I $ 1 ! T T T T «. •;£. !%■■■■ , - 5W-- .f- * n K - ‘ ’Ä # 1 Kiekener Mtttna Bezugspreis 40 psg. monatlich rierteljährl. 1,20 Mark, vorauszahlbar, frei tnS HauS. Abgeholt in unserer Expedition 90 Pfg., durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1,50 Mk. — Erschein: Mittwochs und Samstags. — Redaktion: Siidanlage21. — Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht. Verlag der „Gießeuer Zeitung", Gießen. Expedition: Südanlage 21. Anzeigenpreis 20 pfg. die 14 mm breite Petitzeile, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Z eile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung des Zahlungszieles (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneVerbindltchkett. Truck der Gicßcncr VerlagSdruckcrei, Albin Mein. Nr. 20 . Telephon Nr. 362. Samstag, den 10. März 1917. Telephon Nr. 362. 29 Jahrg. Erbitterte Kämpfe und heftiges Artilleriefeuer in der Champagne, gk Starke russische Stellungen im Uztal erstürmt. SflinfliclK aeutlcüe Cagtsbericim. H^otb. Großes Hauptqu artier, 7. März 1917. s Westlicher Kriegsschauplatz. An der Seaxpe, beiderseits von Ancre und Somme, der Champagne und auf dem Ostufer der Maas, schte gestern rege Artillecietätigkeit. Mehrfach kam auch gestern zu Gefechten von Ausklärungsabteilun- > mit der Gcabenbesotzung. — Abends griffen die inzosen an der Nordostfront von Verdun unsere en Stellungen am Caur.iereswald an; sie sind durch er abgewiesen worden. — Klares Wetter begünstigte Sieger in Erfüllung ihrer Aufgaben. In zahlreichen kämpfen sind 15 feindliche Flugzeuge abgeschoffen den. Wir haben durch gegnerische Einwirkung 1 t zeug verloren. Oestlicher Kriegsschauplatz. « Zwischen Ostsee und Schwarzem Meer ist bei nach- nder Kälte in einzelnen Abschnitten das Feuer leb- geworden. Die Tätigkeit der Infanterie blieb gering. H Mazedonische Front. W Zischen Wardar und Doiransee und in der Stru- H *i' un 0 schlugen unsere Postenvocstöße englische L? ^nien zurück. Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. b. Berlin, 7. März, abends. Vom Westen und ind keine größere Kampfhandlungen gemeldet. * Grosse U Boot-erfolge. jwtb. Berlin, 7. März 1917. Im Mittelmeer J )cit versenkt 8 Dampfer und 7 Segler mit zusam- über 40000 Tonnen, darunter am 19. Februar Ichwec beladener Transportdampfec von etwa 8000 tan bei Porta^d'Anzio, am 20. Februar der nor- I'che Dampfex „Doravore^ (2760 Tonneu) mit Stücken Genua nach London, am 22. Februar 4 ita- Segler mit Kohlen und Lebensmitteln nach jen, am 24. Februar südlich von Kreta ein mit Dimeter-Geschütz bewaffneter, von Fischdampfern lerter Transportdampfec von etwa 6000 Tonnen nt griechische Dampfer „Mioulis" (2918 Tonnen) ^aumwollsaat nach England, am 26. Februar der öffnete englische Dampfer „Clan Farquyar" (5858 «en) mit Baumwolle, Tee und Jute nach England, 77. Febr. der bewaffnete englische Dampfer „Brod- |“ (4071 Tonnen) mit Gefrierfleisch nach England. Hkapitän und 2 Maschinisten wurden gefangen geilen. \ Der Chef des Admicalstabes der Marine. ^>vtb. Berlin, 8. März. Im Mittelmeer versenkt 9 Dampfer und 3 Segler mit znsam- « 52000 Tonnen, darunter am 14. Februar der bc- eie italienische Dampfer „Torino" (4159 Tonnen) mumwolle und Mais von Alexandria nach Genua, lö. Februar der bewaffnete englische Tcansport- fer „Rosalie" (4237 Tonnen) mit Munition und ‘ von New-Uork nach Saloniki, am 21. Februar, ewaffnete englische Dampfer „Wathfield" (3012 en) mit 4500 Tonnen Magnesium auf dem Wege England, am 22. Februar ein französischer Dam- ion etwa 1000 Tonnen, am 23. Februar der betete englische „Trojan Prince" (3131 Tonnen) mit Ladung, am 26. Februar der bewaffnete englische »fer „Burnby" (3665 Tonnen) mit 5200 Tonnen von Cardiff nach Algier, ein ^bewaffneter feind- Transportdampfec von etwa 5000 Tonnen mit iladungen und der griechische Dampfer „Viktoria" (1388 Tonnen), am 3. März der bewaffnete englische Dampfer „Crahgendoran" (2789 Tonnen) mit Kohle. Der Chef des Admiralstabes der Marine. wtb. Großes Hauptquartier, 8. März 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Nur in der Champagne heftiges Artilleriefeuer. Die übrigen Fronten blieben bei dunstigem Wetter und Schneetreiben im allgemeinen ruhig. Bet Eckundungsvorstößen zwischen Somme und Oise wurden 17 Engländer und Franzosen, sowie mehrere Maschinengewehre eingebracht. Oestlicher Kriegsschauplatz. Keine Gefechtshandlungen von Bedeutung. Zwischen Wilejka und Molodeczno kam durch Bombenwurf ein russischer Eisenbahnzug zur Entgleisung. Mazedonische Front. Nördlich des Doiransees Vorpostengeplänkel. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. * wb Berlin, 8. März, abends. Im Westen und Osten bei Schneefall nichts besonderes. » wtb. Großes Hauptquartier, 9. März 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Wieder war die Artillerietätigkeit in breiter Front nur in der Champagne gesteigert. Wo sich sonst das Feuer verdichtete, galt es der Vorbereitung eigenerund feindlicher kleiner Kampfhandlungen. — Westlich von Whtschaete drangen unsere Stuxmabteilungen in die englische Stellung und kehrten mit 37 Gefangenen, 2 Maschinengewehren und einem Mtnenwexfer zurück. — Im Sommegebiet kam es mehrfach zu Zusammenstößen von Erkundungstrupps. Dort blieben 15 Engländer gefangen, in unserer Hand. — In der Champagne griffen die Franzosen die südlich von Ripont von uns am 15. Februar gewonnenen Stellungen nach Trommelfeuer an. Es gelang ihnen, in einzelne Gräben auf Höhe 185 und in die Champagne-Fe. einzudringen. Ein Gegenstoß hat die Grabenstücke auf der beherrschenden Höhe 185 wieder in unseren Besitz, gebracht. Das ttefgelegene Gehöft hält der Gegner. — Auf dem linken Maasufer richtete sich abends ein französischer Vorstoß gegen unsere Linien auf dem Südhang der Höhe 304. Ec scheiterte. Ein gleichzeitig im Walde von Avocourt durchgeführtes eigenes Unternehmen brachte ohne Verlust 6 Gefangene und 2 Maschinengewehre ein. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeressront des Generalfeldmarschall Prinzen Leopold von Bayern. Nichts Wesentliches. Heeressront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Zwischen Trotus- und Uckal türmten unsere Truppen den Höhenkamm des Magyaros und die benachbarten stark verschanzten Höhenstellungen der Russen. 4 Offiziere 600 Mann wurden gefangen, mehrere Maschinengewehre und Minenwerfec erbeutet. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen, und an der Mazedonische Front ist die Lage unverändert. Im Fcbcuar haben wir 24 Flugzeuge verloren. Unsere Gegner haben im Westen, Osten und auf dem Balkan 91 Flugzeuge eingebüßt, von denen 37 in unserem Besitz, 49 jenseits der Linien erkennbar abgestürzt und 5 zur Landung gezwungen worden sind. Der Erste Generalquactiermeister: Ludendorff. wtb. Berlin, 9. März abends. Bei wechselnder Sicht war an vielen Stellen der Westfront die Gefechts- tätigkeit rege. Zahlreiche Luftkämpfe. Im Osten nichts besonderes. * vefterreicb ungarifcbe Tagesberichte. wtb. Wien. 7. März 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz, und Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Italienischer Kriegsschauplatz. An der Tiroler Ostftront fanden in mehreren Abschnitten Gefechte mit günstigem Ausgang für unsere Waffen statt. — Eine feindliche Abteilung, die gegen unsere Stellungen an der Mündung des Masobaches vorging, wurden vertrieben. 