Bezugspreis 40 pfg. monatlich vierteljährlich 1,20Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweig, ausgabestellen vierteljährlich 90 Pfg. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschlug früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Expedition: Südanlage 21. Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite P c t i t z e i l e, für AuSwärtS 30 Pfg. Die 90 mm breite R e k l a in e . Z e i l e 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchrcitnng dcS ZahlungS» ziele- (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bet Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Verlag der „Gießeuer Zeitung", Gießen. Druck der Eichener Vcrlagsdruckcrei, Albin Mein. Nr. 33. Telephon Nr. 362. Dienstag, den 10. April 1917. Telephon Nr. 362. 29 Jayrg. Eine große Schlacht bei Arras im Gange. Im Westen am 6. April 44 und am 7. April 12 Flugzeuge abgefchosten. Vergebliche französische Angriffe in der Champagne. Im Marz 161 feindliche Flugzeuge und 5 Fesselballons abgefchossen. Amtliche deutfcbe Cagesbericbte. wtb Großes Hauptquartier, 7. April. Westlicher Kriegsschauplatz. Der Artilleriekampf hielt von Lens bis Arras mit kurzen Unterbrechungen in unverminderter Heftigkeit an. Im Gebiete beiterseits der Somme mehrere Gefechte kleiner Abteilungen. Die Franzosen beschossen St. Quentin. Bei Laffaux nordöstlich von Soissons scheiterte ein französischer Vorstoß. — Längs der Aisne und am Aisne-Marnekanal nahm vielfach das Feuer an Stärke zu. — Ein Angriff der Franzosen zur Wtedecnahme der ihnen entrissenen Gräben bei Saptgneul wurde verlustreich abgewiesen. — Durch Fliegeraufnahme festgestellte Batterien, Munitionsstapel, Befestigungsanlagen und beobachtete Truppenansammlungen in Reims wurden von uns unter Wirkungsfeuer genommen. — In den Argonnen wurden feindliche Erkundungstrupps vertrieben. — Auf dem linken Maasufer griffen nach starker Feuervocbereitung französische Bataillone am Walde von Malaucourt dreimal, aber stets vergeblich, an. erfolgreiche EuftKätnpfe. lim Artilleriebeobachtung und Aufklärung zu erzwingen, setzten die Gegner starke, zusammengefaßte Luststreitkräste ein; sie erlitten schwere Verluste. Mehrere der feindlichen Geschwader können als vernichtet gelten. Leutnant Boß schoß sein 24. Flugzeug, Leutnant v. Bertram seinen 4. Gegner im Luftkampf ab. — Zwischen ; Soissons und Reims unternähme der Feind einen einheitlichen Angriff gegen unsere an dieser Front stehenden Fesselballons. Durch schnell einsetzendes Abwehrfeuer und Angriff unserer Jagdstaffeln hatte der Gegner nicht den erhofften Erfolg. Nur 2 Ballons wurden abgeschossen. Mehrere Beobachter landeten in Fallschirmen. — Die Gegner verloren gestern 44 Flugzeuge, davon im Luftkampf 33, durch Abwehrkanonen 8, durch Notlandung hinter unseren Linien 3 — ferner durch Luftangriff einen Fesselballon. 5 unserer Flieger sind nicht zurückgekehrt. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold v. Bayern. In zahlreichen Abschnitten rege Feuertätigkeit. Vor- stöße von russischen Stceifabteilungen bei Bacanowitschi und südlich von Stanislau wurden zurückgeschlagen. Heeressront des Gem 'oberst Erzherzog Joseph. In den Waldkarpai n und in den Grenzbergen der Moldau vielfach Vor.eldgefechte. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Keine Aendexung der Lage. Mazedonische Front. Zwischen Wacdar und Doiransee täuschten die Engländer nach starkem Feuer durch Kommandos und Hurra einen Angriff vor. Unser Vernichtungsfeuer!^ wirkungsvoll auf den als besetzt erkannten feindlichen Graben. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. r <• zosen, bei Laffaux Boden zu gewinnen, schlug in unserem Feuer verlustreich fehl; eine unserer Kompagnien stieß dem weichenden Feinde nach und nahm ihm 48 Gefangene ab. An der Aisne und in der westlichen Champagne war in einzelnen Abschnitten der Artillerie- und Minenkampf stark. — Südwestlich von Mülhausen wurden bei einem Erkundungsvorstoß mehrere Franzosen gefangen. — Gestern wurden 12 feindliche Flugzeuge im Luftkampf, 1 durch Abwehrfeuer hecuntergeschossen. ... Ich brauche mein bares Geld wenn der Frieden kommt- vielleicht auch schon früher, wenn meine 'Geschaffte es plötzlich erfordern und zeichne hoch Kriegsanleihe! Das mache ich so: Lch habe 2000 Mark. Dafür kaufe ich mir Schuldbuch. Das kostet für 2000 nur 1956 Mark. Alle Lahre gibt es 100 Mark Zinsen. brauche ich mal 1000 Mark, so gibt mir die Oarlehnskasse, die ja auch nach dem Krieg noch 4—5 Lahre bestehen bleibh dieses Geld sofort. Lch zahle ihr dafür 57 6 %, also 51 Mark 25 Pfennig jährlich. Da ich 100 Mark Zinsen kriege, kann ich mir das gut leisten. Ss bleiben mir immer noch 48 Mark 75 Pfennig übrig. Go habe ich hohe Zinsen und immer bares Geld! Berlin, 7. April, abends. Bei regnerischemWet- ter blieb die Artillerietätigkeit im Westen gegen die der Vortage an Stärke zurück. — Vom Osten und aus Mazedonien sind keine wichtigen Ereignisse gemeldet. ■ 9 , wtb Großes Hauptquartier, 8. April. Westlicher Kriegsschauplatz. Nahe der Küste und im Wytschaete-Bogen streßen nach heftiger Feuerwirkung an mehreren Stellen starke Erkundungsabtetlungen gegen unsere Stellungen vor sie sind vor den Hindernissen, südöstlich von Ipern im . iah kampf, bet dem einige Gefangene in unserer Hand biteben, abgewiesen worden. - An der Artois-Front war die Kampftätigkeit geringer als in den letzten Tagen. Somme-Gebiet unterhielt der Feind Engländer oder Franzosen, war nicht festzustellen lebha *3 gegen St. Quentin, dessen Kathedrale durch mehrere «Treffer beickädtat wurde. — Ein neuer Versuch der Frau- —»flnilllllllli Oestlicher Kriegss chauplatz. Heeresfront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Außer Zeitweilig lebhaftem Feuer bei Jlluxt, westlich Luck und an der Zlota Lipa keine wichtigen Ereignisse. Heeressront des Generaloberst Erzherzog Joseph. In den Waldkaxpathen brachten erfolgreiche Streifen unserer Sturmtrupps aus den mehrfach vorher zerstörten russischen Stellungen über 40 Gefangene und einige Maschinengewehre ein. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen Keine Aenderung der Lage. Mazedonische Front. Auf dem Ostufer des Wardar hielt unser Vernich, tungsfeuer einen englischen Angriff nieder. 