Iptp, der w T* * W\ . einen Unfalls'i^ ' bei Q “ 5 K.Ä%«b ' ^liebes, m 5 ?"'"ind«Na'v >°des ! ^Nst-N bu,»^. I Zechend °°°n ttteLj “ 1 e,e ferungen SSV**» jrtUAy&l ch° KenMise ^°™ ett Sä?» rsEM 5 größeren Kallm emÄ S e flÄ “"^4 ■JSS ^ ^ «HckniHl nstausstellung- ft adt 1917 k, Kleinkunst aller Schat-U- igen. Sonderausstellung|i- mit 100 Werken, Beste % : k i et täglich von 10 Uhr hmittags. Eintritt 1 Mk nden mit Erfrischunge eisemarken an der Kasse. > Blätter » «ab packeobcn E«t sche Ltl-blaii >Daheimgebliebai«.' sbe-aba«»»«^ - » g» Mit .0 Mer iS verlor oder rgaleich vo<> 'bfcBSÄ i A (Neuest Nachrichten) Bezugspreis SV Psg. monatlich Jeitung vierteljährlich 1,50Mk., vorauszahlbar, frei ins HauS. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschluß früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Expedition: Züdanlagt 21 Verlag ber „«ietzeuer Zeitung testen Nr. (Giestencr Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Petitzeile, für AuSwärt- 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 73 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Gröhe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung de- Zahlung-, ziele- (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei KorrkurS in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Giestener Berlagödruckerei, Albiu Mein. Telephon Nr. 362. Samstag, den 21. Juli 1917. Telephon dir. 363. 30. Jahrg. Die russische Front in Galizien siegreich dnchbrochen. Der Fer d weiche in Auflösung zurück; die deutschen Truppen vor Tarnopol. Französische Stellungen gestürmt. Nmtticbe deutsche cagesberichte. wtb. Großes Hauptquartier, 17. Juli 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ruppcecht. An der Küste griffen die Engländer nach tagsüber lebhaftem Feuer wieder bei Lombartzyde an; sie wurden abgewiesen. — Längs der Front Noocdschoote bis Warnc- ton steigerte sich die Kampstätigkeit der Artillerien zu erheblicher Stärke; auch auf beiden Scarpe-Ufern war sie lebhaft. — Englische Eckundungsvorstöße scheiterten bei Mefftnes, Hulluch, Gavrelle, Bullccouct, und nördlich von St. Quentin. Heeresgruppe deutscher Kronprinz ^ Bormittags drangen an der-Straße Laon Soiffons Stoßtrupps eines hannoverschen Regiments zusammen mit Pionieren nach Feuerüberfall in die französischen Linien, sprengten Unterstände und Gcabengeschütze und kehrten mit zahlreichenen Gefangenen und Maschinengewehren in dre eigenen Gräben Zurück. — Bel Eourtccon war in der Nacht zu gestern ein weiteres Stück fcanzö- slscher Stellung durch Handstreich genommen worden. Die Gefangenenzahl in diesem Abschnitt erhöhte sich dm durch auf über 450 Franzosen. — Kurz vor Dunkelheit eroffnete der Feind schlagartig stärkstes Feuer auf die Stellungen zwischen dem Gehöft Malval und Cerny. Darauf setzte gegen diese Front ein starker mit dichten Massen geführter Angriff ein, der im Feuer und im Nahkampf unter den schwersten blutigen Verlusten ergebnislos zusammenbrach. Alle kürzlich gewonnenen Stellungen sind fest in der Hand der bewährten ost- preußischen Division. — Nördlich von Reims schlug ein Vorstoß der Franzosen gegen die von uns eroberten Gräben südlich des Bois Sonlarn fehl, ein weiterer wurde durch unser Abwehrfeuer unterdrückt. — Am Poehlberg in der Westchampagne gelang es Thüringern in erbitterten Handgranatenkämpfen die Franzosen aus dem letzten Stück unserer alten Stellung Zu vertreiben und mehrere Gegenangriffe zurückzuschlagen. — Auf dem linken Maasufer setzte mittags heftigste Aitilleriewirkung gegen die Höhe 304 und dre Anschlußlinien ein Unser Vernichtungsfeuer auf die französischen Gräben und Be- reitschaftsräume erstickte den ftmdlichen Angriff; nur wenige Leute kamen aus den Gräben. Heute morgen hat sich der Feuerkampf dort erneut gesteigert. Heeresgruppe Herzog Alb reicht. Keine besonderen Verkommniffe. ’ • » Außer 5 Flugzeugen wurden 4 Fesselballons durch unsere Flieger zum Absturz gebracht. * Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold v. Bayern. Die rege Gefechlstätigkeit bet Riga, Dünaburg und Smorgon hält an. — Be^ aufklärendem Wetter war an der Rarajowka das Feuer stärker als in den letzten Tagen. — Südlich des Dnjestr nahmen rheinische Re- gimenter das Waldgelände nördlich von Kalusz Da auch von Westen her deutsche Kräfte vorgingen, rau nten die Russen die Stadt und Zogen sich eiligst auf das südliche Lomnica Ufex zurück. Von der Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph und der Heeresgruppe des Generalfcldmarschalls von Mackensen ist nichts Wesentliches zu melden. Mazedonischen Front: Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalquartrirmeister: Ludendorsf. Berlin, 17. Juli, abends, auf dem linken Maasufer getämpft. besonderen Ereignisse. Im Westen wurde Im Osten keine soos-Tonnen-tl öoote? Schweizer Grenze, 17. Juli. Die Agentur Radio berichtet das Bestehen eines neuen deutschen Tauchboot- Modells. Es verdrängt 5000 Tonnen, besitzt Maschinen von 2000 Pferdekräften, eine Geschwindigkeit von 28 Knoten über Wasser und 15 unter Wasser. Das Boot führt 76 Torpedos und 150 Minen bei sich und ist mit 6 Geschützen bewaffnet. * jf derlin, 17. Juli. Reue U-Bootserfolge im eng ischen Kanal: 23 000 Bruttoregistertonnen. wtb. Großes Hauptquartier, 18 Juli. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der Art lleri kampf in Flandern war an der Küste stark. Von der User bis zur Lys hat er sich gegen die Vortage erheblich gesteigert. — Zwischen Hollebecke und Warneton sind englische Erkundungsvorstöße im Roh- kampf abgeschlagen worden. — Am La Baffee-Kanal bei Loos, bei Lens, sowie auf beiden Ufern der Scarpe war das Feuer in den Abendstunden lebhaft. Bei Einbruch der Dunkelheit griffen die Engländer nördlich der Straße Arras Cambcai an, sie wurden bis auf eine schmale Etnbruchsstelle westlich des Bois-du Bert zurück- geworfeu. Heute morgen wurde ein englisches Bataillon das nördlich von Fresnoy vorging, durch Feuer Vertrieben. Heer es gruppe Deutscher Kronprinz. Längs der Aisne und in der Champagne blieb bei trübem Wetter die Feuertätigkeit meist gering. — Auf dem linken Mausufer wurde tagsüber gekämpft. Rach dreistündiger stärkster Artilleriewirkung griffen die Fram zosen in 5 Kilometer Breite vom Avocurt-Walde bis zum Grunde westlich des Toten Mannes an. An der Südostecke des Waldes von Malancourt und beiderseits der Straße Malancomt-Esms drangen sie nach erbittertem Kampf in die von uns kürzlich dort gewonnenen ! Gräben. Im Uebrigen sind sie zurückgeworfen worden. 