Oberheffen
3,25
Wirtschast
I
Banknoten.
• 01 34,4 I 34,5 1 34,13 1
• 4 94 — I —
101 205 1205,65 1 205
5 ü. S).
Die Hausfrau werden, wenn angestellte sich
Mill.
Mill.
zum vor-
Reingewinn von der oorgetragen 31.12.1935 vor. 5,49 (4,99) Mill.
1935 mit einem stark ermäßigten 146 834 (645 884) Mark abschließt, wird, legt jetzt ihre Bilanz zum Der Rohertrag erhöhte sich auf
Schuckert Zellstoff
I und II
Metallgefellschaft 131,25, Moenus 93,25, 152,50, Aschaffenburger Zellstoff 127,25, Waldhof 152,25, Hapag 13,50, Anatolier 43,75.
104,75
71,65
87,4 154,25 128,5
105,25
118,5
167,75
83,13
52,75
406
198,5
172
102,75
70,25
86-5 152,25 126,65 104,25 116,25
166,5 82
51,4 412 199 171
70,5
87
152,25
127,25
115,75
166
51,75
411
198
171
71,25
87,9
154,5
130,5
118,25
168
52,5
406,5
199,5
172
34,5
205
o 5 6
0 7 0 S
. 0 0 9
12
11
Gritzner...................
Mainlraftwerke Höchst a.M...
Süddeutscher Zucker........
Lohnaufwendungen 3,85 (3,23), Abschreibungen 0,132 (0,155) Mill. Mark. Besitzsteuern erhöhten sich auf 0,611 (0,177), soziale Abgaben auf 0,297 (0,249), die sonstigen Aufwendungen auf 0,64 (0,56) Mill. Mark. — In der Bilanz stehen bei 3,0 Mill. Mark Aktienkapital (unverändert) 5,5 (4,5) Reservefonds, sowie 1,19 1,17) Stiftungskonto, die Verbindlichkeiten mit 3,68 (3,66) Mill. Mark zu Buch. Darunter betragen Warenverbindlichkeiten 2,6 (1,51), solche auf Grund von Zollgefällen 1,08 (2,14) Mill. Mark. Anderseits erhöhten sich Anlagen auf 1,44 (1,22) Mill. Mark. Das Umlaufsvermögen wird mit 10,6 (10,3) Mill, ausgewiesen. Darunter Vorräte 3,41 (3,43), Warenforderungen 5,12 (4,96), an abhängige Gesellschaften 0,577 (0,407), Forderungen an den Vorstand (Familiengesellschaft) 0,70 (0,42). Wertpapiere verminderten sich auf 0,27 (0,45), Wechsel,
Hin« & Moos AÄ., Zigarrenfabriken * Meßen.
kann also verantwortlich gemacht z. B. die Hausgehilfin oder Haus- gegen das Tierschutzgesetz vergeht.
Tierschutzgesetz aufhängen. Ein großer Fortschritt ist es ja schon, daß seit einiger Zeit gesetzlich verboten wurde, Fische lebend im Geschäft der Hausfrau mitzugeben. Feder Fisch muß getötet werden, ehe man ihn der Käuferin ausliefert. So kann es nicht mehr vorkommen, daß Aale oder Karpfen einen tausendfältigen Tod sterben, weil sie die Hausfrau ohne das lebensnotwendige Wasser im Retz nach Hause trägt und dort unsachgemäß tötet. Auch G e f l r g e l darf nur noch von sachkundiger Hand getötet werden.
Heimatlose Tiere — wie oft liest man davon! Das Tierschutzgesetz verbietet, em Haustier auszusetzen, um sich seiner zu entledigen! Die Frau, die einen Hund oder eine Katze vor die Tür jagt mit dem Gedanken: es wird sich schon einer finden, der sich des Tieres annimmt, macht sich strafbar!
