%! t LW *■ • - (Neueste ?iachrichtcn) (Gicßcner Tageblatt) es tors, «i«, otel AJter und öesttgspreU 50 Pfg. monatlich vi cwljähri'. 1,ü0Matk, vorauszahlbar, frei inS Hnus. Abgeholt in unserer Expedition 1,20Mk, durch die Post oder, direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1,80 Mk. - Erscheint an drei Wochentagen. — Redaktion: Süd an läge 21. — Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht. Verlag dcr „Gicstener Zeitung", Gießen. Lrpedit ton: Südanlage 21. Knzeigcnpreis 20 pfg. die 44 mm breite Petit zeile, für Auswärts 30 Pfg. Die 00 m m breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreinmg deSZahlungS' Zieles (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbindlichkeit. Druck dcr Gicßcncr VerlagSdrnckcrei, Albin Mein. 20» Telephon Nr. 362. Dienstag, dm 3. April 1917, Tcdcphon Nr. 362. 29 Jührg. € «nttn «ntai. Angewiesene feindliche 2L« griffe im Westen» Gelungener Vorstoß im Osten. Gescheiterte russische Sturmwetten. e flntfllcbe deulTcDe Cage$bericbit. wtb Großes Hauptquartier, 31. März. Westlicher Kriegsschauplatz. Ein nächtlicher Vorstoß englisch r Abteilungen beider- 'ne GesKAk" ulk und ts von Loos scheiterte im Nahkampf. — Lebhafte U,an vorge2.^"tt?^' tillerikwilkung begleitete den Angriff englischer BataU- 2 ^ uns kostenlos kie zu beiden Seiten der Straße Peronne-Fins. Bei vüns^??büsteigentümer! ^tzrn Eonture wllrde der Feind abgcwicsen. Weiter süd- an den Verlag der h erreichte er Hendicourt und St. Emilie. - Die Betr U' Verkaufs anzosen erlitten in Gefechten nötdöstlich von Soissons Zentrale unscrem Fen-r schwere Verluste. — In der Charm fp * n Munta'iii w .^gne wurde um die Höhen südiich von Ripont hart- Heneahaue, . ickig gekämpft. Auf dtn Flügeln seines Angrrffsstreifcns ^T"""-— -- urde dtr Franzose abgswielen. In der Mitte drangen E Me starke edele Tp» m Sturmtrvppcn für einige Stunden in unsere Gräben, emomam- . Ve dann durch die Stoßtrupps der im Angriff und zähem U * ^ ußharren bewährten dort stehrnden Division vom Feinde 5 CW-R0Sen tedex gesäubert wmde. fettWSfetWi Ocstlichcr Kriegsschauplatz, ct 7 ^ju. oo^flen’a^te’’' r011 ^ ^ ^tucralseldmarschall Prinzen Leopold v Bayern. ' In einigen Abschnitten, vornehmlich am Schtschara, C- TÜf$U, Efllirt ly und an dcr Zlota Lipa nahm die Tätigkeit ®itttcttku-ißctfn f, ^ss'schcn Artillerie zu. Stegen unsere Stellungen vor- — - imgefipdh inflOHh? :jjqbnDtci[unacn sind zu'ückgelviesen worden. rs irflP&on(i onln Hntc.UK^imittöcn südlich von Widsy und nöcd- i fBJÄflü/l S6JB H8D8- M von Nowogrodck Verliesen günstig. Mehrere Blök' . mtt -W« od'er sonst-- M fr H l urb ™ f ^ ^ 75 Gefangene und 5 Minen- xAuMAEM ^ gebracht. u.G.i0SanTMbeLCo.? Heeresfkont des Generaloberst m. b. H. Frankfurt a. M, Erzherzog Joseph. ieitexgaöe. Am Bist riz- Tal wurden bei Vorstößen in die ruff^ --—rn'"^)ni Gräben östlich von Kirllbaba und südlich von 7^stec.ute§c! über 200 Mann gefangen und mehrere Maschinengewehre erbeutet. Bei der '-Heeresgruppe des Gencralfeldmarschalls von Mackensen "ild an der M a z e d o n i s ch e n Front i die Lage unverändert. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. I t tomiMentel, hohe Sdmllem und ss» wadjKOtnu.Klndtra mein rerefcUborcj: Geradehalter System Haas Mehrfeth tirejs- geJnflnf. AailOhr. H6e, rdtfilUuifrterlc Broschüre kostenlos Frankfurt a.M >7 ;3. üfrt bt« und ^mN Albln Klein, W» 0ü wtb Berlin, Bl. März, abends. Ein Gefecht mit -in Engländern bei Hcnit. für Eejeuk, südlich von Arras, alief für uns günstig. Bei Angriffen auf der Hochfläche -rcgs.y (nordöstlich von Soffsons) erlitten die Franzosen ■ nc blutige Schlappe. Im Osten bei Tauwettec nichts Wesentliches. * .j:‘ wtb Großes Hauptquartier, 1. April. Westlicher Kriegsschauplatz. - Zmischnl Leus und Arras sind in breiter Front 'isuhrte Vorstöße stai ker englischerEckundungsabteilungen ejch itert. — Angriffe mehrerer Bataillone auf das von ns gehaltene Doff Menin suc Cojeul (südöstlich von rraö) wurden abzewiesen. — Zwischen der Straße von Bronne nach Geuzeaucourt und der Niederung des ^Mignon-Baches haben die Engländer in verlustreichen ! üfechten ihre Linie um 2 bis 3 Klm. vorgeschoben. — 'ängs der von Soissons nach Nordosten führenden Straße fanden gestern unflre Batterien und Maschinen- ; rlDe^rc beim Vorgehen und Zurückflatcn französischer Wriffstrgppen, die keinerlei Vorteile errangen, lohnende ele. — Eigene Erkundungövorstöße nördlich von Reims . Men uns ohne Verlust eine AnzahlGefangcne. —Nachts lsuchten feindliche Abteilungen südwestlich von Com- , cö, östlich von St. Mihiel und im Parroy Walde in tfere Gräben einzudringen. Sie sind überall sofort rtciebm worden. Ocstlichcr Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse. Mazedonische Front. Me Lage ist unverändert. 