1 fordner ^unterlagen ^Papiere Quantitäten sen Vor: (Neueste Nachrichten) Bcjugspreis 50 psg. monatlich vierreljähri. 1^0 Mark, vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition 1,20Mk., durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1,80 Mk. — Erscheint an drei Wochentagen. — Redaktion: Südanlage 21. — Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht. Verlag der „Giesteuer Zeitung", Gießen. Expedition: Züdanlagt 21 Nr. 49. Telephon Nr. 362. Mittwoch, den 13. Juni 1917. (Gießeucr Tageblatt) Anzeigenpreis 20 psg. die 44 nun breite Pelitzeile, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 wm breite Neklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung des Zahlung«. zieleS (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneVerbtndlichkeit. Truck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Mein. Telephon Nr. 362. 30 Jahrg. n etc. karte n ag etc. In Flandern starke Artilleriekämpfe; englische Kavallerie- n. Jnfanterieangrisse gescheitert. Im Osten erhöhte Gesechtstätigkeit. Amtliche deutfcbe Cagesbericbte. 2i5oo rönnen versenkt. i Handlung Berlin, 8. Juni. Im englischen Kanal und in :r Biscaha sind durch U-Boote 31500 Bcuttoregister- 'snnen versenkt worden. Mit den Fahrzeugen n a. ver- sichtet 12000 Gewichtstonnen Eisenerz, 1000 o -wichts- mnen Kupfererz, 4000 Gewichtstonnen Kohicn und r00 Gewichtstonnen Stückgut. Der Chef des Admiralstabs der Marine. wtb. ien^arte. He und Bad. Her gestellt nach Darmstädter und Dr. Perl :ein Kaolin, kein Soda, kein id reinigt gut „Fania“ ist r Haus, Köche, Bad, Büros, e usw. ckong M. 4- . > 0 - ^ ah Fabrik Berlin itiick ab Engros-Preise. ! N 58, Milastr. 22. C.EIsner Großes Havpiquatier, 9. Juni 1917. Westlicher KrirgSschaup atz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. s " Längs der Iser nur st, t ckenweise lebhafte Artillerte- A« M» -Iltiakeit. — Geaen uns e Stellungen östlich Wytschaete 80(^20^2^vnd MessineS richtete sich vo> Mittag ab wieder starkes erstöcungsfeuer. Die großen Angriffe erneuerte der eind unter dem Eindruck der schweren Verluste, welche, üe auch Gefangene bestätigten, die 10 Angciffsdivistonen litten hatten, tagsüber nicht. Nur australische Truppen tickte er zu vergeblichen Vorstößen östlich von Meffines ils Feuer. — In den Abendstunden entwickelten sich auf rtden Ufern des Kanals Upern—Comines und in der onveniederung neue Kämpfe, bei denen der Feind keine orteile erringen konnte. — Vom La Bassee-Kanal bis -enserbach war die Kampstättgkeit abends gleichfalls esteigert. Nächtliche Vorstöße nordöstlich von Vermelles, idlich von Loos und östlich von Croisilles wurden zurück- ewiesen. Starke Kräfte setzte der Feind zu wiederholten lngriffen südwestlich und südlich von Lens ein. In elbit- Tten Nachtkämpfen schlugen dort, auf beiden Ufern des onchezbaches, sowie zwischen dem von Givenchy und vion urtd von Vimh auf Mericourt führenden Wege ssische und schlesische Regimenter den stellenweise in sere Gräben eingedcungenen Feind durch kräftige Gegen- stße zurück. Die Stellungen sind voll in unserer Hand. Heeresgruppe deutscher Kronprinz. Nach starker Feuervorbereitung stießen nachts am hemin-des-Dames bei Brahe und Cerny französische >turmtruppen vor. Sie wurden abgeschlagen. — Das \\ den anderen Abschnitten der Aisne- und Cham- igmfront abends stacke Feuer ließ um Mitternacht Heeresgruppe Herzog Albrecht. Die Lage ist unverändert. Von dem Oestlichen Kriegsschauplatz an der Mazedonischen Front d außer der üblichen Gefechtstätigkeit keine besonderen orkotnmniffe gemeldet. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. chnung > Qualität Berlin, 9. Juni, abends. Nach Abschluß der ämpfe des gestrigen Abends haben bisher keine neuen »griffe der Engländer zwischen Apern und Armen- res stattgefunden. An den anderen Fronten nichts eues. 47 250 Tonnen. Berlin, 9. Juni 1. In den nördlichen Specrge- eten sind 19100 Brutto-Register-Tonnen Schiffsraum «senkt worden. — 2. Neue U-Bootserfolge im Mitteleer: Mehrere Dampfer und Segler mit 28150 Br.- .-To. wurden versenkt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. * tobt. Großes Hauptquartier, 10. Juni 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Im Kampfabschnitt zwischen Upern und dem Ploeg- ert-Walde war nach ruhigem Vormittag der Artillerie- mpf erst gegen Abend, vornehmlich auf den Fplügeln, steigert. Nachts fühlten mehrfach englische Komcagnien gtn unsere Linien vor. Sie wurden überall abg wiesen. - An der übrigen Front blieb bei schlechter Sicht die Ge- fechtstätigkeit fast durchweg gering. — Bei Alaincourt an dex Oise, südlich von Beine, in der Westchampagne an der Nordostfront von Verdun und im Apremont- Walde drangen unsere Stoßtrupps in die französischen Gräben ein und kehrten mit einer erheblichen Zahl von Gefangenen zurück. Bei Abwehr eines feindlichen Er- kundungs^v s bei Flirey blieben mehrere Franzosen in unserer i^nd. I.: Flandern verlor der Gegner vorgestern 10, gp^ern 6 Flugzeuge in Luftkä mpfen und durch Abwehrfeuer. Vor einigen Tagen hat Vizefeldwebel Müller seinen 14. Gegner im Luftkampf abgeschossen. Auf dem Oestlichen Kriegsschauplatz und an der Mazedonischen Front nichts von Bedeutung. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. * Berlin, 10. Juni, abends. An allen Fronten, auch im Wqtschaete-Bogen im allgemeinen ruhiger Tag. wbt. Großes Hauptquartier, 11.Juni. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Im Dünenadschnitt bei Nieuport und östlich von Upern nahm gestern zeitweilig die Feuertätigkeit erheblich an Stärke zu. — Auch im Kampfgelände östlich von Wytschaete und Meffines steigerte sich gegen abend das Feuer. Nachts gingen nach heftigem Fcuerüberfall englische Kompagnien gegen unsere Linien westlich von Hollebeke und Wambeke vor; sie wurden zurückgeschlagen. Südlich der Donve scheiterten abends Angriffe der Engländer gegen die Töpferei westlich von Warneton. — Beiderseits des Kanals von La Baffee und auf dem südlichen Scarpe-Ufer unterband unsic Vernichtungsfeuer bei Festubert, Loos und Monchy die Durchführung sich vorbereitender englischer Angriffe. An der Straße La Bassee—Bethune, nordöstlich von Vermelles und bei Hul- luch wurden feindliche Eckundungsvocstöße abgewiejen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Am Ehemin-des Dames brachen in überraschendem Handstreich westlich von Cerny Stoßtrupps ostpreußischer und westfälischer Regimenter in die französischen Gräben ein, machten die Besatzungen, soweit sie nicht flüchteten, nieder und kehrten mit Gefangenen zurück. — Das hier einsetzende lebhafte Feuer dehnte sich auch auf die Nach- barabschnitte aus, blieb sonst aber gering. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Nichts Neues. Auf dem Oestlichen Kriegsschauplatz ist die Lage unverändert. Mazedonischen Front Auf beiden Wacdarufern und am Doixansee erfolgreiche Gefechte bulgarischer Posten. Der Erste Genecalquacriecmeister: Ludendorsf. Berlin, 11. Juni, abends. An der flandrischen Front wechselnd starkes Feuer ohne besondere Kampftätigkeit. Sonst nichts zu melden. . O . 19 6 oo tonnen! Berlin, 11. Juni. Im Atlantischen Ozean haben unsere U Boote 10 600 Bruttoregistertonnen versenkt. Der Chef des Admiralstabs der Marine. wtb 1917. Großes Hauptquartier, 12. Juni Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. An der flandrischen Front war die Artillerietätigkeit abends bet Upern und südlich der Douve gesteigert. — Nachmittags ritt englische Kavallerie gegen unsere Linien östlich von Meffines an; nur Trümmer kehrten zurück. — Südlich davon bei Gut Kruis angreifende Infanterie wurde durch Gegenstoß geworfen. — Im Artois war im Lens Bogen, sowie in und südlich der Scarpe-Niederung die Feuertätigkeit lebhaft. — Bei Fcomelles, Neuvecha- pelle und Arleur vordingende englische Erkundungsabteilungen sind abgewiesen w den. Heeresgruppe Deu .ec Kronprinz. G.gen die von uns beim orstoß westlich von Cerny an 10. Juni besetzten Grä't führten die Franzosen gestern 5 Gegenangriffe, 'ältlich verlustreich in Feuer und Nahkampf scheiterten. — Der Artillertekampf en eichte nur nördlich von Vailly und an Wintecberg vo iib r- gehend größere Stärke. — In der Ost-Champagne schluu n bei Tahure und Vauquois französische Erkundungsstößc fehl. Heeresgruppe Herzog Albrecht. K.ine wesentlichen Ereignisse. Oestlicher Kriegsschauplatz. An der Düna, bei Smorgon, Bacanowitschi und besonders bei Brozozany und an der Nacajowka ist die Gefechtstätigkeit wieder lebhaft geworden. Mazedonische Front. Zwischen Pcefpa-See und der Ost-Cerna, sowie vom rechten Wardar-Ufer bis zum Docian-See zeigte sich die Artillerie tätiger als in der letzten Zeit. » In dem an gesteigerter Kampftätigkeit reichen Monat Mai haben auch die Luftstreitkräfte in ihren vielseitigen Aufgaben große Erfolge erzielt. — Neben den Kampfund Infanterie-Fliegern bewährten sich besonders die für Feuerleitung und -Beobachtung unentbehrlichen Artillerieflieger, deren Leistungen durch die Fesselballonbeobachter wertvoll ergänzt wurden. — Wir verloren im Westen, Osten und auf dem Balkan 79 Flugzeuge und 9 Fesselballons. — Von den abgeschossenen feindlichen Flugzeugen sind 114 hinter unseren Linien, 148 jenseits der feindlichen Stellungen erkennbar abgestürzt. Außerdem haben die Gegner 26 Fesselballone eingebüßt und weitere 23 Flugzeuge, die durch Kampfeinwirkung zur Landung gezwungen wurden. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorsf. Berlin, 12. Juni, abends. In Flandern zeitweilig lebhafter Artilleriekampf. Südwestlich von Lens sind englische Angriffe im Nahkampf gescheitert. Im Uebci- gen nichts Wesentliches. 27527 tonnen, erfolgreicher Luftangriff. Berlin, 12. Juni. Einige unserer Seeflugzeuggeschwader belegten am 10. Juni die russischen Stützpunkte Lebara und Arensburg erfolgreich mit zahlreichen Spreng- und Brandbomben. Ein Teil der militäcsichen Anlagen ist nahezu völlig verstört. Trotz äußerst starker Gegenwirkung kehrten die beteiligten Flugzeuge ohne Verluste und ohne Beschädigungen zurück. (Bemerkung: Lebara und Arensburg befinden sich auf dem südlichen Teil der Insel Oesel.) Durch unsere U Boote sind im atlantischen Ozean versenkt worden: der englische bewaffnete Dampfer „Limerick" (6827 Bc.-R.-T.), ein englischer bewaffneter Dampfer von 4500 Tonnen mit Munition, ein weiterer bewaff- netec englischer Dampfer von 8000 Tonnen und ein Dampfer von 4000 Tonnen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Die ßoldankaufftelle ist bis auf weiteres geöffnet! vienstag nachmittag von 2-4 Uhr Samstag vormittags von 10 - 12 '), Uhr Der €brenau$Tcl»i$$ der 8 oldanKauf$Delle: Dr. Using er. Die „Kriegsbegeisternng" in Amerika. Sin Grundzug des bodenständigen «mrrikan.r . » her Bfrrtnifltfn 'Staaten, roi« fr f’.fl) .m Louff bt« er ft en Jahrhundert« der staatlichen Celbständtgkeli Kat ^ ist feine BegeisterungSsähigken für tbeale Güter. Für die nationale Ehre ist der Amerl- kaner zu den größten üpfern bereu, und wenn die berufenen Führer ihn dort vacken und z» überzeugen verstehen, können sie auf einen vollen Widerhall rechnen Präsident Wilfon wußte ganz «'"ai, welck-e Saite der amerikanischen Volksseele er anzufchiagen Lue. °l- er seine Bo.fchaf. . an den Kongree r LL ließ Tie wirklichen Gründe der ltriege.re.ber wurden Nug beiseite geschoben, mit elnern großen Aufwand. von Rethorä^ober, wurde ' tat ' «•« W*#- 7 'ihe.t «HD VumW hot Xa« Volk staunte dar blendende Feuerwerk an ba* Wilson vor ihm abbrannte, doch e- ko«nte s.ch nicht kür ein Borgehen erwärmen da» die anen. noch auf Washington zurückgehenden und von Monroe sväter schärfer gefahren Grundlagen der äußeren %o< Rtir verlassen wollte, um sich iniiich- ßflnbel zu mischen. Denn so geschickt Wilfon aum den Manie' de« Idealismus in malerische Zollen Mo if'Ä «ie amrelto hjr.il;, ÄÄ-QSSMU slllISsM?! ;fj dazu ausgerüttelt werden, sich selbst ; "'"iuramtlrl, »l< 1 »°> I» "«? »«"'S 5ä.?;ä A'"?«?»- gel feiner IlriegsmasAine durch unb«echt!g * Üi Gefühl' da" d.eNcg^rung ni%t b-wn der« glücklich hei ihir Oraanisation gewesen ist. Aber auch oem Ät«Äs«a'S' !i, des Krieger erwachen. Darunter litte amb die vopuläre Beteiligung an der Krieg« a niett he» eine fystemalifche AufklärungSpropaganda werde eingelil. tct werden. suaS oer wann »uuyi »«•** ""TT'ITfl . -.Mg sieht! Lssenbar hat er gar kein Gefühl damr M lächerlich er. der Vertreter der LandeS ixr Auwkq &tV D . e „j,ot he» Geldfnckr und der verhetzten Strohe, srch i die " ,,.f " frühere, auöbeuterl llff*'. ... so!