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Gießener Smnnfl
- Hnsctgcitprcis 20 Ysg.
Bezugspreis 40 Pf?, monatlich
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vie^. eljEhrlich 1 Mark, vorauSzahibar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition 90 Pfg., durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1,50 Mk. — Erschein» Mittwochs und Samstags. — Redaktion: Südanlage 21. — Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht.
Verlag der „Giesteuer Zeitung", Gießen.
die 44 mm breite Petit '.eile, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 in in breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Gröhe berechnen Raba-' kommt bei Ueberschrcilung deSZahlungS- .'teles <30 Tages, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Truck der Gicstcuer VerlagSdruckerci, Albin Mein.
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Der U-Boot-Krieg verschärft.
Erfolgreich« Kämpfe »stlichlderMa. 14 Offiziere ««»über SW*«»« 8 C«nfl««. UnsereJFronten im»Osten, Westen und Süden standhaft.
^ ~ diesen Erlaß zur allgemeinen R.>-,in. 1. Bei
9" f^ottniffe, !°stllchen Kultur, unter allen Um-
unt Änbau neuer
lc ln den Kreisen len Eitrag unter
Gießen.
Der Krieg wir« weitergefiUmgunterlvollem Ginfatz aller Klaffen.
Berlin. 51. Januar. (W. B.) Der Regierung der Bereinigten Staaten ist heute mitgeteilt worden, daß die fleutfcDe RtflUrunfl den ihr von neuem aufgezwungenen Rawpr um» Darein nunmehr unter vollem kinsatr »Iler Waffe« Toriführen, daher auch die LescdrLnllung fallen lassen nurr. die sie sich bisher in der perwenaung Ihrer RampfmMel rur See auferlegt hat. Demzufolge wird vom I. sebrnar IYI7 av in genau bezeichneten Sperrgebieten um ömsbritanien, franüreicb und Italien herum und im Oestlichen Mittelmeer feaem Seeverfiefir ohne Weiteres mit allen Warten entgegen getreten werden.
Für den Verkehr der regelmäßigen amerikanischen Pas- sagierdawpfec nach und von Falmouth werden beschränkte Ausnahmen zugelassen. -
Ich ersuche Sie,
Kenntnis zu bringen.
Großes Hauptquartier, den 30. Januar 1917.
Wilhelm I. R-
An den Reichskanzler.__
Berlin. 1. Februar, abends, sind besondere Ereignisse gemeldet.
An keiner Front
Der Dank des Haifers an das Uolk.
)ienstag,
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) Gieße» »» und N-r i: »
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Der Reichskanzler veröffentlicht an der Spitze seiner neuesten Ausgabe folgenden Dankerlaß des Kaisers:
Dem Ernst der Zeit entsprechend sind auf meinen Wunsch auch an meinem dnsjährigen Geburtstage die landesüblichen festlichen Veranstaltungen auf kirchliche und Schulfeiern beschränkt worden. Das deutsche Volk hat cs sich aber nicht nehmen lassen, an diesem Tage im Gotteshause und daheim meiner mit treuer Fürbitte zu gedenken und mir freundliche Glück- und Segenswünsche telegraphisch und schriftlich aus allen Gauen des Vaterlandes darzubringen. Aus diesen überaus zahlreichen Kundgebungen städtischer, ländlicher und kirchlicher Gemeinden, Korporationen und Vereinigungen aller Art sind mir mit überwältigender Kraft und Einmütigkeit entgegengeklungen: die Entrüstung über die schnöde Zurückweisung unseres Frtedensange- botes uud die enthüllten schändlichen Pläne unserer Feinde sowie das Gelöbnis, jedes Opfer an Gut und Blut freudig zu tragen, um das Vaterland vor der ihm zugedachtm Erniedrigung zu brwahren und den verweigerten Frieden mit allem Nachdruck unserer Waffen zu erzwingen. Tiefbewegt durch solche Aeußerungen echter Vaterlandsliebe möchte ich allen — jung und alt in Stadt und Land — die sich an meinem Geburtstage zu erneutem Treu gelöbnis gedrungen gefühlt haben, hierdurch meinen wärmsten Dank sagen. Schwere Zeiten liegen noch vor uns. äußerste Kraftanspannung fordert die Not des Vaterlandes von jedem einzelnen. Aber fest und unerschütterlich steht das deutsche Volk, von Krastbe- wußtsein und Siegeswillen erfüllt, im Felde und m der Heimat zur Verteidigung seiner gerechten Sache bis zum letzten Mann bereit. Und mit Zuversicht sehe ich dem Ausgange des blut'gen Ringens um Sein oder Nichtsein von Kaiser und Reich entgegen. Gott wird auch weiter mit uns sein und unseren Waffen den Sieg verleihen
Amtliche deutsche Cagesbericbte.
wtb. Großes Haupt q u artier, 31. Jan. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Starker Frost und Schneesälle schränkten die Ge- fechistättgkeit ein. - An der lothringer Grenze bet Lelntrey war von Mittag an der Actilleriekampf stark. Abends griffen die Franzosen einen Teil unserer Stellungen an; sie wurden abgcwiesen.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front des Gcucralscldmarschalls Prinz Leopold von Bayern.
Auf dem Ostufer der Aa stürmten unsere Truppen eine russische Waldstcllung und wiesen in ihr mehrer- starke Gegenangriffe zurück. 14 Offiziere und über 900 Mann wurden gefangen. 15 Maschinengewehre erbeutet.
Heeressronl des Generaloberst Erzherzog Joseph.