9 Unsere Flieger brachten 2 Fesselballons Zum Absturz ;b bewarfen Truppen lag er im Eernabogen wlrkungs- ll mit Bomben. Der Ecste Generalquar-Liemleister: Ludendorff. wtb Berlin, 1. April, abends. Außer Zusammenstößen bei Savy nördlich der Somme und südöstlich vou Conryle Chateau im Westen und im Osten keine besonderen Ereignisse. m'iliilW |!li IIHIllllimu» Alles wankt - - Auf allen Frönten haSen wir dem Gegner ungeheure Gebiete entrissen! Misere Boots haben dem feindlichen Handel den Todesstoß verseht! Oie Urheber des Kriegs, Greh und Asquith, Oelcasse und Briand sind von ihren eigenen Völkern aus Amt und Würden gejagt! Zn Rußland: Revolution! Oer Zar: abgeseht! EiW stehi f 5 • ' V V Oie solide Grundlage des denifchen Staatsgebildes und dis unversiegüil- wirifchastliche Kraft des deutschen Volles. Darauf beruht auch die unaniastbare Gicherheii t:r öeuifchen Kriegsanfeihen! Hilf den Krieg gewinnen! Gib Dein Geld dem sichersten Schuldner der Welt, dem Vaterlands! wtb. roß es Hauptquartier, 2. April 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Zwischen Arras und Aisne haben sich gestern und erneut heute morgen Gefechte cntsponnen, vornehmlich zwischen den von Bopaume auf Croisilles und auf Cam- brat führenden Straßen sowie auf beiden Somme-Ufern westlich von St. Quentin. — Engländer wie Franzosen setzten starke Kräfte an, die infolge unserer Artilleriewir- kung mehrfach zurückflutetcn und nur unter erheblicher Einbuße, auch von 50 Gefangenen und einigen Maschinengewehren, unseren befehlsgemäß ausweichenden Truppen Boden abgcwannen. — Auch zu beiden Seiten des Oise - Aisne - Kanals und auf der Hochfläche von Brcgny kamen französichc Angriffe in der vollen Wirkung unserer mit dem Gelände bis ins einzelne vertrauten Batterien nur verlustreich und wenig vorwärts. — In der Champagne hielt das Becnichtungs' feuec unserer Artillerie gegen die Bereitstellungsgräben einen Angriff der Franzosen gegen die Höhen südlich von Ripont nieder. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heecessront des Gencralfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. An der Düna wurde ein russischer Vorstoß durch Feuer öcnttclt. — Westlich von Luck holten bei Swin- juchh unsere Stoßtrupps mehrere Gefangene aus den feindlichen Gräben. — Front des Erzherzogs Joseph. An der Ludowa in den Waldkarpathen zerstörten unsere Erkunder bei einer ih rr zahlreichen Streifen ein vom Feinde angelegtes Tretminenseld durch Sprengung. — Gegen die Grenzhöhen zu beiden Seiten des Uz Tales setzten die Russen noch statkcr Artilleriewic- kung zu einem Angriff in sieben Kilometern Breite an. Ihre Sturmwellen brachen in unserem Feuer, an einer Stille im Nahkampf, zusammen. Kleinere Vor- stoße seitlich des Hauptaugriffs scheiterten gleichfalls. Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen Nichts neues. Mazedonische Front. In der Seen Enge blieb ein feindlicher Eckundungsvorstoß erfolglos. — Südlich des DeiranseeS drang ein Sturmtrupp in die englische Stellung, machte einen Teil der Besatzung nieder und kehrte mit mehreren Ge- fangentn zurück. m Berlin, 2. April, abends. Außer den gemeldeten Gefechten im Somme- und Oisegebiet keine besonderen Ereignisse. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. vestemicv-ungarilcve Tagesberichte. wtb. Wien. 31. März 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. In dcr südlichen Bukowina holten unsere Stoßtrupps bei gründlicher Zelstörung der feindlichen Verteidigungsanlage zwei Offiziere, 200 Mann und ein Maschinengewehr aus den russischen Gräben. — In Oftgalizien und Wolhynien Vorfeldkämpfe und sehe rege und erfolgreiche Tätigkeit unserer Flieger. Italienischer Kriegsschauplatz. Durch gelungene Unternehmungen unserer Sturm- Patrouillen und Erkundungsabteilungen ausge'öst,herrschte in den vergangenen Nächten an einigen Stellen der küstenländischen Front lebhafte Gefechtstätigkeit. Unsere Truppen brachten 52 Gefangene und ein Maschinengewehr ein. Angriffsversuche der Italiener westlich von Jamiano und südlich von Viglia scheiterten in unserem Feuer. Arco wurde neuerdings beschossen; die evange- liche Kirche stark beschädigt. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Der Stellvertreter des Chefs des Eeneralstabes '. v. Höfer, FeldmarschaUeutnant. • wtb. wlrn. 1. April 1917. Oestlicher und südöstlicher Kriegsschauplatz Nichts zu melden. Italienischer Kriegsschauplatz. Unsere Beute aus den Kämpfen südlich von Viglia hat sich auf zwölf (12) Maschinengewehre und drei (3) Minenwerfer erhöht. Südlich des Stilfser Joches wiesen unsere Truppen einen feindlichen Angriff im Ursprungs- gebiet des Val dci Vttelli ab. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: von Höfer, Generalfeldmarschalleutnant. \ I, I \ i r i s r s s i i l s 1 n 2 d L s )1 Sd ft fl d r ft. tt fr » It de ft! » ih re » Ul ». uv Ne .« ka D S. B. uri Ir «. « nn D B, » n« 1*1 rvoi Da er# et mii ml. UN tar «1 Ott! M n*i o-r rür er W tot« Bo r« f)o| Rol V« .