WWW Weitung vezugiprefs 50 pfg. monatlich vierreljährl. 1 öO Mark, vorauszahlbar, frei InSHauS. Ab ge holt in'unserer Expedition 1,20 Mk, durch die Post oder direkt lurch Kreuzband vierteljährlich IM) Mk. — Erscheint an drei Wochentagen. — Redaktion: Südanlcge21. — Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht. Verlag der „Gietzener Zeitung", Gießen. Expedition: Züdanlage21 Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite P c t i t z e i l c, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung deSZahlungS- zieleS (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gietzcncr Vcrlagödruckerci, Albin Mein. Nr. 22. Telephon Nr. 362. Donnerstaq, dm Id. M ärz 1917. Rtvolution in Petersburg. Englische Angriffe an der Anere avgewiesen. Im Osten gute Erfolge. Telephon Nr. 362. 29 Jahrg. Nmilicde deutfcDe cagrsvrricvir. wtb. Große? Hauptquartier, 13. März 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Südlich von ArraS machten englische Abteilungen nach Feucrvorberettuiig auf breiterer Front bei Beau- rains -inen Vorstoß, der verlustreich sehlschlug. An der Ancee zwischen Avce und Oise, in der Champagne und auf beiden Maasusern war die Gcfechtstätigkett lebhaft. Nördlich der Avre drang ein- französische Kompagnie in unsere Stellung vor. Sie wurde zur Um- kehr gezwungen. - Südlich von Ripont griffen die Franzosen nach Trommelfeuer wiederum unüre «tcl- iungen an. In zäher Gegenwehr wurde die heiß um- strtttene Höhe 185 gegen überlegene Kräfte gehalten. Einen begrenzten Raumgewinn am Südwesthang erkaufte der Feind mit blutigen Opfern. Oestlichcr Kriegsschauplatz. ins Gcneralseldmarschalls Prinzen Leop»^ Mehrere Abschnitte lagen bei klarer «„iu. russischer Artillericwirkung, die kräftig erwidert wurde. — Nördlich der Bahn Zioczow-Tarnopol führten u»> ifcL'c Stoßtrupps mit Umsicht und Sckn-id ein Unter- nrhmcn durch, bet dem 3 320 Russen gefangen, 13 Ma,chinena-»-.hre erbeutet wucdcm - Auch bei Brrer-'-'r, unv an der Nara,owka brachten uns »orstöße in die russische Linie Gewinn an Gefangenen und Beute. An der Hcercssront des Gcncralvbcrst Erzherzog Joseph, und bet der Heeresgruppe des Geurralseldmarschalls von Mackensen, ist bei geringen Vorseidgcfechten die Lage unverändert. Mazedonische Front. Zwischen Ochiida-und Prcspasee griffen französische Bataillone unsere Stellungen an. Sie sind abge- -wiesen worden. Bombenangriffe unserer Fluggeschwader auf den Bahnhof Bcrtek p (südwestlich von Vodena) erzielten Treffer, die lange beobachtete Brände hervocriefen- Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. » Wtb. Berlin, 13. März, abends. Lebhafte Ge. fechtstätigkeit an der Ancce, südlich der Avre und in der Champagne. — Im Osten brachte ein Vorstoß an der Narajowka über 250 Gefangene ein. * wtb. Großes Hauptquartier, 14. März 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Nördlich von Armentteccs wurden englische Abteilungen durch Feuer verjagt. Im Ancre Gebiet griffen die Engländer nachmittags ohne Artillerievorbereitung zwischen Achint le Petit und Grevillers, nachts nach stackem Feuer beiderseits von Bucqaoy an; sie wurden verlustreich abgewiescn und ließen 50 Gefangene in unserer Hand. — In der Champagne dauerten die Kämpfe südlich von Ripont mit wechselndem Erfolge an. Auf dem Ostufer der Maas scheiterten Vorstöße der Franzosen bet St. Mihiel. Einer unserer -Flußposten' Wurde zurückgedrückt. Oestlichcr Kriegsschauplatz. Hcercssront des Gcncralseldmaischall Prinzen Leopold von Bayern. Lebhafte Borfeldtättgkeit an mehreren Stellen zwischen Ostsee und Dnjcstr. — An der Narajowka stürmten unsere Stoßtrupps Teile der russischen Stellung, zerstörten ausgedehnte Mineuanlagen und kehrten mit 2 Offizieren und 256 Monn als Gefangenen und meh> recen Maschinengewehren und Mtnenwerfern als Beute zurück. Bahnhof Radziwillow, nordöstlich von Broly, wurde ausgiebig mit Bomben beworfen. — Von der nmiHlllllllll Ml H! M beginnt für uns Daheimgeblicbenen von neuem die Möglichkeit, unfern Brüdern und Söhnen ? :glan? nach Amerika ge sch ick: vorden zur Bezahlur non Schulden. Ter Goldbestand der Bank von Euglund beträgt zurzeit nur etwa 1150 Millto -.'»» Merk, afto nicht cinwa! so viel, wie die B^rk i.v.n Frankreich als Gold im Ausland in ihren Äu2- r- :>>„ aullühn. In Vtrllichketr sind also die Noreu r Bank von Frankreich In Höhe von 14 Million den Mark nur noch zu 18L Prozent durch den etgv- v. n Goldbestand kn Höhe Von L,6 Ntllstardeu ^Mark gedeckt. Tit KriegSflnanzierung Frankreichs leidet