Wirtschaft.
Oie Arbeitsmarktlage im l^eich.
Berlin. 24. März. (WTB.) Infolge der ungünstigen Witterung in der erste:, Märzhälfte ist, irnch dem Bericht der Rcichsanstolt, in dieser Periode auf dem Arbcitsinarkt eine gewisse Stagnation eingetreten. Es ist jedoch nicht zu verkennen, daß Anzeichen einer — vorläufig noch schwachen — Belebung der wirtschaft- lichen Tätigkeit auch weiter bemerkbar sind. Am 15. März waren von den bei den Arbeitsämtern eingetragenen Arbeitsuchenden rund 4 980 000 als arbeitslos anzusehen. Am 15. März wurden von der Arbeitslosenversicherung rund 2 526 000 gegen rund 2 589 000 Ende Februar Hauptunterstützungsempfänger betreut. Die Belastung der Krisenfürsorge ist er- wartungsgemäß weiter gestiegen, und zwar von rund 908 000 Ende Februar auf runo 949 000 Hauptunterstützungsempfänger Mitte März. Aach der vorläufigen Zählung für Ende Februar waren von den zu diesem Zeitpunkt gezählten Arbeitslosen 52,1 Prozent Hauptunterstühungsempfän- ger in der Arbeitslosenversicherung, 18,3 Prozent in der Krisenfürsorgc, während ungefähr ebensoviel als Wohlfahrtscrwcrbslose von der gemeindlichen Fürsorge laufend unterstützt wurden.
Weitere langsame Besserung in Hessen und Hessen-Nassau.
Die Arbeits Marktlage in Hessen und Hessen-Rossau besserte sich nach dem Bericht des Landesarbeitsamts Hessen auch in der ersten Märzhälfte nur sehr langsam und noch immer nicht in allen Arbeitsomtsbezirken. Die Entwicklung wurde durch die ungünstige Witterung gehemmt, die die Arbeitsaufnahme in den Außenberufen (Land- und Forstwirtschaft, Gärtnerei, Industrie der Steine und Erden, Baugewerbe und Lohnarbeit wechselnder Art) nur beschränkt zuließ. Daher kommt es auch, daß diese Berufe an der Abnahme der Arbeitsuchenden um insgesamt 2910 nur mit 452, oder knapp 16 Prozent, beteiligt sind, und daß am 15. März nur 1363 oder 0,5 Prozent Männer, aber 1547 oder 3,1 Prozent Frauen weniger gezählt wurden als am l.März. Die meisten Frauen wurden vom Bekleidungsgewerbe und von der Tabakindustrie ausgenommen; die Männer hatten einen b.esscren Arbeitsmarkt in der Metall- und Lederindustrie, sowie ebenfalls im Bekleidungsgewerbe. Die Zahl der arbeitsuchenden Angestellten ist um rund 420 a u f 2 5 5 0 0 ge - stiegem Von den rund 308 800 Arbeitsuchenden wurden 64 Prozent unterstützt, und zwar 143 061 mit 139 401 Angehörigen in der Arbeitslosen- und 54 270 mit 66 778 Angehörigen in der Krlsenunterslühung. Zu der starken Abnahme der Hauptunterstühungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung um fast 8000 haben außer den Abgängen in Arbeit auch die sehr zahlreichen Aussteuerungen beigetragen. Sie beliefen sich in der Zeit vom 16. Februar bis 15. März auf 13 200; hiervon wurden 8000 in die Krisen- unterstühung übergeführt. Die Krisenunterstühten nahmen um 1800 zu. 7671 Personen, die in der Woche nur drei Tage und weniger arbeiten, erhielten Ende Februar Kurzarbeiterunterstühung (Ende Ianuar 8961). 826 Hauptunterstühungsempfänger und 74 Wohlfahrtserwerbslose wurden mit Aotstandsarbeiten beschäftigt.
