^ «is, Oietzencr Bettung 'der betör rt * Nena.n ^ oder 8 " ! * Wc« l Nr. 70. Bezugspreis 50 psg. monatlich vierteljährlich IM Ml., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab ge holt in unserer Expedition oder in den Zweig- auSgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Tamstags. — Redaktionsschluh früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der „Gietzener Zeitung", Gießen. Expedition: Züdanlage 21 Knzeigenpreis 20 Psg. die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Grütze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung deSZahlung»- ziele» (30 Tages, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbindlichkeit. Druck der Gießener VerlagSdruckerei, Aldin Mein. Telephon Nr. 362. Samstag, dm 25. August 1917. Telephon Nr. 362. 30. Jahrg lo J tu SBö^ntctt. SB»*««, Dar.! eil- 2 .Mine. Kben. Wen zum Borruast.^ir» selljAstm. ü.« um. Umfangreiche starke französische Angriffe um Berdun ohne Erfolg. Größere englische AVgrisse in Flandern abgeschlagen. Im Oitoz-Tal die Rumänien gegen das Trotnstal zurückgedrängt. Befestigte Orte an der englischen Küste von deutschen Fliegern mit Bomben belegt. _ _. rin « r CD-I Onf+ftMrtrtff ftltf hip pNilllsckle ! Amtliche deutfebe Dgesberlcbte § Dampfer, $ Segler, i Tifcbdatnpfer. Berlin, 21. Aug. Neue U-Bootserfolge im Aermel' anal, im Atlantischen Ozean und in der Nordsee: Fünf Dampfer, 3 Segler, ein Fischdampfer. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Heeresgruppe des Geueralfcldmarschalls von Mackensen > und an der Mazedonischen Front ist die Lage unverändert. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. wtb G'roßes Hauptquartier, 22. Aug. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ruppcecht. In Flandern erreichte der Artilleriekampf an der luskunft:MaMm,Hersfeld. käste von Bixschoote bis Warneton abends wieder große stärke. — Gestern früh erfolgte nordöstlich von Ipern lach heftiger Feuerwelle ein starker Vorstoß der Engländer bei St. Julien; er wurde zurückgeschlagen. — ■*« . „ —Heute morgen haben sich zwischen den von Staden und V HCIMC& öfttt Menin nach Ipern führenden Straßen neue Kämpfe mi ± 6 ' . _ entwickelt. Im Artois griff der Feind nordwestlich von i ? r l l ß cn§ ilach starker FeueiVorbereitung unsere Stellungen . verwaltet hat. Ang.g^ Oertliche Einbrüche wurden durch kräftige Gegenstöße, die zu erbitterten Nachkämpfen führten, ausge- Eine Kohlenhalde südwestlich der in Brand ge^ d)offen Stadt Lens ist noch in der Engländer. — Nord- I > I restlich und westlich von Le Catelet spielten sich zahl« w\ 8 ft reiche Vorpostengefechte ab, bei denen Gefangene von | Ui uns einbehalten wurden. St. Quentin lag erneut unter canzöstschem Feuer. mulare zur Anmeldung ihf Heeresgruppe Deutscher. Kronprinz ehen allen Verbrauchei Auf dem Schlachtfeld bei Verdun führten die Fcan- 7 nr VerfibniM ßvsen gestern ihre Angriffe in einigen Abschnitten fort, zur \eim 0 Vielfach wurde bis in die Nacht hinein gekämpft. — !er wollen sich wegen Mm Südostteil des Avocourtwaldes und auf den Hügeln Vorschriften mit uns in Vföftlic^ davon faßte der Feind nach mehrmaligem vergeblichem Ansturm Fuß. An der Höhe 304 scheiterten alle Angriffe, auch die von Südwesten und vom Toten m h Mann her umfassend angesetzten, in unserem Feuer und ilüjS-ySSJVIlitjl W»u, Q1! öec Zgh^x^it der tapferen Verteidiger. — Vorstöße, ^1,^ die sich vom Rücken östlich des Rabenwaldes gegen den vbMIjjr Forgesgrund richteten, wurden abgcwiesen. Auf dem ckterstr. 8. Oftufer, der Maas drangen die Franzosen in den Süd- ’ ..i ,.tÄ Heere! front des Gcneralseldmarschalls I'*" J Prinzen Leopold von Bayern. Bei Riga, Dünaburg. Taruopol und am Zbcucz lebte die Gefechtstätigkeit auf. Hccresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Piaiwya"" Südlich des Trotus TalcS fetzten am 20. und 21. fön MD » ® 8. die Rumänen starke Kräfte ein, um unseren Truppen gtift’®™ 51 ben Gewinn beiderseits von Grozesci und nordöstlich von Soveja wieder zu entreißen. Alle Angriffe sind verlustreich abgewiesen worden. Bei der Fra uiff«* 10 ' Berlin, 22. Aug., abends. In Flandern haben sich dir heute früh einsetzenden englischen Angriffe öst. Itch Ypern aus eine Front von 15 Kilometern ausge. dehnt. Sie sind unter schweren Verlusten für den Feind gescheitert. — Vor Verdun ruhte bisher der Artillerie- kampf Das Feuer blieb östlich der Maas stark. Bom- benaug'iffc unserer Fliegergeschwader gegen befestigte Orte an der englstchen Küste waren erfolgreich. — Im Osten nichts wesentliches. -z ooo tonnen. Berlin, 22. Aug. Westlich der Straße von Gibraltar schädigten unsere U-Boote den feindlichen Trans- protvcrkehr nach dem Mittelmeer wieder in wirksamer Weise. Sechs Dampfer mit rund 20000 Br.-Reg.-To. wurden v-rsenkt und damit annähernd 24 000 To. Koh len, hauptsächlich nach Italien bestimmt, vernichtet. Im Mittelmeer wurde eine erhebliche Anzahl Dampfer und Segler mit einem Gcsamtcaumgehalt von über 43000 Tonnen neu versenkt, darunter die bewaffneten italienischen Dampfer „Lealta" (4021 T.), mit Munitionsladung, "Genova" (3486 T.) und „Jza- bran" (3892 To ), mit 6000 To. Weizen von Australien nach Italien. Wieder wurden mehrere Dampfer aus stark gesicherten Geleitzügen herausgeschossen. Der Chef des Admicalstabs der Marine. • wtb Groß es Hauptquartier, 23. Aug. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Nach ergebnislosen Teilvorstößen des letzten Tages gingen die Engländer gestern zwischen Langemark und Hollcbeke wieder zu einheitlichen großen Angriffen über, die den ganzen Tag über bis tief in die Nacht hinein anhielten und zu schweren Kämpfen führten. An vielen Stellen stießen sie unter Einsatz neuer Kräfte b!s zu 6 Malen gegen unsere Linien vor. Immer wieder wurden sie durch unsere tapferen Truppen in zähem Nahkampf zurück-eworfen. Bon den zahlreichen Pauzerkcastwagen, die dem Feind den Durchbruch durch die Stellungen ermöglichen sollten, wurde die Mehrzahl durch Feuer er- scdlgr. Bis auf 2 Stellen, östlich von St Julien und an der Straße Ypern Mennin ist unser vorderster G oben auf der 15 Kilometer breiten Kampffront voll gehalten. — Nach kurzem Trommelfeuer gegen Lens heute früh vorstoßcnde fciudiichc Abteilungen wurden abgeschlagen. Weitere Kampfe sind dort im Gange. Die lebhafte Be. chießung d s Stadtinnern hält an. Heeresgruppe D e ut s ch e r Kronprinz In dem erbitterten Kampf bei Verdun t at gestern im Laufe des Tages eine Pause ein; erst gegen Abend erreichte die Artillerietätigkeit auf beiden Maas-Ufern wieder beträchtliche Stärke. Angriffe folgten dieser Feuervorbereitung beiderseits der Straße Bacherauville— Bc- aumont. In schwerem Ringen gelang cs den Franzosen, nur westlich des Weges auf schmaler Front in unserem vo bersten Graben Fuß zu fassen. Sonst wurden ste überall blutig abgewiesen. Mehrfach kamen ihre Bor stoße in unserem Vernichtungsfeuer nicht zur Entwicklung. Bst dem Luftangriff auf die englische Küste sind die militärischen Anlagen von Margatc, Ramsgatc und Dover erfolgreich mit Bomben belegt worden. — In zahlreichen Kämpfen verlor der Feind 3 Flugzeuge, 2 eigene kehrten nicht zurück, Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern Die Russen haben noch Abbrennen der Dörfer ihre Stellungen westlich der Aa bis zur Linie Oding—Bt> gann geräumt. Das aufgegebene Gebiet ist von uns kampflos besetzt worden. Hceresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Zwischen Pruth und Moldawa war die Gefechtstätigkeit stellenweise lebhafter. — Nördlich von Grocesct. im Sufita-Tal und bet Soveja blieben erneute nach starker Artillerievorbereitung etnsetzende feindliche Tcil- angriffe erfolglos. Mazedonische Front. Bei fast 60 Grad Celsius in der Sonne blieb die Kampftätigkeit gering. Nur im Cecna-Bogen lebte das Artilleriefeuer zeitweise auf. Der Erste Generalquartiecmeister: Ludendorff. » Berlin, 23. Aug., abends. An der Straße Ypern —Meniu und bei Lens sind englische Teilangrtffe abgeschlagen. - Beiderseits der Maas wechselnd stacker Feuerkampf. — Im Osten fft die Lage unverändert. § Dampfer, r Segler. Berlin, 23. August. (W. B. Amtlich.) Im Aermel- kanal und ln der Nordsee wurden durch unsere U Boote wiederum 5 Dampfer und 3 englische Fischerfahrzcugc Der Chef des Admiralstabes der Marine. • wtb. Großes H auptquartier, 24. August1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern flaute die heftige Artillecietätigkeit im Kampfabschnitt zwischen Langemacck und Hollebeke nur vorübergehend ab; stellenweise erreichte sie wieder die Stärke von Trommelfeuer, ohne daß bisher größere Angriffe folgten. Nur bei Westhoek füh-ten die Engländer einen Teilvocstoß, der erfolglos blieb. Heute am stützen Morgen entrissen wir dem Feinde südlich der Straße Ypern—Ment» den von ihm hier in den letzten Kämpfen errungenen Gewinn. Der verlorene Graben wurde zurückerobert und behauptete — Bei den ergebnislosen Angriffen am 22. August verloren die Engländer 2t Panzerkraftwagen, die zerschossen vor un- sei er Front liegen. Ein Teil der am Leben gebllebe- neu Besatzung wurde gefangen genommen. — Kanadische Truppen versuchten erneut in Lens und unsere an- lchlleßendin Stellungen cinzudringen. Ja hartnäckigen Nuhkämpfen hielten wir restlos die bisherigen Linien Auch an der Bahn Arras—Tonal scheiterte ein feindlicher Angriff. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Beiderseits der Maas steigerte sich der Artilleriekampf im Walde von Avocourt, auf der Höhe 304, der Beaumont und im Foffes-Wald zu einigen Tagesstun. den wieder zu beträchtlicher Stärke. Gegen Hohe 304, die wiL in der Nacht vom 21. zum 22. August plan' mäßig unter Zurücklassung einer schwachen Besatzung geräumt hatten, führten die Franzosen heute einen stac- [jtROT s »* i.* *"5 5 |!5< * * L M w * Das titriert© Licht cP «SHÜS? -s Gasgefüllt" bis 2000Watt i« Mit Convois ist es nichts. Kein Mittel gegen U-Boote. Äu den Mitteln der EnglSnkrr gegenüber den U-Booten gehörte. -ieUeicht als wichtigster. d>« Abwehr der U-Boote vucch die Begleitung der ju c,nein Convol vereinigten Handelsschiffe durch stark bewaiine'e «riearschifse. E ist da« dariemge M-- tel, von dem sich die töegner den besten irr>olg vrr sprochen haben. Geholfen hat es jedoch nichts. Kürzlich wurden ier Dampfer aus einen, solchen Geleitzug herau geschossen. und daß ' nich, , -7 letzte Mal gewesen sein wird darauf k rucn ren Gegner sich «riaisen. «!- gc -. "... / einfach. Ein Bericht itiM U Boo:'v! d !e> ,agi nämlich: ^ ^ , ^ un i „ES war am spuren Nachnnrrag ' als eines unserer vor der Adour Mündung kreuzenden U-Boote einen aus Bayonne hrrauskon'nrenden zug sichtete, der durch große Flschdampier und andere bewaffnet« -ahr»«ug» gesichert war, l M- 7- slillc» Wetter und Ziemlich g>->-,c -ec. lieber dem t e, dunkle» Meer wölbte sich ein Narer Himmel- und e» war ziemlich gut sichtig Sokor, wurde u.,-er»°tguch- und mit höchster Fahr, zum >"gri!, g-sahren. Ti« Entfernung und Mr'chwindtikeik des «lei^uges «r schwerte i-doch ei» SlLherlommen. so daß ß«r Nom Mandant. Kapltönleulnant 8 . d«n Sntschlub saht«, die Dunkelheit abzuwarten und dann mit dem aus aciauchten Boot den liieleitzug anzugreifen. 8 Ta der Helle Schein am westlichen Horizont erst kurz vor Mitternacht verschwaiöd und die Erkundung der größte» und wertvollste» Schisse des Geleitzuge» geraume Zeit in Anspruch nahm, konnte erst gegen >/-2 Uhr morgen« zum '.'lngriss aus den ar0htcnDamV- fcr gefahren werden, der unter den acht schissen al» drittletzter stand. Bekanntlich lassen Engländer und Franzosen die weniger wertvollen und vor allem die »eutralen Sdiiffc a» der Spitze des «öeleitzuges fah> ren damit sie den dahintersolgenden Ententcschifsei, al» Deckung dienen. Um l Uhr 35 Minuten vor- mittags sauste der erste Torpedo au» dem Rohr, bohrte sich al» Treffer unter der Kommandobrücke in dar stiel und als die Rauch- und Wasserwolken sich verzögen hatten, war der etwa 4000 Tonnen groge Dampfer von der Bild,lache verschwunden. Als ob ein Wolf in eine Schafherde -ingegrUsen h-tte. o kam nun eine «crwirrung in den RWleiUuq. Die melden