% h^^ecRLi^Cbe i„ L ; Sr '%. to «ib en »M eit. halbe Mm .«LdS'iLS +M ’A (Neueste .iachrichten) Bezugspreis SO Pfg. monatlich ^««tete'icgg^Utoo^ ,, an ll|ietl nui die Momb^ öet< ’sfeÄ -a°,2" feiR, = vierteljährlich 1,50Mk., vorauszahlbar, frei ins .c^aus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweig- ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Lamstags. — Nedaktionsschlus; früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag ber „Gieftcner Zeitung", Gießen. (Gietzeuer Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. CjpeöftfoH: Südanlage 21 Nr. 36. die 44 mm breite Pc titzeile, für AuSwärtS 30 Pfg. Die 90 mm breite Re k l am e. Z e i le 72 Pfonnig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Grüße berechnet. Rabatt kommt bei Ucberschreitultg desZahlungß» zieles (39 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschristen ohneBerbindlichkett. Truck der Gicßencr VerlagSdrnckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. Samstag, dm 7. Juli 1917. Telephon Nr. 362. Jahrg. ' hmm?lbach Sg** einem W.t \ u einem äWefc *, toal * ««.8a.bctK.wEJ* 2; Die russische Offensive gescheitert; 9 Divisionen vernichtet. Die Franzosen 15 mal die deutschen S ellu gen am Chmiu-des-Dames erfolglos gestürmt. Die U-Beute im Juni größer als im Mai. neue Riefenzabl. --'MÄmLA 21 W*nn cs bei uns noch Leute geben sollte, die dem I“ borttgen OberiaÄÄ ^uchS Lloyd George ins Gacn gingen, als er am letzten J 5 A ©to'flfeif SfeN fchic große schöne Rebe hielt, in der er der ' WH er duchMM deutschen U-Boote wieder einmal Herr wurde, so müßte ^ sie CapellcsMort im NelchStagtza-isschuß eines Besseren 't«dieie»dk,WMm.. belehit nnb sie ob ihrer voreiligen Gatgläubi,,keit b- ^DUfanbaUtt \ n fl* jgjjföämt haben. Die Mehrzahl des Volkes weiß, wie gut «ffi. l u Die Lest«! cs sicht und kennt keine, lei Sorge. Noch vermögen wir Klassen Mannt ^ tn ,® e IW We ® U;1,mc bec Qunibatte nur zu ahnen, denn viele Vorbild d« 8^fab?mHec ,, ^^A^ eI b “ n0en (aufen bekanntermaßen erst um Mitte Juli ^ein, da die siegreichen Boote noch zucückkehcen müssen. « -immerhin läßt sich heute schon eine lehrreiche Aufstel- ^"6 machen, die man übersehen sollte. Im Laufe des Monats Juni wurden amtlich als griffe nur bei Bczeziny zu wiederholen. Trotz eingesetzter frischer Kräfte kamen sie nicht vorwärts. In zäher Ber teidigung und frischen Gegenstößen hielten sächsische Regimenter ihre Stellungen gegen zahlreiche Angriffe und fügten dem Feinde hohe Verluste zu — Im Abschnitt Koniuchy — Zborow starker Feuerkampf. — Die Tätigkeit der Artill rien war auch bei Brody und am Stochod zeitweilig sehr lebhaft. — An der übrigen Front keine größeren Gefechtshandlungen. M a z e d o n i s ch c Front Nichts Neues. Der Erste Generalquartiermlster: Ludendorff. Berlin, 5. Juli, abends. Im Westen geringe Gesechtstätigkcit. Im Osten zwischen Sborow und Bc;e- zany stacker Feuerkampf. Ötnuihet am l-Suni: 18726 Tonnen; 2.: 21000; Min Nein in Kietzen. harfsmn und Talm.ausschM 3.: 8*200; 4.: 18000; 5.: 7265; 6.: 22000- 7 • 43368* c cs best, mrdFreude daraus g.: 20500; 9 .: 21500; 10 .: 47250 11 .: 19600 ; 12 .! 23 3 2 7; 13.: 33370; 14.; 20100; 15.: 23000; 16.: 19500; 17.: 53616; 18.:—; 19.: 24000; 20.: 45000; 21.: 31500; J22 : 12479; 23.: 61 177; 24.: 28000; 25.: 18678; 26.: 52580 ; 27.: 40500; 28.: 21700 29 : 24500; 30.: 89442 Sonnen, zusammen also im Juni 945878 Tonnen. Hierzu ist zu bemeken, daß diese Zahl keineswegs )ie tatsächliche Junibeute darstellt. Wir wiederholen 345878 Tonnen wurden in den täglichen deutschen Ad- listalitätsberichten als versenkt gemeldet, jedoch gehö.t nehr als die erste Hälfte noch zur Maiveute, die be- omitlich einen kleinen Rückgang gegenüber dem April uflvies. Schon dieser Umstand verrät uns, daß die kunibeute, die nach englischem Zeugnis ein stattliches liuvachsen zeigt, noch über die Summe de hier v r- echneten Meldungen hinausgehen wird. In der Tat, öS deutsche Volk darf vollauf zufrieden sein und sich ^erzeugt halten, daß es gut steht, an allen Fronten ut, nicht zuletzt an der U-Bootfront. :WMychMeNchAN' in Böhmen Berlin, 4. Juli, abends. Weder im Westen noch im Osten größere Kampfhandlungen. E.folgreiche eigene Fliegertätigkeit. U-Soot gegen U-Sooi. Berlin, 5. Juli. Eines unserer Unterseeboote im Mittclmeer. Kommandant Oberleutnant zur See v. Hamburg, hat am 9 Juni an der Küste von Tunis ein im Geleit eines Zerstörers fahrendes großes französisches Unterseeboot du: ch Toiptdoschnß belichtet. Oderleutnant zur See v. Heimbucg hat damit sein drittes feindliches Unterseeboot versenkt. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Ber Neun Schiffe. n, 4 Juli. Reue U-Booteriolge im Atlan Uschen Ozean und in d-r Bisk. y^: 5 Dampfer und 4 Segler. Unter dm versenkten Schiffen befanden sich u. a. die englischen Damvfer „Tcvwtdale" (3547 Bc. N. T.) auf dem Wege nach England, „Rahandall" (7196 Br.» R -T.), der Munition geladen hatte und fast gleichzeitig mit der Torpedodetonation in die Lust flog, ein großer bewaffneter.Dampfer, anscheinend mit Erzladnn'g auf dem Wege >;cd) England, der englische Zweimastschoner „Carris Harry". Der Chef des Admiralstabes der Marine. e„. und Darmkrankbeiten, Darm- Cebcrleiden, eallenfteme, Rbeu= ..i.u eud neuen •ankheit; auch oorbeuflend gegen arm-entzOndunfl. i Httsseld. jer. |8uäW l: ' 0® ofor* zgürgendoli- Rmflicbe deutfebe Ogesberte&te Berlin, 3. Juli. Im Atlantischen Ozean ha?cn stiere II Boote wiederum eine gmßerc Anzadl Dan>vfer ad Segler vernichtet. die englischen bewaffneten Dampfer „Fallo- iji (3012 Br. R.-T.) und „Mtonian" (3681 Br. N.-T.) mdcn Von einem II Boot Lo>pcdotreffe-c erzielt. Das W n der Schiffe konnte jeloch nicht beobachtet werdem D r Ehcf des Admiralstabes der Ma ine. wtb. Großes Hauptquartier, 5. Juli 1917. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. In Flandern und im Artois blieb gestern die Feuer- tätigk it meist gering. An mehreren Stellen wurden feindliche Eckundungsvorstöße abgewiescn. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Unser Geländegewinn am Chemin-des Dames östlich von Cerny veranlaßt-.' die französische Führung auch gestern und heute morgen wieder zu Angriffe, die verlustreich scheiterten. ^ Bisher haben die Fianzosen dort fünfzehnma! ohne jeden Erfolg, jedesmal aber unter erheblichen Opfern an Toten, Verwundeten und Gefangenen versucht, den verlorenen Boden zurückznerobern. Auf den beiden Moasufern nahm abends der F ucc kampf zu. Heeresgruppe Herzog A l b r e ch t. wtb Großes Hauptquartier, 6. Juli 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Bei Dur.st und Regen herrschte tagsüber nur die gewöhnliche Stellungskampf Tätigkeit. Abends lebte bei besserer Sicht das Feuer vielfach auf. Nachts spielten sich mehrere Erkundungsg-ffechte ab Hart nördlich der Aisne holten Stoßtrupps eines württembergischen Regiments nach erbittertem Nahkampf eine größere Anzahl von Franzosen aus ihren Gräben. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz Front des Gencralseldmarschall Prinzen Leopold v. Bayern. Zwischen Zborow und Brzezany nahm gestern der Arttlleriekamps große Stärke an, ließ nachts nach und hat sich seit Tagesgrouen wieder gesteigert. — Auch bei Zwyzyn, Brody und Smorgon war die Feuertätigkeit zeitweilig sehr lebhaft. Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Erkannte Bereitstellungen rumänischer Infanterie zum Angriff gegen einige von uns behaltene Höhen südlich des Casinu-Tales wurden durch Vernichtungs- ftuer zerstreut. Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen. An der unteren Donau war der Feind unruhiger als in letzter Zeit. Mazedonische Front. Keine größeren Kampfhandlungen. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. Ja den^lktztcn Tagen führten Aufklärungsabteilungeii mehrfach gelungene Unte'ifehmungcn östlich der Mos durch. : ut Z«lE;, Mb«» Ivib Großes Hauptquartier, 4. Juli' 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. f Infolge Dunstes und dadurch crsLwcrter Beobach i blicb dw Feuertätigkeit b s zum Abend gering: >n lebte sie in einzelnen Abschnitten bis zum Dunkel. :dcn auf. Nachts kam es meh fach zu Eckunüungs 'chvtn, dl ' uns G fangene und Beute einbrachten. Heeresgruppe demsil-cr Kronprinz. 1 Defllia) von Cerny am Chemin-des-Domes griffen .Franzosen nachts zweimal die von uns gewonnenen - Beim Male w rdcn sie zurückpeschlagen. yjpGf kampfbewahDen öppischen,und westfälischen Ba • \ ji ciD^^Üe e. stießen dem weichenden'G nach,' 7^ oben ung vor u d mochten eine größere Zahl von »tpt s. dur , , &* est TinM fli "3 f,m! - — Auch West hm von Ceruy und bei Cca- - gOAo^-rwtai» 8 - R W e 5 au ' n Unternehmungen unserer Stoßtrupps er- 0 „rlf0 n [‘ l ^ u.o- .