* Der Aktienindex. Der vom Statisftschen Aeichsamt errechnete Aktienindex (1924/26 = 100) stellt sich für die Woche vom 16. bis 21. März auf 91,7 gegenüber 91,8 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie aus 86,6 (87,6), Gruppe verarbeitende Industrie aus 81,8 (81,7) und Gruppe Handel und Verkehr auf 113,6 (113,2).
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 25. März. Tendenz: freundlich. Die zuversichtliche Rede Geheimrat D u i s b e r g s auf der gestrigen Tagung der bayerischen Industriellen und die Reise R o r - m a n ö nach Amerika zu internationalen Finanzbesprechungen, daneben die politische Entspan- .nung durch die Vertagung des Reichstages bis zum Herbst und der feste Verlauf der gestrigen Aeuyorkcr Börse bewirkten im heutigen Vormittagsverkehr eine freundliche Stimmung. Da auch das Publikum und die Kulisse zu einigen Käusen schritten, eröffnete die amtliche Börse bei allerdings wiederum nicht sehr umfangreichem Geschäft
in s e st c r Haltung. Die Kurse zeigten im Durchschnitt Besserungen von 1 bis 2 Prozent. Während Aebenwerte nur wenig gefragt waren, bestand für einige Spezialpapicre stärkeres Interesse. Mehr Beachtung fand der Elektromarkt, au dem AEG. 1,75, Licht L Kraft 2, Ges- fürel 2,75 und Schlickert 1,5 Prozent gewannen. Ebenso zogen Deutsche Linoleum, Westeregeln und Holzmann je 2 Prozent an. Von Montanwerten zogen Rheinstahl 1 Prozent an. Der Bericht der Dedi-Bank fand relativ günstige Beachtung, besonders die bereits gemeldete Kapitaltransaktion, brachte aber anderseits dem Bankenmarkt keine Anregung. Die Kurse blieben meist nur gut behauptet. Von Kunstseideaktien Aku plus 1 Prozent. Schwächer eröffneten Süddeutsche Zucker mit minus 1 Prozent. Am Anleihemarkt neigten Altbesih weiter zur Schwäche. Aeubesih und Auslandrenten behauptet. Pfandbriefe sehr ruhig. Reichsschuldbuchforderungcn gut behauptet. Im Verlaufe wurde die Tendenz wieder schwächer. Die Spekulation schritt in Anbetracht des bevorstehenden Llltimos zu Glattstellungen, da sich die Käufe des Publikums nicht forschten, so daß die anfänglichen Gewinne voll verloren gingen. Anderseits verhinderte aber der gebesserte Reichsbankauswcis für die dritte Märzwoche ein Rachgeben der Kulisse. Am Geldmarkt machte sich weiter Angebot bemerkbar, doch blieb der Sah mit 3 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt ergaben sich gestern abend einige Veränderungen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1957; gegen Pfunde 20,3875; von ilfancen hörte man London gegen Reuyork 4,8592; gegen Paris 124,1750; gegen Mailand 92,75; gegen Madrid 45,50; gegen Schweiz 25,2550; gegen Holland 12,12.
Berliner Börse.
