irtschast.
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Starke Position der Reichsbank.
Auch in der dritten Februarwoche hat sich die Entlastung im Status der Reichs- b a n k fortgesetzt. Die dritte Februarwoche pflegt Z>en Höchststand der in jedem Jahre saisonmähig auftretenden Geldverbilligung aufzuweisen. Ein Wechselbestand von etwas mehr als 1303 Mill. Mark, wenn man die etwa 300 Millionen Devisen öoti den mit 1620 Mill. Mark ausgewiesenen Bestand abzieht, ist ein Zeichen für die geringe Inanspruchnahme des Zentralnoteningituie^. Bon Mitte Januar bis Mitte Februar ist eine Schrumpfung von über 200 Mill. Mark einge-- treten, die Wcchselbeanspruchung ist in der Tat niedriger, als im Jahre 1929 zu der gleichen Zeit. Auch der Lombardbestand ist als verhältnismäßig niedrig anzusehen, bemerkenswert ist weiter die bedeutende Vermehrung der Giro- guthaben um mehr als 100 Mill. Mark, bei denen es sich zum Teil um öffentliche Gelder, zum Teil um Bankgelder handeln dürfte, deren Hinterbringung am Tagesgeldmarkt und Privatdiskontmarkt nicht möglich war. Seit Ultimo Januar haben die Goldbestände der Reichsbank um 113 Millionen Mark zugenommen, die Hälfte davon entfällt auf die Derichtswoche. Der Devisen- und Goldschatz der Reichsbank hat jetzt einen Rekordstand erreicht, aber er wird noch weiter steigen, da inzwischen wieder erhebliche Posten Gold bei der Reichsbank eingegangen sind. Auch im Geldumlauf zeigt sich eine weitere erhebliche Entlastung! er liegt mit 4,328 Milliarden unter dem zur gleichen Zeit des Vorjahres, (4,364). Der Reichsbankausweis der dritten Februarwoche bestätigt die Auffassung, daß von einem ins Gewicht fallenden Frühjahrsbedarf der Wirtschaft nicht die Rede sein kann, was ja angesichts der gegenwärtigen Konjunkturlage nicht verwunderlich ist.
Infolge der durch die eingetretene Entlastung sehr stark gewordenen Position der Reichsbank, dre in einer Rotendeckung von 70,1 v. H. ihren beredten Ausdruck findet, ist natürlich die D i s k o n t f r a g e aktuell, zumal man weiß, daß der Reichsbank die starken Goldzugänge nicht angenehm sind, sie also durch eine Lockerung der Diskontschraube weiteren Zugängen Einhalt gebieten könnte. Die Reichsbank scheint jedoch in ihrer Diskontpolitik nach wie vor ihre abwartende Stellungnahme aufrechterhalten zu wollen, um zunächst den Einfluß der Mehransprüche, die sich Ende Februar bzw. Anfang März einzustellen pflegen, zu übersehen. Selbstverständlich ist es, konjunkturpolitisch gesehen, recht und billig, daß die Reichsbank, wenn sich die zu erwartenden Mehransprüche nur in mäßigem Umfange einstellen, eine weitere Verbilligung des Geldsahes herbeiführt.
Hessische d.rgwerksdirettion Wöl'ershelm
In diesen Tagen vollzieht sich der Heber- gang der Hessischen Bergwerks- Direktion an die Preußische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft ( Preag) Berlin, die auheroe.n sämtüoze Akcken dec Hesrag erwirbt. Bergrat Dr. Sauer, bisheriger Direktor der Hessischen Staatsgruben in Wölfersheim, tritt n ich t den Dienst bei der H e f r a g in Wölfersheim an, da seine bisherigen Obliegenheiten als Amtsoorstand der Hessischen Bergwerks-Tirektion durch deren Hebergang an die Preag stark vermindert worden wären. Er hat vielmehr für zwei Jahre Hrlaub vom Hessischen Staat und der Preag erhalten, um einem Ruf als Berater und Gutachter beim A u f - schluß der mächtigen Braunkohlenlager in Rußland zu folgen. Dr. Sauer gehört neben Prof. Kleinlogel, Darmstadt (Betonbau), Geheimrat Tacke, Hambu g (Torfgewinnung), Prof. Schneideratus, Dessau (Bauhaus) und einigen anderen deutschen Technikern zu den ersten Staatsbeamten, die nach Rußland beurlaubt sind.
