3U LA ^* Eickener Heituna D!°ng,;".?!>! -der M kauf, Siftft* «t ge- Bezugspreis 50 Pfg. monatlich vierteljährlich 1,50Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab ge holt in unserer Expedition oder in den Zweig- auSgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschlutz früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der „Giesteuer Zeitung", Gießen. Expedition: Züdanlage 21. 6nzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite P e titze i l e, für Auswärts 30 Pfg. Die 00 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberichreilung des Zahlung»- Zieles (BO Tage,, bei gerichtlicher Beitreibung oder bet Konkurs in Wegfall. Platzvorichriiten ohneBerbindlichkeit. Druck der Oießeuer Verlagsdruckerei, Albin Mein. Nr. 53. Telephon Nr. 362. Mittwoch, den 27. Juni 1917. Telephon Rr. 363. 30 Jahrg »HÄ«' Der Kaiser au seine siegreichen Truppen. „Es wird nicht locker gelassen." s°^ Alle feindlichen Angriffe vergebens. Verlustreiche französische Räumung am Cornittet. 8638 500 Tonnen Handelsschiffe und 255 Kriegsschiffe mit 892465 Tonnen versenkt. Sgrif. und Darmit. ^ •fa reberieia?Mr>lril. Rankheit; ,A Rhtu. ödarm.enizflim u „ g _ Wrl ’ {u 9 c '' Hersfeld. Männer aller deutschen Gaue und Stämme stehen er treu vereint und sind fest entschlossen, dem Gegner weiter die Wege zu weisen. Ich spreche den hier verwaltet ha/. ^.versammelten Truppen meine vollste Anerkennung für O. vl. ' s«r Hemel «nt», > "Mich KnegsimMi mit auch .versa i^re Haltung und meine feste Zuversicht aus, daß sie wie isher mit Gottvertrauen auch fernerhin, wo sie eingesetzt verden, ihre Pflicht tun werden und für das Varerland . \ \ )en Frieden erkämpfen, den wir für unsere Weiterent- 1 I Ir I Ui vicklung benötigen. Auch die Abordnungen der Kavallerie heiße ich herz- ;e Formulare zur Anmeldung ilijch willkommen. Es ist den Schwadronen beschieden ge- M3 Steden allen Verbranekevesen, im fernen Osten zu zeigen, was kühner Unter- Anzahl zur Verfügung. lehmungsgeist, schneidiges Reiten und forsche Lanzen- kSuSIer M»6ü sich wegen Ehrung vermögen. Die Kavallerie hat den alten deutschen lenden Vorschriften mit 11 ns in \^sitergei[t mit Glanz erneut in Rumänien bewiesen. Es iß mir eine besondere Freude, Abordnungen der Regimenter hier meine vollste Anerkennung auszusprechen, ie auch den anderen Kameraden mitgeteilt werden möge. v s , Ich freue mich im besonderen, das altbewährte Dragoner- jYlätJyßDUrjJ) Regiment Bayreuth von Hohenfriedberg von neuem be- srsläälerstr. 8. glückwünschen zu können. Als ich die Schwardron Borcke ichen Carbidverteilunsstelhim vorigen Spätsommer in Pleß nach Rumänien entlassen 'abe, da habe ich den Befehl mitgegeben, unter allen Umständen, wo sie sein möge, die alte Tradition hochzu- alten und, wenn möglich, neue Lorbeeren zu erringen. . KolöMallvat6tt-8Das Regiment hat den Erwartungen seines obersten ^ * r r ^ glicht. Kriegsherrn entsprochen und Taten ausgeführt, die dem Hhkt ch', >0> d Men Fritz droben im Elision zur Freude gereichen. Möge Attgllst weiter so bleiben! Es wird nicht locker gelassen, bis glücklicher Friede erstritten ist." Diese Ansprache spricht die felsenfeste Ueberzeugung s, daß es um die deutsche Sache an allen Fronten ehr gut steht, - nach nahe 3 Jahren Krieg. Unsere egner mögen daraus lernen. Verkaajs-jesilkdu/t $ 63 $ 500 rönnen fiandelsfcbiffe und 2-55 Hrieflsfcbiffe mit $92 465 rönnen versenkt. n Berlin, 25. Juni. Rach Bekanntgabe der Mai- Lttasrcbeute unserer U-Boote beziffert sich der Gesamtbetrag der r eit Kriegsbeginn durch kriegerische Maßnahmen der Mittelmächte versenkten feindlichen und neutralen Handels- chiffe auf 8 638 500 Bruttoregistertonnen. Das sind fast 60 Prozent Bruttoregistertonnen mehr als die deutsche Handelsflotte beim Ausbruch des Krieges zählte. AssA Zn der gleichen Zeit wurden außerdem an britischen MistÄ' Vlet, Ä siegsschiffen 157 Einheiten mit einer Verdrängung von Sett^l%32 9 00 Tonnen und insgesamt 255 feindliche Einheiten Zins-Md Silb a^t 892 465 Tonnen versenkt. Dieser Verlust kommt dem jeuö' ^ MtlO^^^Pestand der Kriegsflotte der Vereinigten Staaten von Amerika zu Beginn des Krieges etwa gleich. Jlmflicbe deutsche cagezberichte wbt. Großes Hauptquartier, 23. Juni 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. An der Flandrischen Front und im Arto s beein trachtigte bis in die Nachmittagsstunden Negen die Kampstätigkcit der Artillerie. Sie war dann lebhaft nahe der Käst •, von Bixschote bis Armenttercs und zwischen Loos und Bullccourt. Wie in der Nacht zu gestern wurden auch heute vor Hcllw.rdcn an mehreren Stellen englische Erkundungsabteilungen zurückgcworsin. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Gcst.rn früh nahmen nach kurzem, kräftigen S 2Ö1 1 f ungsfeuer von Artillerie und Minenw rfern Abteilungen ntedersät sischer Regim ntcc am Eh min des Dames einen Tie Storchen bäuerin, denn nun ist sie deS Schleich!) in del» überführt Uebrigcn» ist unsere Geschichte rannt zu Ende; die Storck-enbäuerin können wir ruhig hrer unangenehmen Erwartungen überlasten. Scherz und Ernst. tt rchwabenstreitde. E» war wieder mal an der Zeit, zu erkunden, ob die bisher unserm Abschnitt gegenüberliegende Division noch da war. oder ob sich mittlerweile eine andere Division dort einaenistet hatte , £d) umcN schon einen Engländer einddin- gen," sagte Bizefeldwebel Bergold au» Stuttgart, der Patroutllenführer der 7. Kompagnie eine» Gürttem- bergischen Jnfanterie-RegimentS. als man ihm hiervon Mitteilung machte. Seitdem ging er Nacht für Nacht auf Patrouille, einmal am Abend, ein anderes Mal um Mitternacht, dann wieder am frühen Morgen, aber meistens kam er durchnäßt und mit Lehm beschmiert mit seiner Mannschaft zurück, ohne einen Engländer gesehen zu haben. Tie englischen Patrouillen zogen es scheinbar vor. bei schlechtem Wetter zu Hause zu bleiben. Am 15. September 1916 hatte er sich vor Tagesgrauen wieder aus den Weg gemacht, lautlos schlich er sich mit seiner Patrouillenmannschaft an dte feindliche Stellung heran und schon war er ihr näher als der eigenen. Ta kam voin linken Flügelmann her. von Mann zu Mann weiter geflüstert, dte Meldung: ? ..In der linken Flanke eine englische Patrouille." So- ' fort gab Bergold den Befehl, nach links einzufchwen- j# ken, und lautlos, wie Indianer auf dem Kriegspfad. # nahm die Patrouille tm Kriechen die Front gegen dte . Engländer Alle lagen da. den Finger am Abzug, die Handgranate wurfbereit. Sorglos kamen die Engländer bis auf 25 Meter heran, sie stutzten, und tm selben Augenblick kommandierte Bergold: „Feuer." Pistolen, und Gewehrschüsse krachten. Handgranaten flogen den Engländern entgegen. Diese warfen sich hin und versuchten, sich mit Pistole und Handgra. nate zu wehren. Ein kurzer Kamps, dann: ..Auf, marsch, marsch!" und drauf auf dle Engländer. Alle kaaen da. blieben liegen. Einer davon war tot. die beiden anderen wurden zurückgeschafft, ein verwundeter junger Offizier und ein alter verwundeter Kor. poral mit vielen Auszeichnungen bildeten die lebende Beute der tapferen Schar. Beide gaben wertvolle Aufschlüsse über den Feind un- gegenüber Bergold erhielt da» Eiserne Kreuz 1. Klasse. • Humoristische». — Wenn er recht hot, hat er Recht. „Menschen»» kind. du hast aber eine mächtige Glatze!" — „Sttinmtl Und es ist ein gute» Zeichen?" — ..Wieso?" — ..Na. hast du schon 'mal einsn Ochsen mit ner Glatze gs- fOhRl?" _—t 4 - ff i wo wir wie die Afrikaner, die Kanadier und die Australier zugestandenermaßen eure gleichgestellten Partner sein werden?" Würde es nicht weise sein diese Frage in bejahendem Sinne zu beantworten, ehe die Stimme, mit der sie gefragt wird, vor Zorn zu grollen beginnt? Zum Beispiel in Aegypten sind wir entweder Räuber — abgesehen von einer gewissen Qualitätßverschiedenheit, sehr ähnlich den Deutschen in Belgien — oder aber wir sind ehrenamtliche Verwalter. Großbritannien hat seine Weltpolitik vor der Welt zu erklären." „Wir möchten," so schließt der Aufsatz, „daß alle unsere Völker es ver/tehen, und daß die ganze Menschheit es versteht: Unser Weltreich »st nicht ein Netz um die ganze Welt, in dem sich der Fortschritt des Menschengeschlechts verwickelt, sondern ein politisches System, das mit Bewußtsein Schulter an Schulter mit den anderen Demokratien der Erde arbeitet und den Weg bereitet für einen Weltbund freier und gleicher Völker und sich selbst daraus vorbereitet, sich zu opfern und mit