fcntt« w »'«»Bai. * e ^ >» Wz Bleße« in die W. * EräftigMg I des Krieges Schaden er- lften! Auch nAommn, ngsrat tzMttilt liristfühcer. Hungen; Mir. GemMerechnq Ä fcum Guts, ic Exncr, Gießen; c ~(f\urots '"“"“SLs ortiffit ö w ' Qö . - 51 a ]s(hen- oute« ™ (NeucfLc Nachrichten) Bezugspreis 40 pfg. monatlich «ierw/ahreech 1 Mark, »oraiik-zahlbar, frei in? Haus Absgholt in unserer Expedition 90 Pfg, durch die ]>0}t oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1^0 Mk. - Erscjeim Mittwochs und Lamstags. — Redaktion: Sü/»anlage 21. — Aufbewahrung oder Rücksendung niüt verlangter Manuskripte erfolgt nicht. B^lag der „Gietzeucr Zeitung", Gießen. T e l e p h o n Nr. 362. Expedition: 5üdanlage21 (Gießcner Tageblatt) Anzeigenpreis 20 Pfg- bic 44 mm t-eite Peli.zeile, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 on '. reite ;T -: ’ r nt c = 3 e le 7L Pfenmg. t^rtra bei lagen we .den nach Gew cht und Grotzc berechne . R abo 4 kommt bei Ueberfchreimng deS Zahlungs- Jielcs (30 Tagei, iei genchtticher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorfchr, len ohne Verbindlichkeit. Truck der Gieftener VeriagSdruckerei. Albin Mein. 29 Jahrg. Der Kaiser au das deutsche Volk. Badcni bei Galatz genommen. In »en Ostkarba.h-« «nd R«mame^g«^Erf-lge. . - »■ .. , /inn 9 T>rtnr» oesanaen. bei Rest, welcher ju ent * Sr« förrpfh nach aebflltea Der Kailer an das dentlcfte Uolk. Großes Haunptquartier, 12. Jan. jUn aas armscve Uolk! Unsere Feinde haben die Maske fallen lassen. Erst haben sie mit Hohn nnd heuchlerischen Worten von Freiheitslicbe und Menschlichkeit unser ehrliches Friedensangebot zurückgcwtescn. In ihrer Antwort an die Vereinigten Stauten haben.sie sich jetzt darüber hmaus zu einer Eroberungssucht bekannt, drien Schändlichkeit durch ihre verleumderische Begründung noch gesteigert wird — Ihr Ziel ist die Niederwerfung Deutschlands, die Zerstückelung der mit uns verbündeten Mächte und die Knechtung der Freiheit Europas unter dasselbe Joch, daS zähneknirschend sitzt Griechenland tragt. Aber was sie in 30 Monaten des blutigsten Kampfes und de sgewissenloscsten Wirtschaftskrieges nicht erreichen konnten, das werden sie auch in aller Zukunft nich^ vollbringen. — Unser- glcrceichcn Siege und die eherne Willenskraft, mit der unser kümps-ndes Volk vor dem Feinde und daheim jede Mühsal und Not des Krieges getragen har, bürgen dafür, daß unser geliebtes Vater land auch fernerhin nichts zu fürchten hat. Hcllflam wende Entrüstung und heiligster Zorn werden ,eden deutsche» Mannes und WeibeS Kraft verdopp In, gleich- vie! ob sic dem Kampf der Aebeit oder dem opfetbe- reiten Dulden geweiht ist. — Der Gott, der diesen herrischen Ge,st der Freiheit in unseres tapferen Vo kes Herz gepflanzt hat, wird uns und rnseren treuen sturm, erp obten Verbündeten auch den vollen Sieg über alle feindliche Machtgier und Vernichtungswut geben. Wilhelm l. R. wurden 400 Mann gefangen, der Rest, weicher zu ent kommen versuchte, ertrank im S-reth. 10 Maschinen gewähre sind erbeutet. — Im übrigen lag starrer jee bei auf den Kampffeldern. Mazedonische Front. Oestlich der Cerna gegen Sttavina vorgehend? feindliche Kompagnien wurden zuruugeworfen. Der Erste Generalquaitiermeister.: Ludendorfs. Berlin, 13 Jan., abends, front keine besonderen Ereignisse. wb. An West- und Ost« 1917. trotz ungünstiger Witterungsvechältniffe der letzte von den Russen südlich des Screth noch gehaltene Ort Va- deni im Sturm genommen. Mazedonische Front. Unverändert. „ . . . Der Erste Generaiquarttermeister: Ludc.» dorss. 9 Berlin, 15 Januar, abends. Iw Westen und Osten geringe Gefechtstütigkeit. — Zwischen Eastnu- und Susita Tai, sowie bet Fundeni sind staeke russische Angriffe abgeschlagen. 1917. EsttfliclK üemlrdr Ogesberkbtt wrb Großes Hauptquartier, 13. Jan. 1917 Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Nördlich der Ancce setzte der Engländer heute zu neuen Angriffen gegen Serie an. Sie wurden größtem teils blutig abgewiesen. In einer Vorstellung setzte st., der Feind fest; wir halten die Hauptstellung. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Gencralseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern- Die Gefechtstütigkeit blieb gering. Hceressront des Generaloberst Erzherzog Joseph Durch erfolgreichen Angriff deutscher Trupp-n wurde vöcdiich des Slanic Tales erneut Gelände ge- Wonnen In den ihm entrissenen Stellungen ließ der Feik.d 7 Maschinengewch. e, 7 M nenwerfer, grpße Mengen Gewehrmunition und Handgranaten zuruck. 4 Offiziere, 170 Mann wurden gefangen genommen. Beiderseits des Oiloz-Tales blieben starke feind iche Angriffe gegenüber der tapferen Verteidigung deutfcher und österreich'.fch ungarischer Trupp m erfolglos. In erbittertem Nahkampf wurden dem Gegner große Ver- Heerc/gruppe des Gencralseldmarschalls von Mackensen. Am Zusammenfluß von Buzaul und Sereth nahmen Bulgaren ein von den Raffen noch gehmtnres Kloster Nordwestlich von Braila stürmtcrr türkische Truppen den Ort Mhalea Bon der ruffij chen Besatzung Großes Hauptquartier, 14. Jan. We stlicher Kriegsschauplatz. Außer lebhafterem Artillerieseuer b-tderselts der Somme war an der ganzen Front b-t Regen und Scbnce nur geringe Gesechtstättgkert. führend e- Nacht wurden an mehreren Stellen feindliche Patcouil' lenvorstöße abgewiesen. Oestlftcher Kriegsschauplatz. Front des Generalseldmarschalls Prinz Leopold von Bayern. Keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung. Front des Generaiobcrst Erzherzog Joseph. In den Ostkaepathen drangen nördlich der Goldenen Bistcitz deutsche Grenadiere an mehreren Stellen ü, die russische Stellung ein, fügten dem Feinde schwcre Berluste zu und kehrten befehlsgemäß^mit^Beute und Gefangenen in die eigene Stellung zunick, ^ud ich der Oitoz-Straße wurde eine Vom Femde besetze Kuppe ge- ftürini; 50 Gefangene fielen in die Hand des Angrel- ^ Heeresgruppe des Gencralseldmarschalls von Mackensen. . Ungünstige Witterungsverhllltniffe schränkt-n die Gefechtslätigkcit ein. Ern lusflschec Vorstoß am Sereth nordwestlich Braila ist abgeschlagen. Mazedonische Front. Zwischen Wardar und Dotcansee blieb An feindlicher Angriff gegen unsere Stellungen südlich Sto,okove erfolglos. .r Der Erste Genccalquartlcrmeister: Lud endorsf. Berlin, 14. Jan-, An West- und Ostfront keine besonderen Kampfhandlungen. An der Bahn Lraiia Galatz ist der Ort Vadeni genommen. wtb. Großes Hauptquartier, 16. ^an. Westlicher Kriegsschauplatz. D.r Versuch französischer Abteilungen, bet Beuvraig- ncs (südlich Rohe) in unsere Stellung ^"^drmgen, wurde durch die Gcabenbesatzung verhindert. Im übrtaen hielt sich die beiderseitige Kampftatigkett abge sehen von stellenweise lebhafterem Artillerieseuer, >n mäßigen Grenzen. Oestlich er Kriegsschauplatz. Front des Gencralseldmarschalls Prinz Leopold v. Bayern. Keine wesentlichen Ereignisse Hceressront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Auch gestern blieben feindliche Angriffe zwischen Castnu- und Sufitatal ohne jeben ©ctolg. 