Ausgabe 
16.5.1925
 
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Aus aller Welt.

Internationaler (Kfperaulokongresf.

Di, international, Gfperxuitc Äoitf<ren.v bie feit Doneretafl in Paris tagt, Hal am Freitag ihre erste Arbettsfttzung abgehalten. Die wissenschaftliche Lek- tion hat iu ifjrem Bsrfttzentzen das Mitglied des Insiitttt- de (vrancc. Cotton, gewählt und die Bericht, über bie Ausbreitung der Eiperantofprache euigegengenommen. 3m ganzen sind 1D> Wissenschaft lidic (BefeUidjaften au» 23 oerfchiedenen Staaten auf der Äonfercn *, vertreten. Sie Sektion, die sich mit der Anwendung der Itiprrantofprad), in Yianbel und Industrie beschäftigt, hat bie Berichte der Vertreter der graste, Hanbelsinessen aus Deutschland, Frank" reich, Spanten, Italien und Belgien entgegenge- nommen. Sie flonferenj erörterte u. a. die «trage her Schaffung von Schlüsseln in Esperanto, durch dic der Derkehr der Handelswelt erleichteN und ver­einfacht werden soll.

Li« Viferfvchtsdrama.

In Niendorf erschoß der Prokurist Wegner aus Hamburg auf der Promenade den PosNnspektor W a r n d c aus Hamburg, dessen Tochter und dann sich selbst. Da man bei dem Mörder einen Qthlagcbricf Fräulein WarndeS fand, scheint die Annahme berechtigt, daß e» sich um ein Eifersuchtsdrama handelt.

Faszistlfcher Angriff <ef österreichische Pilger.

Tin Tiroler Pilgerzug, der kürzlich von Inns­bruck in TBojcn einlief, wurde von Faszi - ft e n an der Grenze gezwungen, alle deutschen Aufschriftstafeln zu entfernen. Graf Toggenburg und zahlreiche andere Persönlichkeiten hatten sich auf dem Bahnhof zur Begrüßung eingefunden. Tie Fafzisten ließen den Zug nicht halten, so daß sie die auf dem Bahnhof wartenden deutschen Pilger erst mit einem späteren Personenzug nach­fahren konnten. AIS Graf Toggenburg und die übrigen Persönlichkeiten in die Stadt zurück- kehtten. wurden sie von Fafzisten verfolgt, be­schimpft und auf dem Markt mit rohen Kar­toffeln und Obst beworfen. Im Tiroler Landtag wurde daraufhin eine dringende Anfrage cin- aebracht, auf die der Landeshauptmann Dr. Stumpf antwortete, daß er beim AuSwärtigen Amt die nötigen Schritte unternehmen werde.

Eisenbahnunglück in Belgien.

Aus Namur wirb gemelbct, bah unweit der Stabt sich plötzlich eine Lokomotive, bereu Füh­rer abgeftiegen war, in Bewegung fetzte. Der Führer benachrichtigte telephonisch den nächsten Bahnhof, woraus bie Insassen eines hort haltenben Personenzuges sofort zum A u s st e i g e n oufgc- forbert wurden. Bevor jeboch sämtliche Reisenden ben Zug verlasien hatten, suhr die Lokomotive in ben letzten Wagen hinein. 13 Reisende wurden schwer verletzt.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 16. Mai 1925.

Der Ofen a. W.

öcii einigen Tagen haben wir ben Ofen .auf Wartegeld gesetzt"' in der Beamlenlprache heißt daS kurz. Ofen a. W Tr steht in der Ecke und lann feinen Sommerschlaf halten- keiner wird ihn mehr im Morgengrauen belästigen, wenn noch das ganze Haus schläft. Er hat feine Ruhe gefunden und must stolz lein, wenn et ab und zu dadurch geehrt wird, daß man Eingemachtes ober ähn­liche schöne Dinge in die Röhre stellt.