diesem Weltbund zu verschmelzen." * * * Wie die Stimme des Propheten in der Wüste klingen diese politischen Forderungen eines englischen Dichters. Die britischen Auguren werden entschuldigend und vielleicht wohlgefällig lächeln. Tenn entweder spricht hier ein idealistischer Wolkeukuckucks- heimer, über dessen Bewertung sich die englische Öffentlichkeit von jeher ganz klar war, oder es produziert sich ein Meister im „cant", jener parfümierten undurchdringlichen Heuchelei, die sich stets in der Verhüllung des wahren englischen Wesens nnb seiner Biele so großartig bewährt hat. * England lächelt, aber vielleicht werden die politischen Dichterworte in Frankreich, Rußland und Italien. wo man Grund zu haben glaubt, nicht mehr so ganz fest auf die englische Unetgennützigkeit zu bauen, beruhigend wirken. Und das ist ja wohl auch der Zweck, warum der Zensor, sonst so streng, diese Worte durchgelassen hat. Allgemeine Kriegsnachrichten. 13 Milliarden Kriegsanleihe. Das Ergebnis der 6. Kriegsanleihe-Zeichnung im Feld- und Heimatheere ist außerordentlich erfreulich. Es übertrifft dasjenige der vorhergehenden fünf Kriegsanleihen um ein vielfaches und beträgt nach den bisherigen militärischerseits erfolgten Feststellungen rund 13 Milliarden Mark. Hiervon entfallen, soweit elne statistische Gliederung sich ermöglichen ließ, rund 0'" Milliarden auf reine Feldzeichnungen und rund 0,8 Milliarden auf Heimatszeichnungen von Heeresangehörigen. Mit diesen Zeichnungen im Heere »st als Gesamtergebnis der 6. Kriegsanleihe die gewal- schrit^n^me 100X1 13 Milliarden Mark erheblich über- Die Pflicht der Reichsfürsorgc für die Kriegsopfer. Der Reichsausschuß für Kriegsbeschä- d tgte eröffnet eine Sammlung für die Kriegsbeschädigten, wodurch der Eindruck erweckt wird, als wolle das Reich seine Pflicht, für die Kriegsbeschädigten zu sorgen, auf die private Wohltätigkeit abschieben. - Demgegenüber wird uns von zuständiger Seite erklärt daß dieser Ausruf nicht gebilligt wird. Die Heeresleitung anerkennt unbedingt die Pflicht des Reiches, in a u s r e i ch e nd e r Weise für die Kriegsbeschädigten zu sorgen, und sie hat keine Sammlung zu ihrer Entlastung angestrebt. Dies soll auch nicht der Zweck der begonnenen Sammlung sein, vielmehr soll diese nur einjetzen, wo die Reichspflicht zu sorgen nicht oder nur beschränkt vorliegt. Eine feindliche Geheimorganisation in Deutschland. Aus einem Verbandstag der katholischen Arbeitervereine (Sitz Berlin), der am Sonntag in Berlin stattfand, sagte der frühere Reichstagsabgeordnete Dr Fleischer: „Eine geheime, von englisch-amerikanisch k m Gelbe gespeiste Organisation ist tätig, um in unsere Arbeiterschaft Unruhen hineinzutragen und sie unter Hinweis auf Ernährungsschwierigkeiten zu unbedachten Arbeitseinstellungen zu veranlassen. Wir legen aus das entschiedenste Verwahrung ein gegen dieses hochverräterische Treiben. Die deutsche Arbeiterschaft wird das deutsche Vaterland in der Stunde der Gefahr niemals verlassen. Die Bewegung ist noch nicht zum Abschluß gekommen. Noch immer werden im geheimen aufhetzende Flugblätter verteilt. Noch immer kommen klerne Konventikel zusammen, die sich unter die Ar- berterschaft begeben um Unzufriedenheit zu predigen. Es soll der Anschein geweckt werden, als kämen die Unruhen von unten aus der deutschen Arbeiterschaft. Die deutsche Arbeiterschaft ist nicht so ehrlos, W sie ihre kämpfenden Brüder draußen im Stich laßt. Es ist die englische Faust, die zum Hunger zwingt, und es muß ausgehalten werden, bis der Todfeind zur Einstellung der Feindseligkeiten gezwungen wird. Diplomatische Geheimnisse, schweizerische Gesandtschaft in Rom l*eUt die Nachricht, wonach der Briefwechsel zwischen Fürst Bülow und gewissen römischen Kreisen, „in denen man den Eintritt Italiens in den Krieg zu hintertreiben suchte", mittels der amtlichen Postsendung der schweizerischen Gesandtschaft befördert worden sei, amtlich in Abrede. Fürst Bülow habe niemals an die Gesandtschaft ein solches Ansinnen gestellt. Neue Friedenskundgebungen. Die Bolschewicki, die Anhänger der radikaleren Dichtung, haben in Petersburg gegen den wegen des Friedensvermittlungsversuches ausgewiesenen Schwei- Sialrsten Grimm große Kundgebungen veran- or ??5 an . 