etc. Unerreicht! 21 1 elephon B 62 v'f"T Uufwi ®“*fllicher - ei eidigfen Chemikers Dr. Bein ■ i älMßlSsl“ °^. i J 6 t 60 Pfennig, Frei verkäuflich ißer Fabrikant: ^ Berlln-Tömpai'hof ' 67 > Hingbahnstr. 53-54 mt I ort Wucht, trt Würgendorf. -chlechtriem, ft, Burbach i.W ließ» , 1). H. d°i wo Q' c - a „ , 0a® er ; SV* fl« w*i%e** ***%**'! ttoWP * fi**«**^ Hiekener Zeitung Bezugspreis 50 pfg. monatlich vierteljährlich 1,50Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig, ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mt. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschluh früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der „Gießeuer Zeitung", Gießen. Expedition: Züdanlage 21 Knzrigrnpreis 20 pfg. die 44 mm breite Petitzeile, für AuSwärtS 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung deSZahlung»- ziele- (30 Lage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klei«. Nr. 57. Telephon Nr. 362. Mittwoch, den 11. Juli 1917. Telephon Nr. 362. 30, Jahrg. Den Kriegsbeschädigten nnd Kriegshinterbliebenen eine gesicherte Zukunft. vhne lttNg Besuch Die heiligste Pflicht des Uaterlamlcs. Durch die deutsche Presse ging in den letzten Tagen der Aufruf des Reichsausschusses für Kriegsbeschädtgten- Fürsocge, in dem auf die ungenügenden Renten der Kriegsbeschädigten verwiesen und oie Anregung zu einer . privaten Sammlung gegeben wurde. Zn den Kreisen der Kriegsbeschädigten ist darüber eine ziemliche Besorgnis entstanden; denn man befürchtete, daß die Reichsgesetzgebung ihre Pflicht, für die Kriegsbeschädigten und die Kriegshinterbliebenen in vollkommen ausreichendem Maße zu sorgen, etwa zugunsten privater Almosensamm- lungen vernachlässigen könnte. Man wird zugeben müssen, daß der Aufruf des Reichsausschusses ntcht sehr geschickt formuliert war. Glücklicherweise sind alle Befürchtungen in dieser Richtung grundlos. Die Heeresverwaltung steht, wie wir auf das Bestimmteste versichern können, dem Wortlaute und dem Erlaß jenes Aufrufes fern. Sie bezweifelt natürlich in keiner Weise die gute Absicht des Reichsausschusses, und auch im Reiche wird niemand etwas dagegen haben, daß für die Kriegshinterbliebenen gesammelt wird Zuviel kann ja für die Männer, die dem Vaterland Gesundheit und Leben geopfert haben, nie geschehen, und ebensowenig kann den Kcicgerwitwen und -Waisen der Verlust des Ernährers durch Geld irgendwie ersitzt We den. Aber alle privaten Sammlungen werden die Heeresverwaltung nicht im mindesten von der heiligen Aufgabe ablenken, für das Los der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen von Gesetzes wegen in ausreichendem Maße zu sorgen. Bereits jetzt schon ist eine Zusatzrente geschaffen worden, die unabhängig vom Dienstgrad, wohl aber in Rücksicht auf das Friedenseinkommen des Kriegsbeschädigten, gewährt wird. In beiden Fällen handelt es sich freilich noch nicht um gesetzlich begründete An« spräche. Der Reichstag hat vielmehr im Jahre 1915 für diese Zwecke ein besonderes Etat Kapital, geschaffen, dessen Summe nach oben ntcht begrenzt ist. Der Heeresverwaltung stthen also Mittel zur Verfügung, und die eingehenden Anträge werden in entgegenkommenstec Weise behandelt. Die große Ausgabe der Rentenversorgung soll nach dem Kriege, wenn die Verhältnisse einen klaren Ueber- blick gestatten, erledigt werden. An dem guten Willen der Heeresverwaltung ist nicht zu zweifeln. Im Reichstage hat der Generalmajor Freiherr von Langermann wiederholt Erklärungen abgegeben, die an Entschiedenheit nichts zu wünschen übrig ließen. Gleichwohl bestehen für die Jetztzeit, die durch die Kriegsteurung sür die Invaliden besonders schwierig wird, sehe berechtigte Wünsche auf Verbesserung ihrer Bezüge. Der Reichs- ausschuß für Kriegsbeschädigte hatte seinem Aufruf eine Statistik betgegeben, nach der in der Rheinprovinz auf jede Familie eines völlig erwerbsunfähigen Kriegsbeschädigten eine Rente von monatlich 67,80 Mack und auf jedes Familienmitglied 15,70 Mark entfallen. Daß bei den heutigen Teuerungsverhältniffen hier nur von einer Notlage gesprochen werden kann, liegt auf der Hand. Es ist darum dringend Zu wünschen, daß über die Zusatzrenten hinaus in allen Fällen der Rot weitere Beträge gewährt werden. Gewiß kann man dafür auch die großen privaten Stiftungen heranziehen, die, wie die Nationalstiftung, Millionen aufgesammelt haben. Aber dringend erforderlich will cs uns erscheinen, daß man die Kriegsbeschädigten damit verschont, bei diesen Stiftungen gewissermaß n um die Gewährung von Almosin einzukommcn. Stehen für außerordentliche Fälle Reichswittel nicht zur Verfügung, so muß die Behörde das Recht besitzen, Zahlungsanweisungen auf t. gendeine der Stiftungen oder Sammlungen zu geben. Dieser Ltanopunkc findet unseren Beifall. (D. Red.) Läßt sich eine grundlegende Reform des Mann- schaftsversoigungsgesttzes, des Offizierspensionsge)ctzes und der allgemeinen Rentenversorgung jetzt nicht ermöglichen, so muß für klare, würdige und zuverlässige zwischengesetzliche Bestimmungen gesorgt werden. Es ist anzun.hmen, daß der Reichstag diese Frage schon in seiner Sommertagung prüfen wird, und auch die Regierung wird sich der Notwendigkeit einer solchen Zwischenregelung nicht entziehen können. Jedenfalls wäre es außerordentlich zu begrüßen, wenn noch einmal von der Regierung und der Gesetzgebung durch die Tat die feierliche Versicherung bekräftigt wird, daß die Opfer des Krieges im neuem Deutschland in keiner Weise Not zu leiden haben. Hier handelt es sich um die heiligste Pflicht des Vaterlandes. « Auch der nachfolgende Artikel verdient im Interesse der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen weitteste Beachtung. Er lautet: Ausreichende Versorgung der Kriegsbeschädigten. Das Mannschaftsversorgungsgesetz vom Jahre 1906 und die Novelle von 1913 konnten in keiner Weise mit Verhältnissen rechnen, wie sie sich in diesem Weltkriege herausgestellt haben. Daher sind auch die Renten für erwerbsunfähige Krieger und für die Hinterbliebenen der Gefallenen nicht so errechnet worden, als ob es sich dabei zu einem beträchtlichen Teile um Männer reiferen Alters und um Familien handelte, deren Ernährer ziemlich große Einkommen besaßen. Man hat mit dem Normalverhältnis des jungen unverheirateten Soldaten gerechnet und steht sich nun ganz anderen Tatsachen gegenüber. Dadurch und besonders auch infolge der völlig veränderten Lebensverhälniffe sind die heute gewährten Renten außerordentlich gering. In diesen Tagen erschien nun ein offiziös verbreiteter Aufruf des Reichsausschusses für Kriegsbeschädigtenfürsorge, in dem zu privaten Sammlungen für die Kriegsbeschädigten aufgcrufen wurde. Es ist klar, daß dieser Aufruf bei den Opfern des Krieges, wie auch bei den Kämpfern an der Front lebhafte Besorgnisse hervorzurufen geeignet war. Das lag besonders an seiner wenig geschickten Formulierung Konnte aus dieser doch herausgelesen werden, daß das Reich nicht von sich aus die felbflöer- ständliche Pflicht erfüllen würde, in ausreichendem Maße für