Auf dem gestrigen Rinder-Rutzviehmarkt standen 583 Stück Großvieh, 197 Fresser und 177 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 470 bis 620 RM., 2. Qualität 310 bis 440, 3. Qualität 190 bis 290, Rinder, bis Xjährig, 120 bis 200, %= bis zweijährig 130 bis 250, tragend 300 bis 510, Kälber bis
Mark, sonstige Erträge erbrachten 0,11 (0,024) Mill. Mark. Andererseits erforderten
Fwd. Die Gesellschaft, die, wie bereits gemeldet, im Geschäftsjahr
Ufa 61,50. Tagesgeld etwas erleichtert auf (3,50) v. H.
Abendbörse widerstandsfähig.
An der Abendbörse kam die Abschwächung Stillstand. Das noch in kleinem Umfange
Auch das Tier ist ein Geschöpf Gottes — es ist in unsere Hand gegeben, und wir haben die Verantwortung für die stumme Kreatur! Ein mütterliches Herz haben, auch für unsere Tiere: das dürfen wir Frauen nie vergessen!
geschrittenen Zeit nur im Durchgehen besichtigt wurde. Die Fahrt brachte dann das Ziel: Bad Homburg. Hier wurde zunächst das Mittagessen eingenommen. Dann folgte die Besichtigung des Schlosses und des Schloßparkes. Die Erlöserkirche in ihrer wunderbaren Schönheit machte einen starken Eindruck. Allzuschnell verstrich die Zeit, nach dem gemeinsam im Schloßkaffee eingenommenen Kaffee und einem Blick auf das Kurhaus und Kurpark erfolgte die Heimfahrt über Friedberg — Bad-Nauheim—Butzbach—Lich, und um 19.30 Uhr war die Fahrt in Steinbach beendet. Daß unterwegs in beiden Autobussen manch frohes Lied erklang, braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden. Man trennte sich mit dem Bewußtsein, nicht nur viel Schönes gesehen zu haben, sondern auch einen unvergeßlichen Sonntag im besten Sinne zur Stärkung für Leib und Seele erlebt zu haben. Veranstaltet und geleitet wurde die Fahrt durch den Leiter beider Vereine, Pfarrer D ö l l (Steinbach).
Watzenborn-Steinberg, 15. Sept. Am Sonntag wurden unsere diesjährigen Konfirmanden in den Unterricht eingeführt. Es sind 39 Kinder, 22 Knaben und 17 Mädchen. — Die Schweinezwischenzählung ergab in unserer Gemeinde den Bestand von 1105 Schweinen, die sich auf 400 Schweinebesitzer verteilen. Es wurden gezählt: Zuchtsauen 2, Ferkel unter 8 Wochen 100, Schweine bis % Jahr 407, bis 1 Jahr 593, über 1 Jahr 3 Stück. In den letzten drei Monaten wurden 109 Kälber geboren. Es fallen auf den Monat Juni 39, Juli 37, August 33 Kälber.
* Großen-Linden, 15. Sept. Der hiesige Turnverein begeht am kommenden Sonntag fein Abturnen. In den Vormittagsstunden führen die einzelnen Abteilungen Wettkämpfe durch, während der Nachmittag mit Schauturnen und sonstigen turnerischen Vorführungen ausgefüllt wird.
Schecks, Kasse, Banken usw. auf 5,03 (6,40) Mark. Beteiligungen werden mit 1,2 (0,876 Mark ausgewiesen.
'Kinfrermarff in Gießen.
LeiniRangieren überfahren und getötet
—.— Homberg, 15. Sept. Im benachbarten Nieder-Gemünden ereignete sich heute vormittag auf dem Bahnhof ein schwerer U n - fall, der leider ein Menschenleben kostete. Der Schaffner Lange aus Fronhausen war aus bis jetzt unbekannter Ursache beim Rangieren unter die Räder eines Wagens geraten. Dieser schleifte ihn ungefähr 5 Meter mit und fuhr ihm beide Beine ab. Der Bahnarzt, Dr. Lust-Homberg, war sofort zur Stelle, mußte jedoch leider den Tod des bedauernswerten Mannes feftftellen. Der Verunglückte stand kurz vor feiner Pensionierung.