Neue Fusion im Delsicherungsfach.
In der gestrigen a. o. G. V. der Düsseldorfer Rückversicherungs A. G. wurde der Fusionsvertrag mit der Münchener Rückversicherungsgesellschaft ge. eh- migt. Hiernach geht oas Vermögen der Düsseldorfer Rückversicherungs A. G. als Ganzes an die Münchener Rückverächerungsgesellschaft unter Ausschluß der Liquidation in der Weise über, daß den Aktionären der Düsseldorfer Rückversicherungs A.G. für Aktien, auf die 1000 Mk.
eingezahlt sind, je eine Aktie der Münchener Rückversicherungsgesellschaft im Rennbetrug von 200 Mk., die mit 50 v. H. eingezahlt sind, oder nach Wahl der Aktionäre für Aktien der Düsseldorfer Rückversicherungs A. G. mit einem ein» gezahlten Betrag von 2000 Mk. zwei solcher Aktien oder eine voll eingezahlte Aktie der Münchener Rückversicherungsgeseltschaft zu nominell 200 Mk. jeweils mit Dividende für 1929'30 gewährt werden. Die Münchener Dank verpflichtet sich, den Ausgleich von Spitzen au vermitteln. Die Kosten der Verschmelzung einschließlich Stempelsteuer trägt die Münchener Rückversicherungsgesellschaft. Der Vertrag gilt rückwirkend mit dem 1. Juli 1929.
Rach Mitteilung des Vorstandes hatte die Düsseldorfer Rückversicherungs A. G. im vergangenen Jahr ein äußerst verlustbringendes Geschäft. Das Jahr 1929 gehörte zu den schwersten Drandjahren, welche das deutsche Geschäft betroffen hat. Es waren 31,5 v. H. mehr Schadenfälle gegenüber eines normalen Jahres zu verzeichnen. Das Feuergeschäft brachte allein einen Verlust von 600 003 Wk. Zuzüglich der Verluste in den anderen Geschäftszweigen war in dem vergangenen Jahr ein Gesamtverlust von 1 503 000 Mark zu verzeichnen.
Fusion Lffener Steinkohle - Gelsenkirchen.
In der gestrigen Aussichtsratssihung der Essener Steinkohlenbergwerke wurde beschlossen, die Fusion mit d.r G e l s en k i r ch e- ncr Bergwerks - A. - G. auf der Grundlage eines A^t'.entauschs Renuw.rt g g n Rennwert einer auf den 25. März einzuberufenden G.-V. vorzuschlagen. Am gleichen Tage wird der Aufsichtsrat von Gelsenkirchen zwecks Defchluß- fassung über die Fusion zusammentreten. Die Ak.ionäre der Essener Steinkohle erha ten gegen Hingabe ihrer über je 700 Mark lautenden Aktien mit Gcwinnberechtigung ab 1. Januar 1929 den gleichen Rennbetrag Aktien von Gelsenkirchen mit Gewinnberechtigung ab 1. April 1933. Ein Banlenkonsortium hat sich verpflichtet, bei dem Hmtausch der Aktien, der unverzüglich nach dem Zustandekommen der Fusion erfolgen soll, eine Zuzahlung von 70 Mark auf die eingereichte Aktie der Essener Steinkohle zu leisten. Die für den Hmtausch benötigten Aktien von Gelsenkirchen stehen aus eigenem Besitz und durch Heberlassung von befreundeter Seite zur Verfügung, so daß eine Kapitalerh.hung bei Gelsenkirchen nicht erforderlich ist.
