iekeircr Bettung Bezugspreis 50 Pfg. mnatlich vierreljährl. 1^0 Mark, vorauszahlbar,rei ins HauS. Ab geholt in unserer Expedition 1,20 A., durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljähch IM) Mk. — Erscheint an drei Wochentagen. -Redaktion: Sudan! a»ge 31. — Aufbewahrung er Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolg nicht. Verlag dev „«ietzeuer Zeitun", Gießen. Expedition: Züdanlage 21 Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Petitzetle, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 73 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und GrVtze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung des Zahlung-« zieleS (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießencr VerlagSdruckerei, Albin Meiu. Nr. 47. T e l e p h r Nr. 302. Mittwoch, den 6. Juni 1917. Telephon Nr. 363. 30 Jahrg. inung Qualität Erfolgreicher Stum bei Soissons. Neue Angriffe zwischen Meer «nd Scarpe abgewiefen. Raibent : 12 7L7 Gefangene und 648 Maschinengewehre. flmtlicbe deutfcbe Ca^sbcriche. 2iöoo rönnen mUi Berlin, 1. Juni. Neue U-:oterfolge in der Neue Atlandtschen Ozeo 21 000 Brutto. «swmerlles-rzllt Waid. Kaisers v. Oesterreich, Königs v. Ungarn. inkarte. und Bad. Hergestellt nach armstädter und Dr. Perl, l Kaolin , kein Soda, kein reinigt gut. „Fania“ ist '{aus. Küche, Bad, Büros. isw. ing M. 4.- .. 10 - i Fabrik Berlin ik ab Engm-Preiae. 58, Mllastr. 22 . 0 .EUner. irdner ibunterlagen ittpapiere ossen Qu»t>We n n etc. i. Nordsee und im rcgtstertonnen. Unter den versenkten Schiffen fanden sich u. a. '2 englische Dampfer, die beide unt^arker Sicherung fuhren, und von denen drr eine Lmg für Rußland an Bord hatte. Der Chef des Admirabs der Marine. « wtb Großes Hauptquartier. Juni 1917. Westlicher Kriegsschuld Heeresgruppe Kroubrinz Riecht. Wie an den Vortagen, war die npftätigkeit der Artillerie im Wytschaetebogen gesteiMn der ArraS- front war das Feuer, besonders bei 1 und auf dem Nordufer der Scarpe, stark. Bei Erkigungsgefechten machten unsere Stoßtruppen eine All Gefangener, darunter auch Portugiesen. Heeresgruppe Deutscher §nprinz. Bet Allimaut, nordöstlich von £on8, führten ein hannoversches und ein westfälischerflment, wirksam unterstützt durch Teile einer be'rten Sturmtruppe, Artillerie, Mtnenwerfer und Ft, einen Angriff mit vollem Erfolge durch. In üb.chendem Ansturm wurde die französische Stellung etwa 1000 Meter Ausdehnung genommen und g wiederholte Gegenangriffe gehalten. 3 Offiziere, Mann sind gefangen und zahlreiche Masckinengewtund Minen- wcrfec erbeutet worden. — Längs deisne und in der Champagne, auf beiden Suippesu und östlich der Maas war die Feuertätigkeit zeitwrege. Heeresgruppe Herzog Alcht. Nichts Neues. Im Mai sind im Westen 237 Oere, dabei 1 General und 12 500 Mann an Gesänge 3 Geschütze, 211 Maschinen , 437 Schnelladcgewchre 18 Minenwerfer als Beute von unseren Trup) eingebracht worden. * Auf dem Oestlichen Kriegsschaup hat sich die Lage nicht verändert. Mazedonische Front Auf dem westlichen Wardarufer waibulgarische Bataillone den Feind aus einer Vorpotellung bei Aleak Mah und wehrten mehrere Gegen' ab. Der Erste Generalquartiermeistec: L!ndorff. , Berlin, ändert. 2. Juni abends. Die Li ist unver- tag etc. stricke Caucbbootbeute. Berlin, 2. Juni. 1. Im Atlantischen Ozean und inanal sind durch die Tätigkeit unserer U Boote 30 i Bcuttore- gistertonnen versenkt worden. Unter dechiffen befanden sich u. a. 2 englische Dampfer, deLadungen it. a. aus 7 Millionen Kilogramm Oel für englische Kriegsmarine und aus 10 000 Ballen Bwolle für England bestanden, ein großer französis Dampfer mit unbekannter Ladung, sowie ruffischsgler mit 8000 Tonnen Weizen für England. 2. Neue U-Booterfolge im Mitteln Wieder wurde eine größere Anzahl von Dampfund Seglern zusammen 53 700 Bcuttoregistertonnersenkt. Der Chef des Admicalstabes dearine. Zwei Darrktelegrarnrne des Kes. Berlin, 2. Juni. Kaiser Wilhelm ste an den Kronprinzen des Deutschen Reiches und »en Kronprinzen von Bayern folgende Depeschen: Seiner Kaiserlichen Hoheit dem Kronzen des Deutschen Reiches. Auf meiner Frontreise konnte ich nurrdnungen der. Armeen sprechen, die unter Deiner Führung in den letzten beiden Monaten den großen Durchbcuchsversuch der Franzosen an der Aisne und in der Champagne zum scheitern brachten. Ich beauftrage Dich, allen anderen Führern und Truppen, die in den schweren Wochen ihr ganzes Wollen und Können, ihr Blut und ihr Leben einsetzten, und an deren stahlhartem Willen des Gegners Ansturm zerschellte, meinen und des Vaterlandes Dank zu übermitteln. Die deutsche Heimat ist stolz auf ihre tapferen Söhne und voll Vertrauen, daß neue Kämpfe neue Siege bringen werden. Das walte Gott! gez: Wilhelm. Seiner Königlichen Hoheit dem Kronprinzen von Bayern. Auf den Schlachtfeldern von Acras haben die unter Deiner Führung fechtenden Truppen in den schweren Kämpfen der letzten beiden Monate Englands kcie« gertsche Absichten an dieser Stelle zum Scheitern gebracht. Stahlhaxter Wille und feste Siegeszuversicht sprach aus den Augen derer, die ich während meiner Reise sah. Das gleiche Gefühl beseelt die ganze Armee. Mit mir dankt das deutsche Vaterland seinen tapferen Söhnen für. ihre opferfreudige Htndabe an unsere große deutsche Sache. Ueberbrtnge allen Führern und Truppen diesen Dank, der gepaart ist mit dem Vertrauen, daß wir mit Gottes Hilfe auch die weiteren Kämpfe siegreich bestehen werden. gez: Wilhelm. . wtb. Großes Hauptquartier, 3. Juni 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprccht. Im Wytschaeteabschnttt hat der starke Artilleriekampf auch gestern angehalten. Zwischen Lens und Quent blieb gleichfalls die Feucrtätigkeit lebhaft. Nachts griffen die Engländer bei Loos, am Souchezbache und nordöstlich von Monchh an. Sie wurden abgewiesen; in einzelnen Grabenstücken südwestlich von Lens wird noch gekämpft. * • Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Die Gefechtstättgkeit längs der Aisne und in der Champagne war im allgemeinen gering. Erkundungs- Vorstöße unserer Stoßtrupps brachten am Chemin-des Dames, südöstlich von Filain, mehrere Flammenwerfer, an der Aisne 15 Gefangene ein. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Auf dem rechten Maasufer wurden bei Haudiomont, Combres und St. Miehiel mehrere französische Aufklärungsabteilungen zurückgeschlagen. In der Nacht zum 1. Juni bewarfen englische Flieger ein im Etappengebiet befindliches Lager mit Bomben, die von den französischen Gefangenen einen Mann töteten und 91 verwundeten. * Unsere Fluggeschwader haben vor der Arras- und Aisnefront mit erkannter Wirkung Bomben auf Bahnanlagen, Munitions- und Truppenlager abgeworfen. In Luftkämpfen und durch Abwehrfeuer haben die Gegner gestern zehn Flugzeuge verloren. , * . Auf dem Oestlichen Kriegsschauplatz ist die Gesamtlage unverändert. In der Moldau find in den beiden letzten Nächten zwischen Susita- und Putnatal rumänische Vorstöße abgewiesen worden. Mazedonische Front: Westlich des Wardar sind südlich von Huma und bei Aleak Mah Angriffe mehrere feindlicher Kompagnien vor den bulgarischen Stellungen verlustreich gescheitelt. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorfs. abends. Im Wytschaetebogen TKTTTTTD DTTTTTTÄTTTlI Zur U-Boot-Spende. Die Zeit vom 1. bis 8. Juni gehört unseren U Booten. Sie ist die Dankeswoche zugunsten der U-Boot- Spende, an der sich das ganze deutsche Volk beteiligen wird. Auch unsere Stadt wird sich frohen und freudigen Herzens der Spende zuwendcn — kein Kärger darf fehlen. Denn jeder Einzelne weiß, daß unsere U Boote uns oen Sieg verbürgen; für ihre glänzenden Taten sei in dem Erfolg der U-Boot-Spende nur ein Teil unseres unauslöschlichen Dankes dacgebracht. In dieser Woche wird die ganze Welt mit Spannung auf Deutschland blicken, eS ist daher Ehrenpflicht jedes Deutschen, »u zeigen, daß ihm kein Dankesopfer zu groß ist für seine U-Boot-Helden. Wir wollen unsere Dankbarkeit durch Taten zeigen, die Beträge sollen reichlich stießen, jetzt ist es keine Zeit zu kargen. Darum fehle kein Bürger unserer Stadt, jeder soll stolz darauf sein, nach seinem Können und Vermögen beizutragen zu dem großen^Werk, das sich als Zeichen der Dankbarkeit in der U-Boot-Spendc verkörpert. TTWTTOTSÄTDTSTTT »i OIOIOIQ Berlin, 3. Juni, stärkster Feuerkampf. 1$ ooo tonnen versenkt. 1. An der Westküste Irlands und vor dem West- ausgange des Kanals sind 18000 Bruitocegistertonnen versenkt worden. Von den vernichteten Dampfern und Seglern konnten die Namen und die Ladungen nichi festgestellt werden, da die Fahrzeuge aus Geleitzügen herausgeschosfen wurde«. 2. Eines unserer Sceflugzeuge belegte am 2. Juni die russische Fliegerstation Lcbara mit gut deckenden Bomben. Der Chef des Admiralstabs der Marine. • wtb. Großes Hauptquartier, 4. Juni. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprccht. Im Wytschaetebogen erreichte der Arttlleciekamps gestern äußerste Heftigkeit; er hielt bis in die Nacht an. — Nahe der Küste, am La Basfee-Kanal und beiderseits der Scarpe nahm nachmittags die Kampftätigkeit zu. Nachts folgten scharfen Feuerwellen Vorstöße der Engländer bei Hulluch, Lens, Monchh und Chertsc. Sie find überall abgewiesen worden. Am Souchezbache vom Vortage verbliebene Engländernester wurden größtenteils gesäubert. Heeresgruppe deutscher Kronprinz. Westprcußische und rheinische Regimenter führten am Winterbcrg bei Craonne eine gewaltige Erkundung durch, bei der nacki erbitterten Nahkämpfen über 150 Franzosen und 15 Maschinengewehre in der Hand der Sturmtruppen blieben. Am Westhange des Berges in unsere Stellungen einbezogene französische Gräben wurden gegen starke Angriffe gehalten. Heute nacht drangen Stoßkompagnien niederichlesischer Regimenter nordwestlich von Braye in die französische Stellung und nahmen mehr als 100 Mann gefangen. Auch hier wurden 15 Maschinengewehre erbeutet. — Beide Erkundangsvorstöße brachten wertvolle Feststellungen über den feindlichen Kcäfteeinsatz. - In der Champagne wurde östlich des Pöhlberges ein Angriff mehrerer feindlicher Kompagnien durch Gegenstoß zum scheitern gebracht Heeresgruppe Herzog Albrecht. Keine besonderen Ereignisse. Oestlicher Kriegsschauplatz- Keine größeren Kampfhandlungen. Mazedonische Front. Vorpostengefechte westlich des Wardar, am Doiran- see und in der Strumaebene verliefen für die bulgarischen Truppen günstig. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. * Berlin, 4. Juni, abends. Im Wytschmte-Bogen hat sich nach ruhigem Morgen der Artilleriekampf am Nachmittag wieder zu bedeut, oder Höhe gesteigert. Von ! den anderen Fronten ist bisher nichts Besonderes gemeldet. Frankreichs leht. Hoffnung? Eine nmt I»ngfr«u ,»a Crlra»#. Irr Wunderglaube treibt in Frankreich jetzt in den Zeiten der höchsten Nor üppige Blüten; er muß die sinkende Hoffnung an den Sieg aufrecht erhalten, auch da, wo alle Möglichkeiten einer Verwirklichung ge schwunden sind, und so setzt m:n denn in manchen Kreisen Frankreichs heute die letzte Karte auf e ne neue Jungfrau von Orleans. Laß ein jd 4 y -: und Wundermädchen bereit, gesunden ^ t u einem Brief hervor, den ein Kl cg gef einer gebildeten Dame aus Talenre s^'-'ron.. hat. Tte Lame schreibt: „Freut Euch! Noch drei Monate Gednld, und Ahr we vcl defrc.? sein ich habe die sichere Hoffnung Wir haben j : t mu d Per trauen auf unsere Soldaten. sondern sei: einigen Monaten real ein außerordentliche Eretgn: unsere ganze westliche Gegend in höchsten; Maße aus und gibt einen wohldisztpNiiterren und zähen Feind nun elE kostet. Vielleich: werden die Engländer und Aranzok nach Ausfüllung ihrer Reserven die Angriffes diesem Jahre ebenso fort setzen, wie im oorid Iayre an der Somme, doch ist ein Tnrchbruch nur sehr wenig wahrscheinlich. . xikolore lach« ** .‘»}äÄ i ää.*2 S E d-'!.Ä i dem .Herzen der gläubigen Leure eine große Hoffnung Es scheine, daß der liebe Gott endlich unsere Bitten erhört hat und sichtbar in unsere Angelegenheiten eingreifen wird TieSmal scheint e§. daß das heilige Herz selbst in eigener Perlon eingreifen will Ein junges Mädchen von 2V Zähren Gluire Fich«,«. deren Eltern Bauern in der Bendee sind, har Offenbarungen des heiligen Herzens gehabt; dieses hat ihr aufae» geben, eine Mission zu erfüllen Sie wurde von vielen Geistlichen, auch vom Bischof von Poitiers. geprüft, und es scheint, daß ihre Offenbarungen von Gott kommen Auf all« Fälle beschäktiaeM sich die Geistlichen viel damit und nehmen für oaS Mädchen Par tet. Ten eigentlichen Zweck der Mission kennt man nicht, da strengste- Stillschweigen gewahrt wird Auf alle Fälle geht sie Frankreich und die Religion an Jett dem 28 Februar ist da» Mädchen in Paris in» einem Kloster, und man sagt, die Mission habe begonnen. TaS ganze Land spricht davon, und die der« schtedensten Gerüchte gehen um. Ich kenne eine Lame, die aus demselben'Land, wie jene, stammt: sie hat sie besucht und schrieb uns am 13. Januar: „Binnen kurzem werde» Ihr große Ereignisse erleben, die das Ende des Krieges herbeisühren werden. Habt daher wie ich großes Vertrauen auf den Erfolg Frankreichs!" In Wahrheit, wir erleben eben außerordentliche Er. eigntsse. und sicherlich ist da- Kriegsende nahe. Tie- selbe Lame schrieb unS am 3. März: „Ich habe mUh von Elaire tztchaud verabschiedet; denn sie ist nach Paris abgereist, um ihre, große Aufgabe zu erfüllen. Sie sagte mir nur ein Wort, das mir große Freud« bereitete: „Der Krieg wird im Monat Juni beendet sein." La- wollte ich Ihnen mittetlen Ich glaube, was das junge Mädchen sagt, denn es scheint mir, daß Gott selbst sie inspiriert. Habt also großes Pertrauen! Wir hatten noch niemals soviel Aussicht auf den Er- folg, und dab ganze Land glaubt an ein sehr nahe- Gnve des Krieges " Vor neuen Riesenschlachten? Oder «N»t'«e»n- GrschäpfnngSPanft ? Ter schweizerische Militürkriliker Gtegemann hat s«eben seine Meinung dahin ausgesprochen, daß «it neuen ßewultigste« Offeufiue« »er Gegner «uf allem Fronten gerechutff werden «»fl». Eine einigermaßen tfflrbj sindenbur niH offenbar den Hauptstoß, Obwohl nun die Deutschen heftige ltzegenan ft uöftfdK 4irmee ihre Stoßkraft durch «»f n deutet doch nicht:- darauf tun, daßV^^^^ \ Front vermindern mußte. Die zchgM m-spenst dende L: h ridKn Vorstöße vom Chemtn-des- w ( Westen ausführen zu können. Besonders die Englän- drfolgreichen d dsr müssen an Menschen und Material noch so große rames dis in datz di« Verbünde»» im rk r^ka« ^ «^„.