♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦»»♦♦ ♦ ♦ ♦ ❖ r ♦ . r Gemeinscbaltsblatt für kessen. | ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦♦ ♦ »♦♦♦♦♦ ♦♦♦♦ ♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦»»»»»♦♦<> Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Bost vierteljährlich. llerlsq der Sucbbsndlung der pilgermirtian «letzen. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilgermission. Druck v. I. G. Oncken Rachs-, G. m. b. H., Cassel Nr. 32. Sonntag, den 6. August 1916. 9. Iahrg. Mutier schreibt. Ein Brief von Mutter! O Fest reinster Freude! Komm, laß uns lesen, was sie uns heut' schreibt: „Es gibt sehr viel Arbeit im Stall und im Hause, Doch alle sind wohl." Nun, wenn's nur so bleibt. Die Kleinen, sie lassen aufs herzlichste grüßen, Sie denken an Vater und Bruder so oft, In all ihrer Sehnsucht und sorgenden Liebe Sie selbst auf die Heimkehr in Kürze schon hofft. O Junge, die Mutter, wenn wir sie nicht hätten. Wie war' unser Leben so arm doch und leer! llm sie und die Kleinen vor Unbill zu schützen, Wie trag' ich so gerne jetzt Helm und Gewehr! O sorgende Mutterlieb', köstlichste Gabe, Wohl dem, der dich kennt und dich dankbar genießt. Du weis'st uns zur Quelle der göttlichen Liebe, Die frei und umsonst jedem Dürstenden fließt! Den Brief deines Vaters im Buche der Bücher, Hast du ihn gelesen, worin Er dir schrieb: „Ich habe den einzigen Sohn dir gegeben, Um dich zu erlösen, Ich habe dich lieb! Ich will deinen Tod nicht, will nicht dein Verderben, Tie Schmach deiner Knechtschaft ist Mir eine Pein. Der Heimat tiefinnerstes Glück zu ererben, Lad' Ich dich zur Heimkehr ins Vaterhaus ein!"? Ch. F. Vater und Sohn beim gleichen Regiment im Felde. Muße tun. Was heißt Butze tun? Es heißt, nicht für seine Sünden büßen. Wenn Kornelius alle seine Habe den Armen gegeben hätte, und wenn er seinen Leib hätte brennen lassen, und wenn er sich Tag und Nacht keine Ruhe gegönnt und ohne Unterbrechung gebetet und gefastet hätte, so wären seine Sünden doch durch dieses alles nicht hiuwkwaetan worden. Eigene Leiden sühnen nicht, und eigene Werke machen nicht gerecht vor Gott; denn der Mensch ist ein gefallenes, sündhaftes Wesen. Er muß errettet und von Gott begnadigt werden. Nach der Heiligen Schrift tut der Mensch Butze, welcher über sein unreinesHerz und bisheriges sündhaftes Leben vor Gottes Angesicht zur Einsicht und Erkennt- nis kommt und beides vor Ihm richtet und verurteilt. Jeder Mensch, welcher seinen wirklichen Zustand vor Gott erkennt, wird finden, dass er Ursache hat, Butze zu tun. Und wenn der Mensch Butze tut, dann begnadigt ihn Gott. Wie schnell war's geschehen, daß der Zöllner gerechtfertigt wurde, als er erst vor Gott Butze tat und aus tiefer Not zu Ihm schrie: „O Gott, sei mir Sünder gnädig!" Wir hören gleich darauf: „Er ging hinab gerechtfertigt in sein Haus." Und der Kerkermeister, der da, voll Butze und Angst, zitternd rief: „Was muß ich tun, daß ich selig werde?" freute sich und jubelte noch in derselben Nacht, durch die Gnade Gottes des Heils gewiß geworden zu sein. Ebenso schnell wurden Hiob und Jesaja begnadigt, als sie vor Gott Buße taten und sich schuldbewußt vor Ihm beugten. Seitdem haben viele Tausende, die sich aufrichtig über ihr Leben vor Gott demütigten und damit Butze taten, er- fahren, daß Gott dem Sünder, der sich beugt, entgegeneilt. Und nun, teurer Leser, Gott hat die Zeit deiner Unwissenheit übersehen, aber jetzt bittet Er dich und gebietet dir, dich vor Ihm zu beugen, dich über dein bisheriges Leben zu richten und Butze zu tun. Wenn du Seiner Stimme gehorchst, dann wirst du in dem HErrn Jesu