die Opfer des Krieges zu sorgen. Diese Besorgnis ist nun glücklicherweise, wie wir auf das Bestimmteste versichern können, unbegründet. Die Heeresverwaltung steht auf dem Standpunkte, daß es gesetzliche Pflicht ist, die Kriegsbeschädigten und die Hinterbliebenen der Gefallenen vor jeder Notlage zu schützen. Bereits jetzt schon ist eine sogenannte Zusatzcente geschaffen worden, die unabhängig vom Dienstgrade des Kriegsbeschädigten gewährt wird. Der Reichstag hat für diese Zwecke einen unbegrenzten Fonds zur Verfügung gestellt, und alle Anträge finden wohlwollendste Prüfung. Die Heeresverwaltung sieht dem Aufruf des Reichsausschusses für Kriegsbeschädigte fern, und sie war von seinem Wortlaut vorher auch nicht unterrichtet worden. Selbstverständlich bezweifelt sie in keiner Weise die guten Abfichten der Urheber. Der Reichsausschuß für Kciegs- beschädtgtenfürsorge möchte auch nicht die Verpflichtung des Reiches, ausreichend für die Opfer des Krieges zu sorgen, mindern. Aus diesem Grunde wird man privaten Sammlungen für Kriegsbeschädigte auch nicht grundsätzlich widersprechen dürfen. Schließlich kann für die Männer, die an Leib und Gesundheit Opfer für das Vaterland gebracht haben, ebenso nie genug ge. schehen, wie für die Hinterbliebenen, die den Vater oder den Gatten für das Vaterland hergeben mußten. Bei allen privaten Sammlungen ist aber vor allen Dingen auf eins zu achten: Nie darf der Kriegsbeschädigte oder dürfen die Hinterbliebenen das Gefühl bekommen, hier um Almosen vorstellig zu werden. In den Fällen besonderer Bedürftigkeit muß die Behörde das Recht erhalten, einfach Anweisungen auf diese oder jene Stiftung oder Sammlung zu geben. Die Regierung sttht ja auf dem Standpunkt, daß eine generelle Regelung der Rentenversorgung heute bei der Unübersichtlichkeit der Dinge noch nicht möglich ist. Die Rentengesetze, das Mannschaftsversorgungsgesetz und das Offizierspensiongesetz bedürfen von Grund aus eines Neuaufbaus. Es ist zweifellos richtig, daß für eine endgültige Regelung die Gesamterfahrungen des Krieges nutzbar gemacht werden müssen. Dann aber ist es notwendig, daß eine klare, gerechte und vernünftige Zwischenregelung durchgefühct wird. In dem Aufrufe des RlichsauSschuffes für Kriegsbeschädigtenfürsorge war eine Statistik enthalten, wonach in der Rheinprovinz auf jede Familie eines erwerbsunfähigen Kriegsbeschädigten heute eine Rente von monatlich 67,80 Mk. und auf jedes Familienmitglied 15,70 Mk. Zuschuß entfällt. Es ist klar, daß sich hinter solchen Zahlen lei den heutig n Teuerungsverhältnissen ein unbestreitbarer Notstand verbirgt. Darum ist es notwendig, daß alle Quellen für die ausreichende Versorgung der Kriegsbeschädigten und der Kriegshinterbliebenen nutzbar ge- Ziedelungrgelegendrit und handwerKsmässige Lelm, im Candbau. Von Rudolf von Koschützkt. Hätten wir eine Million Familien mehr auf dem Lande, so hätten wir zwar weniger Galanteriewaren exportiert, dafür aber Nahrung genug. Heute ist es jedem klar, daß wir unsere Produktion nach dem Kriege gründe lich umstellen müssen: vom Ueberflüssigen zum Notwendigen, vom Vergnügen am Tand zur Freude an einem kraftvollen, großzügigen Schaffen. Daß übrigens der Strom vom Lande in die Großstadt sich zu stauen und zurückzufluten beginne, wurde schon vor dem Kriege behauptet. Im allgemeinen gab es bisher nur zwei Wege zur Landwirtschaft: einen hoch zu Roß: Man wurde „Eleve", bezahlte ein mehr oder weniger hohes Kost- und Lehrgeld, und lernte die Leitung der einzelnen Zweige und die Verwaltung meist im großen Maßstabe. Das Arbeits- und Handgriffsmäßtge wohl auch, aber nur nebenbei. Der andere Weg ging zu Fuß: Man verdingte sich als Knecht oder. Arbeiter, geriet damit in das gottverlassene Schema: Arbeitgeber — Arbeitnehmer; das heißt, man verkaufte seine Arbeitskraft. Von Lehren war dabet keine Rede. Auch in bäuerlichen Betrieben hatte ein solcher Arbeiter kaum eine gesellige Beziehung zu seinem Arbeitgeber, weil er gar nicht als Berufsgenosse angesehen wurde. Der mechanische Querschnitt der Klassen hatte auch hier die organische Berufs- und Standesgliederung zerschnitten. Der goldene Weg des Handwerks, das altbewährte und menschlich würdige Verhältnis des Meisters zum Lehrling fehlte in der landwirtschaft fast ganz. Und dieses Fehlen hat sich immer schwerer gelöscht, je int.nsiver und kunstvoller der Landwirtschaftliche Betrieb wurde; so daß nicht nur der Betriebsleiter sein Fach gründlich verstehen muß, sondern jeder Spezialzweig eigentlich in die Hand gelernter Arbeiter gehört. Nur die Not zwingt heute die Landleute, jeden Dummkopf und Vecstehnichts anzustellen — eine Not, die ihnen und dem gangen Volke teuer zu stehen kommt. (Fortsetzung auf der 4. Seite.) macht werden. Aber heiligste Pflicht aller Stellen in Regierung und Gesetzgebung ist es, klare Rechtsansprüche zu schaffen und jeden Schein einer Almosengewährung zu vermeiden. Vtelleich ist schon in der Sommertagung des Reichstages die Gelegenheit gegeben, eine klare gesetzliche Zwischencegelung zu schaffen oder doch Sicherheiten dafür zu geben, die jede Beunruhigung unter den Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmern unmöglich machen. * Vox Schluß der Redaktion kommt uns folgende Nachricht zur Kenntnis: Rriegsbeschädiglenfiirssrge des Reichs. Von maßgebender Stelle erfahren wir zur Gründung des Reichsausschusses für Kriegsbeschädigtensür- sorge, daß die Heeresleitung der Veranstaltung von Sammlungen fern steht und davon gar nicht unterrichtet war. Wie schon mehrfach betont wurde, hält es die oberste Heeresleitung für ihre Pflicht, die Kriegsbeschädigten und deren Hinterbliebene mit ollen Kräften zu unterstützen und für sie zu sorgen. Die Kriegsbeschädigten, darüber ist sie sich klar, müssen so gestellt werden, daß der einzelne vor Rot bewahrt bleibt. Schon jetzt ist neben der gesetzlichen Versorgung eine Zusatz- rente gezahlt worden. Sie unterscheidet sich von der gesetzlichen Rente dadurch, daß sie einen Ausgleich schafft und von dem Grad der Beschädigung völlig unabhängig ist. Zwar ist diese Rente noch nicht Gesetz, aber sie wird bezahlt aus Kapitel 83a der seinerzeit vom Reichstag dem Kriegsministerium bewilligten Beträge. Die oberste Heeresleitung ist eifrig am Wecke, alle Härten, die der Krieg geschaffen hat, aus den verschiedenen Gesetzen herauszunehmen. Auf jeden Fall steht die oberste Heeresleitung auf dem Standpunkt, daß das Reich trotz privater und öffentlicher Sammlungen keinesfalls irgendwie von seinen Verpflichtungen gegenüber den Kriegsbeschädigten und ihren Hinterbliebenen entlastet werden darf. Die oberste Heeresleitung bezwei- feld nicht, daß der in den letzten Tagen von privater Seite veröffentlichte Aufruf in bester Absicht erfolgt ist. i Eine deutsche Offensive? «eine Ehrenzipkel-Ltrateqie' «vn Major a. X. 3. MormH Berlin, Tie große französisch englisch- Frühjahrsoff-nsive brach östlich und westlich Reim- sowie bet Lrra- Lusam men Der italienische Angriff und dnienig. der feind lichen Lrientarmee erlebte Lar il-iche Schicksal i.a tjfaen wir die Gegner danaa, , ragen, ob der Bugen blick für Deutschland- Lfienswe hecanqeruckt sei L-. ofsenbart sich darin LesorgniS i>o. der .ukuukt ^ Kriege-, Unzu, riebe,.iM mit dem r.gene.. 3c,-,. -chwöchegcfühl n. t.ck, in di^naltt^ranzöUsch Formel fassen läßt: fco kann nicht mehr lange so weiter gehen " Aber auch auf deutscher Sette wird ’encfirac „ach unserer großen csiensive ausgeworsen nccal Kuropalliu während seiner Fu.