ihrer Be- lenschen, di« schaden als ichmen, was zählte. Auf genötigt, i« r Lärm d«« egung >bem i Aushalten. 5 der Wirtin roßten Cnt> ! zu machen -eisen. Mit ! bat sie ihn, i nach einer Tür in der Isel, den si« > und öffnet« a standen an ?betbuch usm edesmal ein, lies still g«< mimphierent iftin sie sei usend «uten rr und geht botenen Ge> altoäterische« den Schein aber im tilg- net. sein Gebet- man zu sich sondern dar is werktätig« ide Kraft zn > Vtnät >>» Monat abe»« :onnnrtaß i» jedkn Frettti nachmitt« Monat «be* Monat abe« abtndß 9 -bend« 9 * ibelbetrachtung. »444444444444444444444444 444 ♦♦♦ ♦♦♦ 444444444 444444444 ! — * L ü XI. I Gemeinscbaftsblatt für kessen. i i 4 ! 4444444444444444444444444444444444444444444444444 Erscheint wöchentlich einmal, knzelne Exemplare bestelle man bei der Post viertelsäbrlich. tnj U erlag der Buchhandlung der Pilgermlsslon Lichen. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiten Pfarrer Sperber-Cassel und die Prediger der Pilgermission. Druck von I. G. Lücken Nachfolger, G. m. b. H-, Cassel. Rr. 27/28. Sonntag, drn 7. und 14. Juli 1918. 11. Jahrg. ßirre langkevige Kamitie. Unser Bild zeigt uns sechs Geschwister Schmidt auS Tönning an der Ostsee, welche vor einem Zähre noch alle lebten, und damals war der älteste Prüder, Peter Schmidt, 86 und der jüngste, Wilhelm Schmidt, 78 Jahre alt. Es ist ein seltenes Ereignis, als 78jähriger der jüngste von sechs le- bendenGeschwistern ju sein. Die beiden ältesten Brüder, Peter und Johann, sind kürzlich ge- storben. Unsere ersten Eltern erreichten ein weit höheres Alter; so berichtet ans Gottes Wort, daß Adam 930 Fahre und Methu- sala 969 Jahre alt »urde. Und dann tam doch ein Tag, daß Adam sterben mußte, und auch Methusala starb. Den vier noch le- bendenGeschwistern Schmidt ihre Tage sind auch gezählt, ebenso deine und meine Tage, lieber Leser. Und wie es dem Menschen unmöglich ist, dem Tode zu entrinnen, so unmöglich ist es auch für ihn, dem kommenden Gericht zu entfliehen. Es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, Seine Stimme hören fauch die sind nicht aus- geschlossen, die sich verbrennen lassen). Es wird eine Auferstehung der Gerechten und Ungerechten sein. Ja, wie ernst ist diese Tatsache, daß unsere Seele unsterblich ist. Erschrickst du oder weisest du diese Tatsache von dir ab, dann ist das ein klarer Beweis, daß du noch nicht mit deiner Sündenschuld zu Jesu gekommen bist, daß du noch keinen Frieden mit Gott hast Aber auch für dich hat Gottes Liebe und Gnade ein freies und ewiges Heil in Jesu Christo, Seinem Sohne, bereitet; ,>denn Gott hat also die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an Ihn glauben. nicht verloren werden, sondern das ewigeLeben haben" Auch wissen wir, daß der Erlöser, nachdem Er Sein Werk vollbracht hatte und aus dem Tode auferstanden war, Seinen Jüngern geboten hat, in alle Welt zu gehen und Sein seligmachendes Evangelium allen Völkern zu verkündigen zu ihrem Heil. Und bis zu dieser Stunde ist, wie wir weiter wissen, Gott langmütig und harrt mit dem ^Gericht über die Welt, da Er nicht will, daß irgendwelche verlorengehen, sondern daß alle zur Buße kommen. (2 Petri 3, 9.) Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, will dich, der du von Natur tot bist in Sünden »nd - - S^sT Übertretungen, lebendig machen durch Seinen Geist und dich durch Seine Gnade retten aus dem Zustand des ewigen Todes und Verderbens. Er ist Licht und Liebe und hat dein ewiges Wohl und Heil im Auge. Er will nicht den Tod des Sünders, sondern will ihm das ewige Leben schenken. Er will durch den Glauben an Jesum Christum auch dein Herz und Gewissen reinigen von Süude und Schuld. Der Gott aller Gnade hat für dich ein kostbares Opfer gebracht, durch welches du mit Jbm versöhnt werden kannst. Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der die Strafe zu unserem Frieden trug und durch dessen Wunden jeder, der an Ihn glaubt, Heilung findet. (Jes. 53,5.) O D. Was machst du mit deinen Sünden? Lieber Leser I Einer, der dich lieb, hat und dem dein zeiiliches und ewiges Glück am Herzen liegt, richtet heute an dich bie ernfte, bedeutungsvolle Frage: „Was ^ machst du mit deinen Sünden?" Bitte, weiche dieser Frage nicht aus; denn früher oder später werden Tage kommen, wo alle anderen Fragen der einen Frage Platz machen werden: Wo sind meine Sünden? Sind sie vergeben oder nicht; sind sie zugedeckt oder nicht? Wir buben alle eine Vergangenheit, die wir nicht wieder gutmachen können. Es sind Dinge in unserem Leben, von denen wir wünschen, daß sie nicht da, wären. Ob wir sie zu vergessen suchen, sie sind da; ob wir sie zu entschuldigen suchen, >es hilft nicht. Unsere Sünde ist eine furchtbare Wirklichkeit. Sie ist ein Brandmal im Gewissen, ein Such im Herzen/ eine Eiterbeule am Leibe. Sie zieht den Zorn Gottes herab auf unser Haupt und schließt uns für alle Ewigkeit aus der Gemeinschaft Gottes aus. Biele Menschen suchen ihre Sünden zu vergessen. Vor einiger "Zeit erzählte eine Dame im Eisenbahnwagen von ihren Lebensidealen, die sie verfolge. „Ihre Ideale sind ja schön; aber was machen Sie mit. Ihren Sünden?" en.gegnete ein neben ihr sitzender Herr. „Nun, die werde ich eben vergessen müssen," erwiderte die Dame. „Können Sie das denn?" fuhr der Herr fort. Eine Träne trat in ihr Auge als Antwort. O Freund, der du dir soviel Mühe gibst, deine Sünden zu vergessen, bringst du's fertig? Die Brüder Josephs haben sich auch bemüht, ihre Sünde, an Joseph begangen, zu vergessen. Scheinbar haben sie's auch zwanzig Jahre lang fertig gebracht. Aber siehe da, sie in der Hungersnot nach Ägypten reisen müssen und dort die harte Behandlung des fremden Mannes erfahren, wacht ihre alte Sünde wieder auf. Denn als der Becher in Benjamins Sack gefunden wurde, war auch ihre Sünde gesunden, so daß Juda ausruft: „Gott hat die Missetat deiner Knechte gefunden." (l Mose 44.) Mit dem Gewissen und auch mit dem Gedächtnis streitet man vergebens. Wer den Kampf mit ihnen aufnimmt, wird zuschanden. Der reiche Mann nahm nicht seinen Reichtum mit in die Ewigkeit, wohl aber sein Gewissen und sein Gedächtnis.' Gesetzt den Fall, du seiest auch einer von.denen, die es fertig bringen, selbst aus dem Totenbett ihre Sünden zu vergessen, so wisse es, daß deine Sünden mit dir in die Ewigkeit gehen. Dort hat das Vergessen dann ein Ende. Die Bücher am weißen Throne (Ofsb. 20), die