Ausgabe 
22.4.1925
 
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Feuer am Nordpol.

Technisch-politischer Roman aus der Gegenwart. Don Karl-August von Laffert.

22. Fortsetzung (Nachdruck verboten.)

Der Ingenieur wandle sich um. Auch ihm stockte einen Augenblick das Llut. und tnstinktinmäßig ritz er das licfcnfteiur zum «tcilabstieg. Unbeweglich stand die Flamme mit Angelnden Spitzen Vicht hinter ihnen.

,Hst was passiert /" ries die Stimme Nagels.

Liebhard warf einen raschen Blick aus die ocr- schiedencn Anzeigevorrichtungen an seinem Führer- stände. Nirgends zeigte sich ein Störungsdesekt. Wieder wandte er sich zurück. Dann atmete er lies nur und brachte die Steuervorrichtung in die Nor- matlage zurück.

Cs ist nichts, Herr Nagel'." rief er zurück. Ein starkes St.-Elms-Feuer steht über dem Rumpf« birSchwalbe"."

Dann bin ich beruhigt", antwortete Nagel.

Gleich daraus sank die fahl leuchtende Flamme in sich zusammen und verlosch

Was war das?" fragte Linda, immer noch halb starr vor Entsetzen.

Eine ungefährliche elektrische Entladung'." ries Liebhard.Auf den Masten der Schiffe sieht man cs häufig bei starken Gewittert). Die Seeleute halten es für eine glückliche Borbedeutung und nennen es St.- Elms Feuer."

( war lichter geworden. Plötzlich brach ein Sonnenstrahl hervor, und mit einem Schlage lag eine weite, meine Schneelandschaft dicht unterhalb der in vollem Lichte segelndenSchwalbe".

Stößer" kurz voraus", meldet« Liebhard.

Linda erblickte die raubvogelartiaen Monturen des zweiten Fliegers rechts vorwärts. Die Schwalbe" lenkte dorchin und folgte dem voraus­eilenden Gefährten.

sind das Walken?" fragte Linda und deutete aus das Schneefeld zu ihren Füßen. Zugleich mit dem drohenden Dunkel war ihre Furcht ver­schwunden.

Dos ist das unter uns befinMidW Gewitter", antwortete Sanders.Sehen Sie, wie die fahlen Blitze von Wolke zu Wolke schießen?" _______

Er wandte sich an Liebhard:Was bedeutet dieser flußartige Einschnitt im Wolkenmeere, den man von weither verfolgen kann? Sogar einzelne Nebenam'e besitzt der Hauptstrom.'

Liebhard 'warf einen Blick auf die Karte.

Es ist eine von mir schon häufig beobachtete Erscheinung, daß sich das ganze System der auf der Erde befindliche Flußläuse durch entsprechende Ein- schnitte oben auf bem Wattenmeere abhebt. Was wir hier unter uns sehen, ist das genaue Abbild der Oka, die sich bei Rishnis Nowgorod in die Wolga ergießt. Der von Süden her einmünbenbe stärkere Nebenfluß ist bie Pronja. Wir beimben uns also noch hundert Kilometer südöstlich RjSsan. Der Dricn- tiertmgsanzeiger meiner Äorlj stimmt genau damit überein."

Daher erklärt sich wohl auch der Einfluß grö­ßerer Gewässer aus die (Bernitter?" fragte Linda. Die nit beobachtete ich in Saralu, daß ein Gc Witter die Ialomitzo nicht zu überschreiten vermochte."

Liebhard hatte den Hörer ergriffen. Dann mel­dete er:

.Stößer" hat das Ende der Gewitterbö er­reicht und geht wieder auf 3000 Meter herab."

Sanders blickte nach dem Barometer

Wir find bereits 4000 Meter hoch. Woher kommt dieses plötzliche Steigen?"

Wir fahren schon feit geraumer Zeit gerade­aus", antwortete Liebhard. ,,Wahrscheinlich ist die Gewitterbepression vorüber, was das rasche Steigen des Barometers erklärt. Seine Angaben sind bei plötzlicher Wetteränderung nicht zuverlässig."

Das Nebelmeer unter ihnen war rasch gesunken. Jetzt erschien bereits eine größere Lücke, in der sie eine an einem Fluß liegende Stadt erkannten. Lieb- Hard deutete dorthin:

Rjasan", sagte er und lenkte die«chwalbe" zum steilen Abstieg.Wir fliegen nicht höher, als es die Sicherheit unbedingt erfordert, weil in der bünnen Luft der Benzinverbrauch ein viel grö­ßerer ist."