«ni dar Mo «nf für Jur wes «sc Für unsere Schulrekruten. So ist das Leben! Tie einen gehen, die anderen kommen! Tausende erwartungsfroher Kinderherzen lagen zur Osterzeit der Schule und damit der schönsten Zeit ihres Lebens Ade und Tausende munterer Plio Permäulchen betreten, geführt von liebendem 'J ut: r Hand, zum ersten Meile da.' Schulhaus. mir : .r? i eine jahrelange treue Freundschaft schließen sol.cn Manch deutscher Vater wird in diesen ^a.e. : Blicke vom Schützengraben nach der -? j- und Im Geiste seinen Liebling auf dem • zur Schule begleiten Tie gute •Kiinr ö . den Kleinen ja treulich beo-ifct Wie mannigfaltig sind doch die Gefühle und *»' danken, die gerade zur Lster,e:r oe tzer-en so oreler Eltern bewegen. In der ei N u Familie rüstet man sich zur Konfirmation des „Aelresten'. und in der anderen freut man sich aus den ersten Schulaana des ..Jüngsten". Wenn Palmarum vorbei war. da traten zu Fr'.e denSzeiten die „Zuckertüten " in den Vordergrund vte ier Schaufenster. Heuer wird's knapp werden mit der Füllung für die Türen, die übrigens- gar nicht so große Formen anzunehmen brauchen wie in Frieden) »eiten. Wo heute verständige Eltern und Verwandte ftch über den ersten Schulgang eines Kindes freuen, da wissen sie auch, wie sie ihrem Liebling neben einer kleinen süßen Freude einen viel größeren Tienfr erweisen können, den der Kleine heute freilich noch nicht verstehen kann, Aber in späteren Jahren wird es die deutsche Jugend sicherlich einmal ihren Eltern danken, daß diese im dritten Kriegsostern 19 i 7 die Zeit zu nützen verstanden haben Wo es sich ermöglichen läßt, sollten Eltern. Paten und Verwandte unseren Schulrekruten Heuer eine Kriegsanleihe kaufen Ta) ist die beste „Versicherung" für unsere Fugend. Und wie schnell sind bet den bequemen Zahlungsbedingungen im Berwandtenkreife 100 Mark aufgebracht! Wo ein Wille, ist auch ein Weg! Unternehmungen, an Bäckereien, Schlächtereien und Konservenfabriken. — alles Betriebe, deren Urica*- Wichtigkeit außer Zweifel ist. Solange derartige Betriebe nicht überbesetzt sind, brauche keiner ihrer Arbeiter oder AngesteUren an einen erzwungenen Stellenwechsel zu denken Nur die Personen, die eine kriegswichtige Beschäftigung :r 7 - '^welcher Art nicht haben, müssen damit rechnen. ben Ausschüssen heranqezogen zu werden. Aber Heranziehung tritt erst ein. wenn die freiwiNtgen '.-.Zungen den jeweiligen Bedarf nicht decken, und auch d:nn unter möglichster Vermeidung aller / ."'n und unter Berücksichtigung der persönlichen . -; -Jsiititfe de einzelnen durcygekührt werken. Auch . u wird da? rrenn aterial den Ausschüssen die -r'arder.i. c» Unterlagen geben Ein plörtickes -er. auereißen aus der jetzigen Beschäftigung des Hiljs. dienstpflichr ;r.\ ist schon dadurch ausgeschlossen, daß der EinberumngSauSschuß. ehe er eine Ueberweisung vornehmen kann, den einzelnen Hilfsdienstpflichrigen schriftlich aufzufordern hat. sich binnen zwei Wochen eine Beschäftigung im Hilfsdienste zu suchen. Erst wenn dieser Aufforderung keine Folge geleistet wird, kann der Hilssdienstpflichuge durch ein zweites Schrei: den des Ausschusses einer bestimmten Beschäftigung überwiesen- werden. Andererseits mag darauf hingerv'esen werden, daß jeder, der seiner Meldepflicht nicht ordnungsmäßig npnflrtt ilifi iifitnpr»r tW#f!rrtrnn.i ■»».-««r»e ....» , - - - - - ’ -- -^ ' VI viiiuiji.-ir.wf genügt, sich schwerer Bestrafung auösetzt. und daß au^ eine Beschäftigung in einem von der Meldepflicht be- freiten Betriebe keineswegs eine unbedingte und dauernde Sicherheit gegen die Heranziehung zum<-ili-» dtenste gewährleistet. Tenn einmal kann ein solche! Betrieb seine Kriegswichtigkeit infolge veränderter Um stände ganz oder teilweise einbüßen. vor allem aber stehen auch in kriegswichtigen Verrieben nur dke'eni gen Personen im Hilfsdienste, die für die Fortführung oer^eschäfte unentbehrlich sind. D K U, in den Sdcn. toeßentleaentit Stichhen tu Htierfiac i,# "t.,, beit die .Hnltui VoNvartk tragen, hörten seit ®o»t ll i| tt ^ 56 ♦ ten mit Erstaunen, welch fabelhafter Reichtum urtf £lv gritg^" tiuruc in die großen InLunr^imdle dee LstenS eingf 00* die zogen war Kein Wunder, daß auch bei ihnen ta pS* p «erlangen nach Kriegsgewinn sich geirend macht! . Fc°^. Ml Silfon brachte e. nicht Obere Herz, seinen Freunde „,X r pie rIIlCU k Mc hohen Gerreidevrotire durch ein Ausfuhrverbot aietzl ^ Mett ^ m an 9,60 9 » zu nehmen 3o stecken jetzt die Bereinigten Staaten Zn • r Purdj W.lsouö Schuld in böser Notlage JilöÄ jeji ... ^ har es -ugelassen. daß die Engländer vitzß W April ÄM. Er V it» illfo19 mehr Getreide au führten, als 'Amerika entbehren kanr jtzom Ji Nun har man drüben feyt wohl viel Geld aber nick»., fl *qcn genug Brot. , n Lb Man darf dabei nicht übersehen, daß die am< .^jnlich erbll^ rikonische Stadrbevölkerung für die LedenSmittelvepko^ .. sorgung nilht die Qkua] ßacfen -ur Seite har und daß Ernäbrungeschwierigke.::,>..r,i^NL^ t»en lieblichen Herrschaften an der ||lv ifi'ftp II fKndhlflnltMiM« K._ im.