warum ), 15. Tränen, lebendig. ie Seele: Tranen von uns n solchen freundes, Schmerze Unbeug- Venn ein >on uns, wir ihn • ist für icn, weil er allen , weil er worden cebellische ider von :? Sind , daß Er rfen wir uns so e Liebes- bten, den l Sünde, r Seinen G. F. : Holzbeim lai: Ober g 12 UW - Dienstag Vh llhr: n 8 Uhr: töe. Jed ii n 23. uni ;cbm Frei- 1) 8 Uhr: . und II. achinittngs l: Hos. II I Aufwärts! | r Gemeinscbaflsblatf für Ressen. X ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦»♦»♦♦♦♦♦♦ r Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Verlag der Buchhandlung der Pilsermission fliehen. Redakteur: Stadimissionar Herrmann-Gießen. Mitarlraer: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d, Pilgermission. Druck v. I. G. Oncken Nachf., G. m. b. H.. Cassel: Nr. 18. Sonntag, den 30. April 9 >». 9. Jahrg. Wind. Unter allen traurigen Verhältnissen, die der große Krieg gebracht hat, ist eins der schwersten, wenn Krieger das Augenlicht ganz verloren haben. So zeigt uns unser Bild, wie die blindgeborene Frau Wilhelm einen Kriegsblinden auf der von ihr erfundenen Lesemaschine unterrichtet. Wir wollen aber hier eine Begebenheit von anderen Kriegsblinden berichten, wie sie uns von einem Beobachter erzählt wird. Der Bericht lautet: An einem strah- lendschönenJuni- tage vorigen Jahres schritt ich durch eine der belebtesten Straßen von Berlin. Plötzlich bemerkte ich, wie die Blicke der Vorübergehenden sich einer bestimmten Richtung zuwandten. Viele blieben stehen. Einen verwundeten Gardehauptmann, der hier gerade vorüberging, sah ich zusammenzucken, während ein Ausdruck tiefen Mitgefühls sich über sein Antlitz verbreitete. In manchem Auge blinkten Tränen. Was gab es denn? Es nahte ein Trupp Soldaten, kräftige Gestalten, aber — alle blind. Opfer des Krieges! Blinde Soldaten, geführt von halberblindeten Kameraden! Es waren Krieger rheinischer Regimenter, im Vollbesitz ihrer Jugend- kraft, geschmückt mit dem Eisernen Kreuz, aber — ohne eins der kostbarsten Kleinode des Lebens, ohne das Augenlicht. Eine Zeitlang schritt ich hinter dem Trupp her. Mir war so weh zumute. Dann redete ich einen der Begleiter an. Ich begehrte zu wissen, wie die Ärmsten ihr Schicksal er- trugen. Was ich vernahm, beschämte mich tief. „Sie tragen ihr schweres Los mit größter Ergebenheit," lautete der Bescheid. „Kein Ton des Murrens kommt über ihre Lippen." In der Tat, diese Männer waren Helden. Nie wieder sollten ihre Augen den blühenden Frühling, den lachenden Sonnenschein schauen, nie wieder sollten ihre Blicke über der Heimat Berge und Täler schweifen. Nie wieder würden sie das Antlitz ihrer Lieben sehen, die ihr Herz doch so innig umschloß. Für sie war es bleibende Nacht geworden. Und dabei kein Wort des Murrens, kein Laut der Klage! Dieser Gedanke beschäftigte mich lange. Ich mußte mir vorwerfen, wie oft ich schon über die kleinen Dinge dieses Lebens unzufrieden gewesen bin, alles Dinge, die doch nicht einmal genannt zu werden verdienen neben dem Leid, das diese Männer lautlos trugen! Nie zuvor habe ich dem HErrn so inbrünstig auf den Knien für das Licht meiner Augen gedankt wie am Abend dieses Tages. •* -• Aber noch ein anderer Gedanke kam mir angesichts der blinden Krieger. Wie viele Menschen gleichen in geistlicher Beziehung diesen Unglücklichen, mußte ich mir sagen. Sie sehen, sie besitzen das Licht des leiblichen Auges und sind dennoch blind, sind mit geistlicher Blindheit geschlagen. Ach, und das ist weit schrecklicher, als leiblich blind zu sein! O die Armen, welche ohne das Licht der Seele, ohne Jesum, diese Welt durchschreiten! Denn die Nacht des leiblichen Auges dauert nur Jahre, im schlimmsten Fall einige Jahrzehnte, aber die Finsternis dessen, der Jesum verwirft, währt