♦ ♦ r I S ♦♦♦< Aufwärts! ♦ r ♦ r ßenuinscbaftsblatt für Ressen. _. . Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteliäkrlick. Verlag «er bucbbancllung üer Pilgermlsfien. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Capel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilnernn'non. Druck v. I. G. Oncken Nachf.. nt. b. fr, Cassel Nr. 44. Sonntag, den 29. Oktober 1916. 9. Iahrg. Ae: HUjeinfaü' bei Schaffhausen. Ein ergreifendes Schauspiel bietet sich dort dem Auge, wo der Rhein seine klaren, grünen Wogen mit donnerndem Getöse über die Kalkfelsen wirft. In einer Breite von etwa 120 Metern stürzen diese erschütterlich ruhig behauptet er seinen Platz mitten im unruhigen Gelöse. Der Mensch mag Herzklopfen und Schwindel bekommen angesichts dieser mit elementarer Gewalt treibeiiden Flut, der Fels aber kennt keine Erschütterung. Er macht seinem Namen alle Ehre. V«r Rheinfall i>«i Schaffhansen. ungeheuren Wassermassen zwanzig Meter tief herunter, daß es brodelt und kocht, saust und braust, wenn der schneeweiße Gischt hoch emporspritzt. Überwältigend ist der Anblick für alle, die in unmittelbarer Nähe, unterhalb vom Schlosse Laufen, sich dieses Naturwunder ansehen. Hier ist eine Illustration zu Offb. 1, 15: „Seine Stimme ist wie das Rauschen vieler Wasserwogen I" Mitten aus den Stromschnellen ragt ein gewaltiger massiver Felsen empor mit einer einladenden Ruhebank auf seinem trotzig erhobenen Haupte. Un- Während ich eines Tages dort stand und staunte, sah ich, wie zwei junge Leute einen Kahn bestiegen und sich vom Fährmann durch die gurgelnden, schäumenden Wellen zum Felsen hinrudern ließen. Ist das nicht sträflicher Leichtsinn? Bon oben winkten sie mir lebhaft zu, als wollten sie sagen: „Mach es nach!" Ich machte es nicht nach. Nachdenklich ging ich heimwärts. Aber ich habe etwas gelernt. Mir war klar geworden, was glauben eigentlich bedeutet. Diese Leute waren nicht gerade leichtsinnig; sie waren vielmehr gläubig. Sie vertrauten sich dem Fährmann an, und sie vertrauten dem Felsen. Darin sind sie auch nicht getäuscht worden. Mögen sie sonst im Leben ebensowenig getäuscht werden, besonders aber, wenn es durch den Todesstrom geht! Drei Schriftstellen kamen mir in den Sinn: „Jehovah ist ein Fels!" (5 Mose 32, 4.) „Verlaßt euch auf den HErrn ewiglich; denn Gott, der HErr, ist ein Fels ewiglich!" (Jes 26, 4.) Und: „Wer Meine Rede hört und tut sie, den vergleiche ich einem Manne, der sein Haus auf einen Felsen baute." (Matth. 7, 24.) Älles Vergängliche ist nur ein Gleichnis; denn zuletzt ist doch auch jener Felsen beim Rheinfall vergänglich. Unvergänglich aber ist unser HErr Jesus Christus, der Fels unseres Heils. Der Glaube ist der Fährmann, der uns zu Ihm hinbringt. Wir vertrauen uns Ihm an. Er gewährt uns einen sicheren Halt. „Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich das Meer wallte und wütete und von seinem Ungestüm die Berge ein fielen I" (Ps. 46, 4.) Die Zeiten mögen böse sein und noch schlimmer werden, der Fels aber. ist gut. Auch wenn die grausigen Fluten des Todes sich heranwälzen, hat der Glaube sicheren Stand. Wer da ruht, erlebt keine Enttäuschung I. H. Strömungen. Ich erinnere mich mit großer Deutlichkeit einer Kahnfahrt, die ich einst als Kind mit meinen Eltern auf dem Rhein gemacht, und bei der wir mit Mühe einer großen Lebensgefahr entronnen sind. Den Rhein hinunter war die Fahrt sehr schnell und gut gegangen. Als wir zurückfuhren, ließ der Schiffer seine Frau aussteigen, und wir sahen, wie sie sich an ein langes Seil spannte, an dem sie das