ÄSfS \ iü / d-n * »'S^'ch ntA . lblNkn Dfwi Gietzcner Heilung I CT * Oec, ’fe " ® ec Wltni{fe " 0:r| >er, als vrrwiM W!> gerade , -Wch z»'»ns, au un, ; £ W|t dar 23tlb eine n I ""UHl oen legten h J Kutschst^ die Gemeinde i ^ze» gerade 'esens und zunehme, wie i j er ^ ihre Hellen handlangen in i emsche ftcoft i :e „Hnabhäygigki tyn Ansehens i mit das, was Küen und heb militärische u M'Mijflft jvffl )es gesunden du deutschen Voll! zec der national! tsichtslosigkelt vo zu jeder Zeit d den Wlrclvl ! eS, worauf es itel ist im 33evli v frei) Hoeser, Dar,' i in unserer Mui übtet, den in Hiv ;ang zum Verfass " ein Ausdruck d ms los gehen" h! eu eine sehr W siers, den seitherig sicherlich als iuol dein ist auch bui - m. leicht kam Einj, Fäj Prim.,Al>: hur. P r0S P' ‘ Inderik LS.»l i. 2 Bezugspreis 40 Pfg. monatlich viemeljähruch 1 Mark, vorauszahlbar, frei in« Haus. Abgeholt tn imleier Expedition 80 Psgv durch die Pos oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1^* Erscheint Mittwochs und Samstags. "Redaktion. Südanlage 21. - Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erl-lgt mchü Verlag der „Gicstener Zeitung". Gictzcn^ Expedition: Züdanlage 21. die 44 wm breite P etitzeil c, sür Auswärts 80 Pfg. Die SO mm breite Reklame - Zeile ,2 Extrabeilagen werden nach Gewicht und Gröhc berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschrc»unqdeS Zahlungszieles «30 Tage,, bet gerichtlicher Beirreibung oder d°i Ko»ikurS in Wegfall. Platzvorschriften ohneVcrbtndlichkeit. Druck der Gictzencr BerlagSdruckerci. Albin Klc.n. Jahrg Telephon Nr. 362. ««-- «»»- >- --- S? »‘.iTa.*“»?«*«»«** 1 «--- "»»««- _ flmllicbe deuKcbe CagesbeilcMe. wbt. Großes Hauptquartier, 10. Jan. 191?- Westliche rIK ri'egsschauplatz. Bei Sturm und Regen blieb die Gefechtstatlgkeit gering. Nur an der Ancre lebhafte Artilleriekampfe. Oestlicher Kriegsschauplatz- Front des Geueralseldmarfchalls Prinz Leopold von Bayern. Starke russische Angriffe südwestlich Riga, sow e zahlreiche Vorstöße kleinerer. Abteilungen Zwischen Küste und Rarocz Sec biteben auch^gestern ohne ,eden Erfolg. Heeres,ront des Generaloberst Erzherzog Joseph- Vergeblich versuchten Russen und Rumänen, die ».„a*. si*.**,p “äss Tnleß rurück^uaewinnen. Ifltec blutigsten n scheiterten di?mit starken Kräften ansgcfuhrten Gegenangriffe. Nördlich und südlich deS Cafinu-Talcs wurde rurückgctrieben. In den Kämpfen d.r beiden letzten Tage |R.w - nffUlae, 900 Mann und 3 Maschinengewehre in unsere Hmw. Heeresgruppe ues Gcncralseldmarschalls von Aiäüe,q.« Nördlich von Focsani gelang cs uns. auf dem linken Putnaufer Fuß Zu saffen. Zwischen Focsani und Fundeni zwangen wic den geschlagenen Gegner, seine Stellungen hinter der Putna aufzugeben und hmter den Scretb zuruäwgehen. 550 Ge.sangene wurden ein gebracht in btt Rtmuicul-Sarat Mündung hielten wir im Angriff errungene Fortschritte gegen mehrere f.rnd liche Vorstöße. Mazedonische Front. Nächtliche Angriffe an der Struma wurden abgewiesen. „ Der Erste Generalquartie:meistert Ludendorn- Mazedonische Front. Patrouillenkämpfe an der Struma waren für uns erfolgreich^rste ^^^arttermeister: Ludendorsf. Berlin 11 Jan. abends. Englische Teilangriffe bei Serre und Beanmont sind abgewiesen. " An der Düna und an der Putna keine besonderen Ereignisse. wtb. G roßes Hauptquartier, 12. Jan. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprccht. Aus unseren Stellungen bet Armcntters und Lens 8 »Ä & L S angriffe -u ^wchren- Jh ^"^ a . a Einbuße von so'alos. Neuerlich Raum^rlust un» ^rt sür 900 Mann und 3 Maschin ng^eweyr Kampstage. Sit?« «sÄÄ" > »“* '■ Wf»“ und südöstlicher Kriegsschauplatz Nicht ^^Stellvertreter des Chefs des Eeneralstabs v. H ö f« r, Feldmarfchalleutnant. wtb. Wien. 11- Januar 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. Im ».««>»- »-LSNLS ’Ä Berlin, 10. Januar abends. An der Westfront stärkeres Feuer nördlich der. Ancre. In Rumänien Lage im allgemeinen unverändert. monr fki«err. Jvfanterietampse tm Gange. .»sstsch« ^ Heeresgruppe Kronprinz. sich der Feind, verlorenes Gewnve zurm ^ in LL«LS°"Ls°tz« > .. (ftraben aut oen ’mr ul cingedrungcne Stoßtrupps kehrten ohne Verluste mit 16 Franzosen zurück. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresftout des Gcncralseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. An der Düna und im Seengebiet südlich Duna bura nahm die Gesechtstätigkcit gestern wesentlich ab. Au ^ der Bahn Wilna—Dünaburg wurden angreifende russische Kompagnien unter großen Veclusteu abgewie- für b« Ä Italienischer u. südöstlicher Kriegsschauplatz. Der Stellvertreter deS Chefs deS G°n°r°lst°beS: von Höfer, Generalfeldmarfchalleutnant. wtb. Ale«. 12. Jan. 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. von A mtd Sili» im mit 35 0* i .