V '-»b ÜWunaw,,. «g. Jjy^« "°>h WflentigjiJ efiir S toie ; ■ lllt 9 ui grögereu mtt der Giiter- l9e ' Lattengchelle ^gtzugelM ME- für drn ^»roller^latz 35 pngen. Mai 1917 ’MBWUl. arte« Hntuvl llt jebermantt das los. Schmidt rtunMün bei tletbett gexud) träaheit chcht ribigkit itfel 1Q Weitung )W ff« liiechmdm Atem opfurtg erbefchwerdm mng nach Krankheit. harer Ratgeber m u;berg-AP«theke 147 A. Oiekener Aeitung Bezugspreis 50 psg. monatlich vi-rieljähri. 1/)0 Mark, vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgcholt in unserer Expedition 1,20Mk, durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1,80 Mk. — Erscheint an drei Wochentagen. — Redaktion: Slidanlage 21. — Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht. Verlag der „Gießcuer Zeitung", Gießen. Lroe-ition: Lüdanlage 21. Anzeigenpreis 20 psg. die 44 mm breite Petitzeile, für AuSwärtS 30 Pfg. Die 90 mm breite R e k l a m e . Z e t l e 72 Pfennig. Extrabeilage n werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung deSZahlung», ziele» (30 Tages, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbindlichkeit. Druck der Gießcucr Verlagödruckcrei, Albin Mein. Nr. 41 . Telephon Nr. 362. Mittwoch, den 16. Mai 1917. Telephon Nr. 363. Jahrg vittd mit«* 1 10 Wertung 7 m- -Iscbaft Sl 6 s- Sa n^e B» hag ' “ Dg - Ä pie 1 L für str» Die fünfte Arrasfchlacht gewonnen. Die großen Angriffe der Engländer gefcheitert. Guter Stand an der Aisne- u. Champagne-Front. €l*70l(irCiCt)CS S&CACftCht. Feuer genommen. Die seitliche Beobachtung ergab, daß H ; ; ***»*■*«»• ein Boot zum Sinken gebracht und ein Boot schwer be° Wieder 25 000 rönnen versenkt. schädigt wurde. - 2. Einige feindliche Mo Nit 0 re beschossen am 12. Mat morgens bei unsichtigem Wetter auf große Entfernungen Zeebrügge. Sie Berlin, 11. Mai. Bei einem Vorstoß leichter utscher Stceitkcäfte in den Hoofden wurden am 10. Mai 5 Uhr 40 Min. vormittags, östlich vom Roocd- inder Feue-.schiff feindliche Slreitkräfte gesichtet, die im Näherkomm- n als 3 moderne englische kleine Kreuzer d 4 Zerstörer erkannt werden. Es entwickelte sich zu- üchst ein Ferngefecht in der R.chtung auf die flandrische "ste, das sich bis zur Thorntonbank hinzog. Dort hielten sich die feindlichen Kreuzer zurück und unsere Stceit- fte ermäßigten daher lhre Fahrt, um den Feind auf Here Schußweite hecankommen zu lassen. Im weiteren Verlaufe des Gefechts entstand auf einem Zerstörer der jrindltchcn Linie infolge unserer Artilleriewirkung an- Weinend eine Kessel« xvlosion. Der beschädigte Zerstörer Wok mit starker Steuerbocdschlagseite und sank kurz da» ".ms, wie einwandsfrei beobachtet werden konnte. Unsere g Btcctlfcäfte stießen nunmehr auf die feindlichen, die ab drehend mit höchster Fahrt Anschluß an ihre entfernt jchnden Kreuzer suchten, und stellten schließlich das Feuer «Ki als der Gegner im Norden aus der Sicht kam. Auf hnfka Seite sind weder Beschädigungen noch Verluste *'ringet ceten. I ® Im 10. Mai fanden mehrere feindliche Flieger.an- ^,e aus Zeebrügge und Brügge statt; im ganzen wurden bomben gezählt Militärischer Schaden ist nirgends kvtftanden. Ein feindliches Flugzeug wurde von unseren stlvehcgeschützen abgrschossen. MMeue U- Booterfolge. 8 Dampfer, 4 Segler Ftscherfahrzeuge mit 2 3 000 Br. Reg.-To, da» lr»» wurden 3 Dampfer un 3 Segler im englischen fStorni versenkt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. llmüicbe deurfcDe Cagesbericehf. ivtb 1917. 78 ' Großes Hauptquartier, 12. Mai. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Krouprinz Rupprccht. i g Nach stärkster Artillerievolbcceitung griffen die Engender gestern abend beiderseits der Straße Arros — kllis, Arras—Donai und Acras—Cambrat stellen- j totife in dichten Massen an. Größtenteils wurden sie ^!ch unser Sperrfeuer obgrwiestn. Wo c? ihnen gelang, Unsere Linie einzudringcn, warf unser Gegenstoß sie i Ostreich zurück. Am Bahnhof Roeur wird noch ge- Epst. Heute morgen haben sich nach höchster Feuec- kigecung zwischen Achrville und Queant an mehreren lrlleu neue Kämpft entwickelt. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Der Artillcriekampf wird an der Aisne und in der npapne mit wechselnder Stärke fortgesetzt. Bei Cerny rigten wir die Franzosen in erbitterten Nahkämpfen Rovellcrück« n zurück und hielten unsere dadurch ver ecte Linie gegen einen feindlichen Angriff. Gefangene er frisch etngesttzten Division blieben dabei in unserer b. — Angriffe auf die Höhen 91 und 108 östlich Berry au Bor wurden in erbittertem Nahkampf streich abgewiesen. » fünfzehn (15) feindliche Flugzeuge gestern ab- sossen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Geringe Gefechtstätigkeit. L Mazedonische Front. *Im Cernabogen, beiderseits von Gradesuica und ich vom Funa, sind erneute feindliche Angriffe ohne ?» E,.folg für d n Gegner abgeschlagen. Auf den Höhen /Dobropolje (östlich der Cerna) sind kleinere Kämpft sh nicht abgeschlossen. 'Der Erste Generalquarticrmeister: Ludendorff. j v 29 590 Tonnen veesenkt. W e r l i n, 12. Mai. I.RussischeMotorbo ote, jnt Westeingang des Rigaer Meerbusens sich m, wurden von unfern Batterien unter wirksames _ w „ entfernten sich, als unsere Batterien das Feuer eröffneten. Der Sachschaden ist gering. Keine Menschenverluste. Zwei feindliche Flugzeuge wurden abgeschoffen. — 3. Reue wBoots- er folge im Atlantischen Ozean und im englischen Kanal: 6 Dampfer, 7 Segler, 12 Fischerfahrzeuge mit 29 500 Bruttocegiste, tonnen. Der Chef des Admiralstabs dex Marine. wtb Berlin, 12. Mat, abends. Die heute morgen gemeldeten Angriffe der Engländer erfolgten zwischen Gavrelle stnd der Scarpe beiderseits der Straße Arras- Cambrai und bei Bullecourt. Sie sind unter schweren Verlusten für den Feind gescheitert. Bei Roeux wird noch gekämpft.— An der Aisne und in der Champagne nichts Neues. 9 wtb. Großes Hauptquartier 13. Mai. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die großen Angriffe der Engländer sind gescheitert! Nach starker Artillerievorbereitung, die sich auf das ganze Schlachtfeld von Arras zwischen Lens und Queant ausdehnte, brachen die Englänger in den frühen Morgenstunden zwischen Gavrelle und der Scarpe, beiderseits der Straße Arras — Tambrai und bei Bullecourt gegen unsere Linien vor. In Roeux gelang es ihnen, einzudringen. An allen anderen Stellen wurden sie durch Feuer und im Nahkampf unter schwersten Verlusten abgeschlagen. — Abends erfolgten beiderseits von Monchy mehrere neue Angriffe, die gegenüber unserer tapferen Verteidigung ebenfalls blutig scheiterten. Vorteile, welche die Engländer in Bullecourt erringen konnten, wurden ihnen durch den schneidigen Gegenstoß eines Gardebataillons wieder entrissen. Heute sind um das Dorf neue Kämpfe entbrannt. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Während es nördlich der Aisne zeitweilig ruhig geworden ist, hat sich der Artilleriekampf am Aisne - Marne -Kanal und in der Champagne, nach Osten bis nach Tahure übergreifend, wieder verschärft. Ein nächtlicher Vorstoß der Franzosen beiderseits der Straße Eorbeuy - Pontavert blieb erfolglos. » Der Feind vorlor am 12. 5. in Luftkämpfen vierzehn, durch Abwehrfeuer von der Erde drei Flugzeuge. Ein französischer Flieger mußte hinter unseren Linien notlanden. Oestlicher Kriegsschauplatz. Keine Veränderungen. Mazedonische Front. Aus die Höhe von Dobropolje (östlich der Cerna) und südlich von Huma wurden mehrere feindliche Angriffe abgeschlagen. Die Stellungen sind dort restlos und fest in unserer Hand. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. Berlin, 13. Mai, abends Bei Arras lebhaftes Feuer. Teilvorstöße der Engländer gegen den Park von Oppy und gegen Bullecourt sind gescheitert - An Aisne- und Ehampagnefront Lage unverändert. D wtb Großes Hauptquartier, 14. Mai. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. An der Küste, im Ppern- und Wytschaete-Vogen nahm die Artillerietätigkeit teilweise zu. - Nachdem das starke Artilleriefeuer auf dem Kampffelde von Arras tagsüber stellenweise nachgelassen hatte, setzte es abends zwischen Lens und Queant mit erneuter Heftigkeit ein. Englische Teilvorstöße bei Oppy und Fampoux scheiterten. Die Kämpfe bei Bullecourt wurden mit Erbitterung fortgesetzt. In zähem Ringen behaupteten wir dieTrümmerstätte des Dorfes gegen mehrere feindliche Angriffe. - In St. Quentin wird die Zerstörung durch Beschießung des Feindes täglich größer. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. An der Aisneftont ist die Lage unverändert. In der Champagne erreichte der Artilleriekampf besonders zwischen Prunay und Auberive beträchtliche Stärke. Der Feind verlor am gestrigen Tage 12 Flugzeuge und einen Fesselballon. Leutnant Wolff schoß seinen 30., Leut- nant Freiherr v. Richthofen seinen 24. Gegner ab. Oestlicher Kriegsschauplatz. Geringe Gefechtstätigkeit. Mazedonische Front. Zwischen Prespa-See und Wardar blieb die Artillerie- tätigkeit heftig. An einzelnen Stellen gegen unsere Linien vorgehender Feind wurde abgewiesen. Der Erste Generalquactiermetster: Ludendorff. 9 Berlin, 14. Mai, abends. Wechselnd starke Artil- lerietätigkeit an den Kampffronten im Westen. Bei Craon- nelle, Eorbeny und Berry-au-Bac blieben französische Teilvorstöße erfolglos. * rr ros rönnen verrenkt! Berlin, 14. Mai. Neue U-Boots-Erfolge im Atlantischen Ozean: 5 Dampfer 1 Segler und 2 Fischdampfer mit 22 000 Tonnen. Der Chef des Admiralstabs der Marine. wb. 1917. Großes Hauptquartier, 15. Mai Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Zwischen UPern und Armentiercs hielt die lebhaftere Actillecietätigkeit an. Durch kurzes Trommelfeuer an der Scarpe und bei Monchy vorbereitete engliche Angriffe kamen in unserem Vernichtungsfeuer nicht zur Entwicklung. Südlich und östlich von Bullccourt wurden feindliche Vorstöße blutig abgewiesen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. An mehreren Stellen der Aisne- u. Champagne- Front nahm der Artilleriekampf wieder zu; gegen die Höhenstellungen des Chemin des Dames östlich von Ecrmich und nördlich von Pcosnes steigerte ec sich zu erheblicher Stärke. Die St. Berthe-Ferme östlich deS Fort de Malmaison wurde in frischem Draufgehen durch mehrere Kompagnien gestürmt und gegen feind- liche Wiedercrobecungsversuche gehalten. Ebenso behaupteten Rheinländer eine am 13. Mai auf Höhe 108 nördlich von Sopigneul durch Zurückdrängen der Front neu gewonnene Linie gegen viermal wiederholte Angriffe. Bei Ailles, nördlich von Craonne und westlich der Straße Corbenny—Berry au Bac blieben französische Teilvorstöße erfolglos. Oestlich der Maas wur- den Angriffe feindlicher Stoßtrupps gegen das Dorf Blancee abgeschlagen. feindliche Flugzeuge ein weiteres mußte In Luftkämpfen stürzten sechs hinter den deutschen Linien ab, bei uns notlanden. Oestlicher Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Mazedonische Front. Nördlich von Monastir und im Cernabogen ist der Artilleriekampf in erneuter Steigerung begriffen. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. Berlin, 15. Mai abends. Am Atsne-Marne- Kanal und in der Champagne lebhaftes Actilleriefeuer. An den überigen Fronten im Westen blieb es bei zeit- weise schlechter Sicht ruhiger. * Berlin, 15. Mai. In der letzten Zeit versuchten russische Seeflugzeuge mehrfach die Tätigkeit unserer Boipostenfahrzeuge an der kurländischen Küste zu hindern. Am 13. Mai morgens wurde daher die russische Flugstation Lebara ausgiebig mit Bomben belegt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. mt ASM d-^" ° Nil N°nnl Himmelfahrt. Auf die Schultern legt uns das Schicksal schwere Lasten; die lassen sich nicht abschütteln. Aber den Kopf müssen wir frei und klar hallen, dann tragt sich die Bürde leichter. _ . , tT Sorgen und Leiden wollen die Brust beklemmen, doch das Herz darf sich nicht einpressen lassen: ee mutz immer wieder erfrischende .