP“ ,,nb sü' s'P-nc- ^ *«»»» 'Ö.3 ur v°u j StTÄ? raefct und e» “• /ft au* IwnPfn hub'» ^ ufrieöcnöejt- \ , hollü»di,che Pk-, Der SN'fif" denen ihre A'chu' Bcvabe tuefe 8 t, Die Un;u,ru net)i.,en und W 31 leitet Hut sein mlinow-Prozei >bucg einen k tbcndaussagen die er Hau Suchomlmon >n ihn für d' ck Don den ei und Janusä tung haben, N-Boot-Wii ^ic australisch tierten englist für die Sach« 1 gezogen. We ett. Jetzt foiti alten wirb bie nder einpfundc r wohlbekMnic igen macht g ber die Zusti iy bei Peri t vom 18. dem Lagei 100 schive' e n e. Sic chicht oh! r geplagt, : das Trii gegen d< raren. Tie ung: für i eten war ru wenig um kle Opera ausgesührt, en. ost erst >rung von S verwei erblilj eßen ec erwund verlie vohl e wie entai )1e ar j-en Jftonb * t f°tgei Sc t 8 i kearic -estsch noch >anh .e Itil e t r iUc Br im miste Lx'ch . lleber^!^ Ski« ^ange. ^Ses ^ h\y r ?® ! etl und s|j C°sn^Ä'°Si Dasselbe g*-^ «n -SerÄU- ^foieftt , 9 bt L “'""VtS “" 8 * •s "-L- schtve re Niedl WJCVh rnr r -' ,ei % Belgien. sl-JM "'.»?.!, d gegeben, wir L sch glaube at ^.wlttüch gjdi, Grund des ftri2I ten en h IDiC ' öie «» J en denen zu Keli» lende unter uns, \ E Renten, n f' wahrend sie ij oWetn. ComW !S$ e d ne , große Hj Ütnie von o Deutschen tun 4 ie davon ist. daß! St niemand roirtlit satt werden - i ge nicht sagen ., sort. „ist im groj. 'Nd in Belgien (au lgemein glaubt. M vkrwnsicten Lande aren Gegenden rch -. ne reiche Ernte vt» - nen alten, malerisch« vielleicht Belgie,^ verwickelten Länder^ '«igsten mioi'cn hL wht kaum ein Lan Ardriterschch Verhältnisse bedeute Aber jetzt hören e ietgien." rghnrv noch? -otkrieg begann, fonm och mit m NUlw sichttgung aller V ' —'ü, 161 IJt n>-V -' war dieser Schiß 1. $ sichttgung uuu w; md seindlichen Mlt & nicht unerheblich ÜK )t, war dieser SchY rstellung, am 1. f »n verringert. Dern< cf als die li-Mllm r England versuzbc !i •> Millionen gchUNl im höchstens somel f % Vn deutsch-- » $ Spays i %Brt« f Äi. «fjp y&SÄä -s-hr. °° L dasM elvlnnuug s ^bran ^ llähru elu-s ^ und de" SSch> ch°n u^Zuli ,0M IgN an düs W*f UV«« »""»-«-xr den n'EtzundZ- iesen. to jü Pi (Stellt 0 V v°>! jcten- Jji gtejl 0N eliei ert ' ns!^ u Kach^tki ihn ö" öclt eit H -n “fitfflilfjie ut--" U " österreichischen Tchisfen hak reparieren und kn den Wer- keyr stellen können. Ein Londoner Stimmungsbild. Einen Eindruck von den Wirkungen des U-Boot- Krieges gibt eine Plauderei des ,,Petit Journal" vom 13. August aus London. Der Berichterstatter des Blattes erzählt seine Erfahrungen in einem Londoner Restaurant: „Ich verlange ein zweites Brödchen — der Kellner sieht mich erstaunt an, bringt mir das Verlangte, gibt mir aber zuvor eine Karte, auf der geschrieben steht: Der Sieg ist unser, wenn ihr sparsam mit dem Essen umgeht!... Neben mir sitzt ein junger Kapitän. Ich höre folgendes kleine Zwiegespräch: „Nein, mein Herr, es ist unmöglich, Ihnen das zu servieren , denn Ihre Rechnung beträgt bereits 4 Schilling, und Sie wissen, daß dies verboten ist." Es ist verboten; ja, denn ich finde mitten auf der Speisekarte folgende Ankündigung: Die Ausgaben aller Personen in Uniform, die den Land- und Seestreitkräften Seiner Majestät angehören, dürfen für das Frühstück 3 Schilling 6 Pence, für den Tee 1 Schilling 6 Pence und für das Diner 5 Schilling 6 Pence nicht übersteigen. Tie englischen Arbeiter werden ungeduldig. Holländische Berichte über die Arbeiterbewegung