Berlin, 25. März. Rachdem sich heute vormittag in den Bantbureaus die festen Kurse des gestrigen Abends gut behaupten konnten und die Stimmung darum weiter freundlich anzusprechcn war, enttäuschte der Beginn der Börse etwas durch seine Geschäftslosigkeit. Der Grundton blieb allerdings zuversichtlich, zumal für heute eine ganze Reihe von Anregungen vorlag. Man erhofft durch die bestimmte Reichstagsvertagung bis 3um Herbst eine weitere innerpolitische Beruhigung, verwies auf die Kanzlerrede bei der heutigen Eröffnung des Jndustrie- und Handelstages, den Dedi-Bank-Dericht, und glaubt, daß sich der noch notwendige Ankauf von 4 Millionen Dedibank-Aktien sicherlich noch 'im Kurse auswirken wird. Auch die Auslassungen des Geheimrats D u i s be r g auf der gestrigen Tagung der Bayerischen Industriellen war als recht börsenfrerindlich anzusprechen. Richt zuletzt war auch die weiter leichte Lage des Geldmarktes für die Börse mitbestimmend, da man mit einer 0,25prozentigen Reportgeldsenkung rechnen zu können glaubt. Das Geschäft war anfangs nicht umfangreich, doch bewirkten die Kundschaft, Spekulation und auch die Auslandsarbitrage (letztere auf die festen Äuslandsbörsen) eher Kauf- resp. Deckungsneigung. Mit einigen Ausnahmen zeigten die ersten Rotierungen ein- bis zweiprozentige Besserungen. Leonhard Tietz, Schubert & Salzer und Chade-Aktien gingen mit ihren Gewinnen noch etwas über diesen Rahmen hinaus. Hackethal gaben um weitere 1,50 Prozent nach. Anleihen und Ausländer ruhig. Pfandbriefe behauptet. Reichsschuldbuchfordcrun- gcn eher bis 0,13 Prozent fester. Die Geldsähe waren unverändert. Im Verlaufe wurde die Tendenz allgemein lebhafter und fester, wobei von den: Rcichsbankausweis für die dritte Märzwoche eine gewisse Anregung ausging. Bei einer Gesamtentlastung von 160 Millionen Mark erreichte der Wechselbestand mit 1465 Millionen einen schon lange nicht mehr innegehabten Tiefstand. Die Deckung besserte sich um 3 bis 4 Prozent Gegen 12.30 111)r wurde es, vom Farbenmarkt ausgehend, an dem angeblich eine größere Prämie zur Auslosung gelangte, allgemein etwas schwächer.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 25. März. Es wurden notiert: Weizen 296 bis 297,50; Roggen 250 bis 210; Braugerste 235; inländischer Hafer 184 bis 187,50; süddeutsches Weizenmehl Spezial 0 43 bis 44,50; Roggenmehl 28,50 bis 31; Weizenkleie 11 bis 11,25; Roggenkleie 12,50 bis 12,35 Mk. Tendenz: ruhig.
Iubiläums-pferdemarkt in Gießen.
Der Gießener Pferdemarkt, der heute morgen auf dem Platz an der Rodheimer Straße abgehalten wurde, war ein
großer Erfolg.
Aus Rah und Fern kam die Landbevölkerung nach Gießen, und bereits um 8 Uhr herrschte auf dem Platze lebhafter Betrieb. Auch die Stadtbevölkerung nahm starken Anteil und verfolgte mit großem Interesse die Vorführungen, die zum Zwecke der Prämiierung stattfanden. Der Pferdemarkt war durch das Wetter besonders begünstigt. Die Vorbereitungen waren mit aller Sorgfalt getroffen, so daß sich alles reibungslos abwickelte. Eine Musikkapelle trug mit ihren schneidigen Darbietungen zur Unterhaltung bei. Das vorgeführte Pferdematerial war fast durchweg von sehr guter Qualität. Insbesondere fiel auf, daß die oberhessischen Landwirte mit ihren Arbeitspferden eigener Zucht sehr stark vertreten waren und mit 38 Tieren, das ist bedeutend mehr als auf früheren Pferdemärkte::, zur Prämiierung in der Klasse der schweren Arbeitspferde gemeldet hatten.
Der Austrieb
betrug insgesamt 27 2 Pferde und 28 Foh- l c n. Der Handel stand im Zeichen der Geldknappheit und vollzog sich sehr schleppend. Di» Preise der Tiere hatten gegenüber früher keine Aenderung, insbesondere keine Herabsetzung erfahren. Für schwere Tiere bester Klasse wurden 1200 Mark und darüber bezahlt. Mittlere Pferde wurden mit 700 bis 800 Mark gehandelt, leichte Tiere kosteten 400 bis 500 Mark. Pferde geringerer Qualität wurden mit 300 bis 400 Mark verkauft. Von den aufgetriebenen Tieren wurden viele unverkauft wieder abtransportiert.
