[‘»»«Iw, »«SSi j* K-I «Ä 1 ». bie hftAr? er ^ *** Seit i n ciudh\ Un ^ ^ Q30l: ^ Wicht der 0i) ' 25. ApE den 2. Mai. ' - ^ - ---so. eme (Bolbfeette neben «mun 3 e verlang! 1 ^ger schmW und ' ^uch höherwertige lucht Platinstiste) wer- ' Mel Gold, viel Cdel- n wirtschaftlichen Aus- ^ gelöst werden sollen. )e sich öffnen, wie es "icht bewenden lassen rchmuckbesihes, wenn hem Geschmeide, das age nicht mehr passen c>oche e'm leuchtendes tem im stolzen beut, chlen noch in denEin- 1 Bitte sich nicht ver> darin schon vecketen ili dem gebefreudigen st den übrigen Besitz in in Gießen. Werkes beiträgt! b. ett 0grat : üSSÄgfiS a*B »■aiÄp rUm iekr he, f jchflre ko»' GieKener Bcilinm | (Neueste Nachrichten) (Giestcuer Tageblatt) Bezugspreis 40 pfg. monatlich vierteljährlich 1,20Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. 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Kriegsanleihe 13 Milliarde« Mark. Kreis «ietze" nrru». |? ^ nkf V 3 ' kfurt a \Vio^ _——an r"u •iftSSv“ 11 - sprit» 11 ? Jlmtlicbe deutKDe Ogesbericbtt. wtb Großes Haugtquartier, 28. April. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Auf beiden Searpe-Ufern setzte der Feind die starke Beschießung unserer. Stellungen und des Htntergeländks fort. Wir bekämpften mit erkennbarer Wirkung die englischen Batterien. — Be! Monchy brachen gestern vor- mittag mehrere Angriffe der Engländer vor unseren Linien verlustreich zusammen. — Heute vor Tagesan» bruch nahm der Feuerkampf von Loos bis Queant äußerste Heftigkeit an. Nach Trommelfeuer ist bald darauf fast an der ganzen Front die Jnfanterieschlacht neu entbrannt. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Die Kampflage ist bei wechselnd starkem Feuer gleich geblieben. — Bei Braye ist ein französischer Angriff gescheitert. — Bei Hmtebise Fe. wurden feindlichen Stoßtcuppen bei erfolgreicher Abwehr Gefangene und Maschinengewehre abgcnommen. Am Brimont und nördlich von Reims schlugen Erkundungsvorstöße des Feindes fehl. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Keine wesentlichen Ereignisse. Durch Abwehrfeuer wurden 3 feindliche Flugzeuge, durch Luftangriff 2 Fesselballons abgeschossen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Infolge lebhafter Tätigkeit der russischen Artillerie nahe der Küste, westlich von Luck, an Zlota Lipa Nara- jowka und Putna war in diesen Abschnitten auch unser Feuer gesteigert. — Hinter unseren Linien stürze nach Luftkampf ein russlscher Flieger ab. Mazedonische Front. Bei Regen und Schneefällen in den Bergen nur geringe Gefechtstätigkeit. Der erste Generalquartiermeister: Ludendorsf. * wtb Berlin, 28. April, abends. Auf dem Schlacht- selde von Arras ist den Engländern heute zum dritten Male der Durchbruch der deutschen Linien völlig mig- lungen. — Die bei Tagesanbruch mit starken Müsstn in 30 Kilometer Frontbreite auf beiden Searpc-Ufecn einsctzenden Angriffe sind sämtlich durch Feuer und im Gegenstoß gescheitert. — Bon neuem hat der Feind eine schwere Niederlage erlitten, seine Verluste sind sehr: groß. — An der Aisne und in der Champagne wechselnd starker Artilleriekampf. Im Osten nichts Wesentliches. * wtb Großes Hauptquartier, 29. April. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Schwerstes Trommelfeuer vor Tagesanbruch auf der gangen Front, von Lens bis Oueant gegmr^nd, leitete am 28. April die Schlacht ein, von der die Eng. länder nun zum dritten Male die Durchbrechung der deutschen Linie bei Arras erhofften. Bis Mittag war der große Kampf entschieden. Ec endete mit einer schweren Niederlage Englands. — Beim Hellwerden folgten der sprungweise vorgelegten Wand von Staub, ^as und Ranch die englichen Sturmkolonnen in einer Front von 30 Kilometer Breite. — Die Wucht des feindlichen Stoßes nördlich der Seaipe richtete sich gegen unsere Stellungen von Acheville bis Roeux. Dort entbrannte die Schlacht zu außerordentlicher Heftigkeit. Der Engländer drang in das von uns als Vorstellung besetzte Arleux, in Opph bei Gavrelle und Roeux ein. Da traf ihn der Gegenangriff unserer Infanterie. In hartem Ringen, Mann gegen Mann, wurde der Feind geworfen, stellenweise über unsere alten Linien hinaus, die bis auf ! Arleux sämtlich wieder in unserer Hand sind. — lich der Searpe-Niederung tobte gleichfalls erbitterter Kamps. In den zerschossenen Stellungen trotzten unsere hcaven Txuppen mchrmaligem-Ansturm. Auch dort ffno alle englischen Angriffe gescheitert. Auf den Flügeln des Schachtfeldes brachen die feindlichen Angriffswelleii schon im Vernichtungsfeuer unserer schweren Artillerie zusammen. — Die Verluste der Engländer sind wiederum außerordentlich schwer. — Der 28. April ist ein neuer Ehrentag der Infanterie, die, kraftvoll geführt und trefflich unterstützt durch die Schwester- und Hilfswaffen, sich dcr Größe ihrer Aufgabe voll gewachsen zeigte — Bei den anderen Armeen der Westfront, auch an der Aisne und in der Champagne sowie im Osten und auf dem Balkan ist die Gesamtlage unverändert. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorsf. » wtb Berlin, 29. April, abends. An der Arras- Front bei starkem Artilleriefeuec nur Tetlkämpse bei Oppy, wo vier englische Angriffe verlustreich scheiterten. — Längs der Aisne, des Aisne-Macne-Kanals und in der Champagne erhöhter Feuerkampf. Morgens mehrfach vorstoßende Erkundungsabteilungen der Franzosen wurden abgewiesen. Im Osten nichts Wesentliches. » wtb Großes Hauptquartier, 30. April. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Auch nach dem großen Angriff am 28. April unternahmen die Engländer gestern nur Einzelangriffe gegen Oppy, nördlich der Straße von Douani nach Arras. In mehrmaligem Ansturm gegen den heißumstrittenen Ort erschöpften sich ihre Kräfte. Das Dorf blieb in unserer Hand. - Auf beiden Searpe-Ufern hält die starke Kampstätigkeit der Artillerie an. - Vorsichtige Schätzung beziffert den Verlust der Engländer am 28. April auf über 6000 Mann, die in und vor unseren Stellungen gefallen sind. Außerdem sind über 1000 Gefangene und 40 Maschinengewehre durch unsere Truppen eingebracht, 10 Panzer» Kraftwagen zerstört worden. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Gewaltsame Erkundungen der Franzosen suchten gestem morgen den Erfolg des französischen Zerstörungsfeuers gegen unsere Stellungen bei Berry au Vac, am Brimont und nördlich von Reims feftzustellen. Unsere Grabenbesatzungen wiesen die Vorstöße ab. — Seit Mittag hat sich mit wenigen Pausen der Feuerkampf von Soissons bis zur Suippes gesteigert. Gr erreichte in den Abendstunden größere Heftigkeit, hielt mit wechselnder Kraft während der Nacht an und wuchs bei Tagesanbruch in starker Wirkung. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Nichts Wesentliches. Rittmeifter von RicbtDoTcn rum §2. Mal Sieger. Am 28. April haben unsere westlichen Gegner 11, am 29. April 23 Flugzeuge verloren, außerdem 3 Fesselballons. - Flieger und Flugabwehrkanonen teilen sich in das Ergebnis. - Rittmeister Frhr. v. Richthosen blieb zu 48., 49., 50., 51. und 52. Male Sieger im Luftkampf. Der seiner Jagdstaffel angehörende Leutnant Wolff schoß den 22. bis 26. Gegner ab. - Aufklärungsstreifen und Flüge zum Bombenabwurf führten unsere Flieger tief in das englische Frankreich, zwischen Somme und Meer, von der Aisne bis über die Marne nach Süden. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. Mazedonische Front. Zwischen Prespa-See und Eerna lebhafte Atillerie- tätigkeit. - Zwei engliche Flieger wurden bei der Rückkehr eines unserer Kampfgeschwader in erfolgreichem Luftangriff gegen Lager und Bahnstrecken im Eernabogen zum Absturz gebracht. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorsf. * wtb Berlin, 30. April, abends. Bei Arras Feuerkampf in wechselnder Stärke. An der Aisne- und Lham- pagne-Front dauert die Artillerieschlacht an. Var Endergebnis der 6. Kriegsanleihe. Berlin, 27. April. Das Endergebnis der Zeichnungen auf die 6. Kriegsanleihe wurde heute bet Be- ginn der Nachmittagssitzung des Hauptausschusses dcS Reichtagcs von dem Rcichsschatzsekcetär Graf Roedern mitgeteilt. Es beträgt 12978 940 700 Mark. Da die Frist für die Feldzeichnungen noch bis Mitte Mat läuft, so ist kein Zweifel, daß die 13. Milliarde voll wird. Gesamtsummen der Zeichnungen betrogen nunmehr auf alle Kriegsanleihen 60 195 200 000 Mark. Ueber die Zahl der Zeichnungen liegen noch keine sicheren Mttteil- ungen vor, sie wird aber beträchtlich größer sein, als bet allen früheren Zeichnungen. — Es sind gezeichnet worden 9 051 000 000 Stücke und 2 566 000 000 Schuldbucheintragungen im ganzen 11 617 562 000 fünfpor- zentige Reichsanleihe und 1 361 378100 vtereinhalb- prozentige Schatzanweisungen, angemeldet sind außerdem 492 725 000 ältere Anleihen. v wb. Großes Hauptquartier, 1. Mai. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresfront des Generalfeldmarschalls Kronprinz Nupprecht von Bayern. Bei Arras blieb die Kampftätigkett unserer Artillerie auf beiden Searpe-Ufec wechselnd stark. — Vorwärts unserer Kampflinie bet St. Quentin finden täglich kleine Gefechte unserer Sicherungen mit den Vortcuppen der Gegner statt. St. Quentin liegt oft unter Feuer. Gestern erhielt die Kathedrale fünf Treffer. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. An der Aisne, am Aisne-Macnekanal und in der Champagne zwischen Sillery und der Suippes-Niederung dauert die Artillerieschlacht mit wenigen Unterbrechungen an. Zwischen Soissons und Reims war sie, vor allem gegen Abend, heftig. Nachts bet Berry au Bac, am Brimont und östlich von Courey vorstoßende Erkundungen der Franzosen wurden zucückgeschlagen. — In der Champagne steigerte sich vormittags das Feuer zu stundenlanger stärkster Wirkung. Am Nachmittag setzte zwischen Prosnes und Auberive der französische Angriff ein. Frische Divisionen waren herangeführt, um uns die Höhenstellungen südlich von Nauroh und Moronvtllters zu entreißen. — Der Ansturm ist an dem zähen Wider» sta:.d unserer Truppen gescheitert. Rach hartem, hin und he,'wogenden Ringen sind die dort kämpfenden badischen, sächsischen und brandenburgischen Regimenter in vollem Besitz unserer Stellungen. Der Feind hat schwere Verluste erlitten. — Ein zweiter Angriff, abends südlich von Nauroh vorbrechend, vermochte an dem Mißerfolg nichts zu ändern. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Nichts Neues. Gestern wurden 22 feindliche Flugzeuge im Luftkampf, 3 durch Treffer der Abwehrkanonen abgeschossen. — Drei unserer Kampfeinsitzer griffen eine Gruppe von 5 französischen Fesselballons nordwestlich von Reims an und brachten sie sämtlich brennend zum Absturz. Oestlicher Kriegsschauplatz: An mehreren Frontabschnitten forderte das russische Artilleriefeuer unsere Gegenwirkung heraus. Mazedonische Front. Im Eernabogen und westlich des Wardar hat in den letzten Tagen lebhafteres Feuer angehalten. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorsf. * wtb Berlin, 1. Mai, abends. Bei Arras, an der Aisne und in der Champagne für uns günstiger Artilleriekampf. — Bei Lens, Monchy und Fontatns (Artois), sowie bei Cerny (Aisne) scheiterten englische und französische Teilangrifse. Vom Osten nichts Neues. % I • J wtb Großes Hauptquartier, 2. Mai Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Südlich von Apern nahm zeitweilig die Feuectä- tigteit zu. — Auf dem Schlachtfelde von Arras schei- Englands Industrie nach dem Kriege. und tKiiir.; Zit nachstehenden Ausführungen, die dem Bericht eines gründlichen Kenners englischer Wirt- schafrSverhälMisse entnommen find, verdtcnen die besondere AufmerEamkeil der TeutMn Indun. i . Lie werden deshalb an dieser Stelle b.tann»ge- geben, obwohl im Au-enblick eine Na.lv'. 'g tatsächlichen Angabe nicht mo .ich i K. A. In dem Verhältnis der cn-Vi ch. u zu den Arbeitgebern htt sich iu ■ afc der • -> Jahre eine tiefgreifende Wandlurg ov.! o^.n . r r Gegensatz ist zwar keineswegs völlig gZchw. Arbeiter sind heute stärker als früher organij < politisch vielleicht auc^ eins'.:.'- 'cher gew rend jedoch früher die Gewerkschrn n rede ".r der Arbeitsleistung bekämpften, mach: sich heute unter dem Einfluß ausgeprägt nationaler Denkweise ganr all gemein der Wunsch geltend, in der Gesamtheit d,e größtmöglichste Leistung zu erreichen, um durch Per drängen der ausländischen Konkurrenz dre Er wer Vs Möglichkeiten für den englischen Arbeiter in der wm menden Friedenszeir zu verbessern Diese Wandlung ist in erster Linie dem Crnttuy deS MunitionSamtS zuzufchreib'n. da - d^c gesamte englische Kriegsindustrie in etwa l Jahren in ganz neue, rationale Bahnen gelenkt und diejenigen Arbeitsweisen eingeführt hat. denen Teutschland und Amerika vor dem Kriege ihr nationales Emporblühen verdanken. Lloyd George, der im Frühjahr 1915 bekanntlich das MunitionSamt übernommen hatte, begnügte sich von Anfang an nicht damit, der englischen Industrie die neuen Aufträge zuzuführen und die notwendigen Roh- materialtcn zu sichern: er Hot vielmehr den ..Eontrolled Establishments" bis ins einzelne vorgeschricben. welcher Maschinen und sonstiger Hilfsmittel und welcher Arbeitskräfte sie sich zu bedienen haben. Dabei stützt er sich auf die beiden staatlichen Waffen- und Mu- nitionSwerkstätten in Alderfhot und Birmingham, die er alsbald zu Musterbetrieben ausgestaltete. War die zweckmäßigste Herstellung eines Artikels, die bei geringstem Rohmatertalverbrauch und geringstem Einsatz menschlicher Arbeitskräfte die höchstmöglichste Leistung erzielt, hier ausprobiert