Landkreis Gießen.
* W i e s e ck, 16. Sept. Am kommenden Samstag von 21 bis 22 Uhr findet in Wieseck eine völlige Verdunkelung durch die Polizei im Zusammenwirken mit dem Reichsluftschutzbund statt. Es wird schon jetzt darauf hingewiesen, daß jedes Haus entsprechend den Richtlinien für die Verdunkelung, die jeder Haushaltung zugestellt werden, verdunkelt sein muß. Ein Aufenthalt auf den Straßen während der Verdunkelung ist nur in dringendsten Fällen zulässig. Den Anordnungen der Blockwarte ist unbedingt Folge zu leisten.
ch Daubringen, 15. Sept. Der hiesige Männerturnoerein kann am 7. November auf sein 30jähriges Bestehen zurückblicken.
4= Staufenberg, 15. Sept. Die Schweine- Zwischenzähluna ergab hier folgendes Resultat: 1 Zuchteber, 1 Zuchtsau, 53 Ferkel unter 8 Wochen, 319 Schweine über 8 Wochen bis V2 Jahr, 115 Schweine über V2 bis 1 Jahr alt, 497 ältere Schweine.
wg. Großen-Buseck,14. Sept. Heute vormittag fand hier die Versteigerung der Ge- meindezwetschen statt. Der Behang der Bäume ist als gut zu bezeichnen. Bei reger Beteiligung wurden dementsprechende Preise geboten. Im Durchschnitt kam der Zentner am Baum 2,50 bis 3 Mark. Die Versteigerung der Aepfel und Birnen dürste in acht bis zehn Tagen erfolgen. Auch auf den Privat- baumftütfen herrscht zur Zeit reges Treiben beim Pflücken der Zwetschen, und vollbeladene Wagen mit Zwetschen werden zum Verladen auf dem hiesigen Bahnhof angefahren.
<£ Reiskirchen, 15. Sept. Am Sonntag hielt der hiesige Kindergarten im Saale „Zum Hirsch" sein diesjähriges Kinderfest ab. Viele Besucher, darunter auch zahlreiche van den umliegenden Dörfern, waren zu dem Feste erschienen. Der Bürgermeister eröffnete die Veranstaltung mit einer Ansprache, in der er die Bedeutung eines Kindergartens und die Betreuung der Kinder hervorhob. Dann folgten luftige Spiele der Kleinen, die bei uen Zuschauern starke Lachsalven hervorriefen. Den Schluß der Vorführungen bildete das van den Kindern gern gesehene Kasperletheater. Als dann Kasperle nach große Brezeln verteilte und zu einer Tasse Kakao einlud, war die Freude der Kinder aufs Höchste gesteigert. Es war dies ein Sonntagnachmittag, der viele Eltern, deren Kinder noch nicht dem Kindergarten angehören, den Entschluß fassen ließ, ihre Söhne und Töchter von jetzt ab doch zu der Gemeinschaft der Kleinen zu schicken.
6 Steinbach, 15. Sept. Sonntag machten die Evang. Frauenhilfe und der Frauen- chor Steinbach ihren diesjährigen Ausflug. Mit zwei Postautobussen fuhr man um 7.30 Uhr über Gießen—Wetzlar—Braunfels nach Weilburg, wo die erste Station gemacht wurde. Nach der Besichtigung des Schlosses und einem Blick auf das schöne Lahntal, besuchte man den Gemeindegottesdienst in der Schloßkirche und hatte die beste Gelegenheit, dabei auch diese schöne Barockkirche zu betrachten. Nach dem Gottesdienst ging die Fahrt weiter durch das schöne Weiltal, dessen Reize wie im Kaleidoskop bei der Durchfahrt immer von neuem erfreuten. Weilmünster, Rod a. d. Weil, Usingen durchfuhr man ohne Anhalten und machte die zweite Rast auf der Saalburg, die wegen der vor-
zu zwei Wochen 30 bis 45, bis zu vier Wochen 65 bis 75, bis zu sechs Wochen 90 bis 100 RM. Marktverlauf: gedrückt, es verblieb Ueberstand. — Nächster Markt: 29. September.
