Ut bie 5» § * * th . ;«Q(t w^e^t BÄ«!!LSjH ÄMLA »«s »> ,&>«■ °*ÄZ 'Nickts. chswkch. a«Sf s «•*! 5& «ntet „>»(* I( 5 U "0 des le di- ul 8et "%n B n T°Nog= U " 8 ®W V &>c ' c *tfaHen onat 5Ut : o Mund a u T" iS*s£S Waf* lisch 4 ßiiuj^f polten. Bes «Vif; !x««E-L'L vSIpä-ä r Negerheld BEe Stob Ä *». ^ besuchenden 7Len sicherlich L Könes fa* er u. a., „dch mpsfliegern etwas weih. An Mben als wir, sehr schLieriae A.abe und Aufopserung ver- isslieger, die Jnfanterieslieaer a 9 und Nacht bei der Arbeit \ anstrengendem Dienst die so, be der Ausklärung zu lösen tttimmet. D/e StrieMm* ju Mecklenburg. Bon Johann Lcherl G. m. b. H. Berlin, rbe geheftet 3 Mark, gebunden elte Schreibtischarbeit, wenn lrwüchsige, kraftvolle Wieder- ecn. Wir sehen den jungen !r seinen sportlichen und jagd- :r Vereinigten Staaten unter : Nachricht von dem Weltkrieg, je Zähigkeit und Energie ein, -eichen. Unendliche Schwierig- öchlietzlich gelingt es ihm, den die sich die von England aus verdienen wollen, zu entgehen centralen Dampfer nach Europa als Kohlentrimmer, besonders i der Dampfer aufgebracht wird, Men Konttollkommission an ten und Ausregensten, was man ist ein schlagender B-m-s da- Gedanke alle Deulschm °°" eiter ersaßt hat und bemgn E« ien. i. Kein in @ie§cn. -jeselischsjt M aufs dterstr ‘ 8 'tei)«» sstel,e ' C#f bitlver «och over Stall n# 0 t jonst Pserde bra E'sEs-'? greise jcf‘ zM, -SWLS >e» ■*" w 0 *#* (Neuest' Nachrichten) Bezugspreis SO pfg. monatlich vierteljährlich 1,50 Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab ge holt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Lamstags. — Redaktionsschlutz früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag »er „«ießener Zeitung", Gießen. Erpeditio«: 5üdanlage21 f tut ci (^ieüeucr Tageblatt) OJ anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 30 Pfg. Die W mm breite Reklame.Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht lind Grütze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung des Zahlung», ziele» (30 Tages, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbtndlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Mein. Nr. 62. Telephon Nr. 362. Samstag, dm 28. Juli 1917. Telephon Nr. 362. 30 Jahrg. Die russische Front in G lizien in 250 Kilometer Breite zurückgeworfen. Tarnopol, seit 1914 von den Russe« besetzt, zurückersbert. — Kolomea gestürmt. Russische Angriffe bei Dünaburg unter sehr großen Berlusteu gescheitet. JlttillicDe cleulsede Ogesbericbte. wbt. Großes Hauptquartier, 25. Juli 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Die Schlachtfcont in Flandern war auch gestern der Schauplatz gewaltiger Actilleriekämpfe, die bis in die Nacht dauerten. Starke englische Eckundungsvorstöße wiederholten sich in mehreren Abschnitten; alle sind in unseren Trichterstellungen zucückgeschlagen worden. Heeresgruppe deutscher Kronprinz Am Winterberg bei Craonne holten sich die Franzosen durch das Fehlschlagen mehrerer starker Angriffe gegen unsere neuen Stellungen eine Schlappe. ^Auch der Einsatz einer frischen Division erzielte ketrren Vorteil. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold o. Bayern. Heeresgruppe des G neralobecsten von Eichhorn. Der Russe hot unter dem Druck seiner Mißerfolge und Opfer nicht von neuem angegriffen. Heeresgruppe des Generalobersten von Böhm-Ermolli. Unser Vormarsch geht unaufhaltsam weiter. Unter den Augen Seiner Majestät des Kaisers schlugen kampfbewährte Divisionen beim Ausstieg aus der Serelh- Ntederung zwischen Tarnopol und Trembowla starke russische Angriffe zurück und gewannen im Sturm die Höhen des Oftufers. Hier wurden erneut tiefgestaffelte Angriffe der Russen abgewlesen. — Tarnopol ist genommen. Wir nähern uns Buczacz Stanislau und Nadworna sind in unserer Hand. Nachhuten des Feindes wurden überall geworfen. Heeresfrout des Generalobersten Erzherzog Joseph. Die Truppen des Nocdflügels halten mit den im Karpathen-Vorland vorwärs drängenden Kräften gleichen Schritt. Südlich des.Tartarenpass.s hält der Gegner noch seine Stellung. Im Südteil der Karpathen tttang der Feind im Susitatale in unsere Linien. Sein schnell geführter Stoß wurde in einer dicht westlich gelegenen Riegelstellung zum Stehen gebracht. Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen Am unteren Sereth lebhafter Feuerkampf, bisher keine größeren Angriffe. Mazedonische Front: Nichts Wesentliches. Der Erste Generalquaitlermeistcr: Ludendorff. * Berlin, 25. Juli, abends. Aufs äußerste gesteigerter Feuerkampf in Flandern. — Unsere raschen Fortschritte in Ostgalizien haben die Russen gezwungen, in den Karpathen auch südlich des Tartarenpasses zu weichen. wtb. 1917. Großes Hauptquartier, 26. Julr Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. In unvermindert r Heftigkeit, vielfach zum Trommelfeuer anschwellend, tobte zwischen der Küste und der Lys die Altillerieschlacht weiter. Nachts ließ der Feuer- kampf nur wenig noch; bei Hellwerden steigerte ec sich erneut zu größter Stärke. — D:e englischen Eikundungs- vorftöße dauerten an; Erfolg hatten sie nicht. Im Artois lag wieder Heftige Artiüeriewirkung auf den Stellungen bei Lens. — Bei Monchy erkämpften lübeckische Sturmabteilungen zusammen mit Flammenwerfern ein wichtiges Graöuistück, das der Feind dreimal vergeblich zu- rückzuerobern versuchte. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nach ausgezeichneter Feuer Vorbereitung stürmten abends Teile westfälischer Regimeter die französischen Stellungen südlich von Aillcs in 1800 Meter Breite und 400 Meter Tiefe. Heute morgen brachen nieder- rheinische Bataillone zum Angriff nordwestlich des Gehöftes Hurt bise vor und entrissen dem Feit.de be- Yerrschlnde Teile des Höhenkammes. - In der Chanv pagne führten schleswig-holsteinische und märkische Sturmtruppen einen schneidigen Vorstoß erfolgreich durch. Sie nahmen am Hochberge die Reste des am 14. Juli in der Hand der Franzosen gebliebenen Geländes wieder. — Der Gegner führte auf den 3 Gefechtsfeldecn fruchtlose Gegenangriffe, die seine blutigen Verluste erhöhten; im ganzen sind über 1150 Gesangenc, dabei 46 Offiziere, und zahlreiche Grabenwaffen eingebcacht worden. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des Generalseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Heeresgruppe des Generalobersten von Eichhorn Südlich von Smo gon verkleinerte unsere zusammen- gefaßte Artilleriewirkung die Einbruchstelle der Russen. Der Feind mußte dort weichen; fast die ganze frühere Stellung ist wieder in unserem Besitz. Heecespruppe des Generalobersten von Böhm-Ermolli In heftigen Kämpfen gewannen unsere Divisionen die Höhen nordwestlich von Tarnopol und dem Dnjestr- Abschnitt bis zur Straße Tccmbowla-Lusiatyn. — Weiter südwestlich sind Buczacz, Tlumacz, Otlyni und Dclathn genommen. Heeressront des Generaloberst Erzherzog Joseph Die russische Kaipathenfro.it ist durch den Druck nördlich des <. njestc nun auch südlich des Tatarenpaffes ins Wanken gekommen. Ter Feind geht in Richrung auf Czecnowitz zurück. Im Angriff wurden die Russen gestern von den Baba Ludowa Höhen geworfen. Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen. Von Mittag bis zur Dunkelheit lebhafter Feuerkampf am Unterlaufe des Sereth. Mazedonische Front. Nichts Neues. Der Erste Generalquartiermeister: Luvendorff. » Berlin, 26. Juli, abends. In Flandern tagsüber geringes Nachlassen des Feuerkampses. — Wettere Erfolge in Ostgalizien Zwangen die Russen zur Aufgabe ihrer Karpathenfront bis zum Kiclibabaabschnitt. » ver Kaiser an cker front. Berlin, 26. Juli. Der Kaiser begleitete heute die siegreich vovdringende Armee des Generals Grafen v. Bothmer auf dem Vormarsche und begrüßte deutsche und osmanische Truppen, die sich in den letzten Kämpfen besonders ausgezeichnet harten. An den Marschstraßen wurde der, Kaiser von den Regimentern jubelnd bewillkommnet. * 2^500 tonnen versenkt. Berlin, 26. Juli. (W. B. Amtl.) Auf dem nördlichen Kriegsschauplatz wurden durch die Tätigkeit unserer U-Boote wiederum 23500 Bruttoregistertonnen vernichtet. Der Ches des Admiralstabs der Marine. wtb 1917. Großes Hauptquartier, 27. Juli ' Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Tie Artillerietätigkeit in Flandern blieb unter dem Einfluß ungünstiger Sicht gestern vorübergehend schwach. Abends steigerte sie sich wieder zu üußeister Heftigkeit. Erneute gewaltsame Erkundungen der Engländer scheitelten überall in unserer Abwehrzone.—Im Artois lebte nachmittags die Feuertätigkeit überall beträchtlich ouf. Nachts wurden an der ganzen Front Vorstöße feindlicher Aufklürunqsabt ilunqen abgewiesen. — Bei Honnccourt, nördlich von St. Quentin, brachten wüit tembergische Stoßtrupps eine große Zahl von Engländern von einem Einbruch in die feindliche Stellung zurück. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Am Chemin des Dames, südlich von Ailles, und beim Gehöft Huitebise, ebenso am Hochberg in der Westchampagne führten die Franzosen verlustreiche erfolglose Gegenangriffe. Gefangenenzahl und Beute haben sich sehr vermehrt; im Abschnitt von Ailles stieg sie auf über 1450 Mann, 15 Maschinen- und 70 Schnellade- gewehre. — Oestlich der Suippes sielen bei einem Ueber- fall gegen feindliche Grabenstücke zahlreiche französische Gefangene in unsere Hand. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des Generalscldmarschall Prinzen Leopold v. Bayern. Heeresgruppe des Generalobersten von Eichhorn. In erbittertem Ringen, dem Seine Majestät der Kaiser auf dem Schlachtstlde beiwohnte, erweiterten unsere Divisionen bei Tarnopol durch kraftvolle Angriffe den schon kürzlich erstrittenen Brückenkopf auf dem Oft. Ufer des Sereth. — Weiter südlich wurde trotz hart- näckigen Widerstandes der Russen, die ohne jede Rück« sicht Tausende um Tausende in dichten Haufen in unser vernichtendes Feuer trieben, der Gniecna- und Sereth- Uebergang von Trembowla bis Skomoroczc eikämpft. — Beiderseits des Dnjestr sind wir in schnellem Vordringen. — Kolo me a wurde von bayerischen und österreichisch-ungarischen Truppen genommen. Heeressront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Im Nordostteil der Waldkarpathen drängen unsere Armeekorps dem gegen den Pruth zurückweichenden Feinde nach. — In den Bergen östltch^des Beckens von Kezdtvosarhely entspannen sich gestern neue Kämpfe. Wir Überliesen dem Gegner das Tal von Soveja bis zum Oberlauf der Putna. Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen Die Gefechtstättgkeit am unteren Sereth war ge« r.ingec als in den Vortagen. Mazedonischen Front: Nichts Neues Der Erste Generalquarttermeister: Ludendorff. * Berlin, 27. Juli, abends. In Flandern dauert die Attillerieschlacht fort. — In Ostgalizien und den Waldkacpathen ist der Feind im Weichen, unser Vormarsch ist im Fluß geblieben. relckpostvriek. In Ruhe, 16. 7. 17. Endlich komme ich mol dazu, Ihnen für die freundliche und pünktliche Zusendung der Zeitung zu danken. — Schwere Tage haben wir durchgemacht, es wacer: bereits 8 Wochen Tag und Nacht. Zwischen dem Bri mont und der A'sne waren wir eingesetzt, so daß wi von beiden Schlachten die je zu gleicher Zeit einsetztcn, die Verwundeten ethielten. Es war für uns so die Ar beit wie an der Somme, doch diesmal hatten wir auch reichlich Franzosen, Schwere ungeheure Verluste hat der Franzmann hier erlitten, denn wir beherrschen ein. wunderbar ausgebaute Stellung. Der Franzose belegt diese Tagelang mit stärkstem Trommelfeuer, wo er annahm es sei alles darin erledigt. Bei den Angriffen aber wurden di-. Franzosen von unseren Maschinengewehren nur so hingemäht. Ebenso der so berühmte englische T.ink, wo bei einem Bataillons— Abschnitt 12 Stück durch unsere Arttillecie zum Stillstand kamen. Unsere Verluste waren im Vergleich zu diesem Höllen feuer gering. Am 14. wurden wir abgelöst und Rachtc verladen und Iteqen jetzt hinter der Acrasfront in Ruh. und warten der Dinge die da kommen. Die Sttmmun unter der Truppe ist ausgezeichnet, zumal der Englands und Franzose einen Mißeriolg nach dem andern ha:, trotz aller Massenangciffe. Aber alles was hier geletflv. wird, wird eben in der Heimat nicht mehr gewecttt. Manche Menschen, (Gott sei Dank sind es nicht all^ ) glauben, wir haben hier den Himmel auf Erden. Durch die lange Kciegsdauer ist zwischen Heimat und Feld ein anderer Geist aufgetaucht gegen 1914. Wir sind zum Soldat geboren, andere schämen sich nicht, um ber Krieg auszubeuten, so nach allen Regeln der Kunst un den Geldbeutel zu füllen. Hoffentlich klärt sich d - Reichtagskcise zu Ungunsten unserer Feinde, denn w i (Fortsetzung auf der 4. Seite.) müffew jetzt unter allen Umständen auS. halten, da- find wir asiein unseren toprerkn Gesal- ll»-n und Verwundeten schuldig, die ihre Haut zu Markt getragen haben. — Ich brn noch gesund, hoff- und wünsche dasselbe auch bei Ihnen. Mit "n ' ttn Wünschen auf ein gesundes Wicde.i^hn )su; Stadt nd Cand. Die Bed^utunfl des Oelfamenbaues In der Hrlegszeir. Während Deutschland im