Ausgabe 
7.11.1931
 
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Bezirksklosse. 1. Bezirk: To. Rodheim I von so gepeinigt, daß sie sich in Qualen aus

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grauen zur Verfügung stehen, steht sich daher in die angenehme Lage versetzt, Wettbewerbe, in denen sie begründete Siegesaussichtcn hat, stärker zu besetzen. Der Vorstand der DSB. wird in einer eigen» dazu

Die Firma Radio H. Mende 8c To. ®. m. I ... Dresden-R. 15, hat mit ihrem MENDE 98 einen

geben und sich mit seinem Partner Hunter erneut Nüßlein-Najuch zum Kampfe stellen.

Leichtathletik'Länderkampf Deutschland-USA.

Von amerikanischer Seite aus wurde jetzt ein Leichtathletik-Landerkampf Deutschland USA. an*

Schaft

er einmal davon gekostet hat, gibt dann der Asse gewöhnlich die schlechte Gewohnheit beS Schwanzkauen- auf. Elefanten leiden häufig, wenn sie au- den Tropen in da- gemäßigtere Klima kommen, an Mogenbeschwerden und werden da*

Dreiröhren-Retzanschluhempfänger herausgebracht, der sich durch seine Billigkeit auszeichnet. Er hat infolge seiner Leistungsfähigkeit innerhalb kurzer Zeit viele tausend ö4ENl)E.Freunde gewonnen. MENDE 89 ist kein Ort»., sondern ein anerkannter Fernempfänger mit Einknopsbedienung. 7548V

To. Waldgirmes I; To. Kinzenbach I To. Erda I; To Wißmar I To Launsbach I. 2. Beürk: Lollar I To Allertshausen I ; To. Allendorf 11 To. Ruttershausen I. 3. Bezirk: To. Beuern I To. Hausen I; To. Albach I To. Steinbach I; Al­ba ch II To. Burkhardsfelden 1.

Gerätewetlkarnpf Kinzenbach Launsbach Rodheim.

Am Sonntag 15. November, kommt im Saale de» Gastwirts Wilhelm Bender 11. in Rodheim der bereit, ttaditionell gewordene Gerätekamps der Turnvereine Kinzenbach, Launsbach und Rodheim an der Bieber zum Austrag. Den vorhergehenden Kampf im Frühjahr konnte Launsbach knapo mit drei Punkten Dorsprung vor Rodheim für sich ent- scheiden. In Anbetracht dessen, daß eine Anzahl Gau. und verbandsmcister teilnehmen, ist mit guten Lei- stungen zu rechnen.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Am Sonntag hatte Gießen im weiteren Verlaus derKrei-klassenspiele Nieder-Wöllstadt I. aufdem Trieb zum Gegner. Die Gäste haben durch ihren 5:1-Sieg über Heuchelheim bewiesen, daß sie ihre alte Schlagkraft wieder erlangt haben. Die Gießener werden also für da- morgige Spiel sehr auf der Hut sein müssen.

Ein spannende- Treffen dürfte sich in Naun- heim entwickeln. Wieseck 1., al- Gegner, dürfte nach seinen letzten Leistungen dem Spitzenfahrer der Tabelle auch auf eigenem Platze da- Siegen schwer machen.

Heuchelheim- I. muß die Steife nach Erbstadt unternehmen. Auch diese- Spiel dürste den

Gästen, wenn sie au- dem Ergebnis vom Sonntag nicht die Lehre ziehen, eine Niederlage bringen.

3n den Bezirk-klassen hat am Sonn­tag Marburg 1. Großen-Duseck 1. im Wieder- holung-spiel zu Gast. Der AuSgang de- Kamp­fe- ist offen. Großen-Linden I. weilt in Hun­gen und sollte den Sieger stellen. Marburg II. hat Londorf I. Aum Gegner und wird den Gästen wohl den Sieg überlassen müssen.

Außerdem spielen: Sichert-Hausen I. Oden-

Hausen I. in Odenhausen: Saasen I. in Lich, und | einberufenen Versammlung Stellung nehmen.

Haufen 1. In Beuern. Annerod I. hat Watzen­born 11. und Drünberg II. Meder-Ohmen L 8um Gegner. Ullendorf (Lahn) I. ist in Franken­bach, WaldgirmeS I. in LaunSbach zu Gast. Klein- Linden 1. hat Wißmar I., und Gleiberg I. Leun II. zum Gegner. Grvßen-Vuseck II. spielt ge­gen Lindenstruth

Der Nestling Grüningcn hat die zweite Mann­schaft von Heuchelheim zum Gegner.