^nnÄ Hee es.grup pe H si r zog Albi echt. Deutfcbes Tiiesergefcbwader über Harwick. Eines uns - er Fliegergeschwader griff gestern vormittag die militärischen Anlagen und Küstenwerke bei Harwich an der Ostküste En; ?ands an. Trotz starker Abwehr von der Erde und du»Lh englische Luftftreitkcäfte gelang es, mehrere 1000 Kilogranlm Bomben ins Ziel zu bringen und ute Wirkung zu beobachten. Sämtliche Flugzeuge sind unvers.h-t zurückgekehrt. Berlin, 6. Juki, abends. Vom Westen nichts Besonderes. In Ostgalizien ist die Schlacht heute von neuem entbrannt. Massenstürme der Russen sind zwischen Zbcrow und Koninchy und bei Brzezanh unter schwersten V clusten für den Feind zusammengebrochen r0SS i. besebeo, u ’^ plla «s«ui Mlchts Besonderes. westlicher Kriegsschauplatz: ... ip. ' er ^ r eio^' te in ^ Generalseldmarschalls Prinz Leopold v. Bayern. warte 0 * w ^ & ^stgalizien vermochten die Russen gestern ihre An Oestlicher Kriegsschauplatz: Heeressront des Gencralseldmarschall Prinzen Leopold von Bayern. Auf dem Kanipffhlde in Opgalizien herrschte gestern nur geringe Feuertätigkett. Es kam auf den Höhen bei Brzezany zu ö t'ichen Gcfechten, b i denen die Russen aus einigen Trichterlinien geworfen wurden, in denen st' sich noch gehalten hatten. In den benachbaricn Aö- ftiv;Uui blieb rs im- allgemeinen. ruht-g. An der Heeressront des Generaloberst Erzherzog Joseph und b i der Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen Zeigte sich vereinzelt dir Feind tätiger als sonst. Mazedonische Front: Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalquartiecmeister: Ludendocff. 5Zöoo rönnen versenkt. Skänrencker Iuni-krgevnir ru erwarten. Berlin, 5. Juli. (W. B Amil.) Durch unsere U-Boote sind im Atlantischen Ozean und in der Nordsee weitere 18 Dampfer, 6 Segler und 3 Fischcrfahrzeuge mit 53 600 Bruitoregistertonnen versenkt worden. — Auf Grund bei bisher vorliegenden Meldungen unserer Untere seeboote ist schon jetzt zu übersehen, daß die U-Booterfolg, des Monats Juni die des Monats Mai erheblich übersteigen werden. Der Chef des Admiralstabs der Marine. bleibt unter Eeder? Diese Frage legen sich jetzt täglich Tausende vor, wenn sie die betrübliche Erfahrung machen, daß sie „nicht einmal ein paar anständige Kernleder-Sohlen für ihre Stiefel" bekommen können. Da ist es denn an der Zeit, einige Worte über dieses Thema zu sprechen. Leder, wenigstens das jetzt uns allen so sympaiische Kernleder für Sohlen, kann nur aus Rindhäuten gemacht werden. Zu Fckedenszeiten führte Deutschland von diesen Rindhäuten aus dem Ausland, besonders aus Südamerika, jährlich insgesamt ungefähr 8 000 000 Stück ein, d. h. ein Quantum, das, nebeneinander auf der Erde ausgebreitet, etwa 20 Millionen Quadratmeter bedecken würde. Diese Zufuhr fehlt jetzt vollkommen. Außerdem ist aber auch die Schlachtung von Rindvieh in Deutschland selbst ganz er- heblich zurückgegangen, da wir ja. um dauernd einen entsprechenden Viehbestand zu erhalten, nur einen gewissen Teil schlachten dürfen. Die Reichsfleischkarle, die wir alle in der Tasche tragen, beweist ja. zu welcher überall durch preisenden Gründlichkeit die Sparsamkeit m der Schlachtung gezwungen hat. Der Vorrat bezw. der Zufluß der nötigen ; Rohware ist also ganz erheblich zurückgegangen, aber ' trotzdem ginge die Sache ganz gut, wenn dieser Abnahme des Rohstoffes wenigstens ein entsprechender Rückgang im Verbrauch des fertigen Produktes gegenüberstünde. Dem ist aber leider nicht so! Der Krieg, der uns die Zufuhr abschneidet, hat auch gleichzeitig viele Millionen Deutsche auf die Beine ge bracht, im wahren Sinne des Wortes auf die Deine ge bracht, denn die Mehrzahl unserer waffenfähigen Männer, Brüder und Söhne hat die friedliche Arbeit niederlegen müssen, ist in schwer benagelte Marschstiesel getreten, hat sich den Helm aufgestülpt, das Koppel umgegürtet und den Tornister mit Reservestiefeln usw. am festen Riemen auf den Rücken geschnallt. Die. die wr Kavallerie gingen, bekamen zunächst eine solide Reithose mit festem ledernen Boden, ein Paar hohe Stulpenstiefel. Koppelzeug usw.. dann aber noch den Sattel. Zaumzeug und Satteltasche für ihren getreuen Gaul. Die, die zur Artillerie abkom- mandiert wurden, bekamen außerdem noch Reitpeitsche, Zügel, lederne Schutzkappen für die Mündungen ihrer Kanone, lederne Mäntel