♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦ ♦ ♦♦♦♦♦ ♦♦ ♦♦♦♦♦ ♦ ♦♦♦♦ ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ ! r r Aufwärts! 6emein$cbaft$blatt lör Dessen. ! | ♦ $ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Uerlas der Buchhandlung der Pilgermission Liehen. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilgermission. Druck v. I. G. Oncken Rachf., G. m. b. H., Cassel. Nr. 21. Sonntag, den 21. Mai 1916. 9. Jahrg. Hlaernan. „Raeman, der Feldhauptmann des Königs zu , Syrien, war ein trefflicher Mann vor seinem Herrn und hochgehalten; denn durch ihn gab der HErr Heil in Syrien, lind er war ein gewaltiger Mann und aussätzig. Die Kriegs- leute aber in Syrien waren herausgefallen und hatten eine junge Dirne weggeführt aus dem Lande Israel; die war am Dienst des Weibes Naemans. Die sprach zu ihrer Frau: Ach, daß mein Herr wäre bei dem Propheten zu Samara I Der würde ihn von seinem Aussatz losmachen. Also kam Naeman mit Rossen und Wagen und hielt vor der Tür am Hause Elisas. Da stieg er ab und taufte sich im Jordan siebenmal, wie der Mann Gottes geredet hatte;undseinFleisch ward wiedererstattet wie ein Fleisch eines jungen Knaben und ward rein." 2 Kön. 5, 1—3. 9. 14. In dem ersten Verse obigen Abschnittes ist uns schon das ganze Erdenglück und -Unglück dieses berühmten Feldhauptmanncs gesagt. Doch wie wunderbar ist Gottes gnädige Führung I Es mußte ein gefangenes Mädchen aus dem Lande Israel weggeschleppt und in das Haus des Naeman gebracht werden. Dieses treue Mädchen wußte etwas von den Wundertaten Gottes, die Elisa getan hatte. ^„Ach, daß mein Herr wäre bei dem Propheten zu Samaria, der würde ihn von seinem Aussatz losmachen!" sagt sie eines Tages aus mitleidsvollem Herzen zu ihrer Frau. Das Mädchen hatte gelernt, zu weinen mit den Weinenden. Naeman macht sich auf und zieht hin in der Hoffnung, bei Elisa Heilung und Hilfe zu finden. Als er vor die Tür gekommen ist, da schickt der Prophet ihm einenBotenherausund läßt ihm sagen: „Gehe hin und wasche dich siebenmal im Jordan, so wird dir dein Fleisch wiedererstattet und rein werden!" Das verdroß den stolzen Mann. Dieses Heilmittel war ihm zu einfach. Er hatte sich doch eine ganz feierliche Handlung gedacht, die der Prophet vornehmen sollte! So einfach — nein I Zornig verließ er die Hütte Elisas. Seine Knechte sind sehr betrübt, daß er so nahe am Ziel nun umkehrt. Die Bot- schaft Elisas hat klar und bestimmt gelautet: „Wasche dich — so wird dein Fleisch wiedererstattet und rein." Und nun will er krank, elend, sterbend nach Hause zurückkehren! Sie besprechen sich untereinander, und dann sagen sie ihm: „Lieber Vater, wenn dich der Prophet etwas Großes hätte geheißen, solltest du es nicht tun? Wie- viel mehr, so er zu dir sagt: Wasche dich, so wirst du rein!" Naeman läßt sich überreden, er steigt ab, geht in den Jordan und taucht sich siebenmal unter, wie der Mann Gottes gesagt hatte. Und siehe da: Die ganze Haut ist rein und frei von dem bösen Ausschlagl Gerettet I Geheilt! Ein neuer Mensch ist Naeman geworden. Nicht nur sein Leib ist neu geworden, rein und frei von vem Aussatz. Auch seine