Christo, der für Sünder starb, Vergebung und Erlösung finden. Nun möchte ich dich um deiner Seele Seligkeit willen sehr dringend bitten, Butze zu tun und dich dann dem Sohne Gottes, der auch dein Heiland sein will, völlig zu übergeben und anzuvertrauen. In Ihm allein findest du Frieden, Heil und Seligkeit. Er gibt dir, was dein Herz wünscht und begehrt, wenn du deine Lust an Ihm hast; Er ist der gute Hirt, der alle Herzen, die Heil und Ruhe bei Ihm suchen, in Liebe aufnimmt, hebt und trägt. Er sagt zu ihnen: „Siehe, Ich bin bei euch alle Tage." „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matth. 28, 18. 20.) Und jedem einzelnen ruft Er zu: „Fürchte dich nicht, denn Ich habe dich erlöst, du bist Mein!" (Luk. 8, 50; Jes. 43, 1.) O. D. L Arieden. Alle kriegführenden Staaten wollen jetzt siegen, um „Friedensgarantien" für die Zukunft zu gewinnen. Aber wiewenig kann die militärische Waffe Frieden bringen und Frieden schützen! Der durch das edelste Blut eines Volkes teuer erkaufte Friede hält oft nicht das Geschlecht aus, das ihn erkämpft hat. Aber der durch das BlutChristi geschaffene Gottesfriedewährt ewiglich. Gottes Wort und Wesen garantiert ihn. Er ist kein Denkergebnis und auch keine Gefühlsstimmung; er ist eine geschichtliche Gottestat. Er ist nicht nur über alle Vernunft, sondern auch über alle Zeit hinaus. Er ist offenbart, geschenkt und gewährleistet in dem zeitlosen Sein des ewigen Friedefürsten, von dem die Schrift sagt: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit." (Ebr. 13, 8.) Wer nun die Friedensbedingungen Gottes erfüllt hat, hat diesen Frieden, wenn er gleich von allem Höllenlärm des teuflischsten Krieges umgeben wäre! Und wenn ihm gleich die Glieder vom Leibe gerissen würden, so könnte ihm doch nichts den Frieden aus dem Herzen reißen. Und wenn ihm selbst das Herz zerrissen würde, so wüßte er es noch mit dem letzten Gedanken und wüßte es in der Ewigkeit vollkommener als je: „Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir den Frieden mit Gott durch unseren HErrn Jesum Christ." (Röm. 5, 1.) Wer aber das Friedensangebot Gottes ablehnt und sich den Friedensbedingungen Gottes nicht unter- werfen will, der wird mit seiner Selbstweisheit und Selbstgerechtigkeit weiter gegen Gott und Sein Wort kriegen, und Gott wird weiter mit Seiner Barmherzigkeit und Heiligkeit gegen ihn kriegen. Frieden hat ein solcher nie! Mag er jetzt auf den äußeren Friedensschluß warten, der wird ihm keinen Frieden für seine Seele bringen. Mag er auf ein „größeres Deutschland" hoffen, das wird ihm keine größere Macht über die Sünde und keine größere Annäherung an Gott bringen. Und vielleicht, wenn das das friedeleere Herz einmal einsieht, mag's zu spät sein, den einst abgelehnten Gottesfrieden zu finden. „Die Angst kommt, sie suchen Frieden und finden ihn nicht." (Hes. 7, 25.) Irre dich nicht, auch der Friede Gottes läßt sich nicht spotten! Kann es ein friedlicheres Bild geben als das, welches der Friedensbote und Friedefürst Jesus Christus mit den Worten malt: „Wie oft habe ich euch versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein unter ihre Flügel...!" Und kann es einen schmerzlicheren Ausruf geben als den: „Und ihr habt reicht gewollt!" Und kann es einen friedeleereren Fluch geben als den: „Siehe, euer Haus soll euch wüst gelassen werden!" (Matth. 23, 37. 