also uer. d.iß die Ausbringung der Mittel im I n» .and infolge des mangelnden Vertrauens der Bevölkerung zu der stnaaztellen Wertbenändiqkeit nicht in der finanzpolitisch richtigen Form der lanQirb'tiqen Anleihen erfolgt und daß für die Aussen dsvkrvsllchürng die T e cku ng- m 1 1 ?: f Wertpapiere und Gold) au-gehen und Frankreich kurck die in der Schwebe befluhllchen Kredite immer nu'hr in die finanzielle Abhängigßett von England und Amerika gerät — dasselbe Frankreich, da- vor dem .Kriege als der Weltbankier galt. Tie große Aumme schweb-nder Verbindlichkeiten wird sich in ihrer ganzen Schwere bemerkbar machen, wenn Frankreich an die definitive Regeluna seiner Finanzen aehrn nwilc rrird c» auch verständlich, daß noch heute ermchafte französische Finanzpolltirer an dem Plane frDalten, Tcutschland eine .Kriegsentschädigung von 106 Milliarden Franken auszuerleqen; dieser Gedanke hilft heute allein Frankreich über die dunklen IakunfrSauSsickten hinweg. — Wie sich aber die Tinge gestalten werden, wenn nicht nur die .Kriegsentschädigung cnrsbletüt, sondern sogar noch eine neue Betastung der französischen iöstschen Finanzen eintritt — davon will kein Mensch in Fra.ikreich etwa- wissen. DaSSchicksal der Reichsdeutschen aus Kamerun und Togo. Erst allmählich wird tS> möglich, das regelrechte System englischer und französischer Barbarei in der Mißüanr Kriegführung sowie der Mißhandlungen deutscher Kriegsgefangener durch unsere Feinde zu erkennen. Tie achte RNdteUung des ReichSkol»nialLn,tS über den „Krieg in den deutschen SckÄKgedieLen" wirst grelle Streiflichrer auf den Charakter unserer Feinde, die auch im Kampfe um Kamerun ihren schwarzen HilfS- truppen an Grausamkeit nickt lm »o». sichen wollen. —__ Ein englisches Kriegsgericht in Banjo sprach abti den «izefeldwebel P ein ..Schuldig", weil man bei seinem farbigen Begleiter Qaldniantelgeschosse aefunden hatte, die P. lediglich zu Jagdzwecken mit sich fühye. Neben'ühren konnte man den Angellagten nicht, aber eö lag !m englischen Interesse, die Verwendung von Tum-Dum-Geschossen auch den deutschen Truppen nachsagen Zu können, nachdem der Gebrauch völkerrechtswidriger Munition durch die englischen Truppen .. ttoft £fj tn Gefechten einwandfrei von deutscher Seite nachgewiesen worden war. Alle Versuche, den deutschen Schuhttntppen gleiche Völkerrecht-Verletzungen nachzu- weisen, entbehren tatsüchlicher Grundlage. Immer wieder wird in den feindlichen Kriegsberichten der Vorwurf barbarischer Lrtegjühraag ~ gen die Offiziere unserer Schntztruppe erhoben. Sie werden beschuldigt, unschuldig^Eingeborene^Kamerun- gemordet zu haben. In WirNtchkeU jedoch waren ' Im Felde stchr ein Kapellchen. E u Muttergot-- teobtid von Banernhand derb geschnitzt und grell bemalt schimmert aus welken Blumenkränzen verklun- ener Maiandachtcn. Ter Fremde pflückt einen Strauß gener Maiandachtcn. Ter Fremde pflückt einen Strauß zohannisblumen. Beroitzmctnnichr und brennrotem Mohn und legt sie wie als Weihgeschenk zu Füßen der Himmelsmutter. Ter Höhenwind streicht liebkosend darüber, raschelt in den verdorrten Kränzen und »nacht die regenbiinden Votivtafeln an den Wänden klappern. Weiter im Felde begegnet er- hageren Menschen tu zstnnentitteln. Ein Forschen tn Augen hüben und drüben, ein ki,rzer. karger l^rutz Fremd, fremd. Schmerzlich berührt schreitet der Wanderer lveirer. Im Walde trifft er stämmige Holzhauer, die erstaunt ~~ n Ter 0o, aufblicken und kaum grüßen ter' Forstmeister «st eck nicht, auch nicht sein Assessor - ein Fremder Fremd, fremd. Weiter unten im Walde, wo er in saftiges Weideland ausläuft, tönt ein Bielklang von HalSglockrn jun. gcr Bergstiere, die Un Schatten, hellgrüner Buchen lagern oder tn langsamem Hinschreiteu kurze Grasbüschel rrrpftn. Ein Htrtenbüblein warntt sich lm offenen Feuer das Mirtagssüpplein. Trr Fremde steht — und geht unbeachtet vorbei. Fremd, fremd Und wandert weiru. um* im Sas jCwrf i^tnaß, ~ frrttf Ekn Fremder. Mu bis er wieder am Haff' niemand kennt »! Ttencain uiit aU >oiv sind sie besttüsl w«»««.!., , rm . Tif : C^tAiH-e ttffen nur «oUstrecker *>aL, ' «oiitn 1 Lk'E tSrtS^ Regierung auS Tirsckou in ^merun gcklbte Politik der :rcidung v.d chturig deS DeutschmmS wurde axtM lL poc ^ ;f 3*00 0 über t..a# n. Die in Form der Ltgutdatioa AM * r eie i °» ft* auf 3* nfl r ak-er:r.'