12.

Telegramm des französischen Bot schäft ers in Moskau an Außenministerium Paris

(in Chiffern).

Durch einen von mir bestochenen Beamten der Tscheka erfahre ich, daß dis beiden deutschen Flugzeuge heute von Kalmikowskaja aufgestiegen

hnb. um über Moskau nach nammeneft im nörd­lichen Norwegen zu fliegen. Ein russischer Kom­missar begleitet sie

Da» angebliche Ziel der Fahn ift zunächst Spitz­bergen, von wo es über den Nordpol nach Alaska weitergehen wird. Der Zweck der Expedition soll nur wissenschaftlicher Natur sein Doch zweifle ich stark daran. Cs märe ein völliges Novum, daß Sowjetrußland für wissenschaftliche llntcrnehmun gen irgendwelches Interesse zeigt. Und den Boches ift jede Hinterlist zuzutrauen

Aber selbst wenn der angegebene Zweck zu träfe, jo iann Frankreich meines Erachtens noch nie zugeben, daß Deutschland auf Flugzeugen, die es entgegen den Befehlen unserer Kontrollkommis­sion baute, eine Nordpolerpedition unternimmt, auf der es möglicherweise unverdienten Ruhm erntet, der geeignet rodre, Frankreichs Erfolge aus diesem Gebiete zu verdunkeln.

Die beiden Flugzeuge wollen drei Tage in Hammerfest bleiben. Es ift also Zeit genug zum soforttgen Handeln.

Der Botschafter Frankreichs."

9lod) in später Abendstunde des folgenden Tages ließ sich der französische Gesandte in Ehri- fttania beim norwegischen Minister des Aeußern melden, nachdem er telephonisch halte mitteilen lassen, daß es sich um eine imaufschiebbare geheime diplomatische Angelegenheit handle.

Den Minister beglückte der späte Besuch nicht allzusehr, denn er mar zu einer Abendgesellschaft gell den und hatte die Vorwürfe feiner Frau zu gewärtigen, die es gar nicht liebte, wenn ihr Mann seine Geschäfte so lange ausdehnte, daß sie ihr 'Ver­gnügen beeinträchtigten. Doch den Gesandten des allmächtigen Frankreich begrüßte er mit erlesener Freundlichkeit.

Ich bitte tausendmal um Entschuldigung, daß ich Euer Exzellenz noch so spät bemühe", begann dieser mit echt französischer Höflichkeit.Aber die striktesten Befehle des Quai d'Orsay zwingen mich zu diesem ungewöhnlichen Besuch zu ungelegener

Ich bin ganz Ohr", sagte der Minister lind dachte an feine Frau.

Also hören Sie. Wahrscheinlich landeten gestern abend zwei deutsche Flugzeuge in Hammerfest, wo

sie einige Tage bleiben werden Diese Flugzeuge ent­stammen einer geheimen deutschen Fabrik, wurden ohne Wisien der Kontrollkommission angefertigt und sind zu vorbereitenden Krieg» werfen bestimmt Meine Regierung erbittet mm von der norwegischen Regierung die sofortige Beschlagnahme der beiden Fahrzeuge und ihre Auslieferung an Frankreich."

Ich vermag nicht cinzusehcn, zu welchen vor bereitenden Kriegszwecken die Flugzeuge gerade nach Hammerfest fahren sollten", entgegnete der Minister.

Es handelt sich um Flugzeuge von großer Ge- fchwinditzkeil und unerhört meitem Radius. Die Deutschen geben als Zweck ihrer Fahrt eine wissen Ichafllichc Reise nach dein Nordpol an, doch ist das nur em Vorwand In Wirklichkeit haben sie sich unserer Belchlagnahme in einer deutschen Fabrik durch die Flucht entzogen und machen nun ihre Uebungsfahrten die sie vielleicht um die halbe Welt führen werden."

Sollte das nicht etwas unwahrscheinlich fein'"

Dieser Zweifel beleidigte den Gesandten lief, aber seine angeborene Hvstichkeit zwang die ihm auf der Zunge liegende scharfe Antwort zuruck. <co erwiderte er nur ernsthaft

Die Regierung des von mir vertretenen Frank rekt) ift dieser Ansicht und bittet Euer Erzellenz dringend barum, die deutschen Flugzeuge zu be­schlagnahmen."