und festgelegt, so wurden die Privatanlagen zum Teil mit Hilfe amerikanischer Maschinen und Ingenieure — von der Dampfmaschine an bis zum letzten Rädchen entsprechend umgeändert und unter die direkte Leitung des Munl- tionsministeriums gestellt Den Besitzern wurden die Dividenden des letzten FriedenSjahres sichcrgestellt. aber ihre Selbständigkeit genommen. Hierüber hinaus wurde mit Rücksicht auf den Hee- reSersatz — um auch in der Zahl der kaufmännischen und leitenden Kräfte nach Möglichkeit zu sparen - der Zwischenhandel ln großem Umfang auSgeschaltet und ein zwangsläufiges Ineinandergreifen der verschiedenen Fabrikationsstufen eingerichtet. Jeder Menge geförderten Erzes z. B. wird heilte vom MunitionSamt der ganze Weg vom Hochofen bis zur fertigen Granate vorgeschrieben, wobei auch unnötige Frachten nach Möglichkeit erspart werden. TaS Gleiche gilt für die Verarbeitung der Wolle, die Herstellung der Werkzeugmaschinen und vieles andere, was auch nur indirekt zur Deckung des Heeresbcdarfs gehört. Innerhalb der Betriebe und innerhalb ganzer Industrie- weige herrscht eine systematische und weitestgehende leistung erheblich zu steigern und auch einen höheren Arbeitsteilung, so daß der einzelne seine ArbcitS Lohn zu verdienen vermag, ohne daß die gesamten Er zeugungSkosteii etwa in die Höhe gehen. Es scheint sogar, daß der englische Staat trotz höherer Löhne und zahlreicher Fabrikneubauten heute seine Munition und andere Artikel der Kriegsindustrie billiger herstellt als noch vor einem Jahre. So unbequem dieses ganze Zwangssystem des Staates den englischen Industriellen natürlich ist. so stark machen sich doch jetzt schon gewichtige Stimmen geltend, daß für die Zukunft die neuen Arbeitsmethoden einen großen Fortschritt bedeuten. Eine Rückkehr zu den alten. Kräfte verschwendenden Arbeitsmethoden wird als undenkbar bezeichnet. Man steht nur noch nicht, in welcher Wette die au? dem "Felde zurückkehrenden. der neuen Qrgantsatton freurd gegenüber stehenden Arbeiter mit dem Neuen ausgesühnt werden können. . ^ ,. Tie Arbeitgeber haben sich zum großen -i.eil schon privatim zusammengeschlossen, um unter Ausnutzung der Kriegserfahrungen und Kriegsorganisationen '.n großen Konzernen, nicht mehr in gegenseitigem Welt- den.'.erv, eine Neuorientierung auf dem Weltmarkt vor- rh au nee men Die Regierung geht auch offenbar mit dem ^.t ne um. über das KriegSinterejse hinaus für den .;;;crv ’ .rampi um den Weltmarkt die englische In- Nufiru . schon im Kriege vorzubereiten. Auch bei v r Einrichtung ocr neuen Munitionsfabriken ist von Anfang an auf die itacf) dem Kriege etwa aufzuneh- wende Fabrikation von Friedensartikeln Rückfichr genommen worden Jedenfalls muß die deutsche Inousttre für die FriedenSzei: damit rechnen, daß wir dann nicht den einzelnen Privatmann a!S Wettbewerber auf dem Weltmarkt finden werden, sondern eine geschlossene, vom englischen Staat gehaltene und unterstützte Kaufmann- schart. Keineswegs ist eine Verstaatlichung der englischen Industrie oder aud) nur einzelner Zweige geplant, wohl aber ein Hand-in-Hand-Arbeiten aller Industriezweige und der einzelnen Betriebe genau so. wie ein Hand- in-Hand-Arbeiten von Kapital und Arbeit zur Wahrung der allgemeinen Interessen. Ganz besondere wird sich unsere deutsche Eisen- und unsere Maschinell», dustrie auf völlig neue Formen d:s Dettd^ . ge faßt machen müssen, da diese Zweige natürlich von der Lrganisalion der Heeresbedarfsdeckung am stärksten bt troffen und gefördert worden find. Letzte Rettung: Holzschiffe. Da» neue Abwehrmittel gegen die U-Boote. Zunächst hat man es mit TorpedobootSzerstörern gegen die U-Boote versucht: es half nichts! Dann verseuchte man die ganze See um England herum in der grauenhaftesten Weise mit Minen: es hottf wieder nichts! Dann fetzte die Bewaffnung der Handelsschiffe ein: Erfolg erst recht gleich Null! Mit den Konvoifahrten, der Fahrt in größeren Gruppen mit Kriegsschiffbegleitung, erzielte man ebensowenig etwas Durchgreifendes! Jetzt sollen eS .Holzschiffe machen, Schiffe, die man ruhig vernichten läßt, in der Hoffnung. daß von der Matte ein bestimmter Prozentsatz durchkomme. Tie Amerikaner haben die Sache auS- geheckt. Das große englische HandelSfachblatt ,.Eeo nomist" schreibt darüber: „Da Amerika wegen "Mangel an Stahl und geeigneten Hellingen nicht noch mehr Stahlschiffe bauen kann, als es schon baut, will es. gestützt aus seine auf den großen Seen gemachten Erfahrungen, hölzerne Frachtschiffe, vermutlich vom Typ der breiten Barken, bauen, wie sie auf seinen inneren Wasserstraßen durchgängig im Gebrauch sind. Solche Schiffe fahren nicht jo schnell, aber sic können tm Ozean von flinken Patrouillenbooten begleitet werden. Mit ihrem geringen Tiefgang werden sie unbeträchtliche Ziele für U-Boole darbieten, und ihre Zahl wird die Gefahr Uber eine sehr weite Fläche verteilen. Wir brauchen nicht ein paar große Schiffe, sondern eine unbegrenzte Zahl von kleinen. Tie ..Vaterland" mit ihren 54 OOO Ton- nen würde, selbst wenn sie unbeschädigt wäre, uns im Kriege nicht annähernd so nützlich sein wie 10 Tramp- Dampfer von je 5000 Tonnen. Die Sparsamkeit iin Frle denSbetriebe verlangt große Schiffe: der Krieg aber spottet der Sparsamkeit und verlangt die großidenkbare Zahl kleiner Schiffe, wie kostspielig sich auch ihr Betrieb gestatten mag. In einigen Monaten dürften die "Aussichten für Weizen und den für die Zufuhr nötigen Frachtraum verhältnismäßig gut sein. Inzwischen heißt es für uns alle, den Gürtel enger zu schnallen, wenn wir im Juni und Juli vor dem Heranrelfen der englischen Ernte noch genug zu essen haben wollen." Die deutsche Antwort darauf? Unsere See-Husaren geben sie jeden Tag! Und die Natur hilft. In derselben Nummer des selben ..Economist" wird aus amtlichen Feststellung ' gen folgendes mitgeteilt: Kriegerlatein. Gretche« ln Paris. „Biele schöne, gesunde, glückliche, fröhliche, gute Tage allerseits!" Dar gab ein HaUoh! Gretchen war wieder da. Dret- chen, der lange Vermißte! Mit seiner großen Grußform trat er ein. morgens in aller Herrgottsfrühe, in unser Ruhequartter, und wie der Blitz waren wir alle Sechs auS den „Federn" und umringten ihn stürmisch. „Gretchen! Kamerad metntges. llnglücköwurm. Menschenkind, wo kommst du der? Unsterblichster aller Unsterblichen? Ja, nun sag' doch bloß einer. Bist du'S oder ist'» dein Geist?" So übersteleu wir ihn mit unseren Lteblingsgrüßen, di« an Großartigkeit der Gesten nichts zu wünschen übrig Netzen, und im Hintergründe sang Lorenz zur Laute: „Heil sei dem Tag, an welchem du bei uns erschienen! Tiddeldum, tiddeldum, tiddeldum!" Worauf der EhoruS etnfiel: „ES ist schon lange her; das freut unS umsomehr!" Und dann durfte Gretchen erzählen; tvaS