««’"S r,vis-hel' zu Bosse, wtb. Großes Hauptquartier, 11. Jan. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Im Wern und Wytschaete-Bogcn, an der Ancre, der Somme und beiderseits der Maas erreichte der Artillerie- und Minenkampf zu einzelnen Tagesstunden bcträchliche Stücke. — Nördlich Apern ist ein feindlicher Angriff unter schweren Verlusten für den Gegner abgeschlagen. An schmaler Stelle eingcdrungenei Eng ander wurden durch Gegenstoß zuruckgeworfen. Auch sud^ lich Ypern blieben Vorstöße stärkerer feindlicher Pa trouillen erfolglos. Bei Beaumont gelang cs dem Feind, ein vorspringcndes Grabenstück unserer Stellung z - setzen. Unsere Flieger schossen 2 englische Fesselballons ab, die brennend ntederstürzten. Oestlicher Kriegsschauplatz Front des Genecalseldmarschalls Prinz Leopold v. Bayern. Lebhaftere Artillcrietätigkeit zwischen Riga und Smorqau folgten gegen Verschiedene Stellen dieser Front während des gestrigen Tages, inberNachtUnd heute Morgen mehrere russische Angriffe und Bocstoge starker Abteilungen die restlos avgewiesen wurden. Hecressront des Generaloberst Erzherzog 3°!^?- Ter gestrige Tag brachte den deutschen und öster- reichisch-ungarlschen Truppen im schwierigen Gebrrgs- kampf zwischen..Uz- .und susitatal weitere Erfolge. Mehrere Stützpunkte wurden dem Feind entr stn. Nördlick der Oitoz-Straße nahm das Urtillecic-Rcgi. ment Nr.. 189 unter Führung seines tapferen Kommaw deurs stark ausgebaut-, zäh verteidigte Hoh-nst-llungen im Sturm. Bei Marastt und Racoasa wurdt. dre ge wounene, Linie, gegen, feindlichen Nug>-'.Ü ^aup^^ An Gefangenen sind 6 Offiziere und über 800 Reann, an Beute 6 Maschinengewehre eingebracht. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen- Keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung. russische ^w^^bsskrung der eigenen StÄung süd- EeMzog JKh westlich Riga unternommene kleinere Angriffe brachten « l j-stecreichisch-ungarische und deutsche ^ata,ll°ne uns 32 Gefangene ein. deS Generalmaiors Goldbach südlich der Oitoz Kratze Hecressront des Generaloberst den Feind in raschem Ansturm aus Erzherzog Joseph. einanderliegenden Hsthe«stellu«gen. m„iustcn 6 Maden ifÄjS!,£f‘««Ärt te bÄ SSt sc S5 ?'st«:- m«.. t» M-»».« Maschinengewehre und 3 Minenwert-r in der Hcind des Angreifers. Nördlich und savlich des Susttatales blieben feindliche Angriffe erfolglos. Heeresgruppe des Geueralseldmarfchalls von Mackensen. In der Sumpfniederung zwischen Braila und Ga° latz drängen wir den Russen weiter gegend-nS-reth zurück. La Burtea wurde genommen. — bei: Jca^t Lm 10. 11. 1 versuchten bewaffnete stindliche -chlffe, Jsacea donauaufwärts zu passieren. Em Dampf r wurde durch unser Artillertefeuer versenkt, ein anderer gezwungen, auf das Nordufer aufzulaufm. Mazedonische Front. Südlich des Ochcidafees griff der Feind die öfter- reichisch-ungarisch- bulgarische Front h'-nter der Eerava an- Die Stellungen wurden gehalten. Der Erste Generalquar.tlermeister: Ludendorsf. * Berlin, 12. Jan- abends- stad Kämpfe tm Gange. Nördlich der Ancre front nichts von Belang. Italienischer Kriegsschauplatz und Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts zu melden. Der Stellvertreter des Chefs des Eeneralstab . v Höfer, Feldmarfchalleutnant. Ereignisse zur See. “ 2 S '£ e B“b«5 Ä Uttg barch UNI vs b ^ * n cv a ^ ce g tvieder aufge- f e£ et ä ielt ' Flottenkommando. üer Stand der de#Uc»en0eldwirllcMIt. _ , , r_s. — tan tinnöecxn Ober. Oelterleicb-ungslisclm Cagcsbericbt. wtb. Wien, 10. Januar 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. cv n Reinbeim fand am Sonntag von Herrn Ober. Ä Ä *«„>tt, « s L, : Die Selbstkritik w»-1 sich herau französische -timarea gegen oie Ablebnnng des Kricdcaeaugets.c^ D^er Chor der Aierverbandspresfe schrie laut und vernehmlich Hurra!, als auch die Note an Wilson eine »maxie Ablehnung des deutschen Friedensangebotes darstcllte. Tie Presseleute. dis id) ihrer ungeheuren Verantwortung offenbar nicht bewußt sind, haben es für daS Beste und im Jure erste der eigenen persönlichen Sicherheit vor einer 3ef«rnsuna mit Versendung in den Schützengraben ür oa-^ wichtigste gehalten, ihre Ausführungen der LUerverbeudSnote anzupa: .r. also die Hetze sortzusetzen. Nur einige wenige Leute fanden den Mut und nach langem Nachdenken auch die ängstlich-sorgfältige Form einer zurückhaltenden Kritik an der Note De« Gegensatz zwischen Volk aus Tiprsuruiie, also zwischen den Interessen des Bottö der Vierver- banh-lSnder und ihrer Staatsgewalt, hebt besonders der republikanische „ProgreS de Lion" hervor: „Einige Punkte der Note sind unklar Wenn Einzelheiten in den Kriegszielen erst bei den Unterhandlungen bekannt gegeben werden sollen, so muß man dafür