Öffnung schöpfen aus idealen Gefühlen und Trieoen. Die sauren Wochen werden zettwerlig unterbrochen von frohen Festen. und sie geben uns Gelegenheu. aus den dumpfen Gründen und den kalten Nebeln des Alltages auf die lichten Höhen zu stetgen. wo der Blick in die Weite und die Sehnsucht himmelan steigen kann. ^ ^ . Unser Werktag wird erleichtert, wenn der Feier tag uns einen höheren Matzstab in die Hand gibt zur Einschätzung unserer Pflicht und unserer Muhen. Aufwärts das Sinnen und Trachten. Empor die HerzenI RätptJ . ncbt f„ilich an der Erde, doch der Geist wird nicht von der Echwcrtrasc gesesselt, nicht von den Schranken der Allläglichkeit eingellemmt. Wenn Luftschiffe und Flugzeug« Uber die Wolken steigen. so ist das noch keine nmel,ahrt sie müssen in dem -öustgcwand unserer ^rde stecken hier- den. Unser Denken und Sehnen aber geht we,t hin ans über die Sonne, weit hinaus über die Milch strotz« und da« ganze Sternenheer. sogar hinaus über alle Grenzen des Wcllenraumcs, — hinüber in die Un- endllchkeit.^en ^trachteten die Erde als denMitlewunkr der ganzen Welt: sie hielten diezahllosen und g-wa t,gen .Himmelskörper für Trabanten, d'.e berufen seien, u dnem fort um den winzigen Erdball herumzuschwtr- ren. Durch KoVernikuS wurde unsere sonne in den Mittelpunkt gerückt und die Erde zum umlaufenden Trabanten herabgedrückt. Die neue Sternenkunde hat die Würde unserer Sonne wieder beschnitten. Diese herrliche Mutter des Lichtes und der Warme steht im Dienste einer höheren Gewalt und mutz gehorsam ihren Kreis ziehen um die Zentralsonne, die wir als den Kernpunkt des ganzen Weltsystems betrachten^ Aber wenn wir glauben, den Mittelpunkt gefunden zu haben, so befriedigt daS den forschenden Menschengeist doch noch nicht. Er späht nach den Grenzen der ungeheuren Weltenkugel und fragt sich: Wer ist denn iensett der letzten Schranken des Raumes, m dem die sichtbaren und wägbaren Massen sich> beloegen? Wir können uns nicht vorstellen. daß der Raum an irgend einer Stelle abbreche und hinter chm nichts sei. So führt lins unser Geist über alle meßbaren Grenzen hinweg in die Unendlichkeit deS Raumes. Eine Himmelfahrt aus der materiellen Welt hinaus. Ebenso ergeht eö uns mit den Schranken der Zeit. Wir leben und weben in der Gegenwart und fühlen, datz uns nur eine kurze Frist gegeben ist. Während das Jetzt pfeilschneN entfliegt und die Vergangenheit ewig still steht, blicken wir m die Zukunft hinaus, die nach dem Worte -es Dichters zögernd an gezogen kommt. Unser Geist eilt der ärgernden Zukunft entgegen; der Gedanke springt hinweg über Iahrc und Jahrzehnte, ja sogar über alle ko'umenden Jahrtausende und stellt sich die Frage: Wo ist da,- Ende der Zukunft? Kann eS einen Zettpunk geben, wo alle Zeit aufhört und nichts vorhanden ist, was Dauer Hütte? Wenn der Geist so über die Schranken aUer Sternenzeit hinausdenkt, so ist es wie eine Himmelfahrt in die Ewigkeit. Angesichts dieser Unendlichkeit von Raum und Zeit schrumpft unser irdisches Leben und Mühen zu einer windigen Kleinigkeit zusammen. Das macht uns bescheiden, aber eS demütigt uns nicht; denn wir fühlen, datz wir auxf) ein wirksames Teilchen sind von dieser gewaltigen Welt, ein lebendiges Rädchen in dieser ungeheuren Maschine, dle aUe Stoffe und alle Kraft der ganzen Schöpfung umfaßt. Auch mit uns ist gerechnet worden in dem unendlichen Weltplane. Der Gedanke wirkt erhebend Wir brauchen nicht gerade stolz zu werden, denn wir find doch nur ein schwaches Glied vom Ganzen, aber pflichttreu soNen wir sein und tapfer. Wie der Soldat der da weiß, dah er nur einer unter MtNWnen ist und doch einen Beitrag zum Sieg« leisten kann und letchtglLubigett mutz. Die Einfügung in die schaffende und ringende Gefamtheil macht auch geduldig. Warum und wozu dieser schreckliche strikg i Erden- ringt der kleinmütige Grübler Wenn einer die ganz« Geschichte der Menschheit kennt, so könnte er Ä diese Frage nicht e-schSpsend beanN°°rt-n^ rr; ss ss »a« ä TÄÄ'r* S'JrsriS B Ä< 'Ä ft 'atu Siete geistige Himmelfahrt «"ttpr.cht auch der Pb Bfr Himmel jemals in da? Erden.al hinabste.qt flr stjsss. fts jo yar « l J bessern Welt, wo eS keinen Kampf L sondern nur Frieden keine Not. sondern nur ' ' e keinen^Tod, sondern nur Leben, kein Wetten sondern nur Blühen, keinen vergänglichen Stofs, sondern nur dauernde Kraft, keine fliehende 0 ^ 41 sondern die beständige Ewigkeit. _ . '' TaS ist das Land unserer Sehn, ucht. und um haben das Gefühl, daß dort unsere .Heimat fei. wird" die Himmelfahrt" im Geist- zu einer Art von Heimatsnrlaub. __ Wehr als erreicht, war nach Berraux Ansicht nicht zrl ^reichen Woraus wir folgern dürfen da« ro *\t\an Sommer für die Alliierten nichts mehr zu erreichen ,c,n wird. ^ v,r Rutzlnnds NmfaU aewinnl unter diesen Umstünden in den letzten Tagen mehr und mehr den Charakter der Verzweiflung. Man redet den Russen offen oder versteckt, gut oder drohend, zu. bei der Stange zu bleiben. und da man keinerlei Zwangsmittel zur Hand hat. suckl man die jorlseyung des Krieges, dessen rurnöfe Wirkung für Rußland man nicht abzustreiten vermag, »u einer Ehrensache der neuen ..provisorischen- Regierung zu stempeln.£ te {f en fst aber nur Mlfukow aus da- Enreme»Programm verpflichtet. Das Hierverband^- s> iel sieht also nur auf zwei Augen, und "urn darf annehmen, daß Enttäuschungen im Bereiche des Mvg. licheit liegen. ieM^u^gezl!^ Italic anD E unt^SD rt |rt W] an "Ms elf tl1 hea 1 M * 1 gss- Wöchentlich 44)000 Tonnen Munition. Rcuier meldete Bet einem Tiner der Press« er- si. > 7 -' fom - wähnte der Generolstab»chef ?>r MNlom »vberlson in seiner Rede, daß die Engländer ln d«o letzten . . 