Krediiverem Heuchelheim.
ck. Heuchelheim, 24. Febr. Im Saale des Gastwirts Ludwig Schäfer fand am Samstag die ordentliche Generalversammlung des Kreditvereins He uche lbei m e. G. m. b. H. statt. Die überaus stark besuchte Versammlung wurde von dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates Hardtmann geleitet. Aus dem von Direktor Rinn erstatteten Jahresbericht ging hervor, daß die Kreditkasse, wie der ortsübliche Ausdruck für den Kreditverein hier ist, sich im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage gut weiterentwickelt hat. Die Spareinlagen haben sich von 533 633 auf 638 950 Mark erhöht, während sich das Geschäfts- guthaben von 100 823 Mk. auf 109644 Mk. und die Bilanzsumme von 837 358 Mk. auf 1040 429 Mk. erhöhten. Damit ist erstmalig seit Bestehen der Kasse die Million überschritten worden. Der Reingewinn beträgt 10835 Mk., gegen 3467 Mk. im Vorjahr. Die Verwe.ltungs- kosten beliefen sich auf 15 922 Mk. Der Aufwertungsstock beträgt in Aktiven 123 102 Mk., in Passiven 136 336 Mk. Am 31. Dezember 1929 betrug der Bestand der Kasse 10 437 Mk., baß Guthaben bei Banken und Postscheck 16 781 Mk., ter Bestand an Wechseln 33 206 Mk. Der M i t- gliederstand betrug Anfang 1929 393, Zugang im Geschäftsjahr 25, Abgang 8, Bestand Ende 1929 410. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt in Soll und Haben mit 73 832 Mk. ab. Von dem Reingewinn wurden 1300 Mk. dem Aufwertungsstock zugeführt, 4225 Mk. = 10 v. H. Dividende und Kapitalertragsteuer, die die Kasse trägt, was einer Dividende von 11 v. H. entspricht. Der Rest wurde dem Reservefonds und der Betriebsrücklage zugeführt. Bon dem Auf- sichtsrot schieden statutengemäß aus Wilhelm Hardtmann, Heinrich Sack III. und Heinrich 3t i n n I., ferner ein Mitglied, Heinrich Be p - ler, durch Tod. Reugewählt wurden August Engelhard, Louis Friedrich Reu schling,
Ludwig K r o d IV. und Friedrich Sack II. Die Versammlung beschloß einstimmig den Wieder- beitritt zur Landesgeno'senschaftsbank.
*
* Frankfurter Genosse ns chafts- bank e. G. m. b. H, Frankfurt a M. Die Generalversammlung der Frankfurter G:n-ssen'chafts- bank genehmigte einstimmig den Bericht des Vorstandes und erteilte Vrrstand und Aufsichtsrat Entlastung. Der Vorschlag der Verwaltung, aus dem Reingewinn aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von zirka 359 030 Mark eine Dividende von 10 v. H. zu verteilen, wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Die Aufsichten der Bank für baä laufende Geschäftsjahr werden als günstig bezeichnet.
* Badenwerk-Anleihe überzeichnet. Die in der Schweiz zur Zeichnung aufgelegte 6pro;entige Anleihe der Badischen Lan- deselektrizitätsverforgung A. G. (Badenwerk) im Betrage von 8 Millionen Franken ist so stark überzeichnet worden, daß die angemeldeten Beträge erheblich reduziert werden müssen.
* 3lse Bergbau A.G., Grube Ilse. Der Aufsichtsrat beschloß, der auf den 3. April einzuberufenden G. V. bei Abschreibungen von 6 919 816 (6 095 440) Mk. von dem verbleibenden Reingewinn von 7 409 421 (7 193 505) Mk. eine Dividende von wieder 10 v.H. auf die Stammaktien und Genußscheine, sowie wieder 6,5 v. H. auf die Vorzugsaktien vorzuschlagen.