Dampfer führe» weiter, wahrend einig,, ab. drehte» und ihr Heil in der Flucht nach Land zu versuchten Sofort wurde zum Angriff auf den ^Veiten. iiächsigrößten Dampfer angelaufen, und um l Uhr 5» Minuten schnellte der zweite Torpedo an» dem Aus« fwßrohr. um kurz daraus wieder als Treffer in der 'Mille eines etwa .'1000 Tonnen großen Dampfers ein. zudringen. Rach einer gewaltige» Ervlosion brach der Dampfer auseinander und war in zwei Minute» gefunken. Da» Rettungsboot wurde von »inem der be- wachende» Dampfer ausgenommen. Der Abwechslung halber und um auch die wert- vollen Torpedos zu sparen, wurde nun der Angriff auf den drillen Dampfer mit dem Ne,chlitz au»ge> führt und ein tiesgeladencr. etwa 2000 Tonnen gro- der Dampfer unter rchiicllseuer genommen. Nach wenige» Treffern blieb er liegen, und er konnte ihm mit aller Mründlichkeit durch weitere Treffer der Garau» gemacht werden. Während der vorderste Mch- dainpfer seinen Kurs unbeirrt weiter fortfetzte. kamen „UN von hinten die übrigen BewachungSfahrzeuge heran und erüffneten das Feuer auf ,.U. . ". Natürlich ohne jeden Erfolg. Um .'> Uhr hatte sich der ttzelellzug auS einer Kiellinie zu einer DwarS>i.inl« den zünSchststchendcn. etwa 0000 Tonne» großen Dampfer. Nachdem auf Ihm einige gutsitzende Treffer erzielt waren, wurden auch die BewachungSfahrzeuge mit je einigen Granaten bedacht waS den JWj ren- Fischdampfer veranlagte, seine Schutzbefohlenen im Euch zu lassen und sich stürzen leuchtendem Scheinwerfer auf daS U-Voot zu stürze ^ Tiefer BerzweislungSakr schien auch de» üvr a ewachungSsahrzeugen ^»t zu mache» andren. BrwaDungStayrzeugen uau zu "!£“** *:*. liefen sie nun unter gehöriger MunMo^verfchw düng aus -a? U-Boot zu. das mit gutem Grunde un. tcrtauchen .»nte: waren doch berell- ,-ei ^ " unlergegai n und der vierte im k»'«e>> degrmen^ linier Wasser wurden nun die Torpedos und naL !wa einer Stund« wieder ausgeiaucht. u l!r!4-i: zu Hallen Die Mondscheibe. weUhe bJber Düi nächtlich« -relrieqsdtld mit ihrem maguchen S-vein rlenchtr! °""e begann nun zu erblalien unv. n, Lsien erschienen die ersten Borbolen der -»"annahen den Morgenröte. Immer noch trieb der olerte Dampfer mir schwerer Schlagseite auf dem «aller. Der uc, etngetanchte erbeblich schlingernde -»iss'-rnmps w.es allein an der einen Seil. 15 N-sfend« Treffer '» der Wasserlinie auf. Bon dem klägstchen Rest des KeleitzugeS war stichle mehr zu sehen Rur das gröst » Bewachung», 'ahrzeug. >nu zwei «ononen b>,!ü..l. rre, noch in großen Kurven um den letzten Dampfer herum, dessen Namen und Große ,.<041 Tonnen, nun bequem auSzumachen waren, Einige weiter, xn s-r halsen das Schicksal diese, l.Nten LpferS zu be^ schleunigen. und bald darauf sank auch Nummer vier XU ^Bier^Dampser aus einem Geleitzug' Tasselbe Resultat. daS ein andere- Unterseebootomnian- dant Oberleutnant y S. Klatt. in der ^lra.e von Messina erzielte. Man kann also nicht laßen dag vas Fahren in Geleitzügen da«»geeignet«'Mitte -st. die Wirksamkeit unsere- U-Bootkr,ege- in Frage zu stellen • • * Ein Seegefecht in der deutschen Ducht Reuter meldet auS Landow: Tie Admiralität berichtet. daß ein leichtes Geschwader, dac- am Donners- tag in der deutschen Bucht zu AufklärungSzwecken auS- gefahren war. einen feindlichen Torpedo,äger slMte e TaS Feuer wurde eröffnet und feindliche >-ch.U verjagt, obgleich e» zu wiederholten Malen gelrossen und in Brand geschossen wurde, konnte e 4 schlietzUch doch unter dem schweren Nebel durch dre Minenfeuxr flüchten Gleich darauf erschienen feindliche Minenfeger Ttc englischen Schiffe erüffneten schweres '>e,,er.^em^ stcnS zwei Minenfeger wurden beschädigt xa Die Mtnenefelder so dicht in der Nähe waren^ konnte daS englische Seegeschwader die feindlichen d George knrzer'mnd d. s Streikrecht genommen hat. au, einer Persan:ni'.>: , in ..'oiGon. di '. »0000 Ailtglleder dcS nationa l: f. n a^. r ,n c? e t : t. benblos» ' I AJJ unter stützen, die daraus i? . Beetroter der Arbeiter konfercnz nach S t o £ • o l in zu schicken. - Um die Leute zu beruhigen, ha Lloyd George ihnen Tür die v|dt nach dem Kriege die Verkürzung der Arbeitszeit tu Aussicht stellen lassen. Rnttlanv und die Papsinote Ter ..Secolo" meldet ans Petersburg: Tie pro viforische Regierung läßt erklären, dah sie daS Frie. denSangebot des Papstes in wohlwollende Er- »v ä g u n g ziehen würde, und daß sie den gleichen Gegenrevolution in Rnßlan Wachsende N rves.tak rcns..ä. ir Fn der WeltgesLichle spic.'k die Gestenre eine bei» 'e et v sroxe 'Rolle, wie die selbe? ?ür n.wöbnli» wußte» die zur I.lanVe,, ' e -"utionSre von ihrer Mnätt ni° r 4 raui ui machen, trieben damit die Maneni Nicht bervorgerrcten. Tie Eiwaüon war dafür bi auch sehr wenig angeran. wasfc.if chigen » hörigen der alten ":e-i r»mq star en m -»ecre mu 6 ?en dort weiter geae die Schuld an der Krieg» erlöngernnÄ füdisch« Spekulation zu ichiebe» Rur d.e 7!» d<-° stören könne Rußland den Frieden pebe-. Fr a n z o! e » und Ena lande r e.en d.c , ch l, st c n Feinde R ß -and». Man »»„fe v -r.i.d., ickrlteßen. toste es. was es wolle. Tie Hoffnu„st dieser Strömung feien die Kosake, beten Unzufriedenheit mit dem stegenwärligen « man rechne. , Ter Zar kommt nach Libirien. Tiefe einstweilen ganz allgemeinen And gen finden eine Art Bestätigung tn dem Be der «erenskischea Regierung: Petersburg. lO. Aug. Nach einer Mit t, der einstweiligen Regierung sind der ehemals und die Zarin in Erwägung der StaatSnolweir unter allen nötigen PorstchtSttmßregeln na boisk gebracht worden, wo sie unter Bewa festaehaltcn werden. Ihre Kinder und einig, sonen ihrer Umgebung hätten sie aus treten ^^^Tobolsk liegt in Sibirien. Man sieht wob mit Unrecht in der Persönlichkeit und ln de gebung des Zaren eine Gefahr siir d,e Rev und sucht sie daher möglichst gründlich auSzus Ter Zar wird h\ seiner Verbannung 41 beamte und 200 Soldaten um sich haben. • • • / Ter Zar ist offiziell au- der Liste der rus Armee gestrichen worden, und es wurde ihm da die Uniform der russischen Armee zu tragen, cni * . • Auch die