5e i oder 6 Kochen in Frankreich allein 200 000 Tonnen Mnnj'ion nerdraucht und wöchentlich etwa 50 000 Ton» r,ejue zum Straßenbau verwendet hätten. DieZRollen vertauscht. Das „Hämmern" hilft nicht Holländische Zweifel Ter 5?aager ..Nieuwe Courant" begrüßt die Wie deraufnahuic öeS deigischeit Hilfowerkes ltnd rühmt die Erfolge des Tauchboot kr iegeS. England und Deutschland l>ätten die Rollen gewechselt. Jetzt beherrsche Deutschland mit den Tauchbooten d,e ^ee. Alle englischen Versuche, sich die ll-Bootmord- waffe vom Leibe zu halten, seien bisher vergeblich gewesen. Tie jubelnde Freude deö Reichstages über die U-Bootergebnifse sowie seine Ueberzeuaung daß England bald Frieden werde machen müssen, könne nicht befremden. . tu Pro rr "'“T't iicTrr« mtn m \ ZH't M " ■ L 5100 t, 5 « ' jnM I(t Zisenbahi Tie „Hindcnburglinic" hält all«» auS. sterhämmeru" wollen sie unsere Front im Westen Tagaus, tagein versprechen sie uns nnaufhür lich neue Offensiven, ohne Unterlaß versichern ne ihren Völkern, der neue englische Kriegsgott Haig werde so lange unausgesetzt seine HammerschlLge gegen die Hindenburgfront fortseyen, bis die Deut,chen au-. Frankreich und Belgien vertrieben sein werden, nöt, genfalls bis zum Herbst, Sie dcnkcn aber anders, als sie sprechen. Besonders die französische Presse ist, nachdem sie ursprünglich an die große Offensive die weitgehendste» Erwartungen geknüpft und damit die Swgeshoffnung der Bevölkerung wieder ausgcstachelt hat, sehr kletn- laut geworden. So bringt der „Gaulois , doch ei» sehr respektables, wenn auch nicht sehr verbreitete- Blatt, einen Artikel üb« die Kriegslage im W-sten, in dem erklärt wird, auf Grund der bisherigen Kampfe lasse sich erkennen, datz der Feind seine Vert-'digungs, stellungen, die sogenannte Hindenburglrnte, sesthalte Uni den Widerstand der Deutschen richtig beurteilen zu können, müsse darauf hingewiesen werden, datz sich der Feind nicht auf einer eigentlichen Linie, son dern in einer Allgemeine Kriegsnachrtchten. 0 , Dienit unD °°» ° . mtm trn'il»« »«W« dt,- 'tragen sichtbar ft Üt »ersitgen über unö Munition, da |ie hjjch gcplnndttt haben. Rur nicht festlegen. Die „Assoeiuted Preß" meldet aus Washington: Staatssekretär Lansing stellte die Gerüchte, daß die Vereinigten Staaten mit irgendwelchen ANiterten ein 2lbkommen getroffen hätten, keinen Sonderfrte- den abzuschlietzen, mit den Worten in Abrede: ES besteht kein schriftliches oder nichtschrifrlichee Abkommen über den Frieden. Als man in Lunsing drang, zu erNären, ob die Frage in nicht formeller Weise erörtert worden sei, lehnte er eS ab. den Gegen, stand weiter zu besprechen. Offenbar will man seine Jahne nach dem Wetter, nach der Laune der DankeeS, richten können. Nrbtiterrat orga, Konse: ..Bereit, Friedcnsvorschläge zu prüfen.- In einem Newyorker Kabeltelegramm des schweizerischen Preßtelegraphen heiht eS: Amerika fei bereit, FricdeusvorfchLäue zusammen mit den Alliierten xu pxüfen, ohne sich indessen für trgendetwaS verbindlich zu machen. befestigten Zone verteidige, die eine ganze Reihe von Stützpunkten besitze. Diese Stützpunkte seien Neine unterrrdyche Festungen, die es den Truppen ermöglichen, nach Ein ebnung der Schützengräben ausreichenden Schutz zu finden und sich zu halten. Das ist nicht etwa die Meinung eines einzelnen Redakteurs. So denkt ganz Frankreich! So denken alle, die an dem Ausgang des Krieges nicht als mitverantwortlich interessiert sind. So spricht der General Berraux in der ,,France de Bordeaux" von „Unheimlich — geradezu katastrophal." Der unabhängige, zur nörgelnden Kritik neigende Politiker und ehemalige Ministerpräsident Cle* menceau spricht in seiner Zeitung „Honime enchaine" sein Erstaunen darüber aus, dah das französische Marineminifterium immer noch Wochenstattstikcn über die Schiffsbewegungen in französischen Häfen verösfent- liche, die dazu angetan seien, die Ergebnisse des U-Bootkriege s, die unheimlich und geradezu katastrophal feien, zu verheimlichen. Elemencea»! berichtet alsdann die von der Entente getroffenen Abwehrmaßnahmen, die bisher durchaus ungenügend gewesen seien. Man müsse sich fragen, wo die fran. Plauderwinfcel. ttnierhaltende* und Belehrende». (Nachdruck verboten.) DaS Zimmer.Aquarium erfordert mit dem Eintritt der wärmererc Jahreszeit vermehrte Pflege und Aufmerksamkeit. In der Regel wird dasseide während drS Winters vernachlässigt, ihr tut daher gut, eS nun- mehr einer sorgfältigen Untersuchung zu unterziehen, ab- gestorbene und kümmerlich« Pflanzen zu entfernen und diese durch neue zu ersetzen. Die Insassen - Fische, Molche usw. — zeigen mit Eintritt der Wärme erhöhte Iretzlust. Daher müssen sie reichlicher gefüttert werden. Futter gibt eS ja auch jetzt in Fülle. Man ersetzt die aus Fleisch und Weichfutter bestehende Wintersütterung durch frische Ameiseneier, Würmer, Insektenlarven. Daphnien und ähnliches. Auch Die Gelegenheit, das Aquarium mit neuen Tieren zu besetzen, tst reichlich gegeben, jedes sichende tzlcwäsier tft voll von Wasserspinncn, Schwimmkäfern. Wasserwanzen. Nur müßt ihr euch hiuen, die Bevolke- rung zu zahlreich zu machen, besoitdcrs ist dies der Fall mit den Larven der Phryganecn, dte in zu großer Zahl den Wasierpslanzcn Verderben bringen. An sich biliden ja gerade diese Larven Gelegenheit zu tnieresjanben Be- odachlungeti. Es kommen in Betracht die Larven der ttöcherjliegen und der großen Wassermotten, die sich selbst eln röhrenförmiges Gehäuse a»ts Grashalmchen, Sand, kleinen Sleinchen, abgebtsicnen Pjlanzenicilcn usw. her- stellen. Bei dieser Arvcit entwickelt die Larve, die einem Wurme ähnelt, eine eifrige Tätigkeit. Sie ttiechr unchcr und sucht am User geeignete Hälmchen oder Stcinchen. dre Grashalme zerbeißt sie mit Den scharfen Freßzangen in kleine passende Stückchen. Dann lvählt sie ein größeres Stück, das als Grundstück dtcnt und klebt an diesee mtt telst eine» klebrigen Sasles, den sie aus den Spetcheldru ien des Mundes absondert, säst scickrechr kleinere Stückchen daran, so daß sie etnen Kreis bilden. Damit sahn sie solange fort, vts das Gehäuse dte Lange ihres Körpers srr-ichl hat. Sorgjältig wsrden zulsht die innern Wai> $»wm mit Geidonladin ausla^ziert. und nun ertz dp. » zieht sie die neue Wohnung. Sie hält sich darin mit den Haken und Borsten des Hinterleibes fest, Kops und Brust ragen hervor. So kriechen die Tierchen am Grunde des Wassers umher und sind durch ihr Gehäuse g^'gen die Freßgier größerer Wasiertiere geschützt. Sie haben deshalb den Namen Hülsenwürmer erhallen. Noch ist zu be* obachteu, daß man neben der Sommersütterung auch etwas mit der Verabreichung von Winterfutter fortfahren muß. da sich sonst die Aquariumbewohner desselben ent- ivödiien. DaS Aquarium darf nicht den heißen Strahlen der Düdsonne ausgesetzt lverdcii. Hat man keine Mögliche keil, es anders aufzustellen. so muß man es gegen die Mittagssonne durch Vorhänge oder Jalousien schützen. Ueberhaupt darf man das Wasser im Sommer