Nach heftigem Feuer griffen die Russen mehrmals die Stellungen südlich der Valeputuastraße an. Zwei starke Angriffe scheiterten, beim dritten Ansturm gelang es einer russischen Abteilung in einen stutzpumt ein- zudringen.
Heeresgruppe des G.ncralscldmarschalls von Mackensen.
Nahe der Donau gingen starke feindliche Auskllir- ungsabteilungen vor; sie wurden von den osmantschen Posten zurückgetcteben.
Mazedonische Front.
Deutsche Erkunder brachten von einer Streife im Cecnabogen mehrere Italiener gefangen ein.
Der Erste Generalquarttermeister: Lud endorff.
wtb Großes Hauptquartier, 2. Februar 1917. Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Zwischen Armentiercs und ArraS schlierten zahlreiche Vorstöße starker englischer Aufklärungsabteilungen. — Beiderseits der Ancce und Somme herrschten leb
hafte Artilleriekämpfe. In den Morgen-/upd Abend.
stunden rege Tätigkeit unserer Erkunder, die südwestlich von Micaumont und nordöstlich von Le sars l Offizier 12 Mann aus den feindlichen Gräben haltem - Am Wege Gueudrcourt Beaulencourt drangen nach stackem Feuer die Engländer in Kompagniebreite ein. Im Gegenangriff wurde die Stellung gesäubert. Eine Anzahl Gefangener blieb in unserer Hand.
Heeresgruppe Kronprinz.
An der Combreshöhe und im Aillywald kehrten Stoßtrupps aus den zerschossenen französischen Linien mit 20 Gefangenen zurück; in den Vogesen brachten unsere Aufklärer 6 Franzosen von einer Unternehmung ein _ An der nordw-stltchen Front waren die Flieger sehr tätig. Unsere Geschwader machten imenglischen Teil Frankreichs wertvolle Feststellungen, -ie Gegner büßten bei Luftkämpfen 7 Flugzeuge ein.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Bei stackem Frost und Schneefällen keine besonderen
Ereignisse. Mazedonische Front.
Die Lage ist unverändert.
Der Erste Generalquarttermeister. Ludendorfs.
Berlin. 31. Jan, abends. Bei Kälte und Schnee- fall an allen Fronten nur geringe Gefechtstatigkctt.
Berlin, 2. Febr. abends, sondere Kampfhandlungen.
An keiner Front be-
wtb. Großes Hauptquartier, 1. Febr. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
An vielen Stellen der F.onl brachten Erkundungs- Vorstöße wertwolle Feststellungen über den Feind.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front des Generalscldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
Bei strenger Kälte nur an wenigen Stellen leb finite Kamvftätigkeit. - An der Raraiewka drangen Teile eines sächsischen Regiments in die russische -Stellung und kehrten mit 60 Gefangenen und einem Ma- schtnengewehc als Beute zurück.
Hccttsftont des Generaloberst Erzherzog Joseph und bei der
Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen kleine Vorfeldgefechte und vereinzeltes Acttllenefeuer.
Mazedonische Front.
Südwestlich des Dojcansees nach stackem Feuer vocgehende Abteilungen wurden abgewtesen.
Der Erste Generalquartie-metstec : Ludendorff
Oefterreiclvungarilcbe Cagesbericbte. wib. Wien, 31. Jan. 1917.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen. Die osmantschen Truppen wiesen zunächst der Se- reih Mündung starke russische Erkundungstrupp-» ab. Hccrcssront des Generaloberst Erzherzog Joseph.
Im Mestccanesci-Abschnitt nahmen die Russen ihre 91«nriffe wieder auf. Zwei ihrer Anstürme wurden rest» ws°Egewtesen Lei einem dritten ging ein Stützpunkt südlich der Valeputna-Stcaße verloren.
Front des Generalseldmarschalls Prinz Leopold v. Bayern.
Südlich des Pripjet keine besonderen Ereignisse. Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert.
Der Stellvertreter des Chefs des Gmevüskws:
wtb. Wien. 1. Februar 1917.
Außergewöhnlich starkes Winterwettec unterbindet der ganzen Ostfront jedwede stackere Kampftatig. ren — Auch vom italienischen Kriegsschauplatz und aus Albanien ist nichts Wesentliches zu melden.
Der StellHtttreter des Chefs des Eeneraistads. von Hofer. Feldtnarschalleutnanl.
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Verantwortlich: Aibtn Klein in Gießen.
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Die Lage in Frankreich.
Im französischen. Parlament sind vor einigen Tagen die Geister wieder einmal stark aufeinanderge- Vlatzt. aber der Streit hat mit einem Vertrauensvotum jür Briand geendet. Tie Regierung hat abermals -u einer Geheimsitzung der Kammer greifen müssen, um sich mit der Volksvertretung über wichtige Fragen der Kriegführung zu verstund'«gen und dadurch sich selbst zu rechtfertigen Tie Mißstimmung gegen Briand hatte einen hohen Grad er. lcht. Lebensmittelkrise. TranSportjchwierigkeilcn, Kohlennot — alles wirkte zusammen, um den Franzosen die Stimmung zu verderben Tazu das Ausbleiben jeglicher Siegesnachricht, die Ungewißheit, was mit Saloniki wird, und der deutsche U-Boot-^chrecken' ES entspricht dem französischen Charakter, die Ursache aller dieser bösen Erfahrungen nicht in den Umständen, noch weniger in sich selbst zu suchen, sondern in der Unfähigkeit der regierenden Männer.
Die Nnzufricvenheit an der Front.