Seele ist nicht unberührt geblieben. Das zeigt sich darin, daß sein erster Gedanke nach der wunderbaren Heilung ist: Zu Elila! Wie unmutig ist er von seinem Hause weggefahren I. Wieviel Meinen und eigene Gedanken über seine Heilung bewegten seine Seele I Jetzt dagegen springt er vom Wagen und eilt ins Haus und beugt sich' tief vor dem Manne Gottes, uin ihm zu danken für die wunderbare Errettung, die er Gott und ihm verdankt. Doch der Aussatz Naemans erinnert uns an einen schlimmeren Aussatz, an die Krankheit der Sünde. Die Sünde ist zu allen Menschen hindurchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben. Diese Krankheit konnte Elisa nicht heilen, auch Jesaja und Johannes und Paulus nicht. Aber diese alle haben hingewiesen auf Den, der gekommen ist in die Welt, um Sünder zu erretten, auf Jesum, Gottes Sohn. Nun kommt öie Frage: Bist du mit dem Aussatz deiner Sünde zu Jesu gekommen? Dann ist dort dein Todesurteil aufgehoben, und du hast neues Leben empfangen. Oder bist du noch voll von Vorurteilen, von Rücksichten und Bedenken, von Menschenfnrcht und Menschengefälligkeit? Du mußt da absteigen. Du mutzt zu ^efu klimmen, und du wirst rein und heil werden. So empfängst du wirklich Vergebung deiner Sünden. Ob der Aussatz der -Lünde dein ganzes Flei,ch bedeckt, Jesu Blut hat Heilkraft genug, es reinigt von aller Sünde, es macht frei von der Schuld. Waernan und wir. Als die Russen ins Land brachen und Ostpreußen überschwemmten, da wußte unser Kaiser niemand, den er für so geeignet hielt, den Oberbefehl im Osten zu übernehmen, als den alten General von Hindenburg. Er wußte: der wird's vollbringen. And so rief er ihn herbei und gab ihm den Oberbefehl. Hindenburg war ein trefflicher Mann vor seinem Herrn und hochgehalten, des höchsten Vertrauens gewürdigt. Und er hat dies Vertrauen, das der Kaiser in ihn setzte, nicht enttäuscht. Er wurde ber Russenhammer, der in gewaltigen Schlachten die Feinde schlug und vernichtete. Durch ihn gab der HErr Heil in unserem Lande. Wie atmete» die geflüchteten Bewohner Ostpreußens auf. als die Kunde von dem gewaltigen Siege bei Tannenberg durchs Land ging! Und wie atmete das ganze Volk auf, als es sah, daß der Kaiser den rechten Mann an den rechten Platz gestellt hatte, durch den der HErr solches Heil gegeben hatte! Wie schnell war der Name Hindenburg bekannt und berühmt, geliebt und verehrt im ganzen Vaterlande I Was für ein gewaltiger Mann! Wie schlagen ihm > alle Herzen entgegen in Liebe und Verehrung und herzlichem Dank! Dieses Bild Hindenburgs gibt uns ein Verständnis für die Gestalt des Feldhauptmanns Naeman. So genoß er auch das Vertrauen und die Gunst des Königs. So war er auch verehrt in seinem Heere, geliebt und bewundert von seinem Volke. So war sein Name in aller Munde und in aller Herzen. Ein glücklicher Mann, der Feldhanptmann Naeman! Ja, wer an seinen! Hause in Damaskus vorbeikam, das in vornehmer Ruhe zwischen den Bäumen des Parkes lag, der konnte Naeman wohl glücklichpreisen. War er das nicht? Was ein Mensch haben konnte, das hatte er. Ein glückliches Familienleben, eine liebende Gattin, die Verehrung seines