Die Wohnungsbautäiigkeit in Hessen von 1924 bis 1928.
Wie aus Heft 8 der „Mitteilungen des Hessischen Landesstatistischen Amts" in einer Der- össentlichung über die Bautätigkeit in Hessen von 1 9 2 4 bis 1 92 8 ersichtlich ist, sind in den Jahren 1924 bis 1928 in ganz Hessen 28 653 Wohnungen durch Neubau entstanden. Durch Umbau und Erweiterung in bereits vorhandenen Gebäuden wurden noch 4146 Wohnungen geschaffen, während durch Um* bau 760 und durch Abbruch 693 Wohnungen wegsielen. Hiernach ergibt sich in Hessen von 1924 bis 1928 ein Reinzugang von 31346 Wohnungen. 3m einzelnen ist zu berichten:
Der Zugang an Wohnungen durch Aeubau verteilt sich wie folgt. Städte über 20 0 0 0 Einwohner: Darmstadt 971, Offenbach .1638, Gießen 685, Mainz 2195, Worms 1348. Restkreife: Darmstadt 1967, Bensheim 2107, Dieburg 1574, Erbach 710, Groß-Gerau 2651, Heppenheim 1347. Offenbach 2703, Gießen 1359, Alsfeld 560, Büdingen 631, Friedberg 1806, Lauterbach 381, Schotten294,Mainz891, Alzey 428. Bingen 890, Oppenheim 547, Worms 970. Aach Provinzen geordnet: Starkenburg 15 668, Oberhessen 5716, Rheinhessen 7269, Hessen insgesamt 28 653.
Durch Umbau: Städte über 20000 Einwohner: Darmstadt 150, Offenbach 201, Gießen 43, Mainz 559, Worms 48. Re st - kreise: Darmstadt 226, Bensheim 292, Dieburg 381, Erbach 255, Groß-Gerau 256, Heppenheim 220, Offenbach 264, Gießen 90, Alsfeld 43, Büding en 134, Friedberg 205, Lauterbach 27, Scho tten 86, Mainz 114, Alzey 56, Bingen 254, Oppenheim 147, Worms
95. Aach Provinzen geordnet: Starkenburg 2245, Oberhessen 628, Rheinhessen 1273, Hessen insgesamt 4146.
Es f i elf€n weg an Wohnungen durch Umbau bzw. Abbruch: in Städten über 20 000 Einwohner: Darmstadt 14 bzw. 42, Offenbach 114 bzw. 31, Gießen 11 bzw, 37, Mainz 484 bzw. 26, Worms 12 bzw. 13; in den Re st kreisen : Darmstadt 2 bzw. 56, Bensheim 9 bzw. 36, Dieburg 0 bzw. 28, Erbach 3 bzw. 26, Groß-Gerau 19 bzw. 141, Heppenheim 23 bzw. 25', Offenbach 22 bzw. 21, Gießen 0 bzw. 20, Alsfeld 10 bzw. 22, Büdingen 12 bzw. 29, Friedberg 0 bzw. 22, Lauterbach 0 bzw. 26, Schotten 4 bzw. 29, Mainz 5 bzw. 14, Alzey 7 bzw. 6, Bingen 7 bzw. 24, Oppenheim 2 bzw. 14, Worms 0 bzw. 5; nach Provinzen geordnet: Starkenburg 206 bzw. 406, O b e rh essen 37 bzw. 185, Rheinhessen 517 bzw. 102; Hessen insgesamt 760 bzw. 693.
Der Wohnungsneubau ist danach am größten in der Provinz Starkenburg. Die Bezirke, in denen die Bevölkerung stagniert und aus denen der natürliche Bevölterungsüberschuß (Ueber- wiegen der Geburten über die Sterbefälle) ab- wandert, weisen auch den geringsten Wohnungsneubau auf. Es ist dies in Starkenburg der hintere Odenwald (Kreis Erbach), in Oberhessen der Vogelsberg (darunter besonders die Kreise Schotten und Lauterbach) und die noch wenig industrialisierten Teile Rheinhessens (Kreise Alzey und Oppenheim), alles in allem also vorwiegend agrarische Gebiete.
Wirtschaft.
Langsame Entspannung am Geldmarkt.