Montag kommt der Schornsteinfeger. Gr hat fid) schon anflcmdbet. Ich hörte, wie gestern jemand klingelte und bann durch bie Glasscheiben d.r Korridortür laut und tnarnrnb rief: .Montag wird gefegt T Dann vollzieht sich also der alt­gewohnte Borgang, daß mit einem Male etwas im Schornstein hei unterplunrpst und bann kratzende Geräusche entstehen, als wenn der Geschwärzte auS dem Feuerloch heraussahren wollte.

Es ist eigentlich immer dasselbe, wahr­scheinlich auch am Montag. Manche werden ver­gessen. ben Schieber an ber Ofentür zu schließen, und sich dann über den rußigen Geruch ärgern und über den Kohlenstaub, der in der Stube liegt. Dielleicht gehört das aber nun einmal dazu, wenn der Essenlehrer da ist

Seit nicht mehr geheizt wird, gibt es auch eine Arbeit weniger zu tun. denn nicht alle Leute haben Zentralheizung, wie die IDaren- häuser. Wartesäle ober Poftanstalten. wo man sich so angenehm den Rücken wärmen kann, was ja nachweislich auch zur Genüge geschieht. Im bürgerlichen Haushalt muß jemand da sein, der treu und brav die Kohlen auS dem Keller heraufträgt, und zwar an falten Tagen die doppelte Last, weil sonst das Zimmer nicht warm zu kriegen ist. Und diese Arbeit fällt jetzt glück­licherweise wieder weg.

Bei dem Groß-Reinemachen vor Pfingsten wird natürlich auch der Ofen nicht vergelten; auch er verfällt der Reinemachewut unserer Frauen, wird sorgfältig von der letzten Asche befreit und dann mit Dürste und Seifenwasser traktiert, sofern er ein sogenannter .Berliner", mit ®tap5itft einen und vielleicht auch Bronze, wenn er ein alter ehrsamer Hcbcrlebenbcr aus der guten .eisernen" Zeit ist. Dann geht es mit der Glanzbürste brühet her. bis er blitzt und spiegelt ~

Erst nach dieser Kur hat der Ofen das Recht, ganz ungestört in her Ecke hocken zu dürfen, bis wir uns feiner in etlichen Mrmaten wieder mit Behagen erfreuen. ________

3um 32. Mittelrheinischen äreisturnfeft.

Die Vorbereitungen für dos 3 2. UM ittcl- rheinische St r c i s t u r n i r ft no m 30. Juli bis 1. 21 u g u ft in Gießen haben in der ab gelaufenen Woche weitere gute Fortschritte gemocht.

AIS besonder- wichtiges Eregnis ist eine gemeinsame Sitzung beS KreiSauSschusse» deS MittetrbeinkreiseS mit dem hiesigen gc- schäftsführenben Ausschuß zu verzeich­nen. In dieser Sitzung beschäftigte man nch in sehr eingehender Beratung mit brr Feftordnung. dem Festdeltrag. den Festzugfragen. Iugendkeier- stunde usw. In allen Punkten wurde zwischen beiden Körperschaften eine vollkommene Uebereinftimmung erzielt Die Mitglieder des KreiSauSschufseS unter Führung von Schulrat v chm uck-Darmstadt befichtrgten die Turnplatz­anlagen auf dem Trieb lehr eingehend und spra­chen ihre Befriedigung über daS dort Geschaffene auS.

Auf dem Trieb wachit der Lau der tßolfs- Halle, die bekanntlich bei bem Turnfest eröffnet werden soll, kräftig empor. Wer den jetzigen Stand der Bauarbeiten mit dem Stand zu Anfang dcr Woche vergleicht, wird überrasch! sein von dem schnellen Fortschritt der Arbeit. Die Turnplätze sind weiter oeroollkommnet worden, bald dürfte man hier am Ende angelangt fein. Die Planterungs- arbeiten werden im Laufe der kommenden Woche zu Ende gehen. In der Kirschen-Allee werden die Gerüste für die Umkleidehallen, Feuer- und Sani- tätswache, Polizeistation usw. }ur Zeit mit Brettern beschlagen, Fenster werden eingesetzt, und gar bald wird auch hier alles endgültige Form und Gestalt gewonnen haben