25— 30 000 Personen teilnahmen. Als ^.^eitsminister Sozialist Skobelew erschien, um Gemüter aufzuklären, entstand ein un- xb^urer Lärm Er wurde mit Schmährufen überschüttet und aufgefordert, seinen Posten zu verlassen. Neue Unruhen in Irland. bei Irland, machten Sonntag Sinn Feiner ■ *' nm "mörige einen Angriff auf das Rekrutie- , rungSbureau. Es kam zu ernsten Tumulten, die Polizei griff wiederholt ein. Militär mit Maschinengewehren wurde aufgeboten. Ter heftige Steinhagel nötigte me Polizei zu drastischen Maßregeln. Ein Mann wurde durch einen Schuß getötet, ein Dutzend mit oem Bawnett verwundet. Die Unruhen waren um Mitternacht unterdrückt. Furchtbare Dürre in Rußland. Während in Rußland die Wintersaaten zu einem erheblichen Teile durch Ueberschwemmungen und AuS- frieren im Wolgagebiet vernichtet wurden, sind die Sommersaaten ausgebrannt. Vielfach haben die Bauern das Vieh auf die Getreidefelder getrieben, da die Weiden die schlechtesten seit etwa 80 Jahren sind. Auch aus Südrußland wird über schwerwiegende Folgen der Dürre berichtet. Die Hitze in Bessarabten hat dort ein sehr rapides Anwachsen der Cholera hervorgerufen. Bisher 8638500 Tonnen! Sic haben zu früh gcjubclt. Als die Maibeute der U-Boote erheblich hinter der des April zurückblieb, da atmete John Bull ordentlich auf. Und in seiner Renommierstimmnnq hielt er mit seiner Freude nicht hinter dem Berge. Aber die Stimmung wird sehr schnell Umschlagen. Nach Bekanntgabe der Mai-Beute unserer U-Boote beziffert sich der Gesamtbetrag der seit Kriegsbeginn durch kriegerische Maßnahmen der Mittelmächte versenkten feindlichen sowie neutralen Handelsschiffe auf 8 688 500 Bruttoregistertonnen, das sind fast 60 Prozent Brutto- regtstertonnen mehr, als die deutsche .Handelsflotte bei Ausbruch des Krieges zählte. In derselben Zeit wurden außerdem an britischen Kriegsschiffen 157 Einheiten mit einer Verdrängung von 632 900 Tonnen und insgesamt 255 feindliche Einheiten mit 892 465 Tonnen vernichtet. Dieser Verlust kommt dem Bestand der Kriegsflotte der Vereinigten Staaten von Nordamerika zu Beginn des Krieges etwa gleich. * * * U-Boots-Gcfecht. Berlin, 24. Juni. Im Atlantischen Ozean und ln der Nordsee sind durch unsere Unterseeboote neuerdings < Dampfer, 1. Segler. 2 Fischdampfer vernichtet worden. Eines der Unterseeboote hatte ein Gefecht mit einem Bewachungsfahrzeug und einem feindlichen Unterseeboot. in dessen Verlauf ersteres durch Artillerie schwer beschädigt wurde. Das feindliche Unterseeboot wurde durch Salven eingedeckt: ob Treffer erzielt wurden, konnte nicht einwandfrei beobachtet werden. Ein anderes unserer Unterseeboote, das von einem feindlichen angegriffen wurde, erzielte auf dem Turm des Gegners einen Treffer. Der Chef des Admiralstabes der Marine. * . * Der größte finnische Dampfer versenkt. Laut Mitteilung aus Petersburg wurde der Dampfer ..Hermes" mit einer Ladefähigkeit von 5000 sonnen versenkt. Der Dampfer war der größte der finnischen Handelsflotte. Ferner wurde nach einer Mitteilung vom 16. Juni ein ungenannter finnischer Dampfer auf der Fahrt nach Schweden im Bottnischen Meer durch ein U-Boot versenkt. Der Lebcnsmittelmann jammert. Der englische Lebensmittelkontrolleur Bathurst sagte über die Lebensmittelversorgung des Landes: „-eutschland kann uns zwar nicht anshnngcrn, aber die Gefahr besteht, daß wir dies selbst tun werden. Die Tätigkeit der N-Boote hat bedeutend zugenommen. Die Anzahl der angegriffenen Schiffe ist höher als ie zuvor. Dabei handelt es sich meistens um Schiffe mit großem Wasserverdrang. Der Juni wird wahrscheinlich gegenüber dem Mai eine wesentlich höhere ll-Boot-Beutc aufzuweisen haben. Wir müssen unseren Verbrauch gewaltig einschränten: eine sorgfältige Verteilung der vorhandenen Vorräte ist jetzt unbedingt erforderlich. Die Regierung wünscht mit allen Mitteln Weideland in Weizenland umzuwandeln, aber . . ." Vorbereitungen der Gegner. Ruhe auf allen Fronten.' Das ist jetzt der allgemeine Eindruck, und insofern kann man jetzt von einer Einheitlichkeit der feindlichen Front sprechen. Die Absicht, erneut anzugreifen, besteht zwar: wir können abwarten, ob und wie sie zur Ausführung kommt. Am