Arn Geldmarkt ließ die Entspannung am Anfang dieses Monats, obgleich der eigentliche Ultimo leicht verlief, ungewöhnlich lange auf sich warten. Erst nachdem — wie der letzte Reichsbankausweis zeigte — die Ultimoansprüche auf dem Lombardkonto zum weitaus größten Teile abgedeckt worden waren, trat eine Erleichterung am Geldmärkte ein, da der Bedarf für die Rückzahlungen nicht mehr auf den Markt drückte. Die Erleichterung machte sich hauptsächlich am Tagesgeldmarkte geltend. 3n der ersten Dekade September wurden noch Sätze von 8 bis 10,5 Prozent bezahlt, sie gingen dann aber rasch auf jetzt 5,75 bis 8,5 Prozent zurück. Monatsgeld bedang jedoch immer noch 9 bis 10,5 Prozent, da zum Quartalsultimo bekanntlich große Ansprüche zu erwarten sind und anschei- nend teilweise bereits Vorbereitungen für den September-Ultimo durch Aufnahme von Monatsgeld getroffen worden sind. Der Sah für Warenwechsel mit Bankgiro bewegte sich in den letzten Tagen nicht mehr über der offiziellen Bankrate von 7,5 Prozent. Und was den Privatdiskontmarkt anbetrifft, so blieb dieser bei starker Aach- frage bei unverändert 7,12 Prozent.
Aach dem Verlauf der letzten Wochen ist anzunehmen, daß die Saisonansprüche an den deutschen Geldmarkt reibungslos befriedigt werden können, das Zinsniveau dürfte allerdings infolge der Ansprüche ein relativ hohes fein. 3n den letzten 3ahren war zum September-Ultimo der akute Bedarf der Wirtschaft an Bargeld durchschnittlich um etwa 200 Millionen Mark höher ate zum vorangegangenen August-Ultimo. Eine ähnliche Steigerung dürfte auch in diesem Jahre zu erwarten sein. Da es sich aber hierbei um eine durchaus normale Saisonerscheinung handelt, die durch die gesteigerte Geschäftstätigkeit in den Herbstmonaten bedingt ist, so ist vön dieser Seite her eine Zuspitzung der ßage nicht zu erwarten. Eine andere Frage allerdings ist es, ob die Einzelunternehmungen die Kreditnahme ausdehnen können, ohne ihre Liquidität zu gefährden. Jedenfalls ist bei dem immer noch bestehenden großen Umfang des Wechselumlaufs anzunehmen, daß in dieser Beziehung teilweise noch eine erhebliche Anspannung vorhanden ist. Die weiteren Aussichten für eine Entlastung des deutschen Geldmarktes werden davon abhängen, ob in nächster Zeit vom Auslande Geldzuflüsse zu erwarten sind. Die letzte Entwicklung des Reu- horker Geldmarktes ist dafür nicht gerade ungünstig. Alles wird jedoch davon abhängen, ob die leichte Besserung an den internationalen Geldmärkten von Dauer ist. Und da könnten Ueberraschungen auftreten, wie sie sich während des vergangenen Sommers öfters gezeigt haben.
Daß die Entspannung auf dem deutschen Geldmärkte sehr langsam vonstatten geht, ergibt sich aus der Ankündigung, daß die Zeichnungsfrist auf die neue Berliner Stadtanleihe (achtprozentige _ Schatzanweisungen) verlängert worden ist. Darüber darf auch nicht die Mitteilung hinweg- täuschen, daß man die Verlängerung der Zeich- nungssrist damit begründete, daß „die Aachsrage gerade in den letzten Tagen sehr lebhaft war".
*
* D i e amtliche Grohhanöclsindex- z i f f e r. Die auf den Stichtag des 11. September berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes hat sich mit 138,2 gegenüber der Vorwoche (137,9) leicht erhöht. Von den Hauptgruppen sind die Indexziffern für Agrarstoffe um 0,8 v. H. auf 132,7 (131,7), und die Indexziffer für Kolonialwaren um 0,5 v. H. auf 130,9 (130,2) gestiegen. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwarcn war mit 131.8 unverändert, während diejenige für industrielle Fertigwaren mit 157,3 (157,4) leicht nachgegeben hat.
* D i e belgische Automobilproduktion. Belgien stellte im Jahre 1928 7000 Wagen her; im Jahre 1927 6500, und 1924 4850. Der Export erreichte ungefähr 50 Prozent der Produktion, d. h. 3366 Wagen im Jahre 1928.