21 " ein« Stelle eingebrungene Rumänen wurden ^ch ^eg n stoß völlig zurückgeworfen und dabei 2 Offrziece mir 200 Mann gefangen genommen. Heeresgruppe des Gencralseldmarschalls von Atackensen. Nach hcftigec Artillerievorbereitung gingen beiderseits Fundeni starke russische Massen zum Angriff vor. Einige hundert Meter vor unseren Stellungen^ brachen die Sturmwellen im Sperrfeuer zusammen. Bei Me- dcr.holung der Angriffe am Abend gelangten> sch^^ feindliche Teile in unsere Gräben, wurden aber sofor wieder vertrieben. Tie Verluste des Feindes sind groß. Mazedonische Front. Die Lage ist unverändert. Dec Erste Generalquartieimeistec: Ludendorfs. * Berlin, 16. Januar abends. Im besten keine besonderen Ereignisse. - Im Osten haben sich südlich Smorgon Kämpfe entwickelt. wtb. Großes Hauptquartier, 15. Jan. 1916. Westlicher Kriegsschauplatz. Nördlich der Somme hält das Artilleriefeuer an. Während an mehreren Stellen Vorstöße ferndltcher P - trouillen abgewiesen wurden, gelang es eigenen Ec kundigungsabtetiungen durch ersolgreicyc Unternchmun gen Gefangene und Maschinengewehre etnzubringen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Hceressront des Gencralseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Bei trüben Wetter blieb die Gefechtstätigkeit gering Hecressrout des Generaloberst Erzherzog Joseph. Nördlich d.s Susttatales wurden unsere neu gewonnenen Stellungen von starken russischen und rumänischen Kräften angegriffen. Der Feind ist überall abaeschlagen. Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Maäeulen Zwischen Buzaul. und SerethMündung wurde vrslerreicb-üngakiscvrs lagerdericdl. wtb. Ullcn, 13. J-mmr 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. Mtbalea westlich Vodeni, wurde durch osmanische Gruppen gestürmt. 400 Mann und einige Maschmenge- nixbmett die Bulgaren ein noch von den Russen ocsetz- tes Kloster, nördlich des BuzaaüFlusses nächst derMun- dnna Beiderseits des Oitoz Tales wiesen österreichisch- n^arische und deutsche Kräfte russische Angriffe, zuni ^eil^im Handgemenges restlos ab. Nördlich des Slarstc- Tales wurde durch Angriffe deutscher Abteilung aewonnen. 1 Offlzrere und 170 Mann wuroei gefangni, 7 Maschinengewehre und 7 Minenwerfer er- beutet. . * . * u Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz Lage unverändert. Der Stellvertreter des Ehess des Eene^alstabSi H ö s e r, Feldmarschallmtnam. _ Die Selbstkritik wagt sich heraus. &taniöji)d)t Glimmen gegen sie Ablehnung de- Kricvcnsaugehstes. Der Thor der Vierverbandspresse schrie laut und vernehmlich burra!, als auch die Note an Wilson -ine scharfe Ablehnung oes deutschen Friedensangebotes varstellte. Die Presseleute, die sich ihrer ungeheuren Verantwortung offenbar nicht oewußt sind, haben es für das Beste und im Inlerefie der eigenen persönlichen Sicherheit vor einer Bestrafung mit Versendung in den Schützengraben für das Richtigste gehalten, ihre Ausführungen der VierverbandSnote anzupassen. also die Hetze fortzusetzen. Nur einige wenige Leute sanden den Mut und nach langem Nachdenken auch die ängstlich-sorgfältige Form einer zurückhaltenden Kritik an der Note. De« Gegensatz zwischen Volk and Diplomatie, also zwischen den Interessen des Botts der Dierver- bandSländer und ihrer Staatsgewalt, hebt besonders der republikanische „ProgreS de Lion" hervor: „Einige Punkte der Note sind unklar. Wenn Einzelheiten in den Kriegszielen erst bei den Unterhandlungen bekannt gegeben werden sollen, so must man dafür sorgen, daß die Diplomatie nicht wie so oft zuvor, allzu willkürlich mit den Rechten der Völker umgeht: darunter hat der Frieden Europa- schon zu oft gelitten Tie Frage der Verweisung der Türket aus Europa muh man im gegebenen Augen blick etnaehend prüfen Freie Durchfahrt durch die Dardanellen und den Bosporus ist eine Lebensfrage für Rußland, aber ob es deshalb nötig ist. Kow- stantinopel an Rußland als Eigentum oder in Wahrung der Rechte aller Nachbarn nur als Besitz gleich- fam zur Nutznießung zu überlassen, darüber schweigt sich leider die Note aus. In militärischer Hinsicht muß man gewiß Vorkehrungen treffen, aber wenn sich hinter den Ausdrücken „Internationale Konventionen" etwa Annexionsabsicht verbirgt, so wolle man nicht- davon wissen." Die französische Arbeiterpresse ärgert sich befovu der« darüber, daß dank der arroganten Frechheit der VierverbandSnote die KriegSzlele asch immer verhüllt bleiben. TaS Pariser GewerkschaffSorgan „Bataille" schreibt: „Die Entente hätte sich zuerst bemühen sol. len, zu erfahren, welches die genauen Absichten der Mittelmächte seien: hätten diese sich allzu unbeugsam gezelat, so hätte die Entente alsdann mit gutem Recht den Krieg fortsetzen können. In „Hu manttee" schreibt der Abgeordnete Re- naudel: „Tie Entente hätte präzisieren sollen, was sie unter „Territorialen Konventionen und Rückgabe der früher den Alliierten entrissenen Provinzen und Gebiete" verstehe. Man hätte Elsatz-Lothrtngen nen- nen und sagen sollen, daß man keine Eroberung-, oder AnnexionSabstchten unter unpräztsen Ausdrücken verberge. Man hätte dann vermieden, daß man von der Rückkehr Frankreichs ans linke Rheinufer gesprochen habe, wie die- fetzt wieder der Fall sei ES sei erklärlich, daß die Mittelmächte die Bedingungen der Alliierten übertrieben sinden würden" * * • Natürlich bleiben diese Stimmen der unabhängigen Presse nicht ohne Widerspruch So greift da- übernationale „Echo de Paris" den Artikel Renaudels auf und erklärt, die Geschichte Frankreich? beweise daß die Rheingrenze für Frankreich notwendig und sein Reckst sei. Solche Unsinnigkeiten minderwertiger, geschichtlich ganz ungeschulter Köpfe beherrschen Frankreich natürlich einstweilen weiter Aber es ist doch schon ein gutes Zeichen, daß in der unabhängigen Dresse die gesunde Vernunft wieder ihr Haupt erhebt. VerkehrSnöte der Feinde. »erseht He-vsOaeM«»uM«t. a*aq*fxi+t -«ü*U H* ungehalten neue« Hilfspersonals, manGelnde Qßtutut* curifl öec empfindlichen Bstriebselnrichtungen u. a. haben auch b»t ums schwere Schäden im Gefolge gehabt, zumal der Andrang auf die Verkehrsmittel gerade jetzt ganz ungeheuerlich gestiegen ist. Aber wir sind noch immer glänzend daran gegenüber den Feinden. Ihr Verkehr leider drückendste -kor. 900,> una«cgeladene Waggau» in M»4ta». In Moskau