2 Nachtangriffe der Italiener auf unsere Costabella-Stellungen scheiterten am zähen Widerstand unserer Truppen. Ein feindlicher An- griffsvecsuch gegen den Monte Sief brach schon in unserem Sperrfeuer zusammen. Die dortige Sprengung, die unseren Stellungen galt, hat nur die italienischen beschädigt. Der Stellvertreter des Chefs des Eeneralstabs v. Höfer, FeldmarschaUeutnainl. » wtb. Wien. 8. März 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. In den Waldkarpathen nordwestlich des Tartaren- paffes wurde der Feind von einer. Höhe vertrieben. In Wolhynien Vocfeldgeplänkel und verstärkter Feuerkampf. Italienischer Kriegsschauplatz. Im allgemeinen geringe Gefechtstätigkeit. Sturm- Patrouillen des Honved - Infanterie-Regiments Nr. 32 brachten aus der italienischen Stellung westlich von Kostanjevica 15 Gefangene ein. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: von Höfer, Generalfeldmarschalleutnant. • wtb. Klien, 9. März 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Keine besonderen Ereignisse. Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Zwischen dem Uz- und dem Osobanyos-Tale bemächtigten sich österreichisch-ungarische Regimenter verstärkt durch deutsche Abteilungen, der stark verschanzten Grenzhöhe Magyaros im Sturm. Der Feind ließ 4 Offiziere, 600 Mann und mehrere Maschinengewehre und Minenwerfec in unserer Hand. Besonderes Lob gebührt dem Honved-Jnfanterie-Regiment Nr. 15. — Oestlich von Gyimes wurde ein russisches Blockhaus zerstört. Heeressront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Nichts zu melden. Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändcrt. Der Stellvertreter des Chefs des Eeneralstabes: von Höfer, Feldmarschalleutnant. / Grundlose Erschießung von Gefangenen. «»giische «rt »er »rirg«gei!in!,enen.«eiw»»l»n« rie Snaländer wollen anscheinend ihren «Vien BunbeSgenvsfen in den x- n Mißhandlungen und Bcr . »u.raen vov ^«W°n°e7.n nicht nach-eh.»- ÄiS Bew-_- oa- Wn die beschworenen SluSsagen von beu^'.. .. reSangehörigen, Venen er g-uaie. diesen ^ua.«No>- e. . rinnen, auLzugSweije hier w,-vergeuden werden Ttr Unteroffizier ®. bekundei unter fe :• •:?. ä-,.- Mm 1b Juli 1916 wurde ich bei einem Liurinai.zrl.- den Südrand de« Telville-Waldee von meiner Kompagnie abgeschntkten LS gelang mir r«n Ichupew L rML? ;ä äää.« k. Sire Gewehre fort, erhoben die Hände und schwenkten r-* Tube" S' nuf®- Ä Ach jedoch wieder erhob, wurde er von einem Sng- «a» nächster «Sh« «rsch-fse«." nnf?rnffiLlcr W. macht folgende Aussage: ^Am 20. Juli 1916 wurde ich bei Guillemont von den Sng- mm .nwt« deutttoee ***H£*$g**£**tu E£ ■SÄST ”4 4 L»" >«-- Derb!nde ohne die nöftg- L°rgs°!t °"S-lcgt. , Hn mciterer Bericht eines Teutschen. der jetzt in »er ~ "n irt lam«' ..Bei der .(.efongennahm- ,m,n Engländer jedem Uhr. Geld und atte vor. . . . wrgegenstände ob. Meist auch die Trau- Inge Ciet !ich wetgerk«. wurde einfach er- e r l,i Soldat -ch. ha--- folgend« Au-fage beschwo. Ni'i ?ineni Nachtaesecht geriet ich mit drei Sta m-aden in englische Gefangenschaft? Man schickte uns hinten. Aul dem Wege dorthin begegnetcn uns .v. . in Ifnalc'iDer Ta wir waffenlos waren, riefen SS“ ParLn^un°"hoben die Hände ^ (iw?™ • Engländer aber auf uns. Zwei meiner Kameraden',ah ich daraus >°e nied.rs.nkn Ich selbst erhielt eiren Schuß durch den Bauch. %U TffeSj sä &3krt£ä&sfet wenn sie erfahren -denk J i»«! 1 p en gut den Ereignisse oorzubereiren. . r SS ist eine Nare Tatsache: Italien ist.i >K „» a fand, «orkeil zu hungern. zu frieren und x Mcxi'- bluten. serikan Italienischer Katzenjammer Natürlich darf mon daraus nicht °°r-.-t!ig f° g<, j, r 0«f ne „fi I daß J-alien deshalb Friede, iSgedanken heg« oder ggM einen Sonder,rieben machen wolle ‘ Nicht ganz unwahrscheinlich aber ist. daß es x der Echuldraen^zur Verantwortung ziehen wird. fot ßf0 e« die Möglichkeit hat. Tie Echuld trügt die Re, -r fügte - ^ runa die eS durch bezahlte Echreicr vom Eckrl ggn- ^ des übel berüchtigten Gabriele d' Amunzw in taumel und Weltkrieg hetzte, unb^ Verderben nmf l ^ die DC ' derS taumel uno jumimvy ■ Und da die Republikaner und dle -Sozialisten I - <""« WSK.«” Ä" BrfsxÄvire men. welcher anscheinend am Bein lHwer verwunde Tn nieier die Binde des Krankenträgers trug, maCfate ich die Engländer auf das neutrale Abzeichen des Mannes aufmerksam. UnmitteLar ^rauhuin: « ber Krankentrüger von einem englischen Soldaten «it de« Bajonett erstochen.- Oberleutnant N- berichtet: „Am 8. ^September 1014 wurde ich im Gefecht vet Orty durch dinen Kopf° schuß schwer verwundet und geriet in englische Ge- Ve,nn»nlchnit Ein englischer Sanitätssoldat nahm mir am ^»westen Tage mefn Geld in Höhe von 5V0 Mark, meine Uhr nebst Keile, meinen Ei'»'>rinas°w,eandere «achen fort, um sie. wie er grinsend sagte. «!« ..«n° denken- zu behalten. Zufolge meiner schweren Der- ^induna lag ich meist in halber Betäubung. Ta» machten sich die Engländer zunutze und plünderten mich vollständig aus. Man ließ mir nur ein schmutziges französische- Bauernhemd und einen deutschen Solda- """r« Gefreite S. sagt au», ..Am 8 September NN 4 geriet ich in englische Gefangenschaft. Jin Offt- * 11 “ Hochländer-Regiment kam mit acht Mann >ier vom 7. ajuwj«uiiuv»'rfivö»H*»— — iif mich ,u und nahm mir unter Vorhaltung der ge. lodenen Pistole meine Uhr und mein Bargeld von mehr ai» 20 Mark ab. Er steckte die Sachen in seine Tasche ”"* ifclUt'&Ä"*'' g°° zu «rotOIo»: ..Am 6 Juli 1915 geriet ich bei Pilkem in englische Gefangenschaft. Tie Engländer hatten einen deutschen Graben gestürmt, und wir waren dabei abgeschnitten worden. ^n einem erhalten gebliebenen Unterstände hatten wir, sechs Soldaten, Schutz vor dem geuerüberfall gefunden. Als die Engländer im Graben waren, kam ein Soldat an den Eingang des Unterstände- und rief: „Lome on'.- Darauf trat ein deutscher Soldat heraus, woraus der Engländer anlegte und ihm durch EH fehlt uu alle«. Die ualienische Presse gibt sich keine Mühe mehr zu verbergen, vag die Lage Italiens keineswegs ro,rg und die Stimmung des Volkes durchaus nicht mehr kriegssreudig ist. ., Ter Ausfuhrhandel mit Deutschland und Lesterreich ist durch den Krieg auSgeschaliet, jener nach England durch die brtnsche Etnsuhrbeschränstrng ?° »ut wie ad- aeiverrt worden. ES sehlr an Gelrerde, da» Boll Bungert <5* fe*U an Kohle; die Industrie kann nur einen Bruchteil ibrer Produktion durch,ühren. So fehlt lind an ber Front fehlen die versprochenen Sieg«. Da fragt nun Enrico Ferri. der bekannte «v,i- altst, schr rücksichtslos. «er die Schul» an »er Wo«!«8* Italiens hat. Er macht sich mit dieser WJ» Frage zum Sprachrohr der ganzen .^kfentltchen Meinung. Man hat in Italien ich°n wiederholt daraus htngewiesen. dah die Regierung Land unvorbereitet in den Krieg gesührt habe. Militärisch, sinanziell und wirtschaftlich fti es nicht gerüstet gerne,en, und jetzt sei eö durch diese «ersaumnt» g^ »wungen, den Bedingungen sich zu sügen. di« die Alliierten, in erster Linie also England, stellen und mit jenen wirtschaftlichen und militärischen «eihilsen sich zu begnügen, die John Bull gnädig gewähre. Tie militärische Lage ist schlecht. Der Kriegsberichterstatter Kirchlehner fchildett sie anschaulich, wie folgt: Gegenüber den italienischen Preneberichten. die "KM. L'i Ä.