II'' “ UntetI %- f 4,0,1 ^elen, Leistnn,- bm AM ft* Ordert, ^"Sen gegenüber ftt«, l ! ei ' en Fahnen ben f ce 'l e unseres | aufzurufen/ bei f Familienstücken ?® a .ethischer Wert t^keit sich in )>ez ' Frau sich he^e, e drinnen selbstlos «WahngehM iss es Goldstück, jedes ennen vermag, den osjene Hände. lereitschaft. Laßt :s schwerste Zeit jeint. 1 istein, r RWhank. ©eorge, st i|t. Sinter die englische Abwesend«! uns Deutsche sie sind uw ieichnis. (Ein die ehe« des Volkes Der w das deutsch! ia. Mrd und u und Reich > und tragen '' die de« .stände II / Vrzugzprels 50 Psg. monatlich (Neueste Nachrichten) vi. .reljähr!. 1,."rO Mnek/voranszablbnr. frei ins HauS. Avy-bolt in unterer Crvedijion 1,20Mk, durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1,80 Mk. — Erscheint au drei Wochentagen. — Redaktion. Südanlage21. — Aufbewahrung oder Rücksendung nichr verlangter Manuskripte erfolgt nicht. Verlag der „Gicftencr Zeitung", Giessen. Expedition: Züdanlage21 (Giestcucr Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 min breite Pciitzeilc, für AuSwärtS 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Grösse berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung deS ZablungS- zieleS (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorfchriften ohncBerbindlichkcit. Druck der Gicsscncr VcrlagSdruckcrci, Albin Mein. Nr. 23. Telephon Nr. 302. Donnerstag, den 22. März 1917. Telephon '?ir. 362. Jahrg. Das russische Zarenpaar als Gefangene erklärt. Erfolgreiche RückMgslämpfe im geräumten Gebiet. Em französisches Großkampsschiss durch ein deutsches U-Boot im Mittelmeer versenkt. Srurmer-olge bei Monastir. -imllicde deutsede csge-dericbir. wtb. Großes Hauptquartier, 20. März 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. In dem feindliche,: Besitzung prcisgegebcncn Gebiet zu beiden Seiten der Somme und Oise verliefen mehrere Gefechte von Infanterie- und Kavallerieabteilungen verlustreich für den Gegner. Die Vorbereitungen des in jener Gegend ausersehenen Kampfs.ldrs macht ts zur Notwendigkeit, alles unbrauchbar zu machen, was dem Feinde später für seine Operationen zum Vorteil sein könnte. — Im Dpernbogen holten unsere Erkunder 12 England r aus ihrer St.lluug. — Zwischen Nus und ÄrroS war zeitweilig der Attillerrekampf lebhaft. — Auf dem Unken Waarufer machten die Franzosen nachmittags und nockts hefrtgc Angriffe gr- .^ eu iie von uns am >8. März gewonnenen Stellungen. •«!* fii t, iu, cu U c,ö L ,em.ejen wo.den An der Hiihc 304 Pi»ß uns *"» ,,l» ei^e. unserckKompagnien drm wclchcudcn Feind nach und eiuub ih,,, ein wirres 200 Meter breites Grabenstück, dessen Br- iotzuug, 25 Mann gefangen genommen wurde - Bet einem schneidig durchgcfuhllln Unternehmen sudach des Rhein-Nhonrkanols fielen 20 Franzosen m unsere Ölind. Im Luftkampf wurden 13, du^ch Abwchrftucr 2 feindliche Flugzeuge abgeschoffen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Hceressront des (dcueralseldmarschllllS Prinzen Leopold von Bayern. In einigen Abschnitten rrgere Gefcchtstätigkett als in den Vorlagen. — Bon Streifen an der Berestna und am Stochod brachten uns,re Aufklärungsabteilungen 25 Russin gefangen ein. Mazedonische Front Dir seit 9 Tagen währende Kampf zwischen Ochrida- und Prespasee, sowie aus den Höhen nördlich des Beckens von Monastir hat auch gestern den Franzosen keinen Erfolg gebracht Ihre Sturmtrupps brachen in breiter Front gegen unsere Stellung sowohl in der Scen-Enge wie im Norden von Monastir vor. In unserem Feuer, an einzelnen Stellen im Nahkamps, sind alle Angriffe gescheitert. — Unsere und die verbündeten Trupp-n haben sich sehr gut geschlagen. Nördlich des Doiransecs wurdcn mehrere englische Kompagnien in unserem Feuer zersprengt. Der Erste Genecalquartie.mcister: Ludendorff. wb. Großes Hauptquartier, 21. März 1917. Wc st sicher Kriegsschauplatz. Bei Regen und Schneetreiben geringe Gcfechtstä- tigkeit. — Zwischen Arraö und Bertincouct, nordöstlich von Ham, und im Norden von Soiffons zwangen unsere Sicherungen einzelne gemischte Abteilungen des Gegners zu verlustreichem Zurückgehcn. — Auf dem rechten Maaöuscc sind heute früh 2 Borstöße der Franzosen am Fosse3noalde gescheitert. Oestlicher Kriegsschauplatz. Vorfcldgcfechle ohne Bedeutung. \ • Bargeld m Lause anzusammeln und liegen zu lassen ist töricht bogen brachte unser Artilleriefeuer brennend zum Absturz. Der Erste Generalqucuttermcister einen Fesselballon Ludcndorsf. wib Berlin, 20. März abends. Im Westen bei Negen einige Erfechte im Gebiete beiderseits bec Oife. — Im Osten bei Tauw-tter »isse. zwecklos schädlich wegen der Gefahr des Abhandenkommens und wegen des Zins- verlusies, weil in 2siLl'ähriger Kriegsdauer der untrügliche Beweis erbracht ist, daß inan im Bedarfsfälle gegen Kriegsanleihe immer Geld haben kann, für die Allgemeinheit, weil unsre Feinde aus derDerzagtheitSchwach- mütiger stets von neuem die Hoffnung schöpfen, uns unterzukriegen. Was folgt daraus? Klug, vorsichtig und nützlich handelt nur, wer sein ganzes Geld in Kriegsanleihe anlegt. wtb. Berlin, 21. März, abends. Außer Gefechten im Somme- und Oisegebiet keine besonderen Ereignisse. — Im Osten gelang ein eigener Vorstoß an der Beresika ln vollem Umfange. — Nördlich von Monastir ist wieder gekämpft worden. * * * vesttllelcli-ilngallscftr Cagesbericim. wtd lüicn, 20. März 1917 Oestlicher Kriegsschauplatz. In den Waldkarpath-n, westlich von Lackland am Stochod erfolgreiche Boifelduntecnehmungen. Sonst nichts von Belang. F l n l i e u i I ch c r K r i cg S sch a up l a y. An der Fleimstalcr Front b-deutend gesteigerte, sonst nur gewöhnliche Altillcrt« tätigknt. Trieft war neuerdings das Ziel feindltchec Fliegerbomben. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nördlich von Tegelent an der Bojusa rieben unsere Aufklärungsabteilungen eine feindliche Bande auf. Oestlich des Ochrida Sees wurden neuerlich starke französische Angriffe abgeschlagen. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: von Höfer, Gcnecalfeldmarschalleutnant. wtb. Olicn, 21. März 1917. Auf keinem der 3 Kriegsschauplätze Ereignisse von Belang. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: von Höfer, Feldmarschalleutnant. keine besonderen Eceig- Ein fratizöfi[clK$ örossRampffcbiff versenRt. wtb. Berlin, 20 März. Eines unserer Unterseeboote, Kommandant Kapitänleutnant Moraht, hat am 19 März im westlichen Mittelmeer ein durch Zerstörer aesichertes französisches Großkampssch'ff dcr Danron- Klasse mit Torp.doschuß versenkt. Das Linlcnschiff, das Zickzackkuis ließ legte nach dem Treffer fofort sta.k .über und kentert? nach 45 Minuten. Ter Chef des Admiralstabs der Marine. -«mMW»! lllsw"«.