schärfsten kommen die Vorbereitungen zu neuen Angriffen an der e n g l i s ch e n Front zum Ausdruck. Beim russischen Heere versuchen augenblicklich die Machthaber, unterstützt durch einen Teil der militärischen Führer und durch die englische und französische Propaganda an der Front, das Heer zu einer neuen Offensive in Gang zu &nn* gen. Bern» französischen Heer scheint die Angriffslust durch die sehr großen Verluste der Frühahrsoffensive eine erhebliche Einbuße erlitten zu haben. Das wird immer deutlicher. Es geht dies hervor aus den Erklärungen des Kriegsministers Painleve in der Kammer und auch aus einer Reihe von Briefen, die in unsere Hand gefallen sind. Italien wird sich wohl auch nur durch neue Zugeständnisse zur Wiederaufnahme seiner Angriffe bereit finden lassen. Französische Mitteilungen über schwere Verluste. Neuerlich aufgefundene Briefe geben über die Verluste der Franzosen bemerkenswerte Einzelheiten: Ein Soldat des Jnf.-Regt. 10 schreibt: „Meine Kompagnie wurde im August 1916 vor Verdun bis auf 16 Mann aufgerieben. Nach drei Monaten Ruhe olgten die ungeheuren Verluste an der Somme, dann kamen wir nach Maison de Champagne, das ein zweites Verdun für uns wurde: wir hatten 700 Mann Verluste. Und so geht es weiter . . ." Ein anderer schreibt: „Mein Regiment hat am 16. April das Fort Brimont mit angegriffen; dabei ind wir, wie meist, nur sehr wenig vorangekommen, aber wir haben mehr als die Hälfte unserer Effektivstärke verloren und drei Viertel aller Offiziere wurden außer Kampf gesetzt, der Regimentskomman- oeur verwundet. Bei meiner Kompagnie fehlten allein 99 Mann. Alle Regimenter des 1. Korps, die an- griffen, hatten ebenso wie die Division Marocaine - li t f Qre Verluste, dabei ist der Angriff vollständig fehlgeschlagen. In den Zeitungen spricht man nicht davon. ..." * f ., Bei diesen fürchterlichen Verlusten ist es erklärlich, daß die Truppen mehr und mehr zu Diszi- n loslgkeit neigen. Ein Soldat der 9. Inf.. -ttO. schreibt am 18. Mai in seinem Tagebuch: c ''Morgen sollen wir angreifen, aber die Moral ist sehr gesunken. Alle sind scst entschlösse»», wenn in» Grabe»» der Befehl zun» Sturm gegeben wird, den Gehorsam zu verweigern, und ich selbst werde mich den Kameraden anschließen." Keine Obstbeschlagnahme. Besonders wichtig ist in diesem Jahre für die Versorgung der Bevölkerung die Marmelade, da die Fettlieferungen im Winter geringer werden dürfte»» als »m Vorjahre. Tie Reichsstelle für Gemüse und Obst rechnet für daö Jahr auf neun Marmela- denmonate und drei Kompottmonate Die Bevölkerung gebra»:cht jede»» Tag 30 Gramm Marme- lade für den Kopf, das sind für eine Bevölkerung von 50 M»ll»onen etwa acht Millionen Zentner. Man teilt 2 f 0 B ° 000 Zentner Kunsthonig. 400 000 Zentner Rüben,aft und 5 600 000 Zentner Marmelade Die Marmeladenfabriken haben auf eine Beschlagnahme des für die Marmeladefabrikation geeig»»eten Obstes gedrängt. Eine Beschlagnahine will die Reichsstelle aber unter keinen Umstände»» einführen, sondern, wen»» es notwendig ist, sich auf Versandsperre usw. beschranken. Gegen die Züchter, die die Erzeugerpreise über- schreiten., soll energisch vorgegangen werden. Aufkäufer aus Handels- und Privatkreisen sollen bei Zahlung höherer Preise sofort verhaftet »verden. Die Rerchsstelle betont, sie wolle dem reellen Handel keine Hindernisse m den Weg legen, doch müsse der Verkauf im Kleinhandel auch seine Grenzen haben. Allzuviel dürfe der Händler an seine Kunden nicht abgeben, damit jedermann Obst erhalte. Die Reichs- stelle wird den städtischen Gemeinden Vorschläge»», eine Beschränkung der Einzelverkäufe in der Weise fest- ^^en, daß jeder Käufer auf einmal nur zwei bis drei Pfund erhalten kann. Volkswirtschaftliches. A 16 Jlinrf siir »inflcrftfliiff. In Ost- und West- ^ c “6 et l jetzt viele Magergänse zun. Mästen .Ar Preis beträgt bei Waggonladungen (800-1100 Stück) zurzeit 16 M. nach direkter Bestimmungsstation franko Station. - Die Preise werden jetzt bekanntlich behördlich festgesetzt. A Ein zircbsstcrbcir macht sich in den kleinen Ge- oassern und Wasserläufen in der Lötzener Gegend bemerkbar. Vermutlich handelt es sich um die sage- nannte Krebspest. B Achtung! Kirschkerne sammeln! Wie