Boot, langsam am Ufer entlang schreitend, ziehen sollte. Der Mann blieb im Boot sitzen und half mit Steuer und Ruder nach. Aber schon nach einer kurzen Strecke erfaßte uns die Strömung und zog uns mit solcher Gewalt rückwärts, daß die Frau zu Bodeu stürzte, und wären nicht einige kräftige Männer in ihrer Nähe gewesen, die das Seil ergriffen und uns über den Strudel, in den wir geraien, hinwegzogen, wäre der Kahn sicher umgeschlagen. Ich habe seitdem das Bild von der Macht, die die Strömung haben kann, nie vergessen, und oft habe ich daran gedacht, welche Gewalt auch im Leben eine Strömung, in die wir hineingeraten sind, über uns haben kann. Erst sieht alles so glatt und so eben aus, daß wir meinen, ein Kind kann uns leiten und hindurchführen. Und dann plötzlich schlagen die Wogen über unserem Lebensschifflein zusammen, und die Strömung reißt uns mit fort — oft dahin, wohin wir nicht wollen. Deshalb eile zu Jesu, der als Fels im Meer unerschütterlichen Halt bietet. O, es gibt wütende Wellen im Strome der Zeit, und wie viele leiden Schiffbrnch in diesen wilden Wassern! Denk einmal zurück an die Gefährten deiner Jugend — wieviele von ihnen sind untergegaugen, gestrandet, gescheitert! ' Schwankt auch dein Schifflein noch so auf den Fluten umher oder hast du schon den Felsen unter den Füßen? Wer auf dem Felsen Jesus steht, der braucht nicht mehr zu zitteru und-zu zagen. Der Fels trägt ihn, der Fels wankt nicht. Und wenn die Todesfluten dich einmal umbrausen, o liebe Seele, wie nötig ist es dann, diesen Felsen unter den Füßen zu haben! Da kann nichts anderes dich beruhigen, dich getrost und froh machen, als dies: „Sicher auf diesen Felsen Stütz' ich mich ewiglich!" & Ilrei! Wie wahr das Wort ist: „So euch nun der Sohn freimacht, so seid ihr recht frei!" (Joh. 8, 36), sehen wir an folgender Begebenheit. Im letzten nordamerikanischen Kriege, so berichtet ein Hanptmann, wurde der Soldat Frank im Alter von neunzehn Jahren schwer verwundet. Der Arzt untersuchte ihn. Eine schmerzhafte Operation war notwendig. Vor derselben bot ihm der Arzt, in alten Vorurteilen besangen, ein Glas Schnaps an. Frank weigerte sich, denselben zu trinken. Der Arzt erklärte: „Er hat zuviel Blut verloren und ist sehr schwach; wird er dieses nicht trinken, so kann ich nicht für sein Leben einstehen." Der Hauptmann bat: „Frank, mir zu Gefallen trink diesen Schnaps!" Der Soldat antwortete: „Herr Hauptmann, ich würde irgend etwas tun, Ihnen zum Gefallen, aber dies kann ich nicht." „Frank, du warst mir nie ungehorsam, du mußt es auch jetzt nicht sein," erwiderte der Haupt- mann. Jetzt schaute der Soldat mit Tränen in den Augen den Hauptmann an und sagte: „Herr Haupt- mann, wenn Sie mir befehlen, mich vor die Mündung einer Kanone zu stellen, dann werde ich es tun, wenn ich kann, aber dieses kann ich nicht tun." Der Hauptmann wurde erregt. Er liebte den Soldaten und fragte ihn: „Warum willst du mich denn kränken? Du bringst dein Leben in Gefahr. Du hast kein Recht, das zu tun. Trinke es deiner Mutter zum Gefallen I" „Jetzt antwortete der Soldat weinend: „Herr Hauptmann, es ist aus Liebe zu meiner Mutter, daß ich diesen Schnaps nicht trinke. Mein Vater ist als Trunkenbold gestorben. Meine Mutter hat mir gesagt, daß ich möglicherweise die Neigung zu diesem schrecklichen Laster geerbt haben könnte, und ich habe ihr versprochen, dieses tödliche Gift niemals zu kosten, welches sie zu einer Witwe und mich zu einer Waise gemacht; und ob ich sterbe, mein Versprechen will ich halten." Die Operation erfolgte ohne Alkohol. Der Soldat wurde