°^ ber Mann wohl unter „Auiokratte ™ fit 5%, |«l« a? bts? =» >2,v;* -> tthJl Geldsackvotentaten hat'» doch tn der 00 * M ^ schen Geldsackpotentaten hat Weltgeschichte nicht gegeben. -»sdiiN-l tt« er _ Sruü der en und ürde Er fehlt nicht mal is an Schwefelsa»> rie na,wendigen Rokfioflr gesichert. il-i^ZeiE Eine erst versvätet hier bekannt gewordene M «tt Ä runa der Nnterstaa.Sfekretär- für « °ck°de f ff „nb j* im sranzösifchen Senat zeigt deutlichdaS^Bestr« MV» yj B itranfeel* die Hoffnung »u erwecken, daß T>a xchm ° „Hg egen WHBitlon« man gel unter! - ,stichst^ S--« 81 ■' sic zeigt aber vor allen r.Ingen, wie fa PB Mi» de über die deutschen wirtfchaftllchen ^ , ^ hültnisse orientiert sind. Gewiß haben wir Wolfram. Nickel und Kupfer nicht stn^lleberslich >eta?lete WOiTrani. yuuci u.»u «m V i» .tüx.YJni. »r«t< n französische ^giermtg w.tt aber wahrscheinliä ' ^ N MNN «aa >n begreiflichen Gründen, nicht einsehen daß roir J yeQtn wav lTu\n unseres lernt haben sparsam zu wirtschaften, und da.; m m o . e n i ^^mindesten! die Vorräte durchaus genügend sind, um da- A ) , pn noffl lg _ . v.,,. >z,,^t4,»tikNnr'KN ..nil clUH t D v roarf unter dem Äantel schaute doch der «fervefnß de» Rüstung»« und «rregögewinn- Kapltalf-mur hervor, und die »uschauer konnten ihn bei jeder Wendung des Schauspielers auf der Bt Y nut Io kmmt^e"'E"in den «erelntgten Staaten von einer ,, äsisäxä ¥nXr«w. Wilsons Kriegsziele. tioncrrogramn. dauernd durchzuführen. ^ ^ ^A^-rtri Uncle 2am schwätzt Aohn Bull» Rederei nach. ES hat in der Weltgeschichte wohl keinen Menschen in einflußreicher EteNung gegeben, der nach dem größten, weitesttragenden Entschlüsse seines Leben» Zorne auf. und binnen 14 Tagen hatten sich 1'JOOOOf Mann als Kriegsfreiwillige gemeldet, gn den «er elnlgten"S.aalen aber muh man setz, alle mögl.chen Mittel der Ueberredung gebrauchen, um nur da« kleine reguläre ©e« "nd. die Flo.tenmannfcha aus Ln voraefehenen Stand zu bringen. ES mutet radezu komisch an. zu lesen, wie zu diesem Zweck hl, Sutfraaetten des Staate» Newyork sich ,0fl0t McJ'elnfcbei, Auch sonst wird eifrig die mel gerührt, aber da» Ergebnis entspricht aufgewandten Mühe. Tie ..Newyork Time» i n c 11 Ir den Krieg einfetzen, lerbetrommel kaum der aii|u-- - . . .... vom 11. April konnte an diesem Tage auö Rewtzork nur l0« Rekruten für» Heer " " ei und 332 für Wc Marine melden, und zwei Tage spa. ter bekannte sie. dah trotz größerer Anstrengungen der Erfolg mit nur 7, Mann für das Heer nachaelaffen habe Auf ein besonderes Mittel ist die Verwaltung der Princeton Universität verfallen. Sie hat beschlossen. aNe älteren Studenten, die ins Heer elntreten. für einen akademischen Grad zn empfehlen Einklang mit der geringen Neigung zum Eintritt in das reguläre Heer steht der Widerstand gegen die Wehrpflicht, die Wilson bereit» in seiner Kongreßbotschafl gefordert und seitdem durchgesctzt hat ^Da von ihr zunächst nur ledige Leute betroffen nni 11U UUII ll|l ,) l* 11 v. v»/!. -n- werden, so entwickelte sich ^ gegetillber dcm a'isgezwun oeroen. io enuuiuuK I»", -. ... v . lenen Heeresdienst, der keiner wirNiche» va erland - i7n Notwendigkeit en.fprang.^eine allgemein Hei. ratsevidemie In Chtkago z"Ä. belief sich die Zahl >" IS'«« Kh«Sn”Ä r fon» hohe Worte die Amerikaner keinesweg» von der Gefahr, die ihrer Freiheit drohen soll, noch von der Notwendigkeit des Krieges gegen die ..Autokrane überzeugt haben. Die . ^ . Enttäuschung de» Biervcrbandc» über den neuen großen Verbündete^ macht^sich, denn auch immer deutlicher bemerkbar. W^irend namenti lich die französische und italienische Presse die pcsst. mtstischen und pazifistischen Elemente der beiden Lan. der mit dem Hinweis auf die zu erwartende amerika- nische Htife zu beruhigen suchen wird dieselbe amen, kanische Hilfe von einem Teil der englischen Pri.sse kanischen stirossprecherpräsidenten Wilson der M ^ -eine ganze Haltung läßt jede Spur von Originalität vermissen, man vermißt ihn zeitweiUg überhaupt unter dem Reiche der Weltakteure, und wenn er einmal Stimme erhebt, dann ist das. was er sagt. etnfach verwässerter Gedankenaufguß anderer, der Englan der nämlich. Wilson redet den Russen gut zu. John Bull, der schlaue, war in Rußland in Ber. ruf gekommen. Ter Haß der nunmehr freien Rüsten richtete sich nach London, wo man die gro«e Frie- dcnsbremse sah. Also mußte England sich. decken lassen, und dazu wurde Wilson aufgerufen, der 5elv des Landes der Freiheit. Also stellt auch Wilsoni in einem Aufruf an die Russen seine KrlegSziele dar Nicht etwa originell, in neuen Gründen verpackt, nein, ganz so. wie e» England vorher schon tat. ..Wir kämpfen für die Freiheit, für die Selbslregierung. für die freie Enttvicklung aller Pölker. TaS Unrecht (das ist seiner Meinung nach Elsaß-Lothringen?) muß b"vor wieder gut gemacht werden. Dann müssen gehörtge Bürgschaften gegen die Wiederkehr solchen Unrecht» geschaffen werden. Praktische Fragen kann man durch praktische ^"net und nicht durch schöne Worte regeln. Ter Gn.ndsatz welcher bei jener Neuregelting befolgt werden mutz. klar. Keinem Volke darf eine Souveränität aufgezwungen werden, unter der eS nicht leben wist. Kein Gebietswechsel soll erfolgen, es sei denn in der Absicht, die Menschen, welche darin wohnen, zu schützen und ihnen eine freie Entwicklung zu sichern. Man wist nicht auf Entschädigung dringen mit Ausnahme für diejenigen, welche einen klaren Schadenersatz für das gegen sie verübte Unrecht fordern dürfen. Keine neue Regelung durch Gewalt soll erfolgen, mit Ausnahme einer solchen, die den Frieden der Welt und die Politik und das Glück der Pölker fichert. Darum müssen die Pölker der Welt sich zusammenschltetzen zu einem gemeinschaftlichen GesctzeSbunde. welcher die Macht zur Sicherung des Friedens und der Gerechtigkeit Im Per. kehr der Nationen untereinander auSübt. Tie «ntokratie muß jetzt erschüttert werden. Wenn die Macht der Autokratie nicht jetzt zersplittert wird, wird sie uns überwinden. Wenn wir aber zu. sammenstehen. ist der Sieg sicher und auch die Freiheit, welche jener Sieg bringt. Wir können uns darum jetzt nicht erlatlben. schwach zu werden oder auch nur eine ein- zige Bürgschaft der Gerechtigkeit und Sicherheit zu ent. behren. Poii besonderer Unkenntnis der geologist^r Perliällnisse DeutsckilandS ,«Ugt aber die - - - bei Herrn Lochin über unsere - cy " t s e l u c r «n *«« ssrlkl n U ,1 a Oft tagt, das, diese am schwierigsten U»» ^ da die sninbr von SchweseMe« an» Spanien ». kommen aufgehvrt habe unb Wotroeaen Infolge Ie t tonferM»“ Ankaufes de« -chwefeMefe« durck, Snafant.kaum ln feinem «Bab nenkwerte Mengen an Deuisckiland liefern kvnne. i» et u. a. «erfahren zur Herstellung von kckiweiel aus ^ ^ gei fei zwar versucht, der trchnischen Ausf^ung stq ton de jcdocki große Bedenken entaeaen. Tleichzeiiig - ' ^ «nflrertgungei ick, der Mangel an Schweselsäure in dem Fehica gMsfen ge. sick, der Mangel an Schweseisäure in dem Sguif SuperphoSVhat für die Landwirischaf, bemerkbar,, ' „„!