zeigen das Bild der gereizten Stimmung in den Jndustriebezirken. Die Ursache ist wirtschaftlicher Natur und von der Kriegsmüdigkeit zu trennen. Am weitesten geht der Bericht des Nordwestbezirks, wozu auch Manchester gehört, in dem gesagt wird, trotz der patriotischen Haltung des Bezirks habe doch die lange Dauer des Krieges eine Stimmungsänderung hervor- lgebracht und es regt sich die Frage, ob die vielen Opfer auch ivirklich nötig seien. Unter solchen Umständen haben die Unpatriotischen Aussicht auf die Unzufriedenheit, die ihren eigenen Zielen nützen wird. Die holländische Presse schließt, daß die kleinen Gruppen der Pazifisten möglicherweise aus diesen Unzufriedenen ihre Anhängerschaft rekrutieren werden und daß gerade diese Befürchtung die Negierung veranlasse, die Unzufriedenheit unter den Arbeitern zu ernst zu nehmen und ihnen nach Möglichkeit entgegenzu- fiomnteu. Reuter schweigt. Reuter hat sein vielsagendes Schweigen über den Suchomlinow-Prozeß endlich gebrochen und bringt aus Petersburg einen kurzen Bericht, aber nur über die Sonnabendaussagen von Rodzianko, Miljukoff, Gutschoss, die er Hauptzeugen nennt. Sie alle verurteilten Suchomlinvws Vernachlässigung des Heeres und erklären ihn für den allein Schuldigen am russischen Unglück. Von den entscheidenden Aussagen von Suchom- linow und Januschkewitsch, die allein internationale Bedeutung haben, erwähnt Reuter bisher kein -Tort. U-Boot-Wirknng auch in Australien. Die australischen Nachkommen der ehedem dorthin deportierten englischen Verbrecher sind am begeistertsten flir die Sache des britischen „Rechtes" in den Krieg gezogen. Weit ab vom Schüsse glaubten sie sich gesichert. Jetzt kommt's anders: Nach Berichten aus Australien wird die Wirkung des U-Bootkrieges immer drückender empfunden. Namentlich das Verschwinden einiger wohlbekannter großer Dampfer mit wertvollen Ladungen macht großen Eindruck in der Geschäftswelt. Neber die Zustände in dem Berwundetenlager zu Prony bei Perry berichtet ein Oberarzt, der in -der Zeit vom 18. bis 26. April dort tätig war: „In dem Lager befanden sich etwa 400 Kranke, darunter 100 schwerverwundete deutsche Kriegsgefangene. Sie lagen in Zelten auf dünner Strohschicht ohne Decken und ohne Mäntel, von Ungeziefer geplagt, Eßgeschirre und Eßgeräte gab es nicht; das Trinkwasser war trübe und erzeugte Dysenterie, gegen deren Bekämpfung keine Mittel vorhanden waren. Die ärztliche Behandlung spottete jeder -Beschreibung; für die große Zahl der Kranken und Verwundeten war nur ein französischer Arzt vorhanden, der sich wenig um die Kranken kümmerte. Dringend notwendige Operationen wurden er st nach acht Tagen ausgesührt, und die Verbände, selbst in schweren Fällen, oft erst nach 5 bis 6 Tagen erneuert. Die Uebersührung von Schwerkranken in ein Lazarett wurde grundsätzlich verweigert. Die natürliche Folge einer derartigen Behandlung war eine erschreckend große Sterblichkeit. — Auch an Mißhandlungen ließen es die Franzosen nicht fehlen; so wurde ein verwundeter Unteroffizier, der eines Morgens das Zelt verließ, vom Posten mit einem Bajonett gestochen, obwohl er auf Anruf sofort stillstand. Immer wieder: Alliierlcukonserenz. Der parlamentarische Vertreter des „Corriere della Serra" kündigte an, daß im September in Paris eine neue Konferenz der Alliierten stattfindet. Den Beratungsgegenstand dieser Konferenz bildet die Festlegung neuer