Frankfurter Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers"
Frankfurt a. M„ 27. Febr. Tendenz: zurückhaltend. — Zu Beginn der heutigen Börse herrschte wieder starke Zurückhaltung, da der Auftragseingang weiter sehr gering war. Anregungen waren, mit Ausnahme der günstigen Veranlagung des Geldmarktes, auch nicht vorhanden, so daß der Kulisse jeder Ansporn fehlte. Die innerpolitische Lage wurde etwas ruhiger beurteilt, auch war die gestrige Reuyorker Börse fest. Die Grundstimmung des Marktes war daher nicht unfreundlich. Die Spekulation schritt zu einigen Deckungen, so daß sich in Svezialwe.ten gegenüber der gestrigen Abendbörse kleine Besserungen ergaben. Im großen und ganzen war das Geschäft jedoch nicht umfangreich. Siemens- bezugsrechte wurden mit 6 v. H. unverändert gehandelt, Siemens-Debenturs konnten sich weiter etwas bessern, so daß auch schon hiervon ausgehend eine günstige Beurteilung der Situation erfolgte. Auf der anderen Seite sind aber Zweifel entstanden, ob heute mit einer Diskontsenkung in London zu rechnen sei, doch konnte hiervon keine Verstimmung ausgehen, da die Tatsache bestehen bleibt, daß, wenn heute keine Reduktion vorgenommen werden sollte, immer noch bei der günstigen Geldmarkklage die Wahrscheinlichkeit für kommenden Donnerstag offen bleibt. Das Hauptinteresse konzentrierte sich wieder auf den Verkehrsmarkt, an dem A.-G. für Verkehrswesen nochmals 3 v. H. gewinnen tonnten. Eine Erklärung der Verwaltung lieh für dieses Papier größere Gewinnchancen erwarten. Am Elektro- markt waren Licht & Kraft und Schuckert je 1,25 v. H. fester. AEG. gewannen 1 v. H., Siemens waren nur geringfügig erhöht. Von Chemie- akkien konnten Farben 1 v. H. und Deutsche Erdöl 1,25 v.H. gewinnen. Am Montanmarkt waren die Hmsähe bescheiden. Es ergaben sich in der Hauptsache Besserungen bis 1 v. H. Rur Ilse. Bergbau waren stärker angeboten und 5,5 v. H. schwächer. Die Mitteilung, daß für das vergangene Geschäftsjahr eine Dividende von 10 v. H. zur Ausschüttung kommen soll, wurde ungünstig gebucht. Banken waren uneinheitlich. Im Verlaufe wurde das Geschäft wieder still, auf Glatt- ftellungen traten vereinzelt Leine Rückschläge ein. Die Grundstimmung blieb aber freundlich, da sich Interesse für Spezialwerte erhielt. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 v. H. unverändert notiert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1900, gegen Pfund 20.365, London gegen Kabel 4,8600, gegen Paris 124,25, gegen Mailand 92,80, gegen Madrid 39,30, gegen Schweiz 25,19, gegen Holland 12,1205.
Berliner Börse.
Eigene Drahlrneldung des „Gießener Anzeigers".