Besonders gefährlich war eS, daß die Unzufriedenheit mit Briand auf die Front überzugreifen droht«. In der letzten Zeit haben sich französische Gefangene. Offiziere wie Mannschaften, bei uns bitter über die Aussichtslosigkeit des Krieges ausgesprochen. An der Front herrsche die allgemeine Ansicht, man schlage sich ja doch nur. um BriandS Stellung zu sichern. Er brauche Siegesnachrichten und Heldentaten, nur deswegen würden die Söhne Frankreichs zwecklos in den Tod getrieben.
Man soll sich jedoch hüten, aus solchen bitteren Aeußerungen des Augenblicks aus dem Munde von niedergedrückten Gefangenen einer unterliegenden Macht «ttzugroßen Wert betzumesfen. Hätten diese Äußerungen eine so große Bedeutung, würden wir wahrscheinlich längst mit dem Kriege in Frankreich fertig sein. Andererseits sind sie aber doch der Niederschlag und daS Kennzeichen von Stimmungen, die dem Haupt der französischen Regierung in Frankreich nicht gleichgültig sein können, weil der Ministerpräsident wohl weiß, wie die Tinge stehen, und daß die wahre Kriegslage ihm kein Mittel bietet, den verdrossenen Stim- »»naen ein Gegengewicht zu schaffen, wie er es für die Rettung und Erbaltung seiner bedrohten persönlichen Stellung braucyt.
-er Trommelschlag elektrisiert Marianne.
Go bedeutungsvoll aber diese Schwierigkeiten auch für den persönlichen Ehrgeiz des jeweiligen Machthabers sein mögen, so wenig bedeuten sie für den gesamten politischen Willen Frankreichs. Hier handelt eS sich um die Eigentümlichkeiten des französischen Geistes, die darin zum Ausdruck kommen, daß man tn großen Momenten mit dem französischen Volk alles machen kann. ES kommt also auf die Geschicklichkeit und Skrupellosigkeit des leitenden Staatsmannes in Frankreich an. daS Volk dahin zu bringen, wovon die Vernunft und die Erkenntnis ihres wahren Vorteils es zurückhalten würde. Briand mit seiner wohl- ttudierten Advokatengeschicklichkeit ist augenscheinlich ver Mann dazu, diese Wirkung auSzuüben Er versteht es. unter dem Truck der schweren Zeit allen gegen sich austürmenden Unmüt abzuwälzen Er weiß, daß der alte Stolz und Leichtsinn noch ungebrochen ist: diesen Umstand benutzt er für sich. Mögen darunter wichtige Ausgaben, wie die Organisation des ZivtldiensteS. leiden, mag man sich? weiter über die schwerfälligen, disziplinierten, korporalisierten. lammfrommen Deutschen lustig machen, wenn er nur der große Mann bleibt, mit dem edlen Individualismus, mit dem es. wenn auch unter dem Zeichen der Selbsttäuschung, möglich gemacht wird, die große Nation dem Siege ent- Oegenzuführen.
Selbsttäuschung ohne Ende.
Alts der Selbstbespiegelung entspringt die Fähigkeit der Selbsttäuschung, die für die Wirklichkeit völlig unempfänglich ist. Wie sich in den Köpfen führender Franzosen die gegenwärtige Kriegslage wie- Verspiegelt, ersieht man aus einem Teil der französischen Presse. Hier sei als Beispiel folgender Ab» phnitt aus einem Aufsatz des ..Echo de Parts" angeführt. La- Blatt schreibt: _
Zum zweijährigen Gedächtn's der Winterschlacht in Masuren.
Bon Oberst Immanuel.
TuS Riesenringen unserer Zeit ist so ungemein reich an Beispielen von überragendem Heldenmut und wunderbaren Krtegstaten. daß eS ausgeschlossen ist, sine Rangordnung unter ihnen ausstellen zu wollen Gleichwohl verdient der winterliche Kamps im Ma- siirenlande vom 7. bis 15. Februar 1915 neben den anderen großen Ereignissen, die sich seither auf allen Fronten abgespielt haben, auch heute noch unsere besondere Bewunderung und den heißen Tank an die Führer und Kämpfer in jener gewaltigen Schlacht.
Nachdem die russische ..Dampfwalze" bei Lodz und Lowtcz im Tezember 1911 durch die Taten Hinden burgS und seiner Heere zum Halten gebracht worden war. hatte sich auf der Ostfront von den Karpathen bis nach Ostpreußen der Stellungskrieg herausgebildet In Galizien machten die Russen verzweifelte Anstrengungen, um auf Krakau und über die Karpathen vor- zubrechen. In Polen standen sie in starken Stellungen vorwärts des Narew. an der Bzura. Rawka. Pilica. Ntda. Nach Ostpreußen waren sie eingebrochen und hielten das Land östlich der Linie Johannisburg - Lötzen—Gumbinnen—Tilsit besetzt Ter Gedanke, daß deutscher Boden voin Feinde gehalten und ausgesangt wurde, lastete trotz aller Siege aus unserem Volke So mutzte Wandelg eschaffen werden Hiermit verband sich für unsere Heerführung gleichzeitig der Plan, den Russen in Ostpreußen einen wuchtigen Schlag bei- Lubringen und hierdurch die Fronten in Polen und Galizien zu entlasten.
