Aus Stadt und Land.
Gießen, drn 2. Oktober 1925.
Die Jagd im Oktober.
Das Edelwild befindet sich noch in der Brunft. Starke Hirsche stehen bei den Rudeln, welche bei genügender Aesung die Nähe der Drunftplähe selten verlassen. Die Wechsel sind desbalb zu Anfang des Monats noch sehr unbestimmt. Selbst noch vorhandene Kartoffelfelder versagen jetzt im allgemeinen ihre Anziehungskraft. Starke Hirsche sind abgebrunftet und lohnen kaum die Kugel. Küchenöedürfnissen möge men ein bekanntes Gelttier opfern. Nach der Brunft sucht das Notwild ruhige Dickungen auf. Kräftige Oelsaatfeldcr locken das Wild am meisten zum Austreten.
Salzlecken und Futterplähe sind in Ordnung zu bringen. Das Wild beginnt zu färben. — Kastanien, Eicheln, Wildobst sollten rechtzeitig für die Fütterung gesammelt werden.
Beim Damwild ist die Brunft im Gange. Da brunftende Hirsche einen wenig begehrenswerten Braten bilden, so sollte der Abschuh guter Schaufler schon in der Feistzeit beendetsein. Bei Bedarf schieße man ein Gelttier. 3m übrigen gilt das beim Rotwild Gesagte.
Sauen sind jetzt feist. Wo sie in Nadelbolzrevieren stecken, üben Kartoffelschläge selbst dann noch ihre Anziehungskraft, wenn die Ernte beendet ist. Die Sauen suchen im Oktober die unzugänglichsten Dickungen auf, als ob sie wüßten, daß mit dem ersten Schnee die Treibjagden zu beginnen pflegen. Ein Lieberläufer ist der beste Braten. Will man die Sauen wegfangen, so müssen jetzt die Saufänge in Ordnung gebracht und muh dann mit dem Ankörnen begonnen werden.
Die Feistzeit der Rehe ist eingetreten. Sie legen ihr Winterkleid an. Gewöhnlich treten die Rehe erst spät aus. Bevorzugt werden Oel- saatfelder, Klee- und Esparsetteschläge. Die Treib- fagden beginnen. Will man dabei auf guten Erfolg rechnen, so lasse man still treiben; die Sprünge gehen sonst meist durch die Treiber. — Die Salzlecken müssen in Ordnung sein; sie können zur Erhaltung eines guten Rehstandes nicht genug empfohlen werden.
Der Dachs ist fett und kann gegraben werden. Da er in seiner Behäbigkeit nicht gern zu weit geht, so bleibt er, vom Tage überrascht, in Dickungen stecken und kommt dmrn mitunter bei Treibjagden dem Jäger zum Schuh. Der srühe Morgenanstand am Dau ist lohnend, wenn man beim Hingehen die Ernlaufseite vermeidet und guten Wind hat.
Der Hase rückt mehr und mehr in den Wald. Die Treibjagden beginnen. Auf dem Felde liegt der Hase gerne auf Sturzäckern. Rohrhorsten, Auswuchs, kräftigen Saaten, unter Dornen oder Gestrüpp.
Rebhühner sitzen überall umher, halten aber selbst vor einem kurz suchenden Hunde nur noch in seltenen Fällen bei besonders schönem Wetter. Beschossen, streichen sie so weit weg, daß von einer Nachsuche nicht die Rede ist. Die Hühner ziehen sich zu größeren Ketten zusammen, von denen manche, in Aussicht auf bessere Lebens- bedingungen. dauernd andere Reviere aufsuchen. Da die Deckungen fehlen, so ist es doppelte Pflicht, alles Raubzeug mit Schrot und Eisen kurz zu halten.
Die Waldschnepfe pflegt unsere Breiten von Mitte des Monats an auf dem Rückzüge nach südlichen Gegenden aufzusuchen. Die Suche mit einem kurz und sicher arbeitenden Hunde ist häufig lohnend. Nach nächtlichem Nebel fallen die Langschnäbel ganz unberechenbar bald hier, bald dort ein. Im allgemeinen liegen sie bei Trockenheit germe in jungem Birkenholz mit Heidekraut oder niedrigen Laubholzbeständen, bei Regen- oder kaltem windigem Wetter im Nadelholz.
