Ausgabe 
14.11.1925
 
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Angehörige des Mittelstandes!

Ihr allein seid die Träger der städtischen Steuern!

Ihr seid die hauptträger unseres Wirtschaftslebens!

Lebensfähigkeit der Wirtschaft verbürgt das Wohl der Allgemeinheit!

Rückhaltlose Vertretung eurer Interessen gewährleistet daher Las Wohl des Gemeinwesens!

verhängnisvoll für eure Existenz ist dagegen die Fort­führung der Kommunalpolitik in der bisherigen Weife. Venn die von politischen Parteien gerühmteruhige Weiterführung' bedeutet eine verwässerte, eine Scheinvertretung, oder, wie die Erfahrung lehrt, überhaupt keine Vertretung eurer Interessen!

NichtEhrgeiz einzelner", lediglich das Versagen der politischen Parteien hat die Mittelstandsvereinigung ins Leben gerufen.

Männer aus euren Kreisen soll daher die Vertretung eurer Interessen im Stadtrat, im Kreis- und Provinzialtag anvertraut werden.

Eure Pflicht ist es, nunmehr einzutretsn für die

Liste der

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Unser Wahllokal ist imPfälzer Hof", Schanzenstraste, wo das Resultat bekannt gegeben wird. ]08a3c

Samte

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mtz Wählerinnen!

Unsere Wahlvorschläge tragen die

Nr. 3

und beginnen mit den Namen:

gur Provinzialtagswahl:

Dr.h.c. Reh, Rechtsanwalt und Notar, Alsfeld.

Zur Kreistagswahl:

Dr. Gustav Güngerich, Landgerichts­präsident a. D., Giesten.

Jur Stadtverordnetenwahl:

Martin Fischer, Kreisschulrat, Eiesten.

Wer eine ruhige, sachliche Arbeit in Provinz, Kreis und Stadt unterstützen will, die sich fern­hält, von persönlichen Verunglimpfungen anderer Fraktionen, der wähle unsere Listen.

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Am Abend der Wahl treffen sich die Partei­freunde imHotel Schütz". 10882c

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Ob Sonne oder Regen meine Stimmung ist immer so glänzend wie meine Scbube. Und die

glanzen, wie... wie.« na, icb hab sie eben mit

geputzt. Dafür gilt 3 einfach gar keinen Vergleich!

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Erklärung!

In der gestrigen Nummer desGießener Anzeigers" ist ein Aufruf des WahlausschussesVereinigte Bürgerliste" enthalten, zu dem hier Stellung genommen werden must, nachdem ein Schreiben an den Spitzen­kandidaten dieser Liste bis jetzt unbeantwortet geblieben ist.

In dem Aufruf ist die seitherige demokratische Stadtverordneten­fraktion in Verbindung gebracht mitSozialisierung und Kommunalisierung". Wir fordern hiermit den Wahlausschutz

Vereinigte Bürgerliste" auf,

einen einzigen auf Sozialisierung abzielenden Antrag zu nennen, der von mir oder einem meiner Fraktionsgenossen in der letzten Wahlperiode vorgelegt worden wäre, oder eine Tatsache anzugeben, aus der auf eine in dieser Richtung gehende Absicht geschlossen werden könnte. Vermag der Wahlausschuß das nicht, so hat er sich durch die in seinem Aufruf enthaltene Bezichtigung eine schwere Verunglimpfung unserer Fraktion zu Schulden kommen lassen.

Der Wahlaufruf derVereinigten Bürgerliste" enthält ferner die Wendung: .... die Sozialdemokraten mit den Demokraten in ihrem Schlepptau . . . ." Damit wird uns der Vorwurf gemacht, wir folgten ohne eigene Meinung oder sogar gegen eigene, bessere Ueberzeugung den Weisungen oder der Haltung der sozialdemokratischen Fraktion.

Wir bedürfen keiner parlamentarischen Bevormundung

weder von rechts noch von links, und lassen uns unsere Haltung nur von dem

Interesse der Stadt

wie von unserem

Gewissen m-> uns-r-rUeberzeugung

oorschreiben. Das sollte der Wahlausschuß derVereinigten Bürgerliste" wissen. Wir erblicken in dem fraglichen Ausdruck eine bewußte und gewollte, schwere

persönliche Kränkung!

I. A.: Fischer.

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Hausbesitzer

der demokratisch. Parier

hMer MM* Ms ad!!!

Eure Existenz ist in Gefahr. Die Steuern und Abgaben bedrücken euch schwer und sind kaum aufzubringen. Dabei werden Erhöhungen nicht ausbleiben. Darum gilt es, die einzig richtigen Vertreter in das Stadtparlament zu bringen, wählt daher ave die Liste der 1C38OD

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Mehrere Handwerker.

überseht nicht, daß auf der Liste der demokratischen Partei derprominenteste" Vertreter der Mieterschaft und L Vorsitzende des (Siebener Mietervereins, der un­entwegte Verfechter der Beibehaltung der Wohnungs- zwangswirtschast, Herr Lehrer Hebermehl, steht.

Darum Augen auf.

Wählt richtig!