.a-n Xte tn Ivrm ver *iquumuun I I -??r ete Be. -i^ QI 2^ e f n \^i r^e ne Aochr/ mit der zwang-weisen (rntrernunj der deutichen Kauft A iber Ijuff uno Pflanzer ist eine Gewrltmaßregel. die nichtMZsi^! Aav ettr.i wie e- eine ^uchiern'cke P'.ollamation vom ^.9. sie- , , Januar 1916 behauptete vorwiegerd durch w'!nar„chA tl* ■ Nofw'ndigkeitcn becoorgerufen wai. sondern lediglich »H .ii ,n d.r deutschen und ll°» 4 -' franzSsischen Reaierung ein Ndmumei grlrofsen war. * B ft drn Sa; beim irorbandenseln drüimmirr KrsiiNieiken < ja! ' n w ' dir vosvitalisicruna drr ztsr,-.se::-.,'.en 5!-.-.cgi- und : ,>,-sen. { ^fpiloMamjfrifn in der Ichwei^ vnriikb? ?sni 7lo* > *,.^.»51 der Schweiz zu untenuchen. Tanach war dir Erwar tu io bearflnbet. dah wenigsten» der grüster« Tril der Kolonlaweulsthen Ende de» Aahrr» i9lö zur mUflmuni in der Schweiz eliurtjftn würde. vember 1916 war eine Schweizer SrrztokomtnisstM in Frankreich tätig, um gemäß dieser, Abkommea »amtliche Lolontaldeutschen tn den Gefangenen. . lagern - Rouvendtgkeit der volplra'tsierung in -tt ;; U (SWPfSjL Tnnack War die Erwar-I EtN Tiefe Erwartung lst nicht tn Erfüllung gegangen. Rur 7 von ihnen sind im Tezember 1916 in der Schweiz onqekommen. Etwa 680 werden noch jetzt tn Frankreich festgehalten. «enu ein nochmaliger Ler. such, bei der französisch»« 9^uwn% zu erwirken, daß sämtliche noch in Frankreich vefindlichen Kolonial. • Äl «Kljt» sämtliche noch ln Frankreich beklndllcken Kolonial. aTfdfaÄ^ deutschen lm Ausrautch mit einer entsprechenden An» rahl Kolonialfranzosen nach der Schweiz verbracht werden nicht *um stiele führt, andere Maßnahmen ergrisk'eu werden. werden deulscherseitß *. K - «sr «w»« AtWNg ]9l6 Wir und Amerika. Ter «lener «merik«ner Ist sytlmistiich. Hier werden Aenßerungen bekannt, die der Bot- fckafter Penfielb einem Vertrauensmann der amerika. ,lifchen Botschaft machte. Venfield beurteilte die ä st e r r e i ch i s ck-a merikaniscken Beziehungen optimistisch und erklärte, er sei ein Freund Oesterreich» und miia ller Kraft bemüht, die Beziehungen zwischen Österreich-Ungarn und den Vereinigten Staaten aus« echizueriuilten. Er gebe die Hoffnung nicht auf. dach.,, dies gelingen werde, um so nuftfaft'* elTl^n vev7 Wutftrr bt* iitumro, von den qleich Allerlei Aufregung aber oeruru »^ der aau- Linie daS Ausbleiben der Probesckis,e ..Orleklus" und ..Rockester". Amerikanische Reeder hatten diese Tr'nffe nach Europa, angeblich nach Bordeaux, gesandt, mit dem Aufträge, die Sperre zu durchbrechen. Das 'eilte beißen: den Streit mit Tentschland vom staune i, brechen. Jetzt wird besorgt berichte!: ,.Ter amerikanische Dampfer „Orleans" ist seit ?reitaa üb er fäll kg. Man erwartet jetzt die An. fünft des Dampfers für Sonntag, spätesten» '.Nontaq. Ter Vertreter der Eiaenlümec der Orleans" (der Kerr L1nie> bar sich mir einem Vertreter der sran- zöslscher Regierung nach Bordeaux be^^beu. Auch die rii.Lfahct des zweiten amerikanischen ..Vrobeschifses", r Sein Mi«« g iuigtnW flngit A 7\t Strlt-enheit wird v„ **«?* r a f? t.n dk°"I»O "it - SfitfÄi Hifi'»®™ fsrspjas jHvorkrj« äu beWmWen, ra! Sir „(Üiun schönen Matbaum uabl ihr im Torfe/ beginnt der F ,w,e sremde ein (Gespräch „Nichrd er Red' wert." meint die Wirtin es sich halt gehört'." „Mich interessiert das Torf." fährt der Fremd^ fort ..Hab' einmal einen gut aekannt aus eure, den Herrn Bachweber. Wißt ihr vielleicht von dem ’t Tie Alte überlegt Backwebcr? Das wär' sa der Bub gewesen vom Bachweber haus l. der vor — wet öiott. wie lang — in's Amerika ist! Sie ruft den Wirt „Franz, der Herr hier hat den Bachweberbuben gekannt!" „So. den — ?" fragt der Wirt, und forschte osm __ward Hedtvar irulfruna dem frflfrren J Mi dkn Kops, und die «S itsli 1 Lon der gewaltigen. :n ßngland natürlich in >o jell überall die F r: ' • die deutschen „Rat ttf&r Dolltf • Tie Amsi tag »chreibkl, in einem ( lr*ftif,4 der holln"^äme! >nTTf vir Mt Io ge, ob nmb( bei Den Z l.fahrenen Nelke tn, nicht die g Imen tz-tte. ein*m enfllij ^ llwftand. der für die "* ichmeichelhaft jp.« ^ ** »eht . SS* * ccan '»ff»n9 v, Wroat b, ihre ,, "ss®a . """! fünfte ins i^kicht .Nun > tagte der Fremde. ereiferte sich die Wir- it Haus- andere, Ei »re Weile danach sitzt er im Harten de» Torft Wirtshauses, im Schatten uralter Linden, ein Fremder Tie Wirtin hält alte Pflicht und alten Brauch und leister dem einzigen Gaste Gesellschaft Möchte wohl arrck gern wissen, wer der Fremde ist Aber sie wagt die Frage an den ftinen. vornehmen Herrn nicht - - * - -- - „Ich mein' nur so. „äetzt fallt'S mir auch ein tin. „Taö tft ja der gewesen, der wegen berger Reff einen erstochen har Und dann is er in's Amerika." „Ich weiß die Geschichte." sagte der Fremde ..4lber ich weiß auch, daß der Mörder ein war. nicht der Bachweberbub!" „TaS wißt ihr ftir gewiß?" ..Für gewiß. Und was ist aus der Hausberger tochter geworben, lebt sie noch?" „Ten Schoffmann hat sie geheiratet Geht ihr nicht zum Besten. Biele .Kinder halt und an' gro^ den Mann." Ter Fremde trinkt hafri- das Vieralas leer, als wolle er etwas verbergen, was plötzlich durch seine stüge zuckt. „Und die Eltern von dem Vackweber» bubei 000 $ ri IJS Ban AS; ,3 »on 8 , & zum 1 ^ WVi^ 0 ' als teil +**$.' A"' Ä?stl^aa!