1 In abends, erneut vorbrechendem Ansturm suchte der Feind seine Gewinne zu erweitern. Dieser Angriff brach ohne Erfolg verlustreich zusammen. - Östlich der Maas war das Feuer lebhafter als sonst. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Keine wesentlichen Ereignisse. Oestlicher Kriegsschauplatz: Heeresfront des Generalfeldmarschall Prinzen Leopold von Bayern. Erhöhte Geftchtstätigkeit herrschte bei Riga sowie üblich von Dünaburg und Smorgon. — In Ostgalizien war das Feuer bei Bczezany stark. Im Karpathenvor- and nahmen in gemeinsamen Angriff bayrische und kroatische Truppen die von den Russen zähe verteitigten Höhen östlich von Lomnica und wiesen in den erreichten Stellungen russisch-- Gegenangriffe ab. — Auck an anderen Stellen der Lomnica-Linie wurden die Russen in örtlichem Kampf zucückgedcängt. An der Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph und bei der l. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen ist ein allmähliches Aufleben der Feuertätigkeit besonders zu beiden Seiten des Susita-Tales und längs Putna und Sereth merkbar. Mazedonischen Front: Nichts Neues Der Erste Generalquartiermeifter: Ludendorff. » Berlin, 18. Juli abends. Starker Feuerkampf in Flandern. Sonst nichts Wesentliches. » Seme eines Tauchbootes. Berlin, 18. Juli. Durch eines unserer U Boote wurden im englischen Kanal neuerdings drei Dampfer und 2 Segler versenkt. Darunter befanden sich 2 bewaffnete Frachtdampfer englischer Rationalität und der englische Dreimastschoner „Ocean Swell". Der Chef des Admiralstabs der Marine. m wbt. Großes Hauptq uartier, 19. Juli. 1917 Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern nimmt die Artillerirschlacht ihren Fortgang. Trotz Regen war die Kampftättgkeit der zusammengezogenen Artilleriemaffen, bei Tage und während der Nacht sehr stark. — Gewaltsame Erkun- düngen der Engländer im Küstenobschnitt und östlich von Upern wurden vor unseren Linien zum Scheitern gebracht. — Ar^ der Artoisftont war die Feuertätigkeit an mehreren Stellen vom La Bassee-Kanal bis auf das Südufer der Scarpe lebhaft. — Südwestlich von St. Quentin stürmten hessische Truppen nach starker Feuerwirkung die französischen Höhenstellungen in einem Kilormtec Breite. Der Feind ließ eine größere Zahl von Gefangenen in unserer Hand und erhöhte seine Verluste durch Gegenangriffe, die abends und mor- gends vor den gewonnenen Gräben ergebnislos zusammenbrachen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Die Gefechtstätigkeit blieb meist in geringen Grenzen; zeitweilig lebte sie in einzelnen Abschnitten an der Aisne, in der Champage und auf dem linken Maas- ufec auf. Am Hochberg zwang unser Zerstörungsfeuer die Franzosen, Teile des kürzlich dort gewonnenen Bodens zu räumen. Am Walde von Avocourt führte ein eigener Angriff zur Wiedecnahme einiger Tags zuvor verlorener Dtellungsteile. Heeresgruppe Herzog Albrecht von Württemberg. Nichts Neues. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Die schon seit Tagen regere Feuertätigkeit südlich von Dünaburg und Smorgon hielt auch gestern an. — Nordwestlich von Luck und an der ostgaltzischen Front brachten Stoßtruppsunternehmen, die auch eine Zunahme des Feuers zur Folge hatten, zahlreiche Gefangene ein. — Südlich des Dnjestr griffen die Russen die südlich von Kalusz von uns zurückgewonnenen Höhen- stellungen mit starken Kräften an; sie sind überall unter schweren Verlusten abgeschlagen worden. — Zwischen den Waldkarpathen und dem Schwarzen Meer keine größeren Kampfhandlungen. Mazedonische Front. Zwischen Ochrida- und Prespa-See, am Dobropolje und auf d^m linken Wardac-Ufec lebhaftere Feuer- tätigkeit. Der Erste Generalquartiermeifter: Ludendorff. * Berlin, 19. Juli, abends. In Flandern dauert die Artillerieschlacht an. Herausgefordert durch die Offensive, welche die russische Armee auf Befehl ihrer Regierung trotz ihrer Friedensbestrebungen an unseren Fronten unt^nommen hat, sind wir in Ostgalizien Zum Gegenangriff übergegangen. Deutsche Korps haben die Stellungen der Russen östlich von Zloczow in breiter Front durchbrochen. » wbt. Großes Hauptquartier, 20. Juli 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern erreichte nach regnerischem Vormittag, der vorübergehend ein Nachlassen der Kampftätigkeit zur Folge hatte, die Artillerieschlacht von Mittag an wieder äußerste Heftigkeit. — Feindliche Vorstöße bei Lombartzyde und östlich von Meffines scheiterten. — An der Artoisfront lebhafte Feuertätigkeit zwischen La Baffee. kanal und Lens, besonders südöstlich von Loos. — Bei ! Gavrelle nachts vmstoßende englische Bataillone wurden (Fortsetzung auf der 4. Sette.) Rußland zerbröckelt. Ter Ukraine wird Selbsiverwalknng zugesiande». In dem FreiheitSmanisest der Ukraine. daS von Kiew aus erlassen wurde, heißt es „So sei denn dre Ukraine frei Ohne Trennung von dem russischen Reiche möge da? ukrainische Holk aui seinem Boden da? Rech: ' n. sein Leben zu gestalten. möge Ordnung in der Ukraine und Aufbau der Ukraine bestimm? we den durch einen Landtag der erwählt ist durch direkte und gefeint? Stimm abgabe Alle Gesetze. die der Ufraiir » ltiak. c haben sollen, sollen ausschließlich durch u tag erlassen werden: solche Geser- die die Ordn. n im Bezirke de? ganzen russischen Reiche» 'e»:te> n iot len dagegen vom allrussischen Parlament m <1 den Nachdem diese Verkündigung in Petersburg k.' kannt geworden war entsanole die prot aierung gleich den Minister de« Aeußern Tereüschenko. den Postminister Tseretelli und den KriegSminister Ke renski nach Kiew, um mit den Führern de? Ukrainischen Rate? zu verhandeln. Al? Ergebnis melden die Mi nifter jetzt, daß der Rat eine Entschließung angenom men hat. die für die Regierung annehmbar sei Aus früheren Erklärungen war zu entnehmen daß es der te Petersburger Regierung hauptsächlich darauf ankam. die Ukrainer zu bestimmen, ihr weiter HeereSfolge zu leisten. Dieses Ziel scheint erreicht zu sein. Finnland vor der Unabhängigkeit. Der sinntsche Landtag hat mit großer Mehrheit beschlossen. Finnland selbständig zu machen Ter Landtag erNärt. daß die vorläufige Regierung nicht die Befugnis hat. über Finnland zu bestimmen, und daß der Senat und der Landtag die Reglerungs- macht im Lande au-üben Der sozialistische Redakteur Maekeli hielt eine große Rede, in der er die finnische Jugend ermahnt, sich zu bewaffnen, um etwaigen Gewaltmaßregeln zu begegnen. Der Gegensatz zwischen Finnland und Petersburg ist viel schärfer als der gegenüber der Ukraine. Blut fließt um deu Achtstundentag. In HelftngforS hat im Laufe einer Nachts lttzung der Landtag einstimmig den Gesetzcnttvurl über den