— Mazedonische Front. Teilangriffe der Franzosen bei Bizopole, Tarnova und Nastabi, westlich und nördlich von Monastir, wurden durch unser Feuer niedergehalten oder abgewiesen. — Kürzlich in Feindeshand vcrbliebene Höhen nordöstlich von Tarnova und bei Sne^ovo wurden von uns im Sturm Zurückgewonnen. Der Gegner räumte daraus das Zwischengelände; seine nächtlichen Versuche, die Höhen "wiederzuqewinnen, schlugen fehl. Im Cerna- tntd Zarin als Gefangene erklärt. London, 21. März, (wb.) Das Reuterlche Bureau meldet aus Petersburg: Die Regierung hat angeordnet: 1. Der frühere Zar und seine Gemahlin sollen als Gefangene betrachtet werden. 2. General Alex^jew wird den Abgeordneten Bou- sikow, Verschinine, Graboniue und Kalinine, die nach Mohilew geschickt wurden, eine Truppenabteilung zur Bewachung des Zaren zur Verfügung stellen. vas deutfebe Geldwesen gegenüber dem -insland. Die Landesstelle für vaterländische Zwecke schreibt uns: Seit die Reichsbanknote gesetzliches Zahlungsmittel ist, kann man nicht mehr Zahlungen in Gold verlangen. Wohl aber konnte man bis zum Kriege Roten in Gold Umtauschen. Dos ist jetztwähcend des Kriegs nicht mehr möglich, würde übrigens auch kein Deutscher tun, selbst wenn es noch möglich wäre. So ist die Reichsbanknote — der Vorrat an Hartgeld ist nicht groß — dasjenige Zahlungsmittel, auf das dcr Verkehr zurückgreifen muß, wenn eine Zahlung sich nicht anders als in bar leisten läßt. Bas feorszeBitirierte, Licht Gasgefüllt-bis 2000Watt M NeueTypen iOsrrnn£im * LSZSSL Es geht aufs Ganze! Die Zeit der großen und. wie zu hoffen ist, Letzten feindlichen Frühjahrsoffensiven ist da. Sie Entscheidung des Weltkrieges wird geformt Ln Strömen Blutes und einem Hagel von Eisen in den nächsten Wochen und Monaten. Wir stehen an der Schwelle größter Ereignisse, vor einer Schicksals- stnnde der Menschheit. Hit russische Revolution wird noch wochenlang das öffentliche Interesse in .Hochürrrckspannung halten. Jeder Tag wird neue Erschütterungen und Aenderungen. Tatsachen und tragen bringen. Monarchie oder Republik? liberale eng- wndfreundliche Regierung oder Herrschaft der sozialistischen. brotfvrdernden, friedenheischenden Dolksmas- sen? Ober aber gar Wioderauftauchen des Zaren aus der Versenkung? Krieg bis aufs Messer mit dem Rußland des Kriegshetzers Milfukow? Oder Ariedenöschluß mit einem zu neuem Leben erwachenden Zarismus alten Stiles, oder bitterstes inneres Würgen in Rußland der breiten Dolksmassen um die Herrschaft mit nachfolgendem Frieden? Wie die Kämpfe an der Ostfront sich entwickeln werden, ob zu furchtbarstem Ringen auf Tod und Leben sich steigernd, ob abslauend und in Friedens- Verhandlungen überleitend, die nächsten Wochen müssen eS uns lehren. Mit brennender Erwartung sind die Blicke der kämpfenden Welt nach Petersburg ge richtet.- - dln »er Westfront bereitet sich Großes »vr. Ter starre Stellungskrieg, der zwei Jahre lang »tele hunderttausend Krieger in Erdgängen und Nn- tkrstLnden fast wie die Höhlenmenschen der Urzeit festgehalten hat, beginnt sich zu lösen. Leben und Bc- »»egung kommt in die ..eiserne Mauer". Gräben. Höhlen. Bewegungskrieg in Sicht? Tie Franzosen treiben den Rest ihrer Iungmannschaft ins »rutsche Feuer. Tie Engländer versuchen furchtbar blutige Vorstöße. Farbige Brüder von Franzmann und John Bull müssen als billigstes Kanonenfutter mit ihren Leichen den Ansturm ihrer weißen Zwingherren »ecken. Bewegung kommt in die stcckre Front im Westen. Entscheidende Ereignisse sind im Werden «Ne im S8»en geworven! Verstummt das MnegSgeschrek. Keine Kohle! Munitionsfabrikation uud Truppentransporte sind lah.ngelegt. Sogar für TerpflegungStransporte an die Front keine .Kohlen mehr. Der Hunger im Lande! Tenn unsere U-Boote sind die Herren der See. Und nur blutige .Kopfe und schwere Niederlagen an d*r Front, deren kanonengespickten Alpenwall österreichische und deutsche Truppen in grimmem Zorne behaupten gegen alle Stürme des Treulosesten der Treulosen, des welschen Verräters. .Keine Hoffnung mehr auf Sieg, aber Kälte und Hunger nnd Arbeitslosigkeit. So steht es um Italien. Revolutionäre Strömung unterwühlt den Boden, darauf des Berräterkönigs Thronsessel steht. Wer weiß? Tie Petersburger Ereignisse finden nicht umsonst so starke Beachtung in Rom und Mailand und Turin. Man hat Angst vor dem. was die kommenden Tage bringen sollen. Nicht viel besser steht es mit Frankreich, das wieder einen Ministerwechsel durchmacht, selbst John Dnll, der Aushrmgerer. hat keine Kartoffeln mehr. Wilson denkt noch immer über die .Kriegserklärung mich. Jedenfalls ftehr die Welt vor einer bisher un- gekannten Fülle der Ereignisse, und die Lektüre seiner Zeitung wird daher für jeden in der nächsten Zeit drin.'.'nder denn je geboten sein. Me Kriegslage im Westen Me unser Heeresbericht vom 1* Marz ausführt und dir eingelaufenen Funksyrüche unserer Gegner ergaben, haben die Engländer Bapaume besetzt und auch südlich sowie nordwestlich davon Gelände gewonnen. <.re Franzosen haben zwischen Avre und Oise, nachdem ne schon seit Anfang März hier tastende Angrinsversuche gegen unsere Front unternommen hakten. in den Tagen .-m lo ois r7. März die Linie Roye-Nopon erreich' und teilweise überschritten. Unser Heeresberick - weih darauf hin, daö die Stel lung plannUißig geräamt wurde und der Gegner erhedliche Verluste erlitt. Wir seyen also die Wiederholung des an der Ancre im Februar begonnenen Verfahrens jetzt auch an einer anderen Stelle der Westfrowi und in größerem Ausmaße.^ Bei Rohe und Royon sprang unsere Linie weit nach rüdwesten vor. Eine Verteidigung hätte ebenso wl? die Verteidigung des an der Ancre vorspringenden Winkels starke Kräfte erfordert und Verluste gekostet die nicht lm Einklang mit der strategischen Dichtigkeit gestanden hätten. ö Jahre 1916 war e^ öviwendig gewesen, gestützt ®*f *}* a/ten. seit Jahren eingerichteten Linien, die stark überlegenen Massen der Engländer und Franzosen hier auszuhalten. weil unsere Oberste Heeresleitung damals möglichst viele .Kräfte verfügbar machen mußte um dem neuen Gegner. Rumänien, im Südosten krastvoll^eutgegenzutreren und ihn schlagen zu können. Heute, wo Rumänien niedergeworfen und im Westen unsere damalige Aufgabe in siegreicher Abwehr gelo)t worden ist, steht die Westfront vor neuen Aufgaben. or Franzose« haben mit ungeheurem Aufwand von Material alU Kampfmittel des Stellungskrieges au,geboten: Große Massen von Artil- lert? und Munition wurden bereitgestellt. das Weqe- netz hlnrec der Front ausgebaut. Bollbahnen und Feldbahnen bis zu den Kampfstellungen vorgeführt, kurz, alles vorbereitet, um die deutschen Stellungen beginnenkchütten und eine zweite Sommeschlacht zu '-Man ist durch die Maßnahmen unserer