tta -um Reichspräsidenten. DorauSgingen einige Originalaufnahmen von Orten unserer näheren Heimat, wie Schlitz, Alsfeld, Büdingen, Marburg und der S^walmgegen).
(D Grüninaen, 14. März. Im Alter von 89 Jahren staro hier eine der ältesten Personen unseres Dorfes, der Landwirt Peter Isheim. Der Verstorbene hat am Feldzug 1866 teilgenom- men und erfreute sich bis kurz vor seinem Tode noch guter körperlicher und geistiger Rüstigkeit. Unser Ort zählt nunmehr noch 14 Personen, die über 80 Jahre alt lind, und 48 Personen, die das 70. Lebensjahr überschritten haben.
ch Lich, 14.März. Der Kriegeroerein und der Seeverein hatten für Dienstagabend ihre Mitglieder und Freunde in „Steins Saalbau" zu gemeinschaftlicher Feierstunde eingeladen. Nach Herz» lichen Begrühungsworten von Stadtrechner Lud- w g H a u i e r, dem ersten Vorsitzenden des Kris» oeroereins, hielt Kapitän Schmeyl einen Lichtbildervortrog über die lömonatige Fahrt des Hilfskreuzers „W o l f" mit dem Flugzeug „Wölfchen", die während des Weltkrieges unsere ehemaligen Feinde in große Aufregung versetzte. Der Vortragende verstand es ausgezeichnet, volke° tümlich zu reden. Sein oftmals durchbrechender Seemannshumor versetzte alles in die heiterste Stimmung. D.e lebendigen Schilderungen Schmehls ließen alles miterleben. Kaum endenwollender Beifall lohnte den Redner für feinen ausgezeichneten Vortrag. Lehrer Stein, der erste Dorptzende des Seeoereins, sprach unter dem Beifall der vielen Zuhörer dem Vortragenden den Dank der Versammlung aus.
6. Inheiden, 14. März. Im Gegensatz zu an- deren Ortschaften ist unser Ort in der g.ücklichen Lage, von Wasserlcitungsschäden im ganzen Winter so gut wie verschont geblieben zu sein. Es ist dies darauf zurückzuführen, daß vor zwei Jahren bei der Kanalisierung des Ortes sämtliche Hausanschlußrohre erneuert wurden, da die Ortsstraßen sowieso aufgebrochen werden mußten. — In der Inflationszeit war hier durch eine Reihe von Neubauten ein ganz neuer Straßenzug entstanden. Seitdem ober hatte bie Bautätigkeit fast ganz geruht. Erst mit dem vergangenen Jahre hat sie sich wieder belebt Robert Zimmer ließ ein neues Wohnhaus erstehen, der Landwirt Karl Schäfer errichtete in der Nähe des Dorfeinganges eine neue Hofreite, von der einstweilen ein stattlicher langge- streckter Flügel mit Ställen und sonst.gen Wirt- schostsräumen unter Dach kam. Im Frühjahr wird der Bau fortgesetzt. Der Metzger Jakob errichtet ein neues Schlachthaus auf seinem Anwesen Der Landwirt Heinrich Wolf plant einen neuen Wohnhausbau, zu dem bereits Ausschachtungsarbeiten vorgenommen wurden.
Kreis Büdingen.
△ Nidda, 14. März. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt dieser Tage ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Der bisherige Vorsitzende und Kommandant derWehr,
Spenglermeister Heinrich Woks, Bat um Entlassung von seinem Posten, weil er durch anderweitige Verpflichtungen überlastet sei. Daraufhin wurde Justizobersekretär Philipp HaaS als Kommandant der Freiwilligen und Pflichtfeuerwehr gewählt. Auch bei der kürzlich abgehaltenen Generalversammlung des hiesigen O r t s g e - werbevereinS wolte SpenglcrmeisterHeinrich Wolf als Vorsitzender zurücktreten. Doch gelang eS seinen Freunden, ihn zur Zurücknahme dieser Erklärung zu bewegen, so daß seine einstimmige Wiederwahl erfolgte. Dieser Verein zählt gegenwärtig 83 Mitglieder, von denen sich etwa die Hälfte im Rullmannfchen kleinen Saale am Samstag eingefunden hatte, um einen Lichtbildervortrag des Diplom-Handelslehrers Müller aus Gießen über das Thema »Vom Handwerk zum Trust" zu hören. Die interessanten Ausführungen über die Entwickelung des Handwerks, die durch vorzügliche Lichtbilder unterstützt wurden, fanden großen Beifall.
A Blofeld, 14. März. Dor zwei Jahren ließ ein Frankfurter Herr, Pächter einer Anzahl Jagden, in unmittelbarer Nähe feines Jagdhauses im Dauernheimer Walde ein größeres Grundstück mit starker Drahtumzäunung versehen. Neben Geflügel wurde auch ein zahmes Nehpaar in da; Besitztum eingesetzt. Dieser Tage verschaffte sich nun ein wildernder Hund unter dem Drahtgeflechte einen Eingang und biß die beiden Rehe tot.
Kreis Schotten.
Laubach. 14. März. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderats wurde zunächst die Anschaffung neuer Straßenschilder beschlossen. Sodann wurde auf eine Eingabe der Autobesitzer betr. Wassergeldansatz beschlossen, für große Autos lz Mk., für kleine 8 Mk. zu erheben. Die Kanalgebühren bleiben bestehen.
Buntes Allerlei.