> Hab' Cockiin weis, anscheinend nicht, daß w,r bctroA “ 1r i bU I vcuuim .„-iß anscheinend nicht daß wir betro* &k B Ie g t e 9lnfb Läger an SchweselkieS yaben. die neben der r S l . Radien möffen, weil vorkommenden Zinkblende, deren Gewinnung „Fvmmt des Krieges stark gesteigert worden ist. säst de«'W.'jetzi bringt I zen Bedars an Tchwesel decken^ Außerdcm stnd ' ^ (anei «erfahren zur Herstellung von Schwefel »nd W*‘ "j spreche, säure auc Giv» technisch erprobt und seit Mo> möglich im Betrieb. Ein Mangel an Echwesel und ,mien Si-g- säure besteht deshalb in Deutschland weder fül ^ ^ ^ dauernd erheblich sich steigernde MunitionSferi ^ ° » noch für die Herstellung von Eupers, ho SP h^a I ^ ^n«, zwck N »er so sein wird, anderen Düngemitteln. Im Gegenteil, e» werden erhebliche Mengen Schwefelsäure an das neutrale- land aogegeben Deut Ifchland hat sich also auch auf dlefeoi W A biete vollkommen unabhängla von der EißEttl d und dt ^ m,.»knnv- rtetnrnür unü w < verben, unb baß e aus dem Auslande gemacht. - - - ~~77 ’ vir hier burd/ljalt Kaltblütige Mordbuben. >« vggfi !vi, %u%ym* ititMc Seelenle n-uinfc» läiiimtn, wir dann l Aus dem Seegefecht vor ostende am 5. ^ ^ berichtet die englische Marine: ..Wir nahmen lieber lebende des deutschen TorpcdojägerS >it den anderen muh heute doch ringe diese Hosstu nlis." Rach einer im ..Verl Lok.-Anz.- mitgci halten vnmag. Eii '• • - • - - Lberboot»mann»maüt» Heinrich 5 i«*•— iur möglich, wenn 'en Regierung, die Herr zu werden u -en Bundesgenossen Kriegsfahrt durch die Sinaiwüste »on Paul Schweder. Kaiserl. Qbman KricgSberichierftaUer. Auch die Fabel von dem angeblichen Wasservorrat im Magen der Kamele wird auf einer solchen Wüsten- fahrt gründlich zerstört. Keiner unferer Tierärzte hat auch nur ein einziges Mal etwas davon bemerkt Wohl aber bestätigten sie mir übereinstimmend daß so ein großes Tier ohne seine tägliche ausreichende Wasserration einfach nicht mehr marschfähig ist oder aber doch in seiner Marschfähtgkeit ganz krhebicch herabgesetzt wird. Natürlich halten sie darum doch noch weit mehr aus als unsere Pferde, deren Benutzung sich angesichts der unendlich langen Wüstenstrecke, die es jedesmal zu durchschreiten galt, von selbst ver. bot. Sie würden so viel Wass«r und Futter verlangen. dah allein schon daran jede größere E^re ditton scheitern würde. Das Kamel friht neben den in DlllUll lUIVlKUI -- ' V- befonderen Transporten mitgeführten Futtervorräten gern nebenbei die Wustengräser und Disteln und kann weit länger hungern als ein gutes Pferd Natürlich war die Kamelbeschaffung nicht ganz einfach In der Wüste gab es nur eine begrenzte An. r hl der teuren und immer mehr aussterbenden Tiere. ie schönen und ausdauernden tzedschin». die Reit« kameic sind selten und wurden von ihren Besitzern nur ungern und zu hoben Preisen hergegeden Sie muhten arühtentetls aus dem östlichen Arabien, dann au» dem HevschaS, auf Mefopokamien Mid fogar^ aiiS Persien her besorgt werden Die Hedschins find im allgemeinen gutartige und sehr stolze Tiere, di« -- mit gute Pferde — dem leisesten Wink mit dem Zügel folgen der ja nur aus dem dicken Halfrerdand besteht und nur selten angezogen zu werden braucht ^.ie gehen tr^ der Regel eine Stun" wieder eine Stunde im Schriu ersten Zeit machte das unseren yelv. ^rgnügen. Man kennt ja da» lelretten tn * bi 'un schindrreten, sieht man solche unerhörten Tierquäle- reien wie hierzulande. Sinnlos wird auf die Zugtiere UU| Ult fjumuivi - - -”* v, l CRawij.’ Ml eine Anzahl der Tiere ^t« it leicht erhältlichen zu sütternden Fleischfresser, sowie die seltencreii 0[ . u «b ^ 805 n sollen erhalten bleiben, dagegen die luteren Arten, z. B. Wildschweine und Rotwl^? JJjjfe schlachtet werden. f«Qn\Ü? n Ä llt « TtlA ! unter ^ >, :et Vfo k^' wurden ln das Boot genommen. Dann schlossen IJfc, I die Engländer ihr ..Rettungswerk" ab. Sie hatten Eine fJ c ? ®ttQ6p^ u Jolc augenfäNtg Befehl, nur sieben Mann als ..Metcrial" ^ uls tz^re. ^ sich zum Verhören' mit heimzubringen. Zwei Unteroffi- Mi b 0 J} et . O ziere, die außenbord am Kutter hingen, wurden auf- EN! ^ der ^'gefordert, sofort loszulassen. Sie klammerten sich weiter fest, und der eine sagte dem englischen m an BootSoffizter. datz er verwundet sei, daß ein Granat- ^ splitter ihm das Bein zerfetzt habe. Als Antwort hielt ktner der englischen Mattosen ihm eine Pistole gegen fattt vre Brust und schrie ihm zu, er solle sofort loslassen, hi^r belan schert. sonst würde geschossen. Dem zweiten, der sich etärs ^^wordene ^ 6leichfalls festklammerte, schlug ein anderer Mattose eit mit dem Seitengewehr so lange auf die Finger, bis der Mann losließ und in die See zurücksank. Dies reigt deuVch^D.Cvl ^sm/n^en. J& alles sah und hörte OberbootsmannSmaat Heinrich - ^unapi .B «eu Schmidt, der mit etwa 20 bis 25 anderen Deutschen gleichfalls auf das Boot zugeschwommen war, auf etwa drei Meter Entfernung, und er ist dazu bereit, _ - n q e l r uß Deu ,ot °Nen K.“ # ‘‘tu e deutschen Wt'ia uhser nicht fm? Cb: auf seinen Eid zu nehmen, daß der vorne normal M aber belastete Kutter achtern noch völlig genügend freien Raum hatte, um ohne weiteres noch min- Wr &u"vP« awi MsereHH bestens 20 Mann aufzunehmen. Da die See „null", lbr ttn?v^en, und hü? also spiegelglatt war, der Kutter nur etwa 30 Meter QenLlwE %nen Errei,, von dem Zerstörer entfernt lag und keinerlei Störung ib Ä um datz m durch deutsche Kräfte stattfand, so stand der Rettung ^MUsthren. " von noch mindestens zwanzig Menschenleben kein Hin- nrmß bet ocolnnit dernis entgegen — außer dem Willen der Engländer, 7 m aber di° W diese Menschen ertrinken zu lassen." 