Berlin, 27. Febr. Schon während des Dormittagsverkehrs erkannte man die freundlichere Grund st irnrnung der Börse. Vorübergehend wurde es bann an dec Börse, da die inner) olitische Lage, die noch immer nicht geklän ist, a.s verstimmendes Moment angesehen wurde, unsicherer. D e Befürchtungen, daß dieser Hmstand auf die Kursgestaltung nicht ohne
Einfluß bleiben würde, erfüllten sich nicht: lediglich die Hmsahtätigkeit wurde durch dieses Moment stärker gehemmt. Die Hoffnung auf eine Diskontermäßigung in London kam in den erften Kursen zum Ausdruck. Die Kurse waren fast durchweg gut behauptet, vielfach waren sogar Gew.nne von 1 bis 2 Prozent zu verzeichnen. Die feste gestrige Reuyorker Börse lieh eine Auswärtsbewegung der übrigen Ausland- borfen erhoffen. Die Beauftragung T a r d i e u s mit der Kabinettsbildung wurde ohne Stellungnahme zur Kenntnis genommen. Freundlich veranlagt waren insbesondere Zellstoffwerte, von denen Feldmühle und Aschaffenburger Ze7.stosf bis zu 2,5 Prozent gewannen. Auch A.-G. für Verkehrswesen und Elektrische Lieferungen zogen 3'/r bzw. 2,5 Prozent an. Durch Schwäche fielen Reichsbank und Draubank und vor allem Ilse Bergbau mit einem Verlust von 5.5 Prozent auf, wobei die unveränderte Dividende von 10 Prozent verstimmte. Essener Seinkohlen, die gestern auf die Meldung von der Fusion mit Gelsenkirchen stärker gesteigert waren, verloren heute 3 Prozent, da sich herausstellte, dah die Börse irrtümlich an einen Hmtausch 1:1 plus 10 Prozent geglaubt hatte, während es sich bei diesen 10 Prozent nur um Entschädigung an die Aktionäre für Essener Steinkohle für ausfallende Dividende handelte. Don Warenhaus- werten verloren Tietz 2 Prozent, auch Karstadt waren minus 0,5 Prozent notiert. Deutsche Anleihen unverändert. Ausländer geschäftslos. Der Pfandbrief markt war unentwickelt. Der Geldmarkt war weiter anziehend. Tagesgeld 7 bis 9,5 Prozent, Monatsgeld 6 75 bis 8 50 Prozent, Deld über Ultimo ebenfalls 7 bis 95 Prozent, Warenwechsel etwa 5.75 Prozent. Rach den ersten Kursen kam es an den Hauptmärkten zu weiteren. kleineren Kurssteigerungen von in der Regel 1 bis 1,5 Prozent. Bemberg plus 3 Prozent. Später lieh das Geschäft aber so stark nach, dah das Kursniveau sich etwas ermäßigte, bei einigen Werten sogar bis etwas unter die Anfangsnotierungen.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 27. Febr. Auftrieb: 132 Rinder, 1100 Kälber, 318 Schafe, 346 Schweine. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 70 bis 75, mittlere Mast- und Saugkälber 64 bis 69, geringe Kälber 53 bis 63. Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weidemast 48 bis 51, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 47. Schweine. Dollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 76 bis 79, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 77 bis 80, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 76 bis 80, fleischige Schweine von etwa 123 bis 160 Vfund Lebendgewicht 74 bis 73. Marktverlauf: Kälber langsam. Schafe mittelmäßig, gering. Schweine ruhig, Heberstand.
Turnen, Sport und Spiel.
Handball itp Männerturnverein (O.T). Tv. Burg-<3emünben I — Mio. Gießen II 3:5 (0:3).
Am Sonntag trug die zw.ite Mannschaft des Gießener Männcrturnver.ins in Bu.-g-Gemünden gegen, die erste Mannschaft ds dort g n Turnvereins ein Handball-tzc u.idschast. s el aus. Die Vermutung, daß die Gießener ein n glatten Sieg erringen würden, traf voll zu, doch fiel er den Gießenern nicht so leicht, wie man erwartet hatte. Dies lag voll in erster Linie daran, daß die Mtv.-Mannscha.t wieder einmal nicht vollzählig antrten konnte. Die Gastg b:r traten zwar mit elf Mann an, hatten jedoch auch zwei Ersatzl.ute einst.l en müsf .n. Ti - P'atz- Verhältnisse waren infolge des schlechten Wett rZ der Vortage nicht gerade gut. Zum Spi lver auf kann folgendes gesagt w.rden: In der erst:n Halbzeit spielten die Mtv.er mit dem Wind und konnten das Spiel stark überlegen gesta t n, was durch das Halbzeitresu^tat von 3:0 für Gichcn 3um Ausdruck kam. Auch die zweite Halbzeit zeigte zunächst dasselbe Bild. Erst nachdem oie Gastgeber ihren ersten Erfolg buchen konnten und nun durch die Zuschauer mächtig anzespornt wurden, gingen sie etwas mehr aus sich heraus und konnten dem Gießener Tor einige Male gefährlich werden. Ten Bemühungen der Burg- Gemündener gelang eS schließlich, auch noch zweimal erfolgreich zu fein, denen die Mtv.er ebenfalls zwei Treffer entgegensetzen konnten. Das Endresultat entspricht dem Spielverlauf. Beide Mannschaften hinterließen einen sehr guten Eindruck.