Rachdem die Prämiierung beendet war, formierte sich der W e r b e u m z u g durch die Straßen der Stadt. Diele Zuschauer hatten sich ein- gefunden und säumten die Straßen. Am Festzug nahmen u. a. sehr viele Gespanne teil, die ihm das Gepräge gaben. Aus dem Brandplatz löste sich der Zug nach kurzen Schlußworten auf.
Heber das Ergebnis der Prämiierung werden wir morgen berichten.
Buntes
Oie Seele der afrikanischen Kunst.
Afrika ist lange der „dunkle Erdteil" für die Menschheit gewesen und ist es in mancher Beziehung noch heute. Wenn man auch das Land, seine Tier-, Pflanzen- und Menschenwelt so ziemlich kennt, so war doch die Seele der afrikanischen Kultur bisher verschlossen geblieben. Run erst hat der bekannte Afrika-Forscher Geh. Rat Leo Frobenius auf seinen letzten großen Forschungsreisen die (Sinntiefe dieser afrikanischen Kultur erkannt und aus ihren wichtigsten noch vorhandenen Zeugnissen, den Kunstwerken, gedeutet. In der von ihm jetzt herausgegebenen Monatsschrift „Der Erdball" veröffentlicht der berühmte Gelehrte eine umfangreiche Arbeit über die Kunst Afrikas, deren Wesen er zum erstenmal enthüllt. „Wenn wir die großen Mu- feeh Europas durchwandern", schreibt er, „in allen begegnen wir dem gleichen „Geiste", dem gleichen Charakter, der gleichen Ratur; aus welchem Teile Afrikas die einzelnen Stücke auch herbeigetragen fein mögen, sie vereinigen sich in jeder Zusammenstellung zu gleicher Sprache. Wenn der Beschauer nach einem Ausdruck hierfür sucht, so braucht er die sich ihm bietenden Bilder nur mit denen zu vergleichen, die die daneben vereinigten Sammlungen Asiens bilden: diese prunkende Schönheit schwellender und weicher Stoffe; diese phantastisch weichen Linien der Bilder und Skulpturen; diese berauschende Schönheit edelsteinübersäter Waffen, Kleider usw.; diese Sammlungen, die in aller Schweigsamkeit Märchen aus Tausend unt> einer Rächt künden. Im Vergleiche mit solcher Geistigkeit stellt sich der Ausdruck für „das Afrikanische" leicht und schnell ein: jeder Stoff hier hart im Faltenwurf, jeder Schmuck schlicht, jede Waffe einfach und zweckmäßig, jede Linie an Schnihwerk herb und streng. Da ist nichts, was als Ausdruck biegsamer Weichheit einzunehmen bestrebt ist, und alles strömt den gleichen Duft schwelender Hüttenfeuer, schweiß- und fettgetränkter Felle und tierischer Drüsen aus. Alles ist zweckmäßig, herb, streng, tektonisch. Dies ist der Charakter des afrikanischen Stiles. Wer sich ihm bis zum vollen Verständnis genähert hat, der wird bald erkennen, daß er als Ausdruck des Wesens ganz Ql f r i k a beherrscht. Er äußert sich in den Bewegungen aller Regervölker ebenso wie in ihren Plastiken, spricht aus ihren Tänzen wie aus ihren Masken, aus dem Sinn ihrer Religiosität wie aus dem Dahingleiten ihrer Lebensläufe, Staatsbildungen und Völkerschicksale, er lebt in ihren Fabeln, Märchen, Sagen, Mythen." Da die afrikanischen Völker heutzutage heiter und lebendfreubig sind, so muß dieser Stil ihrer Kunst zu einer Zeit entstanden fein, als noch eine andere Stimmung über dem Erdteil lag, und tatsächlich weist dieser Zauber der afrikanischen Kunst in ferne Vergangenheiten zurück. „Die Beschaffenheit dieses Erdteils, feine mangelhafte Gliederung, seine Teilung in einen Gürtel subtropisch armer und einen zweiten tropisch üppiger Ratur verliehen seinen Kulturen Geschick", schreibt
Allerlei.