im vorigen ^^hpe, ^len auch in diese»»» Jahre die ölhaltigen --bstkerne gesammelt werden. Um den Sa»»»»»»eleifer ^n, wird für Kirsch- und Pflallmenkerne o P>9 Pro Pfund vergütet. Die Kerne müssen rein und trocken fein. Es empfiehlt sich, sie den Schulkindern nntzugeben oder erst »n größeren Mengen zur Sammel- stelle zu bringen. Diese befindet sich wieder bei Frau Sanitätsrat Dr. Conrads. Im vorigen Jahre hat der Kriegsausschuß im Reiche über 76 000 Zentner Kerne gesammelt; die daraus zu gewinnenden 38 000 Zentner Oel werden zur Herstellung von Margarine verwendet. Aus aller Welt. ** Willkürlich bewegbare Ersatzglieder. Der Zü- LÄk^^!^^Professor Sauerbruch zeigte in der Gesellschaft der Aerzte »n Wien ein von ihm entdecktes operatives Verfahren, das bezweckt, willkürlich bewegte Ersatzglieder für amputierte Glieder mit Hrlfe lebender Kraktauellen herzustellen. — Dieses Ver- sah^n »st den Berliner Chirurgen bereits seit dem 9. Krregschirurgenkongreß bekannt, der hier vor einigen Monaten abgehalten wurde, und auf dem Prof Sauerbruch bereits die von ihm angegebene Methode Dorgeführt hatte. Es handelt sich bei dem Sauer- oruchscheu Verfahren um eine direkte Verbindung der ber der Amputation bloßgelegten Muskel- stumpse mit den von ihnen zu bewegenden Ersatz- gliedern. Das Verfahren, das bisher gute Resultate gezeitigt hat, »ft noch im Stadium der Ausgestaltung. — Hoffen wir baldiges gutes Gelingen. ** Gemeinschäoliches Rauchen. Gegen das leicht- srnnrge Rauchen wurde in der letzten Sitzung des Zweckverbandes Groß-Berlin scharf Front gemacht. - ^n der letzten Zeit feien zu den schon gemeldeten Branden noch 20 hrnzugekommen, durch die im Grune- wald »and be» Grünau nicht weniger als 387 Morgen guter Waldbestand vernichtet »vorden sei. Die Brandursache sei in fast allen Fällen auf das leichtsinnige Umgehen mit Streichhölzern, Zigaretten und Zi- garren zumeist jugendlicher Personen beiderlei Geschlechts zurückzuführen. Der schon entstandene Schaden belaufe sich auf mehr als 100 000 Mark. Hierzu komme aber, daß der vernichtete Waldbestand auf ^.ohräehnte hinaus für den Ausflugverkehr und dre Erholungsbedürftigen unbrauchbar geworden ,et. Anstelle des schönen Waldes werde man rn den nächsten Jahren Holzzäune sehen. ,**.50 Fahre im Gefängnis. Im Spital zu Schro- benhausen fand ein bewegtes Leben seinen Abschluß. Dort verschied ein gewisser Franz Wägete von Stein- gr»sf, welcher von seinen 83 Lebensjahren 50 im Ge- sanglns zugebracht hat, und zwar ausschließlich wegen Vrebstahls. Sein Vater war 36 Jahre eingesperrt. ** Ein falscher Rittmeister Freiherr von Richthoven trat »n Kassel auf, wurde aber entlarvt. Es.war o.er Landwirt Schenk aus der Nähe von Kottbus. Er Uetz sich alle Sehenswürdigkeiten zeigen und trank manche Flasche auf die 52 errungenen Luftsiege. ** Unvorsichtigkeit beim Brotbackcn führte zu einer großen Feuersbrunst in der Gemeinde Dämmer (Kreis Namslau). Sechs Wirtschaften sielen ihr zum Opfer. I ' 1 M VM ba fti iä pe fü sie Ul UI so in Heeresgruppe Herzog Albrecht. Keine größeren Gefecht-Handlungen. Gestern sind 8 Flugzeuge und 3 Fesselballone der Gegner oö r ?cfÖ)off• n lvo'L. n. O e st li cher Kriegsschauplatz Heftiges Feuer an de cbcren Stiypa und zwilchen Zloto Lipa und Rarajowka Hier holten unsere Stoß trupp- eine Anzahl Gefangener aus den russischen Gräben In den Karpathen war die GefechlStätigkeit nördlich von Kirlibaba lebhafter als sonst. Mazedonische Front: Am Doiron See und in der Struma Ebene kain es mehrfach zu Zusammenstößen englischer Streifab tetlungen mit bulgarischen Posten. Der Erste Genecalquarliecmeifter: Ludendorlf. Berlin. 25. Juni, abends. Keine besondere Kamps tätigkeit. 52500 tonnen oerlenkt. Berlin, 25. Juni Neue U Booterfolge im eng. lischen Kanal, im Atlantischen Ozecm und in der Nord« jcc: 24 000 Bruttorlgistcrlonnln Unter den versenkten Schiffen blsonden sich ein englischer Frachtdampfer, ein großer tiesbeladencr. durch Zerstörer gesicherter eng' ltschec Tankdampser, ein bewaffneter Dampser von 6000 Tonnen, Ladung anscheinend Stückgut, d.r aus einem Gelettzug herausgeschossen wurde, zwei^bewoffnOe Dampfer, von denen der eine Palmöl und Saffcansaat geladen hntte. Ein weiterer versenkter Damp er hatte Grubenholz als Ladung. Unsere Mittelmcer'U Boote haben neuerdings 10 Dampfer und 0 Segler von insgesamt 28 500 Brutto' registertonnen versenkt. Unter diesen Schiffen befanden sich dir englische bewaffnete Dampfer ..Kallundknrg" (1590 Br. N.'T ), der italienische b.woffnete Dampfer „Fert" (5567 Br.'N.'T.) und ein unbekanntes feindliches Schiff von 4000 Br.'R.