Ä ÄM Dagegen haben die k. und k. Truppen an verschiedenen Stellen der Jsonzosront durch geschickt angelegte und durchgeführre Unternehmt-''gci; v^nne oes Sturz »c» «Saigtum» often als Kriegsziel bekennen und durch Anhän zahl und Gelb eine Nicht zu unterschätzende M im Lande besitzen, ist «» wohl möglich, daß »t, Emanuele. der Könta ohne Treu und „^hr«. von nem erbitterten, irr« geführten «olk von Tbrone gestoßen werde, dessen er durch ,einen sptelloS niederträchllgen «errat sich so erbärmlich werk gezeigt hat. " - bflt sich * rik «Ni 0 «» wt UI «oßland» ton f*H helfe». r,r Corrlere della Sera' meldet au» Pet bura - Frankreich und Italien verlangen -usaui }il ,>u«u 7V-^Millionen Toppelzentner ^-^'de. Rußlonb Waise die iedoch mir die Ausfuhr von vter Mlltonen , ^ jedoch . pelzentnern erlauben. Auch bedarf die Transportfrage noch der Lösung. Hi' Seiten b Tie Transportfrage ist in der Tat WJP ' “« 00 te unb 3Rinen TaS von den Westmächten so sehnlich^begehrteohnmüchtik m IL!» ,Sle5* etnii re. iP cin VJ irafifen TaS von den Westmacyren w sind mri e, f . nnmllA über das nördliche Eismeer re 7ülte Dämlich über das nördliche Eismeer n Wr sivd die H und dafür das Auftauen deS Hafens von «rchan ", tm Mai abwarten. Bis dahin mögen die j Htgner. bte macher- freilich hungern. ble immer -^nehmend _ — f? unb Tonnen bem Ä ^ Z~ Schacht die ebenso Der entfcffclte Too. t^meuemb jüt bie tu Cflil-Ki .**”^‘*1 Jf'JuSieÄ Nach einer Meldung de- „OrlowSki ^Mnqen haben herrschen seit vierzehn Tagen tn verschiedene-^ len Sibiriens furchtbare Tchneestür alle LSarentranSporte vollständig unterbrechen.. diesen Schneestürmen hat auch der Verkehr a transsibirischen Eisenbahn schwer zu leiden. ' sogar die wichtigen Transporte dieser Bahn Verzögerungen erleiden. Infolge starker Sch rngiische Admiral r* ein brilischer Ze !sg in der Nordsee g dal Zchifs ms eine Feindes gekreuzt und im Keime vereitelt. Hauptsächlich p - iagen versuchten die Italiener, durch wehungen Entgleiste de? von" Tschita abgel Munitionszug 212 in voller Fahn. Die^L> den Hals schoß, daß der Deutsche sofort tot hiusiel." Der Musketier R., der am gleichen Tage von den Engländern gefangengenommen wurde, erzählt: „Wehrmann B. wurde, trotzdem er die Waffen bereits nieder- UWIIH «V- IV»»»'*/ - - - — ' > aeleat hatte, grundlos von einem Engländer er- schossen. Tte Mehrzahl der englischen Soldaten schien betrunken zu sein.- arosten Aufwand" von Ärtitterieseuer^im bestimmten tzinne auf uns einzuwirken. Dieses artilleristische Abtasten unserer Stellungen blieb aber erfolglos, und dre Italiener unterließen es wohlweislich, einen Jnfan- rcrieangrif, folgen zu lassen Unsere Stellungen vor Görz verlaufen etwa fünfzehnhundert Schritte vom Weichbild der Stadt entfernt. Görz ist menschenlee«, nur tn den Kellern einiger Häuser befinden sich verschiedene italienische Kommandos. Trotz der ungeheuren italienischen «eriape, die bis jetzt auj mehrere haadertiausenv Mann Tote deztftert werden, ist ber ganze Tercaingewinn der Italiener in 22 KrtegSmonaien etwa 10 »ilomcier. Hierbei ttve würde "vollsländig zrrrrümmeri. Tie ersten *“ to * l ’ lll * ltif4n ' gen fingen Feuer, woraus der ganze Zu» brasilianIM- -"i darent des Zi men. Ter Bahnkörper wurde au, ein« n, j a , %^"aTS' ° W'-i. °u ,r dlrher feilt {ebo iwbletb. brnfir». Die Angst vor deutschen „Korfari Tie ..Möwe- im Stille« Dzea«. I ^ Tie Furcht voe deutschen Hilfskreuzern ii ^ ziftschen Ozean wächst immer mehr. „Ruhkoje ä , f . ^ üe telegraphiert auS dem ehemals russischen, jetzt ja „[$* Arbeitet Hm Heimkehr. „Ich rveist es." meint der Fremde stockend. .„Ter Bub hat öfter heimgeschrieben an die Eltern, und wie keine DlnNvort mehr gekommen ist. hat er gemuht. was es mit ihnen ist. Und wer hat denn 's Bachweberhäusl jetzt?" „Ter Schöffmann hat's von der Gemetnde ge« steigert, wie er selber von seinem Hof gekom- men ist." „Was der Schöffmann, der die Hausberger Rest - ?“ „Ja — der. Sehen S', dotzt fahrt er grad mit .Heuwagen hinaus." Ter Fremde legt ein Geldstück auf den Aifd) und geht. — Ter Wirtili kornntt alles so sonderbar vor, und sic ruft dem Tavoncilcnden nach: ..Ja, Herr, sind denn Sie nicht selber der Herr " Tie Gartentüre fällt kreichend ins Aling. Ie .Pleib l.'tjt zu Hause. Fritz, du sollst nicht wie «m T** 1 «*©{,-.,■*. 3o»’ an , 4 junge den ganzen Tag draußen herMNÜMgernf- I Qn L lu Ue [ e i n .Papa, wenn du mich nicht sortläßt, so sag' iä bn^ Mama, dann mußt du abends auch ;u Hause blcil.. dvr m .4a„ S 9tl ‘‘ ten Amerikc . sieht kei^^nern. ein heim! modicrt wurde, bar diesen dringend um sein Porttat^ r. Zaps gab dasselbe dann sofort ihrer Magd mit dem st * . Mer Ul lar'ten'g tote C ‘ ü ^egk n. .Wenn nur die schöne Witterung noch einigt D fr 1 hej».,. ;(* » r* ai* '. *. *»* ninom irftrint>n TrritMr . . ' ’G) {>* fn anhält,- sagte ein Bauer an einem schönen Frii & tage zu einem Bekannten aus der Stadt, der ihn b .so wird alles aus der Erde hervorkommen.- ^e»Mn offf ce wolle Gott nicht!- rief der Städter erschrocken a, habe zwei Frauen unter der Erde. ! ' * 8 , X u i ?8 «eVÄi^® mben " l Bfvtt LÄtch bei PM Brchur, dch nukmchr japanische Kriegsschiffe sich auf der ) einem kreuzenden deutschen „Korsaren" Bisher ist es noch nicht gelungen, das be- gewordene Lahrzeug, das ähnlich wie * r*wtm zu operieren scheint, aufzuspüren. Tie Und nix Nri'icherungSraren für Fahrten auf der Linie San ii. e aus m Irljjncisco—Japan—Wladiwostok und Seattle—Talny ^öHO um 10 bezw. 12 Prozent erhöht worden. Einige Hallen ik» . il n i t i o n s ttansportdampfer sind seit einigen Ta- ^ überfällig. Man nimmt jedoch an, daß sich Mn gan» Li*W. Je, wertvolle Ladung führenden Fahrzeuge durch ^rdril Mck-schende Orkane im Chinesischen Meere verspätet rn ' öU friero r «nw* Seit einigen Wochen ist auch bereit- eine An- ^n M l bewaffneter japanischer Dampfer ausgelaufen. Wesi,d Wilson. 11 lvoüe. ^ge oder. Ter Berliner mexikanische Gesandte erklärte in inlick «ho* ik u Besprechung, daß seine Regierung ihrem Miß. ctuno « wen Segen die angeblich freundschaftliche Gesin- ie wird. s^lg der amerikanischen Regierung in einer Note »Ile dir «Nruck gegeben habe. tele b’ Sr fügte bei, daß die Beziehungen zu Ja- ' uad insÄ 10 ' 11 ganz besonders gut find. ^ »nd dir -------- ten Unsere Seeherrschaft. t zu ® n ^ B l Englands Abwehrmittcl Helsen nichts. ">°HI «öM, M xi, EMente hat sich wiederholt genötigt gesehen. ^ Treu und Ehr?2ugestehen, daß der uneingeschränkte deutsche U- luhtten Volk y w 0n ittrUg eine sehr ernste Sache ist, daß sogar die ^!sen er durck Scheidung des Weltkrieges davon abhänge, ob sie 'Errat sich so .vL' niederzwingen könne ober nicht. Tie Gtelchgültig- ^ und Sorglosigkeit, die sie zu heucheln beliebte, h « er mit seiner ganzen Wucht und BernichtungSmachl np . . n , setzte, ist einer sehr ernsten Sttmmung der Regie- oru M helfev. ilden und der größten Besorgnis und Aufregung Trra" meldet au» öffentlichen Meinung in den Ländern der Ztalien verlangen JL** gewichen. . ^ betreibe, Rußland Sie spüren es bitter, ich furchtbare Waffe die deutschen Tauchboote sind. h Zr KL Iw Mitte lmeer, an der ganzen europäischen Westküste, ;r* w n ®' Kanal und in der Nordsee und rund herum um das ist in der Tat sehr schch von allen Seiten blockierte England arbeiten en so sehnlich begehrte tere U-Boote und Minen mit gewalttgem Erfolg, und t§ nördliche Eismeer »Feinde sind ohnmächtig gegen sie. f v Mr sind die Herren der See ö dahin möoen d^Ä^n Sperrgebiet. Ter wachsende Kleinmut un- - oayin mögen die $ egncr öie Stillegung der neutralen Schiffahrt i die immer zunehmende Riesenzahl der versenkten —“ nrvi "" " H ffe und Tonnen beweise es mit einer Klarheit »Ah Schürfe, die ebenso erfreulich für unS ist wie ^schmetternd für die Feinde, die uns zu diesem anitionSzug vernichtet. sten Mittel gerechter Notwehr durch den barba- des „Drloroett K»M Hungerkrieg gegen unsere Greis«. Frauen und effelte regen in rnimmf "Zwangen haben. 