nicht zu warm werden lassen. Man kühlt dieses dadurch ab, daß man nasie Tücher um den Rand legt, deren Enden in das Wasjet eintauchen. Dadurch wird daS Wasser in die Höbe gezogen und durch Verdunstung Kühlung erzeugt. Das Kaninchen, der Liebling der Knaben, ist durch den Krieg ein nützliches Haustier geworden, das nicht mehr nur den Zivecken des Vergnügens dient uttt> dessen Zucht vom Staate aus nach Möglichkeit gefördert witd. Das ttantnchen dielet ein wertvolles, schmack- und nuyrhajies Fleisch und könnt ihr euch dadurch, liebe junge Freunde, daß ihr euch, wenn und wo es nur irgend geht, der Pflege wenigstens etntger Kaninchen lvtdmet, nützlich machen. Das Tier ist ja so anspruchslos in bezug auf Stall und Fütterung. Ter Stall läßt sich leicht au» einer größeren Ktsie Herstellen, die aus dem Hose gegen zu pralle Sonne geschützt, ausgestellt wird. Damit sie nicht »inmineldar aus dem Boden steht, bringt ihr ein paar Klötzchen darunter an. Durch schmale ausgenagelte Brer- tei wird die offene Vorderseite m ein Gitter verwandelt, mir ein schmaler Teil an der Seite wird ausgelassen, an welchem ihr eine Tür andringt. Durch zwei der Lartge nacb einander besesrigie Bretter von der Länge der Kiste slettt ihr etnen sogenannten Höhlet her, der im Hinter gründe angebracht wird, damit die Tiere sich nach Belis- ten dahin zurückziehen und darin das Rest für die Junten verpittn können. Je nach der Groß« der Kiste dür» fen ein oder zwei Kaniuchenmütter untergebrachl werden Der Boden wird mit Sttoh gepolstert, das von Zeit zu Zeit durch srischeö ersetzt werden muß, denn Reinlichkeit ist nicht nur den Insassen uolwendig, sondern dient auch den Interessen des Hofs. Für ein paar Kaninchen ist tnv mer Futter genug vorhanden, wenn ihr die AbfäHe der Zküche sorgfältig sammelt, auch gibt es überall herrenlose Raine und Halden genug, aus deren Gras- und Krämer^ imicbs niemand Anspruch erbebt uüd dessen Enrsammirurg euch gern gestattet wird. Mit wenig Mühe und Arbeit vermögt ihr aus diese Weise der lieben Mutter manchen saftigen Braten für die Küche zu liefern. ijad) dem Petersburg nnpa" in iuriu ivird d >att>t>dßt»)rd velen ^ur - (tätigten ialernational, ilifHi*« Partcien der in Länder, sowohl Met lchusse aus seiner M jaden, gleichzeitig soll s die Kriedenskonferer jlni dcr amerikaaischi Eugb &\t dir „Newhork T Regierungen Kanadas, Englands über den % ischen Getreideernte d Tie bereinigten Staat 1 sehr überlegen, chre, «friedeaskundgebn ^ach lubliner Blatter iieincrsuhrer» Gumcst Belsast ungeheuren $ öetaimiverden des Wi er Leute durch die Stt l°ng«n irijdje greifet «eioa^üen Zinnseiners or 5 ML"! ^ «M|«K bie ha Ui ^ Üny ß. -•* ua fei 1 ^iegßß.. Ä*Ä«% „ . 7 ' L" l-tzkn. \ faftNÄf S, l 3 :* Ode- Hat. d» "Me ®ÜJ® n die * b ^rr 9 > ffs&a k» ;<»aj “ ^«itloti. btt 9hatenabgeordneten zur Vorbereitung der von ihm sichrigten internationalen Friedenskonferenz aller Mischen Parteien der kriegführenden und neu- 'ti Länder, sowohl Mehrheiten wie Minderheiten, schlisse aus seiner Mitte in die einzelnen Länder jnden; gleichzeitig soll eine Abordnung in Stock- r die Friedenskonferenz selbst vorbereiten. " Der 50 Millionen Spindeln in Südwest-Lancashire umfassende Bund der BaumwoUspinner-Bereinigungen empfahl „im Hinblick auf die äußerst unbefriedigende Geschäftslage", den Spinnereibetrieb in der Woche vor Pfingsten einzustellen. " In England besteht die Absicht, Churchill als Minister ohne Ressort wieder ins Ministerium hinein- zunehmeu. Liberia, unser neuester Feind. Mehr dem englischen Zwange als dem inneren Triebe gehorchend, hat sich auch die westasrikanische Negerrepublik Liberia unseren Feinden a n geschlosse n. W: Ural 3EB>Wi ' - ' nX?- s/w f ( / ' &NN v/ ‘ Das Land. Da* mit 94 000 Quadratkilometern nur den 0. Teil des Deutschen Reiches ausmacht, ist sehr dünn bevölkert, und da- Weinge, was es bei der grenzenlosen Faulheit und Verkommenheit seiner schwarzen srelen" BewohnersKafc an Wirtschaftsleben allfzuwei- fen hat verdankt es unermüdlicher deutscher Arbeit Tie Erfolge i .'ser Arbeit will das gewissenlose Gesindel jettt den Teutschen wegnehmen. Neben dem englischen Truck ist eS die einzige Veranlassung für die feindselige Haltung ilns gegenüber. ge zu prüfen." Ameribt sei bereit, nit den Alliierten pi „kauf der amerikanischen Getreideernte durch England ? Wie die „Newyork Times" mitteilt, verhandeln Regierungen Kanadas, der Vereinigten Staaten Englands über den Ankauf der gesamte n ame lrgendeävas verbindliiy Getreideernte durch England. Tie Vereinigten Staaten werden es sich vermutlich sehr überlegen, ihre „gesamte" Ernte abzugeben! Friedenskundgebungen in Irland. Nach Tubliner Blätterberichten ries die Wahl des lseinersührers Guineß ins Unterhaus in Dublin Belfast ungehenren Jubel hervor. Unmittelbal Bekanntwerden des Wahlresultats zogen Hunderte iec Leute durch die Straßen der genannten Städte sangen irische Freiheitslieder. Vor dem Haust Politische Rundschau. :: Kanzle» »»d Kriegsziclc. Es steht nunmehr fest, wie sich die KriegSziel-Aussprache im Reichstage a», Dienstag vollziehen wird. Die Abgg. Dr. Roe- sicle und Scheidemann werden die einander entgegengesetzten Interpellationen der Konservativen und der Sozialdemokraten begründen. Darauf wirb der Kanzler eine formulierte Erklärung abgeben, in der er u, a, sagen wird, wir hätten den Wunsch, mit unseren östliche» Rachbarn in ein srcunVnachbarlichcS Verhältnis zu kommen; daß er, der Kanzler, sich im übrigen von niemandem in seinen Entschlüssen beeinflussen lasse und int vollen Einverständnis mit dein Kaiser und »er Obersten Heeresleitung solvie unseren Verbündete» sich bcsindc, - Tie Mittelparteien werden banach vermutlich eine gemeinsame Erklärung abgeben, so daß es zu einer eigentlichen Aussprache nicht kommen wird, :: Proze^Rachklängc z»n, Munitionsstttik. Der Drucker eines Flugblattes, das im Munitionsarbeiter u katastrophal." oelitbert Kritik mgmde NnistechrMnt ^ ung „honime me dah das ftaviWe , Wochenstatistikcn «bn sischen Häsen °-E die Ergeditih- ^ ei m streik eine Rolle spielte, ist in R^dors-Neukolln ermittelt und verhaftet