aber trotz der gespanntesten Aufmerksamkeit seiner Zuhörer gleich- zeitig verbunden wurde erstens mit der Vorbereitung a) zum Frühstück, 5) zur Morgenwäsche, c) zum Dienst, und zweitens mit der Darstellung sämtlicher lebender Bilder, dir sich aus seiner Erzählung ergaben. Also war endlich mal wieder der alte Betrieb ln der Bude, wie wir ihn seit acht Tagen immer schmerzlicher hatten entbehren müssen. Dies zur Eiitführung! Und dann noch ein- zur Er- läuterung: Gretchen war kein Mädchen, sondern unser lle- ber, kleiner Schauspieler Hasso Friebel. der sich seinem Mädchennamen redlich verdient hatte durch so manche Damenrolle, die er uns zum Ergötzen unnachahmlich verkörpert hatte. TUso Gretchen erzählte: „Ja, Kinder, wie euch vor acht Tagen von euch zu turtm unaussprechlichen Schmerz fvrtmachke, da kennen mir zivrerwagS doch s» einig« Gedenken. otz daß nicht ein zu gewagtes Spiel wäre. Aber na, schlimmer als dem armen Heinrich könnt'« mir schließlich auch nicht ergehen. Also turnte ich denn ln meinem Unterröckchen durch unser Drahtverhau und über die Schützengräben weg ins Hinterland hinein; und ich muß sagen, ich habe gar nicht schlecht gelebt in dieser Zelt. Wahrhaftig, mir ist viel Liebe und Freundschaft widerfahren in Feindesland. Ich kann mich wirklich nicht beklagen. „Erst verliebte sich in mich ein englischer General. Na, was ich mit dem für Zicken aufgestellt habe, daS geht ja auf keine Kuhhaut. Aber es wurde doch' bald höchste Zeit, daß ich auS der Gegend verduftete. aber nicht diel Frühsabrsweizen «urfc* £[» und ein Anfang mit Karrotteipflanz-n gemacht. Der früh suwr b4U sied tm allgemeinen noch zufrieden- Z\Z> £ V. V« " 6ünn un5 ärmlich. T>° Sr,. zenaebauttSch» wi.'d auf So. 0 weniger atf' ‘^* e4 gtlchS,,. Iit -a°, Ut !-br nwit iurttJ. und die März, ttä.'.- 'chein.n einisrn -ch-d-n angerrch.^ zu hoben »in. lerhaier und Boanen icheinen auch vom yro.l erheblich ge- ""'"ämme^'retnrn im al fleindutn in durchfchniitltcher Zahl geboren »ordeu zu !ern aber »,. iehr iotte Sener mar thn-r aa^ri, ..ngünlttg. und ein.- gr-.ze -'«dl'ch. ,rt> ron Lämmeriiercn und Mnlierrlkren wild deionder» NU, dem worden gemeid«!. Di: «nnerfchafe lind u>eis>en» llägltcher Verfassung und geben, besonders im Norden. wenig Milch. . . , . An Arbeitskräften fehlt es sehr, aber in fast allen Landesteilen ist Abhilfe durch jetveilige Beurlaubung von Soldaten für landwtnichattliehe Arbetten ge^chaften wor» Das Strafferschnallen deö Riemen» wird somit in England kaum mit der neuen Ernte zu Ende gehen. Uuterfceifche Minenitger. Wie dem ..Eorriere della Sera" aus London gemeldet wird, sehen die englischen Regierungs- und Marinekretfe in den unterseeischen Minenlegern eine mei: größere Gefahr für die Verproviantierung Eng. landS. alS in den Torpedierungen durch die deul- ffev 1! Boote Man scheint den Minenlegern gegenüber vSttig 'ratlos dazu stehen. Die Stimmung in England . . . . . _ 7 -* _ = 1 --- it hK v v 4 • » « M « I W ^ ~ -n ^ o iit trotz aller ZeirungSmanöoer änßerst aedrückt. und wird durch die Nachrichten, die aus dem Innern Rntz. !and- eintreffen. keineswegs gebessert. ..Bedeutend weniger znfriedeasteNcn»-. Der frattzösische Saaten stand ist am l. April 1917 gegenüber demjenigen des Vorjahre» bedeutend weniger zufriedensieklend. Nur in drei Departements gegenüber 53 des Vorjahres find die Aussichten gut. ln vier sind sie ganz schlecht, ln allen übrigen ziem lich gut. Ungenügende Bearbeitung deS Bodens und der Mangel an Dungmitteln sowie Uedersluß an Regen haben aus den Saatenftand sehr ungünstig gewirkt, sowohl was Winterkorn als Mengkorn. Roggen, Weizen. Hafer und Futtermittel betrifft- 600 Milliarden Kriegsentschädigung. Wachsende Tollheit. L v Eintritt in die große Lsfensive 1 öl hat in VierverbandSländern die maßlosesten Hoffnungen ui-gelöst und zahlreiche Federn in Bewegung gesetzt, deren Produkte angesichts der inzwischen vollzogenen Entwickelung immer arger werden. So schrieb Jean Fiiwt in der Pariser ..Revue" mit ernsthaftester Miene: ..Ende Juli 1 Ul 7 wird der den VerdandSmächteu verursachte Schaden 000 Milliarden betragen. Dies« setzen sich zusammen auS den monatlichen Kriegskostev von Frankreich. England. Italien und Rußland mit zehn Milliarden, dazu kommen die Verwüstungen, dtk Vernichtung der Schiffe, die Entschädigung von etwa I!>0 Milliarden für vernichtete Menschenleben, die an Toten und unheilbar Verstümmelten bei den Per»- bandSmächten auf 7 Millionen anzunchmen sind. Beil Zahlung dieser Summe kommen Oesterreich, die Türkei' und Bulgarien nicht in Betracht Deutschlands Ber- mögen tvurde dagegen vor dem Kriege auf 400 Milliarden geschätzt, es kann also sofort lOtt l ‘»0 Milliarden j abgeben Deutschland darf ln Zukunft für Militär überhaupt nichts mehr ausgeben, die Berbandsmächtr werden über Deutschlands Wohl wachen. Von der Geißel des Militarismus befreit, würbe Deutschlanb sich völlig umwandeln. Tic sv ersparten jährlichen Milliarden sind den Berdaudsmächren auSzuzaHlen. Wenn es den Deutschen auch schwer wird, diese Riesen, summe abzuzahlen, daS darf uns nicht betrüben. Wenn Deutschland keine Armee mehr hat. kann' es die anderen Völker nicht mehr bedrohen. Ein anderes Mittel gibt es nicht, Europa den Frieden zu noch heute in der Seine mit langen Stangen nach meiner Leiche. Aber da» soll unS nlcht adhalten. vor dem Kaffee noch schnell einen SchnobuS zu genießen. Nach dem Frühstück erzähl' ich dann weiter. „Prost minder! Viele ubön« gesunde, glückliche, fröhttche,! gute Tage allerseits?" (Aus der Sitter Krlegsug.) „Dann nahm Ich Engagement in einem Tingeltangel in Calais und war drei Tage lang daS Stadtgespräch. Besonder- durchschlagenden Erfolg hatte ich jedeSmal ln meinen Hosenrollen. Der Direktor, der in meinem Trick eingeweiht war, sorgte für geeignete Unterkunft, und so hatte lch weiter keine Schwierigkeit. „Inzwischen hatte lch mich mit einer schwarzen Dienerin bewaffnet, einem abschreckenden Beispiel ersten Ranges, die früher bet einer der bekanntesten Suffragette ln Dienst gewesen war. Als Tochter dieser Sufftagettc hielt ich nun meinen Einzug in Paris. „So fette Tage haben die Pariser Zeitungen lange nickt gehabt. Ersten- tagte dock gerade die Entcnte-Konferenz, in der die besten Köpfe des ZehnverbandeS kick gegenseitig unter einen Hut zu bringen suchten, und zweitens war lch da. „Vom frühen Morgen bis zum späten Abend war lch von Aueftagern umlagert. Die schwarze Mnmma. meine Dienerin, ließ sie draußen der Größe nach antteten. schickte sle Paarwelse zu mir herein und warf sie nach drei Minuten mit Hockglanz wieder verkehrt hinaus. WaS ich in diesen drei Minuten englisch mit ihnen geradebrecht hatte, daS erschien schon zwei Stunden später in spaltenlanger