Rbein-Mainische Börse.
Uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 15. Sept. Die Börse begann am Aktienmarkt uneinheitlich und war nach den ersten Notierungen überwiegend schwächet. Die Publikumsbeteiligung war sehr gering, während die Kulisse zu einigen Glattstellungen schritt. Die Kurse schwankten nach beiden Seiten von 0,50 bis 1,50 v. H. Schwächer waren vor allem Autowerte, Daimler 117,40 bis 116 (118,25), Adlerwerke Kleyer im Freiverkehr 104 Brief (105,25). Ferner gingen die in den letzten Tagen bevorzugten Rohstoffwerte zurück, Aschaffenburger Zellstoff 129 (130,50), aber Waldhof noch höher mit 155,50 bis 155 (154,50); Kunstseide Aku anfangs 1 v. H. höher mit 72,13, später auf 71 ermäßigt. Montanpapiere lagen durchweg 0,50 bis 1 v. H. niedriger, Verein. Stahl etwas mehr gedrückt mit 104,75 (106), höher waren dagegen Rheinstahl mit 139 bis 138,50 (137,50), auch Harpener und Ilse Genuß noch etwas fester. Chemische Werte konnten sich etwa behaupten, JG.- Farben 163,50 (163,75). Von Elektropapieren gewannen Bekula 1,25 v. H., Siemens 1,40 v. H., Schuckert, Felten und AEG. blieben unverändert. Etwas gefragt wurden noch Metallgesellschaft mit unv. 132,25 und Otcwi Minen mit 34,13 (33,90), Rheinmetall unv. 138,50. Feldmühle Papier anfangs 135,50 (vorgestern 133,13), dann 134. Schifffahrtsaktien gaben nach behauptetem Beginn bis 0,50 v. H. nach.
Der Rentenmarkt war ruhig, aber freundlich. Gefragt wurden Kommunal-Umschuldung mit 88,25 bis 88,35 (88,25). Altbesitzanleihe unv. 115, auch die übrigen Papiere kaum verändert Don
< Birklar, 15.Sept. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt am Samstagabend im Saale von Düringer eine außerordentliche Generalversammlung ab. Nachdem Wehrführer Seibert die Tagesordnung zur Kenntnis gegeben hatte, ernannte der erste Beigeordnete den Kameraden Heinrich Seibert zum Führer der Wehr. Der neuernannte Wehrführer bestimmte Wilhelm Wolf zu seinem Stellvertreter und Karl Weisel I. zum Kassenwart. Anschließend wurde die Verpflichtung der gesamten Wehr durch Beigeordneten Müller als den Vertreter der Ortspolizeibehörde vorgenommen.
# Hungen, 15. Sept. Wegen zunehmender Ausbreitung des Scharlachs unter den Schulkindern wurden am heutigen Tage die Realschule und die Volksschule bis auf weiteres geschlossen. Die Krankheit, die nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene ergriffen hat, nimmt zum Glück bis jetzt einen gutartigen Verlauf. — Die Außenseiten des hiesigen Rathausgebäudes sollen demnächst einer Neuherstellung unterzogen werden. Durch diese Maßnahme wird einem schon lange notwendigen Bedürfnis Rechnung getragen. — Dem Regierungsbaumeister Heinrich L i st m.a n n-Berlin-Charlottenburg, ein Sohn unseres Städtchens, wurde vom Führer und Reichskanzler das Deutsche Olympia-Ehrenzeichen erster Klasse verliehen. Die Urkunde lautet: „In Anerkennung seiner Verdienste um die Deutschland übertragenen Olympischen Spiele 1936 verleihe ich dem Herrn Heinrich Listmann das Deutsche Olympia-Ehrenzeichen erster Klasse. Berlin, den 16. August 1936. Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler.