ewig, ewig. Diese Qual nimmt nie ein Ende, in alle Ewigkeit nicht. Doch Gott sei gepriesen! von dieser Blindheit kann jedermann geheilt werden. Schon in Ps. 146, 8 lesen wir: „Jehovah öffnet die Augen der Blinden", und der HErr Jesus stellt sich selbst als Den dar, der gesandt worden ist, „Gefangenen Befreiung auszurufen und Blinden das Gesicht". (Luk. 4, 18.) Um das zu können, mußte Er freilich ans Kreuz gehen. Auf vaß „die Nichts eh enden sehen" möchten, mußte Sein Auge im Tode brechen. Aber Er hat auch ein ganzes Werk getan. Wer von Herzen an Ihn glaubt, der ist in Wahrheit ein sehend Gewordener, der sieht, selbst wenn das Licht seiner leiblichen Augen für immer erlischt. Alle Finsternis ist von ihm gewichen, und die Strahlen einer überirdischen Herrlichkeit werden in Ewigkeit sein Auge und sein Herz erquicken. „Gins weiß ich, daß ich ötind war und jetzt setze." Obige Worte richtete der Blindgeborene, des" der HErr Jesus die Augen geöffnet hatte, an die Pharisäer. Es war ein klares, unwiderlegliches Zeugnis. Was die Feinde des HErrn auch gegen Ihn Vorbringen mochten, die eine große Tatsache, daß dem von seiner Geburt an blinden Manne die Augen geöffnet worden waren, konnten sie nicht ableugnen. Und wenn auch der einfache Alaun nicht imstande war, auf alle an ihn gerichtet n Fragen zu antworten, und auch noch nicht wußte, daß sich durch das an ihm vollzogene Wunder die Herrlichkeit des Sohnes Gottes geoffenbart hatte, so legte er doch durch die einfache Mitteilung von dem, was mit ihm geschehen war, ein herrliches Zeugnis von der Macht und Liebe Dessen ab, der in die Welt gekommen ist, um das Verlorene zu suchen und zu erretten. Ähnlich ist es heute mit jedem wahren Gläubigen. Er kann jetzt im Blick auf die geistliche Finsternis, in welcher er sich befand, klar und zuversichtlich bezeugen: „Eins weiß ich, daß ich blind war und jetzt sehe." Mögen die Menschen auch zweifelnd tragen, wie dies möglich sei, mögen sie die mannigfachsten Gründe dagegen anzuführen suchen, > das Zeugnis bleibt unerschütterlich bestehen. Und jedermann muß die Wahrheit desselben anerkennen. Denn wie bei dem Blindgeborenen deutlich wahrzunehmen war, daß er nicht mehr blind war, sondern sah, so ist auch bei dem Gläubigen (ich spreche hier natürlich nur von einem wahren Gläubigen, der im Lichte Gottes wandelt) die Veränderung deutlich erkennbar. So ist es immer gewesen. Denken wir nur an Saulus von Tarsus. Welche Veränderung fand bei ihm statt! Aus dem heftigsten Verfolger der Christen wurde der treuste und eifrigste Jünger des HErrn. Sein ganzes Leben, alles was er war und hatte, stellte er fortan in den Dienst Dessen, den er mit der ganzen Kraft seiner Seele gehaßt hatte. Denken wir ferner an den Kerkermeister zu Philippi, der seine Gefangenen, Paulus und Silas, auf das härteste und gefühlloseste behandelte und kurz danach beide Männer in sein Haus aufnahm, ihnen die Striemen abwusch und sie freundlich bewirtete, indem er mit seinem ganzen Hause frohlockte über das, was Gott an ihm getan hatte. Denken wir an die dem Götzendienst ergebenen Thessalonicher, von denen Paulus bezeugen konnte, daß alle, die um sie her wohnten, wußten, daß sie sich „von den Götzenbildern zu Gott bekehrt hatten, dem lebendigen und wahren Gott zu dienen". Diese Beispiele sind nur einige von vielen. Der freundliche Leser wird mit Leichtigkeit noch manche andere in der Schrift auffinden können. Und wahrscheinlich braucht er sich nur umzusehen unter seinen Bekannten, um solche zu finden, die einst der Welt und Sünde gedient haben, aber jetzt freudig die Schmach Christi tragen. Gott gebe, daß er diesen Beispielen seine eigene Geschichte hinzufügen und, wenn es heute noch nicht geschehen kann, doch bald von sich