-Suipp^Sront * Mt, ffiA auf r i-cno.f. 9 i.nfl ibre -..llungen u : , infn «bl.nkun,«v.rft.ch «* *• KJ *>ji»« ' . jlrläufer eine neuen Offensive an dieser >-teNe -u & roö " n,Aw n, ‘ f ' ' Beachtenswert ist l«doch die feiiU». |n' fcje Tätigkeit fci letzten Lage im Raume von St.-^a3.1.. enug itno Her 1 eine neuen Offensive an dieser Stelle k* Auch an den übrigen Fronten deutet nicht- auf P „ JJ t_ K#n «-achtenswert ist jedoch die feind, tzit »ach EMM ' v ^ t *ri* n *s aw^fJ ni«! I Kennen Habens- Beachtenswert in » JR » 5id** "K eine baldige Beendigung des Krieges. HarretU Offen sive ist völlig zum Stehen gekommen, und die zehnte Isonzoschlachl geht immer mehr von strategischen Zie- len zu taktischen Operationen über Im Osten erwartete der deutsche Bericht russische Angriffe, die aber kaum so stark werden dürften, daß sie von den Besatzung? truppen der Mittelmächte im Osten nicht auSgehalten werden könnten. Eine baldige miltt«rische Entscheidung ist also nirgend« ab;use-jcn feindlichen Arniieriefeuers schweren «M nie .(lüc Otitis™** Abs chm t westiis und nordwestlich rv i e sach< feue Kalt kunt fron Hoffn un g, »n imTniAhir bawn bai Arl ^ ^ p®?, •r n i.J) nun. ob di« T«ulk»«n ihre gais «ngütt!» str» 'vörä^th«nd«n ^ Stellung . benutzen werden, um in diese« i,-«en auch über die neue Angriff»- ?:t /% r ie# v ?L'!. ^r-lscheidung int Westen ... erzwingel kundungsm^ ne Zweifel mehr zu. Auch »W I oder doch eine so allseitige Schwächu r^ < ^ » Bassee bu südlich der Scorpe p«^ ^cht Dothen W Champagne hinein weisen ebenfalls einige Znd» ei cog Champagne tjinnn wc^n ^ :. n.erhöhttn «rritteri«- also eine oj[ Hrrmffi will mobil machen! Ter revolutionäre russische Kriegsministcr Ke renski richtete an den Ministerpräsidenten Fürsten Lwow folgendes Telegramm: „Ich teile der^ vorläu figen Regierung mit, daß ich nach Kenntnisnahme der Lage an der Südwestfront zu tatsächlichen Schlüssen gelangt bin. über die ich nach meiner Rückkehr de richten werde. Tie Lage in Sedastopol ist sehr günstig. Auch ist der dort entstandene Zwischenfall glücklich beigelegt worden.- -7 Kerenski ist inzwischen in Petersburg eingetroffen. Keretrski« Einfluß im Wanken. Offenbar tun die Gegner in London und Paris gut. sich keine allzugroßen Hoffnungen aus diesen jungen Mann zu machen. Nach Berichten aus dem Frontkongreß, der von Milli onen Desertionen und ständiger Trunkenheit und Ausschreitungen der Soldaten zu berichten wußte, bezeichneten verschiedene Kerenskis Stellung als stark gefährdet. Kerenski habe seinen Einfluß in Kleingeld ansgemünzt. Sein letztes Auftreten in Helsingfors sowie an verschiedenen Teilen der Front sei gänzlich erfolglos gewesen. Kerenskis Frontreise, von der vielfach eine Neubelebung der Armee erwartet worden sei, stelle sich als ein Fehlschlag heraus. Kerenski habe vielfach durch seine Ziveideutig- feit die Soldaten geradezu aufgeregt. Tie größte Miß- 'timmung habe Kerenskis Verordnung erregt, daß der Militärbefehlshaber die bewaffnete Macht sogar gegen ganze Regimenter anwenden könne. Centin und M» an k" a> rH»«*, und il welch«»' Umfang« dir ru ss i sch« !,n,kiont ><-in wird sich zu beteiltflem. Wg Im** . faifmetl!“ L Xob ilruififAen SahrrrTrosrn d«r »Ul* |ft»«u«g . t.ii vorhandc»»,,, a«hl au« der gksi«,grrt«i> «r /Arbeite' i.ili,« „nd siel,we>'« ^niont«ri«ta» 8 f«it d«, Snwr- «fl joM.^LHuiioipiti; östlich U«Wdrrg und auch an d«r d,« tzlNS ^ ru,»„ischen pro! brrvor.» aber vb die Kraft zu e»ier ,?>«aner" " schenFront hat ^ch bulgarischer Meldung die feind- ßjcht. Iß auch auf der Strecke von Galotz ma sie tauber lulcea bi« uc Tonaumündung wieder aufge« frischt. ' . ... ^ ' ** ptf»"*“ 1 Vor der neuen Gesamtoffensive. andersgeartete Meinung zeigt das Kopenhagener Blatt ..Politiken-: ,-Ohne Zweifel haben die Engländer und Fran- tfem Fri und Menschen aufgeboten. um den Feind zu schlagen, -osen in diesem Frühjahr das -leuherste an Material und natürlich hat das deutsche Heer auch große Verluste erlitten, nicht nur an Gefangenen, sondern auch an Toten und Verwundeten. Aber selbst wenn namentlich die Engländer eine überlegene Artillerie hat- t/n. die der Infanterie ihre Angriffe erleichterte, so mußten die Angreifer an Aienschcnleben doch das bezahlen, was ein vlugriff gegen Maschinengewehre und Tie mißliche Lage in den Ententeländern zwingt deil Feind, nach dem Scheitern einer Frühjahrsoffen sive noch einmal den Angriff zu erneuern. Tie Er eignisse der letzten Tage haben uns untrügliche Beweise dafür geliefert. Aber sie zeigten gleichzeitig, daß neue Stellen der deutschen Front auf ihre Haltbarkeit erprobt werden sollen, und geben damit zu, daß die bisher angegriffenen Punkte sich für die englisch-französischen Anstürme zu stark erwiesen, TeutscherseitS hat man denn auch festgestellt. daß der Feind hinter der Front TrutzPenverschitbungen vornahm, durch die an den Stellen der letzten schweren Kämpfe eine Verdünnung der feindlichen Linien er- 3> Mazed,i«n hot sich westlich d«r «urd« •»' * in (icriub >„ das -euer ed«nsall» wieder d>» ^ rnmmelseu gesteigert, so bah di« Annadm« de> »»maier a> rechtigt ist daß rrail fto wahrscheinlich ouj höhere wn ^uer Ületse ai Sranzoselift Anordnmg gezw gen sieht, bei dem neuen Angriff ,^y^sMmlung.' noch einüal mth un. — In Italien, wo französischer Gegner in den ändern der Höhe 052 bei vodiee nüberiiegen, Javickeit der Feind seine Hauptartik. w müssen m - lerietätigkeit nu»och auf der Kars iche. m|, werde ich 9 ei J rend unser BurdsgelwsH in Kärnthen und an der . Werden Vik toi Trentiner Feont« erfolgretchen PatrouiUenunkerneh ^ ~ < bi* rcan; irumgen hervortjl Für Cadorna müssen die Gun- • den der in. AlWschtocht noch |u wenta geheilt sein. -»Mkn yneorti um ihn mit BMsterung an der offenbar beschlösse- lßentch «och heute 1 neu neuen Gesltosfensive etilnehmen zu lassen, der Ter Holländer »opcmiuv cmnuMinu ö» . n 7 , ^Dliuuua ■o übrigens im Mzen kein anderes Sch'ckial blühen ^ 5 praktisch luirD, als der» gründlich gescheiterten Frühjahr»- verhafte: Friel offensive. umsoAhr, als der für den Feind so gün- entstehen. 