Obersten Heeresleitung Wirksam Seit zweieinhalb Jahren im Stettnngskampf erstarrte ^.tnieii ,md plötzlich wieder beweglich geworden. Wochen vergingen, bis die Engländer an der Ancre die neue Sachlage erkannten und vorsichtig uachfühlten. Auch dle ^ranzofen haben die planmäßige Räumung der zerschossenen und zerstörten deutschen Stellungen erst nach Tagen erkannt. Dom 15. bis zum 17. März abend davon ne auf einer yronrvrerr^ von zv amoi mereru Gelände in etwa 5 bis 8 Kilometer Tiefe gewonnen. Sie werden dieses Vorrücken sicherlich als großen Sieg Preisen, n>(- sie schon im voraus die Besetzung von Bapaume ale einen wichtigen Erfolg in ihrer Dresse Hinzustetten versuchten. Von Bapaume ist das Wenige, was englische, französische und jetzt auch deutsche Granaten übria gelassen haben, ein Raub der Flammen geworden. Kaum anders werden die übrigen Torier und Städte der Picardie aussehen. die. seit Jahren im beiderseitigen Feuerbereich gelegen, nunmehr von uns freiwillig dem Feinde überlassen wurden. Bet der Planmäßigkeit, mit der der Rückzug geschah, wird hier ebenso, wie schon von der Ancre berichtet. «iletz gründlich zerstört sein, was dem Feinde irgendwie dienen könnte. Ter französische Funkspruch, der berichtet, daß als Vergeltung für die Einäscherung von Bapaume die offene Stadt Frankfurt a. M. mit Bomben belegt worden sei. tft wieder ein Beweis für die Heuchelei, mtt der Frankreich feine eigenen BölkerrechtSbrüche' zu bemänteln versucht. Es ist nur an die französischen und englischen Blätterstimmen erinnert, die schon feit ^tOnaren von der heftigen Beschießung von Bapaume durch französlsche und englische Artillerie berichteten. Einen strategischen Werl gar weder die Besetzung von Bapaume noch die von Peronne. Roye und No'pon. Ätt dem großen Entscheidungskampfe, der uns im Westen bevorsteht, spielt der Besiv oder die Preis- in - . Vr-v ; «eng vver oic Prers- gab? eines Orte* oder ganzer Gebietsteile keine Rolle. ' 'Jnrmn -n.i. _-. . . .. . leine jiouo. 'orau? es einzig und allein ankommr. das ist der Kampf der lebendigen Massen, das Ringen um den ^ieg. um die Vernichtung des Gegners. Gerüchte über feindliche Luftangriffe auf Deutschland Unsere Gegner versuchen in letzter Zelt immer häufiger, durch Agenten die unglaublichsten «erüchte llbcr Luftangriffe größten -tils auf Teutschland zu verbreiten. Tie wollen damit Unruhe unter die Be- vdlkerung bringen und sie wankend machen in dem Ende"' ^"Er durchzuhaUen bis zum siegreichen Leider gibt es imv-r wtnber ängstliche Gemüt«. dle solchen Gerüchten »nb^-'gr Glauben schenkend Vst- - - - Selbst größere IndustriK-Tirl^ füL^n sich veranlaßt.' daraufhin sofort ihre Angebote von Alarmvorrichtun- gen zum schuhe gegen überraschende Luftangriffe in alle Welt h,nauSzusenden. gleichgültig. ob die Lrt schäften un wirklich bedrohten Gebiet liegen, oder für einen Luftangriff überhaupt nicht in Frage komme»!. _ So sehr man sich einerseits darüber freuen muß dav umere vortreffliche Industrie sofort daran arbeitet. geeignete Schutioorrichtungcu zu erfinden .um die Gefahr überraschender Flieger, angrisfe zu verringern, so ist es doch unbedingt zn verwerfen, wenn die Gewinnsucht einzelner Geschäftsleute dazu führt, daß Unruhe und Besorgnis in völlig unbedrohte Gebiete getragen wird. Gewiß müssen wir mit Luftangriffen auf unsere Heimat rechnen, sogar in gesteigertem Maße, je mehr unsere Gegner einsehen, daß an den Fronten ihr Spiel verloren ist. Aber wir dürfen nicht »je Gefahr überschihen, die uns -rohr. Rehmen wir uns ein Beispiel an der Bevölkerung Süddeutschlands, die fortwährend von Fliegerangriffen heimgesuchr wird und dennoch ruhig wie zuvor ihrer Arbait nachgeht. Eine starke Wehr schirmt unsere heimische Industrie im Westen, schon mancher Flieger und kürzlich erst ein Luftschiff sind ihr zum Opfer gefallen. Troht unserer Heimat eine wirkliche Gefahr, dann wird unsere Oberste Heeresleitung schon die Maßnahmen treh fen. die einen geeigndn Schutz r- '-- Der Äuopf. Bon Harry VNtsch. Ab» ich am Morgen des 15. März 1905 durch die .Oarlflrahe wandelte, sah ich auf dem harten Pflaster einen winzig kleinen Gegenstand liegen. Ich bückte mich und ho» Uju auf. Es war ein einsamer, dem Zweck seines Daseins verloren gegangener Hosenknopf. Ich will nun nicht etwa die Geschichte jened Mannes erzählen, der sich eine neue Hose anferttgen ließ, weil a» einen passenden Knopf gefunden hatte. Nctn. das liegt wir fern. Ich möchte nur die Gedanken schildern, die mich beim Anblick des kleinen Verlassenen durchströmten, und den Einfluß berichten, den sein Fund auf mein spä tsra« Leben hatte. Wer hat dich verloren? dachte ich. Ein Junggeselle? Ein Ehemann? Und ich gab mir selbst die Antwort: Ein Junggeselle! Denn Ehemänner verlieren keine Hose», knöpfe. Bet Ihnen herrscht auch unter den Knöpfen Ordnung. Man verliert nicbt einen Knopf von ungefähr: ohn« daß die nahende Gefahr sich durch ein Zeichen an- kündige, will uns ein Knopf treulos verlassen, so verrät er seine Absicht lange vorher. Er wird ein lockerer Ge fette, dessen Grundsätze ins Wanken geraten. Er baumelt wie ein Trunkener hin und her. Er verliert das solide Bodenständige und bleibt nur noch durch einen dünnen Fsden mit der alten Heimat verbunden. Ein treuloser Hosenknopf ist wie ein vom Winde hin und her gewehtes Rohr: Er steht nach etwas ans und es ist doch kein Verlaß auf ihn. Im Heim eines Ehemannes werden solche unsoliden Knöpfe nicht geduldet. Verirrt sich wirklich mal einer dorthin, so bringt ihm die Gattin sehr bald die nötige^ Moral bet. Sie bindet und nähr ihn so fest an die «ngeftammte Schotte, daß ihm derartige Seitenlprüng, ein für alle mal vergehen. Mein kleiner verirrten Freund stammle also von einem Junggesellen. Der Aermste! Wie mochte ihm zumute ge wesen sein, als er den schmerzlichen, im Augenblick un Gesetzlichen Verlust bemerkte? Ader verdiente er srnm Mitleid? Geschah ihm nicht vielmehr reckst^ Warum fC nicht beizeiten solide und hodenftändig geworden. Warum wandelte dieser leichtsinnige Verlierer in den Bah^ nen seines eigenen Hosenknopfes und konnte sich »ücht zu wohlanständiger Seßhaftigkeit entschließen. Tann wäre ihm dieses Unglück nicht passiert. Mein anfängliches Mitletd mir dem ehemaligen Eigen, tümer des Knopfes wich einer stillen, heimlichen Schaden freude. Ihm geschah recht: warum schätzte er die nicht nach Gebühr, denen es ein leichtes ist,' unsolide Hoser^ knöpfe zur Raison zu bringen. Natürlich spiele ich auf die Frauen an. Man nenne mich deshalb nicht prosaisch und nüchtern, weil ich auf dem Umwege über einen Knopf zu den Frauen im all gemeinen Milda Herzog im besonderen gelange. Mein Fund zeigte mir so recht deutlich, wie trostlos