1 unfete Schees \ w “ e _-_— bIcfc “ m Wann Frieden? In 2 Monaten? Seologli is* dlk Ae - chkeselr.7 und Norwegen infolae v Heydebrand über vie Kriegsaussichten. Tei,n^^ ?ugland kaum Der konservative Führer Abg. Dr. v. Heydebrand llmw o Uesern lvnne hat in seinem Wahltteise Trebnitz eine Rede gehal- N^fel aus ten, in der er u. a. sagte: Mhqen Ausführung u „Wir sehen gerade wieder im Westen, wie die .Men. Gleichzeitig \ Engländer, von denen wir glaubten, daß sie ihre »rttowtaca, '»«wqiWig t ®nflianocr, von venen wix giauuicu, j jic p 0« vH» c n & cm Fehlen letzten Anstrengungen gemacht hätten, mit neuen ftrrcht- ^nowirtlchast bemerkbar, baren Angriffen gegen uns anstürmen. Ich glaube , ? nicht, datz wir beträch allerdings und habe die Empfindung, daß es wirk- - haben, die neben der rei lich die letzte Anstrengung ist, die sie machen und nde. deren Gewinnung wät machen müssen, weil ihr Land ruft: „Ihr müßt uns 'igert morden ist, säst ben helfen, sonst kommt der Hunger. Jetzt ist die letzte !fel decken. Außerdem sink Stunde, jetzt bringt uns der U-Boot-Krieg zum Ende!" ung von Schwefel und Schi Als ich vor kurzem Gelegenheit hatte, mit einem lisch erprobt und seit Mo, Admiral zu sprechen, steNte ich ihm die Frage, ob tgel an Schwesel und Schi: es wirklich möglich sein wird, daß der Krieg mit in Deutschland weder füi einem vollen Siege für uns ende, und ob er wirklich ) steigernde Munitionsferti glaube, daß wir mit unserem U-Bootttieg es machen ig von Suyerphosphat werden. Da antwortete er mir: Im Gegenteil, es werden „Wir Holsen, ja, wir sind überzeugt, daß in wefelsäure an das neutrale längstens zwei Monaten der Zustand der Engländer so sein wird, datz England am Ende ist." sich also auch aus dieseir Gegenüber allen Zweiflern und Flaumachern kön- unabhängia von der Ei neu wir also sagen, daß die maßgebenden Leute Echt wissen und die Zuversicht haben, daß wir siegen werden, und daß es nur darauf ankommt, daß auch wir hier durchhalten. Ich gestehe Ihnen, daß ich 00 Wöübfttibfctt* immer geglaubt habe, daß, wenn wir mit ö* Rußland zu einem Sonderfrieden sche Seeleute ertriuien las kämen, wir dann leichte Arbeit haben würden, auch fecht vor Ostende am 5. mit den anderen Feinden fertig zu werden. Aber Marine'. ..Wir nahmen ich mutz heute doch gestehen, daß ich nach Lage der utschen Torvedosägers .,C Dinge diese Hoffnung nicht mehr ganz aufrecht zu 1 Berl Lok-Anz." mitgel halten vermag. Ein solcher Friede Rußlands ist doch »tsmannsmaüt's Heinrich S. nur möglich, wenn er getragen wird von einer starken Regierung, die imstande ist, der Lage im Innern rfictt «entöl Herr zu werden und es verträgt, den Bruch mit -ci iw fc en Bundesgenossen auf sich zu nehmen. Da müssen verhindert. wir aber sagen, daß die Zustände vor der Hand eine her den Untergang oes „ solche Lage nicht erkennen lassen. Was aber England nn rasch wegzusinken. Da I anbelangt, so hat der See Minuten spater wa Engländer eine Bulldoggennatur. . m-br übrig, nur die über: et Pergegenwärtigen wir uns doch, daß England vor l sL (statten Wasser, uni ^ Jahren mit etwa 120 000 Mann aus dem Kamps- ] JL t r. 51" heran uni j,j q j erschien, während es jetzt eine Armee von etwa C oi„f ihn hielten die de» 2 Millionen hat. Sie beißen sich fest wie eine Bull- tnLlen 'He Hch W' dogge und können dann nicht los. Aber ich ' ^rcmkonMnden Ma glaube, daß wir den nächsten Kriegswinter doch nicht ^ m ———lsmehr durchzumachen brauchen, wenn bis dahin der -7Her Krieg MfU-Bootttieg die Entscheidung gebracht hat." n, und unö Aar Abg. v. Heydebrandt forderte am Ende seiner jt. Kamele, ^ EerPf^Rede der Regierung beim Friedensschluß einen .nationalen Egoismus. ysss» äW ,,c, " n ' _ Sit«'£ SSÄf Allgemeine Krtegsnachrichten. 6CWU \ncn ® elaltfcn ll6K Rußland und die Entente. ^ Die Petersburger sozialistischen Blätter bekämpfen lisch« s) . aeinetf mit steigender Erregung den Gedanken einer russi- taitten lußef (ctjeit Offensive und kritisieren mit auffälliger m Rast" l Heftigkeit die Ansichten der Verbündeten. In dem ne r.wiaften @f cI äl,m .. Blatte Gorkis besteht Rasanow hartnäckig auf der Re- " m Araber on "'vision der Verträge mit den Verbündeten und pro- Tiere ftr £ e bu i n en f testiert gegen jeden Versuch einer Offensive, für Es i"./L Hungersnot in Finnland. tet aJSftetu tn 7 LöVno t herrsche. In den ganzen Bezirken seren die Ge- brauu^ ^ rreidevorräte aufgebraucht. Die ärmere Bevölkerung Denn f?, oder Ä §iere habe tn mehreren Orten schon damit begonnen, Mehl ? ie ', foqö 1 ’aus Rinde zum Brotbacken zu verwenden. einzik Die Ernte ist in Finnland sehr spät. Die Lage milk fed kann danach überaus ernst werden. en vvv ' mu» Aachen denn u^ten blew > nt# Ernst' KriegS-Angst-Phantasien. Die Zügellosigkeit der amerikanischen Phantasie spielt dem armen Wilson einen bösen Streich. Er muß sich gegen „böswillige Gerüchte" wehren, die „L seine Rettutenwerbung stören. Unter diesen böswillig ^^ täler und Wersten an , eine Ä" i'e ln". der Atlantischen Küste seien ck'^i'N ^ UIlü UH UUU)lU|U;ill OV»*|*v |VIV.I .ineetÄ H,>ne^ ri bo11 verstümmelter Seeleute. Diesen maß- ' mit l^i- die gl losen Lügen gesellte sich die Erklärung, daß die Be- C frdt cr ' ^ baö e Ö C s AotMiHörden von Washington sich mit der^Presse zusammen- dölferung der Vereinigten Staaten, mitzuhelfen bei der „Ausrottung des LügenfeldzugeS, der sichtlich ein Ergebnis der Treulosigkeit sei". Roch ein Regcr-Feind. Der spanische Botschafter hat dem Auswärtigen Amt mitgeteilt, daß nach einer ihm zugegangenen amtlichen Nachricht die Dominikanische Republik von den Vereinigten Staaten von Amerika veranlaßt worden sei, die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland abzubrechen. Das portugiesische Kanonenfutter wehrt sich. Portugiesische Gefangene vom 34. J.