2 stige Faktor dH überraschenden Angriffes bei diesem «in Telegram neuen Untern »en als ausgeschaltet zu betrachten ^ (j T | u ^ en sein dürfte. Die t chl durch- Aussühl 5 - nommenen Beschlt •i beflecken. vor den _ Friedens-Sozialisten. $ fr ^ ^ Tn' ZtiKVJI'-*cr HouifKns *»•<«*»* 'hr, Wette. t« sttNUvsische Tie LondOr und die Pariser Reg-erung käMpsEN U au t öie : e en Kampf gegen das Vordringen der .nd! Ter-chuldigr einen verzwei Friedensidee I den sozialistischen und den Arbeiter- 3 - SHrhm hat bi« (reifen. . w Zähre 1914 den Bon revo,»-niren Anwandlungen tn Part» »en ^ vechänanisvo ist ganz ofil in der die Rede, «eiche ^ letzten en 'it.j/n.ii-kiiiia Se Vaßverivetaeruna fnr d-e -ozialisten "■ «# kJ A rn folgte EnglischerjeitS Wurden die von dort adgezoge. schcn Arbeiter Rückwirkung f Pahverwetgerung für Die Sozialisten auf die MassHaben wird, entzieht sich noch der Beur- , iber Lift schon fonm tfliung. mPh. nur. dos, di« reuftiorjär«., «Uttf# «, neU Ü und auch z. > Elemeneeau -um gewaltstuu-n «tw schreiten gegeMjede Anwandlung einer revolutionären .Luna eine' Sh Propoaonbo »sf°rd«4n Xi« ..Ltb«t.- »f« durch di« Ä Ankündigung,»aß die ertremen Sozialistengruppen A Ten an die Gründung eines frnii\oii- * ' "Werfer int> Loldatenrate« spielen, besonders tn roo Scherz und Ernst. ts. „Hamsterfleisch?" Bei der Art, wie wir in unserer deutschen Sprache, zusammengesetzte Wörter bilden, weiß man nicht, was man unter „HMnsterfleisch verstehen soll. Ist cd Fleisch, das irgendjemand „ge , hat. oder ist es Fleisch vom wirklichen Hantier. was im folgenden Ittserat angeboren wird: Ca. 10 Zentr. gutes, zartes, feinschmeckendes, gesalzenes Hamsterfletsch gebe ab. (folgt Unterschrift.) Man trifft wohl nicht daneben, wenn man annimmt, daß hier das Fletsch des wirklichen Hamsters ausgedoten wird, mit anderen Worten, daß hier unsere Hamster lustigen Großstädter eingeladen werden, gegen KrtegSgewinupreUe das Fleisch eines Tieres als Nah rungsmittet zu kaufen - anders tst es ja wohl nicht gemetnt. — das uns tn unseren Schulbüchern als zu der K lasse der m ä u s e a r t t g e n Nagetiere gehörend vorgestthrt wird. Ein kleiner, dicker Gesell. 2 ö— 80 cm lang, polten glatt behaart, oben bräun- iichgeld. mit wethcit Füßen. Großer Interessent für Getrcldefelder. die sein Eldorado bilden, mögen sie nun am Rhein oder hoch oben tn Sibirien liegen, ein bösartiger Feind des si^etretdes. 1—2 Meter tief gräbt er sich ln lehmigen Ackerboden ein und schleppt tn £ einen Backentc^chen massenhaft Vorrat für die kalte ahreSzeit tn die Ttefe. Felder. Die von Diesen Bur- chen oesalien iverden, können sehr schweren Schaden den. Gegenüber ihn verfolgenden Hunden ist er " Ti, ein sehr listiger ttnd gemeingefährlicher Gegner, dem es nebenher auch gar nicht darauf ankDmml. kleinere Tiere zu fressen und zwar gänzlich lvahUoS. Cr hat, was die Jujlcttanten auf Hamsterstctsch sicher noch interessieren wird, ziemlich genau dasselbe dttz. wie die Wasserratte. Bisher tst feine Bekämp. jung tn den tiuhuteneii Ländern besonders den — Raubvögeln zu verdanket' gewesen, die Die Natur zur Abwedr dieses frechen Gclretderüuders bestellt haue. Jetzt haben stch diesem als Feinde Des Hamster» also auch noch menschliche Hamsterer deiaeselU. die aui das ^Zorteutonnaie und die Tummheit derjemgen spekulieren, die bereit und geneigt sittd. Hamstersleisch zu hamstern.— Biel Fletsch dieser Art wird übrigens nicht anaedoten werden; denn Der Hamster kommt vet unS nicht viel vor tl. i •uffniifliitff* im Lch utze„g»abtn!rtc-. Wie aus Nürnberg geschrieben wird, sind au» de« einzelnen Hopfen, gebieten in der jüngsten Seit ganze Wag n adungen von Hopfenstangen jür Rechnmtg der Heere^vertckaitung oer- jrachtet worden. Es ist ja kein Geheimnis, daß tnsoige Einschränkung der Bierbrauerei der Hopsenbau seit Kriegs« beginn immer weniger lohnender wurde; von Jahr zu Jahr ist daher die Anbaufläche oerrtngert worden: denn der Anbau von Kartoffeln, Rüben. Getreide und ähn. lichen Nahrung», oder Futtermitteln war natürlich weit lohnender. Ader was sollte der Bauer mit den zahl, reichen oft um teures Geld deichafiten H pxnstangen, an denen ,ich die Rede emporrankt, beginne« / Nun man wußte Rat: man verkaufte dieie spießartigrn. 2 Meter langen dünnen Stangen al- — Hinderntspjätzie, eine Verwendung jür die sie ja wie geschaffen schien.». 'ck ,.Ev«r zähti »i< Volte» »eunt dir Tie bunte Zusammensetzung des Personals des Völkerzirkus unserer Feinde überdietet ..alle« bisher Lagetvefenc". In die,er einzigen Hinsicht sind unsere Feinde uns in der Tat weit überlegen, wte wir neidlos anerkennen. Nicht nur aus allen Rassen der Erde, auch au» allen möglichen Bvlksftümmen innerhalb der eluzclnm Russen tab u Eng. lünder und Franzosen die wehchastea Männer gegen uns zuiammengedracht. Ein interessantes Streiflicht auf das Völlergemltch wirft eine „Rachweisung über die Zusammensetzung der im Lenegal-Batoillon Nr. 70 vertretenen Volks* ftämme und deren Kampswert", die d^l einem Gefangenen des Batalilons gefunden wurde. Rach dieser Zusammen, stellung. die datiert ist. St. Raphael den 23. März 191 ? ( und unterzeichnet von dem Bataillon»kommcmdeur des 70. Seneg. Vati», gez Telettre. betrug damals die Kopf, stärke de» Bataillons 810 Mann Von ihnen wurde, der Kampstvert von ö47 Mann al» gut. von 170 als zwelselhaft. und von 123 al» schlecht angegeben. Man fasse stch vor der jetzt folgenden Erweiterung sciner etyn.lvgtschen, oöver. rechtlichen Belehrung an den Kops: Tie „SenoufoS. Bam. daras. Barlbas. Liallonkes. Fons oder Djeos, KadoS oder Habbe». Kha,jonkeS. Aallnkes. MiniankeS, QuastoulonkeS Samos. Tjerma darts, Kourankß diugues. Mandt 2ouUi ' 11 0 ii tu rognes und Lereres. Lou^a ..Rasten ' käm und „Mensch: lk T-rft it hi ch, B. GuerzeS Gourounsi, HavustaS oder Ga». Karaboos Kagaros, Lob iS. MosfiS, Ma». TioulaS SrienegueS, AobroumaS, Quoloffs. Tagoua». Baoules, GourmaakeheS. Po«, mes, Ragvts. Peuhls. FoulahS. gouldes. Soujjous Touarehs, sowie einige ander« in diesem einen Bataillon jür ^greiheii" gegen da» .barbarische" Deutschland. K.t.gSiecht seyjSudete Mteider «erste,Oe« «erde« ? Von JechtSkuudiger Leite wird geschrieben: Die Kriegsgesetze utch Verordnungen haben mauch« neue Rechts* verhällniste g« ifftn, so auch die Verordnung betreffend die ?lltdekleid»apSsteNen. Bekanntlich dürfen nur noch die AltbekleidungSsßllen der Gemeindeverbände alte Kleider ankausen. Ws» aber nun. wenn bet einem zahlungSun* fähigen Schuldger alte Kleider neben anderen Tingen g«. pfändet werdeak Versteigert können sie nicht werden; denn, es ist ja kein tzäuier da, der da» Recht hätte zu kaufen. E» entsteht dcher die Frage, ob der «erichtsvoilziehee berechtigt ist. gepfändete Kleidungsstücke am Tage, der sonst der Verßcigerung zu dienen hätte, ohne wettere» gegen Erstuktudg des Erlöses der AitdekleidungSstell« zu überantworten. Diese Frage ist zu bejahen. Denn in Wahr* heit hat die Versteigerung doch lediglich den Zweck, für den Gläubiger nie für den Schuldner einen möglichst hohen Erlös zu erzielen. Do oder tm Rahmen des gegenwärtigen KriegSrechtc allein die A^rbetleldungHstelle als Bieter und Käufer in Frage kommt, würden Gläubiger wie Schuldner keüten höhnen Preis erlangen als den vor der Alt* bekietdungsnege sestgejetzttN. S» besteht daher praktisch wte rechtlich kein Bedenken, gepfändete Kleidungsstücke am «er* steigerungstag ohne weiteres der AltbekleidungSstelle zu Übenveijen. Am nicht j Ter 2ik!i„6skr1eg. Tie Kohlennot ist auch im Haus« Kilians fühlbar geworden. Um wa» zum Feuern zu d«. ichaffen, müsse« alle Familienmitglieder zum Einkauf au», rücken. Leidst Herr Kilian muß seinen Posten in dteser Beziehung fu ft Acn. Rach stundenlangem Stehen spricht er: „No. L^crrsib^s'en! So habe ich mir den Stellungskrieg nicht vorgesiellk." 