sorgen, daß die Diplomatie nicht wie so oft zuvor, allzu willkürlich mit den Rechten der Völker umgeht,- darunter hat der Frieden Europas schon zu oft gelitten. Tie Frage der V ::r: fang der Türkei aus Cu-opa muß man t. ’ acaebenen r.tutdkmt lemut : geschulten neue» frlfSP+cfonmU, manZelnde €cit*ue» I cuiig der empfindlichen Letrieb-sinrichtungen u a. haben auch bei uns schwere vchäden tm Gefolge gehabt, zumal der Andrang auf die Verkehrsmittel gerade jetzt kja 'Z ungeheuerlich gestiegen ist. Aber wir sind noch immer glänzend daran gegenüber den Feinde«. Ihr Verkehr libet drückendste rar. Die Bewaffnung der engl^'chen Handelsflotte. „Geerecht auf eigene Faust". DaS 9öC ; unanSselndeue Waggsu» ta Msöka». In Moskau standen nach amtlichen Mitteilungen m 16. November 1915 9900 und in Petersburg 5300 ir.au vgclubene Waggons. Besser geworden ist es narür. ich keineswegs, denn sonst würde Ende Oktober 1916 r Kommandierende des Petersburger MiurärbezirkS, Aenealleutnant Chabalofs. nicht einen Befehl erlassen ben, wonach der Weiterverkauf von Ci'en chukar- n zu erhöhten Preisen bei einer Strafe von 3000 oder '■> Monaten Gefängnis verboten ist. blick eingehend prüfen. Freie Durchfahrt durch die -ll. Dardanellen und den Bosporus ist eine Lebensfrage aber ob es deshalb nötig ist, Kon- t ür Rußland, aber ob es deshalb nötig rst, Kon- lantinopel an Rußland als Eigentum oder in Wahrung der Rechte aller Nachbarn nur als Besitz gleich. am zur Nutznießung zu überlassen, darüber chwe ig t sich leider die Note aus In militärischer Hinsicht mutz man gewiß Vorkehrungen treffen, aber wenn sich hinter den Ausdrücken ..Internationale Konventionen" etwa Anne?ton»absicht verbirgt, so wolle BH tt nicht« davon wissen." i Ä, i m Die französische Arbeiterpresse ärgert sich beson dertz darüber, datz dank der arroganten Frechheit der VierverbandSnote die Krleg-zlele »sch immer »erhßttt »leide«. Las Pariser GewerksHaftSorgan „Bataille" schreibt: „Die Entente hätte slch zuerst bemühen sol- len. zu erfahren, welches die genauen Absichten dcr V Mittelmächte seien; Hütten diese sich allzu unbeugsam gezeiat, so Hütte die Entente alsdann mit gutem Re^t den Krieg fortsetzen können. In „Humantree" schreibt der Abgeordnete RS' naudel: ,^Dte Entente hätte prüzisieren sollen, war sie unter „Territorialen Konventionen und Rückgabe der früher den Alliierten entrissenen Provinzen und e El ' ‘ Teil Annexionsabsichten unter unpräzisen Ausdrücken Gebiete" verstehe Man Hütte Elsaß-Lothringen nennen und sagen sollen, datz man keine EroberungS- oder rsabl verberge. Man hätte dann vermieden, datz man von der Rückkehr Frankreich» an» linke Rheinufer gesprochen h< be. wie die» jetzt wieder der Fall sei (£» sei erklärlich, datz die Mittelmächte die Bedingungen der Alliierten übertrieben finden würden * Natürlich bleiben Hiese Stimmen der unabhängigen Presse nicht ohne Widerspruch Jo greift da» übernationale „Echo de Pari»" den Artikel Renaudel? auf und erklärt, die Geschichte Frankreich; beweise dap die Nheingrenze für Frankreich notwendig und sein Recht fei. Solche Unsinnlgkeiten minderwertiger, geschichtlich ganz ungestillter Köpfe beherrschen Frank- reuh natürlich einstweilen weiter. Aber er ist doch schon ein gutes Zeichen. daß in der unabhängigen Presse die gesunde Vernunft wieder ihr Haupt erlebt. VerkehrSrwte der Feinde. dagegen sind wir wahrhaftig glänzeud daran. Ter Krieg hat der zarten, so überaus empfind lichen Organisation des Verkehrs sehr schwere Schläge : urz treten» Eine Somme-Geschichte. Die Kompagnie marschierte im Gänsemarsch Der Mond schien, urrd auf den Stahlhelmen lag ein schwacher Glanz. Als erster marschierte der Führer, ein Grenadier, den die abzulösende Kompagnie aus der vorderen Linie zurückgeschickt hatte. Dam» käme»» der Kompagnieführer, der Unteroffizier Seelachs, der Gefreite Sprotte, als fünfter der Soldat Reinyold Zinke und dann das ganze andere ..Gehottch", wie es so bei Soldaten heißt Nur mühsam kam die Kompagnie vorwärts Ter Schlamm stieg bis zu den Krien. Zerrissene Drähte. Drahthaufen. entwurzelte Bäume, zerschossene Feld, bahnschienen und unzählige Granattrichter' erschwer den da» Borwärtdkommrn ganz beträchtlich. Wenn der vorderste über einen zerrissenen Draht hinwegsticg. rief er „Draht", oder wenn ein Granatloch sich über den Weg lümmelte. ,T!och" „Draht Draht — Draht" oder ,Loch Loch — Loch" ging es dann von Mann zu Mann durch dt« ganze lange Kette Tie Kompagnie kam dem Sperrfeuer. das über den vorderen Linien lag. imnrer näher „Kurz treten!" rief da der Zinke Neinhold mir einer Stimme wie ein zornige» Naudtier. Er lief zwar dicht hinter fernem Vordermann, und der Schritt war auch wirklich nicht allzu rasch, doch „Kurz treten!" schrie er