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Wirtschaft
Schwächere Auslandbörsen
Die deutschen Börsen
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HklIInglor» . Wien .
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Ropcnbogee. €todhölm London. . . Cuwioe Sitte# Neuoort vrüllel. .
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Parts Stftrortj Spanien Danzig Japan Kto c-e Ja».. Iuaoslawle«. Llliadon
beträgt. Der Aufsichtsrat beschloß eine sofortige umfassende Nachprüfung. Er macht seine endgültige Stellungnahme zu den gesamten Vorgängen von dem Ergebnis dieser Nachprüfung abhängig. Der Aufsichtsrat hat sein Mitglied vr.b.c.Schif- s e r e r. der seit 24 Jahren dem Aufsichtsrat der Gesellschaft angehört, in den Vorstand delegiert. Die Mitglieder der Generaldirektion L. Katzenellenbogen und E. Penzlin sind auf ihren Wunsch von ihren Aemtern enthoben worden.
Berliner Produktcnmarkt.
Merlin, 23. Olt. An der Produktenbörse war Schwächung zu verzeichnen, r Äc,mcincn fd> cppenden Mehl- jSjJ**- Mühlen mit Anschaffungen vor- onderersett« ift eine Zunahme M An- flcbotc« zumeist nur bei Weizen festzustellen, wäch.
* Die Erdölgewinnung Preuße ns imSeptember. Wie der Amtl. Preust.Pressed. mitteilt, betrug die Erdölgewinnung Preußens im September nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Statistik 14 212 Tonnen gegen 15 388 Tonnen im Monatsdurchschnitt 1930. Auf das Gebiet von Hänigsen—Obershagen—Aienhagen entfallen 5085 Tonnen, auf Wietze—Stein—Förde 4781 Tonnen und auf den Bezirk Eddese—Oelheim —Oberg 4346 Tonnen. Die Zahl der in diesen Betrieben beschäftigten Arbeiter betrug Ende des Monats 1474 gegen 1459 am Ende des Vormonats.
Ein W e l t - A l u m i n i u m - K o n z e r n gegründet. 3n Basel wurde am Mittwoch die Alliance Aluminium Compagnie AG. mit einem Kapital von 35 Mill. Schweizer Franken gegründet. Es ist vorgesehen, das Kapital im Bedarfsfälle auf 65 Will. Schw. Franken zu er^ö)en. Die Gesellschaft wurde von den französischen, englischen, deutschen, schweizerischen und kanadischen Alu- Miniumproduzenten gegründet und umfaßt auch verschiedene norwegische Werke, die mit den angeführten Produzenten bereits liiert sind. Der Zweck der Alliance Aluminium ist die Förderung und Verwertung des Aluminiumabsahes mit allen hierfür geeignet erscheinenden Mitteln.
Die gestrige Reuhorker Börse eröffnete im Gegensatz zu vorgestern in fester Haltung. Man erhofft von den französisch-amerikanischen Verhandlungen konstruktive Ergebnisse.
An den internationalen Devisenmärkten konnte sich das englische Pfund nach einem Rückgang am Vormittag im Laufe des Nachmittags wieder eine Kleinigkeit erholen und ging gegen den Dollar auf 3,92>4 herauf, nachdem es sich bis auf 3.905 „ abgeschwächt hatte. Das Geschäft in Devisen war sehr ruhig, und im allgemeinen ergaben sich nur geringe Veränderungen. Der Dollar lag international nicht einheitlich, in Amsterdam ging er auf 247,12»/, zurück, dagegen waren Termindollars etwas fester. In London schloß die Reichsmark mit 16,82 unverändert, in Amsterdam lag sie mit 57J/g etwas schwächer, in Zürich hat sie sich gut behauptet. Die Rorddevisen waren an sämtlichen Plätzen etwas schwächer, dagegen lag Devise Brüssel eher etwas fester.