Kosaken melden sich. Die Kosaken sind kein BolkSstamm. wie tn angenommen wird. Sie sind eine Heeresgruppe Angehörige nach Ableistung einer langen, s Dienstzeit zur späteren Versorgung günstig delt werden. Deren Nachkommen nennt man Kosaken. In diesen Leuten spielt da- Zarentu» wie vor eine erdrückende Rolle, und wenn de- sakenkongreß neulich einen Beschluß faßte, der Revolution und daS Zarentum ausgelegt konnte, so war daraus sedensalls zu solger, diese Leute bei aller ihrer Einfalt im Fall Gegenrevolution ein gefährliches Werkzeug der rungSgegner werden können. — Inwieweit diese Befürchtungen über eine revolution berechtigt sind, darüber läßt sich im blick nicht viel sagen. Tie inneren Verhältnisse landS sind eben allzu undurchsichtig. Tie Mei. schwanken haltlos hin und her. Auf jeden Za Die Alkoholseuche bei unseren Feinden. ti. In England hat sich die rrunksucht 'v auSgebreitet. Daß der Verkauf von berauschenden Etoiien st,engen Maß- kegeln untcdtffi: Die hoben Krel e wissen un er allerlei Bemäntelungen doch ihr Ziel zu erreichen. Der Ber. brauch von mir Alkohol. Ko.nak uftv. gefüllten Konfitüren ifl enorm gewachsen Und der Verbrauch von Aether sowie ähnlichen Trogen hat bedroh,ichc Ausdehnung genommen. Kokain und Morphium werden dort, wie in Amerika besonder- von den Damen bevorzugt. Betrunkene Iraner tn den Gassen und auf den Straßen englischer a>rohsläd,e vorzüglich der Industriehanptstädke. sind keine Seltenheit. Die Gattinnen der Krieger im Felde, der Söldner weiche heute mehr und regelmäßiger Geld vom Staale beziehen als früher. ,lnd mit die de-len Abnehmer der Rauschmtuel Da der AchnapS ln Rußland fa aut siaaillchen Befehl fas» verschwunden oder dein,he unstchibar geworden ist. sind überall Ersahmiktel aufgetaucht, welche zuweilen phan- tastlsche tzerkunlt und Zusammensetzung haben, z. B Brenn- fptritu* mir P'e er. Tabak und Toi Kraut gemischt. Ierner Kölnisch Wasser. £ic >kdlntsch Wasser Fabriken haben in Rußland einen rasenden Zuwachs er,abreu. soviel wie ,etzt i», nie in 'Rußland da wohlriechende -ch mheits- mittel verwandt worden Velare LteNvertrernn \ermehrt buben In dem Wolgagedie, ha, die Trunksucht im Krre. e erschreckend „ch gemehrt Di« Bauern haben den Alkoholdetrled als H«,mardeit auf. genommen Sie stellen da- Raufchgttl selbst »u Haus« her. Wlr wt'sen. daß es in Frankreich aus ,e 71 Einwohner eine Kneipe gibt. In 3.'> Jahren haben ich dleie Stätten des Trinken» um »00000 vermehrt Ta ür haben auch d,c Bevölkerungszttfern der am meisten verseuchten Bezirke ab genommen. -. B in der Normandie um 200 000 Einzel. bei Mandschurei dal während de.' die Morphiumjucht geradezu verwüsten e Io ge Cpium we che- dort leiden chafllich verzehrt und ge auch! wird, ist im Preise gestiegen. Deshalb gingen die Rausch, freunde zum Morphium über. Die Japaner treiben einen blühenden Lchmuggelhandel und mache., da- großartigste Geschält au7 der Ausbeutung dt7'er Leidenschaften Die ge wahn ich en Kuli, verwenden dort die Morphium p ihr und verfahren dabei sparsam, weil die Dost- für sie dann nur uui zwei bis fünf Eenr kommt. Wir dürfen hier ja erwähnen, daß sich England das allelntge Verkaus-recht de:- Opium- ,'ür den Osten durch Gewalt und Verträge gewahrt ha. Es ist ein weltge ch.chi Ucher Skandal, daß die Briten allein da» Gift nach.Ehino verkaufen dürfen, um ihre indischen Einkünfte auf eine, bestimmten Höhe zu halten, ganz gleich, wenn auch noch so viele arme Opfer der Rauschsuch! daran zugrunde gehen müssen. ..Auf der Sieuerdordseike laden die Götzenbilder auf der Backbordsette Vite n. n>enn s.e aus dem Londoner Haken die See gewinnen." Sie finden für ihr Gewissen nett eine Zretsprechung England alle n trägt die schuld an de, „och heule Herr'chenden Opinmvergtkrung Ehina- D,e Aerz:e Rußland- und der Länder, tn denen de, Alloholverbrauch „e ealich defchränkt wird, kaks. chi.ch ade, um so »»ehr a'.s heimlrä e Laster destehi. werden von den Patienten ununterbrochen geauäll. doch tn irgend erner Aorm Oit< an7ee Rau ch statte zu oe sch.ttden T,e Apo» theken bekommen tn e irr Ze t e Kr ege- unerlÜUbar viele Per chreidun eu. d:e osten ar nu r Äklohol zu verschaffen In Amett'a be'on>-> n , d^a sta:es' ktrochenen - a'koäoNre n S ' e » n: ..r, a :erade)sv komische Iormen an. Die schlauen Aantees aber. Me ..öffentt lich Wa >'e predigen", wlf'en Mi. e, un'» e e ensttche Sch a» en'al e Be daunn s örungen K e a e usw dienen dazu, den Attobok- nuß zu -c i ID. so im Geie ror:r m ist D e Aerzte don haben a'.e Haupt!e»den tt'o die emsp e' n'en R'-nU o:. die au Attchol ver.eben zu behcndeln Scherz und Er.»st. ts. Fort mit dem kalte» Abendbrot! Tie ..Prak« 'ttsche Berlinerin" schreibt: ..Tie Kriegserziehung der Hausfrauen gipfelte in ein paar Paragraphen, die inan uns nicht oft genug und nicht eindringlich genug -oicderholen konnte: ..Fort mit dein kalten brot. keine belegten Stullen mehr, kocht Grützen, kocht sie recht lange, denn nur dann ihre Rührwerke auSgenützt! Dicke 2 u p p. - Vas zu knappe Brot, darum eßt auch mors an Stelle des gewohnten Milchkaffees, um der so vorhaltenden Tage.kost eine gute Grundlage zu Nützt die Graupen aus! Sie können Ne Grieß ersetzen, wenn sie richtig, d h lange j gekocht werden! Wenn wir in normalen Zeiten Essen tn einer Stunde bereiteren, so brauchen iüI um das. was wir haben, nutzbringend und / deltssürdernd zu verwerten, mindesten) l^ 'S tk. Dir ,.Stope"'Kra»theU hat neuerdings lifchen Quellen in erschreckend steigendem Ma englische Publikum gequält öl« ernichtet t>aL brot. Es handelt sich dabei um ein LebeweseW sich hauptsächlich bei der Perdacknng mir He wickelt, während es bei der Roggenbrotbereitunck Sauerteig vernichtet wird. Ter Schmarotzer ocr^ eine Art zweiten Gärungsprozeß tFermem außerhalb der Backstube und pflegt daS von ih lene Gebäck in kurzer Zeit völlig zu zerstören diese Broterkrankung zur vollen Entwicklung ^ sind aber die Schäden nicht deutlich erkennbar der Verbraucher läßt sich häufig angesichts des - nichterkranklcn Broten häufig vorhandenen Heb