aus» neue. Das war seine Gewöhn- heit. In dieser»» Kurztreten entlud sich die Span- nung. die sich bei jeder Ablösung seiner Sinne bemächtigte. ,^Kurz treten!" — „Halt'n Rachen!" fuhr ihn der Gefreite Sprotte an. Sie kamen dem Sperrfeuer. das augenblicklich auf dem Hohlweg lag. immer näher ,^lurz treten!" schrie der Zinke Reinhold, diesmal eine Oktave höher. Und ,£■, ihr eeelenden Banditen !" fügte er tvüterrd hinzu. Dabei hatte er den Warn ruf .Hoch", der von vorn kam, überhärt und wie ein Schlitten glitt er in den tiefen Granattrichstcr ßtznad. Er versank soglatch dis an di» tzüp«, in „Nueutwlcrbares Diircheiaaadcr ia Fraaireith." Tie Engländer haben von den französischen Buh ".?n allein *20 no*» Waggons in Benutzung genommen tatsächlich stockt in Frankreich der Handel wie der Abtransport und Austauschverteyr von Waren fa,r vollständig. Am 4. Dezember lagerten in Bordeaux 200000 Tonnen, die sogar für SRunttion Reifen bestimmt waren, aber nicht fortgeschafft werden konnten Fm „Matin" wird berichtet, daß infolge der Ver- lehrSnot der Versand von Aepsetn, Kartoffeln, KBtiu, Oelkuchen und Konserven in großen Bezirken saßt völlig aufgehört hat. Viele Bahnhöfe sind jetzt im Monat nur drei Tage geöffnet. Der Eilgutverkehr ist so eingeschränkt, datz eine Firma täglich nur 300 Kilo- Nach Art eines in spitzfindigen Verdrehungskünsten geübten Advokaten hat der englische Marinemiui-«r Earson. dieser eiile skrupellose Verräter feine» eigenen. des irischen Volkes, kürzlich im Unterhause auf Ne Anfrage eine» Abgeordneten erklärt: „Tie englische Regierung könne nicht gestatten, daß zwischen dem Recht von unbewaffneten und der zur Selbstverteidigung bewaffneten Schiffen ein Unterschied gemacht werde Der Standpunkt der Re» iorung sei der, datz Handelsschiffe seit undenkbaren eiten bereck'tigt gewesen seien, sich gegen einen Angriff. einen Besuch oder- eine Untersuchung durch de« Frind mit allen in ihrer Macht stehenden Mitteln -u verteidigen. Sie dürften jedoch den Feind nicht aussucben, um ihn anzugreifen." T\: beste Erklärung dieser Worte de« britisches Ö *£5# 5er öl Der ^ gilt aotE. ®£fli -L« 'deutsl ?ien h ?n c »ser> ■Setnschränku»gen in England stellen in ihrer Gesamtwiclung den Reise- verkehr um ein viertel Jahrhundert zurück. Die gro- werden nicht mehr reserviert, Schlafwagen sind größtenteils aus- gefchieden, die Spcisewagenderriede säst überall durch Etz körbe ersetzt. Kein weisender darf mehr als 35 Kilogramm Gepäck ausgeben. Ltalieab Bahne« &> MilliBneu Lire Tefizrt. In Italien sind .-auptsüchlich infolge von Koh- lenknappheit mit dem neuen Winterfahrplan 2000Züge ausgefallen. Tie Anzahl der täglich von den R—" jr>n»NLÜa-n in i-" Ärikt I i be» dr "ie ll Boote in vielen Meeren am Werke sind, in der Bewaffnung aller Handelsschiffe, nicht b.'.st ^ur Perteidiqung, sondern z»m Ragriff.- Der Reeder CecN E. Turner fordert in der „Times" rom 17 November 1916: „Ein Geschütz am Heck genügt nicht; auch vorn muß eins stehen, damit man gleichzeitig feaer« an» rnmmcn kan».- Tie „Navh Leogue" verlangt in einer Ankang Dezember 1916 sämtlichen in Betracht kommenden Ministern zugestellten Eingabe dringend die schleunige Bewaffnung aller Handelsschiffe. „Morning Post" vom .7. Dezember 1916 erklärt dazu, die Bewaffnung am Bug, Heck und beiden Breitseiten sei unbedingt er- forderlich Gans unverblümt äußerte sich im November 1916 daS Mitglied des Unterhauses R. P. Houston in der „Times" über die BewaffnungSfrage. Gr schrieb: „Ta unsere schlaffe und verschlafene Koalitiomi- reßfcrimg etwas langsam beim Bezwtn en jener Pirc» < ''npesr. Der deutschen U-Bor:e. ist, wäre eS gut, wenn i unsere Schiffe und Matrosen sich .olcdcr dem Verfahren * eines HawkinS und Träte zuwendeten oder dem neueren Beispiel eines Nelson bei Kopenhagen nacheiferten und daS Eecrecht auf eigene Faaft machten." Und über die bisherig^ Praxis, die wohl auch für die Zukunft maßgebend sein dürfte, gab kürzlich, nach einem Bericht der „Times", der Porstrend« der Lon. dr veffe» 5 rfe .« »Kt!? !*Ät» Allgemeine 7g» sci»dücht SU E- E Tampfer Zng SSS»8S CtoSl 9m b-l S«. ra k-mpf-r t> »0 »0(1(8* m ® otö ', .