3 Ö'u'ÄR MAZ KLZs bis sL!s.,c < ? °r den «J d°w Ä 1 » h7"^n SK dW Ae f Rein lveis^n-des. sas-äs u ist ,L SM- lül nrnii«. >—"u° von St. die russis^.. ^rk°i,en'tz 7 ^V «teÜSS?«» & §ä)tet fe n besetzt und ruft laii na'ch der starken .Hcmd. Selbst Capus vom „Figaro bekennt daß in Frankreich „einiger Volksgroll" besteh, und der rabiate Kriegshetzer Herde, derselbe, der noävor einem Jahre schrieb, die Trikolore, die französisch Nationalflagge, gehöre auf den Misthaufen, setzt em sozialistischen Poilu den Kopf zurecht, der ihm;eschrieben hatte, man- könnte auch in Frankreich Riolution machen. Tie „revolutionären Anwandlungen" welche die französische Kriegspresse dergestalt entseyn und übrigens nicht zu überschätzen sind, haben in den Streiks der letzten Wochen den latenten Zustan'i verlasen. Seit ein paar Tagen beginnt der Ausstand sich auf einige Industriezentren der Provinz auszu- dehnen. Ta§ Gespenst eines englischen A^-S.-R, rks-tzrvnt eines „Arbeiter- und Soldatenrates nach russischem Muster, also eine offizielle Revolutios-Jnstanz, taucht S ".«leue r» auch in England auf in Verbindungnit dem Namen °le stind- *** radikalen Sozialisten Ramsah McDonald. Dieser e dn« hat nach einem Hetzartikel in der „Norningpost" für den 3. Juni eine Versammlung in de mittelenglischen Industriestadt Leeds mit der Absich ein berufen, um nichts Geringeres als ein Gegenstückzu dem russischen Rat der Arbeiter- und Soldütenabgeord- neten in England aufzustellen. Die „Workers League" macht die Regierung ausirücklich auf diese ■ertoH+rr^ 1 «, VI* Bewegung aufmerksam, wobei sie bmerkt, wenn-die 6cräwS? lt bei Smor. ^gterrrng fortfahre, die Gründe er die Industrie n h vlL QÜ( 4 an der bedrohenden Arbeiterunruhen mißzu erstehen, habe sie zu einer M dieFolgen allein zuzuschretbe. L ber tumänv Man wird diese Anzeichen begimenden Verfalle .... die ftind- bl'l den Gegnern nicht ckerschätze, dürfen; beileibe n. Strecke von nicht. Aber beachten und beobachin darf und soll undung wieder aufg* man sie doch! r ebensM°^itteoge Hosfnunge» aus die Ltockhlme» Aonsereuz I daß die Anna dm? hl Ier holländische Sozialstensührr Vliegen, ein chrscheinlich au] IL„ bekannter Franzosenfreund, Äußerte nach der Rülttehr dem neuen Angriff olner Reise aus Frankreich in >„er Slmsterdamer dlnlien, n>o sich die Volksversammlung: »Sw«.* 1 „? oM , ce rna müssen die Wun- halb ? Weil di« französischen Nenos n Frankreich kei- zu wenig geheilt sein, nen solchen Frieden bringen können wie ihn die Re- nehmen''feW' Gerung noch heute verspricht. id«er Schicksal b/üben Ter Holländer Vliegen erklärt, i Stockholm wur- Mckerten Frühjahrs- 5 . en sicher praktisch e Vorsch lä.g gemacht werden,- für den Feind so gün- ^dauerhafter Frieden wurde so au dem Herzen der n taiii« bei biefem Pl fer entstehen. Die Amsterdam. Versammlung aeihaltet w betrachten f^^dte «in Telegramm an den Präsenten Poincare geslgauer zu vmachien m(t bem Eichen, die Republik uu die Temokrati« __nicht durch Ausführung des von c Kammer an- genommenen Beschlusses, die Pässezu verweigern, U Kl beflecken. rs-SoM/ftm. Wer hat den Krieg gwoüt? Utibt ijre Een. Ter ftauzösische Ministerpräsident! i b o t hat die. ser Regierung kämpfen xx Tage auf diese Frage geantwork: „Deutsch- l das Vordringen der and! Ter Schuldige ist nicht bei uwsondern dort!" 'N und den Arbeiter- Wahrheit hat die Regierung de-Zaren, als sie m Jahre 1914 den für Rußland w die' gesamte lungcn r« Pa«» Velt so verhängnisvollen Entschluß zr Kriege faßte, ; die Rede. Weiche mr den letzten, entscheidenden Schkt auf einem tg für die Sozialisten --ge getan, den Herr Poincare n schlau berechnt ftch noch ber äeur- wer List schon lange im voraus gewen hatte, e reaktionären Blätter- Ein neuer Beweis dafür wird der „Nordd um gewaltsamen Ern- rxig. Ztg." erbracht, und zwar durchvie Veröffent- g einer revolutionären chung eines Berichtes, den im Jahr1913 während Liberte" ist durch ore er Londoner Balkan-Konferenz der rüsche Botschaf- len Sozialistengmppen > r Graf Beneckendorfs an dn Mi nisterä ündung eines stankt. , s a s o n o w gerichtet hat. Es war einem Zeit- tes spielen, besonders m „nkt, wo noch nicht feststand, ob es lingen werde, ^ m Frieden zu erhalten. RnDuSiaS oder G°°» Gras Beneckendorfs schreibt: " '-S 9#,»® "Wenn uh mir alle Unterredunn mit Cam- f ^Dergegentoärttfle und die Haltun.Herrn Poin- f; Sin m P°u- .ces dazunehme, so kommt mir derGedanke, der lle z ® Wab», s°«lb°h >«r Ueberzeugung gleichkommt, daß v allen Mäch- ' ,-lip äiiig- aade-i i Frankreich die einzige ist, die.um nicht zu -r-y-' S-n. daß sie den Krieg wünst, ihn doch Bataillon l ^^nv. ) n e großes Bedauern sehen irde. Jeden- 'bacban^ ls hat mir nichts gezeigt, daß Frankrch aktiv dazu f*«* e rieben: Die tragt, tn dem Sinne eines Komprrisses zu ar- ite wird S RechlSe tien.^ Nun^ -- das ^Kompromiß istwr Frieden; ^Verordnung rauna durch das Signal von drei englischen Kriegs- lchrffcn, welche vom Meere mit großer Fahrt ein- lrefen, angehalten. Ter Kapitän gibt an. daß sich dies eine halbe Seemeile vor Raina ereignete was der Lotse bestätigte. Nach weiterer Angabe des Kapitäns habe dieser selbst den Dampfer bei dem Kvaßheim- Leuchtturm auf Grund gesetzt, woraus ein Boot von den Kriegsschiffen längsseits kam. Als der Kapitän ftch weigerte, dre Leiter herunterzulassen, schoß der Lfftzrer vom Boote mit einem Revolver ohne zu treffen. Das englische Boot wurde darauf zurllckae- mifen, und die Krie gsschisfe feuerten auf «ine Entfernung von 500 Metern vier Torpedos und angeblich^ auch «iiige Kanonenschüsse gegen die „Gamma ab. Ein Torpedo traf, zwei erplo- dierten am Strande, und das vierte erreichte das ä^nd, ohne zu explodieren! es wurde niemand ae- schadigt. Augenzeugen am Lande bestätigten den L^r. fall, der sich nahe am Land ereignete. Ein norwegisches Bewachungsschiff, das unterwegs von Egersund war, sah um liy 4 Uhr vormittags die Kriegsschiffe vier Seemeilen vom Lande südwärts fahren. Sie