^erscha,t »n Ru, sisch Japanischen Kriege endlich den Enlschlu« 0 C!ci&t hatte' de» Japanern ernstlich Widerstand zu leisten geschah e- mit einer Uebeilegenheit von OOttO Mann m'b -40 Geschützen, So erinnert Freitta'! 9 or«nghov.n in seinen „Beiträgen zur Psychologie de- ^ütge- an die Tage von Laoyan, und dann ftigi er die Be trachtung eine- vorzüglichen Beurteiler- de- KAe^e- hinzu Oberstleutnant von Tet.au schr.eb über e IS 1 "® Ü« 'Z'en Nachrichten erweckten da- Gefühl, daß man - wenn auch mit großen Opfern den ^en Srsolg errun fl en habe." Lin kommandierender russischer li.enera telegr^hlertt^^^E ungeheure, aber auch die Tapferkeit ist ungeheuer. 'Alle sind über-euat. d ß wir niemals zurückgehen werden, aus allen PosMo neu ist das Telegramm des GeneralS Kuropatkln <üb^ nen MI vas ^elrgru.'.." ^ vinrt Ofrthur abaeicklaaene Sturmangriffe auf Port ^rryur verlesen Alle rufen Hurra, auch ich rufe v"rra. Dieser krieg-historischen Reminiszenz folgt die zu treffende Bemerkung Frevtag L°nngh°ven^ 's?rönntt che« in den Stellungen au-gebrachte- Hurra konntc fTcilidj niemals ein Hurra im Angriff ersetzen. XQ- SSSje He?r und in ihrer großen Mehrzahl auch die deutschen Männer unserer Nation denken noch heute ebenso. Unser Hurra in den gehaltenen Stellungen un serer Westfront bedeutet zwar unseren Steg "der de Anariss-wille» de- Feinde-, aber ein Hurra im An grs /'bleib, unser Wunsch, In der Heimat spähe.' wir nach solche,i Zeichen des Angriffs und falten bu Fabnen bereit. Wohl verdient leder solcher deutsche Sieg lm Degenstoß gegen die breite DurchbruchSfrom der Feinde das ehrende Flaggenzeichen. Aber tm Nahmen des gewaltigen Krieges, und auch an den früheren Erfolgen an anderen Fronten und ln vergangenen Kriegen. erscheint der taktische Sieg doch dem bürgerlichen Auge, das nun schon fast dre Jahre nach dem Ende ausschaut, zu klein, "uropatki v machte damals in seiner strategischen Abwehrschlacht die sich lm großen (Degenstoß bei Liaoyan a»iS drück re die Erfahrung, daß ..Truppen, die durch Verluste in zweitägiger Abwehr geschwächt uiid auf das "^leutz erste ermüdet, bei Nacht zurückgeführt waren, keine eigen: liche Angriffskraft mehr besaßen". Wie steht es bei un» im Westen? wegen Millionenheere von überlegener Zahl haben wir uns in jahrelanger und jetzt wieder in monate tanger Abwehrschlacht strategisch behauptet ^a müsse wir danii doch fragen, ob wir ,ene zahienmaßigi U eberlegen heit an einer Front zurzeit ansetzen könnten. eine Ueberlegenheit. die doch erforderlich ist Würden wir nicht unter Umständen Gefahr laufen ..ermüdet" und ..ohne eigentliche AngriffSkrast vor dem Ziele stecken zu bleiben? Wrr lieben nick. tauen Serbien, Albanien Rumänien^ k-rini wolle man nicht Mangel an Wagemut erblicken, r,er is ^ch heute noch, in dem großen Kriege der Technik, “n die ganze Welk gegen un- sühn w'mer die Grund läge de- Kamps--. >n Abwehr und Angriff, «uck, legen wir keinen Wert aus einen >°genannten ,.unb«^ heiligten Rückzug', wie ihn die Av^n nach engli,che .. wetiung dauernd auf ihrer Flucht im Jahre 19l,. leiden mußten. Fsi uns niemals die Verteidigung Selbstzweck ,o ist es auch nicht der A n g r i f f. Da suchen durch ihn enr militärisches und miittar-pollttsch. ^^l zu ^reichen Ehrenzipjel st rategie zu treiben, iica? a.er dem Ernste und doch verantwormngslreu igen Seien unserer Obersten Heeresleitung aanzlich jer,'. Was dabei heran -kommt, wenn der -lngriff -el tzweck bleiben miißre zeigt daS beschick Kj ' B Cil v ahrean-iffe- den General Rivetle östttch und west iich R"' ausjührte. Er hat dem oeinde^nrcht. eingebra A. ul. underttausendc des Heeres, wie sie für F^"k^eich England. Italien im letzten Vierteliahre bluteten, möchten wir nicht aus dem Gewissen haben. Wir schätzen den Gegner richtiger ein. als er un* und unsere Verbündeten Und wenn man fetzt im fe»nd lichen Lager die größte Nor hat. das gefunkene Ver trauen auf die Führung zu beleben ,o hat das Vertrauen der Mittelmächte auf Hmdenburg und Ludendorff sich nur vergrößert. Wir wr,sen sie frei von dem Fehler der Ueberschätzung unserer Kraft Entschloß ,'ich nun die Oberste .Heeresleitung bis lang nicht zur großen Offensive im Westen, so rom sie sich gesagt haben, daß vor allen Gingen unfere wes amtlagt den entscheidenden Angriff ;u Lande noch nicht erfordert. Den Angriffskrieg führt unsere Marine mit geradezu vernichtendem und durchschlagendem Erfolg. Auch am politischen Gründen bedürfen wir keiner Hals über Kopf in Bewegung gesetzten Offensive -r.as wäre Würfelspiel, und das deutsche Volk kann den lct tenden Heerführern nur dankbar sein ob des hohen Perantwortlichkeitsgefs.hls für die Erhaltung deut scheu Blutes. Die Peinigung der Neutralen. eine diktatorische Gewalt- -■ Handelsschiffe schließt einen neuen Staatsvertrag mit der Entente ab und bricht die Beziehungen zu den N'itt'lmächten mit einer Erklärung ab. deren hinter hätngkett von der ..Norddeutschen Allgemeinen Zer tung" gebührend gege»ße»l worden ist. L.as arme grie chische Volk wird also zur Ader gelassen werden, voraussichtlich sowr'A in inneren Kämpfen, wie gegen den Feind den sind von des Herrn Venisetos Gna. den Tann die Bulgaren wollten den Frieden mit den Griechen aufrecht erhalten, jetzt aber begrüßen die bulgarischen Blätter, wie die ..Kambana und die .Narodnißrawa" die Klärung der Lage und die Möglichkeit der endgültigen Abrechnung Wie man Griechenland herandekommen har. so hossc man auch Lvanic, durch eine Revolutionie. rung der repudlitauischen Elemente zu gewinnen, und -st um so eifriger an der Arbeit, je mehr der rvlit. .)e Einfluß des Grafen Nomanones - der such a!lgcl..ach zu einem spanischen BentseloS entwickeln wvlltc — verblaßt und je nachdrücklicher sich der gegenwärtige Ministerpräsident Dato für die Beide- Haltung der Politik strikter Neutralität erklärt. Auch den drei skandinavischen Neichen soll durch allerlei Zwangsmittel der Stempel unbedingten Vasallentums aufgedrückt werden. Norwegen ist am gefügigsten. Jetzt, wo es gar nicht darauf ankam. Teutf'chland zu schaden oder zu nützen, sondern wo ! man durch die Annahme eines entgegenkommenden ! Angebots sich selbst nützen konnte, hat kein norwegi. i sches Schiss von dem Freigeieit am L Juli Gebrauch gemacht, weil e» die Engländer so haben wollten. Zn Schweden ist man sehr verstimmt darüber, daß englische und französische Offiziere unter Miß j brauch der schwedischen Neutralität aiS Kuriere und Handwerker verkleidet über die schwedische Grenze nach Rußland gehen. Noch erbitterter ist man über den