-R., die am 1. Juni bei Richebourg in deutsche Hände fielen, berichten, daß sich bei ihrer Einschiffung unerhörte Vorgänge abgespielt haben. Fast keiner, vom einfachen Soldaten bis hinauf zu den Offizieren, ging gern nach Frantteich. Hauptmann Machado Chanto fiel es daher nicht schwer, mit zehn Regimentern eine Revolte zu organisieren. Zur Strafe wurde er nach Angola in eine Art Verbannung geschickt: die zehn Regimenter blieben zwei Monate in Festungshaft. Als das Regiment eines der Gefangenen eingeschifft wurde, weigerten sich 25 Offiziere des Regiments, mitzugehen. Sie blieben in Lissabon als Gefangene zurück. Wachsende Erbitterung. In Portugal ist die Erbitterung gegen England im Wachsen begriffen. Demnächst sollen über 15 000 Portugiesen nach Frantteich gesandt werden. Weiter verlangt England die Aiobilmachung der Leute im Alter von 32 bis 35 Jahrett, was starke Erregung hervorruft. ten etan hätten, um dem Volke die Wahrheit vorzuent- alten. Der Marinesettetär Daniels ersuchte die Be- y■ 1ÜÜ ZOO 300 \‘l// lievi. -//es /BU i* " iif ■ ■ %„f *#■ oCivenchy ]l r *'tu f rSCsrritre \drency Cabarttrouge ''•L oVimy , . ... . tibbus oerthonrdlr* \ /es Jmu/s o M / fte/us X l o ftvrie \s^ a \ jf ^ftocHncoLd Nericour* flctzuvU/fc flr/euXi ^rvai uBaiJJeui Oppy 'tfavrelle lefotnl du Jour ^Jaub.ySauveur Feuchy vrrrcou^ Die Entente hofft auf 1918. 1917 ist nichts mehr zu machen. Die russische Revolution hat einen Sttich durch die Rechnung gemacht. Also will man noch ein Jahr und, wenn nötig, noch mehr zusetzen. Amerika soll helfen, und die russische Wiedergeburt. Wie aus Newyork telegraphiert wird, sind elf Millionen Mann im Alter zwischen 21 und 30 Jahren in die Rettutenrollen des amerikanischen Heeres eingeschrieben worden. Die militärische Wiedergeburt Rußlands fällt in die gleiche Zeit, in der die Entente das Eintreffen dieses amerikanischen Millionenheeres auf dem europäischen Kontinent mit Bestimmtheit erwartet. Die Washingtoner Regierung hat den Entente-Regierungen die Entsendung eines Heeres von 1 Million Mann im Frühjahr 1918 feierlich zugesagt. Englische Freiheit. Den englischen radikalen Sozialisten wird die Teilnahme an den Stockholmer Verhandlungen unmöglich gemacht. Außer Ramsah Macdonald und Jowett, den Vertretern der Unabhängigen Arbeitspartei, befinden sich unter den Fahrgästen, denen durch die Weigerung der Seeleute die Fahrt unmöglich gemacht wird, auch das Parlamentsmitglied George Roberts, die Vertreter der offiziellen Arbeitspartei Carter und Robertson und ferner die bekannten Anhängerinnen der F r a u e n - Stimmrechtsbewegung Frau Pankhurst und Fräulein Kenney. Bei einer Protestkundgebung auf dem Trafalgar Square gegen die Reise Ramsay Macdonalds nach Petersburg verlas der Vorsitzende unter allgemeiner Begeisterung ein Telegramm von Vertretern des Matrosen- und Heizerverbandes, welches besagt: Wir halten Macdonald und Jowett gefangen. Die Mannschaft weigert sich, mit ihnen zu fahren. Friedens-Versammlung in Liverpool. Das Reutersche Bureau meldet aus dem westenglischen Hafen Liverpool, daß dort eine pazifistische Versammlung, die als eine Sympathiekundgebung für die russische Revolution gedacht war, nach heftigen Lärmszenen gesprengt wurde. Deutsche Kulturträger in Rumänien. Die rumänische Erdölindustrie ist trotz der rücksichtslosen Zerstörungen, die im vorigen Herbst unter englischer Leitung stattgefunden haben, in planmäßigem, von Deutschen geleitetem Wiederaufbau begriffen. Der dringende Bedarf der Mittelmächte an für die Verkehrsmittel wichtigen Oelen ist unbedingt gesichert. Blitzlichter aus dem russischen Chaos. : Um die Fahnenflüchtigen, die sich selbst Urlaub gegeben haben, angeblich ca. 2 MiUionen Mann, zur Rückkehr zu bewegen, nachdem Kerenskis scharfe Drohung nichts gefluchtet hat, hat die Regierung den Plan gefaßt, alle Deserteure mit dem Verlust des Wahlrechts zur Nationalversammlung zu bestrafen und ihren Familien die Unterstützung zu entziehen. : Kerenski, der sozialistische Kriegsminister, hat mit seiner Aufforderung ans Heer, den Feind zu vertreiben, scharfen Widerspruch der Sozialisten, nicht bloß der ganz radikalen, herausgefordert: der russische Soldat sei kein Kanonenfutter. Kerenskis Stellung soU erschüttert sein. Aus Mer Wett. ** 49 Tote, 109 verletzt. Wie die Gesandtschaft von San Salvador mitteilt, habe das Erdbeben 40 Tote und an 100 Verletzte gefordert. In der Hauptstadt habe es keine Menschenverluste gegeben. Der Sachschaden werde auf mehrere Millwnen PesoS geschätzt. — Die ersten Nachrichten waren also erheblich übertrieben. ** Schreckenstat eines Vaters. Ter Landsturmmann Gastwirt Bertling in Gotha, der auf Urlaub in seiner Heimat weilte, hat seine fünf Kinder erschossen, seine Frau und sich durch Schüsse aus einem Revolver schwer verletzt. ** Gefährliche Glockenabnahmc. Bei Herabnahme der Glocken an der Christuskirche in Hasserode riß plötzlich die Kette und eine der Glocken sauste mit mächtigem Getön in die Tiefe und bohrte sich in das Erdreich ein. Am Gesims des Turmes wurde nicht unbeträchtlicher Schaden an- gerichtet. Man will diesen nicht ganz ausbessern, sondern erkennbar lassen zur Erinnerung für die künftigen Geschlechter an die jetzige schwere Zeit. — Von den Glocken des Straßburger Münsters sind drei abgenommen worden, darunter die große „Angelus-Glocke". Fünf Glocken bleiben dem Münster erhalten. Billiges Brot. __ Melde dich zur Kundcnlisle. Ich kenne eine Bäckerei, Die alles gibt bezugsscheinfrei. Du brauchst nicht mit geschwollenen Waden Dich krumm zu stehen vor dem Laden, Brauchst nicht zu schnippeln an den Karten, Brauchst nicht zu bitten und zu warten. Denn pünktlich bringt man dir in'S Haus Die Ware: „Suchen Sie sich aus!" Hier derbes Brot und dort recht feines. Manch großes Stück und auch manch kleines. Und Hörnchen, Zwieback, Kringeln, Torten Abwechselnd in verschiedenen Sorten. Was kostet denn die leckre Ware? Nur eln paar Mark im Vie rteljahre. Die Nahrung ist geschenkt, gefunden! Lauf schnett und melde dich als Kunden. Versteh mich recht, mein lieber Freund, Nicht Lelbesfutter ist gemeint. Das mit den Zähnen man zerbeißt; Ich mein' die Nahrung für den Geist. Die Leckerbissen für's Gemüt, Die man aus seiner Z e t t u n g zieht. Das Neueste aus aller Welt, Von Kampf und Sieg in Meer und Feld, Was Tapfle tun