gesund und der Hauptmann gläubig an Christum. Das war wahre Freiheit! Willst du sie haben? E. M. Arieden. Ist das nicht die tiefste Not deines Lebens, daß du keine Ruhe hast, keinen Frieden? Hat die Welt dir Frieden gegeben? Kann sie es tun? Blicke um dich, nein, blicke in dich! Hat nicht die bittere Erfahrung deines eigenen Lebens in dein Herz geschrieben, was Gottes Wort so feierlich verkündet: „Der Gottlose hat keinen Frieden I"? Die Welt freilich gibt auch einen Frieden, aber einen falschen Folge mir in ein Hospital. Da liegt ein Mann auf dem Operationstisch. Er ist unter Chloroform. Während die Ärzte ihm ein Bein abschneiden, lacht und singt er. Es ist ein Chloroformtraum. Armer Mann, wenn er erwacht und sein verstümmeltes Glied sieht und die Schmerzen fühlt, was dann? Dann wird er weinen. — So die armen Menschen, die sich von der Weltlust haben berauschen lassen. Wenn sie erwachen, so müssen sie verzweifeln. Und erwachen werden wir alle einmal. Gott erbarme Sich des Menschen, der nichts hat als Geld und Vergnügen I Es kommt die Stunde für jeden, früh oder später, da ein einziges Trostwort aus dem Schatze himmlischer Wahrheit ihm mehr wert ist als alles, das die Welt geben kann. Ein ergreifendes Bild als Beleg für diese Wahrheit hatte ich einmal vor Augen. Unter den auswärtigen Patienten meines Mfisionshospitals befand sich eines Tages ein junges Mädchen, das mir besonders aufstel, weil es so kostbar und auffallend gekleidet war. Sie war ein Dienstmädchen, das, wie andere Törinnen, all' ihr Geld für Putz ausgegeben hatte und nun, krank und arbeitslos, Hilfe suchen mußte. Sie hatte die galoppierende Schwindsucht. Schon nach einigen Tagen war sie nicht mehr imstande aufzustehen, und ich wurde zu ihr gerufen. In einem elenden Logier- hanse, wo Sünde und Schande ungeschminkt leben, hoch in einer Dachkammer, ganz allein, lag das arme Mädchen. Was mir so schmerzlich auffiel, war der Kontrast zivischen dem bleichen, unglücklichen Gesicht der Sterbenden und den bunten Kleidern, die über ihrem Bette hingen. Ich schlug ihr vor, nach dem Armenhospital zu gehen. Sie weigerte sich und sagte: „Ich werde bald tot sein und habe mit der Wirtin verabredet, daß sie diese Kleider als Zahlung für 'Heine Schulden annimmt." „Armes Mädchen!" sagte ich, „ist das alles, was dir aus deinem Leben bleibt? Zwanzig Jahre laug gearbeitet, gehofft und geplant, und nun nichts als ein elendes Totenbett, ein friedloses Herz, ein unruhiges Gewissen, eine furchtbare Zukunft und ein paar bunte Lappen, die du nicht einmal dein eigen nennen kannst!" Welch ein Geschick! Ist das nicht, wie Tausende leben? Armer Mensch, was soll es dir nützen, wenn du die ganze Welt gewönnest und deine Seele verlörest? Hast du niemals Augenblicke gehabt, da Verzweiflung, bittere Verzweiflung dich erfüllte, in der Erinnerung an ein Unrecht, das du einem geliebten Wesen getan, an ein Unrecht, das in seiner ganzen Häßlichkeit jetzt vor deiner Seele steht? Hast du dich niemals vor dir selbst geschämt? Wahrlich, es ist leichter, die Hand in die Flamme zu halten und den körperlichen Schmerz zu ertragen, als die brennende Oual eines erwachten Gewissens! Fühlst du dich heute so unglücklich, so fried- los? Dann lausche auf Christi Stimme, der zu Seinen Jüngern spricht: „Den Frieden lasse Ich euch. Meinen Frieden gebe Ich euch. Nicht gebe Ich, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke und fürchte sich nicht. . . Solches habe Ich mit euch ge- redet, auf daß ihr in Mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, Ich habe die