auf- gewachten Gewissen, und auch dein Büchlein, 'beschrieben mit deinen Missetaten, werden aufgetan werden. Bemühe dich doch nicht länger, dein, Sünden zu vergessen. Es gibt etwas Besseres all Vergessen, und das ist die Vergebung. Andere suchen ihre Sünden zu entschuldigen. Man kommt selten mit einem Menschen zusammen, der ehrlich genug ist, zu sagen, wer ei ist. Keiner ist schlecht. Kommt man zu den Ehrbaren, um mit ihnen über ihre Sünden zu rede», schicken sie einen fort mit der Bemerkung: „Süudei muß man im Zuclithaus suchen " Kommt man iill Zuchthaus, so ist auch dort keiner schlecht. Sie hat man eingesteckt, und die Schlechten läßt man laufen. Des Entschuldigens ist kein Ende. Aber solange du deine Sünde entschuldigst, kann dir nicht geholfen werden. Du mußt bekennen, wer du bist. Hast du gestohlen? Du sagst: Ja — aber- Du hast gelogen. Ja — aber — Du hast jemand verleumdet. Aber du warst eben sehr aufgeregt — und deine Sünde ist entschuldigt. j!' Lieber Freund, werde einmal wahr, ganz wahr. Nenne deine Sünden mit Namen; sei bereit, sie zn bekennen und aufzugeben, und Vergebung und Frieden werden dein köstliches Teil sein. Viel m hi Menschen als wir nur meinen, gehen unglücklich auf dem Erdboden umher und suchen vergebens nach Frieden, weil sie ihre Sünden entschuldigen, anstatt sie zu bekennen. Noch andere machen gar nichts mit ihren Sünden; sie wollen sie weder vergessen noch auch entschuldigen; sie wollen's -mal ruhig drauf ankommen lassen. Kommt Zeit, kommt Rat, denken sie. Sie wollen sich nicht im voraus Skrupeln machen darüber, waS einmal mit ihnen wird. Ich weiß von Leuten, die können des Nachts nicht schlafen, wenn man ntü ihnen über ihr Seelenheil redet, und damit ff ungestört ruhen können, meiden sie möglichst alle" Umgang mit ernsten Christen. Unübersehbar ist fit Zahl derer, .die jahraus, jahrein auch nicht «" entferntesten daran denken, ifct Leben vor Gotte da ausruft: ; gefunden." >d auch mit ü Wer den landen, len Reichtum Gewissen und u seiest auch n, selbst aus sen, so wisst die Ewigkeit n ein Ende. 20), die auf- n Büchlein, den aufgetan änger, deine Besseres als 'S- tschuldigen. m Menschen agen, wer ei zu den Ehr en zu reden, ng: „Sünder nmt man ins chlecht. Sie en läßt man Ende. Aber st, kann dir bekennen, wer a — aber - ber du warst mnde ist end fr. ganz wahr, bereit, sie zn lg und Frieden Biel m hi en unglücklich ,en vergebens entschuldigen, mit ihren entschuldigen; nnmen lassen. Sie wollen darüber, was in Leuten, die enn man niii nd damit sn nöglichst alle" rschbar ist die uch nicht i>« n vor Gottes Auge hinzustellen. Und damit man nicht immer wieder sich aufregen müsse, schallet man je länger, desto konsequenter die Schuldfrage aus seinem Denken aus. Sollte auch der Unglückliche gar schon mit einem Fuße im schwarzen Strome des Todes stehen, für denjenigen, der mit ihm über seine Sünde und seine Errettung reden will, ist keine Zeit übrig O Armer, der du dir gar keine Sorgen machst über dein ewiges Schicksal, der du denkst: Ich will es mal drauf ankommen lassen — deine Sünde wird dich vom Himmel ausschließeu und dir der Hölle Pforten öffnen. Du nimmst es so leicht mit deinen Sünden und