worden, — In derselben Sache berichtet der „L°k,-Anz," noch; „Bei der Vorbereitung der Ausstandsbewegung und während des Streiks selbst haben auch leitende Männer der Unabhan- qiqen s o z i a l d e m o k r a t t, ch e n Partei eifrig mitoewirkt Ihre Abgeordneten gingen rn drc FaNen. hielten Reden usw.. und ihre Helfer suchten die Bewegung zu organisieren, wober es ihnen unzwed selhaft um eine politische Aktion zu tun war, -riese Tätigkeit die bereits im Reichstag beleuchtet worden SÄ' Mchf-ll- ein gerichtliches N°chspt-^h°ben Vereinigte Staaten: Gegen die gelbe Nasse. ; Tcr Führer der japanischen Liberalen, Jama- naki. hat sich kürzlich dahin ausgesprochen, in vier Jahren werde Japan mit den Vereinigten Staaten im Kriege liegen und ein Bündnis mit Deutschland haben. Diese Auffassung scheint auch bei Uncle Sam zu bestehen, sonst wäre folgende Meldung nicht zu verstehen: Am 29. April d. I. ist nach dem „Newyork Herald" eine Verfügung des Gouverneurs der Kaual- zone in Kraft getreten, wonach Chinesen, Japanern und Malaien der Aufenthalt und das Landen in der Kanalzone hirrsort streng verboten »vird. Ostasiatische Schisfsdesatzungen, die den Kanal i»ur zur Turchsahrt nach anderen Ländern benutzen wollen, bedürfen dazu einer besonderen Erlaubnis des Gvtlverneurs. Tie Kapitäne und Schisfsführer werden in diesem FaUe für alle Handlungen ihrer Mannschaften verantwortlich gemacht. Eine schärfere Herausforderung der Japaner kaun man sich kaum denken; denn im Kriege wird der .Pa- namakanal die größte Rolle spielen müssen. England: Rener -lnögleich für Irland. ; Lord Curzon kündigte im englischen Oberhailse cun 8. Mat an, daß die Regierung die Vorlage über den irischen ^Ausgleich dem Parlament am 17. Mai vorlegen werde. Boltswirtschaftliches. 4 Tnrchhaltcn gesichert. Ueber unsere Crnäh- rungöauosichten hat sich der preußische Staatskommissar für Ernährungsfrageu, Tr. Rtichaelis, dem V«'- treter einer neutralen Zeitung gegenüber dahin ar»sgs- sprachen, daß das Ergebnis der Getreidebest n n d s a u f n a h m e vom 15. Februar tatsächlich h i n - ter den Crwartuilgen zurückgeblieben sei. Die unter Zuziehung militärischer Hilfskräfte durchgesührte Nachprüfung habe indessen ergeben, daß das Tl,»rch- kommen mit unseren Vorräten unbedingt gesichert sei. Aus Rumänien hätten wir bis zum 15. Juli ungefähr 250 000 Tonnen Brotsrucht zu erwarten. Für die kommende Ernte würden militärische Aushilfskräfte für die landwirtschaftlichen Arbeiten in ar»S- reichendem Maße zur Verfügung gestellt werden. — Das als Ersatz für Superphosphat immer mehr zur Anwendung kommende Thomasmehl lasse die Befürchtungen, daß wir in diesem Jahre einen empfindlichen Mangel an Düngeniitteln zu spüren bekommen könnten, als gänzlich unbegründet erscheinen. A Glänzender Stand unseres Wirtschastsleb«zs. Im April hat der Postscheckverkehr den bisher höchsten Ümsallg aufgewiesen. Im Reichspostgebiet vermehrte sich die Zahl der Postscheckkunden um 3370 aus 102 700 Ende April. Ter Umsatz betrug 7,588 ! Milliarden Mark, von denen 5,061 Milliarden Mark oder 66,7 Prozent bargeldlos beglichen wurden. — Tas durchschnittliche zinslose Guthaben erreichte im April mit 556 Millionen Mark seinen höchsten Stand. ^ Berlin, 14. Mai. Abwartend und vorwiegend etwas matter. Tie neue Geschäftswoche eröffnete in zurückhaltender Stimmung, da keine besonderen Anregungen Vorlagen und die Geschäftskreise, in Erwartung der für morgen in Aussicht gestellten Erklärungen des Reichskanzlers, ihre Tätigkeit einschränkten. Einzelne Realisationen in führenden Spekulationswerte»: übten einen gewissen Truck aus. Berlin, 14. Mai. (Warenmarkt. Nichtamtlich.) SerradeUa 40—42, Nunkelsamen 90—95, Saathafer 18—22, Saatwicken 40—45, Saatlupinen 30—40, Saat- luptnen 30—40, Saatpeluschken 35, Rotklee, 1. Sorte 430, 2. Sorte 380, polnischer 240, Timotee 90—100, Raygras 105—107, Weihklee 150—160, Heidekraut gepreßt 1,20—1,30 per 50 Kilo ab Station; Wiesenheu 10,00—10,50, Kleeheu 11,50—13,00, Timoteeheu 11,00 bis 12,00, Flegelstroh 4,25—5,00, Maschinenstroh 3,75 bis 4,50, Preßstroh 4,75 per 50 Kilo frei Haus. Aus Mer Wett. »eimlichen. ick und gendez» »ewählten Sinnseiners fand eine Kundgebung statt I Staatsanwaltschaft schweben bereits Ermitte- liÜ (flemencMU Frau des im Gefängnis befindlichen Guineß er- | B-t der Sw°^°nwamw^^^^ Mitglieder der S°- Lialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft rn Betrieben deren ungestörter Verlauf für dre Landesverterdrgung «"Meute gettoiM" r durchaus M-u^d wo denn Aen eni-'S'^chwistän- Abfälle der lvenn ch „ herienlose Frau des im Gefängnis oestnonaien inwieweit die führenden Mitglieder mit ihren Kindern auf der Straße und wurde > lungen, tnwreweir in 9 >en Leuten im Triumphe durch die Tubliner lslraßen getragen. In die nationalen Kundge- I äü^ , ^t6e^t§ein^te^un(? aufge en mengten sich auch Friedeusnmniscftationen. I Hungertyphus in Griechenland. | .. Gji„stiger Gesundheitszustand. Nach ber soeben Ter Hungertyphus in Griechenland nimmt einer I bekanntgewordenen Statistik des Kaiserlichen lvesun - d-misch°n Charakter °u. Di- schweizerische heitsanttes weist di- S a u g l r n gs st e r^b n ch^e , t^m tphen-Jusormation veröffentlicht eine offizrellc | Deutschland ^^„iwhnrene tarnen' Sterbefälle *- im hische Meldung über zahlreiche To des fälle durch I I- b» ^^EnSjahre vor in deutschen Orten mit 15 000 ,jjpfung der Blockade vom Januar. Vom 2o | unfe meI)r Einwohnern^ im^ Jahre^ 1913 14,2, 1914 Muüei uiau^n uar bis zum 26. Biärz sind 49, bis zum 10 - . a.n, isiin«-— , il 10 Personen ärztlich festgestellt. Außer diesen ttiib Arde. (toc{) andere Todesfälle gemeldet. Die Blockad. mit gleicher Schärfe fortgeführt, die Wegnahme Kischerbarken bis in die Häfen fortgesetzt. Deutschland und die Neutrale». Ten neutralen Regierungen war von der deut Admiralität, wie erinnerlich, der 1. Mai als ge wenig ei lieben lief « 01 1916 nur 13,0 Kinder im ersten Lebensjahre. Reinliche Scheidung in Belgien. Durch Derord- nuna des Generalgouverneurs für Beljnen werden dre Ministerien für Landwirtschaft Wissenschaft und Kunst ^ Ehrlicher