Banknoten.
peoisenmarkt Berlin
.65
5
10,8
10,9
117
O.M.
28.5
5.25
101,6
102,75
25,9
2.75
101 .
102 5
241 13 115,75
246 105,75 108.5
105 105,25
103,25
138
139
135,5
6,3
6.3
75 102-75
141
139 135.75 110,65 2515 105.5
107.75 >05.13
'05
29 '
5.4
17
8,9
4% Cefterrctdindic fflolbrente . . 4,20% Ccfteneidilfdie Gtlbenente 4% Ceftencidiifdjr ttinbelUltbr Rente ...
4% Ungar iicke fflolbrente ....
4% Unflariidie Staatsrcntev. 1910 4%% oeflfll. Don 1913
4% Ungoriicke fironenrtnle . .
4% lürtlidw Zollanlecke oon 1011
4% lürttldir Bagdadbahn-Anl
2,75
25,65
22,5
4% heefll. Gerte II......
5% Rumänilcke verefnh. Rente von 1903 .....
4%% Rumänische vettinh. Rente von 1918 ..........
<% Rumänische veretnh. Rente .
2,7 .4
16,75
8,8
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 v.Lombardzinsfuß 7 v.H.
Sranflun a. 2)1.
Berlin
<5u. uß«!
t'Uvr» n rf
(Schluß' fürs
Anfang» Rur8
Datum
26. 2.
27- 2
26. i
27. 2.
6% Teuitcke Rcichranleihe von 1927 ........ .
87,5
87,.
7% Deutsche RelchSanleihc von 1929 .......
97
97,25
Deutsche Ant.-AblSs.-Schuld mit Auslos..Rechten ......
Dl ,4
.4
_
51.3
51,3
Desgi. ohne Auslol..Rechte . . .
8,3
8.4
8,4
8% Hell. Bolkvstaai von 1929 (tüdiablb. 102%)......
E6
86,4
Oberhehen Provinz • Anleihe ml
Auvlol..Reckten.....
49,13
Deutsche Komm. Gammeiobi.
Anieche Gerte i ....
49
_
49
8% Franks. Hov.-Bank Goldvse XIII unkündbar bi« 1934 .
£6,5
<% Franks. Hnp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1932 . .
85,75
4%% Rheinische Hnp.-Bank Lian. Golvpse.. .....
8% Pr. Landespf andbrtesanstai«
Psandbrtrse R. 17 . . . .
82,15
97
_
97
8% Pr Landespsandbriesanslalt
Lomm.-Lbt. R. 1« . . .
£4,5
S4
1% Pr. Landeepsandbrtesanstalt, Psandbrtrse R. 10 .....
A E G. abg. BorkrtenS-Obligationen. rückzahlbar 1932.....
89
_
89
91
—
—
Tranftun o. 371.
Berlin
Schluß» iure
l-Uhr« fiur
(Schluß»
•ur •
An,a g» Kurs
Datum
26. 2.
n. 2.
26. 2.
27- 2.
vanidurg-Amenlu 'batet . .
99
99,5
99.75
Hamburg-Südam. Dampsschiss
8
168.25
—
Hansa Tamvsscklss ....