Mit dem Ärcisiurnfcft wird auch das Kreid- schwimmfeft verbunden sein. Die Ausscheidungen hierfür finden vorher in ben (9auex und nach diesen in ben Gauverbänden statt, so baß in Gießen nur bie Besten bes Kreises zu erwarten sind. Die Schwimmwettkämpfe finden in der M ü l l e r f ch e n Badeanstalt statt, die hierzu bereits musler gültig auf gebaut ist. An den Kämpfen werden sich Turner. Turnerinnen und Altersturner beteiligen, dic bei den vorgenannten Ausscheidungskämpfen Sie­ger waren. Außer dem Schwimmen und Sprin­gen werden Freiübungen vorgeführt, bie sich auf bie Schwimmarten unb Sprünge aufbauen. Die Wettkämpfe beginnen am Samstag, 1. August, unb werben den ganzen Tag in Anspruch nehmen. ;>uerft werben Mehrkämpfe ausgefochten, bann folgen bie Einzelwettkämpfe in allen Schwimmarten, außerbem Streckentauchen, Wafferballweitwurf, Turmspringen, Vereins- unb (Bauftaffeln, als (Ein­lagen Figuren-Reigen, Schaufpringen der Sieger unb Siegerinnen unb eine Aufführung in Lebens­rettung. Eine Mittelrheinstaffel, bestehend aus Läu­fern und Schwimmern, stellt eine neue Einrichtung der deutschen Turnerschaft dar.

Der Musik- unb BergnügungS- Ausschuß hat für ausreichende, gute Musik unb einen guten Iu,platz gesorgt. In dem g c ft- zug werden 1 1 Musikkapellen marschieren, darunter 3 hiesige .Kapellen (Reichswehrkapelle un(cv Leitung von Obermusikmeister L o b e r. fer­ner die Kapelle Topp unb die Kapelle Melker). Die anderen Kapellen sind von aus­wärts (Offenbach. Marburg und Wetzlar». Die Gießener Kapellen werden an den Hauptfesttagen abwechselnd in der BolkShalle. auf dem Zelt­platz unb zu bat Freiübungen die Musik stellen, wozu heute schon ein ausgezeichnetes Programm zusammengestellt ist. Der Iuxplah wird links der Liebigshöhe liegen und ist in den Festplatz ein­begriffen. Der Ausschuß hat nur erstklassige Schaustellungen verpflichtet Für die tanzlustige Jugend ist beftenS Dorsorge getroffen; 2 Tanz­böden von je 200 Quadratmeter werden vorhan­den feilt Reben ernster turnerischer Arbeit ist also auch für Unterhaltung genügend Dorsorge getroffen. Ganz besonders hervorgehvbon sei noch, daß sich auch die Gießener Gesang- und Radfahrvereine freudig zur Derfügung ge­stellt haben, um daS Fest durch Massenchöre und Fahrradreigen zu verschönen.

Der PresseauSschuh hat den ersten 'Dogen des Festbuches in Druck gehen lassen, die übrigen 'Dogen werden rasch folgen, unb so ist damit zu rechnen, daß daS Festbuch in Bälde verausgabt werden lann Das Preisgericht für den Plakatwettbewerb hat seine Ent­scheidung gefällt und fünf Entwürfe mit Preisen ausgezeichnet. Unter den Preisträ­gern befindet sich auch ein Gießener Mit­bürger. RähereS hierüber kann erst in den näch­sten Tagen milgeteill werden.

Gietzcncr-ätouKum«i unreife.

ES kosteten auf dem heutigen Wochenmartt: Butter 200 bis 210. Blatte 30 bis 35. Kale 50 bis 65. Weißkraut 25. Rotlraut 40. rote Rüben 10, Spinat 15 bis 20. Romifchkohl 10, Spargel 60 bis 100. Sinter-Kohlrabi 6. Tomaten 200, Zwiebeln 25. Meerrettich 40. Rhabarber 25. Kartoffeln 5, Aepfel 50. Dörrobst 3?. Honig 35. junge Hahnen 100. Suppenhühner 120 Pf .das Pfund; Eier 10 bis 11. Blumenkohl 100 bis 150. Salat 20 bis 35. Salatgurken 120. Lauch 5 bis 10. Sellerie 30 bis 80 Pf. das Stück, gelbe Rüben 50. Rettich 50, Radieschen 10 Pf. das Päckchen

Bornotizen.