ftanzvsischer Aukmawung in allen Blättern. , Und da ich dem letzten von iünen. dem vom langen Warten das Gehirn schon ganz ausgelaufen war, Nar- gemockt hatte, daß der Selbstmord der schönste Tod einer idealen Seele sei. und da jemand in der Nackt unter meinem Fenster in der Seine einen PtumpS gehört haben wollte, nutz lch seit de« spnrlo» verschwunden war, so sucht m«! Perlen der vicktkunst An der Rede ernennt man den Mann. Schopenhauer. Nicht immer am besten erfahren ist. Wer am ältften an Jahren ist — Und wer am meisten gelitten hat. Nicht immer die besten Sitten hat! Fr. Bodenstedt Wer viel anfängt zu gleicher Zeit. Macht alles halb und nichts gescheit. Reinick C weh der Lüge! Sie befreiet nicht. Wie jedes andre mahrgeiproch ne Wort. Tie Brust: sie macht uns nicht getrost, sie ängstet Ten. der sic heimlich schmiedet, und sie kehrt. Ein losgedrückrer Pfeil, von einem Motte Gewendet und versagend, sich zurück Und trifft den Schützen. Goethe. rtt£ ^ gezAöO ${i gcna »rLmen- * len Ln Mar nur unt* Her keil De umlege'ber- »'--15* zu/ zeMgt' ^ er n <#c‘ • Är, blut drittt",.« llw . sichen ^ flC »pfSSS dä w unf; U 0 » riK" E'z fiel pr:: Moirrtt H. Nnnster ßln ( .jertn orgrijien ' ; || ! f # um W E'" fonntr. Ia9 fof* txwsunfl erkmnen ,„uen ernte l-h» P* m .n wegen der y' betkk roerbeit soll, ntui nüchdeni mö hat. „Sm» Die .nriegßtolll der sonst so kitte tief tm Herzen m inachtrS schlummeri gtsetzt: Die «chrpsliä prasentantenhause „ommri, worden, i Der Senat nai ein Amendement, e «lt zur Aufstellur Mit den Dien st iu i trotze rem ^use Nische Ti lare Arm stand von Ta der lentanter mnden treten, y der vom de» Die tenb dc flenonur Friedensstl Tie »ruf lussischt erlich SfatJ als , Die H. > m« ^letztes T ^tet A K> f Ä >ie iinl n era "u '"-»r ss; “K^tLi" 6 ^ ; 1 «" *%£•: r »Ä«, &s;; L.tz'SS Jus dem C”'J* r i5e[jett ^ nnern din 4 ktedcnjklleu-'. Q J* }\ am 1. Am '. *W«I b-deutei „ b d e Aussichten « ^ aHen Übrigen üei iung des jtzvdens ui >te Ueberflu^, an Reg getotr Roggen,«. oetnfft. tschadigung. lheit. ^sjenjive 1917 hat i„ ^chlvlchen Hoffnungen a in Bewegung gesetzt, inzwischen vollzogenen eben. To schrieb Jean nt ernsthaftester Miene c den Berbandsmächtei iarden betragen. Dtesi monatlichen Kriegskoste, len und Rußland m die Verwüstungen. Mt intschädigung von et«» Menschenleben, die ar mmelten bei den Bei anzunehmen sind. Te n Oesterreich, die Türke cht. Deutschlands Bei Kriege aus ÄO Milltai xt 100-150 Milliarde! [ Zukunft für MW !N, die Berbandstnachi -h! wachen. 8°n d eit. würde DeÄG so ersparten jährliche smächten außzuzahle )wer wird, diese Riese U nicht »üben Sltmee mehr W< <“ ,ehr bedrohen., Mi Ina den Frieden j> ichikt-i-jr mail den Mlll. n erE^ Hütten tj, * ÖÄV- 1 KL-' erhalten. (Sine Beschränkung der Rüstungen genügt ' nicht, daS hat die Entwicklung nach der Schlacht bei Jena gezeigt, auch einen Vertrag würde Deutschland immer brechen. Die Staatsmänner deö Verbandes wollen aber keineswegs Deutschland unterjochen, sondern nur seinen Militarismus erdrosseln. Tann wird Recht und Gerechtigkeit in der Welt herrschen. usw.! . . . Der nationalistische Wahnsinn hat in diesem Kriege bereits mancherlei Ausschreitungen gezeitigt, aber zu einer Kraftletstung von dieser Vollendung hatte er sich denn doch noch nicht aufgeschwungen. Heute, nachdem die Engländer sich soeben zum dritten Male blutige Köpfe geholt haben, und die Franzosen sich anschicken, zum dritten Male ihren spärlichen Nachnnuhs ohne Aussicht auf Erfolg in Tod und Verderben zu senden, dürfte selbst in Frankreich diese nette Rechnung zum mindesten als — unzeitgemäß empfunden werden. 40 Prozent Getreide- Preissteigerung. Die Aufregung au den amerikanischen Getreidebörsen. Die Auftegung an den amerikanischen Getreidebörsen am Sonnabend hat sich in Newyork und Chikago durch die Aufwärtsbewegung am Wetzenmarkt fortgesetzt. So erreichte in Newhork der Preis für Wetzen den unerhörten Stand von 317 Cents für den Bushel gegen 307 am Vortage, gegen 214 am 26. Marz und gegen 191V« Cents zu Anfang dieses Jahres. Gcgru oic leisten Friedenspreise sind die Notierungen nicht viel ivc: i; c als um das Bierfachc höher. Bemerkenswert ist. daß diese ungewöhnliche Bewegung in allererster Linie die Preise für sofort lieferbare Waren ergriften hat. Beispielsweise verteuerten sich seit Monatsfrist die Notierung für Matweizen in Chikago um 84 Cents, während Septemberweizen, also Ware der neuen Ernte, „nur" um 40 Cents steigen tonnte. Ta§ laßt den wahren Grund der Aufwärts- bewegung erkennen, und zwar ist man auch wegen der neuen Ernte sehr pessimistisch gestimmt. Aengstucher ist man wegen der Frage, wie denn der Bedarf gedeckt werden soll, solange die alte Ernte auSreichen muß, nachdem man nach England so ungewöhnlich ausgestihrt hat. * * * „Freaud Roosevelt kommt. Die Kriegstollheit hat über den nüchternen Sinn der sonst so kaltrechnenden Amerikaner geficgt. Der tief im Herzen auch des ftiedlichsten Uankee-Geld- inachers schlummernde Abenteurerdrang hat sich durchgesetzt: Die Wehrpflicht-Borlage ist im amerikanischen Repräsentantenhause mit 397 gegen 24 Stimmen angenommen worden, in« Senat mit 8! gegen 8 Stimmen. Der Senat nahm weiter mit 56 gegen 31 Stiminen ein Amendement, einen Zusatzdeschluß, an. das Roose- belt zur Aufstellung von vier Divisionen Infanterie für den Dienst in Frankreich ermächtigt. * * * Nur ein halbes Wollen. Große Tragwette hat der Beschluß freilich bei näheren! Zusehen noch nicht. Das angenommene amerika nische Dicnstpflichtaesetz ermächtigt Wilson, die reguläre Armee und die Nationalgarde auf ihren Höchststand von 62 500 Freiwilligen zu erhöhen und weiter durch Dienstpflicht eine halbe Million auszuheben. Da der Senat das Gesetz gegenüber der vorn Repräsentantenhause angenornmenen Fassung abgeändert hat, werden beide Häuser in einer Konferenz zusammentreten, um sich zu einigen. Der Unterschied zwisckeu der vom Senat angenommenen Vorlage und der deö Repräsentantenhauses besteht darin, daß der Senat das Drenstaiter von 21 bis 27 Jahre festgesetzt, während das Repräsentantenhaus 21 bis 441 Jahre angenommen hat. Friedensftimmung im Schützengraben. Die neue russische Regierung vertuscht dem Militär die Wahrheit. Nach Einzelheiten, die in diplomatischen Kreisen über die Zustände bei den russischen Fronttruppen vor liegen, befestigt sich die Annahme immer __ mehr, daß diese keine Lust mehr haben, den Krieg fortzu- setzen. Aus dem friedlichen Verkehr von Graben zu Graben ergab sich, daß die russischen Frontsoldaten über die Vorgänge in Rußland und namentlich in Deutschland und Oesterreich-Ungarn äußerst mangelhaft oder gar nicht unterrichtet worden waren, sie wußten nichts von all den letzten Kundgebungen der