gaben gemacht. Kurz vor dem Derufungstermin trat nun der Angeklagte an einen Beamten seines damaligen RessortS mit dem Ansinnen heran, mit dem für ihn unbequemen Zeugen zu sprechen, da- mit dieser seine Aussage etwas .umstelle", sonst würde er noch härter bestraft, er sei doch bestraft genug. Der Zeuge lieh sich aber nicht beeinflussen, sondern blieb bei seiner früheren Aussage, die, wie auch die heutige Verhandlung ergab, der reinen Wahrheit entsprach. Dieses wußte nach der Lieberzeugung des Gerichts auch der Angeklagte, trotzdem versuchte er durch eine Mittelsperson den Zeugen zu einer falschen AuSsage zu verleiten. Das Gericht hielt den Angellagten der Verleitung zum Meineid für schuldig und erkannte gegen ihn aus die geringste zulässige Strafe von einem Jahr Zuchthaus, auS der mit der früher erkannten Gefängnisstrafe eine Gesamtstrafe von 1 I a h r 3 Monaten Zuchthaus gebildet wurde.
Serlln, 23 O« ober .'lmentoni'Le Store,.......
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Tturid>-CefletTrtd), i 100 €<f>lUlnn tRumjntidie Roten.....
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Sdiroeyet Roten.........
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Ungaxiftfcf Sloten ..... .
Die Londoner Börse war gestern auster- ordentlich ruhig. Die Rähe der Wahlen wirkt sich jetzt stärker aus. Lieberwiegend ergaben sich Kursrückgänge, nur Ausländer, unter ihnen auch die deutschen Werte, konnten sich erholen.
Die Amsterdamer Börse war auch im Verlause bei ruhigem Geschäft schwächer.
An der Amsterdamer Börse lagen die deutschen Reichsschuldbuchfordcrungen nicht ganz einheitlich, doch überwiegend fester. 1933er Fälligkeiten notierten 68,5, 35er 60, 36er 50, 40er 45,5, 41er 43,5, 42er 43, 43er 42, 44er und 46er 40 und 47er und 48er 39,75.
Die Pariser Börse unterlag mehrfachen Schwankungen. Rach teilweise recht erheblicher Abschwächung setzte sich später eine leichte Erholung durch, doch lagen die Schlustkurse auf Realisationen erneut schwächer.
Die Brüsseler Börse war nach festerem Beginn später ruhiger, es erfolgten für Pariser Rechnung ziemlich beträchtliche Abgaben.
Oie Vorgänge
bei Schuliheis-pahenhofer.
Berlin, 23. Okt. (WTB.) In der heutigen AufsichtSratSsihung d e r Sch u lt h e i s - PahenhoferBrauerei - AG., Berlin, berichtete der Vorstand über die vorläufige Feststellung der Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres. Danach ist ein D r u t t o ü b e r s ch u st von etwa 16 Millionen Mark erzielt worden. Für Abschreibungen auf Effekten sind 21 Millionen, auf Beteiligungen etwa 3 Millionen und auf Debitoren der Ostwerke bzw. ihrer Tochtergesellschaften etwa 8 Millionen, zusammen also 32Millionenin Aussicht genommen. Diesen Abschreibungen von 32 Millionen stehen, außer dem Bruttoübcrschust von 16 Millionen, von dem die ordentlichen Abschreibungen zu kürzen sind, st ille Reserven von etwa20Millio- neu zuzüglich der noch nicht verrechneten Fu- sionsreseroevon21 Millionen und der offenen Reserve von 8,6 Millionen Mark gegenüber. Die der Gesellschaft nahestehen- den Danken haben einen Bankbereitschaftskredit zur Verfügung gestellt, der die Gesellschaft gegen etwaige Ansprüche, die bisher nicht hervorgetreten sind, sicherstellen soll. In der Sitzung wurde ferner mitgeteilt, daß bei der Gesellschaft Ab- nahmeverpflich tungen in eigenen Aktien bestehen, die auS früheren, seit zwei Jahren bei den O st Werken getätigten Ankäufen herrühren. Diese Abnahmeverpflichtungen, von denen der Aufsichtsrat erst in seiner heutigen Sitzung Kenntnis erhielt, sind erst zum 1. 3 a n u a r 1 934 fällig, eS hanbelt sich hierum etwa nom. 14,5 Millionen Mark Schultheis - Patzen- hoferStammaktien, deren Einstandspreis Valuta 31. August 1931 im Durchschnitt 285 Proz.
keinen Wein trinken und Dich auch nüchtern vom Zorne abwenden. Last Deine eigenen Fehler nicht andere entgelten, am wenigsten Deine Untergebenen. Meine Henker sind seit langem müßig und fragen mich täglich, ob ihre Schwerter verrosten sollen."