• Vom Verein deutscher Spiegelglasfabriken, Köln. Wie W.T.V.-Han- delsdienst erfährt, ist die Beschäftigung der dem Verein angefchlossenen Fabriken zur Zeit gut. Das Herbstgeschäft habe einen befriedigenden Umfang angenommen und gewährleiste ausreichende Beschäftigung.
* Deutsch-saarländischer Waren- austaus ch. Für das erste Halbjahr 1929 beläuft sich die Einfuhr aus dem Saargebiet in das Reichszollgebiet auf 1 164 621 To. im Wert von 101 032 000 Mk., und die Reichsaussuhr in
das Saargebiet auf 603 724 To. im Wert von 64 901 000 Mk. Gegenüber der entsprechenden Vorjahrszeit verminderte sich die Reichseinfuhr wertmäßig um 6,9 Prozent, mengenmäßig um 7 Prozent, während die Reichsausfuhr wertmäßig um 31,7 Prozent und mengenmäßig um 13 2 Prozent stieg.
* CisenwerkeGaggenau 21.-®., Karlsruhe. In der a. o. G.-V. der Eisenwerke ©aggenau 21.=©. vom 29. Dezember 1928 war die Herabsetzung des A.-K. von 4,8 Millionen Mark auf 600 000 Mark un5 die Wiedererhöhung um bis zu 3,4 Millionen Mark auf bis zu 4 Millionen Mark befchlossen worden. Damals bestand die Aussicht, die zur Sanierung der Gesellschaft notwendigen Gelder durch inländische Geldinstitute zu beschaffen. Trotz äußerster Bemühungen aller Beteiligten führten aber diese Verhandlungen nicht zu dem gewünschten Ziele. Es wurden daraufhin Beziehungen zu einem ausländischen Konsortium ausgenommen, mit dem nach langwierigen Verhandlungen Verträge abgeschlossen worden sind, deren Durchführung den Weiterbestand der Gesellschaft gewährleisten sollen. Da diese 2krträge den Austausch der neu auszugebenden Aktien der Eisenwerke ©aggenau 21.=©. gegen Aktien der General Manufacturing and Investement Corporation Ltd. London vor- sehen, wurde gemäß § 279 HGD. eine Abänderung des Kapitalerhöhungsbeschlusses der a. o. G.--V. vom 29. Dezember 1928 notwendig. Die Verwaltung legte daher der neuen a. o. G.-V. am Samstag folgenden Antrag zur Beschlußfassung vor, der einstimmig angenommen wurde: „Der ©eneralversammlungsbeschluß vom 29. Dezember 1928 soll dahin geändert werden, daß von der General Manufacturing and Investement Corporation Ltd. London 1 100 000 Mark der neuen Aktien gegen Einbringung von deren Aktien im Nennwerte von 165 000 Pfund Sterling und 800 000 Mark neue Aktien gegen Einbringung von deren Aktien im Nennwerte von 40 000 Pfund Sterling übernommen werden. Der Restbetrag von bis zu 1500 000 Mark neuer Aktien kann von der genannten Gesellschaft ebenfalls gegen Einbringung von Aktien übernommen Werden in der Weise, daß für eine Aktie der Eisenwerke ©aggenau A.-G. über 100 Mark 5 Aktien über je 1 Pfund Sterling eingebracht werden. Soll die englische Gesellschaft von dieser Möglichkeit bis zum 1. Januar 1930 keinen Gebrauch machen, so ist . der Vorstand und der Aufsichtsrat ermächtigt, nach seiner Wahl entweder von dem Restbetrag bis zu 1 500 000 Mark den Gläubigem der Gesellschaft die Uebernahme der Aktien in Höhe von 80 Prozent ihrer Forderungen aufzurechnen oder den genannten Restbetrag bestmöglichst gegen Dareinzahlung, jedoch nicht unter pari, zu verwerten. Vertreten waren fünf Aktionäre mit 200 500 Mark des jetzigen Aktienkapitals von 600 000 Mark."