und Weise raten, Von Menschenleid und edlen Taten, WaS wahr und schön ist, Ernst und Scherz: Das täglich Brot für Hirn und Herz. Wird reichlich, prompt und feln serviert, Wenn ihr nur zeitig abonniert! Scherz und Ernst. tk. „Robeflierres Testament." Ein russischer Flüchtling, der in die Heimat zurückkehrte, rief aus: ..Wir haben das Testament Nobespierres zu oollstrecken." Nun ist mir ein solches Testament nicht bekannt, und wenn ein solches vorhanden wäre, so würden die darin mutmaßlich enthaltenen Ideen schwerlich auf das heutige Rußland passen. Aber die Bemerkung des Flüchtlings läßt Wilhelm BloS in der sozialistischen Wochenschrift „Tie Glocke" (Berlin SW 68) daran erinnern, wie seinerzeit die erste französische Republik. allerdings erst nach Robelpierres Tode, mit den feindlichen Mächten des ersten großen Koalitionskrieges Frieden geschlossen hat. England hatte damals fast ganz Europa gegen die französische Republik in Waffen gebracht, nachdem 1798 der König Ludwig XV). hingerichtet worden. Nach zwei Jahren mörderischen Krieges, in dem die Republik fast überall siegreich blieb, waren ihre Feinde fast alle kriegsmüde: nur England, das Im wesentlichen andere für sich kämpfen und bluten ließ, wollte den Krieg bis zur Niederwerfung der Republik fortsetzen. Darauf schloß die Republik mit Preußen und Spanien einen Sonderfrieden. und zwar 1795 zu Basel. England setzte den Krieg fort, aber die große Koalition war gesprengt und die französische Republik hatte den Vorteil davon. Dieser historische Vorgang läßt sich allerdings mit den heutigen nicht vergleichen; denn im Gegensatz zur französischen Revolutionsrepublik ist die russische Revolutionsrepublik eben nicht siegreich. > tt. Pour le weilte. Ein Feldpostbrief: Im ersten Januarheft 1917 des Türmers finde ich einen Artikel, „ComprimeS Bayer", worin der Gebrauch von flanzö- fischen Benennungen für deutsche Erzeugnisse gemtßbilltgt wird. Wenn ich mich auch den Ausführungen ganz anschließe. so muß ich leider doch feststellen, daß der höchste deutsche Kriegsorden nach fast dreijähriger Kriegsdauer immer noch den Namen „Pour le merite" führt. Hat man dafür noch keine deutsche Bezeichnung finden können? Solange dies nicht der Fatt ist, kann man dem Kaufmann, der seine nach dem Auslands bestimmten Erzeugnisse z. B. flanzösisch benennt, doch wohl kaum einen alleinigen Vorwurf machen, oder findet man sich einfach damit ab, datz man sagt, die Bezeichnung „Pour le merite" sei noch vor dem Kriege entstanden? Wie wird wohl der Ausländer hierüber denken? — Auch diese gewiß geschichtlich gewordene Bezeichnung könnte man ruhig fallen lassen. Sie war ein „Jmponderabile", ist es vielleicht in att- preußischem Sinne heute noch. Aber wo soviel AU- preußentum (das wichtiger ist) wie vermodernde Rinde von der alten Eiche absaNen soll. — was kommt's da noch auf etwas mehr oder weniger „Abfall" an ? • Humoristisches. Passender Titel. Futurist: „Wie sott ich mein neues Gemälde taufen?" — Freund: „Nenn es Explosion in einer Munitionsfabrik!" Ter Herr Professor. „Ist hier die Altkletderjammcl- stelle?" — „Jawohl!" — „Ich möcht' einen Anzug ab- liefern." - „Schön, wo ist er?" ~ „Zch Hab' ihn ob.* 3 I Kriegswfrflebatllicb«. Die verdorbene -ntter ist abruliefer« Durch die BundeSrolSverordnung vom 1b Februar 191 1 Und gemäß § 3 ßiffrt 8 alle verdorbenen oder sollst für die menschliche Ernährung nicht geeigneten Fettwacen, dte in glwerblichen oder Handels Betrieben abfallen, dem Kriegsausschutz für pflanzliche und tierische Lele und g ettc anzumelden und auf Verlangen abzuliesern^Der .»UegSauSschuß ist bezüglich der zu v-egütenden Preise an die BundeSratSverordnung vom 20 Oktober 1916 gebunden und darf für verdorbene Butter nur 30 Mk. unter dem Grundpreis für abfallende Ware für den Zentner zahlen, dementsprechend würde der heutige Heber- nahmepreiS 17b Mk. für den Zentner betragen. Der KriegSauLschuß ist aber bereit, Kommunen, die über Vor. ritte verdorbener Butter verfügen, diese gegen Margarine etnzutauschen und zwar ohne Verrechnung deS etwa ge. zahlten Preises, lediglich Ware gegen Ware. I»r «lerabtteferuug Bet rund 89000 Hühnern sollte der Kreis Wetzlar neben der Versorgung seiner eigenen Bevölkerung wöchentlich 75000 Eier nach auS- wärtS liefern, während, wie die »WleSbad. Ztg " mitteilt, bis jetzt als höchste wöchentliche Leistung überhaupt nur 16000 Gier, in der letzten Woche sogar nur 9300, bet der KretSsammelftelle etngingen. Dabei sind bet einer einmaligen Ausgabe für die VecsorgungSberechtigten des Kreises allein 21000 Ster erforderlich. Die Kreisbehörde verlangt daher, daß für den Monat Zunt 5, für Juli und August je 4, für September 3 Ster und für Oktober nur noch 1 (Sri für jedes Huhn abgeltefert werden. Au* Stadt uid Land. postalisches. Der immer mehr zunehmende Mangel an geschulten Beamten erheischt, den Postschalterdienst nicht selten von 'fachlich nicht vorgebildeten Personen wahrnehmen zu las. sen. Vaterländische Pflicht ist es. die glatte und rasche Abwickelung des Schalterverkehrs zu erleichtern. Dazu trägt viel bei. wenn nachstehende Regeln beachtet werden. 1. Fertige Aufschriften, Telegramme usw. recht deutlich aus. 2. Wähle für Deine Postgeschäfte möglichst nicht die Hauptverkehrsstunden (..)- 3. Tritt an den richtigen, durch Inschriften bezeichneten Schalter von rechts heran. 