Frieden Kaum mehr als l Ä / 0 seines Oelbedarf selbst erzeugte .ist es jetzt auf eine eigene Erzeugung an Oel und Fett angewiesen und muh. wenn nicht die gesamte Volkswirtschaft allmählich zum Stillstände kommen soll, diese Erzeugung so anneh men. daß mindestens V des Friedenbedarfes gedeckt werde. Zur vollständigen Deckung unseres Friedensbedarfes an Oelsamen von ca. I 000 000 Tonnen würden bei befrie digenver Rapsernte ca. 600 000 ha Anbauflache crfor derlich sein. Nehmen wir an. daß * für den dringlichsten Bedarf zunächst genügen, so könnten wir mit ca. 400000 ha ausreichen. Diese 400000 ha Können zweifellos für die Zwecke des Oelsamenbaues benutzt werden, ohne daß hierdurch eine Gefährdung der Brotversorgung heroorge« rufen zu werden braucht, da der grüßte Teil dieser Flache von den zur Hackfrucht und Futtererzeugung benutzte Ge- lände in Anspruch genommen werden sollte. Es kann den Landwirten nur dringend geraten werden, auch weiter« hin ihr Interesse am Rapsbau zu behalten, denn l. versorgen die ihre eigene Wirtschaft und ihren ' lit Oel; Haushalt mit 2. leisten sie der Allgemeinheit, der gesammten Volks« Wirtschaft und Landesverteitigung durch die Vermehrung der Oeloorräte einen unschätzbaren Dienst,- 3. helfen sie unseren heimischen Viehstand sichern und erhalten durch Beschaffung der als Futter unerseh« baren Oelkuchen- 4. heben sie die Erträge der eigenen Wirtschaft, denn der Raps ist eine vorzügliche Vorfrucht für alle landwirt« schaftlichen Kulturpflanzen und sein Anbau verspricht bei den herrschenden Preisen eine befriedigende Emte. Wegen Beschaffung von Saatgut wende man sich an die Saatbaustellen der heff. landw. Kammer oder an die Geschäftsstelle des landw. Vereins für die Provinz Ober« heffen, Gießen, Landgraf.Philippsplah 3 Zimmer 23, der aus den Ergebnissen seiner Dersuchsemte Saatgut zum Preise von 0,75 Mk. für l kg abgeben kann. Saat« gut kann ferner zum Preise von 0, 75 Mk. für 1 kg beim Kriegsausschuß für Oele und Fette angefordert werden. Es kommen in Betracht .- Lübniher Raps für gute Böden und Lugen. Sächsischen Raps für Mittelböden und und geringe Lagen, Holsteiner Raps für geringe Böden und höhere Lagen, endlich Dogelsberger Raps für Ge« birgs«und sonstige rauhe Lagen.- Die Düngung zu Raps sei reichliche Stallmistdüngung, eine Beidüngung nger sä mit fitmftbflnger schadet nicht. Die Oelsaat war in alter Zeit eine Goldquelle des Landwirtes. Sie kann es in heutiger Zeit für unsere gesamte Volks» und Landwirtschaft werden. Darum darf man Oel« samen bauen. Wer Oelsamen baut, dient dem Daterlande. Die fiausfcblacbtunflen im Winter 1917-18. ist — entgegen auftrettndcn Gerüchten — nicht beabsichtigt, die Hausschlachtungen während des kommen, den Winters zu verbieten. Tic Genehmigung hierzu kann jedoch nach tz 9» Absatz 2 der Verordnung über die Regelung des Fleischv.rbrauchs vom 2. Mai 1917 nur dann erteilt werden, wenn der Selbstversorger ein Tier, das er noch dem 30. September 1917 schlachtet, mindestens drei Monate in seiner Wirtschaft gehakten hat. Kriegswirtfcbattliches. - An« dem (‘jroiilimofltum iitiTni. Da« UN rbenöinitl berechtigte Einkäufen von LevenSmitteln, die der öffent lichen Bewirtschaftung unterliegen, namentlich von Kar