-T. Die Ladungen aller ver« senkten Schiffe waren für Häfen der Entente bestimmt und enthielten 0400 Tonnen Koh'c, 7 !00 Tonnen Eisen, 5800 Tonnen Nüböl, feiner Schlachtvieh, Olivenöl, Erd. nüsse. Salz. Wein, Benzin und SchwefelkuS. Der Chef dcS AdmiralstabcS der Murine. Reiche Beute — Cauchboot gegen Cauchboot. Berlin, 25. Juni. Im Atlantischen Ozean und in der No dsee sind durch dte Tätigkeit unser« r U Boote neuerdings 7 Dampser, l Segler und 2 Fischdampfer vernichtet worden, und zwar die bewaffneten englischen Dampfer „Hollingion" (4221 Br.-R.-T.), Ladung an scheinend Munition, „Po.ynesta" (5737 Br.-R.-T.), mit Weizen und Stückgut aus Australien, „Orator" (3563 Br. R 'T), „Baron Eawdor" (4316 Br. N. T ), beide tief beladen, „Achilles" (641 Br. R. T ), Ladung Wein, die englischen Fischdampfcr „Shamrock" und „St Bern hard", der englische Gaffelschoner „Alwyn' m t Kohlen sowie 2 unbekannte Dampfer, von b ncn einer aus einem Geleilzug herausgeschofftn wurde. - EincS der U Boote hatte ein Gefecht mit einem BewachungSsahrzeug und einem seindlich'N ll Boot, in drssen Verlaus erfterrS durch Altillcrteseuec schwer beschädigt wurde. DaS feind liche ll Boot wurde durch Salven eingedickt; ob X r« ff er erzielt wurden, konnte nicht einwandfrei festgcstellt werden. Ein anderes unserer U'Boote, das von einem feindlichen angegriffen wurde, erzielte auf dem Turm drö Gegners eincii Trcffer. Der Chef di der AiSn.» und Ehampagne Front bei gut-.r Sicht reckt lebhaft. Ern eigenes Sloßl-uppuntec» nehmen südöstlich von Tahu c führte zu beabsichtigtem Erfolg. Heeresgruppe Herzog Albrecht Nichts Besonderes. Rittmeister Freiherr v Rlchthofen hat an den bei- den letzen Tagen feinen 54. 55 und 56. Leutnant Almenrödec gestern seinen 30. Gegner im Luvkampf b. siegt- Berlin. 26. Juni, abends Von den g; sind keine größeren Kampfhandlungen gemeldet. nten Neue Kriegskredite. Berlin, 26. Juni. Dem Reichstag wird der „Schlef. Ztg " zufolge wahrfch iali.^ ol4 einzige Vor läge einer K editvorläge in Höh- ros 15 Milliarden Mark zug.hen. Do bereit: ngen ^ sollen vom Bunoesrat nicht get ost n Man reck.n t mit einer Tätigkeit d?s R 8—10 Tagen. zu andern Entwürfen wo d.n s IN ichsrnges von Lbamderlal» baut vor. Schweizer Grenze, 26. Juni. Der Schweiz. Allg. Pressedienst m ldet über Kopenhagen aus London: Der Leiter dcS englischen Zivildirnftes Ehamberlain erklärte vor eir lgen Tagen, dte russische Revolution habe jeden falls das Gute, daß sie den Verbündeten die Verölt Wartung für den Fchlfchlag dcS Krieges abnrhmc Der Fried- könnte nicht mehr als eine Riedcrlaqc der Al Herten und ein aus der eigenen Kraft der Mittelmächte gewonnener Steg ongefeh-n werden. Hieraus geht her« vor, daß man in England das Volk allmählich auf einen erfolglosen KciegSauSgang vorbereitet. Der entfebtidende $. lull. Schnauzer Grenze, 26. Juni. Der Mailänder „Secolo" meldet aus Petersburg, die Hauptabstimmung über Krieg oder Frieden werde endgültig am 5 Juli stattfinden. klne JMIeben erregende Erklärung Grimms. Köln, 26. Juni. Ttc „Köln. Ztg." meldet von der schweizerischen Grenze: DaS „Berner Tageblatt„ vom 25. Juni enthält eine Aussehen erregende Erklärung von Rationalcat Grimm, worin dies, c aus das bestimm' teste versichert, solange er in Rußland gewesen sei habe er nie eine Depesche an BundeSrat Hoffmann ab gesandt. Ec habe überhaupt keine Depesche abgrsandt und Hab' mit BundeSrat Hoffmann in keiner Weise in Verbindung gestanden. KrUaswirUcbaliliches. * Beschlagnahme und Bcstandocrhcbung von Ltab. ^orm und Moniereisen. Am 7. ^uni ist im Deutschen ReichSan zeiger eine Bekanntmachung des UriegSministeriumS erschienen, durch die sämtliche vorhandenen und neuerzeugten Mengen an Liat« , Form- und Moniereisen beschlagnahmt werden. Jedoch ist trotz der Beschlagnahnie allgemein die Verwendung