Die russische 10. Armee SieverS. rund 200 000
Man» stark, lag in ausgebauten Stellungen der nur
MGachen verttsmeu Armee Gelsw capnft*«;. Me
..Man wiederholt gerne, daß Frankreich, wen» es das Kohlenbecken der Saar und das Pottaschenlager bei Mühlhausen zurückgewinne, ungeheure Reichtümer erwerbe: fügt man auch noch die Eisenerze des annektierten Lothringen hinzu, so ist man geneigt, freudig auSzurufen: so haben wir schon fast genug Gteld, unsere Kriegsschulden zu bezahlen! Man kommt dann zu der bekannten Formel, daß durch die Rücknahme von Elsaß-Lothringen Frankreich entschädigt sei. Wir sollten diese Formel aber nie gebrauchen. Elsaß-Lothringen zurückzugewinnen, ist sür Frankreich eine Notwendigkeit Aber selbst, wenn dieses Ziel erreicht sein wird, wird die Notwendigkeit immer noch vorhanden sein, uns für unseren Schaden bezahlt zu machen."
To sieht heute noch eine öffentliche Aussprache aus. die einer sonst Verstandesschärfen Natton geboten wird, während wir. die wir die wirkliche Lage kennen, daraus die Sprache des Narrenhauses zu glauben hören. Wir sind in der glücklichen Lage, solche Erörterungen nicht ernst nehmen zu müssen. Ter gegenwärtige Stand des Krieges gibt uns Fingerzeige für die Beurteilung Frankreichs, die uns vor trügerischen Hoffnungen und falschen Schlüssen hinsichtlich der noch vorhandenen Widerstandskraft unseres feindlichen Nachbars im Westen bewahren können.
D. W.
Irrsinn oder tobsüchtiger Haß?
Wie sie unb bestrafen wollen.
Unsere Truppen haben über 50 feindliche Festungen erstürmt: ein Gebiet erobert, größer als daß ganze Deutsche Reich: mehr als 3 Millionen Gefangene sind innerhalb unserer Grenzen: 4 Könige, die sich, von England bestochen, unseren Feinden anschlossen, sind aus ihren Ländern gejagt: die deutschen Fahnen wehen über Belgien, und über den reichen Gebieten Oft- und NordfrankretchS: Kurland. Litauen, Polen und Wolhynien sind in unserer Hand: Rumänien, Serbien und Montenegro in unserem Besitz.
Trotzdem können die Regierungen der uns feindlichen Mächte es wagen, den Krieg weiter zu führen, weil sie das Volk bedingungslos am Gängelbande führen mit Hilfe einer
Presse, die mit Zuckerbrot und Peitsche
erbarmungslos in den Dienst der Kriegshetze gestellt worden ist.
Wie schamlos diese Presse das Volk hinters Licht führt, dafür bildet ein Aufsatz eines Abgeordneten Alfred Bigland in der Handelsbeilage des großen Hetzblattes ..Times" einen drastischen Beleg. Tort verlangt Bigland, daß
..Deutschland niemals wieder sein Haupt während der nächsten Jahrzehnte erheben" dürfe. Eine Kriegsentschädigung in barem Gelde. so notwendig ihm eine solche Strafe erscheint, würde ..doch nicht von der großen Masse des deutschen Volkes genügend empfunden werden". Auch die in England am weitesten verbreitete Anschauung, daß man nach dem Kriege die Einfuhr aller Waren aus Deutschland verbieten sollte, sei irrig. Ja. ein solches Verfahren erscheine in hohem Grade nutzlos. Denn man würde sehr bald merken, daß die deutschen Fabriken Filialen im neutralen Auslande errichten. Bei den Schutzzöllen liegt die gleiche Schwierigkeit vor. denn ..Deutschland und Oesterreich grenzen an so viele andere Staaten, daß ein Zolltarif gegen Deutschland bei weitem nicht so wirksam sein werde, wie viele glauben". Daher erscheint eS Bigland notwendig. ..alle neutralen Länder zolltarifisch ebenso wie die feindlichen Länder zu behandeln". Tie Neutralen hätten auch gar kein Recht, sich darüber zu beklagen, wenn ihnen nach dem .Kriege ihre industtielle Beschäftigung sortgenommen wird, um sie den Arbeitern in den Ländern der Verbündeten zu übergeben, denn sie hät- ten ja ..ruhig beiseite gestanden" und nicht dabei mit-
batte aus den Angriff verzichtet und rechnete nicht damit. daß mitten im Winter, bei Eis und Schnee ein deutscher Vorstoß auf diesem Kriegsschauplatz erfolgen würde In aller Stille und unter vorzüglicher Geheimhaltung waren erhebliche deutsche Stteitkräste mit Benutzung unserer ausgezeichneten Eisenbahnverbindungen zud em großen Schlage bereitgestellt worden. Hinden bürg selbst übernahm den Oberbefehl. Von den Eiegestagen von Tannenberg her erkannte der Feldherr. daß die .Kunst der Kriegführung gegen die Russen darin lag. ihre Widerstandskraft zu brechen, sobald es gelang, die Flanken zu umfassen und hiermit die Einkesselung zu vollziehen Tie Verhältnisse waren indessen noch schwieriger als bei Tannenberg, denn die Fronten zogen sich jetzt in bedeutende Breite. Schnee und Kälte boten gewaltige Hindernisse. Aber der Feldherr durfte zuversichtlich mit der Schnelligkeit. Ausdauer und Stoßkraft seiner Truppen rechnen. Die Erwartungen haben sich bestätigt. Die Rechnung erwies sich als richtig.
Nachdem der Aufmarsch vollzogen war. sollte die aus Landwehr- und Landsturmtruppen bestehende Mitte zwischen Lötzen und Darkehmen vorläusig noch zurück, gehalten werden. Dagegen sollten der südliche Flügel unter Below. der nördliche unter Eichhorn zum umfassenden Angriff schreiten.