Richtlinien bezüglich der gegenwärtigen militärischen Lgge, die durch die gemeinsame siegreiche (?) Offensive der Entente geschaffen worden sei. Die Leute sorgen sogar für Humor! Von anderer Seite heißt es darüber: Die Kon- stantinopeler Frage soll nach dem Verzicht der russischen Demokratie in Paris besonders besprochen werden, wo Terestschenko nach Beendigung der Moskauer Konferenz noch eintrifft. Holland in Kohlen- — Not. Die hoUändische Presse bringt fast täglich Berichte über das Stillegen von Fabriken infolge Kohlen mangels. Der Eisenbahnverkehr ist aus zwei Drittel eingeschränkt worden und soll in kurzem bis zur Hälfte reduziert werden. Unter diesen Umständen ist man auf der Suche nach Ersatzware. Es werden Brikette aus Papier, Hobelspänen, Tannennadeln, Kalkboden usw. angeboren. Elektrisches Licht darf nach 12 Uhr nicht mehr gebrannt werden. Die Gasleitung ist verschiedene Stunden, beispielsweise abends von 6 bis 9 Uhr, ab gestellt, was besonders für die Hausfrauen lästig ist, da in Holland das Hauptessen gegen 6 Uhr abends zu sein pflegt. Meine KrkgSnachrichtors. " In Wien beginnen die „Polonaisen" bei der Abgabe von Fett bereits am Nachmittag um 3 Uhr; sie werden im „Schichtwechsel" und die Nacht hindurch fortgesetzt. " Auf dem Fohrenbühl hat eine Dame aus Norddeutschland eine Mark für ein Ei geboten; in Königsfeld zahlte ein Kurgast 100 Mark für 5 Pfund Butter und ein anderer bot 1000 Mark für drei Schinken. " Zm September wird der ehemalige amerikanische Präsident Roosevelt in „wichtiger Mission" nach Rußland abreisen. — Roosevelt erklärte kürzlich, daß die von ihm gebildete Freiwilligendivision an der russischen Front kämpfen werde. " Die „Times" bringt vom 27. August eine Vertu st l i st e über 126 Offiziere, darunter 15 private Meldungen, außerdem 2670 Mannschaften und 28 Marineangehörige. " Wegen der Paßschwierigkeiten ist die internationale sozialistische Friedenskonferenz in Stockholm verschoben worden. " Die Ausfuhr aus Holland von trockener und angemachter Farbe, Oel aus Bucheckern, Zigarren, Zigaretten und von anderen Produkten aus Tabak ist verboten. " Ter Petersburger Sovjet hat gegen die Einführung der T o d e s st r a f e an der Front Einspruch erhoben und die Unterdrückung dieser Strafe verlangt. * Ter Schweizer Egg hat wieder einen neuen Weltrekord über 1 Kilometer ohne Schrittmacher mit fliegendem Start in 1 Minute 8,4 Sekunden zurückgelegt. * In Wildbach im württembergischen Schwarzwald sind die beiden größten Hotels wegen Unregelmäßigkeiten in der Abgabe von Lebensmitteln geschlossen worden. " Der neue Dreadnought der Schwarzen-Meer- Flotte wurde nach Petersburger Meldungen vom Stapel gelassen. Er heißt „Bolija". Der Uebergang bei Riga. Ein Wichtiger Fortschritt. Die Absicht eines deutschen Vorstoßes bei Riga war den Russen offenbar seit längerer Zeit bekannt. Aus der feindlichen Pressepropaganda und vielen anderen Anzeichen ging das unzweifelhaft hervor. Auch das Aufgeben der russischen Stellungen westlich der Aa bewies dies. Man muß also annehmen, daß die Russen alles darangesetzt haben, um das deutsche Vorhaben zu vereiteln. Das hätte ihnen sogar recht leicht werden können. Rund um Riga Wasser. Vegräßt habe. Der Gesandte bevollmäkhtigke den Journalisten, jene Nachricht zu dementieren, nach der Spanien an der Konferenz der Neutralen nicht teilzunehmen gedenke. Er (der Gesandte) habe seine Regierung