Frobenius, „wurden seinen Stilen zum Schicksal. Einfachheit! Alle Geschichte spielt sich auf einem Boden ohne Heberraschungen und ohne wesentliche äußere Folgen ab. Herb die Gestalt, herb jeder Stil, schwach die Gliederung, schwach jede historische Auswirkung. Aber zäh und konservativ. Kein in der Rähe des Werderaumes der großen Weltgeschichte gelagertes Ländergebiet ist so geeignet, eingetragenes Kulturgut so gut und so lange zu erhalten wie dieser Erdteil. So wurde Afrika zu einer Konservenbüchse alter Kulture n.“ Die Entdeckung der Seele dieses Erdteils in seiner Kunst, wie sie Frobenius gelungen ist, erschließt uns ein neues Kapitel der Weltgeschichte: „Das durch schwere Sorge und Mühe Gestaltetete kann nicht anders fein als herb und ernst. Older als solches hat das Erreichte auch Bestand. So nur verstehen wir es, daß wir jene Kulturen, die im Mutterland Asien vor Jahrtausenden starben, in Afrika heute noch lebendig fanden — daß die Kunst, die in Europa in tiner Eiszeit dahinschwand, heute noch von den Händen kleiner Buschmänner geübt wird. Sie ist alt und herb, diese Seele Afrikas. Aber ihre Gestalten sind würdevoll! Afrika kann uns noch vieles geben."
lerne kartenspielend!
Belehrende Kartenspiele der verschiedensten Art sind uns bekannt. Wie alt diese Methode des „spielenden Lernens" schon ist, zeigen einige Mit-' teilungen im Buchhändler-Börsenblatt. Danach war cs der bekannte Dichter der Reformationszeit, Thomas Murner, der bei der Reueinführung der Institutionen des römischen Rechtes auf den Gedanken kam, ein „Juristisches Kartenspiel" in den Handel zu bringen. Die Karten enthielten belehrende Stichworte, und auch ein „Juristisches Schachbrett", auf dessen Feldern die Kapiteleinteilung des Corpus juris dargestellt war, sollte dem Publikum das neue Recht veranschaulichen. In Frankreich war es Iean Desmarost de St. Sorlin, der solche Unterrichts-Kartenspiele für den Dauphin, den späteren Ludwig XIV., zusammenstellte. Auf diesen Spielen waren die berühmtesten Könige und Königinnen von Frankreich zu sehen, sowie geschichtliche, geographische und andere Bilder. Bei uns hat im 17. Jahrhundert diesen Gedanken der betriebsame Nürnberger Darockdichter Harsdörfer, der Verfasser des „Nürnberger Trichters", der die Menschen so gern auf angenehme Weise belehrte, mit besonderem Eifer und Geschick aufgegriffen und brachte 1655 historische und astronomische Spielkarten, später auch „Ovidische und Moral- Karten" in den Handel. Das astronomische Kartenspiel bestand aus 52 Blättern, auf denen Sternbilder dargestellt und beschrieben waren. Einen Reudruck dieser Karten brachte 1719 ein gewisser Andrea „zu::: sonderbaren Ruhen der kunstliebenden Jugend" mit seinem „Reuinven- tierten belehrenden und ergötzenden astronomischen Kartenspiel" heraus.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Tie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o.H., Lombardzinsfuß 6 v.H.
.yranlruri a. .v„
Berlin
Schluß» furd
l'Uhr» fiurt
Gchluß- funi
Anfang» Kurs
Datum
24.3.