'öave AchneestürvD- * - * Mndtg unterbrechen.^ englische Admiralität teilt um, ^ * auch der Verkehr a»L, britischer Zerstörer mit der gesamten i schwer zu leiden. ln der Nordsee gesunken ist. Aahrschein- ,spotte dieser Bahn M Zchiff auf eine Mne gelaufen. Infolge starker Schch . . * )er von Tschtta adgch **» to*W*nxMtx MJw; ^ch einer Mel- M E Zug unm h.,iu brasilianisch«- ^-neve", den Versuch, bas ene. Tie,rveMwmm>^^ Torpedierung «dt, ReolellMNii^lyk v ;2t r*f!r t 5U durchbrechen, anscheinend »Isr«SL-»^r das Schiff einen Tag nach der .Fto- fr „Crlean$" die Fahrt nach Europa angelt' bisher fehlt ledoch jede Nachricht über >n Verbleib. In brasilianischen Marinekreisen wird rchter, daß e« verlorengegangen ist. »ollen >sre ttcy „Journal de nicht ertrauke« lasse«. Geneve" zufolge haben 1500 chtll im Stillen ezemr '«Men Hilsskreuzern nmer mchr. 'MM^ « ische Arbeiter, die zu Arbeiten tu eng. üemals russischen^Le n und f r a n z o s i, ch e n M u n i t i o n s f a b r i- ^-- angeworben waren und die Ueberfahrt zur See ^ lP^} en ' Ehre Ausreise nicht angetre. Nach einer Meldung weigerten sie sich, wegen der chbootgefahr die Fahrt anzutteten. krei ttigen Hang' l-lnde Quellen ivegentlang- ienschen m"d-rn sind si^,^°"siM" Kreuze •beft du nicht »kifllsiht ecken groge -uglisch« Tampser mit zusammen Oll Tonnen wurden nach Meldungen aus Rot- ni versenkt; ferner 18 kleinere Schisse. Amerika und Japan. „Die gelbe Gefahr." \n\ „(faxten Amerikas", dem wunderbar und auch an Bodenschätzen so reichen wnten steht ein heimliches Heer von Zehntaw- i von Japanern. Tenn nach diesem Lande will seinen fabelhaften Bevölkerungsüberschuß ab- frucht- Staate ^ iter Gelbe, Japs wie Chinese, ist ein sehr fleißi- vie ostvon^'^PortiZr sparsamer und sehr genügsamer Arbeiter und ndringend"^' it geriffencr Händler. Tie kalifornischen Wet- einew saben die japauische Konkurrenz fürchten und Mit allen möglichen Schikanen haben Si? sich dies Bild gelernt. ^ , _ ,_ ,e1erleuue"> ^ i( j lei "^"„Einwanderung und Seßhaftwerden erschwert. s d« cholt hat die japanische Regierung dagegen an l'^regierung in Washington sich gewandt und ufte oen Sie Milderung ^der allerschärfsien' Maßnahmen Hs ' sagie'Kaufornten erwirkt. Zähneknirschend und mit der^n: vielleE^r Faust ertragen die Weißen die Konkurrenz mchi 1^-sgicktsillNlg^ lben Eindringlinge. Tie Entscheidung, ob die Ptt eines ‘ftner oder die Japaner in Zukunft die Herren ■ «n* xV *i( nec i fa ! 5Bertföpc fein werden, rückt immer näher. vellaUMt^A ^ht langsam, doch zielbewußt vor. Auf dem ^ritz/o"^ heruvl^g'^ Umwege über Mexiko iVje üanz heimlich sich ein in die Angelegen. . nicV ' uch z"^ einiS^^ ^erelmgum Staaten. CS nützt klug die abe^.r^ung ^,1 4 Q - n ^ ircen aus. Als vor mehreren WM ^ 0 w,rV« ^ Osftn auf die Seite des umerlis- an meFtkamjS)«! P-rüfidynren Porftmo Tiaz trat einem Rübenacker verscharrt. Den Erlös aus d ofort darauf vorgenommenen Verkauf sämtlicher SH chaftssachen und der Kleider seiner Frau, 800 M« in llederlicher Gesellschaft in Halle in mnH Wochen verpraßt. ±. V^trast« Preistreiber. Ter Großhändler M Adler in München und der vermögenslose Karl Jos Hof« gründet«, im RovemLer 1.81 S etae ©eMIfd W« Betrieb von &ett»nBaiic>tt- A-MM ^ Kt 96000 jfoff Graf Zeppelin +♦ Berlin, 8. März. Graf Zeppelin ist heute vormittag um *U12 Uhr im Westsanatorium zu Charlottenburg einer Lungenentzündung erlegen. Graf Ferdinand Zeppelin ist am 8. Juli 1888 in Konstanz als Sohn des hohenzollernfch - hechingilchen Hofmarschalls geboren. Ec studierte auf dem Polytechnikum in Stuttgart, ging dann zur Kriegsschule in Ludwigsburg und besuchte als Kavallerieoffizier die Universität Tübingen. 1859 wurde er Oberleutnant, 1863 wurde er zur Teilnahme am amerikanischen Se veuische Männer. Deutsche Trauen? hillW 4 10 Alk. er Weltkrieg drängt zur Entscheidung. Unsere Feinde haben ihre Absichten enthüllt Wir sind ihnen dankbar, daß sie die letzte Maske fallen ließen, daß wir heute me^ denn je wisien, daß wir für den Bestand unseres Vaterlandes kämpfen, für das Sein o Nichtsein von Haus und Herd, von Weib und Kind. Jetzt gilt es alle Kräfte für dies Ziel einzusetzen und nichts zu Unterlasten, w iiio" Aiidk zessionSkrieg beurlaubt und machte bei St. Paul seinen, f Ä ... , r,~ • . ersten Aufstieg Im Fesselballon. Ec nahm an den>un,ere Kraft IN dem Bolkerringen zu steigern und zu starken vermag. Ter Ankauf von Goldsachen durch die Reichsbank und der Verkauf von Juwelen in Kriegen 1866 und 1870/71 teil; unvergeßlich hat sich Gras Zeppelin schon damals gemacht durch seinen von f Qf f ' , 1 Jr? ; r selten großem Mut und zähester Ausdauer getragenem neutrale Ausland durch die ^.lamandenregie gilt diesem Ziel. Patrouillenrttt bis tief in das damals noch französische Elsaß hinein. 1873 wurde er Major, 1882 Komman Cr stärkt den Goldschatz des Reiches. Er steigert unsere wirtschaftliche Leistung ^ur^des' 19 '.Ulane'nreg"ments^ von 1885 n I 867 "warlfähigkeit. Er wird dazu beitragen, uns einen ehrenvollen Frieden und den Wiederaufb Graf Zeppelin Mtlitärbevollmächtigter bei der württem^ her Friedenswirtschaft 2 U sichern. belgischen Gesandschaft in Berlin. Bon da an bis 1890 ~ ; , p. * < < v < rrc württembergtscher Gesandter in Berlin. 