Volkes, die Liebe des Heeres, die Gunst seines Königs — wahrlich, ein glücklicher Mann! Aber da umzieht sich der Himmel seines Glisckes jählings mit schwerem, schwarzem Gewölk. Er bekomint einen Ausschlag an Gesicht und Händen, der gar nicht wieder fortgeht. Man versucht Salben und Blutreiuigungskuren, man holt die Arzte und sagt es den Priestern, alles umsonst. Der Ausschlag bleibt. Und er greift um sich. Und er frißt jn die Tiefe. Da kommt der Tag, >vo die Ärzte, die ihn be- handeln, ihm die Eröffnniig machen, was sie bisher für Ausschlag gehalten hätten, sei in Wirklichkeit der Aussatz. Das habe sich nun deutlich herausgestellt. Wie der Blitz eine starke Eiche zerschmettert, so traf dieses Wort den gewaltigen Mann. Aussätzig! Damit war er rettungslos und hoffnungslos einem furchtbaren Tode preisgegeben. Der Tod hatte ,a für ihn keine Schrecken. In mancher Schlacht hatte er dem Tode ins Auge gesehen und stch nicht ge- fürchtet. Aber vor diesem Tode graute ihm.^ Laug- sam verfaulen bei lebendigem Leibe, von Tag zu Tag mehr verfallen, was für ein unrühmlicher Stroh- tod für einen solchen Helden des Krieges! Und nicht nur, daß er selber dem Tode ver- fallen war, er brachte auch Tod und Verderben über die Seinen. War doch der Aussatz jo ansteckend, daß die bloße Berührung schon die schreckliche Krank- heit übertragen konnte. , Der arme Naeman! Wie gern hätte er getaulcht mit dem letzten Soldaten in seinem Heere, wenn er dessen Gesundheit hätte eintauschen können! Was hilft ihm nun die Liebe seines Weibes, die Dankbarkeit seines Volkes, die Verehrung des Heeres, die Huld seines Königs? Das eine Wort „aussätzig" zerstört sein ganzes Glück. Armer Naeman! , , Und nun sage ich: Dieser treffliche, hochgehaltene, gewaltige,.aber aussätzige Naeman ist ein Bild von unserem lieben deutschen Volke, ist ein Bild von ,edem einzelnen von Natur. Wie? Naeman ein Bild unseres Volkes? Ja, Naeman ist ein Bild unseres Volkes. Höre nur zu! Trifft es nicht auch für unser Volk zu, daß es ein treffliches Volk ist und hochgehalten? Wieviel Gnade und Güte hat Gott unserem Volke erwiesen im Laufe der Jahrhunderte! Durch unser Volk gab der HErr Heil in der Welt. In Deutschland war's, wo das Licht des Evangeliums nach langer Nacht wieder aufging und siegreich in die Welt hinaus- strahlte. Wenn wir die Geschichte anderer Völker lesen, wieviel Verrat und Hinterlist, Lug und Trug finden wir da. Wie trefflich steht unser Volk da! Ei» Hort des Weltfriedens, so stand es unter den Völkern. Wer hätte sich nicht schon in diesem Kriege dankbar gefreut, ein Deutscher zu sein? Mit Gaben des Geistes und Gemütes hat Gott unser Volk vor anderen gesegnet. Das Volk der Dichter und Denker hat man uns genannt. Ein gewaltiges Volk! Oder 'ist das nicht ein gewaltiges Schauspiel, welches unser Volk bietet in diesem Kriege? Die halbe Welt steht gegen uns in Waffen und — wir stehen siegreich da. Wir haben den Fuß in des Feindes Land gesetzt. Was für Völker werden gegen uns aufgeboten: Russen und Japaner, Engländer und Franzosen, Belgier und Italiener, Senegalneger und Zuaven, Turkos und Gnrkhas, Kanadier und Australier