25.3.
24.3.
25.3.
6% Deutsche Relchsanieihe
von 1927 .......
——
—
84,75
_
7% Deutsche Nelchranleihe
von 1929 ..........
Scutldie Anl.-Ablöl.-Echuld mit
99,8
—
100
—
Austos.-Rechien.......
57,8
57,65
57,75
57,4
Scifll. ohne AuSlos.-Rechte . . 6% Hell, yoinflnat von 1929
6,25
6,25
6,2
6,2
(rNckzahtb. 102%)......
Lberhessen Provinz - Anleihe mit
93,5
—
93,5
—
öluciDl.-'Jicdi^n......
54,5
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__
$cut|die Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1 ....
8% firanil. Hnv.-Bank Goldpse
56,5
—
56,6
—
Xlil unlünbbar bi» 1934 . . . 7% grants. Hyp.-Bank Goldpfe
101,5
—
—
—
unlünbbar 613 1932 .....
95,5
iy«% dihcinlidie Hyp.-Bank
92,5
6% Pr. Landerpsandbriesanstalt,
100,5
100,5
6% Pr LandeSpianobriesansialt,
itomm.-Cbl.01. 20......
•—
—
_
7% Pr. Lcmdedpiandbriefanstalt, Psandbriese fli. 11 .....
A E G. obg. BorrriegS-Obligatio-
96,5
—
96,5
—
4% Ccfierrcld)l|<be Golvrente . .
4,20% Ocslcrrcichilche Siibcrrente
24
2,7
24,3
2,85
2,7
4% OcNerrcichilche Einheitliche
_
4% Ungarische Goldrente ....
19,6
____.
19,75
19,75
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
17
—
16.9
16,9
4'2% bc8gl. Don 1913
——
17
4% Unparische Kronenrente . . -
—
—
—
4% ionische ZoUanIeihe von 1911
4% TLrliiche Bagdadbahn-Anl.
4,4
4,25
4,4
—
Serie 1.....
—
4,4
—
4,5
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6% Rumänische verctnh. Rente
von 1903 ......
——
9,8
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16
16,1 8
16
8
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8
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ftranlfurt a. M.
Berlin
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Datum
24.3.
25.3.
24.3.
25.3.
vamvurg.Amerika Pater ... 7
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8
70
—
70
70,4
—
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120
120,5
Paula Dampfschiff.....10
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97
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Norddeutscher Lloyd.....8
72,25
-—
71,75
72,75
Allgemeine DeuischeCreditanst. 10
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Barmer Bantverein . . 10
—
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—
—
Berliner HandelZgelellschast . 12
Commerz, und Privat-Bant. 11
Tarmstedter und Nationalbank 12
125
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124,75
125
112,75
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112,75
113,25
144,5
144,75
145
Deutlche Bant und
Dteconto-GeseUIchaft,... 10
111
_
110
111,25
Dresdner Bank......10
111
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110,5
ReichSbanl........12
_
A.E.S............8
106,25
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Bergmann.........9
105,5
—
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(Stellt. LieferungSgeleUfchast. 10
128.5
——
130
130
Licht und Kraft......10
123,25
124
122
123,5
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91
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91,5
Gesellschaft für Elellrilche Unternehmungen .... 10
Hamburger ElektrtzitätL-Werte 10
124,75
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119
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—
—
—
Schildert L Co.......11
131.75
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133
Siemens L Halste.....16
177
—
176,25
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LalnneyerLCo.......10
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Buderus..........5
54,5
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Deutsche Grböl.......6
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72
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—
71
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71
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77,75
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Mannesmunn-Rdlne» .... 7
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—
—
37,5
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—
—
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——
—
76,75
77.5
| Phönix Bergbau......6Vi
59
59
59
59
I Rheinische Braunkohlen . . io
187
i —
187-5
189
82
83
82
83
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85
Jranlfurt a. 211.