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 16. Sept. Tendenz: etwas freundlicher. — Zu Beginn der neuen Woche machte sich wieder eine Beruhigung bemerkbar; die Stimmung zeigte ein allgemein frundlicheres Aussehen, da heute Rachrichten nicht Vorlagen, die die Börse nachteilig beeinflussen konnten. Aber trotzdem ließ das Geschäft viel zu wünschen übrig. Später wurde das Geschäft und die Umsatztätigkeit etwas lebhafter, da man Interventionen von Grohbankseite bemerkt haben wollte. Hierauf ging die Spekulation etwas aus ihrer zur Gewohnheit gewordenen Reserve heraus und schritt an einigen Märkten zu Deckungskäufen. Vorteilhauft vermerkt wurde die feste Reuyorker Börse vom Samstag, sowie Anzeichen einer geringen Entspannung am Geldmarkt. Aufträge lagen aber nur spärlich vor. Etwas mehr Interesse machte sich dagegen für die in letzter Zeit stark gedrückten Werte bemerkbar, bei denen gegen Samstagschluß durchschnittlich Erhöhungen bis zu 2,5 Prozent eintraten. Führend waren am Elektromarkt Siemens mit plus 3,5 Proz. und Schuckert plus2,5 Proz. ©effürel gewannen 1,5 Prozent und AEG. 1 Prozent, während Licht & Kraft 1,5 Prozent nachgaben. Auch Farben waren gesuchter und tonn« ten nach der starken Vernachlässigung vom Samstag 2,5 Prozent gewinnen. Am Glanzstoffmarkt waren Glanzstoffaktien auf Rückdeckungen gebessert, der Verlust von Samstag, wovon die Börse gegen Schluß nachteilig beeinflußt wurde, konnte mit plus 9 Prozent wieder voll ausgeglichen werden. Montanwerte lagen still, zumeist jedoch etwas gebessert. Deutsche Linoleum plus 3,5 Prozent. Zementaktien stark rückgängig. Renten etwas freundlicher. Von Ausländern Anatolier giefragt. Im 2krlaufe waren die Umfatje wieder kleiner, doch konnte sich das Kurniveau bei neuen Abschlüssen bis etwa 1 Prozent heben. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8,5 Prozent, später wieder stärker gesucht, die zu einer Versteifung führte. Man nannte Mark gegen Dollar 4.2015, gegen Pfund 20.36, London gegen Kabel 4.8468, gegen Paris 123,89, gegen Mailand 92.69, Pgegen Madrid 32.86, gegen Holland 12.0920.
Berliner Börse.
Berlin, 16. Sept. Zu Beginn der neuen Woche.lagen positive Meldungen, die eine Besserung der Tendenz gerechtfertigt hätten, zwar ebenfalls nicht vor, es war aber trotzdem etwas freundlicher. Schon die Versionen, daß die Großbanken wieder Interven-tionsabsich- ten häLien, genügten, um der Spekulation zu Deckungen Veranlassung zu geben. Vereinzelt konnte man auch bei den Banken eine kleine Zunahme des Ordereingangs feststellen. Vielleicht haben nicht mehr ganz so schwarz aussehende Wochenberichte diesem und jenem Spekulanten
Anregung gegeben, vielleicht hat man auch Bd einer ruhigen Sonntagsbetrachtung des Kurszettels gesehen, daß einzelne Papiere wieder sehr billig geworden sind, und man entschloß sich zu Rückkäufen, um seine noch bestehenden Engagements zu verbilligen. So betrugen die Erhöhungen gegen die Samstagschlußkurse 1 bis 2 Proz. Bei Spezialwerten wie Reichsbank. Rheinische Braunkohlen, Deutsche Linoleum, Gesfürel, Schuckert, Dessauer Gas, Ostwerke, Schultheis usw. bis 3 Proz., Siemens plus 4.5 Prozent, Polphon plus 5,y25 Proz., Salzdet- Pfurth plus Proz., Glanzstoff plus 9 Proz. und Bemberg plus 11,5 Proz. Für letztere beiden regte der heute veröffentlichte Umi=Proz?ß an. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer teilweise etwas fester. Pfandbriefe gehalten. Der Geldmarkt blieb steif. Tagesgeld mit 7,5 bis 9,5 Prozent sogar noch fester, als am Samstag. Monatsgeld 9 bis 10,5 Proz., Warenwechsel 7.60 Prozent. Rach den ersten Kursen zunächst unsicher und nicht einheitlich, setzte sich später unten Führung von Elektrowerten und Farben erneut eine Befestigung durch. Man wollte wissen, daß das Ausland bei dem niedrigeren Kursniveau wieder mehr Interesse habe. Glanzstoff schwächten sich auf die anfängliche Steigerung etwas ab. Nachdem die Orders, soweit welche da waren, erledigt waren, bot die Börse das übliche ruhige Bild und die Kurse bröckelten etwas ab.