sagen könne: „Ich weiß, daß ich blind war und jetzt sehe!" Herrlich ist es, also sprechen zu können. Es ist keine unsichere Hoffnung, sondern eine volle Gewißheit, kein Denken und Meinen, sondern ein sicheres Wissen. Wer aus der Finsternis ins Licht gekommen ist, weiß dies. Es ist eine Erfahrungssache, eine feststehende Tatsache. Genau so wie der Blindgeborene wußte, daß er einst blind war, jetzt aber sah, so weiß auch der an Christum gläubig Gewordene, daß seine Seele in den Banden der Finsternis lag, jetzt aber im Lichte ist. Er weiß, daß er aus der Macht der Finsternis befreit und versetzt worden ist in das Reich des Sohnes der Liebe Gottes, daß Gott ihn berufen hat aus der Finsternis z» Seinem wunderbaren Lichte, und daß er jetzt teil hat an dem Erbe der Heiligen im Lichte. (Kol. 1, 12. 13; 1 Petri 2, 9.) Wer diese Gewißheit noch nicht hat, sollte wahrlich nicht ruhen, bis er sie auch sein eigen kann. Jesus allein kann sie geben; und wer zu Ihm kommt, wird nicht von Ihm hinaus- gestoßen. Wer an Ihn glaubt, hat das ewige Leben, kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tode in das Leben hinübergegangen. Er gehört zu der glücklichen Schar derer, welche sagen können: „Wir wissen, daß, wenn unser irdisches Haus, die Hütte, zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel." (2 Kor. 5, 1.) Um jedoch diese Gewißheit empfangen zu können, muß man zuerst erkannt haben, daß man sich in der Finsternis befindet und blind ist. Zu den Juden, die in ihrer Feindschaft fragten: „Sind denn auch wir blind?" sagte Jesus: „Wenn ihr blind wäret, so würdet ihr keine Sünde haben; nun ihr aber saget: Wir sehen, so bleibt eure Sünde." Wer sich für sehend hält, bleibt in der Finsternis; wer dagegen erkennt, daß er sich in der Finsternis befindet, kommt zum Lichte. Jesus ist in diese Welt gekommen, nicht um Gerechte zu suchen, sondern Gottlose. Er gibt den Blinden das Gesicht und den Toten das Leben. Er ist das Licht der Welt. K Marlirmius. (Mark. 10, 46-52.) Drei Dinge werden uns von Bartimäns gesagt, die seine traurige Lage darstellen: Er war blind, er saß am Wege, und er bettelte. Das Augenlicht ist eine sehr kostbare Gottesgabe Vermittelst derselben kann der Mensch aus seinem Innenleben heraustreten und teilnehmen an den Freuden, die ihn umgeben. Manchen Genuß mag auch der Blinde haben, aber er kann nicht in das Angesicht seiner Lieben schauen, kann nicht die Schönheit der Natur betrachten, die Welt der Blumen bleibt ihm fremd, und er kennt nicht die Pracht des Sternenhimmels. Bartimäns war nicht nur blind, sondern auch arm, er saß am Wege und mußte seinen Unterhalt erbetteln. Das Heilen der Blinden war von den Propheten hinsichtlich des kommenden Messias vorausgesagt. „Alsdann werden der Blinden Augen aufgetan werden, und der Tauben Ohren werden geöffnet werden." (Jes. 35, 5; Ps. 146, 8.) Das Heilen von Blinden führt der HErr Jesus in Seiner Botschaft an Johannes den Täufer als Zeichen Seiner Messiasschaft an. (Matth. 11, 5.) Diese Blindheit aber ist auch ein Bild von dem verfinsterten Zustand der von Gott getrennten Seele. „Laßt sie fahren, spricht der HErr, denn sie sind blind und blinde Leiter!" (Matth. 15, 14). Ja, es gibt einen Zustand, in welchem die göttliche Erleuchtung völlig fehlt, wo man weder seine Sünden noch das Heil in Christo erkennt. Solche Blindheit ist trauriger als leibliche Blindheit, aber Jesus kann auch solchen die Augen öffnen. Und da Bartimäus hörte, daß es Jesus, der Nazarener, sei, begann er zu rufen. Ohne Zweifel hatte er von den wunderbaren Heilungen des HErrn gehört. Er nimmt sofort die Gelegenheit wahr, um gerettet zu werden. Wir sehen, daß es Bartimäus völlig ernst war mit seiner Bitte. Die Erkenntnis, daß Jesus helfen kann, genügt