standen nach amtlichen Mitteilungen am 13. November 1915 9000 und in Petersburg 5300 unausgcladene Waggons. Besser geworden ist es natür- lich keineswegs, denn sonst würde Ende Oktober 1916 der Kommandierende des Petersburger Mistläcvez,rkS. Generalleutnant Ehabaloff, nicht einen Befehl erlassen haben, wonach der Weiterverkauf von Eisen ahnkar- ren zu erhöhten Preisen bei einer Strafe von 3000 Rubel oder S Monaten Gefängnis verboten ist. „Nuentwirrbares Durcheinander in Frankreich." Die Engländer haben von den französischen Bahnen allein 20 000 Waggon? in Benutzung genommen Tatsächlich stockt in Frankreich der Handel wie der Abtransport und Austauschverkehr von Waren fast vollständig. Am 4. Dezember lagerten in Bordeaux VOODOO Tonnen, die sogar für Munitionsfabriken be stimmt waren, aber nicht fortgeschaffr werden konnten Im ..Matin" wird berichtet, daß infolge der Rer- kehrSnot der Versand von Aepfeln, Kartoffeln, Wem. Oelkuchen und Konserven in großen Bezirken fast völlig aufgedört hat. Biele Bahnhöfe sind jetzt im Monat nur drei Tage geöffnet. Der Eilgutverkehr ist so eingeschränkt, daß eine Firma täglich nur 300 Kilo- gramm Eilgut befördern darf: nur ZeitungSpapter und — Särge (!!) sind von dieser Beschränkung ausgenommen. In den beiden letzten Jahren war der Per- sonenverkehr gegenüber der FriedenSzett bereits um 40 Prozent eingeschräntt. Nach einer Meldung des „TemPS" werden die französischen Eisenbahnen in kürzester Zeit die noch bestehende Zahl von Personenzügen erheblich einschränken. Hauptschuld trägt daran die Kohlennot, und außerdem sind von den 35 000 Im vorigen Jahre bestellten Eisenbahnwagen bis zum November 1916 nur 3000 geliefert worden. In England 330 Bahnhöfe überhaupt gefchlssfen. Tie jüngsten großen Berke^rSetnschränkungen in England stellen in ihrer Gesamtwirlung den Reiseverkehr um ein viertel Jahrhundert zurück. Tie gro. ßen. durchgehenden Züge fahren nicht häufiger als vor 30 Jahren. Vom 1. Januar ab sind 330 Bahnhöfe überhaupt geschlossen. Tie Fahrpreise wurden um die Hälfte erhöht. Plätze und Abteile werden nicht mehr reserviert, Schlafwagen sind größtenteils aus- geschieden, die Speisewagendetriebe fast überall durch Etz körbe ersetzt. Kein Reisender darf mehr als 35 Kilogramm Gepäck aufgcben. EtalienS Bahnen 33 Millivaen Sire Defizit. Zn Italien sind hauptsächlich infolge von Koh- lenknapphelt mit dem neuen Wintersahrplan 2000Züge ausgefallen. Tie Anzahl btr täglich von den Per sonenzügcn in Italien im Juli 1914 durchlaufenen 206 000 Kilometer ist gegenwärtig aus 130 000 Kilometer herabgesetzt. Tas Defizit der italienischen Staatsbahnen von 33 Millionen Lire erklärt sich hauptsächlich aus den wucherisch hohen Kohlenpreisen. Tie amtliche Kohlenbörse in Genua notierte Mitte Tezember bet seh- lender Zufuhr Preise von 230 bis 240 Lire für die Tonne franko Waggon Genua, während für Beginn 1017 Preise von 250 und 260 Lire vorgesehen sind' Tas sind nach deutschem Gelbe rund 10 Mart für den Zentner. Ter im Kohlenabkommen mit England festgesetzte Höchstpreis von 160 Lire (gegen etwa 30 vor dem Kriege) für die Tonne ist bisher nur frommer Wunsch geblieben. D.rgcgen find wir wahrhaftig glänzend daran. Ter Krieg hat der zarten, so überaus empfind lichen Organisation des Verkehrs sehr schwere Sch lägc luirz treten. Eine Somme-Geschichte. Die Kompagnie marschierte im Gänsemarsch. Ter Mond schien. urrd auf den Stahlhelmen lag ein schwacher Glanz. Als erster marschierte der Führer, ein Grenadier, den die abzulösende Kompagnie ans der vorderen Linie zurückgeschtckt hatte Dann kamen der Kompagnieführer. der Unteroffizier Seelachs, der Gefreite Sprotte, als fünfter der Soldat Reinhold Zinke und dann das ganze andere ..Gehottch", wie es so bei Soldaten heißt Nur mühsam kam die Kvnrpagnie vorwärts. Der Schlamm stieg bis zu den Krien. Zerrissene Drähte. Trahthaufen. entwurzelte Bäume, zerschossene Feld, bahnschienen und unzählige Granattrichter erschwerten das BorwärtSkommen ganz beträchtlich. Wenn der vorderste über eine« zerrissenen Draht hinlvegstieg rief er „Draht", oder wenn ein Granatloch sich über den Weg himmelte, „Loch". „Draht Draht — Draht" oder ,T?och Loch — Loch" ging es dann von Mann zu Mann durch die ganze lange Kette. Die Kompagnie kam dem Sperrfeuer, das über den vorderen Linien lag. immer näher „Kurz treten!" rief da der Zinke Reinhold mit einer Stimme wie ein zorniges Raubtier Er lief zwar dicht hinter seinem Vordermann, und der Schritt war auch wirNich nicht allzu rasch, doch „Kurz treten!" schrie er aufs neue. Tas war seine Gewohnheit. In diesem Kurztreten entlud sich die Spannung. die sich bei jeder Ablösung seiner Sinne bemächtigte. „Kurz treten!" - „Halt'n Rachen!" fuhr ihn der Gefreite Sprotte an. Sie kamen dem Sperrfeuer, das augenblicklich auf dem Hohlweg lag. immer näher. „Kurz treten!" schrie der Zinke Reinhold, diesmal eine Oktave höher. Und .£, ihr ceelcnden Bandi ten!" fügte er tvütend hinzu. Dabei harte er den Warn ruf „Loch", der von vorn kam, überhört und wie ein Schlitten glitt er in den riesen Granattrichtcr hinab. Er versank sogleich dis cm dir Hüften in Und zu alledem können wir unseren Feinden die eine Versicherung geben : E s t o m m t n v ch d e s s e r! Schlamm. Der Stahlhelm fiel ihm wie eine tote Lerche vom Kopfe. Das Gewehr legte sich wie eine Brücke über den Schlamm. Zunächst war er einfach sprachlos. Als er schließlich seine Sprache wiederfand, schrie er wie ein Beieffener aus dein Loche heraus: „Kurz treten. O, ihr eeceelenden Banditen." Gleichmäßig, wie eine Schnur, von einem unsichtbaren Winoe aufgerollt, stapfte die Kompagnie vorüber. „Loch Loch" ging es von Mann zu Mann. Jeder hatte mit sich selbst genug zu tun. keiner achtete aus Zinke Reinhold, der wie ein Schlammbeißer in seinem Loche herumwirtschaftete. Als der leyte Mann längst vorüber war, gelang es ihm schließlich, sich aus dein Schlamm zu befteiell. Die Stiefel hatte der Schlamm behalten. Ter Stahlhelm tvar wie ein leckes Schifi untergegangen. Das G^vehr hatte er noch vorm Versinken paaen können Nun wackelte er. barhäuptig. barfüßig, das Gewehr auf dem Rücken, in der Richtung aus den Hohlweg weiter. Alle zehn Schritte blieb er stehen und allem Sperrfeuer zum Trovtz brüllte er in dre Mondnacht hinaus: „Kurz treten L ihr eeceelenden Banditen!" Kein Mensch hörte ihn Er war ganz allein. Eine Reihe zerschos- sener Weidensttunpfe, die im Atondlicht etwa 100 Me ler von ihm standen, sah er für die Kompagnie an „Kurz treten. L ihr ccecelenden Banditen!" schrie er ihnen nach. — — — Die Kompagnie hatte mittlerweile in der vordc« ren Linie abgelöst. Als die erste Gruppe