Schuldner. Im Jahre 1895 geriet ein Kaufmann bei Aachen in Konkurs, der mit einem Zwc. l.gsvergieich von 20 Prozent endete. Ter Kaufmann siedelte dann in das Industriegebiet über und erwarb Vermögen. Jetzt zahlte er seinen damaligen Gläubigern ihre ganzen Forderungen nebst drei Prozent Zinsen für 22 Jahre. ** Eine eigenartige Naturerscheinung wurde auf der Strecke Reicheuau-Allensbach beobachtet. TerEisen- bahnzug fuhr au einem Nachmittag durch dichte grau- schwarz'c Wolken von Milliarden von sogenannten Eintagsfliegen, die den ganzen Bahndamm einhüllten, so' daß man unmöglich ein Wagenfenster hätte öffnen können. Tie schnakenähnlichen Mückenschwärme sind ja immer in der Frühlingszeit zu sehen, aber noch selten in solch ungeheuren Massen ausgetreten. ** Brandunglück; 20 Familien obdachlos. In Lonch im Kreise Preußisch-Holland sind durch ein großes Brandunglück 20 Familien völlig obdachlos geworden, von denen 13 Familien nichts als das nackte Leben retten konnten. Neben zahlreichem lebenden Inventar was dtt .^ loser Tag zum Auslaufen ihrer in englischen^sen ^ nden Frachtschiffe bezeichnet worden. Auf Grum lest beit, das letztere mit Aus- | ist auch den meisten der vom Unglück Heimgesuchten ,owie OTarfem unb Musterschutzwesens, I ÖQ ä gesamte Saatgut an Getreide und Kartoffeln mit- mU Wirkung vom i ä. Juni, ab, in ein flämisches > oerbranut. ,1- V#L lv> eine t» .Z well-" gi-- r Mitteilung haben, wie wir hören. brsher > Nische Tampser von der Fahrgelegenheit Ge ch gemacht und 15 000 Tonnen Kohlen nach Og_ geschafft, ferner 15 niederländische Tampfer »cch Holland brachten: 3000 Tonnen Roggen 0)0 "d. „ef (¥"’ ^ SDl'l - etnem a 6en D 4 i Tonnen Mais, 10 000 Tonnen Hafer, -5 00(. nen Gerste und 300 Tonnen Leinkuchen Zum Teil sollen die Engländer dt- Neutralen "er Ausfahrt abgehalten hstben, um in den neu . ... Ländern den Haß, gegen Deutschland zr sch - "Ln-'-'Lkd-- IL- 7-- ö « Minen'Hg-tr,eben. Davon ilnb: chis" gl iP/jJ# «rai^vfischen, 265 deutschen und 335 unbekannten lid >M. -.- - und ein wallonisches geschieden. .. Mit ven Lebensversrcherungen der Kriegsteil- »,bmer beschäftigte sich am Montag der Hauptausschutz nps Reichstages^ Eine Resolution der sozialdcmokra- wn verlang? daß Versicherungen, insbesondere auch Kleine Kriegsnachrichten. ' Das Schweizervolk hat die Vorlage über die Mg einer Stempelsteuer ln der heutigen lumg mit rund 180 000 ja gegen la2 00 ** Fett als Strandgut. Aus Karolinensiel (an der oldenburgischen Küste gegenüber Spikeroog) wird berichtete In der Nähe der Küste ist anscheinend ein Tampfer mit Butter und Fettwaren gestrandet. Die Küsten wache bemerkte das Antreiben von Butterfässern und anderen tz^esäßen, die auf Fettinhalt deuteten. Bald erschienen auch die Einwohner der nächsten Orte, um das seltene Strandgut zu bergen. Nachdem dies geschehen wurde die ordnungsmäßige Verteilung vorgenommen, so daß bei vielen Familien die Fettnot für einige Zeit verschwinden dürfte. ** Reiche Schwarzwildjagd. Bei dem guten Spur- !^°?r und grun°,ay»air. weil die'«er- I schnee im verflossenen Winter ist es im Kreise Schief Bedürfnis nach u “ ö entgegenkommend I den gelungen, 145 Stück Schwarzwild zu erlegen. Auch Wen einge»°hlt werden. - Ein 3en-rumsabge- ■h-M,».«- wünscht eine längere Frist al° drei Mo- nerbalb dreier Monate nach Fri°d-nsschluß dt- fällig gewesenen und während des Krieges nicht bezahlten Prämien eingezl o rdneler^wünschl u ‘ rt " fl jüe rtr eter hat Bedenken sor- vate. .-»-ündsäklicher Art, er bestreitet auch das Bedürfnis nach, einer Alchen «-»o.»" mril die Versicherungsgesellschaften^ w^a ^brhandlungen mit den etnrelnen^ Gesellschaften würde Zweckmäßiges erreicht Än Zugunsten eines von der Vollspartet uu Einverständnis mit dem Z-ntrum^oorgeschlagenen a - 130 Stü<" Rotwild wurden abgeschossen. * In Paderborn siel in der Familie des Konditors Vonderbeck das IV 2 Jahre alte Söhnchen irr eine nur mit wenig Wasser angefüllte Regentonne und ertrank. Auf der Zeche „Lothringen" in Gerthe bei Bochum geänderten Antrages wird dtt A^^einstünmig am- ^ entstand durch Kr,rz'schl'uS ein Brand, durch den 9 Knappen trag zuruagezogen ^ ve-rletzt wurdW. » S> < lich genommen- --ÄK kln Cruppentran$poruiattipfer vkksenin. Berlin 14. Mai. Eines unserer im Mittelmeer operierend! n U-Boote Kommandant Oberleutnant zur See Launburg) gcifl am 13. April den französischen Trantzport^ampstc,, Eolbert" (5394 Bcuttccsaifterton- nen), mit Truppen und Schift'smaterial von Marseille nach Salontii unteiwegs, in dem Kanal von Ealise an und brachte ihn durch Toipedotrefter innerhalb fünf Minuten zum Sinken. Der Chef des AdmiralstabeS der Marine. CUleder 25000 rönnen! Berlin, 15. Mai. Neue U-BootSecfolge im Atlantischen Ozean: 4 Dampfer und 8 Segler mit 25000 Tonnen. Der Chef des AdmiralstabeS der Marine. KritflswirtfcbattliclKs. Bet Durchführung der Verordnung über Gemüse, tstbst und Hüdsrüchte vom 3. 4.1917 (Reichs.Gesetzt)!. S. 307) har sich hecauSgeftellt, daß die im 8 9 vocge- sehene Zulassung zum Betc cbe deS Großhandels mit Gemüse, Obst oder Südfrüchte bet der großen Zahl der Gesuche, deren Nachprüfung erforderlich ist innerhalb der vorgesehenen Frist bis zum 10. Mai 1917 nicht durchgesühlt werden kann. Die Netchsftelle für Gemüse und Obst hat daher gemäß der ihr in 8 17 Absatz 2 der Verordnung erteilten Befugnis die Frist bis zum Ablause deS 20. Mat 1917 verlängert. Ebenso soll der in 8 10 der Verordnung bestimmte Schlußscheinzwang erst mit Ablaufe des 20. Mat 1917 in Kraft treten. Vom 'Montag, den 21. Mat 1917 ab, dürfen also nur zugelassene Händler den Großhandel mit Gcmüe, Obst und Südfrüchten betreiben und gelten die Vorschriften des 8 10 über die Ausfertigung von Schlußscheinen, wonach jede Veräußerung von Gemüse und Obst an Großhänd- ec und Kleinhändler schlußjcheinpslichtig ist. Die Genehmigung zum Großhandel ist bei dem Kommunal, verband zu beantragen, in dessen Bezirk der Gioßhänd- ler anjäßlg ist. Die Entscheidung erfolgt durch die zuständige Landes-, Provinzial- oder Bezicksstelle. . « ! Landwirtschaftliche Arbeiten aller Art, sei es