Gänse und Enten werden auf dem Zuge geschossen. Gänse fallen im Oktober zu Hunderten am Tage auf Saatfeldern ein, und glückt es mitunter, von einem Ackerwagen aus oder neben einem Zug Ochsen einhergehend, mit der Büchse zu Schuh zu kommen. Der Zug ist bei abendlichem Nebel am lohnendsten, da dann Gänse sowohl wie Enten tief und träge ziehen. _______
Hausflure und Treppen beleuchten!
Das Polizeiamt weist erneut auf die den Eigentümern von Grundstücken obliegende Der- pflichtung hin, di» Toreinfahrten, Höfe, Hausflure, Gänge und Treppen, sofern und solange sie jedermann zugänglich sind, während der Dunkelheit so ausreichend zu beleuchten, daß für die daselbst verkehrenden Personen keine Gefahr besteht.
Die Verpflichtung liegt namentlich auch den Inhabern von Fabriken, gewerblichen Anstalten und Arbeitsstätten, von Vergnügungs-, Ber- sammlungs- und Schankstätten (den letzteren insbesondere auch hinsichtlich der Bedürfnisanstalten) ob.
Pflichtwidrige Hinterlassung der Beleuchtung begründet, falls hierdurch jemand Schaden kommt, die Gntschädigungspflicht, sowie die strafrechtliche Verantwortlichkeit.
Die Verpflichtung kann durch Vertrag auf Hausverwalter, Mieter usw. übertragen werden. Dies seht jedoch die übereinstimmende Willenserklärung beider Parteien, des Vermieters und des Mieters, voraus. Eine einseitige Erklärung des Vermieters (als solche ist auch der ohne vorherige Verständigung mit dem Mieter erfolgte Aushang einer „Hausordnung" zu zählen), kann die obengenannte Verpflichtung für die Mieter nicht begründen.
Bornotizerr.
— Tageskalender für Freitag. Vortrag von Prof. A m e l u n g aus Rom: Neuere archäologische Funde in Italien und Tripolis (Phhs. Institut 8i/2 LIHr — G. S. C. 1900 : 8V2 LIHr bei Doller Generalversammlung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: »Lim eines Weibes Ehre".
*
** Würdige Herricht ung unseres Ehrenfriedhvfes. Der schon seit mehr als fünf Jahre bestehende unwürdige Zustand des hiesigen Ehrenfriedhofes soll nunmehr, ohne weitere Rücksichtnahme auf ben Abtransport der italienischen Kriegerleichen, beseitigt werden. In den nächsten Tagen wird mit der Zusammenlegung der Leichen begonnen. Die Leichen der deutschen Krieger werden auf dem ersten und die Leichen der ausländischen auf dem zweiten Teil des Ehrenfriedhofs vereinigt. Der erste Teil wird dann zum nächsten Frühjahr dura- gärtnerische Ausschmückung sertiggesdellt. Der von der Gießener Bürgerschaft, und ganz besonders von den Angehörigen der Toten so lange gehegte Wunsch, den Ort, an dem unsere Helden ruhen, in würdiger Weise zu gestalten, wird damit in Erfüllung geben. Es darf daher erwartet werden, daß die leider unvermeidliche .Umbettung von 80 deutschen Kriegerleichen, die mit der gebührenden Sorgfalt und Pietät ausgeführt wird, die allgemeine Billigung findet. Der für die ausländischen Leichen bestimmte zweite Teil des Ehrenftnedhofes kann allerdings erst nach dem Abtransport der italienischen Äriegerlcichen die vorgesehene gärtnerische Ausgestaltung erhalten.
