(Neueste Nachrichten) yezugspreis 40 psg. monatlich vierteljährlich 1 Mark, vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition 90 Psg, durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1,50 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktion: Südanlage 21. — Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht. Verlag der „Gietzeuer Zeitung", Gießen. Expedition: Züdanlage 21. Anzeigenpreis 20 psg. die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 30 Psg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschrcitung deS ZahlungS- zieleS (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gietzeuer Vcrlagsdruckcrei, Albin Mein. vir. 1. Telephon Nr. 362. Mittwoch, den 3. Januar 1917. Telephon Nr. 362. 29 Jahrg. lln unsere gesch. Abonnenten. Inserenten und Geschäftsfreunde! Infolge des Krieges und der dadurch eingetretenen allgemeinen Teuerung find wir veranlaßt worden, die Preise für Veröffentlichungen durch unser Blatt etwas zu erhöhen. Cs wird vom 1. Januar 1917 ab die 44 Millimeter breite Petitzeile oder deren Raum für Lokal-Inserate mit 20 Pfg. und für auswärtige Inserenten mit 30 Pfg. berechnet, die 90 Millimeter breite Reklamezeile kostet jetzt 72 Pfg. Das Abonnement erhöht sich auf monatlich 40 Psg. und vierteljährlich auf 1 Mark bei freier Zustellung ins Haus. Unsere Geschäftsräume befinden sich jetzt Südanlage Nr. 21 (im dritten Haus seitwärts vom Cafe Hettler, wenige öchritte vom öeltersweg) im eigenen, der Reuzeit entsprechend eingerichteten Gebäude. Wir bitten, uns auch ferner zu unterstützen, zumal wir ietzt den Wünschen unserer gesch. Auftraggeber und Geschäftsfreunden mehr nachkonlmen können. — Anzeigen nehmen wir auch von uns bekannten alten Ge- schäftsfreunden durch den Fernsprecher entgegen. Der Verlag. Der Kaiser an Heer und Flotte. Die r««ä«lch- Festung ««ei» und die Städte Tulniei. Rereju. Herestra«. Uugrrrem rmd Savelja geuommeu. Berlin. 31. Dez. Der Kaiser hat zu Neujahr olgcnden Tagesbefehl an Heer und Flotte erlassen: Kn mein Urrr unO meine Marine! Wiederum liegt ein Kciegsjahr hinter uns, hart -n Kämpfen und Opfern, reich an Erfolgen und Siegen. Die Hoffnungen unserer Feinde auf das Jahr 1916 H zuschanden geworden- Alle ihre Anstürme in Ost ad West sind an Eurer Tapferkeit und Hingabe zer- ch°llt! — Der jüngste Siegeszug durch Rumänien hat ,mch Gottes Fügung wiederum unverwelkliche Lorbeeren 5 n Eure Fahnen geheftet. - Die größte Seeschlacht des Krieges, der Sieg am Skagerrak, und die kühnen Unternehmungen der U-Boote haben meiner Marine Ruhm uud Bewunderung für alle Zeiten gesichert. — Fhr seid siegreich auf allen Kciegsschaupiätzen zu Lande nie zu Wasser! Mit unerschütterlichem Vertrauen und Holzer Zuversicht blickt das dankbare Vaterland auf Euch. Der unvergleichliche kriegerische Geist, der in Euren Reihen lebt, Euer zäher, nimmer ermattender Siegeswille, Eure Liebe zum Vaterlande bürgen mir dafür, daß der Sieg auch im neuen Jahre bei unseren Fahnen bleiben wird! - Gott wird auch weiter mit uns sein! ^Großes Hauptquartier, 31. Dezember 1916. Wilhelm. Feind. Sie stehen in fortschreitendem Kampf in der Linie nordöstlich Vnzirul Sutcsti (am BuzauIftSloboza halbwegs Rtmmicul-Sorat Plagtnesti). Mazedonische Front. Nur kleine Gefechte von Streifabteilungen in der Strumaebene. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. O Berlin, 30. Dezember abends. Bisher keine besonderen Ereignisse gemeldet wb. Hmillcde dc«tfcM r,g«»d«ric»lr. wtb. Großes Hauptquartier. 30. Dez 1916. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Nordwestlich von Lille, an der Somme - vor- ehmlich auf dem Nocdufer — und in einzelnen Ab- chnitien der Aisnesront nahm zeitweilig das Fcner zu. Mehrfach wurden Vorstöße englischer und französischer Zatrouillen abgewicsen Heeresgruppe Kronprinz. Auf dem linken Maasufer führten die Franzosen legen die von uns g.wonncnen neuen Linien am roten Mann tm Laufe des Tages mehrere durch iarke Feuerwellen eingeicitete Angriste, die sämtlich lbgewiesen wurden. Oestlicher Kriegsschauplatz, front des GcncralseldmarschallS Prinzen Leopold von Bayern. Bei ungünstiger Witterung die gewöhnliche Graben- sampftätigkett. . HccreSfront des Generaloberst Erzherzog Joseph. In den verschneiten Waldkorpathen erfolgreiche patrouillengänge deutscher Jäger. — Im ^benburg - scheu Greuzgebirge drangen die deutschen und otte u chisch.ungartschen Angriffstruppen trotz harlnaKgem Widerstand in verschanzten Scllungcn und trotz sta^. Gegenstöße, bet denen der Russe 10 Offiziere, bau Mann und 7 Maschinengewehre in unsere^ Hand weiter vorwärts. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Unsere unermüdlichen Truppen folgen dem.auf der aanzen Front zwischen Gebirge und Donau weichenden Großes Hauptquartier, 31. Dez. 1916. Westlicher Kriegsschauplatz. Hecresgruppr Kronprinz Rupprecht. Der Arttlleriekampf war zeitweilig südlich des La Basee-Kanals, beiderseits der Somme und nordwestlich von Reims heftig. Auf dem Südufer der Ancre brachte unser Sperrfeuer mehrere Munitionslager zur Entzun- bUU0 ' Oestlicher Kriegsschauplatz. Heercssront des Generalseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Südlich von Jakobstadt nahm die Artillerietättg- keit zu. * Hecressront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Im Grenzgebirge zur Moldau nehmen di-Kämpfe einen für uns günstigen Verlauf. Deutsche Truppen entrissen nördlich des Uztales den Russen die Hohe Solymtar und hielten sie gegen starke Gegenstöße; ein Offizier, 80 Mann wurden gefangen genommen. Beiderseits des Oitoztales wurden von deutschen und öfter- reichisch - ungarischen Regimentern rumänisch - russische Stellungen, tm Putnatal Dulnicr in hartem Häuser- kampf genommen. Bei Nereju im Zabatal sind unsere Truppen im Vordringen. Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen- Die Truppen des Generalleutnants v. Morgen und Kühne fanden nördlich und östlich von Rimnicul- Sarat starken Widerstand, besonders am Rande des Gebirges. Forschem Angriff gelang es, in die feindliche Stellung etnzubrechen und in ihr starke Gegenangriffe zurückzuweisen. Auch zwischen denRimnicu.SaraU und Buzeu-Ntederungen wurde untre heftigen Kämpfen Gelände gewonnen. — Die Donauarmee nähert sich fechtend der stark befestigten Linie Gurguett -- Ctacea (westlich und südwestlich Von Braila). In der Dobcud- scha erkämpften bulgarische Truppen Fortschritte gegen Macin. t _ , Mazedonische riront. An der Struma erfolgreiche Unternehmungen bulgarischer und osmantscher Patrouillen. Der Erste Generalquartiermeistex.: Ludendorff. 9 wb. Großes Hauptquartier, 1. Jan 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heercssront des Generalseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Südlich von Riga und bei Smorgon wurden starke russische Jagdkommandos abgewiesen. Auf dem Nord- User des Pcspjets (bei Pinsk) . stürmten deutsche Reiter im Fußgefccht 2 Stützpunkte der Russen und brachten 4 Offiziere und 35 Gefangene ein. Heercssront des Generaloberst Erzherzog Joseph. Deutschen Jägern gelang in den Waldkacpathen die Sprengung eines feindlichen Blockhauses mit Be» satzung. Zwischen Uz- und Putnatal nahmen deutsche und österreichisch.ungarische Bataillone mehrere Höhen- stellungen im Stucm und wiesen heftige Gegenstöße der Rumänen und Russen zurück. — Hercstran und Ungureni im Zabatale sind genommen- Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen. Im Nordtei! der Großen Walachei ist der Russe erneut geworfen. Die 9. Armee hat den Feind in Stet- jungen halbwegs RimnicubSarat und Focsani, die Donauarmee in den Brückenkopf von Braila zurückge- drängt. In der. Dobrudscha engten die Erfolge deutscher und bulgarischer Truppen die russische Bruckenkopfstellung östlich von Macin betcächtlichetn. Gestern wurden dort 1000 Gefangene gemacht, 4 Geschütze und 8 Maschinengewehre erbeutet. Im Mündungsgebiet der Donau machte die bulgarische Flußsicherung etwa 50 Russen nieder, die den St. Georgsarm in Kähnen überschritten hatten. , ^ Mazedonische Front. Nichts Wesentliches. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. * Berlin, 1. Jan. abends. Nur an den rumänisch- russischen Fronten lebhafte Kampftätigkcit. * wtb Großes Hauptquartier, 2. Jan. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Armee des Gcueralfeldmarschalls Herzog Albrecht von Württemberg. Im Ypernbogen lebhafter Artilleriekampf. Englische Handgranatenangriffe wurden abgewiesen. Heeresgruppe Kronprinz. In der Champagne, im Argonnerwald und auf dem Ostufer der Maas jdrangcn deutsche Stoßtruppen und Patrouillen in französische.Gräben und kehrten mit Gefangenen und Beutestücken befehlsgemäß zuruck. — Ein englisches Großflugzeug fiel in unsere Hand. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalseldmarschalls Prinz Leopold von Bayern. Unternehmungen russischer Jagdkommandos südlich von Riga, im Südwesten von Dünaburg und westlich von Stanislau blieben ohne Erfolg. Front des Generaloberst Erzherzog Joseph. Südlich des Trotusul-Tales gelangte der vielumstrittene Höhenrücken des Mt. Faitucanu durch frischen Ansturm tn deutschen Besitz. — Längs der aus dem Bereczker Gebirge zum Screth führenden Taler warfen Angriffe den Feind weiter zurück; unsere Truppe« erstürmten beiderseits des Oitoz-Tales mehrere Höhenstellungen. Sovelja im Suita-Tal ist genommen. Ruffisch-rumänische Vorstöße wurden zuruckgeschlagen, 300 Gefangene eingebracht. Heeresgruppe des Generalseldmarschall von Mackensen. Die neunte Armee zwang den Russen, in scharfem Nachdrängen seine Nachhuten werfend, zu weiterem Rückzug. Von Westen und Süden nähern sich deutsche _ P 3L& Gie wvSen Sie beruttMßkßgen. Er* _ y . leimigen, oeienTtgen. Dir. Ifc nri geiferndem or$‘ fll jf con Schakalen unseren -'.eg. rnsere Kraft ver- ^ si-f schlingen. Oh. wie ich sie hajse, Sie und es. die. -i ' i mit ihren Weiber n tn Autt-mobtlen Sknherfaqre.i, 1917. LaL Vaterland spannt seine Kräfte auP äußerste aru Es arbeitet demnächst mit allen seinen Mitteln ohne Rest von Spielraum. Damit verändern sich die überkommenen Gesttzr seiner Wirtschaft. Was ehedem vorsichtig, sparsam. nützlich und notwendig schien, das ist heute über* fiüsflg. fehlerhaft und schädlich geworden, wenn es uictrl zum Gelingen des großen Ganzen beiträgt. Niemand dari beute, fei ifi selbst zugunsten einer nuten 2 r»n?:t lasten ober -ckr hlnvrm, TO'i 5 . ^anvesst^cUic-.l r:r77'.cv'l Befonnenheu hilft mehr als (rtfer Iedc.