für den Geschoßte»! des Rohres. Auch wurden alle Eisenteile der Kanone, die mit den Händen berührt werden müffen. mit Rücksicht auf den Winter mit Leder umwickelt. Kam jemand zu den Spezialtruppen. d. h. wurde er Kraftfahrer. Flieger oder ver> sah er seinen Dienst auf einem U-Boot, so wurde er von oben bis unten in Leder gekleidet. Und abgesehen davon steckt oft Leder in Sachen, in denen man es kaum vermutet. So brauchte die Heeres- Verwaltung z. B. allein für die Innenbelederung der Helme Leder, das mehrere Güterzüge von 100 Achsen füllte. / Dafür, daß aus allen verfügbaren oder irgendwie erreichbaren Häuten militärisch brauchbares Leder entsteht sorgt die Sriegsteder-Alrlierrgesellschaft nach den Anweisungen des Kriegsministeriums. Ihr Wirtjchafts- gebiet erstreckt sich dabei nicht nur über die Heimat, son- dem reicht weit hinein in alles deutscherseits besetzte Ge. biet. Etwa °/i 0 alles des Leders, das überhaupt beschafft werden kann, braucht die Armee. Aber selbst das Zehw tel, das übrig bleibt, kommt uns Daheimgebliebenen noch nicht ungeschmälert zu, denn ein wichtiger, ein äußerst wichtiger Bedarf, von dessen Deckung unendlich viel ab hängt, mutz noch befriedigt werd n. Es sind die unzähli gen Treibriemen, die augenblicklich in Tausenden von Fa briken Maschinen treiben, mit denen Geschütze, Geschosse, Kampfmittel aller Art, aber auch viele Gegenstände, die wir im Zivilleben nicht entbehren können, vor allem Nahrungsmittel, hergestellt oder bearbeitet werden. Sieht man einerseits, wie groß der militärische und kriegswirtschaftliche Bedarf ist. und vergegenwärtigt sich andererseits, das etwas, was so einfach klingt wie die Worte „eine anständige Kernledersohle unter jeden Stiefel", ins Praktische überseht für uns Daheimgebliebene mindestens 10 Millionen Kilogramm Bodenleder bedeutet (=1000 Waggons oder 20 voll beladene Güterzüge), so müssen wir i»ns lagen, daß wir Unmögliches verlangen. Leder zu sparen, das läßt sich die Heeresverwaltung, wo es nur irgend angängig ist, angelegen sein. Und das; auch mit den verfügbaren in gerechter Weise gcwirtschaftet wird, dafür ist ebenfalls Vorsorge getroffen. Damit iiämlich das uns Daheimgcbliebenen bestimmte Leder in die rechleii Kanäle stießt und dainit auch der Kleinste u. Schwächste mindestens im gleichen Verhältnis seinen Teil daran hat wie große mächtige Fabrikuntcniehmen, ist vom Reichsamt des 'Innern die Kontrollstelle fnr freigegebeneo Leder geschaffen worden. Ihre Tätig, keit entspricht einem in allen Schichten der Bevölkerung bestehenden Gerechtigkeitsgefühl; doch, so sehr sie und alle übrigen Instanzen sich mühen: Mehr Leder, als ver fügbar ist, kann keiner schaffen. Wir alle müffen also nicht nur daraus bedacht sein, Leder zu sparen, solidem müssen uns vor allen Dingen nüt dem Gedanken vertraut machen, selbst und sogar vor- nehmlich für den Zweck, für den wir seit Jahrhunderten Leder als unersetzlich glaubten. d. h. für Sohlen, andere Stoffe heranzuziehen, villeicht sogar erst zu schaffen. Damit diesem Gedanken auch die nötige Förderung widerfährt und dein Publikum ein möglichst brauchbarer und damit möglichst billiger Sohlenersah zur Verfügung gestellt wird, hat das Reichsamt des Innern die (s-rjatz- jrolilctt-ÄrrcUrdjiift m. b. S als gemeinnützige Ge- sellschaft gegründet. Im übrigen find dank der behördlicherseits getroffe- nen Maßnahmen die Lederpreise in Deutschland trotz der Knappheit des Materials wesentlich niedriger als in den anderen kriegführenden und den angrenzenden neutralen Ländern. Fragen wir uns nun zum Schluß nochmals, wo unser Leder steckt, so lautet die stolze Antwort: zum weitaus größten Teil in Feindesland. Unsere braven Feldgrauen haben es nach Belgien, nach Frankreich, tief nach Ruß- land hinein, über die Karpathen, nach Serbien, gemein- faiii mit unseren Bundesbrüdeni nach Rumänien, ja bis nach Kleinasien und noch weiter getragen. Seien wir stolz darauf und beklagen wir uns nicht, dafz für uns daheim wenig übrig bleibt. Versuchen wir. die wir in Städten und größeren Ortschaften wohnen, in denen gute Straßen und Wege nicht allzu große Ansprüche ans Schuhwerk stellen, mit Ersatzstoffen auszukommen, und vergeffen wir dabei nicht, daß von dem Wenigen, was uns Zivilisten bleiben kann, das Meiste denjenigen gebührt, deren schwerer Berus Leistungen verlangt, die schon