Am 7. Februar begann die Schlacht. Im Süden drang die Armee Below durch die ticfverschneiten Waldungen zwischen Ortelsburg und Johannisburg in mehreren Kolonnen vor und durchbrach bereit» an diesem Tage in mächtigem Stoß die russischen Stellungen am Pisseck. Unter fortwährenden Kämpfen gelangte sie. immer mehr nach Osten auSholend. bis in die Gegend von Lhck Hier setzten die Russen hartnäckigen Widerstand entgegen, und leisteten in auSgebauten Stellungen scharfe Gegenwehr
Inzwischen war der deutsche Nordflugel unter Eichhorn aus der Linie Darkehmen—Gumbinnen —Tilsit ausgebrochen. Er warf die Russen au» ihre« Stellungen am Gchoreller Forst zwifches PtMallur und GWGnintzt und hGsnMe ft* Oft mOt u«d
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völkerungskreise rras: mit dem TodeSkamps I: «inigtk" ^ g Ap^ landS. der infolge jenes Urteilsspruche- eintrat. N *r f&NUlo^ 0 ; die englische Regierung 1816 über das unglückliche * ’ land verhängt hat. Dabei war ..in jenem Fall Verbrechen begangen worden", gesteht Bigland ici ein ..Solle man Deutschland etwa besser fcf handeln, als man einst Irland behandelte?"
..Um diesen Urteilsspruch durchzuführen, wü, eine Besayungdarmee notwendig sein, aber d«
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Man sollte Deutschland zwingen, seinen Wei .er^-mrgcn.
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zoll und alle Zölle sür Nahrungsmittel aufzuhebe».^ ^
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dann würde der russisch-sibirische Wettbewerb den deu^den
schcn Landwirt völlig ruinieren. 1 die deutln
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haben, b über ln:
Wenige Leute in England wissen, daß Trutfchlau lein großes Elsen produkrionSgebtet verlieren würdf wenn Elsaß und Lothringen Frankreich zurückge b e n würden. Es mag auch notwendig sein, in Friedensvertrag die Bestimmung aufzunehmen.
Frankreich abgabenfrei Kohle durch Lothringen n dem Rhein versenden kann, und daß der Rhein einer freien Wasserstraße für alle Nationen werde.
Bei der freien Einfuhr für alle NährungSmtt müßten die deutschen Landwirte ihre A r b e i t e r e n lassen und ähnlich wie seinerzeit die Irländer Ackerland in ausgedehnte Weidegebiet« umwa deln. Dadurch würde Deutschland hauptsächlich wie zu einem reinen Agrarstaate werden, und es wü>_ dann nur die Hälfte seiner gegenwärtig», » hfttte Völkern na ernähren können. Wen so wie früher 1 v. in achtloser ue Irland könnte dann ein kleiner Landbesitzer mit s« ^te der MenWHtei ner Familie nur die Hälfte seiner Kinder großzieh«! ^ den Kongre und die übrigen müßten dann eben auswandern. . . ^ ^ Mit
Deutschlands Einflußgebiet in der Welt und bf'' ^ nntmenbiq fr Welthandel, das auf seiner Eisen* und ^tafiltnbiF 1 n ’ . m flrfn r m
ftrie beruhte, würde dadurch völlig eingeschränkt wer tc-er der der -bc s 9 den. Ter deutsche Arbeitsmarkt würde so übersül Unternehmungen werden, daß die Löhne fallen würden und da Zch kann nicht
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pllich. den Frieden m ' sein Fprachorgan i bflp sie uns fetndl • io weit kommt, daß 'a& wir beabsichtigen ni
dre halbe deutsche Bevölkerung zur A u s wa n d e ' ' - ^ an. daf
rung gezwungen wäre." »
Tie Leser der ..Times", der alten keifenden Ta nt ^ gelben Deg einH mit den jetzt so borsttgen Haaren auf den Zähnen, sin ,inen krieger^ch' gewiß im Punkte Deutschenhaß nicht verwöhnt. W< «ilr.A nh angesichts dieser maßlosen Albernheit werden sie freunde des dl
doch zweifelnd an den Kopf fassen. Es trifft sich gut, daß etwa zu gleicher Zeit ein anderer, einer 1 ernstesten englischen Schriftsteller. Dr. Dillon. größte i t
Besorgnis wegen der deutschen Munition», * ? J fabrikation
in einer der angesehensten englischen Zeitschriften, «„teidiauna der i äuhertk Sr sag! bou a.: 1, , , . .
..Deutschland richtet den Zivildienst ein, um ^‘ r Wen keil
eigene Munitionserzeugung ebenfalls auf eine gewo«nur den uralte: tige Höhe zu bringen Wenigstens um 75. v. im zu bleiben, unser hofft man die Gesamtproduktton steigern zu könnest und ein unbelästw' — jeder kommende Monat wird also für unseren Gegner .. . . ®
einen erheblichen Gewinn an Kriegsmaterial bedeu?^"^^ des Fried« ten, wie er dementsprechend für unö einen AuSfalff^'l e- fügen, daß mi bedeuten mutz. DaS Problem lautet jetzt einfach folicf»et Ungerechtia kann Deutschland durch äußerste 2luSnutzung fetne^ng Teutschlands da^ Bolkskraft und denkbarst gesteigerte Herstellung untz^ verteidigen ^ Vervollkommnung seiner U-Boote die eigen« Mu- nitionSmenge um 75, 50 oder auch nur um d H. heben und gleichzeittg diejenige seines Fein des um 30 oder auch nur um 1« v. H. verrluger«
^rjieht Vilson Teu Dilson zeigt in N f . däveggründe, «w^lanb veranlaßt
*!urx^ u ^^lhen,
"1$ teilten unserer { r.n l "^Programm
mehr nach Osten verlängernd, von Abschnitt zu schnitt. Bei GtaUupönen. Ehdtkuhnen, Wirrballea U es zu heftigen Kämpfen, in denen die Russen D für Tag geschlagen und nach Südosten hin auf Kal waria gedrückt wurden.