Achtstundentag und die Gemeindereform angenommen. Infolge de- unter der Bevölkerung Herr schenden Erregung, die mit den Landtagsverhandlun gen im Zusammenhang steht, fand am Sonntag in einem Dorfe bei Abo ein blutiger Zusammenstoß zwischen Arbeitern und Grundbesitzern statt. Lieben Arbeiter wurden getütet. Das erbliche Haupt der Republik. TaS soll der König in Griechenland sein Aus Athen berichtet die Entente: Der König ließ sich einen Bericht vorlegen, der den Vorschlag, die gegenivärtige Kammer aufzulösen, rechtfertigt, und die Ungesetzlichkeit der Maßregeln dar. legt, die gegen die Kammer am 31. Mat 1915 getroffen wurden. In dem Bericht wird erNärt. haß in parlamentarisch regierten Staaten der Wille de? Landes nicht der der Krone, die allgemeine Politik bestimme Es wird hinzugefügt. daß der König von Grte. che n l a n d nur das erbliche Haupt einer kon» ftituttonellen Republik ist. der nur die Bestimmungen der Verfassung auSzulegen hat. Der Bericht lch^eßt mit einer scharfen Anklage gegen König Kon „Hestia" veröffentlicht den Bericht ausführlich. Ter König weigert sich. ... D^.? Doktiment hat in den monarchisch gesinnten militärischen, politischen und diplomatischen Kreisen ««gehen res Aussehen erregt. Die Monarchisten er klaren. der König könne niemals das vorgelegke Dekret unterzeichnen und damit die Tätigkeit König Konstan ^^^ommen sowie glattweg die Revolution und die Einschränkung der Krone gutheißen. DaS verlangte königliche Dekret, welches die Auflösung der gegenwärtigen und die Wiedereinsetzung der „Unsere Lerche. Von Pionier Friedrich 2eel. D,e durch eingeschlagene Granaten und Minen auigc Worten«. zersetzte Erde, die Pfähle dcS DrabtverbanS und die Leichen der (Gefallenen, die hier und da verstreut im Vorfeld lagen, bedinderten in keiner Weise den AuSblick Durch den kleinen Schlitz der Schießscharte konnte man deutlich die schwarzen Löcher sehen. Jeder wußte cS: aus diesen kleinen Löchern dort sandle der Feind daS tödlich-- Blei. In diesen Löchern steckte der Laus seines tvewetneS dabel lauerte der Posten. Hier und da fiel ein Schuß, hüben wie drüben. Richr daß eS irgendwie ein Ziel gegeben hätte. Man wollte sich gegenseitig zeigen, daß man noch da war. Ab und zu blitzte eS auf In Bois de Bouvignv oder hinter te: Gltselrr Höbe oder Gott weiß, wo die deutschen und srau- *Jy]5 en Batterien sich eingegraben hatten. Dann zog mit Zischen und Heulen eine Granate über uns hinweg. Ir- genbwo zitterte die Erde, weit hinter oder vor uns. Uns ließ man in Ruhe in unserem Graden Rur an gewissen Tagen, dann kamen d,e beulenden Teufel von da drüben kürzer, bann merkte man sie erst, wenn sie da wa- ren. wenn sie laut berstend, unheimlich knurrend. die Deckung zerrissen oder im Vorfeld den Schlamm doch tanzen ließen Die Grabenwande waren vom Regen naß klebrig, die schweren Stiesel zerstampjten den Boden Zu Brei. Doch der Feudi,ng kam. und d,e Sonne stegte. Die Rede wand verschrvand. sank und Tausende glitzernden ^ropsen liefen die Lettungsdrahic entlang Jene Drahte die sich geheimnisvoll durch die Gral»e,uvande Ziehen nach hinten, nach dem Kopfe, dem Hirn des Kampfes ... Da hinten hinaus war der Biick freier. Kein Ah. schluv wie da vorne, wo die aufgeworfen« Erde des fr»uh. lichen GradenS den Horizont bildete, i^irz nahe da hin- ten starrten die Trümmer von Earency aut oem zerfetzten Kirchturm, luettec links der sterbende Walü von Bouvigny und ganz hinten, scharf u,»d umrissen, die steil« Hohe von Ziotre Dame de Lorette. am 31. Mai 1915. gewählter. Kammer anbelehlen sollte, ist nicht erschienen. Französisches Geld für die schwedischen Wahlen. Eine sensationelle Enthüllung bringen die schwedischen .'.eitungen. Sie betrifft da? mir ^ranLÜsischem Gelbe arbeitende ..Stockholmer Telegrambyrau . Tie Zeitung Aftonbladek" meldet: Die Eigenschaft des Unternehmens als einer Pro- : agandaeinrichrunq der Entente lregi also offen zutage. Bedenklich ist d^dei die in letzter Zeit gemachte Beobachtung daß sich da? Bureau durch Versendung von .kundschretden direkt in die schwedische Politik eivge- mischl hat. um damit auf die Wählerschaft der liberalen Parteien in den Provinzorren m der Richtung ernzu- wirken ?r> sichere Berbandssreunde gewählt werden Neulich wurden Beweisstücke veröffentlicht, die daraus hindeuten. daß da» Büro kür Rechnung des »änl „französischen Aufklärungsbüros für neutrale Länder" ausgevehnrem Maße Gelder verwenden soll, um uus die schwedische Presse in dem von dieser französischen Einrichtung gewünschten Sinne einzuwtrken. DaS Büro soN sogar hinter dem Kaut einer süd- schwedischen Provinzzeitung stehen, die sich oement- sprechend fü für die kommenden Wahlen ..neuorienriert" hat. All dem ist seitens des Büros b'Sher nichts ent- gegnet worden, also werden diese aufsehenerregenden Vorgänge im wesentlichen richtig sein. Verhält es sich so. dann ist ..Stockholms Telegram- bvrau" ohne Zweifel eine Gründung, der ernstlich aui die Finger gesehen werden mutz. ES kann und darf nicht geduldet werde», daß rein ausländische Interessen auf solche Weise durch Propaganda und Geldmittel mir rein schwedischen innerpolitischen Verhältnissen oer» guickt werden. Wir haben innere Schwierigkeiten genug und brauchen uns solche nicht auch noch von außen her auf den Hals hetzen lassen." Allgemeine Kriegsnachrichten. Ungeheure französische Blutopser. Ter erfolgreiche Vorstoß südöstlich Eourte , durch den den Franzosen abermals ein Tei. jener durch ungeheure französische Blutopfer errun- 8 enen Geländegewinne entrissen wurde, wurde am !lbend des 14. bet trübem Wetter ausgeführt Die Franzosen hatten anscheinend mit einem Angriff ge- rechnet und starke Infanterie nahe herangezogen Daraus lassen sich die gemeldeten äußerst erbitterten Nahkämpfe erklären. Zu dem Erfolge trug auch das sorgfältig vorbereitete und genau liegende AblenkungS- MM . Die und Unterstützunasfeuer der Nachbardivisionen bei. <,,< schweren feindlichen Verluste bei diesem Angriff de. stätiaten sich, ebenso wie jene bei dem im Feuer und Nahkämpfen zusammengebrochenen französischen An sturm gegen die Linie Luginsland. Eornillet-. Hoch, und Pöhiberg. Das ist^ die große Leistung unserer Führer, die modernsten Schlachten so zu suchen, daß unsere Heere nur geringe eigene Verluste haben. Es ist nicht mehr das alte französische Heer, mit dem wir es im Westen zu tun haben: aber hier und da flackert das Feuer doch noch wieder auf. Mehr als ein Auffiackern ist es nicht. Unsere tapferen Soldaten werden ihn immer wieder zu packen wissen. .