In der Jugendklasse kommen noch fol­gende Spiele zum Au-trag: Wißmar Wie- seck II.; Heuchelheim Gießen; Naunheim Nodheim; Wieseck I. Staufenberg; Hausen Lollar; Fronhausen Nicder-Ohmen.

Turnen.

Die Vorturner und Turnwarte der DeztrkS- vereine treffen sich am morgigen Sonntag in Wieseck zur Herbst-Lehrstunde. Gleichzei­tig treten auch die Geräte-Kampfrichter zu ihrer Herbfttagung in Wieseck zusammen

Nüßlein und Aajuch in Pans.

Die Tilden-Tennis Compagnv, die ihre Europa* tournee am kommenden Montag im Pariser Sport* palast beschließt, hat für diese Veranstaltung die Dfiben deutschen Meister Hans Nüßlein und Roman Najuch verpflichtet. Tilden will dem jungen Deutschen in der französischen Hauptstadt im Einzel Revanche

Am morgigen Sonntag treffen sich die beiden 1. Mannschaften der Turnvereine Allen darf an der Lahn und Münchholzhausen zum Pflicht* spiel in Mendorf. Es dürfte sich ein spannendes Treffen entwickeln, zumal das Vorspiel am ver* gangenen Sonntag nur knapp mit 3:1 füc-tiUenborf verloren ging.

Handball der Gp.-Dg. 1900.

Zu einem |ür die Gestaltung der Tabelle der A-Klasse wichtigen Spiel empfängt am kommenden Sonntag 19005 2. Mannschaft die gleiche de» VfL. Wetzlar. Die Gäste rangieren an zweiter Stelle hinter Tv. Münchholzhausen und konnten im Vorspiel den Spieloercinigungsleuten das Nachsehen geben. Auch diesmal muß man ihnen die besseren Chancen zu­sprechen. Die Jugend empfängt den Nachwuchs de» To. Heuchelheim. Die Gäste sind hier gleichfalls Dor­spielsleger. Die 1900er verfügen zwar über einige talentierte Kräfte, die Mannschaft als Ganzes ist jedoch nicht allzu widerstandsfähig.

Handball im Lahn - Dünsberg«(Sau

Am kommenden Sonntag stehen nachstehende Mannschaften im Kampf um die Punkte:

G a u k l a s s e : Tv. Garbenteich I Tv. Atzbach; To. Dorlar I Tv. Mendorf I; Tv. Wieseck I To.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

1900 (Clga) Botten Horn (Clga).

Die 1. Mannschaft von Dottenhorn weilt am morgigen Sonntag da- erste Mal in Dießen. Dem Kamps sieht man mit einiger Spannung entgegen. Die Gäste haben sich in den diesjähri­gen Derband-spielen sehr gut gehalten und ha­ben in der Tabelle den dritten Platz hinter Wallau und Wetzlar inne. Allerdings fielen den Gästen auch zwei Punkte sür ein verlorenes Spiel gegen Dillenburg zu, da die Dillenburger einen nicht spielderechtigten Mann mitwirken ließen. Die 1900er stehen an vierter Stelle. Der bevor­stehende Kampf kann die Tabellenpvsition der 1900er verbessern, wenn es ihnen gelingt, die beiden Punkte an sich zu reißen. Den Gästen ist die Spielweise zu eigen, die die Vereine des Hinterlandes pflegen und die den Gießenern dgentlüb hinlänglich bekannt fein sollte, um ent» nnde Gegenmaßnahmen treffen zu können.

Ite außer Frage stehen, daß die Blau« weißen hier einen Sieg landen, einen Sieg auf eigenem Platze, vor eigenem Publikum und in der Aufstellung der letzten Spiele, die sich als nicht unglücklich erwiefen hat. Die 1900er find ja in letzter Zeit gut in Fahrt geraten und haben ihren Gegnern energischen Widerstand entgegen­gesetzt, der sich in einem Lin entschieden gegen Wetzlar und in einem knappen Sieg gegen Buh- bach äußerte. Man darf mit einiger Sicherheit auf 1900 al- die siegreiche Mannschaft tippen. Die Mannschaft: Fr. Schmidt; Jäckel, H. Schneider; Henrich, Lipvort. Glitsch; E. Schmidt, Heilmann, Lanqsdo f, WUhelmi, Zeller.