Welt überwunden." So spricht Er zu Seinen Jüngern. Alle Friedlosen aber ladet Er freundlich ein: „Kommt her zu Mir alle, die ihr müh. selig und beladen seid. Ich will euch erquicken. Nehmt auf euch Mein Joch und lernt von Mir; denn Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." Dr. Z. Worauf wartest du? Es gibt viele Menschen, die von der Wahrheit des Evangeliums überzeugt sind, und die auch im stillen sich vornehmen, eines Tages Christi Jünger zu werden; aber gerade heute hindert sie noch irgend etwas daran. Ist das etwa deine Gesinnung, lieber Leser? Dann schenke mir einige Augenblicke Gehör und beantworte die folgenden einfachen Fragen dir selber aufrichtig: Worauf wartest du? Wartest du, bis du einmal krank sein wirst? Du glaubst doch sicherlich nicht, daß das eine gute Gelegenheit zur Bekehrung ist? Wenn du von Schmerzen geplagt bist, wenn dein Gemüt sich mit allerlei bangen Sorgen quält, ist es doch gewiß nicht eine geeignete Zeit, anzufangen, Gott zu suchen. Wartest du, bis du einmal Muße hast? Und wann meinst du wohl, mehr Zeit übrig zu haben als jetzt? Jedes neue Jahr kommt dir kürzer vor als das vorhergegangene: du findest eben mehr darin zu tun und zu denken. Und überdies weißt du ja auch gar nicht, ob du noch ein neues Jahr erleben wirst. Rühme dich nicht des kommenden Morgens — heute ist deine Zeit. Wartest du, bis dein Herzenszustand vollkommen bereit und fertig dazu sein wird? Das wird nimmermehr der Fall sein. Es wird immerdar sündig und verderbt sein, eine Quelle alles Übels. Zögere des- halb nicht — es ist besser, du machst dich auf wie du bist. Wartest du, bis der Teufel dich ohne alle Mühe zu Christo kommen lassen wird? Da kannst du lange warten! Willst du selig werden, so mußt du danach ringen. Wartest du darauf, daß die Eingangspforte weitergemacht wird? Das wird niemals geschehen. Sie ist weit genug für den vornehmsten der Sünder, wenn er nur in demütigem und gebeugtem Sinne kommt. Aber wenn du an irgendeiner kleinen Sünde festhältst, die du nicht drangeben willst, so wirst du nimmermehr hineinkommen, und wenn du dir auch noch soviel Mühe gibst. Wartest du, weil manche Christen ihrem Bekenntnis Schande machen und andere abtrünnig werden? Der HErr Jesus spricht: „Was geht es dich an? Folge du Mir nach!" Lieber, zögernder Freund, sind nicht alle Entschuldigungen, auf die du dich stützen möchtest, zer- brochenen Rohrstäben gleich? Sind nicht alle deine Gründe und Vorwendungen hinfällig und töricht? Sei ehrlich — gib der Wahrheit die Ehre. Du hast keinen guten Grund für dein Warten. Heute bitte ich dich, deine Unentschlossenheit aufzugeben. Warte nicht länger — entscheide dich für Christum, damit du nicht wartest und wartest, bis es zu spät ist und du ewig verloren gehst. Bezirk Gießen. Stadtmission Gietzen, köberstr. 14. 8 Oktober, nachmittags: Attenbujeck: abends: Wißmar und Wieseck. 15. Oktober, nachmittags: Nordeck und Beuern. 22. Oktober, nachmittag?: Altenbuseck: abends: Wißmar und Wicseck. 29. Oktober, nachmittag»: Nordeck und Beuern: abends in Kleinlinden grauenstundc. Bezirk Bellnhausen. Am 8 Oktober Jahres- und Erntedankfest im VereinShause in Belln- hausen. Beginn 2 Uhr. Herr Inspektor Veiel-St Chrischona wird da sein- Ebenso wird Hehr Inspektor Veiel am Abend des 8. Oktober im Vereinshause in Gießen reden. Bezirk Lriedberg. Stadtmission Friedberg, Kl. Köhlergasse 8. Jeden Sonntag 1»/. Uhr Sonntagsschule: 4 Uhr: Jungsrauenverein; abends 8st-Uhr: Versammlung. Jeden Donnerstagabend 8>/>Uhr: Bibel- und Bebettstundc. Jeden Samstagabend 9 Uhr: Männer- und JnnglingSverem. So n:ag.den8 Oktober, abends: Versammlungin Stammheim; nachm. Schwalhe mu. Leidhecken Sonntag, den l ö Oktober: Versammlungen in Wohn- dach, Do heim, Assenheim und Erbstadt. Sonntag, den 22 Oktober: Versammlungen o Lmohecken, Stammheim ond Schwalheim. Sonntag, den2g. Oktober, nachm-tiag, und abends: Erntedankfest in Friedberg Sonntag, den b. November: Wohnbach, Assenhcim, Dorheim und Erbstadt Bezirk Lich-Schotten. Sonntag, den 8. Oktober: Versammlungen in Lich. Ettingshausen, Oberbcsßngen. Villingen, Langsdorf Dorfgill, Nidda, Naustadt, Schotten, Betz-in od, Sonntag, den 15. Oktober: Erntedankfest in Lich, Versammlungen Anzeigen für die Nummern 45—48 Ijedenke das Kndr! Die Wasser fließen beständig zu Tal, Bedenke das Ende, es kommt einmal, Die flüchtigen Stunden zerrinnen! O möchtest du, ehe die letzte zerrinnt — Zerrinnen wird sie, wer weiß wie geschwind, — Das ewige Leben gewinnen! Bedenke das Ende, es gibt ein Gericht, Das bringt auch dein heimlichstes Denken ans Licht Und wiegt mit untrüglicher Wage! Es spricht der ewige Richter das Recht, Er spricht es dem Herrn und spricht es dem Knecht Und achtet nicht Bitte noch Klage. Bedenke das Ende, wie eilet die Zeit! So eile und mach dich noch heute bereit, Vor Gottes Richtstuhl zu treten! Wie oft rief dich Gott von der breiten Bahn, Zu wandeln den Pfad zum Himmel hinan, Und hat dich vergeblich gebeten! Bedenke dem Ende, wie groß ist die Schuld! Ergreife die Gnade, ergreife die Huld, Sie wird dir in Jesu beschieden. O schaue um Rettung zu Jesu hinauf, Er schenkt dir Vergebung und wendet den Lauf, Er führt dich zum ewigen Frieden! Die Totenfest-Nummer (Nr. 48) dieses Blattes erscheint in erheblich erhöhter Auflage, zum Verteilen auf Friedhöfen besonders geeignet. Wir erbitten baldigst Bestellungen, um die Höhe, der Auflage danach bemessen zu können. Wir liefern: 100 Stück für Mk. 1.15 400 „ „ „ 4.— 740 „ „ „ 6.60 franko nach jeder Poststation Deutschlands. in Nidda. Lißberg, Schotton. Sonntag, 22. Oktober: G-mcinschast-kon. sercnz in Nidda. Versammlungen in Lich. Burkhardtsselden, Ettmgsli-usen, Oberbessingen. Billingcn, LangSdors, Schotten. Sonntag, den 29. Oktober; Versammlungen in Lich, Nidda, Lißberg, Betzenrod, Schotten. Sonntag, den 5 November: Erntedankfest in Schotten. Bezirk Sellnrod. Sellnrod- Am 1b. Oktober: Erntedankfest, am b. November: Tcmcinschaftskonscrenz, je nachmittags st-8 Uhr Dazu jeden Sonntag' abend st-9 Uhr: Versammlung und jeden Mittwoch und Freitag Kriegs gebetsstunde mit Bibelbetrachtung Wohnseld: 16. Oktober, abends: 29 Lttovcr und 12. November nachmittags und je Freitag, den 8. und 20. Oktober und 8. November, abends Kleineichen: 8. und 22 Oktober, nachmittags und 12. November, abends und je Donnerstag, den b. und 19 Oktober und 9. November, abends. Grobeichen: 8. Oktober, nachmittags und 22 Oktober und 6 November abends und ie Donnerstag, den 12 und 28. Oktober, abends Oberseibertenrod: 1b. Oktober, abends: 29. Oktober und 12. November, nachmittags und je Dienstag, dm 10. und 24 Oktober, abends. Untcrseibcrtenrod 8. und 22 . Oktober und 5 November, je abends und je Mittwoch, den 4 und 18. Oktober und 8 November, abends. Helpershain: 8 und 29. Oktober und 12. November, je mittags und je Dienstag, den 3. und 17. Oktober und 7 'No- ember, abends Höckersdort: 8. lachmit'ags und b. November, »hends _ -.., Md 22. Oktober, nachmittags und b November ‘ Oktober, nachmittags Oktober, abends und 22. Oktober, Bobenhausen: 8 Oktober, abends abends. Köddingen: rs zum 22. Oktober d. Is. erberen.