denkst, mit dieser Kleinigkeit schon fertig zu werden. Aber du wirst erfnhuit müssen, daß es mit deiner Sünde keine Kleinigkeit ist, sondern daß sie eine furchtbare Macht sein wird, die dich hinabzieht in den Abgrund des Verderbens. Darum schau dieser Frage: „Was mache ich mit meinen Sunden?" ins Auge. Gib dich näher mit ihr ab und suche eine stichhaltige Antwort. In Ps. 32, 5 hast du die Antwort. Sie lautet: „Ich sprach: Ich will dem HErrn meine Übertretungen bekennen, da vergabst Du mir die Missetat meiner Sünde." David hatte auch einen Kampf ausgenommen mit seinem Gewissen und suchte es durch Vergessen und Entschuldigen seii-er Sünde zum Schweigen zu bringen. Aber das Gespenst verfolgte ihn, und in der „stillen Nächte Stunden" trat es an sein Lager und raubte ihm den Schlaf und die Ruhe. Aber als er seine Sünde bekannte, da vergab ihm der HErr. Es gibt für dich keinen anderen Weg. Tritt ins Licht mit deinen Sünden, bekenne deine Schuld, und du wirst Vergebung erlangen. Auf Grund dessen, daß Jesu teures Blut alle deine Schuld bezahlt und jedeMissetat gesühnt hat, wird Gott dir völlige Vergebung schenken, sobald du dich Ihm bußfertig und gläubig nahst. Nicht eine einzige Sünde soll unvergeben bleiben. Wie der Morgen und der Abend nie zusammenkommen, sowenig sollst du wieder mit deinen Sünden zusammentrefsen. Am Kreuze sindet jeder Reuige und Glaubende Vergebung und Frieden für sein trauriges Herz. Siehe hier: Gott hat die Sünde der Welt auf den heiligen Rücken Seines, geliebten Sohnes gelegt. Er machte Seinen teuren Sohn zum großen Sündenträger und ließ das Gericht über Ihn ergehen in einer Weise, wie sie nur die ganze Furchtbarkeit und Verwerflichkeit der Sünde voraussetzen konnte. Sich den Mann mit der Krone von Dornen auf dem Haupte, sieh Ihn mit durchbohrten Händen und Füßen, mit zerrissenem Leibe am Kreuze verbluten! Sieh das furchtbare Gericht, das den Heiligen trifft I Betrachte Ihn in der Tiefe des Gottverlassenseins und sieh, wie Er fällt unter dem Schwerte des Allmächtigen, und dann lies „Gott wollte Ihn also zerschlagen I" Gott strafte, Gott richtete an Ihm unsere Sünden. Nun ist unsere Schuld gesühnt und die Strafe für unsere Missetaten abgebüßt von dem großen Stellverireter Jesus. Auf Grund dessen nun, daß Schuld und Strafe getragen sind, kann und wird Gott vergeben jedem, der seine Sünden bekennt und Vergebung sucht. Wenn du Frieden begehrst, wenn du nach Ruhe suchst, so mußt du diese Vergebung suchen. Sie ist da für dich; sie reicht aus für dich; sie beruhigt dein Gewissen, erquickt deine Seele und befriedigt dein Herz; ja, sie befähigt Uch, fortan in einem neuen Leben zu wandeln; denn Vergebung der Sünden ist Erlösung von Sünden. L. H. (Erweitert als Broschüre bei P. Ott, Gotha, erschienen. Preis 10 Pfg.) % Ein Kehr. Was rennen und jagen die Menschen Doch heutigen Tages soviel Mil allen Wünschen und Kräften Nach einem glänzenden Ziel! Es glaubt schon das Kind in der Wiege Der Lüge goldenem Trug; Und Jünglinge, Männer und Greise, Sie folgen alle dem Zug. Das Glück dieser Welt zu erlangen In Reichtum, Ehre und Lust, Das ist das Ziel — und das Ende? Ein Stachel in müder Brust. Die Sehnsucht wird »iemais