ihm nicht, er ruft. „Rufe Mich an in der Not, so will Ich dich erretten und du sollst Mich preisen." „Denn wer den Namen des HErrn anrufen wird, der soll selig werden." (Röm. 10, 13). Bartimäus konnte als Blinder nicht viel tun, aber er hatte eine Stimme und die gebrauchte er. Es ist zu bemerken, daß er das Erbarmen des HErrn anruft: „Erbarme dich meiner!" O, was liegt nicht alles in dem Hilferuf dieses armen Mannes! Dieser zeugt von seinem Elend, von seinem Verlangen nach Heilung, von seinem .Vertrauen, daß der Mann von Nazareth ihn heilen kann; eine solche Bitte findet des Heilandes Herz. Und Jesus stand still und ließ Bartimäus rufen, und dieser kam sofort. Der Hilfesuchende muß aber sein Begehren persönlich Vorbringen. Gewiß wußte der HErr, was diesem Manne fehlte; sein Gang, ein Blick in sein Angesicht zeigte, daß er ein Blinder war, und doch fragte Jesus ihn: „Was willst du, daß Ich dir tun soll?" Unsere Bitten sollen vor Ihm kund werden, das Aussprechen derselben zeugt von Vertrauen und Glauben, und es ehrt den HErrn, wenn wir Ihm unsere tiefgefühlten Bedürfnisse mitteilen. „Rabbuni, daß ich sehend werde!" „Rabbuni" ist eine verstärkte Form von „Rabbi", Lehrer. Ein Blinder, der arm ist, hat noch andere Bedürfnisse, Bartimäus aber legt alle Kraft in diese eine Bitte, daß er sein Augenlicht empfange; er ist zielbewußt im Bitten. Seine Heilung ist eine sofortige, und sie geschieht durch Jesu Machtwort. Sie hat aber noch ein Merkmal: es ist eine Glaubensheilung. „Und Jesus sagte zu ihm: Gehe hin, dein Glaube hat dir geholfen. Und alsbald ward er sehend und folgte Ihm nach." Ja, die Heilung stand in innigster Verbindung mit dem Glauben, und Jesus schreibt sie diesem zu. Die Kraft des Glaubens aber besteht nicht in der Vorzüglichkeit des Menschen, sondern darin, daß derselbe mit der Quelle der Heilskraft verbindet. In ihrem Elend klammert sich die Seele an den mächtigen Heiland, und die Rettung ist da. Der Glaube ist die Vorbedingung, die Empfänglichkeit, das Jnan- spruchnehmen der göttlichen Hilfe, diese aber ist in Gott selbst. Die Geschichte von Bartimäus' Heilung sollte uns ermutigen, mit allen unseren Leiden zum HErrn zu kommen. „Sendbote." K Wetter — Richter. Eine junge, vornehme Frau, die plötzlich Witwe geworden war, hatte bis dahin mit ihrem Manne leichtfertig und verschwenderisch, in einem Strom von Vergnügungen gelebt. So waren nach dem Tode des Mannes ihre Vermögensverhältnisse zerrüttet; alles war ungeordnet und verwickelt. Aber sie wünschte nichts davon zu hören, sondern wollte das bisherige Leben ungestört fortsetzen. Ein Freund des verstorbenen Mannes, ein tüchtiger Rechtsgelehrter, der seine baldige Anstellung als Richter erwartete, ging zu ihr und legte ihr rückhaltlos ihre Verhält- nisse klar. Er bat sie, ihn gerichtlich mit der Regelung ihrer Verhältnisse zu betrauen; er wollte alles so für sie ordnen, daß ihre Zukunft gesichert sei. Jedoch der Leichtsinn der jungen Frau machte sie blind gegen das herannahende Verderben; viel- leicht war auch ihr Herz mißtrauisch gegen den treuen Freund, der sie retten wollte. Dieser kam zwei-, dreimal wieder, aber sein Zureden und Warnen war umsonst. Was er vorausgesehen, geschah. Nicht nur legten die Gläubiger, welche vereint vorgingen, Beschlag auf alles, was die Dame hatte, sie beschritten auch den Weg der gerichtlichen Klage wegen Veruntreuung, da die leichtfertige Frau über Gelder verfügt hatte, die nicht zu ihrem Eigentum gehörten, sondern von anderen dem verstorbenen Manne anvertraut waren. Jetzt endlich gingen ihr die Augen auf über ihre Lage, und sie wandte sich persönlich an den Freund, der sie so treu gewarnt hatte, mit der Bitte, sie zu retten. Aber ach, es war zu spät, um Rettung zu finden. Der