Nnnmehrt rat auch die deutsche Mitte ihr.
anhand st«m» di« Berbindu'ng
ausdrüW
lüaelgruppkn h«r^ In Anwesenheit des oberstes" riegs Herrn wurde am 12. der Widerstand de ^i'^nge,, sa rh ~~ gebrochen Bon allen Zeiten begann nun di« Bep»hrli!k der folgung und Umklammerung des erschütterten niffU^tbünbtten chen Heeres. Am 15. war es in Gestalt eines fast g«j»r! uatn ^
chlosso nen Kr ei seS^z wasche n Augustow. Suwalki/ »unf|» ^°b°chtu,
n die
nicht vorze
sumpfigen Waldungen zusammengedrängt. bfr' h*!S5 n '& ei
orzettig in die Njemensestungen «Kowno, Oltta rezrln Ä
Grodno) entkommen war, fand jetzt"seinen Untergang^
100 000 Mann gerieten in Gefangenschaft, 150 schütze, fast aUeS HeereSgerät wurden erbeutet, aufgelöste Trümmer entkamen aus diesem
OlttaMln zum
bruch. Zwar suchten die Russen durch rasch geführte Kräfte Vorstöße gegen Lyck und den
ufammejtÄft ti -- e ^ n iil >
auch den deutschen
herbeU,ur.
,d den unteren»^, noch
Narew zu machen
Memel und Tilsit durch kleinere Unternehmungen bedrohen Ihre Niederlage war indessen besiegelt Nte
Heß sich nichta bschwächen. Wir aber hatten Ostvrea^kLnn der d- ßen befreit und den Russen eine furchtbare Lehr-tz Note
uns
icpcbcn. Ter Steg in einer mustergültigen E t nkrei^ .. ... ungsschlacht ist der Führungskunst Htnden tnd ste
di- vx
vorn
reilig^
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uro«, dem hohen Verständnis seiner Unterführer,^- der Ausdauer und Tapferkeit aNer Truppen zu ver-^ .Aifür danken. Tie Mafurenfchlachr mitten im Winter hat 9en
die shäteren Steg« in Westgali^ien und in den Stau, — pathen wie auch die Eroberung Kurlands vorberettet.
Ihre moralische Bedeutung ist ebenso hoch ern^u- schätzen wie ihr strategischer Wert sür kcke ft>St«ren Ereignisse im Osten.
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dies möglich, «an» kan» cs trotz seiner gerinSeren leuflhenzahl. trotz finanzieller und wirtschaftlicher
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nein un Wilsons Rede im Kongreß.
l°nd AMchrn z Ter Präsident der Vereinigten Staaten hat in ^ der pachte ZAer Rede im Kongreß den Bruch mit Teut,chland fln «en N'ichen «mit begründet, daß Deutschland in seiner neuesten »ich , E°law>k cltärung die feierlichen Versprechungen zurüägezo- ^ obo al D “’fltt ar. habe, die es der amerikanischen Regierung im
hätte. Jetzt sei den . .re Wahl, als den in
..in ip^Mtch-^er Note vom 8. April 1916 angekündrgten Weg zu g? tzal^Ahen und die diplomatischen Beziehungen abzubrechen, Nd e^Mand Mil Deutschland die Freiheit der Amerikaner völker- and ^ besser rchtswidriq beschränke.
hn*x ? an Me?' Deutschlands „Mutwille" soll Amerika tu den
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Konflikt treiben! Wilson fuhr in seiner Rede fort:
Üg s^ß. _ ^
ltin, w-»» ^Et i , -xrotz des unerwarteten Vorgehens der deutschen
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®«ttbin TW wüs
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n 'egierung und * dieses plötzlichen tief bedauerlichen
- ,«nen »idcrruss ihrer unserer Regierung gegebenen Ver- "L°«ittel »nhui Kherunzen, in einem Augenblick der kritischsten Span- ^Eltbetverb dMng in den zwischen den beiden Regierungen ve- ‘ ten. “'"^enben Beziehungen, weigere ich mich zu glau- Wn, dllß Te^., -n. daß die deutschen Behörden tatsächlich das zu Nk^ltennNin beabsichtigen, wozu sie sich, wie sie uns >iwei!di»V?^^gx!anntgegeben haben, berechtigt halten. Ich UJ fe i n> ln Vinge es nicht über mich, zu glauben. Laß ,ie auf urck a.ÜE^en, dsie alte Freundschaft der beiden Völker oder au, ihre "Lothringen ncherlichc Verpflichtung keine Rücksicht nehme» unu m eL.. «Hein gutwilliger Durchführung eines unbarmherzigen Jttttlonen ©erb,, sieuenpragramnis amerikanische Schisse und Menschen- st l.^%>ingäinitKl)en vernichten werden. Nur wirklich ofsen- yre Arbei,„ en,„,m
seit'di» ^!-E^Eii!„ndige Taten von ihrer Seite können mich das Eidegeb^, , ^ ^leuben machen. Wenn mein eingewurzeltes Der- d hauptsächlich 2°uen >n ihre Besonnenheit und ihre kluge Umsicht «Iden, und ez n>M, unglückseligerweise als unbegründet Herausstellen r segenwärtioen Witte, wenn amerikanische Schiffe oder Menschenlc- ^r len in achtloser Uebertretung des Völkerrechts und der -r Är ^i^rdote der Menschlichkeit geopfert werden sollten, so eben au«d2© «rde ich den Kongreß um die Ermächtigung tn bet ffidt unb b r{«ti,en , b ie Mittel anwenden zu können- und Stahiinb^en, die notwendig sind, um unsere Seeleute und M eingeschränkt nMrger bei der Verfolgung ihrer friedlichen und legi- i ^iirde so übersülliinx,, Unternehmungen aus dem offenen Meere zu Mützen. Ich kann nicht weniger tun. Ich nehme es » #lu ausionnS!^ au g gematf)t an, daß alle neutralen Regierungen