schmacks dennoch zum Verzehr verleiten. Ta stehen Hautkrankheiten und andere Rachreik Art In einer Zuschrift an das bekannteste « Fachblatt wird übrigens daraus hinaewiesen. ' beobachteten Symptome der gegenwärtig in auftretenden Krankheiten eine gewisse Aehnlit» der italienischen P e ! l a g r a . Erkrankung der' Angedenkens zeigen. Sie hat vor dreißig bis Jahren in der oberitaiienifchen Baucrnbev starke Verheerungen verursacht und ist eine g Genusses von feuchten oder nicht völlig intakte-, Produkten. Daher ist von sachkundiger Seite Sj land die Forderung aufgesteilt worden, daß nti das Maisinehl als Beimischungsmittel aus. iverde. F erscheint für die Anhänger des Zarentums der Augen- i blick, wo die Maximalsten (die Bolschewik:, die ganz i Radikalen um Lenin) ihren ehemaligen Genossen Ke- ! renski als „Despoten der russischen Revolution" an- klagen und behaupten, seine Kriegsgerichte ,,schwämmen in Blut", mit allen Möglichkeiten zu rechnen. * * * Anarchiftenherrschast im Kaukasus. „Nowoje Wremja" in Petersburg berichtet, daß im Kaukasus schwere Unruhen ausbrachen, die von Anarchisten verursacht wurden. Gut bewaffnete und organisierte Banden, welche Tausende von Männern zählen, sperren die Straßen, bedrohen die Transporte, zerstören die Dörfer und plündern die Bevölkerung aus. Der Kaukasus ist von einer völligen Lahmlegung des Wirtschaftslebens bedroht. Juli 811 000 Tonnen. Im Juli betrug Vas Ergebnis vcr Tätigkeit unserer N-Bootc 811000 Tonnen. Im Juni war Vas Ergebnis 1 016 OOO Tonnen. Seit Beginn ves uneingeschränkten U-Bootkriegcs, also seit vcm 1. Februar, sinv ziemlich genau Zi/r Mitt. Tonnen versenkt worvcn. Allgemeine Kriegsnachrichten. Tie Infanterie-Schlacht bei Bervun. Beiderseits der Maas setzte am 19. August nach erbitterter Artillerietätigkeit kurz nach 5 Uhr nachmittags wütendstes Trommelfeuer ein Unsere Batterien antworteten aufs kräftigste mit erkennbarem Erfolg. Dem mit größter Erbitterung auch während der Rächt sortgeführten Artilleriekampfe, der sich von 4 Uhr vormittags ab abermals zum Trommelfeuer aus der ganzen Front zwischen Avecourt und Baux steigerte, folgte 4 Uhr 40 vormittags auf beiden Maas- ufern der gemeldete starke französische Angriff. Die Jnjanterteschlacyt ist in vollem Gange. Tie Schutzivirknng unserer Artillerie. An der flandrischen Fron* wurde in der Nacht vom 18. zum 19 August eine an der Bahn bei Dix- mutde vorstoßende starke feindliche Patrouille zurück- gewresen. Die Unsrigen brachten im Nachstoßen belgische Gefangene ein. Weiter südlich bereitere der Gegner in den Morgenstunden des 19. August im Raume zwischen Langcmarcl und St. Julien Angriffe ooc. >die jedoch durch unser gutliegendcs Feuer nicvergc- lhalten wurden. Dank unserer Artilleriegegenwirkung ermattete das Feuer der feindlichen Batterien, das sich nur aus einzelne Abschnitte zu größerer Heftigkeit steigerte. Aus Warneton lag schwerstes Feuer Nördlich der Straße Armentieres—Lille wurden Gefangene eingebracht. Unsere Flieger warfen in der Nacht erhebliche Mengen von Bomben auf Munitionslager. Bahnhof und Batterien von Poperinghe, APern sowie Munitionslager bei Jsbergue. Heftiges feindliches Feuer lag planmäßig auf Lens und unseren Stellungen nördlich der Stadt. Nördlich St. Quentin fanden in der Gegend von Honnecourt ber stärkerer Artillerietätigkeit noch örtliche Kämpfe um zwei in unserer Stellung vom gestrigen feindlichen Morgenangriff verbliebene Engländernester statt. Ber einem feindlichen Bombenabwurf aus Behain wurden fünf Zivilpersonen getötet. An der Äisrrefront, wo das Artilleriefeuer in der Gegend von Cerny teilweise auffrischte, schoß einer unserer Flieger drei feindliche Fesselballone ab, wodurch die übrigen feindlichen Ballone sich zum raschen Niedergehen veranlaßt sahen. Ein weiterer Fesselballon wurde an der Argonnensrvnt abgeschossen. Tie Italiener sinv kleinlaut. Ihre Berichte über die neueste Jsonzoschlacht sollen offenbar das arme Volk nicht beunruhigen So sprachen 1 te fast garmcht von ihren gewaltigen Anstrengungen, die sie am Jsonzo mit mindestens Xi Brigaden unternommen haben. Die österreichische Heeresleitung hat bereits betont, daß der Kampf für sie günstig steht. An den meisten Stellen ist der Feind unter Verlust etner großen Zahl von Gefangenen glatt geschlagen worden. An den wenigen Stellen, wo der Gegner Vorteile gewann, so nördlich Belo auf dem Karst und südlich von Auzza am Jsonzo. sind die Gegenangriffe im Gange. Bei diesem Stand der Dinge ist die Schweigsamkeit der Italiener verständlich. Bom Handelskriege nach vcm Kriege halten die gefangenen Engländer nicht viel. Intelligentere von ihnen haben sich über die Stimmung in England ausgesprochen. Sie halten sich selbst und das englische Volk nicht für so ,,stupid", aus vaterländischen Gründen höhere Preise zu zahlen, wenn Deutschland die Ware billiger anbietet. Drei bis vier Wochen »nach dem Kriegsende wird der Engländer noch zurückhaltend sein, dann aber wird er wieder vernünftig und als Engländer denken und „make money". Nach den Aussagen mehrerer Offiziere scheint man in England mehr und mehr zu der Auffckssung zu neigen, der Krieg ser ein mißglücktes Unternehmen, das sich nicht bezahlt macfje. Man sieht sich einem Mißverhältnis zwischen Aufwand und möglichen Gewinn gegenüber. Außerdem tastet das Joch eines militärischen und staatssozialisti- schen Systems, das englischem Geschmack und englischen Ueberlieferungen widerspricht, schwer aus dem Volk. Eine starke individulistische Reaktion nach Friedens- schiuß ser unausbleiblich. An Die idealistische Begründung der englischen Kriegführung glaube kein denkender Mensch mehr. „Wir sind das heuchlerischste Volk der Erde". Der Krieg sei eine Machtprobe. Ter englische K'mvcrmorv. Gegenüber den frechen Hetzereien der Vierverbandspresse über die Vernichtung belgischer und franzö- sijcher Kinder durch den Krieg schreibt das Amsterdamer „Algemeen Handelsblad" den Engländern folgendes trt*, Stammbuch: „So sind unter anderem e'nem Angriff, den englische Flieger am 