Frankfurter Eicrnrarkt.
Das Geschäft am Frankfurter Eiermarkt war in der vorigen Woche etwas reger. Die Preise konnten etwas anziehen. Cs notierten in Pfennigen per Stück (Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, Inlandeier ab Station): Bulgarische 9% bis IO1/», holländische 12 bis 14, südslawische 93/4 bis 10, polnische 81/, bis 91/* russische 10 bis 11, dänische IV/2 bis 141/,, belg.-flandr. 12 bis I2V2, rumänische 91/, bis 93/4, schlesische IF/i bis II1/», bayerische 'lU/. bis ll1/,, norddeutsche 12 bis 13. Tendenz befestigt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 16. Sept. Der Produktenmarkt verkehrte in ruhiger Haltung. Die Unternehmungslust war infolge der zumeist niedrigeren Auslandnotierungen äußerst gering. Auch war Ware genug vorhanden, so daß fd>on aus diesem Grunde bei den Händlern Zurückhaltung bestand. Leicht abgeschwächt lagen Brotgetreide, während die übrigen Märkte gut behauptet blieben. Einiges Interesse machte sich sogar für Weizenkleie und besonders für Roggenkleie bemerkbar, bei leicht anziehendem Preise. Es wurden notiert: Weizen 25 bis 25,15; Roggen 20; Sommergerste für Brauzwecke 21 bis 21,50; Hafer, inL, 18,75 bis 19; Mais (gelb) für Futterzwecke 20,60 bis 20,75; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 38,10 bis 38,75; Roggenmehl 28,50 bis 30; Weizenkleie 11,35 bis 11,50; Roggenkleie 11,25 bis 11,50; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 35 bis 48; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 45 bis 48; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken 10,75 bis 11; Weizen- und Rog- genstroh, drahtgepreßt 5,50 bis 5,75; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 4,90 bis 5,50; Treber, getrocknet, 17,50 bis 18,75. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt, 16. Sept. Auftrieb: 1735 Stück Rinder, davon 335 Ochsen, 117 Bullen, 728 Kühe, 532 Färsen, 563 Kälber, 62 Schafe und 4475 Schweine. Ochsen: vollst., ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 58 bis 60, ältere 54 bis 57, sonstige vollfleischige, jüngere 48 bis 53 Mark. — Bullen: jüngere, vollst., höchsten Schlachtwerts 53 bis 56, sonstige vollst, ober ausgemästete 48 bis 52 Mark. — Kühe: jüngere, vollst., höchstens Schlachtwerts 45 bis 47, sonstige vollst, ober ausgemästete 40 bis 44, fleischige 34 bis 36, gering genährte 28 bis 33 Mark. — Färsen (Kalbinnen, Jungrinber): vollst., ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 58 bis 60, vollst. 54 bis 57, fleischige 48 bis 53 Mark. — Kälber beste Mast- unb Saugkälber 78 bis 82, mittlere Mast- und Saugkälber 73 bis 77, geringe Kälber 66 bis 72 Mark. — Schweine: Feftschweine über 300 Pfunb Le- benbgewicht 86 bis 88, vollst, von 240 bis 300 Pfund 87 bis 88, von 200 bis 240 Pfund 87 bis 88, von 160 bis 200 Pfund 87 bis 88, fleischige Schweine von 120 bis 160 Pfund 83 bis 86 Mark. — Markt- verlauf. Rinder ruhig, Ueberftanb. Schweine mäßig-rege, ausverkauft. Kälber unb Schafe ruhig, geräumt.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Anzeigenauftrage sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.
Lombardzinsfutz 8,5 Prozent.
Berlin, 14. September Geld Brief
Französische Stolen..... 16,415 16,475
Holländische Noten...... 167,81 168,49
Italienische Noten ...... 22,03 22,11
Norwegische Noten...... 111,40 111,84
Deulsch-Oestrrr., älv0 Kronen 59,01 59,25
Rumänische Noten...... 2,48 2,50
Schwedische Noten...... 112,08 112,52
Schweizer Noten....... 80,60 80,92
Svanischc Noten ...... 61,63 61,87
Tschechoslowakische Noten . . 12,375 12,482
Ungarische Noten..... 73,03 73,33
Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
14. September
16. September
Ärmliche Notierung
Geld ! Briet
Amtliche Notierung
Geld-
Brief
Amst.-Rott. Bncn.-AireS Brss-Antw- Christiania. Kopenbagen Stockholm - Helstngfors. Italien. . . London. . . NetWork . . Daris. . . . Schweiz .. Spanien. . Japan . . - Rio de Jan. Men in D-' Oest. abgest- Prag Belgrad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Danzig. . . Konstantin. Athen. . . Tcmada . . Uruguay. . Cairo . - -
168,10 1,758
58,305
111,69
111,72
112,36 10,541.