-nn er sich ihnen stellt Nach der Räumung von KaluSz. AuS dem österreichischen KriegSpresseguartier wird gemeldet: In Ostgalizten regnet eS ununterbrochen. Die Wege haben stark gelitten, und im Dnjestr ist Hoch Wasser. Naturgemäß werden dadurch die Angriffs operationen der Russen außerordentlich erschwert Vergebens versuchte der Russe seinen Erfolg, den er durch die Einnahme von KaluSz erzielt hatte, aus zuweiten. Auch das Streben, seine Linien zwischen Kalusz und dem Karpathenfuß vorzuschieben, scheiterte. Bei Landstreu, wo unsere Steilungen noch Und mit der Sonne, mit dem Frühling kam unsere Lerche. Eines Tages war sie da. Eines Morgens mit der Sonne st,eg ste aus der Mitte des neutralen Streifens zwischen den Graeben doch. Irgendwo in einem Granat- loch mochte ,dr Unterschlupf fein. Genau in der Mitte zwischen uns und dem Franzmann. Woher kam sie so Plötzlich? En Gruß der Heimat? Welches gütige Geschick sandte sie uns in unsere Graben tlnsanikeit? In die grausige Einsamkeit, wo einem eine Richtigkeit andere Gedanken brachte. Andere Gedanken als ewig an Gevatter Tod. der lauernd, grinsend durch die Graden schreitet. Unsere Lerche? Dem Franzmann seine? Was küni merte sic der Deutsche, der Franzmann, was störte sie das Geknatter der Gewehre, das Dröhnen der Geschütze die ganze grausame Symphonie des Todes? Mit Jauchzen und TriNtereu, ein Symbol des Friedens, stieg sie höher immer hoher. b,s sie nur als winziges Pünktchen erkenn^ dar war. Und hundert Augen folgten ihr! Hüben und drüben. Und hundert Gedanken schwebten mit empor ttogen we„er. weit über Berge. Wälder. Seen zur Heimat.' Reisten ,ns weite Land der Erinnerungen. In ,ene Früh, lingszttten wo man. das Her; geschwellt, durch Felde- und Auen streifte. ° 4 Wenn sie dann w,e ein lallender Stein wieder herab. kam. dann freute sich jeder aus den nächsten Tag. aus daS Erwachen der Sonne, aus den Ausstieg unserer Lerche rann kam btt fliofec -chlach, B«> Dämmtrnbem hu-tn ft« an. bi; Baiicritn. ,p„«n aui fiunbtrltn _luitbn\ tJeutt unb En,s«tz«n. Zob unb Strbtrbtn. -rommeileuer! Und als sie dann ankamen, die Masten der Schwarzen aus Senegal, aus Marokko und Algerien d»i mußte unser zusammengeschmolzenes Haustein der Uedcrmacht weichen. Ein Weniges nur ein. zwei Kilometer. Dann stand d.« Mauer wieder. Die Mauer aus Fleisch uns Eisen Ob sie lenen grausigen Morgen überlebt yat. unsere 3 tBW Morgen, wo schwere stampfend« Schritte der zchivarzen, bezechten Horden über ihr Versteck hinweg, türmten, wo der Tod so reiche Ernte hielt? ^ CÄu« der .Liller Kriegszeitung'). ös.-Nch der Lomnsea stehen, drcmg der Russe ein: ein Gegenstoß warf ihn wieder hinaus Tie ganze Lage im Osten ist so. daß zur Beunruhigung kein Grund ist Gewiß ist anzuerkennen, daß es Brussilow gelungen ist. aUe überhaupt bisher verfügbaren Divisionen ins Feuer zu bringen: es ist aber doch ei» großer Teil des Heeres ;»rückgebliebeo. und man muß erst abwarten. wie der Geist der Truppen sein wird, wenn sie die Erfolglosigkeit ihrer ver- lustretchen Angriffe erkennen. Teraa eine Stunde laug bombardiert. Das österreichische Flottenkommando berichtet: Eines unserer U-Boore. Kommandant Linien- schisssieutnant von Trapp, hat am S. Zchli die militärischen Anlagen von Der an (Rordasrika» durch eine Stunde mir guter Wirkung beschossen Das Feuer feindlicher Landbatterien war erfolglos. 67 Flugzeuge »erseutt. '.Nachträglich ist festgestellt worden, daß ein Damp- 'er. der in den unter dem 8. Juni bekanntaegebenen U-BootSersolgen enthalten ist. laut LabeNste u. a. 7 verpackte Flugzeuge und Flugzeugmororen von Amerika für Frankreich geladen hatte. Diese Nachricht beweist, wie sehr durch den U- Boorkrieg auch unsere Feldheere unterstützt werden. Wenn man bedenkt, welche Entfaltung von Mut und Geistesgegenwart seitens unserer Flieger dazu gehören, um 67 Flugzeuge zum Älbschuß bringen zu können, wird man ermessen können, in wie hohem Grade durch die Tätigkeit der deutschen ll-Boote unsere Land- Heere unterstützt werden. Tie Bomben des deutschen Kuriers. Tie deutsche Antwortnote in der Bombenangelegen« heit wird von sämtlichen Morgenblättern an erster Stelle, adgedruckt. Die Blätter, welche die Note besprechen. betonen, daß die Note aus die öffentliche Meinung in Norwegen beruhigend wirken werde, besonders weil die ErNürung der deutschen Regierung ihren aufrichtigen Willen zeige, ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Deutschland und Norwegen au/- rechtzuerhalten. Tie deutsche Antwortnote gibt zunächst den Tatbestand so wieder, wie er sich wirklich zugetragen hat. Danach har der deutsche Kurier Bomben mitgenommen ohne seine Vorgesetzte'Behörde davon in Kennt- ntS zu setzen, ^ie wurden ihm von einer anderen Stelle gegeben und waren bestimmt zur Durchfuhr durch Norwegen und nicht zur Benutzung i n Norwegen Trotzdem soll dann der Versuch gemacht worden sein, ste in Norwegen zu verwenden, aber keinesfalls gegen Norwegen. Tie deutsche Regierung hat den Kurier wegen seines vorschristSwidrigen Verhaltens entlassen und vor Gericht gestellt, sie bedauert das Vorkommnis, betont andererseits das Recht der Bombendurchfuhr, da man die Durchfuhr von Kriegsmitteln auch der Entente nicht verweigert habe und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß das gute Einvernehmen mit Norwegen nicht durch diesen Zwischenfall gestört - werde. Tie amerikanischen Flieger. Engländer und Franzosen erzählen sehr viel von der amerikanischen Hilfe, auf die sie große Hoff, nlingen seyen. ganz besonders auf die Flieger. Die Amerikaner selbst sind mit ihren Nachrichten spar- samer Sie sind noch nicht schlüssig darüber. ivaS sie eigentlich wollen. Jedenfalls haben die Amerikaner vorerst keinen geeigneten Fiugzengtyp zur Verwendung an der Front im Westen. Mit einer wirksamen gltegerhilse für die Entente ist daher im Jahre 1617 kaum zu rechnen, und wesentlich ander« wird es wohl auch 1618 nicht sein. Gewiß werden mehr amerikanische Flieger an der Front erscheinen, aber daß es jede Woche 200 sein sollten, ist wohl nicht denkbar Ihre Leistungen sind bisher recht mangelhaft: sie müssen den Flugzeug- und Motorendienst erst lernen und das erfordert Zeit. Sicherlich sind sie bis jetzt ür uns keine gefährlichen Gegner, worüber sich auch die Franzosen nicht täuschen; sie sind gute Sport-- ieute. aber bekunden keine übermäßige Neigung, über die feindliche Front zu fliegen. Schließlich aber ent- chcidet gerade im Luftkamps nicht die Zahl, sondern die Nioral. Scherz und Ernst. tl Bom Nutzen dcs Regens. Wenn jeder zweite • J^r lttC Regentropfen seine Bestimmung erfüllte. eine Pflanze