wirtschaftlichen Druck. ..Stockholm-Tidningen" beschwe- ren sich energisch darüber, daß England und Amerika durch diesen Druck Schweden veranlassen wollen, die Handelsbeziehungen zu Deutschland abzubrechen und dadurch der wahren Neutralität untreu zu werden. Und das wahrhaftig nicht deutschfreundliche dänische Blatt ..Politiken" zitiert einen Artikel der ..Washington Post", in dem mit anerkennenswerter Offenheit gesagt wird, die Alliierten woNten tr ä fläUt" C 'ri ,,Hl- ,fl,ettl^ moruw --s« Angriffe, die' nicht Aussichten auf Ersoly sicher i. sich tragen. Wir enden nicht gern mit einem Rück^ zug. wie einst die russischen Mtlltonenhecre und w e das englisch französische Heer gegenüber seiner An grisssabsicht im Jahre 1014. Wir schließen unstu Operationen strategischen Charakters lieber nut eine Verfolgung ab, wie in Dlafuren. Polen. L Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen England nicht gefällt. Ter neue Kaiser von China hat seine wacklige Krone bereits wieder ins Futteral gelegt und ins Mu seuin zurückgesandt. Er riskiert's nicht. Sein wem aer verwegener als lächerlicher Staatsstreich flcht.r mit bewirkt durch die Unruhe, in welche die von der Entente herbeigeführte Abenteurerpolltlk der chrnesf scheu Negierilng gegenüber Deutschland daS chineslfchc Volk versetzt hat. Tie Entente — besonders Eng land und Amerika - wirkt eben in der ganzen Well als Ferment der Zersetzung. DaS zeigte sich soeben wieder bei den tagelanger, sehr ernsten Unruhen in Amsterdam. Unter de, Hetzern die den Pöbel zu immer neuen Gewalttatei aufstachelten, befanden sich zahlreiche Agenten des Telearaaf". des bekannten deutschfeindlichen, in hol ländischer Sprache und in „der holländischen Haupt itadt erscheinenden, aber tatsächlich englischen Blatte- Tie Holland direN bedrohende Erweiterung der eng lischen Seesperre, hetzerische ^lrtikel englischer und amerikanischer Blätter und de- „Telegraaf" und bei dlnsruhr. bas alles traf zusammen, ^.a glaube an einen Zusall. wer da will, Tie ,ozialdemokratiich> Älrbeiterpartei Amsterdam- litt e- ledensall- nicht denn sie hat eine Kundgebung erlassen, '" der sie erklärt, daß gewissenlose Demagogen vom Schlage der „Telegraaf" die Schuld an dem vergossenen Blut, trügen. Blut Blut und nochmals Blut. — Blut in Nuß land. Blut in Holland. Blut in Griechenland. Die griechische Negierung - d. h. Herr «eniselos. der licbcr die nördlichen Nentralen zu Feinden haben, als sie ihre bisherige Politik fortsetzen lassen. ..Politiken" meint dazu, daß die Amerikaner die Politik der kleinen Staaten angriffen und verdäch ligten mit einer unendlichen Gleichgültigkeit gegen das Schicksal dieser kleinen Staaten. ES ist immer- hin gut. daß man nun ln den Neinen Staaten selbst die Verlogenheit der Phrase vom Kampfe für die Rechte und die Selbständigkeit der kleinen Staaten erkennt. „ ^ Ter Zweck der Uebung l,t aber immer derselbe: durch das brutale Mittel des Hungers — auch gegen- über Griechenland war ja die Drohung der Wegnahme der thessalischen Ernte der letzte Streich — will man die kleinen Staaten zum Anschlüsse an die Entente, iiu Weigerungsfälle zur 'Revolution bringen. Die 'Amerikaner sind ja Spezialisten auf dem Gebiete der Schaffung oder mindestens Schür ung von Ne> voiutionen: Merito lSli.VC.ti. Kuba 18‘>.V.kS. Pa. nama 1902. Freilich, wer mit dem Feuer der Nevolution ein frevles Spiel treibt, der kann sich selbst dabei die Fin ger unö unter Umständen noch mehr verbrennen. 'Die nationalistische, weit verbreitete Wochenschrift . John Bull" schildert die Stimmung des e» ge nen Volkes in den dunkelsten Farben. Und daß diese Stimmung wächst dafür sorgen die U Boote, welche die Nab rungsmittelpreise steigen lassen, während zugle»ch dte Erwerbsgelegenheit geringer wird, well viel weniger Rohmaterialien, z, B, die sür eine ungeheure eng. tische Jndllstrie unentbehrliche Baumwolle, hereln- kommen. Ochern un» B«r Alkohol in iVrantrcirti* Heere Der ehe malige Antimilitarist und Radikalsozialist. jetziger ra bialesler Kriegstreiber Gustave Herve schreibt in semer Bictoire': „Die Maßnahmen, die zur Beschränkung de« Alkohol» getrofsen werden, müssen von teder mann al« durchau» heilsam angesehen werden 3:> KrlegSmonat sind wir alle, nicht nur an der Front, sondern auch zu Lande, aus einen Höhepunkt der Nervosität angekoinnien. der bei unserer tmpul siven und leicht erregbaren Rasse sehr verständlich ist ist eine derartige Elektrizität in der Luit, daß ganz natürliche Vorgänge, wie eine Schlägerei zwischen betrunkenen Franzosen und Annamiten, ein Krawall zwischen Kabylen und Urlaubern, eit, Zusam inenlaus, der durch den Lärm eine« betrunkenen Co baten hervorgerufen wird, in der krankhaften Lutbil düng der Leute zur Annahme von Aufruhr oder gar Revolution führt. Bei derartiger Entnervung ist tut freier Alkoholgenuß ein gefährliches Spiel nnt dein »euer.- Da» find ja nette Zustände. Wenn man das in der ..Victoire" von Gustave Herve liest, denkt man unwillkürlich an jene Zeilen, da der damalige Gvm unwillkürlich an jene Zeiten, da der damalige Gymnasiallehrer G Herve schrieb: ..Die Trikolore gehört auf den Misthaufen." tf. John *tiUo vceoordcner Magen Er kann die Suppe nicht vertragen, die er sich mit dem Kriege eingedrockt hat. und das Hungerbrot schmeckt ihm ga^> nicht. Rach dem ..Daily Telegraph" sind in verschiedenen Teilen des Landes ungewöhnliche Verdau- U n g c. ft o i u ii $ r u und H a utkrankheite n ver fchiedener Art auSaedrochen. die vielleicht mit dem jept gelieferten Brot in Zusammenhang stehen sicherlich weisen viele Schulen und öffentliche Ein Dichtungen eine Verschlechterung des -esundheits>u ftandeS aus. und bei den Nachforschungen nach der mu: mählichen Ursache hat sich der Verdacht aus das Kr brot gelenkt ..Obwohl offenbar" so sagt da Blatt. nur eine Sorte Mehl wie sie von der Regle, ung porge sch rieben ist. von den Mühlen geliefert wird. deft»ht dock, kein Zweifel darüber, daß das zw: An Aghe gelangende Hrvt an den Verschiedenen Orten von ganz verschiedener Güte 'st. eine Tatsache die der AufNärung bedarf. Für die Wohlhabenden hat das nicht viel aus sich, für die Armen aber, und namenk. lich für die Kinder, denen keine anderen AabrungS- mittel zur «ersüguug steheu. ist ". zumal bei den kartosselloseu Tagen, von ° u - s ch l a g g e d e n d e r Wichtigkeit, Zu Beginn der Woä,e lieien be, ver. chiedenen ersten Bäckern zahlreiche Beichiverten dar über ein, daß da- von ihnen gelieierte Brot ver- dorben sei Trotzdem die Witter»,ig-verhaltnii,e int daran schuld sein dürsten, besteht dock, kaum ein Z'veife darüber, daß auch die Beschafieuhen de- Mehle- stark mitgesprochen hat Man muß daher sragen ob die Reaierung nicht die Qualität de- zum Brotbacken ge- lieferten MehleS abändern will. Ist denn die Weizen- knappheit wirklich so groß, daß ein so gerumwertigeS Mehl geliefert werden muß?" — In einer Versamm- lunq der Bäckermeister des Westens von London wur. den Klagen laut, daß das gelieferte ElnheikSmehI so schlecht sei. daß man