< Er'.eupnS der verfeinerten Wirtschaft, icdc Maschine uns j 2;r öc- Litche Prozeß, jeder Gütclverkchr un? jcd:«- Gest:, : 7 .? lengt mit d.'r Ve.feineiuna zu^lcrck in Len Äefad: bererch oes Zwangslauses, tue Siörnng und Zerstörung tzroyeu, jsbalt die Vernunft Wärters erlavml. u.'mt wer au! lange Sucht Yrnaus, odnc Bectriträchttguna der Zukunft, des Nachbarn, der Allgemeinheit wirtschaftet, Lars st»? rühw.u, ein nützliches Mitglied der Kriegswirtjchaft zu »rin. Rtchr einmal jeden zweckmäßig scheinenden Fleiß kann man allein rmt seines Mübens willen loben. Wer Maste, damps erzeugte und ließe ihn danach nutzlos cc: puffen, gälte allerorten als Narr. Aber oft genug wird »,r »er edelsten Form des wirtschaftlichen Dampscö, vom menschliche, Geist, ein großer Bruchteil glatt vertan. Außer dem Aufwand mutz der Wirkungsgrad der Arbeit gesteigert werden Alt- Verluste, die durch Reibungen und Ungenau- igkeiten entstehen, müssen verschwinden. Aus jedem Ent- gege» und Wettlausen muß ein Zusammcnlausen werden. -er Ltaat kann Vieles anordnen und überwachen. Ader e, überschritte die Grenzen seiner Verantwortlichkeit un» seines LetstungSvermögens, wenn er sich unterfinge, ftlitf Tun und Unterlasten jedes einzelnen von Amts wegen vor-uschrerben. ES ist nichts anderes als der Ausdruck des GesamtwtilenS seiner Angehörigen. 3» Ohniben, wo dieser Wille eindeutig auf ein einziges £Wl gerichtet ist. wo jeder einzelne das Eine, den Tieg, erringen will, bedarf der Staat der unmittelbaren, bewußten. tdllgen Hilfe des ganzen Volkes. Er sorgt, beraten »»m Fachverstand der Besten, für die Wegweisung, für die Gperrnng veo offenkundig Bösen und für die Ermunterung -um Guten. DaS Gute recht zu tun, verantwortet jedermann »er ßch selbst. Einstweilen drängt die Erfahrung der letzten Wochen z» der Bitte an alle, die eS angeht fvlgende Regeln -ubeachlen: 1 1. Me Grenzen veö Kriegsschauplatzes weiten sich ftAudlich. und kein Teil der Kriegswirtschaft ist so belastet »w die Eisenbahn. Gewiß kann man ihren Dienst auf die v»i»e KriegSnotweubtgkeil beschränken, egwiß kann man ihren rslenden Bestand nach Kräften vermehren: alles das DefttziehL »der wiederum reicht die amtliche Maßnahme »tcht au-, wenn sich nicht btS in die letzte Faser hinein das Gahnaetz mit dem Geiste der Gemeinsamkeit erfüllt. Kein Magen darf als Lagerraum ruhender Güter vergeudet werden; kein »agen darf an das Ziel rollen, wenn der Empfänger nicht gerllestt ist, ihn schleunig zu entladen; nicht der Lieferer, sondern der Besteller hat den Zeitpunkt de» Mrrsandes zu »estimmen. und der Besteller hat diesen Zeitpunkt nach Maßgabe deü unentbehrlichen kriegswichti- gan Vedürsnisie, zu wählen. Zumal mit Mastengütern «ntz stnnvall hauSgehalten werden; weder darf sich die »siralckdrcke \» setz, VerdlUuren, daß »ie Verkehrszuckun- gan aus den »lanken Seid des Wtrtschaftsbetriebes ein- wirken, nach darf sie zum Schaden anderer Verbraucher »in Uedermatz an Dicke erreichen. Verbrauche und Erzen- g»r mgsten einander planmäßig jo zu finden trachten, daß mu metzi »er Bestgelegene mit dem Bestgelegenen ver- kehrt; kein Wagen dars um alter Gewohnheiten willen seine Umlaaswege verlängern. Kein «agen darf, wenn es sich irgend vermeiden läßt, leer »Ser tetldcladen umlausen Merkehraverdände von Nachbarn könnten in vielen Fällen dt« «vgdeladuug schassen. S. Niemand soll zur Erfüllung seiner Ein-elwänsche unnütz reisen, reden und schreiben. Zumal »m Verkehr mu dem Mittelpunkt deS Getriebes bedient man pch am desten des Sprachrohres einer Gruppe, der «an nach Llandvn oder Beruf zugehört. Je größer Der Knallmax. Nina Gairachtung curö de^m Schützengraben dm, Eafr Mul Menold in der Miller Krteg^tg". » ^ anu ? ist doch noch gar nicht uin 1 • uyr. Was fehlt denn dem Knallmax heute, baß »schon 10 Minuten früher mit seiner blödsinnigen «chieherei beginnt? Gr halt doch sonst die Zeit genau auf bi« Minute ein «ö ift doch ein erhebende» Gefühl, wenn man weiß, oatz man einem Knallmax gegenüberltegt, der Stunde um Stunde, Tag für Tag. Woche für Woche in ^egel- mütztaen Zwischenräumen Patronen nutzlos vergeudet. — Aha, es >tnd drei Minuten vorüber. Er pchi^t nämlich alle drei Minuten. Das heitzt nur vormittags; nachmittuas gönnt er sich etwas mehr Ruhe und UIt nur alle d Minuten von sich hären. . d.^ 7 ^sse 0^ stände gestohlen . Redner hatte Hundecte vrn qclt au -lefca von Eltern erhalten, die über solche Lieb- : rc ''-^/«^rohunt stähle tlagten: auch Generale hatten ihn. darüber , n ad)$ n ' geschrieben Ein General schreibt, daß tn 75 Fällen >Mabr^ die Leichen toter Offiziere vollständig chrer Wertgegen- ' 'r\\m- stände beraubt worden waren. 5 rr ersfinv- 11 5 eine 0 „TaS muß durch unsere eigene« Leute geschehen sein. Mein Blut kocht noch, wenn ich an meine toten Offt-iere denke. Alles war von ihren Leichen weggenommen: Feldstecher, Uhren, Geld und Schmuckgegen- q.'lir _ i ____ Ej ni &s^ stände. Tie "Leihen waren keinen Augenblick in "den ^ur & Händen der Türken gewesen. Kanu man einen deut licheren Beweis verlangen, daß unsere eigeueu Leute diesen Raub begehen?" Natürlich bezieht sich dieser regelmäßige Dieb» stahl der Unteroffiziere und SanitätSmannschasten nicht allein auf die Wertgegenstände der Offiziere. Denen ist jeder Wert willkommen, ob vom Offizier oder Gemeinen. Wie mögen diese Gemütsmenschen erst die Leichenfledderei gegenüber gefallenen Deutschen betreiben?! 8«! clt _ C Ü ‘fl > I [It u nt m m mit if Mer" und ^reitunflen jetonge JISIX’J Erinnert man ■ mr d°sFr>e^ ^ututen/tw , Mirl. aum das Bahnsprengung hinter der Front. trtne verwegene Fliegertat. Im „Berliner Lok.