Wenn die Passagieie mit ordnungsmäßigen Passen versehen sind, so sehe ich keinen Grund für ein solches Eingreifen Das Ikbcrflieflcn sowohl wie das Landen auf norwegischem Gebiet ist Anaehö- rigen aller Nationen gestattet."

Die Deutschen befinden sich aber auf Flug­zeugen, die Frantreich gehören. Ich muß daher auf meiner Bitte bestehen."

Der Minister war in sichtlicher Verlegenheit.

Sic wissen, Exzellenz, wie sehr uns Norwegern an bem Wohlwollen 'Frankreichs gelegen ift, und wie gern und willig wir allen berechtigten Wünschen aus Paris nachkommen. Ich erinnere nur an die vielen Dienste, die wir der Entente während des großen Krieges leisteten. Jetzt aber befinden wir uns mitten im Frieden und würden uns mit Recht dem Vorwurf der Parteilichkeit aussetzen."

(Fortsetzung folgt.)

Bekanntmachung.

Betrifft: Die Wahl des Reichspräsidenten 2. Wahlgang.

Für die Wahl des Reichsoräsidenten ist die Stabt Gießen mit Gemarkung Schiffen- berg und Herrnwald in folgende Abstim- mu»>isbc;irke eingeteilt:

. icestrahe (Abstimmungsbezirk Nr. 18), Sliter Rödgerweg (15), Am Kugelberg (14), AmPfarrgarten (5), Am Steeg (8), Am Weih r (8), An den Bahnhöfen (8), An der Johanneskirche (18), An der Warte (10), Anneröder Weg (14), Asterweg (2), Auf der 'Bad) (1), Auf der Weißerde (9), Aul- weg (9), Bahnhofstraße (6), Bergstraße (11), Bismarckstraßc (13), Bleichstraßc (12), Brandgasse (16), Brandplatz (16), Drau- gaise (16), Druchstraßc (11), Buchner- (trabe(8), Buddestratzc(7), Dückingstratze(4), Burggrabeit (1), Lrednerstraße (8), Damm- straßi(2),Diezstraße(l6), Doeringstraße(14), Dreihausergassc (16), Ebelstraße (9), (Eber- strahe (2), 3n den Eichgärten (14), Eich- weg (14), Erdkauterweg (9), Erlenaasse (16), Frankfurter Straße (7), Friedrichstraße (7), u abelsbergerstrahe (5), Gaffkysttaß« (8), Gartenstratze (11), Georg - Philipp - Gail- Straße (13i, Glaubrechtstraßc (8), Gnauth- straße (12), Goethestraße (12), Graben­praße (6), Gutcnbergstraße (13), Hamni- straße (5), An der Hardt (3), Hensel- straße (12), Hessenstraße (13), Hinter den Schießgärten (3), Hillebrandstraße (8), Hof- mannstraße (8), Hundsgaffe (1), Jhering- straße (9), 3m (Bartjelb (2), Johannes- straße (18), Kaiserallee(15), Kanzleiberg(16), Kaplaneigasse (16), Kaplansgaffe (18), Katharinengassc <18-, sleplerstraße (13), Kirchenplah (1), Kirchstraßc (1), Klinik- straße (8), Kornblurnengasie (5), Kreuz- platz (17), Krosdorscr Straße (3), Lahn- straße (5), Landgrasenstraße (16), Landgraf. Philipp-Platz (16), Landmannstraße (13), Leibgesterncr Weg mit Bergwerk (9), Lessingstrahe (12), Licher Straße (14), Liebigstraße (9), Lindengaffe (1), Linden- platz(l), 3nLöbersHof (5), Löberstraße (11), Löwengasse (17), Lonystrahe (12), Ludwigs- platz (10), Ludwigstrahe (10),Mäusburg(17), Maigasse (17), Marburger Straße (4), Marktlaubenstrahe (16), Marktplatz (1), Marktstrabe (1), Mittelweg (8), MoUke- straße (15), Mühlstraße (5), Kleine Mühl- gasse(5),Nahrungsberg(13),NeuenBäue(16), Neuenweg(18), Neustadt (5), Nordanlage (3), Ostanlage (15), Plockstraße (18), Am Riegel- psad (10), Rittergasie (17), «Rodheimer Straße (3), Am Rodberg (4), Roonstraße (14), Sandgasse (5), Schanzenstraße (5), Schiffen- berg mit tzerrnwald (13), Schiffenberger Weg (13), Schillerstraße (2), Schloßgaffe (16), Schottstraße (4), Schühenstraße (3), Schul- straße (16), Seltersweg (17), Senckenberg- ftrahe (16), Sonnenstratze (16), Steinftr. (4), Großer Steinweg (14), Stephanstraße (11), Südanlage (18), Teufclslustgärtchen (17), Tiefenwcg (5), Trillergaffe (16), Wagen- gaffe(16),Walltorstraße(l),Weidengaffe(16), Weferstraße (2), Westanlage (6), Hinter der Westanlage (6), Wettergaffe (17), Wetzlarer Weg (8), Wetzsteingasse (1), Wetzstein- straße (1), WieseckerWeg (4), Wiesenstr. (15), Wißmarer Straße (3), Wilhelmstraßc (10), Wilsonstraße (L), Wolfstraße (13), Wolken­gasse (17), Jozelsgasse (1).