< Fahrplanänderungen zum 4. Ott. auf Bahnhof Gießen. Pz. 781 Frankfurt —Marburg, Gießen ab 8.06 Uhr, nachm. anstatt 8 Uhr nachm.; beschl. Pz. 767 Frankfurt—Kassel, Gießen ab 9.11 Uhr, nachm. anstatt 9.13 Uhr, nachm.; D 77 Frankfurt-Hamburg, Gießen bisher ab 10.18 Uhr, nachm., fällt aus; D 78 Hamburg— Frankfurt, Gießen bisher ab 5.42 Uhr, vorm., fällt aus; D 126 Gießen—Diedenhosen, Gießen ab 8.10 Uhr, vorm., anstatt 8.11 Uhr, vorm.; D 128 Gießen—Trier, Gießen ab 5.44 Uhr, nachm., anstatt 5.50 Uhr, nachm.; Pz. 736 Marburg—Gießen, Gießen an 7.32 Uhr, nachm., anstatt 10.09 Uhr, nackM.; Pz. 778 Hannover- Frankfurt, Gießen ab 8.56 Uhr, nachm., anstatt 8.52 Uhr, nachm.; Pz. 513 Gelnhausen—Gießen, Gießen an 9.52 Uhr nachm. anstatt nur werktags.
fpd. Achtzig Jahre M a i n — W e j v r • Bah n. Dem weitschauenden Blick der kurhessischen Regierung in Kassel verdankt die wichtige Berbin- dungsstreckc zwischen Süddeutschland und Rord- deutschland, die Main—Weser-Bahn, ihre Entstehung. Kassel wollte eine Schienenoerbindung mit Hamburg und Frankfurt haben. Der großzügige Plan scheiterte aber an der Eifersüchtelei verschiedener Kleinstaaten.
Cj tarn nur am 6. Oktober 1 345 ein Vertrag mit der Reichsstadt Frankfurt und der hesten-darm- städtischen Regierung zustande, der den Bau einer Linie von Kassel über Gießen nach Frankfurt vorsah. Die Kosten für die im eigenen Gebiet liegende Strecke mußte jedes Land selbst aufbringen. Aus kleinen Teilstrecken, deren erste von Kassel bis Marburg 1850 gebaut wurde, entwickelte sich die Bahn im Laufe der Jahre zu einer der bedeutendsten Mitteldeutschlands. Als letzte Bahnstrecke wurde 1852 die Verbindung Gießen—Lang-Göns hergestellt. Die Gesamtkosten dieses 200 Kilometer langen Schienenweges beliefen sich auf 46 280 000 Mark. Die Bedeutung der Main—Weser-Bahn als eine der hervorragendsten Verbindungen zwischen Nord- und Süddeutschland hat der große Krieg wieder mit Eindringlichkeit bewiesen. Aber auch im Frieden erweist sich die Linie als eine sehr wichtige Verkehrsader in der deutschen Wirtschaft.
•• Sein 25jähriges Dienstjubi - läum begeht morgen, 3. Oktober, der Loko- motivfi'chrer Otto Meller, Am Steg 14 wohnhaft.
" Wiederaufnahme desPo st Überweisungsverkehrs mit Luxemburg. Am 1. Oktober haben die Deutschen Postscheckämter den Postüberweisungsverkehr mit dem Postscheckamt in Luxemburg wieder aufgenommen. Demgemäß können Postscheckkunden Beträge von ihrem Postscheckkonto in Deutschland auf ein Postscheckkonto in Luxemburg und umgekehrt die luxemburgischen Postscheckkunden Beträge auf Postscheckkonten in Deutschland überweisen. Die Lieberweisungen nach Luxemburg, zu denen die innerdeutschen Postüberweisungsvordruüe zu verwenden sind, können in Reichsmark oder in luxemburgischer Währung (Franken und Centimen) ausgestellt werden. Der Betrag der Lieberweisungen ist nicht begrenzt. Die Gebühr beträgt für je 100 Rm. 5 Pf., mindestens 20 Pf. Mitteilungen für den Empfänger sind auf dem Abschnitt der Lieberweisungen nach Luxemburg zugelassen.