vor ihrer traurigen Tachsh öhle angelangt war. fehlte einer: Reinhold Zinke. ,„Vat ihn denn jemand herausfallen sehen?" „Raa " ..Wo hat er denn zum letzten Male „Kiirztreten" geschrien?" „Bei der Feldbahn." „Na, denn gute Lust." Die Posten wurden aufgestellt. Als sie fast eine Stunde lang bei chren Gewehren und Handgranaten standen, sahen sie zwischen den deutschen und englischen Linien eine Gestalt herumstolpern Der Grabendienst schoß sogleich eine Leuchtkugel hoch „Za, da ist was. sagte der linke Posten Horch!" Jk Die Bewaffnung der englischen Handelsflotte. „Sprecht auf eigen« 5 »nS". * "Ä vel en Nach Art eines in spitzfindigen Berd-ehnngSkünstea ei.Drcn Advokat«« bat de: englische Narinemi niste? iß . arfOB, dieser eitle skrupellose Vecräer seines etge *6 «$0 nen. des irischen Volkes, kürzlich im Utterhause auffil^Mischt * die Anfrage eine- Mgeordneten erklärt: ^ „Tie englische Regierung könne ncht gestatten, daß zwischen dem Recht von unbewaffwten und der' zur Selbstverteidigung bewaffneten Schiffen ein j Unterschied gemacht werde. Ter Standprnkt der Re° ierung sei der. daß Handelsschiffe seit undenkbaren eiten berechtigt gewesen seien, sich gegen einen An. Dlk griff, einen Besuch oder eine Untersuchung durch den Feind mit allen in ihrer Macht slehend.n Mitteln! zu verteidigen. Sie dürften jedoch den keind ni<$t| aufsuchen, um ihn anzugreifen." Die beste Erklärung dieser Worte de- britischen Marineministers und die wa dsicht, die der nung der Hand nde liegt, finden pfje »z. dur wir in Aeuhorungen führender englischer ZritungeaUi Zah* Zeitpunkt und - , Journal of ünnnterct* MmCtfÄrtfl* 1 ! 5 n-ffe!lt! 016 sagt: Mn anrftä?. Tas r&Ssc ..Das off-.ire Gegen : ittel (gegen U-Bocte) ba»ü Anl'NM^ ''' 4 f' 4 y ■» tu y. i fl I äh Sn) «»«n nm ODä«Iä: ’ dff (1) - ^ steht se!.t. da die U-Boote in vielen Meeren am Werke find, kn der Bewaffnung aller HandelSscklfse. nicht bloß zur Verteidigung, sondern zum Angriff." tc brauch von jui I» aignif« *>*• - jft her Der Reeder Cecil E. Turner fordert in der ..T-.m«5 tck.rprrtt» tt nffcet U vom 17. November 1916: n^.KUn fl m „Ein Geschütz am Heck genügt nicht: auch DornrA. Mngeiu^feR a uß eins stehen, damit man gleichzeitig feuer, n unserer Feinde. ^ m iifRaen rammen kann. Tie „Navy League" verlangt in einer Anfang Dezember 1916 sämtlichen in Betracht kommenden WlC niftern zugestellten Eingabe dringend die schleunige' Bewaffnung aller Handelsschiffe. „Morning Post" vom Mgemeiae K ^ skinviiche P Dezember 1916 erklärt dazu, die Bewaffnung am ^niickt Zettun CS Prf II nh hnihmi f-J »N - - OnnP Vug, Heck und beiden Breitseiten sei unbedingt er«, iw$m forderlich Ganz unverblümt äußerte sich im Novem llnterfee£ der 1916 das Mitglied des Unterhauses R P. Houston «npMe. in der „Times" über die Bewaffnungsfrage. Er und Zupaa befli Tampfer Inge schrieb. 2* emnöstr tn „Da unsere schlaffe und verschlafene Koalitiong-N!^^ ^ Bord, regieruna etwas langsam beim Bezwingen jener Pira»^ U n 5 erü renpest, der deutschen U-Borte. ist. wäre eS aut, wenn^ '^'^ . ^ unsere Schiffe und Matrosen sich ..stcder dem Verfahren eines HawkinS und Drake zuwendeten oder dem neueren MS >i( ? ger Hayernköntg Li Beispiel eines Nelson bei Kopenhagen nacheiferten und^ ,na,daenüeit der j vas ßtrrnAyt «ul Pt*Prt# m a^ . «.tu. Lecrecht a»«f eigene Faust machten Und über die bisheri die Zukunft maßgebend se einem Bericht der „Times", der Vorsitzende der Loa- ,^a«,t machten." ^ ^ uu* lg« PrariS, dl« wohl auch für M «tlv ein durfte. qaf> kürzlich, MA hpr SRnrdhnnh. Cf«» r®* V 0 # .77 w * ’ von American Maritime Trading Eom'pann versichere, w Wemckß, auf der letzten 6 ;enera^rfammlung der Gesell- ^ a.fJ schaff höchst freimütig Erklärungen ab: >*»' ™• ? ne< .Im verfioffenen Jahre ist kein SchiffSverluft unserer Gesellschaft zu verzeichnen. DaS ist der B^ nde unS jetzt noch t ihren Kriegsztel woffnung und dem aggressiven Auftreten unserer M.?/E,Erl»bkrBNi Dampfer zu verdanken. Einer unserer Kapitäne, der z ^ ^ ein deutsche- N-Boot angriff. wurde für diese Helden- ^ tat von der Admiralität beglückwünscht. Ich bin davon überzeugt, daß auch Kapitäne anderer Handeisschine dem Beispiel. daS ich hier zur Erwähnung brachte U ganzen Volkes wirk m srber Tücke unfi ßGt ynb 3 um Fn. der Tücke unserer und da- unserer Gesellschaft zu besonderer Ehre g-. ^ und unserer ge leben reicht, nachstreben werden" Diese wenigen Aeuherungen dürsten genügen, um die lc-irklichen Ziele bei der Bewaffnung der Handelsschiffe. die Carson durch dialektische Kniffe zu verschleiern sucht, klar erkennen zu lassen Tie englischen ftefjeimbefefjlf, die wir auf dem Dampf«: „Wood- sield" erbeutet haben, und die rundheraus verlan- 0 »« ihn» kigmen i bei Qn|ere Feinde im & Artillerie- und den von uns «elften*. Aus di, UU)C(I «uernd i Wften ln W «elfli gen. daß das bewaffnete Handelsschiff zu seiner Bei Bevölkerung ne k e i d i g u n g {ID das Feuer eröffnen soll, auch wenn k!?s^ett" dabei niij O “ > * ' ' ks i* \ f y v ** v V i l V f | II i l| \ U L i , lillvii IUC Illl L^. ä I«mwi || daS Unterseeboot noch keine eiltschieden feindliche Hand veröffentlicht lung begangen hat. geben lins den weitere,; Auf tz^iend die Namen b schlug darüber, was die britische Admiralität unter f**$n*. —- — MVinummu mim , , -—ch ihrerZ den heuchlerischen Warten von der ..Selbstverteidigung ' '818. also in -- SBjjtajjjjU klang Er war eben dabei, in seiner «ölet 172 nh hinüberzustolpern Rasch hol ffkn 15 8 abrem raden herein >b 860 ,Kinder ' Dtt ..Kurz treten! O, ihr eeeeelenden Banditen! es ganz deutlich herüber. Zinke Reinhold Verwirrung zum Tominh ten ihn ein paar Kameraden Barfuß, keuchend, atemlos, schwitzend und stoßweise fluchend, das Gewehr über der Schulter, den Spaten ins Sturmgepäck e^naeschnallt, stand er vor seiner Gruppe und japste: Warum könnt ihr (Atempause) kurz treten (Atempause). O. ihr eee (Atempause) eeee lenden Banditen." „Na, sei ruhig", sagten die Posten, .krieche nur in deinen Stall. Reinhold." Er setzte sich auf die Erdstufe in der Tachshöhle. die Füße in Sandsäcke und schlief sofort ein. Er mußte einen schweren Traum träumen Drei-, viermal schrie er wie ein zornige- Raubtier: „Kurz treten? O, ihr eeeeelenden Banditen." Hoff. Rob Friedel in der ..Lill. KriegSztg tt a - der G, ^8Endtt geworde 1 derwu ch. iw ,;.r b 'Mo l fcSr*-. ,k Ä!'