Erweitertes
Schöffengericht Gießen.
• Gießen, 23. Okt. Ein inzwischen aus dem Kommunaldienst ausgeschiedener Stadtbaumeister auS D. hatte sich wegen Verleitung zum Meineid zu verantworten. 3m vergangenen Jahre war gegen chn ein Verfahren wegen eines Verbrechens im Amte anhängig, daS mit seiner Verurteilung zu sieben Monaten Gefängnis endete. 3n diesem Verfahren hatte ein anderer städtischer Beamter den Angeklagten schwer belastende An-
mungsmäßig eher Fortschritte, da man noch hier und da Absatz findet und mit Börsenengagements rechnen zu müssen glaubt. Die neuesten Meldungen über die amerikanischen Besprechungen Hoover-Laval lauten wenig befriedi- g e n d. Am Devisenmarkt nannte man Pfund gegen Kabel zirka 3,91, gegen Amsterdam 9,67, gegen Spanien 43,90, gegen Schweiz 19,9750.
Devisenmarkt Berlin — Jranffurt a. M.
tlm die Wiedereröffnung.
Berlin. 23. Okt. (WTB.) In der heutigen Sitzung des Berliner Dörsenvorstan- des berichtete der Vorsitzende Dr. Mosler über die in der letzten Zeit von dem Präsidium des Börsenvorstandes und von ihm persönlich unternommenen Schritte wegen der Wiedereröffnung der Börse. Der Vorsitzende be- tonte, dast er hierbei nicht nur die Llnterstützung des preußischen Ministeriums für Handel und Gewerbe, sondern auch bei den beteiligten Reichs- mtmsterien und bei dem Reichsbankpräsidenten Verständnis für die starken für die Wiedereröffnung der Börse sprechenden Gründe gefunden habe, dast indessen die auS der De- enlaae h e r a e l e i t e t e n Bedenken no$ nicht beseitigt seien. Die Ausräumung dieser Bedenken bilde gegenwärtig den Gegenstand ernster Erwägungen. Der Börsen- vorstand ersucht einstimmig sein Präsidium, die Bemühung zur möglichst schnellen Wiedereröffnung der Börse fortzusetzen.
Schwächere Stimmung in Sranffurf hbnnritaZ1 ’ m1 Vi 23 Okt Im heutigen tele- toi? H.Pxt,cbt fischen den DankbureauS £inc lchwächere Stim- m u n fl vor. da die Kursrückgänge an der gestri- &HnUt)OrkC Abrle Verstimmung auÄ.
?Clbc anderer Momente, wie die das Anm?!>t i?^rung der Arbeitsmarkllage, das Anwachsen der Konkurse und nicht zuletzt der ^ultdl-.Konze?n Ä ba- Kurso bar? man am Aktienmärkte die
Kurse gegenüber gestern um 2 bis 3 Proz. schwä- $*£ iüaRnlC lam reichlicheres Material her- etwas lebhasterer Llmsahtatigkeit tu weichenden Arsen Ausnahme fand. d
n rin?, 2™ e x V P m aJ 1 ‘ bestand Abgabe- hnHmatrfA sowohl Gold- als auch Liqui-
clma 1Ar bo.
Berliner Börse
Amlllckk
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8.59
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8.54
8.56
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59,06
58.94
59.06
12.47
12.49
12.47
12.49
73.28
73,42
73,28
73,42
3.072
3,078
3.072
3,078
70,78 92.66
171,12
92.84
170.78
171,12
92.61
92.79
93.16
93,34
93.11
93.29
98.30
98.50
97.90
98.10
16.40
16.50
16.46
16.50
0.983
0.987
0.978
0.982
4.209
4,217
4.209
4.217
58.99
59.11
58.94
59.06
21.83
21.87
21.83
21,87
16.62
16.66
16.61
16.65
82.52
82.68
82.52
82.68
37.66
37.74
37.66
37.74
83.17
83.33
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7,473
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14,99
15.01 Banfnoten.
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92.46
92.84
58.63
58.92
2.53
2.55
98.10
98.50
82.34
82 66
37.52
37,63
72.75
73.15
Das Ansteigen der Arbeitslosigkeit
Die ArtjCLktMügteßU. m
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in Millionen
Unterstützte
Wählerliste einsehen!