Kreis Schotten.
O Laubach, 15. Sept. Heute wurde unter sehr großer Beteiligung der hiesige Zigarrenfabrikant Ludwig Hohmann zu Grabe getragen. Ein schon länger verspürtes Leiden, für das er Heilung in der Klinik suchte, führte unerwartet zum Tode. Mit ihm ist ein Mann von uns geschieden, der in dem Leben Laubachs etwas bedeutete. Neben der Arbeit in seiner Zigarrenfabrik leitete er als Direktor die Laubacher Bank und hat sich dabei durch seine große Gewissenhaftigkeit bleibende Verdienste erworben. Seine Wertschätzung kam bei der Beerdigung recht zum Ausdruck. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Schmidt, legte seiner Traueransprache die Worte Evang. Lukas 12, 42 und 43, zugrunde und gedachte des in Familie, Fabrik, Gemeinde und Volk treuen Haushalters. Anschließend wurden Kränze niedergelegt von dem Vorstand und dem Aufsichtsrat der Laubacher Bank, von den Arbeitern der Hohmannschen Zigarrenfabrik, von der Kriegerkameradschaft und dem Verein ehemaliger Leibgardisten. Eine Ehrensaloe schloß die Trauerfeier auf dem Friedhöfe.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 14. Sept. Das Angebot von Brotgetreide blieb klein. Besonders Weizen wird weiter stark begehrt; das kleine Angebot von Wet- terauer Weizen wurde glatt ausgenommen, etwas größere Partien gingen an die oberrheinischen Mühlen. Die Anlieferungen von Roggen haben sich noch nicht erhöht, auch dafür bleibt die Kauflust der Mühlen lebhaft. In Braugerste war das Geschäft mangels guter Qualitäten klein; Futtergerste stand etwas besser zum Verkauf. Gemessen an der starken Nachfrage bleibt das Angebot von Hafer unzulänglich. Futtermittel sind allgemein gesucht, besonders Kleie und Weizenfuttermehl wie auch ölhältige Futtermittel. Rauhfutter liegt ruhig. Das Weizenmehlgeschäft ist unvermindert lebhaft, dagegen wird Roggenmehl, das ausreichend in Wag- gonware und auf dem Wasserwege herangekommen ist, nicht mehr so lebhaft verlangt.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 199, W 16 202, W19 206, W 20 208; Roggen R 12 162, R15 165, R18 169, R19 171, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —; Braugerste 215 bis 230; Futterhafer—; Weizenmehl Type 790 W13 28,75, W16 29,00, W19 29,00, W 20 29,35; Roggenmehl Type 997 R12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,50. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10; Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot —; Palmkuchen —; Erdnußkuchen —; Treber 16,25 bis 16,50; Trockenschnitzel —; Heu 4,50 bis 5,00; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt, 2,00.
Kartoffeln: gelbfleischige hiesiger Gegend 2,80, weißschalige 2,50 per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig.
Schultheis Patzenhofer .......
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................
Zellstoff Waldhof ............
Zellstoff Aschaffenburg .......
Dessauer Gas ...............
Daimler Motoren............
Deutsche Linoleum...........
Orenstein & Koppel ..........
Westdeutsche Kaufhof.........
Chade......................
Accumulatoren-Faürik.......
Conti-Gummi..............
Wichtig für die Frau ist auch ein Satz des Reichstierschutzgesetzes, der leider den meisten Frauen unbekannt ist: „Strafbar macht sich, wer es unterläßt, Kinder oder andere Personen, die seiner Aufsicht unterstehen und zu seiner Hausgemeinschaft gehören, von einer Zuwiderhandlung gegen die Vorschrift des Reichstierschutzgesetzes abzuhalten!"