14. Juli- auf Das unbedeutende Dorf Vladslofoort West-Flandern' gemacht hatten, nicht weniger als fünf Frauen zum Opfer gefallen. Bei einem anderen Anar.sj am 11. und 12. Juli aus Jseghem, Emelgghem und Jgettnunster (auch West-Flandern) sielen hauptsächlich Kinder der Kriegsraserei zum Opfer. Und zwar auch linder, die Mütter haben! Auf einen Schlag wurden vier K'nder getötet. Zwei starben nach kurzer Zeit an 'hren Wunden. Vier weitere Kinder wurden verwundet. Ich nenne nur gerade die zwei letzten Vorfälle, über d'e Mitteilungen vorliegen. Nnv solche Tinge geschehen nickt einmal alle 3, 6 oder 12 Monate, sondern — ohne Nebcrtrcibung — alle 14 Tage. Wird wohl Hall Caine auch dieser flämischen und französischen Kinder mit einem Wort gedenken? Sie werden durch die Waffen ihrer eigenen Verbündeten niedergemäh t." * * * Die Stadt Kortryk wurde von englischen Fliegern erneut mit Bomben beworfen. Acht Zivilpersonen. darunter einige Kinder und ein holländischer Pater, wurden getötet. Soldaten wurden nicht getroffen. England stiehlt schwedischen KokS Aus Maasluis wird gemeldet: Der heute hier erngelausene Dampfer „Cromer" meldet, daß das mit Koks für Schweden beladene niederländische Dampfschiff „Leonore" von zwei englischen Torpedobooten aufgebracht worden ist. Bomben aus Holland. Die Niederländische Telegraphen-Agentur meldet, daß ein Flugzeug unbekannter Naltonalität Sonnabend früh in der Gegend des Dorfes Goedereede auf der holländischen Insel gleichen NamenS 6 Bombe n abgeworfen hat. ES wurde kein Schaden von Bedeutung angerichtet. Man glaubt, daß in der Nähe ein Lustk'ampf stattgefunden hat. Die Angelegenheit wird untersucht. Wenn der englische Minister öffentlich die Ansicht äußern kann, der Rhein bildete die Westgrenze von Deutschland, wie kann man da von einem englischen Flieger bessere Kenntnisse in der Geographie erwarten?! Fortdauer der Straßenkämpse in Petersburg. In den Arbeiterquartieren Narva und Wassilij- Ostrog ist es zu neuen heftigen Zusammenstößen zwischen Gegnern der provisorischen Negierung und Kosaken bekommen. Ter Kommandant von Petersburg ließ mit Hilfe starker Streifkorps die Schlupfwinkel der maximalistischen (Lenins) Agitatoren und der Anti» Militaristen absuchen. Hierbei wurden diese Streifkorps aus den Häusern beschossen und mit brühendem Wasser begossen. Es entspann sich um einzelne Häuser ein scharfes Gefecht, in dem hauptsächlich die Kosaken schwere Berlusic hatten. Ter gewaltigste Kamps au der rumänischen Front. Die „Neue Züricher Zeitung" meldet aus der provisorischen rumänischen Hauptstadt Jassy: Die Lage in der Hauptstadt und im Lande ist äußerst ernst. Die Vorbereitungen der Verlegung der Residenz sind bis in die Einzelheiten beendet. 'Man erwartet mit steigender Besorgnis die Nachrichten von der Front. Der Eindruck, den der Kampf auf den Schlachtfeldern aus die Bevölkerung macht, ist umso niederdrückender, als noch vor wertiger als zwei Wochen täglich große „Siege" und „unaufhaltsames" Vorstürmen der rumänischen Armee gemeldet wurden. Es herrscht hier die Ueberzeugung, daß die Kämpfe, die gegenwärtig in den Karpatheutälern stattfinden, die gewaltigsten sind, die an der rumänischen Front überhaupt stattgesunden haben. Pa Logo nische Enten. » AuS Paris wird aus Buenos Aires gemeldet: Argentinische Seeleute haben an der Küste von Chubut in Patagonien (die unwirtliche Südspitze von Südamerika eine drahtlose Station entdeckt. Man nimmt an, daß diese Station dazu bestimmt gewesen sei. Verbindungen mit verdächtigen (d. h. deutschen) Schissen im südlichen Teile des Atlantischen Ozeane zu unterhalten. Offenbar handelt es sich hier um eine haltlose Renomisterei einiger Seebären. Wäre es wahr, dann wüßten die Vieroerbändler längst genaueres * * * Kleine Kriegsnachrichten. " In der Sonntagnacht brannte die ganze Altstadt von S al o n i.k i nieder. — Jetzt noch sind von der Front aus schwere Rauchwolken über Saloniki sichtbar. " Die chinesische Regierung hat alle deutschen Banken unter Kontrolle genommen. Politische Rundschau. — Der Kaiser traf Sonntag im Sonderzug in Hamburg ein. Er begab sich zum Gottesdienst in die Große Mrchaeliskirche und besichtigte die Werften von Blohm u. Boß und die Vulkanwerft. Nachmittags besuchte der Kaiser das Rathaus, wo ein schlichtes Mittagsmahl stattsand, an dem sämtliche Mitglieder des 'Senats teilnahmen. Dann stattete der Kaiser der Kriegsküche in der Blumenhalle einen Besuch ab. Darauf begab er sich zu dem Preußischen Gesandten, wo der Kaiser den Tee einnahm. Gegen 5 Uhr erfolgte die Abreise des Kaisers nach der Front. — Der bisherige preußische Kultusminister Trott zu Solz soll, da der Oberpräsident von Hessen-Nassau, Hengstenberg in Eassel seinen Abschied beantragt haben soll, als dessen Nachfolger in Frage kommen. • :: Eine Charakterisierung v s Kanzlers findet sich in einer Rede, die der Präsident der preußischen.Abgeordnetenhauses und des deutschen Landwirtschasisrates, Gras Schwerin-Löwitz, in seinem Wahlkreise gehalten hat: „Der neue Kanzler ist durch und durch eine Kampfnatur. Das habe ich in den Kriegsjahren nicht nur als sein Mitarbeiter in der Reichsgetreidestelle, sondern auch zuweilen in Meinungsverschiedenheiten mit ihm in seiner Stellung als Preußischer Staatskommissar für Ernährungswesen erfahren, ihn aber gerade dabei schätzen gelernt. Er ist kein bestechender Redner. Er wird sich auch niemals wie Bethmann, um einen Augenblickserfolg zu erzielen oder seine Gegner zu beschwichtigen, belastende Versprechungen abnötigen lassen. Aber jeder, der ihn hört, hat das Gefühl: der Mann weiß, was er will ." — In derselben Versammlung behandelte Abg. Graef-Anklam die wirtschaftliche Wirkung eines „Verzichtsriede ns". Er führte da au5: „Ein Derzichtfriede bringt uns schwere Steuerlasten. qlio Zeiten starken Geldbedürfnisses und hoher Zinssätze Solch? Zeiten sind Erntezeiten für eine einseitige Banke npoli-ik. wie denn der fortschrittliche Abg. Momm cn, Direkten einer Berliner Großbank, vor einigen Jahren irr Parlament offenherzig meinte, an nie- dr-gen Z.nsstitcn könn uns wenig gelegen se^n; der I Herr -erwea n Ke augenscheinlich das Privati:te.