Die Ligareserve tritt der Ligareserve des VfV. auf dem Trieb gegenüber. DaS Spiel dürfte einen spannenden Verlauf bringen. Velde Mannschaften sind in ihrem Können nicht weit voneinander ent­fernt. Für die Dlauweißen ergibt sich aber die Notwendigkeit, bessere Leistungen zeigen au müssen, wenn sie sich behaupten wollen. Immerhin sollten sie dazu imstande fein. Dem AuSgang dieses Tressen- sieht man mit besonderem Interesse ent­gegen. Die dritte Mannschaft ist spielfrei. Die vierte Mannschaft spielt vormittags gegen Wahen- born-SteinbergS zweite Gif. Die Gießener sollten den sicheren Sieger stellen. DaS Vorspiel in Stein­berg gewannen die Vlauwelßen mit 6:2. Die fünfte Mannschaft tritt gegen die erste Elf von Vieber an und steht diesmal vor einer schwereren Aufgabe. Immerhin sollte eS au einem Siege reichen können. Die sechste Mannschast sollte ur­sprünglich gegen die zweite Mannschaft von Leih­gestern antreten. Der Spielabschluh wurde jedoch rückgängig gemacht.

Die Spielvereinigung, die mit der Aufstellung der sechsten Mannschaft, und mit der Ausstellung einer Schüler- und einer weiteren Iugendmann- schaft ihren Mannschaftsbestand erweitert hat, ist nunmehr in der Lage, (einschließlich der drei Han'-ballmonnschaften), insgesamt 16 Mannschaf­ten in den Kampf zu schicken. Die Spielvereinigung bürste mit dieser Anzahl Mannschaften einzig im Bezirk Hessen-Hannover dastehen. Die neuen Mannschaften werden ihr Können unter Beweis zu stellen haben.

Dugenbfplele.

Der stete Zugang von Jugendlichen hat die Auf­stellung von Awei neuen Mannschaften erforderlich gemacht, so daß damit die Jugend-Fußball-Ab­teilung über 4 Jugend- und 3 Schülermannschaf­ten verfügt, von denen am kommenden Sonntag folgende 6 zu Wettspielen antreten: Die 1. Ju­gend spielt in Lich gegen die dortige 1. Jugend, die 2. Jugend mißt als 2a-Iugeno ihre Kräfte mit der neu aufgestellten 2d-Iugend, die 3. Ju­gend ist spielsrei. Die 1. und 2. Schüler treten gegen die 1. und 2. Schüler des VfB. an. Die 3. Schüler erwarten die Schüler aüs Garbenteich.

DsB.'Gießen.

Die Ligamannschast des VfB. spielt am rnor- fligen Sonntag nicht wie ursprünglich vorgesehen, n Kassel gegen die Kurhessen, sondern hat sich für den Nachmittag auf eigenem Platze die Fuß­ballmannschaft des Bataillons verpflichtet. Der AuSgang deS Kampfes ist offen, denn über die Spielstärke der Soldaten läßt sich ein abschließen­de- Urteil nicht fällen. Das Spiel von zweimal fünfundzwanzig Minuten, da- seinerzeit während de- Zweikampse- Bataillon 1900 zwischen der Mannschaft deS Bataillons und der Liga der Spielvereiniaung 1900 au-getragen wurde, kann man Wohl kaum als einen Wertmesser heran* ziehen. DaS Spiel gewannen die Soldaten damals mit einem knappen Ergebnis. Die DsDer müssen nun yi dem morgigen Spiel ohne Henrich und Schneider antreten, da beide voraussichtlich in der Mannschaft deS D-taillonS spielen werden. Für die Liga de- DbD. wird das Treffen keine leicht zu nehmende Angelegenheit sein, denn die Soldaten verfügen über eine sehr Widerstands-

Die 1. Handballmannschast de» To. K l«i n * L i n * den empfängt die 1. des To. Nauborn zum letzten Pflichtspiel der Runde der 6-Klasse. Das Spiel wirb als Gebächtnissptel ür ben verstorbenen Kreisspiel- wart Bär vom M ttelrheinkrets ausgetragen. Der Ausgang bes Kamp es ist offen.

Zum fälligen Verbanbsspiel tritt bie 1. Mannschaft bes To. G r o ß e n - Li n b e n ber 2. Elf des Turn- und Sportvereins Butzbach in Butzbach gegen­über. Wenn auch bie Gastgeber im Vorspiel 10:4 unterlagen unb noch ohne Punktgewinn am Ende ber Tabelle stehen, so müssen bie Großen-Linbener trotzdem vorsichtig fein, bamit eine Ueberraschung öermieben wirb.