unmöglich ein l^mack hafteS Brot daran- Herstelien könne In vielen .xallen fei das Brot wahrend der behördlich vorgeschriebenen Lagerzeit klitschig und muffig geworden ^Bei einer Gelegenheit sei es zu sehr unangenehmen Szenen ge- kommen als die Käufer das Brot zurückgebrachr harten tf Vaummollt und Sprengstoffe. Einen kleinen Einblick in den Umfang, den die Benutzung der Baum woNe in der Sprengstofsabrikation angenommen hat. gibt ein französisches Blatt. Im Eclair" beschattlgk sich Maurice Leclercg mit der BaumwolitrrsrS und äußert sich dazu etwa folgendermaßen: Ter Ballen (50 Kilogramm» Baumwolle kostet in Havre -1° m in Liverpool 148 Fr Es beruht die- nur auf spr kulation. DerKrie g hat einen ungeheuren Verbrauck» mit sich gebracht. Jeder Schuß aus 380 Mrlllmeter Geschützen verbraucht 200 Kilogramm Baumwolle Ein Panzerschiff, da» mit allen Geschützen feuert, verbraucht 3 ionnen (= 60 Zentner) in der Mi. nute. Durch Teilnahme der Vereinigten Staaten am Kriege wird der Verbrauch noch gesteigert. Dabei war die Baumwollerzeugung in den letzten zwei Jahren unter der normalen (um 12 Prozent im Jahre 1916. lä Prozent un Jahre 191 ö). und das Gleiche ist aucki in diesem Jahre der Satt. - Zur derstellung^von Erplosivstoffen sind die ..Unters'^am besten geei^ net P Ihr Preis stieg in den letzten drei Jahren in den Vereinigten Staaten von 1 auf 8 EentS tf Auf einen groben Klotz . . eine witzige Antwort die beste Erwiderung auf eine Grobheit ist. scheint auch der frühere Pariser PolizelprSsidenr An- dr'icur meinen AlS er iüngft so erzählt der Tägl Korr." —. von einer Reise zurückkehrrnd. den Zug besteigen wollte, konnte er keinen Play finden. Er brachte deshalb feine Handtasche einstweilen in einem bereits überfüllten Gepäcknetz unttt uubJu^te nun die einzelnen Kupee ab: kaum hatte er aber ein Plätzchen ergattert und mit Mantel und einigeni jf * lungcn belegt, da trat ein großer, finster dreinbl^en der Herr auf ihn zu. warf ihm — ohne ein Wort zu sagen - seine Handtasche vor die Füße und wollte sich eben entfernen: doch Andrieur hielt ihn am Rock fest, drückte ihm ein paar EouS »n die Hand und meinte liebenswürdig lächelnd. .Tante fehr m Lieber! Danke sehr! Aber duS nächste Mal gehen Sie mit meinem G.epäck nicht fo unsanft um. sonst müßte ich mich bei Ihren Borge,etzten ^schweren. - ... limpftn «ötter selbst vergebe«» Ein ehrsamer Ersatzreservist aus einer Gegend unsere» Vaterlandes, wo die Welt völlig mit Buttern zuae- nagelt ist. kam vom Urlaub. und meldete^ sich^deim Kompagnicführer an. der ihn seinem Zuge zukeile» n-ollte. Deshalb richtete er die Frage an ihn^ „In weichem Zuge sind Eie gewesen/ - Zm ^chneN niQ v>cru Leutnant!" — ..Mensch, in was für einem -sug Sie waren?!- - ..Ich bin auch noch P»'°ne«z,.- gesahren!' - Ta gab der Leutnant leinc Absicht aus und schickte den Mann zum - Frldküchenbeiichtigiinft. Ter rivtfion«ko mwan dant besichtigt vie Feldküche und läßt d.e dvr. be,^ . ligten drei Köche antreten, „Sar stnd Sie von Be ruf?' sragt er den ersten, „Schlächtermeister, .e General!' - ..Und Sie?- - ..Schlachterineistrr Herr General!' Darauf den drillen: „Und Sie? ^ Ech os^ sermeisler!' - ..Nanu, wie kommen S.e ai- ^ £ meisier zur Feldküche?' - „Ich oer.rbeite die eiser- nen P»rtivn»n, Herr General!" S iroruw „ icir ane § (vi .. «»""'-„iist >e> ^ t» Lcrsenk" '.Mw ene" , tz-ine *7; mv i«*| SS&V M «y-u : ISfie! in.der ,allgemein 1 X 1 zstveMhrnr dwye : ayle» -orlXN WK' den xit Germania' t«i» "-dMt, dm' • ,j,n»l. •c: ernten Berat Ki r M Slttion E fit ttilt über „MB $ .tadee mit: 1. Gegenüber o litt Di-Hicciflc Arie :' fommin len chU'^ utese Re Jfi! e, nen f^cd W,4(m Umfange Tie Etz in t 8 bi M die AM und N W " Stieo»' 1 ' 8f i Sj‘ ( Mt »it J J j; 9 Ä 6 «n?5 SI ^«»ng ° 9e U| >b b|, "L'x-, .,,.!> '§°»°aez de, ?bnilelos * et sich ??««** ! "“II Z M • Nützen innL ÖnfQtn ' entQPnpJ? nbertl lvo •«■ Tat 9 feil 0mmenb «>t «mi ö :t i D $r l Gebrauch t Ji ben «outen. Of Zr* öorüber I ift L « 4 $ Ä* Utli Amuila ° L en wollen, die “ b un $ ul Nen und t untreu zu werden. Weundliche dänische ^Eel der „Washing- Mensiverter Osfenheit - llten ralen zu Feinden olitik fortsetzen lassen, me Amerikaner die ugrifsen und verdäch- Gleichgültigkeit gegen aalen. Es ist immer- ^ tleiuen Staaten selbst vom Kampfe sür die it der lleinen Staaten t aber immer derselbe: Hungers - auch gegen- Drohung der Wegnahme Üe Streich - will man Anschlüsse an dü iur Revolution bringen • lißeit auf km Gebieü Schüruntz vvu Ae- Kudu VMr- 98 , Pa- KM- k en 1 L 8 Cents. . r ,55“* SK..r b- kauiv r*-’ yqcn T' dreiE iroßer.sEb em M s Aie UItö [5f.f« ie l -S er m tn L “ 0> is BreE Viji fÄ> 'Ä*'< s-MOs . "Ä unter hatte er aber ein n0Ä .tnani bin au^t , et ne tt en ; '7 Sie f hie ^ koObeit- Worum es sich handelt. Das graue Gespenst der inneren Krisis kriecht durch die Räume, in 'denen sonst parlamentarische Geschäftigkeit herrscht, und eine unvollständige sBerichlerstattung aus den geheimen Kommisjionsbe- raruilgen läßt die Aufregung erheblich größer werden, als berechtigt märe. Ta ist es dankenswert, daß eine „unantastbare zuverlässige Stelle" im „Lokal-Anz." feststellt, worum es sich eigentlich handelt: „Es ist von Eeiner Seite der Nutzen des U-Boot- Krieges in Zweifel gezogen worden, im Gegenteil wurde allgemein die Notwendigkeit seiner Wei- tersührung anerkannt und dabei von verschiedenen Fraktionsrednern die unerwartete Größe des militärischen Erfolges unterstrichen. Die Zahl der versenkten Schiffe sei über die vom Admiralstab bei Beginn des Sperrgebietkrieges als wahrscheinlich angenommenen Versenkungen wesentlich hinausgcgangen." * . * Eine Helfferich-Krise? Das ist das seltsame bei dieser Krise, daß niemand weiß, zu welchem Ziele sie drängt. Es stehen zahlreiche Hände zum Helfen bereits aber sie alle greifen an verschiedenen Stellen an. Gegen den Kanzler? Zahlreiche Leute sicher! Gegen die eine oder andere militärische Stelle? Auch da sind Kräfte am Werke Jetzt stellt das „B. T." eine andere Vermutung auf: „Es fiel in der Sonnabendsitzung des Hauptausschusses allgemein auf. daß der Kanzler die stati stische Beweisführung, die Dr. Helfferich für den Erfolg gewisser Maßnahmen glaubte erbringen zu können, sich in seiner Rede nicht ohne weiteres zu eigen machte, nachdem and) iit Abgeordnetenkreisen diese Art. alles durch bloße zahlen erhärten zu wollen, bemängelt worden war." In den Auseinandersetzungen haben die statistischen 'Berechnungen Helsferichs eine große Rolle gespielt, umd es scheint, daß der Adg. Erzberger seine Rede zum Teil auf statistische Mißverständnisse aufgebaut hat Was will Erzberger? Die „Germania", die dem Abg. Erzberger besonders nahesteht, bringt „aus parlamentarischen Kreisen" die Nachricht, daß die Zentrumsfraktion sich „in langen ernsten Beratungen" „in überwältigender Mehrheit" der Aktion Erzbergers angeschlossen habe, und sie teilt über „die Wirkungen dieser Aktion" u. a. folgendes mit: 1. Gegenüber der Auffassung des Auslandes, unsere bisherige Kriegszieler a g 