darüber informiert, nur die Antwort fehle noch. Ueber Krieg und Frieden befragt, erklärte Amalfy: „Wie wir erfahren haben, plant die Entente für 1918 eine großzügige Offensive, von deren -Lusgang sie die Fricdcnsfrage abhängig machen will. Meiner persönlichen Ucberzeugung nach aber muß der Krieg in diesem Fahre beendigte werden. Ich hoffe aus eine große Ueberraschung." fylitau riednchsTa 'iofiujnbfä ßd iSäO^'J Zu. den Erfolgen bei •v**vä#.. Riga Im Norden der Rigaische Meerbusen, im Westen und Süden der Tirul-Sumps zwischen Düna und Aa. Der Uebergang über die 500 Meter breite Düna hat deshalb auch südöstlich von Riga stattgefunden, wo das Gelände günstigere Verhältnisse darbietet. Zwar kommen auch dort noch Sumpfstrecken vor, sie bilden aber nicht mehr große zusammenhängende Flächen, wie weiter im Norden, und sind durch Sandstrecken und Waldparzellen unterbrochen, so daß Bewegungen größerer Truppen-Verbände möglich sind. In Riga selbst hat man sich diese Entwickelung der Dinge denn auch nicht träumen lassen. Aus der Aussage des gefangenen Führers eines steckengebliebenen Kraftwagens wurde bekannt, daß in Riga am Sonntag abend vor dem Beginn des Stromüberganges noch die Theater gespielt haben. Als dann die ersten Granaten einschlugen, entstand eine allgemeine Panik und Flucht. Politische Rundschau. — Ministerpräsident Graf v. Hertling trat am Freitag in sein 75. Lebensjahr. Am Sonnabend sind es auch 25 Jahre, seitdem Graf v. Hertling zum ordentlichen Universitätsprofessor in München ernannt wurde. __ * :: Tie Vertretung ves Kanzlers bei ver Heeresleitung. Der Kaiser empfing gestern den Unterstaatssekretär Freiberrn o. Stein, Vertreter des Reichskanzlers bet oer Obersten Heeresleitung. — Schon vor einiger Zeit war bekannt geworden, daß der Kanzler die Einrichtung einer ständigen Vertretung der Reichsleitung bei der Obersten Heeresleitung im Interesse einer engen Zusammenarbeit der beiden obersten Behörden getroffen habe. Mit der Vertretung ist Unterstaatssekretär Frhr. v. Stein betraut, der bisher dem Reichsamt des Innern angehörte und das Ernährungsreferat leitete. Die obige Meldung besagt nun, daß er sein neues Amt angetreten habe. Umgekehrt ist auch die Heeresleitung in der Reichskanzlei vertreten, und zwar durch den Oberst v. Winterfeld. Spanien: Hoffnung auf srcuvige Ueberraschung. ; Fürst Amalfy, der schwedische Gesandte Spaniens, erklärte dem Stockholmer Vertreter des spanischen Blattes „Pesti Naplo" in Budapest, daß Spanien ^ die Friedensnote des Papstes mit voller Freude Lokales. A Rene Getreide-Ausnahme. Durch eine Borschätzung der Getreideernte im Juli ist ein vorläufiger Ueberblick über die Ernte gewonnen worden. Der tatsächliche Ernteerttag kann aber erst nach Beendigung der Ernte sestgestellt werden. Zu dem Zwecke ist vom Kriegsernährungsamte bestimmt worden, daß in der Zeit vom 29. September bis 5. Oktober 1917 für jeden landwirtschaftlichen Betrieb unter Zuziehung der Ve- triebsinhabcr oder dereir Stellvertreter der Erntcertrag für Brotgetreide, Gerste, Hafer und Hlctrcidcmcnge sorgfältig zu ermitteln und dabei gleichzeittg eine Nachprüfung der für Juni angegebenen Erntet lache vorzunehmen ist. Die Ernteerhebung bildet die Grundlage für alle die Versorgungsregelung betreffenden Maßnahmen. r A Sammelt Bcereublätter! Der KrieasausscknT für Sammel- und Helserdienst macht auf die Bedeutung der Brombeer-, Erdbeer- und