denen unserer Feldgrauen ähnlich sehen. | > Zwei Worte Tie Belegung ber städtisch, n Blvö!ke uvg mi> dem rot- endigen Lebenrbcdorf stcht unter wnchsenden Llbwie ligkciten und ist von io vielen Faktoten, Maßnahmen und Veihältnissen abhängig, daß ti einer summe ungeb ochenln MutcS und zäh r fltbfittf’rcubifluit bedarf, um den Etio dernffsen nach Mözl'chkeit gerecht zu werd n. Zwar sind viele amtliche Stellen um die Löwin bcmüht. die Hauptlast aber ruht auf den ,rädt,,cken Verwaltungen, weil ihnen die schwerige Aufgabe der Verteilung obliegt, und weil naturgemäß die Brvolkerung mit ihnen Wünschen und Beschwerden zunächst an die Gemeindeverwaltung herantritt und sie tüc etwaige Fehlschläge verantwortlich macht. Wenn ober so die Städte in stetem Kampfe mit wachsenden Schwierig iten ernsthaft um die Versorgung der Bevölkerung bemüht sind, rechtfertigt sich eS vielleicht, zwei Worte der Betrachtung an weitere Kreise zu richten. Zunächst an die ländliche Bevölkerung: Wählend in den größeren Städten um jedes Pfund Kartoffeln sozusagen gerungen wird, steht auf dem Lande oft genug noch die Lebenshaltung auf einer Höhe, die einen kcaffen Gegensatz zu den städtischen Nöten darstcllt, oder aber cs erfolgt die Abgabe von Erzeugnissen aus dar Drängen unvernünftiger Städter unter Formen, die von Gemein sinn und vaterländischer Verpflichtung weit entfernt sind Hier muß eine klare Erkenntnis der Dinge endlich platzgreifcn und in bereitwilliger Unterstützung aller städtischen Bemühungen um die.Versorgung der Bevölkerung erkennbar werden. ES bedarf dringend dcr pflichtmäßigen Mitwirkung aller ländlichen Preise, wenn die große Masse dcr Brvöikcrung über die tausendfachen Schwierig!,itcu hinweg in notwendiger Daseinsmögltch- kcit erhalten werden soll. Und dann ein Wort an die städtische Bevölkerung: ES gibt keinen vernünftigen Menschen, der die Schwierigkeiten und Nöte namentlich der breiteren Bevölkerungs schichten verkennen wollte, und keinen, der nicht man cherlct Mißgriffe oder Fchlschläge zugeben mußte. Und doch darf aus alledem nicht lediglich Unmut und Verbitterung entspringen. Die Schwierigkeiten dcr Verhält nisse mahnen auch hier, verständige Erkenntnis walten zu lassen. Wer wollte leugnen, daß das Riesenwerk der Organisation unserer Lebensmittelversorgung die ein zige Möglichkeit ist, den Feinden zu trotzen! Die einzei neu Maßnahmen mögen an Unzulänglichkeiten leiden ihnen gegenüber ober datz Niesenmaß der Gesamt aufgobe, an dem gemessen die kl.tncn Mangel nicht auSreichen, über diese oder jene Stelle den Ltab za brechen. Wo Mißstände bestehen, soll man ihnen ener- gisch zu Leibe gehen, eS entspricht aber nicht dem Ernste dcr Zeit, jedes persönliche Mißvergnügen zum Gegenstand öffentlicher Proteste zu machen. RegiecungSPlasl dnit v. Meister hat auf dem NofsauischsN Ltadtetag eindringlich ermahnt, der Bevölkerung in all ihren Wünschen und Beschwerden freundlich zu begegnen, damit zu den vorhandenen Nöten nicht noch daS rauhe Wort komme. Umgekehrt ist cS auch Pflicht dcr Bevölkerung, der Tätigkeit der städtischen Brrwaltung vor urteilslos gegenüber zu treten und das Außerordcnt liche der Verhältnisse nicht außer Acht zu lassen. Die Kanoffelverforgunfl für das lülrt- Icbaftsjabr iyi7-i-ir Der BundcSrat hat in feiner Sitzung vom 28. Juni 1917 dem Entwurf einer Verordnung über die Kartoffel Versorgung für das Wirtschaftsjahr 1917 1918 zuge stimmt. Die Verordnung gibt lediglich den Rahmen, innerhalb beffert demnächst das KrtcgScrnährungSamt, die Rejchskartoffclflelle und die Landcsbehördcn die Ver- forgung mit Kartoffeln für die Zeit vonr 16. August 1917 bis zum 15. Septemb r 1918 zu regeln haben werden. Bis zum 15. August 1917 gilt die b Shcrige Verordnung des BundeScatS vom 26. Juni 1916. Bei den Beratungen mit den Sachverständigen aller Berufs, gruppcn ist, von ganz weniger Ausnahme abgesehen, durchweg erklärt worden, daß man bet dem Zwangs l i e f c r u n g ö s y st » m sowohl für Früh- wie für Winter kartvffeln bleiben müsse, da der f eie Handel im L ystem dcr Höchstpreise unter den gegenwärtigen Verhältnissen für eine ausreichende Versorgung aller -Lch'.chten der Bevölkerung mit Slaitoffeln Mnc Gewähr bieten könne Dcr Vorstand des KrregScrnÜhrungLamtS, der Er- nährungSbeicat dcS R icbStagS, Vertreter der Land- Wirtschaft, der Bcdartsvlrbändc und der