es um den Mann bestellt ist, der nicht von dem sorglichen Sinne des Weibes umfriedet wird. Und mit wehmütigem Schrecken wurde mir klar, daß auch ich noch zu der großen Gemeinde jener Einsamen gehörte, die den Kanrpf mit den Tücken solcher Knöpfe allein ausfechten müssen. Schon Adam im Paradiese empfand vor der Erschaffung Evas die Lücke in seinem Dasein schmerzlich, ttoydem ihn noch kein leichtsinniger >rnvpf daran erinnerte. Und der Herr hatte Mitleid inrt ihm und schenkte thin sein Weib. Heutzutage haben die Adame es viel leichter: Sie brauchen nicht erst zum Himmel schreien, wenn sie sich einsam fühlen. Das wurde »nir mit einem Male klar und mein Herz Nopfte freudig bewegt. Tenn Mtlda Herzog bog soeben um die Ecke und schwebte graziös auf mich zu. Ich verbarg den kleinen Knopf in der Tasche und zog freudig den Hut: ..Guten Morgen, Fräulein Herzog. So in Gedanken versunken, daß Sie einsam wandelnde JunggeseUcn ganz übersehen? Und ich dachte soeben erst an Sie." Milda blickte überrascht auf und errötete: ..Guten Morgen. Herr Doktor. Ich hatte Sie »virkltch nicht gesehen. Sie haben an mich gedacht? Wie schmeichelhaft." Ich ,'ah das reizende Mädchen so eindringlich an. daß es nun blaß wurde: ..Sie finden es schmeichelhaft? Die mich das freut! Und wissen Sie. wieso ich gerade an Sie dachte? Weil ich diesen kleinen Knopf gefunden habe'" Dabei zeigte ich Milda meine« Fund. e Run wurde sie wieder ror: „Ne wollen sich über mich lustig machen, Herr Doktor Jenning." sagte sie er regt. „Sie sind »venlg nett." ..Nichts lag mir ferner als daS, Fräulein Mikdast' erwiderte ich ernst. ..Darf ich Ihnen den Zusammenhang zwischen meinen Fund und Ihnen erklcktzen?" ..Wenn ich es hören darf?" meinte sie zögernd. ..Sie dürfen nicht nur, sondern Sie müssen mich hören." rief ich stürmisch und mein Entschluß war gefaßt. Milda hatte intr schon immer gefallen: nun aber war mir sonnenklar geworden, daß Milda und keine andere die Frau war, die das Schicksal mir bestimmte, die Knüpfe — und mich selbst zur Raison zu bringen. Tenn ich hatte mein junges Leben genossen. Ich berichtete dem lauschenden Mädchen meine Ge denken, die mir soeben durch den Kopf gegatigen rvaren. Tann ergriff ich MildaS leise' zitternde Hand, die sie mir willenlos' überließ. Ich versuchte in ihre Augen zu blicken, doch sie hielt das Köpfchen gesenkt und die langen Wimpern beschatteten ihre sonnigen Sterne. Mit bebender Stimme fragte ich endlich: „Milda. llede süße Milda: Wollen Sie metn fei»?" Sie nickte leise und sah mich mit verschleierten und doch strahlenden Augen an. Ta zog ich die nicht Stder^ strebende ln einen nahen Hausflur und küßte ihre roten Lippen. Es war unser Derlobungskutz. Ten kleinen .Knopf ließ ich in das Innere eines goldenen Medaillons sperren, das Frau Milda seitdem an ihrem feinen weißen Halse trägt. U Mir Speck säugt mau Mause. Zu einem Netnen Artikel in der „Liller Kriegszeitung", worin den Frontsoldaten allerhand gute Ratschläge erteilt wurden, wie sie sich der Ratten und Mäuseplage am besten erwehren könnten. erhittr die Schristleitung folgende schlagende Zuschrift: „Lieber Kamerad! Habe soeben in unserer „Lilles gelesen, wie man Ratten fängt. Da wir uns vor den Biestern nicht retten können und Deinen Rar befolgeu wollen, bitte ich Dich, da wir augenblicklich keinen haben und auch keinen empfangen, mir mal ein Stück Speck zu schicken Ich werde Dir dann schreiben, wie viel ich gefangen habe. Also, Kamerad, ich warte aus baldige Artt- wort. Mir Gruß Reinhold Kerrscher." . Krreg^^ m A abgebeu g fr 'S»- W »Äwi* großer ü auftrtte"* ■ »W*!L|! wir. ■* jSAf* vfbn beschreib-- d°. b«®» * rbt TeÄ n Aev?el sch Boroen- flna e. ? h mit flauer ar« SffSSÄ: ' Die Leiden unsere* Landes in früheren Kriegen. Je länger der jetzige Weltkrieg dauert, um jo stärker wird bei vielen, die nicht unmittelbar mit ihm in Berührung kommen das Ge»" i -rcher» heit um lauter cucij d\t Du* Klagen über kleine, durch ihn yervorgerufene Unbeguemlichkeiten und Störungen des täglichen Lebens und um so stumpfer der Sinn ein'einer gegenüber der Not und den Bedürfe nisstn der Allge tt:heir. Und doch sollte stets vor jedem die bange Frage stehen: ..Was würde aus uns. waü würde vor allem aus unseren Dörfern und Fluren, .oenn die Feinde ihren grausamen VerrnchrungSwillen durchsetzten, wenn sie mit ihren Heeren in unser Land einbrechen könnten Tie klare Antwort auf diese Frage gibt uns- eln Blick auf die Geschichte, als das ohnmächtige, in Neine. schwache Staaten zerrissene Teutschland regel- ;St b.rMv -ttie-Mech spießt worden. Wie stauen mit Gewalt a dern m das Elend traktiert worden! i Norden, -stehlen, fl Sünd. Schand und kann und deren sich find verübt worden Glaube nieman' ttteden sei. Tie wb zeugen bestätigt. ^ uns heute sehr vie! »orffctfrvm monil t solste. in unser Lam Ser wie Zchreik UIIV Iv^wrn ^znver j aus unS loslassen, ( Horden, die ja in de wes Geistes Kinder' sal. daS unS dann 'w* den Greueln d wa nen Steuern o trotz aller ..europäi fere Feinde zu kämt fere Feinde zu mms für jeden Einzelnen zu tun. um diese Mit dein Krieger ist ei einzelnen, an als Arkiiter. auch immer, n Hingabe v «oft des von den schwer b spiel der D« ^r einzelne m müßt« llNgl! M Psian ^Ders «» ;! >ett JB Vl( « S,'» 'Ä'i- Innert \ bi e 'ett 258 •« lat Ä bK-i,- 0n "Ä öi! 8> ■ÄS-fest ' bct§ n>- v ' jr* v •• >. tz ?°«iA«nd, ^til Z... , ' immer ^lichte S-a.* 55 ft* JU '°nd mo^en ' 5,8 ller. EPs. '!.!Er.rr - sr.:.'L 'lchtsggest ^S°"d-r Uieger- °°ch unbe&ingt 11 , unb ! fe®* W :en Äb® ei ° r0n " in tangriffm auf u R i er . jt JE an den Fronten ihr >r m nicht »je Gefahr -iehmen wir uns ein wutfäifanbs, bie fort» wmgefuäit wirb unb Arbsu nachgeht. unsere heimische Fn- r Flieger unb kürzlich DM« gefallen. Troht lesahr. bann wirb nn° bie Maßnahmen irek- Landes fest Kriegen. tfrÄQ dauert, um jo nä)l mittelbar mit [■: Een'-'i agen über üeine, durch chkeiten und Störun- um so stumpser der tot unb den Äedüch dem bie bange Frage Das würde vor allem m ioenn die geinbe [len durchsetzten. wenn 2anb einbrechen konn- riese Frage gibt uns s das ohnmachW. m ' "'and reget ui« könm »ndf lM ,en Da Lagere j?7nl-l? Pi- L 'ief-lg-n Ae- vor d-n reln-n ein stütf m ; 1 '"vfii v S- ich ^ iel müßig den Kriegsschauplatz flr alle großen Kürnpse in Europa abgeben mußte urd fremde Heere in unseren Gauen ungestraft Hauser und die armen wehr losen Einwohner, besonders res platten Landes, aus- dlündern und qrtälen dürfen. Tie Chroniken sind jo voll von diesen Kriegsgr-reln. daß es schwer fallt, in kurzen Ausführungen dcrüber zu berichten. Wir wollen aber, da es so höchst xitgemäß ist. sich dessen zu erinnern, versuchen, in ein* Reihenfolge kurzer Erzählungen. die