38.) Freund, darum entfliehe der Wüste eines Lebens ohne Frieden mit Gott! Unterwirf dich mit ernstem Friedensbedürfnis und ehrlicher Friedensbemühung den Friedensbedingungen Gottes und huldige dem Friedesürsten Jesus Christus! Bitte ihn: „0 Du, vor bent die Stürme schweigen, Bor dem das Meer versinkt in Ruh: Das wilde Herz nimm hin zu eigen Und führ es Deinem Frieden zu!" F- B. Wie erlange ich Frieden mit KoM Die Antwort, die einzige, die das Wort Gottes dem aufrichtig Heilsverlangenden auf diese Frage gibt, heißt: „Glaube an den HErrn Jesum Christum!" * Von Ihm war geweissagt von Jahrhunderten her, lange, ehe Er geboren war: „Die Strafe lag auf Ihm, auf daß wir Frieden hätten." (Jes. 53, 7.) Ja, so befremdlich es dir erscheinen mag, so ist es doch so, daß die Frage nach Frieden mit Gott für jeden mit der Schuld des Lebens und mit Gottes Gerechtigkeit zu tun hat. Solange die Schuld des Lebens nicht gesühnt ist und die Seele keine Vergebung der Sünden besitzt, kennt sie keinen Frieden mit Gott. Die Sünde trennt von Gott. Erst wenn sich das Herz der Gewißheit der Vergebung erfreut und seines ewigen Heils, erst dann besitzt es auf Grund der Heiligen Schrift Frieden mit Gott. Darum sagt der Apostel namens aller Gläubigen, also aller wahren Christen: „Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden' mit Gott durch unseren Herrn Jesum Christum." (Röm. 5, 1.) O so nimm, teurer Leser, wenn du dich in Wahrheit und Wirklichkeit nach Frieden mit Gott sehnst, im.Glauben deine Zuflucht in die offenen Retterarme Jesu Christi! Er ist der einzige Mittler zwischen Gott und Menschen, der einzige Retter, der Heiland der Welt. Höre im Glauben die herrliche Gnadenbotschaft des Evangeliums: „Das Wort ist gewiß und aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten." (1 Tim. 1, 15.) Alle, die auf dieses „gewisse Wort", auf diese herrliche Tatsache, die wahrlich „a-ller Annahme wert ist", von Herzen ihr Heil gründen, haben Frieden mit Gott. Sie können auf Grund der Heiligen Schrift von Jesu Christo, ihrem Erlöser, der als Sieger über Sünde, Tod und Gericht zur Rechten Gottes thront, freudig rühmen: Durch Ihn habe ich Frieden! Und ste folgten Ihm nach. Es war ein Entschluß für die Jünger, dem HErrn Jesu nachzufolgen. Sie hatten ihren Beruf, ihr Gewerbe, zum Teil hatten sie auch Familie oder wenigstens Angehörige, mit denen sie zusammen lebten. Und das alles mußten sie verlassen, um in die Nachfolge Jesu einzutreten. Was sie hatten, das wußten sie; aber die Zukunft war unsicher und ungewiß. Als Jünger eines Wandcrpredigers hatten sie ein unbestimmtes Los. Und doch, sie dachten nicht an das, was sie aufgaben, sie dachten nur an das, was sie bekamen. Sie blickten nicht auf den Beruf, den sie verließen, sie blickten auf Jesum, der sie gerufen. Sie verlangten danach, Worte des Lebens aus Seinem Munde zu hören —: „Und sie folgten Ihm nach." Es war nicht immer eine glatte und gebahnte Straße, die Er mit ihnen ging. Es ging nicht immer durch wogende Kornfelder und strahlenden Sonnenschein, es ging auch durch Sturm und Not, wo die Wellen zusammenschlugen über ihrem Schiffe, daß sie in ihrer Angst schrien: „HErr, hilf uns, wir verderben!" Aber wenn es auch durch manche Not ging, durch viel Feindschaft und Verfolgung, wenn auch die Pharisäer und Sadduzäer Jesum mit ihrem Haß und ihrem Neid bedachten, wenn auch viele sich von Jesu lossagten und andere Wege gingen, sie blieben Ihm treu —: „Und sie folgten Ihm nach." Immer beschwerlicher, immer gefährlicher wird der Weg des HErrn. Seine Feinde haben Ihm den Tod geschworen, und Seine Feinde sind die Obersten des Volkes; sie haben die Macht, ihre Absichten zu Taten werden zu lassen. Jesus weiß es, was in Jerusalem Seiner wartet. Klar und deutlich sagt Er's Seinen Jüngern voraus, daß Er überantwortet und gekreuzigt wird. Wohl fährt Petrus Ihn erst an: „HErr, das widerfahre Dir nur nicht!" — aber dann ist