toffeln, hat derart überhand genommen und einen gerade zu an LandeSlriedenSbruch grenzenden Umfang angc nommen. fodaß eine ordnungsmäßige Versorgung der Allgemeinheit und des Heeres ernstlich in Frage gestellt ist. Den Landwirten ist das ordnungsmäßige Eincrnten fast unmöglich gemacht. Um diesen Mißständen vor beugen zu können, hot das hessische Min.sterium dt Innern eine V o l i z e i v e r o r d n u n g mtt verschärften Vorschriften erlassen, deren steengste Durchführung öen ZkreiSämtern zur besonderen Pflicht gemacht worden ist ' H»r«s»ld. Das VasbintSnint uld&t fi lnenbt 8>fontmo4uBt: Lrhnr. 64ü(ft in Stobt und ' v > oUt die ihr und Buf» habt, zu hklfrn! UuruHbc Mengen Wr ' Laldhimbeeren find in diesem Jahre gewachsen ein kleiner Teil ist erst gepflückt, der Rest rt tu wn 1 w verderben. Daher pflückt, pflückt, soviel wie möglich und liefert fie an d'e Kretsiammelstelle in H \ Diese bezahlt 50 Pfg pro Pfund und der Kreis ver-' gütet den Bringern Reise« und Transportkosten f• dem erhä.t. wer 1 Ztr. Frücht- abliefett. eine P.üunc in Gestalt von 5 Pfund Jucker Jede Menge w cd obgenommcn. Die h.rg itelllc Marmelade kommt dein Zkreife zu gute. Auch H.tdelbeeten und Johannisbeeren werden angenommen und gut bczihlr Ebenfalls w d der Ueberstuß aus Gürten, t Stachelbeeren. Johann beeren und Himbeeren^ gern entgegnt genommen und hierfür 3 Pfund Jucker auf den Ztr. gewährt. Vorsicht bei SS e sprächen ! Allen Warmmgen zum ■ Trotz können unsere Landsleute ihre Redelust und Mit« s leilsamkeit nicht beschränken. Kürzlich wurde berichtet, daß l im neutralen Ausland von Geschäftsreisenden Steuerungen auf technischem Gebiet und Tatsachen, deren Geheimhal« i tung geboten wäre, mitgeteilt werden: jetzt meldet ein j .maßgebender neutraler Berichterstatter* der Times ! (m der Rümmer vom 3. Juli), daß er - auf einen Bahn« > anschluß wartend - sich mit deutschen Soldaten unter« hielt, und daß es .geradezu unglaublich* sei. wie mit« teilsam dieselben waren. Der Ausländer erzählt, er habe die verschiedensten Einzelheiten über Munition erfahren, die für einen Spion sehr wertvoll gewesen wären. - Es ist traurig, daß alle Ermahnungen und Plakate so wenig Verständnis bei der Bevölkerung finden. Jedes unbedachte Wort kann unabsehbaren Schaden anrichten. darum muß immer und immer wieder Zivilisten und Militärpersonen eingeschärst werden: .Trau, schau wem? dein Ohr leih' jedem, keinem deine Zunge!* * Die diesjährigen Crrrteaussichtcn find wesentlich besser als die votjährigcn. Der Körner« ' ertrag wird, wenn auch dieFruckt niedriger steht, grö« ! ßer sein. Tie Frühkartoffeln bückten ;wir durch die ! Trockenheit etwas gelittcn haben. Für die Entwicklung d,r Spätkartoffeln wird jedoch der jetzt cingetcetene Regen sehr günstig sein. Außerdem haben wir eine dryöhte Zufuhr ans Rumänien zu erwarten, eie in den nächsten Tagen beginnen wird. Dieselbe Auffassung äußerte letzthin der Reichs. Ecnührungs' Präsident v Latocki im Reichstage. Keine 10000 (Tier verdorbenI Die vor weni» gen Tagen durch mehrere Zeitungen gegangene Notiz, daß bei der Eiersammelstelle Fciedberg 10 000 Stück Eier verdorben seien, trifft glücklicher Weise nicht zu, wie uns von zuständiger Stelle mitgeteilt wird. ^ * Gber-tsischbach (Wcttcrau.) Hier sammelten die Schüler zweier Klassen innerhalb 8 Tagen 22519 Schmetterlinge des Kohlweißlings. Für je 100 Schmct terlinge zahlte die Gemeinde 20 Pfg. aus. * Lauterbach In den Volksschulen deS Kctists befinden sich zur Zeit 103 Kinder auS hessischen, 539 aus westfälischen Industriestädten, im ganzen also 642 Kinder. In Lautetbach. Maar und Lanzenhain mußten dafür besondere Klassen gebildet werden, ^chw.lm schickte dazu einen Lchrer, Gevelsberg eine Lehrerin. * Vilbel. Die Gemeinde«Bertretung bcschl ß kürzlich.a Ile Lei Felldiebstählen ertappten Personen durch Namensnennung öffentlich zu brandmarken und auch bestrafen zu lassen. Jetzt gibt sie bereits 22 OctSein« wohner bekannt, die fich in Feldern und Gärten an remdcm Gut vergriff.n haben. In der Liste sind alle Altersklassen vertreten und manche Berufe, deren Änge hörige eigentlich nicht stehlen dü.ften. * Dortelweil Drei Frankfurter Burschen wurden dabet überrascht, als sie in der hiesigen Gemarkung nächtlicherweile Hunderte von Spätrartoffclbüschcn aus riss.n. Sie erhielten zunächst eine fürchterliche Tracht Prügel und wurden dann dem Gefängnis zugeführt. * rUaim Am Abend des 16 Apcil kam cS zu Aufläufen und Zusammenrottungen von Weibern und jalbwüchsigen Burschen. Sie durchzogen lärmend einige Straßen, zertrümmerten Schaufenster, entwendeten und vernichteten Waren Die geschädigten Laden Inhaber ' wandten sich wegen SchadloShaltung an die Stadtver- wa'tung. die die Angelegenheit den betreffenden Ko:n- Mission n v: Beratung unt.rbrcitct-. Jetzt iff den Laden- ' sitz * v: der Cbcrburgr mciftcr« i die Mitteilung ZU' an - daß sie nnck v ivho >r bei städtischen Aus schuß^5mm 'io ' n ein Hasipfl: ^ ronsp uch nickt ancc kenn da die Voraus cyrm .n des G fiyrs über die ra rwort^ 'k >i bc: ' für Verletzungen und Be ch'-digu > n infolge von Zusammen:ottungen nicht eqeden sind Wie wir nehmen, haben die Ladeninhaber bereits t ctflen Sckritre getan, um eine rlch- terliche Entscheidung herbeiu»sühren. Höchst a Ul In der K7eisfleisckstelle für den K c?S Höchst wurden roß angelegte Wurstdiebstähle entdecke, d'e in ber Hauptsache von dem bei d«r Fleische stelle beschäftigten sehr wohlhabenden Metzgermcister Heinrich Krebs ve übt word n sind Trotz scharfer Be- aussichrigun verstand iS K ebd doch, wenn er tagsüber m t Wurstmachen beschäftigt war. größere Mengen Wurst in erncm Kamin aufzuhängcn und so der Kontrolle zu entziehen Am frühen Margen der nächsten TageS holte er dann, da ec d Keffelhrizung wegen mehrere Stunden vor Betriebsbeginn in dem Schlachthause allein ver- wkilte. die gestohlenen Würste aus dem Kamin und reichte sie auS dem Fenster feinem Hehler, dem Alt- Händler Goldcr. zu, der die Ware dem Krebs in die Wohnung schaffte Am Sonntag morgen wurde die Spiybüb rci durch einen Arbeiter entdeckt. Eine bei Krebs und Goldner vorgcnontmene Haussuchung förderte erhebliche Mengen Wurstwaren ans Tageslicht. Man nimmt an, daß Krrbs diese Wurstdiebstähle schon seit langenl betrieben hat. Allem Ansche ne noch sind noch mehr Personen in die Angelegenheit, die größtes Auf' sehen erregt, verwickelt. Krebs, der vor wenigen Jahren sich noch in den schlechtesten VermögcnSverhältnissen bk« fand, ist heute ein sehr wohlhabender