>el ^ finkt™ 3314 L- ^teSsaS 2D ! icht und hofft, ihre Nsuaftr im Laufe der llntsr- aLanifl befristzigt |u fwfcn, ob ne gerades pp> nfTw^n, sind tottÄS«' 8 «nbi t , & »Ahon lang Gleich wie der Bub fort U inl ^ Amerisa Ter Kummer und der «lram und die Schand S r ^funa 9 k' ^ •sV^s lVchlub ffi? „Aochester^, aus Nestzho^ersot^tc aus Betreiben nur auf ^arua J^o ! » 4 e > n »*"S '4 *U »Ä^' Dr!« “i Lchste >«* Pariser Präsidenten der Kerr Steamchlpline, der ik: Sen Pariser RegierurgSkreisen in Verbindung eljt. • Amerikanische Journalisten sollen sich an Bord etidkr Tampser befinden. Die Spannung, ob die 'Orleans" den Hafen erreicht, ist in Paris aufs gestiegen.' Auch »an der „R«Hefter" keine Rachricht. Handelskammer Bordeaux erklärt, es sei unpaß die „Orleans" noch mit der Montags- ankomme, denn auf dem Ozean herrscht starker «rasUtanischr »mW »me, »rr »perrz.ue r 'n Ä'i» 0111 S«9 fmuzkPM Depesche-^rea» .«gr-ee tofotpf* •mm*n 0 ,Ä n mM^e» d°r fi «mejUtauifche »chifs« »urch dir Sd«rrr»oe? m Edelsteinen ermessen. Nach der hol- Tiamant- «sstn würLi, Dollar Lollar Dollar'. dvgndlschen Zeitung „Het Centrum" betrug die lr x nach den Vereinigten Staaten: ® L 1 1914 19 276591 1N6 25 995 804 ütrbtn 9 1- ln btl 1916 S1 482 862 in no(fimol£.! e o l1 Tiö letzte gisirr ist die höchste, die jemals iibsr- lUltz zu „2 io Amerika erreicht worden ist. Sie sprich t deut - ÄCsAS off* alle anderen Zahlen sstr den Rieferchrvsit r amerikanischen KriegSlieseranten. ^ Schireiz derdrah " ' . 5 ?" be "«" Kein Mittel gegen U-Boote. Lederwaren Ausnahme« zu machen, damit die italienische Valuta nicht noch mehr sinkt. Doch erscheint diese Bemühung bei der Entschlossenheit Englands wenig aussichtsreich. * » • Die gefährdete Sakoniki»CipeVitioir. Ter Seeweg nach Saloniki scheint den Ententlern allmählich doch zu gefährlich geworden zu sein. Ter Gols von Biseaya, nordwestlich Spanien, hieß bisher wegen seiner Made bei den Seeleuten das „holprige Pflaster". Jetzt scheint dies Pflaster gelbst den allen britischen Seebären auch noch zu heiß ge- ^o^^M/^^^Sekretür des Marine-AusschusseS der französischen Kammer, Abg. Garat, dem „Matin" mitteilt, beschlossen die Westmächte infolge der Steigerung der U-Boot-Gefahr im Mittelmeer, die Benutzung des Seeweges für Transporte nach Italien und Saloniki euX ein Mindestmaß zu beschränken. ES soll künf- H? der Bahn^g PcÄS-Malland-Brfndiss benutzt und die «umfahrt zur griechischen Küste durch de« Kanal von Otranto durch ein Netz gegen U-Boote geschützt werden. _ . . Die Lage der Saloniki-Erpedltton ist jedem ituherst bedenklich. Im englischen Unterhause erklärte Ter Aba. Dillon, daß die Politik der Kriegsamtes die Expedition nach Saloniki diskreditiere und die dort stehenden zweihunderttausend Mann, die unter den ungesundesten Verhältnissen dort lebten, geradezu vernichte. Im vorigen Jahre seien sech- zigtausend Fälle von Ruhr. Sumpf- und Wechselfieber aufgetreten. Sarrail seien die Vorräte und Verstärkungen vorenthalten worden, um die er wiederholt gebeten habe. Jede Tätigkeit.würde erschwert auch die durch den Feldzug in Rumänien so dringend nötig gewordenen Bewegungen. Bi» jetzt fehlten Snrrail nicht nur die Truppen, sondern auch Mn- rritivn, Kanonen und alles andere Kriegsge- rü t. B. t nerika. s »»timiM, Iteigensr Angst »uv Aufregung ln England. Die Verlegenheit wird immer größer. Gegenüber d-kn andeutenden Versprechungen der Regierung, den »-Booten demnächst mit einem ganz großen Mittel dtn GarauS zu mack-en, ist bezeichnend eine Zeitungs- erklärung des früheren englischen Zivillords^der Ad- iiefannt. Me bet «otmlralltät Lambert, der der Admiralität vor- nsmgtin iw omttifMBOtf, sie habe die Wiederaufnahme d-S deutschen ield Beurteilfe d>,TauchbootkriegeS überhaupt nicht voraußgesehen, und len Bezikhunottiie habe »rder die ASHigteit n»ch die Mittel, dieieii » Freund OtiIMkM 1 --Blwrkried zu bekämpfen Ter tttzige. ^ezikbLnakN Sir Edward Hedtvart Murx wäscht für diese einigten