Die ?lbstimmnngs- (Wahl-) Räume be­finden sich:

Für Abstimmungsbezirk:

1 im alten Rathaus, Marktplatz 14 - Trauungssaal - Abstimmungs- (Wahl-) Vorsteher: Spengler- und Installations- meister Rudolf Rödiger:Stellvertreter: Kaufmann Louis Scharmann:

2 im städtischen Dienstgebäude Asterweg 9 - Zimmer Nr. 3.

Wahlvorsteher: Fabrikant Karl Stückrath, Stellvertreter: Stadtbau­inspektor Adam Wettläufer:

3 im Gewerbehaus Kirchstraße 16 - Saal la.

Wahlvorsteher: Verwaltungs-Inspek­tor Karl Reitz', Stellvertreter: Kauf­mann Julius Rothschild:

4 im Schulhaus Schillerstraße 8 - Turn­halle.

Wahlvorsteher: Stadtverordneter Bg. Kling: Stellvertreter: Stadtverordneter Heinrich Gottmann;

5 im Alten Schulhaus Neustadt 61.

Wahlvorsteher: Kaufmann (Er n ft Krause: Stellvertreter: Kaufmann Edgar Borrmann;

6 im Schulhaus Westanlage 43 - Turn­halle.

Wahlvorsteher: Stabtocrorbneterß e o - pold Mayer: Stellvertreter: Stadt verordneter Joh. Loh:

7 in der alten Klinik Liebigstraße 16 - Zimmer Nr. 18 - (Eingang Haupt portal, links.

Wahlvorsteher: Stadtbauoberinspektor Peter Grade: Stellvertreter: Kauf­mann Karl Seibel;

8 in der alten Klinik Liebigstraße 16 - Zimmer Nr. 15 - (Eingang linker Flügel

Wahlvorsteher: Kaufmann Adolf Sudheimer; Stellvertreter: Lokomo­tivführer (Emil Niederhausen:

9 in der alten Klinik Liebigstraße 16 - Zimmer Nr. 10 - Eingang Hauptportal rechts

Wahlvorsteher: Negierungsbaurat

Friedrich Kuhlmann; Stellvertreter: Kaufmann Siegmund Fuld.

10 im Realgymnasium Ludwigstrahe 11 - Turnhalle.

Wahlvorsteher: Reallchrcr Ludwig Hebermehl, Stellvertreter: Kaufmann Ludwig Lembke;

11 im Stadthaus Bergstr 20 - Zimmer Nr. 6.

Wahlvorsteher: Stadtverordneter

Heinrich Höhn, Stellvertreter: Land- aerichtsrat Adolf Trümpert;

12 im Handelskammergebäude Lonystr. 7 - Sitzungssaal

Wahlvorsteher: Stadtverordn. Ernst Rumpf, Stellvertreter: Kaufm. Jakob Heilbr onner;

13 ln der Oberrealschule Stephanstraße 12 Konferenzzimmer.

Wahlvorsteher: Stadtverordneter

Hermann Schmidt, Stellvertreter: Kaufmann Hans Grieb;

14 im Israelitischen Gemeindehaus Lonystr. 4.

Wahlvorsteher: Stadtbauinspektor

Georg *Pairan, Stellvertreter: Stadt­verordneter Joseph Maier;

15 im Juftizgebäude Ostanlage 15 - Saal Nr. 18 im Erdgeschoß - Eingang Südseite.