21,95 20,337 4,1965
16,41
80,835
61,87 1,970
0,4965
59,07 12,419
7,379
73,21
3,035
18,76
81,31
2,012
5,42
4,166
4,066
20,86
168,53 1,766
58,425 111,91 111,94
112,53
10,561
21,99 20,377 4,2045
16,45 80,895
61,99 1,974 0,4985
59,19 12,439
7,393 73,35 3,038
18,80
81,47
2,016
5,43
4,174 4,074
20,90
168,20 ' 1,759
58,31 111,71 111,75 112,38 10.543
21,94 20,342
4,197 16,415 80,865
61,88 1,984 0,4965
59,065 12,42 7,378 73,21
3,037 18,76
81,30 2,012
5,425 4,168
4,096 20,866
168,54 1,763 58,43
111,93 111,97 112,60 10,563
21,98 20,382
4,205 16,455 81,025
62,00 1,988 0,4985
59,185 12,44 7,392 73,35 3,043 18,80 81,46 2,016 5,435 4,176 4,104
20,906
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführlen Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, lUanksun a M. Berlin
S (1)1116-1
i-Ubt
Schlug-,
Anfang-
Kurs 1
Kurs
Kurs |
.'Uir-
Datum
14.9.
16.9.
14 9.
16.9.
6% Dt. Reichsanleihe v. 192?
Mus-
87,4
—
87,5
—
Dl. äInl..üb(ö|.-<5d)ulD mit
los.-Rechten.......
53,6
53,7
53,65
53,6
Desgl. ohne AuStos.-Rechte .
10,35
10,3
10,35
10,4
7% Franks. Hyp.-Bk. Goldps. um
kündbar bis 1932.....
85,5
—
—
—
4&% 8lbelnt(d)e Hyp.-Bank Liqu- A.E.G. aba. BortriegS-Obiigation.,
77,35
—
—
—
rückzahlbar 1932 .....
88,5
—
—
—
4% Schweiz. Bunderb.-Anl..
99,25
—
—
—
4% Lcslerrelchische Goldrte..
—-
28,13
_
4,20% Geifert. Gllberrte. . .
4% Ccficneldj. elnfjcltl. Rte
—
_
—
4% Ungarische Goldrte.. . .
22,25
_
22,2
_
4% Ungarische Gtaalir. v. 1910 .
—
20,3
4%% deSgl. von 1913 . . . 4% Ungarische fironenrte.. .
_
—
22
1,65
_
1,65
_
4% Türk, Kollanleihe v. 1911 . .
4% Türkische Bagdadbahn-Ank..
7,25
—
7,35
-
Serie 1.........
4% desgl. Serie 11.....
7,15
7,2
—
7,25
7.35
7,35
4% Rumänen convert. Rfe. .
7,4
7,45
14,9
4%% Rumänen Goldanl. von 1013
—
—
Mg. Deufsche Eisenbahn .
4Vi
—
__
Hamburg-Amerika Paket .
. 7
15,5
116,5
U6,65
116,5
Hamb.-Südam. Dampssch.
. 8
180,25
Hansa Dampsschiss.....
10
—
154,25
Norddeutscher Lloyd . . . .
. 8
109,25
123,75
108,65
108.5
Atlg. Deutsche Ereditanst. .
10
—
124,25
124, 3
Barmer Bankverein . . . . Berliner HandelSgesellsch. . .
10
124
—
124,75
124
12
199
—
199
200,75
Commerz, und Privat-Bank .
11
175
174,5
174,25
174,5
Darmsl. u. Nationalbank . .
12
266
265,5
266,5
Deutsche Bank......
10
163,5
163,5
163,5
163,5
Disloniv-Gesellschasl Aut.. .
10
150,5
150,5
150,5
Dresdner Bank......
10
154
154,5
154
154,5
Metallbau t ....... •
. 8
—
>'ii-:rt)6banl........
12
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—
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Atantturi a M.
Berlin
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Schluß-- Kurs
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14.9.
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A.E.G..........