Großen-Linbens 2. Mannschaft empfängt bie 1. des To. ©rüningen. Der Spielausgang ist offen. Die Schüler gehen zum Rückspiel nach Dornholzhausen.

fähige Mannschaft, die das, was ihr unter Um­ständen an Technik fehlen sollte, durch Au-dauer, Wucht und Eifer sehr wohl ergänzen kann. Dem­gegenüber haben die VfBer in den letzten Spielen keine besonder- gute Figur gemacht, so daß die Siegesaussichten für die .Liga" durchaus nicht allzu hoch zu tarieren sind.

Die Mannschaften: Bataillon. Kramer Hen- rlchs, Schneider; Schupp, Michel Wagner; Panzeh Hamm, Sättiger, Schcrmuly, Ritter. VfB.: Balser; Kreß I, Hegel; Leutheuler, Knaus, Lehr* mund; Schmidt, Haupt, Bingei, Bärenfänger, Feh- lina.

Die Ligareserve tritt auf dem Sportplatz der Spielvereinigung 1900 der Ligareserve des Lokal­gegners gegenüber. Die 3. Mannschaft tritt aus dem Waldsportplatz der 1. Mannschast von Du­tenhofen gegenüber und hat damit einen Gegner vor sich, der von der ersten bis zur letzten Spiel­minute ernst genommen werden muh. Man ist leicht geneigt, den Gästen die besseren Chancen zu geben.

Iugendspiele.

Die 1. Jugend tritt im Gesellschaftsspiel der 1. Jugend von Herrrnannstein in Herrmannstein ficgenüber. Die Jugendlichen deS VfB. sollten mstande sein, als Sieger zurückzukehren. Die 2. Jugend trägt gegen die 1. Jugend von Leih­gestern auf des Gegner- Platz ein Diplomspiel auS. Leihgestern ist heißer Boden. Die 2. Jugend wird nicht im Handgalopp Sieger werden können. Die Schüler haben die Schüler deS Lokalgegner- H. und 2. Schüler gegen 1. und 2. Schüler von 1900) auf eigenem Platze zum Gegner. Zwischen den eifrigen Mannschaften der Jüngsten der bei­den Vereine können sich spannende Kämpfe ent­wickeln.

Handball im Gau Hessen (O. T.)

Das zweitletzte Spiel der diesjährigen Der- bandsrunde führt die 1. Mannschaft deS Männer- Turnvereins in Butzbach mit der 1. Gif des PSpv. zusammen. Polizei und Mtv. sind biS jetzt ohne Punktverlust. Für die Gießener wird dieses Tref­fen wohl daS schwerste, das sie in ihrer Gruppe auszutragen haben, fein. Die Männerturner tre­ten vorausfichtlich in stärkster Aufstellung (Ploch, Nehren, Volkmann; Schorkops, MalkomesiuS, Salz; Schüler, Nothermel. Seipp, Stremmel, Decker) an.

Auch die 1. Iugendmannfchaft steht biS jetzt noch ohne Punktverlüst an der Tabellenspitze. Als letz­tes Spiel hat sie am nächsten Sonntag auf eigenem Platze gegen die erste Jugend der Tgm. Fried­berg anzutreten.

Krankenhaus im Zoo.