StaÄen oupLeuhrrung dem früheren ZivMord der Admiralität von den gleichen Wo stestt »ie Bon der gewaltigen, kostspieligen Flotte eiiuut- ;&*« «Lnslikt Merfi&t England natürlich in erster Linie Rettung, und L jetzt überall die Frage auf: Wo steckt sie die r kpjM hkutiaen^-.'' ns die deutschen „Ratten" aus den Rattenisch^n 1 treiben wollte? Tie Amsterdamer van den . . ° schreiben in eineui aber d,e Ber- LLa der hoU^d-swen Schiffe - „TaS U-Boot Im&wt , 3 TiX ; Win. seine Arbeit so gemächlich verrichtet zu haben. Reeder (initm diestast ob gerade bei den Sc i i l y - I n se l n , der am ch Bordeaux. t.fahrenen Stelle in den westliche» englischen ,ii duchbrehen. ^^,wäüern. nicht die geringste Aussicht be- iMiond »vm Hütte, einem englischen Zerstörer zn begegnen, NrlwnS" >!t feilen Umstand, der für die englische Marine nicht ge- worket jetzl die Store»» schmeichelhaft ist."' o MesteaS MM 6« geh» «ufe Letzte, dir .vrlcank" xix Einziehung aller Reklamierten mit Aus- Hertreter d«r nähme der Werst- und Munitionsarbeiter wird gegen- «r bestbtn. «M"x»äktta auf Veranlassung der Heeresverwaltung in ..Brobkjch vorgenommen. Tem „Globe" zufolge haben WSk^'?«chm 9 Februar die bisher zttrückgestellten Beamten ,, :f, r im Jotfe.joej Londoner Börse ihre Order erhalten, während ' «Uli der „Daily Mail" 400 Londoner Steuerbe- t mp Wirtin. ,ZAmte ebenfalls einrücken müssen. Tie bisher im ^riegsministerium beschäftigten Soldaten werden durch . „ wftrt bev t5«i^»eiölid)e Arbeitskräfte ersetzt und an die Front ••Q&ßr- ■ . • „V Da« wist M5 ^ her «>/- Touueu Schiffsraum der vor - w vernichtetl t»a' ist! u „ k Im Januar find 170 feindliche Handelsfahrzeuge , der Herr m« 3: , m j n s flf f aiT1 t 836 000 Bruttoregistertonnen durch krte- dep-rische Maßnahmen der Mittelmächte verloren ge- ...» u»d s°N-h" ,a„gen, davon sind 91 Fahrzeuge mit 245 000 Br.° - u ' Mg -To. englisch. Außerdem sind 58 neutrale Handels- ohrzenge mit 103 500 Br.-Reg.-To. wegen Beförde- . Kilering von Bannware zum Feinde versenkt worden. Ter „.-iierte sich 7 beträgt also insgesamt 228 Fahrzeuge bec «iSli -- ~ ‘ weg-" ^ c ( j jn'lnit 439 5«« Br -Reg^T« lind da"» Sei« «riegSbeginn sind somit 4 357 5«« «r.°Reg^ „ „„se. -«»»neu feindlichen HandelSschtffsraumes verloren gerate der davon sind 8 314 500 Br.-Reg.-To. engltscy. Mrder -m sind von den Seestrettkrästen der Mittel- 1,1 nächte 459 neutrale Schisse mit 641 000 Br^Reg.-To. .. ,,«ipegen Bannwarenbesörderung versenkt oder als Prisen aus der MPrurtcUt worden. England hat ca. 20 Million«; Tonnen Schiffs -trat«' Jährlich wird etwa ^ Millionen neu aebaut. AWMgksite« ,»t«r »«» ^Alliierte»" halt und - ^ , i m jftrfj Ä Um sich g7gen die Schädigungen durch die U-Boote Mlich «gchM^ialgermaßen zu schützen, haben dir Engländer eine " dew fcfl jj e Einschränkung der Einfuhr in ÄuSsicht ge- von A is iliMummen. Tümit haben sie ihre Freunde, vte Jta- Mb ZP"sener, in große Aufregung versetzt, denn ein großer dek J; nl iD b'b $ t \\ yesfen, waS die Italiener nach England auS-> Men, wü^de unter ein derartiges Verbot fallen. . fofit.) Se^ötb setzen sie sich zur Wehr: Mlwi Tie italienische Negierung drängt die englisä v4 den > Stromverwaltung hat schon seit 14 Tagen eine ganze Flottille kleiner, flachgehender Eisbrechdampfer mit sehr starken Maschinen in Tätigkeit gesetzt. Bei gün- > stigem Wetter und Wasferstande ist es schon einmal gelungen, den ganzen preußischen Stromlauf der Weichsel in vier Wochen aufzubrechen. Auch in diesem Jahre ist Aussicht vorhanden, daß die Eisbrechdampfer bis zur Grenze des neuen Polenreiches Vordringen werden. ** Versiegelte Buttermaschinen. Vom Landratsamt wurden in den Gemeinden Brügge, Deetz, G.rüne- berg, Werbitz und Wollersdorf in der Neumark sämtliche Zentrifugen und Buttermaschinen amtlich versiegelt, weil dte Landwirte ihren Verpflichtungen ^ur Butterablieferin'g trotz wieoerholter Warnung nicht nachgekommen sind. Ten Gemeinden wurde auch zwangsweise Mehrlieferung von Milch auferlegt. ** 5 i&cr$!cute erstickt sind in dem Werke „Glückauf" bei Lauban durch giftige Gase. Bei der Einfahrt am Sonntag früh wurde bemerkt, daß Gase aus dem Schacht strömten, weil beim Mdämmen eines älteren Brandherdes abziehende Gase in den übrigen Gruben- schacht drangen und ihren Abzug durch den ausführen- ; den Wetterschacht genommen hatten. Scherz und Ernst. ts. Piou-Piou darf keine Gefühle haben. Nach der Anordnung französischer Militärbehörden sind an der französischen Front Gefängnisstrafen von 16— 60 Tagen verhängt worden: 1. Für pessimistische Ansichten. 