9 Die Cuftfiege im Märr. Vorausschauende Weiterentwicklung der Luftstreit- kcäfte, Vervollkommnung des Flugzeugbaues auf Grund der gesammelten Erfahrungen, Schulung der Beobachter für Artillerie und Infanterie, Erhaltung des bewährten Angriffsgeistes unserer Kampfflieger haben im Monat März große Erfolge gezeitigt; auch die Flugab- Wehrgeschütze haben daran wesentlichen Anteil — Unsere Gegner — dabei auch die schon lange vor Erklärung des Kriegszustandes im französischen Flugwesen ver- tretenen Amerikaner — haben im Westen. Osten und auf dem Balkan 161 Flugzeuge und 19 Fesselballons durch unsere Angriffs und Abwehrmittel verloren.—Hiervon sind durch Luftangriff 143 Flugzeuge und 19 BallonS, durch Feuer von der Erde aus 15 Flugzeuge abgeschossen worden, 3 feindliche Flugzeuge durch unfreiwillige Landung h nter den Linien in unseren Besitz gekommen. — Der deutsche Verlust beträgt 45 Flugzeuge, keinen Fesselballon. Der erste Generalquartiermeister: Ludendorff. 9 Großes Haugtquartier, 9. April. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Zwischen Lens und Neuvtlle-Vitaffe (südöstlich von Arras) erreichte der Arttlleriekampf gestern wieder große Heftigkeit; seit heute vormittag ist nach mehrstündigem stärkstem Trommelfeuer die Schlacht bei Arras im Gange. — Im Gebiete zwischen den von Albert auf Combcai und Peronne führenden Straßen haben sich kleinere Gefechte entwickelt, die den von uns beabsichtigten Verlauf nahmen. Heeresgruppe Kronprinz. Von Soissons bis in die westliche Champagne be- kämpfen sich die Artillerien in erhöhtem Maße. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Herzog Albrecht voa Württemberg In Lothringen und in der Burgundischen Pforte zeitweilig rege Feuectättgkeit. — Durch unsere Flieger und Abwehrkanonen sind gestern 17 feindliche Flugzeuge und 2 Fesselballons abgefchossen worden. Rittmeister Freiherr v. Richthofen blieb zum 38. und 39. Male Sieger im Luftkampf; Leutnant Schäfer brachte den 12. Gegner zum Absturz. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Gencralseldmarschall Prinzen Leopold v. Bayern. Bei Sagorje (nordöstlich von Bacanowitschi), bei Wielick (südöstlich von Kowel) und bei Brzezany sind Vorstöße russischer Jagdabteilungen zurückgeschlagen worden. Heeressront des Generaloberst Erzherzog Joseph. In den Waldkarpathen hat bei Kälterückfall starkes Schneetxeiben eingesetzt. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Nördlich von Focsani drangen nach kurzer Feuer- vorbreitung unsere Stoßtrupps in die russische Stellung bei Faurei ein, zerstörten die Gräben und kehrten mit 46 Gefangenen und 2 Maschinengewehren zurück. Mazedonischen Front Lebhaftes Geschützfeuer auf dem rechten Wardar- Ufer und südwestlich des Doiran-Sees. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. 9 wtb Berlin, 9. April, abends. Beiderseits von Arras ist den Tag über schwer gekämpft worden. Dev Gegner ist in Teile unserer Stellung eingedrungen. — An der Aisne- und Champagne-Front zeitweilig starker Ar- tilleciekampf. — Im Osten und in Mazedonien nichts Neues. - « •— ITENuMia nUNZTAir . et das sksnaL'WENW Dftr.LSSCN vcn ?zr rc<:.:. 