-rftissimt. daher u »b-r i fkt die miättt, 190 t» heißt: »eifi Mich eit sem^ch Surer Wiest MMÜ versichere, m te ^streue den utiä au dön American Maritime Trading Lompanv. Earl oi . zrüen. um den Frt Wemckß, auf der letzten Gene ralve r' -." Urt ' c; ’' ^ lf i0r £$* lAflft deckst freimütiae. ab: Nit lhrm ckiegszt 2-iloie St and unsere L ln heldenmo schast höchst - m ÄT Jahre ist kein Schiffsverlust un 't zu verzeichnen. DLs ist der Be* Wasfnung und dem aggressiven Auftreten unserer Dampfer zu verdanken. Einer unserer Kapitäne, der in VcatscheS N-Boot angrisf. wurde für diese tat von der Admiralität beglückwünscht ^ch bin davon überzeugt, daß auch Kapitäne anderer Handel.' itfse dem Beispiel, daS ich hier zur Erwähnung brachte und das unserer Gesellschaft zu besonderer lchre gereicht, nachstreben werden." Diese wenigen Aeußerungen dürften genügen um Die r 'reichen Ziele bei der Bewaffnung der Handelsschiffe. die Carson durch dialektische Kniffe zu verschleiern sucht, klar erkennen zu lassen Tie engl'schen Gehcimbesehle. die wir auf dem Tanrpfer ..Wood- field" erbeutet haben, und die rundheraus verlangen, daß daS bewaffnete Handelsschiff zu seiner Perke i d i g u n g (!!) das Feuer eröffnen soll, auch wenn daS Unterseeboot noch keine entschieden feindliche Handlung begangen hat. geben unS den weiteren Aust schloß darüber, was die britische Admiralität unter den heuchlerischen Worten von der ..Selb verteidiaung" Eroberun Verbündete t unserer ^ J* «nzen Lölkes wir! vnb jeder Tücke unserer A^r und zum Frieden rck »ns und unserer g ihre, eigenen vr Unsere Feinde im i taiernD Artillerie- uni 'Hasten tn den von uns ^nd Belgiens. Auf d! ^isLe Bevölkerung m chhitt" dabei ni. ^imvoyner. Tezem „Kilrz treten! O, ihr eeeeelenden Banditen!' klang es ganz deutlich herüber. Zinke Re^inhold. Er war eben dabei, in seiner ~ amen Ql l° in WC Verwirrung zum Tommy hiin'jberzustotpern. 9'asch hol ten ihn ein paar Kameraden herein. Barfuß, keuchend, atenAoS, schwitzend und stoßweise fluchend, das Gewehr über der Schulter, den Spaten ins Sturmgepäck eiugeschnallr. stand er vor seiner Gruppe und japste: ..Warum könnt ihr (Atempause) kurz treten (Atempause). O. ihr eee (Atempause) ecee- lenden Banditen." „Na. sei ruhig", sagten die Poste'l. .krieche nur in deinen Statt. Reinhold." Er setzte sich auf die Erdstufe in der Dachshöhle, die Füße in Sandsäcke und schlief sofort ein. Er mußte einen schweren Traun; träumen Drei-, viermal schrie er wie ^ein zorniges Raubtier: „Kurz treten! O, ihr eeeeelenden Banditen." Noff Rob Friedet in der „Litt. 5k riegSztg ". sswas, X£uer unter der l prbnt bat ha . E laufen Jß' H «n 5 ''rn. während die & SSL » KM» nds ftn Adendwchmut. Abendglöckchcn, die verttingen, Wenn der laute Tag entflieht; Böglein, die im Walde singen Leist ihr letztes Abendlted; Blumen, die verttaulich flüstern Wenn die Wiesen sich verdüstern: Sind sze wohl auch schlummcrmüd? Ist eü nur ein leises Sinnen L-ou i»r Jugend Hciinc-rrend? Oder schlrngtd urch's Herze drinnen Lrch ein s^unmvcrwandtcs Band? Flüstern sie nur so ccnträchttg Weil die Fluren dunkelnächtig. Und der laute Tag entschwand? Horch! ein Böglein singr im Sttauche Noch sein letztes Abendlied: Glockenttang auf Windeshauche lieber Wiesen schluncmrig zieht, lauter klopft das Herz und bäng«, E» verüeht den WaldeSsänger, \fn — und »«glicht! WäS« b t P»« hS, Hfk« fi« 4ii tat,ec iS*««, Z 8» ^ AnM Ä-L KN d°ßj ?°l°n 5 ein 5i .-Sr« ■SSJ* ML -1 steht 'r-.yjss'" «er '4a. mm. m* Mi ämmtidtfft* *rnl Vem Buyri ff, uttb imre stärkere Bestückung mit Bua-, Heck- und sogar BreitsettgeschützOrr soll diesem angriffs- tzersen Vorgehen einen größeren Erfolg verbürgen. • * • Ter erfolgreiche Kapitünleutnant Brnauld ist kürzlich wieder von einem Unternehmen zurückgekehrt, bei öcm er nicht weniger als fünf bewaffnete eng- UfKe Dampfer versenkt hat, darunter befand sich ein militärischer LranSportdampfer. " K« Ui 'ßfesE ?»«»«"{? £ ’ *“ ta*' 11 "' "ich hfl» r . blicht, m^‘%« me i d-- i «Wfite \Jtoa rsjtm 6b jsnbeljflS ®W« * N,grb ** Ömint> «„S!mer ÄJ ?»ch dor, m '»>«. sy «C-fi'a ss&s '« 8e»a nunj am unbedtng » fJS -w fml i!nwg«ftagt° u ^ Wne Ksaliiions- "“S« jener Pik» ® 8t * w mit, tsenst -ber dem «erfahren tt ober dem neueren [n nacheiferten vnd hteu.' . die wohl auch für ^ M kürzlich, nach ümirto der Compar ! ab: l Schiffsverlust un« TAs ist der Be. Llustreteu unserer- erer Kahitäne, derv e für diese Helren- scht. Ich bin davon )erer Handelsschiffe Erwähnung brachte vorderer Ehre ge- lirsten genügen, um oassmmg der Han- Lische Kniffe ?.u ver- fsen. Tie englischen t Tampfer „Wood- rundheraus verlan- iff zu seiner Zer- iVtt soll, auch wenn den feindliche Hand- den weiteren Aus- Admiralitat unter ^Selbstverteidigung Ist H^nditen!" klang Der Krieg zur See. Atalieuische Mariueersolge? Ein amtlicher ^Bericht des italienischen Marine- ministeriums sagt: Tas feindliche Unterseeboot „U. S. 12", daS die deutsche Marine der österreichisch- ungarischen abgetreten hat. siel in unsere Gewalt und wurde unseren Torpedogeschwadern eingereiht. Ein anderes Unterseeboot, der „U. 12" der österreichischungarischen Marine, ist ebenfaNS in unserem Besitze. Tie hier mitgetetlten Verluste liegen um zirka zwei Jahre zurück; durch die Veröffentlichung im gegenwärtigen Zeitpunkt bezweckt man die Ablenkung der italienischen Öffentlichkeit von dem Untergang deS Linienschiffes „Regina Margherita". Lazarettschiffe für Truppentransporte. Ter Mißbrauch von Lazarettschiffen zu Truppentransporten ist in der letzten Zeit wiederholt durch die . Beobachtungen unserer U-Boote, namentlich im eng!!