1(
—
—
—
Rorddeuticker Llohd ....
8
104,5
—
104.65
194,25
jUlgcmelne TeulscheCreditanst.
10
121
—
121,25
121,5
Barmer Bankverein . . .
10
129.25
129,5
129,25
129,5
Berliner Handelegelellsckast .
12
184,1
184
185
Eommerz und Privat-Bank .
11
156.5
156,5
56.5
156,5
Darmstädter und Nationalbank
12
237.5
237
237
Deutsche Bant und
Tisronto-Gesellschast, . . .
10
149
—
149
149,25
Dresdner Bank......
10
151
150,5
151
150,5
Reichsbank..... . .
12
290
290,6
291
289,5
A.E.G...........
8
164,25
165,25
1 4,65
165,5
Bergmann........
9
203
dleltr. LieserungSgeiellschaft.
10
—
—
162
164.5
Licht und Kraft......
10
166,25
167,5
166
168
.reiten L Guilleaume . . . 7U
127
127.25
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen ....
10
—
—
170-5
171,5
Homburger Ewftri^ftüis-Werke
10
•
—
131,13
132
Rhcmüche Elektrizilät . . .
9
—
—
142.75
Gcklesische Elektrizität. . . .
10
—
-
163,75
164,5
Gchuckeri & l£o.......
11
—
188,25
187
188
Giemen« L Halske .....
16
>58
258,5
258,25
259,75
Transradio . .......
8
—
-
LabmeverSEo.......
1(
166
—
164
—
tranlrun a. " .
Berlin
Schluß» iurs
1-Uhr- Kurs
Gchluß» n rt
Pniong« Kurs
Datum
'26. 2-
27. 2.
26. /.
27. 2.
Bereinigte «lahtwerte .
101.75
—
102
102,75
Llgvi Minen.....
e
16'/.
—
56.75
56,75
SlaliiDcrle Aschersleben .
*
U
209,5
211,5
210
Kaliwerke t esteregeln .
e
11
213
214
——
Kaliwerke Latzdelkurtb .
-
15
355
—
356.25
359,5
I. G. HarbewJndusme.
•
12
163,75
164,6
163.75
164,75
Tnnamit Nobel ....
. k
Cckeideansiatt.....
. 9
—
—
—
Goldlckmidi.....
. 5
69.5
—
70,13
71
RüigerSwerke.....
e
. 6
76
76,5
76-25
76,75
Meiallgelelllckast. . . .
. k
107,5
108
110
Philipp Holzmann . . .
. 7
_
_
97,4
97
Zementwerk Heidelberg
1(
126
125,5
Eementwerk Karlstadt. .
•
10
141 5
—
*
Wavb & Hreytag . . .
. k
85.25
85,75
85,75
—
Cckultbeis Payenhoser .
15
—
—
269
269,25
——
—
21 u
210,25
Aku.........
18
111
111
111.25
110,25
Bemberg.......
e
n
—
156,25
157
Zellitosf Waldhos . . .
•
13'/.
—
—
205,25
205,75
Zellstoss Aickafkenburg .
e
12
151
152,9
I49>25
151,5
Charlottenburger Wasser
•
. 8
—
-
106
106,13
Dessauer Gas.....
•
. 9
•
—
172.75
172,75
Daimler Motoren . . .
. 0
•
38
38.25
38
Deutsche Linoleum . .
45,6
—
244.75
—
. 0
—
—
—
44,9
Not. Automobil . . •
. 0
—
—
—
—
Orenftein S Koppel . .
e
. fi
—
—-
74.5
—
Leonbard Tietz ....
10
—
—
160
158
Sveneka..... •
•
• •
—
—
336
338
frankfurter Maichme« .
e
. 4
<7.25
38
36,25
Gritzner ....
e
. 6
47
—
47
—
Henligenstaedt . . . .
•
. 0
—
_
Zunghan,......
e
. 6
45
—
44
—
Leckwerke.......