Die Wählerliste jur hessischen Landlagvwahl am 15.November kantz noch am morgigen Sonntag (le hier Tag!) von 9 bis 13 Uhr im Stadt- Haus. Bergstraße 20, Zimmer Nr. 13, eingesehen werden.
Dählen dürfen «nur d l e Personen, deren 7tamen in der Wählerliste stehen!
Es notierten per Zentner Lebendgewicht in *2HL- Ochsen al) 36- 39. a2) 32-35, bl) 27-31. Dullen a) 28-32, b) 24-37. Kühe a) 28—31. b) 24
des]
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Bewühr
Die Gesamtzahl der Arbeitslosen steht aus beinahe 4,5 Millionen, davon gehören immer weniger der Arbeitslosenversicherung selbst an, sondern müssen durch die Krisenunterstützung oder durch die Wohl- sahrtssürsorge der Gemeinden unterhalten werden.
Oie Arbeitsmarktlage in Hessen und HeffemAassau.
Dieder verschlechtert.
WSR. Lieber die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Rassau berichtet das Landesarbeitsamt Hessen in Frankfurt a. M.. Die Arbeitsmarktlage hat sich in der ersten Oktober- hälste wieder verschlechtert. Die Zahl der Arbeitsuchenden ist um 5156 auf 276 82 1 gestiegen. DaS Bekleidungsgewerbe und die Lederindustrie sind auch weiterhin, wenn auch in geringerem Umfange als bisher, aufnahmefähig geblieben, dagegen schwächte sich die Beschäftigung in fast allen übrigen BerufSgruppen. besonders in der Steinindustrie, im Baugewerbe, im Gaft- wirtSgewerbe und in den Angestelltenberufen merklich ab. Auch die Gruppe Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gärtnerei hat Kräfte freigegeben. Infolge der neuen Bestimmungen, nach denen die Dezugsdauer der Arbeitslosenunterstützung aus 20, bei Saisonarbeitern auf 16 Wochen verkürzt wurde, ging die Zahl der Hauptunter- stützungSempsänger in diesem Llnterstüyungszweig um 11 680 aus 66 165 zurück, dagegen nahm die Zahl der Hauptunterstühungsempfänger in der Ärifenfüdorae um 8739 zu, fic stieg auf 75 875. waS z. T. auch auf die Erweiterung deS Personenkreises zurüazumhren ist.
gig, während Roggen in den späteren Sichten nur 0,50 Mk. verlor. Weizen- und Roggenmehle haben bei unveränderten Forderungen schlepp.ndes Geschäft, nur billigere Provinzroggenmehle bleiben etwas gefragt. Am Hasermarkte war die Stimmung gleichfalls schwächer, obwohl sich das An- gebot nichn nennenswert verstärkt hat: am Lieferungsmarkte kam es zu Rückgängen bis zu 2,50 Mark, anscheinend unter dem Eindruck der Meldungen, daß mit einem Austauschexport vorerst nicht gerechnet werden kann. Braugerste ist kaum abzusehen, Industrie- und Futtergerste liegt stetig. Die Preise für Weizen- und Roggenexportscheine waren um 1 Mark gedrückt. Es optierten (1000 Kilo): Weizen, märk 214 bis 217, Oktober 229 Dezember 231 bis 230,50, März 239,50 bis 239 (schwächer); Roggen, märk.. 185 bis 187, Oktober 196, Dezember 197, März 203.50 bis 233 (ruhig) Braugerste 163 bis 173 (ruhig), Futter- und In- dustriegerste 154 bis 162 (ruhig): Hafer, märk. 138 bis 147. Dezember 155,50 bis 154.50 (Brief)' März 162,50 (matter). (100 Kilo): Weizen- mehl 27 25 bis 32,25 (behauptet): Roggenmehl 26,50 bis 28 75 (behauptet): Weizenkleie 10,15 bis 10,40 (fester): Roggenkleie 9,10 bis 9,60 (fester)- Diktoriaerbsen 20 bis 27; Leinkuchen 13,20 bis 13,40; Erdnuß kuchen 11,60: Grdnußkuchenmehl 11,70: Trockenschnihel 6,00: Sojaschrot (ab Ham- bürg) 11,70 (ab Stettin) 12,20 Mark. Allgemeine Tendenz: schwächer.