- I schen Kanal, festgestellt worden. Halbamtlich werden die * Neutralen hingewiesen auf dieses völkerrechtswidrige Bv'.-gehen unserer Feinde. -klingen, flieht; ingen flMN. niermA' Sinnen ;f% n | San»- üchtzS. lnächt^» EI •jb* 1 «! Allgemeine Kriegsnachrichten. 700 feindliche Poftfacke über Bord. Tie dänische Zeitung „Politiken" berichtet. d«c schwedische Tampfer Jngeoorg sei in der Nordsee von einem deutschen Unterseeboot angehalten und gezwungen worden. 706 Postsäcke, die für Rußland, Runränten. Ztatten und Japan bestimmt waren, über Bord zu werfen. Der Dampfer traf in Göteburg ein und hatte M0 Poftsäcke an Bord, die für neutrale Länder bestimmt, daher unberührt geblieben waren. Was die Vaster« denken. Wer Bayernkönig Ludwig hat an den Kaiser ln M Ungelegenheit der Friedensnote ein Telegramm ßVUichstrt, wo eS heißt: ,^Ay weiß Mich eins mit allen Meinen Bayern, wenn Ich Eurer Majestät in schicksalsschwerer Stunde »neut versichere, daß wir in unerschütterlicher Brr n- de-treue den uns aufgezwungenen Kampf fortsetzen wollen, um den Frieden zu erzwingen, den die an ä jetzt noch verweigern Mit ihren Kriegszielen haben unsere Gegner ihre maßlose Eroberungssucht uno vcn Willen, uns und unser« Verbündeten zu vernichten, enthüllt. — Ter Heldenmut unserer sieghaften Heere, der Opfermut üos ganzen Volkes wird auch ferner jedem Ansturm und jeder Tücke unserer Feinde trotzen, wird uns zum «ege und zum Frieden führen. Gott sei auch weiter mit uns und unserer gerechten Sache." Wan ihren eigenen Landsleuten getötet »der verwundet. Unsere Feinde im Westen richten bekanntlich fortdauernd Artillerie- und Fliegerangriffe auf die Ortschaften in den von uns besetzten Gebieten Frankreichs und Belgiens. Auf die heimische französische oder belgische Bevölkerung nehmen die „Beschützer der Menschheit" dabei nicht die geringste Rücksicht. Seit Bept. 1915 veröffentlicht die „Gazette des ArdenneS" strtlaufend die Namen der getöteten oder verwundeten Anwohner. Nach ihrer Zusammenstellung sind bis Ende Dezember 1916, also in 16 Monaten, insgesamt 2557 riedliehe französische und belgische Einwohner die un- chuldigen Opfer der Geschosse ihrer Landsleute oder »er Engländer geworden. Im Jahre 1916 wurden getötet 172 Männer, 165 Frauen und 147 Kinder (unter 15 Jahren), verwundet 421 Männer, 499 Frauen i§nd 360 Kinder. ii .j. Ihren Verwundungen sind erlegen 10 Männ«r, 5 Krauen und 4 Kinder, so dah die Opfer, die das feindliche Feuer unter der eigenen Bevölkerung an Toten gefordert hat, sich im Jahre 1916 allein auf 503 belaufen, während die Zahl der Verwundeten (abzüglich der nachträglich Gestorbenen) 1261 beträgt. Tie Gesamtverluste unter der Zivilbevölkerung der von unS besetzten Gebiete im Werten durch feindliches Feuer betragen also tm letzten Jahre 1764. „Fwickrsrühle" beim N-voot-KrieA. Tie Engländer sind über die einwandfreie, Kare Haltung Deutschlands im U-Bootkrieg und in der Frage der Bewaffnung von Handelsschiffen aufs äußerste erbittert. Ter Londoner ,F)bserver" jammert: „Die Deutschen denken, sie haben uns in einer Zwickmühle. Erkennen wir den bewaffneten Handelsschiffen den Charakter als Kriegsschiffe zu, so Wehen sie aus ihrem Recht, sie ohne Warnung zu versenken, und werden behaupten, daß es unmöglich sei, zwischen bewaffneten und unbewaffneten Schiffen zu unterscheiden; legen wir ihnen nicht den Charak- ler von Kreuzern bei, so werden sie behaupten, daß Verteidigung Angriff bedeutet und daß sie berechtigt sind, die Kapitäne vor Gericht zu stellen und zu rschietzen. Auch werden sie versuchen, darauf zu be- ehen, daß zur Verteidigung bewaffnete Handelsschiffe t neutralen Häfen als Kriegsschiffe behandelt werden, ^as ist ein kluger Schachzug und bereitet der lleber-Schrecklichkeit" den Weg, die eintreten wird, renn die „Friedens"-Vorschläge zurückgewiesen sein erden. Unsere Flotte mutz die Frage nicht durch ogik, sondern durch Handeln entscheiden." Tie englische Marinebehörde ist längst dieser An- ! ht des genannten unionisttschen SonntagsblatteZ - >ti jedes Mal, wenn sie sich „zum Handeln" auf- L.l wang, so beim Skagerrak, gab^s sehr „unangenehme aleiterscheinungen" in Gestatt verlorener Schiffe, und i.ser Gefahr will man sich lieber doch nicht aus- . __ _ _ __uJ ^ UW ,Mrzs«VS f*?