1888 war er ^Las Opfer der Gold- und Juwelenabgabe, zu welcher die Rnchsbank austorde Generalmajor geworden, drei Jahre später wurde er zählt — und das sei hier den mancherlei herumschleichenden Anzweifelungen aeqenüb als Generalleutnant zur Disposition gestellt. Bon letzt r, W, ; ; ) \ ) 0 1 » » » an widmete er sich vollständig seinem Plane, ein star- > ausdrücklich sestgestellt — reS, brauchbares, lenkbares Luftschiff zu bauen. Was ec auf diesem bis dahin unerreichten Gebiete durch sein geniales Wissen und sein AuSharcen vollbracht, das gebracht. "Ganz^Dmtzchland' besonders ^aber wirdÄelmit denen wir gewillt sind, unseren Feinden entgegenzutreten und unseren Fahnen de vergessen, daß Graf Ferdinand Zeppelin einer seiner Endsieg zu Wahren. ctev jt» 1 zu den notwendigen Nilstnngrarbeiten. rin« größten und beliebtesten Söhne ist. Bis in die fernsten Zetten wird sein Name in höchsten Ehren genannt werden. Das Gefühl der Notwendigkeit dieses Opfers erfüllt noch nicht alle Kreise unsere". Var Uaterbaus! (Nachdruck verboten). Der Sohn muß zieh« in Feindesland, Der unser Stolz stets war, Und läßt zurück nun kummervoll Das alte Eltecnpaac. Im Vaterhaus wirds nun so still, So öd und traurig sein, Wo nach so langer Friedenszeit Jetzt Sorg und Leid zieht ein. Des Sohnes Platz bei Tisch wird leer, Wo er schon saß als Kind, Drum eine Träne beim Tischgebet Vom Mutterauge rinnt. Noch einmal drückt ans Mutterhecz Den Sohn zum Abfchtedskuß; Leb wohl — leb wohl — auf Wiedersehn, Bleibt stets an Dich mein Gruß. Gott schirm Dich prnuf#« Dankbar gedenk ich Dein DaS V iterhaus — das Mutterherz Soll mir. der Himmel sein. Gießen L. R o l o f f. - , „ (i „ 13 Miicz kan" 1 1 1 un b b-> Wkn 1 Volkes. Noch können wir zwar davon absehen, Goldschmuck und -gerät aufzurufen, bei ^ ein hoher Kunstwert oder — wie alten durch Generationen aufbewahrten Familienstücke, -oh» d-r GwßM und den Trauringen der Lebenden — ein besonderer kulturhistorischer oder ethischer Wei «in; i 892 innewohnt, aber für alles übrige muß auch hier rückhaltlose Opferfreudigkeit sich in de» M bt | 0tD , u g Vaterlandes Dienst stellen. Wie jeder deutsche Mann und jede deutsche Frau sich heut, W’]" 1 ' fl ^ tn 2 68f wo es den Kampf um des Deuschen Volkes Dasein gilt, draußen wie drinnen selbstlo Eibgioßh»;' und selbstverständlich in die Reihe der Kämpfer stellt und längst von dem Wahn geheilt is ’ ^ 1908 geborene? auf den einzelnen komme es nicht an, so ist es auch hier not, daß jedes Goldstück, jede, .„z, Hessenlmd > Schmuckstück und Gerät, von dem sich weitherzigste Opferwilligkeit zu trennen vermag, de ^ m diesem ($«** Kampf für das Vaterland mitkämpft. Wir brauchen heiße Herzen und offene Hände. stwfjrt Frauen und Männer Deutschlands! Zeigt eure Opferbereitschaft. Laßi' euch in dem gesunden Bewußtsein, daß des Deutschen Volkes schwerste ZeihM von euch verlangt, auch an dieser Stelle eure HM z» spcnven, nicht wankenv«' itbaS machen durch s»» yeyoroerre Oipser zu hoch erscheint. Mir brauchen euer O>pfert Vaterländischer Hilfsdienst. Aufforderuüg des^Ukiktzsamtes zur freiwilligen Meldung Berlin, den 1. Feoruar Havenstein, Präsident der Reichsbank. * ‘*7 £ebensmittel aller fix\ gemäß §7 Absatz 2 de» Gesetzes übex den vaterländischen für unsere Beamten und Arbcüer. Hilfsdienst. I S»ea»:»nelnt Angebote erbitten: ********** Ohne Seilenkarle! Tollettenwaschmlttel ..Fanla Sieg-Rheinifche Hierzu gibt die KriegsamtSstclle Frankfurt a. M L^0M0tiV- «. Maschinenfabrik folgendes bekannt: Zwecks Förderung der Serfchiffastrl werden alle männlichen Deutsche zwischen dem 17. und 00. Le- bcnSjahrr, 'owcit sie nicht krtegSverwendungSfähig oder garnison- ' arbeitSvcrwcndungSsählg sind und die in irgend einer tigenfchafl zur See getabren haben, anfge- forflerl, ihre Dienfte xnr verliignng zu (teilen. Es ist dringend erwünscht, daß alle diejenigen Personen, die zur See gefahren haben, und die nach ihren körperlichen Fähigkeiten geeignet sind, wieder zur S>re ,» gehen sich umgehend freiwillig melden. Personen, die bereits in der Seeschiffahrt oder sonst im Baterlündischcn HilsS dienst tätig sind, diirsen sich aus diesen Aufruf nicht melden. Meldungen sind schriftlich unter Angabe von Namen, Wohnort und Wohnung zu richten an die Ztifrallfcllc für Scbilfsmannfcbafien, Hamburg, mönkedamm u, T. Die sich Meldenden erhalten von dort auS einen Fragebogen zugcfandt, nach dessen Ausfüllung und Nück- sendung sie die weiteren Mitteilungen der Zentralstelle Die bisherige Berufstätigkeit G. m. b. H. Kirchen a. d. Sieg. — Ziehung 24. März — Wormser Dombau Qeld=£otterie 1000 000 Lose, 3667 ßewlnne M. ioo ooo Haupt -5 O O O O Gewinne f O O bar ohne Abzug zahlbar. Lose 31. ro "‘' b *n„“ “• I, Dinkelmann, Worms. Welallbeiten Holzrahmenmatratzen, Kinderbetten Eisenmdbelfabrik, S»hl i. Thür. vor- »onelol injelbeimer Rotwein ganz vorzügliche Qualität liefert in jedem Quantum ruhig abzuwarten haben. dürfen sie nicht ausgcben, bevor nicht ihre Einberufung erfolgt ist. Außer den zur Sec befahrenen Hilfsdienst | pSaftlwSctlter pflichtigen können sich auf dem vorstehend geschilderten Wege auch Unbefahrene zum Dienste als Kohlen sicher oder Jungen für die Seeschiffahrt melden. Wein*ntsl>e*it*er Xieder-lnselelm ft R Kriegsamtftelle Frankfurt a. DbncLcbcrkarte gebe ab ro Ctr. Mzthot* tafeln gepreßt ca JJCPCr n Pfd. schwer. Preis 1 Mk. pro. Pfund Muster gegen Nachnahme. R. ^angc Ncucöllu, Weserstr. 93 CsHer Rhcumati<eiter, scheuert Treppen, Fussböden, Tische, Holz und Geschirr blendend weiss Blechdose za. 10 Pfond 6 B! Nachnahme ab FabriL. Fabrik-Versandhaus . Alga“, Berlin H 58, Milastrasse 10 > IM iMItht abzugeben. ,60 mtr Ruffenpfer' verkaufen auch einj' ; ‘ 0 B c ® ^a uptqu q 1,45 mtr. icr ifc id) der Avre griffen Oliib. Oimenberfl ^ ,n I« säuueou« u *■ «°°°» tw’Ä Ä Wir suche» ^unsere Stoßtr, verkäuftie "!• h ^ west v c r k a u i m i Sfcosnes Suff, Häuser Rßene 1 ©übU :suck durch und kosten los N jtlte, neuffi Angebole von.SelbstetyetDnsog hr , Qn l an beliebigen PIägen Irnlt ^,.. . , y ohne (Geschäft Wn •• UnirC. tunst an Bes vorgemerfte \ ^ Champagne fiam: ciiounichl nn den Verlag H herbeis Vermlot• u. Vorkat::i ssij^ ?i ^UbehM Zentrale ^ Ngibnj^^'^ 1,0 Frankfurt a ßefilid Hanaahaum. vil'g pb! 1 .?*” ' n de • * Oumabtcilu,, *• Init'ROi:' «e», 200 .Der Rest hohe HC(«cn b« grofrem trioll »ndKOWft' rr.eln »w»le \ System H t Mehrloü» 9 ' * gekrönL Ac^ Mch«. rddiVJs fbrout ^ Or« kfl i I frans Menzel, Frankfurt Windraü kraiir « ^t-rciS: viertel,iihrlich durch die Träger,rci «MS IM SJlf., durch die Post bezogen IM SJif. * eNth^M°diti°n Menen. Tudnulagc 21. aus dem Inserate: die 44 mm breite Petitzeile 30 Pfennig. Reklame: „ 90 „ „ " J 2 " Extrabeilagen werden nach Gewicht u. Grohe berechnet. * Expedition: Gicsten, esüdanlagc .24. östliche Mh J tBiebJjä 1 ,ö>öerlie«er Weoöachter) unb LoKakanzeiger (33ofe ans Hverhessen) Jahrg. L" T e l e p h a n Nr. 362. dl«, seren *» «tu» fronte» standhaft. Russe« in »er Champ-g..- ««.er 'ran.-.i'chcr Führnng. | Zeicbnil die KM» HrteflsanUll,* JJCinxojei: SV u ' ^ . wuchtigen Schlag. Unbeschränkter Einsatz aller Waffen draußen, aller Geldgewalt im Innern. Machtvoll und hoffnungsfcoh der Entscheidung ent- gegen! _____ .«Hieb« „eallebe Castsbericbt*. lUpeiiPsU Großes Hauptquartier 10. März 1917. Men « ett Westlicher Kriegsschauplatz, ben. 111 ' M„ch der Avre griffen die Franzosen einen un- itr. u „Mben bei Laucourt und südlich von Crapeau- li|h. RliltWif an. Sie wurden im Handgemenge geworfen, b Marb'ftngene blieben in unserer Hand^ Oestlich von holten unsere Stoßtrupps 14 Mann aus den Vis 0 stfCW®djenStiiteit. In der westlichen Champagne gingen uaufllw» von Pcosnes Russen, geführt von franzüst. ^Lfsizieren,. gegen unsere Stellungen vor. An erm itällSßl* Stellen eingedrungene Abteilungen wurden durch vertrieben. Südlich von Ripont entspannen ^Äa bchB^Mlich der Champagne.Fe., die mehrmals den ^Mgcuvrk!