Wolkenkratzer in der Berliner Friedrichstraße.
An der Frvntecke Leiziger—Friedrichstraße wird das Cebäud« der 5 e renkonfektionsfirma S. Adam turmartig bis zu 10 Stockwerken hoch gebaut. — Ein ^nlicher Hochbau soll auch für das gegenüberliegende Grundstück (Gerold-Wein- stube) geplant sein, und es ist zu erwarten, daß auch das Moka-Gfti-Haus und gegenüber bad frühere Saf6 Zielka in ähnlicher Weise ausgebaut werden, so daß an dieser Stelle ein Hochbau-Komplex en'steht, der ein Gegenstück zum umgebauten Ale anderplatz und dem alsbald folgenden Potsdamer P.ay werden kann.
Der rälselhafle Tod des Photographen Binder.
Der rätselhafte Tod des bekannten Berliner Pho- tographen Binder steht, wie wir hören, unmittelbar vor seiner Aufklärung Schon vor einigen Tagen tauchte die Vermutung auf, daß der Verstorbene
bat Opfer einer amerikanischen Kur- o f u s ch e r i n geworden sei. Daraufhin ist von den Angehörigen Binders gegen die Amerikanerin, die plötzlich nach Nordamerika abgereist ist, Stiafantrag gestellt worden. Inzwischen hat die Obduktion der Leiche Binders stattgefunden. Wenn auch das offizielle Gutachten der sachverständigen Aerzte noch aussteht, so herrscht nach dem bisheri- gen Untersuchungsergebnis jedoch kein Zweifel mehr daran, daß tatsächlich ein krasser Fall von Kurpfuscherei vorliegt. Es hat festgestellt wer- den können, daß die Behandlung des Verstorbenen untervölligerDerkennungdesKronk- heitszustandes erfolgt ist, und daß obendrein mit außerordentlich gefährlichen dilettantischen Mitteln operative Eingriffe gemacht worden sind, die schließlich den Tod des Patienten herbei- führten. Die Staatsanwaltschaft wird sich nunmehr mit aller Energie an die Verfolgung der Kurpfuscherin heranmachen.
„3mmer-Ireu" wieder losgelassen.
Der Polizeipräsident von Berlin hat in Der- solg des Strafverfahrens au8 Anlaß der Vorgänge am Schlesischen Bahnhof die Verfügung vom 7. Januar 1929, durch die er den »Lotterie- unb DergnügungSvere.n Norden" und den Sport- und Gefelligkeitsverein Jmmer-Trcu" au Grund deS 8 2 deS Re.chsverrinSgesetzes aufge.öst hatte, zurückgenommen.
Das Auto auf dem Bürgersteig. — Sechs verletzte.
In Berlin geriet am Wittenbergplatz von zwei Autodroschken, die sich in schneller Fahrt überholen wollten, die eine ins Schleuern. Der Wagen fuhr an der Stratzenbahn-Haltestelle auf den Bürgersteig. Sechs Personen wurden umgerissen und zumTeilschwerverletzt. Die Feuerwehr brachte die Verunglückten ins Krankenhaus.
Line Einbrecherbande.
Veit Dezember erfolgten in der Mägde- burgerVorstabt Sudenburg regelmäßig Einbrüche in Lebensmittelgeschäfte. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führten zur Festnahme einer Bande von jugendlichen Einbrechern, und zwar handelt es sich um sechs kaufmännische Lehrlinge, die alle in fester Lehrstelle waren und bei ihren Eltern in Magdeburg wohnen. Die Täter gestanden, nicht weniger als siebzehn Einbrüche gemeinsam verübt zu 'haben. Da Fluchtverdacht nicht vorlag, wurden die jungen Burschen wieder entlassen. Zwei Tage darauf wurden drei dieser jugendlichen Einbrecher bei einem erneuten Einbruch in Wittenberge ertappt und wieder verhaftet.
Belm Fluchtversuch tödlich verunglückt.
Beim Fluchtversuch aus dem Frauengefängnis des Berliner Polizeipräsidiums ist die 33 Jahre alte Josephine JageUe abends gegen 24 Uhr tödlich verunglückt. Die hatte sich ein Bettlaken zerschnitten, zu einem Seil gewunden und an das Fensterkreuz angebunden. Das Bettlaken riß aber: die Jagelle stürzte vom
4. Stock auf die Straße htnad und zog sich so schwere Verletzungen zu, daß sie bald darauf verstarb.
Der Dokumenlenfälscher als Romanplagialor.
Albert Frank-Heine wurde wegen Plagiats eines Romans von ConanDoylezu 1000 Franks Schadenersatz verurteilt. Die Zeitung, die das Manuskript Franks abgedruckt hat, ist als mitverantwortlich für das Plagiat verurteilt worden und haftet für die Aufbringung der Geldstrafe.
Sprechstunden der Redaktion
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachm.llag geschlossen.
daß der milde Geschmack des Kaffee Hag auf die Entziehung des Coffeins zurückzuführen ist. Das ist aber ein Irrtum. Das Coffein hat mit dem Geschmack des Kaffees nichts zu tun.
Milde Kaffees gelten beim Kaffeefachmann als die feinsten. Kaffee Hag schmeckt besonders mild, weil das auf den Bohnen befindliche übel riechende und unverdauliche Kaffeewachs mit entfernt wird. Zu dieser Milde im Geschmack gesellt sich beim Kaffee Hag das wundervolle Aroma. Außer* dem ist er vollkommen unschädlich.
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