*C9»£l Hberst StegemLN» schreibt im der großem schweif \ rischen Zeitung „Der Bund" im Bern: ,MaS die russischen Eegenmaßregelu gegen die | große Flankenattacke der Mittelmächte am Sereth und | an der Tonaumündung betrifft, so läßt sich die Kampf- j tätigkeit an der Tüna vorläufig nur im Lichte einer! Teiloperation betrachten, die nicht genügen wird, dem Angreifer, der heute schon den Sereth- und Bessarabien bedroht, sein Vordringen zu erschweren. Tazu bedürfte es stärkerer Mittel. Bei der heuttgen Frontgestattung besitzt die russische Heeresleitung nirgends besonders günsttge AuSfallstellun- gen.* Me Augst vor der Wahrheit. TaS Londoner Handelsamt läßt vom 31. Januar ab den Bezug von deutschen Zeitungen nur an Personen zu, die eine besondere Erlaubnis dafür erhalten haben. — Ein englischer Geistlicher, der diese Erlaubnis nicht erhalten hat, beschwert sich in einer Zuschrift an die „Times" darüber, daß eS auf diese Weise unmöglich gemacht werde, sich über die deutsche Auffassung aus erster Quelle -u unterrichten. ^ j * Ter Militärflieger Sauvage, der im französischen Generalstabsbericht mehrmals erwähnt wurde, lst Kürzlich im Luftkampf an der Somme abgeschossen worden. Me FriedenSSestrebunge« veS Papste». Ter Privatsekretär des Papstes ist nach einer Meldung des Londoner kriegswütigen Senfationsblattes .Taily Mail" in der Schweiz eingettoffen. Der Prälat ist angeblich mit einer wichtigen Mission im Zusammenhänge mit der Friedensbewegung betraut worden. 500* Touttkm-Dampser versenkt. Am 14. Januar vormittag- wurde in den Ge- wässern Mitteldalmatiens der kleine Passagier- Dampfer „Zagreb" (ungefähr 5000 Tonnen) von einem kindlichen Unterseeboot ohne Warnung versenkt. — Tceizehn Mann von der Zivilbemannung und dreizehn Fahrgäste sind ums Leven gekommen. — Tie Tat reiht sich würdig der Versenkung des Spiralschiffes „Elektra" und des kleinen. Kursdampfers „Tubrow- nik" an. Gnglatt» nimmt seu Neutralen Schiffe fort. England hat begonnen, die in England bestellte ; Tonnage zu beschlagnahmen. Nach dem „Jntelligenz- ! sedler" ist der neue, gerade abgelieserte 6000-Tonnen- Tampfer „Modesta" und der neue ebenfalls übergebene 16 000-Tonnen-Tampfer „Rinda", die beide schon die orwegische Flagge gehißt und eine norwegische Mannschaft bekommen hatten, von den englischen Behörden beschlagnahmt worden. Politische Rundschau. :: Aürst Bülows Winterausenthalt. Tie „Neuen Züricher Nachrichten" melden: „Nachdem die vor einigen Tagen erfolgte Ankunft des Fürsten Bülmv mit Gemahlin in Luzern von einer Reihe von Blättern zu allerlei politischen Kombina.ionen benutzt wird, sei bemerkt, daß, wie im vorigen Jahre, so auch dieses Jahr die Fürstin Bülow aus Gesundheitsrücksichten auf einige Zeit Aufenthalt in Luzern genommen hat; Fürst Bülow hat seine Gemahlin dorthin begleitet. Wie tm vorigen Jahre, so liegen auch diesmal politische Beweggründe dem Luzerner Aufenthalt des Fürstenpaares vollkommen fern. Fürst Bülow wird übrigens, wie mir vernehmen, in einiger Zeit wieder nach Berlin zurückkehren." ** Schaffttcrinrrcn-AreZstaud. In Magdeburg sind die Schaffnerinnen der Straßenbahn in den Ausstand getreten. Ter Grund der Ausstandsbewegung lag darin, daß die Direktion der Straßenbahn an eine den Schaffnerinnen gewährte Lohnerhöhung von 5 Pfenni- den die Bedingung knüpfte, daß sie anstatt acht Stunden neun Stunden Dienst tun sollten. Die Schaffnerinnen behaupten, diese Bedingungen nicht annehmen ^u können, da sie infolge der verlängerten Dienstzeit ihrer häuslichen Tätigkeit nicht genügend Nachkommen könnten. — Diese lange Arbeitszeit für Frauen in einem ganz ungewohnten Berufe hat sicher lebhaften Bedenken :: Der polnische StaatSrat hat seine Arbeit ausgenommen. Aus Warschau wird vom Sonntag berichtet: < j „Im historischen Säulensaal des Stadtschlosses, in dem am 5. November die Verkündung des Königreich Polen stattgefunden hatte, wurde heute der provisorische StaatSrat durch die Generalgouverneure General der Infanterie von Beseler und Feldzeugmeister Kuck feierlich eröffnet." * < -rr Zulage« für Altpeusiomare auch im Reich. Dem Beispiele Preußens folgend, wird auch das Reich den bedürftigen Beamten im Ruhestande, sowie den Hinterbliebenen von Beamten und Pensionären einmalige Teuerungszulagen gewähren. :: 2er bayerische Landtag wird am Dienstag, den 30. Januar, zu einer außerordentlichen Tagung zusammentreten. Eine der ersten Ausgaben der Kammer wird die Neuwahl deS Präsidenten sein, nachdem der bisherige Präsident Tr. v. Orterer gestorben ist. Voraussichtlich dürfte Hofrctt v. Fuchs zum Präsidenten, Oberbürgermeister v. Casselmann zum ersten Vizepräsidenten gewählt werden. — Tas Schwergewicht der Verhandlungen soll auch diesmal wieder dem Hauptausschuß zufallen. Dem Vernehmen nach wird an die Stelle der offiziellen Berichterstattung über die Verhandlungen des Hauptausschusses wieder die freie Berichterstattung treten. :: Die Türkei ein moderner Rechtsstaat. Die