2. Für pessimistische Empflndungen. 8. Für Gefühle, die eines Franzosen nicht würdig sind. tf Arbeiterborsteltungeu im Kriege. Ter Deutsche Vühnenverein hat in seiner Generalversammlung folgenden Beschluß gefaßt: „Ter „Deutsche. Bühnenverein" verpflichtet seine Mitglieder, in richtiger Erkenntnis der hervorragenden sozialen und kulturellen Bedeutung, die den deutschen Bühnen in diesem Kriege zugefallen ist, und in vollster Bereitwilligkeit, an den allgemeinen Lasten, des Krieges Anteil zu haben, für die Dauer des Krieges allmonatlich mindestens zwei Arbeitervorstellungen zu rnina geringen Preisen, die 80 Pfennig nicht Iwersteigen dürfen, zu geben. . * __ . Fortsetzung von der 1. Seite, wurden, nach gründlicher Zerstörung der feindlichen Kampfonlogen, 2 russische Offiziere. 256 Mann und mehrere Maschinengewehre und Minenwerfer cingc. bracht. Unsere Flieger belegten, Angriffe der feindlich?» Kampfflugzeuge abweisend mir Bomben. Italienischer Kriegsschauplatz Die Gefechtstätigkeit war gestern im allgemeinen gering Im Görzischen warfen unsere Flieger auf feindliche Lager bet Lacinico Bomben ab. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Im ostalbanischen Seengebiet wird weiter gekämpft. Die Franzosen griffen unsere Stellungen zwischen dem Lchrida- und PreSba-See wiederholt erfolglos an. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: von H ö f« r, Feldmarschalleutnant. Revolution in Petersburg. wtb. Petersburg, 14. März. Meldung der Pe- tersburger Telegraphen-Agentur. In Petersburg ist die Revulution ausgebrochen. Eine aus 12 Dumamit- gliedern bestehender ExekutlvauSschuß ist im Besitz der Macht. Alle Minister sind InS Gefängnis gesetzt. Die Garnison der Hauptstadt, 30000 Mann, hat sich mit den Revolutionären vereinigt. Am Donnerstag (Mittwoch), dem dritten Tage der Revulution, war die Ord« nung in der Hauptstadt wiedechergestellt. Der Deputierte Engelhardt ist vom Ausschuß zum Kommandanten von Petersburg ernannt worden. Die sechste deutfcbe Hriegsanleibe. Die sechste deutsche Kriegsanleihe, auf die Zeich. nungen in der Zeit vom 15. März bis 16. April angenommen werden, wird, wie wir schon angekündtgt haben, auS fünfprozenttgen Schuldverschreibungen und aus vteretnhalbpcozenttgen mit 110 bis 120 Prozent auslosbaren Retchsschatzanweisungen bestehen, die beide zum Preise von 98 für 100 Mark Nennwert zu^ Ausgabe gelangen. Wer indeß die fünfprozentigen Schuld- Verschreibungen tnS Reichsschuldbuch eintragcn läßt und sich gleichzeitig verpflichtet, die AuSfolgung der Anleihe- stücke nicht vor dem 15. April 1918 zu fordern, braucht nur 97,80 Mark anzuleaen. Retchsschatzanweisungen können nicht inS ReichSschuldbuch eingetragen werden, bet ihnen beträgt mithin der ZetchnungSkurS einheitlich 98, wobei daran erinnert sei, daß die kleinsten Stücke der neuen Retchsschatzanweisungen über 1000 Mark, die kleinsten Stücke der sünfprozentigen Schuldverschret- bungen über 100 Mark lauten. Bet beiden Anlethc- arten findet die übliche Stückzinsenvercechnung statt, und da der erste Zinsschetn am 2. Januar 1910 fällig ist, werden vom EtnzahlungStage ab auf den etnge- zahlten Anlcthebetrag bis zum 1. Juli 1917 5 Prozent oder 4'/, Prozent Stückzinsen vergütet. Bet Zahlungen, die nach dem 1. Juli stattfinden, geht die Berechnung der Stückzinsen zu Lasten teS Etnzahlenden. Wie in früheren Fällen find auch diesmal zur Erleichterung für die Zeichner Vier PfltchtzahlungStecmine festgesetzt für Teilzahlungen, deren erster der 27. April und deren letzter der 18. Juli ist. Solche Zeichner, die indeß schon früher in den Genuß der hohen Zinsen gelangen wollen, können vom 31. März ab Voll- oder Teilzahlungen leisten, wobei der Vorbehalt gemacht ist. daß Teilzahl ungcn nur in runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwertes zulässig sind. Zeichnung-- und Vermittlungsstellen sind dieselben wie bet den vorangegangenen Kriegsanleihen. Die Postanstalten nehmen wieder nur Zeichnungen auf die sünfprozentigen Schuldverschreibungen an, und die dort zur Anmeld ng kommenden B.träge muffen bis zum 27. April voll bezahlt werden. Erfolgt die Dollzahlung bei dcr Post am 31. März, so werden 90 Tage Z nsen gleich l l * Prozent vergütet, eifofpt die Einzahlung in der Zeit vom 1 bis 27. Ap.il, so umfaßt die Imsen- Vergütung einheitlich 63 Tage und beläuft sich auf '* Prozent. Dementsprechend find die NettozeichnungS- preise für Anmeldungen bei der Post 96'. oder 9/,« Prozent. Neu gegenüber