er der erste, der seinem HErrn Treue ge- lobt, Treue bis in den Tod. Es blieb dabei, ob auch das Kreuz seinen Schatten auf ihren Weg warf —: „Und sie folgten Ihm nach." Wohl gab es auch Stunden, wo sie Ihn nicht verstanden, wo sie Ihn allein ließen in Seinem Seelenkampf, wo sie Ihn alle verließen und flohen — aber dann scharten sie sich doch wieder um ihren geliebten Meister, dann folgten sie Ihm zum Berge der Himmelfahrt und — wohin Er sie führte. Jakobus wurde durchs Schwert getötet; wohl nicht viele unter ihnen sind eines ruhigen und natürlichen Todes gkstorben. Aber wenn's auch zu sterben galt durch Henkers Hand, sie hielten's für eine Ehre, Ihm auch darin gleich zu werden —: „Und sie folgten Ihm nach." Und du, mein Freund? Ist es auch der große Akkord, der durch dein Leben klingt? Folgst du auch dem HErrn Jesu nach? Wirklich? Ist dein Leben ein Leben in der Nachfolge Jesu, ein Wandeln in Seinen Fußtapfen? Ach, wie viele nennen sich nach Ihm „Christen", aber nach Seinem Willen fragen sie nicht, um Sein Wort kümmern sie sich nicht. Sie folgen ihrem eigenen Belieben, sie leben, wie es ihnen gut dünkt. Ach, sie folgen Ihm nicht nach! Folgst du Ihm nach? Wie oft hat Er dich schon gerufen, daß du in Seine Nachfolge eintreten sollst. Und — du hast es immer noch nicht getan? Wohl, Sein Weg ist nicht immer eben; er ist manchinal steil und rauh und dornig. Aber selig ist er immer^ Seligkeit ist es doch, Ihm zu folgen, wohin Er auch geht, wohin Er auch führt! - O, daß doch dein Leben und mein Leben einmal dieses Nachwort bekommen möchten: „Und sie folgten Ihm nach." Ob es über die Höhen des Glückes geht oder durch die Tiefen des Leides, daß es von uns allezeit heißen könnte, in Glück und Unglück, im Leben und im Sterben —: „Und sie folgten Ihm nach." E. M. K Auch dort noch Wellung. Ein Kriegsschiff fuhr auf dem afrikanischen Gewässer dahin, als plötzlich ein wegen eines kleinen Vergehens bestrafter Matrose über Bord sprang. Die See ging hoch, und ein sofort unternommener Rettungsversuch mißlang völlig. Mittlerweile schoß ein mächtiger Seevogel, ein Albatros, aus den Lüften herab und gerade auf den mit den Wogen ringenden Mann zu, der in seiner letzten Not eine Fußkralle des Tieres ergriff, sich krampfhaft an ihr festklammerte mv' durch des Vogels verzweifeltes Bestreben, selbst loszukommcn, über Wasser gehalten wurde, bis das Rettungsboot slottgemacht war und den Erschöpften aufnehmen konnte. Ein glaubwürdiger Zeuge, der erste Offizier des Flaggschiffes, hat die wunderbare Rettung miterlebt und über sie einer Zeitung berichtet. Auch hat er eine schöne Nutzanwendung dazu gemacht: „Wer durfte noch verzweifeln, der solches miterlebte? Eine tobende See — ein ertrinkender Mann — ein Albatros — wer könnte in diesem Schauspiel etwas, das an Rettung streift, erspähen ? Ist es nicht geradezu eine Lektion, um uns zu lehren, auch im dunkelsten Augenblick nicht zu verzweifeln, weil selbst dann, wenn die Wogen wüten, wenn der Sturm brüllt und der Abgrund sich über uns zu schließen scheint, noch Rettung ist durch die Liebe Gottes?" Gottes Wichlerfpruch. In den neunziger Jahren des vorigen Jahr- Hunderts gab die Armenverwaltung in Elberfeld einzelnen Armen Garn zum Spulen, um sich ihr Brot verdienen zu können. Da lief die Anzeige ein, daß ein Armer Garn verkauft habe. Der Angeklagte gestand, von einem andern verführt worden zu sein. Hehler und Stehler werden vors Gericht gestellt, aber ersterer leugnet frech und beteuert, den Armen nicht einmal zu kennen. Ja, er versteigt sich bis zu der Frechheit und sagt: „Meine Herren, wenn das wahr ist, daß ich den Mann kenne, so mag ich