und wer weiß, wie sie alle heißen. Und diesem Völkergemisch halten wir stand! Was für ein geivaltiges Schauspiel für die Welt von deutscher Kriegskunst und germanischer Tapferkeit! Trefflich — hochgehalten — gewaltig, ja, das paßt Wort für Wort auch für unser Volk. Unser Volk — das ist wohl ein großes Ganzes. Aber es ist doch auch eine Zusammenfassung von lauter einzelnen Persönlichkeiten. Und die Zukunft unseres Volkes hängt davon ab, wie die einzelnen sich zu Gott stellen. Wie steht's mit dir? Ist Naeman auch noch ein Bild von dir? Viel Gnade von Gott hast du auch erfahren. Wie ein roter Faden zieht sich auch durch dein Leben die Liebe Gottes. Blicke nur einmal rückwärts! Aber ■ — zerstört auch dir der Aussatz der Sünde dein Glück? Was hilft dir Rang und Stand, Geld und Gut, Weib und Kind, wenn der Aussatz der Sünde dich unrettbar dem Tode überliefert, dem ewigen Tode? Es ist ein Arzt, der auch Aussätzige heilen kann. Jesus ist Sein Name. So wie Naeman Heilung und Rettung fand im Jordan, so gibt's Heil und Hilfe für uns im Blute Jesu. Aber man muß zu Ihm kommen. Und man kommt erst dann, wenn man seine Sünde erkannt hat. Weißt du das, daß du aussätzig bist, daß du verloren bist? O, daß Gott dir das klar- machen könnte, daß du dir das sagen ließest! Das wäre der Weg zu einem Glück, das nicht gestört und nicht verloren werden könnte, zu einen» Glück, das unabhängig ist von den äußeren Verhältnissen. O, der HErr gebe dir Licht über dein Herz und Lehen, daß du es einsiehst und gestehst: Ich bin aussätzig! Und Er helfe dir zu der seligen Erfahrung der Rettung in Seinem Blute: „Ich bin rein durch das Blut meines HErrn!" E. M. L Gott rvosste Waeman retten. In das Haus jenes großen Mannes sandte Er ein einfaches jüdisches Mädchen, um ihm den Weg des Heils zu zeigen; in dein Haus und deine Hände legt Er heute — nachdem Er gewiß schon oft zu dir geredet — dieses schlichte Blatt als Wegweiser des Heils. Der große Feldherr folgte in seiner ernsten Not der Weisung des Mädchens, vielleicht war es kaum mehr als ein Kind. Folge auch du unseren Worten, wenn du noch nicht errettet bist. Folge ihnen noch heute! Prüfe sie, ob sie Gottes Worte sind. Der Weg Naenians, der zwar glaubte, sein Heil durch Geld erkaufen zu können — denn er kam mit Wagen voll Schätzen zu Elisa nach Israel — führte zu den Wassern des Jordans. Der Prophet ließ ihm sagen: „Gehe hin und bade dich siebenmal im Jordan!" — Das war ein einfacher und demütigender Weg! Denn wenn dies der Weg war, dann konnte jeder Sklave und Bettler in Syrien ebensogut wie er, der große Feldherr, seinen Aussatz los werden! In der Tat, so war und ist es. Gottes Heil ist ein Heil für alle Menschen. Und es ist für alle Menschen dasselbe Heil. Dasselbe Wort Gottes, das uns sagt: „Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes," das sagt uns auch: „ W e r d e u N a in e n d e s H E r r n a n r u f e n w i r d, wird errettet werden." Also alle, religiös oder gottlos, reich oder arm, gelehrt oder ungelehrt, alle haben gesündigt, alle müssen errettet werden, und für alle liegt das Heil bereit, alle können errettet werden. Für Naeman