Mann und führt ein großes Haus. Ec war vom Militärdienst eiaenS für die Wurftbeceitung in der KceiSfleischftelle befreit Frankfurt a. M. Wegen Vergehens gegen die Kriegsgesetze in Bezug auf unberechtigte Lebensmittelversorgung hatte sich heute die Frau deS <-s>M, nenat d,< .' v»e , Sbgehl'U »bestellen UNd ,u unsere' viertel!' - s Sli- AGroßesy Se-iit-er Hrmsg WS aus kutze Unte lätiofcU Rentners Eduard Küchlec vor dem Schöffengericht zu verantworten. Herr Küchl.r, der sehr wohlhaoend und u. a auch sechsfacher Hausbesitzer ist, hatte feiner Köchin, als biefe^ nach Ibjähr. Dienstzeit d^s Haus verließ, rnS Zeugnis geschrieben, daß sie sich mit den Beschränkungen, die der Krieg mit sich brächte, nicht abfindcn könne. Die Köchin erstattete daraus gegen KüchlerS Anzeige wegen Hamsterei. Eine v^.u: u* . n ( ] förderte u a. folgende Dieter WH# 8 £tD . I 5? an i! jtüroetie zu lebhl /»«rtSßtappe ! 5 M von Ailles s Qtfit gegen die am Sjn tUBfliw Steffuüflen De K ( SMiStüligkeit, qc E u^ciung des Feuers t T’iof, gering. tzeeresgrupp Herrlichkeiten bei Küchlec zutage: 33 Pfd. rohen Schinken, 8 Pfd. gekochten Schinken. l5 Pfd Speck, 10 Pfd. Rinder« lalg, 32 Pjo Mehl, 4 Pfd»Dosen Frankfurter Würft« ^ ^ Frankfurter Würft- d)en, 4 Flaschen Salatöl, ^iele Eier, Butter, Obst und viele andere gute Sachen. Von diesen Herrlichkeiten be« kamen die drei Dienstboten gor nichts, sondern erhielten tagaus, tagein Kaffee, Kartoffeln und Salzgemüfe^ nicht einmal die ihnen zustehenden Zuckermengen und Eier gab man ihnen. Die Köchin erkrankte an Ilnterernäh' rung und kam ins Krankenhaus. In der Gerichtsverhandlung brandmarkte der Amtsanwalt das moral- widrige Verhalten der Frau Küchlec aufs schärfste und beantragte gegen sie wegen Fleischbezugs ohne Marke und verbotenen Milchbezug die höchste zulässige Strafe von 1 oÖO Mk. Das Gericht sah die Sache milder an und verurteilte die Frau zu -- 40 Mk Geldstrafe. Jh zahlreichen Lus n'ugzeuge. Bahnhös s wurden heute nad Ziel wurden erkannt, ehr unversehrt zurii Ctftlitficr tfi front -es G Prinz Seop des General liniere Tivisronen g m rainopol weiter @da tt« bie geschlafenen ruf; -näßen. Verantwortlich: Älbin .Klein in Greßen. Ernst Ludwig-Jubiläumsstiftung. Zweck der Slifung ist, Einrichtungen zu schalTen und zu betreiben, die der Erholung und Kräftigung hessischer Krieger in einem Erholungsheim dienen Audi können von den Ertragnissen der Stiftung Mittel zur Vertagung gestellt werden, um hessi- lk-hen Erholung und Kräfli 8‘««g ihrer Gesundheit in anderer Weise zu ermög- AntrHge zur Aufnahme „ . . ..... . in di « Stifl ung können bei der örtlich zuständigen riegsbeBch&digten-Fursorgefstelle, in Landgemeinden auch bei dem Vertrauens- mann der Kriegsbeschädigten-Fürsorgestelle oder dem Bürgermeister mund- Uch gestellt werden. Nähere Bestimmungen können bei den Grossh. Kreigsämtern, den Bürgermeistereien und kriegslürsorgcstellen des Landes eingesehen werden. »er geselliifLsführende Vorsitzende- Köh er. Erster Präsident der Zweiten Kammer der Landstünde. Injelheimer Rotwein ganz vorzügliche Qualität liefert in jedem Quantum y ««“Wauns Habe« «fltrijirfa.ßorobesfa^fal Öttreifront de« ©enen Ti-rrGend-sNac! 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