- ^ wechselte, neue Kämpfe, die keine wesentliche ^uMb-rung der Lage herbeiführt-n. Dort wurden von B o°>',!erM ö Gefangene embehalten. — Auf dem Westuser D Vefkm t blieb am Walde von Cheppy ein fcanzüstscher »iot - V ,J iS ergebnislos. Oestlich der DiaaS brachen un- Zenirf Sturmabteilungen in den Caurieceswald ein und ikfui’ t a ‘ , mit" 6 Offizieren, 200 Mann und 2 Maschinen- " r°n zurück^ D°r Rest der französischen Graben- 'lng entzog sich der Gefangennahme durch eilige - Auch bet Flirey zwischen Maas und Mosel eine Sturmtrupp-Unternehmung wie beabstchtlgt. wurden 15 Gefangene eingebcacht. Flieger schossen 6 feindliche Flugzeuge und ffliLn;«« nri Tinrrfi Abwebrfcuer wurde ein ab! ' Durch Abwehrfeuer wurde ein zum Absturz ^gebracht. Leutnant «-»'^rischer Flieger Neue U-Lsstettslge im Mittelmeer. b Dampfet und s Seflier mit über rr o*o Ccnaea aerfeakt. wtb. Berlin, 12. März. Im Mittelmeer wurden - , . | verserE 6 Dampfer und 8 Segler mit zusammen über äsäm I eHSISä Bataillon Senegalesen sowie 1000 chinesischen Muni, tionsacbeitern an Bord, am 27. Februar ein bewaff. neter begleiteter Transpoctdampfer von etwa 5 000 Tonnen mit Eisenbahnmaterial als Ladung, am 6. März der italienische Dampfer .Porto di Smyrne mit Mehl und Stückgut von Genua nach Alexandria, am 7. März ein bewaffneter, von Begleitfahczeugen gesicherter Tcansportdampser von etwa 8000 Tonnen. Der Chef des AdmiralstabeS der Marine. Berlin, 11. März avenos. An oer^o^e, Avre und Oise, in der Champagne und beiderseits dex Maas war die Feuertätigkeit lebhaft. — Aus dem Osten ist nichts Besonderes gemeldet. 'FMlballonS ' .... S,i?m-°n«-7m LÜftkompf. konzentriert« wtb. Großes Hauptquartier, 12. März 1917. W e st l i ch « r Kriegsschauplatz. Sehr klare Sicht hatte an vielen Stellen der Front gesteigerte Tätigkeit der Fcrnwaffen und Flieger zur Folge - Besonders stark war das Feuer im Ancre. Gebiet zwischen Bucquoy und Le Transloy, lebhafter in manchen Abschnitten längs der Aisne und in der Champagne. Südlich von Ripont griffen die Franzosen heute morgen Teile unserer Stellungen an; fie wurden abgewiesen - Durch Luftangriff unserer Flieger ver- loren die Gegner 16 Flugzeuge und 2 Fesselballons, durch Abwehrfeuer 1 Flugzeug. Oestlicher Kriegsschauplatz. Bet vielfach reger Artillerie- und Vorfeldtätigkett keine größeren Kampfhandlungen. M a z e d o n i s ch e Front Zwischen Ochrida- und PceSpasee haben sich kleine Gefechten vor unseren Linien abgespielt. wtb. Berlin, 12. März, abends. Im Somme- Gebiet, zwischen Avre und Oise, sowie in der Cham- pagne lebhafte Gefechtstätigkeit. - Auch im Osten bei klarer Sicht die Artillerie in mehreren Abschnitten reger als in den Vortagen. Beiderseits des Pcespa-Sees und im Cerna-Bogen nahm gleichfalls das Feuer zu. Der Ekste Generalquartiermeister: Ludendorff. " 7 > \Vifld 10 Gasgefüllt-bis 2000Watt Oestrrleicft-ungaliscve Cagesbericbte. wtb. Uliea, 10. März 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz Bei dem vorgestrigen Angriff auf die Höhe Ma- ayaros wurden 13 Offiziere und 991 Mann gefangen genommen. Die Beute beträgt 17 M°,ch nengewe re. 5 Minenwerfec, ein Granatwerfer und viel Munition und Kciegsgerät. Versuche des Gegners, die verlorene Stellung zurückzugewtnnen, scheiterten in unserem Sperrfeuer. Italienischer Kriegsschauplatz. Geschützkämpfe und Fliegertätigkeit warenl im all. aemetnen wieder lebhafter. Bei Gocz wurde ein Capconi, der nächst St. Andcae niedergtng, von unserer Artillerie errschossen. Auf der Cima di Bocha (südlich des San- Pelegrino-Tales) drangen Abteilungen des Infanterie. Regiments Nr. 74 durch Schneetunnels in die feindlichen Stellungen ein und machten einen Offizier und 30 Mann zu Gefangenen. G^efüllte Lampen 2 Su nd 60 Watt NurdasaufdernOlasbJ^n^inß^ ^ Wort O^ ^ltan Obcrall erbmth SSdöftllchtr Kriegsschanpla $. Südöstlich Von «trat G-plänk.l- sonst unverändert Der Llell»rtre!er des Chefs des Eeneralstabs von Hofer, Feldmarschalleuinonl. 9 wtb wie,. 11. März 1917. Südöstlicher KriegSschniiplay. Keine bi sonderen Ereignisse. Ztalienischcr Kriegsschauplatz. Tie lebhaftere Artillerie- und Fliegectätigkeit hielt L °"nt«ch.n einzelnen Abschnitten der°küstenländischen ? c Hestern an. — In der vergangenen Nacht * ^ Sieger die Städte Triest, Mnggw Isoka und Pirano mit Bomben. 0 D*r Stellvertreter der Chefs des Generalstabes: von H ö f e r, Feldmarfchalleutnant. » wtb. UJlei, 12. März 1917. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Ztalkeoischtr Kriegsschauplatz. Heute früh vica abgklr....... PeSma M't bomben Südöstlicher Kriegsschauplatz. Bei Buzi, 25 Kilonleter südlich Das en die Karsthochfläche unterhielten dieItaliencc , ein stä-kereS Geschütz- und Minenwerferfeuer. « ^c>>wrl,epsr,sr — RinderprelTe. Batoc wurde ein feindlicher Angriff bor Koftanje- ^eichvtag, dag der Termin für das In 'wlslen- - Unsere Flieger warftn Lager bei neuen Schweinepceise der 1. Mai sei, de, a,t Bomben. derpceise der 1. Juni. Die Preise werden bellen €rgt»«l* der kr,ft Hnd»lg Zprnde in Rijjci. Er Betragt das Ergebnis in Rheinh ffen 585 580 Mk., in «torkcnburg 905 670 Mk., in Lberhess n 304 000 Mk Hierzu kommen noch Beiträge der Kreise usw. " Gesamtergebnis ist in Hessen rund 2388000 Mk. DU Schale« xir 6ede«Kreler. Das Grosth. Ltaate ^"'^rium hat für die bürgeilichcn Behörden ange daß Zur Ie.er des 25 jährigen Reglerungsjubi i b J e , J . °W cr j0flS am 14. März in den Lchulcn eine Gedenkfeier zu veranstalten ist und der llnteiricht auszufallen ha', die AmtSräume der Behörden wie ™ fi f! “A" 1 3^Q0f n öWiBIoiün bleiben und b:c offent l'chcn Grbäude zu beflaggen sind. ' 501 SchMlflli ». Nach Mitteilung des ffimf h Tn anÖO l blS ia Armeekorps werden Dorf. Wlls sie dringend benötigt werden, vom Mi- ttäc entlasten, sofern sie irgend dienstlich entbehrlich Zchnhware, Es findet eine Einschränkung der chchuherzeugung statt. Biele Schuhfabriken müssen Ba'vcki erklärte im Inkcaftceten der derpceise der 1°. Juni. Tie Preise werde nutzer ab ge fetzt"' rrn^räMcberte» Speck von hmgt- schlachteten Schweinen Die Abg. Wiegand und Gen. T «"ometer südlich von Berat, rer- ! '^'"cmeien Schweine». Die Abg. Wiegand "u sprengten unjere Patrouillen eine feindliche Abteilung, öeanlragcn in der Zweiten hessischen Kammer- Der Stellvertreter de« Ehess des Generalstabes, crwck!n"di- w°Ü- bcschließ..,, Grohh. Ministerium VVI^ Höler.. Feldmi^chall-utnan,. | X'JÄf SÄ 9 Q "3 aufzuheben oder doch in weitgehende mildern. In der Begründung wird bemerkt, düß 4 vom Hundert des Scklachtschweines in g -Lpeck abzugeben sind, jedoch nur in Hch jm September Die Zeichnei gellenden Bel jederzeit - m Berlin, im 2 — Ulli ^ uni, 4 "-/Ä""ung d» durch deu Küeg erwachsenen Ausgaben werde» weitere 5». Schuldverschre und 4„ Rcichsschatzauweisuugcu h>erm,t zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt. /"st, die Schuldverschreibungen frühestens zum I. Ofiolier 1424 kündigen mW kann daber i~ ÜSÜT "^l,anwe.snnge„ wie Über jedes andere Wer.pap.er jederzei, ,durch «erkauf, Verpfändung " wendnn^° destimmnngen über die Schnldverschrcibir.gen finden ans die Schnldbnchfordernngen emsprcchende 1. Annahmestellen. Ieichnungsstelle ist die Rcichsbank. Feich- nungen werden von vonnerstag, den <5. März, bi; Montag, den |k>. gprii l'lst, mittags | Uhr bei dem Kontor der Reichshauptbank fürWert- paplcrc in Berlin sPosischeckkonio Berlin Nr. 99) und be, allen gweigan,talten der Reichsbank mit Kassencinrichiung cnigegcngenommen. Die Zeichnungen können auch durch Bcrmilllung der königlichen Scc- Handlung fPreuhische» Siaaisbank), der Preukischen Ceniral-Denossenschasiskasse in Berlin, der ?2,rVV" S t QUP ‘ t ba,,h i» Nürnberg und ihrer Iwrigansialicn, sowie sä,„i,scher Banken, Bankiers und ihrer Filialen, sämllicher öffentlichen Sparkassen iCbCr L-bensversicherungs. «i» ' l^erKreditgenoffenschaft und jeder Ziffe! ?" Wegen der Posizeichnungen siehe Zeichnungrscheine sind bei allen vorgenannten Stellen zu haben. Die Zeichnungen können aber auch ohne Derwendting von geichmmgsscheinen brieflich erfolgen. Bedingungen. 