Himbeerblätter als Tee-Ersatz aufmerksam. Be idem wachsenden Mangel an Tee-Ersatz empfiehlt er überall dort, wo sich dazu Gelegenheit bietet, so frühzeitig als möglich mit dem Einsammeln zu beginnen. Ueberschüsse über den persönlichen oder örtlichen Bedarf an solchen Blättern werden zweifellos Absatz finden. Haltbarmachen von Gemüsen durch Salz. Grüne Bohnen: 20 Pfund Bohnen, 1 Kilogramm Salz. Vorbereitung: Die Bohnen, die n'cht holzig sein dürfen, werden gewaschen, abgefädelt, grob geschnippselt oder in kleine Stücke gebrochen. Zubereitung: Die Bohnen werden mit emer Salzlake gut untermischt, in Steintöpfe oder Holzfäßchen fest eingedrückt und zwar so, daß sich eine Salzlake bildet. Bildet sich diese n^cht, so wird ein wenig stark gesalzenes Wasser darübergegossen. Man bedeckt die Bohnen mit einem weißen, m Salzwasser durchaewaschenen Tuch legt ein Holzbrettchen oder einen Teller darüber, und beschwert denselben mit einem Feldstein. D'e Lake muß immer über den Bohnen stehen. Aufbewahrung: Das Gefäß muß in einem Raume aufbewahrt werden. Pflege: Die Bohnen müssen alle acht Tage nachgesehen werden. Steht die Lake nicht klar über den Bohnen, so müssen die schleimigen P'lze, die sich gebildet haben, abgenommen weroen. Man wäscht das Tuch und das Brettchen gut unv bringt die Bohnen wieder in Ordnung, wie beretts angegeben. Kochen der Salzbobnen: Die Bohnen werden vor dem Kochen in kalten: Wasser ansgewässert und dann wie frische Bohnen gekocht. Das Salzwasser wird zu Suppen verwandt. Es können zu den eingelegten Bohnen immer wieder frische Bohnen zugefügt werden, bis der Topf gefüllt ist. — Ebenso werden eingelegt: Rübstiele, Kohl-, rüben Pilze: 1 Kilogramm Pilze jeder Art, l U PfunÄ fein geschnittene Zwiebel, 200 Gramm Salz. Vorbv- reitung: Die Pilze werden gewaschen und geputzt. Zubereitung: Sie werden in leichtem Salzwasser einmal ausgekocht, aus einen Durchschlag gelegt, gut abtropfen lassen, ausgebreitet, etwas getrocknet, mit Salz und der Hälfte der angegebenen Zwiebeln untermischt, inSte^n- tövfe gedrückt und mit den anderen Zwiebelscheiben beoeckt. Man beschwert sie mit einem Brettchen oder Teller. Auch hier muß sich etwas Lake bilden, d^L über den Pilzen steht, sonst muß sehr starkes Salzwasser zugegossen werden. Kochen der Salzpilze: Sie müssen 3—4 Stunden wässern und werden dann wie frische Pilze zubereitet, auch kann man mit Kartoffeln und Graupen zusammenkochen. Aus Mer Welt. ** Die Stiefmutter als Mörderin. Die Frau des im Felde stehenden Arbeiters Poplawsky in Bernsdorfs hat ihren achtjährigen Stiefsohn, der aus Hunger chre Suppe ausgelöffelt hatte, in der unmenschlichsten Weise mißhandelt und das bejammernswerte Kind zu Tode geprügelt. Die Leichenöffnung ergab zahlreiche Blutergüsse und eine Verletzung des Gehirns. ** Mit 160 000 Mart im Asyl für Obdachlose. Im Norden Berlins wohnte seit einiger Zeit ein früherer Landwirt Ferdinand Wiedemann, der auSTromp in Braunschweig stammte und jetzt im Alter von 80 Jahren im städtischen Obdach gestorben ist. Der alte Mann führte ein kümmerliches Dasein. Jetzt stellte es sich heraus, daß Wiedemann bei einem Bankhaus 160 000 Mark angelegt hatte. Was er sonst noch besaß, weiß man noch nicht. Auf einem Berliner Postamt liegen noch 300 Mark, die an Zinsen für ihn eingegangen sind. ** Eins — zwei — drei. Dem zurzeit in Posen in Garnison stehenden Grundbesitzer Johann