** Eine Versammlung oberhessischer Lehrer fand am Montag in der Turnhalle der hiesigen Stadtknabenschnle statt. Cs handelte sich darum, so berichtet man uns, Stellung zu dem Entwurf eines Gesetzes zur Ausführung des Artikels 146,2 RD. (Reichs- s ch u l g e s e h) zu nehmen. Der Obmann des Hess. Lanües-Lehrervereins, Reiber- Darmstadt, ging in einem längeren Vortrag näher auf die geplanten Bestimmungen ein und wies besonders darauf hin, welche unheilvollen Folgen dieser Entwurf, wenn er Gesetz wird, auf unsere engere Heimat Hessen hätte. In Hessen besteht schon seit Wer 50 Jahren die Simultanschule, in der die Kinder aller Bekenntnisse gemeinsam unterrichtet werden. Sie hat sich in ihrer ausgleichenden und volksversöhnenden Eigenart aufs beste bewährt und ist bis heute allen Bekenntnissen in weitgehendstem Maße entgegengekommen. Die überwiegende Mehrheit des hessischen Volkes steht sicherlich ganz zu der jetzigen Schulform. Auch die Reichsverfassung sieht in ihrem § 146 die Simultanschule als die R e g e l s ch u l e vor. Nach dem Entwurf aber soll die Bekenntnisschule d i e Schulform sein. Für Hessen würde die Durchführung des Entwurfs ganz unerträgliche Schul- und Llnterrichtsverhältnisse bringen. Daß sich außerdem noch sehr erhebliche Neuausgaben ergeben, sei nur nebenbei bemerkt. Die Lehrer Hessens können zu diesem Entwurf nur die eine Stellung einnehmen: Der Entwurf darf nicht Gesetz werden. Eine in diesem Sinne gehaltene Entschließung fand einstimmige Annahme.
** Der Kaufmännische und der Ortsgewerbeverein veranstalteten am Montagabend im Kaufmännischen Vereinshaus einen Vortrag über „Die Aufwertungsgesetze", der stark be- sucht war. Dr. Ruckelshausen, der Redner des Abends, erntete mit feinen eingehenden und klaren Darlegungen den lebhaftesten Beifall feiner Zuhörer. Auf zahlreiche Anfragen aus der 23er- fammlung gab er bereitwillig Auskunft und zeigte, daß er mit diesem Gebiet voll und ganz vertraut war. Die beiden Vereine dürfen den Abend als einen Erfolg für ihre Sache buchen.
Der Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen bittet uns, zu dem Bericht über den Hassia- Dezirkstag in Gießen (Nr. 228 des „Gieß. Anz."
vom 29. Sept.) als Richtigstellung der dortigen Ausführungen' svlgÄddes mUMeilen: ,ES ist nicht zutreffeW, daß in Sta«ündurg die Zahl der Kriegsbeschädigten im Hasstabund weit stärker ist, als die des Reichsvundcs. In Starkenburg umfaßt der Reichsbund zwei Drille! aller Kriegsopfer, waS an Hand der statistischen Zahlen, die an amtlicher Stelle gemeldet sind, nachgewiesen werden famt. Ferner ist es unzutressend. daß der Reichsbund im Bezirk Butzbach nur noch 2 Ortsgruppen habe. Dort besteht vielmehr der Reichsbund nach wie vor in alter Höhe, keine Ortsgruppe ist bekannt, die zum Hassiabund über- aetreten ist. Die Vertretung der Kriegsbeschä- oigten-Inleressen durch den Reichsbund erfolgt in umfassendster Weise. Der Reichsbund hat gegenwärtig in Oberhessen eine Stärke, wie er sie noch nie zuvor erreicht hatte." — Von anderer Seite wird uns zu den, Bericht über diese Hassia- Tagung noch geschrieben: Bezüglich der Organisation der Landesgruppe der Kriegsbeschädigten hat sich am Schluß des Berichts über den Hassia- tag in Gießen ein Druckfehler eingeschlichen. Es muß richtig heißen: Heute umfaßt die Landes- gruppe bereits 11000 Mitglieder, sie ist auch beteiligt an der Wohnungsfürsorgegesellschast, die den Zweck hat, im Wohnungsbau für die Kriegsopfer zu sorgen.