-Anz." berichtet ein Flteger-1 .eurnant über seinen Flug hinter die rumäntschej F.onr, wo er mit seinem Begleiter, einem Bizefel« vüIh‘ 1, eine glänzende Bahnsprengung aus der sehg wichtigen Strecke Ploesti-Buzau vollbrachte. " .. “ Wir flogen von Urlatt in 100 Meter .Höhe zunächst Par Cricovul entlang, biö wir die Bahn Ploestt - '.l.ni unter uns sahen. Tann ftogen wir an der lrecke entlang nach Osten und versuchten zunächst zwei* .1 östlich Cringul zu landen Diese Absicht mußten uu aufgcben, da das erste Mal Maisfelder, das zweite aflu starker Verkehr die Landung verhinderten. Wir waren beide Male nur wenige Meter über dem Boden ES g'.ing uns dann, unmittelbar am Bahn- >am.. zwischen Haltepunkt Jnotesti und Punkt 180 latt zu landen. Ich sprang rasch auS der Maschine.! nahm die Sprengladung an mich und lies an die rZahn. Einen Sprengkörper legte ich an die Tclegraphem ieinrng. die sieben anderen an die Schienenstöße des .inen Gleises Sie auf einer größeren Strecke zu verteilen, w- r nicht möglich, da von der Straße etwa .'^1 Leute bis 50 Meter Entfernung auf mich zuliefen Aon einem Buhn:oärterhäuSchen l'ef ebenfalls ein Bei .:tu. gedeckt vis auf 20 Schritt, an mich heran, ein ?inze!ner Mann näherte f.ch auf 10 Schritt, lief dann r weg. Vizefeldwebel Haß machte mir die Knti ioncktlampf mü sofort M t ^-rartigk u »rrstkhen flt^ ^ i Gewinnsucht Ter s >kviß riM Teil M Lir ' v-i 71f SM n "it- 1 * i'msassen di Ur,j 'Mindelir stekan um lUls große H -^werten’ vo l stiMer! ' Te^flll'-ck an e Ta Die Lest ■ .^'ikschristeil q c messtn. so Mo fr wlinscheo •ieifylcl regel r ^ r r?d)cn deir.ok Pansen von 3 oder 5 Minuten nett Ausnahme von einer halben Stunde Frühstücks-, einer Stunde Mittags- und einer halben Stunde Besperpause. Das sind in 13 Stunden etwa 310 Schuß. Peng! - Ich rechne werter. Der Schützengraben- krreg dauert jetzt rund .2 Jahre. Das sind 730 Tage. Zu 13 Stunden den Tag gerechnet gibt das 8760 Stun- beu. Mir fängt an zu schwindeln. O grande Nation! Was kostet dich ein einziger Krmllmar für eine Summe! Und du hast ihrer gar viele! Sssft! - Hopla. der .Schutz ging wieder mal zu hoch. Ob der Pion Pkou nicht braune und blaue Flecken bekommt von dem vielen Schießen? Hat er sich ein Polster eingeswpft? Ich begrerfe auch gar nicht, wie sich die Kameraden die Knallerei immer so gefallen lassen. Peng! — In regelmüßiaen Zwischenräumen wiederhol es sich Peng - ssfft Peng Plötzlich entsteht eine längere Pause. 2tha. Knallmar macht yrüh- stück. Ich habe auch Hunger. Also werde'ich auch früh stücken. Pilnktlich halbzehn Uhr geht es wieder Peng !— ®° n i 2 bis I ^lhr ist Mittagspause. Dann ist Fortsetzung der Knallerei in Zwischenräumen von 5 Minuten bis 6 Uhr Bon vier bis Halbfünf ist selbst verständlich Pesperchause Bitte sehr, ganz wie bei uns zu Hause Endlich herrscht Nutze .>knallma; hat sein Daac« werk vollbttichr. Er wird sich der wohlverdienten Ruhe und dem Genuß hingeben, sein geliebres La Franee durch seine .Krrallerei wohlbeschützt zu haben Mor gen früh pünktlich um Uhr wird er mit ftischen Kräften wrcder mit seiner K^ttallerei beginnen. Ich habe mich an seine Schießerei gewöhnt. Wenn ^U)m Spaß macht, so mag er nur schießen, der Knall mrrx! Scherz und Ernst. **» • XUfr |mU MV f tf Gin GiaM-nn»alt D^k«isumachung erläßt oer alA Valk4bdral». Ualgetzdc Erste -»aaMänwLft in bürg: Erzeuger und Kaufmann haben sich nach vem Geij. unserer Kriegsverordnungen zu fragen: Wie bilig abe nicht, wie teuer kann ick verkaufen Die ErNSrung. wie' qeliesen weitervcräußen zu haben, entschuldigt rgelmätztg ntckt Für jeden, ver glaubt, bei irgend ernem Einkauf im Sinne »er Kriegsverordnungen überoctteilt zu fein, stehe 'ch an jedem Wochentage vormittags zur Rücksprache zur Verfügung cf. Tie literarische Prostttion. Der russische Schriftsteller Maxim Gorki sagt über die russische 'bresse während des Krieges.- ..Bon dem Augenblicke an. wo man uns den Schnaps verbot, haben wir uns an Dorten berauscht. Niemals ftüher hat die itterarische Prosttturton derartige Orgien gefeiert, wie wahrend des Krieges. Die schlechtesten Elemente haben- im Augenblick der Katastrophe am lautesten geschrien.- Er oergretft dabei, daß die russische Tagespresse einfach so schreiben mühte, wie die Regierung es oer^ langte. Russische LtebeOgabeufevdunß«, Welch sonderbares Schicksal russische Liebe»,aberr jendunge, an ver russischen Front Vielfach erfahre«. %tt■> iieti die ragcbuch-Aufzeichnungen eine- fett «Vgnfi'lßlg m deutscher Gefangenschaft befindlichen Soldaten Vom 148. Kaspischen Infanterie-Regiment. Hierin heißt eck: .Am 10 . April 1916 wurde unser Regiment abgelrst und kam m Ruhestellung. Für den Nachmittag wurde die BerleUung von Liebesgaben für die Soldate, angefetzt. Auf de« Platze wurde für die Offiziere «i, Zell g^ baut, eö wurden Speisen und Getränke aofgeftellt. die ven für die Mannschaft bestimmten Liebesgaben «tn»«- men waren Für die Mannschaften jedoch wurden eine uletterstange. lunde Balken über ein Flüßchen und andere Lurngeräie hergerichtet. Bor der vetteilun, der Liede-° g.den fing es an ,u regnen Die Ossizter» se„en ftch n. »er In« 5 * 11 , ttanfeu nie» fchmauften, wS^teiU »It «,». rnfibew Sotkalni Nttttr», um die Wette Uiufta un» tuf über tti Ulütch« ,»»« mußt«. Der »lS »rster Ui Ziel »treit»*«, ertziel« jnr Stltknung i*itu* wtrrd« »cs ferne« E»»P«D»iaßLtz»« mH «m! tas vw" durch Zidne' ttrgesikllt wird a s»en lr^li^sten r fiiflnMf dleflif 1 -aSfefbe fjoilänbifd der SctfiäH . Pfn. dir die fn ' ! Steile,üietttdni ' 'd°mr Bim sa s-, fr»! «nö „Siw tz ^btuien Don Ai . • " hl ^ über Die ' Kindlichen kE tut di ^tüililhnwel ^7-, durch D 1200 doc 1 ■ist,! I btn’^' 1 * 6,n « nit; b".?lchtig, bei: ei r $ eviig, %i r.Qc uahe 1L"? tcl St» Afft 2£< c Ä a,,nt ,tn «S ■v ^ ^ Wh, — - i» Sfl! nt m'h 8 <ü «fj " ' <3iV' t'S her Lprsnsköcher erst dadurch mögl'üb, ovf^i vorn stehenden Flugzeug aus Me von allen t Tv aus mich zukommenden Leute und Bahnarbeiter g y Maschinengewehr-Feuer dürftig vom \fy c Ich lief dann zurück und sprang in die s>ne Im selben 2 lvgenbllck gab Vizefeldwebel Haß und wir starteten glatt. AlS wir vielleicht 10 r^er hoch waren, erfolgte die Ditonation. Ter Bahn- war. wie Vizefeldwebel Hatz inzwischen bevb- - '-.Me, jn die Sprengkörper herangelaufen und be- ca^tetc diese. Er ist dann wohl bei der Explosion auf Mca Luft geflogen. Tie Wirkung der Explosion auf Zie 's Ncfcn und an dem Telegraphenmast, der 8-10 Lei- '' 1 uw ‘ uw * vr H trug, wurde deutlich beobachtet, die Strecke ."meiner Ansicht nach auf beiden Gleisen für min- k ren Anfang gemacht, der englische Oberst und Abgerrd- - ^ ©"tÄ* S M ihm mit einer ttefe «UtnfeU atmenden sr rte Öunh?£ 8eit * fl*ebc gegen daß Hunnen- und Barbarengeschrei der [ * c ltber syN von engNsch--n treffe gefolgt. Und ganz sicher werden in ^ taten ihm jiMTte« Zeit auch andere ihre Sttmme gegen die to 75 S ec unsägliche Verrohung der öffentlichen Meinung durch '^ndig $ Xil ^ Sällen y ber nach Aufsehen lechzenden feilen Annoncen- dngegen- ^,,>'IoitungHfabrikpcesse erheben. ^bven Lente A,.'». -er englischen Vresse sprach sanatischcr Hatz. ^U ich an meinZü «Uir ba£ eine oder andere von Leuten mit wahrer ^ ihren Leichen S gleitete Blatt hielt sich diesem süudhaiM .^eld und uSf,?** ve-d>'einigermaßen fern. Die andern machten die einen AugenW rüslew' bc a Hasses gegen Deutschland zum Geschäft. Kanu maneinenffllU «« mit dem Mäntelchen des Patriotismus. »«hlSÖÄen, «m so bessere Geschäfts zu machen ^ je schöner" und wirkungsvoller die L-chimpf-Au.- eser regelmäk^ tS bereits nach bemva- stehenden Rechte möglich ist den Täter zu strafen, sobald er den deutschen Boder bettitt. Soweit aber ein Ausländer im Ausland das Vergehen beginge, widerspräche es allen bisherigen RechtSgrundsätzen, hierfür im Inland Strafbestimmungen zu treffen. Selbst ver gemeine Verbrecher würde als Ausländer dem Ausland lediglich ausgeliefert, der politisch Verfolgte daaeaen schon vielfach nicht. Ter ReichStagSauSschutz veschlo» daher einstimmig, über diese Eingabe zur TageS^ ordnung überzugehen. _ _ AuS aller Welt. Serartiac Erscheinungen wüstester Roheit sind nur .,u «erstesten au- vem Gesichtswinkel gewistenlwester Gewinnsucht. Ter KriegS-Wahnsinn. der anfangs w»nz ... .. . . m-winnkuckr Ter KriegS-Wayn rnn. ver anzungo aun 8 Jüfflertat, "wen Teil der Hunnen"- Heye verschuldet hat- berichtet ein MW ' vLu «xrmrten Engländern längst anderen Ge- nter die rumüntschc -» Äle Süqc *w -- tTallAli aa , » .T. .. -V v : rt-»« fetter, einem Bizefev »rengung aus bet fehj uzau vollbrachte. 00 Meter höhe zunW wir die Bahn Ploesti-^ nn flogen wir an der , lerfuchlen zunächst zwei- Äese Absicht mußten - Maisselder, das zweitk ung verhindetten. Wir^ Meter über dem Boden 1 ttelbar am Bahn-? notesti und Punkt 1801 ^asch auS der Maschine, s h und lief an die Bahn. an die Telegraphen- ; Die Schienenstöbe des : größeren Strecke zu 1 von der Sttaße evva iung auf mich Riefen , lies ebenfalls ein »v itt, an mich heran, ein 10 «Zchritt. lies dann, «; ugVooschäft. und die . umfassen die ganze Erde. Nicht Uhs schwindeln auch kleine Neuterchsn haben sich s wtan um anß der fetten Berhehungdsuppe einige Inders graste Happen herauszufischen. Sif v B 1 Amerikaner von Cu^tand arrS „informiert wer- lj schildert ..Nieuwe Rotterdämsche Courantt' vom 'l Dezember an einem ergötzlichen Beispiel: ..Da die Leser vieler amerikanischer Zeitrmgen I Zeitschriften gern onti - deutsche Nachrichten ha- Ä ,nntten. so bekon'uien sie denn soviele alß sie ft wünsche:^ Derartige Mitteilungen werden V'eisvicl regelmäßig der vielgelesenen und ein- ttstte-chen demokratischen ..North American Ne- ■jhv" durch Sidnev Brooks geliefert, der den Lesern Mrgestellt wird al4 ..einer der bekanntesten englischen PnbNttsten von internationalem Ruf." «y«- crchsj'Ti'"ste bei *>r Sache nun aber oaf; die englische Negierung dieseß Geschäft finanziert. Dasselbe holländische Blatt brachte neulich eine Schilderung der Derhältnisse in Griechenlands .Hauptstadt Athen, die vre englische Negierung als ^Geldgeberin i» . - ei Presse-Bestechungen offen erkennen liest. TaS Rot- maLte mir, die te» rdamcr Blatt sagte: —- Ä 3 r:; I ..Die drei venizettstjschen Blatter „Hestia". .Pa- >ben stch »ach dem Gchl .^. und ..Neu Hellas" erhalten Zuschüsse vom Ber- mn: Wie billig, . Xr noch .er.* * "- träge sic , Die SrNSkung. wul.. ^^vrucken von Aufrufen und Ermahnungen von dem -nticbikldigr rgelmafeiOj verband über die Anwesenheit und die Bewegungen d einem Sinkaus »m von feindlichen ^ U-Booten. Hierfür werden ihnen ewotteilt AU sein. M 2 terlegt werden müsse. 