zu tränken und zu befruchten, so würbe "" ~ ‘ - - ■ ■ U KJ -- -- jju uvmiu/u II, m 1UUII/V unsere Landwirtschaft mit Leichtigkeit das Doppelte und Treifachf leisten können, aber bei weitem der größte Teil der Gewi^er Regengüsse und sonstigen Nieder- """ gehl dem Lande verloren ,ind fallt in die schlüge Meere. xi ^em ist durch die Abholzung der Wäl- ?f r * , Kolonisierung der Moore und die mangelnde Aufforstung das Klima auch verändert worden, ^enn die Wälder sind die großen Natur-Wasser- Reservoire, die viel Wasser ansammeln und aufspeichern und wenn nötig, verdunsten lassen und hier- durch ausgleichend auf den Wasserbaushalt wirken. »>erade Deutschland gehört zu den Ländern, die eine besonders große Niederschlagsmenae haben und ins ^.keer entsenden, dabet aber diese Regenmenge wenig ausnutzt, sondern unverwertet inS Meer ad- '"$*11 läßt Man denkt gewöhnlich über diese Dinge nad) v 11,1 c faum einer ist sich bewußt, wohin daS 22* deute vom Himmel fällt, fließt - zu welchem Meere gehört eS in München, in Leipzig. I» ?*u"gart. tn Wien, in Berlin? — und nächstlte. ueno wäre doch auch einmal zu überlegen: Könnte 1km unendlich viele Wasser, bevor eS in die Meere vstteßt. nicht erst — vorausgesetzt freilich, daß dazu ftir ^^^/"e^ittel und Wege gefunden würden — und Industrie nutzbar machen? Könnten damit nicht Millionenwerte erhalten bleiben, vom Himmel gespendet werden und die man unbeachtet entrinnen läßt? ^ Bunte Steine. nnn i Z'?",* 1 * 1 *« 00 DOr 100 Jahren machte Karl v ” ^i 1 * ^25 drobefahrt auf der von ihm erfun- kt^l?o^oisine'' dem ersten Fahrrad. Die dama- M? ZeMlngen berichteten, daß der Erfinder am 13. $2”* 1®?* oui seiner Fahrmaschine ohne Pferd von detm big an das Schweytnger Relaishaus und -urück. al,o gegen vier Postftunden Weges, tn einer kleinen «tunde Zett gesahreu sei. _j ’s#»« 1 Ws re" ^ Gleich^ hebe"- Slfi» . Itf i gc "rWnöet ie „ «ME x5 Jolftl^ Zeit ' jle ParlamiN in la ocrtttniDt IK, 'N' 9 " m * r o m> yn der N-amllchmt oe lert #non lote wt MaiflM zu.lnach^ dablie ® aröeürn fönnen, nrtt pt«t ablefint. Und lü) daran gewöhnt, i solche zu betracht« ümnttlnehrheiten bc tenn Harlmenten. bl Hfflivaai avbenom ir-tidnuem Minister wenn er bei der Erkl leckest entwickelt. ' g!„Len istsolge erzi Parlament 1 Sache der Parlai v v :iter verschanzen, nij behördlich nicht toj It. Michaelis dem deutschen l iVr Ärlcheiag jpätet , Zer me gatt} Aas Die Tagesor cOiinerätog eine Rede worden. 3m Anschluh dar rtnditvorlnge beraten tioe Ztx *«IR I? orc rar ene «fff .»ich« SfWbtoot-» ' ®4n f ' en rt, darf" iSH' ? '* 5i H, fifl h "den f w ,Hi .. . » Out(j ft: «k ler Jo, v l "- e.n tas;2 en ; M tp: ver ""VE« . . ^ der- M °rden, ; S 6 5 ntc !unt gi*S -in '«tSi von m f 'der u-- Ale w « %&Sk!i &¥ 1 ^Wte StagS den * S*A‘Ä; l bringend Vören. ;;w« «"*«•: «Sfäa «Ne«. NMU^elegen- te auf hin -?ote be- ■Wsgg S r g j Ä gassi pyfSffi }. n Norwegen. Trvtz- ht worden jein. fte 8i ^bssM gegen Nor- )at den Kurier wegen «enüaffen undvor - Vorkommnis, betont lbendurchsuhr, da man «5$ ber Entente er Hoffnung Ausdruck, Norwegen nicht durch e. Flieger. erzählen sehr viel von die sie große Hosf- ruf Me ftliegev. Tie en Wad)vtd)ten spar- iüfl darüber, was fte iben die Amerikaner eugthp zur Lerwen- Mit einer wirksamen ist daher im Jahre ntlich anders wird es ß werden mehr ameri- erscheinen, aber daß ist wohl nicht denkbar, echt mangelhaft.' sie orendienst erst lernen, :lid) sind sie bis jetzt rer, worüber sich auch sie sind gute Sportsmäßige Neigung, über Schließlich aber ent- licht die Zahl, sondern v<« -L".»' m Wo Amerikaner kommen, sind' unsere Gegenmaßnahmen. die schon getroffen sind, auch wirksam «n di« ««fangeneu in Frankreich kam, wieder geschickt ioerven. m nmrbe Mgeteilt. daß die franzö- fische Regierung angeordnet hatte, den deutschen Krtegsgefangenen und Zivilinternierten Nahrunas- mittel. Rauchwaren. Arzneimittel, Toiletteartikel aus den an >le gerichteten Sendungen nicht mehr auszuhän- ^6en. ^^chäeitig wurde bekannt gegeben, daß ent- sprechende Maßregeln gegen die französischen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten in Deutschland oe- ttoffen waren Jetzt kann erfreulicherweise mitgetetir werten, daß die französische Regierung ihre Maßnahmen aufgehoben hat. Die deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten in Frankreich dürfen also wieder wie früher Pakete und Sammet Endungen jeden Inhalts empfangen. Die deutsche Gegenmaßregel wurde daraufhin ebenfalls aufge- * » * Klein« «riegsuachrichteu. "Die offtziellen Verlustlisten von dem in die Lust geflogenen Schlachtschiffe „Vanguard" um- fassen 804 Mann. Das^parlamentarische System. x fc? ^kündet jetzt einer der eifrigsten Rufer nach ^sühnlng einer parlamentarischen Regierung: Die „Vossische Zeitung". Die Parlamentarisierung kann man nicht befchlie- »en, fo verkündet das Blatt. „So etwas macht mau ?ber tprrcht nicht davon. Und machen kann es doch schUetzltch nur der Reichstag selbst. Der Reichstag kann das Recht des Kaisers, den Kanzler zu ernennen, auch dein, parlamentarischen Regime nicht antasten >4n anderen Ländern ist die Tradition, daß der Körna dieienigen Leute zu Ministern macht, die ihm von den Parteien präsentiert werden, gewissermaßen ans der Bequemlichkeit der Könige entstanden Sie Hab n dort genau wie bei uns das unbedingte Recht, zu Ministern zu machen, wen immer sie wollen Aber sie wissen, daß sie auf die Dauer mit keinem Minister arbeiten können, mit dem zu arbeiten das Parla- !?bnt ablehnt. Und deshalb haben sie sich schließ- ? a E2 n gewöhnt, als die arbeitsfähigsten Ministerien solche zu betrachten, die das Vertrauen der Par- lumentsmehrheiten besitzen. Genau so wie in an- ttrtir»!» Parlamenten, bleibt es dem Deutschen Reichstag vollkommen unbenommen, z« erklären, daß er mtt irgendeinem Minister nicht zu arbeiten wünsche. Und R2J5 ?if Cl ! ärun { 9 ^ines Willens die nötige Tatkraft entwickelt, so wird er auf die Dauer hip ® rfo r l0e fielen, wie sie zum Beispiel das d°^lament erzielt hat. Parlamentarisiernng ist Sache der Parlamente, und sie dürfen sich nicht dahinter oerfchanzen. daß ihnen die Parlamentari ie rung behördlich nicht erlaubt wird. Stellt sich heraus ba ,& ? ni( ^ t etn Reichskanzler ist, öer mEM deutschen Parlament arbeiten kann, so mag der Reichstag fpäter daraus jeine Folgerungen ziehen " Wirf **Kanzler spricht am Tonnerstag. Auf die Tagesordnung des Reichstages ist für morden^'o 0 e,ne 9lebe be£ ' nellen Reichskanzlers gesetzt KreLWNaten"" "'»e >' Milliarden- * Das Ergebnis der Besprechungen des neuen & l b dn Nationalliberalen, den Konserva- ReeN. b ^!