** Der Verein für deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Gießen und Llmgegend, hielt am Sonntag seine diesjährige Herbst* Dressur-Prüsung ab. Als Preisrichter fungierte Herr D r e i t b a ch , Oberlahnstein. Die Durchführung der Veranstaltung lag in Händen des Schriftführers Hermann K e 11 e r , Gießen. Zur Prüfung gemeldet waren 10 Hunde (2,81. Wenn auch die Nasenarbeiten, die auf dem hinteren Trieb stattsanden, durch den herrschenden starken Herbstwind und die niedergehenden Regenschauer etwas beeinträchtigt wurden, so wurde dieser Nachteil durch die im Philosophenwald stattfindenden Gehorsams- und Mannarbeiten voll unö ganz wieder ausgeglichen. Hier wurde sehr gute Arbeit gezeigt. Das bewies auch das von dem Preisrichter bekanntgegebene Resultat der Prüfung, das folgendes Bild ergab: 1. Bärbel von der Lahnmühle P. H., Besitzer und Führer Karl Müller, Gießen: „Sch. H., mit Bewertung vorzüglich !"; 2. Cilly Dom Buseckerthal, Besitzer und Führer C. Bierar, Wieseck: „Sch. H. mit vorzüglich II“; 3. Jenna von Iägerslust, Besitzer A. Schwartz, Hörnsheim, Führer Heinz Gonder, Gießen: „Sch. H. mit 0g. I“; 4. Burga von der Wieseck, Bescher und Führer Otto Langsdorf, Pohlgöns: „Sch. H. mit Sg. II“; 5. Hella (Hebst reit), Besitzer und Führer Wilhelm Derzbach, Gießen: „Sch. H. mit Sg. III“; 6. B a - t o n vom Buseckerthal, Besitzer A. Marr, Führer Christ, Marx, Gießen: „Sch. H. mit G. I“; 7. Droll von Gleiberg, Besitzer und Führer A. Ountrum, Gießen: „Sch. H. mit ®. II“; 8. Lola von Adlerturm, Besitzer Fräulein Sann, Führer W. Weber, Gießen: „Sch. H. mit (3. III“; 9. Hel m a von Adler türm, Besitzer und Führer K. Heckroth, Gießen: „Z. Pr. mit vorzüglich"; 10. Wotan von Tiefen- weg, Besitzer W. Plank, Führer Frl. Virgin. Hüttenberger, Gießen: „Z. Pr. mit sehr gut“. Das Ergebnis der Prüfung ist das beste Zeugnis für Führer und Dressurleitung; sieht man doch daran deutlich, welch große Mühe sich beide Teile zur Ausbildung der Hunde gegeben haben.
** 3 0 Jahre Vereinsheim im „S ch i p - f a p n fj". Am morgigen 3. Oktober sind 30 Jahre verflossen seit dem Tage, an dem der Gesangverein „5) e i t e r k e i t" fein Vereinsheim bei dem Wirt I. Arnold in der Bahnhofstraße 7 auf- schlug. In dieser langen Zeit trafen sich die Sänger zu ihren Singstunden regelmäßig in diesem Lokal, gewiß ein vortreffliches Zeugnis für das gute Einvernehmen zwischen dem Verein und feinem Wirt. Ebenfalls nm morgigen Tage kann Herr Earl Reuter auf eine 25jährige Tätigkeit als Kassierer des Vereins zurückblicken. Auch diese lange Zeit treuen Wirkens spricht für den ausgezeichneten Geist bei der „Heiterkeit".
MMMkMWlW ften-3 beseitigen. Wir raten Ihnen, in der Apotheke 30 Grannu Herbex-Kerne zu taufen, bic nur!) bei längerem (^e= brauch völlig unschädlich, dabei sehr wirksam sind. Bestandteile aus der Packung. 0188ss
Li. Zimmer zu vermieten [08021 ___Eichwea 7II- Schön möbliertes
Zimmer zu vermieten [«m. Kirckenvlaü 23 v. S. Mik sof. a. vertu. 08002 «Melmer Stt. 23 o. Mo-AM igrohl, im Zentrum der Stadt gelegen, zu vermieten. Zu er- ftanen in der Ge- schastsstel e d. GiA Anzeigers. [07998 | Mietgesuche \
Sind. msd. sucht möbliertes
mögt, mit Klavier od. mit Möglichkeit, Klavier eittzustellen. Schrift!. Angeb. um. <>->022 a. d. Gieß. Anz.
qiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiliiiiilillB
Suche für meinen Techniker sofort Wii mölilleties MM
Gest. Angebote an I. Schctter, Schul- straße 11. [92151)
umiiuiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiniin
Billige Preise!
MlkskWMAkl ‘‘EünWeu
Ausstattung mitein u. preiswert OleBrWme
Unlv.-Lruilerel. H. Lange. Giesen. samM.7.