« ™S5 Abendwchmut. Abendgiöckchen, die verklingen, Wenn der laure Tag entflieht: Bügletn, die im Walde singen Leis' ihr letztes Abendlied: Blumen, die vertraulich flüstern Wenn die Wiesen sich verdüstern: Sind sie wohl auch schlummermüd? Ist es nur ein leises Zinnen Von iM Jugend Hei.noLiand? Lder schlingtd urch's Herze drinnen Sich ein stammverwandtes Band? Flüstern sie nur so einträchtig Weil die Fluren dunkelnächtig, Und der laute Tag eirtschwand? Horch! ein Böglern singt im Strauche Noch sein letztes Abendlied: Glockenllang auf WindeShauche lieber Wiesen schlummrig zieht. Laurer klopft das Herz und bänger, Es versteht den Wuldessänger, DA otqufc! ihn — und v-rglüht! inds im ,, - von | k^üh^Kn be ; Wn btn ^nnen t & ft« Ä ,tet unb i te ? !° ‘“Wttn, «HOj ,!' »« ch- Ittl en" 11 er «fSrfem Mtcht. «e vielt a em VNgeiff, un) ihre stärkere Bestückung mit Bua-, und sogar Sreitseitgeschützen soll diesem angriffs- «ifen Vorgehen einen größeren Erfolg verbürgen. .Mirgelv» Vefckl-Oe» S«»faLksteklttAse«. den groFen ins Werk gesetzten Reformen den Weg wer. -»«st Stegemann schrat in bet flto&eu schw.'t- I ^ Tie von uns geschlossenen,zehn Verträge treten / an die Stelle der" früheren Kapitulationen. Durch „WaS die russischen (Segenmaßregeln gegen die diese wurden die Nichttürken der Gerichtsbarkeit ihrer rischen Zeitung „Der Bund" \n Bern Der ersolgriiche.Kapitänleutnant Arnauld ist kürz- h titn? wieder von einem Unternehmen zurückgekehrt, bei EkUttV^hause, .Än er nicht nrniger als fünf i wische Dampfer versenkt hat, ,r. r\m bewaffnete eng ‘ Iw darunter befand sich ^ tu militärisch^ TranSportdampser der' „KandhIAiss-n Der Krieg zur See. Italienische Mariueersolge? ht WZ durchs Ein amttcher Bericht des italienischen Marine- >°ch den ^ttcl rintsteriums sagt: Tas seindliche Unterseeboot „U. ^k>nd nich>l. 12", da» die deutsche Marine der österreichisch- SSoi-,, , ngarischen abgetreten hat, siel in unsere Gewalt und SftnlL T britik»..wrde unseren Torpedogeschwadern eingereiht Ein «NMd» Anderes U.terseeboot, der „U. 12" .der österreichisch- enonr* Ile äl Ungarischen Marine, ist ebenfalls in unserem Besitze. "Fischer Tie hier mitgeteilten Berluste liegen um zirka ' Comnlerc,- 2l»et Jahre zurück; durch die BerSffentlichung im , "egenwärttgen Zeitpunkt bezweckt man die Ablenkung , (9e l en tl=5flnrt»\ , er Italtmischen Oeffentltchkeit von dem Untergang F ®«ren am ® Linienschiffes „Regina Margherita". 4- /Lazarettschiffe für Truppentransporte. 'ordert i» Ter Mißbrauch von Lazarettschiffen zu Truppen- °",Äm»:ansporten ist in der letzten Zeit wieverholt durch die i»t ieobachtungen unserer U-Boote, namentlich im engli- !eick..-r ' dorrhrn »anal, festgestellt worden. Halbamtlich werden die >,i >nz ^^ikutralen htngewiesen aus dieses völkerrechtswidrige . irrzthen unserer Feinde. SiSSisUIgewetee Kriegsnachrtchte«. die Bewasfnun?a" ^ stindttche Postsäcke über Bor». 7OO Die dänische Zeitung „Politiken" berichtet, d« sich lm Nor M.useS R. P, houstö^ukm deutschen Unterseeboot angehalten und gezwun L ,' ,, ” ,v ' / vunm( Up, «,»« UU»l*| VI/V ~ - *-r/ r - ? ert f sich im Novem-dvrdische Dampfer Jngeborg sei in der Nordsee von Hauses R. P ? ' 1 -- C - TA — — ^affnungsfrage LM worden, 700 Postsäcke, die für Rußland. Rumänien. , talien und Japan bestimmt waren, über Bord zu Nchlafene Koalition^ Dampfer traf in Göteburg ein und hatte Mngen lener Postsäcke an Bord, die für neutrale Länder lt wäre es aut. tücnn i T rtrnmt ' ^aher unberührt geblieben waren. Verfahren W«S »ie Bayern »enken. agen nacheiferte7Ä ®* r Bayernköntg Ludwig hat an den Kaiser in lachten." » Angelegenheit der Friedensnote ein Telegramm t* weiß^Mch^eiwS mit allen Meinen Bayern. ' Vorsibend?^'^^ ^ Eurer Majestät in schicksalsschwerer Sttrnde ^ m'^ut versichere, daß wir in unerschütterlicher Bum cMMmadeEu!kstreue den uns aufgezwungenen Kampf fortfetzen aen ab' ollen, um den Frieden zu erzwingen, den m \t Feinde und jetzt noch verweigern. Mit ihren KriegSzielen haben unsere Gegner chre ,.n^>aßiose Eroberungssucht und den Willen, un» unsere Verbündeten zu vernichten, enchullt. — The für Heldenmut unserer sieghaften Heere, der Opfermut ‘ Li ÄL ll 11 ganzen Volkes wird auch ferner jedem Ansturm Är tlhlS lld jeder Tücke unserer Feinde trotzen, wird unS zum Ä[! Itfle und zum Frieden führen. Gott fei auch weiter . Erwähnung brachte ^ ttn5 ^nd unserer gerechten Sache." , besonderer Ehre ge- _ . Won ihre« ergeuen Landsleuten -rtötei oder dürften genügen, um verwundet. Bewaffnung der Han- Unsere Feinde im Westen richten bekanntlich fort- lektische Kniffe zu vev m inb Artillerie- und Fliegerangriffe aus die Ortlassen. Tie enMlyen ^ den von uns besetzten Gebieten Frankreichs em Tampfer ..Woov» ^ Belgiens. Auf die heimische französische oder - rundheraus vertan- Bevölkerung nehmen dre „Beschützer der -schiss zu seiner Ber - sch heit" dabei nicht die geringste Rücksicht. Seit ssneu soll, auch wenn ^ 1915 veröffentlicht die „Gazette des ArdenneS" lieden seindliche Hand- ^laufend die Namen der getöteten oder verwundeten den weiteren Aus- fatooonet. Nach ihrer Zusammenstellung sind biS Ende die un- etn l. TuS ist der Be- t Auftreten fre Admiralität unter z^mber 1916, also in 16 Monaten, insgesamt r .Selbstvertei digung Redliche französische und belgische Einwohner bi huldigen Opfer der Geschosse ihrer Landsleute oder nden Bandüen. ^ ^ @ n g^nöci: geworden. Im Jahre 1916 wurden •„ k-iner etötet 173 Männer, 165 Krauen und 147 Kinder »ben dabei, w £ * Jahren), verwundet 421 Männer, 499 Frauen Ra'ch ^ nd 360 Kinder. zustolpern. Ihren Verwundungen sind erlegen 10 Männer, 5 u jj/gjStÄ rauen und 4 Kinder, so daß die Opfer, die das feind- Achulter, oen ^ Feuer unter der eigenen Bevölkerung an Toten stand ^J^paufe) efordert hat, sich im Jahre 1916 allein auf 503 be- M l t, mir in g!amn>crH*«e urn^t ! " Der Militärflieger Sauvage, der im französischen Generalstabsbericht mehrmals erwähnt wurde, ist kürzlich im Luftkampf an der Somme abgeschossen worden. Die Fricdeusvestrebuugett de» Papste». Der Privatsekretär des Papstes ist nach einer Meldung des Londoner kriegswütigen Sensationsblattes ..Daily Mail" in der Schweiz eingetroffen. Der Prälat ist angeblich mit einer wichtigen Mission im Zusammenhänge mit der Friedensbewegung betraut worden. 