4. Kaufe Marken, Postkarten usw. nicht in einzelnen Stücken, sondern in Deinem Verbrauch angemesse- nen Mengen, namentlich auch in Markenheftchen oder Kartenblöcken. Für kleinen Bedarf bediene Dich der Postwerlzeichengeber. b. Klebe auf alle freizumachenden Sendungen die Mar- napf- und kmgfxnxbrt, wlwwn7M-n- Safe (Ern das auf dem Wagen sah » M * m *«*“1 schwere Drehungen. Auch das Pferd .ft fo erh.blich verletzt, dah es abgefchlachtet werden muh. frttbbrra An den Lchleh rn, Niptcl- und Zwei- s-brnbäumen t'ttt gegenwärtig die «8 cfpintzm ölte in wich verheerender Weife au*, daß dar Anordnungen zur Vernichtung berllnzi';' «f«* "ctzcn muhte. $ a t m ft obt. 4. Juni T.e Ta rwftödter Zeitung" teilt mit. daß der Großherzoq ber-'°imt habe daß der Namenr;ug von den «chs-Ittücken u. .d in «chulterkloppen de« Leibdcagoner.Regimenlr Nr 2 4 ^ «ivernen und durch die Regimentsnummcr eri« tze» iS. (Ter Inhaber dieser Regiments war Kaiser Nike» lau» 2. von Rußland Schrift!) ml . , StarUenbnra Der Startende icger BiehhandelSvec. band beabsichtigt im vaterländisch en Jntere,se den bar- geldlcsen Zahlungsverkehr dadurch zu fördern, daß von Juni b» 38 ab die «auspre.se für da» uvge ie ert- Schlachtvieh den Landwirten >n d. r Regel unmittelbar durch die örtlicheu Nassen der 'm'kwirtschastlicheu Ge. n°s,7nschasten (Spar, und Darlehn» t->den) durch Bezirk», spackassen usw. überwiesen weiden. Der Nausprei» wird den Landwirten aus diesen Kassen gu tgeschriebe». woraus sie darüber verfügen können. Mai«, Dem Vernehmen nach haben die hessischen 2täbte gegen die Höhe der von der Lande-. Obslftellc zu Darmftadt festgesetzten Obsthöchstpreise Wider- sp r u ch erhoben. Al,rn (Rheinhessen). Um einem kriegSs,cfangenen Franzosen zu Zivilkleidcrn und damit zur Flucht zu verhelfen, benutzte die 35 Jahre alte Elise Schweizer von hier einen auf den Namen ihre» Vaters lautenden Bezugschein. Der Liebhaber kam ober nur bi» Bruchsal, wo er gefangen genommen wurde. Der Franzmann verriet sofort seine Liebhaberin. Die ehrvergessene Person büht ihre Tat mit 6 Monaten Gefängnis. Verantwortlich: Albin Klein tn Gießen. vertrauet der Natur! Umsonst und portofrei erhalt jedermann das Büchlein des Herrn Pfarrer Jos. -Schmidt über die Verwendung von Uaturrnitteln Betnäffen Durchfall Magenbeschwerden Rheumatismus Ischias Derdauungs- beschwerden Magenkrämpfen Hämorrhoiden Verdorbenem Blut Magenleiden Blutarmut Nervenleiten Gliederzittern Nierenleiden Gicht Drustkrampfe Zuckerharnruhr Lungenleiden Mundgeruch Darmträgheit Wasiersucht Fettleibigkeit Furunkel Asthma Harnverhaltung Zuckerkrankheit Bleichsucht Mitesser Uebelriechendem Atem Verstopfung Wasserbeschwerden Stärkung nach Krankheit. tu unsere' E»«l,s« Kill) Das Büchlein der Familie. Schreiben Sie ifl cm brauchharcr Ratgeber in 3 at .lief gniihli ti Lpfjattn, geMig' jKuMjffli unb infolge grjcheiilaiid mit der i^lg Dcrläfet. Seine i an die Areuzberg-Upotbeke in Wendelstein bei Nbg. Nr. 146 A. Die Eröffnung der Ken vorher aus, auch aus Postanweisungen. lt bereit. Übergib größere 6. Halte das Geld abgezählt Mengen Papiergeld stets geordnet. 7. Vermeide unnötige Fragen an die Beamten , belehre weniger gewandte Personen und hilf ihnen. 8. Lege gewöhnliche Briessendungen in Briefkasten, Bnefsendungen in gröberer Zahl gib geordnet am Schalter ab 9. Fördere den bargeldlosen Zahlungsausgleich durch Anschlutz an den Postscheck- und den Bankoerkehr, 10. Benutze bei eigenem stärkerem Verkehr die beson deren Einrichtungen (Posteinlieserungs-Bücher und Verzeichnisse, Selbstvorbereitung von Paketen und “ fi I " ' Einschreibbriefen). Hessische HnnstaussteUung Darmstadt 1K17. Am 14. Juni wird die von der .Freien Vereint gung Darmstädter Künstler" veranstaltete Landes-Kunst auSstellung auf der Mattztldenhöhe eröffnet werden. Wie dte gleichen Veranstaltungen früherer Jahre wird sic den guten Ruf DarmftadtS als Pflegestätte edler Kunst von neuem befestigen. In weitesten Kreisen Hessens bringt man bereit» dem künstlerischen Ereignis lebhaftes In tereffc entgegen. Trotz der durch den Krieg bedingten erschwerenden.Umstände ist eine große Anzahl hervor :Äui ragender Werke namhafter hessischer Künstler eingetroffen. Die Ausstellung verspricht daher ein außerordentlich interessantes Ereignis zu werden, da- Freunde und Gön ner der Kunst im höchsten Maße anziehen wird. Da wird hier in bemerkenswerter Vielseitigkeit und AuS fieffifchen Kunftausffellung Darmftadt 1917 im itädtilcken Husltellungzgebäude aut der Ulathildenhöhe findet Donnerstag, den 14. 3unl, nadimiffags 3 Uhr Katt. Dis Ausheilung gibt Hutrdilufj Ober letztes künltlerlfdies Schaffen helfirdier KQnltier, Bildhauer, Graphiker, und bletef günfflge KaufgelegenheK auch pon Werken der Kleinkunst. Eintrittspreis INK. 1.— - ait den ihm- Der D O IW ©in Ws Me Seefuffun l\UI WV.III &(MMKtMt£uw ganz vorzügliche Qualität^ Königin So#« liefert in jedem Quantum ^ cj un j i . Güttinutuu * m jüc b(e M \% e i n % n t h Im* h i 1r. e Nieder-Ingelelm a I beei l». 14 . Jir - ftontin von Srtech ttmS rtgeltedtft tn öe« letzten Woi fische» Lcllppen de ' den Austnig hatte Wer verkauft gegen netto Kaffe Schlenengleise biS zu 4.'»on m nucti in Nein. Mengen, ferner Stahlmulden Kippwagen Geöffnet taglick von 10—7 Uhr. von ' . biv l cdm ,Int,all und 2 Vofomotiucn dazu. Angebote erbitten |tiebrüdcr£lchelqrun Sfrassburg i. € 1 $. ?olltS um tmen.Men mThrss durch de» tzplruS \ Hntente'Tcuppen :o. au der Nordküst die Stadt Korinth rar- von dem übrig kl der Entente, Jom l einem starke» ßanbi Liese mihli * btoat, der bisher 'daLunjch kannte, i? dos erste Mal der (rnkiUe patentierte Original-Reformkästtn wähl die jüngste Periode künstlerischen Schaffens gezeigt. . ifu Die in unserem engeren Vaterlande lebenden ancrkann ten Meister sind mit einer Reihe vortrefflicher Werke vertreten. Eie namentlich anzusühren würde den Rahmen dieser vorläufigen Rotiz überschreiten Bon den auswärts lebenden hessischen Künstlern seien genannt Ludwig von Hosmann, Otto H. Engel. Eugen Bracht, Echmoll von Eisenwerth. Daneben werden aufstreben- de Künstler das Wollen der Jugend vor Augen führen und wohl manche anregende Auseinandersetzung über dte Möglichkeiten und Hoffnungen der neuen Richtung veranlassen. Geheimrat Dr. Et örtko. ist in Köntgftein, wo er Erholung von schwerem Leiden suchte, verstoiben Ec war zuletzt Direktor der höheien Mädchenschule in Gietzen, früher in Wiesbaden und am Wühler.Gymnasium zu Frankfurt a M Um das Schulwesen in Gießen hat er sich grohe Verdienste erworben. Gieße». In der Bahnhofftraßc stieß ein mit mehre- rcn tausend Eiern und zahlreichen Kannen Oel beladenes Fuhrwerk mit einem Straßenbahnwagen zusammen. Eier und Oel stogen in hohem Bogen aus die Straße und ver- wühlten sich hier zu einem breitfließenden -Eicrol.-Stro- me. deffen Inhalt rasch ungezählten Frauen und Kindern, DasUollkomnienste zur geordneten, staub- sicheren Aufbewahrung von Formularen, Akten, Schnellheftermappen, t Noten, Zeichnungen, Katalogen, Waren usw. 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