«_r .d stets von den «Hl» !it wo»-» (ritte 31118 !» dnetl Hungersnot und Krieg. Die HilfSdienftstammroUe.' Kein Grund zur Beunruhigung Bei der Aufforderung zur Meldung der Htlfs- btenstpfltchtigen verwechselt mancher anscheinend die Melde-PNicht mit der Heranztchung zum Hilfsdienst. Tie Meldung zur „Stammrolle der Htlss- bienstpflichtigen" ist nicht gleichbedeutend mit der „freiwilligen Meldung zum Hilfsdienst", sie ist nichts als eine Art „Kontrollverfammlung der Htlfsdienstpflich Ten vom Kriegsamt eingerichteten Ausschüssen für den Hilfsdienst fehlt es bisher an zuverlässigen Unterlagen. Tiefe sollen ihnen durch die „Stammrolle" geschaffen werden. Um die Stammrolle nicht unnötig umfangreich werden zu lassen, hat man eine Anzahl von Personen von vornherein von der Melde Pflicht ausgenommen, bei denen man auf den ersten Blick sieht, daß sie bereits im Hilfsdienste stehen. Tahin rechnen z. B. die Staatsbeamten, die Gemeindebeamten die Beamten der Arbeiter- und AngestclUenversiche rung. die Eisenbahnbeamten, die Aerzte. die land und forstwirtschaftlichen Arbeiter, die Berg- und Hüt tenarbeiter. die Munitionsarbeiter u t ... - a. m. Alle an Deren müssen sich zur Stammrolle melden, gleichviel ob sie selbständig oder unselbständig sind Daraus folgt aber noch keineswegs, daß nun jeder der sich meldet, die Herauztehnng zu irgendeinem an bereu Berufe oder Betrieb zu erivarten Hütte. TaS Kar tenmaterial, das den Ausschüssen von den LrtSbehör den übergeben wird, soll ihnen ja gerade die Mva Uch eit verschaffen, festzustellen, wer schon jetzt ein. Tätigkeit ausübt. die für die Kriegführung oder Volke Versorgung von Bedeutung ist. TaS wird bei zahl losen Personen zutreffen, die nicht unter die in bei öffentlichen Anforderung genannten Ausnahmen fal len und die deshalb meldcpflichtig sind. Man denke nur an die Presse, an die Banken und PcrsicheruugS Amerika wird den Krieg von allen Setten kennen lernen. ernstesten Frctgen. die sich aus den jiriegsverhultniisen ergeben, ist für Amerika die »er- svrgung mit Brotgetreide. Wenn wir im ObervöHerien Europa mit Getreide Mangel zu rümpfen haben, so ist das zu verstehen Ganz anders aber Ist es bei den Vereinigte» Staaten t rJ e , le , b . isf > er Bie «rOhte Gctreideproduklion der Welt. Ta sollte man gegen Rot an Brotgetreide ge sichert und gerll>tet sein. Wenn das nicht der Fall ist dewciz für eine nnveraiitwortliche Aachlüss gkeit der amerikanischen Regierung, und mit einer solchen hat man es ohne Zweifel zu tim Tie der Kabruen 30 wart: »ach hier veröffentlichten Brrechnuip dtt K'Nfßr die »atio»lI S»" -achvcrstandigen stehen die Kereinigtepgt i»- e ' lie rtaoun nur einem eenftcn Weizen,nangel. A bie.Ieidit „otwendlg sein wird, vor Ende d7 ^ eniP ä lwl ’ .vafjree eine Brotrationierung einziisühren )B wird. ^ jjoltl . ya.r die bevorstehenden Beratungen über flriq >i« ^'Älolurimi « tu: gÄJBte "lese Tatsache eine recht kräftige d»r« °» „ tro en!>i bilden. T M< iP>btdtng» N° w -<^1toWxW ■ nfiune» 1U , 01 ÄUgemeine «riegsuachrlchte». SS HaMlale» IhMlIUM in isr.ntieich. ‘ dcil'schen ÄiU " ^ Einer Pariser Trahtineldun, im vom 5. »esse« B-sltMl ditYM zu,olge veröisciulicht da. ..Journal olfkler eine «er°r^,d Lßi>n-igh'itörcgu«g EwiS ®>sjf ; » «3 & Ä'lis s ÄW? «osten um mehr als eine Million Pfund pro Tag ev Ter Krieg gehl ^^en. Auch die Arbeiter ivollei Earranza micdergewählt. t T'uina jpvad) sich Wie die Berliner mexikanische Gesandtschaft also vor- 2 1 keift, hat Ppäsiftent Eorrmiza nach erfolgter ViedsM Mi stimmen gegen 0 k'e mahl das Amt als Präsident von Mexiko am Sonn?^ °u». Ebenso votiert augetreten. Tie Lauer der Präsidentschaft bW ^rbeiterdeleMten nach ! lanir ,tch aus vier Jahre brrn-ion Sutschkows über | Munition»not und Streik in England sichten des Zeindes. mit Ter-teeik betriss, setz, so gut wie -.^'mechtinisch^^^xM « Werkstätten Wersten des Industrtebezirks von Barrow. Werften sind nicht betroffen Tic Ausständigen de „Z ^ sch.offen trotz der Bermittelungsversuche des Arbeit- ^ tu<£H e t !u minifrcrtö miß nrnf »or k ... ... . . i« wrfrpmiftf r» ( * meiu b« EL.S? ,IW ' Sozialist). Zlobel! Iü die Munitionserzeugung fmu/m bic Regierung die Lage als sehr ernst an Griechisches Kanonenfutter wÄ nfic6en8 ni*- welche« ich Aber meinem Bette aufhängen werde. .... ^Hk weißt Tu. warum wir Euch ..über" sind ^on Im Anfänge stehr auf »um ft?ft 0 T Vn em **? !b l aft Xu jd)iefc Ansichten öj. Tunt hast Du 'Ncht mehr verlangt? Wo ich verkauft Hobe da- Kalb um 160 M„ bleibt mir 60 M. Berfit Uas man aebildeterwette Gans ums Dasein heißt und kann ich meine Jntercsseimeinftnschast nicht ?o »erlest»n, daß i* «u öle s-lffe >«im ' . . DaS wir,! Du doch einsehen, Bruderherz. Tu bis, doch sonft so gescheit. Wenn aber nicht, so komme am Sonntag, guter Freund, und ich erkläre eS Dir Liebster spezial, hast Tu kein Mastvieh? Wenn eS also nichts mit Dir sein sollte, lieber Kollege, so ist vielleicht mit Telnen OrtSgenossen waS zu machen. Fangt nur nicht mit Großhändlern an. sonst seid Ihr verloren. ' ' SS erwartet Tich mit den Meiiligen sehnsüchtig Tein getreuer Horn Lieber Josef. fr" »"Sgerechnei “mf rc ^( ^ mf ^ r al * ö(r Dr,:if Teil DlfirflH/S. *1 fiebern, ooltÄe n,^ 6 " »er Erde rviiigrn Brriiichiun.i lu^rictzi lein würde. Ticse SeiahrU? ? .'ch>'rp7?" Stieb -°'rd dct w»- geringer d»ß in den rr°o^Äe^>L°u! tz? Wälder schneller nachwachfcn alr in oiejer Rechnung an g?