machten sofort Kehrt und verschwanden schnell. Eine Anzahl Schiffe sind am gleichen Tage i n d e n norwegischen Hoheitsgewässern von eng- l 'lT n / h'^ l r n an gerufen worden. Ter norwegische Gesandte tn London ist telegraphisch beauftragt, bei der britischen Regierung anläßlich dieser Vorfälle bestimmten Einspruch zu erheben. ^^^n^betrefsend iseits des Kompromisses liegt "der Krfi" , vv Verordnung v Mc u „x — -r— -L- — — - • Mch S, Ä-id«' - »och die , Und an einer anderen Stelle erlrt Benecken- Mv-rbb" ° .MnsSln» "T'e Lage, so wie ich sie beobiten konnte, n b-t lnt die zu sein, daß alle MLe auftichtig neben fln . D jf „ e t&en; den", n arbeiten, den Frieden zu erhalte Aber von uen ft« »u tauten-, t iß es Frankreich, das den K eg verhält- >°s °mp bilosophischsten aufnmen würde, ob »er Tage, d" Frankreich hat sich, um einen bekanna Ausspruch unaäf tö(fe ® sitete} . |! b i“ u ^ en ' "wieder aufgerichtet". ( hat, sei es Z .LsttlI« Bl t Recht oder zu Unrecht, vollständiges ertrauen zu ... AUbektev>E Mc. i«m Heere; der alte gärende Groll iswieder auf- 1 bei#»- ®Ä, J* aU $f' körrnte sehr wo annehmen, > die Umstande heute günstiger sink als sie es einen #2^ ter sein wurden." ÄM-n^k lSi-tK Und Diese Ausführungen sprechen für sich selbst. ^ Ahuldn r cankreich - um nicht zu sagen, daß den Krieg ^ Mubiger'7^ LUö ascht -- würde ihn jedenfalls ohne Bauern kom- rn ^ 0 faktisch wie x ^hen Das war der Eindruck, d Graf Be° en.^ec ,hleunot ist irn -u be- aus« in schwerer englischer »f- .iun o-r,- -u-. Neulralitärbruch. , tf* dt«/-- »rpedicrung des deutsche» Ta mp fers Gamma" E , PM sprW -n der norwegischen Küste. fHaiticr melbet das Telegramm-ureau e i* mft ^ : u °hn« Ladung fahrende deutsch Dampfer ^ ; itmu , don Emden nach Narvik untwegs, mit n norn^gsfchen Lotsen an Bord, woe am 2. 10 Uhr vormittags, tn der Nähe n paeder. Allgemeine Kriegsrachrichten. Gegeurevolntion? Wie der „Politiken" aus Petersburg gedrahtet wird, wurde dort eine Verschwörung entdeckt, deren Hauptaufgabe es war, Kerensti zu beseitigen. Tie Untersuchung förderte zahlreiche Beweise für das Bestehen einer Organisation zutage, die sich zum Ziele gesetzt, eine Gegenrevolution in die Wege zu leiten und mehrere Minister zu ermorden. Eine Anzahl Verhaftungen wurde vorgenommen. Tie Anarchisten verübten sowohl in Petersburg als auch in Moskau, Odessa, Jenisseisk und selbst im Hauptetappenort Minsk Terrorakte gefährlichster Art. In Petersburg gelang es ihnen, sich dreier Ausschußmitglieder des Arbeiter- und Soldatenrates zu bemächtigen, die sie als Geiseln in Automobilen sortfMten und im Smolnh-Kloster, das ihnen gegenwärtig als neues Hauptquartier dient, versteckten. Auch der republikanische General Potapopow wurde von ihnen gefangengesetzt. Es gelang schließlich einem starken Militäraufgebot, die Anarchisten, die ans das Militär feuerten, zur Streckung der Waffen zu bewegen. Große Kundgebungen in Amerika gegen den Krieg. Eine Londoner Trahtmeldung meldet große Kundgebungen iw den Vereinigten Staaten, besonders in N e w y o r k, zugunsten der Stockholmer Zusammenkunft und gegen die von der amerikanischen Regierung geplante A u s h e b un jg. Die Teilnehmer verlangten von der Regierung die Angabe ihrer Kriegsziele. In einer anderen Meldung werden diese Kundgebungen als „krampfhafte Anstrengungen, sich den Bedingungen des Wehrpflichtgesetzes zu entziehen", charakterisiert und versichert, die Regierung gehe streng dagegen vor. _ _ Kleine Kriegsnachrichten. Der amerikanische Senat hat das" LebenSmittelgefttz angenommen, das zur Untersuchung und Regelung des Ernährungswesens elf Millionen Dollar au-wirfi. " Der brasilianische Präsident Braz hat einen Erlaß unterzeichnet, der die Verwendung der in brasilianischen Häfen liegenden deutschen Schiffe verfügt. Volkswirtschaftliches. 3t Berlin, 4. Juni 1917. Die Berliner Börse zeigte heute eine bei ruhigem Geschäft teilweise etwas mattere Haltung. Die Unternehmungslust ließ zu wünschen übrig, und die Kurse mehrerer Spekulationswerte unterlagen unter Nachwirkung der Besteuerungsgerüchte einigem Drucke. ^ Berlin, 4. Juni 1917. (Warenmarkt.) Im Warenhandel ermittelte nichtamtliche Preise: Serradella 38-46, Saatwicken 40—45, Saatlupinen 35—40, Saatpeluschken 35, Rahgras 106, Timotee 90, Weißklee 160 bis 170, Rotklee 240—410, Heidekraut 1,10—1,20 per 50 Kilogramm ab Statiom Wiesenheu 10—10,50, Timoteeheu 11—12, Kleeheu 13—13,50, Flegelsttoh 4,75—5,25, Maschinenstroh 4—4,25, Preßsttoh 4,75 per 50 Kilogramm frei Haus. H Gegen die Zusammenlegung der kleinen Backereien nahm ein in Berlin abgehaltener Deutscher Bäcker-Ober- meistertag Stellung. Man beschloß folgende Erklärung: „Die Versammelten erheben entschieden Einspruch gegen eine schemattsterende und zwangsweise Zusammenlegung der Meinbettiebß. Die Untersuchung hat ergeben, datz die tat- ; sachttchc Ersparnis an rUbeitSkräften und Kohlen sehr gering ! m c r c Versammelten weisen dagegen auf die großen Gefahren bin, welche aus dieser Maßnahme nicht nur dem Backercigewerbe, sondern auch dem deutschen Vaterlande entstehen würden. Sie sprechen die dringende Bitte aus, Zusammenlegungen, wenn di.'se durchaus nicht zu vermeiden sind, nur nach Anhörung und im Einverständnis mit den Innungen vorzunehmen." $ KonzcssionSpflichl für den Großhandel mit Tabak, x l f° neu ' öik bisher mit dem Tabakgcwcrbe überhaupt ürr ^^'""Enhang standen, plötzlich begannen, sich auf diesem Gebiete zu betätigen, und zwar in der Form des Kettenhandels, beabsichtigt die Regierung die Einführrmg einer Konzessionspflichr, wie sie schon für den NahrunaS- mittelhandel. dem ja der Tabakhandel in mancher Be. zrehung tfarr ähnelt, geschahen ist. Allen Eng sshändlcrn, die ^vor dem 1. April 1916 eine andere Beschäftigung hatten, soll der gewerbsmäßige An- und Verkauf von Zigarren, Zigaretten und Tabaken künftig verboten sein. Aus aller Wett. hundertjähriger Lo.'h iuger. In Bolchen feierte am 31. Mai der ehemalige Gerber Wrber bei noch guter Gesundhett seinen hundertjährigen Geburtstag. Der rüstige Greis liest noch jeden Abend seine Zeitung ohne Brille. ** Scharfe Gre'nzwacht. Der noch nicht 17 Jahre alte Otto Grimm von Whhlen, der sich mit einem Kameraden in verdächtiger Weise oberhalb Grenzach (Baden) an der Schweizer Grenze Herumtrieb, wurde von einem Wachposten angeschossen und dabei so schwer verletzt, daß er schon nach wenigen Stunden starb. ** Line Schuhauöstelluria veranstalten zur Zeit in Mai l Frouenvereine, um zu zeigon, wie man sich billigst Schuhersatz beschaifen farm. Zu den dort tn Au^ sicht genonnnenen Schuhhilfskursen sind bereits 200 Anmeldungen erfolgt. ** ,.3ctzt kömtt i dj erschießen." In der Bürgermeister- ttube zu Lchreihern tm Leitzachtal (Bayern) hantiert.n junge Rurjchen mit Schicßgew?hren. Mit den Worten: Jeüt könnt i di leicht erschießen" legte der 18jähirge