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1. Was habt Ihr am nächsten Sonntag zu tun?
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2. Wen sollt Ihr zum Reichspräsidenten wählen?
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3. Wie müßt Ihr wählen?
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Ulster mit runden Aermeln, also ohne die charakteristische Raglanform, kommen wieder stark in Aufnahme. Der neue Ulster hat einen breiten Kragen und dementsprechend auch sehr breit gehaltene Klappen. Die engen Ulster und Mäntel der letzten Saison sind abgetan. Der richtig geschnittene moderne Ulster ist weit gehalten und damit auch seinem Zwecke wieder mehr entsprechend. Für schlechtes Wetter wird dem leichten, ungefütterten Raglan der Vorzug gegeben. Rag Ians sind sehr weit gehalten und dürfen die darunter getragene Kleidung nicht drücken. Sie müssen tiefe Aermelöffnungen haben, um leicht schlüpfen zu können. Für diese Mäntel werden auch senk- rechteTaschen gemacht. Der Rücken ist so weit gehalten, daß ein Schlitz überflüssig ist.
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Mähler und Wählerinnen!
Am 29. März tritt das deutsche Volk zur Wahl des Reichspräsidenten an die Urne. Dem Volke ist die Verantwortung für die Wahl seines obersten Führers anvertraut. Die Deutsche Demokratische Partei schlägt den
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vor. Sie ist überzeugt, daß er dem versassungrmätzigen Gelübde 6e$ Reichspräsidenkn:
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| die Verfassung und die Gesetze zu wahren, 11 I Gerechtigkeit gegen jedermann zir üben | ß getreulich nachkommen wird. Er wird
Interessen eines Landes, einer Klaffe, HJUJI dnes Berufes, einer Konfession bevorzugen, ein Parteimann,
UmUmh der Vertrauensmann aller Bürger, ein pmvCl El wahrer Führer des ganzen Volkes sein.
Dr. hellpach ist mit dem verstand und dem Herzen Anhänger der republikanischen Staatsform, an der ohne die größten Gefahren für Volk und Reich nicht gerüttelt werden darf, die aber erfüllt werden mutz mit wahrhaft demokratischem Geiste, kraft dessen jeder Staatsbürger in dem Staate seine Angelegenheit erblickt, an der er beteiligt, berechtigt, an deren Verwaltung er mh berufen ist.
Herr Dr. hellpach ist nicht belastet mit Bindungen an überlebte, fast vergessene monarchische Einrichtungen, er kann freimütig feiner Ueberzeugung folgen.
In ihm präsentieren wir den Wählern einen Träger des großen nationalen und demokratischen, des liberalen und sozialen Gedankens unserer Feit. Jeder, der eine zielbewuhte Politik der Mitte zwischen denen, die nach rechts oder links aus- einqnderstreben, für die richtige hält,
I jeder der es ablehnt, daß die ungeheuren Lasten, die unser Volk aufzubringen hat, auf die Schultern der unteren und mittleren Schichten desselben abgewälzt werden zu Gunsten namentlich der Großindustriellen u. Großagrarier, jeder der es ablehnt, daß den Schwachen und Enterbten ihr gutes und heiliges Recht noch länger vorent- l halten werden soll,
darf nicht dem Kandidaten des Rechts- blotfs, sondern muß Herrn vr. hellpach seine Stimme geben.
Sorgt dafür, Ihr Wähler und Wählerinnen in Stadt und Land, daß der gegebene Kandidat der verfassungstreuen Parteien für den zweiten wahlgang sein wird: Herr 3138e
Dr. Wilhelm hellpach.
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