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Hamb. Elektr. Werke . . .
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. . 1>
147
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146,5
Schlei. Elektr.......
. 10
-
—
186,5
187,5
Gnjudeti........
. 11
221
223,5
220,13
223,13
Siemens & Halske ....
. 16
178,5
382
377
381,5
Transradio.......
. . 8
140
Lahmeyer & Co......
. 10
166,5
—
166,5
—
Buderus........
. . 6
72,5
—
72,13
72,25
Deutsche Erdöl.....
. . 6
112
—
112,4
113,5
Offener Steinkohle ....
. . 5
—
—
141
142,25
Jestenkirchener .....
. . 8
140
140,75
140
141
harpener ........
. . O
.44,5
—
145
145,5
hoesch Eisen.......
. ey.
—
—
128,75
128,75
Ilse Bergbau......
. 10
213
—
213,5
—
ülöcknerwerke......
13,5
—
113,4
114,75
Köln-Neuesten......
—
126,25
—
Mannesmann......
. . 7
112
112,6
112
112,75
Lbersch'.ei. Etsenb. Bedari.
136
_
137
79,75
137
Oberschiej. KoUwerke. . .
. . 7
—
—
102,65
103,25
Phönix Bergbau.....
- ey,
105,25
106
105,25
106
Rheinische Braunkohlen. .
. 10
264
—
263,5
265,75
giheinslai):.......
. . 6
122
123
122
123
Riebeck Montan.....
. 7,2
Bereinigte Stahiw. . . .
114,75
114,75
113,5
114,75
Olavi Minen......
16'/.
69,25
70
70
Kalt Aschersleben ....
. 10
233
—
233,25
Kalt Westeregeln.....
. 10
238
239
240
Kaliwerk Salzdetfurth . .
. 15
390
—
389,5
395,5
3. ®. Farben-Inoustrir . .
. 1»
'03,75
211,25
209
211
Dynamit Nobel.....
. . 6
—
Scheideanstalt......
. . 9
151
150
—
—
Goldschmidt ......
. . 5
72
71,5
72,25
Rütgersmerke......
. . e
79,9
—
79
79,13
Melallgelellschaft.....
. . 8
123
—
122,5
122,75
Frankfurt a. M.
Berlin
Echluß-
Kurs
'-Uhr Kurs
Schluß Kurs
Anfang. Kur-
Datum
14.9.
16-9.
14.9.
16.9.
Philipp Hotz mann .... Heidelberger Eement . . . Eement Karlstadt .... Wayß & Freitag.....
Schultheis Pahenhoser . . Ostwerke........
Ber. Glanzstoff.....
Bemberg........
Zellstoff Waldhos .... Zellstoff Aschaffenburg . . Eharloltenburger Wasser . Dessauer Gar.....
Daimler Motoren . . . . Deutsche Maschinen-Fabrst Adlerwerke Kleoer ....
Luow. Loewe......
Nat. Automobil ..... Crenfleln & Koppel . . . Leonhard Tieh.....
Bamag-Meguin.....
Franks. Maschinen . . . . Grißner........
Heyliaenstaedt.....
Iunghan»........
Lechwerke. .......
Mainkraslwerke.....
Miag..........
Nekars ulmer ...... Peters Union......
Gebe. Roeder ......
Voigt 4 Haessna .... Südd. Zucker......
. 10 . 10 . . 8
. 1c . 12 . 18 14 13 y, . J2 . . 8 . . 9
1 ' 0
. 10 . . o . . 6 . 10 . . 0 . . 4 . . 6 I i 6 . . t . . 8 . IC . . k . . 8 . V . . 9 . 10
100
128
183 -9,25
320
233,5 153,25
46
40
52
58
8,7
59 105,75 106,25
122
109,5
222 159,25
1 1 1 $ 1 1 S 1 1 S 1 । 1 | | 1 1 1 1 1 I | I | I 1 1 1 1 1 1 £
100
99,25
285,5
220,5
320
242
234,5
152
104
186
47
53,25
40,4
197
84,5
196
51,75
58
60
121,5
222
157,5
288 223,5
329 353,5 235,25
104,4
188,25
53
22,75
122,5
Banknoten
Berlin, 14. September
Geld
«rief
Amerikanische Noten.....
4,177
4,197
Belgische Noten........
58,15
58,39
Dänische Noten ........
111,43
111,87
Eualilche Noten........
20,30
20,38