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlosjenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H.,
Auslandsrenten '4proz. Rumänen fest mit 6,35 (6,13). Im Freiverkehr lagen Oesterr.-Ungar. Bank- Pfandbriefe im Angebot mit 4,90 bis 4,50 (5,10), dagegen blieben 3prozentige Steg von 1885 mit 6,60 und E-Lombarden mit 5,75 bis 6 gut behauptet bei recht großen Umsätzen.
Im Verlause war die Haltung am Aktienmarkt weiter etwas schwächer. Besonders am Montanmarkt ergaben sich Rückgänge, Verein. Stahl bis 104 nach 104,75, Mannesmann 104 nach 106, Harpener 130,50 nach 132, Rheinstahl vorübergehend 137,50 nach 139, später wieder 138. Ferner gaben IG.-Farben auf 161,75 nach 163,50 nach, Zellstoff Aschaffenburg 128 nach 129, Waldhof 153,50 nach 155,50, AkU bis 70,25 nach 72,25, bann wieder 71 bis 70,25, auch Elektroaktien gingen 0,50 bis 1 v. H. zurück. Von den später notierten Werten lagen Junghans 1,25 v. H., Deutscher Eisenhandel 1 v. H., Elektr. Lieferungen 1,50 v. H. fester, Chade A—C fest mit 413 bis 411 (406,50).
Renten erfuhren kaum Abweichungen, lebhaft blieben 3prozentige Steg von 1895, die zwischen 6,50 bis 6,60 schwankten, große Steg von 1883 16,50 (15,50). Der Kassarentenmarkt brachte keine größeren Veränderungen, Stadtanleihen bröckelten z. T. etwas ab, Pfandbriefe blieben behauptet. Auslandrenten lagen im allgemeinen sehr still.
Im Freiverkehr ermäßigten sich Adlerwerke bis auf 102,50 nach 104,50 zu Anfang, ferner nannte man Wayß & Freytag 120, Growag 82,50,
liegende Angebot wurde auf der ermäßigten Basis des Berliner Schlusses ausgenommen, so daß die Kurse behauptet waren, teilweise ergaben sich mäßige Erholungen, so u. a. bei Aschaffenburger Zellstoff auf 127,25 (126,65). Etwas lebhafter blieben AKU. mit 70,50 bis 70,40 bis 70,50 (70,25). Im Standardpapier der Frankfurter Börse, IG. Farben, erfolgte keine Notierung, Taxe 162 bis 162,25 (161,90). Deutsche Renten lagen still. Lebhaftes Geschäft hatten erneut österr.-ungar. Vorkriegswerte, 3 v. H. Steg bei lebhaften Umsätzen 6,75 bis 7,65 (6,55), die 4 v. H. von 1883 wurden mit 17,50 (16,50) bei nur 20 v. H. Zuteilung notiert. Oesterr.-Ungar. Bank-Pfandbriefe waren auf 4,90 bis 5,00 (4,60) erholt.
U. a. notierten: Altbesitz 115, Schutzgebietsanleihen 11, 4,50 v. H. Rumänen 10,65, 4 v. H. Rumänen 6,25, 4 v. H. Steg von 1883 17,50, Commerzbank 99,75, Buderus 111, Mannesmann 103,90, Rheinstahl 138, Verein. Stahl 104, AKU. 70,50 bis 70,40 bis 70,50, AEG. 35,50, Bemberg 87, Zement Heidelberg E 144, Daimler 115,75, Deutsche Anoleum 166, Scheide anstatt E 273, Elektr. Lieferungen 126,75, Eßlinger 98,75, Gesfürel 134, Goldschmidt 114,25, Holzmann 128, Junghans 99,50,
Frankmn a. M.
25erlm
Sranlturt a.M.
Lerlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Echluß- furd
Schluß!. Mittag- börse
Schluß- kurS
Schluß!. Abend- börse
Schluß- kurS
Schluß!. Miitag- börie
Datum
14.9.