lleberschußbe- zirke sind zu dem Entwurf g hö t worden und, wenn auch die Meinungen im einzelnen aukcinandcrglngen, so wurde bei diesen Beratungen doch überwiegend der Ucbcrzkugung Ausdruck gegeben, daß das Zwangs- lieferungssystlm zwar zum Teil wegen organisatorischer Mängel, zum iedr großen Teil wegen der besonders ungünstigen vorjährigen Ernte und Wintcrmitlerung trotz aller ttnzuträglichkcit.n. die cs mit sich gebracht babe. aufrecht zu erhalten sei und daß nur Verbesserungen, insbesondere erheblich verschärfte Kontrollen geboten seren, die einerseits die Ueberlastung dcr Erzeuger in einzelnen Bezirken infolge unrichtiger Ertragsschätzung auLichlr.ßcn. anderseits die Versorgung der Verbraucher wirksamer als bisher sichern sollen. Auch die Vertrete dbS Handels haben sich zum weituberwiegenden Teil au? diesen Boden gestellt. Alle Vorschläge. die die ZwangSliefemng auf dem^ Inen o'er anderen Wege vermeiden wollen, sind mst den Andern und anderen Sachverständigen eingehep^ . - ö-tert worden, hobn aber zu keinem brauchbaren grbn S geführt Die Kontrolle wird im Wege der % füb-ungSdorlchü-t in b:c Richtung geordnet w.rden. » 2 » ständig b i den Emp'angSv rbänden und bet den Umm verbänden keftgeft lll wid. ob bei elfteren der brauch sich in dem vorgl'chrtcbenen Rahmcn brwegt u» N. Aufbewahrung dnng mäß rr^gt und ob bei l iMm die zur Lieferung aufgcg b-.n n Bt.ngen von den wirrcn. dcn Gemeinden und den Kommunalvcrban« recht; itig und im ausreichend in Umfange gclufe« werden Zugleich wird d,c Beschäftigung durchweg faBBÜ ve.ständiger, d m Handel ongchö rndcr P.r'onen Kommiisionäre vorgrichricben und dabei bestimmt werden, daß Kommissionäre in jedem Kreise in genügender Za«! ring stellt werden müssen. Die Kontrolle beim Land« will wie beim Kommunalverband wird nach d^r BundcS^^ rotsv rordnung durch Ausnahme der Kartoffeln in die WirtschoitSkarte gesichert, die für die Körnerfrüchte und die Hülsascüchtr durch die Reichsgetreideordnung vogz gelchei dm ist. Säumigen Kommunalnerbänden. meinden und Landwirten gegeuüb.r sieht die BundeSroi^ Verordnung eine Haftpflicht voc. Muß zur Enteignung geschritten we den. so wird der EnteignungSprciS \M 60 Mk. für die Tonne gekürzt. Tie AuSführungSvor. schriften können erst im August ergeh n. wenn d e KartoffKanbaustäch.n seftftchen und die AuSiicht für die kommende Herbfikartoffelerntc sich einigermaßen uber^^ sehen läßt. Aufrecht erhalten bleibt biS auf weitere» die jetzige Bestimmung, wonach daS Verfüttern von Kartoffeln verboten ist. Inw'kweit dieses strenge Ver- fütterungSvcrbot im kommenden Herbst etwa gemildert werden kann, und wie weit die Rationen und Lieferung^ bcdingungen im einzelnen fcstzufetzen sind, lägt sich erst enticheidkn. wenn das EcgcbniS der Herbstkartonclernt»^ besser zu übersehen ist._ *7 Krieflswirtfcbattlicbes. . für die Ernährung werdender Mutter n»»d Säuglinge tentcn am l Juli neue Bestimmungen in «cast, die den Müttern mehr Brot, Nährmittel, Zocker und täglich V, Liter Milch verschaffen. Die «äugling« erhalten vom Tage der Geburt an sämtliche Leb.-nS. mittclkarten wie dir Scwachsincn. mit Ausnahme der Fleischkarte, die nur auf die halbe Menge auSgcstrill wird. Das «augewerbe in der ziebergaugswtrl. ßchaft. Ter Deutsche WirtschafiSbuud für da» Bait- grwerö.- Hai ferne bereits vor liin„rrer Zeit ringele», tel n Verhandlungen m t dem Herrn RerchSkommiUll üc Uebergangöiviitschost sowie dem RcichSamt d>S 3» ncrn über die llebcrlcttung des Baugewerbes in Oie FciedenrwirUchost fortgesüh t u»d Gcl,gcnhkit gcuom. men, in einer ausführlichen Denk,christ die Wünsche de» Deutschen Baugewerbes zu dieser Feagc^ darzusteilen. Der D W B. hat dabei ein umfassendes System groß- zügiger Maßnahmen zur Rohstoff-, ArbetiS- und ziced ibcsäaffung vorgeschlagen, durch dessrn Tucchsuh. rung ec hoffi, eine stcij S aus drin gesamten GrundstuckS- und Boumarki, die bet mangelhafter Vorsorge wahr, schcinlich in der UeberaongS>cit eintceten wurde, hint. anhalteu zu können. Gleichzeitig hat der I S *. dB- leitende Schritte getan zu einrm gemeinsamen Vorgehen mit dcn beteiligt » großen Zentrolorganisationen von HauSbestß und Reaikrcdit zw ckS Einrichtung einer Ge- jchäsissteUe füc Baugewc.be und Wohnungswesen >uu"' halb des RetchSkominst'sariat» für UebergangSwlrlschafl. Hm Stadt u»d Cand. fiolioerhönfc au» staatlichen