Staatsleiter der Mittelinächte zur Herbeiführung eines ehrenvollen Friedens und hatten daher kein richtiges Urteil über die kriegshetzerische Tätigkeit der Bierverbandsdiplomatie. Tie Aufklärung darüber nehmen sie dankbar und ohne Mißtrauen entgegen und wollen nur den Begriff des ehrenvoUen Friedens genauer Umrissen haben. Von irgendwelcher Kampflust oder Haß gegen die feindlichen Heere und Völker zeigten sie keine Spur mehr. Dieweil macht sich die provisorische Negierung noch immer Hoffnung auf die deutschen >strerks. ^ Anders der Arbeiter- und Soldatenausschuß. Dieie maßgebende Stelle des neuen Rußland hat mehrere Tage hindurch unter stärkster Bearbeitung durch die nach Petersburg gekommenen Vertreter der französischen und englischen Sozialisten gestanden, er ift aber ft geblieben: ^ , Die französische Presse erfährt aus Petersburg, ch das Arbeiter- und Soldatenkomitee der rranzöft- jcn sozialistischen Abordnung den Verzicht Frank- N.chs auf Elsaß-Lothringen nayegelegt habe Das omitee richtete an die französischen Deputierten dre irmliche Anfrage: . . r . „Wenn Elsaß-Lothringen das e t n % x g e Hindernis für den FriedenSschluß darstellt, könntet Ihr auf die Lösung dieser Frage bestehen? So nach und »uich naht at(i> auch für Rußland der Augenblick, wo sich das Schicksal der Revolutionsund Konftisionsregierung wird erkennen lassen. 0 * * Andauernde Unruhen in Kronstadt. 3n dem großen Kriegshafen Kronstadt, den: Eingangstor der Petersburger Gewässer, herrschen noch immer Unruhen, die sogar zu Hinrichtungen geführt haben und zu deren Beschwichtigung der Sozialist- Minister Krenski hinaussahren mutz. Die Untersuchung schloß damit ab, daß der Staatsanwalt acht Offiziere freisprach und dem Volke sein Urteil bekannt gab. Das Volk war jedoch mit diesem Urteil nicht zufrieden, verurteilte den Staatsanwalt zur Hinrichtung und drohte ihn, auf Bajonetten zu spießen. Der Arbeiterrar mußte, um ihn zu retten, der Volkö- masse erklären, daß der Staatsanwalt verhaftet werde. Gleichzeitig gelang es dem Pöbel, einige der freige- prochenen Offiziere festzunehmen und sie zur Hinrichtung wegzuführen. Kerenski ist sofort nach Kron- kadt abgereist. Republik Llkraina. Zerfall des russischen Kolosses. Die Blätter der großen südwestdeutschen Stadt Kiew melden übereinstimmend: Tie separaristtsche Bewegung in der Ukraine habe einen Umfang angenommen, der in Petersburg große Aufregung verursacht. Der Natioualkonvent (!!) der Ukraine hat einen Ausschuß gewählt, der als provi-- sarische Regierung der ülratne proklamiert wurde. Im Nattonattonvent sind 33 politische Organisationen, Abordnungen der Gebiete von beiden Ufern des Dnjepr sowie oer Küstengebiete des Schwarzen Meeres vertreten. Es wurde ein Entwurf des politischen Re- gterungssystems der autonomen Ukraine ausgearbeitet und ein Reichskanzler gewählt. An der Spitze des Konventes steht der Lemberger Professor Harasiewtcz. Für den >. Mai alten Stils wurde eine konstituierende Versammlung nach Kiew berufen, die den Beschluß des Nationalkonventes, die Ukraine zu einer ft-rieu Republik zu proklamieren, für rechtsgülttg zu erklären hat. Der Stab der nationalen Miliz (!!), der ganze Regimenter mit aktiven Generalen an der Spitze angehören, schlug seinen Sitz in der Kiewer Universität auf. Die Bewegung ist besonders dadurch gekennzeichnet, daß sich selbst Russen, die unter dem alten Regime patriotische Gesinnung bekundeten, vorbehaltlos der neuen Bewegung anschlossen. Die provisorische russische Regierung verhandelte mit dein Ausschuß des nationalen Konventes und versuchte, die Ukraine angesichts der drohenden deutschen Gefahr von der Loslüsung vom russischen Gesamtstaat abzubringen, weil dadurch die russische Freiheit wieder in Frage gestellt sei. Sie erklärte dabei, das freie Rußland könne sich mir als Bundesrepublik erhalten! Vor dem Zusammentritt der konstituierenden Versammlung könne jedoch nicht zu dem Umbau des Reiches in diesem Sinne geschritten werden. Die Verhandlungen der provisorischen Regierung mit der Ukraine blieben ergebnislos. Die Verhältnisse haben sich vielmehr so zugespiht, daß eine gewaltsame Entladung unvermeidlich scheint. Allgemeine Kriegsnachrichten. Am 1. Mai: Friedenskundgebungen. Das Petersburger Arbeiterblatt „Rabotschkaja Ga- zeta" schätzt die Zahl der an der Maifeier in Petersburg teilnehmenden Arbeiter auf rund 600 000. Es sei wahrscheinlich, daß sich auch andere Parteien als die sozialdemokratische an dieser Feier in irgend einer Form beteiligen werden. Tie Extremisten planen für diesen Tag große Kundgebungen im ganzen Reich. Sie wollen an diesem Tage eine machtvolle Demonstration für die Beendigung des Krieges veranstalten. Die provisorische Negierung bittet und ermahnt die Arbeiterorganisationen, die Ruhe und Ordnung nicht zu stören. Konfereuzvorbcreitungen in Stockholm. Im Parteizimmer der sozialdemokratischen Fraktion des schwedischen Reichstags wurden lange Verhandlungen über die Vorbereitungen zu dem bevorstehenden Friedenkongreß geführt. — Tie holländischen Delegierten sehen außerordentlich hoffnungsvoll auf die Aussichten der Konferenz und sie erwarten, daß trotz aller entgegengesetzter Mitteilungen dennoch die französischen Delegierten sich einsinden werden. * *. * Neutralen Sic werden vorsichtiger und wissen zum Teil nicht mehr. was sie wollen. So die südameri- kanische Kaffee-Republik Brasilien. Wie der schweizerischen Tepeschenagentur aus Paris gemeldet wird, hat Brasilien in dem Streit zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten seine Neutralität erklärt. England braucht Rekruten! Nach dem schauerlichen Massenmorde, dessen sich England auf den flandrischen Kampfplätzen an seinem Volksnachwuchse schuldig macht, darf man sich über den Ruf nach Rekruren. neuen Todesopfern nicht Wundern, den jetzt der RekrutterungSlord Derby auöftößt. Dieser bezeichnet eS als notwendig, daß nationale Redner und Parlamentarier eine Kampagne in ganz England zugunsten der Rekrutierung voll neuen Truppen unternehmen. Cs herrsche starker Wider- tand gegen die beschlossene Vermehrung des Heeres, weil das Volk zu wenig Vertrauen zeige. Von den Kolonien könne nichts erwartet werden, deshalb ei das Mutterland an der Reihe, die letzte u notwendigen Lpfer zu bringen, die den Steg vollenden müßten. Die Regierung überlegt augenblicklich sogar, ob der Arbeitszwang für Frauen eingeführt werden könne, falls die Lage des Landes infolge deS herrschenden ArbeitermangelS dies erfordere. Aus dem Ausdrucke „letzte notwendige Lpfer" geht wohl hervor, daß man in England weitere ernste hafte größere Opfer für die Dauer nicht mehr für möglich hält. Brotkarte« in Londom Der Londoner Korrespondent des Corriere della Sera drahtet, daß