von Zeitgenhsen und Augenzeugen dieser Kriegserlebnisse niederg'schrteben worden sind, wenigstens die hauptsächlichskn Heimsuchungen an uns vorüberziehen lassen. Bekanntlich war wost das größte Unglück, welches das deutsche Volk it seiner langen Leidensgeschichte betroffen hat. der 30jährige Krieg, welcher von 1618 bis 1648 in fast allen Gauen unseres Vater- Landes gewütet hat. Ganze Dörfer sind damals spurlos vom Erdboden versowunden. in den übrig gebliebenen die Einwohner teils verschleppt, teils hinge- mordet. ein großer Tckl auch durch die im Gefolge des Krieges auftretende Hungersnot und Pest hingeraffl worden. Hören wir, wie der gräflich-solmsische Amtmann Thomas Maulius im Jahre 1636 in einer von ihm verfaßten Flugschnst den damaligen Zustand in Oberhessen beschreibt: „Wer kann doch all den Jammer, so jetziger Krieg in unserem Vaterland teutscher Nation anrichtet genugsam beschreiben? Auf dem Feld ist alles verheeret. die Weinberg und Aecker verwüstet, die Wiesen zerfahren und zerritten. die Gewächs und Früchte verderbt. das Vieh gemetzget und verzehrt. Was vor dem Krieg ein Lustgarten gewesen, ist jetzund eine Einöde worden! Wieviel schöne Städt. Dörfer und Flecken sind mit Feuer angezündet und im Rauch gen Himmel geflogen, verderbt und zerschleift! Sind nicht alle Gewerb, Nahrung und Hantierung aus dem Land getrieben ? Ist nicht alle Freud und Wonne des Landes dahin? Jedermann ist geplündert und alles, daran viele Jahre gesammelt und durch Gottes Segen mit viel Mühe und Arbeit zusammengedracht. genommen worden. Wieviel alte, eisgraue Leut und junge, unmündige Kindlein in der Wiegen sind von den unbarmherzigen Kriegsknechten erstochen, erschossen und gespießt worden. Wieviel ehrbare Frauen und Jungfrauen mit Gewalt geschändet oder mit den Mannsbit dern in das Glend weggeführet und dort erbärmlich traktiert worden! Aus den Straßen ist nichts als Morden, Stehlen. Rauben und Plündern, kurz alle Sünd. Schand und Laster, die Menschensinn erdenken kann und deren sich selbst die,Heiden g-,chamt hä tc^ sind verübt worden und werden noch täglich veruot. Glaube niemand, daß diese Schilderung etwa übertrieben sei. Sie wird leider von nur zu vielen Augenzeugen bestätigt. Glaube aber auch niemand, daß es uns heute sehr viel besser ergehen würde als unseren Borscrhv»',. mortit eH den feindlichen Heeren gelingen solüe. in unser Lano Wer wie Schreiber dieses die schwarzen ^r-r.^ner unv wXWxn Znvrr »rsrhi:" hat. welche unsere 8Wn*e auf uns loslassen, ganz abgesehen von den russischen Horden, die ja in dem armen Ostpreußen gezeigt haben, wes Geistes Kinder sie sind, dem graut vor dem Schicksal das uns dann bevorstün'oe. Es wurde sich wenig von den Greueln des 30jährigen Krieges unterscheiden, trotz aller „europäischen Zivilisation' für welche unsere Feinde zu kämpfen vorgeben. Das wuv aber auch für jeoen Einzelnen eine Mahnung sein, sein Aeußerstes KU tun. um diese Gefahr abzuwenden. Mt dem einfachen Dank an unsere heldenhaften Krieaer ist es nicht getan. Es ist Sache eines jeden einzelnen, an der Stelle, wo er hingestellt ist. sei es Arbeiter. als Landwirt oder in welchem Berufe auch immer, mit seiner ganzen und durch ^inaabe von Geld und Gut die Widerstands- ^aft ^deS von einer ungeheuren Uebermacht von Feinden schwer bedrohten Reiches zu itä^en. fatel der Vergangenheit redet eine beredte ^pracye. ^er einzelne, der sich dem Gebot der Swnde ent- zieht, müßte sich dann sagen: ..Tu hast nichts getan, dieses Unglück abzuwehrenÄ- ^ . kleine" Zu Fron'" lNg < , ik mljrdkN' fein. Der Dünger wird kxhutsam an die Reihen ge. streut. Tie Pflanzen dürfen nicht berührt werden. Durch das Hacken wird der Dungstoss in den Boden gebracht, wo er durch Feuchtigkeit und Wärme zersetzt wird. Dasselbe Verfahren wiederholen wir beim zweiten Hacken. Will mm Riesenfrüchte erzielen. so gibt man noch eine drit e Gabe. Von Mitte August ab wird die Düngung u-terlassen. Bei Bohnen gieße man in die Pflai^löch« ' Jauche und pflanze danu erst die Bohnen, den, sov -,rba">rweise verrra- gen die Bohnen vor dem Pflanzen bie stärkste Jauche sehr gut. Bor der Saat oder Pflanzung muß das Land häufig gelockert werden. Besonders zu empfehlen ist häustges Hacken. Dadurch wird der Boden nicht nur unkrautrein. sondern auch locker gehalten — eine Hauptbedingung bei der Frühgemüsekultur. c' Pflanzt Frühgemüse! «,« «au bas Land zu bearbeiten hat Tev Boden mutz frisch, lvcker und tiefgründig bf'&S««®&fS%fc BU Ä 1 £.Ä KU S”1 »»IIISfesaÄ dergleichen geschützt is , ^ ^ ^ese günstigen Lage- düngt den Ar mit 8 Ze^ mau noch auf -inen Ar VS» SS S Ta es in diesem Jahre ^n verdünnt an £ trüben 6 unb regnerischen Tagen an- 3 .niJSÄ '5 Frühkartoffel«: Kn, he Rosen, Kaiserkrone ,,nd die besten Sorten. Um recht frühe Speisekartoneln zu erhalten, werden die Knollen in einem hellen, war^ men Raum, nicht im kalten Keller, vorgetrieben. Ich benutze dazu die Küche. Tie Knollen werden in flache Kästen mit der Spitze nach oben gestellt. In einem Kasten dürfen höchstens zwei Schichten Kartoffeln lagern. In etwa 14 Tagen werden dte Augen gleichmäßig ausgetrieben sein und dicke, kilrze. violette Triebe angelegt haben. Diese vorgekeimteu Knollen deren Keime nicht länger als fingergliedlang.sein dürfen. da sie sonst leicht ausbrechen, werden rm Aprtl ausgepflanzt. In südlichen Lagen richtet man an Gebäuden, Mauern oder Planken ein 1 Meter breites Beet mit gut gedüngter Erde her. Um die Erde zusam- meuzuhalren. umgibt man das Beet mit schmalen Brettern. Mit dem Spaten werden die Kartonein mit den Keimen nach auswärts eingesetzt und leicht mit Erde bedeckt. Tie gekeimten Kartoffeln müsten ' beim Aussetzen recht welk sein. Bei vorkommenden Frösten und kalten Winden deckt man das Beet mit Schilf- oder Strohmatten. Einfacher ist es. gut geöltes Papier auf leichte Holzrahmen zu nageln, die ohne Schaden tagelang über dem Beet liegen können, da sie lichtdurchlässig sind. Vor einem Schasitall zog, ich zwei Reihen Frühkartoffeln (Kaiserkrone) und fünf Reihen Erbsen (Wunder von Amerika) m vorzüglicher Beschaffenheit. Gegen das Erfrieren können die sun- aen Triebe auch wiederholt mrt Erde bedeckt^ werden, da sie leicht durchwühlen. Auf diese Wei,e erhalten wir Frühkartoffeln schon in der dritten Juniwoche, spätestens aber im Juli. Erbsen: Tie besten Früherbsen sind plattrunde Sorten, z. B, Maikönigin. Saronia, Ruhm von Bietz. Grüne Folgererbse, Tie Erbsen gedeihen am besten auf solchem Land, das vor zwei oder drei Jahren frisch gedüngt wurde. Auf frisch gedüngtem Land schießen sie ins Kraut und erzeugen wenig Schoten Tre Erbsen ät man Anfang März in Reihen, die 40 Zentimeter Abstand haben. Entweder sät man dre Samen