-'sse j ieiner Bank wn Interesse der Allgemeinhe t: C'.i ständ, c-.. i (Fsiieden mutz eine ungeheure Ver.ch 'i- O'.mq pH -* ie.vpio- l nd* ihrer Bewohner bringen, cHo eine verschärfte Abhängigkeit der Völker von den internationalen Geldmächten. Diese internationale Pluto- kr a t i e , die in ihren Besitz Anlei hepapiere aller Staaten hat und keines völlig entwertet zu sehen wünscht, sieht es nicht gern, wenn durch den kommenden Frieden in fceut früheren Stärkcverhältnis der Staaten Wesentliches geändert wird oder gar einzelne ü Staaten entscheidend getroffen werden!" :: Ter Bundcsratsansschuß für auswärtige 2ln- gclcgenhciten wird sich ebenfalls mit der internatio- , naien Lage befassen. Sein Vorsitzender, der bayerische , Ministerpräsident Graf Hertling, hatte ihn auf Montag' in das Reichskanzlerpalais in Berlin einberufen. :: Sozialdemokratie und Kanzler. Der sozial- demotratische „Vorwärts" schreibt u. a. zur Lage: „Der Reichskanzler hat sich nicht bequemt, in seiner ersten Rede die selbstverständliche Tatsache wörtlich anzuer- kennen. daß seine gedeihliche Wirksamkeit an daö Vertrauen des Parlaments gebunden ist und daß er nur solange im Amte bleiben kann, als er dieses Vertrauen genießt. .Hier ist noch etwas nachzuholen, und je rascher dies geschieht, desto besser wird eS sein. Solange diese Frage nick)t einwandfrei geklärt ist, bleibt die Gefahr neuer K r i s e n st i m m u n g e n permanent." J < Lebensmittelnot nach dem Kriege Ein Warnungsruf. D. K. Der kommende Friede wird die gesamte Welt in einer erheblich anderen Lage wiederfinden, als er sie bei Eintritt des ungeheuren WeltbrandeS verlassen hat. Die Wirtschaft nicht nur der krieg- führenden, sondern auch in nicht geringerem Maße der neutralen Mächte hat bereits so schwere Einbuße erlitten, daß ein Aufbau nicht von heute zu morgen möglich ist. Deutschland wird demnach damit rechnen müssen, daß für eine geraume Zeit, vielleicht eine Anzahl von Jahren, eine weitere Beschränkung des Verbrauchs und eine Rationierung der wichtigsten Lebensmittel notwendig bleiben wird, da es auch in den kommenden Friedenszeiten zunächst im wesentlichen auf das angewiesen sein dürfte, was in seinen und seiner Verbündeten Ländern an Lebensmitteln hergestellt wirb. Die Einfuhr aus allen Ländern, von denen wir früher bis zu einem gewissen Grade wirtschaftlich abhängig waren, wird noch lange unterbleiben müssen, weil diese Länder selbst unter argen Mißverhältnissen. u. a. dem fortgesetzt zu erwartenden Rückgang der Welternte, zu leiden haben, ferner die allgemeine Frachtraumnot dahin führen wird, daß für den Import dem Getreide zunächst andere nötigere Rohstoffe vorgezogen werden müssen. Mangel an Arbeitskräften, geringere Ausnutzungsmöglichkeit des Bodens und zahllose andere Schwierigkeiten werden die Völker zunächst an der Wiederherstellung eines | regelmäßigen Austauschverkehrs hindern. Wir sind daher darauf angewiesen, auch nach Frieverrsschluß dank unserer Organisation der Rationierung uns selbst weiter zu helfen, und es wird sich dantt zeigen, daß Deutschland, welches von seinen Feinden ausgehungert werden sollte, am Ende in seiner Versorgung mit den wichtigsten Lebensmitteln, insbesondere mit Getreide, das relativ am besten versorgteste Land sein wird. Wir werden uns daher schon heute klar machen müssen, daß es zunächst auch nach Abschluß eines ehrenvollen Friedens nötig sein wird, den Riemen eng geschnallt zu halten. Es dürfte sich wohl angesichts der aus Auslassungen der Vielverbandspresse und den Reden ihrer Führer hinlänglich bekannten Pläne einer wirtschaftlichen Zerschmetterung oder Ausschließung Deutschlands erübrigen, auch nur anzudeu- ten, wie es kommen könnte, wenn uns ein schlechter Friede in die Hände unserer Gegner liefern sollte. Soviel steht jedenfalls fest, daß auch der für uns günstige Friede uns nicht mit freigebiger Hand sogleich aus der einstigen Ueberfülle Brot zu schenken vermag. Denn, wo sollte er es auch herholen? Darum wird es für uns weiterhin heißen: „Gott vertrauen und der eigenen Kraft!" Volkswirtschaftliches. Verfaultes Lbst. Der „Tägliche Anzeiger" in Darmstadt veröffentlicht folgende Zuschrift aus Groß- Umstadt: „Infolge der Ob st beschlagnahme geht das Obst zugrunde. Vor vierzehn Tagen wollte ich Birnen hergeben, doch diese wurden mir erst abgenommen, nachdem ein Viertel verfault war. Am 31. Juli habe ich zirka 3—3V2 Zentner Frühäpfel (Tafelobst) abgemacht, die heute nach vierzehn Tagen noch nicht abgenommen sind und stark faulen. Ist denn in den Städten ein solcher Ueberfluß an Obst? Wir bekommen hier Zucker und alles mögliche entzogen, wenn wir einige Eier zu wenig abgeliefert haben und müssen dabei ruhig zusehen, wenn das Obst zugrunde geht. Da ich mich strafbar mache, wenn Ich die Aepfel anderweitig verkaufe, so bleibt mir nichts übrig, als sie verfaulen zu lassen. Berlin, 20. August. Die Haltung des Privatverkehrs kennzeichnete sich als zurückhaltend im Hinblick auf die in der Entwicklung begriffenen neuen weittragenden militärischen Ereignisse. Berlin, 20. August. Warenhandel. (Nichtamtlich.) Saatroggen 17—21,50, Saatweizen 19—22, Heidekraut 1,50—1,60. Richtpreise für Saatgut: Erbsen 42,50, Speisebohnen 47,50, Ackerbohnen 37,50, Peluschken 37,50, Wicken 21,50-32,50, Rotklee 260 bis 278, Weißklee 160—176, Gelbklee 96-106, Schwedenklee 210—228, Timotee 96-106, Reygras 108-120 per 50 Kilo ab Station. Wiesenheu 11—12, Kleeheu 13—14, Timoteeheu 13—14, Ftegelstroh 4,75—5,25, Preßstroh 4,50, 'Maschinenstroh 4—4,25. Städtische Verkaufspreise: Hafer 21,10, Strohkraftfutter 23,50, Heidemehlmellasse 13,50 per 50 Kilo frei Haus.. ^ j - fen Angriff: Re wurden von unserem Artilleriefeuer empfangen Nördlich von Louvemont kamen bereit er- stellte feindliche Sturmtruppen in unserem BcrmcktungS feuer nicht auS ihren GrSben heraus. L etzlicher Lriea-schavv! av Front des Generalfeldmarscbakls Privze, Leopold