3 » mehreren 8 S"en hat b-l- lermann auch derartige Geschäfte abgcschlossen. b\t Waren aber nicht geliefert. Lagegen fertigte er falsch« Frachtbriefe über die verkauften Waren an und ließ sich daraufhin die hinterlegten Summen auszahlen. Auf diese Welse hat der Betrüger ettva ein« Haide Million Mark erbeutet. Nachdem «S ihm g«, lungcn war, auch eine Firma in Düsseldorf auf diese Weise um einen erheblichen Betrag ^ bringen. e°° folate die Anzeige bei der KriminalpolizeS. Diese stellte fest, daß Hellermann dort in einem Hotel ae^ wohnt hatte, aber am Tage vorher abgereist war. Die ^—>«»i'fftfvrtpn nnA «erlitt. Die Polizeibehörden Groß-Berlins nahmen sofort umfangreiche Nachforschungen nach dem Betrüger vor, und der Schöneberger MilitärkriminalpatrouiNe gelang eS, kestzustellen, daß Hellermann in einem Hotel am Zoologischen Gartsn einen Tag lang gewohnt hatte. Von dort aus hatte er ein Telegramm nach Bonn abgesandt, in dem er bet einer dortigen Firma Kleidungsstücke bestellte. Dieses Telegramm wurde ihm zum Verhängnis, denn an Hand dieser Depesche konnte ermittelt werden, daß Hellermann sich nach Greiz gewandt hatte. Dort w«U»e erdenn auch ermittelt und festgeno?nmen. ** Bergwerkskataftrophe. Jn dem Hildebrand- fchacht der „Gottessegengrube" bei Antonienhütte brach infolge einer Explosion ein Brand auS, dem eine größere Anzahl von Bergleuten zum Opfer fiel. Nach den bisherigen Feststellungen sind 12 Bergleute gs- tötet worden. Zwei wurden schwer verletzt in daS nahe liegende Spital gebracht. Unter den Verunglückten befanden sich 10 Familienväter. Die Ursache de» Unglücks ist darauf zurückzuführen, daß ein Wagen mit 10 Transportgefäßen, in denen sich flüssige Luft befand, umstürzte. Einer der Arbeiter näherte sich unvorsichtiger Weise mit einer unversicherten Grubenlampe der ausrinnenden Flüssigkeit, wodurch eine Explosion bestand, die den Brand hervorrief. Der Betrieb der Grube ist nicht unterbrochen. ** Ausbreitung der Tollwut. Jn den Regierungsbezirken Hildesheim und Hannover hat sich die Tollwut in sehr erheblicher Weise ausgebreitet. ES wurden auch Menschen von den tollwutkranken Hunden gebissen. e * AuSgebrochener Bär. Am zweiten Weihnachtsfeiertage kam im Königsberger Tiergarten infolge einer Fahrlässigkeit des dort seit 18 Jahren beschäftigten Wärters Bank der große braune Bär ins Freie. Sr tötete den Wärter durch einen Prankenschlag, der die Schlagader des Beines zerriß, und verletzte den zur .Hilfe herbeigeeilten, erst seit einigen Wochen im Tiergarten beschäftigten Hilfswärter Ribb tödlich. Der Bär wurde dann von einem herbeigeeilten militärischen Posten erschossen. ** Heheiwschlachterei. Eine Geheimschlächterei wurde von der Polizei in der Nähe von Vluyn bei Moers entdeckt. Es sind dort Schweine und Kälber geschlachtet worden, deren Fleisch dann zu Wucherpreisen nach Duisburg verkauft wurde. e * Immer wieder die Zigeuner. Bei Landau hatte sich in einem Gehölz eine Ztgeunerbande, bestehend aus zwei Männern, vier Weibern und fünf Kindern, niedergelassen. Sie bettelten und stahlen in der Umgegend. Tie Gendarmerie wollte daraufhin einschreiten und verlangte die Papiere. Tie Bande griff darauf die Gendarmen an. Als einer der Zigeuner dem Gendarmen das Gewehr zu entteißen suchte, gab der Gendarmeriewachtmeister einen Schuß ab und traf einen der Zigeuner tödlich. Tie übrigen Mitglieder der Banne wurden dc.< ufhin festgenommen. ** Verständiger Gemeittdebefchluß. 13G kinderreichen Familien mit mehr als 7 Kindern wurden zu Weihnachten in Duisburg durch den Oberbürgermeister eine städttschr SHreußfde ä*ia(tr»fwei. w _ KN. und österreichisch - ungarische Truppen den Brückenkopf' stellungen bet Focsant und Fundeni. Ucbec 1300 ®e* fangene und vill Kriegsmaterial blieb in der Hend des unermüdlichen Verfolgers. — Zwischen Buzaul und und Donau hält der Gegner leinen Brückenkopf. — Oestlich Braila, in der Tobrudscha, nahmen deutsche und bulgarische Truppen zäh verteidigte Stellungen des Russen und warfen ihn auf Macin zurück. In den Kämpfen zeichnete sich das pommersche Reserveinsanterie. regiment Nr. 8 aus. Mazedonische Front. Keine besonderen Ereignisse. Der erste Generalquartiermeister Ludendorsf. BeralobersteB Erzherzog Joseph machte gestern nament- lich im Raume von Pauhssl und Sovlsa ForlschrMe. Unsere Truppen erstürmten hier und südöstlich Harja mehrere feindliche Stellungen. Bel Sranislau wurden ru,'fische Streifobteilungen zurückgewiesen. Italienischer Kriegsschauplatz und südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs dss Genevalstabs: v. H ö f e r, Feldmarschalleutnanr. Berlin, 2. Jan. abends, nichts Besonders. Im Westen und Osten Aus Stadt und Laad. Oeltmticb-unflarifcber Cageibnicbt. wtb. «lev. 30. Dezember 1916. Oestlicher Kriegsschauplatz. * Die ßoldaiifcaiifsftelle hält vom 5. Januar an wieder regelmäßig ihre GeschäftSftunden ab und zwar Dienstag nachmittags von 2 — 4 Uhr und SamStag vormittags von 10—12 V« Uhr {in dem Gebäude der Bezirkssparkasse zu Gießen. Die in der walachischen Ebene vordrängenden der. bündeten Streitkräste haben in ununterbrochenem Kampfe Vizirul-Suteci und zwischen Rtmnicul.Sarat u.Plangesti den Raum von Slabozta gewonnen. Westlich von Plan- gesti nähert sich die Kampfgruppe des Generals von Kraft den Berafüßen. Oesterretchisch-ungarische Bataillone nahmen hier dem Feind 2 10»Ztm.-Haupitzen ab. — Der Südflugel der Heeresgruppe des Generaloberst Erzherzog Joseph hat trotz des zähen feindlichen Widerstandes erneut beträchtliche Fortschritte erzielt. » e Gegenstöße wurden abgeschlagen. 