und Ber sugung gestaltet, sofern es sich nicht um Reu-, EriveücnmgS und Umbauten handelt. Berwendnng für letztere Zwecke ist nur bei Borliegen eines Dringlichkeitsschcines mit dem Stempel der Bau len Prüfstelle des KrieaSamles zulässig; jedoch fällt jauch diese Beschränkung fort bei Berwendnng für Brücken unter Eisenbahn« gleisen und für laufende UnterhaliungSarbciten in BergwerkSbe trieben. Ferner ist für EisenkonstruklionSfirmcn, Eisenbeton« und Beton Baufirmen eine Meldepflicht bestimmt, nach der sie ihre Bestände am l. jedes Monats bis zum 1". des Monats dem Kriegsaml, Bauten Prüfstelle, Berlin W U, Leipziger Platz Kl, zu melden haben Ausgenommen sind Bestände derjenigen Äonen gleicher und gleichen Querschnitts, die am Stichtage nicht mehr als MX) kg betragen. Meldebogen find bei der Bauten Prüfstelle anz»,fordern. Außerdem ordnet die Bekanntmachung eine Lager buchführung an. Weitere Einzelheiten, auch über Anfragen und Anträge, sind ans der in der üblichen Weife veröffentlichten Be kauntmgchung zu ersehen. Die Bestimmungen der Bekanntmachung sind am 18. uni 1917 in Kraft getreten. Die ßoldankaufftelle l[t Mt auf u'ciurct gtoffncl-. vicnslag nachmittags von r-s Uhr Samstag vormittags von 10—12', Ubr Der Brcnausfchuss der ßoldankaulsftelle: Dr. U j i n g e r. jHm$ Stadl uad Land. Scrliil—Frankfurt Der Schnell;ug D 243 Frank, fuit (Abs. 8 13 vorm.)—Berlin wirb bis auf weiteres von Metz aus gefahlen und ohne Berührung des Haupt« bahnhofs Franksuit über Mainz Goldstein— Francs.' Süd geleitet. (Frankfurt Süd ad 6.23 wie bisher) Für die Reise vom Hauptbahnhos nach Be.lm steht der 8 28 obfahcende D 41 zu Verfügung. \u erleichtern, hat sich die Geschäftsleiwng enffchloffen, tor Militär vom Feldwebel abwärts den Eintrittspreis Die hefstfche flnnstansstcUung varmftadt 1017 isl am 14. Juni eröffnet worden, und schon heute kann sestgestellt werden, daß sie geradezu einem Bedürfnis ab« geholfen hat. Das Interesse, daß man ihr von allen Sei« ten entgegenbringt, übertrifft alle Erwartungen. Die Aus« ftellung verdient aber auch dieses Interesse. Das allgemeine Urteil gehl dahin, das sie aus einer hohen Kunst, lerischen Stufe steht. Das war auch die Auffassung der Großherzoglichen Herrschaften, die übrigens bereits am 18. d. Mts. ihren Besuch wiederholt und bei dieser Gelegenheit 4 wertvolle Gemälde erworben haben. Die Ankäufe haben übrigens schon am ersten Tage eingesetzt. Auch der allgemeine Besuch ist zahlreich, und umsomehr ersreulicber, da er sich aus allen ötänden und Berufs- schichten zusammenseht. Es ist ganz richtig, was bei der Eröffnung der Ausstellung ausgeführl wurde: Die Pflege der Kunst ist keine Lustbarkeit, sondern eine Kulturaus« gäbe, und es gibt in dieser Zeit der 'Anfechtungen und der nervösen Spannung kein würdigeres und kein sittlich einwandfreies Mittel, um das seelische Gleichgewicht her- zustellen und zu erhalten, als gerade die Betrachtung der bildenden Kunst." Um unseren Kriegern den Besuch zu aus 50 Psg zu ermäße Karlen, das Stück zu 6 '.*J gestellten Kunstwerke im tion Ludwig von Hosma diesmal besonders reich wir noch zunick. ttlaini. D c H rp Außerdem werden Dauer« ausgcgeb^n. Auf die aus- elnen. besonders die Kollek- »md auf den Inhalt des 'statteten Ka alogs kommen Lur.>w h: (i. D. PH» ltpp 1 , früher Vonland deS P.ontcr Hecrcs Paris Mainz und Teilhaber der Moschintnsabrik Wiesbaden, ist du ch ein Srugsgericht zu Mainz wegen Bestechlichkeit in drei Fällen und vor'äyttch un ichliger Abstattung di.nstlichcc Berichte in zwct Fällen zu drei Iah en Ge« fänznis und T nst ntlaffun, v rurteilt worden Sechs Monat« der ll-terju hungshafl w.irden auf dle Strafe angerechnet. Dle d»m Vcculteitten zugestoffrnen Be- stcchungSgeldec wurden dem Staate für verfallen erklärt. Das Urteil ist noch nicht rechtrkcäftig g worden Verantwortlich: Albin Klein ln Greßcn. 1 tjichligen Zchachtuicistcr mit Erdlirbcitcr ffir sofort oefucht. Küche vorhanden. Baustelle in Wnrgendorf. Karl Lchlechtricm, Tiefbaugeschäft, Burbach i. W I I OstlvKvIlilvit, kür je-deri Privatmann mit geringen Mitteln srhnell einwandfrei viel Oeld zu verdienen, bietet s. durch Uebemahme e. 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