^Mndr " In Frankreich sollen die Zeitungen demnächst euch ei ' e itiWph H00t mehr viermal wöchentlich zweiseitig erscheinen. Wb i h . Staate** " Aus den wichtigsten italienischen Eisenbahn- n v ^ Mex *x iteu fallen täglich mehrere Züge aus. I/.7S die " In Paris kamen in der letzten Woche nur t / ^inerüo ° ^Nder u.'?0 Kilo Butter an gegen 32 427 Kilo im Borjahre. ^ CÄr» Kilo kostet jetzt SUSO Franc«! ht ,'ic „ ' °&er n u " Vom 1. April an ist in D g flehen, k Q , chr gegen Marken erhältlich. > eines ft ^ebens^j^ atn ‘ " Lloyd George wird infolge seiner Erkrankung ■ SK' """" der Ar"s^ Bttztußiands Arbeiter Dänemark Brot nur ist 6ettut ^Icheni S; --s ^ und Deutschland. A sd ^!chenl Auch sie wollen keinen Frieden. derüsf^^ Netvknv» Ter heute allmächtige Ausschuß der Arbeiterin ftp'ft w* x ^nd Soldatenabgeordneten von Petersburg, cheil N die . die Mehrzahl der-Fabriken und Werkstätten Verein k ist, welche für die nationale Verteidigung arbei- tm,»* 1 , bot fPrvl 0 k° n nahm einstimmig eine Entschließung an, die _ e ‘Kduife,, be de der ,,9lrbeiterzeitung" vorn 31. März veröffent- ü tf > t wird. Sie enthält zwei Punkten ^ ^Ne recht stäku ^ l ‘ c die Befestigung der politischen Freiheit, '"ge Ne durch die Revolution errungen wurde, und die Unbedingte Notwendigkeit, alle Streitig - " " -—iten beiznlegen, welche die Lache des alten Regimes .'günstigten und die unerläßliche Produktion der rerbo« ' > n i t i 0 n s b c ft ä 11 b c u n g ü n st i g beeinflussen, . ' "l «srankreich. tr den gegenwärtigen Angerlblick unerläßlich ist, un 9 im /( 2 0 ( e „ ' ju den deutschen VNilttarisinus zu besie- Mmal officiel" ein. m 1, ' c n , dessen Bestreben dahin geht, die Autokratie «« »*«VU ne J« w Hel.evO C väuft t ne.i Frankreich urid Alvter ^ Englands Pressemache hat also bereits ihre Wir- ^ c ^mg getan. Trotz aller gegenteiligen Feststellungen Zahmen innerhalb der ^S^ten die Vertreter der breiten BvlkSmassen in ^ bestimmten festen -uhland aus den Vorgängen und Entwicklungen der bie Bekteidungsindustri? «Ärgangeneu Jahrzehnte, daß Deutschland die Absicht tel »laffen merden ?!? »de, das Zaren-Regiment wiederherzusielleil. dstn'-T Möglich * unerbittlich ver^ ' ■ Ktie-tzksstell. boi Bonar Lato am 19. M * * * Eelbständigtritsregung der Ukrainer. (ca 39 Mliarden) belau?- ^ine Versammlung von Offizieren der Ukraine te dich Erllärnna bitrtfi s Q & m * n ^ eU) ^inen Vlntrag ait über den Zusammen- irohe besondere HaMunoen i* luö aIIer Länder der Ukraine und ihre Vereinigen. die die durchschnittlich?^6 mit einem föderativen und freien Rußland. Million Psund pro Jaj er Der Krieg geht weiter. Auch die Arbeiter lvollen ihll. Ter Exekutivans- nc-t'rgftttW. b<,r Duma sprach sich in seiner Sitzung vom iMüfc Gesandtschaft iitti-l. März (also vor bcild 2 Wochen!) mit allen gegen iza noch erfolgter Wiede5"^ Zivei Stimmen gegen die sofortige Kriegsbccndi wt von Mexiko am Conli"lrg aus. Ebenso votierte das Konlitee der gemäßigter der Präsidentschaft be* n Arbeiterdelegierten nach einer vertraulichen Fn- orniation Gutschkows über die Kriegslage und pi uv« ' allerdings, daß diesen Letlten bei der 81b- uuerbiitlich verboten oletbe?l1""6 dieses Beschlusses die letzte Kaiizlerrede noch icht varlag. Ltrcil in ^ngiand. lbsichten des Feindes, mit 46 gegen 14 Stimmen für , , j. ... ie Fortsetzung des Krieges. Weiter erklärten sich, nach lo gnt wie alle inechanilM'st,tz^^lZ^'^bn Berichten Kerenski, Tschetdse (früher ezirks von Narrow. radikale Sozialist), Skobelew imb Caustow für die n. Tie Ausständigen Mox^gh^ung eines reinen Defensivkrieges. ^ungsversuche des Arbeits Extremisten allein jedoch verharren auf dem !Ü, den Streik sortznsetzmtandpunkt eines sofortigen Friedensschlusses. Infolge ^ sehr verzögert wird, sicher allgemeinen LcbensmittelversorgungSschwierigkeiten sehr ernst an. itmmt die Spannung im Lande zu. Eine große Offi- tersversammlung irr Petersburg sprach sich eoenfalls ^ , ' . , die Fortsetzung des Verteidigungskrieges aus. \ die Griechen ourch !