1 1 von Granaten, die um sie herum platzten, zu verachten. Sie flogen in geschlossenen Gliedern und sehr niedrig. Nur die Flugzeuge in der Mitte warfen Bomben ab. die an der Außenseite dienten zur Deckung. Der Feind blieb 12 bis 15 Minuten über der Dem niedrigen Fluge war er in großer Gefahr. Die Straßen waren voller Menschen; bevor der erste Kanonendonner hörbar wurde, hätte man kaum glauben sollen, daß der Feind im Anzüge sei. Nachdem die feindlichen Flugzeuge über die City hinweg waren, hörte das Feuer der Abwehrgeschütze auf, und man sah englische Flieger aus verschiedenen Richtungen auf den Feind tosgehen. Schließlich verschwanden die kämpfenden Lustgeschwader im Nebel, und man horte nur noch das Feuer der Maschinengewehre. * * Ein englisches Luftschiff »pgeschoffen. Reuter verschweigt hier etwas Wichtiges: Die englische Bevölkerung hatte das hellbejubelte Vergnügen, einen Flieger ab stürzen zu sehen. Aber er war kein deutscher, sondern ein englischer! Nach dem deutschen Heeresbericht sind unsere Flugzeuge sämtlich z urü ck g e ke h r t, bis auf ein auf See notgelandetes, das von unseren Seeftreit- kräften nicht mehr geborgen werden konnte. Allgemeine Kriegsnachrrchten. Bon ihren eignen Landsleute« getötet Oder verwundet. Die Zahl der bei feindlichen Artillerie- oder Fliegerangriffen getöteten und verwundeten Einwohner der besetzten Gebiete in Frankreich und Belgien hat sich im Monat Juni 1617 wieder beträchtlich erhöht. Es wurden getötet 12 Männer. 24 Frauen und 3 Kinder und verwundet 36 Männer. 26 Frauen und 18 Kinder. Nach den Zusammenstellungen der „Gazette des Ar- dennes" sind nunmehr seit September 1615. also innerhalb der letzten 21 Monate, insgesamt 3078 friedliche französische und belgische Einwohner m den von uns besetzten Gebieten Frankreichs und Belgien» Opfer der Geschosse ihrer eigenen Landsleute geworden. Festhaltung deutscher U-Boote in Holland. Im Februar und März 1917 sind die deutschen Unterseeboote „U-Boot 30" und „U-Boot 6" in niederländische Territorialgewässer geraten und dort interniert worden. Die deutsche Regierung ist auf Grund des ihr vorliegenden Materials zu der Ueber- zeugung gelangt, daß in beiden Fällen die Kommandanten die nötige Sorgfalt zur Vermeidung der niederländischen Gewässer angewandt haben und nur infolge einer Havarie oder des Zustandes des Meeres in diese Gewässer gelangt sind. Da in solchen Fällen nach Artikel 5, Nr. 1 der niederländischen Neutralitätserklärung das Einlaufen von Kriegsschiffen Kriegführender ausdrücklich gestattet ist, hat die Deutsche Regierung die Freilassung der Boote verlangt. Msssm Terlangen glaubte die niederltn« Oische Regierung nicht entspreche» zu sollen, weil nach ihrer 'Ansicht die U-Boot-Komma danken bei Anwendung der erforderlichen Sorgfalt die nied».-- lündischen Gewässer hätte vermeiden können. Bei dieser Sachlage sind die beiden Regierungen üdereingekommen, die Tatfrage durch eine internationale Kommission entscheiden zu lassen. Die Kommission wird am 12. Juli im Haag zusammentreten und aus je einem Seeoffizier Deutschlands, der Niederlande, Argentiniens, Dänemarks und Schwedens bestehen. Kriegsgefangener Sozialist als Friedensuntcrhä»Ldler? Kerenski, der sozialistische Kriegsminister Rußlands. hat nach einer Stockholmer Rteldung dem russischen A- u. S.-Rat milgeleilt, der österreichische Sozialdemokrat Otto Bauer-Wien dürfe nach Peters- bürg kommen. Der „RorwärtS" bemerkt dazu: „Unser Wiener Genosse Otto Bauer, dessen Name über Oesterreich hinaus den besten Klang hat, geriet vor zwei Jahren in russische Kriegsgefangenschaft und hat sein hartes Los in Sibirien ertragen müssen. Daß er jetzt nach Petersburg gelangt, wird als ein Werk internationaler Brüderlichkeit dem A- u. S.-Rat zu **=> danken ssin." Gerald predigt Emttäufchuug. In der Liverpooler „Daily Post" wird aus amerikanischer Quelle folgende Aeußerung des früheren amerikanischen Botschafters in Berlin, Serard. mit geteilt: „Zwei Hoffnungen müssen sich die Engländer in ihren Vorstellungen über Deutschland völlig au» dem Kopfe schlagen. Nämlich die. daß Deutschland jemals ausgeh uligert werden könnte, und die. daß die deutschen inneren Angelegenheiten wiri schaftlicher und politischer Natur jemals einen derartigen Zustand erreichen könnten, daß Deutschland der inneren Lage nicht Herr bliebe. gendwelche englischen Hoffnungen, die »uf da» Gr' nährungSsystem oder auf politische Umstände stchgrsin den. führen zu einer absolut sicheren Enttäuschung " „Anziehende Anregung." Der Vertreter der australischen Handelskanunern in London. Octavius Charles Beale, macht im „Daily Graphic" den Vorschlag, die grausigen Verwüsiungs Methoden deS amerikanischen Generals Sherinan im großen zu wiederholen und die deutschen «älder *u:-> Felder in Brand zu stecken! Ein Viertel deS De«l schen Reiches sei von Fichten- und Tannenwäldern be deckt. Sie stoßen gewöhnlich an Getreidefelder und anderes mit Nahrungsmitteln bepflallztes Ackerland. Im Sommer ist alles trocken und entzündbar. Eine Reihe von Flugzeuggeschwadern mit einer möglichst großen Menge von Brandbomben könne in großer Höhe Deutschland überfliegen usw. Wie Sherman, dieses Vorbild Beales, der Ahn Herr der heutigen airglo amerikanischen Verfechter der Humanität, während des Sezessionskrieges in Ar lanta und Georgia gehaust hat: Diese Kriegführung mit den Mitteln moderner Brandbomben- und Flug technik zu erneuern und zu übertrumpfen, findet in England freudige Zustimmung und erscheint dem „Daily Graphic" als eine „anziehende Anregung"! Die biederen Engländer freilich brauchten nicht aus diesen „anziehenden Rat" dieses Nachkommen der australischen Verbrecherkolonien zu warten, durchaus nicht. Sie selbst haben's ja aus eigenem ojt genug versucht, und die Franzosen haben ihnen dabei ge holfen. „Genutzt" hat's aber nicht. Getreidefelder, die brennen, werden bei uns nämlich — abgemäht. Grüne Felder aber brennen nicht. Und mit den Wäl dern ist'» ebenso. Kleine Kriegsnachrschten. " In Spanien ist neuerdings eine sehr scharfe Zen für über Kriegsnachrichten eingesührt worden. " In Petersburg nahm eine Bolschewicki-Ver- sammlung (Anhänger des Kommunisten Lenin) mit 40 000 Teilnehmern Stellung gegen die russische Offensive. " Die Vereinigten Staaten haben bisher an die Verbündeten 1,3 Milliarden Dollars = 5 Milliar den Mark verliehen, zu »/« an Frankreich. " In England soll jeder Zeichner von Kriegs anleihe eine Prämie von 1 Pfund Zucker erhalten. Aus aller Welt. ** Hixrichtuug Auf der Vahrenwalder Heide in Hannover wurde ein Serbe hingerichtet. Er war wegen Vtordes in drei Fällen, begangen an der Dienstmagd Braake und der Ehefrau WachSmuth in Neuburlage und an dem Schäfer Nee in Papenburg, dreimal zum Tode verurteilt worden. ** tzi« Weiutraxk für »je Sieger. Die Stadt Aachen erhielt von der Weingesellschaft des Karlshauses 500 Flaschen edler Neumagener Kelterung, Jahrgang 1915, die dem Regiment 25, das sich bei den verschiedensten Gelegenheiten in diesem Kriege mit Ruhm bedeckt