alten leisenden laiidruselbcn Weg einschlagen werden. Wir wünschen t auf den Zähnen, De i nenkriegcrischenKonslikt (wörtlich : Hostilc nli)t DerMljrtt." 5®e©nHict) mit der deutschen Regierung. Wir sind aus- rnheit werden sic st>iz,iige Freunde des deutschen Voltes und wünschen !.*östlich, Den Frieden mit der Regierung zu erhalten. x, Tr Mm b <’ sein Sprachorgan ist. Wir werden nicht glau- n. daß sie uns feindlich gesinnt sind, außer, wenn chrn Munition«- '! so weit kommt, daß wir es glauben müssen, md wir beabsichtigen nichts anderes als eine vernünf- Mchen Zeitschrift!.^ Verteidigung der unzweifelhaften Rechte unseres „n „ m >! volles. Wir haben keine egoistischen Absichten. Wir Ä ratrine «w ;4«n nur den uralten Grundsätzen unseres Volkes sitens um ?5. d. {;eu zu bleiben, unser Recht aus Freiheit. Gerechtig- m steigern zu könne^it und ein unbelästigtes Leben zu schützen. Tns sind Ifo für unfercn(Beflne^ run | >lagen deZ Friedens, nicht des Krieges. Möge Kriegsmatemlb^ott es fügen, daß wir nicht durch Me vor sä tz- ^jetzt -inWchar Ungerechtigkeit von seiten der Regiere Ausimtzung seimrung Deutschlands dazu herausgefordert werden, sie gette Herstellung oi»zu verteidigen.
wie die eigene Mo Versteht Wilson Deutschlands Zwangslage nicht? oder muh nur M S Wilson zeigt in dieser Rede kein Verständnis ieieutae sein« F-iNsür die Beweggründe, die nach reiflicher Ueberlegung .I n « »wringeruTeutschland veranlaßt haben, von der stärksten Waste I« ». v- —""Gebrauch zu machen, über die wir gegen den un-
nnn Abschnitt zu Mrnenschlichsten unserer Feinde verfügen. Er nennt un- l.buen Wtrrballen k-°>er Florrenprogramm unbarmherzig und bezeichnet men 'die Russen Steinen lange hinausgezögerten Entschluß, den wir wahr- üdost-n hm -n-s Kn'li-h nicht leichten Herzens gefaßt haben, als mutwillrch lOT| dr behauptet auch, der Wahrheit zuwider, daß wir
... -kleine Rücksicht auf eine feierliche Verpflichtung genoin- eutsche MU" Ä h^pen. während die Reichsregierung im Mai vori- rbindung Än Jahres ausdrücklich die volle Freiheit ihrer Ent- lubell des °°° flchließungen sürd enFall sich Vorbehalten hat, daß die > Niderftand be ! &el Bereinigten Staaten England und se-.ne
" -.MN nun Verbündeten nicht veranlassen chürven, den Krieg gegen «schütt-rtenz unter Beobachtung der völlerrechtlichen Normen -Zeines ^ «»zu führen. Wenn Herr Wilson es ablehnt, die ihm Walkt, der deutschen Regierung vorge,chlagenen r?a,;-
edrängt. ^regeln , um Schutze des Lebens und des freien Ver- -n Kowno-VM amerikanischer Bürger mit den uns feindlichen seinen Un -EMöchten zu ergreifen, sondern dre Ergrei,ung von nmi-bast, lbO ^Gewaltmaßregeln zu diesem Zwecke androht, ,o hu.? L erbeutet R‘U nehmen. Darum kann keine Drohung uns schrecken.
■1ItuWfiL«t Hs' - -
»Jfsß- Ei» Zurück gibt es nicht.
Td«» GrNärurrgcn ves Staatssekretärs Zimmermann- E ^ spKett" Euot in ihr Land gebracht hat. d°tz er sich selbst nicht W*»« geschweige denn sie. Es ist notwendig, datz unser Voll mit seinen großen Alliierten die Wahnidee des preußischen Militarismus zerstöre.
Ter größte Teil unseres Unglückes kam von einem Mangel an gemeinsamer Tätigkeit. Wir haben zu me.
Wir und die Neutralen.
Wir liefern den Neutralen Kahlen nnd Eisen.
Wilson sagte in seiner Rede im Kongreß, die den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu uns an- ankündtgte : „Ich nehme es al? ausgemacht an, daß alle neutralen Regierungen denselben Weg einschlagen wer-
Bezüglich der europäischen Neutralen wird sich Wilson in diesem Punkte sehr täuschen; denn dwse sind nicht so mit. Blindheit geschlagen wie er Sw haben iw lange« Monaten die englische Gewaltherrschaft durchgekostet und wissen Deutschlands Haltung besser zu würdigen als der Leiter der amerikanischen
d°^Ti'e deutsche Regierung ist ehrlich bemüht, in den verschiedensten Fragen wirtschaftlicher Natur den Wünschen der europäischen neutralen Staaten entgegen- zukommen Tie Verhandlungen darüber sind augenblicklich' im Fortgang- begrissen.