Wochenbericht
°om Sranffurfer Schlacktviebmai-N
Die nach unten gerichtete Bewegung der Preise auf dem Frankfurter Schlachtviehmarkt kam noch nicht zum Stillstand. Das Angebot auf den meinen Märkten war geringer als in der Vorwoche, öic Zurückhaltung der Käufer war jedoch so groß, daß zu Marktbeginn noch keine Abschlüsse zustande kamen. Die Auftriebe waren nur zu weichenden Preisen unterzubringen.
Auf dem Rindermarkt betrugen die Zufuhren 1578 gegen 1721 Stück in der Vorwoche Die Preisgestaltung war uneinheitlich. Während Ochsen und Kühe je 1 Mark anziehen konnten, buhten Färsen erneut 1 Mark ein; Bullen blieben unverändert. Die Nachträge erstreckte sich wieder nur aus billiges Fleisch. Das angebotene Bieh war nur von
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— mittlerer Qualität. Sin außerordentlich verlustreiches Geschäft hatte auch in dieser Woche wieder der Schweinemarkt, obwohl die Zufuhren wesentlich geringer als in ber letzten Woche waren. Sie betrugen 5767 gegen 6339 Stück. Die Rachsrage nach fetten Schweinen hielt weiter an. Leichte Tiere blieben stark vernachlässigt. Der Handel verlief äußerst schleppend, so daß erheblicher Ueberftanb verbleiben mußte. Dollfleischige Schweine von zirka 200 bi« 300 Pfund gaben rund 6 Mark, solche mit einem Gewicht von 160—200 Pfund um 5 Mk. fleischige Tiere mit einem Gewicht von 160—200 Pfund um 5 Mk. fleischige Tiere mit einem Gewicht von 120—160 Pfund um 3—6 Mk nach. Säuen hatten einen Preisverlust von 4 Mk. auf- zuweisen. Auch am Kälbermarkt hielten die Preisrückgänge an, obwohl auch hier die Beschickung mit 1282 gegen 1316 Stück etwa« geringer war. Rach ruhigem Handel und etwa 2 blS 3 Mk. rückläufigen Rotierungen wurde der Markt geräumt. Am Schafmarkt setzte in die- fer Woche wieder stärkerer Zutrieb ein, und zwar betrug er 541 geaen 467 Stück. Angesichts der sehr geringen Rachfrage gingen die Preise weiter zurück.
bis 27, c) 18-23. Färsen a) 36-38, b) 32-35, c) 27-31. Kälber a) -. b) 44-47, c) 40-43, d) 33—39. Schafe a) 28—31, b) 24—27. c) 20-23. Schweine (Notierung vom Hauptmarkt) a) —, b) 46-48, c) 45-48, d) 43-48, e) 39-44, f) —w
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
Die Frankfurter Getreidebörse verlief auch in dieser Woche in febr ruhiger Tendenz, eine gewisse Unsicherheit ist allerdings noch nicht gewichen. Bei der Händlerschaft konnte man sehr starke Zurückhaltung beobachten, die damit motiviert wurde, daß man die Entwicklung der politischen und wirtschaftlichen Derhältniste adwarten wolle. Die Preisgestaltung war im großen und ganzen uneinheitlich, in ihrer Grundstimmung aber eher schwacher. Die Um- sotztätigkeit hielt sich in den engsten Grenzen.
Am Brotgetreidemarkt herrschte bei unregelmäßiger Preisentwicklung ruhige Stimmung. Das Angebot hat sich nicht verstärkt. Etwas bessere Nachfrage entwickelte sich für Weizen, während Nag- gen auffallend vernachlässigt blieb. Weizen konnte sich um eine Mark auf 227,50 bis 228,50 per Tonne befestigen, während Roggen um 2.50 Mark auf 217,50 Mark nachgab.