> Deutschen Fraktton wird von der fSaürJ Si ^ er ?^ te ‘ en als „befriedigend" bezeichnet. Dasselbe Ergebnis hatten Tags vorher die Besprechungen mit dem Zentrum und den Linksparteien " Welchen neuen Mitarbeiter sich Dr. Michaelis aus- wahlt. w.rd sich wohl erst in einigen Tagen entschei-' blelbem ^ekar Helfferich wird anscheinend Der Reichstag vertagt sich nicht lange. Tie Mehrheit der Abgeordneten wünscht nur kurze Sommerfe^en Wahrscheinlich vertagt man sich am 8^kttag brs längstens Mitte September ^ « ns »ie führenden Staatsmänner, au, bemühen sich heute die Parteien, aus oie Besetzung der wichtigen Staatsstellen T^in- R/ U 00 r - 2 n b ^t feindliche» Staaten soll dieses Bekenntnis dr Deutschen Reichstages die FriedenSb^vemma s icke?'a ""en diesen Staaten immer , "ckd i l man „ fc, 5""'^ erhebt. In Rußland vor allem oll Reichstag" ™ ber Kundgebung des Deutschen sanken ausgesprochen sind, wie sie in ker°n°eüen Zeit 5"*'°°' &fä ^gemeinen Willens IanQt 6? nS* rb h<.r e ^ r Ä' ne,,eS Friedensangebot ver- rSI-ÄV-J bcr Wunich ausgesprochen, die friedensbereit,cha,t zu erklären. Der Regierung soll es übSr- ein/etwaiqe",euerlicke"m Gelegenheit zu bestimmen für ^i"eser StandvSuti Aufnahme einer Friedensaktion. AÄVAS äs Qn das Ausland Wir sind n"chgb?oß Militär,ich. sondern auch innerlich, see sch stark und werden zur Berteidigung dieses Sieles stark bleiben 6t» w,r durch diese beiden Kräfte den Frieden erzwinS gen. ^-adri wird daran erinnert, daß kein aeriii- gerer al- Fürst Bismarck im Jahre 1870 den Tra» WdffenstiNstaiid angeboten hat' um zum Zrelc zu kommen. ^ ' Der bekehrte Rattenfänaer von White Hall. Die deutschen Untersecbootskommandanten können einen neuen Sieg feiern. Nicht genug daß sie taa Kriegsschiffe nnd^ reichbeladeneFracht- schlffe der Feinde in die Tiefe schicken, deren Lölkern daheim Lebensmittel und Rohstoffe und den Heereii den Kriegsbedarf kürzen, ja selbst Minister stürzen es ist ihnen nunmehr sogar gelungen, den Erminister vli" »Sii ^furchill, den Helden von Antwerpen, und t H5^ eber t. be . 3 Dardanellen-Abenteiiers, sein Da- maskn^ zu bereiten. Winsto» Churchill ist bekebrt >;nl Oktoberheft des „London Magazine" hatte er sei- ö'w k-' eine Anfsatzreihe veröffentlicht, in der er auch die Seeschlacht vor dem Skagerrak bespricht nnd daran Betrachtilngc» knüpft über die Anfgaben der englischen Flotte Im „Sundah Pictorial" vom 24 Juni d f beschäftigt er sich wieder im Anschluß an bie U-Boots-' ©tor,mui mit der englischen Flotte. Aus beiden Ans- wtzen seien im folgenden einige Hauptsätze nebenein- andergestellt, die den zum Paulus gewordenen Saulus kennzeichnen unb damit den Umschwung der Kriegslage zur See zu Deutschlands Gunsten'. Ahn ~K ZAHM ^ -- äS r PETERSBUP.C rY vE' rev3. f/jpss/ Coitboit Magazilie. (Oktober 19181 Wir haben die Iniliaitve ergriffen und alle Vorteile geerntet. Unser stiller Angriff ans die Lebensinteressen des Feindes geheii ohne Anf- hören weiter. Die diesige Luft der Nordse.^ die finsteren und stürmischen Nächte, die ungeheuren Weiten der Meere und Ozeane siiid kein Deckmantel, um vor der unaufhörlichen, allumfassenden Ueberwa- , UC|t , mm Schutz zu bieten. ! das U-Boot um dre rede deutsche Bewe- ' gung zu Wasser verbietet Ohne eine Schlacht haben wir alles, was dre siegreichste Schlacht uns geben könnte. Wir sind zufrieden. Der Glaube ist durchaus berechtigt, daß die unbegrenzte Fortdauer dieses Zustandes das Schicksal des Krieges entscheiden wird. Sundah Pictorial. (Juni 1917.) Jedes Kind in England kann die Antwort auf die Frage geben, was will die Flotte? Sie will ran au den Feind. Erst wenn wir imstande sind, eir?e Methode aggressiver Flottentätig'keit ans- zuarbeiten und durchzu- führen. werden wir des Feindes Schwäche und unsere Stärke einpsinden, werden wir unsere glänzende Flotte aus dem ^^uberkreis befreien, den A U-Boot um sie ^"en hat. '' |Bf5 Mit dem U-Boot ifti'U«« neue revolutionäre Tlck sache^ von äußerster Wich- tafett ins Leben getreten. und sie wird, wenn der Krieg lange genug dauert, sicher eines Tages — möglicherweise schon im nächsten Jahre -7 zur entscheidenden Tatsache werden. .^Ae/wZ -Viin^V x j, Tmor ^on TaS Zentrum deutt sich Parlamentarismus so: sagt %!? ^^eioffiziöser Artikel in der „Germania" rollt eine Frage in den Border- ber ÄfnfT. e Parlamentarisierung der Regierung. Bei r Stellungnahme zu dieser Frage war für das Zen- Lebhaste Gefechte bei Riga und südlick DünaÄura meldet der neueste Heeresbericht und weist damit wohl ?c llf Linen neuen Kriegsschauplatz hin, wo die Russen rhr Glück versuchen wollen. Wir vertrauen darauf daß dre deutsche Stahlmauer fest hält. Drei Ziele der Friedenskundgebung. Die Reichstagsmehrheit gibt für ihre Friedenskundgebung folgende Gründe an: . ® ie joll im Innern des Vaterlandes als ein Zeichen der Kraft und Stärke aufgefaßt werden, weil l le . ausspricht, daß wir den Krieg nur für die eigene Hermal führen. Den neutralen Staaten soll sie auf- neue sagen, daß wir den Verteidigungskrieg führen, also keinerlei Absichten auf Kränkung ihrer Rechte haben, u"d "ran hofft dadurch, gerade in dem Augenblick ßüastig zu wirken, wo England versucht, durch erhöhte Anstrengungen die Neuttalen zu sich herüberzuziehen. 1 Der Rattenfänger von White Hall pfeift im Grund- genommen hier dieselbe Melodie wie zu Beginn des Krieges: die deutsche Flotte muß vernichtet werden . t t* r ,^"mals das demagogische Schlaawort: kne deutschen Ratten würden durch die britiicke Platte °us Ken Schlupfwinkeln herausgegraben wer^n von englischem Dünkel und maßloser Selbstübersckäüuna ckills^kckm--^' der jetzigen Forderung^ ChurS chiils schwerwiegende Tatsachen zugrunde Cr i»Tu lZ¥^ nntniS ' ?