10 Offiziere, ann und 7 Maschinengewehre als Tagesbeute eingebracht. Nördlich des Uz-TaleS scheiterte ein sckwa vle vrrleibnng vo» kbren-Urlrunaen d>red dir Vjaidelskaoimer ru Darmftadt Nachdem die Handwerkskammer zu Darmstadt be- schlossen hat, an unselbständige Personen des Hand- Werkerstandes, welche 25 Jahre in ein und demselben Betriebe ununterbrochen tätig gewesen find, als Ancr- kennung für die treue Arbeit, Ehren Urkunden zu verleihen, haben auf eingereichte Anträge und nach Ec- füllung der satzungsgemäßen Verleihungsbestimmungen nachstehende gelernte Handwerker in Oberheffen Ehren- Urkunden erhalten: Weißbinder Karl Kreutec zu Schwalheim bei Hch. . .. - cher russischer Angriff. Nordwestlich von Zalocze führten unsere OfftzierSpatrouillen mit Erfolg gegen die feindlichen Stellungen vor. — In Wolhynien hat eines unserer Luftgeschwader das Waldlagec östlich von Sa- dow mit Bomben belegt. Italienischer u. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts von Belang. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant. Wtb. wie«, 31. Dezember 1916. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Geueralfeldmarschalls vou Mackensen. Der Feind weicht schrittweise gegen die Linie Braila—Focsani zurück. Während er sich östlich deS BuzeufluffcS schon gestern im Rückzuge befand, leistete er westlich des genannten WW* mm Rimnicul-Satat noch erbitterten Widerstand, der an mehreren Stellen in heftigem Kampfe gebrochen wurde. HeereSsrollt de« Generaloberst Erzherzog Joseph. Im GebtrgSlande östlich und nordöstlich vonKeszdi- Vasaihelh arbeiten sich die österreichisch-ungarischen und deutschen Truppen des Generals ü. Gerok auf rumänischem Boden vorwärts. Nercju und Tulnici bet PauleSc, sind genommen. Beiderseits deS Castnu-und OituztacS ist Raum gewonnen worden Im Grcnzgebtrge westlich von Ocna wurde die Höhe Solhmtar gestürmt. HecrcSsront de« Gcneralseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Nichts von Belang. Jtayentscher KrtegsSschanplaH und Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des G"neralstabcS: von Höser, Generalfcldmarschaüeutnant. Becker vorm. Gg. Hteronimus, Maler u. Tünschecgeschäft in Friedberg: Schneider H. Müller in Gießen bet Maßschneiderei I. Pfeffer in Gießen; Schreiner O. Bach in Kohden bet Möbelfabrik C^Ringshausen in Nidda; Spengler u. Installateur Fr. «treuber in Fried berg und Spengler u. Jnstall. W. A. Lohfink in Fried, berg, beide bet dem Jnstallationsgeschäft C. F. Flick in Frtedberg; Maurerpolier Ludw. Damm in Retskir- chcn bet der Hoch- u. Ttefbaugesellschaft vorm. Gg. Winn & Co. in Gießen; Weißbindergesclle Joh. Schutt VII in Lorheim bei Weißbtndermetster Gg. Werner vorm. PH. Werner in Frtedberg; Schlosser Ludwig Stcinmüller in Kinzenbach bei Schlossexmeister W. Nagel in Gießen; Schreiner Karl Von der Lehr in Nidda bet der Möbelfahrik C. Ringshausen in Nidda. u*- X Raver- ffrrebition Rudols Moste darauf rechnen. den alten Erfolgte neue beizu fügen und damit zur Ausbreitung deS deutschen Han-^ dels und Verkehrs auch in Zukunft beizutragen. _v Verantwortlich: Albia Klein in G'.cßen Die ßoidankaufftellt ki« iMf a-äkkuet t Ist bi* auf weiter«* geöttnet r virnltag nacdmittagr von 2-4 Ubr Samstag vormittags von to-12', Udr Der €br«nau$fcbu$$ der GoldankaufsTtelle * Dr. Using er. Bekanntmachung. Beim diesseitigen Kommando können noch einige Freiwillige (Schreiber) sofort eingestellt werden. Junge Leute der Jahrgänge 1891 bis 1899 mit guten Zeugnissen und schöner Handschrift wollen sich unter Borlage eines selbstgcschiiebenen Lebenslaufs und der Zeugnisse hier melden. Die cinzustcllcndcn Leute müssen dauernd gacnisonverwendungSsähig sein. Oberlahnstein, 2. Januar 1917. Königl. Bezirkskommando. 250000 Sportcigaretten Literarisches. Fünfzig Jahre Annonceu-Expcdition. Am 1. Januar des neuen Jahres blickt die Arruck und T*‘f ckedenktaa ^begehen, der manchen Rückblick auch entaegenwuchS und sich auf kaufmam,chem und mdustnellem Pin neues stark nach vorwärts drängendes Leben zu be- tätiaen begann Der Presie siel damit die natürlische Aufgabe tätigen vcgann. ^^ ^ u förhem. und so war erstkl. Qualität,.pa. türkischer Tabak sehr billig abzugebcn Zigarettenfabrik Perei, TranMurt a. M. Jtllerbeiliflealtr. r». Zum Aufträgen von Leitschritten ein fleißiger, ehrlicher Mann oder Frau fauch KriegSmvalidc) gesucht für wöchentlich 3—4 Tage. Nur solche, die auf dauernde Stellung reflektieren, wollen sich melden. _ .. - . Schriftliche Angebote unter 569/ erbeten an die Grp. d. Bl. f Banda^s!-*^ Franz Menzel* iFratkM»/i.i 7 $ . a/i» rfmivfc** *- ^ezWl-Banda*Tsr Uw Entwicklung ju begleiten und zu fördern, und so war zu, oieic g^s ^ ^ ubol c Mostes, daS Anzeigenwesen, 8 «5 ««S'S-WSS-S-S ^s°öw°'?r°7t°?-M^dl°ge"»u'ftelleu. Er wollte eine Zentral stelle schassen, die als Vermiulerin »wischm Ptwl.wm und Zel- una diente und den Beäehr in beiderseüigem Interesse einhelt licker und bequemer gestalltete, ohne die iiosten der einzelnen LAe7 V lÄn Lbcnund svarcn und der Jnserentenkrers erweitern. Aus diesen Grundgedankent baute SKffl« uueuumeu vwm.v ~~~.i- > . 0 c nehmen' aus, das mit kleinen Ansängen einsevle und sich>m lau ’ - 'sig Jahre ständig vergrößert ha . Aus d,„. wtb. QUIea. 1. Januar 1916. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die in bec rumänischen Ebene kämpfenden der. bündeten Stxetlkiäftc haben den Feind unter Nachhut- kämpfen in seine vorbereiteten Stellungen südwchltch von Braila und halben Wegs zwischen Rtmnlcul^Sarat und Focsant zurückgedrängt. In den oberen Tä ein der Zabala, Naruja und Putna sind die östercctchsich- ungarischen und deutschen Truppen deS Fcldi„arschal- IcutnantS v. Nutz in fortschreitendem Angriffe. Im Raume von Harja stürmten unsere Bataillone mehrere hinter einander liegende Stellungen. Der Feind verteidigt jeden Fußbreit Bodens. Wetter nördlich bei den k. und k. Strettkräften keine Ereignisse von Belang. kücDrmverkrllmmlinKn Pro»p«kt gratis. Rechnungsformular e ä 25 Stück geheftet in Umschlag >/, Bogen Kanzlei 25 Stück 50 Pfg. '/a „ „ 25 „ 40 Vs yy 25 „ 25 „ vorrätig in der Jtaltkuischcr Krieg-schauplatz. 