15.9
14 9.
15-9.
Datum
14-9-
15-9.
14-9
159.
6% Deupche Retchsanleihe v. 192<
101,4
101,4
101,4
101,4
4% oesgi. Serie 1.............
_
___
4% Deutle Reichsanl. von 1934
98,13
98,13
98,13
98,13
5% Numän. vereinh. Rente v. 1903
7,25
7,4
7,4
7.5
6‘/’% Doung.Anleihe von 1930 ..
102
102,25
102,4
—
4*/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913
10,9
10,65
10’4
10.75
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mii
4% Rumänische vereinh. Rente .
6,13
6.25
fi J3
6,3
Auslos.-Rechten ............
4’4% Deutsche Reichspostschatzan
115
115
115
115
2)4% Anatolier............
43,25
43,75
42,75
43?25
Weisungen von 1934, l.......
100
100,2
100,4
100,13
4'/2°-o ehem. 8% Hessischer Vollst
Hamburg-Amerika-Paket .....0
14
13,5
13,75
13,75
staut 1929 (rückzahlb. 102%) ...
98,75
98,75
——
98,75
Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0
38,75
<y2% ehem. 8% Hessische Landes
Norddeutscher Lloyd .........0
14,13
14
14,5
14,5
bunt Darmstadt Gold R. 12...
97
97
_
97
A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
114,5
114,75
113,75
6,/z% ehem. 4)4% Hess. Landes
Berliner Handelsgesellschaft ... e
121
121
120,5
121
Hypothekenbank DarmstadtLiau.
100,75
100,75
_
—
Commerz, und Prioat-Bank ... 4
99,75
99,75
99,75
99,75
4'/r% ehem. 8% Darmst. Komm
Deutsche Bank und Disconto-
Landesb.Goldschuldverschr R. k
93,4
93,4
_
_
Gesellschaft................ 4
98,25
98
98,25
Dresdner Bank........
98,5
Reichsbank ..............
98,5
98,5
Deutsche Komm. Cammelabl. An
184
184
181,9
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
120,25
120,25
120,5
120,5
4,/2u(i ehern.8% Krankt. Hyp.-Ban!
36,9
35,65
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
97
97
Bekula................... g
b'/r% ehem. 4*4% Franks. Hyp.
Elektr. Lieferungsgesellschaft ... 6
125^75
126?75
153
126,75
153,75
127
Bank-Ligu.-Pfandbriefe......
100,5
100,5
_
Licht und Kraft ............. 7
150,5
150
150.75
6*4% ehem. 4'/r% Rheinische
Felten & Guilleaume......... 4
131,25
130,75
131.25
1130^5
Hyp.-Bank-Liyu.-Goldpfe. ...
100,75
100,65
100,75
100,75
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
135
134
135,5
134
4%% ehem. 8% Pr. Landespfand-
Rheinische Elektrizität ........ 6
öriefanslalt, Pfandbriefe R. 19
97,5
97,5
97,5
97,5
Rhein. Wests. Elektr.......... 6
128,75
128,9
128,75
4*/z% ehern. 7% Pr. Landespfand
Schuckert L Co............... 6
153,5
152,5
153,5
159* S
briefanst., Gold Komm. Obi. 20
95
95
95
95
Siemens L Halske............ 8
189
189
189,4
186,5
Steuergutich.Berrechnungsk. 34-38
109,65
109,65
109,7
109,7
LahmeyerLCo.............. 7
143,25
143,25
143,25
142,25
4% Oesterretchtfche Golvrenre...
—
—
33,5
_
Buderus .......... <
112,75
111
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111
4,20% Oesterretchifche Silberrente
3,2
3,13
3,2
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Deutsche Erdöl .............. 4
128,5
128
128,5
127,25
4% Ungarische Goldrente.......