°k°mmen/ daß die deutschen A-Bo°te England m seinem Lebensnerv tödlich zu tteffen drohen Sein Schrei „ach der Offensive der enalilcken Flotte beweist, wie tiefernst selbst die englischen Staats ZZe n°*nÄ a9e b , e§ Optimisten" Churchill L Bursche U-Boot-Sperre beurteilen, dessen Aussübruu- gen rm Sundah Pictorial" in den sorgenvollen Wor- ten gipfeln: Erst wenn wir imstande sind, eine Methode aggressiver Flottentätigkeit auszuarbeiten und dnrchzusuhren werden wir unsere Feinde zwingen ^ ^ ausschließlich ihrer Selbstverteidigung zu wid- Ruin hSrbetzuführen^' ^°ben werden, unseren Gerichts^aai. i^Fast Äriegsverrat aus „Scherz". Ein Krait- in Danzig, der auf der Schichau- werft beschäftigt wird, machte in einem Brief an seinen Schwager, der sich in englischer Krieasaefan- gewisse Mitteilungen, die offen- m(i)t R!? mte o n - sollte durch Uebertreibun- ^e englische Zensurbehörde irresühren Troll- ^ nT r h n a(i)te - li)n bie§ Schreiben vors Gericht. Als An- ! MO^Mark GkldW' verurteilte ihn zu Auch bei Monchy grtssen nach Heftiger zurückgeworken. Feuerwelle die Engländer erneut an. ohne wettere folge zu erzielen — Südwestlich von St Quentin erlitten die Franzosen bei dreimaligem vergeblichem Angriff gegen die von uns gewonnenen Gräben blutige Verluste. — Nordwestlich von Eaonne nahmen märkische und Gard^truppm noch kurzer, starker Feuerwirkung Teile der französischen Stellung aiff dem Winterberg Ter Feind leistete ectittertrn Widerstand und hatte schwere Verluste. Ueber 375 Mann find gefangen, zahlreiche Grabenwaffen als Leute eing^bracht worden. Abends setzten Gegenangriff- der Franzosen ein. sie führten zu schweren nächtlichen Kämpfen, bei denen einige der von uns gewonnenen Gräben wieder aufgegeben wurden. Bei anderen Armeen, auch der Heeresgruppe Herzog Albcecht außer einigen der für uns günstig verlaufen-n Vorfeld« gefechten keine besonderen Ereignisse. westlicher Kriegsschauplatz: HeereSfroat des GeaerolfeldmarschallS Prinzen Leopold von Bayern Am l. Juli hotte die russische Regierung in Oft. galizien einen Teil des russischen HeereS zur Lffenfive geführt, die nach spärlichen Anfangserfolgen infolge ungeheurer Verluste bald ins Stocken kam. Der russische Soldat, dessen Wunsch nach Frieden an fast ollen Stellen unserer Front in Annäherungsversuchen Ausdruck fand, war wieder umsonst für die Entente geopfert worden In Erwiderung des Angriffes der Russen haben unsere Truppen gestern einen (Gegenangriff begonnen. — Unter persönlicher Leitung des pctnzlichen Oberbefehls- Habers brachen deutsche ArmcrkropS nach wirkungsvoller Feuervorbereitung durch deutsche und österreichisch-ungar. lrttllerte gegen die russischen Stellungen zwischen Sereth und Zlota Ltpa vor und stießen über 3 Verteidigung-' zonen durch. Der Feind hatte schwere blutige Verluste und wich in Auslösung zurück. Bis zum Nachmittag waren einige 1000 Gefangene gemeldet. — Bet Jakob' ftadt, Dünaburg und Smoraon, sowie längs dcS Stochod und von der Zlota Lipa bis südlich des Dnjeftr nahm die Feuertätigkeit teilweise erheblich zu und gewaltsame Erkundungen führten mehrfach zu schönen Teilerfolgen. — Bet Nowica an der Lommca sind neue starke russi. sche Angriffe verlustreich abgeschlagen worden. Heeressrout des Generalobersten Erzherzog Joseph. In den Nordkarpothen stärkeres Feuer als in letzter Zeit. — Auch in den Bergen östlich des Beckens von Zkezdivasachely hat sich die GefechtStätigkeit gesteigert. Bet der Heeresgruppe des GeucralfeldmarschallS von Maäensen und an der Mozedouischen Front * nichts Neue». Der Erste Generalquarttermetster: Ludendorff. Berlin, 20. Juli, abends. Im Westen nur in Flandern starker Arttllectekampf. — Im Osten sind unsere Truppen zwischen Sereth und Strypa in scharfem Nach, dringen hinter dem weichenden Feind. 30 ooo Tonnen versenkt. Berlin, 20 . Juli. Neue U'Bootersolge im Mit- telmrcr: rund 30000 Bluttoregistertonen. Ter Ehes des Admiralstabs drr Marine. Krlegswirlfcbalilicl)«. * «Hie Wefaljr für da» Handwrrli. d e ein- sichtigen Sozialpolittker große Sorge macht und zu d»rcn «sr m-uag »ach dtin Kriege ernftc Maßnahmen notwcnbig ftin luetbcn, btlbrt bie Massen-Beichästigung Don jungen 1 'tultn in btt MunitiansIndustric, Allgemein ist bie Klage in i>anbnmfccfrti(tn, hast Lehrlinge nur noch schwtc zu Habt» sind, weil die jungen Ltuic iicbkt in btn Fabriken arbeiten, wo fit gleich mehr Gelb der- btencn, als manchtr ßtittnic unb vcrheiraielc Arbeiter bot btm iititQc. Man kann bitftn Hug zum WtlbDtt« btencn örntetjen in btr h uligen Ztit bet teuren Leben». Jaitunp. Irin anbertS aber ist es. ob »ach bei» Kriege bieie ,ungen Leute, auch unter erheblich schlechteren ArbkiiSbrbingungen. „Ich, liebet in der ^nbuiliie Def bleiben werben Von bem weitaus größten Teil ist bie» ohne weiteres an,unehmen Ist zum Termine ber nächsten echulenllassung ber Krieg noch nicht zu »nbe. so werben auch Die bann aus bet Schule ent. laffenen »urschen wieberum zum allergiößten Teele in die Industrie abwaubein hierin liegt bie («cfahc für bas vanbiom. bem es an Nachwuchs fehle» loieb. Tie trltetn mochten ja btn jungen manchmal gern ein haob. werk leinen lassen, aber sie sinb in beichrankt-n »erhäli. n>„en unb bie Mittel zur gewerblichen Aurbilbung des Knaben fehlen meistens. Hier muß der Hebel seitens des Handwerks eingesetzt werden, um sich wenigstens für dte spätere« Jahre einen genügenden Ractwuchs äU..'^"n. Die Kriegsamlsstelle in Münster trtlt nun f ” C öro ~ e ^ lr , ma Cle nachahmenswerte Soffen hat. daß in Fällen wilklichrr Bedurstigkeit der Eitern für den Lehrling eine ^ziehungS- H*>he je nach den Verhält, ist. Dot hierdurch eine gute Fach aut.blldung gewahr leistet werden kann, liegt auf der Hand, ohne diese Unterstützung würden die meisten dcc lungen ^ute, die gleich Geld verdienen sollen, nur un- gelernte Arbeiter: bleiben. Ein weiteres, besonders be> ochtenswkttkS MUlcl den Kindern gefallener Krieger, dte et« Handwerk erlernen möchten, wegen Bedürftig. ke't der Mutter aber noch der Schulentlassung gleich Geld verdienen müssen, die Mittel zu ihrer gewerblichen Ausbildung an die Hand zu ocben, ist das Eingehen einer ssrlegrpittrisedäkrrverllederitig zugunsten solcher Kinder. Die örtlichen Gewerbeveeeine werden gerade diese Art der Auibrin'ung der Beihilfen für dte Er. lernung eines Handwerk- ihre besondere Aufmerksamkeit widmen müssen. Die monatlichen oder vierteljährigen Aufwendungen an Beiträgen ssnd kaum nennenswert, dte VerficherungSgesellschoft zahlt aber nach einer Reihe von Jahren eine Summe von einigen hundert Mark aus — je noch der Höhe der Prämienzahlung — und diese Summe bildet dann das Fundarmnt. auf welchem stch die Heranbildung de- Handwerks,Lehrlings sicher und unbeschadet der etwa in seiner Familie Vorhände nln Notlage vollziehen kann Wie ssnd der Ansscht daß dieser Weg sich den nötigen Nachwuchs unter allen Umständen zu sschern, für das Handwerk bezw. füc seine Vertretung, drc Gewerbtvereine, rin besonder- gangba rer Weg sein wird. — Inzwischen ^at der Verband der Gewerbevereine mit dcc Hamburg-Mannheimer Vers. A. G. einen Versicherungsvertrag abgeschlossen, in dem auch die KriegSpatenschaftSversscherung einbegriffen ist Slockenabschieö. Bon der evangelischen l^emeinde in Billach sKärnlen» am Tage der Oilockenabnahme gesungen. Noch einmal kling« und lämer Herab vom hSchsren Chor, Noch einmal ruf« und deutet Hinauf 'Schon ;»un Herrn empor? chon