Nach der leichten Besserung in der Vorwoche ,st das Geschäft in Braugerste wieder recht schlep- pcnd geworden. Es zeigte sich keine Nachfrage, aber auch kein dringendes Angebot. Auch Industrie, und Futtergerste lagen unverändert still Die Notiz schwächte sich um 2,50 aus 175 bis 177,50 Mark pro Tonne ab.
3m Gegensatz hierzu hat sich für guten Hafer regere Umsatztätigkeit herausgebildet. Hafer konnte sich um 2,50 auf 162,50 bis 170 Mark pro Tonne erhöhen.
Das M e h l g e s ch ä f t zeigte keine Belebung. Die Umsatztätigkeit blieb klein, und über die Deckung des laufenden Tagesbedarfes hinaus wurde nichts unternommen. Die Preise blieben unverändert
Am tJutterm Ittel mar ft blieb Kleie gedrückt, während sich für Nachmehle einiges Interesse zeigte. Auch Rauhfuttermittel fanden bessere Be- achtung. Die Preise zogen an.
Am Äartoffelmartt hat sich ebenfalls eine Besserung eingestellt Es notierte der Zentner In- dustriekartosseln, hiesiger Gegend, mit 2,40 Mark noch 2,10 Mark.
rend das Offertenmaterial in Roggen nach wie vor mäßig bleibt. Bei geringen ilmf^cn lauteten die Gebote im Promptgeschäft für Reizen und loggen etwa 1 Mark niedriger. Am Lieferungs- markte war Weizen im gleichen Ausmaß rüdgän-
Aus aller Wett.
Der Polijeibeamte als (Erfinder.
Dem Nürnberger Polizeihauotwachtmelster Wink- ler ist es nach einjährigen Versuchen gelungen, eine Vorrichtung zu erfinden, durch die bei Auto- Zusammenstößen die zuletzt gefahrene (9 e - schwindigkeit und der zuletzt geschaltete (Bang am Tachometer angezeigt wird. Die Vorrichtung ist durch plombierten Verschluß gegen Eingriffe geschützt. Sie wurde bereit» patentiert.
Grohseuer in einem tschechoslowakischen Dorf.
3n Rizni Skavkov brach ein Großfeuer aui, dem 55 Wohngebäude mit Scheunen und Ställen zum Opfer fielen. Auch eine große Anzahl von landwirtschaftlichen ©eräten, Haustieren und d i e gesamte Ernte wurden ein Raub der Flammen. Bei dem Feuer kam auch ein Kind in den Flammen um. Etwa 80 Familien sind obdachlos. DaS Feuer war i n - folge Llnachtsamkeit vonKindern entstanden, die ein kleines Feuer angezündet hatten.
(finaefanöt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem
Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Ein Rotruf der Kleinrentner.
3n Äüne beginnt daS Semester. Hunderte von Zimmern find gerüstet und warten auf ihre Mieter Aber wer vermietet heutzutage? Ss sind nicht nur diejenigen, die so dringend notwendig aus diese Deine Derdicnstmöglichkeit angewiesen sind, all die vielen Kleinrentner, Arbeitslosen, Witwen usw., sondern eS gibt in den Reihen auch der besser situierten Steile noch eine gan;c An- äohl derer, die durch das Vermieten von Zimmern nur einen Zusatz au ihrem durch allerlei Abzüge geschmälerten Geyalt suchen. Und an diese letzteren wendet sich die Dittes Wer noch fein feste- Gehalt, seine fefte Stellung hat, wer nicht unbedingt aus- Vermieten angewiesen ist, der nehme nicht denen ihre letzte VerdienstmLalich- keit, die so bitter notwendig mit dieser Einnahmequelle rechnen müssen! Man überlasse diese Einnahme den Klein- und Sozialrentnern, sowie den alleinstehenden Witwen, bei denen der Srlö« auS dem Zimmervermieten vielfach die einzige Einnahme zur Bestreitung deS Lebensunterhaltes ist! D,
Srieftaften der He&affion
K. H. u. Fr. Zweifellos handelt eS sich bei diesen Starenschwärmen um Vögel, die aus nördlicheren Gebieten stammen, den Winter in unterer Geaend verbringen und überhaupt nicht nach Lüden ziehen. 3m Frühjahr ziehen sie wieder ihrer nördlichen Heimat zu.
Gesamtzahl ,Versicherung) .Knsen- WohtfQhrts-