2. Einteilung. Zinsenlauf. Die Schuldverschreibungen sind in Stücken zu 20000, IOOOO, 5000, 2000, 1000, 500, 200 und 100 Mark mit Iinsfchcincn. zahlbar am 2. Januar und 1. Juli jebes Jahres, ausgefertigt. Der Iinslauf beginnt am 1. Juli 1917, der erste Jinsfchein ist am 2. Januar 1918 fällig. Die öchahanweisilngen sind in Gruppen eingeteilt und in Stücken zu 20000, 10000 5000 2000 und 1000 'INarh mit dem gleichen Iinsenlauf und den gleichen Zinsterminen wie die öchuldverschreibungen ausgefertigt. welcher Gruppe die einzelne Schahanweisung angehort ist aus ihrem Text ersichtlich. 3. Einlösung der Schatzanwechmgen. Die Schahanweisungen werden zur Einlösung in Gruppen im Januar und Juli jedes Jahres, erstmals im Januar 1918. ausgelost und an dem aus die Auslosung folgenden 1. Juli oder 2. Januar mit HO Mark für je 100 Mark Rennwer, zurückgczahli. Es werden lewe.ls so viele Gn.ppen ausgclosi. als dies dem plan- '"ahig zu tilgenden Beirage von Schahanweifungen e,„. Ipnchi. Die nicht ausgcloflen Schahanweisungen sind des Reichs bis zum l. Juli 1927 unkündbar. Früh auf diesen Icilpunki isi das Reich berechtigt, Rückzahlung zum Nennwert zu kündigen, jedoch die Inhaber alsdann statt der Barrllckzahlung . bei der fenicrn Auslosung mit 115 Mark für je 1 aO Nennwert rückzahlbare, im übrigen den gleiche guiigsbedinguiigcn unterliegende Schatzanweisungen so Frühestens 10 Jahre nach der ersten Kündigung is Reich wieder berechtigt, die dann noch unoerlostcn anweisunge» zur Rückzahlung zum Nennwert zu kü.» jedoch dürfen alsdann die Inhaber statt der Barzo 3’ °>ge mit 120 Mark für je 100 Mark Nenn ... ~ - -viuik hierin ; rückzahlbare, im übrigen den gleichen Tilgungsbedina »i> unterliegende Schahanweiiunae,, fnr^n, rp;.,. ™ flhi un,erliegende Schahanweisungcn fordern Eine Kündigung is, nicht zulässig. Die Kündigungen spätestens sechs Monate vor der Rückzahlung und nur auf einen Iinstermin erfolgen. Für die Aerzinsung der Schahanweifungen un -ulijimg durch Auslosung werden jährlich 5"/« vom wer, ihres ursprünglichen Belrages aufgewendel. ersparten Zinsen von den ausgclosien Schahanweisit ' wer^ en zur Einlösung inilvcrwcndet. Die auf Krunl ? ^ Kündigungen vom Reiche zum Re,inwert zurückgcz« : ö j|l Am 13 . M v^Shcrzog Um 3 -" h-i>. Uin q! öer damals ““ lungen (ju } u - Mit einem ourger seine ' Wiiam(te Auss! ^ In tarnen ' “! d brach,ei, " n ® c r nigften »üannftäbter c in dem ® zahl «W bau M" 9 ° and ^ rebungen d Ntanbnis fQ, fe die U ^QblbQupian «nie, A 3uflQnbe c ^ und fiff L°"Mcheidä! Allheit (£j nf Ä $8 9s[irejc Js« yb b iSts ^ in beit, 19 löith k. nu c | £ ot ■ ‘»S«, Ktz...:.? l ‘ r ®ffeioerbraufh dt ^äte fi„ 7 l,lr «i. Warte nu r -e E, en fann. s « p Q nn | 0 Lr-5'L L°«-LL i, Ir ^ * 4em 3»[WeSt' 5chatzanweisungen nehmen für Rechnung des Reichs weiterhin an der Verzinsung und Auslosung teil. Am 1. Juli 1967 werden die bis dahin etwa nicht ausgelosten Schatzanweisungen mit dem alsdann für die Rückzahlung der ausgelosten Schatzanweisungen maßgebenden Betrage (110%, 115°/ 0 oder 120%) zurückgezahlt. ( 4. Zcichrmngspreis. Der Zeichnungspreis beträgt: für die 5 0/0 R e i ch s a n l e i h e, wenn S1 ü ck e verlangt werden, 98, ^ Mark, tt ,, 50/o „ wenn Eintragung in das Reichsschuldbuch mit Sperre bis zum 15. April 1918 beantragt wird, 97,80 Mark, „ „ 4'/zO/o Reichsschatzanweisungen 98,- Mark für je 100 Mark Nennwert unter Verrechnung der üblichen Stückzinsen. 5. Zuteilung. Stückelung. Die Zuteilung findet tunlichst bald nach dem geich- nungsschluß statt. Die bis zur Zuteilung schon bezahlten Beträge gelten als voll zugeteilt. Im übrigen entscheidet die Ieichnungsstelle über die Höhe der Zuteilung. Besondere Wünsche wegen der Stückelung sind in dem dafür vorgesehenen Raum auf der Vorderseite des Zeichnungsscheines anzugeben. Werden derartige Wünsche nicht zum Ausdruck gebracht, so wird die Stückelung von den Vermittlungsstellen nach ihrem Ermessen vorgenommen, "späteren Anträgen aus Abänderung der Stückelung kann nicht stattgegeben werden*). Zu allen Schatzanweisungen sowohl wie zu den Stücken der Reichsanleihe von 1000 Mark und mehr werden auf Antrag vom Reichsbank-Direktorium ausgestellte Z w i s ch e n s ch e i n e ausgegeben, über deren Umtausch in endgültige Stücke das Erforderliche später öffentlich bekanntgemacht wird. Die Stücke unter 1000 Mark, zu denen Zwischenscheine nicht vorgesehen sind, werden mit möglichster Beschleunigung fertiggestellt und voraussichtlich im September d. I. ausgegeben werden. 6. Einzahlungen. Die Zeichner Können die gezeichneten Betäge vom 31. März d. 3. an voll bezahlen. Die Verzinsung etwa | schon vor diesem Tage bezahlter Betrüge erfolgt gleichfalls * erst vom 31. März ab. Die Zeichner sind verpflichtet: 30°/o des zugeteilten Betrages spätestens am 27. April d. I., ' 20°/o „ „ „ „ „ 24. Mai „ „ 25 0 n t! w n „ 21. Juni „ „ 25 0/0 „ „ 11 11 11 18.3uli „ n zu bezahlen. Frühere Teilzahlungen sind zulässig, jedoch nur in runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts. Auch auf die Kleinen Zeichnungen sind Teilzahlungen jederzeit, indes nur in runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts gestattet; doch braucht die Zahlung erst geleistet zu werden, wenn die Summe der fällig gewordenen Teilbeträge wenigstens 100 Mark ergibt. Die Zahlung hat bei derselben Stelle zu erfolgen, bei der die Zeichnung angemeldet worden ist. Die im Laufe befindlichen unverzinslichen Schatzscheine des Reichs werden — unter Abzug von h°!f Diskont vom Zahlungstage, frühestens aber vom 31. März ab, bis zum Tage ihrer Fälligkeit - in Zahlung genommen. 7. Postzeichnungen. Die Postanstalten nehmen nur Zeichnungen aus die 50/0 Reichsanleihe entgegen. Auf diese Zeichnungen kann die Vollzahlung am 31. März, sie mutz aber spätestens am 27. April geleistet werden. Auf bis zum 31. März geleistete Dollzahlungen werden Zinsen für 90 Tage, auf alle anderen Vollzahlungen bis zum 27. April, auch wenn sie vor diesem Tage geleistet werden, Zinsen für 63 Tage vergütet. 