England in sechs Wochen Brotkarten etnzusühren beabsichtige Die Maßnahme werde mit der durch die vermehrten Schifte-Versenkungen entstandenen Frachtraumverminderung begründet. Republikanische Störungen in dni Battairlandern. Die russische Revolution wirkt aus dein Balkan nach. Die neue Petersburger Zeitung „Rußkaja Wolja" 'teilt das Vorhandensein einer starken republikani- chen Strömling in Montenegro, Serbien und Rumänien fest. Einflußreiche serbische itnd montenegrinische Politiker pflegten gegenwärtig Verhandlungen, die die- en StrÜnlungen zum Ziele verhelfen sollen. Geplant ist die Gründung einer serbisch-montenegrinischen Republik. Die in Frage kommenden Dynastien hätten nicht die Rttttel, einer derartigen Bewegltng Wirkung»^ voll entgegenzuarbeiten. * Kleine KriegSnachrichlen. " Die Londoner Börse bleibt vorläufig am Sonn. abend geschlossen, angeblich um den Mitgliedern und deren Angestellten Zeit für nationale Dienstleisttingen zu geben. " Daily Mail erfährt, daß demnächst die Brotrationen für die 9lrmee verkürzt werde. Aus aller Welt. ** Ein Zug durch Lawine verschüttet. Der Sonntag abend 5 Uhr von Landquart in Davos fällige Zug wurde beim Davoser See von einer gewaltigen Lawine verschüttet. Bis jetzt sind acht To^e geborgen, darunter Emilie Jrivll ans Stuttgart. Zil dem Lawinenuslglttck am Tavoser See wird weiter berichtet, daß sich noch 40 Personen in den verschütteten Eisenbahnwagen befinden, die wohl sämtlich den Tod gesunden haben. Eine Aitzahl Feuerwehren der umliegenden Lrischasten und Hunderte internierte Deutsche arbeiten mit jieberhasler Anstrengung am Retlungswerk. Bei Gurtnellen an der Golthardbahn sind wiederum drei Lawinen ntedergegangen. ** Wieder das Schießgewehr. Der zehrrjährige Sohn des im Felde stehenden TelegraphenlcitungS- aufsebers Schütt in Neustadt in Holst, wurde voll einem Spielkameraden botni Besichtigen eines Revolvers erschossen. Die Kinder halten die Wafte beim Alleinsein aus einer verschlossenen Kommode herausgenommen. ** Folgen des früheren Bergbaues. In dem an der Gemeindegrenze von Riemke gelegenen Teile der Stadt Bochum, genannt Provize, wurde eiu heftiger Erdstoß gespürt. Schornsteine wurde umgerissen, in verschiedenen Häusern siel der Stuck von den Decken uhö Dächer wurden beschädigt. Vom I'irm tei evangelischen Kirche siel ein Wetterhahn herab. Wahrscheinlich ist ein verlassener unterirdischer Grubenbau zu Bruche gegangen. Sesetzt Sie vorfteiche mit Karpfen! ''Boui Fischfang. Das Bild an den Zentral- qnärkten für den Fischhandel in Cuxhafen und Altona hat sich in den letzten Tagen wesentlich gebessert, und der Ausfall der Heringszufuhr wird durch die steigende Zufuhr sonstiger frischer Seefische wieder wettgemacht. Tie Lieferungen von den dänischen Plätzen sind im Steigen. Ter Versand nach den Jn- landplätzen dürfte mit dem Beginn des Monats Mai noch eine weitere Steigerung erfahren. Auch von den Fischplätzen an der schleswigschen Küste langten reichliche Zufuhren an, und da auch die heimische Fischerei jetzt voll zum Eingreif^ kommen wird, dürfte die Fischversorgungsfrage in kurzer Zeit geregelt sein. Die Seefiscyerflotte unserer beiden Hauptplätze, Finkenwärder, und Blankenese, stellt etwa 70 Kutter und Ewer; zu denen sich in der Kleinfischerei noch Alten- wärder mit 60 und die Küstenftscherei mit etwa 120 Fahrzeugen beteiligt. Im vorigen Jahr konnte kaum der dritte Teil dieser Flotte auf den Fang gesandt werden. * terten vormittags englische Vorstöße westlich vo« LenS, bei Monchy und Fontaine. — Von Mittag an hat sich blieb auch der Artillcriekampf wieder gesteigert- ec nachts stack. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Heftigen Feuerwellen vor Tagesgrauen folgten gewaltsame Erkundigungen der Franzosen bei Eeray und an der AiSne; der Feind wurde zurückgewiesen. Mittags etzte der Feuerkampf auf der ganzen Front wieder in voller Kraft ein. Nächtliche Unternehmungen unserer Stoßtrupps nördlich der AiSne brachten Gewinn an Gefangenen und Maschinengewehren. Bei Säuberung eines Franzosenneftes nordöstlich von Sillery wurden dem Feinde schwere Verluste zugefügt und über 50 Gefangene einbehalten. — Erneute Vorstöße der Franzosen am Chemtn des DameS Rücken wurden im Nah kampf abgeschlagen. Bei den Kämpfen in der Champagne am 30. April sind über 400 Gefangene in unserer Hand geblieben' ihre Aussagen ergeben, daß den neu eingesetzten französischen Divisionen die Aufgabe gestellt war, um jeden Preis die Höhenstellungen südlich von Nauroy und Moronvilltcrs zu entreißen. Dieses Ziel der fcanzösi schen Führung ist an keiner Stelle erreicht worden. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Die Lage ist unverändert. In Luftkämpfen verlor der Feind gestern 14 Flug, euge. ^ Leutnant Wolff schoß seinen 28. und 29., Leutnant Schäfer seinen 24. und 25. Gegner ab. Lestlicher Kriegsschauplatz. Heeresfront des Geueralfeldmarjchalls Prinzen Leopold von Bayern. In mehreren Abschnitten war die russische Feuec- tätigkett und die unserige dementsprechend lebhafter als in letzter Zeit. Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Im Grenzgebirge der Moldau griffen nach hartem $ Feuer mehrere russische Bataillone unsere Höhenftellun- gen nördlich deS Oitoz Passes an. Sie wurden verlustreich abgewtesen. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen Keine besonderen Ereignisse. Mazedonische Front. Die lebhafte GefechtStättgkeit im Cernabogen und auf dem Westufer des Wardar hält an. Eines unserer Flugzeuggeschwader unternahm mit anerkannt gutem Erfolg einen Bombenangriff gegen Munitionslager bet Bac an der Eerna. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. Berlin, 2. Mat, abends. An den Kampffronten im Westen wechselnd starker Feuerkampf. — Im Osten nichts Besonderes. Nngrlkt drutfcbu Marlurfliigreuge auf fiandels- Tcbiffe vor d«r Cbetnf*. €ln 5 000 Conncndamptcr versenkt, Berlin, 2. Mai. Einige MartncflugZ'uge griffen am 1. Mai vormittags feindliche Handelsschiffe vor der Themse an und versenkten einen etwa 3 000 Brutto« regiftertonncn großen Dampfer. Bon den Flugzeugen ist eines nicht zurückgekehlt und gilt als verloren. Der Chef des AdmiralstabeS der Marine. wtb Großes Hauptquartier, 3. Mat Westlicher KtregSschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Dem anhaltenden Artillertckampf der letzten Tage ist auf beiden Scarp Ufern heute früh Trommelfeuer gefolgt. — Dann haben in breiter Front neue englische Angriffe begonnen. Heeresgruppe deutscher Kronprinz. Bei günstiger Beobachtung erreichte die Kampf, tättgkett der Artillerie und Minenwcrsec gestern große Stärke: besonders an der Bergstraße zwischen Vauxitllon und Eraonne längs des Aisne-Marnekanals und an der Höhcnstellung nördlich