. 8
105
105
_
Mainlrastwerke Höchst a. M.
. 8
108
*
—
Miag........
10
131
—
130
130
Gebr. Roeder.....
10
118,5
—
Loigt & Haessner . . .
. 9
217
—
218
__
Süddeutsche Zucker . .
»
10
159,5
157,25
—
Berlin, 26. Februar
Geld
Brief
yiincnianiiroe V<oien.....
4,158
4,178
Belgische Noten........
58,18
58.42
Dänische Norcn........
111.73
112.17
Englische Noten........
französische Noten......
20.395
20.402
16,372
16,432
Holländische Noten......
167 56
168.24
Ut lienische Noten......
21,96
22.04
Norwegische Noten......
111.63
112,07
Deutsch-^estcrr,4 >00 Kronen
58.80
59.04
Numänikche Noten......
2.465
2.485
Schwedische Not-n . ... i .
112 03
112.47
Schweizer Noten.......
80,66
80 98
Spanische Noten.......
Tsch.cho'lowakische Noten . .
51 85
52 05
12.34
12,40
Ungarische Noten .....
72.94
73.24
26. Februar
27. Februar
Amtlich. Jlotierung
Amtliche Noilerung
Geld
Sri t
Geld
Briet
ÄM't.-Nott.
167.82
168.1b
167,84
168,18
Bun.-AlreS
1,568
1,574
1,575
1.579
Brss.-Antw-
58.31
58.43
58,31
58.43
Cdristiania.
111.88
112.10
111,94
112,16
.Kopenhag.'n
112.05
112.27
112,05
112,27
Stockholm .
112.29
112.51
112,34
112,56
HeliingsorS.
10 525
10.545
10,527
10,547
ntalien. . . London. . . Neunork . .
21,925
21.965
21,935
21,975
20 342
20.382
20,35
20,39
4.1855
4.1935
4,187
4,195
Paris....
Schweiz ..
16.37
16,41
16,375
16,415
80.735
80.895
80,785
80,945
Sva im.
52,00
52.10
51,55
51.65
Japan . . . h'lo de ftnn Wien in D--
2,057
2.061
2,057
2,061
0.470
0.472
0,470
0,472
Cefl. abgest
38,*35
59,055
58,94
59,06
Prag ....
12.397
12.417
12,399
12,419
Bel irad . .
7.369
7.382
7,373
7.387
Budavftt. .
73 13
73.27
73,14
73,.8
Bul arien
3.032
3.03.
3,037
3,043
Lissabon
18 83
18.87
18,85
18,89
Danzig. . . Konst ntiu.
-1.34
81,50
81,365
81,525
1.783
1.787
1,778
1,782
Athen. . .
5,415
5.425
5,415
5,425
Canada
4.164
4.170
4,162
4,170
Uru uat). .
3.666
3 674
3,666
3,674
Cairo . . .
20,865
20.905
20,87
20,91
28,75
Buv-rus.......
. . . 6
75
_
5,45
Deutsche Erdöl . . • •
. . . 6
104
Essener Steinkohle . . .
. . . 8
—
—
Gelsenkirchener . . . .
. . . 8
18,5
138,5
25,9
Harpener .....
. . . 0
135
—
Hoesck Eisen......
. . 6!',
—
24,5
y.se Bergbau.....
. . 10
—
246
—
Klockncrwerke.....
. . . 7
—
6,75
Noln-Neueilen.....
. . . 7
—
—
Mannesmann-Rbbren .
. . . 7
105
—
-
Mansfelder Bergbau . .
. . . 7
05,5
—
—
Lberschles. Silenbedarf .
. . . 6
-
Lbertckles. KokSwerke .
... 7
—
—
—
Phünii: Bergbau - .
. . 6 V,
102,5
—
Rheinhche Braunlohlen
. . 1Ö
—
Rhetnsiahl......
... 6
115.5
116,4
Riebeck Montan . . . .
. . 7,2