3b der Silvesternacht unterhielt die feindliche Ar. ttlleric zeitweise ein sehr lebhaftes Feuer gegen die Karsthochfläche. Südöstlicher Krieg.lschauplatz. Nichts Neue». Der Stellvertreter de» Ehess deS Generalstabes ^ von Höfcr, Feldmarschalleutnant. wtb. Ollen, 2. Januar 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. 3b cher Dobrudscha wurde der Feind auf Macln rurückgeworfcn. In der Moldau stehen oie verbündeten Streitkräste vor den BerdeitigungSlinten von BiMa und Focsani. Der Südflügel der HcereSfront deS Ge- ^'WL^'Ln.^oeLhr'V^ Weltverkehr entwickelt) an Stelle der engen Raume n denen die Firma am 1. Januar 1867 ihre TaNgkett begann, lsi allmählich das riesige Geschäftshaus Diosse Jerusalemer- und Schützenstrahe Ecke getreten, das ein charakteristisches Wahrzeichen bcö Berliner Zeitungsviertels geworden lst. Hier find alle Em- richtunaen getrosten, um das inserierende Publikum au,S rascheste fachmännisch zu bedienen; hier sind eine eigene, techmsch auf der Liöbe stehende Drilckerei. sowie ein Zeichcnbureau und ein photo- aravhisches Atelier tätig, nm der Annonce die st^derne Ausgc- !taltuna zu geben, die ihr ailch einen künstlertschen Wert vcr° lecht Dem HauptgeschästShauS sind 34 Siadlfilmlen ang-gliedett, denen sich 5 Borortftlialcn anschließcn. Dartlber hinaus hat die Firma in allen großen Plätzen des Deutschen ^richcö und tm Auslande, insbesondere in Oesterreich-Ungarn und der Schweiz, neuerdings auch im Königreich Polen (Warschau), e.gene Zw eignes chä Ne begründet, die den Verkehr des Pnbltkum mit der ^eilunaswclt vermitteln. Im Ganzen sind zurzeit in Berlin außerhalb Berlins 512 kaufmännische Beamte tätig. HlNs" ^ kommen ^noch etwa 260 Agenturen im In- und Ausland. Die Berliner Druckerei beschäftigt ca. 1000 Perioncn. 1 Dem Verkehr mit Publikum und Zeitung d,ent auch der Zeitungkatalog von Rudolf Moste, ein wohlbe wahrter $ al)- Ar aus dem Gebiet der Zeilungsrekiamc, ,owle Rudolf MosteL 9 ! or mal-^ci lenm este r, der eine ficherc Handhabe für die Bestimmuna der Zeilenzahl biete., die c.nc Annonce m emer beliebigen Zeitung cinnimmt. Die Tätigkeit der Firma blieb aber keineswegs auf die Anzeigen Vermittlung beschränkt, sondern bald schon gesellte sich zu der Annoncen.l5rpcdition eine VerlagSabietlung. Reben den verschiedenen Zeitungen, unter welchen daS Berliner Tage, bl alt" zuerst ins Leben trat, wurde dem Buchvcrlag besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Auf diesem Gebiet ,clcn der Badcr- Al man ach", daü bekannte Buch für die ge,am.c Acrz.ewelt und daS „Deutsche Reichsadreßbuch siir Industrie, «ewerdc und Wandel in erster Linie genannt. D.e neueste Grschcmung des Adreßbuch-Verlages ist ein Gesamtadreßbuch deS Königreichs ^olcn^^^ Dode deS früheren Mitinhabers der Firma, Emil Moste, steht, zusammen mit dem jetzigen Teilnehmer, -veern Hans Lachmann Moste, Herr Rudolf Masse nach wte vor l in voller Rüstigkeit an der Spitze des Gesamtumcrnehmens. Gerade in den Wirrnisten des SdricgcS hat das von chm g^run Druckerei K 1 e i n, Tel. 362 Seltersweg 83 Tel. 362 Ingelheimer Rotwein c riS •M ? iK * |tn “r;rt i-> ^ ober Srsch-d» Kjld«nl»S° 21, sth. bet H m«ii gm Brrein hatte unsere FriedenSverhandl Mnen Borsch^! DilllschlandS Ve! Der Krieg Boi Gott u Reri-lnngen alle alle Meren su In der ge onmaßenden Fl Allier zu verteil Znknnst zu siche Unsere Feie flänbigung nicht unsere Wass> Gioßes Ho »lr l fltntlid)« d vtb. Grof UN W, I c n W’trnhc S "lnNi' Mt zuneb ' ..5:JQfte Affille fr ald drangen Vr-i .'kgilnents N, roden vor u * T I ganz vorzügliche Qualität liefert in jedem Quantum P. C. Saalwächter Weinfcut»heiiit*er Nieder-lngeleim a R M-ialldtiien Sff« Hol, rahmenmatt atzen, Kinderbetten Elsenmdbelfabnk, Eahl i. Thür Ml Holt/. ^ Jlmenau I. Thür. Prim.,Abitur Prosp. frei Ofner Rheumatismus, Ischias, (Selent-, Gencht, (clenickichmerz, Hexenschuß "sw, hat, davon befreit sein will, lanc sich gratis Salbenproben senden von I. Zahn, Ober Ingclhetm. Wohnhaus Ll 3r°°l des Ge« , Südlich d 'olninandoS ve lolv. holten ^ Verein vstt öi und 127 fi«re«|ton ..Stacke f Weritn ver ‘ Ql Rnb mehr. c Zimmer mit Anbauten u. etwas Land, zwischen Gießen und Grünberg zu kaufen gef. Offerten unter F. E. Z. 2211 an Rudolf Moste, Frankfurt a. M. Wer verk. Billa Str!clima8chiuon aller Lysteme, m. bt. 30—50 An Zahlung. Katal.frei. P.Klmeh, Brannschwelg. Gebrauchte Ankauf—verkauf von Landhaus mit Garten od. Land, ferner Anwesen für Geflügelzuchi, Obstanlage an beliebig. Platze. Tap, 3 . L"»> «»3 m»d na. Besitzer schreib, an Wilhelm («ros, postlagernd ^cangi d'n F , Socfont ® bchstisl omaS stNd 11 Wiewen. weil entt 'ä« Ä*. OClv 1.IUUV IUP VIII *“*[•' - -7 ' . . teil seine Daseinsberechtigung emviefen. Wenn der ^meden wichcr Beruhigung gelchaffen haben wird, dan die Annoncen. Alteisen, Lumpe«, »«oche«, Knvfee, Mein»«, viel. Zink, Zi-«. re. Möbeln, Bett.n. Weiß- zeua. Gold - und Silbersachen Dlümen und Antiquitäten. LouiS Rotkeubeegee Giehr». Tüchtige Berkäuferin sucht Ktrllung in einem GesLäft als Filiallettertii. ß ConfitüreB od. KaffcebraBche bevorzugt. G-fl Offert. UB die Exp. d. Bl. Da •(