hat. bei der Heimkehr als Ehrentrunk dargeboten werden soll. Die Stiftung wurde angenommen. ** 4GO Warf für de« Zeutuer Echx?eruefleisch. Schon seit Monaten gingen Gerüchte über den seltsamen Handel mit Schweinen auf dem Gute Düppel bei Wannsee um, das dem Prinzen Friedrich Leopold von Preußen gehört. Die Lerkäufe bildeten schon das Tagesgespräch in der ganzen dortigen Gegend. Der Schlächtermeister Haselo'ff aus Teltow wurde nun verhaftet. als er eines Morgens früh um Uhr auf zwei Wagen 12 Schweine verladen und dafür 6000 Mavk bezahlt hatte. Der Aufseher, der ihm die Schweine übergab, will lediglich im Aufträge des Administrators v. Eberstein gehandelt haben, der bereits seit etwa fünf Jahren das Rittergut verwaltet. Es besteht die Vermutung, daß seit dem Frühjahr d. I. noch eine größere Anzahl von Schweinen auf diese Weise verschwunden ist. Von dem Gut sollen auch an Billenbesitzer Schweine für den Preis von 400 M. sür den Zentner verkauft worden sein. Der Gutsverwalter hat * ohne Wissen des Prinzen g^handest. ,. ^02 muß Von Grund au* anders werde». Heute geht eS nicht mehr wie zu Großvaters Zeiten: Wer für ein anderes Gewerbe zu ungeschickt ist-Nein. heute gehören dre tuchttgst-n Mnsch^n aus den Acker. Und d- erfahrenstcn und gewiffenhafusten t'andwirte müssen ft, *n ihren Betrieben heranbilden, nicht anders wie oute Handwerksmeister, die ihren Ltolz darein s-y n. ihre Lehrlinge zu tüchtigen Menschen zu machen: sich zur t^yre und rhrem Stand zum Nutzen. Gleichviel, ob ..in so ausgrbtldetec junger Landwirt sich einmal selbständig macht, ob er seiner Begabung entsprechend in d r Tier. Ä oder im Feldbau, in der Hof- und Spricherwirt- schast oder im Geräte- und Maschinenwesen eine An» stellung in einem großen Betriebe sucht: immer w cd er sein ?lchereS und gutes Auskommen finden, und da* neben ^ebensumftände. in denen feine Kinder kräftig und gesund auswachsen können. LL^^belungSgelegenheit und Handwerks- mäßige L.ehre sind die zwei Grundplciler, aus denen rj l'aübbou in Zukunft aulbauen muß Gerade letzt, während deS Krieges, wo jeder dritte Mann im Schützengraben sozusagen Sachverständiger in landwict« schaftltchen Dingen ist. jey- ist die rechte Zeit, sich mit dieser ZukunstSfcage zu beschäftigen, um, wie eS in einem Briefe heltrt „nachher nicht erst Zeit dimit zu verlieren. unmittelbar nach Friedenslchluk rmine landwirtschaftliche ^chszeit zu beginnen". . . festaestellt werden, wie stark dar ^ntereise an der Sache ist. ,-zu diesem i>rhukc bitte ich hiermit alle, die sich noch dem Kriege der Landwirt cha t widme,, wollen, ihre H.-Id. und Heimo,odr.fsen. ww>' besondere Wünsche und Absichten an ^ubolf v. Rof4ü & ft »«H * NW. 7, Unter den Linden 38, „ii,,u Ä'° bl l}\ 'SM'* L°ndwirlr. die nach dem bei sich ausnehmcn und nach band, werklicher Weise ousbiidrn wolle», ebenfalls ihre Aderffen bierher zu schreiben^Weitere Nachrichten und Borschläac werden ihnen danach zugehcn. Hriegswirifcbalilicb«. 5a* V«d» der Penfionsknst. Neue Beftim. n"??n.^' 4 , 0 " n l H it mtd> b-u die N-sch? hauptsächlichste Bor. ft h,r b mi(*hi'.fi b ?l °. 8 flu W a i Ut nur der an.,„sehen . [f* 1 Rechnung ,in eigenen B>> Dadurch wild den PrnsionSkuhen ein vndc »N. die Rrichsfcttslcllc angeorduet. das, olle von den Kommunalverbändtn auSgcgcbcnen Milch, MU» .XTÄ", ? ufbcU(f trogen müssen „?ic iüilltt ist Im Haushalt sofort abzukochen". 'Auch sonst ?td> b 7fir t"""«st"'S einmal moral £»“* Hufflätuag der Oeffentlichkeit zu ft»?.»'« ? Haushalt aus Äe,undhntS:Üff W h tltll' t'l ,f ‘- “ blondere Bestimmungen b !mwÄ f fltDt ff,ncc 'klaffen für die Herstellung von Milchdauerwuic und Nährmittel aus Bollmiich Lohne oder Magermilch. Tie Herstellung solcher vr' zeugniffr in gewerblichen Betrieben ist verboten "cdin- tich an fünf Sroßfilmen hat die Reichsscllslelle Aus. nahmen zur Herstellung von (fiivrißmüch, Buttermilch dürskn"?n"'!uku^^"'^" j!' toiat i l *‘‘f' Näh m.tte! * '!j ufu " ft ni,r n°ch an behöidlich uigelassenc «uSgobesteUen, z. B. Krankenhäuser, Kliniken, -äug D,?° ?iae° U"ä Apotheken abgegeben werden. i ' i c ^rfcn an Verbraucher nur aus n b I nn,?' 1 4t ." Bescheinigung abgcgcbe» w eben Einziehung der Bollmllchkarten für die Zeitdauer der ärztlichen Bescheinigung. Sarfn» gehen! Schuhe schone»: Tie ^eeu'^'°'n." '"'ps"hlt den Nektoren und Haupt- b 5" 1, ' nbfr » Q".iiiral)fn, barsub zu gehen, w- ?! - ' 8 J&5* Gesundheit zu iS st t,- sie hat daraus binac- wiesen, dost eS auch keinen. Bedenk,» unirriicgt. wenn die Kind» barfuß zur Schule kommen. Wie i„ -jittau und in (rhemnltz ha. der Aal der Stadt der gesamten d'ddlkerung. vor alle,» ober der Zugend. dringend "mp. irhlen, dir warme Jahreszeit noch mehr bisher ru bc- nutzen, um durch Barfubgehen au Schuhwcrk ru jvorrn und ,o das Du, chhal.cn durch den Winter zu erk.tchtem l'Echalerder höhere,, Lehranstalten würden der Bevölkeeung mit gutem Bclipiclr vvronarhrn. wenn ic, soweit beim einzelnen nicht gesundheitliche Bedenken vorlägen, in mäglichst große Zahl sich der Sitte des Barfußgchcns zuwcnden würden. Kommerurlavb für deklamierte Bereit« JJ} ?J? r P en ^ohre war auf Anträge hin vom Kriegs- uelaub"«»» l"' ^"Ischlidimg getroffen, dos; Erholung. J " tt.? h “ ,, ra , * rrtr ".*"fl cft ' a ‘ « r MUn r Sfi 0f i n \f\ V" bÖ6fn diuch rerunnintm kr- iSäÄÄ. ^°".ng-..rlaub von einige., ragen .. ' ^-"lfrvirrong »*„ Erbsen und «rmnse mMr^d'"^bft D'c Reichs,leite für >'.e. u > n ^ ' "'wcrbsmästigc Be-arbkilung une Herstellung von Geniüickonserven am .uiluiiju (sogenannter preUrsertiger Konserven) verboten Die Ken srrvie:ung ube.sluffig. da re.se Mbien auch obn h'"b^ '>nd Fettkonserden babeu sich al, erwies"»" ^ b "^ "" b o!a unwtrtschosliich Hn$ Stadt And Caid. Die Großher'rog-b'rnk-Ludwjg-Stifrnng Die anläß.ich deS Refl^enngSjabiräumS des GeoßheezvflS ich ; • n rtlfl sundeve 8 ooir tarnst Ludwi" Stismng hat da? ftotre Ergebnis von 2 604 300 Mark geh bt. Durch die Stiftung soll den heffi'chen Kriegern Gcho'ung in einem Erholungsheim gewährt w rdeu. Ter Präsident der Zweiten Kammer. Lberbürgermeister Köhler WormS, leitet den Geschäfts, teil. * Wir weism gewerbliche Verbraucher von Kohlen, KokS und Briketts auf die im KreiSblatt Nr. 112 rr'chienene Bekanntmachung über Anmeldepflicht des KohlenbedarfeS hin. Für die Meldepflichtigen in den Landgemeinden des Kreises Gießen ist die zuständige KriegSwirtichaftSstelle das KretSamt Gießen,' dort find die vorgeschriebenen Formulare zu haben. Erneute Vahnfteigkartens'per're. AuS Gründen der BerkehrSftetgerung werden ln der Zeit vom 5. bis 11. Juli die Bahnsteigkarten auf den Bahnhöfen der Preußisch Heffifchen Gtsrnbohnen gesperrt und kommen in den angegebenen Tagen nicht zur Ausgabe. Pnberechtigtes Selegen von Plabeu i« den Eisenbahuwage» Viele Reisende belegen oft in «DZügen, freie Plätze, um andere Mitreisende von ihren Abteil sernzuhalten. Diese Unfitte hat zur Folge, daß aus den Zwischenstationen zufteigende Reisende nicht, oder nur mit Schwierigkeiten und nach unliebsamen Auseinandersetzungen untcrgebcacht werden können. Im Interesse des reisenden Publikums haben fich die StaalS- bahnverwaltungen daher veranlaßt gesehen, daS unbe» rrchtigte Belegen von P.