einzeln, wenige Zentimeter voneinander entfernt, oder w 3 auf Fingerlänge entfernt. Sie werden so "ei gelegt, fvJi«-. p«*«» bt»vausaekrcUlt wer- 1 den. So sind sie vor Vogelfraß geschützt. Tie jungen aufgehenden Triebe können wiederholt mit Erde bedeckt werden. Später werden sie von den Vögeln nicht rnehr abgefressen, da sie einen bitteren Geschmack haben. Tie hochwachsenden Sorten werden durch Reiser gestiefett. Neuerdings wird ein Drahtnetz empfohlen, daß man zwischen je 2 Rechen spannt. Tie Erbsen brauchen viel Licht. Es dürfen aber nur zwei Reihen nebeneinander stehen. Tie Zwischenräume zwischen den übrigen Erbsenreihen müssen eine Beete betragen, die mit niedrigem Gemüse bepflanzt werden. Man kann auch die Erbsen in Kästen vortreiben lassen. Haben sie 3 bis 4 Blätter entwickelt, dann werden sie ins Freie gepflanzt. Bohnen: Tie besten Buschbohnen sind: Weiße Hin- richs Riesen, Alpha, Sachsa: Stangenbohnen: Phänomen ^on Karlos: Wachsstangenbohnen: Ideal. Butter 'Wachs, Mont'or. Tie Buschbohnen sät man erst anfangs April nach dem Auspflanzen der übrigen Gemüsesetzlinge. 6 bis 7 Samen in Töpfen von 8 bis 10 Zenttmeter lichter Weite in gute Komposterde. Tie Töpfe werden ins Mistbeet gesetzt und spater nach de^ Abhärtung, Anfang Mai, wenn keine Fröste mehr ! zu' befürchten sind, ins freie Land gepflanzt Werden > sie ins freie Land dirett gesät, so darf das erst Anfang ^ Mai erfolgen. Tie Entfernung der Reihen betragt 50 Vnrtmeter, in den Reihen sollen die Pflanzlöcher 40 Zentimeter voneinander entfernt fern. Tre Locher sind 4 Zenttmeter tief. In jedes Loch kommen 3 Bohnen. Wird enger gesät, so beschatten sich die Pflanzen aeaenseitig und setzen keine Schoten an. Tie Schoten müssen geerntet werden, wenn sie beim Bregen lercht durchbrechen und noch keinen Körneransatz zeigen. Minifterkrisis in Frankreich. __ -»as Ministerium des geschliffensten französischen ostttker° de^ Advokaten, ehemaligen bsturnalisten. Sozialisten usw. Briand. .ist über den Ernährung fchroieriqtetten zu Fall gekommen, nachdem es chm viermal^in schwierigen Situationen gelungen war mtt hochtönenden Phrasen gegen Deutschland ^ev Präsident Poinearee ist letzt aus der^ ^uche na* neuen Kräften. Racbdem er zunächst bei Teschanel. einem gemäßigten Anhänaer der Alllaneepottttk. ver geblich stngefrrgt hatte, ersuchte Poinearee R.bor cm Kabinett der patriotischen Bereinig» n g rn bilden Ridot behielt sich feine Antwort vor, b,^ er sich mit mehreren Parlamentsmitgliedern bade be- vrecken können, - Mit solchen »«oal'tionSministe. eien" versucht man es stets, wenn lich /etne Partei mehr findet, die die Berantworntng für den Gang der Tinge übernehmen wiN. " Großfürst Nikolai Nikolajewitsch hat Befehl ge» geben, alle politischen Gefangenen zu befreien. r Aus aller Welt. *• ..So schießt man sich tot!" scherzte *n Dillen- bürg beim Spielen mit einem Revolver ein 21 Mädchen, setzte den Revolver an den Kopf - ein «chuß krachte, und die Unglückliche war tot. ** Morv aus „EensasionSluft". Die jährige Rentnerin Schweickardt in München, dre am 11. d M mit ;wet Kopfschüssen tot in ihrer Wohnung gesunden wurde, ist wie jetzt aufkam, einem ..bestcren" jungen Mädchen zum Opfer gefallen. Die 17 jährige Mörderin beding nach ihrem Geständnis den Mord ohne Raubabsicht. nur auS "^ e *l at £ü* IU 3 0 '000 Mark Schuhe unterschlagen hat in Berlin der Kutscher eines Spediteurs. ^ dem er die groye Schuhladung zu einem Hehler brachte. Er lst flüchtig Im Dienst erschossen. Der Gendarmerte^Oberwacht- meister Gustav Müller von Königehofen-Grabfeld wurde, beim Kontrollieren der Mühle von dem 20 1abnqen mu ler^sohn Kreß vom Fenster aus erfchosten nachdem er dte CeUmmp der Mühle vorher verweigert halte. ** Eine jugendliche Diebesbande von 20 Burschen, die Hdllartiträume desiahlcn, wurde Berlin »tavpb 3«k>n Burschen wurden nach besrigem Wt! erstand verhaftet, *• rodcsstur, aus Furcht vor dem Gatten. Die Frau ve, Gasarbeiters F, Winzaä in Berlin stürzte »ch nach einem heftigen Streit mit ihrem Manne aus dem Fenster ihrer im vierten Stockwert g-leq-u-n Wohnung und blieb rot aus dem Strahenpflaster liegen T,e Frau, Mut oon neun Kindern, hatte sich vor dem Gatten, der s« bedrohte, in das Schlafzimmer geslüchtet. Wittzach der al« roher und streitsüchtiger Mensch geschrldert wird, wurde verhaftet. 1 a Bier im Sommer, Ueber die Bicrerzeugung und bie Rohstoffvorräte der norddeutschen Brauereien wird geteilt dast säst alle Brauereien noch i» »>' ®»" J ' an Gerste und Malz aus Lager haben daß eine «er- soraung des BrivatpublikumS mit Bier bis tief tn den Sockiommer hinein gesichert erscheint. Auch die Dresdener Großbrauereien teilen mit. daß iic trotz verdungenüqenden Rohstofflieferungen während des ganzen Sommer« Bier liefern können. Natürlich werben auf den einzelnen nur geringe Mengen kommen. Man wird sich mit einem bis zwei Glas Bier zufrieden geben müssen. Kriegsbeschädigte Kapitulanten Nicht krieqS- verwendungsfähige Personen, fo z. B auch kriegsbe- sck>ädigte Unteroffiziere und Mannschaften können im Heere kapitulieren. Sie erhalten damit die Möglichkeit später im Zivildienst als Beamte versorgt * . * ' Kleine Neuigkeiten. * Im Evangelischen Hospital in Graudenz sind zwei 75 und 80 Jahre alte Frauen an Gasvergiftung 9 *> storben Man hatte abends vergessen, den GaShahn zu schließen. , _ . ... e In Lobsens wurde eine 62 jährige Frau, während sie das im Keller sich ansammelnde Wasser ausschöpfte, von epileptischen Krämpfen befallen, fiel mit dem Kopf in eine mit Wasser gefüllte Tonne und ertrank. * Bei Jüterbog sprang ein militärischer Untersuchungs- gefangener, der sich wegen zweier Mordtaten verantworten sollte, aus dem Zug. Er erlag feinen Verletzungen. * Im Alter von 102 Jahren verstarb in Altdorf eine Frau. Tie Greisin war bis zu ihrem Tode geistig und körperlich ziemlich frisch. ScheeA und Ernst. Veruguono, den man zur Hälfte untergräbt zur an- rf/rn Hälfte beim Säen oder Pflanzen verwendet. Ai Innung kann schwefelsaures Ammoniak verwenoer _ qa<»; s^rilhfrrrtnffeln at&t man drei Finger. Allgemeine Kriegsnachrichten« Tas Enve der Kartosscln in England. Ter „Times" zufolge ist in England die Kar- tosfelnot so hoch gestiegen, daß dre schiedener kartoffelloser Tage in der ^oche bevorstth^ Tie englischen Kartoffelvorrate sind erschoysU Was in einzelnen Törfern noch vorhanden ist. 0011 Den Bauern zurückgehalten, um noch höhere W ucher- vreise zu erzielen. Londoner Lazarette können nicht mehr mit Kartoffeln versorgt werden. Schwedische Hilfe für unsere KriegSgefangeuen. Sechzig schwedische Studenten gehen aus Stockholm nach Rußland ab. um dre schwedische Gesandt- sibaft in Petersburg in ihrer Tätigkeit für dre rn Rußland befindlichen Kriegsgefangenen der Mittelmächte zu unterstützen. 