Misegalski aus Tornowo bei Meseritz, der bei Kriegsausbruch bereits Vater von sieben Kindern war, wurden von seiner Ehefrau während des Krieges zunächst noch ein Kind, darauf Zwillinge und jetzt Drillinge — ein Knabe und zwei Mädchen — geboren. ** Purch einen Forten stich getötet. Tie Kriegerwitwe Frau Palkowski in Nikolaiken war beim Pfarr- hufenpächter Franz Werth beim Hafereinfahren behilflich. Als während der Fahrt einige Garben vom Fuder herunterfallen wollten, hielt Frau Palkowski sie mit der Forke fest. Hierbei siel sie mitsamt den Garben so unglücklich vom Fuder, daß ihr die Brust von der Forke durchbohrt und das Herz gettoffen wurde. Die bedauernswerte Frau, Mutter von vier f leinen Kindern, starb nach kurzer Zeft. ... UN«. - Auch bei Maratestt griffen bte Rumänen der- 'blich an. Mazedosische ^root Heute morden brachen französische Angr'ne bei , atinbel, nordwestlich von Monastir. verlustreich zu- ,mmen. Di«- Serben erlitten erneut am Lwb^opolie n«- blutige Schlappe. Der (fofte (8eneralquartieemeister L ude nd orN Berlin, 3. Sept abends Riga ist genommen. 5 Dampfer, i regln Berlin, 3 Sept. Im Aermelkanol, an der eng. ischen Westküste und in der Nordsee wurden durch unsere lnterseeboote wiederum 5 Tompser und 1 Eeßkc öec erift, darunter der s-ewoffnete englische Tamprer ^Palo. ine", Ladung 3sXX) Tonnen Kohlen, sowie 3 weitere lewoffnete Dompser, von denen zwei als enolische auSge- nacht wurden, Ein tiefbeladener Dampfer wurde aus ijeleitzug herausgeschossen. Der Kapitän des bkwanne en englischen Dampfers .Palatine" wurde gefangen zenommen. Tine englische U Bootsalle in Gestalt eln.S -twa 2000 Tonnen großen Dampfers, der mit 4 berappen Geschützen armiert war, wurde durch 3 Artillerie reffet beschädigt. Der tthef des Admiralstabs der Marine. Ii, erbittertem Kamp erlagen unserem Sturm^die große Straße ist an Nullen find gefangen t °“%, etlaM Sri *i«o # d° d«r dkulschni Artur«. _ , .... SJÄ.*”- ' 1Ä£ e-S »«'« die l'bhalte Esrtechtstäliskelt a«. HerreSgnipke d-e (tze,er°Iftld»ariLa0r von M°ck-l ° Bei Munchelul, nordwestlich von Foclani, st r, er eo mehrere russisch-rumänische Angriffe vcr.ustr ch Ma zedovische Front: Di- Truppen der seindlichen Mächte wiederholten ihre Angriffe gestern nicht. _ . . rlf Xer C^xflc Generasqvartiermeifter: Ludendorn v «riese an bekannte und Unschaffen. Echte und allch scheinbar harmlosen bekannte Empfänger verfolg n " ™ ^ lDfl(!)c ^^m Vater- Anfrage» oder Anforderunge ^ fl j er nur immer la*d schaden konnten ^ Bitte an alle — Canb schaden konnten >.rinaendc Bitte an alle — und immer w'eder dik d kl AeschS'tr - gcrich. yinzrlprr-onrn. Ko porovonen ,. i( f welche .et werden tckeinbar hnrm- Anfrooen oder dln'oideruNk, zuständigen ftrllv. &J!S Lz&SiX&Ä _ -"~ei. wtb. Großes Hauptquartier, 4. Sept. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern war nachmittags die Kampftätigk.it der Artillerien an der Küste und zwischen Langcmarck und Warneton zu großer Heftigkeit gesteigert. Im Bogen von Mern entspannen sich Klctnkämpsc im Vorfeld un- serer Stellungen: dabci wurden einige Engländer ge. fangen genommen. — Nachts griff der Feind nordwcst- lich von Lens an; er drang vorübergehend in unsere Linien, aus denen er sogleich durch Gegenstoß vertrieben wurde. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. In der Ehampagne stießen die Franzosen on der Straße Somme By -Sonain nach Trommelfeuer vor. Unser Gegenangriff warf sie aus einem von uns ge räumten Graben wieder hinaus. -- Der Feuerkampf .... - y vor Verdun nahm abends wieder große Stärke an; auch die Nacht hindurch lagen die Artillerien auf dem Lft- User der Maas im Wirkungsfeucr. Heeresgruppe Herzog Albrccht. Westlich der Mosel wurden von gewaltsamer Er. kundung bet Remenaudille französische Gefangene ein* gebracht In der Nacht vom 2. zum 3 September bewarfen unsere Flieger Ealais und Dünkirchen mit Bomben. Die entstandenen Brände waren taoSüber zu beobachten Dover wurde gestern. Ehotham, Sherneß und NamSgate wurden heute nacht durch unsere Flugzeuge mit Bomben angegriffen. Gestern sind 19 feindliche Flieger und 2 Fessclbal. tone obgeschossen worden Rittmeister Frhr. v. Richthosen errang den 61. Lust- sieg: der vor kurzem wegen seiner Kampfletstungen vom Bizefeldwebei zum Offizier beförderte Leutnant Btüllcr brachte seinen 27. Gegner zum Absturz westlicher KrregSjchaupiatz. Heererfrout des Gcncrolseldmarschalls Prinzen Leopold von Bavrrn Rach zweitägiger Schlacht hat die achte Armee unter Führung des Generals der Infanterie v. Hutier gestern da» an mehreren Stellen brrnnende Riga von Westen und Osten her genommen. lln'ere kampsbewährten Truppen brachen überall den ruffischcn Widerstand und überwanden in ungestümen Drang nach vorwärts rede» Hindernis, das Wald und Sumpf bot. De Russe hat seinen ausgedehnt n Brückenkopf westlich d r Düna und Riga in größter Eile geräumt. Unsere Divisionen stchen vor Dünamünde. Dicht«, ungeordnete Heere» hausen drängen sich in Tag- und Rachtmärschen au' allen Wegen von Riga noch Nordosten. Südlich der großen Straße nach Wenden, zu beiden Seiten de» großen IüaelbachS warfen sich in verzweifelten heftigen Angriffen starke russische Kräfte unseren Truppen entgegen, um den Abzug der geschlagenen zwölften Armee zu decken Tröbitch Gpfer tun «*t Ernst Mocltz Arndt der kerndeutsche Alte aus drm Alten Zoll >n Bonn hat in jener d-.nklen Stunde seinem deutschen Volke zuge. rufen- Fürchte dich nicht mein lieber Land, sondern sei fröhlich und qetroft. denn der Herr kann große Dinge tun " TaS Wort ist auch für unsere Zeit gemünzt. Und jeder kann und muß eS erfüllen, indem er ein kleinrs Opfer fröhlich darbringt, und damit die wentaec her,halten Selbstsüchtigen beschämt und fortrelßt. Ein kleines Opfer ist rS wahrlich, die biciet eisernen Zeit nicht entsprechend,n goldenen Uhrketten, Ohrringe LchUPs- nobcln Tabakdosen. Becher ufffi. an die Goldankaufftelle Gießen (Geschäftsstelle in der BczirkSsparkasfe, in der IohanneSstraße) zu verkaufen, und damit die Goldwehr des Reiches zu stärken. Wer sich von dem eitlen Golde fröhlich trennt als Vorbild für weniger Kerndeutsche und zur Ernüchterung dcS Auslandes, der schlägt eine Schlacht für sein Deutschland mir goldenen Kugeln gegen die silbernen, mit denen unS England mederzu- ringen hofft. ' Die physiologischen Wirkungen der Kriegsernährung. AuS Dresden wird geschrreben. In seinem Vorträge aus der Tagung für kriegswirtschaftliche Aus klärung sprach der Hallesche Physiologe Professor Adder Halden über „Krieg und Gesundheit-. Er erklärte, die Unteuuchunqen der menschlichen Exkremente hätten ergeben. daß mehr wertvolle Stoffe als früher ungenutzt aus dem Körper auSschitden. Das habe feine Ursache in dem vielen Aerger, dem die Menschheit jetzt ouSge s.tzt sei. Man solle sich daher den Aerger abge