TageSkalende r für SamStag. Oeffenlliche Derfammlung: 81 * * * ilbr Turnhalle Dort rag über .Alkohol und Dollswohl". Ge­flügel- und Vogelzucht verein. 8.45 Uhr im Pfalzer Hof Dersammlung mit Dortrag. Licht­spielhaus. Bahnhofstraße: ..Der Demütige unb die Sängerin".

TageStalcndcr für Sonntag. Gießener Hochlchulae'elNchoft und Gießener Chiuentenbük Gelelliger Abend". 4 Uhr Mär- chenstunde für Kinder Kleine Aula 5 llbr Konzert in der Reuen Aula. 7 Ahr geselliges Beisammensein im großen Hörsaal Gewerk­schaft Hell Gemeinde-Beamten Dorm. 9 . Upr ..Schtpiapaß Generalversammlung Lichtspiel­

theater wie SamStag.

* D i e Ardettsmarktlagc i m Gebiet bes Arbetts Nachweises für bas n ö r b - 11 d) c Oberhessen, zu bem Gießen-Stabt unb -Land unb bie Streife Alsselb, Lauterbach unb Scholten gehören, bat sich seit Anfang April erfreu- ltcherwcijo erheblich gebessert. Zählte man am 1.4. noch 941 Bollerwerbslose unb 1696 Zuschlagsemp langer, io war bie>c Ziffer am 1. Mai auf 628 Voll­erwerbslose unb 956 Zuschlagsempfanger gesunken. In der ersten X)äliic bec- Mai hat bie Besserung meuerc Fortschritte gemacht, abschließende Zistern hierüber liegen noch nicht vor. Die Besserung des Arbeitsmarktes ist auf bie Belebung im Baugewerbe unb auf vermehrte Arbeitsgelegenheit in der Land­wirtschaft zurück Zufuhren. Auf ben übrigen Gebieten des Arbeitsmarktes besteht im allgemeinen gegen wattig edensalls eine erfreuliche Beschäftigungslage.

Cin Promenaden-Frühkonzert der Kapelle des 15. I n f. - R g t s. unter persönlicher Leitung des Obermusikmeisters Loder findet aus Anlaß des ctubentenkil'stages morgen Sonntag, vormittag von llf Uhr an. vor bem Univerfitätsgebäube statt. Musikfolge: 1. Armeemarsch II Nr. 198Fridericus Nex" von Nabek. 2. Ouvertüre zur OperDie lustigen Wei­ber von Winbsor' von Nikolai. 3. Große Fantasie au.- der OperDas Nheingolb" von 9L Wagner. 4. Stubentenlieber. Potpourri Nr. 1 von M. Kohl- mann. 5. Marsch ber Langen Kerls ausFri bericus fRcr" von Grawert. Im Interesie ber guten Sache tzat bie Kapelle ihre Dienste in anerkennen-.- werter Weise uneigennützig zur Berftigung gestellt. Man darf wohl annehmen, baß diese Veranstaltung sowohl, wie auch bie übrigen Darbietungen des Stubentenhilfsfestes im Laufe des morgigen Tages weitgehenden Zuspruch der Bürgerschaft sinben wird.

' Die Heere s-A n w a ltl ch« ft. Zweig­stelle Gießen, ist mit CCBirfimg vom 15. Mai ah nach Weimar verlegt worb m.