von Boverr An der Rütte wurde die Ao an einigen Stellen von unseren Truppen erreicht. Am TrySwjotyse-, b i Brody. am Sereth und Zbrvcz lebte die GZecktStätig. feit zeitweise auf. HeereSfrorn des GeueraloberKeu (Erzherzog Zosepb Unsere Stellungen bei Soveja und am Sutttatal waren erneut das Ziel ergebnisloser feindliche Bor ftötze. Heeresgruppe de- Geueralseidmarjchalls von Moaeoiell Westlich von ssorbul am Seretb brachten uns erfolgreiche Stosttruppunternehmen Gefangene und Beute ein. Mazedonische Front: Bet anhaltender Hitze nur stellenweise geringes Feuer. ^ . cc Der (hRe Gerieralguarliernreifler: Luoendorss btnatrn V-rkkhcr'cdw"Ngkritko nur mShig öfranfdilafl w7rd» fonHte. überteifft oll' Kmartuna'n: fr Mt faum hinter de, Frikdcnrzimr, M Sbolick"m JJuSfffl- Irnaen uirücf. Gau, 6'fonbn-S tutfuli* sind abtz die Brrkau'»,iffern. Bis zum letzten Sonntag N-8 wa^ rnt 178 Kunstwerke zu einem 6'>eiom!peeir von -verkamt. Ter mit der Ausstellung mit in «rkter r.inie erftr'bte 'vzial'Zwck kann hiernach '»on heute ms erreicht gelten. steht allerdings zu honen, dati de, der immer noch reichen -Auswahl unverkaufter vortcem lichee Kunstwerke nch jene Ziffer noch weiter wesentlich steiaern laffen wird. Tie aenanntr Z'"" burttr aber auch einen Schluß auf die kunstIer 1 sche Qualität der Ausstellung zulasten: und das umlo mehr, weil eine ganze Anzahl von W'rken in die Hände berufener Kenner übergegangen ist. Tie ihr im Anfang von mancher beachtlicher Seite bestrittene TaieinSberech- tigung dür'te die Ausstellung damit doch erwie'e, haben. Die Leitung möchte dabei übrigen« mit ihrem Tanke dafür nicht zurü-khalten. daß auch die feinerzeitigen Kegner des Unternehmen» von vornherein ihre Bedenken zurückgestellt haben, um der nun einmal unter fchwie. rigen Verhältnissen geschaffenen Ausstellung keine Hemm- niste in den Weg zu legen. Verwalter für kleines Gut 100 Morgen gesucht: kann auch Kriegsmvalide mit Fa milic sein, welcher früher Gut verwaltet hat. Ang. u Ur 3S6S a. d. Erp. d. DI. Berlin, 24. Aug., abends. In Flandern verlie fe« bei St. Fullen und südlich der Straße ','wern — Menin örtliche Kämpfe für un« erfolgreich. — Westlich der Mao» wurden die über Höhe 304 hinau« angrei. senden Franzosen unter schweren Verlusten abgeschlagen. Dom Osten nichts Neues. Vertreter, welcher in 1»olo«ialwaren-8e- schäften gut ciugeführt ist, sofort gejucht. Narl «ugust Maier, Lobleuz, Caftiwftraße 17 BieticÖ® und Z« «fit C a r b i d. «■> S J7o«I« n 9 ,etS ” litt« 0«M ** " Decantworllich A lbin Klein in Gießen Vorschriftsmässige Formulare zur Anmeldung ihn Carbidbcdarfes d^irch uns stehen allen Verbraucher» auf W unsch in jeder Anzahl zur Vertagung. 4 'arbid--Kleinhändler wollen sich wegen all lür sie in Frage kommenden Vorschriften mit uns in Vc “ n Praktisch erfahrener, äußerst zuverlässiger C b e r-K «echt bindung setzen. ^o*ökvcvö:p:o:o;p )®®®® JUlea 6 old I gehört in rifrrnrr Zrit drm Datrrlandr! ® Dort stärkt ro unstrr ksrirgsrüstung! gj Dort orrhiirjt ra den lsrirg! Dir 60 IÜ- S nnhaufftrllr brjntjlt dm uollrn Soldwrrt! © @<5X5)®®®®®®®®®®®®®®®®® gewisterhafter Pferdepfleger, welcher zugleich den Fuhr. iof. Aufseherdienst zu übernehmen hat. zum sofortigen Eintritt Allgemeine Carbtö-Vcrkanfs-IJesellschaft in Magdeburg, für den Stadt. Fuhrhof Wetzlar gesucht. Bewerber mit langjährigen Erfahrungen wollen Meldungen unter Angabe von Lohnansprüchen umgehend einreichen an Bürgermeisteramt Wetzlar. Halherfttüdter«tr. 8. Jlitglled der amtlichen t'nrbidvertellunnntclle. (rtröftcic K xestlili BltlW« still 200 ' Xus Stadt und Land ui Warum müssen mir unsere «oldsacheu den Goldaukaufssellen verkaufen? Die Reichsbank muß als Unterlage für ihre mit der Krieasdauec immer mehr anschwellenden Banknoten einen möglichst großen Goldbestand in ihren Kossen haben. Je stärker diese Deckung ist. desto größer ist der Kredit der Reichsbank, noten im In« und Auslande. Kann die Bank die not- ioendigcn Lebensmittel und Rohstoffe für unS nicht mehr mit dem immer rückströmenden Gold bezahlen, jo muß fie, da Gold allein in der ganzen Welt zum vollen Wert angenommen wird, ihre Goldbestände angceisen und allmählich auszehren Das aber wäre der Zusammenbruch unserer deutschen Volkswirtschaft Darauf rechnen unsere Feinde. Ihre Tücke bekämpft und die Erfolge unserer Heere stärkt jeder, der seine goldenx Uhrkette, seine goldene Brosche, seine goldenen Ohrringe dem Goldschatz der Reichsbank zuweist. Den vollen Goldwert bezahlt ihm die Golhaiikaufltcllc (Mif fern (Geschäftsstelle in der Bezirkssparkasse. Johannis- straße) Wenn jeder Deutsche auch nur 5 Gramm Go d dem Reiche zusührt, steht eine neue Milliarde als c:ne Armee gegen den Feind. Wachskerzen von öicammophoncn oder dcrgl. ganz oder gc brochcn: auch ln kleinen Mengen zu kaufen ge sucht. Ludwig Maier, Frankfurt a M. Augsburgerslr. lK I. IU Ifi TI ' I ’ [U ui fl ui Lustige Blätter j Durch waudervoüe Bilder and packeadeu Lext das humoristische Leibblatt «rller Felvgraae« uuv Daheimgebliebeueu! und probc-Hbonncnicnte monatlich nur Mark 1,20 bei allen Buchhandinugen und Postanftalte». Verlag der Snftigcn Blätter in Berlin SW. ß«. fjerBfdtier fullii 5 Immun] Deutschlands cinzilzc Glaubcrsalzqucllc »ach Ana lhjc uud Heilwirkung gleich Karlsbad i» Böhmen ' Dir Hessische HnnftansfteUung Darmffadt 1917 blickt tii dief.n Tagen auf zwei Monate ihre» Bestehen» zurück. Wenn hiernach auch ein abjchlitßcn de» Urteil über ihren künftlerilchen nnd ihren material- len Sriolg noch nicht möglich ist. so kann doch heute schon seftgeftellt werden, daß da» Interesse für da? Unternehmen nicht nur in Tarmstadt, sondern im gan> zen iSros,Herzogtum und weit darüber hinaus außer- ordentlich lebendig ist. Tie BcluchSziffer, die im Hinblick aul die KriegSverböltnisie sowie d>e dadurch l-e Uaüdrrirofftn de, Magen und varmkrankdeilen. vaem Trägheit. bammorrhoidcn. Ccbtrltidcii. ljaileniteine. Rhcu manrmut und Zuckerkrankheitt auch vorbeugend gegen Blinddarm t-.nliundunq. 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