wohnen und sich jedenfalls nicht vor dem Essen ärgern An der Menge der in den Exkrementen aus geschiedenen Stickstoffe konnte nachgewiesen werden, daß alle Menschen mehr oder minder Hamster seien. Bei der jetzigen Ernährungsweise sei ein Zkohlen- und Gabmangel nicht zu ertragen. Für eine gute Regelung aus diesem Gebiete müsse Sorge getragen werden. Auch sei gutes Kauen jetzt eine patriotische Tat Besonders schlimm daran sei der geistige Arbeiter, namentlich wenn er auch kö'perliche Arbeit leiste, wie wate der Arzt. Die Qualität unserer Nahrungsmittel lei gut. Es fehle höchstens Kalk, weil Mtlchmangel hernchle Den .Kalk könnte man aber in e.nem besonderen Präparat dem Körper zuiühren. Die an verschiedenen Qrten auSgcbrochenen Epidemien führte dieser Fachmann auf den Genuß der Kohlrübe zurück. Die Untersuchung nach dem Stoff in der Kohlrübe sei noch nicht geendet. Er warnte vor bem reichlichen Genuß der Kohlrübe. Die jetzige ErnährungS weife hcibe weniger den Kindern und dem mittleren Alter, als vielmehr den Personen über fünfzig Jahren geschadet, die nicht mehr io widerstandsfähig seien: be« sonders raffen Lungenentzüngungen sie leichter hin als früher. Auch habe die Lungenschwindsucht .zugenommen Die Sorge, daß aus der jetzigen Ernährungsweise Krank heilen, wie Skorbut u. a. m. entstehen könnten, teilt der Redner nicht Doch empfiehlt er, dos Gemüse möglich st mit Kartoffeln oder anderen Stoffen gemischt zu essen Nachts. tt Kfll. tifenbabftdirtktloft f rankfurt a. Itt Ganz hervorragend ist mein glänzend begntschtetes u. vielfach erprobtes weiche* Salmiak-Schmter- W asctnnittel Schäumt tadellos. — Macht die Wäsche blutenwels.^ Garantiert unschädlich. — Versand ohne Karl - , Pake« inkl. Verpackung Hk. 7 j5 0 per Nach* oder gegen vorherige Einsendung des Helragur __ In Zentner-Fässern PrelsermässlflunQ. Qj E. Hohnholz, Berlin-Tempelhof 11, Stollbergstr. 4. 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Deutsche Marinefl! die Hajenanlagen von S reich mit Bomben angeg Hafengebiet konnten beol Der Chef t tobt ®cofje8$au Westlicher S Heeresgruppe K 3n Flandern nahm d und vom Houthoulster l dehnung, Planmäßigkeit 3«Merictäti(}feit. Heeresgruppe D 2Joc Verdun war auf 'Nuerkampf tagsüber old noch!» an. kvürsen wurden ei Leutnant Grömitz Zimmer mit Pension 5.50 Mk. Villa Olga Frau I>. Ilay. * Porsichl gegenüber Spionage. Die Spionage, gcsahc ist größer, als die MciNcn glauben. Nicht nur im Lande selbst und im naitccl n Ausland sind Löld lingr unserer Feinde tätig, um lcidcc unter wilkung- vollcr Mithilfe v t rrauens'cstgec Landsleute der Ent c 9 7i TT L ente Material zu lieicen. das zu unserem Schaden ver ^ — L LlMD?s-lVOuNUNg wendet werden soll und wird. Auch unsere Geian.zc- nen oder internierten Landsleute im scindl.chen Aus land werden direkt odrc indilekt dazu mißbraucht, dem Feinde wichtige Nachrichten und Unterlagen zu ver- in Angeln,'volle Ernte und Be- schlag, empsiehlt nur an Selbst- kauscr billigst. ttallmer, Flensburg, Angelburgftraße 8. 1. für Pensionat pasiend, zum 1. i7klober geiuchl, möglichst mit Hof oder «Aarien. ^flenen u. A. H. .»V72 an die (^ei'chäsic'sielle der »ießener Zeitung Unbedingt ausfchneidcn u. bestell. Wann kommt ^rieben? -Ni jährige Prophezeihung eines frommen tiroler MöncheS über den Weltkrieg. Preis 2 Band' chen samt Porto Mk. 1.20 Nachn Bnchversand Elsaer, Stuttgart P , ^ohanneSstr. 90 I - ^ ^