Einziehung der 50-Renten- mark-Scheine. Die Deutsche Rentenbank weist darauf hin, daß die Rentenbankscheine zu 50 Rentenmark mit dem Ausfertigungsdatum 1. November 1923 durch Bekanntmachung vom 20. März 1925 zur Einziehung aufgerufen wor­den find. Die aufgerufenen Scheine werden von den öffentlichen Kaisen nur noch bis zum 31. Mai 1925 als Zahlungsmittel angenommen, bei den Kassen ber Reichsbank aber bis 30. September 1925 gegen anderes Geld umgetauscht. Die Ein­ziehung der 50-Mark-Scheinc geschieht um der vielen RachbildunHcn willen die gerade von diesem Wertablchnttt von Fälschern in Umlauf gesetzt werden. Die Rähe des Termins, von wo ab die Scheine nur noch bet den Kassen der Reichsbank umgetauscht werden, veranlaßt, wie das häufige Dorkommen von Fallchstücken in ben letzten Wochen zeigt, bie Derbrecher in der ver­bleibenden kurzen Frist noch möglichst viele Falschscheine im Privatpublikum abzusetzen Sei der Annahme der 50-Rentenmark-Scheine ist des­halb größte Dorsicht geboten.

' Personalien. Ernannt wurden der Kreisveaerinärarzt des Kreisveterinäramts Bü­dingen Deterinärrat Dr. August Walther zum Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramts Fried­berg unter Belassung seiner AmtSbezeichnung als Deterinärrat, der Kreisveterinärarzt Deterinärrat Dr. Georg S p a m c r in Reichels^im i. O. zum Kreisveterinärarzt deS Kreisveterinäramts Bü­dingen unter Belassung seiner Amtsbezeichnung als Deterinärrat. der Amtsveterinärarzt Dr. Gustav Martin in Mainz zum Amtsveterinär­arzt in Grünberg mit der Amtsbezeichnung /Deterinärrat", sämtlich mit Wirkung vom 1. Juni. In den Ruhestand verletzt wurde der Oberveterinärrat August Zinßer in Friedberg auf sein Rachsuchen mit Wirkung vom 1. Juni.

rfl. Pflanzt auch Blumen. Wenn von zwei Menschen ber eine sein Wohnhaus mit Unord­nung, Schmutz unb Unrat, ber aobere bas feine mit Grün unb Blumen umgibt, io ist ber letztere als ber geistig Höherstehende einzujchatzen, denn er beweist, baß ihm die seelische Straft nicht fehlt, feinem Schön- heitsbedurfnis. bas in jedem Menschen schlummert, Dlahring zu geben. Ein mit Blumenkresse, Winden unu Schlingrosen umranktes Häuschen, auf besten Fensterbrettern Geranien und Fuchsien blühen, hat etwas Freunblich-Anheimelndes, das soziale Gegen- fätze zu mildern vermag. Einen solchen Blumen­schmuck aber vermag jeder, auch ber Acrmste, schließ­lich zu erschwingen.

Brieftelegramme Im Derkehr mit der Tschechoslowakei. Dom 15. Mai an werden zwischen Deutschland und der Tschecho­slowakei Brieftelegramme ausgetauscht. Gebühr beträgt 50 Proz. des gewöhnlichen Telegramms.

Eine Iugendwohlfahrtstagung wird am 22 und 23. Mai in unserer Stadt ab­gehalten. Die Deranstaltung soll einen ileher- blick über den heutigen Stand der Iugendwohl- fahrt. ihre Probleme unb ihre Bedeutung für das öffentliche Leben geben und so daS Derständnis für die wichtigen Aufgaben der Wohifahrts- arbrit fordern helfen. Dorträge werden gehalten von Direktor Halfinger -Darmstadi. Prof. Dr. M e f s e r - Gießen. Prof. Dr Stern- Giehcn, Geheimrat Mi11crmaier - Gießen, AmtSgerrchtsrat Dr. R o t f ch i l d - Frankfurt d. M.. Prof. Dr. H u n t e m ü 11 e r - Gießen.

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5rar 2tcfl«rungtrat 3noa Kelter» Darmstadi Prof. Dr. v. D ü r i n g - Frankfurt a M. Di­rektor St u m p f - Blftchach. Außerdem ist eine Besichtigung der Zellenstrafanstalt Butzbach geplant.