5000 TONue«-Dampfer versenkt. Am 14. Januar vormittags wurde in den Gewässern Mitteldalmatiens der kleine Passagier- Dampfer „Zagreb" (ungefähr 5000 Tonnen) von einem feindlichen Unterseeboot ohne Warnung versenkt. — Dreizehn Mann von der Zivilbemannung und dreizehn Fahrgäste sind ums Leben gekommen. — Tie Tat reiht sich würdig der Versenkung des Spitalschiffes ..Elektra" und des kleinen KurSdampfers „Tubrow- nik" an. Gnglaud nimmt den Neutralen Schiffe fort. England hat begonnen, die in England bestellte Tonnage zu beschlagnahmen. Nach dem „Jntelligenz- sedler" ist der neue, gerade abgelieferte 6000-Tonnen- Dampfer „Modesta" und der neue ebenfalls übergebene 10 000-Tonnen-TamPfer „Rinda", die beide schon die norwegische Flagge gehißt und eine norwegische Mannschaft bekommen hatten, von den englischen Behörden beschlagnahmt worden. Politische Nundfchau. Kürst Bülow» Wiuteranfenthalt. Die „Neuen Züricher Nachrichten" melden: „Nachdem die vor einigen Tagen erfolgte Ankunft des Fürsten Bülow mit Gemahlin in Luzern von einer Reihe von Blättern zu allerlei politischen Kombina'ionen benutzt wird, sei bemerkt, daß, wie tm vorigen Jahre, so auch dieses Jahr die Fürstin Bülow aus Gesundheitsrücksichten auf einige Zeit Aufenthalt in Luzern genommen hat; Fürst Bülow hat seine Gemahlin dorthin begleitet. Wie im vorigen Jahre, so liegen auch diesmal politische Beweggründe dem Luzerner Aufenthalt des Fürstenpaares vollkommen fern. Fürst Bülow wird übrigens, wie mir vernehmen, in einiger Zeit wieder nach Berlin zurückkehren." Schaffnerinnen-Ausstan». In Magdeburg sind die Schaffnerinnen der Straßenbahn in den Ausstand getreten. Ter Grund der Ausstandsbewegung lag darin, daß die Direktion der Straßenbahn an eine den Schaffnerinnen gewährte Lohnerhöhung von 5 Pfenni- den die Bedingung knüpfte, daß sie anstatt acht Stunden neun Stunden Dienst tun sollten. Die Schaffnerinnen behaupten, diese Bedingungen nicht annehmen zu können, da sie infolge der verlängerten Dienstzeit ihrer häuslichen Tätigkeit nicht genügend Nachkommen könnten. -- Diese lange Arbeitszeit für Frauen in einem ganz ungewohnten Berufe hat sicher ihre lebhaften Bedenken Der polnische StaatSrat hat seine Arbeit ausgenommen. Aus Warschau wird vom Sonntag berichtet: < I „Im historischen Säulensaal des Stadtschlosses, in dem am 5. November die Verkündung des Königreich Polen stctttgefunden hatte, wurde heute der proviso- Konsuln unterstellt und von den Steuern befreit. Fortan besteht nur noch für das Gebiet des Fami- lienrechtS, das in der Türkei der geistlichen Gerichtsbarkeit unterliegt, eine Konsulargerichtsbarkeit. Amerika. * Mitten im Frieden ist die amerikanische Flott» von einem großen Unheil bettofsen worden: Ter Panzerkreuzer Milwaukee ist bei Eureka an der Küste Kaliforniens am stillen Ozean ausgelaufen. ES wird befürchtet, daß er ganz verloren gehen wird, da die hohle See ihn in Stücke z« schlagen droht. [ | Tas Kriegs- und Marinedepartement der Vereinigten Staaten beabsichttgt den Bau von lenkbaren Lano- und Wasserluftschiffen für das amerikanische Heer und die Flotte in großem Maßstabe vorzunehmen. Lokales. 'S Erleichterungen strebt die Post an mit dem Ersuchen, alle Sendungen mit deutlichen Aufschriften und vollständigen Wohnungsangaben in leserlicher Schrift zu versehen; unter den gegenwärtigen Verhältnissen sich auf die Personenkenntnis oder gar die „Findigkeit der Post zu verlassen, ist nicht angebracht. Sodann soll man die Besteller nicht ohne Not an den Türen warten lassen oder mit Geldwechseln, Marken- kaufen, Anfragen usw. aufhalten, da die folgenden Empfänger sonst um so später in den Besitz ihrer Sendungen gelangen. Besonders geeignet zur Erleichterung der Briefbestellung ist die Anbringung von Brieflästen oder Briefeinwürfen an den Hauseingängen oder den Wohnungstüren. S Aemonte-Ankauf 1917. Amtlich wird mitge- teilt: Mit Rücksicht daraus, daß die jungen Pferde für fehlende ältere rn der Landwirtschaft gebraucht werden, fällt der Remonteankauf im Jahre 1917 aus. Wenn unter besonderen Umständen ein Züchter seine dreijährigen Remonten nicht als Arbeitspferde zu verwenden braucht und keine Gelegenheit findet, sie ander- weit abzusetzen, so wird die Heeresverwaltung, sofern die Verhältnisse es irgend gestatten, auf Antrag diese Pferde ausnahmsweise mustern und als Remonten an- kausen lassen. Allerdings muß es sich dabet um entsprechend große und gute Ausstellungen handeln. Aus Mer Wett. ** Komische» Vermächtnis. Ein Vermächtnis von 255 Millionen Mark ist der Stadt Hannover zugesallen. Allerdings wird es noch 200 Jahre dauern, bis die Stadt nach dem Witten des Erblassers in den Besitz der gewaltigen Summe gelangt. Ter Instrumentenmacher Potschka hat nämlich der Stadt letztwillig anderthalb Millionen Mark hinterlassen, von denen 100 000 Mark zweihundert Jahre auf Zins und Zinseszins angelegt werden sotten. Nach der Berechnung ^ines Mathematikers würden die 100 000 Mark auf 255 074 990 Mark angewachsen sein, die dann nach dem letzten Willen des Erblassers zu gemeinnützigen Zwecken vealtung Deutschlands im U-Bootkrieg und in der Frage I Beispiele Preußens folgend, wird auch das Reich den > Schießstand zu einem Rekruten, der andauernd er Bewaffnung von Handelsschiffen aufs äußerste er- i bedürfttgen Beamten tm Ruhestande, sowie den Hrn- I triktt)' Na Müller bei Ihnen heißt's auch: ltterl. Ter Londoner „Observer" jammert: terbliebenen von Beamten und Pensionären einmalige fehlt des Tag/s siebenmal!" 9 B . ' * Teuerungszulagen gewahren. ° 1 * - - — ilt. .erklingen' titsliehtr ^ singen kflOern. erü« 1 , -M-mu ? 8 S'NN°" ßrtt> erze )tes ttfWL kelnachtA lE^trauche ,Die Deutschen denken, sie haben uns in einer .wickmühle. Erkennen wir den bewaffneten Handels- hisfen den Charakter als Kriegsschiffe zu, so estehen sie aus ihrem Recht, sie ohneWarnung zu ersenken, und werden behaupten, daß es unmöglich :i. zwischen bewaffneten und unbewaffneten Schissen a unterscheiden; legen wir ihnen nicht den Charak- rr von Kreuzern bei, so werden sie behaupten, daß jerteidigung Angriff bedeutet und daß sie berechtigt ind, die Kapitäne vor Gericht zu stellen und zu rschießen. Auch werden sie versuchen, darauf zu be- :: Ter bayerische Landtag wird am Dienstag, den 30. Januar, zu einer außerordentlichen Tagung zusammentreten. Eine der ersten Aufgaben der Kammer wird die Neuwahl des Präsidenten sein, nachdem der bisherige Präsident Tr. v. Orterer gestorben ist. Voraussichtlich dürste Hofrat v. Fuchs zum Präsidenten, Oberbürgermeister v. Casselmann zum ersten Vizepräsidenten gewählt werden. — Tas Schwergewicht der Verhandlungen soll auch diesmal wieder dem Hauptausschuß zusallen. Dem Vernehmen nach wird an . ehe«, daß zur Verteidigung bewaffnete Handelsschiffe I öic stelle der offiziellen Berichterstattung über die it neutralen Häfen als Kriegsschiffe behandelt werden. | Verhandlungen des Hauptausschusses wieder die fteie !as ist ein kluger Schachzua und bereitet der I Berichterstattung tteten. Ueber-Schrecklichkeit" den Weg, die erntreten wird, | ' „ _ ac . . icitn die „Friedens"-Vorschläge zurückgewiesen sein I :: ^.ic Türkei et« moderner Rechtsstaat. ^ie Feinde (Kriegsztg. von Baranowitschi.) — Ter Bläser. Als Reservist war ich eingezogen. Wir standen in Reih und Glied auf dem