Feinde der Zentralmächte verkündeten als eins ihrer Kriegsziele die Hinauswerfung der Türkei aus Europa; unsere Antwort darauf ist die Veröffentlichung einer Reihe von Rechtsverträgen, die wir mit der Türkei abgeschlossen.haben, und die die Grundlage bieten für eine moderne Rechtsprechung in der Tür- i e i und ihre Eingliederung in die internationale Staatengemeinschaft. Eine größere Anzahl hervorragender deutsch« mv* d« SMcftf -*i den grosten knS Werk gefetzten Reformen den «eg svei- sen. Tie von uns gefchwssenen zehn Verträge treten an die Stelle der früheren Kapitulationen. Durch diese wurden die Nichttürken der Gerichtsbarkeit ihrer Konsuln unterstellt und von den Steuern befreit. Fortan besteht nur noch für das Gebiet des Fami- lienrechtS, das in der Türkei der geistlichen Gerichtsbarkeit unterliegt, eine Konsulargerichtsbarkeit. Amerika. * Mitten im Frieden ist die amerikanische Ftotde von einem großen Unheil bettosfen worden: Ter Panzerkreuzer Milwaukee ist bsi Eureba psänger. DaS besorgt alles austragSgemäß die Kaffe. Die Vertreter der Zentral Organisation der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften konnten mit Zahlen dienen, dte unwiderleglich beweisen, wie stark^dte^Kassen auch für neue Aufgaben gerüstet sind. Das wurde unter Beifall auch von Vertretern öffentlicher^. Sparkassen^ erklärt; von den Banken wissen wir cS gleichfalls. Eehc richtig wurde betont, daß daneben einer, unserer größten Vermögenswerte die deutsche Tüchtigkeit sei. H *t f v tt f 4 Der „An alle H-ffcn" ««ich«« Aufms d« H-E Eaicrvnas! Ersten und Zweiten Kammer der stünde zum 2 rrjahrlgen R g 8 juvUänm Seiner königlichen Hoheit der Grohherzogr Ernst Ludwig hat vor kurzem der Tagespresse bctyelegett. Der Anlaß zu letzt m ganz Hessen einzuleitenden Sammlung ist also bekannt. irs S^t «unmeh , das durch deu Aufruf Erstrebte auch für de» KretS Gtene« ,n die Tat nmzufetzeu. Edel und dringend ist der Zweck, dem dw Sttsi tuna dienen wird, oie unserem Lsndessürsten am 16. Marz h Js. als Gabe des Hcssenlandes überreicht werden soll. Erholung und Kräftigung erhoffen von ihr diejenigen unserer hessischen Kampfer, die durch des Krieges unverbittliches Walten in körperlicher und seelischer Beziehung Schaden erlitten haben. ^ ~ M Gebe deshalb jeder in Stadt und Land nach Kräften! *«« die kleinste, aus treuem Herzen kommende Gabe ist willkommen. Gießen, den 12. Januar 1917. Der vezirk;au;jchuh der «reise; Gießen für die Grohherzog Ernst Ludwig Jubiläum;-Lüftung. Geheimerat vr Ulinger Vor sitzender. JHu$ Stadt und Land. Auf den unserer heutigen Zeitung beiliegenden JfufrHf zum rrtLbrlge« strg!rrungrluv»L«m des GrossDer- rogr Ernfl Ludwig machen wir hiermit besonders aus merksam und bitten jedermann, ihm eine weite Verbreitung in Freundeskreisen zu sichern. Gleichzeitig fordern wir dazu aus, der Geschäftsstelle für die Troß- Herzog Exnst Ludwig Iubilüumsstiftung in Darmstadt Adressen außer Landes wohnender Hessen und Vereine solcher namhaft zu machen, um auch ihnen zur Beisteuer Gelegenheit geben zu können. Auch den Aufruf des BczirkS.AuSschluffeS für den Kreis Gießen bitten wir dazu beachten. Regierungsrat sie»«erde Schriftführer. kmm-, Fürstin zu S°kms.H°h-n,°lms'LNh.*>°>; ^'"1!"',nLötÄt°f-sfor v? S'"wS«a W.äfm ui Solms Laubach, Arnsburg bei Lich, KcetSschulinspektoc Proseftoc vr. /Ziien, ^ v , ( u. ltö , Arnold, Locsitz.ndcc bcS KrKSrcchncrvctbandcs. Grüningen; DckanSllVrr. - Pächter Winnerod; Lehrer v--d. Vorsitzender des HassiabeznkS Gießen, Lollar » Genera^m^oc ^rteb». Landtagsabgcordnetc: 7encb«I. Ober tzorgern; Vurgermnstec 7r«ät. Hu^> G-hcimec Mitglied der Ersten Kammer der «tande, Gießen; Kommerzt j,o„tz^,jchtspräsident Geheim- Justizcat kebbsrät, Gießen; Landtagsaogcordneter Fust zrat s Dekan Kicchcniat ftsluer, Sungcn; Geheimer rat vr. gvllgericb. Gießen; ™ 6u«roa»», vd. ftlrscbma, Gießen; Kommerzienrat ftelchrlhelm, Pra>idcnt der Gioßh. ftanMSlan , B > el » ec Keller, ©»feen: 8 ud)brudMtl. shafftsräfSö; Vorsitzender des HassiabezirkS Gcunberg, Gcunbcra; Obe.amtSrichter ^ä«sey,- «' $ > ch< chcnmädchen. Nur Mädchen mit guten Zo nissen wollen sich melden. Pension Billa Vaterland 1. Zeppelmstraße öe;> vierte ÄbS^ d-h Kv obev )U ^jttwoch 8t ' Kadet Der flu < M« F->nd°> buben r« M't gUVh» l FichWlikbe und benSangebot juturfg Sewtnlftte" Stuutki fln et Eroberung durch ihre velleuu «leb. - Ar 3«I bit Zerstückelung bi die der Zoch, dos zähn-kn Ader woS ste tn - und de SgeMeuto konntcii. das toei vollbnngen. — tit WilleuSkrast, mit Feinde unb daheil getrogfn hat, bürg lanb auch fernerh wende Entcültung deutschen Mannes diel, ob sie dem reiten Dulden ge hnrischcn Geist dr Herz gepflanzt hat, erp obten Veibiini sklndliche Machtgü Brntliche