waren es die Fluten des Jordans, wo er Rettung suchen mußte und fand. Siebenmal, d. h. völlig mußte er hier untertauchen, und er ward rein, vollkommen rein. Für uns ist es der Tod des HErrn Jesu, in dem wir Ver- gebung und Erlösung finden. Wir lesen im Worte Gottes, daß „das Blut Jesu Christi, Seines Sohnes, uns rein macht von aller Sünde." — Alle Sünde, schlimmer als der Aussatz, wird gereinigt durch Christi Blut. Teurer Leser! Es bleibt so, daß nur im Tode Jesu Heil und Frieden für dich zu finden ist, und daß du nicht eher gerettet bist, bis du dich mit deinen Sünden vor Gott gebeugt und von Herzen an Ihn, den Sohn Gottes, glaubst. Nur so spricht Gott dir die Seligkeit zu. Komm denn un Be- wußtsein deiner Schuld und Verdaminlichkeit zu Jesu. Er starb zur bestimmten Zeit für Gott- lose. (Rom. 5, 6.) Und die Schrift sagt: „I e d e r der an Ihn glaubt, wird nicht zuschanden. (Röm. 10, li.) Gott ist verherrlicht worden durch das Opfer Seines Sohnes, und Er versichert uns in Seinem Worte: „Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet." (Joh. 3, 18.) Auf Sein Wort hatte sich der Feldherr siebenmal untergetaucht, und siehe, er ward rein. Gottes Wahrhaftigkeit erwies sich, wie es nicht anders sein konnte, als treu. Was Er zusagt, das hält Er gewiß. Geliebter Leser, wir möchten dich geborgen sehen in Jesu Retterarmen und glücklich durch den Glauben an Gottes Wort. — Nur so kannst du der Ewigkeit im Frieden Gottes entgegengehen und dann 'in dieser letzten, ernsten Zeit in Wort und Wandel ein treuer, glücklicher Zeuge sein von Gottes freier Gnade durch Jesum Christum. E. D. N Mur ein Weg zum Kimme l. Die Menschen können nur auf einerlei Weise errettet werden: „Es ist hier kein Unterschied." Sie empstnden nicht alle in gleicher Weise die Schrecken des Gesetzes; sie spüren nicht alle in gleichem Maße die Seligkeit der Kindesannahme; jeder wird in gewisser Beziehung verschieden geführt, aber es gibt nur eine Straße zum ewigen Leben, und das ist der sogenannte schmale Weg. Der Erlösungsplan ist folgender: Wir müssen erkennen und bekennen, daß unsere Gerechtigkeit nichts ist als ekelhafte Lumpen und daß wir auch nicht das Geringste haben, 'vomit wir vor Gott bestehen könnten; ferner, daß Gott uns Seinen teuren Sohn als Stellvertreter gegeben, unsere Sünden auf Ihn gelegt, Ihn um unsertwillen zerschlagen, und daß Er seinerseits willig unser Bürge und Stellvertreter geworden ist. Wollen wir gerettet werden, jo müssen wir das glauben. Wir müssen das, was Christus erduldet hat, als für uns geschehen an- nehmeu und von ganzem Herzen darauf vertrauen. Das ist der einzige Weg, auf dem du zu dem Leben gelangen kannst, daß du erkennst, du bist in dir selbst nichts, gar nichts, und daß du Jesum zu deinem „Eins und Alles" machst, daß du sündiger, elender Mensch in einfältigem, nacktem Glauben Christum als deine Ge- rechtigkeit und Stärke nimmst. Tust du das, so nimmt dich Gott an in dem Geliebten, denn die durch den Glauben an Christum kommende Gerechtigkeit Gottes wird dir dann in Wahrheit zu- gerechnet, wie du geglaubt hast. In bezug aus die Art und Weise der Erlösung gilt das Wort: „Es ist hier kein Unterschied." Ebensowenig i st irgendwelcher U n t e r - schied in bezug auf die Wirksamkeit des Erlösungsplanes. Alle, die an Christum glauben, sind von allen Sünden gerechtfertigt; alle, die Christo vertrauen, haben das ewige Leben und werden nimmermehr umkommen. 