In Holland hat es auf die Stimmung gut g^ wirkt, daß die Verlegung der Grenze des Seesperrgebiets entsprechend den holländischen Wünschen sofort em- aetreten ist Es war das ein Punkt, wo d,e deutsche Reaierunq glaubte, Entgegenkommen zeigen zu kön- m> ? Tasfelb e mit für die zugestandene Einrichtung der Passägierfahrten. Weitere augenblicklich schwebende Verhandlungen betrefsen einen größeren Bezug von Kohlen und Eisen.
Starkes Steigen unserer Kohlenlieserung an Schweden.
Tie Kohlenausfuhr nach Schweden, die im Jahre 1813 41*000 Tonnen betrug, ist im Jahre 1916 aiif über 4 000 000 Tonnen gestiegen. Dies zeigt, daß Deutschland trotz des Krieges leistungsfähig ist Ueber einen Punkt aber sott man im neutralen Au-land nicht im Zweifel sein:
ein Zurück gibt es sür uns nicht.
Wir gehen den jetzt beschrittenen Weg bis znm Zreie. und die Neutralen werden uns das «och e,»wai danken.
Ein amerikanischer Tampser versenkt.
Reuter meldet nach einer Rotterdamer Nachricht aus London: Ter amerikanische Dampfer „Housa- tania" (3100 Tonnen) wurde versenkt. Tie Mannschaft wurde gerettet. .
Reuter betont besonders, daß in diesem Falle erne Warnung des Schisses der Versenkung vorausgeg°n- aen ist. Ties ist selbstverständlich, denn d,e Verfem rung erfolgte in der den Neutralen gewährten Schutz- srtst.
Wahlspruch:
Semper idem
ünderberg,
Semper Idem.
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Underberg-Boonekamp wird nur noch unter der Bezeichnung
ünderberg
in den Verkehr gebracht. Die alte anerkannt vorzügliche Qualität
bleibt unverändert.
Hoflieferant
Sr. Maj. d. Deutschen Kaisers, Königs v. Preussen.
H. Ünderberg-Albreeht
RHEINBERG (Rhld.) * Gegründet 1846.
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Bekanntmachung.
Von Sonntag, den 4. Februar, bis Montag, den 19. Februar, fallen die Schnellzüge
D 175 Gießen (ab 5,Nachm.)— Hagen (an 9," Nachm.) — Essen (an 10, 80 Nachm.) und D 176 Essen (ab 6," Vorm.) — Hagen (ab 7 ," Vorm.) — Gießen (an II? 8 Vorm) vorübergehend aus.
Königl. Eifenbabndirtktion Trankfurt (Main).
Bekanntmachung.
Vom 25. Januar verkehrt der Sz. D. 179 Frankfurt — Eassel—Berlin in nachstehendem Fahrplan:
Frankfurt ab 10," Nachm, (bisher 9,"), Fricdberg an II? 8 , ab 11," (bisher 10," / 10,"), Bad. Nauheim ab II, 88 (bisher 10,"), Gießen an 12, 18 Vorm, (bisher 11, 16 N.) und weiter im Fahiplan des Sz. D. 125 Gießen ab 12, 88 V. Berlin Friedrichstraße an 9," Vorm.
König«. Eiftnbabndirektion Trankfurt (Main).
Die in letzter Zeit besonders stacke Beanspruchung der Eisenbahnvccwaltung durch den Güterverkehr macht es notwendig, zur glatten Durchführung dieses Verkehrs vom Mittwoch den 24. Januar an:
Pz. 635 G t c ß e n ab 6.47 Vor. Betzdorf an 9.03 Vor. und Pz. 654 Betz darf ob 903 AbdS. Gießen an 11.85 AbdS. voriidergedenä mfallei zu lassen
Kgl Elfenbabndirekiiott frankfurt (Main).
Bekanntmachung.
Die in letzter Zeit besonders starke Beanspruchung der Eisenbahnverwallung durch den Güterverkehr mach» eS notwendig, zur glatten Durchführung dieses Verkehrs von Mittwoch den 24. Januar an den Peisonenzug 713 zwischen Gießen (Äbf. 6.43 Vorm ) und Marburg (Ank. 7.34 Vor.) und den Peisonenzug 772 zwischen Marburg (Abs. 2.02 Vor.)
und Fricdberg (Ank. .419 Vor.) voritbergcdena anrlälle, .zu lassen.
Kfll Elftnbahndlrekilon Trankfurt (Main).
gez. Kümmel.
einige
Beim diesseitigen Kommando können noch Freiwillige (Schreiber) sofort eingestellt werden.
Junge Leute der Jahrgänge 1894 bis 1899 mit guten Zeugnissen und schöner Handschrift wollen sich unter Vorlage eines selbstgeschriebenen Lebenslaufs und der Zeugnisse hier melden. Die einzustellenden Leute müssen dauernd garnisonverwendungsfähig sein.
Oberlohnstein, 2. Januar 1917.
König!. Serlrkrksmmands.
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Obige Buchstaben ergeben, richtig geordnet, den Namen des grössten Feldherrn der Gegenwart.
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Jedermann, der diese Aufgabe löst, erhält gratis und ohne jede Verpflichtung Anrecht auf obige Preise, die verlost werden. Der Termin der Verteilung wird bekannt gegeben, Antwort in 4 Wochen erteilt und wann der Preis zum Abholen zur Verfügung steht. Die Lösung muss in einen verschossenen, frankierten B.iefumschlag, mit Angabe Ihrer genauen, deutlich geschriebenen Adresse zugesandt werden. Für jede, weitere gewünschte Auskunft ist für Porto, Drucksachen, Schreiblohn usw. der Lösung Rückporto beizulügen.
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