Alle großen und modern eingerichteten Zoo­logischen Gärten, wie die von Berlin, London, Pari-, Neuhork besitzen Ausnahmehäuser, Kran­kenanstalten und Sanatorien mit Operationssälen und allen Einrichtungen. Hier werden die Patien­ten mit aller Sorgfalt behandelt, und die Tier­ärzte haben viel zu tun. Einen Einblick in die Tätigkeit des Zoo-DoktorS gewährt ein Aufsatz von Harold 3. Shepstone in derEmpire Review . Alle Neuankömmlinge werden in den Aufnahme- Häusern empfangen und von Tierärzten sorg­fältig untersucht. Gibt der Gesundheitszustand zu Bedenken Anlaß, dann wirb das Tier einige Zeit isoliert, wenn es krank ist, im Hospital be­handelt. Aus keinen Fall wird der neue Gast mit den alten Insassen zusammengebracht oder aus­gestellt, bevor seine vollständige Gesundheit sest- geftelll ist. Jede- Tier, das stirbt, wird seziert und die Todesursache nach Möglichkeit ergründet. Da in den großen Zoo- mehr als 1000 solcher Sektionen in einem Jahr stattsinden, so ergibt sich ein reiche- Material, an dem die Aerzte viel lernen können. Im allgemeinen gelten al- die besten Patienten die Affen, aber sie gehören auch leider zu den häufigsten. Besonder- werden sie von Lungenschwindsucht befallen, und eS war ein Triumph der Tierarzneikunst, als es kürzlich im Londoner Zoo gluckte, ein Schimpansenbabh durch die Zuführung von Sauerstoff zu retten. Das arme Tier bekam sehr schwer Atem, und es wurde festgestellt, baß eine Lunge unbrauchbar war. Sofort ließ der Doktor einen Sauerstoff­apparat kommen und setzte die zuführende Röhre an die Lippen des kranken Tierchens. Das Er­gebnis war erstaunlich. Es schien, als ob der Pa­tient aus dieser neuartigen Nährslasche Geben saugte, und er war bald wieder wohlauf. Da sich kleine Kinder häufig gegen da- Sauerstosf- etnatmen sträuben, so zeigte also da- Affenbaby mehr Berständni- für da-, wa- ihm gut ist, al- der Mensch. Manche Assen haben die närrische Angewohnheit, sich ihren eignen Schwanz anAU- beißen. Man vermutet, daß sie die Süßigkeit de- Sekret- von Ungeziefer, da- sich hier feft» setzt, für einen Leckerbissen halten. Dadurch be­reiten sie sich nicht nur Schmerz, sondern e- entstehen auch allerlei schlimme Wunden, und im Londoner Zoo werden die auf diese Weise ent­standenen Verletzungen mit einertoten Salbe"

geregt, ber nach ben Olympischen Spielen ftattfinben soll. Ein Teil Der Einnahmen dieser Veranstaltung soll bann zur Unterstützung ber deutschen Olympia* expedition verwandt werben. Die Deutsche Sport- behörde, ber bie Mittel für 20 Männer unb 10

dem Boden wälzen. Die Anwendung eine­riesigen Senfpflaster- und die Verabreichung einer tüchtigen Menge von Schnap- und Ingwer bringt stet- die Teilung. Ein Tuch wird dem riesigen Patienten um den Leib geschlungen und auf diese ist das Senfpflaster gelegt, bann wirb ein anderes Tuch darüber gebunden. Sobald die Hitze des Pflasters auf den Magen einwirkt, bringt sie Erleichterung, die der warme Trunk Aum Wohlbehagen steigert. Aber wenn die schlauen Dickhäuter erst einmal aus den Geschmack deS Branntwein- und deS Ingwer- gekommen sind, dann häufen sich die Magenanfälle bei ihnen, und sie erweisen sich al- vortreffliche Simulanten. Zip, ein Elefant in einem ameri­kanischen Zoo, rollte sich mit Vorliebe in schein­baren Schmerzen auf dem Boden, um den ge­liebten Trunk zu erhalten. Aber er ließ bald dar­auf ab, al- man die Behandlung auf da- Senf­pflaster beschränkte.

Ein hundertjähriger Feinschmecker.

Die einen sagen, nur Rohkost könne ein hohe» Alter sichern, andere wieder verbürgen sich für eine weise Mäßigkeit in allen Genüssen des Leden». Ein Hun­dertjähriger selbst, der Gras Tolombini in Mantua, erzählte an seinem Geburtstage von seinem Rezept. Zunächst lud er bie Gäste zu einem Frühstück ein, an bem er mit bestem Appetit teilnahm. Er wunderte sich, daß manche seiner Gäste den guten Dingen weniger zusprachen als er: demPetuccini", einem schweren, höchst wohlschmeckenden Ragout, ber Pou- ktrbe mit Gemüse unb Salat, ben Erbbeertörtchen, bem Dessert unb Käse, was alles mit einem vorzüg­lichen Chianti begossen würbe. Dann kamen noch Kaffee, Likör unb Zigarren. Unb ba» hundertjährige Geburtstagskind rauchte ein recht schwere» Kraut. Der so gesättigte Greis führte den Besuch in feine Bibliothek, zuerst zu den Dichtern Virgil und Horaz, deren Werke er großenteils auswendig kennt. Dann zeigte Graf Tolombini seinen Gasten dieDichter ber Gastronomie", deren eifriges Studium er gerade den Hausfrauen von heute empfahl.Gutes Herz unb guter Magen gehören zusammen; daher ist gute Küche so wichtig für da» Altwerben!" so behauptet» ber Gastgeber, der selbst bei diesem Rezept ein beacht­liche» Alter erreicht hat.

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