22 feindliche Flugzeuge abgeschosfen. Bei dem am Sonnabend herrschenden guten Wetter war die beiderseitige Fliegertättgkeit an der Wes.^ äußerst lebhaft. In erbitterten Luttkampi. n büßte der^Gegner nicht weniger als !9 Flugzeuge! ern. ^rei weitere Flugzeuge des Gegner wurden durch das Feuer unserer Abwehrgeschütze zum Absturz g.- brackt — Unsere Marineflieger warfen mit Erfolg Spreng- und Brandbomben auf die Hasenanlagen und Gaswerke von Dover. ti Ernährung der §chu!kinder. Professor Dr Langstein machte in einem Berliner Vortrage über diese gerade jetzt sehr wichtige Frage folgende beachtenswerte Ausführungen: Es gibt keine zu trennende Säuglings-. Kleinkinder- und Schulkinderhvgiene. das Kind ist im Entwicklung «alter ein Ganzes. Hygienische Unterlassungssünden der ersten >ahre beeinflussen die spätere Entwicklung. Ter wichtigste Faktor im Leben des Kindes ist das Wachstum: darauf muß. dte Ernährung besondere Rücksicht nehmen. Während ver Erwachsene nur so viel Nahrung zu sich zu nehmen braucht, als er zur Erhaltung des Lebens, zum Umsatz ln Bewegung und Wärme gebraucht, muß das Kind Reserven aufspeichern, weil eö für sein Wachstum Zellen- Vermehrung nötig hat. Im Säuglingsalter wächst da» Kind am schnellsten, aber durch die Milchnahrung ist e* in diesem Alter am besten versorgt. Das Schulkind braucht die Hälfte bis zwei Drittel der Nahrung eines leicht arbeitenden Erwachsenen. 1500 Wärmemengen lKalorien). Davon müssen 250 btt 350 Kalorien Eiweiß sein: ohne Eiweiß kein Wachstum. Tie Zahlen sind heute in der Kriegszeil sehr wichtig, weil wir danach berechnen können, ob die Kinder mir dem Kostmatz au-kommen können oder nicht. Es sind den Kindern soviel Nahrungsmittel zug^ messen, wie sie brauchen. Zum Glück lassen sich auch I Fen un s Kohlehydrate, die der Mensch neben Eiweiß zur 8 Ernährung braucht, durcheinander ersetzen. 10 Gramm ! Butter kann man ersetzen durch 20 Gramm Brot, ^och soll ? man sich hüten, aus der heutigen Ernährungsweise Schlutz- i folgerungen zu ziehen. Im PrivarhauShalt wird am meisten gesündigt beim ersten Frühstück der Kinder. Es ist nicht ausreichend und erzeugt viel Schulschaden. Neben Kaffee, der keinen Nährwert hat. sollte möglichst viel Milch gereicht werden. Suppe, f Da also die Reichsbanknote jetzt tatsächlich die Trägerin der Geldvcrfassung ist, muß sie übec'alle Zw-ifcl erhaben sein, auch in der ausländischen Lttv rtung Wir m Jnlande wissen, daß die Reichsbank den Gegenwert sur ausgegebene Banknoten in der Hand hat. Ec b.-'nhr zum Teil in kurzfälliaen Forderungen von gesetzmass'o-r und unzweist,huster Sicherheit, zu einem am.hnftchen Ten auch in dem international ohne nennenswerte Preis- schwankungcn verwertbaren Goldbestand. Je größer dieser Goldbestand an sich und im Verhältnis zum Bankno^enumlauf ist, desto günstiger ist das Bild, desto fl i m f Haftung für wettere Notenausgaben, ilmae- kehrt: Bei einer milliardenweisen Steigerung des Noten- umlauss gestaltet sich dieses Bild nicht in nnseren, wohl aber in den Augen des Auslundes ungünstiger, nament. ltch dann, wenn wir mit der Steigerung des Goldbestandes ensprecheud Schritt zu halten Schwierigkeiten haben. Da das größte Interesse daran besteht, den Feinden die Unerschütterliche Widerstandskraft und Gesundheit des deutschen Geldwesens dauernd vor die Augen zu jUhren, haben wir Anlaß, ein Doppeltes zu tun : Einmal den Goldbestand, soweit wir nur können, zu stärk n und zweilrriS soweit wie irgend durchfühlbar Zahlungen in (Hartgeld und Banknoten) zu ersetzen durch buch massige lieber,vcisungen Das vollzieht sch in der Weste daß man muss,ge Gelder nicht auf Vorrat daheim ansammelt, bis die Zahlungen sällig sind, sondern unmit Eingang der Bank, der Spaikaffe oder d m Postscheckamt zufuh-.t. Man erwirbt damit ein Guthaben, aus dem späterhin fällige Zahlungen durch Abschceibcn von diesem Guthaben und durch lieber Weisung an den Empfänger bewirkt Weeden. Viele, die bisher abseits blieben, werden bet näherer Erwägung feststellcn, daß auch sie wiedcrkehrende oder giößere Zahlungen zu leisten hoben, zu denen sie die Mittel daheim statt auf der Kasse an sammeln. Hat derEmpfänger einKonto (ein Guthaben) bet derselben Nasscstclle wie d.r Zahler, ,o schreibt diese Gre ift» 11 f eln f m Guthaben ohne weiteres zu. Hat der Empfänger bet einer anderen Stelle sein Konto, so Hd, ble eine Kontostille mit der underen. Das gilt für den Ortsverkehr, gilt aber auch — und darüber besteh.,, noch vielfach iinklarh tten — ,n> Lerl.hr mit den anderen Orten,des Reichs, d.nn wir sind im Äegr.ff, das ganze Reich niit einem eng,„aschigen Uiberwrtsunas uverziehe", in Foitsetzung der bisher schon erfolg, reich durchgesührte» Bemühungen. 2tu f btcfe&klfe "heblichc Barmittel, oie vis. 7 ^ JL^x 0Qte J! ® ar ^ e " bei wahrt wru dr», zur Vcifüguug vänk l'^ ilü Das hat zur Folge, daß d.r Reich? h ■< ui r b ' C , ‘Ö, tul ^"des bei tir.em ZuhlmlUelbeoa,f bcs -^rkehrs als letzte stütze uus.rcs Gelbwesrns zurück gegriffen wcrdcn muß, desto weniger in Anw, uch „ou, men zu werden brauch,. Die Wirkung ist uLn d-e, daß VÄ ® oltoe fi anb weniger bclujut ist in ih.em Äusleihgcschast, abtiaud^ wenige. 0dHilöDabinblni)hiUn ln tfonn von uinluufenbin Bankiiotcu Hot. So suhlt Die (b^onung lu Netchsbank zu einer Stärkung unseres Geldwtrt^chustirchcn Rückgrats. Zu dicstm Voucile v.r vcssertcx Zahlsitt-n vonl Stundpur.ki der Allg.meinh.lt ttetcn bic Bor teile füc den Einzelnen : Scrmcitunj bcn ÄfluY dcs Abhandenkommens von ©clDmitteln, über sichtliche Ordnung in der Einz.'ln - Gcldwutschaft und Z »Sgcwiiin. Das unvermeidliche Schreibwerk des Ein zeinen wird dadurch glinindcrt, daß die Kasscstcll Fc niu acc zur Vcrsügung stellt, die nnc mit wenigen gc- schricbenrn Worten auSgcsüllt zu wrrdcn brauchen^ ^.ic Verwaltungsorgane der Landwirtschaftlichen Z nt al-Tarlehnsk-iffc rür Deutschland babrn beschlossen, kur die Zentralkassc und die ihr nngeichlcsscu-n Spur- und Torlrhnskvsscn Vereine (Ra strisen-Organriation) me b. üit sarrleihe vorm isig 75 Millionen Mark zn zeichnen. And n frühcrrnSrtcgkanleihen -st di. Raiff.-ftu Ocg , ,- fatwn mit rnsg-^m, 363,5 Mill onen Mark btt i int. halb genötigt, Bezieher ind Verkäufer vor Schiebungen mir B -inen .indrnglich zu wirmm und bringt als abtchr.ckindks Beiipft rür die Verkäufer -oigcndc, Falltür öffentlichen Kcn-ftftr: - " ^ : . 2t: 3-haberiz, zw-er K mbondelsgelchäske mit " -' und v-t.-.ck»var ... Scr» Martha Gardcl,. Verirn. usseisrr 7 6 , uiib C^ßrlittcr.bucg, Xaäiwgencr Ai. Ehrentafel. itiei einem in der Nackt unternommenen Gcgcnan' grTfr ber $zz n^of n wurde ein Franzose so schwer verwundet daß kr nicht Mehr zurückkormt'. 