'ZTE STUZHAtZflirr BEVOaSTEMT-OLfTZStKNELL c» OIE BLANKEM eisen aus deh/khejoe UMD « yiAPT WAATET JEDER AJF DAS/ nO/VIX'lDOt J mmmm'.'J /mm il e DONNER NO 2/'. HUP. RA DE«/ D»E ZU WZPTZK AUCH IHR n IN RUHE EUPEA CtVEP.SEj ÖE6MCR IA HAND LANDE DIE IHRES NACHGEHEN ENDKA/'*.PF AN! NTET • TRETET ZUM fcDEN PFlNN!6 / HERAU 5! H 50 LAUTET OA-»/_j 5K3NAL ^ ZEICHNFT KRIEG5ANLEIME! UND »/•'lAHDO *U/n EEN IN OST LUFT NEUE pfclNDEN ZU - LL NICHT KÄMPFER SCHl/OPEN I FÜr. <4^ UNSREN BRÜDERN DA V/EST-AUP DER SEE UHO $ //KRAfT ZU VERLEIHEN UHD £ H z Eie EN DASS WIR AUCH [ fNlEPERZURINÖEN SIND- k /GCBEN'CETREU DEA EID-DEH 9 FREUDI6 LEBEN UND 6CSUND I EUCH aCU.^E ZUKUNFT- IHR SOLLT JA öARNICHTS OPfETW > r NICHT LEBEN o. GESUND: IZiT- NKi 1 T . 6E!.D u CUT*NU n > <\ j\ i i r JtHT h /SOLLT IHR TUN'OClt OTEftLAND j, jDCNEN GEGENÜBER DIE FÜR EUCH I J cs > W D • 7fTCHMrr Nft-WAK" r iüL» DEM FilJEDcM EKnA^PFEH ! DRUA i i' rtM r tcf'C> r - * XL ,.4 ic----- i/eficrrelcft-unflarlfcbe CagMberlclm allen, 7. April. - Lesilichcr Kriegsschauplatz. f >cn Waldkarpathen und südlich von Stantslau !sische Aufklärungs-Abtellungen vergeblich gegen nien vor. An vielen Stellen Vorseldgeplänkel. Italienischer Kriegsschauplatz, und Südöstlicher Kriegsschauplatz. r c besonderen Ereignisse. Stellvertreter des Chefs des Generalstabes.' - von Höfer, Feldmarschalleutnant. i c Ollen, 8. April. e Ocsllichcr Kriegsschauplatz e t5cn .??, a L b f ar ^ at ^ en und in Ostgaiizien lebhafte igstatigkcit Sonst nichts zu melden. Italienischer Kriegsschauplatz. Südöstlicher Kriegsschauplatz, jfränbett. Stellvertreter des Ehefs des GcneralstabeS: bn Höfer, Generalfeldmarschalleutnant. ' Wien. 9. April. . Oestlicher Kriegsschauplatz. .der ^uppc des Gcucralscldmarschallü vo» Mackciiscn. Stoßtrupps nördlich von Forsant 46 Gefan 2 Maschinengewehre ein. Gegen die fctffrout des Generaloberst Erzherzog Joseph. »» mehreren Stellen russische Aufklürungsableil- I'bntSIvS vor. Weiter nördlich nichts von Belang. I Italienischer Kriegsschauplatz. , Sadöstltchcr Kriegsschauplatz. iS Besonderes zu melden. F ,r Stelloertreler des Chefs des Eeneralstabes: von Höfer, Feldmarschalleutnant. f l Ereignisse zur See. L'A'" haben fctnbndK g.[ llg , cuflc Som . ia cola und Sistiana abgeworfen Keinerlei iA a,b ^acauf (jtincn mehrere uiisecec Flugzeuge ^'"..Barackenlager von Bermtgliano an und sre erfolgreich mit Bomben. Die Seefluaccuae rllckgekehrt?o^ Ermißt wird, wohlbe. ^ir stellen llcrundZtiircbiicidcr Megsbeschädigte u. Zivildienst- gk auf Militärgeschirre ein. ^icl) Hirfcbncr, e m. v. b. frlederwarenfabrik, Remscheid. Uns stellen. * tandwirtsck'afliche Zlrbeiten aller Art, sei es Feldbestellung, Ernte, Ausdreschen. Dungfahren und und andere Arbeiten mehr, sind während der Kriegszeit and) an Sonn* und Feiertagen erlaubt. In diesem Icchre, in dem die Bestellungsarbeiten durch die lang andauernde Frostperiede um Wochen im Rückstand sind, ist es aber geradezu vaterländische Pflicht jedes Einzelnen, alles daran zu sehen, um die für die Acker- und Gartenbestel- lung noch gegebene Zeit durch äußerste Kraftanspannung auszunutzen und auch an Sonn- und Feiertagen die Ar- beiten in Feld und Garten nicht ruhen zu lassen. Ein Unterlassen der Destellungsarberlen an Sonn- und Feier- tagen würde eine Verzögerung verursachen, die nicht mehr eingeholt werden könnte und eine Schädigung des Vaterlandes bedeuten. * ZMCker Tlr k!