9,3
9,4
9,3
9,2
Harpener................. 2%
131,5
130,5
131,75
130,5
4% Ungarische Staatörente v. 1910
8,8
8,85
8,9
8,8
Hoejch Eisen—Köln-Neuesseu .. 3
108,5
106,75
108,75
106,5
4*4% desgl. von 1913..........
8,9
8,8
9
8,85
Ilse Bergbau ............... 6
169
6% abgest. Goldmexikaner von 99
13,4
13,5
13,5
13,5
Nle Bergbau Genüsse........ 6
135,25
135
135
135 5
4% Türkische Äagdaobahn-Anieihe
Klöcknerwerke ............... 3
111,5
109
111
108,5
Serie 1.....................
—
—
—-
Mannesmann-Röhren........8
106,13
103,9
106
104
Frankfurt a. M.
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. IN.
Schluß- kurS
Abendbörse
Schluß- kurS
Schluß!. Mittagbörse
14. September
15.September
Datum
14.9.
15-9.
14-9.
15.9.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Dries
Geld
1 Brief
Manssetver Bergbau ..
..... 6%
—
_
154
153
Buenos Alle
0,708
0,712
0,708
0,712
Kokswerke ...........
....... 6
—
_
130,75
129,75
Brüssel ....
42,03
42,11
42,02
42,10
Rheinische Braunkohlen
.....12
225
—
225
223
Rio de Jan.
0,148
0,150
0,148
0,150
Rheinslahl ...........
....... 4
137,5
138
137,75
138
Sofia .....
3,047
3,053
3,047
3,053
Bereinigte Stahlwerke.
..... 8*/2
106
104
106,13
104
Kopenhagen
56,21
56,33
56,23
56,35
Olavi Minen ........
.......O
33,9
33,75
33,4
32,75
Danzig ....
46,95
47,05
47,04
47,14
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
122
122,25
122
122,25
London....
12,59
12,62
12,595
12,625
Kaliwerke Westeregeln.
.......5
120
119
120
119,5
Helsingfors.
5,554
5,566
5,554
5,566
Kaliwerke Salzdetfurth
.....7%
177
176
177
176,5
Paris .....
16,37
16,41
16,37
16,41
Holland ...
168,74
169,08
168,75
169,09
3. G. Farben-Jndustrie
Italien....
19,57
19,61
19,57
19,61
.......7
163,75
161,75
164
161,9
Zaoan .....
0,736
0,738
0,736
0 738
Scheideanstalt........
.......9
274
273
—
Zugoilawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Goldschmidt .........
.......5
115
114,25
115,25
113,75
Oslo..... :
63,27
63,39
63,30
63,42
Rütgerswerle ........
....... 6
130
130
131,25
130
131
128,5
131,25
Wien.......
48,95
11,435
49,05
11,455
48,95
11,44
49,05 11,4Q
Metallgesellschaft......
.......6
132,25
Lissabon...
Stockholm...
64,91
65,03
64,94
65,06
Philipp Holzmann .. .. Zementwerk Heidelberg
:::::: 1
130,75
143,5
128
144
m
128
Schweiz ...
Spanien...
81,03
28,97
10,275
81,19
29,03
10,295
81,01
28,97
10,275
81,11
29,03
10,295
Cementwerk Karlstadt..
.......6
156
156
-
Budapest ..
Reuyork ...
2,488
2,492
2,488
2,492
Derlin, 15. September
Geld
Brief r'
Arnenkannche ’Jtoien..............
2,44
2,46
Belgische Noten..................
41,88
42,04
Dänische Noten .................
56,03
56,25
Englische Noten .................
12,55
12,61
Französische Noten...............
16,32
16,38
Holländische Noten...............
168,33
169,01
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
63,08
63,34
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling
—
Rumänische Noten...............
—
——
Schwedische Noten...............
64,72
64,98
Schweizer Noten.................
80,83
81,15
Spanische Noten.................
Ungarische Noten................
27,94
28,06