Berlin
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Datum
24.3.
25.3.
24.3.
25.3.
Bereinigte Stahlwerke . .
Otavi Minen......
55
—
55,5
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-—
32.75
32,5
Kaliwerte Aschersleben . .
. 10
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- -
152,5
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Kaliwerke Westeregeln . .
. 10
157
159
157
159
Kaliwerle Salzdetfurth . .
. 15
236
—
235,25
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ft G. Farben Industrie. .
. 12
144,5
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144,65
146,25
Dynamit Nobel.....
. . 6
-
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Scheidcanstalt......
. . 8
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Goldschmidt......
. . 6
47,5
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47,75
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54,65
54,75
MetaUgeseUlchaft.....
. . 8
75
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76
Phillpv Holz mann ....
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92
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Zementwerk Heidelberg .
. 10
78,5
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—
Cemeniwerk Karlstadt. . .
. 10
87
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Wayb & Freytag ....
. . 8
38,25
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Schultheis Patzenhofee . .
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—
166,5
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Lstwerke........
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——
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80
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Zellstoff Waldhos . . . .
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98,5
—
99
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Zellstoff Aschaffenburg . .
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Charlottenburger Waller .
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135
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Daimler Motoren . . . .
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Deutsche Linoleum . . .
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Banknoten.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Berlin, 24. März
Geld
Brief
Amerikanische Noten......
4,183
4.203
Belgische Noten. .......
58,13
58,37
Tänilche Noten ........
111,85
112,29
Englische Noten ........
20,329
20,409
Französische Noten .......
16,405
16,465
Holländische Noten.......
167,69
168,37
Italienische Noten........
22,03
22,11
Norwegische Noten.......
111,88
112,32
Deutsch.Oesterreich, * 100 Schilling
58.86
59,10
Rumänische Noten.......
2,472
2,492
Schwedische Noten .......
111,98
112,42
Schweizer Noten........
80,49
80,81
Spanische Noten........
45,51
45,69
Tschechoslowakische Noten.....
12,385
12,445
Ungarische Noten .....
72,95
73,25
•
24.März
25.Mär;
Amtliche Geld
Notierung Bries
Amtliche Geld
Notierung Bries
Amst.« Nolt.
168,05
168,39
168,07
168,41
Bukn- Aires
1,456
1,460
1,456
1,460
Brff.-ÄntW-
58,355
58,475
58,36
58.48
Christian ia.
112,14
112,39
112,34
112,14
112,36
Kopenhagen
112,12
112,13
112,25
112,35
Stockholm -
112,24
112,46
112,47
Helstngfors.
Italien. . -
10,547
21,955
10,567
21,995
10,547
21,955
10,567
21,995
London. ..
20,366
20,406
20,369
20,409
Neuyork «.
4,191
4,199
4,1920
4,2000
Paris....
16.396
16,436
16,398
16,438
Schwei; ..
80.655
80.815
80,64
80,80
Spanien. -
44,96
45,04
44.81
44,89
Japan - . -
2,070
2,074
2,070
2,074
tkiobe Jan.
0,302
0,304
0,302
0,304
Wien in D-« Oe st- abgeft.
58.93
59,05
58,935
59,055
Prag . . -
12,422
12,442
12,422
12,442
Betirad . .
7,363
7,373
7,361
7,375
Budapest. .
73.05
73,19
73,05
73.19
Bnlaaricn .
3.038
3,044
3,038
3,044
Lissabon .
Danzig. . .
18,82
18.86
18,82
18,86
81.475
81.635
81.47
81,63
Konst-,ulm.
1.784
1.789
1,784
1,789
Athen.
5,435
5,445
5,435
5,445
Canaba .
4,188
4.196
4,139
4,197
Um ,uay. .
3,057
3,063
3,046
3,052
Tatro ...
20,89
20,93
20,89
20,93