Suche per sofort älteres, iiioetllifi. Disldcta für Haushalt nach Gelnhausen. Lohn 30-35 Mt.
Zu erfrag. Messe- VlaN, letzter Stand, an der 8ter-Bahn (Sebcrroaren). <l81»
Zum 15. Oft nach der Schweiz für kl. Haushalt tüchtiges WeMöffien gesucht, d. selbständig kochen kann, in allen Hauöarb. erf. ist und guteZeugnisse besitzt. Ansführl. Singel), an »ran G. Bicklcr, Pfeffingen, Basel- land (Schweiz). vis,O
Geräumiges ««IM am liebsten im Zentrum der Stadt, au mieten gesucht. Schr. Angeb. unter 08007 an den Gien- Ana. Mgmr.Wer C Mnlie f. sofort gefacht. 07106
Adolf
Neuen Bane 1/.
Qualität
Gin jüngerer Mnte der radsahren kann, gesucht. 91„c
Cafe Amend.
Suche für sofort ein ehtiltijes, Mtigee MH« für tagSüber aus guter Familie. 07WÜ I Stau tz. Mms Neuen Baue 17.
Weg. Verheiratung meines jetzigenMäd- cbens suche »um 1. November nicht zu junges, tüchtiges Mädchen mit guten Empfehlungen für Küche und Hausarbeit. Borzn- stellen 5-7 Nhr nachm. Stau Mellor Sergen, Schauzenstr. 12. »„«O
Stellengesuche
Aelterer abgebauter Werkmeister jucht leichte Beschäftigung als
Lagerauffeher oder dergletchen. Schrift!.
Angeb. unter 08012 a d. Giest. Anz erbet.
Suche für meinen Sohn, 16 Jahre alt, der das Einjährige hat, Stelle als
Lehrling am liebsten in bet Textilbranche. Schr. Angell, u. 9195V an den Gieß. Anz. erb.
Eine gebrauchte
Rennmaschine füruOv* a. öerL 08011 Bleichstr. 38 p.
Auto 4fitz., sehr gut erhalt., billig z. verk. Schr. Angeb. unter 08023 an den Gieß Anz.
Sehr gut erhaltenes Kinderbett mit Matratze u. verschiedene getragen. Herren-u. Knabenanzüge zu verkaufen 06001 Bruchstraße 19 II.
Gebrauchtes, gut erhaltenes Eiche
Speisezimmer
Schwarz poliertes Trumeanx preiswert abzugeb.
Näheres 9129c
Ml SiiillrM,
Möbelfabrik.
Zn verkaufen: Verschied, getragene Herren- u. Damenkleider u. Schube, 1 Damemabrrad «fast neu), 1 Bürjch- büchke. 1 Doppelflinte, Kal. 16, ein Photoavpar.,9xl2 (Ovtik 4.5), m. Ledertasche, 1 (Yrammo- pbon mit Platten, eyitl. Apparat, neu. Zu erfragen 08031
Walltorstr. »1 L
Mell, ertotjreues MM das waschen und kochen kann, nicht Stellung in den. HanöhaU. Schrift!. Angeb. unter 08019 a. d. Gieß. Anz. erb.
[ Verkäufe \ Ä Haus mit großem Garten, vreiSw z. verk. 4 ?>. u. Küche fof. bezieht). Nah. I. Baer, Ost- anl.LT Tel. 871. O8M«
Billa
sofort beziehbar, nut 13 Snnniv Zeu- tralbciA. (eotl. 3 eins- Wohnungen»
zu verkaufen.
Schrift!. Angeb. u
07886 a. d. Gieß. An»
Bllla
10 Zimmer, in schöner freier Lage, mit elektr.Lrcht,Zentral- betzuna-Autogarage und Garten, nach Kauf beziehbar, zu 37000.x bei 25 000 Anzahlung zu verkaufen. Vermittler verbet. Schr. Ang. u. 08035 an d. G. Anz.
Getr. Herrenklei- der, Ueberiicber, Anzüge usw., f. gr ^ignr, auch einige Kinderwäfche billig zu verkaufen. 9137V Hofmannstraße 4.
siebter aus, der Wäschefreund.der Erhalter Jhres Leinenschrankes!
Naumanns SeifeJxkafem" macht den Haushalt blitzblank rein