BauerSsohn Melllnaer lm scherz auf den gleichalterigen BllrgermeisterS- ?ernloher an. Im selben Augenblicke entlud sich das Gewehr und die Kugel drang dem Bürgermeisters- WOrau I ec sofort tot zusammenbrach. Der ^ Tater fluchtete m die nahen Bergwälder. Tie billige Fleischkarten a's Zahlmittel. In Hmw- burg gestattete das Kri'gsverso gungsamt, datz die Fleischzulagemarlen bei einer Reihe von Fischhändlern zum Werte von wvcheiltlich 70 Pfg. in Zahlllng gegeben werden können. * * * Kleine Neuigkeiten. ' * Die Prämie von .W0 000 Mark der Preußisch- Suddeutschen Klnfsenlolterie fiel auf die Nummer 160 0 t 0 ; gespiett b m tVUrbe iU ^Eor, das andere in BreSlau Scherz und Ernst. ■ tf Ter nng änbigo Gendarm. In einem kleinen Ort« tn der Umgegend H a m b u r g s sah der Gendarm scharf auf me Hamger und verschonte auch nicht seine Bekannten. Drefe faßten das als Schikane auf, und ein Bauer beschloß den Gendarmen anzuführen. Er füllte einen Kasten mit Kuhmist, und darauf legte er fein säuberlich Häcksel. Darm begab e? sich mit seinen Freunden zum Bahnhof. Dort tand der Gendarm, und es entwickelte sich folgendes Gespräch: „Wat hest du dor in dat Paket?" „Kohmist!" Zt', ^ enn Iot mi bat bekieken." Spracht nahm daS Palet und verschwand damit, gefolgt von den Bauern m . der Wachstube. Hier wurde der Kasten geöffnet. Der geschnittene Häcksel ließ den Beamten vermuten, daß da- runter leckere Ware verborgen war. Mit den Worten: will Dt schon den Kohmist wiesen," hieb er mit der ^ausr durch die Häckseldecke, daß der braungrüne Inhalt weit durchs Zimmer spritzte. „Hev ick di nich seggt, dat dor Kohmist in is,' schmunzelte das Bäuerlein und verließ von dem laufen Gelächter seiner draußen stehenden Freunde empfangen, das Wachtlokal. ^ Karl May-Stifiung. Im „Leipziger Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel", dem Verbandsorgan der gesamten Buchhändler Deutschlands, Oesterrcich-Ungarn» und der Schweiz, finbert wir einen von dem Nachlaßverwalter des vielumstrittenen Reift schriftstellers Karl May stannnenden Aufsatz, der genauere Mitteilungen über daö Einkommen und Vermögen des verstorbenen Dichters gibt. Wie zu dessen Lebzeiten bekanntlich die unmöglichsten Gerüchte über feilte Person und seine Vergangenheit verbreitet wurden, so wurde auch immer wieder das Märchen kolportiert/ May habe viele Millionen verdient, obwohl er sich vielfach gegen solche Behauptungen wehrte. Für den Fachmann, der in der Lage ist, Bücherpreise und Biicher- Herstellungskosten nachzukalkulieren, mußten solche Mil- lionenmärchen schon immer als ganz unerhörte Uebertrei- bungen gelten, trotz der fabelhaft hohen Auflagen, die Mah's Büchern beschieden waren. Immerhin aber ist es interessant, nunmehr Genaueres über die Einkünfte und das Vermögen dieses Vielgelesenen zu erfahren und der erwähnte Artikel weist an der Hand von sorgfältig zu- samntengetragenen Belegen nach, daß das Gesamteinkommen May's während seines siebzigjährigen Lebens nur 800 000 Mark betrug; seine Hinterlassenschaft aber bezifferte sich nur auf 140 000 Mark, wozu sich dann allerdings noch die Werte feiner bis zum 1. Januar 1943 geschützten Urheberrechte gesellen. Im Anschluß an diese Ausführungen wird im „Börsenblatt" auch Näheres über di« Karl May-Stiftung mitgeteilt. Der Verstorbene hat in seinem Testament bestimmt, daß sein ganzes Vermögen nach dem Ableben seiner Witwe einer mildtätigen Stiftung zu Gunsten unterstützungsbedürftiger. Schriftsteller, Journalisten und Redakteure zufließen solle. Die Witwe hat diese Stiftung aber mit einem Teilbttrag des Vermögens schon vor einigen Jahren errichtet, und nachdem das Stiftungsvermögen mittlerweile auf 32 000 Mark angewachsen ist, beginnen im Frühjahr 1917 die Spenden, deren Verteilung allein dem Königlich sächsischen Ministerium des Kultus und öffentlichen Unterrichts als Stiftungsvorstand unterliegt. Die Hälfte der StiftungS- zinsen wird vorerst jährlich an unterstützungsbedürftige. Schriftsteller verteilt, während die andere Hälfte dem Kn-, pital zuwächst, an v>elch" letzteres nach dem * Mah's Witwe I wtb Großes Hauptguatier. 5. Ju«i 1917. Westlicher Kri eg s sch aa p l a tz Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht- Die Lage an der flandrischen Front irt unverän' bett. Im Wytichaetebogen und in den Nochbarab schnitten fteigrctc sich seit Tagen die Äclilleriejchlachr am Nachmittag zu äußerster Kraft und hielt bis in die Nacht an. Zur Feststellung der feindlichen Feuerwirkung Vorstößen de Abteilungen sind stets zurückqewieien worden. Nahe der Küste und zwischen La Baffee Kanal und der Straße Bopaume -Cambrai war auch gestern an meh. recen Stellen die Kampstä'tgkeit lebhaft; hier blieben gleichfalls Vorstöße für die Engländer ohne Ergebnis. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Läng- der AiSne und in der westlichen Champagne lüften für die Franzosen abgeschlagen. Oestltch der An MSftelle holten eigene Sturmtrupps Gefangene aus en feindlichen Gräben. Heeresgruppe Herzog Albcccht. Nichts Besonderes. Bet günstigen Wetterverhältnissen war an der ganzen Front bei Tage und bei Nacht die Flieaertätig« keit sehr rege. In Lustkämvfen und durch Abwehr, feuer sind gestern 12 Flugzeuge abgeschoflen worden, durch Arttllerieseuec ein Fesselballon. Leutnant Boß brachte den 32., Leutnant Schäfer den 30. und Leut nont Allmenröder den 24. Gegner durch Luftangriff zum Absturz. Auf dem Oe ft lich en Kriegsschauplatz ist es bei vielerorts auslrbender GesechtStätigkeit zu größeren Kampfhandlungen nicht gekommen, f Mazedonischen Front Außer Borpostengeplänkel keine wesentliche Ereig. Nisse. Der Erste Generalquarttermetster: Ludendorff. Berlin, 6. Juni abends. Beiderseits von WyO schaete dauert dte Arttllerieschlacht an. Am Ehemin-dcS. DameS ist bet Braye ein dritter Nachtangriff der Fron, zosen. am Wtnterberg ein starker Vorstoß gescheitert. Sonst nichts Wesentliches. krelqnllle zur See. Vom 31. Mot bis zum l.Iuni herrschte im Golfe von Triest und iw angrenzenden Küstengebiet eine rege nächtliche Fliegertätigkcit. wobei unsere Seeflugzeuge die Bahnanlagen und andere militärische Objekte in 6ervignano und San Giorgio die Nogaro mit de» obachtetem Erfolge mit Bomben belegten. Feindliche Fliegerangriffe aus Triest und Umgebung töteten einen Knaben. Sachschaden wurde nicht angcrichtet. Bei der nächtlichen Verfolgung gelang es unserem erfolgreichem Flieger Linienschiffsleutnant Bansield, ein feindliches Flugzeug im feindlichen Gebiete abzuschteßen. Wir haben kein Flugzeug eingebüßt. Flottenkommando. Die Umgelraliung und lüelterbllbun« der Rechte des Uolkes Im Staat, In den Rrelfen und in den Gemeinden. Der freisinnige Abgeordnete Reh, hat mit Unter- stützung ferner LandtagS-FraktionSgenossen Damm, Heerdt. Henrich. K o r c l l.Jngelhein, Urftadt und Dc. W o l s-Gonsenheim folgenden Antrag bet der zweiten