von PxoSncS war der Feuerkamps hcsttg. H e e r c S g r u p p e H e r z o g Albrecht. Keine besonderen Ereignisse. ^ Die Flugtätigkeit war über und hinter den Stel. lungcn^bcl>Tag und Nacht sehr rege. Der Feind wr lor feSHfttömWcn s , durch Notlandung 1, durch Ab. wchrscuer Vdn der Erde 7 Flugzeuge und ein Fessel- vallost. p ‘ v . Oestlich^-Kri eg Ssch aupla tz. Die Gesamtlaye ist unverändert. Zwischen Susita. und Putnatal ist ein russischer Angriff verlustreich in unserem Feuer zusammengcbrochcn. M a z e d o n t s ch e Front. LebhaftesMeuer bei Monastir. auf dem Westufer des Wardar uno^üdwcstlich des DoiranseeS. Dek Erste Gencralquartiermcister: Ludendorff. Berlin, 3. Pai. abends. An der Arrasfront ist ein erneuter englischer TtirchbiuckSversuch unter . unter schwersten Verlusten- für d(n Feind gescheitert. — An der AiSne und nördlich Reims anhaltender starker Artilleriekamps. — Im Osten nichts Wesentliches. UorportengeTecbt an der flandrischen Hifte. wtb Berlin, 3. Mai In der Nacht vom 2. zum 3. Mai wurde ein feindliches Torp^domorlorboot durch unsere Dorpostenstceitkräfte vcr d r flandrischen Küste versenkt. Ein zweites wurde so schwer beschädigt, daß seine Vernichtung wahrscheinlich ist. Ter Chef des AdmilalstabS d/r Marine. wtb Große Hauptquartier, 4. Mai. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. An der Arrasfront ist zwischen Acheville und Queant auf 30 Km. Breite ein neuer englischer Durchbruchsver« uch von 16 bis 17 Divisionen nach starker artilleristi« cher Kraftentfaltung gescheitert. Don Tagesgrauen bis pät in die Nacht brachen die wiederholt geführten Angriffe der Engländer vor unseren Linien und in unseren Gegenstöße zusammen. Nur in Fresnoy ist der Feind eingedrungen. Bei Bullencourt sind ihm kleine Teile un- seres vordersten Grabens verblieben. Der Kampf geht heute früh weiter. Die Haltung unserer Truppen ist wieder unübertreffbar. Außer schweren blutigen Der- lüsten büßte der Feind über 1000 Gefangene ein. Die Bereitstellung starker englischer Kavallerie südöstlich von Arras zeigt, welche Hoffnungen die Engländer auf diesen Angriff gesetzt hatten. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nördlich der Linie Soissons-Reims ist die Artillerie- schlacht in vollem Gange. Iu besonderer Heftigkeit steigerte sie sich zwischen der Aisne und dem Brimont. Durch unsere Batterien wurden die hier angestllten feindlichen Gräben unter Dernichtungsfeue genommen. Laon wurde erneut durch die Franzosen beschossen. Bei und westlich Braye, sowie am Winterberg (westlich von Eraonne) brachen mehrere französische Angriffe im Feuer unserer Infanterie und Artillerie verlustreich zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht. keine besonderen Ereignisse Bei günstiger Witterung herrschte auf dem westlichen Kriegsschauplatz rege Fliegertätigkeit. Batterie- stellungen, Bahnanlagen, Lager und Munitionsdepots bei Arras und südlich der Aisne wurden durch unsere Flieger erfolgreich mit Bomben belegt. Der Feind verlor 10 Flugzeuge. Oestlicher Kriegsschauplatz In den Karpathen griffen drei russische Bataillone ohne jeden Erfolg unsere Stellung nördlich des Susita- Tales an. qebocqen werden. — Deutsche Seestreitkcäste führten in der Nacht vom 26. zum 27. April eine Unternehmung gegen die Themsemündung auS Als sich aus dem Woffer kein Gegner zeigte, wurde der Hafen Margate m:t den dazu bchöligcn Befestigungsanlagen nachdrücklich ge- schoss n. Tic feindlichen Landbalterien erwiderten das Fuec lebhaft, aber erfolglos. Unüre Seestreitkcäfte sind ohne Beschädigungen und Verluste zueückgrkehrt. Mazedonische Front. Zwischen Prespasee und der Lerna, beiderseits des Wardar und an der Struma lebte die ArtillerietätigKeit zeitweise auf. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. wtb Berlin, 4. Mai, abends. An der Arrasfront sind beiderseits Bullecourt, an der Aisne-Front zwischen Berry au Bac und Brimont starke französische Angriffe abgeschlagen. Im Osten keine besonderen Ereignisse. flugrrugkampf und Uorftoss gegen die Cbetnfemiindung. wtb Berlin, 28. April. Am 26. April nachmit- tag» griffen englische Großkampfflugzeuge einige vor der flandrischen Küste kreuzende Torpedoboote und den Hafen don Scebrügge erfolglos mit Bomben an. In dem anschließenden Luftgefecht wurde ein englisches Groß- kampsflugzeug durch einen unserer Seckampf Ctnsitzec abgcschoffcn. Ein hinzukommcndcS französisches Flugboot wurde gleich darauf durch unsere Kusienbattcrien außer Gefecht gesetzt. Drei Insassen und das Flugboot konnten vie Iflärzbeulc unserer U-Boote. ssb ooo Coancn. feindliche Verluste [eit Kriegsherrn* S 7 ii ooo tonnen. wtb Berlin, 29. April. Im Monat März sind uach endgültiger Feststellung insgesamt 450 Handels« schifte mit 866 000 Bcuttoregiftertonnen durch kriegerische Maßnahmen der Mittelmächte vernichtet worden: davon 345 feindliche Schiffe mit 689 OOO Tonnen, von drnen 000 Tonn 536 000 Tonnen englisch sind. Ferner wurden 6 Schifte, darunter drei feindliche mit insgesamt 39 500 Tonnen, schwer beschätigt, deren Schiffsraum auf längere Zeit für den Handelsverkehr ausfällt. — Seit KctegSbcginn bis zum 31. März 1917 fino damit und unter Hinzurechnung der im Laufe deS letzten Vierteljahres nach, träglich bekannt gewordenen KrtegSvecluste 5 711 000 Bruttocegistectonnen feindlichen HandclsschiffSraumS vrr- locen gegangen. Davon sind 4 370 000 Tonnen englisch; dies sind 23 Pcezent der englischen Gesamttonnage der Heimathandelsflotte zu Anfang des Krieges. Der Eh f des AdmiralstabeS der Marine. Vertrauet der Natur! Umsonst und portofrei erhält jedermann das Büchlein des Herrn Pfarrer Jos. Schmidt über die Verwendung von Uatnrmitteln bei Bettnässen Durchfall Magenbeschwerden Rheumatismus Ischias Derdauungs- beschwerden Magenkrämpfen Hämorrhoiden Verdorbenem Blut Magenleiden Blutarmut' Nervenleiten Gliederzittern Nierenleiden Lungenleiden Mundgeruch Darmträgheit Wassersucht Fettleibigkeit Furunkel Asthma Harnverhaltung Zuckerkrankheit Bleichsucht Miteffer Uebelriechendem Atem Gicht Brustkrämpfe Iuckerhaktiruhr Verstopfung Wasserbeschwerden Stärkung nach Krankheit. Das Büchlein ist ein brauchharcr Ratgeber in der Familie. Schreiben Sie an die Arcuzberg.Apotbeke in Wendelstein bei Nbg. Nr. 147 A. Haus Ohlmers. Sninerlrisclie.' Tippenderf b. Schwerin i. Mccklb. NcrvcnstÜeckender^lppetitanregen ! der Kurort. Sec. Wald und gute I Wege. 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Posen, Nördlich von i ®s günstigen Aus; heeresgru , An der Aisne gwgtem Munitionse MHöhe wurden an des Winter«!! l'ch Kämpfe entwick Zwischen der Ail S ^ ‘agel. »rtöt Angriffe t p”m«n. Wie QU5 f 3 «' de; Angri See von !v.^hast° es ® t ° I Xq ( - ; 9es itun; 1 (ft 1 w ^'■Un t * Ke i|( }