gestillet, . Ist scheinbar das Ziel auch erreicht; Das „Glück" hat der hungernden Seele Kein Brosamlein freundlich gereicht. Vielleicht stehst auch du so am Wege, Enttäuscht und zum Murren bereit; O Menschenkind stehe daun stille Und nimm dir zur Einkehr jetzt Zeit. Nur da, wo die ewige Liebe Zm Herzen strahlt sonnig zurück, Da kommt man »ach Haus mit dem Heimweh, Zur Wahrheit, zum Frieden und Glück. Eh. F. Au Yarr! Ein ungläubiger Arzt, welcher die Wahrheit de- Christentums oft zur Zielscheibe seines Spottes machte, schlug eines Tages seine Bibel auf Zu welchem Zweck? Nur um darin wieder etwas zu finden, worüber er sich lustig machen könnte. Er fand sofort die Stelle 1 Kor. 15, 35: „Es wird jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leibe kommen siel" Dies schien ein außerordentlich passender Gegenstand für Witz und Spott zu sein, denn der Glaube an eine Auferstehung dünkte ihn die größte Torheit der Welt. Er wollte gerade die Bibel wieder schließen, als sein Auge auf den folgenden Vers fiel: „Du Narr l Was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn." Die Worte: Du Narrl" fielen mit unwiderstehlicher Gewalt gleich einem Donnerschlag auf sein Gewissen. Gott warf mit einem Wor!e den Epötter zu Boden, um ihn dann zu begnadigen und zu einem Werkzeug der Gnade zu machen- Es ging mit ihm durch Buße und Glauben zu einem «euen Leben. Aus dem Lästerer und Feinde Gottes wurde ein hingebender Nachfolger und Diener Jesu. Der nunmehr bek hrte Arzt ließ an seine Bibel einen silbernen. Berschluß machen, auf welchem die Worte standen: „Du Narrl" So wurde er jedes- mal, wenn er seine Bibel öfinete, an seine frühere Torheit und an seine» Unglauben erinnert, zugleich aber an die Gnade und an die Macht Gottes, die ihn überführt und zum Heil gerufen hatte. K Kin Diener Kßristi predigte der einer Gelegenheit in der Kapelle des Zuchthauses in C. Bon der Kanzel aus fiel ihm besonders ein Gesicht auf, das ihm bekannt vorkam. Nach der Versammlung ließ er sich deshalb in die Zelle dieses Mannes führen und fragte ihn: „Habe ich Sie nicht schon früher gesehen?" „Allerdings," war die Antwort; „wir waren Knaben in derselben Nachbarschaft; wir besuchten dieselbe Schule; wir saßen nebeneinander auf einer Bank, und meine Aussichten waren geradeso gut wie die Ihrigen. Aber als wir vierzehn Jahre alt waren, standen wir beide vor der Wahl, uns für Christum oder für die Welt zu entscheiden. S i e erwählten damals, dem HErrn zu dienen, während ich nicht zu Jesu kommen wollte, vielmehr die Welt und die Sünde erwählte. Nun sind Sie ein glücklicher Prediger des Evangeliums, und ich bin ein elender Verbrecher. Zehn Jahre lang bin ich bereits hier und habe lebenslängliche Zuchthausstrafe zu verbüßen." Kin Wann Kaltes suchte eines Tages einen Stallknecht auf, um mit ihm über das Heil seiner Seele zu reden. Er traf ihn gerade im Pferdestall und begann alsbald an Ort und Stelle seine Sache auszurichten. „Ohol" rief ein anderer Knecht, der gemerkt hatte, was der Inhalt der Besprechung war, „ein Stall ist doch wohl nicht der Platz, um über Religion zu sprechen. Alse Schluß damit I" „Nein." erwiderte der Knecht Gottes, „da ist gerade der Anfang. Wissen Sie denn nicht, daß das Christentum im Stalle begonnen ball Jesus Christus ward im Stalle geboren, und Sie können im Stalle wiedergeboren werden." Dann sprach er unbeirrt mit dem jungen Freunde weiter, und Gott gab Gnade, daß dieser am Schlüsse der Unterredung mit ihm niederkniete und den HErrn Jesum Christum als seinen Heiland annahm. Fteue, aber nicht Muße. „Und er warf die Silberlinge in den Tempel, Hub sich davon, ging hin und erhängte sich selbst/ (Match. 