^>'Ues sind die Früchte der Propaganda Kornilows Utt in Heer des va^ Soldaten- und Offiziersausschuß verlangt den so- Mngen. Tie Leute olc ”\ r ortlgen Abgang beträchtlicher Verstärkungen nach der er; denn zwischen ie Swe^nt. Tic englische Agitation zugunsten der Fort- rchnelladegetvehre nntsraNbhung des Krieges arbeitet äußerst geschickt. Ter — ■—sah in Petersburg eine große Gegenkund- . . Zjaebung der Extremisten, über deren Ergebnis bisher , 2ie elenöer. foimiieit no(j& nt( j )tg öertautet . ie jede hoäiachlung „Prawda" erklärt: ,,Tas russische Volk lehnt jeden ^ccvsner. Eroberungskrieg ab, wird sich aber gegen fremde An- > TreWeo,esbesiMriffe, die die Würde, Ehre und den Bestand Rußlands twnwlNl. . ^ Ihnei^erletzen, wehren. Das russische Volk nimmt von der didvoknk. W ^anzlererklärung, daß Deutschland sich in inner- nlssische Angelegenheiten nicht einmischen will, befrie- i. mW sie M ^^.^»igenb Kenntnis. Tcutschland soll seinen Friedenswille. lvlc ^ . eitler ^ €n beweisen und konkrete Vorschläge machen uveier j}^^eIf^u5Xanb wünscht das Ende des Bölkermordens, da geilen, als viel.^^gtzli^ussische Volk ersehnt den allgemeinen Bölkerfrieden. z redete, Feindschaft iveter ^^stnehr atv>!ch^ußland wünscht das Ende des Bölkermordens, das redete, ^ mar«w. und Produktionseinsterlnng in Australien. ' Aus Melbourne wird gemeldet: Infolge des lang ^dauernden Ausstandes der Eisengießer mußten 400 Fabriken mit 30 000 Arbeitern ihren Betrieb infolge Mangels an Eisenmaterial zeitweilig einstellen. Rußland und Bethmanns Friedenshand, in! Angesichts der verschiedenen Beschlüsse der Ne^ Mt ^^ TroucmW cl '" flSöin^crung {00)0^ als auch des Ausschusses des Arbeiter- Ä'S®".. Soldatenverbandes darf man nicht aus dem Auge ' .nk^rt rn*""» >mislio-'!lsen, daß Bethmanns Rede nach allen dem liegt. .H §. hMe. wird die Kanzlerrede in der russischen Presse ö,? ,r eine halbe auszugsweise wiedergegeben und nur vereinzelt f iig Millionen , ^^entiert. Djen schreibt: „Das neue Rußland könne ährllch gerechnet. ^einen beschämenden Frieden eingehen. Rntzland will Es alei'e^Hrieden schließen auf Grund des Status ^quo ante, der lstbe, ^ g^fahstuch Rußland hat kein Jnteresse^an einer Einmischung oer dritte Lfc in t>en . an 5 die inneren An wünscht ein \ Angelegenheiten Deutschlands. Rußland friedliebendes Deutschland. Das Gerede ,r "..jpr wcty»**'--. i r ‘ont deutschen Militarismus mutz verstummen, da es al» in blku Aachsi^ Ar volksverhetzerisch wirkt. Deutschland solle konkrete machen'/. '."^-Sx-Ä »■ . flelllA |8Öt C M^ t% Politische Rundschau. :: Gegen de« Kettenhandel tu elektrischen Mooren, der besonders aus dem Lande durch skrupellose ?ufAuser betrckeben wird, wird jetzt ernschaft gewarnt. Danach sind diese Kerle im Lande nmhergereist und haben versucht, die Besitzer derarttger Maschinen, besonders in der Textilindustrie, dem Kleingewerbe und der Landwirtschaft zum Verkauf zu bewegen. Ten Besitzern wird auch, damit sie leichter verkaufen, versprochen, neue oder andere Motore nach Kriegsende zu liefern. Diese Aufkäufer sind in der elektrischen Industrie vergleichbar mit überflüssigen Zwischenhändlern im Nahrungsmittelgewerbe. Sie bedienen sich des so berüchtigten Kettenhandels, um die Maschinen in kurzer Zeit unter enormen Preissteigerungen weiter zu verkaufen. Ter gesamten deutschen Volkswirtschaft wird hierdurch ein bedeutender Schaden zugefügt, aber auch jeder ei>,zelne Besitzer von elektrischen Maschinen erleidet durch einen derartigen Verkauf an wilde Zwischenhändler meistens schwere Einbußen. Auch die Zusage der Ersatzlieferung nach dem Kriege ist mit großer Vorsicht ausznnehinen. Ein Bierwucherprozetz in Wien. Amtsniederlegung des österreichischen Juftizministers. Bei der Verhandlung in dem Prozeß Kranz wurde der Iustizminister Tr. Freiherr v. Schenk als Zeuge vernommen. Freiherr v. Schenk gab die Erklärung ab. daß er, bevor er als Zeuge seine Aussage mache, sich zu der Mitteilung veranlaßt sehe, daß er sein i)smt in die Häride des Kaisers zurückgelegt habe. Er habe das getan, um auch den Anschein zu vermeiden, daß er als oberster Leiter der Justizverwaltung den Gerichtshof beeinflussen könnte. Die Erklärung des Justiznlinisters ries größte Bewegung im Saale hervor. * * * Dr. Kranz war früher Präsident der Wiener Te- oositenballk. Er steht jetzt unter der Beschuldigung vor Gericht, Preistreiberei mit Bier, Rum, Hiinbeersaft imb Marmelade begangen zu haben. 9ln- geklagt ist ferner Tr. Richard Freund, gewesener Direktor und Leiter der Warenabteilung der Depositenbank. die Bierhändler Eiseg Rubel, Leo Schwarzwald und Norbert Perlberger und der Marmelade- und Spiritnsfnbrikant Fritz Felix. Im Sommer des vergangenen Jahres benötigte die Heeresverwaltung 1 7 50 00 .Hektoliter Bier für die Truppen, die im Laufe von drei Monaten geliefert werden sollten. Das Kriegsministerium nahm das Lieferungsanerbieten des Dr. Kranz an. und Kranz wurde au die Spitze der neugeschaffenen Gierzentrale gestellt. Die Geschäfte dieser Biereinkaufsftelle muhten von der Warenabteilung der Depositenbank vollständig getrennt geführt werden. Tr. Kranz aber wußte mit dem Direktor der Depositenbank, Dr. Freund, eine enge Verbindung zwischen der Bierein- kanfsstelle und der Depositenbank herzustellen. Bald lieferte die Bank Bier an die Bierzentrale, bald verkaufte die Zentrale wieder