2 Tage und 2 . bUeb der Unglückliche nur etwa 50 m von brr rcnn 30 |ud)en Stellung mtfernt lieg.n. Untc.cfmicr Sübt! aus Bad Ems (Kr. B d Ems), Hornist Nlcmtyec 0"^ ^kmgo (Lippe), Füsilier Seng aus Garbenteich (Gießen), Nlckcr aus Nicdcrscltc. s (Limburg) konnten das Gej immer des Verwundeten nickt länger mehr mit an Horen. Unter den nötigen Vorsichtsmaßregeln krochen jle ,n der dritten Nacht bis zu dem Franzosen heran und brachten ihn, obwohl sie von den Franzosen flarf beschossen wurden, glück.ich in die eigene Stellung. E n schönes Beispiel d-.r Nächstenliebe unserer btnven Ttup Pen. missbräuchliche Verwendung von Bezugscheinen. - au t. bc i Südfeite jedes Bezugscheines für Web, a « r in? tr m unö ^chuhworen ,st zu lesen: „Miß- bräuchltche Verwendung des Bezugscheines, insbesondere eine Uebertragung und die Verwendung für nne andere Person als die, für die er ausgestellt ist, wird mit Ger b Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 00 Mk. bestraft." Außerdem ist bei derartigen Ver stoßen noch bic Schließung von Bctri-.brn ongedcoht. Trotz dlcser scharfen Strafandrohung kommt es noch immer vor, daß Bezugsfegetne in unlauterer Weife Ver Wendung fuidcn. Tas ätriegswucheramt sieht sich des 7' vot in einer aropen Anzahl von Fällen die vou hrt/? .'.rundcn bei ihr ein- Leichten Be;ugsscheine»r Nicht ordnungsmäßig enuvert t und abgeiiefut, sondern sie nock einmal füc slch selbst hzw. mr ihre Geschäfte de. nuyt. ^le kaufte in Konturc-nzgeschäften, in denen sie unbekannt war, auf die »chm benutzten AezugSicheine, i' alle hatten zur Entw'Ltinq kommen muffen, von ^UEM ^aren für ihr 'e'ckäfi cin ES ist sistgestellt worden, daß ji- biefe Waren mit einem Gewinn, der m einem Falle (wucher^ch) nchr als 70^ ^ betrug weiter verkauft har. Auf Äeranieflung der Rcichsbekr^' sind der Fron Gardels beide Gdchä'te durch das Z?r:cgswuckcramt geschlossen Norden. Frau Gardcls wird sich außerdem voc Gerecht w-ycn n.ißbläuchlicher Berwendul g von Bezugsschein.:n uib wegen wuch.rs zu vriontwortett hoben. 0ti hat sich durch die , groben Verstöße gegen die KundrS'atrverordnung nicht nur stcasbar gemacht, sondern Unter Umständen auch ihre Enstenz vernichtet. Se;ug^ 1^0 >u rt t)i>CV bivett cu Eischeult Lüd>ini-G° ' ocrlanflt' der Cilerarifcbes. - . ?. c , Elbenteuer des Ostsee fl iegcro. von 8eu««u M. G itt W»*«? di« (MtailTc b& in -dtk w u oon den Nüssen abgcschossencu und festgciiounncven ^tieaerS ic.ner Flucht rund um diet5rde, quer kurch^"^'-^ uns iclner Flucht rund um die Erde, quer äurch ChilM. in jemer P«pan undAmrriko „ndals ,.B»ün,a.r°f^ ^ci^m^orwon^ au» dem Wege nach Europa. Millingers Werk gelangt" soeben^nls zur Ä^gab^'^'" ^^buch" zitin Preise von 1 Mart uiufiriert Äaterlmidijchcr Hitfsdieilst. Aufforderung des KriegSümtes zur freiwilligerL Meldung Vrcontwoctlicb: ttibii, „> öJioürn. €in Ckd zur Kriegsanleihe (iltach der bekannten Melodie.) Wenn du zehntausend Taier hast, isv danke Gott und sei zusetidenf Nicht allen auf dem Erdenrund Ist dieses hohe Glück beichirdrn. Geh, ho! sic aus den, Kossenschrank, Gib deinem Geld die rechte Weihe Und zeichne bei der nächsten Bank Die sünsprozenttgc Krtcgsanlcih,! Wenn du bloß hundert Reichsmark hast, Paß auf! Sonst geh» sie in die Blusen! Leg |'ie so fest wie möglich an lind gegen möglichst hohe Zinsen! Klein sing io maiichec Grogc aus AuS eins wird zwei, aus zwei wird dreie Das Beste, was cs geben kann, Jft die«: du zeichnest Kriegsanleihe! gemäß § 7 Abs. 2 des Gesetzes über den vaterländischen Hilfsdienst. I rocröen Zur Verwendung bei Mb ltarbehorden und gimlverwaitungen im besetzten Gebiet für folgende Beschäftigungsarten gesucht: ,mh Telegraph-ndienst, Maschinen- fabr^nU ^°|cndienst, Technischer Dienst, Kraft- fahrdienst, Eisenbahndienjt, Bäcker und Schlächter Hand- worUer Er,77^ rrnv örOTTmrtnra;tr/ma;ri wtueiIS= 01611(1 anöerer Arbeitsdienst jeder Art, Pferdepfleger, Kut- scher,Dlehwärter, Sicherheitsdienst (Bahnschutz, Gefangenen- und Gefängnisbemachung), Krankenpflege. Hilfsdienstpflichtige mit französischen oder olämischen Sprachkenntnissen werden besonders berücksichtigt, r* rr ^ äUr endgültigen Überweisung an die Bedarfs- steuen des besetzten Gebietes wird ein vorläusiger Dienstvertrag abgeschlossen Die Hilfsdienstpflichtigen erhalten: Freie Berpflegung oder Geldentschädigung für Selbstoer- pslcgung, freie Unterkunft, freie Eisenbahnfahrt zum Bestimmungsort und zurück, freie Benutzung der Feldpost freie ärztliche und Lazarettbehandlung, sowie angemessenen Lohn für die Dauer des vorläufigen Dienstoertrages. Die mÄÄElge Höhe des Lohnes oder Gehaltes kann erst bei Adichlutz des endgültigen Dienstvertrages festgesetzt werden und richtet sich nach Art und Dauer der Arbeit, sowie nach Der Leistung, eine auskömmliche Bezahlung wird zuae- sichert. Im Falle des Bedürfnisses werden außerdem Zu- m?gehörige^hrt ^ in öer ^ eimat 3" versorgende Familien- r ^H^.^?^orgung Hilfsdienstpflichtiger, die eine Kriegs- dlenjtbe chadlgung erleiden und ihrer Hinterbliebenen wird noch besonders geregelt. Meldungen nimmt entgegen: da; BczirKskommattdo In 6 irr;en Tustige Blätter Durch wuudervolle Bilder uud packende» Lex« das humoristische Leibblaii aller Feldgrauen und Dahrimgebliebeneu! felclpolr- und Probc-Hbonncmcnte . . monatlich nur Mark 1,20 bei allen Buchhandlungen und Postanstaften. Verlag der Luftigen Blätter in Berlin 2B). <58. Die Räum Serien, 23. sandte folflf" CcS L geilte Die 0 löW nil weaung °n vzl.it Deine« S irr hat damit eti Milennnns verd ul ein Ruhmes! juc belonderen F' M M LASTAUTO bis 5 Ionner, such KopRfntur 'bedürftij’cS. zu kaufen gesucht. Offerte an £. jVtey er, frark/art a. Jl, I nterliuelau GO II. § § o o o Der Kail An die Dbt richtcle Seine 3R( Seiner Kö'/i von Lüyern. s J)Mt btsonde genommen hon d (jelrgten und mti sühllen ffrütc^ifd) ww. od) jphechl nt ciflrr. Linie 3 itoba und Seiner ilcnnung aus. Ziehung 24. März Und hast b» keine hmideit Mark, Ruc z ivu nzi g — sei drum nicht verdrossen, Und suche dir zum Zeichnvngszweck, fdmcll es geht, ein paar ® noffen! Mit denen trittst du Hund in Hand Zum Zeichnen an, in einer Reche, Dan» latst auch du fürs Vaterland Das Deine bei der Kriegsanleihe! ®wftnu Hochsleiter. (Es sind beizubringen ^ Polizeilicher Ausweis (Leumundszeugnis) etwaige Miiiiärpapiere, Beschüftigungsaus- wcis oder Arbeitspapiere, erforderlichenfalls eine Befchei- mgung gemäß 8 9 Abs. I des Gesetzes über den vater- r Ä bi Ä .(Abkehrschein), Angaben, wann der Bewerber die Beschäftigung antreten kann. Wormser Domfian Feiö-roitenst lOOOOOOLc .3667G( v : nneM lOU OQO Haupt-O fi? 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