ist die Hand am Werke, Ttc euch von hinnen tragt Und mit des Hammers Stärke Das Crz in Trümmer schlägt. ,r seid so oft erklungen, m uns ein ViebsteS schied, Nun singt mit EngelSzungcn Euch selbst ein levteS tsied! Das Schcidelted vom Sterben Für Volk und Baterland — Singt s aus und brecht in Scherben llnd schmelzt lm Opserbrand! So sollt auch ihr vergießen Wie Helden euer Blut, Verströmen und zerfließen Ln heißer TodeSgiui. Muh eures L!edrs Schöne Nun auch wle Wind verwehn: Cs »vird im kchlachtgcdröhne, Im Donner auferstchn. Dann soll aus Feuerschlünden Noch schlagen euer Herz Und eure Stimme künden. Wir sind geweihtes Erz! Dann soll s im schwersten Ringen Den Treusten in der Not Wie Glockentönc klingen: Harrt m,s bis in den Tod? Harrt aus! Das ist zur Stunde, Da ihr von hinnen zieht, «uS eurem Heroldsmundc Für uns da» letzte Vtcb. Lhr läutet uns den Frieden, Den teuren, nicht mehr ein. Und wenn clnft wir geschieden — Ihr werdet stille sein. Nur du bleib uns zu eigen, Herr (üott, voll Kraft und Ruh: Wenn deine Boten schiveigen, So rede du, nur du! Osib, daß wir unverdrossen Ln Stürme feste stehn Und laß, was du beschlossen, Mit großer Macht gescheht,. Lohannes Heinzclmann. -i »5 Sudr and Eaad. • Lenlrmangrl in ber LandwirtI'chaft Der Landiagsabg. Wolf- Siadecken Hai beim Landtag fol- gcnbcn Antrag dazu cingebrachl: „Hohe Kammer wolle beschließen, die Großhcrzagliche Regierung zu ersuchen beim slellverirelenbcn Gencralkommanbo des XVIII. Ar'. mcc-Korps dahin zu wirken, baß alle arbeiisoerwenbungs. fähigen Landwirte, welche vom Heeresdienst entlassen unb den Indusiriebeirieben zugcwiesen wurden, ihren heim,- schen landwirischafllichen Betrieben zugeführi werden " - Die Eroßhcrzogliche Regierung Hai hierauf Folgendes erwidert „Aus Grund eines Gutachlens der Landwirischasis- kammer für dos Großhcrzogium Hessen, das die Angaben des Abqeordnelen Wols-Siadecken auf Grund ihr qcwoo bcnor Milleilungen bcstäligt, haben wir das X VIII. Arniec- korps ersucht, zu veranlassen, daß alle arbeiisoerwendungs- fahigen Landwirte, die vom Heeresdienst entlassen werden ihren heimischen landwirischafllichen Betrieben und nicht Indusinebetrieben zugeführi werden , tieftenerung der Arieg»tencrnna»»n- ."«/u Der Abgeordnete R eh-Alsfeld ha, mit linier- Mtzung der Ll>"blag«bgeordne 1 «, Damm, hcerdi. Henrich. Korell-Ingelheim. Urftabt und Dr. Wolf-Gonsenheim beim Landiag beanlragl, d.e Broßherzogliche Regierung ,u er- suchen, eine Gesetzesvorlage zu machen, wonach die aus Anlaß der Kncgsieiienmg bewiiligien Beihilfen und Fu- lagen der unm.Neibaren und miltelbaren Beamten. Lehrer Aigestellien und Arbeiler des Reichs, des Staats, der preußischchessischen Eisenbahngemeinschast. der Gemeinden wid der Konimunaloerbande. sowie der Geistlichen Lekrcr Becmiien, Angestellten und Arbeiter der üirchenverbande' »Nb anderer Religionsgemeinßhaften besteü^wer^^""^" und Gemeinbestcuern frage dazu eingcrcicht: In Babenhausen besteht sci^ über 1 Jahr em Räudepferde-Lazarett. in welchem ein außerordentlich hoher Prozentsatz von Pferden qeschlachtet wird, man hört von 20 bis 30' ... Ist nun der Negienmg bekavmt, daß diese Schlachtpferde sämtlich, obwohl sie cas '*'* Uerwertung geschlachteter Pferde des P fttr Der Landtagsaba. -an g Dannstadt hat berm Landtag folgenden eilige An- Formationen des XVUi Armeekorvs stammen, nach Aschai- senburg sBayern) ausgefthrt werden? Warum hat nicn an maßgebender Stelle nicht im Interesse der wirtschaf:- lich schwer kämpfenden Städte Offenbach und Mainz den bestehenden Vertrag, analog dem Vorgehen gegen den Vertrags-Pferdemetzger für die Garnison Darnistadt, mit dem Pferdemctzger in Aschaffenburg zu Gunsten dieser bedürftigen hessischen Städte gekündigt? Rasche Abhilfe wäre hier dringend nötig, denn mit monatlich 30 bis 50 Pferden könnten viele hungrige Mägen befriedigt werden/. ' Wehr Mrtunng iu den Gisenbahurügeu. Wicdcrholl sind auch in der Prtsse ltlagen darübec laut! * geworden, daß die Ordnung in den Zügen, namentliärs ^ in den D«Zügen zu wünschen übr!g lasse. Wenn auch . nicht zu verkennen ist, daß die tatsachlrch vorhandenen ' Mißstände zum Teil in der durch oic Zeitvcrhältnisse i nötig gewordenen Ernschränkung in der Zahl der Züge und der dadurch bedingten starken Besetzung der Zu c: zu suchen ssnd, so muß doch immer wieder darauf hin- gewiesen werden, daß sie zum großen Teil auf dos! Lirhulten gewisser Reitender selbst zurückzuiühren sind, die glauben, sich über alle Bestimmungen hinwegsetzcn dürfen, eigenmächtig und ohne Not in Abteilen? HP«»"' »°»'Ä * 68 f ".. Pie* dimqnlw S( ,, Der höhetct Klasse Platz nehmen, unberechtigt PlStze belegen, UM sich bequemeres Sttzen zu sschcrn, in Nichtrauchcl' abtcilen rauchen usf. Eie Zu n.annschasltU und Zug« Mlücdr de« tetb. Krotz-S r« Tkßllljk jl R bei Kste gnfl leb^afiem iJ®' roi( “ (C «bgeroif'en -AO b ‘ len ßeigntk M die ft Mm I Wast. - EngliW kt SMfineS, Hulluch, revisoren. deren Zahl zu diesem Zweck vermehrt worden ist, sind, so schreibt uns die Eljcnbahndtrrktion, ncuer- dingS angewiesen worden, die Züge verschärfter zu überwachen und gegen Verstöße der b-'^ichneten Act unnachsichtlich einzuschreiten. Lriedberg. Die Lebensmittelkommission in Vilbel erwarb kürzlich mehrere tauseno oberheflische Handkäse zum Preise von 14 Pfg. das Stück. Da jedoch durch Verordnung des hiesige" KreiSamteS vom 15. Februar für den Käse ein Höchstpreis von 8—10 Pfg. festgesetzt. ,st, verbot daS Kcei - imt der Vilbelec Kommifflon jede ^ Onmtin Ueberschreitung deS b der hiesige u ^ Lrbcnsmil^. lauSfchußdcachti sozeaanntmMainzerHa«o- ^ögru;pe käse im - wicht von ' 1 ■ amnt zum Preise von Vormittags dränge Pfennigen zum Verkar ! d.iinil auch \n clnes han, cspruch zu der KceiSamtSverfügun ^ m[ Pionieren na* Fl Die Beamten i« Sandale«. Der Magistrat der ijulen, Mengten Unter Stadr München h.it seinen Beamten mitgetcilt, cs lkltt '>ahUetchel dcm nicht» rm Wege, daß die Beamten hren rn dre ügenen i? oder ohne Svckur zrrm Tr :c ' - 'idrun. in^der flacht zu g> anrtcn tvücdcn im Inter L« ererfpacnis cm 1-4« StcUiinfl burd) vaterländische Pflicht i nn sie recht jal) ^ 1011001 ^, 50 ^ in auf d rse mit gutem Beispiel voran ouf über 450 Fr ' (■■ öffnete ber ßcinb fdjh Verantwortlich: Albi», Klein in Gießen. ^ I'• V ^ •' x --r-hidL- r Hessische Kunstausstellung Darmstadt 1917 Malerei. Plastik, Graphik. 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Zoologischer <***&■ J7 tT , Vfr,nun thalcrftraste gegenüber dcm HnnMei^DUk tn, 17 . » -... imb i! iiltak lii Klein, Ci* ' " ; Ht @ en Unber öt»b