Bier an die Bank. Durch die Einkäufe von Bier zu einer Zeit, wo die Heeres- verwaltnn gBier nicht mehr benötigte, wurden die Preise stark in die Höhe getrieben. Die Errichtung der Biereinkaufsstelle war für Kranz und Freund der Anlaß, einen schwunghaften Handel mit möglichst großem Nutze-i für die Depositenbank zu treiben. Bei diesen Biergeschäften hat die Depositenbank bis Ende des Jahres 1916, wo ein großer Teil der (Geschäfte noch nicht abgewickelt war, einen Betrag von 871 799 Kronen rein verdieni. Neben diesen Biergeschäften haben sich Kranz und Freund auch mit dem preistreiberischen Ankauf und Verkauf von Rum und Marmelade beschäftigt und Gewinne von 13 bis 22 Prozent erzielt. Botts m»rtrchastl iches, ,3) Berlin, 2. April. Warenmarkt. Nichtamtlich Serradella 36—47, Runkelrüben 85—95, Saatpelusch ken 35, Saarwicken 35—40, Saatlupinen 35—40, Saatweizen 16—25, Saatroggen 15—25, Saathafer 18—26, Rotklee 220-230, Weißklee 182, Timotee 102, Heidekraut 1,50, Runkelrüben 2,05, Pferdemöhren 4, 50, Ray- aras 110, Tannenklee 162, Grassamen 68 per 50 Kilo ab Station: Wiesenhen 9,50-10,20, Kleeheu 11 bis 12, Timoteeheu 10,75—12,00, Flegelstroh 4,00 bis 4,60, Preßstt'oh 3,75- 4,20, Maschinenstroh 4,50 per 50 Kilo frei Haus. -3, Wer verteuert? Unter dieser Ueberschrift schreibt die „Deutsche Tageszeitung": Erzeuger-Höchstpreis für Eier. Der Erzeuger-Höchstpreis für Eier ist durch Verfügung des Herrn Regierungspräsidenten vom 20. März 1917, Tgbl.*1. 5. 23a Nr. 6969 im Regierungsbezirk Liegnitz mit Gültigkeit vom 24. d. M. ab auf 20 Pfg. für ein Ei festgesetzt. Görlitz, den 29. März 1917. Ter Magistrat. Eier-Verteilung. Tie ans den Wochenabschnitt für die Woche vom 26. März bis 1. Mai d. I. zur Verteilung kommenden 2 Eier werden an die hiesigen Verbraucher zu nachstehenden Preisen verabfolgt: 1 Ei (frisches Landei) 32 Pfg., 1 Ei (österr.-Ungar. Ei von der Z.E.G.) mit 28 Pfg. Görlitz, den 28. März 1917. Ter Magistrat. Hierzu bemerkt das genannte, dem Bunde der Landwirte nahestehende Blatt: „Für frische Landeier, die der Magistrat infolge seiner Höchstpreisfestsetzung zu 20 Psg. einkaufen kann, nimmt er dann 32 Pfg. Wenn das ein Händler täte!?" Aus aller Welt. ** Hinrichtung zweier Raubmörder In Landsberg a. d. W. wurden die Arbeiter Wladislaus Utek und Älnton Mucha, die am 25. Mai ihren Arbeitskollegen, den Schnitter Tocha in Bato ermordet und beraubt hatten, hingerichtet. ** Schlachtung eines Elefanten Auf dem Schlachtviehhof in Dresden wurde kürzlich ein Elefant geschlachtet. Das Tier, das dem Direktor Sarasani gehörte. war bösartig geworden und mußte getötet werden. EZ hatte ein Schlachtgewicht von 56 Zentnern. Die Haut, die sechs Zentner wiegt und zu Lederzwecken verwendet werden wird, erzielte einen Preis von 1000 Mark- Das Gehirn des Elefanten hatte ein Gewicht von neun Pftind. Die Fleischbesch Ä Ta D S> B ur 31 «l « nc D T« nri B, « Tt« ttlie bei den Ulablen auf jede Stimme, lo Komm» es bei der Krieflsanleifte aur jede mark an. Oerterreicb-ungarifcbe Cagetberlcbte. Wien, 2. April. Bet der Heeresfrolli des (^rnerafobtrfi Er,hkr;og Joseph Sllf 1 3 n Slanitate wurde m"rfln? d ^ f . Tfrv lI ! to(e6 fin stitrkcc N N sch.c mHx» fr ^ ,rB i (t,tn Fetndverluste» abn r f 4 fa^cn Sl( f9 fn^ Q 4 ,at ^ n . a ' bdtrtc " unsere Abt.ilungrn b.s°r.de!en°Ettign,ffe ^°"""' Jtolienischcr und südöstlicher tieieg-schoupililj Unverändert. Der Sieiloerireter der Chefs der Generalslabs, von Hofer, Feldmarfchalleuinanl. fieraui den letzten Reiter! Laßt jetzt das feige Fragen Nach Zinsen und Gewinnen. Denkt, wie wir es beginnen, Das letzte herzutragcn. Und rast die Welt im Sturme, Geschürt von Englands Hasse, Das Gold in, Strumpf und ttasic — Verfällt dem Rost „nd Wurme, Versinkt ln Schutt und Starre W-N" Sieg dem Feind gelünge.- ®°j b wird zum Wehrgehängc Auf Deutschlands Hochaltäre. Drum öffnet Turm und Keller Wo eure Schätze stecken, Durchstöbert alle Ecken: Heraus den letzten Heller! _ Nudolf Gürnandt. 6ro$»berzofl €rnft Ludwig Jubiiäumsfilfiutifl. Auf Einladung des Ersten Präsidenten der Zweiten Kammer, Herrn Oberbürgenneisler Köhler-Wormk fand am vomrerstag. den 29. März, nachmiitags 3V Uhr im Ständehaus eine Sitzung des Kuratoriums der Grob! Herzog Gruft Ludwrg.Iubiläumssliftung ftalt, auf deren Tagesordnung dre, Punkte zur Erledigung standen: die Konstituierung des Kuratoriums: 2. Besprechung über die Stitt..n"?°l7n °^'°s°nden Aufgaben: I. Anlegung der “• dem Kuratorium angehören, den M„g,,edern waren 17 erschienen. Das Kuratorium wohlte zum Vorsitzenden denFursien zu S°lm-.H°hens°,,„g- »um I. geschäftsführenden Vorsitzenden Herrn-Köhlcr- mm?' 3l "l 2 ' Selchastsführenden Vorsitzenden Herm Dr Got ° n,a„n.M,.nz. zum 3. geschäftsführenden Vorsitzenden ® jae J ,ena ^ Herrn von Heyl-Darmstadt. An Ausschüssen wurden gcb. : der Rechtsausschutz mit folgenden Mit. " '""o-Offenbach, Parcus-Darmstadt. Dr Uirick Dr. Schwarz-Darmsiadt. 