Wäldern an hol. ländische Firmen. Darüber fragte der LondtogSobgeord. nctc Dorsch in solgendcr Weise beim Landtag an: „Hat die Großhcrzogiiche Negierung Kenntnis davon, daß aus hessischen stautSwaidungen größere Mengen crsiklassigrö Holz von holländrichen Firmen gestcigen und von dicicir an England abgegeben wurde und ist die Regierung in der Lage und bereit, darüber Au», kunst zu geben, ob und in wie weit die» zutriffl^ (nn> merkung dcr Redakteon: Tics-Nacheicht wird, wenn der Abgcortnete Dorsch dazu den vollen Beweis de - Tat- sochr erbringt, in allen Kreisen deS Reiche» grüßte Ec biticrung Hervorrufen.) Annerod. Tic Versteigerung von >üv ikirschen- bäuincn in einzelnen Posten beachte die nette ^unnnr von 2370 Mark gegen 870 Mark im letzten Jahr. ,M einen Baum mit ichworzcn Hcrzkirichen bezahlte man 180 Mark, dcr billigste PcctS war 1,10 Mark fuc einen Baum. ^ Säch» a. M. Rebe» zahlreichen Ehrenieldhuler» verpfiichtetc die Polizei auch zwei junge MädL-n. ?. aus da» in diesem Vaht Töchter hiesiger Landwirte besonder« wichtige Feldschutzamt. Wörsdorf i E. Am l. Juli befand .... .. _ MW» , Fürstelle des Schutzbezirks Limbach lOO der Familie M HI. I" diesen tOV Jahren wurM-bar Amt nur Vom Großvater, Vatrc und sohn "- »MD bcochcn verwaltet. , Äcnstzcim a.^. Die fiabti eften Kötpcuchaslcst gt' wahren seit dem I.'Iuli j.dcm snnwohner mit eW'M Einkommen von weniger ol» l.>OO beim vl»»g d.r Milch .ine« Zuschuß von 4 Ptg, fuc da» -Ort. A». dem Spellart Zn Dbcrschwarzach crstt-l» ein 18 Monalc o'lcS Kind an einem vcrfchlucrtci, Hicw 1 fetr. jMSJ w t&W ".ÄS, J >& » CVun i ben8 ^ nd-»> ft^Jiia Hl! t w#n im"* J eIi * A°-^°r V> fof ^abeibenf‘ l ^ e Ä -i! in BÄ» Am 27. Juni 1917 ist eine Bekanntmachung betreffend Bestandserhebung von Holzspänen aller Art i :eif c n ?VMtverd7 ,c der KM.« , nndii. '^S°tre,dkE«'i ^munartiecbäX " 0 F fSfött L-Ksn- ÄftrSi 1 «: bleib & m r ÄtÄfS ÄjJ* ftrenße Be! R,?lbst etwa gemildert Elonen und Lteferungs-. Uen stnd W^n» lö der Herbstkactofselerntr > dattiicdr;. erdender Mütter uud li neue Bestimmungen in Brot, Nährmittel, Zucker »erraffen. Die Säuglinge M an sämtliche Lebens, senen, mit Ausnahme der : halbe Menge Mgeftellt der Uedergaugswirt- schaftsbund für daö Bau- )or. längerer Zeit eingelel. em Herrn ReichskommW oie dem Reichsamt drs K- tc§ Baugewerbe# ln It i m'd ftWß» Denlschrist die Wünsche bä dieser Fmge darzuM umsassendes System grch Rohiioff^ AlbM- m ien, durch dessen ®Ut« btm gesamten ®runb|tudi: y, -„gelhnft-r SBotfotge v-ch fkis-s tfÄSSSs its für Ilebergungl mä Wäldern an holder a«. H etU l ä aSr‘ m '\ g-ltetS' däntitl^n J Mucde u»> Md «l-s g b ^ta U wi ben vM ÄÖS’“'“ bet Reiches teilen ,i.[uttfl «f ‘tan ffStvSk reis iv»r e« 5° u fi» 'S *'i'* etc. I.T )ezt I» Ün'fÄ" sch°IÄ glti® beim,,' 00 Kraft getreten, durch welche eine Meldepflicht für Sägespäne lSäge- mehl), Hobelspäne und andere Holzspäne (Drehspäne, Maschinenspäne ufw.) angeordnet ist. Die Meldungen find für die am 1. lächenrnum, Bevölkerung. Konseffionen, Grundbesitz, Bodenbe- Nutzung, Ernteerträge, Biehstand, Einfuhr, Ausfuhr, Industrie, Eisenbahnen sind mit Vergleichen deutscher östlicher Verhältnisse behandelt. Beigegeben ist eilte Zeittafel der ivichtigsten ge lichen Ereignisse des alten de»nscheit Reichslandes, von de schicht» en W'< kingersahnen vor 10 fahren bis in die allerletzte Zeit. Die Keiegsfahrten der „(soeben" im Mittelmee. Von Leutlmnt z. S. Kraus. Die Kriegssahrtcn der „Breslau" im Schwarzen Meer. Von Oberleutnant z. S. Doenitz. Je 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 Semper idem Underberg-Boonekamp wird nur noch unter der Bezeichnung 1 1,-1“ S!i '* "f'.rrjpsnnen«# Jn lZ\ " Gcrinp u , V(M*«|(rr. Er Av' 1»** '' ^ — <" i." j, ... *•«* Underberg in den Verkehr gebracht. Die alle anerkannt vorzügliche Qualität bleibt unverändert. H. Underberg-Albreeht RHEINBERG (Rhld.) • Gegründet 1846. r.w w . r 5 aggSägBmUMft Kammcrlieferant Sr. Maj.d. Kaiser', v. Oeat■-. reich, Königs v- Ungarn. Zum Qnarlalswechsel bitte ich zu bestellen: bitte ich zu kaufen: Druckarbeiten Papierwaren als: als: Wein- und Speisekarten Menus Programme Prospekte Preislisten Rechnungs- fiormulare Liquidationen Brielbogen Mitteilungen Kuverts Postkarten Adresskarten Koffer-Etiketten Rezepte Hotel- und Fremdenbücher Zimmerplakate Zimmerzettel Bons An- und Abmeldescheine Packetadressen Geschäftsbücher Kontobücher Hauptbücher in verschiedenen Grössen und Stärken pi Kladden Kopierbücher Bonbücher Schnellhefter Briefordner Schreibunterlagen Klosettpapiere U y in grossen Quantitäten zu Vorzugspreisen Anhängeetiketten Stets grosse Auswahl in Fracht- und Eilfrachtbriefe etc. Vereinsdrucksaciien jeder Art. Visiten- und Verlobungs-Karten etc. Feldpostkarten. Gratulationskarten Briefpapiere einfach und feinst, lose und in Kasetten zur Verlobung, Hochzeit, zum Geburts- und Namenstag etc. Hochmoderne M 8 8 8 8 8 8 8 in reicher Auswahl. F amilien-Briefpapiere. Albin Klein, Giessen Buch- u. 