>»scstrweclre. Um der gesamten Bevölkerung für Einmachzwecke eine größere Zuckennenge zuteilen zu können, hatte die Einkaufsgesellschaft für das Grohherzogtum Hessen m. b. H. in Mainz auf Anweisung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern seit längerem gewiße Rücklagen an Jucker gemacht. Diese Rücklagen werden Anfang Mai als Obstzuckerzulage ausge- geben, und zwar auf den Kopf der Bevölkerung die an- gefichts der bisherigen Beschränkungen im Iuckerverbrauch recht ansehnliche Menge von 4 PfMd. Für die Ausgabe der Obftzuckerzulage wurde der Monat Mai gewählt, da- mit die Bevölkerung schon vor Beginn der Beerenobsternte im Besitz des Juckers ist und sich mit ihren Einkäufen zur Herstellung von Marmeladen usw. danach richten kann. Ob im Sommer nochmals mit einer Zulage gerechnet werden kann, läßt sich heute noch nicht übersehen. Ls kann daher nur auf das Dringendste empfohlen werden, die Obstzuckerzulage für die Einmachzeit zurückzulegen und nicht für andere Zwecke zu verwenden, wer dies dennoch tut, hat es sich selbst zuzuschreiben, w^rn er in der Einmachzeit über keinen Jucker verfügt. 'Pie Ausgabe der Obftzuckerzulage erfolgt auf die Marken 16-23 der guckerkarte,- auf die Marke 23 entfällt Kandis, der sich besonders für Einmachzwecke eignet, da er das reinste guckerprodukt darstellt. Die näheren Mitteilungen über die Ausgabe des Zuckers werden noch von den Kommunalverbänden gemacht werden. Im Monat Mai wird ferner auf Veranlassung der Reichszuckerstelle zugleich mit der üblichen Monatsmenge auch die Monatsmenge für den Monat Juni ausgegeben werden, und zwar auf Grund der Zuckermarken 14 und 15. Einschließlich der Obstzuckerzulage erhält somit im Mai die gesamte Bevölkerung im Broßherzogtum Hessen 6 PfllBd Zucker auf den Kopf. Ls kann auch hier nur die dringende Warnung wiederholt werden, diese für die einzelnen Haushaltungen recht erheblich ausfallende guckermenge nicht zu vergeuden oder für nicht dringende Zwecke zu verwenden. Wer sich später größere Obstmengen einkochen oder zu Marmelade verarbeiten will, der legt auch diesen Zucker oder doch den größten Teil davon zurück und behilft sich in der Zwischenzeit mit Süsstoff, der regelmäßig auf Grund der Süsstoff- karten zur Ausgabe gelangt. Verantwortlich Albtn Klein in Gießen. QQQQQQQQQQQQQQQQQQQQ Die 6 . Kriegsanleihe ist eine €bren- Urkunde, die Jeder besitzen muss! BekavAtmachung. Bis auf weiteres werden Güter als Expreßgut ohne ausdrückliche Zustimmung drr Eisenbahndireklion nur insoweit angenommen, als das Einzelgewicht eines Stückes 50 kg nicht überschreitet. Auch behält sich die Eisenbahnvecwaltung vor, innerhalb dieser Gewichts, grenze die Annahme von Expreßgut und Bahnpaketen dann ^tnzuftellen, .wenn' die aufgrlieferten Mengen so groß werden, daß ste ohne Störung des Zugverkehrs nicht mehr befördert werden können. Ebenso werden die Dienststellen besonder« sperriges oder schwer zu vcr- lodendes Erpreßgut dann zurückweisen, wenn sich ou« seiner Annahme Störungen ln der pünktlichen Abfcrttg. ung der der Beförderung dienenden Personcnzüge ergeben würden. Frankfurt a. M., den 7. April 1917. Uönlgl. eifenbabndircktl on Trattkfuri (Main). Gemäß Verordnung des vundesrats tritt am 16. April 2 Uhr morgens a,.stelle der mitteleuropäischen Zeit wieder die Sommerzeit in Kraft. Die Bahnhossuhren werden 2 Uhr morgens