5 M M ; tr ^"""usschutz: Eberhardt-Offenbach. ul <£i}eUe " 3 Freiherr von Heyl-Dar.m kell Damilt 0 °"burg- Virstein-Darmsiadt. Exzellenz Röm- helt-Dannstadi: der M.eta.wschutz: Vrauer-Ober-Ofleiden Dr. D.eh.Darn,,tadt. Dr. Hellwig. Darms,adi. Hötzingen Ak BesGäl,°ü",,0^''^^'^^'"- D^ Osann - Dannstadt. 9ant?. ?? WW C Öic ^ n " 3lei bcr »- Kammer der Land,.aude bestimmt. - Bei der Besprechung über die kabe.^ 2 °b''°S°"den Aufgaben wurde hcrvorge d°ne M .e,°°7 . ^7''^°^ aufzustellen seien, nach Mittel aus der Lüftung zu bewilligen seien Hier die 7nle.7d" Ci c"" immi3 &Cr 1"sich.. daß zunächst „ur Zu ffn Jn hätLfTL 5 ? 9cci9nctcr Weise Verwendung 3» finden hätten, bafe aber auch die Franc des Zu ^°lungshei.ns alsbald eingehend geprüft werde, solle - Don den verfügbaren Beiden, wurden 2 000 m ! * c %r b nu : 3l " sr- a rr n ää ä rüber dem Kuratorium Mrschläge zu unterbreiten ' T rkanntmachmig. Infolge des andauernden Frostes ist der Rärletktl- versdUll. vor allem der Versand an Saatbartoffoin, stark im Rückstände. Bei (Eintritt der milden Witterung wird der Versand stark steigen, insbesondere der Versand an Saatgut, der binnen wenigen Wochen beendet sein muff. Es wird daher in nächster Zeit für diese Landungen eine große Zahl von Eisenbahnwagen erforderlich sein. Bei der Wichtigkeit der rechtzeitigen Zuführung des Saatgutes Muß mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür gesorgt werden, daß die hierfür erforderlichen Wagen möglichst vollzählig und rechtzeitig gestellt werden. Da die Inanspruchnahme des Wagenparks der Eisenbahn- verwallung inimcr noch sehr groß ist. läßt sich dies nur erreichen, wenn anderer, nicht unbedingt dringlicher Versand zurückgestellt wird. Es ist daher erforderlich, den Eil uud Frachtstückgutoerkehr in den nächsten Wochen in erheblichem Umfange einzuschränken. Demgemäß werden von, 30. zttiir, an als Fracht- und Eilstückgut nur nugcnommcn: Lebensmittel, Futtermittel, Düngemittel, leere Säcke und andere Behälter und Verpackungsmaterialien für diese Güter fauch Ein- Kochgläser), Saatgut, lebende Pflanzen, landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, Bücher und Zeitschriften, Umzugsgut: alle Güter, die nachweislich ausgeführt werde» sollen. Mililärgut und Privalgut für die Militärverwaltung an militärische Stellen, dringende Sendungen für die Munitionsherstellung und die Kriegsrüstung, soweit die Not- wendigkeit des Versandes durch die Linienkommandantur des Versandbezirks bescheinigt ist, sowie einige besonders namhaft gemachte Güter, deren Versendung im Hecres- inleresse liegt. Hierüber und über etwaige sonstige Fragen erteilen die Auskunftsstelle für den Güterverkehr im Geschäftsgcbäude der Königlichen Eisenbahndirektion. Ho- henzollernplatz 35, sowie die Güter- und Eilgutabfcrtia- ungen Auskunft. Frankfurt (Main), den 28. März 1917 . Könlgl. eifenbabndirektion Trankfurt (Main). Oftervcrtehr! Die Eisenbahnen dienen gegenwärtig -in erster Linie der Kriegsführung. gu Ostern werben für ben Personen- verkehr nur die planmäßigen Züge befördert. Reisende Mcibc„ Ö,efen 3Ü9en hei ' len Vlat} finbCM ' mÜffen Zurück-' 5 “ t Ji ben ' b » "icht reisen muß, is, es vaterlän- dljche Pflicht, hierauf zu verzichten. Rgl Eifenbabndirektion Frankfurt (Main). „ffMüenwaiss!“ Prot verkäcflic h ’ ä Paket 60 Pfennig Frei verfc in< 1 i, l Sauerstoffhaltig ’ Stajk schäumend! Selbst ia kaltem Wal st r fas! restlos löslich. A’leiniger Fabrikant: Kmil Jacobi, Bar/n-Tcmpelhot ernnoömf P »:-i ür.7 T i Tempcfhof 86 . <07 RmgbahnsVr ?3—54 Ohne Seifeokarle! Toilettcnwaac^mlttel .. F a n i a 1 für Toilette und Bad nach dem Verfahren von Prof. Dr. L. Darmstädter und Dr. J. Perl auf chemischem Wege hergeslellt. ,.Fae.ia‘ enthält kein Ton, kein Kaolin, kein Soda, oder Aetzra ittel. „Fania* schäumt, wäscht und reinigt gut. Fania * macht die Haut sammetweich. glatt und geschmeidig. „Fania * ist das ergiebigste, daher im Gebrauch billigste Waschmittel. Fania" löst sich nicht im Was ser von selbst auf. »Fania' ist das idealste Reim gungsrniltel für Haus, Küche, Rad, Büro,Werkstätten, Hotels Wirtshäuser, Krankenhäuser, Lazarette, lür Aerzte usw. und unentbehrlich für das Militär 12 Stück inki. 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Uricd ich Kirsch ter, G. m. H. H , Remscheid. iGffss/tsiii'SfstK^tßn SSÄSarÄ S 2SSZS beziehen durch G&werhobankzu Giessen e- b. m. b. H. Heeresgruppe ©«fe^tstafigWmx Trotz Sturmes waren die \ t.nd verlor im Lustkampf 23, ' üeug. - Bombenabwürfe v-id HJliinittonsftcibel im l Äen beobachteten Schädel ll'Mn fchotz den ^0. Gegne Oeftlicher Krieg ')ront des E eneralfelt Leopold von ?-i Brody, der Bahn ZI > Ditzes,r rege russische des ffieneraloberft bei der Heeresgruppe b- es (Bene »• Macken p ^°ntl,chen Ereignisse, *. 0 ^°z°donische r c ® en e , cQlquartietmei ift&eVäS auch i; n n N«ch Don gestern ! tQi und lö.fcr "i’t Augrff?^ Fen r "oei wm Der %e " er ölqu,