Kasernenhofe. Unser Hauptmann erkundigte sich bei jedem Manne nach dem Beruf; so kam er auch zu meinem Nebenmanne, einem Original, der uns schon den ganzen Morgen amüsierte. „Was sind Sie?" war die erste Frage. — „Musiker, Herr Hauptmann!" — „Was blasen Sie denn?" — Und prompt kam die Antwort: „Tas Klavier im Kino!" (Zwischen Maas und Mosel.) — Auch ein Vergleich. Ties ist eine französische Scherzfrage: „Was ist den Fliegerbomben und den Ordensauszeichnungen gemeinsam?" Und die Antwort: „Beide kommen gewöhnlich von höchster Stelle und «rden. Unsere Flotte mutz die Frage nicht durch I der Zentralmächte verkündeten aU ein& I treffen zumeist Unschuldige im Hinterland idlied trig { und s« m E kgik, sondern durch Handeln entscheiden. Tie englische Marinebehörde ist längst dieser An- cht des genannten unionistischen Sonntagsblattes "er jedes Mal. wenn sie sich „zum Handeln" aus- wang, so beim Skagerrak, gab's sehr „unangenehme »gleiterscheinungen" in Gestalt verlorener Schiffe, und eser Gefahr will man sich lieber doch nicht aus ziele die Hinauswerfung der Türkei aus Europa; unsere Antwort darauf ist die Veröffentlichung einer Reihe von Rechtsverträgen, die wir mit der Türkei abgeschlossen haben, und die die Grundlage bieten für eine moderne Rechtsprechung in der Türkei und ihre Eingliederung in die internationale Staatengemeinschaft. Eine größere Anzahl hervorragender deutscher VerwastungSveamtsn wird d»r Türkei bei i" (Kriegsztg. der 2. Armee.) — Brüderliche Liebe. Man schreibt uns aus dem Felde: Eines Morgens gerade bei Tagesanbruch lief ein riesiger Senegalneger in unseren Graben über. Auf die Frage, weshalb er zu so früher Stunde sick gefangen gebe, erllärte er kurz und bündig: „Mein -er is HHhßritz, möchte auch .—- wtb. «len. 14. Jan. 1916. Leftlicher K riegSlchauplatz. Westlich von Valeni fcbluflen o-manisch^ Truppen einen russischen Vorfloß zurück. Sonst in der tumän l)cn Ebene wegen schleckten Wetters ktt-e besondere Kampf tätigkeit. — Südwestlich von Heeiestrau nahm.n gennn die Bataillone deL Gmerals Goldbach in überrasch«n- dem Angriff die Höhe 704 Im Räume von TöVY -2 erfolgreiche Unternehmungen deutscher Abteilungen. die dem Feinde schwere Verluste zufügten. Weiter nördlich nichts zu melden Italienischer Kriegsschauplatz Ruhe! Südöstlicher Krieg'-schanplatz. Am 11. Januar griffen Teile dreier^ französischer Regimenter die österreichlsch'Ungacischen S ellungen am Südende deS Ochridafees von Osten her an. Der fran- zösische Angriff wurde abgeschlagen, woran auch, östlich dcS Sees angreifend, östecreich ungarische und bulgarische Abteilungen mitwilkten Gestern gingen unsere truppen zum Gegenangriff über und w irsen den Feind E. über die Ecava zu ück. Der SlellMttreter des Chefs des ^nera'stabs von H ö s e r, Feldmarschalleuru^nt. wtb Ale«. 15. Januar 1917. Oeftlicher KrirgSschauplatz. OSmantsche Truppen stürmten gestern nachmittag daS Dorr Vadeni, den letzten durch den Feind noch be setzt gehaltenen Ott südlich dcS Sercth. Am Ludflügel der HeereSfrout des Generaloberst Erzherzog Joseph, sührten Russen und Rumänen starke Angriffe gegen die in den letzten Tagen von unS gewonnenen Stellungen nördlich des SusitataleS. Die Angreifer wurden überall abgeschlagen. Weiter nördlich nichts Neues. Italienischer Kriegsschauplatz An der Dolomitenfront sprengten unsere Truppen in der vergangenen Nacht am großen Laggazuoi daS Felsband an der Südwand zwischen eigener und feindlicher Stellung ab. Die Sprengung ist vollkommen gelungen. Eine breite Kluft trennt nun die beiden Geg. nec. An der Karstsront zeitweise etwas lebhaftere Ar- tillerietätigkeit. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. H ö f e r, Feldmarschalleulnant. wtb. mn, 16. Jan. 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. HeercSgrltppe des Generalscldmarjchallö von Mackensen. Gestern nachmittag brach der Feind auS stinec Brückenkopsftellung bet Namolosa (Ncmoloasa) am Se- reth m't starken Massen vor. Sein Angriff brach im deutschen Artilleriefeuer zusammen. Abends versuchte er in unsere Gräben cinzudüngcn, doch wurde ec ungesäumt im Gegenangriff wieder hinausgcworfen. Hccressront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Russen und Rumänen fühttcn zwischen der Susita uiib dem Easinutal gegen die Kampfgruppe des Feld marschallcutnants von Ruiz starke Angriffe; sie wu-.den überall abgeschlagen. Auch bet einer Höhe südlich Er sinu wurden sie durch einen Gegenstoß abgewiescn. Der Feind ließ 2 Offiziere und 200 Mann in unserer Hand. In der Nähe dcS Mestecanesti-Tuncls stießen k. und k E'rkundigungSabtcilungen durch die feindliche Sicherungslinie bis zur russischen Hauptstcllung vor und brachten 20 Gefangene ein. HeereSfrout dcS Geucralfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Keine besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz An der Karstfeont hält die Artillertetätigkert an. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter dcS EhefS des GencralftabeS: von Höfer, Gcneralfeldmarschalltr: »»nafirrnn Röhr, wurdcn durch Zuruf k-nfiimmig wudergkwah':. 2. Ter vaterländische Hi l s r dic v ft. dlIcki einim a> esührlxbrn V. ichte d>s ^yndkue üter vntst'hung. Inhal- und W> kung.r, d e- G.'.tz s üb r di» vaicrläudstLci, H.l'rdi , st nimmt dceHand.w- k'wmer nach!! h-nde Erklärung an: „Da; GZ-tz über den vat> iländilchcn Hilird enst entspricht -wem Gebote der ^elbslcrhaltung von Volk und Ltaot ^'eHandrls. lamm er ist dober der lleberzeugung, vast auch Hand.I und Industrie des Bezirks das besitz in dielen, Sinne auffossen und b. eit sein wcrdcn, in Erfüllung einer vaterländischen Pflicht willig die schweren Lp'ec zu tragen. welche daS Gri.tz ihnen oufcrlrgt. Rur glaubt die Handelrkammcc in Wahrung der ihr anvertrautkn lenssen dem Wunsch- Ausdruck geben zu ,ollen, baß diese Lpfcr aus das eireichbarc Mlndciimaß bcichlankt wcrden. Die Handelskammer ist drr M.wun , daß di.l-s 's el erreicht werden kann, wcnn einmal bei einer notwindigen Stillegung oder Zusammenlegung von in- dustciellc» Letriebrn Von einer Veipflanzung der zum vaterländischen Hlifsdtcnst verpflichteten Arbeiter von einer Gcgend ln die andere Abstand genommen wud, so daß jener Gegend die ursprüngliche Bolkrkcast e.hal ten bleibt und wenn zweitens den auslchließlich und vorwiegend für den Export arbeitenden Industiiczwci. gen eine Vorzugsstellung insofern cingeräumt wird, aiS sie im Sinne des 8 2 des Gesetzes als bereits im va terländischcn Hilssdienst stehend angrschcn wlrdcn. Im Interesse des Groß- und Kleinhandels darf die Handels- kammec d-c Erwartung Ausdruck geben, daß in erster Linie tn den Fällen, in welchen das