8. Umtausch. Den Zeichnern neuer 4 1 / 2 °/ 0 Schatzanweisungen ist es gestattet, daneben Schuldverschreibungen und Schatzanweisungen der früheren Kriegsanleihen in neue 4 1 / 2 °/o Schatzanweisungen umzutauschen, jedoch kann jeder Zeichner höchstens doppelt so viel alte Anleihen (nach dem Nennwert) zum Umtausch anmelden, wie er neue Schatzanweisungen gezeichnet hat. Die Umtauschanträge sind innerhalb der Ieichnungsfrist bei derjenigen Ieichnungs- oder Dermittelungsstelle, bei der die Schatzanweisungen gezeichnet worden sind, zu stellen. Die alten Stücke sind bis zum 24. Mai 1917 bei der genannten Stelle einzureichen. Die Einreicher der Umtauschstücke erhalten zunächst Iwischenscheine zu den neuen Schatzanweisungen. Die 5 0/0 Schuldverschreibungen aller vorangegangenen Kriegsanleihen werden ohne Aufgeld gegen die neuen Schatzanweisungen umgetauscht. Die Einlieferer von 5°/ 0 Schatzanweisungen der ersten Kriegsanleihe erhalten eine Vergütung von M. 1,50, die Einlieferer von 5 0/0 Schatzanweisungen der zweiten Kriegsanleihe eine Vergütung von M. 0,50 für je 100 Mark Nennwert. Die Einlie- ferer von 4 V 2 °/ 0 Schatzanweisungen der vierten und fünften Kriegsanleihe haben M. 3,— für je 100 Mark Nennwert zuzuzahlen. Die mit Januar/Juli-Zinsen ausgestatteten Stücke sind mit Iinsscheinen, die am 2. Januar 1918 fällig sind, die mit April/Oktober-Zinsen ausgestatteten Stücke mit Zins- scheinen, die am 1. Oktober 1917 fällig sind, einzureichen. Der Umtausch erfolgt mit Wirkung vom 1. Juli 1917, so daß die Einlieferer von April/Oktober-Stücken auf ihre alten Anleihen Stückzinsen für 1 /i Jahr vergütet erhalten. Sollen Schuldbuchforderungen zum Umtausch verwendet werden, so ist zuvor ein Antrag auf Ausreichung von Schuldverschreibungen an die Reichsschuldenverwaltung (Berlin SW 68, Oranienstraße 92 94) zu richten. Der Antrag muß einen auf den Umtausch hinweisenden Vermerk enthalten und spätestens bis zum 20. April d. J. bei der Reichsschuldenverwaltung eingehen. Daraufhin werden Schuldverschreibungen, die nur für den Umtausch in Reichsschatzanweisungen geeignet sind, ohne ginsschein« bogen ausgereicht. Für die Ausreichung werden Gebühren nicht erhoben. Eine Zeichnungssperre steht dem Umtausch nicht entgegen. Die Schuldverschreibungen sind bis zum 24. Mai 1917 bei den in Absatz 1 genannten Zeichnungsoder Vermittlungsstellen einzureichten. 'Eilten Stücke sämtlicher Kriegsanleihen werden auf Antrag der Zeichner von dem Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere in Berlin nach Maßgabe feiner für die Niederlegung g>. ten en ibiiuju,,^.. - , Oktober 1919 vollständig kostenfrei anfbewahrt und verwaltet. Eine Sperre wird dnrch diese Niederlegung nicht bedingt; der Zeichner kann sein Depot jederzeit — auch vor Ablauf dieser Frist — . v .„ ^ lc tu»« vU, ^ «»„vtnmitwp ansaefertiaten tSkbcn von den Dar lehnskaffen wie die Wertpapiere selbst beliehen ilG% Ws (2 Berlin, im März 1917, Reichsbank-Direktorium. lu Havenstein. v. Grimm. Vv>v des ttib fatut daher gung des Zinsj g zum vollen i über die Schul , Verpfändung 1 en entsprechende €fn üriitlcim Mst Am 13. März dieses Jahres sind es 25 Jahre, seit Großherzog Ernst Ludwig von Hessen den Thron bestiegen hat. Ein abschließendes Bild von seinem Wesen hat der damals 23jährige noch nicht geboten. Das Interesse des jungen Fürsten wandte sich vorwiegend der K u n st zu. Mit einem gewissen Mißtrauen verfolgte der Spießbürger seine Bestrebungen auf diesem Gebiete. Die seltsamste Ausstellung des Jahres 1901, bekannt unter dem Namen „Dokument deutscher Kunst", wurde wohl viel beachtet, wie alles Neuartige und Ungewohnte, aber die wenigsten glaubten an ihren Wert, an den neuen „Darmstädter Stil". Selbst dann nicht, als diese Ausstellung in dem Entstehen der Künstlerkolonie und der Heranziehung zahlreicher bedeutender Künstler nach Darmstadt eine dauernde Nachwirkung brachte. Aber eine nachhaltige und tiefeinschneidende Folge haben alle diese Bestrebungen doch gehabt: die Bevölkerung fand wieder Verständnis für die Einfachheit und Schönkeit der Form und für die Echtheit des Materials. Es gibt kaum einen Stadtbauplan, einen Bauplan für namhaftere Gebäude, die nicht unter persönlicher Mitwirkung des Großher- zogs zustande gekommen sind. Die Auswahl der Architekten und Künstler in den staatlichen Aemtern, die hierin einen entscheidenden Einfluß hatten, nahm er selbst vor. Schönheit Einfachheit, Echtheit, Zweckmäßigkeit: das waren die Forderungen, die er an ein Bauwesen stellte. Gerade die soziale Seite war es, die als treibende Kraft hinter allen diesen Bestrebungen stand. Es ist kein Zufall, daß mitten in diese künstlerische Betätigung die Entstehung des Wohnungsgesetzes in Hessen, des ersten in Deutschland, fällt. Das war 1902. Um seine praktische Durchführung zu sichern, wurde zugleich eine staatliche Hypothekenbank ins Leben gerufen und daneben der Wirkungskreis der Landeskreditkasse auf die Wohnungsfürsorge für Minderbemittelte ausgedehnt. Hessen ist, auf unmittelbare Anregung seines Großherzogs, für das ganze Deutsche Reich bahnbrechend geworden auf dem Gebiet der öffentlichen Säuglingsfürsorge. Ist es bei solcher Lebensauffassung zu verwundern, wenn der warmherzig fühlende, kunstbegabte Fürst sich init lebhaftem Eifer und vollem Verständnis den neuen Aufgaben zuwendet, die der Krieg auf dem Gebiete des Heimstättenwesens bringt und dabei die schöpferischen Gedanken der Bodenreform erfaßt und festgehalten hat? Der Großherzog ist von Haus aus nicht Soldat. Aber er ist ein begeisterter Vaterlandsfreund und ein warmherziger, mitfühlender Vater seiner Landeskinder, und das führte ihn während des Weltkrieges lange Monate hindurch an die Front, wo er die Eindrücke empfing, die dann die Entschlüsse zeitigten, den tapferen Kriegern nach ihrer Heimkehr das Heim zu bieten, das sie etwa verloren oder nie recht besessen hatten - so wurde er ein eifriger Förderer der neuesten zeitgemäßen Bewegung, der Krieger-Heimstättenbewegung. 25 Jahre, erfüllt von Schaffensdrang und von Freude am Neugestallten, hat der Großherzog als regierender Fürst nun hinter sich. Das Ergebnis ist eine reiche Erfahrung, und viel ermunternder Fortschritt auf Gebieten des öffentlichen und sozialen Lebens, die eine solche schöpferische und wohlbarmherzige Kraft auch fernerhin dringend nötig haben. Indem wir dem erfolgreichen Sozialpolitiker auf dem Fürstenthron zu seinem Regierungsjubiläum unsere Glückwünsche darbringen, wünschen wir aber auch dem hessischen Volke Glück zu einem solchen weitblickenden und pracktisch denkenden Fürsten, der die neue Zeit und ihre Bedürfnisse voll erfaßt hat und allezeit bereit ist, persönlich mitzuwirken, dem Lande nur Gutes und Zweck mäßiges zu verschaffen! 6e«mbebauk zu ßi«$$«n eingetragene Senossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Die vt ^ehrlichen Mitglieder unserer Bank werden zu der am Domzerstag, den 22 . März 1917 , 8 '|* Uhr abends, im Hotel Großherzog von Hessen stattfindenden §s. crikntliclKtt Lenersl Versammlung ergebenst eingeladen. - Tagesordnung: 1. Erstattung des Geschäftsbericht- s für 1916. 2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jühcesrechnung und Bilanz und die dem Vorstände und Aussichtsrate zu erteilende Entlastung. 3. Verteilung des Reingewinnes. 4. Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder des Aufsichtsrates. 5. Bericht über die Revision der Bank durch den Verbandsrevisor. Gießen, den 2. März 1917. Kewerbebunk zu Metzen eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Der N^sttzende des Anfstchtsrates: L. Petri II. Die Verlegung meiner rn mein neu- und umgebsutes, der Neuzeit entsprechendes Betriebsgebäude ist nunmehr erfolgt wodurch ich den Wünschen meiner gesch Geschäftsfreunde noch schneller und besser Nachkommen kann Fernsprecher Nr. 362 Fernsprecher Nr. 362