de« ZeichnungSbrdingungen für die früheren Kriegsanleihen ist die Bestimmung, daß den Zeich«ern der viercinhalbprozentigen mit 110 b.S 120 Prozent auSloSbaren Reichs'chatzanweifungcn das Recht eingecäumt ist, Schuldverschreibungen und Schatzan- Weisungen der fcüherin Kriegsanleihen in neue viereinhalbprozentige mit 110 dis 120 Prozent auslösbare Schatzanweisungen umzutauschc«. Damit wird der Zweck verfolgt, den Besitzern älterer Anleihen, die diese in die neuen Schatzanweisungen umwandeln möchte», die Notwendigkeit deS Verkaufs zu ersparen. Dieses Recht ist jedoch begrenzt: Jeder Zeichner kann nämlich höchsten- doppelt so viel alte Anleihen (nach dem Nennwert) Umtauschen, wie er neue Schatzanweisungen gezeichnet hat. Wer also z. B. 5000 Mk. neue Schatzan- Weisungen gezeichnet hat, gewinnt Anspruch auf weitere 10 000 Mark neue Schatzanweisungen gegen Auslieferung eines gleichen Betrages Schuldverschreibungen oder Schatzanweisungen der früheren Kriegsanleihen. Der Umtausch erfolgt mit Wirkung vom 1. Juli 1917; demgemäß sind die mit Januar,Juli-Zinsen ausgestateten Stücke mit Zinsscheinen fällig am 2. Januar 1918 einzuceichen, die mit April Oktobcx Zinsen auSgestatte- ten Stücke mit ZinSschetnen fällig am 1. Oktober 1917. Die Etnlteferer von April—Oktobec-Stücken erhalten jedoch auf ihre alten Anleihen Stückzinsen für ein Vierteljahr v:rgütet. Wer sich über irgend eine weitere Frage unterrichten will, wird alles Wissenswerte aus der Zeichnungs- aufforderung ersehen können, tm übrigen bei allen Zeich« ungSstellen und ZetchnungSvermittlungSstellen jede Auskunft erhalten. Die sechste Kriegsanleihe E neS deutschen KindeS Wunsch: Wieder bittet das Vaterland: Habt offen das Herz und offen die Hand! ES geht um Deutschlands heiliges Glück! Es gibt nur ein Vorwärts und kein Zurück! So viele opfern Leben und Diu UHU xify, ivuai uiupt uyicc« oa en Buk? ES fei eines jeden Wahlspcuch und Sinn: „Für Deutschland gcb' ich mein Letztes hin:" Lieb' Later, lieb' Muttcx, drum höret mich an: Ich bitte für Deutschland, so sehr ich kann: Lasset uns geben, wär' cs auch klein! Und wisset eS soll nur geliehen sein: O, jede Mark kämpfet und schafft! Mit jeder Mark wächst unsere Kraft! Denn viele Wenig geben ein Viel, und Deutschland, Deutschland kommt an sein Ziel! ES muß durch Schlimmes und Schweres gehn, So wird's das Schlimmste und Schwerste bestehn! Lirb' Vater, lieb' Mutter, drum bitte ich fein: Auch wir wollen Helfer zum Siege sein! Reinhold Braun. ßewcrbebank zu 0imcn eingetragene 6enos$en$cbaft mit beschränkter fiaftpflicht. Die begehrlichen Mitglieder unserer Bank werden zu der am Donnerstag, den 22. März 1917, 8 '|* Uhr abends, im Hotel Groüherzog von Hessen stattfindenden 58 . ordentlichen general-Versammlung ergebenst cingcladen Tagesordnung: 1. Erstattung des Geschäftsbericht,- füc 1916. 2. Beschlußfassung über die Genehmigung der IahrcSrechnung und Bilanz und die dem Vorstande und AussichtSrate zu erteilende Entlastung. 3. Verteilung des Reingewinnes. 4. Ersatzwahl auSscheidcndec Mitglieder deS AufsichtSraicS. 5. Bericht über die Revision der Bank durch den VerbandSrcvtsor. Gieße», den 2. März 1917. Gewerbcbank zu Gießen eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Der DorUtrende des Anfftchtorateo: L- Petri li. Dl« ernlt Ludwig lAdllSuorsptude in Mn fi-st wie schon in letzter Nummer berichtet, ein Gria, e^acbniS von rund 2388COO Mail; davon ential auf de Piovia; Lberhesien: Gienen ^tadr . . 10 400 Mk 1. flrciS Gießen Land . . 9.510 * 1WSW Mk. , . «lsseld." X . Büdingen.4-jOUU . 4. , Friedberg.HA - - ^auicrbnd).. . t : zSHmF. .. • 6735 - 303098 Ferner wurden gezeichnet: von der Provinz Tbertiessen . . . 50 000 Mk von den KreiSVerwaltungen Gießen 4000 v AlSield 1000 „ " '' „ Büdmgen 2500 „ _ Friedberg 8000 . m „ vamcibach 1000 * „ Schotten 1000 „ von den Ltädien Gießen .... 4500 ^ „ Bad-Nauheim . . 1000 , OberlKffifcber 3>d!!L>«rlc»är. Gießen, den 6. März 19! AuS Anlaß deS RegierungSjublläumS uns« GroßherzogS hat der Obrrhrssifche Provinzialtag ins ner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, zum 3ts läumStag einen Kapitalbetrag von 100000 Mark a freiverfügbaren Mitteln der Provinz Obcrheffen der zu stellen, der unter dem Namen „Oberheffischer Io! läumSfonds 1917" nach folgenden Richtlinien verwal werden soll: l. Der Zweck der Bereitstellung der Mittel ist. ml Provinz Lberhesscn da helfend einzugreifen, wo ,nii b Krieg im Zusammenhang stehende schaden und Noilq durch Füriorgc deS Reichs, deS TtaatS, der Gemeii oder durch sonstige Zuwendungen nicht oder nicht auf chcnd berücksicht werden können. \l DaS Kapital verbleibt im Eigentum der Pro, unterliegt aber getrennter Verwaltung. Uebcr seine . . ^ 5 B«3 fl ^ r< ! #a SW.. Lrichr»» _ Jiu jj b 0 II* 0 3 C ■” Jjuttuil r '* ! "Jjl«*»“ Verlag kt ’Jir. Wiche tlrull vtbSl°ßetH°up> WMI umyi uv*.