Geschäft aus der Person des Inhabers als alleinigen Träger beruht, von einer Heranziehung desselben zum vaterländischen Hilfsdienst nach Möglichkeit Abstand gcnomliun wird. Für die nach dem Gesetze zu crrichtcnden AuS- schllsse find seitens der Handelskammer in Vorschlag gebracht worden: für den nach 8 4, Abs. 2 deS Gesetzes leim stellv. Generalkommando dtS XVIII. A. K. zu befiel-- hnben Ausschuß Herr Geh. Kommerzienrat Hei cbelheim als ÄrbeUgebe^Slellvertcctec, für den nach 8 ?,Abs. 2 bei dem Bezirkökommaudo Gießen zu bildenden Ausschuß Herr Geh. Kommerzienrat Heichelheim als A^bettgeber-Bertretec und die Herren Kommerzienrat Grünewald. Brauereibesitzec Jhrmg und Xtaufmann Rudolf Nowack als Arbertgeber Stellvertreter., für den nach 8 9. Abs. 2 ebe falls beim Bezirks- kommando Gießen zu bildenden Ausschluß die Herren Kommerzienrat KUngspoc als Arbeitgeber- B.rtrctcr und Fabrikant L. Rinn als Arbeitgeber-Stellvertreter. Ferner erhebt die Handesskammer folgende Anträge zum Beschluß: Aus der Erwägung heraus, daß daS Gesetz über den vaterländischen Hilfsdienst tief einschnetdurde W'r- kungen für die Tcxiilinduftrte voraussichtlich zur Folge haben wird, beschllcßt die Handelskammer ln Wahrnehmung der ihr cnive.trauten Jntctcsfen der oberhesli scheu Weberei bet dem Kttegsamt in Berlin die Bildung eines besonderen Ausschusses nach 8 D 2 des Gesetzes für den Bereich der Ersotzkonmnsswnen der Kreise Alsfeld und Kaulerbach mit dem Litze in Alsfeld zu beantragen." „Ta nach 8 H der Bekanntmachung dcS Ltcllver- tceters des Reichskanzlers vom 21. Dezember 1916 vor Erlaß der Entscheidung narb 8 4 Abs. 2 deS Gesetzes über den vaterländischen Hilfsdienst nach Lage d^S Falles die zuständige amtliche Vertretung der Industrie und deS Handels zu hören rft, beschließt die Handels kammcr für die Dauer der Durchführung des Gesetzes einem ständigen, auS 5 Mitgi:edern bestehenden Aus- schuß zu bilden, welchem daS Recht zusteht, sich je nach Bedarf der Hinzuziehung von weiteren Kammermitglie« dem und Sachverständigen zu ergänzen. Die Mitglic- der find je nach der Dringlichkeit des Falles schriftlich oder mündlich zu den Sitzungen unter gleichzeitiger Mitteilung des VrrhandlungSgcgenstandeS c nzuladen." Zu Mitgliedern dieses lltzzenannten Ausschlusses we'drn die H.rceu G»h. Kommerzienrat Heichelheim als Vorsitzender. Roll, Rowmt, Röhr und Zurbuch bestellt. 3. AuS dem Geschäftsbericht ist folgendes hervorzuhebcn: a) Dem Großh. Ministerium des Innern find in Bezug aus die Förderung d.S Flachsbaues die Wunsche der beteiligten Kreise vv getragen worden; b) dcm Großh. Ministerium deS Innern ist ein eingehender Bericht üb r btr b abfichtigte Einführung des SparzwangrS für Iugend 1 iche erstattet wor« den; c) zum Austausch votr Militälpersonkn. welche bei den heimatlichen Militättuhöroeri tätig sind, werden zunächst Hilf'rdiknstpflichtte c für Schreiber und Ocdo nanzdienv benötigr. Die En'lohnung dieser Hi ssdrenst- pflichtigen erfolgt b s aus weiteres aus. Grund von Aebcttsöcrträgen nach den ortsüblichen Sätzen, sofern nicht auf Entlohnung verzichtet wird. Dem Ersuchen von vtrichirdcnen militärischen Behö-dcn um Bekanntgabe solehec Gehalts dezw Lohnsätze ist ent'prochrn worden; d) Der Winttlsah plan hat der Handelskammer Veranlassung gegeben, bei der Königlechen Eisenbahn- drrrktion eine R.ihr von Zugvcrbcssecungcn zu bean tragen ; e-, «Nkravev der KcesSbehörd'N im "ammri in B -ua ans w rt'chastlicke VergekungSmaßaahm- c I.ali°n und Rumänien find -.«prechend bea^ >n Inr'r Sw abe der Buhhänder de-5 Gioß-l ,o .'ms an we G vötz Ren.erc»-. wrd um eine ° d-.k-. >l>ge Re clun > der B.'cheMUiw. "^"wtz S u der V eile v°n !: tntnm Lieh ßtbcUn Aa öit|e c ich dev übrkgrn h'ff'ichcn HandittkammeM l chcn um Untcrfiützuiig zugcganzen ist. soll » «MSP"» «ng.Irgenh.it zum Gegenstand einer genein,amen 8 * * rf , w^.chung unter den «ammnn gewacht neiden. a\ j t hefftsche« i fern mau werden in »fe Emgavc bei dem Großh. Mniftrriun o»^ Erlaß drr Lefitzwcchselabgabcn bc, Zwangsveisteig ^ ^ „ Äsungen besü-warte»; ' &0i ^ t h) Die hess.ichen Handelskammern Werden gr, ^ -•«** den geplanten Ilebr^weisungsverkeht der ^eatkalie WnUS Intensse des Bankgewerb ö und drr Kr.d.lgenv schäften bei dcm Groxh Ministerium der Üfj7 j) svcuch erheben; Ä t 7 i) Zur Behebung bvt durch die Enenbahnsp ^ fiolüU Kpedü Te l Vvueuuuy v« füc Glas und Porzellanwaren bcrvorgerufenrn^chM ' hat die Handelskammer die erfmderlich rrgkcitrn Schritte getan; k Der herrschenden Kohlennot. welche ihre Ucss vornehmlich tn der verminderten ^oh>kn"i°usung a in dem bejlchcndcn Wagcnmangel Hat. lchenki P‘ c V HlfllllCDv ' drlskammer fortgesetzt IHK Lusmeitsamkett, ^s« V ' jede «Gelegenheit wahrnehm»^ welche^u dlrE k^i gkftliqcr Kn eine Erleichterung in der »ohienvcrjocgung herbe, ^ ^ @tn( fU ^ C 4.' Von den zuständigen Behörden sind der H ^ ' dciskammec Mitteilungen zugegang-n über Eeteu, von W ' iti von • 4 « Pttn-gnippc von Baumwoll-Bclegscheinen, Ausstellung von Ai Weiskarlen von H'«cSnäharbcltcn, Besürderung Bliesen und Postkarten nach ubet,ee»chen LSnbeM ^ Handelslauchbootcn und Pccwcndung von Sch««^ ^ Platzanweisungcn als Zahlungsmiltcr bc Zah H-, ^Mtöstlich an Postkasten. Auskunst h.eruber wrrd au, dem ^ taciat der Handels kamniec erteilt. _[dirnbcc fanden be k lccr. >flus Siddt und Laad. In letzter Zeit haben sich di- Fälle g-MkhttzTm N.rfkkir deullwcr WU(» m fclt »OH UM pu»! denen über geschlechtlichen Verkehr deutsch« S»«n^ 8L - SrSBPÄTnSi^:|S * kt äS's.ääs»'' i-Äf» bewahrt werden wüsten, dag sie bei ihrer Rückkehr m lic Nj 0 *" weiblichen Angehö.igcn von esäNgeveN ent ««»“'J®“ 8 - wledeefinde», werden, der Anregung des steltvutr^ei NagM dck Gcncrolke'Mii.aiidos XVIll. Armeekorps enNp.cchend.I Nr- -S tig alle Fälle, ln denen der erwähnte VerkehrUa Lcstluhrr K funden hat, rücksichtslos zur Warnung für Ai, FM dkS ®ci öffentlich gebrandmaikt werden. ^ M; »cG i Cefllicb der Äa tonn I Russen "öS von unj ibt n\ 6 t znrückgervinner Hckreösrolll d I^oteeein LerantworUlch: Äibtn Klein in Gießen. sTi7 c * Rheumatiöwuö, laicht, Ischias, (Yclcnf-, «eficht- Genittschmcrz, Hexen,chuß usw. hat, davon befreit fein will, lasse sich gratis Lalbenproben sende» von I. Jahn, l^bcr Ingelheim. Zcdreibmascdine gcbr. zu kaufen gesucht. Zcstönslegel, Marburg at loslilu! Holtz Jlmenau L Thör. Einj., Fähnr. Prim., Abitur Prosp. frei öcfucbi nach Bad naubelm 1. Besseres tüchtiges Zimmermädchen gewannst n nn Tcrvieren 2. Nicht zu junges sauberes Kü Zeug chenmadc^en. Nur Mädchen mit guten nisten wollen sich melden. Pension Villa Vaterland 1. 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