Kammer eingebracht: Die Kundgebungen drS Deutschen Kaisers und des Reichskanzler- lassen den unzweideutigen Willen der Rcichsleitung und der Preußischen Negierung erkennen, die Hindernisse baldmöglichst ;u beseitigen, die einer kana all bältniS zur Ersten auf die.' Gesetzgebung hat, läßt den Dill-ki dc» Volke» nicht g.mögend zur »eltung kommen. Sin zeitgemäße Ilmaeftollung der Erste« Kammer im Sinne einer an' Wähle n beruhenden bkru'-ffändifchen Berlceluna wi'd in weiten Schichten drr Bevölkerung als wertvolle Ergänzung dee polillichen Volkcvcrir tung begrüßt werden Au» dein Wahlrecht zu den Körper- schuften der inneren Verwaltung undzu den Gemeindeverlr etu n g e n müssen alleam BeNtz oder in sonstiger Weise de; gründeten Vorrechte verschwinden da» Interesse der Bevölkerung an den Krei»- und Pro- vinzialanftrlegenherlen ist durch Schaffung eine» unmlt. lelbaren Wahlrechte» zu fördern Ta» Sei bst verwalt ungsrcchl der Gemeinden ist von vielen hinderlichen und überflüssigen GenchmtgungSvorbehalten ui befreien Da» B eamlenrechl bedarf einer Durchsicht und teilweisen Derbcfferung. nicht zuletzt auch in der Richtung, daß die durch äußere Merkmale anstatt durch Leistung und Tüchtigkeit bedingte soziale Schichtung verbessert wird. Die zwischen den einzelnen »lassen der Beamtenschaft bestehende unüberstetgbaec «bsp-rcung^die vielfach auch ein u ncrwünschle» Voibtld für die klaffen- mäßige und qefelliäioftlichc Absperrung der übrigen Teile der Bevölkerung untereinander obgrbt, muß verschwinden. _____— ~ 2Bic verziehen zunächst aaf bestimmte Einzelvo« schlSg, bcichänken un» darauf, die Mängel unseres Sesetzgrduug m> u,eigen und den Weg zu ihrer Bei- beste:uns anzudi tcn, UN Vertrauen darau», daß kS dem vvturteiirfccien iwmm^nw rk«.n brrBrrtrsler beSBolk^ gelingen wird, rjenmcn Forderungen aufzustellen, dir zur Erreichung S gesteckten Zieles nötig, zweckmäßig und erfüllbar '"l' Wir (kanu en deshalb, gemäß Artikel 17 der land. ständischen Ar sä rsocdnung. einen blonderen AuSlchuz. bestehend aus “ Nitgitedern und 7 Stellvertretern, - wählen, der die ufgabe hat, die gesamte politische uch BerwaltungSgcs gebnng de- Landes einer Durchsicht unterziehen un» er Kammer diejenigen Vorschläge zt unterbreiten, dp örig sind, um alle Beschränkungen de» freien, gleichen, llgemeincn und direkten 'Wahlrechts j* den Vertretung der Bevölkerung in den Angelegen heilen des Stic der Provinzen, der Kreise und der Gemeinden,-son^ alle auf Geburt oder Besitz gegründete! Vorrechte im sichtlichen Leben zu beseitigen. veMpre - ,, m unie ilbs-d°l UNd 8 m , iijt c(tW e , ... w, J 1 * 1 Vecaniwltlich Aldi« Alt in in Gießen. Geschäftsber icht der Goldantaufstelle Gichen. Tie Goldaukaufstelle Gießen beendete am 31. Mai bi. I». ihr erstes Geschäftsjahr. Ursprünglich ^gründet für den Bezirk de« Kreises Gießen schloffen sich ihr im Laufe des I«eS du Kreise Alsfeld, Lauterbach und. Schotten an. Ueber den Umsang ihrer saügkcit gibt nachstehende Tabelle Ausschluß: rippendock b. Schwerin i. SJJrtM ^icnK*nnai-fcnbcr.(HHH'{t!nnrtflffl bn Kurort Lee. felb und g, ' Wcgc Für gute Verpflegung Monat Juni Juli August September Oktober November Dezember Januar Februar März April Mai Summe Zahl der Ein- Ausgczahltc Summe ( für Gold für Pl Qi i n tieferer Mark Pfg. Mack ' P 151 5200 70 — 206 5480 70 96 264 5226 94 — 177 4364 99 — 158 4739 49 — 309 6304 73 46 0 414 8222 43 24 0 85 2588 52 — 82 1970 62 128 3139 87 221 0 147 3189 16 422 0 197 40-50 23 918 2318 54478 18 1730 -- - - L.rliii. 5. 3"l1 Person, nach vage des.Suiimrn ' oOßi und Zeit l • ' i) H'^oole W Lftieebad «eilt« 1 r»khef! -Ummer # bis 10®. pro iOflual auf Rügen, Billa Seeadler, rudi- vage, empfiehlt ^ur Saison Leha- eingerichtete Zimmer mit gut« Berpflegung. Frau Loer kinilicbe t Serif«, 5. Juni Wtr nrkiiil itii ohne ob. mit Geschäft, fBatcCL,g^, und Ms bcancht, Gasthof, Bäcker-. ^MungSsir-! auch länd. Besitztum? Pinroaten, sticht" gleich. Direkte Zuschrift-,, a BQ d) heftig 8r»rg 8«>l«,bok. poftlagrrn z^inbli-k feuei TranRUrt a. 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Im weiteren hat drr Deutsche Reichstag einen besonderen 'Versaflungsau-schuß inS Leben gerufen, dem es obliegt ui prüfen, ob und inwieweit die Verfassung des deutschen Reichs und 61fr zu einem gewissen Gerade auch die der Einzciftaaten einer Acndccung bedürfen, um dic alS not« wendia erkannte frclheitlicherc AuSgesto 'ung der innerrn Politik zur Tatsach» werden zu lassen Die gleiche Ausgabe tritt auch an unser Hessen- a n d. an seine Regierung und Volksvertretung heran Auch in Hessen hat die Entwicklung unserer Gesetzgebung noch nicht den Grad der inneren Freiheit und Gcrcchtig- keit erreicht, drr heute säst allgemein als berechtigt und notwendig anerkannt wird. Das W a b l r e ch r zur Zwei» ten Kauimer ist weder gleich noch völlig allgemein: die Minderheiten werden ohne Verhältniswahl unter, drückt. Der Einfluß, dcn dir Zweite Kammer im Vcr- Zu Beginn des zweiten Geschäftsjahres ergeht von der Ä daukaus stelle erneut die Bitte: „Bringt uns Gold!" 'Roch immer sind größere Mengen Un Goldschmiilk in ^Mitbesitz. Sie müssen heraus! Es ist im Jntereffe »nserc^ Batcrlandes notwendig, daß sic der Rcichsbank zugesiihrt werden. Mitbürger in Stadt und Land! Helft uns dies zu erreichen! Werbet mit uns für die gute Sa Gießen, den 1. Juni 1917. «amcus des vhreuansschusseS der Goldaukaufftelle «tßen Ter Vorsitzende Der Schriftführer Geheimerat Dr. Ujinger. Rrgiernngsrat Hemm^dc. 25 - 30 Mark. W.SSSK'' ' ' UH,1*1« flfnfv Rheumatismus, Gtchtzü: kurzen Untctbiccbi Wcft«»*|„( ( c n | unbOT( . s(lös Mcnirtirtimcru vcrrmdiiiCi 11B v „ -V ' hat, davon befreit fein will, lafr ' 1 ®.* un ° lialdttz U teil gratis Lalbenproben send»! uUsic lind längs uon I ^ahn, Cbcr Fngelbei^l druck der Tu«fe/Ör r ~y gcftoffdUn Kräfte Lungerer Maclcded ® aDttlIe i" dreijährig-m Slinbc un^'' l J«“ n ^nlili füt leicht- Hausarb-ttg-such^ 2"" lll. Zerbe. Bda-naubtln Wi um Heine (ij ca be Moltk-ftraße 8. ^«eiesgruppe utf|C ilit iufoit zuv-rliffi,-,. rindcrliebcndes Mädchen ' /k "l-ulleuetäügk «Uten Empphlungm für AeinS »chrin deffuckien Haushalt auf dem Vande. i HnsMr fuHu5lmnin£H TeuischlandS einzige Glanbersalzquelle nach Ana lyse und Heilwirkung gleich Karlsbad in Böhmen. UnübcrtroTfcn bei M»gt, «id D*f«kri«l[heitfi. Dam- fr j 4bcif hJmm.'rrhoidf«, CfbcrlnJc«. «allcaltfiae. flde, ■aiisBi» und Xackcrkranklintt aich mkncdd «e,e, BhiddarB^atilidaaf. Srou Brand,, »nloflermm.lnt, /,j na/cj ’ß, 1 ? :Hpbhci w d. Btebet, Nil. Uenso „ W0 ist VMa^^lliüftemorg HerlschastShau». Landhau ^"reSgrut f-cner Anw-l-n od-c Ion’ Nichiz Wirtschaft!. Obs-kt ,u v- kauf-». Besitzer schreiben - ° fjer»a»a Kraule poftl. 6let»t * inmalige Aufforderung gh. . Holland. iBohuen- ttunü vstanMi • iQbfrrirf)p« 0 Kakao. ! 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