*. ..n- ■ iac Heranziehung zu dem geplanten Zweck Einkünfte hinaus, sowie über seine andcrweitc Berwcndr »I ' ' " nach Erledigung des Zweckes beschließt der Provinzial HI. Uebcr die Verwendung der Einkünfte für den planten Zweck beschließt der ProvinzialauSschuß. hat dem Provinz taltag alljährlich Rechenschaftsbericht erstatten. IV. Die unter I. — III. ausgestellten Richtlinien sollen, weit nichts anderes bestimmt wird, auch für. die dem tz« weiter zufließendcn Kapualbeträge maßgebend sein. Anläßlich deS RegierungSjubiläumS dcS Großherzo: sind Sr. König!. Hoheit die Glückwünsche der Obe Hessen durch den Provinzialdirektoc Gehetmerat % Usinger unter IlebeLttichunH^HA7" worden, Großhcrzog! Allergnädigster Großhcrzog und Herr! Euere Königliche Hoheit bitte ich, die untertänigsten Glil wünsche der Qberhesscn zu dem Dag huldvollst entge« zn^lmicn, an dem Euere Königliche Hobelt aus " »-jährigern^lLrung zurückblicken. Die Wunsche kom von einem 2tnurm, Borsahrrn schon zu Beginn N christlichen Zeitrechnung aus Ulrichen Scholle fOM r. Mir Träger ist eine Bevölkerung, öle ' vergangener Zeiten ihre guten alten Sitten und Gebrtl bewahrt, die Freude an harter, ehrlicher Arbeit ge k" ila-jöiiich- Ang-O 185, jüdllch °-nR>P0"t, rd)t zul Atwicklung. Jeblct unb auf Dein itJijöPe fu i4(j 3upocfcn bli h^ue uns eine änjflSI OkSlichcr I jitü stf ©entrolfelbmatfd 8ii ißitoniej und tu maiben llutm-hmungen Urber M 'j inengrwe'^e und Mine toftbrn. Mazedo Aus beiden Usern \ fiiäftc mit dem an den Vortagen zum A uad ^oican.See wurden vnllntrlruppen abgewiese Der cifle Generalgw wtb. Berlin, kilcn in Bkfondli und die Liebe und Treue zum angestammten Herrscher klct leb. .Icich einem kostbaren Kleinod von Geschlecht zu Ge,, überliefert hat. Im Geist dieser Bevölkerung ,st die vinz frelldig dem Ruf gefolgt, den Euerer Kömgli Hoheit geschuldeten. Dank auch sinnfällig zum Au zu bringen. Lic hat in treuer Eri:ineruna an daS von Euerer Königlichen Hoheit während 85 Jahren fl von ürucrcv Monigiic^cn iviujuuu ^ . „ . , ^un, j uy bekundete Wohlwollen und in dem Bewußtsein, daß wc (I Wad)t wurden. Alllt tätige Mithilfe bei Heilung der «rieasteiden EuS '^s dem Oftufec brr M .> ..CiKvinnAhiiMirftiiA «ft ni'fem ifK . > . .. ^ 1 Königlichen Hoheit Herzensbedürfnis ist, neben Beteiligung an der Jubiläumsstiftung mit dem 18. 1017 unter dem Namen „Oberheffischer JubiläumSf» 1017" aus eigene,, Mitteln einen Provinzialfonds erst» lassen, dcr dazu dienen soll, in Obcrhcsscn da helfend zugreffen, wo die Ltnderuug der mit dcu, Krieg im sav,menhang stehenden Notlagen und Tchädcn eine sondere Fürsorge erheischen. Daß Euerer Königlichen Hoheit noch eine lange "«d segnete Regierung beschieden sein möge, ist am heuttz Gedenktag aller getreuen Hessen innigster Wunsch. E« Königliche Hoheit dürfen allerhöchst sich versichert ha> daß auch die Ober Hessen wie seither so in Zukunst in t cntwegier Anhänglichkeit zu Euerer Königlichen H» und den, Großhcrzoglichen Hause stehen werben, gen den Ucberlicferungen de» alten EhattenstammeS Gießen, den 18. März 1017. Namens der Provinz j7berhesft> in tiefster Ehrfurcht Dr. Ustngcr, Provinzialdirektor. srojjcs Haupi Wcsliichcr i ^l»c gcößeckn Kam üncie-Gebltt, bi 1(1:1 und Ci|c Loch,dg öon A ^ im Walde n Slotnclnnals über 50 >Jj(S nn w - "n feindliche» ®tiil Ceftfidjet 8 "fl nru e inff§enbcm Mazedl bolt ul 1 ! '" ,nj0|1 > d |Sio8iM„ ete l u "ß "ringer BeeK? 7/ i^eiterten dj- Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. n „7 ; MetaUbetten Ü ri ”f.d pol uahmenmatratzen. Kinderbetten LisenmLbelsabnk. Eutzl i. Thür. 2 Russe «Pferde verkaufen auch einzeln ZU abzageben 1,60 ratr. 1,45 mir. und UJllb. Ajnenberg 5trrrdä»le» b. Marburg. junges mädeben in fleinen Haushalt (2 alte Samen) gesucht Lff. unter 5844 a. d. Sxped. d. Bl. ^iodunx 24. Wormser Dombai 16 jeU=£ottetiri ,, 1000000Los«,3667Gewli«*» ^ r °Be§ Q /OOOO ,»4 "ij 8 -...' S o oo n —/«•ob - 1 bar oline Abzug zahlbi^ L : ,,w 1^^ ^ ti x b ct g, (Kn, b 'Dbnc Lcdcrkartc gebe ein!? 1 ! Tafeln aevreb« kn I nag 0 U l o.-fet u r n. Li i gendet 3 Mk -pro. Piund Mu Nachnahme R. Lange Ncucöll«, Wcsersr % Qna s ^ dcn 20 OTO llQ %