9iie noch ist das Blut Jesu angewandt worden, ohne dem Gewissen Frieden zu geben. Ein Verfolger der GenieindeGottes verliert feine blutroten Flecken, sobald er sich in diesem Blute wäscht. Ein Dieb geht mit Christo ins Paradies ein an dem nämlichen Tage, an dem er glaubt. Die sieben Teufel fahren aus, sobald Maria Magdalena glaubt. In der gleichen Nacht, in der ein roher Kerkermeister zu Philipp! glaubt, wird er fröhlich in seinem Gott samt seinem ganzen Hause. Kein Sünder, der dieses gesegnete Mittel versuchte, machte \e die Erfahrung, daß es fehlschlug, und keiner wird sie je machen._ Versammlungs-Anzeigen. Bezirk Gießen. Stadtmisston Gietzen, Löberstr. 14 Jeden Sonntag l l /a Uhr: Sonntagsschule: 4 Uhr: Jungfrauen verein: 8'/« Uhr: Versammlung. 4 l /a Uhr: Christlicher Verein lunger Männer Jeden Mittwoch S l h Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 8 /, Uhr: Gebet^stunde , . 21. Mai, nachmittags: Altenbuseck: abends : Beuern, Franemtunde; 28- Mai, nachmittags: Nordeck, Frauenstunde: abends: Wttnnar. Frauen, stunde: 28- Mai. abendS: Wieseck, Versammlung: 80- Mai, abends : Klem- linden: I. Juni (Himmelfahrt,, nachmittags: Beuern. 4 Jum. abends: hlitenbuseck. Wißmar und Wieleck: 12- Juni <2 Pfingsttag,. nachmittag^: Vordeck, abendS: Kleinlinden. Franenstnnde; 12. Juni, abends: Beuern. Bezirk Bellnhausen. Jeden Sonntag 2 Uhr: Versammlung im Vereinshaus Bellnhausen. Bezirk Lich. Li«, Vereinshaus: Jeden Sonntag 12-/, Uhr: Sonntagsschule: 4 Uhr: Jnngsrauenverein: 8>/> Uhr: Versammlung. ^ „ 21 Mai: Wokenborn, Jahressest 4. Juni: Holzheim, Jahresfest. 26. Juni Burkhardsfelden, Jahressest 23. Mai und 13 3mtt- 26. Mai und lb.Juni Langsdorf. 3». Mai: Ettingshausen 31 . Mai: Ober. bessingen. 6. Juni: Billingen 7. Juni: Wohnbach. 8. Inn,: Watzenborn. ! Forsthau^ FinKenloch Anzeigen für die Nummern 25—28 bis zum 4. Juni ds. Js. erbeten Bezirk Nieberrveisel. 12. Juni (2. Pfingsttag) i» Fauerbach: Geinelnschastssest: 18. Juni in KirchgönS: Gemeinschastssest. Zu diesen Festen ist jedermann sreundiich eingelade». Bezirk Sellnrod. 1 Juni (Himmelsahrt,: Gemeinschastssest in Großeichen. 11 Juni (1. Pfingsttag,- Gemeinschastssest in Unterseibertenrod. Zu diesen GemeinschastSsesten ist jedermann sreundiich eingeiaden. Bezirk Schotten. Schotten, Hauptstr. SS. Jeden Sonntag 12 Udr: Sonntagsschule: 9 Uhr: Versammlung. Jeden DienSiag S Uhr: Gebetsstunde. Jeden Donnerstag S Uhr: Bibelstunde. Nidda, Burghof. Jeden Sonntag 8>/> Uhr- Versammlung. Jeden Montag 9 Uhr: GebetSstnnde. Jeden Dien-tag S Uhr: Bibclstunde. Betzenrod. Jeden Sonntag 3 Uhr Versammlung. Jeden Freitag 9 Uhr: Bibelstunde. Ran stad 1 Jeden Mittwoch 9 Uhr: Versammlung. Lißberg Jeden Sonntag 3 Uhr: Ver- sammlnng. Sonntag, den 21. Mai, nachmittag? 8 Uhr Gemeinschafts- Konferenz in Nidda. An, Himmelsahrtstage: Freie Bcrsammlung