Wahlvorsteher: Stadtverordneter

Theodor Schmieder, Stellvertreter: Derwaltungs - Amtmann Wilhelm Rot Hamel;

16 im Regierungsgebäude Landgraf-Philipp- Platz 3 - Sitzungssaal.

Wahlvorsteher: Verwalter Wilhelm Riebel, Stellvertreter: Univ-Derro Oberinspektor Theodor Keßler;

17 im Hotel Prinz Karl, Seltersweg 40 - Hinteres Sälchen.

Wahlvorsteher: Dermeffungs-Jnspekto c Karl Weith, Stellvertreter: Stadtver­ordneter Georg Appel.

18 im Stadthaus, Gartenstraße 2 - Zimmer Nr. 7.

Wahlvorsteher: Kaufmann Mar Hammerschlag, Stellvertreter: Kauf­mann Ernst Dinslage.

Für die in den Kranken- und Pfiege- anstalten pp. untergebrachten Stimmberech­tigten, bie keinen Abstimmungsraum außer- halb der Anstalt aufsuchen können, ist ein besonbererAbstimmungsvorsiand gebildet,der in den Anstalten die Stimmen (gegen Abgabe eines Stimmschein») entgegennehmen wird

Wahlvorsteher: Stadtverordneter Prof. Dr. Krausmüller, Stellvertreter: Stadt- verordneter Georg Becker.

Die Wahlhandlung (Abstimmung) findet am Sonntag, den 26. April 1925, von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags statt Zur Stimmabgabe dürfen nur amt­lich hergestellte Stimmzettel, die alle zu- gelaßenen Wahlvorschläge enthalten und ausschließlich im Wahllokal zur Ausgabe kommen, verwandt werden. Die Stimm; abgabc geschieht in der Weise, daß der

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Stimmberechtigte durch ein Kreuz, bas er in den auf dem Stimmzettel aufgedruckte» kleinen Kreis seht, ober durch Unterstreiche» oder in sonst erkennbarer Weise kenntlich macht, welchem Anwärter er seine Stimme geben will. Die amtlichen Stimmzettel er- halten ferner ein freies Feld, in bas der Stimmberechtigte einen anderen Anwärter eintragen kann, wenn er keinem der Dor- geschlagenen seine Stimme geben will. Stimm- zettel, die mit sonstigen Vermerken ober mit Vorbehalten versehen sind, sowie nicht amt­lich hergcstellte Stimmzettel sind ungültig. Die Ausgabe der amtlichen Stimmzettel er­folgt im Abstimmungsraum unter gleich­zeitiger Aushändigung eines amtlichen Wahlumschlags.

Stimmscheine, die nach § 9 der Reichs ftimmorbming für besondere Anlässe aus gestellt werden (z. B. wenn der Stimm­berechtigte aus zwingenden Gründen am Abstimmungstag außerhalb seines Stimm- bezirks sich aufhält), können bis einschließ­lich Freitag, den 24. April 1925, mittags 12 . Uhr, beim städtischen Wahlamt Stadthaus Bergstraße 20, Zimmer Nr. 14 - beantragt werden.

Die Entgegennahme der Stimmscheine hat durch die Wähler zu geschehen, die sich über ihre Person genügend auszuweisen Haden. Sind dritte Personen mit der (Ent aegennahme eines Stimmscheins beauftragt, so haben diese sich durch Vorlage einer Doll- macht des Stimmberechtigten auszuweisen.

(Es ist untersagt, daß in den Zu- und (Eingängen der Wahllokale Plakate irgend- welcher Art (Wahlaufrufe usw.) aufgehängt werden.

Gießen, den 22. April 1925.

Der Oberbürgermeister.

I. D.: v r. Sei d. 4124B

Bekanntmachung.

Absallholzverfteigerung.

Freitag, den 24. Tlpril, nachmittags 2 Uhr beginnend» werden im Hofe des Stadthauses. Garlcnstrahe, und in bet Kaiserallee zirka 50 Hausen Abfallholz (Reisig und Knüppel. Die Reiser eignen sich für Erbsenreiseri öffentlich meistbietend versteigert.

Die Zusammentunft findet um 2 Uhr im Hofe des Stadthauses, Gartenstraße und um 3 Uhr in der Kaiserallee, Ecke Georg-Philipp-Gailstraße statt.

(Stehen, den 20. April 1925.

Der Oberbürgermeister.

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