auf 3 Uhr vorgestellt. Zur Ueberleitung des Zugverkehrs aus der mitteleuropäischen in die Sommerzeit sind am 15. und 16. April Aenderungen in den Abfahrt- und Ankunftszeiten einiger Züge erforderlich, die in einer auf den Bahnhöfen anshängenden Bekanntmachung zusammengestellt sind. Uönlgl. €irenbabndlrektlon Trankfurf (maln). Lustige Blätter Durch wundervolle Bilder uod packeudeu Lext oas humoristische Leibblaii aJUr Feldgrauen und Daheimgebliebenen? ^elctpolr- und Probe-Abonnement» „ «ouatlich uur Mark 1,20 bei allen Buchhandlungen und Postanstalteu. Verlag der Lustigen Blätter in Berlin 6N. Kriegsgemlifebau. sä ää h ln Ü n 1 °k" ®? müfm »usamm-ng-iülll, welche für dle BolvcrnSh^ung ln ÄriegSacil besonder».wichtig sind. Sr macht über den Anbau dieser Gemüse die folgenden Angaben: ©etnüfe, die gesäl werden: % 88 ' - Wann nrtrt» gAül? Rethett. abftand Wtevtcl Samen auf i Dm Wann wird geerntet Ungefähre Erntemenge vom Om V Mohrrüben. März bis Juli 2b cm 1 Gramm Juni bi« Oktober 2 Kilogr. y Speiserüben — Mairübcn März u. Tnbe Jul brettwürfig 1 Gramm Mai. November i Kilogr. Schwarzwurzeln. C -- März 30 cm 2 Gramm November 1'/, Kilogr. Cj Wurzelpetersilie. April 2b cm 1 Gramm November 2 Kilogr. A* Spinat. März und August 2b cm 8 Gramm Mat.Noo.b.Frühj. 2'/, Kilogr. —- Mangold . Apnl 30 cm l Gramm Mai bi« Dezember b Kilogr. O Buschbohnen. Mal bla Juli 4b cm 12 Gramm Juli bis Sept. 1 Kilogr. ^ Srbsen . März bis Mai 4b cm 15 Gramm Mai und Juni % Kilogr. Gurken. Mai 1.30 m '/, Gramm August Kilogr. § Kurbia . JO ^ - -— Mat 2,b0 m 1 Gramm September 3 Kilogr. Zwiebeln . April 2b cm 1 '/-Gramm September l'/'KUogr. s €■___= Gemüse, die gcpslanzl werden S o . Wann wird acpflanzt? Rethen. adstand Wie wett in den Rethen? Wann wtrv geerntet? Ungefähre »rntemerftze vom Om ^ Frühkohlrabi . lb Apnl 2b cm 20 cm Juni 1' «Kilogr ^2 Spälkohlrabi . Mai bl« Juni 3b cm 30 cm Juli bi« Herbst 3 Kilogr. Anlhkohl. lb. April 40 cm 3b cm Juli bi« August 2 Kilogr. Lpälwirstng und Rotkohl Juni b0 cm 4b cm Eept. bi« Herbst 3 Kilogr ^ Weihkohl . Juni bb cm b0 cm Sept. bt« Herbst 3 Kilogr. Blumenkohl.. Juni 1 m 80 cm EepL bis Herbst 1 Kilogr. Grünkohl. Juli 3b cm 30 cm Herbst u Winter 1'«Kilogr. Kohlrüben. Juni 40 cm 3b cm Oktober. Nov. 4 Kilogr. sdlat. April und später rb-30cm 20—2b an Mai. Juni u.spüter 12 Köpfe Sellerie . Ende Mai 40 cm 35 cm Oktober Z'.KUogr. Lauch. End« Mai 30 cm 20 cm Oktober 1''» Kilogr. romalen. «Lnd« Mal 1 m 50 an August. Sept. 3 Kilogr. Einladung zur Zeichnung auf die Äriegsanleib i, 5)» Deutsche keichsanleihe VeutscheÜeichsschatzanweisungen auslösbar mit uo% bis 120% " na ‘ s ir? ! ÄsjfSG&ÄST' 5i St *" lterw ™ ta »™ Di»- ZinaM uorlitr nicht itPrBlifrtjpn. U SoM!r'Lir"J'Rp , Iri t fr |j! 1 , It| f ^Tpfrrn'yrimlnfh^pi^' 1 ^' “r' 8 ™ “ rt | fl "n d-h" auch ilirtn fo muß es die Lchuldverschrribunuen kündiupn und «w Ermaß u tzxg Zinsfußes brubsichtiueu, Slticht am auch hinsichtlich"" ?Lrm L"ltm Z ijft?ÄÄ«"»» «S nndit," Saö °ie Lestimmungen über die ÄÄ^Ä^XSIS Sende Sendung. Bedingungen. Zeichnungen werden Z™"******’ itn 15, JnS *’ i ’ Mi al ®"*«9. r«« 1» rip.il 1917, mittag« 1 Uhr °m 2 . ää’ä?% , ^^s?ä} 0 sx o ss r&’ss VL r r v Die Schatzanweisungen sind in Gruppen eingeteUt unbinStMen Tu“ ToOOSOOO 6000 SM fenP T ?