Ob< r he f I if 4>c r ftunltpet ein. Don Sonntag. 17. Mai. an veranstaltet der Devein in feinem 2Li#Pefhmgsraum am Brandplatz eine Ausstellung von Aquarellen defftfcher Kunstdnck- mälcr. Di? Sammlung umfaßt etwa 250 Blätter Ktrch. n. Burgen und andere interessante Bauten Unb künstlerisch veranschaulicht Die Aquarelle find von Herrn ProfeUor Bronner-Mainz in jahrelanger Arbeit angefertigt und haben bereit- i.i Darmstadt unb Mainz große» Interesse erregt J4 ist zu hoffen, daß dies auch in unterer Stadt der Fall fein wird zumal die Provinz Oberhefsen in der Sammlung besonder- stark ver­tret eit ift. Herr Professor jronntr wird am obengenannten morgigen Sonntag, vvrm 1 1 1 2 11 b r pünktlich im AuFstetlungSraum einen einführ en ben 3 ortraa halten, bem ein reger Desuch zu a unschön ist. Die Ausstel­lung wird voraussichtlich nur 14 Tage geöffnet fein. Im übrigen wird auf da- Inserat in gestriger 'Hummer verwiesen.

" LinnH-Feier 1925. Wie in den letzten Jahren, verxinstaltet daS Botanische In­stitut der Universität auch in diesem Jahre eine Linnö-Feier". um mit ihr allen für Pflanzen­kunde Interessierte» einen allgemein verständ­lichen Dortrag botanischen Inhalts zu bieten. Prof. Küster wird Dienstag, 19. Mai. 8* ilbr. im Botanischen Horsaal (Drandplatzl über Orchi­deen sprechen. (Siehe Anzeige i

B e i m ttrcisscucrwc^rtag f u r ben Äreis «liehen, ber am morgigen Sonntag in L i ch ftatifuibci, wirb eine Feuerlöschprobe mit bem StanborbieuerlöfchapparaiTotal" (Trocken löscher) ftattrinben. Ferner werden eine Motorspritze von 700 Literleiftung in ber Minute unb eine kleine tragbare Motorspritze von 300 Literleiftung in ber Minute vor geführt werben.

Der Landesverband des hessi­schen Einzelhandels veranstaltet heute und morgen in Bad-Aauheim feine diesjährige ordentliche HauptverfanTmlung. Aus allen hessi- scheu Gauen werden die im Lande-verband zu- sammengefchlossenen Einzelhändler nach dem reiz­vollen Tagungsort eilen.

Diebslahl. Der Polizetbericht melbel: Am 5 b. Mts. wurde aus einer Wohnung in ber Damm strahe dahier eine silberne Taschenuhr mit (Sold raub unb daran befindlicher fe-ngltedriger Uhrkette gestohlen. Aus dem Zifferblatt steht ba-^ Wort Omas". Dor Ankauf ivirb gewarnt. Sachbienliche Mitteilimaen nimmt die Kriminalpolizei entgegen

* Wnsserwärme der Lahn heule vormittag 16' R.

Spiclplatt dcr ^rontfiirtcr Thcalcr.

Opernhaus Sonntag. 17. Mai; Die Meistersinger von Qiia-nberg. Montag, 18. Der Troubadour Dienstag 19. 3emifa. Mittwoch 20. Das Rkreingold. DonnevStag, 21. Aida. Frmtag. 22.: Figaroe, Hochzeit. Sanwlag. 23 SusarrnonS Geheimnis, hierauf: Tantzsuite Gou- perin-Strauß. zum Schluß Gianni Schicchi. Sana tag, 24 . Die Hugenotten Schauspielhaus Sonntag, 17. Mat: Der KreidekreiS. Montag, 18 : Sonkin unb der Haupttreffer. Im BollsblldungS- heini: Klaviertrio. Hieraus: Er ist an allem schuld. Dienstag, 19.: Louis FerZßnatrd. Prinz von Preußen Mittwoch. 20. oonftn und der Haupttreffer Donnerstag, 21. Der Kreidekreis Freitag, 22.: Die Andach' zum Kreuze. SamStag. 23.: Der verlorene Sohn. Sonntag. 24 : LvuiS Ferdinand, Prinz von Preußen.

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