ätzen unter Strafe zu stellen. Zur Vermeidung von Unzuträglichkeiten wird auSdrück» ltch darauf htngewiesen, daß jeder Reisende nur An> spruch auf einen Platz hat. und in der i bis 3. Wagen» klasse nur auf dem darüber oder darunter vorhandenen Raum sein Handgepäck untcrbringen kann. Insbesondere sei davor gewarnt, dem Schaffner gegenüber freie Plätze als belegt zu bcz ichnen, da die Zugbcdienfteten angewiesen lind, in solchen Fällen unnachfichlich Anzeige zu erstatten. Die D-Aüge für alle Ilriauber. Zur Benutzung der Militärurlauber Schnellzüge werden jetzt auf den preußisch-hessischen StaatSeiscnbahncn und den Reichs- eisenbahnen auch solche Urlauber zugclassen. deren Mili- tärfahrschcinc oder Urlaubsscheine einen Vermerk über Lchnellzugsbercchtigung nicht tragen. <*in aefährlichcr Ltubengenossc bcc« Menschen ift die tflicflf, ein Itnmnnb, den mnn bieder viel ;n wenig gewurdim und »einer wabren Bedeuiung nnch eingeschazu bat. t«lä t,ar niainberi die Uedcrtragnng deS Mitzbrai.des durch Llubenfliegen nachgetviesen, 1 h>m i erkannte Vaticrnii sie nlo Präger der die eitrige Entbindung von Wunden vcrun'acheudcn Bazillen, und 1»«^ wurde im ^pamsch «merikauiichen Kriege die fliege als llebermittlerin von ^uptmseptdemicn ieftgesteUt, eine Ersabrnng. die sich auch Nn Burenkrtege wieder bestätigte, s'eute wißen wir, daß die .vnegen auger den schon genannten «rankbeilen auch noch Durch a , Ebotera, rnberkulose, Pocken, Scharlach, Diphtherie, Rück sallf,ober. Du'enterie, Angen und Milzkrankbeiien, sowie Wurm- krankbeucn zu veilchleppen vermögen, selbst den entscblichen And. iai>, für den man früher mit Unrecht die Modkitod verdächtigt 1?! C i 4 *^ rU M Cr * ,rf, < l,nö ‘/ ,ncrl » d > "nd sic mit Krankheitdkeimen l*™ 1 }* voUgc-stopft. da ne ja an den schmutzigsten L'ncn sich ans. !ÄiÄ?aÄ Aussuchen ihrer Rahrung ganz u. gar nicht wäh. erichsind 2v lesenwir in einem soeben zur Ausgabe gelangten, tn jeder Beziehung segelnden Buch: Dr. Kurt ?,loertcke. Plage' ßf » ,ICr rnncft» sche Perlagd!,andlung , in farbigem Um. ■Än?,Hr,h ‘f- Der '^ninRcv f lih n in bcfnnniet Ai schanlichkcit das Heer ,et,rr klc,nen nicnschlichen Plagegeister Wanze ^ans, Iloh. Zecke. Milbe, fliege, Mücken» vor deren Kenntnis schon ans gemtchheltlichen Gründen lüemeingut unseres wcrden ollte. ^einc segelnden AttSführungen beleben .ahUc.che tm Piandcrton eingestrentc Erzählungen, '.ahlreiche veranschaulichen den Inhalt und helfen ein Buch schaffen, bi in allgemeine Pcrbrrttung zu wünschen ist. au r# x? n *. b iS!f 11 ^ü.lhengemeinden deS Krei'eS Wetzlae wurde» die beschlugnahmte» Orgelpfeife» geceilS IlefcLt * " b b * bt,ttmmte " Lammeistcllen abge^ Ta» umfangreiche Bienenhaus de» Lehrer» * lüorw* Ais erster BarMIer in WormS wa»d,li seit einigen Tagen der Vorsteher de» städtifchen Be- ^ b ^ 6tadl und des «mtsräumcii feiner ft ^d« b °tzl gucken die Wormser dem Her,» Vo siehrr »ach, der damit seine» Mitbürger» ein ieuchtendc» Beiipiei gibt, daß mo» zum eigenen Rutzen "'' b dc» Volcriander den Sommer hindurch sehe wohl vtiumpfe und Schuhe spare» kann. ' Arolsrn. T>r Kreieoniiniann hat dieser Tacic neue HöL",Preise ,ür Schwesn.fleiich und Schwe'n.stesich! »n ' 6 ‘ m bt " fn wünschen möchle, dosi sie überall güllig irie» und woraus sich auch erkläre» l !‘. r 1 • ^ ras Waidecker Land von Homstriern, denen Ni"el vorgefchobe» ist. oig gr'brond> chatz, wurde, r ie amtliche Anordnung besagt, daß u. a pro L°»d nur kosten tücsen: Bcotfleisch mit Schink.n 1 40 mit Vorderscdinken l.!wMa k gchackles -chweinesteüch (ohne Knochen, 1.60 Mk. unge,Suchen» '-'0 N>a:k, Wurst,eil l.4U Mark rkochter ..chinke» ohne Knoche» 2 Mark. Zervelotwuift b ! ^ Mark. Sülze 120 Mark ge' räucherter -perl 2..>0 Mark. Rollschinken 2.50 Mark usw. ' Haueda. Kr. Hofgeismar. Hiesige Kinder batten °"^tp!oud,rt. daß iw Keil» des Arbeiter!: oiel D.;’ tft fci. im ürbctc b« ab « a f h > h n i t" ln - ( bit 6t,t - ».llcrräume um sich van Stelle' Mt «JhT"?• ü»a» JlaA. D»e Lumme u «bc b (blaiinabnit u*b von d» r.»rbehörde i» Lecwahrunp genomme» pillerman^steh. in Belgien unter de» Waffen < Qbetttvrti. Zur Bekämpfu»g der überhand neh- wenden nächtlichen Einbrüche und Diebstähle werdm oui Anordnung des Magistrat- alle Personen ohne T\ snahme. bk fich nach 11' » Uhr abends noch im Oberu-.seler Polizeibez k auf der Straß? oder im Freim auihalren, von den Polizribcamten angchIkten. Sie muffen den Beamten gegenüber in der Lage sein, über ihre Personalien und den Grund ihr.-K Aufenthalte- einwandfreie Auskunft geben zu können. 10000 Eier verdorben? In einer Bersamm» lun^ am Sonntag zu Frankfurt a. M. teilte der Bürger- mklftec einer hessischen Gemeinde mit. ihm sei von durchaus vertrauenswürdiger Seite mirgeteilt worden, daß kürzlich bei der Gierfammelstelle Friedberg 10GOÖ Eier zugrunde geganzcn U m, weil die Eiecverteilung-- stelle Mainz nicht in der Lage gewesen ist. rechtzeitig die nötigen Körbe zur Dersfigung zu stellen. Trotz deS Hinweises auf die d "^chaus vertrauenswürdige Seitt geben wir diese Mitteilung nur unter Vorbehalt wieder; zweifellos wird dre E:ecsammelftelle Fioedberg oder die Verteil: ngsstelle Mainz fich zu dieiez Angelegenheit äußern, ^nrtweder muß der tatsächliche Sachvrrhalt fest- gestellt oder es muß der in der Oeffentlichkeit auSge. ,'prochenen Behauptung entgegen getreten werden. Man ist gespannt, wie diese dcn „Frankfurter Nachrichten^ entnommene Notiz sich aufkläct. silgrpre' -w -* 03 ® *68^“ ' SeZl viertel ", c iifir. " ü ,y»« wtet Ließ bunfl 11 Aerlat der „ Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. r> Z Sellin. 6. 3u ol unb in b« 9,otb| Krsscker Inllusfiriinra Deutschlands einzige Glaubersalzquelle nach Ana lysc und Heilwirkung gleich Karlsbad in Böhmen. Unabeneskktn bei Magr». und Darmkrankheitcn, Dari» traahfit, fiammorrbeiden. Leberleiden. Csallenrteiic Rbtu matumuj und Zutktrkrankbtift auch eorbcuauid aeae, Blinddarmeitxtindung. 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Oeßliijt HtereSsml ^ Priuztl, j HeereSWpe des S, »Ä’ft an. Mj, sfir* Ä-hffiS (eine pp* L stti»' J'ffen 'en Wir suchen vorkäufliche Häusor r tSSSfSH Vcjei, weiter ""M Laster '<« JlfM' nn belicbincn Plätzen mit und ohne l^eschäft behufs llnterbrei. tung cm vorgemertte Käufer Besuch durch uns koftenloS. Bur Angebote von Selbftcigemümeru rwünfcht an den Berlag der Vormiot. u. Verkaufs - Zontrafo frankiert s. M. Hansahaum, (rinU t’Oßp. u amrrif) 8 0o nbrii» roxxelvmcxm o io. I l A ^rmdwSrlrrduck» ÜU-fctj ÖTIjIlfft» IttTftblfljK 12. fk jniDbf __... w 14. ÄKljlu .IranjBhfit l5-i««ufr2rn. 1& »oriu«li«< 2?etzr»Sch«» je «. t.20 »iachn. C. k Co,*kclin 14 k ÄJRÄft an BÄ Fntzbälle auch einzelne Blasen, ferner Zenuisbälle neu oder gebraucht, kauft zu hohen Preisen und erbitte: Angebote Kaspar Berg, Nürnberg 10. i?" ^»iefe? *2t kcc lf ic « % 4i ' Ll, billigst »"*• *