«““ -’ 918 fäUi 9 - lauf und den gleichen ginsterminen wie die Schuldverschreibungen ausgefertig" ' OOO, 5 00 °, 2 000 u. 1 000 Mark mit dem gleichen Zinsen- - *» .‘(«SÄr's SSiS'iäTwS es*?« r*j» Ä-.«-» •«*» « “* ® T » «isSr&tesl^SJs&fcEi|«ÄlÄT E- ---d-» i-»-ik «-ich »» S;*® SÄif&f« rÄsts ;ää äää 3 ur Rückzahlung zum Nennwert zu kündigen/jedoch dürfen alsdann ^die Inhaber statt der Bar^k.^^,e ia Der Zeichnungspreis beträgt: für die 5°/ 0 Reichsanleihe, wenn Stücke verlangt werden. . . c»« _m> : : i’iv. lw <«**<*«zs3£Sr? in -»*<>«««'«- »«-■, 5 -, «,,» ,«,•«„» ss für je 100 Mark Nennwert unter Berechnung der üblichen Stückzinsen.Y8,— Mark B LKWSSL W'&iWägsr 31 -- ^ a - - «- **— — — m* Die Zeichner sind verpflichtet: 30% des zugeteilten Betrages spätestens am 27. April d. 3., I' 20°/ 0 25% 25% 24. Mai 21. Juni 18. Juli ■ ~ /u " » '• „ „ IO. JUil „ „ zu bezahlen. Frühere Teilzahlungen sind zulässig, jedoch nur in runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts. Auch auf die kleinen Zeichnungen sind Teilzahlungen lederzeit, indes nur m runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts gestattet; doch braucht die Zahcknq erst geleistet zu werden, wenn die Summe der fällig gewordenen Teilbeträge wenigstens 100 Mark ergibt "Mmng Die Zahlung hat bei derselben Stelle zu erfolgen, bei der die Zeichnung angemeldet worden ist Umtausch Den Zeichnern neuer »%%. Schatzanweisungen ist es gestattet, daneben Schuldverschreibungen und Schahanweisunqen der früheren Kriegsanleihen in neue > Schatzanweisungen umzutauschen, jedoch kann jeder Zeichner höchstens doppelt so viel alte Am leihen (nach dem Nennwert) zum Umtausch anmelden, wie er neue Ueichsschatzanweisungen gezeichnet hat. Die Umtaulckon träge sind innerhalb der geichnungsfrist bei derjenigen Zeichnungs- oder Bermilllungsstelle, bei der die Schahanweisunaen aereicknet worden s zu stellen. Die alten Stücke sind bis zum 24. Mai 1917 bei der genannten Stelle einzureichen. Die Tinreicher der Lauschstück «hatte/w' nächst Zwischenscheme zu den neuen Schatzanweisungen. ' )] } ° Die 5°/o Schuldverschreibungen aller vorangegangenen Kriegsanleihen werden ohne Aufgeld gegen die neuen Schatzanwsisunaen umaetaulckt Die Einlieferer von 5% Schatzanweisungen der ersten Kriegsanleihe erhalten eine Vergütung von Mk. 1,50, die A^er E bVa Sckakan- 1 Weisungen der zweiten Kriegsanleihe eine Vergütung von Mk. 0,50 für 100 Mark Nennwert. Die Einlieferer von 4'yio Schatzanweisunaen der vierten und fünften Kriegsanleihe haben Mk. 3,- für je 100 Mark Nennwert zuzuzahlen. ^^agoaweijungen Gießen, März 1917. Bank für Bändel und Industrie, Niederlassung Giessen Mitteldemsebe €rediibank, Filiale Giessen BezirksfparRaffe Giessen « Gewerbebank zu Giessen E. G. m. b. B. Jakob Grünewald, Bankgeschäft Barucb Strawss Nachf., Bankgeschäft. Die Verlegung meiner Ucrlags- u. flkzidcnzdruckmi in mein neu- und umgebautes, der Neuzeit entsprechendes Betriebsgebäude Siidanlaoe . 21 ist nunmehr erfolgt, wodurch ich den Wünschen meiner gesch. Geschäftsfreunde noch schneller und besser Nachkommen kann Nlbin Klein, Giessen Fernsprecher Nr. 362 Fernsprecher Nr. 362 © jnJZJTJ'lJlJ'ZJ'TJ' ©© * T *▼ *▼ ▼ *T *