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' _ w \ l 5 J,m ‘ ‘ , ,, - ...— v v >i ; Umt Hi imMilieU-ndischen Jflrrr oprr.cn und nach Ir,neu k..;.::cn r'.-r .oft acnen Madr.r« ,mch der «Cch.rimu^ o°n -„.ncha, den vcu.r Ir Mrnir erhallen ha, I«rlrb,„ffr u„ M,i,rln..d,i n und .... ... "" '«um «in uh im AVwLA? Meer werden hier von selbst gefchilder», B. a-mung-n mit -.chtffen aller ^1'öHfn, der Kamp' gegen dt Olsten de Feindes, gegen seine Ü-Boot ,,allen, Svcrfnrtze uk»d gewaffneten Dampfer Auch der Humor dieses abenteuerlichen Decmanno ll lflf ttl Dampfer ... DWW leben© kommt zu seine»»» Rechte Weife! nach Sibirien verschlepp.. T. riulipp Mcnczel. Verlag Ullstein .4. Co., Berlin. Preis t Mark. Ta© Buch zeigt in grvtzen Bildern da© verrottete tHcwaltsi»ftcm de© ^ansrnu©, da© nun beseitigt ist. Beim C'nmarich der Rüsten »vurde Tr. .Renczel zusammen mit anderen ^uirg-.n von Czernoivitz YfJJütrn! dein <5tappenweg nach Sibirien verschleppt. ,)n ubersullten, käfigattigen Ar restantwagen, durch schmutzstarrendc, Voltzeigesangnisse, oft zufammengepsercht mit Verbrechern schlimmster 2one, wurden sie in gualvoller Langsamkeit nach dem verrufensten Gouvernement, dem Rarmnski Krai, deportiert. ^ »«57 1 /£ Menczel den furchtbaren sibirischen Wimcr imb den iroplift» beigen Sommer in den dunstgeschivangerien, unheimlichen Bumpsen mit ihren aualmenden ASaldbrändcn iind Schwärmen von bösartige»! Stechfliegen, bis endlich ein Gesangenenaustausch die ^eide»i©zeit des Verlaflew besctlost. Chne jede Phrase, ohne jede© falsche Pathos, eindringlich find die Tatsachen dargestellt, und niemand kann sich ihrer packenden Wucht entziehen. Hcdeulung der deutsche« 'ZHasserkraste für die VokS »virlschaft konnrit uns in dieser.jeil de© Kohlenmangels, der uns für den kommenden Winter mit einer schweren Sorge belastet, deutlicher zum Bewichtscin al© je zuvor. Darum hat der an An regungen reiche Aufsatz „Rachdenkliche© über die Ansnuiumg der bayrischen Wasserkräfte' Anspruch ans Beachtung, den ,>rhr. v. X nhl'll litt .. k..., • ' 1 4*« » r Soben ini neuesten Helte der . jeilfchrtft Bodenreform un offen! llch' /luher diesem Aussatz enthalt da© Heft in der „Rundschau" vietteittgen neuen Stoff zur K r i e ae r h e i m st a t l e n b e »v e g n „ g und eine praktische »Trage über die Anwendung de© Wiederkans© recht© freunde der Turiibewegung »verden von den, Aussatz de© Berliner Stadtturnwart© Schröter, „Feinde deutscher Bolkskraft" mit Interesse Kenntnis neh.nen. Die „Bodenreform" ist die vcr breitetste /Zeitschrift für volkswirtschaftliche imb staatsbürgerliche » ün u 2ft •* bemsklg'ti Sprachgebiet. 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Der für diese Zwl öesfen Summe Verwaltung st ^gehenden \ We behondk mmrdöam - ' Wildung en V,/.' c /Iderenutasö^r! dem Ät blick Qtj Wirkungen einer IfaiiNkne: Die ausserordentlich wich' ge und folgenschwer« Nicr arbeit wird erleichtert und » 07 « egt, die Zylinder, welche N’iereukanrilchen verstopfen, werden herauagespült, der K«wei— gehalt des Harns verliert sich, Beklemmungen und Atemnot nchm ab, die Überschüssige Harnsäure, welche die Ursache so ein rheumatischen u gichtischen leiden ist, wird abgetrieben Galle und Nierensteine gehen ohne besondere Schmerlen ab. d Drücken und Brennen beim Urinieren ßÜU weg, der klagen. Nicr und Blase werden gereinigt uud der Drin wird klar. Bf li' ein Wohlbefinden ein, welches früher nicht vorhanden war Man frage den Arzt. Literalor frl läge H Wieder! nichts für di» SnbalU iurch RHuhardsqtielle («. in. b. H. hei wiwoogi Reinhardsquelle erhäilllicar m Apotheke!! und Drogerien, sro nie Lieferung direkt ab Quelle. 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