Freund lehnte die Bitte kurz ab, weil seine amtliche Stellung ihm nicht mehr gestatte, für sie einzutreten. Er war nämlich kurz zuvor zum Richter ernannt worden. Derselbe Mann, der sich noch vor einigen Monaten der Dame als Retter angeboten hatte, stand nun da als ihr unbestechlicher Richter. Sie wurde dem Gesetze gemäß verurteilt. Lieber unbekehrter Leser! Jesus Christus bietet sich dir heute noch als Freund und Retter an. Er dringt in dich: „Laß dich versöhnen mit GottI" Gott selbst bietet dir im Namen Jesu Vergebung aller deiner Sünden, Erlösung und ewiges Leben an. Du weißt nicht, ob du den morgigen Tag er- lebst, des aber kannst du sicher sein, daß die Gnaden- frist bald abgelaufen sein wird. Dann wird Je,us Christus dein gerechter Richter sein. Jetzt ruft dir der HEcr zu : „Wer Mein Wort hört und glaubt Dem, der Mich gesandt bat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht." (Joh. 5, 24.) Dann aber wird Er zu dir sagen: „Weiche von Mir, Ich kenne dich nicht I" „Bindet ihm Füße und Hände, nehmt ihn und werft ihn in die äußerste Finsternisi" (Matth. 22, 13.) „Keul' ist noch Hlaum da!" Heut' ist noch Raum in Jesll Herzeii Für jed' geängstigt traurig .herz; Er lindert' gern die Seelenschmerzen Und zog' gern jeden himmelwärts! Der Heiland nimmt dich zu sich ein, Er läßt dich ewig sicher sein. Heut' ist noch Raum in Seinen Armen; Wie lange streckt Er sie schon aus! Er trägt die Seinen mit Erbarmen Hinauf in Seines Vaters Haus. O, fall in Seine treue Hand, Sie trägt gewiß ins Vaterlandl Heut' ist noch Raum bei Seiner Herde; O, du Verirrter, komm herzu! Er will, daß nichts verloren werde, So such bei Ihm denn deine Ruh', Bei Ihm, dem großen Sünderfreund, Der's ja so gut, so redlich meint! Heut' ist noch Raum bei Seinen Kindern, Der Tisch ist auch für dich gedeckt; Er ist gedeckt den armen Sündern, So wirst auch du nicht abgeschreckt. Er will auch dich, Er nimmt dich an, O komm, so lang' man kommen kann! Heut' ist noch Raum in Seinen: Himmel I Sag, willst du denn nicht selig sein? Ach, eil' aus diesem Weltgetümmel Und kehr noch heut' bei Jesu ein I Heut' ist noch Raum in Kanaan, Ob morgen, niemand sagen kann. Versammlungs-Anzeigen. Bezirk Gießen. Stadtmisston Gießen, Löberstr. 14. Jeden Sonntag l 1 /? Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8'i* Uhr: Versammlung 4-- Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch 87, Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 8 '/- Uhr: Gebetsstunde. Sonntag, den 30. April, abends: Wißmar und Wieseck; 7. Mai, nachmittags: Nordeck, abends: Beuern und Alten- vuseck; 14. Mai, abends: Wißmar und Wieseck. Grünberg, jeden Sonntag 87* Uhr: Versammlung. Bezirk Sich. Lich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 127* Uhr: Sountags- schule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8Vs Uhr: Versammlung. 25 April und 16 . Mai: Villiugen; 26 April und 17. Mai : Wohnbach; 27. April und 18. Mai: Watzenborn; I 2 . Mai: Dorfgill; 4. Mai: Langsdorf; 7. Mai: Holcheim ! undDorfgill; 9. Mai: Ettingshausen; 10. M«i: Ober bessingen; 11. Mai: Burkhardsfelden. Bezirk Schotten. Schotten, Hauptstraße 99: Jeden Sonntag 13 Uhr: Sonntagsschule; 8'4 Uhr: Versammlung. Jeden Dienstag 8'h Uhr: Gebetsstunde; jeden Donnerstag 8 s/, Uhr: Bibelstunde. Nidda, Burghof: Jeden Sonntag 8 Uhr: Versammlung. Jeden Montag 8 Uhr: Gebetsstunde. Jed n Dienstag 8 Uhr: Bibelsturde Betzenrod. Am 23. und 30. April, am 7. und 14. Mai: Versammlung. Jeden Freitag: Bibelstunde. R an st a dt. Jeden Mittwoch 8 Uhr: Versammlung Lißberg. Am 30. April, 7. und I i. ! Mai: Versammlung. Sonntag, den 21 . Mai, nachmittags ! 3 Uhr: Grmeinschaftskonferenz in Nidda. Text: Hoi. 14 Anzeigen für die Nummern 21 — 24 bis zum 8. Mai ds. Js. erbeten.