Feldbestellung, Ernte, Ausdreschen, Dungfahren und an- )ere Arbeiten mehr, sind während der KriegS- ,ett auch an Sonn - und Feiertagen er- aubt. In diesem Jahre, in dem die BestcllungS- nbetten durch die lang andauernde Frostpertode um Machen im Rückstand sind, ist eS aber geradezu da. erlän dische Pflicht jedes Einzelnen, alles )aran zu setzen, um die für die Acker- und Gartenbe- tellung noch gegebene Zeit durch äußerste Kcastanspan- mg auszunutzen und auch an Sonn- und Fei- rtagen die Arbeiten in Feld und Garten licht ruhen zu lassen. Ein Unterlassen der Be- tellungSarbeiten an Sonn- und Feiertagen würde eine Verzögerung verursachen, die nicht mehr ctngeholt vcrden könnte und eine Schädigung des Vaterlands »edeutcn. » Nach der jetzigen Lage der Zuckerwirtschoft hat eS ich ermöglichen lassen,statt der ursprünglich voraeschenen i00 000 Dz 900000 Dz Zucker für die häusliche Obstverwertung in diesem Jahre bereit zu stellen. Im vorigen Jahre sind zahlreiche Beschwerden über >te ungleiche Untervertetlung deS für die häusliche Obst- »erwcctung zugetetlten Zuckers entstanden, insbesondere »arüber, daß d c Zuteilung in den benachbarten Beztr- en schc ungleich gehandhabt wurde. Aus Stadl und Land. vaterländischer Hilfsdienst. Abgeordneter Lang- Richelstadt hat folgenden dringlichen Antrag eingereicht: Nachdem nunmehr mit den Einberufungen aus Grund des bengenannien Gesetzes begonnen worden ist, haben sich . solgeerscheinungen eingestellt, die sicherlich nicht zur >ebung der bereits sehr bedenklichen Stimmung in der Zevölkerung beitragen. So wurden in meinem Wahlbezirk leich zu Anbeginn der Linbei^fungen selbständige Ge- lerbetreibende, die in ihrem Geschäft nicht allein den 'etter, sondern die einzige Arbeitskraft darstellen, aufge- ordert, sich in einem bestimmten Orte eine hilssdienstbe. häftigung zu suchen. Diese kleinen (.bewerbe, die bei ns auf dem Lande während des Krieges bereits groß, mteils große geschäftliche Opfer bringen tnußen, stehen nd salleit mit der Einberufung des Inhabers. Solche ülfsdienstpflichtige müßten im Interesse unserer Volks. i nrtschaft so lange, als es sich irgend mit den Interessen er Landesverteidigung vereinbaren läßt, von Einberusun en zum vaterländischen Hilfsdienst verschont bleiben, .ch halte cs für angebrachter, erst aus ein?,, gewissen )rozentsatz der Angestellten größerer Betriebe, die dann, renn auch in kleinerem Maße, doch immerhin weiterbe, ieben werden können, zurückzugreifen. Auch wrtrde reines Erachtens bei den Ueberweisungen nicht genü- end Rücksicht auf die bisherige Tätigkeit der Hilfsdienst. Wichtigen wie es 8 8 des Gesetzes vorschreibt, genommen, olche schwere, dauernde Schädigung nrüssen unter allen 1 mständen vermieden werden und liegen sicherlich auch icht im Millen des Gesetzgebers. Ich beantrage: Die ainmer wolle die Großherzoglichc Regierung ersuchen, iverzüglich Schritte einzrlleiten. damit den obigen Miß änden abgeholsen wird. *AUS Rhetnhcssen. Einen schc lohn'nden Erwerb nden zurzeit vtele arme Leute, namentlich auch Schul- linder, durch da- Ausstichen und Estrlammeln deS Feld- l Mund bezahlt wird. Auf den Aeckern und in den Wein- salats im freien Felde Tie Nachfrage nach diesem belieb- bergen wird der Salat in manchen Gemarkungen in ten Salatpflänzchen ist zur Zeit io stark, daß aus den ---———---- städtischen Märkten durchweg 1,40 bi? 1.50 Mark pro ' Verantwortlich: Albin Klein m Gießen. Bekanntmachung. Tie Zwischcnschcinc filr die 5% Schuldverschreibungen und 4 /<, Schatzanweisungen der V. Kriegsanleihe können vom 2 >. Mai d$. 3 $. ab in die endgültigen Stücke mit Zinsscheinen umgetauscht werde». Ter Umtausch findet bei der „««tauschstelle für die «riegSauleihen , Berli« W 8, Behrenstratze 22, statt. Außerdem übernehmen sämtliche Reichsbankanstalten mit Kasieneinnchtung bis zum 15. November 1917 die kostenfreie Vermittlung des Umtausches. Nach diesem Zeitpunkt können die Zwischenscheinc nur noch unmittelbar bei der „Umtauschstelle für dir Kriegsanleihen" in Berlin mnge tauscht werden. Die Zwischenscheine sind mit Verzeichnissen, in die sie »ach den Be,ragen und innerhalb dieser nach der Nummernfolge geordnet einzutragen sind, während der Vormittagsdienststuiidei, bei den genannte» Stellen einzureichen. Für die 5°j, Reichsanleche und für die 4',', Rrichsschayanweisungen find besondere Nummernverzeichnisse auszufertlgen; Formulare zu den Nummernverzeichnissen sind bei allen Reichsbank, anstalten erhältlich. Firmen und Kassen haben die von ihnen eingereichlen Zwischenscheine rechts oberhalb der Stücknummer mit ihrem Firmenstempel zu versehen. Bon den Zwischenscheine» für die I., III. und IV. Kriegsanleihe ist eine größere Anzahl iwch immer nicht in die endgültigen Stücke mit den bereits seit 1. April 191», 1. Oktober 1916 »nd 2. Januar d. Js. fällig gewesenen Zinsscheinen »mgetauscht worden. Die Inhaber werden ausgefordert, diese Zinsscheine in ihrem eigenen Interesse möglichst bald bei der „Umtauschstelle siir die NriegÄa». leihen", Berlin W 8, Behreustrabe 22, zum Umtausch einzureichen. Berlin, im Mai 1917* Reichsliank-Dirrktorinm. Havensteiu. v. Grimm. Bekanntmachung. Bo« 18. Mai d. JA. ab werde» die jetzt zwischen Nowel und Halle über Warschau— Skalmierschütz verkehrenden Militär-Urlanber- Lchnellziige 4024 und 4025 bis und von Fraulsurt 2nid schöne starke edele Tee« u. Remontant« 8 n s c h - R o s e n in 5— 10 Lorten unt» Farben sortiert nach meiner Wahl. Frei dorr 7flb Mk Fm vorigen Jahre ca. 15000 Ltiia versandt. werden in der Zeit vom 16. bis einschließlich 29. Mai d. Jahres riebt aurgegeben. Frankfurt (Niain), den 14. Mai 1917. Kfll. €i(enbabndirckfion f rankfarl a. M Haos Ohlioers. SommeHrisohe. Tippend« is b Schwerin i. Medlb Nervenstärkender^ppekiianregen. der Kurort. Lee. Wald und gute Wege, tzür gute Verpflegung mit Zimmer 8 btö 10 M pro Tag und Person, nach Lage des Zimmers und Zeit 1 M für Nchl die Woche. k Viirst«, €rf«rt 12« tüartenbau Bcrsaudgeschäst. Luche für sofort luvcrläsfige- kinderiiebendcs Mädchen mü guten Empjehlungrn für kleinen Haushalt aus dem Lande. Frau Brandt. Kaiasreramr, ^odheim a. d. Bieber.