leiden, daß Gott ein Zeichen an mir tut und mir diese Nacht Hals und Bein bricht." Er wird einstweilen eingesperrt. In der Nacht zerschneidet der Gefangene Säcke und macht ein Seil davon, um durch Flucht dem Gerichte zu entgehen. Der Strick zerreißt, und der herbeigerusene Arzt erklärt, der Flüchtling habe Hals und Beine gebrochen. & Im Gefängnis. Ein Gefangener, der in seiner Kindheit auf den Sünderheiland hingewiesen wurde, aber als Lehrling und Geselle auf Sündenwege geriet und so weit kam, daß er ein schweres Verbrechen beging, hat in der Einsamkeit seiner Zelle folgendes Bekenntnis niedergeschrieben: „Hier in der Einsamkeit, fern von meinen Lieben und Freunden, packte mich die Angst um meine Seele. Wie ich auch versuchte, mich von dem Gedanken, daß dieser Aufenthalt in meiner Zelle eine Strafe Gottes sei, loszumachen, es gelang mir nicht. Immer fester und gewaltiger packte Gott mein Herz, und ich konnte nicht anders als Ihn knie- fällig um Vergebung bitten. Er hat meine Gebete erhört, denn die Angst und die Traurigkeit sind von mir gewichen, und ich bin jetzt fröhlich. Geschrieben am 6. Mai 1907 im Gefängnis zu Elberfeld." Versammlungs-Anzeigen. 1. . ..... . i (Snmitaa. ben 30 Juli Missionsfest Bezirk Gießen. Sladtmisston Gießen, Löberstr. 14. «eben Sonntag 1'/- Uhr: SomitagSschuie; 4 Uhr ^ ?ungsrauenverem; 8'/, Uhr Versammlung. Jeden Mittwoch 8>/e Uhr: Bibelstunde. Jeden °b°nbs: Wißmars in Wieseck abends Frauenstunde. 28. Juli, nachmittags in Nordeck Frauenstunde, nachmittags Beuern. 30. Juli, abends in Altenbuseck Frauenstunde^ abends Wißmar und Wieleck. 6. August, nachmittags: Nvrbeck un Beuern; in Kleinlinden abends Frauenstunde. Bezirk Lriedberg. Lriedberg, Nleine Uöhlergafse 8. -reden Sonntag 1-/4 Uhr: Sonntags'chule; 4 Uhr: Jungfrauenberein; 8>/r Uhr Versammlung. Jeden Donnerstag S Uhr: Bibel- und Gebets- stunde Jede» Samstagabend 9 Uhr: Männer- und Junglingsverem. Bad Nauheim, Erholungsheim „Bethesda". Frauksurter Straße^7>/i°. Jeden Sonntag, abends 8‘/» Uiir • Versammlung; Freitag, abends /-g llhr. Bibelstunde. Ernst Ludwigring-Penston Bmdewald^ ^ , Um Dienstag, den 18. Juli, Versammlung IN Vilbel, Gasthos „pur Stadt Cassel". l9 Juli: Versammlung in Stammheim und Schwalheim; 20 - 4 Uhr: Versammlung in Watzenborn und abends 9 Uhr: Versammlung in Lich, 26. Juli. Ver sammlung in Leidhecke«. Sonntag, den 80 Juli: Missionsfest in Stammhelm. 1. August: ißilbel’ 2 : Stammheim und Schwalheim; 3.: Dorheim. Bezirk Lich-Schc-tten. Konntaa den >k Juli Konserenz in Nidda Text: Psalm 103 . Versammlungen in «ich. BurkhardSselden, Ettingshausen. Villiiigen, Längs- dor >mdSchotten. Sonntag, den 28. Juli: Bersa.n.rckungeu'N Lich. Ober- beisingen, Dorsgill. Schotten. Betzenrod, Lmberg. Raustadtund N dda. Sonntag, de» 30. Juli: Versammlungen IN Lich. Burkhards,olden, CM g. bauie» " Billingen. Torigltl, Schotten. Betzenrod. Lischerg, Ranstaol und stdda Sonntag, de» 8 August: «ersamnilungen ,» Lich. Cm g-- baute» Dberbessiugeu Villingen. Langsdorf, Wohnbach. Dorfgill, schotten, Betzeniod^. Aerg Ranstad. Nidda Abends 9 Uhr Wochenbersammlungen : Montags: Gebetsstunde in Nidda. Dienstags: B,bel,tunde >n Nidda. Gib->s stunde in Schotten. Donnerstags: Bibelstunde ,n Schotten Freitags. Bibelstunde in »°d A^nrod. 1« Juli: In Helpersheim Fest im Freien. K August: In Wohnseld Fest im Freien und zugleich E inführung des neu en Predigers sur den Bez Schwester Anna Eigenbrod wird solgmde SttiNden Iür Frauen und Jungfrauen halte»: IS. Juli, nachmittags Gambach. abends Wun-en borg. 23. Juli, nachmittags Niederweisel, abends Knchgöns. - ^ j nachmittags Torfgill, abends Holzheim.