27, 5.) Worte, die durch Mark und Bein gehen! Sie enthüllen das wirkliche Wesen der Reue des Judas. Es war die weltliche Traurigkeit, die den Tod wirkt. Es war eine Reue, die ihn hätte gereuen sollen, wenn es noch möglich gewesen wäre. Dieser schreckliche Fall steht in der Heiligen Schrift nicht allein. Denken wir nur an König Saul! Einst ein Erwählter des HErrn und später ein Verworfener, in Jiacht und Grauen sein Leben endend. Wie manchmal haben wir wohl schon von solchen Ausgängen in der christlichen Gemeinde gehört! Es ist auch zu begreifen, wenn wir bedenken, gegen welches Licht göttlicher Gnahe solche Seelen sich verschließen. Schlagen diese Zeilen nicht wie ein Hammer dir, lieber Leser, an dein Herz? Mancher hat Gnadenrus um Gnadcnruf vernommen, auch Goit seine Umkehr zugesagt, aber — wie ist's geworden? Kehre heute noch um, damrl du nicht Gefahr läufst, in Verzweiflung zu enden Versammlungs-Anzeigen. Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14. Neben Sonntag i‘/i Uhr Sonntagsschule: 4 Uhr Jungsrau-nvereln; 5-/. Uhr Versammlung; 4V« Uhr Christlicher Verein junger Minner: seden Mittwoch 8V»Uhr Bibelstunde; jeden Freitag 8V> Uhr tSebetiftunde Bezirk Bellnhausen. Jede» Sonnt»« 2 Uhr Versammlung im Veretnrha»! v«!l»ha»je» Bezirk Lriedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24. Jeden Sonntag, nachm. 2 Uhr Sonntagsschule; abends 8>, Uhr Versammlung; jeden Donnerstagabend 8'/a Uhr Bibel- und GebetSstund«. Bezirk kich und Schotten. Nidda Jeden Sonntagabend S Ubr Versammlung; jeden Montagabend 9 Uhr Gebetsstunde: jeden Dienstagabend S Uhr Bibelstunde. Jede, dritten Sonntag im Monat nachmittags 8 Uhr GemeinschaslSIonserenz. Schotten Jeden Sonntagmittag 12V« Uhr Sonntagsschule; jede» Sonntagabend 9 Uhr Versammlung. »khenrod. Jeden zweiten und vierte» votmta« im Monat »ach. mittag» z Uhr Versammlung. Litzberg. Jeden zweiten und vierte» Sonnt»« iM M»n«t nachmittags -t Uhr Versammlung . _ ., Ransiadt Jeden zweite» «»> vierten Mittwoch Im Monat abend« 9 Uhr Versammlung. Wallernhausen Jeden zweiten «nd vierten Da»»erSlag I» Monat abends S Uhr Versammlung. Lich Jeden Sonntagabend 8«/» Uhr Versammlung: jeden Freit»». «bend 9 Uhr Gebetsstunde Hol, he im Jeden ersten Sonnt«« iM M»«at «»chminag» «>/, Uhr Monatsversammlung. Burkhardisselden. Jeden ersten Mittwoch «» Monat »den« » Uhr Monatsversammlung. Ettingshausen Jeden ersten Donnerstag Im Monat »hen« 9 Uhr Monatsversammlung. Vilsingen Jeden dritten Donnerstag im Monat abend» 9 UN Monatsversammlung. Langsdorf. Jeden drttten Freitag tm Moll»t «he»d» * Monatsversammlung Bezirk Sellnrod. Sellnrod. Jeden Sonntagabend 8V» Ubr Versammln»« jeden Mittwoch und Freitag Kriegsgebetsstunde mit -Bibelbetrachning-